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Bericht von der „manga-dō“-Ausstellung manga do - der Weg des Manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime, Tsuki no Senshi, Bakuman, Animexx, Ausstellung, München

Autor:  cato

Seit heute läuft in Münchner Kulturzentrum Gasteig die zweiwöchige Ausstellung „manga-dō – der Weg des manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime“. Da ich als Vertreter des Animexx bei den Vorbereitungen der Ausstellung und des Begleitprogramms beteiligt war, will ich hier auch ein paar Worte dazu verlieren.

Gleich vorweg: den mit weitem Abstand größten Teil der Organisation und inhaltlichen Vorbereitung übernahm Günter Beck, Fotograf und Sammler japanischer Bildkultur, der einen Großteil der Ausstellungsstücke aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung stellte und wie nebenbei noch Flyer und Plakate gestaltete sowie das Begleitheft zur Ausstellung in Eigenregie produzierte.

Das ganze Projekt wurde schon seit der zweiten Hälfte 2012 geplant, auch getrieben durch die Initiative von Dr. Freddy Litten, den mancher hier spätestens seit unserem Podcast zur Geschichte des Anime kennen dürfte. Sofort mit im Boot waren die Münchner Volkshochschule, die Münchner Stadtbibliothek und der Gasteig (alles drei städtische Unternehmen), die vor über zehn Jahren schon einmal eine Manga-Ausstellung ausgerichtet hatten und dabei wohl gute Erfahrung gemacht hatten.

Den Mittelpunkt der ganzen Aktion ist die Ausstellung, vor allem die vielen Historischen Exponate von Günter Beck. Hier werden in Vitrinen und Bildergalerien verschiedenste Zeichnungen und Gegenstände gezeigt, von Holzschnitten und historische Schriftrollen über „Japan Punch“-Ausgaben hin zu (inzwischen auch schon fast historischen) Anime-Cels und natürlich modernen Manga-Tankōbon. Nicht ausgespart werden dabei die „Shunga“ („Frühlingsbilder“), erotische Bilder, die in einem räumlich leicht abgetrennten Bereich präsentiert werden.

 

 

Von uns kommen die Vitrinen zur „Cross-Medialität“ des Manga, in denen exemplarisch die Vernetzung des modernen Manga mit anderen Medien-Gattungen dargestellt werden soll. Da Anime und Dōjinshi schon an anderer Stelle behandelt werden, geht es hier um Manga-Realverfilmungen, Musicals, Cosplay, Light Novels, Visual Novels, Figuren und Model-Kits und J-Pop/-Rock. Das Prinzip ist dabei, dass jeweils zu einer konkreten Serie der Manga sowie das jeweils andere Medium präsentiert wird, damit dadurch die Umsetzung des Stoffes sichtbar wird. Aufgelockert wird das ganze noch durch diverses Merchandise.
An dieser Stelle auch ein Dankeschön an chiisaiSaku, die für die Ausstellung ihr Jeanne-Kostüm, und  lore, Kathal und  Ani, die ihre Figuren zur Verfügung gestellt haben.

  

Es gibt aber nicht „nur“ die Ausstellung, sondern auch ein Rahmenprogramm, das über die zwei Wochen verteilt im Gasteig stattfindet. Besonders erwähnenswert ist dabei die Eröffnungsveranstaltung, die kommenden Samstag, den 25. Januar ab 18:00 Uhr stattfindet und darauf angelegt ist, ein Hauch von Con-Feeling zu vermitteln: neben einem kurzen Vortrag vom Comic-Journalisten Harald Havas (der eher aus der „klassischen“ Comic-Szene kommt, dessen unterhaltsame Vorträge im Rahmen des Comic-Salons Erlangen wir zu schätzen gelernt haben) wird es eine Show-Einlage der Tsuki no Senshi geben, sowie anschließend eine thematisch passendes Videoprogramm: wir zeigen die ersten vier Folgen von „Bakuman“, das durch die Thematisierung des Entstehungsprozesses moderner Manga gut zur Ausstellung passt (die Lizenzierung der Episoden war dank der Unterstützung von Anime on Demand dann auch gar nicht so umständlich, wie man es Lizenzverhandlungen ansonsten üblicherweise nachsagt).

Daneben gibt es noch eine Reihe an Vorträgen im Rahmen des Münchner Volkshochschule, die insbesondere auch für „fortgeschrittene Fans“ interessant sein dürften:

Bei „Tatsumi“ handelt es sich um einen Animationsfilm aus Singapur, der auf dem autobiografischen Manga „A Drifting Life (劇画漂流 Gekiga Hyōryū)“ von Yoshihiro Tatsumi basiert, einem der wichtigsten Vertreter des Gekiga-Mangas.

Ein Grund, eine der Veranstaltungen zu besuchen, ist übrigens, dass es hier auch die kostenlosen 42seitigen Begleithefte zur Ausstellung gibt, die noch eine Menge an zusätzlichen Informationen und Abbildungen beinhalten.

Noch ein paar mehr Fotos insb. vom Aufbau gibt es in meiner Fotogalerie.

Bericht von der „manga-dō“-Ausstellung manga do - der Weg des Manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime, Tsuki no Senshi, Bakuman, Animexx, Ausstellung, München

Autor:  cato

Seit heute läuft in Münchner Kulturzentrum Gasteig die zweiwöchige Ausstellung „manga-dō – der Weg des manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime“. Da ich als Vertreter des Animexx bei den Vorbereitungen der Ausstellung und des Begleitprogramms beteiligt war, will ich hier auch ein paar Worte dazu verlieren.

Gleich vorweg: den mit weitem Abstand größten Teil der Organisation und inhaltlichen Vorbereitung übernahm Günter Beck, Fotograf und Sammler japanischer Bildkultur, der einen Großteil der Ausstellungsstücke aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung stellte und wie nebenbei noch Flyer und Plakate gestaltete sowie das Begleitheft zur Ausstellung in Eigenregie produzierte.

Das ganze Projekt wurde schon seit der zweiten Hälfte 2012 geplant, auch getrieben durch die Initiative von Dr. Freddy Litten, den mancher hier spätestens seit unserem Podcast zur Geschichte des Anime kennen dürfte. Sofort mit im Boot waren die Münchner Volkshochschule, die Münchner Stadtbibliothek und der Gasteig (alles drei städtische Unternehmen), die vor über zehn Jahren schon einmal eine Manga-Ausstellung ausgerichtet hatten und dabei wohl gute Erfahrung gemacht hatten.

