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Fanart

fantasio   [Zeichner-Galerie] Upload: 17.07.2017 19:17
Und wie versprochen das ursprüngliche Counterpiece zur Pinup-Satsuki von Kill La Kill - Ryuko MAtoi in Elvgren Pose ;)

Auch hier noch ein entstehungs-GIF des Bildes auf meiner Artstation Seite: https://www.artstation.com/artwork/BJJdr

Danke für die positiven Kommentare beim anderen Bild, das hat mich sehr gefreut, war mich doch sehr unsicher wie diese Idee aufgefasst wird ;)

Cheers,
Oliver
Verwendete Referenz:


Themen:
Kill la Kill, Pin-Up

Stile:
Computer Grafik, Computer koloriert

Charaktere:
Ryūko Matoi

Beschwerde


Kommentare (5)

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Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  bloodywing
2017-07-31T06:08:38+00:00 31.07.2017 08:08
Bitte geht nicht auf KoenigPharao ein, der Typ sucht nur ärger.
Die Zeichnung ist fantastisch.
Antwort von:  fantasio
31.07.2017 12:05
Danke dir!
Nun, ich sehe es einfach als Gelegenheit ein Statement zu formulieren, da es ja auch andere interessieren könnte lasse ich das gerne so stehen.
Von:  KoenigPharao
2017-07-20T21:00:08+00:00 20.07.2017 23:00
Nun da vertreten wir wohl grundverschiedene Standpunte. Eine Computergrafik ist eben niemals Malerei und somit malst, kritzelst oder zeichnest du in meinem Augen eben nicht. Das klingt hart aber im realen immitiert man das Malen mit einem Computer eben nur. Ich betrachte Kunst wie Hayao Miyazaki, dieser verwendet nicht einmal einen Radiergummi weil er dies schon als Fake betrachtet und die Meinung vertritt das jeder Strich auch wenn er nicht gelungen ist ins Bild intigriert werden muss und wenn das nicht möglicht ist muss man eben von vorn beginnen. Aber wie Miyazaki Sensei bei einer seiner Oskarpreisreden sagte das er es bedaure das das Zeichnen mit dem Bleistift aussterbe so bedaure Ich das Computergrafiken immer mehr dem handwerklichen Zeichnen gleichgesetzt wird und das darf eben nicht passieren. Von einem Bildhauer erwartet man ja auch das er seine Skulptur aus Mamor mit Hammer und Meisel haut und sie nicht am PC designed und der 3D-Drucker dann die ganze Arbeit macht. Digitalen Arbeiten fehlt einfach die Seele, sobald man die möglichkeit hat kleine und grosse Fehler immer und immer wieder zu korigieren dann lebt die Kunst nicht mehr. Oh die Nase sieht doof aus? Ab auf den Zurückpfeil und es so lange Neu machen bis es passt, sorry aber so produziert man Einheitsbrei aber kein Herzblut. Niemand hat gesagt das Kunst einfach ist und meiner Meinung nach gibt man am Computer seine Verantwortung ab und macht es sich verdammt einfach. Da mach Ich mir lieber die Hände mit Farbe schmutzig.
Antwort von:  fantasio
26.07.2017 12:00
Jedem das seine. Die limitierte Sichtweise, wie auch Miyazaki sie vertritt neben einigen anderen großen Künstlern, ist meistens indoktriniert. Speziell bei den Asiaten werden Dogmen leichter angenommen als in Westlichen Ländern, einfach weil sie es nicht anders gelernt haben und eine starke Affinität haben für top-to-bottom Hierarchien. Ich sage auch nicht das das Schlecht ist, es gibt Leute die gut daran tun würden ihren Künstlerischen Werdegang mit dieser art von Limitierung in gute bahnen zu lenken. Geht man z.B. nach Düsseldorf an die Kunstakademie, muss man sein bisheriges (künstlerisches) leben quasi wegwerfen - O-ton Direktor der Akademie... naja, wem's gefällt. letztenendes sehe ich keinen unterschied ob ich mit dem digitalen Stift male oder mit dem Bleistift. Der unterschied entsteht im kopf. Wenn der output mit dem Bleistift schlecht ist, dann ändert es auch nichts das es mit dem Bleistift gemalt ist, so einfach ist das.
Und auch wenn es STRG-Z gibt und man mehrere Schritte rückgängig machen kann beim digitalen malen, wer sagt dir denn wann du dies einsetzen sollst. Das kannst du nur wenn dir auffällt das du etwas falsch gemacht hast, ergo kannst du es nur wenn du reflektierst...das verlangt sehr viel objektive Offenheit, denn wenn man ja alles richtig machen würde bräuchte man das ja gar nicht.

