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Animexx Raubkopien FAQ [Diskussion]

Bootlegs


Was sind Bootlegs?

Der Begriff Bootleg (engl. Stiefelschaft) bezeichnet Schmuggelware und unlizenzierte Produkte, sprich Raubkopien. Ursprünglich waren die Stiefel von Seefahrern gemeint, doch zur Zeit der Prohibition (Alkoholverbot in Amerika) wandelte sich dieser Begriff und wurde zum Synonym für Schmuggel und illegale Waren.

Bootlegs gibt es in unterschiedlichsten Formen.

  • DVDs
  • blurays
  • Audio-CDs
  • Kleidung
  • ModelKits
  • Plüschfiguren
  • Schlüsselanhänger
  • Artbooks
  • Wallscrolls
  • Poster, Kalender

Grundsätzlich gilt, dass der Urheber einer Figur auch die Rechte zur Verwertung dieser Figur in allen erdenklichen Formen hat, ob dies nun die Abbildung auf einem T-Shirt oder die Gestaltung einer Plüschfigur ist.

Da heute die technischen Mittel der Vervielfältigung immer günstiger werden und immer bessere Qualität liefern, wird es zunehmend schwerer, die illegalen Waren von den originalen Lizenzprodukten zu unterscheiden.

Warum sollte ich sie mir nicht kaufen?

Nun zum einen sieht die Firma, die diese Serie oder Musik produziert, oder eben für den jeweiligen Markt umgesetzt hat, absolut keinen Cent für ihr Produkt. Das bedeutet, dass man dieser Firma Geld vorenthält, das eigentlich für zukünftige Produktionen oder deren Qualitätsicherung benötigt würde.

Zudem muss der Autor oder Ideengeber eines Werks (sei das nun ein Manga, ein Musikstück oder ein Videospiel) auch von irgendetwas leben, sonst kann er nichts neues Erschaffen. Wer einen materiellen Gegenstand herstellt, einen Tisch oder einen Stuhl, verkauft diesen ja auch für Geld. Genauso ist es eben mit einer Zeichnung, einem Drehbuch oder einem Manga.

Bezahlt man statt für Lizenzware für Bootlegs, gibt man sein Geld an Dritte, die den Autor oder Zeichner nicht bezahlen, sondern das gesamte Geld in die eigene Tasche stecken. Da Raubkopien international verboten sind, ist der Handel mit ihnen, auch im Hinblick auf den Transport der Waren von (meist) China aus, tweilweise in der Hand der organisierten Kriminalität, die die Waren von China aus nach Europa oder die USA schmuggelt. In Europa kommen viele Raubkopien über den von der Mafia kontrollierten Hafen in Neapel an. Diesen Transport zahlt man bei Erwerb der Ware mit - sodass man indirekt ggf. sogar Geld an die Mafia zahlt.

Zudem wird man oft auch Qualitativ "verarscht". Es werden, um die Gewinnspanne zu erhöhen, minderwertige bis giftige Materialien verwendet und da die Waren illegal importiert werden, unterlaufen sie keine Sicherheitskontrollen. Die Gefahr, sich daran zu verletzen oder die eigene Gesundheit zu schädigen ist viel höher, als bei Lizenzprodukten, deren Qualität geprüft wird.

Ich habe gehört Bootlegs sind in ihrem Herstellungsland legal. Deswegen dürfen sie auch bei uns gehandelt werden.

Innerhalb Taiwans war dei Nachahmung und das Kopieren von gesitigem Eigentum bis 2002 legal, da Taiwan den internationalen Abkommen zum Schutz des Immaterialgüterrechts nicht beigetreten war. Da Taiwan aber seit 2002 Mitglied der World Trade Organisation ist, musste es im Zuge dessen die entsprechenden internationalen Abkommen unterzeichnen und umsetzen, sodass jetzt auch in Taiwan der internationale Mindestschutz für Immaterialgüterrechte gilt. Es gibt noch vereinzelte Länder, die die entsprechenden Abkommen nicht ratifiziert haben, aber selbst dann ist nur innerhalb dieses Landes die Herstellung und der Handel mit den Raubkopien vielleicht legal.

Im Bereich der Immaterialgüterrechte (geistiges Eigentum) gilt zudem das "Schutzlandprinzip" - wenn im eigenen Land ein Schutz für das entsprechende Recht besteht, ist danach zu gehen. Deutschland hat ein sehr hohes Schutzniveau und viele internationale Abkommen umgesetzt, sodass innerhalb Deutschlands die Herstellung von und der Handel mit Raubkopien so ziemlich jeder Art und Herkunft verboten ist.