Den Mittelpunkt der ganzen Aktion ist die Ausstellung, vor allem die vielen Historischen Exponate von Günter Beck. Hier werden in Vitrinen und Bildergalerien verschiedenste Zeichnungen und Gegenstände gezeigt, von Holzschnitten und historische Schriftrollen über „Japan Punch“-Ausgaben hin zu (inzwischen auch schon fast historischen) Anime-Cels und natürlich modernen Manga-Tankōbon. Nicht ausgespart werden dabei die „Shunga“ („Frühlingsbilder“), erotische Bilder, die in einem räumlich leicht abgetrennten Bereich präsentiert werden.

 

 

Von uns kommen die Vitrinen zur „Cross-Medialität“ des Manga, in denen exemplarisch die Vernetzung des modernen Manga mit anderen Medien-Gattungen dargestellt werden soll. Da Anime und Dōjinshi schon an anderer Stelle behandelt werden, geht es hier um Manga-Realverfilmungen, Musicals, Cosplay, Light Novels, Visual Novels, Figuren und Model-Kits und J-Pop/-Rock. Das Prinzip ist dabei, dass jeweils zu einer konkreten Serie der Manga sowie das jeweils andere Medium präsentiert wird, damit dadurch die Umsetzung des Stoffes sichtbar wird. Aufgelockert wird das ganze noch durch diverses Merchandise.
An dieser Stelle auch ein Dankeschön an chiisaiSaku, die für die Ausstellung ihr Jeanne-Kostüm, und  lore, Kathal und  Ani, die ihre Figuren zur Verfügung gestellt haben.

  

Es gibt aber nicht „nur“ die Ausstellung, sondern auch ein Rahmenprogramm, das über die zwei Wochen verteilt im Gasteig stattfindet. Besonders erwähnenswert ist dabei die Eröffnungsveranstaltung, die kommenden Samstag, den 25. Januar ab 18:00 Uhr stattfindet und darauf angelegt ist, ein Hauch von Con-Feeling zu vermitteln: neben einem kurzen Vortrag vom Comic-Journalisten Harald Havas (der eher aus der „klassischen“ Comic-Szene kommt, dessen unterhaltsame Vorträge im Rahmen des Comic-Salons Erlangen wir zu schätzen gelernt haben) wird es eine Show-Einlage der Tsuki no Senshi geben, sowie anschließend eine thematisch passendes Videoprogramm: wir zeigen die ersten vier Folgen von „Bakuman“, das durch die Thematisierung des Entstehungsprozesses moderner Manga gut zur Ausstellung passt (die Lizenzierung der Episoden war dank der Unterstützung von Anime on Demand dann auch gar nicht so umständlich, wie man es Lizenzverhandlungen ansonsten üblicherweise nachsagt).

Daneben gibt es noch eine Reihe an Vorträgen im Rahmen des Münchner Volkshochschule, die insbesondere auch für „fortgeschrittene Fans“ interessant sein dürften:

Bei „Tatsumi“ handelt es sich um einen Animationsfilm aus Singapur, der auf dem autobiografischen Manga „A Drifting Life (劇画漂流 Gekiga Hyōryū)“ von Yoshihiro Tatsumi basiert, einem der wichtigsten Vertreter des Gekiga-Mangas.

Ein Grund, eine der Veranstaltungen zu besuchen, ist übrigens, dass es hier auch die kostenlosen 42seitigen Begleithefte zur Ausstellung gibt, die noch eine Menge an zusätzlichen Informationen und Abbildungen beinhalten.

Noch ein paar mehr Fotos insb. vom Aufbau gibt es in meiner Fotogalerie.

Bericht von der „manga-dō“-Ausstellung manga do - der Weg des Manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime, Tsuki no Senshi, Bakuman, Animexx, Ausstellung, München

Autor:  cato

Seit heute läuft in Münchner Kulturzentrum Gasteig die zweiwöchige Ausstellung „manga-dō – der Weg des manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime“. Da ich als Vertreter des Animexx bei den Vorbereitungen der Ausstellung und des Begleitprogramms beteiligt war, will ich hier auch ein paar Worte dazu verlieren.

Gleich vorweg: den mit weitem Abstand größten Teil der Organisation und inhaltlichen Vorbereitung übernahm Günter Beck, Fotograf und Sammler japanischer Bildkultur, der einen Großteil der Ausstellungsstücke aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung stellte und wie nebenbei noch Flyer und Plakate gestaltete sowie das Begleitheft zur Ausstellung in Eigenregie produzierte.

Das ganze Projekt wurde schon seit der zweiten Hälfte 2012 geplant, auch getrieben durch die Initiative von Dr. Freddy Litten, den mancher hier spätestens seit unserem Podcast zur Geschichte des Anime kennen dürfte. Sofort mit im Boot waren die Münchner Volkshochschule, die Münchner Stadtbibliothek und der Gasteig (alles drei städtische Unternehmen), die vor über zehn Jahren schon einmal eine Manga-Ausstellung ausgerichtet hatten und dabei wohl gute Erfahrung gemacht hatten.

Den Mittelpunkt der ganzen Aktion ist die Ausstellung, vor allem die vielen Historischen Exponate von Günter Beck. Hier werden in Vitrinen und Bildergalerien verschiedenste Zeichnungen und Gegenstände gezeigt, von Holzschnitten und historische Schriftrollen über „Japan Punch“-Ausgaben hin zu (inzwischen auch schon fast historischen) Anime-Cels und natürlich modernen Manga-Tankōbon. Nicht ausgespart werden dabei die „Shunga“ („Frühlingsbilder“), erotische Bilder, die in einem räumlich leicht abgetrennten Bereich präsentiert werden.

 

 

Von uns kommen die Vitrinen zur „Cross-Medialität“ des Manga, in denen exemplarisch die Vernetzung des modernen Manga mit anderen Medien-Gattungen dargestellt werden soll. Da Anime und Dōjinshi schon an anderer Stelle behandelt werden, geht es hier um Manga-Realverfilmungen, Musicals, Cosplay, Light Novels, Visual Novels, Figuren und Model-Kits und J-Pop/-Rock. Das Prinzip ist dabei, dass jeweils zu einer konkreten Serie der Manga sowie das jeweils andere Medium präsentiert wird, damit dadurch die Umsetzung des Stoffes sichtbar wird. Aufgelockert wird das ganze noch durch diverses Merchandise.
An dieser Stelle auch ein Dankeschön an chiisaiSaku, die für die Ausstellung ihr Jeanne-Kostüm, und  lore, Kathal und  Ani, die ihre Figuren zur Verfügung gestellt haben.