Was du mir sagen willst ist das Leute wie Miyazaki eben alles richtig machen und diese Sicht der dinge ist falsch. Er hat einfach mehr Fehler gemacht als alle anderen und extrem viel draus gelernt - er erinnert sich vllt. auch nicht mehr an seine Fehler sondern nur an das was er daraus gelernt hat, das ist alles, deswegen sollte man das aber nicht mit Technik verwechseln. Ich sehe diesen Fehler fatal oft.

Interessant ist nach deiner Auffassung dann auch das eigentlich alle Filme keine Kunst sind, da sie ja nicht echt sind, bzw. nur eine Kopie und mittlerweile noch nicht mal von analog erstellten Zeichnungen.

Auch müsste nach deiner Auffassung ja alle Studenten die digital-painting studieren super mega gut sein. Nun ich unterrichte seit 4 Jahren digitale illustration und kann dir versichern, der schnitt ist wie bei anderen fächern auch; nur einer von 25 Leuten hat was drauf und nur einer von 100 wird davon leben können.

Einfach mal drüber nachdenken was solche Fakten aussagen und ob da vllt. doch mehr dahinter steckt als der uralte Kampf zwischen analog und digital. Vllt. ist es doch eher sowas archaisches wie talent vs. kein talent, oder talent vs. skill. Denn eines steht fest; der Computer ist nur ein weiteres Werkzeug und würde DaVinci heute leben, ich glaube nicht das er ihn verschmähen würde angesichts der Möglichkeiten die sich auftun würden um Erfindungen voran zu treiben und wieviel zeit man sparen könnte beim publizieren ;)