Durch Bootlegs wird eine Serie doch dann auch bekannter und es steigt die Chance auf eine Veröffentlichung

Im Hinblick darauf, dass gerade raubkopien Gelder in vollkommen andere Kanäle fließen lassen als die der berechtigten, ist dieses rgument kaum haltbar. Wo eine nichtkommerzielle Verbreitung über das Internet insofern noch ansatzweise haltbar sein mag, wenngleich auch hierbei die These schon umstritten ist, so ist bei Raubkopien meist davon auszugehen, dass sie den Markt mehr schädigen als dass sie für Verbreitung sorgen würden.

Zudem tarnen sich die meisten Raubkopien auf eine Art und Weise, dass der durchschnittliche Käufer meint, ein echtes Lizenzprodukt zu kaufen. Er wird also nach einer offiziellen Veröffentlichung nicht ein zweites Mal kaufen.

Welches Gesetz sagt, dass Bootlegs illegal sind? Wo steht das genau?

Auf deutscher, nationaler Ebene ist insofern zunächst das Urheberrechtsgesetz (UrhG) anwendbar, das in § 1 sagt: "Die Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen für ihre Werke Schutz nach Maßgabe dieses Gesetzes."

Nicht in Deutschland erschaffene Werke, die auch nicht in Deutschland lizensiert sind, sodass kein inländischer Schutz besteht, werden über die Regelungen der Berner Übereinkunft geschützt. Deutschland ist diesem internationalen Übereinkommen beigetreten, sodass es wirkt wie ein deutsches Gesetz. Darin heißt es:


Artikel

Gesetzestext

Art. 2

  1. Die Bezeichnung "Werke der Literatur und Kunst" umfasst alle Erzeugnisse auf dem Gebiet der Literatur, Wissenschaft und Kunst, ohne Rücksicht auf die Art und Form des Ausdrucks, wie: Bücher, Broschüren und andere Schriftwerke; Vorträge, Ansprachen, Predigten und andere Werke gleicher Art; dramatische oder dramatisch?musikalische Werke; choreographische Werke und Pantomimen; musikalische Kompositionen mit oder ohne Text; Filmwerke einschließlich der Werke, die durch ein ähnliches Verfahren wie Filmwerke hervorgebracht sind; Werke der zeichnenden Kunst, der Malerei, der Baukunst, der Bildhauerei, Stiche und Lithographien; photographische Werke, denen Werke gleichgestellt sind, die durch ein der Photographie ähnliches Verfahren hervorgebracht sind; Werke der angewandten Kunst; Illustrationen, geographische Karten, Pläne, Skizzen und Darstellungen plastischer Art auf den Gebieten der Geographie, Topographie, Architektur oder Wissenschaft.

Dieses Copyright untersteht einem weltweiten Schutz, welcher auch nicht an Landesgrenzen halt macht.

In Art. 16 heißt es weiter:

  1. Jedes unbefugt hergestellte Werkstück kann in den Verbandsländern, in denen das Originalwerk Anspruch auf gesetzlichen Schutz hat, beschlagnahmt werden.
  2. Die Bestimmungen des Absatzes 1) sind auch auf Vervielfältigungsstücke anwendbar, die aus einem Land stammen, in dem das Werk nicht oder nicht mehr geschützt ist.
  3. Die Beschlagnahme findet nach den Rechtsvorschriften jedes Landes statt.


Sind dann nicht Fansubs auch Raubkopien/Bootlegs?

Streng genommen sind Fansubs (siehe Lexikon#Fansub) sehr wohl Raubkopien. Denn auch sie werden ohne Zustimmung der Lizenzinhaber gemacht. Eine Aufzeichnung aus dem TV ist ab dem Moment in dem sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird auch eine Raubkopie. Denn TV-Mitschnitte sind nur zum persönlichen Gebrauch gestattet.

Da Fansubs allerdings keinen finanziellen Hintergedanken haben, werden sie in der Regel von den Firmen geduldet. Dies gilt speziell, solange es für eine Serie keinen Lizenznehmer in USA oder Europa gibt. Verantwortungsbewußte Fansub-Gruppen stellen die Herstellung (sofern die Serie noch nicht komplett übersetzt wurde) und Verbreitung ihrer Fansubs ein, sobald ein Anime lizenziert ist, das heisst, dass im Zielmarkt (die meisten englischsprachigen Fansubber sitzen in USA und orientieren sich daher am US-Markt) eine Firma die Rechte zum Vertrieb einer Serie erworben hat, und rufen auch durch Hinweistexte in den Videodateien dazu auf, die Verbreitung nach der Lizenzierung einzustellen. Jedoch ist dieses Verhalten nicht bei allen Fansubbern anzutreffen.

