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Feuerfaust 2.0

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Trevor

Vor Schmerzen schreiend wurde ich wach, der von einen verletzten Bein ausging. Ich sah Vergo wie er ohne eine Mine zu verziehen seinen Daumen in die verbundene Wunde drückt. Mit den freien Fuß trat ich ihn gegen den Kopf, damit er von mir abließ, worauf er sofort mit einen harten Schlag in einen Magen antwortete. Wieder schrie ich, es ohne es verhindern zu können und rang nach Atem. Ich spürte wie er die Kette von einen Fuß löste. Im nächsten Moment handelte ich blitzschnell. Ich hatte ihn bevor er reagieren konnte ihn an der Wand angekettet, sprang auf und lief los. Durch das Adrenalin das nun durch meine Adern schoss, war der Schmerz fasst gänzlich betäubt. Ich kannte so schnell ich konnte aus dem Raum, sah mich kurz um und rannte dann den Flur entlang. Doch weit kam ich nicht. Plötzlich konnte ich mich nicht mehr bewegen und fühlte die altbekannten Fäden.

„Wo wohlen wir den hin“, erklang hinter mir eine Stimme, die mich innerlich verzweifeln ließ. Was hatte ich auch gedacht, dass ich wie beim letzten Mal einfach fliehen könnte.

„Ist sie das Mädchen“, fragte eine fremde Stimme.

„Ja, sie wird mir noch sehr nützlich sein, wenn sie erst einmal gehorsam gelernt hatte“, antwortete Doffy und trat an mir vor bei, um genau vor mir stehen zu bleiben. Ein mir fremder, älterer Mann stellte sich neben mir und musterte mich eingehend.

„Was willst du mit ihr“, fragte der Mann, während ich Doffy wütend ansah.

„Sie ist stark, selbst ohne ihr Teufelskräfte, außerdem ist sie trotz ihrer jungen Jahre, eine sehr gute Ärztin“, antwortete er und fing dann irre an zu grinsen. „Außerdem bin ich mir sicher das sie eine sehr gute Gespielin werden wird.“

Bei seinen letzten Satz wurde mir übel.

„Du bist krank, schade das dich die Dorfbewohner damals nicht getötet haben“, sagte ich kalt zu ihn und wieder bereute ich mein vorlautes Mundwerk. Die Fäden die er überall um einen Körper geschlungen hatten, zog sich enger, zerschnitten eine Kleidung und meine Haut.

„Woher weißt du davon, hat er dir davon erzählt“, fragte er mich wütend.

„Mach dich nicht lächerlich, ich wusste schon über dich Bescheid bevor ich deinen Bruder traf“, antwortete ich ihn kalt. „Versteckt dich hier hinter deiner Scheinfamilie. Wissen sie das du deinen eigenen Vater erschossen hast und ohne Trevor verreckt wärst wie ein räudiger Straßenköter?“

Nun hatte ich ihn richtig wütend gemacht. Er trat mir mit voller Wucht gegen den Brustkörper, worauf ich unsanft Bekanntschaft mit der nächsten Wand machte. Bevor ich mich irgendwie aufrichten konnte, war er bei mir und trat ohne erbarmen immer wieder auf mich ein. Verzweifelt versuchte ich die Tritt abzuwehren, aber vergebens. Als ich dachte er würde gar nicht mehr aufhören, wurde ich plötzlich hochgehoben und er warf mich unsanft über seine Schulter. Er brachte mich in ein Wohnzimmer, wo er mich vor einen brennenden Kamin auf den Boden fallen ließ. Ich hielt er mit einem Fuß am Boden, schob mein Oberteil nach oben und griff nach etwas. Dann schrie ich, so laut wie noch nie zuvor in meine Leben und der Raum war erfühlt von den Geruch, nach verbrannten Fleisch. Im nächsten Moment, zog er mich an den Haaren auf die Beine und war mich halb, über die Rückenlehne einer Couch. So das ich genau mit einen Bauch auf der Lehne lag. Ehe ich mich aufrichten konnte, hatte er schon eine Hand auf meinen Rücken gelegt und drückte mich runter. Tränen stiegen mir in die Augen, als er mit der freien Hand die Hose herunter zog.

Die folgenden Stunden waren die schlimmsten und als er mit mir fertig war, wurde ich wieder auf ein Bett gelegt. Wieder kettete an mich an, doch dieses Mal war es mir egal. Überall an meinen Körper spürte ich den nachklang seiner Berührungen und jedes Geräusch ließ ich zusammen zucken. Ich war so schrecklich erschöpft, doch jedes Mal wenn ich die Augen schoss sah ich ihn, vor meinem inneren Augen.

Man ließ mich eine ganze Zeit alleine, bis ich Schritte hörte und sich jemand neben mich setzte. Unter der Hand, die mir sachte über den Kopf strich zuckte ich zusammen. Ängstlich sah ich auf, als man anfing eine Wunden zu versorgen. Es war Doffy, der nun meine Wunden versorgte und mich schließlich eine Flüssigkeit einflößte. Von ihr dämmerte ich langsam weg.
 

