Zum Inhalt der Seite

700 Sünden

Drabble Sammlung
von

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Seite 1 / 1   Schriftgröße:   [xx]   [xx]   [xx]

Superbia


 

Der Atheismus ist aristokratisch.

Es war das Volk, das es sich leisten konnte, hoffnungsvolle Gedanke auf einen gutmütigen Gott zu verschwenden. In seiner Position stand ihm das nicht zu. Byakuya hatte vor langer Zeit vergessen, wie man sich fürchtete, hatte vergessen müssen, was Angst war und wie sie sich anfühlte.
 

Als die Furcht also mit einem Mal in seine Glieder kroch, kalt und klamm und fremd, ihn begrüßen wollte wie einen alten Freund, verzog er nur kurz das Gesicht.
 

›Ich glaube nicht an Gott.‹
 

Das hatte er noch nie. Als Shinigami hatte Byakuya immer nur an sein eigenes Können geglaubt.

Invidia

Shuuhei behauptete gerne, dass er Kazeshini fürchtete und hasste, weil es nur zum Morden gemacht war.
 

Doch eigentlich hasste er Kazeshini, weil es viel mehr über ihn verriet, als er wissen wollte.
 

Ein Zanpakutou spiegelte die Seele seines Besitzers wider, legte selbst das offen, was er tief in seinem Unterbewusstsein verborgen geglaubt hatte. Und er war nicht bereit dafür zu akzeptieren, dass seine Seele schwärzer war, als für einen Shinigami angemessen.
 

Shuuhei beneidete diejenigen, deren Seelen nicht dazu gemacht waren, andere zu töten.

Aber noch mehr beneidete er Kazeshini darum, dass er töten konnte, ohne sich selbst dafür zu hassen.
 

Ira


 

Strenggenommen war Shunsui kein Pazifist.
 

Sicher, wenn er konnte, vermied er jede Art von Konflikt und Blutvergießen. Er wünschte sich nichts sehnlicher als sein Dasein friedvoll und frei von Kämpfen zu fristen, Spaß zu haben, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Aber er wollte auch die beschützen, die ihm wichtig waren, und dazu musste er Krieg führen.
 

Shunsui wäre gerne ein Pazifist.
 

Aber wenn er daran dachte, wie sein Blut dunkelrot vor Wut durch seinen Körper jagte, wann immer er einem Gegner gegenüberstand, der seine Freunde oder seinen Frieden bedrohte, wusste er, dass er das niemals würde sein können.

Acedia

Ikkaku war glücklich mit seinem Leben. Solange er seine wenigen Pflichten erfüllte, konnte er den ganzen Tag lang tun, was er wollte – kämpfen.
 

Alles, was er wollte, war im Kampf zu sterben. Zuletzt entweder das triumphierende Grinsen seines Gegners zu sehen, wenn dieser ihm den Gnadenstoß versetzte; oder – präferiert natürlich – dessen besiegt am Boden liegende Gestalt, ehe er selbst nach einem letzten Sieg sein Leben ließ.
 

Deswegen behielt er für sich, dass er schon seit langem in der Lage war, mit seinem Bankai zu kämpfen. Mehr Verantwortung bedeutete nur, dass er in dem eingeschränkt werden würde, was er tun wollte.

Avaritia


 

Renji ist schon immer gierig gewesen.
 

Er wollte Rukia retten, wollte sie befreien und ihr Leben leichter machen.

Er wollte sein Bankai erlernen, wollte stärker werden und an der Spitze stehen.

Er wollte seinen Captain besiegen, und wenn es das Letzte war, das er tat.
 

Das, was er dazu benötigte, war nichts anderes als Macht.
 

Renji wollte alles, was das Leben zu bieten hatte.

Und wenn er etwas nicht als Erster zu fassen kriegen konnte, wollte er zumindest am Ende des Tages der Einzige sein, der es besaß. Auch wenn er über Leichen gehen musste, um seine Ziele zu erreichen.

Gula

Das erste Mal war ein Unfall gewesen.

Toushirou war am Ende seiner Kräfte gewesen und hatte nicht gewusst, was geschehen würde, sobald alle Blumen aus Eis verschwunden waren. Dass er plötzlich an Körpergröße und Stärke gewann, hatte er jedoch als letztes erwartet.
 

