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Der Wunschtrank


Zeichner: Higarts   -   [Dōjinshi]
Erstellt: 27.12.2006
Neueste Seite: 23.01.2007
Abgeschlossen
Stichwörter: Sci/Fi, Humor, Action
Kategorie: Kurzgeschichte
Leserichtung: Westlich
Kapitel: 2
Seiten: 17

Beschreibung
Ein Comic im Rahmen meiner Facharbeit:

Mir wurde fast völlig freie Hand gelassen,
Bedingung war, dass es künstlerisch ansprechend aussieht und am Ende eine Art Moral steht.

Geplant waren 10 Seiten, jetzt sind es doch 16 geworden...

Falls jemand was nicht versteht, habe ich den Comic hier etwas ausführlicher zusammengefasst.

Geschichte:
Auf der Suche nach Nahrung wird der vermeintliche Held von einem Raptor überrascht und muss fliehen. Nach einer rasanten Hetzjagd gelingt es ihm jedoch sich zu verstecken und dem Raubsauerier zu entkommen. Allerdings befindet er sich nun in einer, ihm unbekannten Umgebung, und als er versucht, seinen Fluchtweg zu rekonstruieren, fällt ihm eine Tür auf, die sich mit im Dschungel befindet. Aus Neugierde durchschreitet er sie und findet sich in einer dunklen Höhle wieder. Dank seines Feuerzeugs gelingt es dem Helden Licht ins Dunkel zu bringen und findet sich in einem verschütteten Labor wieder, das mit allerlei Dingen wie altertümlich wirkenden Masken, stapelweise Büchern und seltsamen Tinkturen bzw. Fläschchen, gefüllt ist. Dem Helden fällt ein besonderer Gegenstand auf, eine Flasche, die mit einer leuchtenden Substanz gefüllt ist. Als er die Flasche näher betrachten will, wird er aber von einem gewissen Professor Gibbles rüde angefahren, er solle seine Finger davon lassen. Der Professor, welcher aus später erklärten Gründen, in einem Fernsehergerät sein Dasein fristet, gibt sich als Erfinder oder zumindest Besitzer der mysteriösen Flasche zu erkennen. Auf die Frage, warum er in dem Gerät gefangen sei, erzählt er rückblickend seine Vergangenheit. Dort habe es einen großen Rohstoffmangel gegeben, weshalb sich große Nationen bekriegt hätten, während er mit einigen anderen Forschern, alle Mitglieder eines großen Komitees, zur Rettung des Planeten, nach einer Lösung für die Rohstoffkrise suchten. Letztendlich hätte er keine andere Lösung gewusst, als mit Hilfe eines 'Wundertrankes' die Zeit zurückzudrehen und somit alles ungeschehen zu machen. Er selbst wurde in diesen Zeitstrudel ebenfalls hineingerissen, weshalb er dann auch sein Wissen um die Zukunft behält. Freudentaumelnd, dass sein Plan aufgegangen war, wurde er größenwahnsinnig und wünschte sich Unsterblichkeit, was allerdings eine großer Fehler war. Der Wunsch hatte die Umwandlung seiner Körpermaterie in ein digitales Bild zur Folge. Der Held zeigt sich zwar unberührt von der Geschichte des Professors, will ihn aber aus dem Kasten befreien und nutzt hierzu den Wundertrank. Zwar ist der Professor danach aus seinem Gefängnis befreit, doch ist er nun in den Körper einer übergewichtigen Eule verbannt. Gleich nach dieser Verwandlung macht sich der Professor auf der Suche nach seinem sogenannten „Plan zur Errettung der Menschheit“. Nachdem er ihn gefunden hat, droht die Höhle samt Labor einzustürzen und die beiden müssen fliehen. Doch auch außerhalb der Höhle sind die beiden nicht in Sicherheit und werden von einem Raptor überrascht, Während der Held rechtzeitig fliehen und sich verstecken kann, wird der Professor verfolgt. Aufgrund seiner kurzen Beine und seines Übergewichts stolpert er und kullert daraufhin unkontrolliert auf einen Abgrund zu und fällt schließlich. Der Raptor, der seine Beute als verloren einschätzt, zieht enttäuscht wieder ab. Gegen aller Erwartungen konnte sich der Professor doch an einem Ast festhalten und schwebt nun über dem Abgrund. Der Held kommt ihm zur Hilfe, aber der starrsinnige Professor will sich nicht hochziehen lassen, da etwas weiter unten an der Felswand sein Plan sich verkeilt hat und er ihn unbedingt erreichen will. Wegen seines Gewichts fällt es dem Helden schwer, den Professor nur an einer Hand / Flügel festzuhalten und bittet ihn öfters, ihm noch seine zweite Hand zu geben, aber der Professor ist so fixiert auf das Erreichen der Pläne, dass er ihn nicht hören kann, oder sogar nicht hören wird. Kurz bevor dem Helden die Hand des Professors völlig entgleitet, besinnt sich dieser doch noch und entscheidet sich für sein Leben und gegen seine Aufzeichnungen.
Am Ende entscheidet sich der Professor gegen den Vorschlag des Helden, seine Pläne mithilfe eines neuen Wundertrankes wieder zu bekommen. Grund dafür ist die Erkenntnis, dass man manchen Dingen einfach ihren Lauf lassen sollte und dass man an seinen Aufgaben wachsen können sollte, was bei der Benutzung eines Wundertrankes völlig ausgeklammert wird, da es eine sofortige Erfüllung und keine Anforderung an den Benutzer darstellt.


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