AGB und Kundeninformationen: Webshop Stand: 16. Oktober 2009
- Geltungsbereich
- Diese Geschäftsbedingungen des Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V. (nachfolgend „Verkäufer“), gelten für
alle Verträge, die der Kunde mit dem Verkäufer hinsichtlich der im
Online-Shop des Verkäufers dargestellten Produkte und/oder Leistungen
abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des
Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
- Kunden im Sinne
der Ziffer 1.1 sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer, wobei ein
Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu
einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen
beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist ein Unternehmer
jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft,
die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen
beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt.
- Vertragsschluss
- Die im Online-Shop
des Verkäufers enthaltenen Produktdarstellungen dienen zur Abgabe eines
rechtlich verbindlichen Angebots durch den Kunden.
- Der Kunde kann das Angebot über das im Online-Shop des Verkäufers
integrierte Online-Bestellformular abgeben. Hierzu ist eine vorherige
Anmeldung im Online-Portal des Verkäufers notwendig. Bei einer Bestellung
über das Online-Bestellformular gibt der Kunde nach Eingabe seiner
persönlichen Daten und durch Klicken des Buttons "Bestellung Abschicken" im
abschließenden Schritt des Bestellprozesses ein rechtlich verbindliches
Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Vor
verbindlicher Abgabe der Bestellung können alle Eingaben laufend über die
üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigiert werden. Darüber hinaus
werden alle Eingaben vor verbindlicher Abgabe der Bestellung noch einmal in
einem Bestätigungsfenster angezeigt und können auch dort mittels der
üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigiert werden.
- Der Verkäufer wird
den Zugang des Angebots des Kunden unverzüglich auf elektronischem
Wege (das Animexx-interne Nachrichtensystem "ENS" oder E-Mail) bestätigen. Der Verkäufer kann das Angebot
des Kunden durch eine schriftliche (Brief) oder elektronisch übermittelte
(ENS, Fax oder E-Mail) Auftragsbestätigung oder durch Auslieferung der Ware
innerhalb von fünf Tagen annehmen. Der Verkäufer ist berechtigt, die
Annahme der Bestellung abzulehnen.
- Die Bestelldaten
werden vom Verkäufer gespeichert und können vom Kunden nach Absendung
seiner Bestellung über das passwortgeschützte Kundenkonto abgerufen
werden.
- Die Bestellabwicklung
und Kontaktaufnahme finden per E-Mail, ENS und automatisierter Bestellabwicklung
statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung
angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse
die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere
hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass
alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten
Dritten versandten Mails zugestellt werden können.
- Rücksendekosten bei Ausübung des Widerrufsrechts
Hat der
Kunde ein Widerrufsrecht nach § 312d Abs. 1 Satz 1 BGB, so werden
ihm bei Ausübung des Widerrufsrechts die regelmäßigen Kosten der
Rücksendung auferlegt, wenn der Preis der zurückzusendenden Sache
einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn bei einem höheren
Preis der Sache der Kunde die Gegenleistung oder eine Teilzahlung zum
Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht erbracht hat, es sei denn, dass die
gelieferte Ware nicht der bestellten entspricht. In allen anderen Fällen
trägt der Verkäufer die Kosten der Rücksendung.
- Preise und Zahlungsbedingungen
- Die angegebenen
Preise des Verkäufers sind Endpreise, d.h. sie beinhalten sämtliche
Preisbestandteile, einschließlich der gesetzlichen deutschen Umsatzsteuer.
Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden
bei der jeweiligen Produktdarstellung im Angebot gesondert angegeben.
Weitere Kosten fallen im Einzelfall bei grenzüberschreitenden Lieferungen
an, wie z.B. weitere Steuern und/oder Abgaben, etwa in Form von Zöllen.
- Der Verkäufer bietet folgende Zahlungsmöglichkeiten an, sofern in der jeweiligen Produktdarstellung im Angebot nichts anderes bestimmt ist:
1. Vorauskasse per
2. Bankeinzug (Lastschrift) von deutschen / österreichischen Konten
- Ist Vorauskasse
vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig.
- Bei Auswahl der
Zahlungsart Bankeinzug (Lastschrift) und der Übermittlung der Bankverbindungsdaten
des Kunden wird der Verkäufer widerruflich ermächtigt, den Rechnungsbetrag
von dem angegebenen Konto des Kunden einzuziehen. Wird die Lastschrift mangels
ausreichender Kontodeckung oder aufgrund der Angabe einer falschen Bankverbindung
nicht eingelöst oder widerspricht der Kunde der Abbuchung, obwohl er
hierzu nicht berechtigt ist, hat der Kunde die durch die Rückbuchung
des jeweiligen Kreditinstituts entstehenden Gebühren zu tragen, wenn
er dies zu vertreten hat.
- Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.
- Der Kunde ist zur
Aufrechnung nur dann berechtigt, wenn die Gegenforderung unbestritten,
rechtskräftig festgestellt oder von dem Verkäufer anerkannt ist.