Seitdem behauptete er, dass er diese finale Form nicht mochte – denn sie bedeutete, dass er sein Limit, dass er das Ende seiner Kräfte erreicht hatte.

Und dennoch nutzte Toushirou sein Bankai, so oft es eben ging, selbst wenn es nicht immer nötig war. Ihm gefiel das Gefühl von Macht;
 

von Macht, Grenzen und dem, was dahinter lag.
 

Luxuria

Dass Shinji wieder der Kommandant der 5. Division geworden war, bedeutete nicht, dass er die anderen Shinigami als Kameraden betrachtete. Dass er seinen Job liebte bedeutete nicht, dass er an ein Leben anknüpfte, das man ihm einst entrissen hatte. Vergeben hieß nicht vergessen.
 

Sein Groll verging. Das Misstrauen blieb.
 

Shinji wusste, dass Yamamoto ihn nicht aus Schuld gefragt hatte, sondern weil ihm Kommandanten fehlten und Shinji schon immer einer der besten gewesen war. Dieser Job war wie für ihn gemacht.
 

Also versuchte er, sich sein Unbehagen nicht anmerken zu lassen, als er dem nachging, das seinem Dasein einen Sinn gab.
 



Fanfic-Anzeigeoptionen

Kommentare zu dieser Fanfic (8)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  Teemo
2018-07-30T01:21:18+00:00 30.07.2018 03:21
Ich frage mich gerade schon wieder wo ich meinen Kopf habe.. falls ich einen habe, un. @_@
Nun. Kommen wir zum Feedback -
Ich muss gestehen - die FF liegt schon laenger in meiner Favoecke, wurde auch bereits gelesen und gedanklich mit 'muss kommentiert werden' abgesegnet. Wie gesagt - wo ist immer mein Kopf hin?
Ich bin leider nicht mehr ganz so sehr im Bilde ueber die einzelnen Bleach Charaktere; habe mir die FF wohl durchgelesen weil ich Renji, Shuuhei und Toushirou einfach toll finde!

Und vermutlich plappere ich schon wieder viel zu viel um den heissen Brei herum.. gomen ne~~
Kurzum: alleine die Idee der 7 Todsuenden finde ich ausgesprochen interessant und finde, daa du sie sehr gut umgesetzt hast. Wirkte wie eine kleine authentische Charbeschreibung, jedoch komplett vollendet.
Auch dein Schreibstil ist sehr schoen aufgebaut und ja - ich habe diese FF sehr gerne gelesen! Auch wenn es zum Drabble gehoert; es war doch recht wenig was ich etwas schade fand. Trotzdem fand ich die FF wirklich unglaublich gut gelungen.

Ich hoffe du kannst was mit meinem Feedback anfangen - ich druecke mich oftmals recht missverstaendlich aus - leider. x)

Auch in Zukunft wuensche ich dir wieder viele gute Ideen und das du weiterhin Spass am Schreiben hast!
Liebe Gruesse :)
Antwort von:  Schangia
09.08.2018 17:53
Sorry für die späte Rückmeldung, Urlaub und Animagic haben mich ein wenig geschafft orz
Macht überhaupt nichts, dass du erst jetzt zum Kommentieren gekommen bist, ich freue mich auch schon über jeden Favo-Eintrag. Aber total lieb von dir, dass du noch was geschrieben hast, danke dafür! :3
Ich weiß aber auch, was du mit der Länge meinst. An sich reicht es irgendwo, aber jetzt, wo ich wieder ein bisschen mehr bei Bleach drin bin, würde ich das Thema 7 Todsünden gerne nochmal für etwas Längeres aufgreifen.
Vielen Dank für die lieben Worte! ♥
Von:  konohayuki
2017-07-15T11:54:56+00:00 15.07.2017 13:54
Meh, und schon beim letzten Kapitel angekommen. Schade, von diesen kleinen Drabbles hätte ich noch mehr lesen können.

Shinji finde ich einen schwierigen Charakter, dazu muss ich aber auch anmerken, dass ich mit den Vizard lange nicht warm geworden bin.
Seine Reaktion finde ich hier aber auch sehr nachvollziehbar. Nach dem, was ihm passiert ist, würde ich glaube ich auch erst einmal mindestens mal gesundes Misstrauen hegen. Auch, wenn er ja wie er sagt auch weiß, dass Yamamoto ihn wegen seines Könnens ausgewählt hat.
Schreibtechnisch erneut sehr gelungen, aber das habe ich auch nicht anders erwartet.