  

Es gibt aber nicht „nur“ die Ausstellung, sondern auch ein Rahmenprogramm, das über die zwei Wochen verteilt im Gasteig stattfindet. Besonders erwähnenswert ist dabei die Eröffnungsveranstaltung, die kommenden Samstag, den 25. Januar ab 18:00 Uhr stattfindet und darauf angelegt ist, ein Hauch von Con-Feeling zu vermitteln: neben einem kurzen Vortrag vom Comic-Journalisten Harald Havas (der eher aus der „klassischen“ Comic-Szene kommt, dessen unterhaltsame Vorträge im Rahmen des Comic-Salons Erlangen wir zu schätzen gelernt haben) wird es eine Show-Einlage der Tsuki no Senshi geben, sowie anschließend eine thematisch passendes Videoprogramm: wir zeigen die ersten vier Folgen von „Bakuman“, das durch die Thematisierung des Entstehungsprozesses moderner Manga gut zur Ausstellung passt (die Lizenzierung der Episoden war dank der Unterstützung von Anime on Demand dann auch gar nicht so umständlich, wie man es Lizenzverhandlungen ansonsten üblicherweise nachsagt).

Daneben gibt es noch eine Reihe an Vorträgen im Rahmen des Münchner Volkshochschule, die insbesondere auch für „fortgeschrittene Fans“ interessant sein dürften:

Bei „Tatsumi“ handelt es sich um einen Animationsfilm aus Singapur, der auf dem autobiografischen Manga „A Drifting Life (劇画漂流 Gekiga Hyōryū)“ von Yoshihiro Tatsumi basiert, einem der wichtigsten Vertreter des Gekiga-Mangas.

Ein Grund, eine der Veranstaltungen zu besuchen, ist übrigens, dass es hier auch die kostenlosen 42seitigen Begleithefte zur Ausstellung gibt, die noch eine Menge an zusätzlichen Informationen und Abbildungen beinhalten.

Noch ein paar mehr Fotos insb. vom Aufbau gibt es in meiner Fotogalerie.

Bericht von der „manga-dō“-Ausstellung manga do - der Weg des Manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime, Tsuki no Senshi, Bakuman, Animexx, Ausstellung, München

Autor:  cato

Seit heute läuft in Münchner Kulturzentrum Gasteig die zweiwöchige Ausstellung „manga-dō – der Weg des manga vom japanischen Holzschnitt zu Manga und Anime“. Da ich als Vertreter des Animexx bei den Vorbereitungen der Ausstellung und des Begleitprogramms beteiligt war, will ich hier auch ein paar Worte dazu verlieren.

Gleich vorweg: den mit weitem Abstand größten Teil der Organisation und inhaltlichen Vorbereitung übernahm Günter Beck, Fotograf und Sammler japanischer Bildkultur, der einen Großteil der Ausstellungsstücke aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung stellte und wie nebenbei noch Flyer und Plakate gestaltete sowie das Begleitheft zur Ausstellung in Eigenregie produzierte.

Das ganze Projekt wurde schon seit der zweiten Hälfte 2012 geplant, auch getrieben durch die Initiative von Dr. Freddy Litten, den mancher hier spätestens seit unserem Podcast zur Geschichte des Anime kennen dürfte. Sofort mit im Boot waren die Münchner Volkshochschule, die Münchner Stadtbibliothek und der Gasteig (alles drei städtische Unternehmen), die vor über zehn Jahren schon einmal eine Manga-Ausstellung ausgerichtet hatten und dabei wohl gute Erfahrung gemacht hatten.

Den Mittelpunkt der ganzen Aktion ist die Ausstellung, vor allem die vielen Historischen Exponate von Günter Beck. Hier werden in Vitrinen und Bildergalerien verschiedenste Zeichnungen und Gegenstände gezeigt, von Holzschnitten und historische Schriftrollen über „Japan Punch“-Ausgaben hin zu (inzwischen auch schon fast historischen) Anime-Cels und natürlich modernen Manga-Tankōbon. Nicht ausgespart werden dabei die „Shunga“ („Frühlingsbilder“), erotische Bilder, die in einem räumlich leicht abgetrennten Bereich präsentiert werden.

 

 

Von uns kommen die Vitrinen zur „Cross-Medialität“ des Manga, in denen exemplarisch die Vernetzung des modernen Manga mit anderen Medien-Gattungen dargestellt werden soll. Da Anime und Dōjinshi schon an anderer Stelle behandelt werden, geht es hier um Manga-Realverfilmungen, Musicals, Cosplay, Light Novels, Visual Novels, Figuren und Model-Kits und J-Pop/-Rock. Das Prinzip ist dabei, dass jeweils zu einer konkreten Serie der Manga sowie das jeweils andere Medium präsentiert wird, damit dadurch die Umsetzung des Stoffes sichtbar wird. Aufgelockert wird das ganze noch durch diverses Merchandise.
An dieser Stelle auch ein Dankeschön an chiisaiSaku, die für die Ausstellung ihr Jeanne-Kostüm, und  lore, Kathal und  Ani, die ihre Figuren zur Verfügung gestellt haben.

  

Es gibt aber nicht „nur“ die Ausstellung, sondern auch ein Rahmenprogramm, das über die zwei Wochen verteilt im Gasteig stattfindet. Besonders erwähnenswert ist dabei die Eröffnungsveranstaltung, die kommenden Samstag, den 25. Januar ab 18:00 Uhr stattfindet und darauf angelegt ist, ein Hauch von Con-Feeling zu vermitteln: neben einem kurzen Vortrag vom Comic-Journalisten Harald Havas (der eher aus der „klassischen“ Comic-Szene kommt, dessen unterhaltsame Vorträge im Rahmen des Comic-Salons Erlangen wir zu schätzen gelernt haben) wird es eine Show-Einlage der Tsuki no Senshi geben, sowie anschließend eine thematisch passendes Videoprogramm: wir zeigen die ersten vier Folgen von „Bakuman“, das durch die Thematisierung des Entstehungsprozesses moderner Manga gut zur Ausstellung passt (die Lizenzierung der Episoden war dank der Unterstützung von Anime on Demand dann auch gar nicht so umständlich, wie man es Lizenzverhandlungen ansonsten üblicherweise nachsagt).

