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ALFA 09


Datum -
Adresse
2521 Trumau
Wr.Neustädterstraße 10
2521 Oberwaltersdorf
Österreich, Niederösterreich
Treffpunkt
Kategorie Regionales (Sonstiges)
Größenordnung 3-50 Besucher
Homepage http://www.tython.at.tc
Kontakt HikenNoAce  BvanBrot
Beschreibung

ALFA 09 - Ace Live Fantasy Action 2009

Anreise: am Freitag, (ab 13:00)

Abreise: am Sonntag, (open end)

 Kostümpflicht! wer ohne erscheint, wird eingekleidet (Peinlichkeitsgefahr!) Für mögliche permanente bodypaints

wird keine Haftung übernommen XD

Outtime: Treffpunkt und Lageraufbau sind bei mir am Grund!!!

2521 Trumau Wr.Neustädterstraße 10

Intime: A3 Abfahrt Ebreichsdorf/Oberwaltersdorf

auf der B 210 Richtung Oberwaltersdorf (rechte Seite) - auf der Umgebungskarte gucken!!

 

Kosten:

vor Ort 10€

(sorry, habs sogar noch knapp berechnet...billiger geht ned...es sei denn wir werden über 40 Leute...dann bekommt ihr noch was zurück^^)

Zeltcon mit Selbstverpflegung: Hier kann man nur sagen nehmt genug Essen und Trinken mit. Vor allen genug zu Trinken!! 2-3 Liter pro Tag und Person, und damit sind nicht alkoholische Getränke gemeint. Es ist keine Versorgung mit Trinkwasser gegeben, also nicht auf das Mitbringen von Wasser verzichten (auch zum Kochen). LARP-Waffen sind empfehlenswert - es können auch selbstgemachte Waffen mitgenommen werden. Der Waffencheck wird vor Ort von der Orga gemacht und ist bindend. Alle Rassen und Jobs sind willkommen. Das Regelwerk wird vor Ort nochmals in groben Zügen erklärt.

Programm: Geplant sind, neben dem Hauptplot und den Nebenquests auch Turnierkämpfe, Jugger und Fotoshootings. Natürlich wird abends gegrillt und gefeiert werden, um dem Ambiente zu enstprechen.

Bin ich dabei?


16 Mitglieder haben sich eingetragen
Admins
(für diesen Event-Eintrag)
 HikenNoAce

Ich packe meinen Koffer - und nehme mit:

Was sollte ich zu einem ZeltCon mitnehmen? Hier eine Beispielliste mit den wichtigsten Dingen, die man dabei haben sollte. Wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, braucht nicht jeder alles, dann kann man einiges aufteilen.

Allgemeines:
Zelt (oder einen Schlafplatz in einem anderen Zelt organisieren)
Ersatzheringe (eventuell verstärkt) mit Fäustel oder Hammer
Klappspaten, Messer, Handbeil oder kleine Axt (zum Holzspalten)
starke Schnur, Tapeband (starkes Klebeband)
Beleuchtung (auf jeden Fall eine Taschenlampe, fürs Ambiente zusätzlich Laterne oder Kerzen)

Regenjacke und wasserfestes Schuhwerk für den Aufbau, Normale Kleidung
Nähzeug und Sicherheitsnadeln (Es muss auch mal was genäht werden)
Feldbett, Luftmatratze, Felle oder zumindest eine Isomatte, um darauf zu schlafen
Schlafsack oder Decken zum Zudecken. (Bitte denkt daran, nachts kann es kalt werden.)
Wenn ihr eine Luftmatratze benutzt dann denkt auch an Flickzeug und Luftpumpe.
Müllsäcke (ist nicht nur für den Müll, sondern auch um mal etwas schnell wasserdicht zu verpacken)
Anschrift von Freunden und/oder Eltern (falls mal etwas passieren sollte, ist es gut,  Kontaktnummern dabei zu haben)
Stift und Papier

Nehmt mehr Unterwäsche, Socken mit als eigentlich gebraucht werden (Nasse Kleidung lieber wechseln als anbehalten)
Hygieneartikel:
Seife, Shampoo, Zahnpasta und Zahnbürste, Handtücher, Klopapier und Taschentücher,

ggf. Kontaktlinsenreiniger und Behälter, Rasierzeug,
Haarbürste / Kamm
Medikamente:
Denkt an Eure Medikamente, falls Ihr welche ständig braucht. Eventuell auch etwas gegen Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall,  Prellungen/Stauchungen, Erkältung, Sonnenbrand und Insektenstiche, Brandsalbe, Sonnencreme. Verbandsmaterial und Pflaster.