„Prinzessin, genug geschlafen“, flüsterte mir eine Stimmer ins Ohr. Sofort riss ich die Augen auf und versuchte vor ihn zurückzuweichen, was ein aussichtsloses Unterfangen war. Ich saß auf seinen Schoss und er hatte einen Arm um mich geschlungen. Flüchtig sah ich mich um und sah das wir uns wieder in dem Wohnzimmer saßen, doch wir waren nicht alleine. Trevor, Vergo, der fremde Mann und einer fremde Frau waren anwesend.

Schnell zog aber Doffy wieder meine Aufmerksamkeit auf sich. Er legte seine freie Hand an sein Kinn, drehte meinen Kopf zu sich und versiegelte meine Lippen mit den seinen. Regungslos ließ ich es über mich ergehen.

„Ich verstehe nicht was du mit ihr willst“, meinte die Frau.

„Sie ist ein Feuermensch, Ärztin, aber vor allen habe ich mit ihr ein Druckmittel gegen einen der vier Piratenkaiser. Er hat sie immerhin zu seiner Nachfolgerin ernannt“, entgegnete er. Wieder wollte er mich küssen, doch dieses mal versuchte ich ihn mit aller Kraft die ich noch aufbringen konnte, ihn wegzudrücken. Kurzerhand drückte er mir auf die Brandwunde am Bauch. Bevor ich aufschreien konnte, hatte er mich schon wieder geküsst.

„Doffy, ist das an ihrer Hand ein Verlobungsring“, fragte auf einmal Trevor. Sofort versuchte ich eine Hand wegzuziehen, doch Joker war schneller. Er zog meine Hand näher zu sich und musterte den feinen goldenen Ring, doch als er ihn mir vom Finger ziehen wollte, fing ich an zu toben. Schließlich rammte ich ihn meinen Ellenbogen ins Gesicht. Augenblicklich machte ich unsanft Bekanntschaft mit den Fußboden und mein Gesicht wurde hart dagegen gedrückt. Als ich meine Hand wegziehen wollte, trat jemand auf sie, bückte sich und zog den Ring von meine Finger. Verzweifelt versuchte ich mich dagegen zu wehren.

„Nein, bitte“, flehte ich zum allerersten als seid ich bei ihm war.

„Wer ist er“, fragte mich Doffy unbeeindruckt, doch ich antwortete ihn nicht, was ihn wieder wütend machte. Auf seine Aufforderung, trat mir Trevor mit seinen ganzen Gewicht auf die Hand. Laut hörte man es knacken und ich fing an zu wimmern.

„Wer ist es“, fragte mich der Geier, doch ich antwortete ihn immer noch nicht. Er drücke mir daraufhin sein Knie in den Rücken, worauf ich die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, aber ich antwortete ihn immer noch nicht.

„Vielleicht ist es ja dein Bruder, immerhin hat sie sich für ihn fasst umbringen lassen“, warf Vergo schließlich ein.

„Ist er es“, fragte Joker, aber ich antwortete ihn immer noch nicht, doch anders als erwartet, schlug oder trat er mich nicht. Er ließ mich einfach los und stand auf. Vorsichtig richtete ich mich auf und hielt mir die Hand, die bereits anfing blau anzulaufen.

„Komm her“, sagte er und bevor ich mich irgendwie weigern konnte, bewegte sich mein Körper schon gegen meinen Willen. Ich ging auf ihn zu und ohne es zu wohlen setzte ich mich auf seinen Schoss. Plötzlich nahm er meine blaue angelaufene Hand, vorsichtig in seine und mussterte sie. Bei jeder Berührung von ihn zuckte ich zusammen. Er fing sich an mit den anderen über irgendetwas zu unterhalten, doch ich konnte den Gespräch nicht folgen, weil er mich die ganze Zeit berührte. Alles in mir schrie nach Flucht, aber ich hatte immer noch keine Kontrolle über meine Körper. Irgendwann stand er auf und trug mich in einen anderen Raum. Es war das Esszimmer. In diesen stand ein riesiger Tisch, der gedeckt war und an diesen saßen weitere Personen die ich nicht kannte, aber auch die beiden Kinder, vom Schiff.

Joker setzte mich auf einen freien Platz neben ihn und alle fingen an zu essen, doch ich rührte nichts an.

„Ist dir unser Essen nicht gut genug“, fragte ich irgendwann Doflamingo. Bei seiner Frage zuckte ich heftig zusammen und wagte es nicht aufzusehen. Ich wollte mit der linken Hand nach etwas greifen, aber ich konnte sie nicht mehr bewegen. Schnell zog ich sie zurück und griff mit der anderen Hand danach, doch es blieb nicht unbemerkt.

