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Feuerfaust 2.0

von

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Saft

Zu Anfang ein paar Wort von mir. Es tut mir Leid das ich länger nicht mehr geschrieben habe, aber das wird sich nun ein wenig ändern. Aber vor allen hoffe ich das ihr mich bei dem neuen Kapitel nicht steinigen wollt.

Auch wollte ich mich für das ganze Feedback von euch bedanken.

Na dann viel Spaß

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Die ganze Nacht war er bei mir geblieben. Küsste mich, liebkoste mich und gab mir das Gefühl von Geborgenheit. Sicher würde mir die Zeit der Trennung schwer fallen, doch um so mehr wollte ich die Zeit die wir gemeinsam verbringen konnten genießen.

 

Doch irgendetwas war seltsam als ich wach wurde. Ich spürte die Sonne auf meiner Haut, hörte die Möwen laut kreischen. Schlagartig riss ich die Augen auf und setzte mich schwungvoll auf. Erst jetzt bemerkte ich den fechten Sand unter mir. Ich befand mich an einen Strand. Panisch sah ich mich um, konnte aber weit und breit niemanden sehen. Entsetzt sprang ich auf die Beine und fing an zu laufen. Verzweifelt umrundete ich die Insel auf der ich mich befand. Sie war nicht besonders groß und innerhalb einer Stunde kam ich wieder an die Stelle an der ich aufgewacht war.

Fertig mit den Nerven setzte ich mich auf einen Stein, zog die Beine an, umschlang sie mit den Armen und konnte die Tränen nicht mehr zurück halten. Ich war mir sicher das mein Vater wieder einmal dahinter steckte. Was sollten ich den machen. Ich war auf einer einsamen Insel, von der ich nicht weg kam und selbst wen, war ich wahrscheinlich wieder durch die Zeit gereist, aber selbst wenn nicht konnte sich wahrscheinlich keiner mehr an mich erinnern.

 

„Kleine, wieso weinst du den“, fragte mich irgendwann eine Stimme. Erschrocken sah ich auf und sah die Person mit großen Augen an. Vor mir stand Whitebeard, doch er sah jünger aus, als am Tag der großen Schlacht.

„Wie kommst du den hier her“, fragte er mich freundlich.

„Das war mein Ziehvater, mit seiner Teufelskraft“, antwortete ich und wischte energisch die Tränen weg. „Er kann Menschen durch die Zeiten schicken. Er zog mich auf, in der Hoffnung ich würde wie er zur Marine gehen, doch ich bin Piratin geworden.

„Das hört sich ja schlimm an“, sagte er freundlich und setzte sich neben mich.

„Welches Jahr haben wir“, fragte ich ihn verzweifelt und als er mir antwortete brach ich fasst wieder in Tränen aus. Ace war grade erst zwölf.

„Wen du möchtest kannst du mit mir kommen und wir werde sicher eine Lösung finden“, schlug er mir vor.

„Ich glaube nicht das sie mich am Bord habe wohlen“, antwortete ich unsicher und spielte nervös mit den Saum meiner kurzen Hose. „Ich bin schwanger und... nun es ist nicht so leicht... ich bin Gol D Rogers Tochter.“

Plötzlich fing der riesige Mann schallend an zu lachen.

„Ich habe mir gleich gedacht das du mir irgendwie bekannt vorkommst und ich hätte niemals gedacht das ich jemals das Kind meiner Rivalen kennen lernen,“ lachte er.

„Oh du wirst in ein paar Jahren auch meinen Bruder kennen lernen“, entgegnete ich ihn mit einen schwachen lächeln. „Wir sind Zwillinge.“

„Ihr seid zwei“, fragte er mich nun überrascht. „Wen Roger davon wüsste würde er vom glauben abfallen.“

„Ich hätte nur die bitte, das es niemand erfährt“, sagte ich unsicher.

„Ich versteh dich schon, vor allen wegen dem kleinen“, entgegnete er freundlich. „Du darfst gerne mit mir kommen und wir werden dir schon helfen. Grade jetzt solltest du nicht alleine sein. Ich nehme mal an das der Vater ein Pirat ist.“

„Ja und vielen Dank“, sagte ich müde.

„Da dann komm“, meinte er stand auf und bevor ich aufstehen konnte hob er mich mit Leichtigkeit wie ein Kind hoch. Erschrocken quietschte ich auf, worauf er anfing zu lachen. Mit sicheren Schritten ging er los und nach fünf Minuten tauchte in einer Bucht die Moby Dick auf, die mir zuvor gar nicht aufgefallen war. Aber nun befanden sich auch einige Piraten am Strand, die sich zuvor nicht dort befunden hatten. Zu meinen eigenen erstaunen war unter ihnen auch Marco, Jozu, Vista und Mann mit einer braunen Haartolle, von dem ich annahm das es Thatch war.