Zum Kochen:
Kartuschenbrenner, Esbitbrenner oder Feuerschale mit Dreibein
Holzkohle und Anzünder, Esbit oder Gaskartuschen, Feuerzeug und/oder Streichhölzer
Topf / Pfanne / Grillrost, Löscheimer / Feuerlöscher, Spülmittel, Spül- und Trockentuch
Kochlöffel, Grillzange und Schöpfkelle, Brettchen zum Schneiden und entsprechendes Messer, Teller und / oder Schale  sowie Besteck und Becher
Wasserkanister (empfohlen 3 Liter aufwärts)

Charakter:
Waffen, Ausrüstung, Kleidung, Ambientedeko
Falls ihr einen Charakter habt, der geschminkt werden muss denkt nicht nur an die Schminke, Spiegel, Mastix  und Maskenteile sondern auch an etwas zum Abschminken( z.B. Kleenextücher oder Vergleichbares).

Lebensmittel:
Hier kann man nur sagen nehmt genug mit. Vor allen genug zu Trinken!! 2-3 Liter pro Tag und Person, und damit sind nicht alkoholische Getränke gemeint *g*. Da keine Versorgung mit Trinkwasser gegeben ist (wie zB auf dem DF), sollte man nicht auf das Mitbringen von Wasser verzichten. Etwas Instantbrühe ist nie verkehrt (zum Aufwärmen oder weil man zu viel geschwitzt hat).

Wie stelle ich Rollenspiel dar?

Rollenspiel und damit auch LARP basiert auf unsere Kreativität, unserer Phantasie und unsere Darstellungskunst. Vom Grundsatz her ist es ein Improvistationstheater. Dieses Theater lebt davon, dass alle in ihrer Rolle bleiben und sich auf andere Rollen einlassen. Je mehr Liebe fürs Detail man in diese Rolle steckt, umso mehr Spaß haben alle am Zusammenspiel. Nicht nur die Kleidung und Ausrüstung, sondern auch die Darstellung sorgen für ein schönes Gesamtbild. Deshalb sollte man sich auch eine Rolle suchen, die zu einem passt, in die man sich hinein versetzen kann und die man auch darstellen kann. Es bringt nichts, wenn man als großer Mann einen Zwerg darstellen möchte oder als kleiner Mensch einen Troll. Der junge Held, dessen Kamerad grade getötet wurde, wird bestimmt nicht kurz mit den Schultern zucken und dann einen trinken gehen. Überlegt euch einfach, was euer Charakter über eine Situation denken würde und handelt so. Wenn man sich mit einem Charakter identifizieren kann, so fällt es einem leichter, sich in ihn hinein zu versetzen und sein Denken und Handeln darzustellen.

Rollenspiel – der Charakter an sich

Neben all den Kämpfen, der Magie und dem Retten von Leben gibt es noch weitere Aspekte, die schönes Rollenspiel ausmachen. Es ist die Liebe zum Detail, die einen Charakter und damit erst das Spiel lebendig werden lässt. Überlegt euch einfach einen Hintergrund zu eurem Charakter. Wo ist er geboren, wo und wie ist er aufgewachsen, warum wurde er zu dem, was er heute ist und was sind seine Beweggründe? Es gibt so vieles, was man sich dazu ausdenken kann. Es sind die kleinen Geschichten, die man dann abends in der Taverne oder am Lagerfeuer erzählt, die das Gesamtbild abrunden. Ideen dazu kann man sich so ziemlich überall holen: Vom täglichen Leben über Computerspiele bis hin zu verrückten Träumen. Nur versucht dabei bitte, Euren eigenen Stil zu halten und nicht zu sehr in Stereotypen zu rutschen, wie den Krieger, dessen Dorf von Orks überrannt worden ist und der deshalb seit dem alle Orks hasst und sie jagt. Warum nicht sagen, dass er in seiner Jungend von einer Gruppe Orks vermöbelt worden ist? Die Welt ist nicht immer abgrundtief böse und man muss nicht immer von grausamen Schicksalen verfolgt sein. Es ist gar nicht mal so schwer, kleine Geschichten des täglichen Lebens ein wenig abzuwandeln und für die Charaktergeschichte zu benutzen.