"Echte" Fansubber stützen sich auf japanische Veröffentlichungen bzw. TV-Mitschnitte und übersetzen die Dialoge selbst, um sie als Untertitel hinzuzufügen. Diese sollte man nicht verwechseln mit "Rippern", die bereits übersetzte US DVDs als brennfähige Iso Datei oder als Videodatei im Netz zur Verfügung stellen und höchstens die Formatierung der Untertitel aufbereiten. "Dual-Audio" Releases, also Dateien mit japanischer und englischer Tonspur, oder Dateien mit englischsprachigen Credits im Vor-/Abspann sind ein untrügliches Zeichen für einen Rip (manche Fansubber übersetzen auch die Credits, diese sind dann aber zusätzlich zu dem japanischen Originaltext zu sehen). Ripper sollten NICHT durch Downloads oder gar durch Spenden unterstützt werden, da die "ehrlichen" Fansubber immer mehr als reine Raubkopierer angesehen werden.

Generell sollte man für Fansubs oder Rips keinesfalls Geld ausgeben, denn dieses Geld steht ja nicht mehr zur Verfügung, um Originale zu kaufen!

Insgesamt sollte man sich natürlich die Originale einer Serie kaufen, wenn sie im eigenen Land erhältlich ist. Schließlich können wir nur so die Firmen unterstützen, die neue Produktionen und Veröffentlichungen erst möglich machen.


Woran kann ich erkennen das ich ein Bootleg gekauft habe?

1. Wichtigstes Indiz bei DVDs ist der Ländercode.

  • Bootlegs sind oft codefree (RC 0), damit man sie weltweit auf jedem Player abspielen kann. Dies ist bei nahezu keinem normalen Release der Fall (Multicode im höchsten Falle, aber kein RC 0). Es gibt mehrere Regionalcodes, zum Beispiel 2 für Europa & Asien, 1 für die USA und so weiter. Wenn eine DVD keinen Regionalcode aufweist, ist dies schon mal verdächtig.
  • Bei Musik-DVDs ist Universal Japan die einzige Plattenfima, die all ihre DVDs mit einem "All-Regions"-Code ausstattet. Es empfiehlt sich immer, solche Informationen auf OHPs und Fansites zu überprüfen oder in Foren nachzufragen.
  • Die meisten japanischen DVD haben keine englischen Untertitel. Eine der wenigen Ausnahme bieten hier DVDs der Studios Ghibli oder GAINAX.
  • Lizenzierte DVDs aus Taiwan haben für Gewöhnlich den Ländercode 3 (RC3)

2. Wenn ein Angebot zu gut ist um wahr zu sein, sollte man vorsichtig sein.

  • Komplette Serien eines Anime kommen niemals als 3-DVD-Set in billigen Klapphüllen daher. Die übliche Anzahl von Folgen/DVD beläuft sich in der Regel auf 3-4 Folgen (bei Jap. DVD's 2). Firmen wie z.B. Tokyopop oder Media Blasters packen auch schon mal öfters zwischen 5-7Ep auf eine DVD. 7 Episoden stellen bei einer einschichtigen DVD aber auch die Grenze dar. Man findet dann auch nur noch selten Extras oder verschiedene Sprachen auf der DVD. Doch diese Fälle sind selten. Wenn man sich nicht sicher ist und ein Angebot zu gut klingt um wahr zu sein, sollte man folgende Seiten konsultieren und vergleichen, ob der offizielle Inhalt der DVDs übereinstimmt.
  • CD Japan Einer der führenden Onlineshops in Japan. Hier kann man kontrollieren, ob eine DVD englische Untertitel enthält, oder nicht. Außerdem in welchem Umfang eine DVD, Audio-CD oder Merchandise in Japan erschienen ist. Wenn man ein Produkt hier nicht findet das angeblich "original" Japanisch ist, handelt es sich garantiert um Betrug. Hierzu noch eine Anmerkung: Japanische DVDs sind um einiges teurer als unsere westlichen Releases. Zumeist ist auch die Anzahl der Folgen pro DVD geringer. Deswegen sollte man sich bewusst machen, dass legale Japan-Importe so gut wie nie günstig zu bekommen sind!
  • Anime on DVD Auf dieser ständig aktualisierten Seite werden übersichtlich alle aktuellen US DVD Releases aufgelistet. Hier kann man auch feststellen, ob eine Serie überhaupt schon in den USA lizenziert wurde oder es demnächst wird.Ansonsten findet man dort sämtliche DVDs die in den USA bis dato erschienen sind und erfährt in welchem Umfang(Extras, Folgen/DVD, etc...)
  • Anime auf DVD Das deutsche Gegenstück zur amerikanischen Seite.
  • Bei CDs japanischer Künstler empfiehlt es sich, auf Neotokyo oder CD Japan oder auf verlässlichen Fansites des jeweiligen Künstlers die Tracklists gegenzuchecken. Achtet besonders auch auf korrekte Schreibung der Titel, auch bei japanischen Schriftzeichen kann man das als Laie durch genaues Hinsehen vergleichen! Außerdem kann man die offiziellen Bestellnummern oft von der OHP der Künstler bekommen, und diese mit den Nummern, die auf den CDs sind vergleichen. Nur Vorsicht bei Sonderausgaben! Diese können eine leicht abweichende Nummer haben und dennoch Oiginale sein, aber wenn auf einer OHP keine Sonderausgabe einer CD genannt wird, gibt es diese üblicherweise auch nicht! Im Zweifelsfall schadet eine Frage in einem Forum nie!