„Wenn du sie als Ärztin arbeiten lassen willst, sollte an die Hand versorgen lassen“, sagte ein Mann mit einer sehr hellen Stimme. Fassungslos sah ich ihn an und konnte mir nur sehr schwer das lachen verkneifen, den ich war mir sicher das er es nicht sehr gut auffassen würde.

Erschrocken schrie ich auf, als Doflamingo plötzlich meine verletzte Hand an sich zog. Schnell zog ich sie wieder weg und umfasste sie vorsichtig mit der gesunden Hand, dabei rutschte ich soweit, es mir möglich war von ihn weg, ohne aufzustehen. Er fing an zu grinsen und im nächsten Moment konnte ich mich wieder einmal bewegen. Er entzog mir die verletzte Hand und sah sie nachdenklich an. Im nächsten Moment bewegte er meine Finger, daraufhin schrie ich schon wieder vor Schmerzen. Fasst wurde ich wieder bewusstlos. Dann tat er wieder etwas unerwartetes. Es nahm sich Eis, mit dem die Getränke gekühlt wurden und legte es auf meine Hand. Die kurz darauf wurde meine Hand langsam etwas taub. Kurz darauf zog er mich wieder auf seinen Schoss und hielt mir etwas zu essen vor die Lippen. Sofort drehte ich den Kopf weg, was ihn aber nicht zu gefallen schien. Er drehte meinen Kopf gewaltsam zu sich und zwang mich mit Gewalt zum essen. Mehrfach verschluckte ich mich, doch er machte erbarmungslos weiter.

Nach dem Essen brachte er mich wieder in das Zimmer, kettete mich an und verschwand ohne ein Wort zu sagen aus dem Raum. Verzweifelt, versteckte ich mich regelrecht unter der Decke und irgendwann dämmerte ich vor Erschöpfung weg.
 

„Hey, Kleines“, sprach mich eine vertraute Stimme an. Erschrocken riss ich die Augen auf und wisch vor den Mann zurück. Erst dann erkannte ich ihn und hatte, fasst erstaunt seinen Namen genannt, konnte mich aber im letzten Moment zurück halten.

„Lässt du mich dich untersuchen“, fragte Nick freundlich, während Doflamingo hinter ihn an der Wand gelehnt stand. Unsicher nickte ich und schlug die Decke langsam zurück. Als er mich sah, zog er scharf die Luft ein. Vorsicht versorgte er erst die kleineren Verletzungen, dann das Bein, dann untersuchte er eingehend meine Hand. Er schmierte eine kühlende Salbe darauf und schiente sie dann mit Hilfsmittel, so das ich sie nicht mehr bewegen konnte.

„Gibt es noch mehr Verletzungen von denen ich wissen sollte“, fragte er mich schließlich. Augenblicklich versteifte ich mich und wisch vor ihn zurück.

„Ihr Bauch“, antwortete Doffy und ging auf mich zu. Blitzschnell hatte er mich auf das Bett gedrückt. Sofort wehrte ich mich, doch er zog unbeeindruckt davon mein Shirt hoch. Scharf zog Nick die Luft ein. Wortlos versorgte er auch die Brandwunde, die das Zeichen von Doflamingo zeigte.

„Ich werde ihr Schmerzmittel da lassen, die sie Morgens, Mittags und Abend nehmen muss“, erklärte Nick, nachdem Doffy mich los gelassen hatte. Er gab ihn ein Gläschen mit Tabletten.

„Ich werde Morgen wiederkommen und ihre Verletzungen, neu versorgen“, sagte er noch, worauf der Blonde nur nickte. Schließlich führte er Nick aus den Raum, nur um kurze Zeit darauf wieder zu kommen. Er ging schleichend wie ein Raubtier auf mich zu und als ich vor ihn zurück wisch, zog er ich an der Kette zu sich. Mit dem anderen Bein versuchte ich nach ihn zu treten, doch er hielt unbeeindruckt davon einfach das Bein fest. Von irgendwo zog er ein Messer und fing an in Zeitlupe meine Hose zu zerschneiden.

Plötzlich ertönte von draußen ein heiden Lärm.

„Was ist den jetzt schon wieder los“, fragte Doffy wütend. Er rammt das Messer in meinen Schulter, stand auf und stapfte ohne mich weiter zu beachten aus den Raum. Erst nach einigen Minuten hatte ich den Mut das Messer aus meiner Schulter zu ziehen. Ich musste meine verbliebene Kraft zusammen nehmen, um mich aufzurichten. Konzentriert stocherte ich mit den Messer, in dem Schloss der Fußfessel herum. Immer wieder rutschte ich ab und schnitt mich, doch schließlich schnappte das Schloss auf. Kaum das ich wach war, stand ich auf und humpelte Richtung Tür. Doch als ich nur noch zwei Meter von ihr entfernt war, öffnete sich die Tür.



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Kommentare zu diesem Kapitel (1)

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Von:  cindy-18
2017-10-05T21:29:59+00:00 05.10.2017 23:29
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