Rollenspiel – Kämpfen

Beim Kämpfen sei vorweg gesagt, dass es kein Muss ist, auch wenn viele Leute glauben, dass man ohne Waffe und Kampffähigkeit kaum eine Überlebenschance hätte. Das stimmt so nicht! Sicher ist es immer ganz praktisch, wenn man sich und seine Leute beschützen und verteidigen kann, aber es ist nicht zwingend notwendig. Wenn man sich dann doch entschließt zu kämpfen, so hat man erst einmal die Qual der Wahl, nämlich die Wahl der Waffen. Dazu kommt noch, dass Schwert nicht gleich Schwert ist und jedes wiederum eine etwas andere Handhabung hat. An Waffen gibt es: Dolche, Kurzschwerter, Einhänder, Anderthalbhänder, Zweihänder, Keulen, Stäbe, Speere, Äxte, Pfeil und Bogen, Kettenwaffen, Hammer und und und. Es gibt sogar Steine, Schädel oder andere Dinge, die man nach seinem Gegner werfen kann (vorausgesetzt sie sind LARP-tauglich) Zudem hat man noch die Möglichkeit ein Schild zu verwenden, wobei es auch da wieder Unterschiede gibt - groß, klein, rund, eckig und und und.

Hat man sich nun für eine Waffe entschieden, sollte man den Umgang damit ein wenig üben, bevor man wirklich auf den Gegner los geht. Auch wenn diese „Waffe nur aus Schaumstoff und Latex“ besteht, kann man jemandem damit trotzdem weh tun und ihn auch verletzen. Stellt euch doch einfach mal vor, ob ihr so ein Teil mit voller Wucht ohne Rüstung in den Bauch oder ins Kreuz bekommen wollt. Nein? So einfach lässt sich erkennen, ob man zu hart zuschlägt oder nicht. Natürlich kann man bei einem Ritter in Vollplatte mal etwas fester zuhauen, als auf die ungerüstete Elfe zum Beispiel. Es geht ja nur darum, dass der andere den Schlag registriert und diesen Ausspielen kann. Am besten schnappt euch ein paar Freunde und übt aneinander, wie hart man zuschlagen darf. Die werden Euch schon klar machen, wenn es zu hart war *g*.

Zum Thema Ausspielen: Für gutes Rollenspiel ist es nicht nur wichtig einen Treffer schön auszuspielen, indem man zum Beispiel sich theatralisch schreiend zu Boden fallen lässt (bitte nicht in der 1. Schlachtreihe, wo alle über einen Fallen oder auf einen drauf treten!). Zu schönem Rollenspiel gehört auch, dass man die Waffe realistisch rüber bringt. Einen mächtigen Zweihänder führt man nicht mit einer Hand und schlägt staccato artig auf das Opfer ein. Überlegt euch einfach, wie schwer diese Waffe wäre, wäre sie nicht aus Schaumstoff sondern aus Stahl. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen diese Darstellung nicht einzuhalten ist. Dazu zählt zum Beispiel die Darstellung eines übermächtigen Wesens. Ein Avatar zum Beispiel hätte kaum Schwierigkeiten, einen zweihändigen Kriegshammer mit einem Arm zu schwingen. Aber so viele Avatare gibt es nicht. ;-)

Und was immer und ewig gelten wird: Niemals auf den Hals schlagen. Genau so wenig sollte man in den Genitalbereich schlagen. Und dass man auch nicht zusticht, muss hoffentlich auch nicht mehr extra erwähnt werden.

So weit noch Fragen? Dann sucht euch Leute, bei denen ihr sagt „Die kämpfen schön!“ und fragt sie, ob sie euch ein bisschen was beibringen.

Rollenspiel – Verletzungen und Heiler

Erst mal ist generell zwischen IT und OT Verletzungen zu unterscheiden. Wenn ihr Euch IT verletzt habt, so ruft doch bitte nur nach dem Heiler. Sollte ihr euch OT verletzt haben - und nur dann - ruft nach einem Sani. Aufpassen solltet Ihr auch, wenn Ihr nach einem Arzt ruft, da dies sowohl IT wie auch OT verstanden werden kann. Also da bitte ein bisschen aufpassen.

Werdet Ihr im Kampf nun verletzt, dann zeigt das auch, stellt es dar. Im Rollenspiel dürft Ihr die wimmernde Memme spielen, die sich wegen eines Kratzers schreiend am Boden wälzt, weil es einfach Klasse aussieht. Lieber mal ein bisschen übertreiben, damit auch jeder mitbekommt „da ist einer verletzt“. Verletzungen bedeuten Schmerzen, Blutverlust und Einschränkungen. Wer schwer verwundet ist, kämpft nicht mehr, der schreit höchstens noch am Boden nach einem Heiler. Und nur weil der Charakter verwundet ist, heißt das ja noch nicht, dass er gleich stirbt. Insbesondere auf den meisten Larps, wie dem Drachenfest, sorgt der Limbus dafür, dass man vielleicht noch mal ein oder auch mehrere Chancen bekommt. Also keine Angst, selbst verletzt sein oder gar sterben kann toll aussehen und Spaß machen.

