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Mittelaltermarkt Neustadt am Rübenberge


Datum -
Adresse
Schloss Landestrost
Schloßstraße 1
DE-31535 Neustadt am Rübenberge
Deutschland, Niedersachsen
Kategorie Regionales (Sonstiges)
Größenordnung 50-100 Besucher
Homepage http://www.mittelalter-zeitreise.de/termine.php?aktion=details&id=2075&PHPSESSID=0d210b815e20b38b7b4f0e6156bd1ccb
Offizieller Veranstalter COEX Veranstaltungs GmbH
Beschreibung Genauer Treffpunkt:
Schloss Landestrost
Schloßstraße 1



Eintrittspreis:
6 Euro für Minderjährige und 9 Euro für die erwachsene Person. Nur die Kleinen bis zum Schwertmaß sind Eintritt frei!





Höret liebe Bürger die Fanfaren und die Rufe des Heroldes.

Eilet herbei nach Neustadt am Rübenberge auf Schloss Landestrost,

ein zauberhaftes Wochenende zu erleben. Traditionell lädt man Euch wieder auf das Schloss zum Spektakel ein.

Denn von allerley fahrend Volk ward gekündet, wenn das Schlosse seine Türen öffnet.



Erlebet auf dem Schlossgelände einen historischen Marktalltag mit einem bunten Marktgeschehen wie einst, ein Spektakel für s Auge, Ohr und auch für den Magen. Das Rad der Zeit scheint zurückgedreht um 700 Jahre ins Mittelalter.

Handwerksleut, gekleidet wie damals, könnt Ihr bei der Ausübung alter Handwerkskünste bestaunen und sogar selbst Hand anlegen. Unter den über 50 Handwerker- und Händlerständen seht Ihr den fast vergessenen Kettner, eine Löffelschmiede und eine Gerberei.



Bei der Arbeit beobachten sollt Ihr aber auch die Filzerin den Laternenbauer, den Töpfer, die Schneiderin, den Glasbläser, den Schleifer, den Holzschnitzer, den Schmied, die historische Kräuterbäckerei, den Lederer und den Bogenbauer. Sie alle zeigen ihre Fertigkeiten und bieten ihre selbstgefertigten Waren zum Kauf an. Aber auch Kaufleut, die alle Welt fahrend erkunden, auf der Suche nach Schätzen für Euer Auge, bieten ihre Ware feil - Schnitzereien aus Afrika, Met und Weihrauch, stolze Schwerter und edle Gewande.

Der Marktvogt kontrolliert die Maße und Gewichte und lässt manch armen Sünder des Platzes verweisen.

Wahrsager und Wunderheiler treiben ihr Unwesen und auch das Bettelvolk fehlt nicht.



Nicht fehlen wird das Badehaus, wo die Badefrauen recht freizügig den Besucher in hölzernen Zubern den Staub aus dem Pelz waschen. Mit heißen Wassern, duftenden Ölen und Kräutern ist das Badehaus eine Sache zum Mitmachen die auf keinem historischen Feste fehlt. Jeder Besucher kann sich, wenn es ihm beliebt, einem Bade unterziehen. Gefüllt werden die Zuber mit Wasser, welches auf offenem Feuer gewärmt wird. Badefrauen betreuen die Gäste und verwöhnen sie mit Früchten und Wein.



Im Zentrum dieses bunten Treibens aber stehen die Musikanten, mit ihren alten Liedsätzen und mittelalterlicher Musik. Es erklingen historische Instrumente wie Sackpfeifen, Schalmeien,

Hörner, Flöten, Cister, Fiedel, Radleier und Trommeln.

In urwüchsiger Gewandung spielen die Musikanten von „Cradem Aventure“ aus dem hohen Norden und die Speluden von „Pestilenzia“ aus dem heimischen Lande. Sie sind auf vielen Plätzen gefeiert, umjubelt und voll Argwohn betrachtet.

Auch die Spielleute der Gruppe „Scherbelhaufen“ aus dem Sächsischen spielen die Musik des Mittelalters, wohltuend dem Ohre, mitreißend zum Tanze aber auch leise fürs Gemüt und lassen so Mythen und Legenden auferstehen.