Daneben gibt es noch eine Reihe an Vorträgen im Rahmen des Münchner Volkshochschule, die insbesondere auch für „fortgeschrittene Fans“ interessant sein dürften:

Bei „Tatsumi“ handelt es sich um einen Animationsfilm aus Singapur, der auf dem autobiografischen Manga „A Drifting Life (劇画漂流 Gekiga Hyōryū)“ von Yoshihiro Tatsumi basiert, einem der wichtigsten Vertreter des Gekiga-Mangas.

Ein Grund, eine der Veranstaltungen zu besuchen, ist übrigens, dass es hier auch die kostenlosen 42seitigen Begleithefte zur Ausstellung gibt, die noch eine Menge an zusätzlichen Informationen und Abbildungen beinhalten.

Noch ein paar mehr Fotos insb. vom Aufbau gibt es in meiner Fotogalerie.

Koblenz zu Gast beim Animexx-Treffen München Animexx-Treffen München (Dezember 2012), Animexx, Koblenz, München, Treffen

Autor:  Lamy
Zwar organisieren  Toto und ich, Lamy, ein Treffen in Koblenz, doch wollten wir uns auch mal anschauen wie es bei den Münchnern so zu geht. Also beschlossen wir einfach mal die 500 km nach München zu fahren.

Bereits am Freitag vor dem Treffen fuhren wir um 11:00 Uhr los und waren gegen 17:00 Uhr in München. Unser erster Weg führte zum Animexx Büro. Dort trafen wir neben dem fleißigen Team auch auf Galileo – einer unserer Gastgeber für das Wochenende.

Zusammen mit ihm fuhren wir zur Location um den Schlüssel entgegnen zu nehmen. Der erste Eindruck der Location war klasse, viele kleine Räume, Bar, Küche und ein großer Saal. Zurück im Büro sind wir ins angrenzende Lager, um die Sachen für das Treffen zu packen und zu verladen.

Am Abend fuhren wir dann zu Galileo nach Hause, wo auch Yuya und  Ani anzutreffen waren. Nach einem schönen Abend, letzten Vorbereitungen und 4 haarigen Katzen ging es ins Bett.

Samstagvormittag ging es dann los zum Aquarium, die Location des Animexx-Treffen München. Dort waren schon viele fleißige Hände damit beschäftigt alles aufzubauen und die Räume herzurichten. Es gab neben der bereits erwähnten Küche und Bar einen kleinen Gamesroom, einen Raum mit DDR / Stepmania und das „Mädchen Zimmer“. Man erklärte uns, dass dies einst die „chill out zone“ war, aber inzwischen bei jedem Treffen von einer Horde Zeichnern belagert wird.

Im Bereich der Bar gab es auch einen Händler, der eine große Auswahl an Manga & Anime Merchandise bis spät am Abend anbot.

Der große Saal bzw. Hauptraum wurde als großer Treffpunkt genutzt und hat auch eine Bühne, auf der am Nachmittag ein Handarbeits-Wettbewerb stattfand. Abends gab es eine Disko, bei der die Besucher bis weit in den Abend tanzten. Die Stimmung in dem Saal war das ganze Treffen lang sehr fröhlich, man konnte sehen das alle ihren Spaß hatten.

Im Keller gab es noch einen weiteren Raum. Dort wurden über den Tag verteilt Fotos gemacht, „Die Werwölfe von Düsterwald“ gespielt und ein Videomitschnitt der TnS Aufführung „Das letzte Einhorn“ gezeigt.

Natürlich mussten die Speisen aus der Weihnachtsküche gekostet werden. Ich selbst hatte die Maroni-Suppe, Entenbrust mit Knödel und Blaukraut sowie die Bratapfelcreme verspeist. Alles war sehr lecker! Daher blieb es bei der Bratapfelcreme und der Maroni-Suppe nicht bei einer Portion, ich musste einfach mehr essen ^^

Zwischendurch gingen  Toto und ich zum nahegelegenen Weihnachtsmarkt, tranken einen Glühwein um uns zu wärmen (es war sehr kalt an diesem Wochenende) und ich kaufte mir noch eine Tüte heiße Maronen. (Bei uns auch Esskastanien genannt, in Bayern Maroni…)

Am Abend kehrte dann so langsam Ruhe ein, ab 23:00 Uhr fingen die Helfer an einen Raum nach dem anderen aufzuräumen und zu reinigen. Dreck zusammenkehren, Möbel verrücken, Müll aufsammeln, Kisten packen …


Es war ein sehr schönes und auch volles Treffen. Zudem gab es viele Parallelen zu unserem Treffen – vor allem was den Müll angeht. Warum manche die aufgestellten Mülleimer nicht benutzen können oder wollen bleibt wohl für immer ein Rätsel.

Das Essen war super, die Stimmung ausgelassen und das Team sehr nett. Die Location ist recht gemütlich, aber aufgrund der Größe kann es eng werden. Daher ist die Lösung mit den Codes für den Einlass gut gemacht.

Wir kommen gerne wieder, aber dann wohl eher im Sommer, wenn es wärmer ist ^^


Danke für alles, besonders an Galileo und Yuya!

Sommer in München - und Animexx mittendrin 15. Japanfest München , Animexx-Stand, Japanfest, München

Autor: Galileo
Während in Bonn gerade die diesjährige AnimagiC zu Ende ging, möchte ich es nicht versäumen, euch noch von einem der kleineren Events dieses Sommers zu berichten. Schon vor 2 Wochen (18.7.) fand im Englischen Garten in München das alljährliche Japanfest statt - veranstaltet von der DJG, dem japanischen Generalkonsulat und dem Japanclub München. Das Münchner Japanfest hat zwar viel weniger Besucher und ist auch von der Fläche her kleiner als der Japan-Tag in Düsseldorf - aber immerhin gibt es das Japanfest nun schon 15 Jahre.

Wenn man das Jahr 1999 dazurechnet, wo der Animexx-Vorgängerclub SMOF auf dem Fest vertreten war, sind wir dort dieses Jahr zum zwölften mal vertreten gewesen. Damit ist das Japanfest München das Event, das vom Animexx am häufigsten mit einem Stand "beehrt" wurde. Da die Veranstalter das Japanfest finanziell nicht alleine stemmen können, müssen wir uns (wie die anderen Stände auch) an den Kosten beteiligen (immerhin ca. 70 Euro). Dadurch, dass dort kein Verkauf erlaubt ist, haben wir leider auch keine Einnahmen aus dem Animexx-Shop. Aber wo kann der Verein schon so direkt und passend einer seiner Aufgaben nachgehen - nämlich die Information über Anime, Manga, J-Music etc. - als auf solchen Festen?