Die Heiler wollen schließlich auch ihren Spaß haben. Unter dem Begriff „Heiler“ kann sich alles Möglich verbergen. Angefangen vom einfachen Mann, der eben etwas Erste Hilfe kann und eine Binde um das offene Bein wickelt, bis hin zum Arzt, der in langwierigen Operationen Organe entfernt oder Brüche wieder grade rückt. Diese Abstufungen sind auch wichtig, denn eine Wunde, die man nur verbindet, heilt lange nicht so sauber und schnell wie eine, die gesäubert und vernäht wurde.

All diese eigentlich recht medizinischen Maßnahmen sollten nach Möglichkeit auch dargestellt werden. So braucht man nicht nur ein paar Binden, die man dem „Patient“ drum wickeln kann, sondern auch noch Dinge wie Nadel und Faden, Wasser um die Wunde zu säubern, vielleicht ein paar Heilkräuter oder Salben, einen Strick zum Abbinden oder was man sonst noch alles brauchen könnte, um einen Verletzten wieder ganz zu bekommen. Dazu kommt, dass man als Heiler die versorgten Wunden auch noch schminken kann. Damit ist man dann nicht nur eine Weile beschäftigt, um die Zeit zu nutzen, die man zum Helfen IT braucht, sondern es sieht auch gut aus und der versorgte Spieler hat etwas, das er später rumzeigen kann.

Natürlich gibt es auch „alternative Heilungsmethoden“ wie bei den Orks zum Beispiel. Da ist das Skalpell dann eben das Küchenmesser und es kann auch mal vorkommen, dass man mit ein paar Körperteilen weniger ihr Lazarett wieder verlässt. So lange es beiden Seiten Spaß macht ist so ziemlich alles erlaubt.

Ganz wichtig: Solltet Ihr Leuten einen Heiltrank geben wollen, fragt sie UNBEDINGT vorher, ob sie IRGENDWELCHE ALLERGIEN haben!!! Ihr glaubt gar nicht, gegen was Leute alles Allergisch sein können!

Rollenspiel – Magie

Bei der Magie ist das Ausspielen besonders wichtig. Keiner würde euch einen Zauber abnehmen, wenn Ihr ein paar daher gemurmelte Worte, die niemand hören kann, nuschelt und dazu etwas Reis in die Gegend streut. Zauber leben von Eurer Mühe und auch Eurem Darstellungsvermögen. Ihr müsst gute Ideen haben, die sich auch halbwegs umsetzten lassen. Wenn Ihr zum Beispiel einen Feuerball werfen wollt, dann braucht Ihr dafür einen Spruch (der muss keinen Sinn ergeben, der soll nur toll klingen und Eindruck machen), die Komponente (also den Ball, den Ihr dann werft; der sollte auch nach einem Feuerball aussehen) und dann vielleicht noch eine hübsche Geste oder eine dramatische Körperhaltung, um den ganzen noch etwas Nachdruck zu verleihen. All das ist wichtig, damit der Gegner, dem ja dieser Zauber angedacht ist, auch erkennen kann, was ihn da erwischt, damit er auch dementsprechend reagieren kann.

Bei der Wahl der Komponenten sollte OT darauf geachtet werden, dass sie die Umwelt nicht verschmutzen (kein Konfetti oder so was) oder wieder eingesammelt werden können, wie zum Beispiel Bälle. Auch sollte darauf geachtet werden, dass man anderen damit nicht schadet. Also bitte keinen Reis oder Mehl auf andere Leute werfen. Zu Eurem eigenen Vorteil solltet Ihr auch bedenken, dass sie „Wettertauglich“ sind. Kerzen machen sich bei Regen ähnlich gut wie Mehl.

Magie ist etwas, was seinen Anwender Kraft und Konzentration kostet. Bedenkt diese Faktoren mit, wenn Ihr einen Zauber sprechen wollt oder ein Ritual abhalten. Der Magier wird nach einem 3 Stunden Ritual sicher nicht mehr in der Lage sein, einen großen Marsch zurück zu legen oder gar zu kämpfen. Spielt diese Schwäche aus und lasst Euch lieber von ein paar starken Kriegern danach beschützen oder vielleicht sogar stützen oder tragen. Je mehr Energie (im doppelten Sinne) Ihr in Eure Zauber und Rituale steckt, desto größer wird wohl auch die Wirkung sein.

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