Mir geht es z.B. auch viel mehr um das entwickeln und das experimentieren, darum Fehler zu machen, die digitale Kunst lädt ein Fehler zu machen, da es im Gegensatz zu Leinwand und co. nichts extra kostet. Schoellershammer Karton oder bespannte Keilrahmen oder der Aquarellblock kosten ne menge Geld, da überlege ich zweimal ob ich damit Geld verdiene oder einfach etwas ausprobiere... Um ehrlich zu sein langweilt mich das zeichnen, am Computer kann ich experimentieren mit Skulptur, mit Fotografie, mit generativen Anwendungen und Algorithmen, sowie mit dem malen und zeichnen von dem was ich sehe - und nicht von dem was ich im Kopf habe. Und der Prozess ist vergleichbar mit der abstraken Malerei, viele dinge passieren durch Zufall oder wie Bob Ross so schön sagte, durch: "Happy accidents".
Von:  SkullKaizer
2017-07-19T08:29:52+00:00 19.07.2017 10:29
tolle idee! :D stark gemalt!
Antwort von:  fantasio
31.07.2017 12:00
danke sehr!
Von:  KoenigPharao
2017-07-17T22:30:42+00:00 18.07.2017 00:30
Hallo, eins verstehe Ich an deiner Computerkrafik nicht. Was hat es nun genau mit Inceptionism zu tun? Inceptionism sind doch Bilder die selbstständig von einem Computerprogramm erstellt werden. Und Ich habe schon Inceptionism-Kunst gesehen und deine Darstellung würde ein Computerprogramm nicht so hinbekommen das sieht ganz anders aus.
MFG, und danke fürs Aufklären im Voraus.
Antwort von:  fantasio
18.07.2017 17:34
Hey, danke für deinen Kommentar! Ich bezeichne es daher auch gerne als "Handgemalten Inzeptionismus" inspiriert definitiv von Google's-AI-Netzwerk. Der unterschied liegt darin das ich quasi andere Figuren nach bestehenden werken fertige es aber so aussieht als wären sie vom original Künstler so gemalt worden, das ist ja der Künstlerische sinn dahinter ;) Mir geht es hierbei auch nicht um das kopieren sondern um ein handgemaltes statement das Neuronale Systeme niemals in der Lage sein werden das so hinzubekommen ;) Zumindest ist das mein persönliches Herausforderung was den Anspruch angeht ... Der Begriff ist daher so gewählt, das man grob eine Vorstellung hat was es damit auf sich hat, ich hoffe ich konnte das hier etwas besser erklären, VG
Antwort von:  KoenigPharao
18.07.2017 22:08
Ja Ich verstehe deinen Standpunkt, nachvollziehen tue Ich ihn aber nicht. Für mich ist nur etwas wirklich real wenn es wirklich mit Bleistift, Tusche und Pikmenten hergestellt wurde. Computergrafiken würde Ich deswegen niemals als Malerei bezeichnen aber gut in einer Welt in denen man Pixeln mitlerweile mehr an bedeutung schenkt als kaum etwas anderem muss man wohl akzeptieren das die Pixel den Pikmenten überwiegen. Aber Bilder Malt man mit Farbe und mit dem Computer macht man eben Grafiken auch wenn sie vorgeben gemalte Bilder zu sein. Nimm meine Antwort bitte nicht zu persöhnlich Ich möchte hier nur ne Lanze fürs Handwerk brechen, Ich finds eben schade das hier versucht wird etwas digitales mit etwas ditalem zu wiederlegen.
Jedenfalls danke für deine Antwort aber wir sind da andrer Meinung aber das ist ja nicht schlimm, die Welt ist eben bunt. MFG
Antwort von:  fantasio
19.07.2017 22:25
Für mich sind die dinge real die ich sehen kann.
Ich nehme das auch nicht als persönliche Kritik, keine sorge, ich freue mich immer über sachliche und sinngemässe Diskussionen. Das Thema ist mir selbst sehr vertraut da ich auch aus der traditionellen Ecke komme, also angefangen hat es bei mir mit Bleistift, Aquarell und Guache bis hin zur Ölmalerei und Skulptur. Leider verstauben meine "handgemachten" Sachen im Lager und meine digitalen Arbeiten werden mir bisweilen aus den Händen gerissen.
Mir persönlich ist es einerlei, die Leute bekommen das gleiche zu sehen (oder hey, vllt. sogar mehr), nur gibt es eben kein Original mehr dazu. Wozu auch, der Aufwand der Reprografie oder das Einscannen fällt ja weg und in den Kreisen in denen wir uns bewegen gibt es kaum Sammler oder Patrone die ernsthaft Künstler am leben halten könnten. Und zum Thema "real", auch mit dem Stylus über das pen-display zu kritzeln ist Malerei oder Zeichnung. Es mag vielen nicht gefallen, aber das Ergebnis ist das gleiche. In Zeiten als es noch keine 8192 Druckempfindlichkeitsstufen gegeben haben mag, wird man das vermutlich anders gesehen haben, aber heute ist es tatsächlich so. Das ich seit 4 jahren nicht ein Blatt Papier mehr bekritzelt habe und es noch nicht einmal vermisse, ist dafür nur ein weiterer Beweis.

Als Liebhaber hätte ich da bestimmt auch meine reumütigen Momente, aber als Künstler und Geschäftsmann steht mir der sinn lieber danach neues auszuprobieren und damit so viele menschen wie möglich zu erreichen.
Wir können doch eigentlich froh sein das wir in so einer "bunten" welt leben in der es kaum noch diese "Technik-Vorurteile" gibt, nach denen Ölmalerei die höchste Kunst ist und alles darunter nur "Studien"... Klar führt das auch zu solchen kuriosen Figuren wie Damien Hirst und Jonathan Meese, aber die sind auch nur ein Schluckauf in der Kunstgeschichte, das geht vorbei... Was bleibt ist Kunst welche den vorhergehenden Generationen Ehre und Würde erweist und dabei dennoch dem Zeitgeist entspricht. Keine leichte Aufgabe, aber wie schon Joachimn Lütke gesagt hat:"Art is a dirty work, but somebody has to do it" ;)
In diesem sinne, schönen Abend

Cheers