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Fanart

blackwinged-neotu   [Zeichner-Galerie] Upload: 12.03.2013 10:02
dieses selbstportrait ist schon älter (august 2012) und entstand einige tage nach meinem krankenhausaufenthalt. das motiv schlummert schon ewig in mir rum; letztendlich motivierte mich dann doch erst der zusammenbruch zum zeichnen.

mein so ziemlich erstes traditionelles A2-bild mit buntstiften. dass meine hände danach hin waren, is überflüssig zu erwähnen (war ne mords-gaudi mit dem stifte-spitzen...)

ich kann spiegel nicht leiden; sie zeigen eine vermeintliche wahrheit, die letztendlich doch nur ne lüge ist.
der ganze stress, ärger und depressionskram ham mich fast in den tod hungern lassen; und ich hab's nichmal gemerkt...

trotzdem habe ich mit der zeit (und durch unterstützung ein paar geliebter menschen) gelernt, mich zu akzeptieren wie ich bin.

wenn auch noch nicht zu 100%...


neo
Themen:
Surreales, Selbstdarstellung (Real-/Mangastil)

Stile:
Buntstifte, Pastellkreide

dauer:
auf etwa zwei tage verteilt immer wieder dran gewerkelt

format:
buntstift auf A2

making of fotoreihe:
folgt ggf

Beschwerde
Dieses Bild nimmt an 4 Wettbewerben teil.


Kommentare (6)

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Von:  OtakuCookie
2016-06-06T17:57:11+00:00 06.06.2016 19:57
Vielen Dank für deine Teilnahme an meinem Wettbewerb <3
Ein wirklich krasses Bild.
Nicht nur dass es klasse gezeichnet ist, sondern auch wie du deine Gefühle darin umsetzt.
Respekt dafür.
Von:  lostvampire69
2015-01-30T13:52:32+00:00 30.01.2015 14:52
Hallo blackwinged-neotu,

vielen Dank für die Teilnahme an meinem Wettbewerb. Und vielen Dank für diesen mutigen Beitrag.
Ich finde es wirklich bewundernswert von dir, dass du dich an so ein ehrliches Bild gewagt hast. Oft versuchen wir ja, unsere düsteren Seiten eher vor anderen zu verstecken. Wir wollen sie nicht teilhaben lassen an unserer Gefühlswelt. Wir wollen nicht, dass sie merken, wie es uns wirklich geht, was wirklich in uns los ist.
Deshalb tun wir oft fröhlich und unbeschwert, wenn wir eigentlich am Boden liegen und am liebsten laut um Hilfe schreien würden.
Diese Gefühle offen zu legen, bedarf viel Mut und Stärke. Auch wenn man manchmal glaubt, dass es Schwäche sei, sich anderen so zu zeigen, wie man wirklich ist und dass es viel stärker ist, sich für andere zu verstellen. In Wahrheit ist es genau andersherum.
Daher schonmal meinen ganzen Respekt, dass du dich dieser Thematik und diesem düsteren Teil von dir selbst gestellt hast.
Ich weiß, wie schwer das sein kann.
Ich hatte nie eine Essstörung, aber ich kenne das Gefühl, wenn einem der Spiegel nicht das zeigt, was man sehen möchte. Wenn man das Gefühl hat, ein fremder Mensch schaut auf einen zurück und nicht man selbst.
Man schaut in den Spiegel, aber irgendwas passt nicht zusammen. Man erkennt sich selbst nicht. Und dieser Selbstfindungsprozess kann sehr lange und schmerzhaft sein.
Aber er gehört doch bei fast jedem von uns dazu. Ich denke, fast jeder wollte schonmal raus aus seiner Haut oder wusste nicht, wie er noch mit sich selbst klarkommen soll.
Eben aus den Gründen, die du genannt hast: Stress, Ärger, Depressionen, aber auch Trauer, Wut usw.
Auch wenn natürlich nicht jeder eine Depression erlebt hat, denke ich, dass die meisten von uns Phasen von tiefer Hilflosigkeit und Traurigkeit durchlebt haben.
Wie gesagt gehören eben auch diese Dinge zu uns, auch wenn wir uns oft wünschen, dem wäre nicht so und wir diese Seiten lieber verstecken würden.
Du zeigst diese Seiten hier hingegen ganz deutlich und eindringlich. Das Bild wirkt erstmal sehr "krass", sehr erschreckend. Aber genau das ist diese Thematik ja auch. Sich dem zu stellen kann sehr erschreckend sein.
Ich mag die Symbolik in dem Bild sehr. Der Spiegel und das Spiegelbild sind dir hervorragend gelungen. Sie spiegeln das Thema im wahrsten Sinne sehr gut wieder. Dass der Spiegel zum Teil schon gebrochen ist, stärkt die Aussage zusätzlich.
Das Blut im Waschbecken, das jede Sekunde überzuschwappen droht, gibt dem Ganzen einen bedrohlichen Touch. Es zeigt, wie gefährlich diese Krankheit ist. Wie schnell man auf der Kippe steht und nur ein "Tropfen" über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Die Motten und die unangenehme Badezimmer-Stimmung verleihen dem Ganzen zusätzlich etwas sehr Morbides. Hier finde ich auch die Farbwahl wirklich sehr passend.
Es hat dich sicher einiges gekostet, dich dir selbst auf diese Art zu stellen und ich finde es sehr bewundernswert, dass du den Kampf gewonnen hast und dich mittlerweile akzeptieren kannst.