„Wenn hast du den da gefunden“, fragte Thatch grinsend, worauf mich Whitebeard vorsichtig auf die Füße stellte.

„Stimmt, wie heißt du eigentlich“, fragte mich der Käpt´n.

„Portgas D Clarissa, aber Freunde nennen mich Clara“, lachte ich und setzte meinen Hut auf, bei dem ich mich fragte wieso ich ihn bei mir hatte.

„Was machst du den hier alleine, auf dieser einsamen Insel“, fragte mich Jozu. Whitebeard erklärte ihnen meine Situation, lies dabei aber außer acht wer mein Vater war und das ich schwanger war.

„Na dann, herzlich Willkommen bei uns“, lachte Thatch und auch die anderen Piraten begrüßten mich alle.

„Na das schreit nach einer Feier“, meinte Whitebeard mit einem breiten grinsen. „Und die Kleines bekommst Saft.“

„Ich ja gut“, lachte ich, dabei entging mir aber nicht Marcos musternder Blick. Nach und nach wurden Fässer und Essen an den Strand geholt. Sie versuchten auch Lagerfeuer zu entzünden, hatten dabei aber Probleme da sie nur feuchtes Holz finden konnten. Grinsend trat ich an einen der Holzhaufen und entzündete diesen mit einen großen Feuerball.

„Das ist ja der Wahnsinn“, meinte Thatch grinsend zu mir.

„Mhm, ist ganz nützlich“, entgegnete ich ihn und entfernte mich ein wenig von ihn, da mir seine Fragen ein wenig unangenehm war. Ich setzte mich ein wenig entfernt von den feiernden Piraten auf einen Baumstamm und sah nachdenklich auf das Meer hinaus. Zu meiner Erleichterung ließ man mich auch eine ganze Zeit alleine, bis ich schließlich anfing leicht zu zittern. Es wurde immer frischer und da ich ein Trägershirt, zu der kurzen Hose trug wärmte es nicht grade. Schon in den letzten Tagen war mir aufgefallen das mich meine Teufelskräfte nicht mehr immer wärmte.

„Du solltest ans Feuer kommen“, hörte ich Marco sagen. Erschrocken sah ich auf und sah ihn neben mir.

„Mhm, gleich“, antwortete ihn und wandte wieder mein Blick ab, doch er ging nicht, sondern setzte sich neben mich.

„Ich kann ja verstehen das die ganze Sache nicht ganz leicht für dich ist, vor allen in deinem Zustand“, meinte er mit seiner ruhigen Art.

„Ich weis, es ist aber nur ein wenig viel im Moment für mich“, entgegnete ich und legte wieder ein wenig unbewusst meine Hand auf meinen Bauch.

„In welchen Monat“, fragte er mich grinsend und sah auf meinen Bauch.

„Dritter“, sagte ich grinsend und ein wenig stolz schwang in meine Stimme mit. „Und ich bin Whitebeard und euch wirklich dankbar das ich bei euch bleiben darf.“

„Wir können doch keine schwanger junge Frau alleine lassen und wir werden auch mal sehen was wir wegen deines Ziehvater tun können“, sagte er freundlich. Entgeistert, aber auch dankbar sah ich ihn an.

„Vielen dank Marco“, grinste ich ihn breit an. Zusammen mit ihn stand ich nun auf, ging zum Feuer und setzte mich zu den anderen ans Feuer. Marco setzte sich zu meiner Verwunderung wieder neben mich.

„Clara, erzähl doch mal etwas von dir“, meinte irgendwann Vista freundlich.

„Was wollt ihr den wissen“, entgegnete ich ein wenig überfordert.

„Na hast du Geschwister und was hast du so in der letzten Zeit gemacht“, mischte sich nun auch ein Pirat ein den ich nicht kannte.

„Ich habe fünf Geschwister. Meinen Zwillingsbruder Ace, dann Sabo, Ruffy, und die beiden Zwillinge Zack und Phil“, antwortete ich ihn grinsend. „Na ja und was die letzte Zeit angeht, die war ein wenig turbolend. Ich habe dresche kassiert, weil ich mich überschätzt habe, hab viel trainiert und habe mich mit zwei Marineadmirälen angelegt. Einen habe ich das zu verdanken!“

Bei meinen letzten Satz fasste ich an die Brandwunde an meinem Arm.

„Aber bist du nicht feuerfest“, fragte mich Thatch ernst.