Auch dieses Jahr war das Wetter von früh bis spät perfekt; damit darf man wohl die aus früheren Jahren gewonnene Erkenntnis, dass es auf dem Japanfest immer irgendwann zu regnen anfängt, engültig streichen.

Während der gesamten Vorbereitungsphase sah es so aus, als ob der Stand diesmal mit "Minimalbesatzung" durchgeführt werden müsste, denn genau an diesem Wochenende hatte der Animexx-Aktivenrat eigentlich seinen "Aktiventag" in Kassel angesetzt. Dieses vereins-interne Besprechungs- und Kennenlern-Wochenende musste aber ausfallen, und so war auf dem Stand von Personalmangel nichts zu spüren.

Los ging's Sonntagmorgens um halb zehn (grusel) und keine zwei Stunden später war unser Open-Air-Stand dann fertig. Neben vielen Mangas, Sammelfiguren, Infomaterial und Schautafeln gab es auf einem Fernseher auch Anime-Folgen zu sehen.

Im Laufe des Tages konnten wir so (bestimmt!) hunderten von Besuchern und Spaziergängern das Thema Anime und Manga und unseren Verein näher bringen, immer begleitet von den Klängen des Bühnenprogramms (Highlight übrigens: der Auftritt von Yamato ).

 




Nicht zuletzt möchte ich mich bei den Stand-Helfern bedanken - ohne die Mitarbeit von einer ganzen Reihe von Leuten wäre der Stand nicht möglich gewesen:  Ani,  Azamir, cato, didarabocchi, Elvis,  Veroko,  lore,  Okona und  Calafinwe. Besonders möchte ich Kathal erwähnen, die mit ihrer (teils frisch aus Japan importierten) Privatsammlung unsere Ausstellung deutlich bereicherte und - weil sie ihre Sachen nicht aus den Augen lassen wollte - auch noch den ganzen Tag Standdienst leistete ;)

Und auch danke an alle Besucher; im Cosplay oder ohne, die die uns schon kennen und die die uns noch kennen lernen mussten - nächsten Juli sehen wir uns wieder!

Sommer in München - und Animexx mittendrin 15. Japanfest München , Animexx-Stand, Japanfest, München

Autor: Galileo
Während in Bonn gerade die diesjährige AnimagiC zu Ende ging, möchte ich es nicht versäumen, euch noch von einem der kleineren Events dieses Sommers zu berichten. Schon vor 2 Wochen (18.7.) fand im Englischen Garten in München das alljährliche Japanfest statt - veranstaltet von der DJG, dem japanischen Generalkonsulat und dem Japanclub München. Das Münchner Japanfest hat zwar viel weniger Besucher und ist auch von der Fläche her kleiner als der Japan-Tag in Düsseldorf - aber immerhin gibt es das Japanfest nun schon 15 Jahre.

Wenn man das Jahr 1999 dazurechnet, wo der Animexx-Vorgängerclub SMOF auf dem Fest vertreten war, sind wir dort dieses Jahr zum zwölften mal vertreten gewesen. Damit ist das Japanfest München das Event, das vom Animexx am häufigsten mit einem Stand "beehrt" wurde. Da die Veranstalter das Japanfest finanziell nicht alleine stemmen können, müssen wir uns (wie die anderen Stände auch) an den Kosten beteiligen (immerhin ca. 70 Euro). Dadurch, dass dort kein Verkauf erlaubt ist, haben wir leider auch keine Einnahmen aus dem Animexx-Shop. Aber wo kann der Verein schon so direkt und passend einer seiner Aufgaben nachgehen - nämlich die Information über Anime, Manga, J-Music etc. - als auf solchen Festen?

Auch dieses Jahr war das Wetter von früh bis spät perfekt; damit darf man wohl die aus früheren Jahren gewonnene Erkenntnis, dass es auf dem Japanfest immer irgendwann zu regnen anfängt, engültig streichen.

Während der gesamten Vorbereitungsphase sah es so aus, als ob der Stand diesmal mit "Minimalbesatzung" durchgeführt werden müsste, denn genau an diesem Wochenende hatte der Animexx-Aktivenrat eigentlich seinen "Aktiventag" in Kassel angesetzt. Dieses vereins-interne Besprechungs- und Kennenlern-Wochenende musste aber ausfallen, und so war auf dem Stand von Personalmangel nichts zu spüren.

Los ging's Sonntagmorgens um halb zehn (grusel) und keine zwei Stunden später war unser Open-Air-Stand dann fertig. Neben vielen Mangas, Sammelfiguren, Infomaterial und Schautafeln gab es auf einem Fernseher auch Anime-Folgen zu sehen.

Im Laufe des Tages konnten wir so (bestimmt!) hunderten von Besuchern und Spaziergängern das Thema Anime und Manga und unseren Verein näher bringen, immer begleitet von den Klängen des Bühnenprogramms (Highlight übrigens: der Auftritt von Yamato ).

 




Nicht zuletzt möchte ich mich bei den Stand-Helfern bedanken - ohne die Mitarbeit von einer ganzen Reihe von Leuten wäre der Stand nicht möglich gewesen:  Ani,  Azamir, cato, didarabocchi, Elvis,  Veroko,  lore,  Okona und  Calafinwe. Besonders möchte ich Kathal erwähnen, die mit ihrer (teils frisch aus Japan importierten) Privatsammlung unsere Ausstellung deutlich bereicherte und - weil sie ihre Sachen nicht aus den Augen lassen wollte - auch noch den ganzen Tag Standdienst leistete ;)

Und auch danke an alle Besucher; im Cosplay oder ohne, die die uns schon kennen und die die uns noch kennen lernen mussten - nächsten Juli sehen wir uns wieder!

Animexx-Treffen München (September 2009) München, Treffen

Autor: didarabocchi

Letzten Samstag war es in München wieder soweit: Das Animexx-Treffen München stand an.

Neben dem Standardprogramm, zu welchem die rund 220 Besucher wieder sehr vorbildlich selbst beitrugen, gab's natürlich auch wieder frisches aus der Küche. Anders als im Juli- und August-Treffen wurde nicht gegrillt, sondern nach längerer Sommerkochpause wieder am Herd gestanden.

Mit 4 Pfannen, 15L Milch, 6kg Mehl, 2kg Zucker, ca. 110 Eiern der Größe M, echter bourbon Vanille, 3kg Reiberdatschimasse und noch weiteren anderen Zutaten bewaffnet wurden von 14.00 - 21.45 Uhr Pfannkuchen in den Größen 28cm und 38cm Durchmesser sowie Reiberdatschi in den Größen 15cm - 18cm Durchmesser in hochwertigen, laktosefreien Butterschmalz ausgebacken.