Liebe Grüße
lostvampire69
Von: abgemeldet
2013-03-26T16:08:38+00:00 26.03.2013 17:08
Ein ernstes Thema, ein krasses Stück selbst was du offenbarst und großen Respekt für den Mut möchte ich dir an dieser Stelle dafür aussprechen.
Ich denke dass du es hast raus lassen können, wenn man das so nennen kann... durch dieses Bild ist "gut" das Wort ist hier nicht so schön, aber ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll.
Ich meine etwas los zu werden ist immer ein Stück um sich von etwas zu befreien sich ein Stück weit selbst zu helfen.
Ich finde es bewundernswert, dass du es so zu Papier bringen konntest und dann auch noch so groß. A2 mit Buntstiften, holla!
Wirklich gelungenes Bild.
Ich wünsche dir weiterhin auf deinem Weg alles gute auch dass du dich noch mehr zu akzeptieren lernst wer du bist und wie du bist und dass du weiterhin auf deinem Weg Menschen hast die dich begleiten und dich unterstützen.
Von:  Masterchen
2013-03-14T14:47:03+00:00 14.03.2013 15:47
meinen respekt für dieses Bild und was du alles durchgemacht hast!
Ich finds gut das du dich jetzt langsam so akzeptierst wie du bist, mach weiter so! :)
Das bild ist auch unglaublich ausdrucksstark!
Super!
Von:  Yenni
2013-03-12T18:31:44+00:00 12.03.2013 19:31
krass... das hat wirklich ne starke aussagekraft! und noch dazu spiegelt es deine verfassung wider! worte können nich ausdrücken, wie ich das bild finde... es is schockierend und faszinierend zugleich! inhalt und technik...
ich drück dir die daumen, dass du dich eines tages richtig akzeptieren kannst!
Von:  laEriya
2013-03-12T09:21:23+00:00 12.03.2013 10:21
DAS find ich ein ziemlich tiefsinniges und aussage kräftiges Bild, ich bin echt beeindruckt, allein die Atmosphäre die dabei entsteht, da läufts einem teilweise eiskalt den Rücken runter, ganz besonders wenn man vielleicht sogar wirklich betroffen ist...
die Vorstellung, sich selbst tatsächlich so zu sehen und dann alles zu tun, um dieses Selbstbild zu zu "verbessern" finde ich angsteinflößend und du hast es hier wirklich gut rüber gebracht, ich will dir nicht auf den Schlips treten, deswegen würd ich nicht näher auf deine Bildbeschreibung eingehen, ich habe selbst mit Menschen zu tun gehabt, deren Selbstbild so oder so ähnlich war und sie mit dem Stock ins Wasser prügeln ist nicht grad der galanteste Weg, ihnen zu helfen oder sich gar ihr Vertrauen so zu erarbeiten, DASS du ihnen helfen kannst.
Ich hoffe das deine Lieben dich weiterhin so unterstützen, wie es deine Beschreibung annehmen lässt und bewundere dich in diesem Sinne einfach nur, für dieses Werk. Sehr vielsagend, aussagekräftig und die wirkung nicht verfehlt.
Mal abgesehen davon, dass du einen tollen und sehr stilorientierten und ausgereiften Zeichenstil hast :)

In diesem Sinne
Liebe Grüße

Eliza