- Der Kunde kann
ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, soweit es sich um Forderungen
aus demselben Vertragsverhältnis handelt.
- Liefer- und Versandbedingungen
- Die Lieferung von
Waren erfolgt regelmäßig auf dem Versandwege und an die vom Kunden
angegebene Lieferanschrift. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die
in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift
maßgeblich. Abweichend hiervon ist bei Auswahl der Zahlungsart PayPal
die vom Kunden bei PayPal hinterlegte Lieferanschrift maßgeblich.
- Ist eine Lieferung
an den Kunden nicht möglich, sendet das beauftragte Transportunternehmen
die Ware an den Verkäufer zurück, wobei der Kunde die Kosten für
die erfolglose Anlieferung zu tragen hat. Dies gilt nicht, wenn der
Kunde den erfolglosen Zustellungsversuch nicht zu vertreten hat oder
er hierdurch sein Widerrufsrecht ausübt.
- Grundsätzlich geht
die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung
der verkauften Ware mit der Übergabe an den Kunden oder eine empfangsberechtigte
Person über. Handelt es sich bei dem Kunden um einen Unternehmer (dieser
handelt in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen
Tätigkeit; § 14 BGB), geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und
der zufälligen Verschlechterung beim Versendungskauf mit der Auslieferung
der Ware am Geschäftssitz des Verkäufers an eine geeignete Transportperson
über.
- Gegenüber einem
Unternehmer gelten alle vereinbarten Lieferfristen vorbehaltlich richtiger
und rechtzeitiger Selbstbelieferung in Fällen, in denen der Verkäufer
ein konkretes Deckungsgeschäft abgeschlossen und die fehlende Verfügbarkeit
nicht zu vertreten hat.
- Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware des Verkäufers bleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Verkäufers.
- Mängelhaftung
Liegt ein Mangel der Kaufsache vor, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Hiervon abweichend gilt:
- Für Unternehmer
- begründet ein unwesentlicher Mangel grundsätzlich keine Mängelansprüche.
- hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung,
- beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängel ein Jahr ab Gefahrübergang.
- sind bei gebrauchten Waren die Rechte und Ansprüche wegen Mängeln grundsätzlich ausgeschlossen.
- beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.
- Für Verbraucher beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche
- bei neuen Waren zwei Jahre ab Ablieferung der Ware an den Kunden.
- bei gebrauchten Waren ein Jahr ab Ablieferung der Ware an den Kunden.
- Für Unternehmer bleiben die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch
nach § 478 BGB unberührt, gleiches gilt für Unternehmer und Verbraucher
bei einer vorsätzlicher Pflichtverletzung und arglistigem Verschweigen
eines Mangels.
- Darüber hinaus
gilt für Unternehmer und Verbraucher, dass die vorstehenden Haftungsbeschränkungen
in Ziffer 7.1 und Ziffer 7.2
sich nicht auf Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche beziehen, die
der Käufer nach den gesetzlichen Vorschriften wegen Mängeln geltend
machen kann. Für diese Ansprüche gilt Ziffer 8.
- Ist der Kunde Kaufmann
i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht
gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten,
gilt die Ware als genehmigt.
- Ist der Kunde Verbraucher,
wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden
bei dem Zusteller zu reklamieren und hiervon den Verkäufer in Kenntnis
zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen
auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.
- Ist die Nacherfüllung
im Wege der Ersatzlieferung erfolgt, ist der Kunde dazu verpflichtet,
die zuerst gelieferte Ware innerhalb von 30 Tagen an den Verkäufer
auf dessen Kosten zurückzusenden. Die Rücksendung der mangelhaften
Ware hat nach den gesetzlichen Vorschriften zu erfolgen.
- Die Abtretung der
Mängelansprüche des Kunden ist ausgeschlossen.
- Haftung
- Der Verkäufer haftet
aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei der Verletzung des Lebens,
des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
bei Arglist und Garantieversprechen und wenn die Haftung nach zwingenden
gesetzlichen Vorschriften, wie etwa dem Produkthaftungsgesetz, erfolgt.
- Im Übrigen haftet
der Verkäufer gleich aus welchem Rechtsgrund wie folgt:
- Sofern der Verkäufer fahrlässig eine vertragswesentliche Pflicht (sog. Kardinalpflicht) verletzt hat, ist die Ersatzpflicht für Sachschäden auf den vorhersehbaren, typischerweise entstehenden Durchschnittsschaden beschränkt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
- Sofern der Verkäufer
fahrlässig eine unwesentliche Vertragspflicht verletzt hat, ist die
Ersatzpflicht auf den Auftragswert begrenzt.
- Anwendbares Recht
- Für sämtliche
Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland
unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher
Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht
der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates,
in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen
wird.
- Ist der Kunde Kaufmann,
juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten
aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers. Dasselbe gilt,
wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder
der EU hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt
der Klageerhebung nicht bekannt sind. Die Befugnis, auch das Gericht
an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen bleibt hiervon
unberührt.
- Die Vertragssprache
ist Deutsch.
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