„Nicht gegen Magma“, antwortete ich ihn.

„Hast du dich etwa mit Akainu angelegt“, fragte mich Jozu erschrocken.

„Er wollte meinen Bruder hinrichten lassen“, antwortete ich und fing ohne es zu wohlen an zu weinen.

„Wie“, begann Thatch, doch Marco fiel ihn ins Wort das er leise sein sollte. Zu meinen erstaunen nahm Marco mich in den Arm und redete mich beruhigenden in den Arm, doch ich weinte nur noch mehr los. Plötzlich bekam ich wieder Unterleibsschmerzen, worauf ich mich wieder verkrampfte. Plötzlich übertönte Whitebeards Stimme die ganze Party, als er nach dem Arzt rief. Sofort kam ein mir fremder Mann auf uns zu, doch als er meinen Arme von meinen Bauch ziehen wollte zuckte ich zurück.   

„Ist schon gut, er muss aber nach dem kleinen sehen“, beruhigte mich Marco, trennte die Umarmung, aber hielt trotzdem meine rechte Hand. Unsicher nickte ich und der Arzt tastete vorsichtig meinen Bauch ab und in dem Moment wurde die Schmerzen schlimmer.

„Sie muss schnell auf die Moby Dick“, meinte der Arzt daraufhin nachdrücklich. Kurz darauf brachten sie mich auf die Moby Dick, Jozu, Vista, Thatch, der fremde Pirat, Whitebeard und Marco waren besorgt mit gekommen und warteten während der gesamten Behandlung vor der Türe. Kaum das Nick, wie der Arzt hieß, ihnen sagte das er fertig wäre, drängten Raum. Durch die Schmerz.- und Beruhigungsmittel war ich ein wenig schläfrig.

„Was hat sie den“, fragte Thatch besorgt.

„Ist es in Ordnung wenn ich es ihnen sage“, fragte Nick mich, worauf ich müde nickte. „Clara zeigt Anzeichen von Magelernährung und durch zu viel Stress, versucht ihr Körper die zusätzliche Belastung los zu werden.“

„Soll das heißen sie hat eben beinahe ihr Kind verloren“, fragte Marco erschrocken.

„Ja und sie sagte mir das es vor einigen Tagen schon einmal passiert ist“, antwortete er besorgt.

„Was hat Vater gemacht“, fragte nun Whitebeard wütend.

„Wir hatten uns kurz zuvor gestritten und er war erst nicht sehr begeistert von der Schwangerschaft, hat sich schließlich aber doch gefreut“, antwortete ich unsicher. „Er war mein Käpt´n und ich hatte einige Sachen gesagt die nicht grade ohne waren, weswegen er mich aus der Mannschaft schmiss. Ich kam mit meinen Bruder bei Shanks unter, aber die ganze Sache machte mir schwer zu schaffen und Ace musste mir wirklich gut zureden damit ich esse. Als es raus kam das ich schwanger bin hat uns alle ein wenig überfordert!“

„Sekunde, Shanks? Meinst du den roten Shanks“, fragte der fremde Pirat.

„Ja, wenn den sonst“, antwortete ich verwundert und zog die Decke etwas enger um mich. „Er hat ein Zeit lang mit mir trainiert.“

„Du hast mit Shanks trainiert“, fragte nun Marco ungläubig, was mich grinsend nicken ließ.

„Wenn kennst du den noch alles“, fragte nun Whitebeard, aber man sah ihn an das er immer noch wütend auf Law war.

„Na ja, es ist ja nicht so das sie sich jetzt an mich erinnern könnten, immerhin war das in der Zukunft“, meinte ich und führ mir durch die Haare. „Ich habe Jimbei, Rayleigh, Shanks, einige von euch und einige Piraten, die jetzt aber noch Kinder sind kennen gelernt.“

„Meinst du Silvers Rayleigh“, fragte Whitebeard ungläubig.

„Klar, er erfreut sich bester Gesundheit. Anders als die Marine behauptet lebt Rogers gesamte Mannschaft noch. Der alte hat sich selber der Marine gestellt“, antwortete ich. „Mehr weis ich aber nicht da ich Rayleigh nicht besonders mag.“

„Ich denke Mal du hast uns noch viel zu erzählen, aber nun solltest du dich etwas ausruhen“, meinte Whitebeard in einem väterlichen Ton. Unsicher nickte ich, sah aber dann Marco verwundert an als dieser meinte er würde noch da bleiben bis ich eingeschlafen sei. Beim rausgehen grinsten die anderen noch. Marco setzte sich dann neben mir und schwieg einfach nur, doch das reichte mir. Ich wollte einfach nicht alleine sein.



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