Dabei kam das Küchenpersonal nicht umher die Besucher mit besonderen Leckereien zu verwöhnen. Als Belag der Pfannkuchen gab es frischkaramelisiertes Obst, diverse Konfitüren, Vanillepudding, Kirschen, in Kirschsaft karamelisierte Bananen, Profi- sowie Schokosahne, Karamel- und Schokosoße,  und andere süße Schmankerl.

Auch die Besucher mit extrawünschen kamen wie immer zum Zuge. Auf dem Bild zu sehen ist ein grüner, "erschossener" Pfannkuchen gefüllt mit Vanillepudding, belegt mit Profisahne, Kirschen, karamelisiertem Obst, einem Klecks Erdbeerkonfitüre sowie einem Hauch von Puderzucker.


14. Japanfest in München - Animexx war dabei 14. Japanfest München, Animexx-Stand, Japanfest, München

Autor: Galileo

In München fand vergangenes Wochenende das inzwischen 14. Japanfest statt, bei dem es wieder viele Stände und Vorführungen rund um die japanische Kultur gibt.

Vielen ist hier sicher der Japantag in Düsseldorf bekannt, die Münchner Version ist im Grunde genauso, nur viel viel kleiner ;)

Da bei so etwas auch Anime und Manga nicht fehlen dürfen, hatten auch wir dort einen Stand - inzwischen übrigens zum 11. Mal!

Nachdem der Tag davor komplett verregnet war, war das Wetter alles andere als sicher, aber wir hatten Glück und wurden statt mit Wasser sogar mit Sonnenstrahlen beehrt.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Veranstaltungen war es uns nicht erlaubt, Produkte zu verkaufen, dafür ist es aber auf solchen Veranstaltungen immer sehr wichtig, unser Hobby den Besuchern nahezubringen, die damit bisher nichts anfangen können. Es ist immer sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich vor allem ältere Besucher auf das Thema Anime/Manga reagieren.

 lore nutzte seine altbewährte "Schallplattentechnik", um auf bestimmte Stichwörter von fragend dreinschauenden Passanten einen Kurz-Vortrag zu halten, dem denn auch meist dankbar gelauscht wird. Weil sich aber längst nicht alle fragen trauen, gibt es seit 2008 "Infotafeln" mit den wichtigsten Infos z.B. zu Cosplay und Visual Kei.

Bei den jüngeren Besuchern waren dagegen die ausliegenden japanischen Cosplay-Magazine und die auf einem Monitor präsentierten Anime-Folgen beliebter. Verschönert wurde der Stand durch eine kleine Fanart-Ausstellung.

Vielen Dank an alle, die uns am Stand besucht haben und natürlich an diejenigen, die am Stand und beim Auf- und Abbau geholfen haben!


(Fotos von Yien)

 

14. Japanfest in München - Animexx war dabei 14. Japanfest München, Animexx-Stand, Japanfest, München

Autor: Galileo

In München fand vergangenes Wochenende das inzwischen 14. Japanfest statt, bei dem es wieder viele Stände und Vorführungen rund um die japanische Kultur gibt.

Vielen ist hier sicher der Japantag in Düsseldorf bekannt, die Münchner Version ist im Grunde genauso, nur viel viel kleiner ;)

Da bei so etwas auch Anime und Manga nicht fehlen dürfen, hatten auch wir dort einen Stand - inzwischen übrigens zum 11. Mal!

Nachdem der Tag davor komplett verregnet war, war das Wetter alles andere als sicher, aber wir hatten Glück und wurden statt mit Wasser sogar mit Sonnenstrahlen beehrt.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Veranstaltungen war es uns nicht erlaubt, Produkte zu verkaufen, dafür ist es aber auf solchen Veranstaltungen immer sehr wichtig, unser Hobby den Besuchern nahezubringen, die damit bisher nichts anfangen können. Es ist immer sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich vor allem ältere Besucher auf das Thema Anime/Manga reagieren.

 lore nutzte seine altbewährte "Schallplattentechnik", um auf bestimmte Stichwörter von fragend dreinschauenden Passanten einen Kurz-Vortrag zu halten, dem denn auch meist dankbar gelauscht wird. Weil sich aber längst nicht alle fragen trauen, gibt es seit 2008 "Infotafeln" mit den wichtigsten Infos z.B. zu Cosplay und Visual Kei.

Bei den jüngeren Besuchern waren dagegen die ausliegenden japanischen Cosplay-Magazine und die auf einem Monitor präsentierten Anime-Folgen beliebter. Verschönert wurde der Stand durch eine kleine Fanart-Ausstellung.

Vielen Dank an alle, die uns am Stand besucht haben und natürlich an diejenigen, die am Stand und beim Auf- und Abbau geholfen haben!


(Fotos von Yien)

 

Comicfestival München Comicfestival München 2009, Animexx-Stand, Bericht, München

Autor: Galileo

Von Donnerstag bis Sonntag war Animexx mit einem eigenen Stand auf dem Comicfestival in München vertreten. Nach dem Comicsalon Erlangen ist das die zweitwichtigste Comic-Veranstaltung in Deutschland.

Sehr zentral im "Alten Rathaus"  gelegen kann das Comicfestival neben den Comic-Fans auch mehr oder weniger viel "Laufpublikum" anziehen - trotzdem ist natürlich sehr viel weniger los als bei den Anime/Manga-Conventions die wir gewohnt sind :)

So ist es also nicht verwunderlich, dass sich die Verkaufszahlen unserer Animexx-Shop-Produkte in Grenzen hielten. Besonders unsere Buttons und der Hentai-Mixx kamen aber halbwegs gut an. Weil die Veranstaltung vier Tage dauert, lässt es sich kaum verhindern, dass man Stand zwischendurch immer wieder mit Langeweile und Müdigkeit zu kämpfen hat.