Das Drabble ist für mich irgendwie das ruhigste und bedächtigste der Sammlung. Ich finde, es ist ein gelungener und passender Abschluss.
Da bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: DANKE für das Lesevergnügen! Ich denke, ich muss mal in deiner Fanfic-Übersicht stöbern. ;)

Liebe Grüße,
konohayuki
Helfer der KomMission
Antwort von:  Schangia
15.07.2017 16:06
Danke für das Kompliment!
Stimmt, verglichen mit den anderen ist Shinjis Drabble tatsächlich ruhiger. Da ich sie immer zu den jeweiligen Geburtstagen der Charaktere geschrieben und hochgeladen habe, muss ich leider zugeben, dass das reiner Zufall ist, aber umso besser, wenn's dann passt.
Ich danke dir für die lieben, konstruktiven Kommentare. Sie haben mir wirklich geholfen und mir den Nachmittag versüßt! <3
Von:  konohayuki
2017-07-15T11:47:28+00:00 15.07.2017 13:47
Oh Mann, beim ersten Satz dachte ich, es ginge um den ersten Tod, den er verursacht hat. Ich hatte schon ein bisschen Angst.

Das muss aber auch ein komisches Gefühl sein, wenn man sein Bankai so entdeckt und vor allem, wenn es solche Veränderungen mit sich bringt. Es ist aber dann auch durchaus verständlich, dass man dieses Machtgefühl, was damit einhergeht, wieder und wieder erleben möchte, obwohl ich sagen muss, dass ich Toushirou da ein wenig weniger machtorientiert einschätze. Deine Darstellung hier finde ich aber genauso passend.

>denn sie bedeutete, dass er sein Limit, dass er das Ende seiner Kräfte erreicht hatte .
Mal abgesehen davon, dass ich die Formulierung hier unglaublich gut gelungen finde, hat sich da ein Leerzeichen vor dem Punkt eingeschlichen.

Zudem hat mir die Formatierung am Ende nicht ganz so zugesagt, aber das ist halt wirklich komplett subjektiv. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn statt dem Semikolon da ein Doppelpunkt oder ein Gedankenstrich gestanden hätte ... Ich weiß es nicht. Ist mir halt aufgefallen, deshalb dachte ich, ich merke es einfach mal mit an.

Trotzdem wieder sehr gut gelungen!

Liebe Grüße,
konohayuki
Helfer der KomMission
Antwort von:  Schangia
15.07.2017 16:06
Naah, SO makaber bin ich dann doch nicht!
Machtorientiert würde ich ihn auch nicht nennen. Ich kann mir nur sehr gut vorstellen, dass ihm der Umgang seines Umfeldes auch mehr zu schaffen macht, als der comic relief in der Serie es vermuten lässt. Und wenn man dann die Möglichkeit hat, alle zu überraschen und vielleicht so mehr Respekt zu erlangen, würde ich es an seiner Stelle auch so häufig wie möglich machen.
Das überschüssige Leerzeichen wird gleich entfernt, danke. Wegen der Formatierung habe ich gerade bestimmt eine ganze Minute lang mein Worddokument angestarrt, um zu gucken, ob Semikolon, Doppelpunkt und Gedankenstrich besser passt, aber ich bin einfach ein Riesenfan vom Semikolon, also werd ich das vermutlich lassen. ///D
Von:  konohayuki
2017-07-15T11:37:46+00:00 15.07.2017 13:37
Ich gebe zu, ich habe auf ein Kapitel mit Renji gehofft.

>Renji ist schon immer gierig gewesen.
Hier bin ich allerdings tatsächlich über die Zeit im gestolpert. Vor allem im Zusammenhang mit dem Rest des Drabbles hätte ich hier eher ein "war" statt dem "ist" gesetzt, oder aber die Zeit im Rest des geändert. Mag aber auch nur mein persönlicher Eindruck sein.

Renji finde ich hier irgendwie düsterer, als ich ihn in Erinnerung habe. Allgemein finde ich, dass dieses Drabble eine bedrohliche Stimmung ausstrahlt. Aber es passt zu Renji. Der Gedankengang - auch, wenn er Renji wie gesagt düsterer erscheinen lässt - passt zu ihm. Und wenn man sich den Manga mal anschaut, ist er tatsächlich immer von etwas getrieben in seinen Handlungen.