3. Auf der Rückseite befindet sich eine Freemail-Adresse.

  • Entweder des Herstellers oder der Publisher Firma. Auch Webshops mit Free-Webspace sind möglich.
    Welche Firma hat schon das Geld sich Lizenzen und Rechte einer Serie zu kaufen, aber kein Geld eine eigene Webdomain einzurichten?

4. Einige bekannte Firmen, die Bootlegs herstellen oder damit handeln.


Son May SM Records Alion Ever Anime fx
Bild:Raupkopienlogo_fx.png
Smiley Face Yuanding / Top Cirlce Anime Studio Manga Int.
Bild:Raupkopienlogo_smileface.png Bild:Raupkopienlogo_Mangaint.png
Miya Records
Bild:Miya_logo.jpg

Diese Liste ist natürlich lange noch nicht vollständig. Einige Firmen ändern auch öfter ihre genaue Firmenbezeichnung oder das Logo, damit man sie nicht sofort erkennt. Viele der hier dargestellten Firmen sind inzwschen vom sichtbaen markt verschwunden, aber für ältere Bootlegs, die sich tlw. auch noch second-hand im Umlauf befinden, könnten die Namen noch hilfreich sein.

5. Wie sieht es bei diversen Fanartikel aus? Bei Fanartikel sieht die Sache schon etwas schwerer aus. Allgemein kann man sagen das jeder Fanartikel (oder die Verpackung) mindestens ein Merkmal aufweisen muss.

  • Der Copyright Vermerk vom Produzent wie z.B (c)Gainax, (c)Bandai, (c)Ghibli 2003 oder in ähnlicher Form.
  • Bei nicht japanischen Artikel sollte meist auch ein Vermerk vom offziellen Vertrieb mit drauf sein wie z.B. ADV, Tokyopop, EMA, Pioneer.

Natürlich sind einige Firmen ja auch so dreist und machen da ihr Markenzeichen mit Hologramm drauf damit es echt aussieht, aber selbst dort muss ein Copyright vom Original Urheber mit drauf sein.

  • Wallscrolls und Poster ohne aufgedrucktes Copyright?

Dann ist der Verdacht einer Fälschung doch sehr hoch.

Weitere Hinweise hierzu findet ihr ebenfalls im unten angegebenen Link.

Gibt es günstige Alternativen zu Raubkopien?

Natürlich gibt es da einige, sowohl legal als auch illegal.

Eigenimport

Es spricht nichts dagegen Filme aus dem Ausland zu bestellen. Dabei fallen je nach Bestellwert Einfuhrumsatzsteuer (wie Mehrwertsteuer, 19%) und ggf. auch Zoll an, es gilt ein Freibetrag von 22€. Wichtig ist in den meisten Fällen der Besitz einer Kreditkarte.

Wichtig: achtet auf die jeweilige Währung und benutzt einen aktuellen Währungsrechner wie z.B. Oanda FX Converter um die wirklichen Preise herauszufinden.

Hier findet ihr eine umfangreichere Liste von legalen und günstigen Anime Onlineshops.

Diese Liste sollte ständig aktuallisiert werden, momentan befindet sie sich noch im Aufbau.

Fansubs Auch wenn Fansubs rechtlich gesehen ebenso illegal sind, kann man wenigstens hier sicher sein, dass sich keine Firmen oder zwielichtige Händler an diesen unlizenzierten Produkten bereichern.

