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Mo


Zeichner: pLykE   -   [Dōjinshi]
Erstellt: 16.12.2007
Neueste Seite: 02.01.2008
Abgeschlossen
Stichwort: Fantasy
Kategorie: Kurzgeschichte
Leserichtung: Westlich
Kapitel: 1
Seiten: 17

Beschreibung
Das hier ist eigentlich kein Doujinshi sondern ein Kinderbuch.
Es geht um Mo, das kleine Schaf und was er so alles erlebt, in einer neuen, fremnden Welt.
Es ist meine Abschlussarbeit fuer nen Kunstkurs.

Ich habe das Schaefchen aus Langeweile selbergemacht und mir dann gedacht, warum nicht eine Geschichte machen ?
Und da mich schon ein paar Leute um eine Bastelanleitung gebeten haben, hier die Antwort dazu, die ich das letzte Mal geschrieben habe:

Also, ich wiess nicht, ob du Concons kennst (zumindest hab ich die immer so in meiner Kindheit genannt), das ist der Körper von Mo. Einen Concon machst du, indem du 2 Kreise aus Pappe aussschneidest, gleich gross (in Mo's Fall mit einem Durchmeser von ca. 6 cm, sie muessen immer etwas groesser, als der Puschel werden soll). Dann schneidest du ein Loch in die Mitte beider Kreise, ca. so gross wie ein 2€ Stueck. Du legst beide Kreise aufeinander, setzt dich gemuetlich hin, schnappst dir einen Wollfaden (je laenger, desto puschliger wirds) und faengst an, die Wolle schön straff um beide Kreise zu wickeln. Lass dir ruhig Zeit und wichel ruhig 2mal, wenns duenne Wolle ist. Bei mir war nur Platz fuer eine Schicht, weil dann das Mittelloch zu war. Pass auf, dass du so viel Wolle wie möglich verwickelst und die Pappe nirgenswo mehr durchscheint. Das ganze dauert ne ganze Weile, es lohnt sich also, dabei einen langweiligen Film zu gucken oder so (ich hab Alladin geguckt ^^). Jetzt wirds spannend. Du nimmst dir ne Schere, am besten eine scharfe und stichst damit am Rand der Scheiben zwischen die Wolle, zo dass die Schere zwischen den beiden Pappscheiben ist. Wenn die Wolle richtig straff gespannt und ganz viel ist, duerfte das etwas schwierig sein und eine Weile dauern. Einfach geduldig sein und immer wieder prbiern, bis es klappt. Der Sinn dieser Aktion ist, die Wolle am Rand der Kreise auseinanderzuschneiden. Hierbei zaehlt wieder: Je maehr Wolle, desto besser ! Denn wenn du ganz viel Wolle hast, Flutschen die die Faeden nicht durchs Loch. Wenn du damit fertig bist, ziehst du die Pappscheiben ein kleines bisschen auseinander, grade so, dass du einen Faden von ca. 15-20 cm um die Mitte aller andren Faeden, also zwischen den beiden Scheiben, wickeln kannst. Mach jetzt einen gaaanz festen Knoten, damit auch alles gut haelt und schneid den Faden ab. Zieh die beiden Scheiben vorsichtig vollstaendig von der Wolle. Dabei musst du aufpassen, dass dir keine Faeden flöten gehen. Verwuschel die Wolle noch ein bisschen, so dass ein schöner, runder Ball entsteht. Jetzt bist du mit dem Körper fuer Mo fertig.
Es ist auch möglich, gefleckte Schafe zu machen, wenn du verschiedenfarbige Wolle nimmst oder 2 verschiedene Sorten benutzt (also 2 Faeden).
Fuer die Beine naehst du einfach kleine Kegel, ich hab Filz genommen, weils schön hart ist und ich die passenden Farben hatte. Wenn du nicht weisst, wie man Kegel naeht, schneide dir erst mal aus papier einen Kries mit dem Radius der Höhe deiner fertigen Kegel (also so hoch, wie die Beine sein sollen), aus. Mach einen Schnitt zum Mittelpunkt und drehe das ganze so lange aufeinander, bis es so aussieht, wie du deine Beine spaeter haben willst. Makier dir, wie weit du gerollt hast und schneite diese Form aus. Benutze sie als Vorlage fuer deine Stoffbeine.
Fuer den Kopf hab ich leider keinen genauen Schnitt, ich hab da einfach nur probiert. ich habe 3 Dreiecke mit jeweils einem ca 75° Winkel (gaaanz grob geschaetzt) ausgeschnitten und die irgendwie an den Seiten aneinander genaeht. Danach hab ich so lange rumgenaeht, bis das ganze mehr oder weniger aussah, wie ein Kopf. Das ganze hab ich auch zuerst mir Papier ausprobiert, damit ich ne Vorstellung davon kriege, wie genau die Dreiecke aussehen muessen und wie gross sie sein muessen. Ich hab den Kopf dann mit den Stoffresten gefuellt und noch 2 Wackelaugen draufgeklebt. Natuerlich kannst du die Augen auch aufmalen oder kleine Knöpfe nehmen.
Dass annaehen der Gliedmassen war ungefaehr genauso Chaotisch, wie die Herstellung des Kopfes. Ich hab mir einfach ein paar Wollfaeden ausm Ball geschnappt und probiert, die Sachen daranzunaehen. Ich bin mir sicher, das wird nicht lange halten, aber es war eher ne spontane Sache und das erste Mal, dass ich sone Schafe gemacht hab. Also, was ich damit sagen will, du musst einfach so lange rumprobieren, bis es haelt.


Vielleicht mach ich auch irgendwann mal noch ne Illustrierte Bastelanleitung, falls irgendwer das Verlangen danach zeigt.
Es ist auch schon ein zweites Buch in Planung, die zweite Abschlussarbeit dieses Jahres.


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