Danke für diesen unerwarteten, aber sehr passenden Blickwinkel auf den Charakter! Da freue ich mich immer besonders drüber, wenn eine Geschichte es schafft, einen über den Charakter und die eigene Wahrnehmung von diesem noch einmal nachdenken zu lassen.

Liebe Grüße,
konohayuki
Helfer der KomMission
Antwort von:  Schangia
15.07.2017 16:06
Dann bin ich froh, deine Hoffnungen nicht enttäuscht zu haben. ;)
Mit dem "war" statt dem "ist" geb ich dir recht, das passt besser zum Rest des Drabbles. Ändere ich gleich ab~
Renji kommt hier tatsächlich etwas düsterer weg, als er für gewöhnlich dargestellt wird. Das liegt einmal daran, dass ich die Drabbles wegen der Sündenthematik generell etwas dunkler halten wollte, aber auch daran, dass mich diese Seite bei ihm selbst während des Schreibens überrascht hat. Der letzte Satz war für mich irgendwie die logische Konsequenz aus dem, was ich davor geschrieben hatte, und als der dann stand musste ich selbst kurz schlucken.
Aber gut zu wissen, dass es dennoch Sinn ergibt.
Von:  konohayuki
2017-07-15T11:27:44+00:00 15.07.2017 13:27
Du hast einen Run mit Charakteren, die ich gerne mag und über die man - zumindest, wenn ich mich an meine aktive Zeit im Fandom erinnere - jetzt nicht so super viel liest (außer natürlich, ich habe die Geschichten einfach nicht gefunden).

Und was ein Schlitzohr er doch ist.
Sein Wesen hier hast du sehr gut eingefangen, den Kampfeswillen spürt man beim Lesen richtig. Und irgendwie passt es auch zu ihm, lieber weniger Pflichten auferlegt bekommen zu wollen als mehr. Es passt auch irgendwie besser zu ihm im Kampf zu sterben, als an hohem Alter, finde ich.

Wieder mal eine kleine subjektive Anmerkung:
>Zuletzt entweder das triumphierende Grinsen seines Gegners zu sehen, als dieser ihm den Gnadenstoß versetzte[...]
"als" hört sich hier für mich so final an, also, als ob es schon passiert wäre oder es gerade kurz davor ist. Ich hätte hier eher ein "wenn" gesetzt.

Liebe Grüße,
konohayuki
Helfer der KomMission
Antwort von:  Schangia
15.07.2017 16:06
Den struggle kenne ich aber nur zu gut. Meistens sind meine Lieblinge die Nebencharaktere, die von den Fans eher weniger Beachtung kriegen. Deswegen ist es immer eine nette Abwechslung Leser zu haben, die diese Charaktere auch mögen.
Mit der Formulierung hast du recht, das ist mir vorher so nicht aufgefallen, aber wenn ich's jetzt mal in beiden Varianten lese, finde ich "wenn" auch passender als "als". Danke dafür, ändere ich gleich!
Von:  konohayuki
2017-07-15T11:19:19+00:00 15.07.2017 13:19
Oh, Shunsui!
Hach, da freue ich mich gerade. Shunsui habe ich als Charakter immer gemocht.

In diesem Drabble hat mir besonders die Struktur gefallen, die du durch die Pazifist-Sätze reingebracht hast. Ich weiß nicht, wie genau ich das beschreiben soll, aber diese Struktur gibt dem Drabble gleich eine Atmosphäre, die einfach passt.

Den Kontrast im ersten Teil mit dem "Leben in vollen Zügen genießen" und dem "Krieg führen" finde ich sehr kraftvoll und gut gelungen. Du packst so viel in deine Drabble, das kriegen viele Schreiber mit deutlich mehr Worten nicht hin.
Und im zweiten Teil war mein persönliches Highlight die Formulierung "[...]wie sein Blut dunkelrot vor Wut durch seinen Körper jagte[...]". Da hat's mir ne Gänsehaut den Rücken runtergeschickt.

Shunsui finde ich wieder einmal - muss ich das überhaupt noch erwähnen - sehr gut charakterisiert.