  • Bittorrent ist im Prinzip ein P2P-Programm. Das bedeutet es wird zuerst eine leere Datei erstellt, welche in Größe und Bezeichnung dem späteren File entspricht. Daraufhin sammelt sich Bittorrent automatisch einzelne Bruchstücke von allen anderen Rechnern, die mit dem selben File beschäftigt sind. Natürlich ziehen dabei auch andere vom eigenen Rechner. Der große Vorteil von Bittorrent ist die schnelle Verbreitung neuer und aktueller Files. Je mehr Rechner an einer Datei ziehen, umso schneller funktioniert der Download.
    Um Bittorrent Files zu ziehen benötigt man natürlich erstmal einen Client (Das Hauptprogramm). Davon gibt es inzwischen verschiedene Versionen. siehe Anhang.

Filesharing über Bittorrent ist inzwischen zurückverfolgbar und wird auch verfolgt, da man beim Sharing über Bittorrent IMMER auch die Datei selber anbietet, sind die entsprechenden Schadensersatzforderungen gleich sehr hoch. Entsprechend ist Bittorrent inzwischen als Verbreitungsmedium nicht mehr so üblich wie noch vor einigen Jahren. (Anm.: Wer über Bittorrent Dateien herunterlädt und dabei eben gleichzeitig auch anbietet, begeht eine eigene Urheberrechtsverletzung und macht sich u.U. strafbar!)

  • IRC (Internet Relay Chat) ist das wohl älteste Chatsystem überhaupt. Hier tummeln sich Tausende von Servern und Chatrooms zu so ziemlich jedem erdenklichen Thema. Wenn man eine bestimmte Datei sucht, sollte man allerdings entsprechend Geduld mitbringen, denn wenn man den jeweiligen Server und Channel gefunden hat, muss man sich für gewöhnlich in eine Warteliste eintragen um ein File zu erhalten. Dennoch ist IRC, gerade bei älteren Files, die bessere Lösung. Inzwischen hat IRC wieder mehr verbreitung erfahren, da Bittorrent zurückverfolgbar geworden sit und viele Fansubber und Scanlator sich wieder in den unübersichtlcihen IRC-Kosmos zurückgezogen haben.
    Leider ist auch das IRC nicht vor Angriffen von Scriptkiddies und Hackern sicher. So kann es auch ab und an mal passieren, dass einzelne Chatrooms gezwungen sind, den Server zu wechseln. Meist erfährt man dann auf der jeweiligen Homepage die neue/aktuelle Adresse.
    Auch von IRC-Clients gibt es mehrere Versionen. siehe Anhang.
  • Direct-Download-Seiten (Mediafire etc.) sind Webhoster, die einem de Möglichkeit bieten, Dateien auf einen Server hochzuladen, eine Download-Link zu bekommen und diesen dann im Internet zu verbreiten, sodass alle Interessenten dich die Datei von dem Server herunterladen können. Diese Dienste sind Werbefinanziert und dadurch ist es möglich, dort selber kostenlos Dateien hochzuladen. Viele Fansubber und Scanlatoren sind inzwischen auf diese Variante ausgewichen, weil sie schneller und einfacher geht, als Torrenting oder IRC-Channels. In Foren, Communities oder über tumblr-Accounts werden die entsprechenden Download-Links gepostet, die nach einer gewissen Inaktivitäts-Zeit oder nach Überschreiten der für die Datei vorgesehenen Bandbreite inaktiv werden. Meist werden dann aber von den aktiven Gruppen neue Links bereit gestellt. Die Betreiber der Direct-Download-Portale haben ob der vielfachen Nutzung der Seiten für Uhrberrechtsverletzungen inzwischen auch eigenen Probleme, wie man im Fall der Schließung von Megaupload gesehen hat.

Ihr solltet aber dennoch die Original-DVDs der einzelnen Serien kaufen die ihr euch anseht. Denkt daran, daß dieses Geld auch für kommende Produktionen eingesetzt wird und ihr auf diese Weise den Markt und im Endeffekt euer eigenes Hobby unterstützt!

Wichtige Links oder weitere Informationen zu diesem Thema.

  • Die Pirate Anime FAQ von Anime Digital ist eine der wichtigsten Seiten zu diesem Thema. Sollte man unbedingt mal gelesen haben!

Für weitere Infos hierzu beachtet dazu auch folgende Startseite: animedownload.de ADL Hier findet ihr "The unwritten law of Anime Fansubber(German Edition)" Es gibt leider immer weniger Newbies die überhaupt mal davon gehört haben. Die meisten sehen Fansubs nur noch als kostenlose Alternative zu DVDs. Antworten auf eure Fragen findet ihr auch dort. Ihr findet dort KEINE Links zu Fansubs, aber immer ein offenens Ohr falls ihr euch bei einer Kaufentscheidung nicht sicher seid.



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