Ein leider schlechtes Handyfoto des Animexx-Stands

Am Donnerstag Abend wurde der Comicpreis PENG! verliehen. Den Preis für den beliebtesten deutschen Manga konnte Naruto abräumen, wir berichteten das in dem Animexx-News. Für die Preisverleihung durfte Galileo auf der Bühne die drei erstplatzierten vorstellen und als Naruto-Cosplayerin spontan engagiert durfte Gecco den Preis an eine Mitarbeiterin des Carlsen-Verlags übergeben. Wir gratulieren nochmals :)

Am Samstag um 14 Uhr fand in der "Schrannenhalle" ein kleiner Cosplay-Wettbewerb statt, den wir organisiert haben. Leider stellte sich heraus, dass die Location als Halle zwar sehr schön war, die Bühne aber sehr klein und unstabil. Es wirkte doch alles recht improvisiert und es fehlte an Atmosphäre. Der Meinung war auch Rainer von der Comicfest-Orga, und wir nahmen uns vor, das beim nächsten Mal besser hinzukriegen. Trotzdem fand der Wettbewerb einige Zuschauer. Ich persönlich finde es ja immer sehr schön, wenn sich Cosplayer mal außerhalb einer Convention bewegen und so unser Hobby (und irgendwie ja auch unseren Verein) präsentieren.

Zum Abschluss noch ein Dank an alle, die am Stand geholfen haben, das waren  WolfE (der die Koordination des Stands übernommen hat),  Ani, Yuya,  Rmnrai,  Veroko, Vi und Callie

Comicfestival München Comicfestival München 2009, Animexx-Stand, Bericht, München

Autor: Galileo

Von Donnerstag bis Sonntag war Animexx mit einem eigenen Stand auf dem Comicfestival in München vertreten. Nach dem Comicsalon Erlangen ist das die zweitwichtigste Comic-Veranstaltung in Deutschland.

Sehr zentral im "Alten Rathaus"  gelegen kann das Comicfestival neben den Comic-Fans auch mehr oder weniger viel "Laufpublikum" anziehen - trotzdem ist natürlich sehr viel weniger los als bei den Anime/Manga-Conventions die wir gewohnt sind :)

So ist es also nicht verwunderlich, dass sich die Verkaufszahlen unserer Animexx-Shop-Produkte in Grenzen hielten. Besonders unsere Buttons und der Hentai-Mixx kamen aber halbwegs gut an. Weil die Veranstaltung vier Tage dauert, lässt es sich kaum verhindern, dass man Stand zwischendurch immer wieder mit Langeweile und Müdigkeit zu kämpfen hat.


Ein leider schlechtes Handyfoto des Animexx-Stands

Am Donnerstag Abend wurde der Comicpreis PENG! verliehen. Den Preis für den beliebtesten deutschen Manga konnte Naruto abräumen, wir berichteten das in dem Animexx-News. Für die Preisverleihung durfte Galileo auf der Bühne die drei erstplatzierten vorstellen und als Naruto-Cosplayerin spontan engagiert durfte Gecco den Preis an eine Mitarbeiterin des Carlsen-Verlags übergeben. Wir gratulieren nochmals :)

Am Samstag um 14 Uhr fand in der "Schrannenhalle" ein kleiner Cosplay-Wettbewerb statt, den wir organisiert haben. Leider stellte sich heraus, dass die Location als Halle zwar sehr schön war, die Bühne aber sehr klein und unstabil. Es wirkte doch alles recht improvisiert und es fehlte an Atmosphäre. Der Meinung war auch Rainer von der Comicfest-Orga, und wir nahmen uns vor, das beim nächsten Mal besser hinzukriegen. Trotzdem fand der Wettbewerb einige Zuschauer. Ich persönlich finde es ja immer sehr schön, wenn sich Cosplayer mal außerhalb einer Convention bewegen und so unser Hobby (und irgendwie ja auch unseren Verein) präsentieren.

Zum Abschluss noch ein Dank an alle, die am Stand geholfen haben, das waren  WolfE (der die Koordination des Stands übernommen hat),  Ani, Yuya,  Rmnrai,  Veroko, Vi und Callie

München: Und dann wurde es dunkel... Animexx-Treffen München (April 2009), Animexx, München, Treffen

Autor:  Kathal
... ja so hieß es auf dem letzen Münchner Animexx Treffen.
Nein es ging nicht die Sonne unter, sondern der Strom war zum Teil auf dem Treffen weg.
didarabocchi war fleißig am Pizza backen und dann war es auf einmal dunkel. So gut wie nichts ging mehr.
Bisher grübeln die Verantwortlichen noch, was genau passierte, aber eins war sicher, an den normalen Sicherungen lag es nicht.
Die 8-Köpfige Animexxtechnikerbegutachtungsgruppe konnte auch nach stundenlanger Suche den Fehler nicht finden - gut, ist blöd, wenn Sicherungen weggesperrt werden und man keinen erreicht vom Haus.
Aus diesem Grund musste das Treffen zum Leidwesen der 200 Besucher früher als sonst geschlossen werden, da ohne Licht leider nicht viel zu sehen ist im Pasinger @quarium.
Sobald die Animexx-Behörden genaueres wissen, wird es bekannt gegeben.

Animexx-Treffen in München Animexx, München

Autor:  chojin

"Heute war das erste offizielle Animexx-Treffen in München..." 
"Wie? ERSTE???" 
*seufz* 
"Na gut das erste wo ich dabei war" *grins*

11:00 Uhr: Treffpunkt Stachus [Personen: 1-50] 

"Bist du ein anonymer Anime Fan?"
"Wie?...Wer?...Äh...Ich..Anonym...Nö!" (Ich steh manchmal auf der Leitung und zumeist erstmal etwas im Abseits) Naja wie dem auch sei. Der Stachus füllt sich langsam mit Menschen. Was dabei so besonders ist? Nun die die man heute hier sehen kann scheinen alle irgendwie zusammen zu gehören. Alles Animefans! !!!Welch ein Zufall!!! Und ich mittendrin. Das Warten hat sich gelohnt (Notiz für mich: Nächstes mal nur eine Viertelstunde früher kommen). WOW das werden ja immer mehr. Einige der Gesichter hab ich schonmal auf anderen Events gesehen. Die meisten scheinen sich zu kennen. 
Wie das meine Art ist schau ich erstmal einigen Leuten über die Schultern und warte ab was passiert. Doch es dauert auch so wiederum nur ein paar Minuten und schon bin ich fleißig im Gespräch mit ein paar netten Otakus. Nach einer zusätzlich halben Stunde Wartezeit, um auch wirklich alle Nachzüglere mitzunehmen, machten wir uns wieder auf zur U-Bahn um den Weg zum Neo Tokyo anzutreten. 