Liebe Grüße,
konohayuki
Helfer der KomMission
Antwort von:  Schangia
15.07.2017 16:06
Vielen Dank! Freut mich, dass ich einen Charakter gewählt habe, den du magst/mochtest und dass dir das Drabble zu ihm auch noch gefiel. Das hier ist aber auch eins meiner liebsten von den sieben.
Von:  konohayuki
2017-07-15T11:11:04+00:00 15.07.2017 13:11
Und weiter geht es.

Shuuhei ist auch so ein Charakter, mit dem ich erst langsam warm geworden bin.

Ich finde, du zeichnest hier ein sehr interessantes, aber auch sehr passendes Bild. Die wenigen Worte drücken sehr viel aus, nicht nur über Shuuhei selbst, sondern auch darüber, wie er sich und seine Umwelt wahrnimmt und wie sein Dasein als Shinigami für ihn eigentlich zu einem gewissen Grad ein Konflikt ist. Es kann ja nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen sein.
Gerade in den Fillerfolgen zu den Zanpakuto fand ich, dass gerade dieser Aspekt auch deutlich wurde. Shuuhei ist hier also in meinen Augen sehr gut getroffen.

Eine ganz kleine Anmerkung habe ich hier dann aber doch:
>Ein Zanpakuto spiegelte die Seele seines Besitzers wider, legte selbst das offen, das er tief in seinem Unterbewusstsein verborgen geglaubt hatte.
Das ist jetzt ganz subjektiv, aber ich hätte statt dem "das" hier ein "was" gesetzt. Das klingt in meinen Ohren schöner, auch, wenn das "das" an dieser Stelle natürlich nicht falsch ist.

Aber das ist wie gesagt wirklich eine rein subjektive Anmerkung. Das Drabble insgesamt gefällt mir sehr gut.

Liebe Grüße,
konohayuki
Helfer der KomMission
Antwort von:  Schangia
15.07.2017 16:06
Aus den Fillerfolgen zu den Zanpakutou kommt auch meine Idee zu diesem Drabble. Generell hat mir die Arc gut gefallen, aber gerade auch die Szenen mit Shuuhei und Kazeshini fand ich richtig interessant.
Danke für die Meinung! Ich hatte während des Schreibens echt länger überlegt, ob ich an der Stelle "das" oder "was" benutzen will, fand "was" vom Klang her auch schöner, hab mich dann aber letztendlich doch für "das" entschieden - warum auch immer, wird mir gerade klar, also ändere ich das mal fix.
Von:  konohayuki
2017-07-15T11:01:49+00:00 15.07.2017 13:01
Wie, noch keine Kommentare?
Dabei finde ich solche Konzepte eigentlich immer cool. (Ich muss aber auch zugeben, es ist länger her, dass ich mich mit dem Fandom auseinandergesetzt habe)

Tatsächlich finde ich Byakuya für den Hochmut gut gewählt. Vor allem am Anfang finde ich kommt er wirklich sehr ... ja, überheblich rüber.
Du hast ihn meiner Meinung nach hier auch sehr gut getroffen. Dieses Ausblenden/Vergessen von Furcht, nur, damit sie dann doch wieder auftaucht.
Dabei ist dann auch dein Stil sehr eindringlich, ich hatte das Gefühl, jedes Wort steht genau da, wo es auch sein sollte.
Mein persönliches Highlight war dann aber folgender Satz:

>Als die Furcht also mit einem Mal in seine Glieder kroch, kalt und klamm und fremd, ihn begrüßen wollte wie einen alten Freund, verzog er nur kurz das Gesicht.
Da passt einfach alles, die Beschreibung, die Reaktion von Byakuya, das Gefühl, das der Satz vermittelt ... Kurzum, ich bin absolut begeistert.

Jetzt freue ich mich noch mehr auf die Lektüre der nächsten Drabbles als ohnehin schon.

Liebe Grüße,
konohayuki
Helfer der KomMission
Antwort von:  Schangia
15.07.2017 16:06
Huch, da war ich aber erstaunt, als ich plötzlich sieben neue Kommentare hatte! Vielen lieben Dank schonmal, ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut.
Jaah, Byakuya ist am Anfang echt schwierig gewesen. Mittlerweile ist er mein Lieblingscharakter, aber das war echt nicht immer so. Den Satz, den du dir da rausgepickt hast, mag ich vom gesamten Drabble auch am liebsten. Schön, dass er auch vermitteln konnte, was ich damit aussagen wollte.


Zurück