Wie es Sitte und Brauch in der damaligen Epoche war, fanden sich an diesen Tagen auch Puppenspieler und anderes Künstlervolk auf dem Markt ein, um das Volk auf das Trefflichste zu unterhalten.



Eine atemberaubende Feuer- und Fakirshow, sowie Kunststücke auf dem Nagelbrett oder der Tanz auf den Scherben zeigen „Braxas-A-“.



Weitgereiste Gaukler, jonglierende Narren und unglaubliche Magiere versetzen Euch alle in Staunen. So auch der Gaukler „Immernoch Frank“, der mit loser Zunge das Volk unterhält und mit seinen Kunststücken für Kurzweyl sorgt.



Auch an die Kleinen ist gedacht. Für sie gibt es wieder einen speziellen Bereich.

Hier gibt es Stände und Aktionen speziell für das kleine Volk. Ob beim Kinderritterturnier oder beim Kinderbogenschießen - ein Jeder ist aufgerufen seinen Mut zu beweisen. An historischen Ständen können sich die Kleinen in der Handwerkskunst des Töpfern und Filzen ausbilden lassen.

Neben dem zu bestaunenden Puppenspieler „Christopher vom Alaunberg“, der allerlei Geschichten erzählt, können sich die Kleinen auch mit unterschiedlichen Farben phantasievoll schminken lassen.



Ein besonderer Anziehungspunkt ist das historische Kinderkarussell.

Mit reiner Muskelkraft betrieben, dreht es sich so schnell, dass die Kinder nur so jauchzen werden.

Lustig anzuschauen wird die Darstellung der Gerichtsbarkeit von anno dazumal. Hier wird nicht mit der Axt geköpft und anderem Gerät gefoltert, sondern in der Wassergiulliotine mit kaltem Wasser gerichtet. Ein Spektakel einmalig in deutschen Landen.



An den lodernden Feuerstellen kann man die Ritter „Die freie Söldnerschaft vom Banner des roten Adler e.V.“ aus Neustadt am Rübenberge in ihrem Lager bei ihren grobschlächtigen Raufereien und Auseinandersetzungen beobachten. Mit den Knechten und Mägden wird üppig gekocht und dann ordentlich getafelt.



Erlebet am Samstag und Sonntag das große Ritterturnier zu Pferde.

Dieses Turnier verspricht Spannung und Unterhaltung der ganz besonderen Art. Hoch zu Roß kämpfen die Ritter um die Gunst der Prinzessin. Die Ritter von „Wenzel‘s Ritterschaft“ zeigen beim Ritt gegen den Roland, beim Quintan und Sarazenenstechen ihr Können, Mut und Geschicklichkeit. In wildem Reiten mit außergewöhnlicher Artistik zeigen sie den Kleinen in echten Rüstungen, wie die Kämpfe wohl damals ausgesehen haben müssen.

Bestaunet am Samstag gegen 20.00 Uhr das „Große Nachtturnier“ mit dem Ritt durch Feuer und Flammen und bestaunet zu abendlicher Stunde die mystische Nacht. Hunderte von Fackeln und Kerzen erhellen das historische Markttreiben. Dabei wird es einen wilden Feuerreigen mit wirbelnden Ketten und tanzenden Feuerschalen geben, die sich Irrlichter gleich durch die Nacht bewegen, atemberaubende Kunststücke wie Feuerschlucken und Feuerspucken werden zu sehen sein.



Auch für die Gaumenfreuden der Gäste ist gesorgt. In großer Fülle stehen Garküchen und Tavernen bereit, die Lager sind zum Bersten gefüllt und laden zum Verweilen und Schlemmen ein bei Ritterbier und Met, Kuchen und Zuckerwerk, bei Braten und Fladen, Knoblauchbrot und Schwein am Spieß oder erlesenen Früchten.



Der Markt öffnet täglich mit dem Fanfarenstoß um 10.00 Uhr. Der Nachtwächter ruft um 24.00 Uhr zum letzten Kruge Bier und die Stände schließen. Am Sonntag, den Tag des Herrn öffnen die Stände nach dem Kirchgang um 11.00 Uhr.

Nutzen Sie diese Möglichkeit und lassen Sie sich entführen in eine Zeit vor Hunderten von Jahren, weg vom Alltagsstress, hinein in ein ursprüngliches Markttreiben – ein Vergnügen pur.
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 Sandraupe
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