12:10 Uhr: Das Neo Tokyo München [Personen: 50-60] 

Das Neo Tokyo ist ein fester Bestandteil eines jeden Animexx-Treffens. Die meisten Fans hier haben nicht viele Gelegenheiten nach München zum Einkaufen zu kommen. Und so verbinden einige einen schnellen Animeeinkauf mit den Treffen. Das Neo Tokyo ist nicht nur eines der bekanntesten und wohl auch beliebtesten Bezugsquellen in Deutschland, man bekommt hier auch informative und kompetente Beratung (Laserdiskplayer gibt\'s hier auch ;P).
Wie schon bei den letzten Treffen gabs auch diesmal wieder ein Eis für die Jungs vom Neo. Nachdem die Luft im Geschäft aufgebraucht, die Regale ausgeräumt und die Gruppenfotos geschossen waren, brach unsere Gruppe auf um sich die vorbestellten Plätze in Japanrestaurant "Shoya" zu sichern. Von der Faszination der Verkaufsräume geblendet, versäumte ein Großteil der Gruppe den Abmarsch in Richtung Bushaltestelle doch durch die gute Organisation führen wir dann doch noch alle in einem Bus (Handy sei dank!!!).
Eine kleine andere Gruppe machte sich unterdessen auf den Weg zum Oktoberfest, daß sie soviel Spas hatten wie wir kann ich mir nur schwer vorstellen. 

13:15 Uhr: Im Restaurant "Shoya" [Personen: 40-45] 

Als wir nach 5 Minuten Busfahrt und 8 Minuten Fußweg an dem Animexx-Stammlokal angekommen waren, wurden wir nicht wie wir zuerst annahmen in dem Karaokekeller sondern oben im Restaurant untergebracht. Nachdem unsere japanischkentnisse leider nur für eine ordentliche Begrüssung reichten bestellten wir das Essen auf die konventionelle Art ("Einmal Nummer 69 bitte!").
Auf fünf Tische verteilt waren unsere Runden klein und geordnet und jeder könnte sich gut einbringen. Mit Unterhaltungen über gängige und angekündigte Videogames und die letzten Veranstaltungen des Animexx e.V überbrückten wir die Wartezeit. 
Als das Essen dann kam war es nicht nur gut sondern auch reichlich und obendrein noch Preiswert (wenn man asiatisch mag und mit Stäbchen umgehen kann).
Nachdem alle fertig waren verließen wir gesättigt und zufrieden das Lokal. Doch wohin als Nächstes? Das Wetter war noch gut und der Plan war ab jetzt seht flexibel gehalten. Nach einer kurzen Absprechung machten wir uns auf den Weg zum Olympiapark zum Minigolf spielen. 

14:35 Uhr: Minigolf im Olympiapark [Personen: 30-35] 

Als sich die Türen der U-Bahn öffneten und sich die Menschenmassen ihren Weg in Richtung Olympiapark bahnten hatten wir einen Großteil unserer Gruppe aus den Augen verloren. Wer hätte auch damit gerechnet das ausgerechnet am Samstag Nachmittag ein Fußballspiel sein würde ;P . Doch was ist das? Mitten in der Menschenmenge hält jemand ein Pokemon Pappschild in die Luft. Peinlich Peinlich. Aber wenigstens haben wir uns dadurch alle wieder zusammen gefunden. Also, auf zum Minigolf! Auf den Sitzbänken vor dem kleinen Kiosk lies sich die ganze Gruppe nieder.
Erst mal ausruhen und eine kleine Stärkung zu sich nehmen hieß es dann bevor wir den Golfparkur betraten. Unsere Gruppe war von einstmals über 60 lauthals grölenden und tobenden Animefans (nächstesmal Drogenkontrolle) auf eine lustige und angenehme Runde von zirka 30 Personen geschrumpft. Leider litt auch die Frauenquote deutlich an dieser Tatsache, aber das soll mir diesmal noch egal sein. Ich versuchte mich in der Zwischenzeit lieber im Golfspielen. In Gruppen von 4-7 Personen spielen wir uns durch den Parkur. Naja allzugut schnitt ich hier nicht ab und bin mit meinen 68 Schlägen wohl einer der schlechtersten Spieler am Platz. 
Als wir am Ende wieder unsere Golfschläger abgaben musste das Fußballspiel wohl seit gut einer halben Stunde zuende gewesen sein und seitdem müssen wir die Bänke mit einigen grölenden Besuchern teilen. Als wir uns dann weiter auf den Weg zum Heim des katholischen Studentenvereins Albertia machten hatte wohl keiner damit gerechnet das die U-Bahnen doch noch so Überfüllt sein würden. 

17:45 Uhr: Albertia-Vereinsheim [Personen: 20-25] 

Hier endeten schon einige geschichtsträchtige Animexx-Treffen. Doch an Aufhören dacht erstmal niemand als wir die Räumlichkeiten im vierten Stockwerk betraten. In der noch fremden Umgebung folgte ich einfach den Menschenmassen und lies mich auf der gemütlichen Couch nieder. Nachdem sich jeder mit Getränken versorgt hatte war die Zeit gekommen sich mal mit einigen Anwesenden etwas besser zu Unterhalten. Und nach einer Flasche Karamalz wurde auch mir die Zunge etwas lockerer. Den genaue Gesprächsstoff habe ich noch gut im Kopf aber es währe hier wohl eher uninteresannt. Nur soviel. Die Animexxler sind durchweg sehr gut informiert und wissen genau von was sie sprechen. Eine Videovorführung fiehl leider aufgrund mangelnder, technischer Mittel aus. Nach einer Runde Pizza und einer weiteren Flasche Cola verabschiedete ich mich von allen die bis zum bitteren Ende durchgehalten hatten. Ein Abend voller netter neuer Bekanntschaften ging zuende und ich hoffe, daß das nicht das letzte mal gewesen war.

Bilanz des Treffens:

- Nette neue Leute kennengelernt
- Eintritt in den Verein beschlossen
- Mal ein bisschen frische Luft abbekommen
- Zur Abwechslung mal einen Tag frei von Webdesign und Artikelschreiben
- 50 DM mit Freude verprasst
- Vorratsrucksach zu 1/3 geleert
- Beim MiniGolfspielen versagt... 

02:35 Uhr: Schlafen [Personen: ½-1] 

Nunja jetzt ist es auch schon spät und ich weis nicht warum ich noch nicht eingeschlafen bin aber jetzt hält mich eigentlich nichts mehr wach.
Die Geschichte eines eindrucksvollen und auch aufschlussreichen Tages ist festgehalten und kann nun nicht mehr vergessen werden. Ich hoffe das dieser Review nicht all zu einseitig war. Also gute n8!! 
Bis zum nächsten Treffen.

Euer Chojin 

Dieser Bericht wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors von www.animeinfo.de übernommen!