| Zwiegespräch
(Denken, fühlen, Gedicht)
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Er sitzt versunken in der Nacht
starrt stumm ins Feuer einer Kerze
und fragt sich was sein Leben macht.
Es Sprechen, wie immer, Kopf und Herze:
Wie sieht wohl der Himmel aus?
Mein Blick ist auf den Boden gerichtet.
Erinner’ Dich! Lerntest Du nichts daraus?
Staub liegt da, wo sich nichts bewegt, geschichtet.
Was bringt sie Dir wohl, die Zukunft?
Ich lebe jetzt im Augenblick.
Höre doch mal auf Deine Vernunft!
Wichtig ist der Seele Glück!
Wie kannst Du so ohne Verstand
trotz allem Erinnerungsschmerz
Dich fallen lassen in eine Hand
und Dich ihr anvertrauen, Herz?
Ich bin und seine Hand ist frei,
ich genieße nur das jetzt und hier.
Es ist mir zwar nicht einerlei,
doch ist die Zukunft nicht bei mir.
So sitzt er im nachhaltigen Glanz,
versteht nicht, was sein Leben macht.
verstehen kann er doch nie ganz
und will es nicht, denn sein Herz lacht.
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| 12.04.2008 22:10 |
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| Träume
(Denken, fühlen, Gedicht, Zitat)
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"Trenne Dich nie
von Deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind,
wirst Du zwar weiter existieren,
aber aufgehört haben, zu leben." Ein Zitat von Mark Twain.
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Komisch, dass ich dieses Zitat
einen Tag nachdem ich folgendes
Gedicht geschrieben habe, fand:
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Der Ort, an dem die Träume sterben,
ist ein bitterkaltes Feld.
Wenn sie fallen, schlagen sie Kerben
in diese eisbedeckte Welt.
Wo Träume ihr Leben aushauchen,
verbreitet der Tod den Schnee.
Auf dass die Schmerzen sich verbrauchen,
gefriert aufgewühlte See.
Im Dunkeln hört man sie aufschlagen:
"flapp, flapp - kabumm!" aufs Land.
Die Hoffnung versucht sie auszugraben,
mit blutverschmierter Hand...
Doch tot ist tot und bleibt ewig tot,
bis dass der letzte Traum fällt.
Dann stirbt selbst die Hoffnung in der Not
und es gibt nichts mehr, was Dich hält.
Erst dann bist Du wirklich endlich frei:
Töte all' Deine Träume!
Bis selbst die Hoffnung geht vorbei
und schließt Dir alle Räume...
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| 08.03.2008 17:16 |
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| Unsichtbar - Zwischen zwei Welten
(Film, Gedicht, sehen, Zitat)
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| Der Film war überraschend gut! Die Charaktere waren interessant und wurden gut beleuchtet. Die meisten Elemente des Films kamen mir schon bekannt vor, wurden aber so miteinander kombiniert, dass sie trotzdem erfrischend waren. Ich habe mal das Gedicht gesucht, welches in dem Film zwei mal vorkommt, es aber nur in mir falsch wirkenden Versionen gefunden. Ich habe die Stelle gesucht, an der das Gedicht kurz im Bild erscheint, das Video angehalten, es abgeschrieben und gemerkt, dass die deutsche Übersetzung im Film schlecht war, habs also selbst übersetzt: |
Day burns down to night
burns the edge of my soul
In the night I break into
sparks of suns
and become fires end
a dust of bones
Night knifes my breaths swallows whole my tonge
Turn back reverse return
In the night I see
the real concealed
in the days bright lie
Eyes stichted shut
white teeth smile
Sleep walks
and talks
and feet
mark time
to a drumless beat. |
Der Tag brennt nieder bis zur Nacht
setzt meine Seele auch in Flammen
in der Nacht zerstobe ich
zu Funken von Sonnen
und werde zu des Feuers Ende,
Staub von Knochen
Die Nacht schneidet mir den Atem ab, verschluckt meine ganze Zunge,
kehrt entgegensetztes Wiederkehren um
In der Nacht sehe ich
die Wirklichkeit verborgen
in des Tags gleißender Lüge
die Augen zugenäht,
weiße Zähne lächeln
Schlaf wandelt
und spricht
und Füße
treten auf der Stelle,
zu einem trommellosen Rhythmus. |
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| 04.03.2008 07:22 |
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| Der Schlaf
(fühlen, Gedicht, schöpfen)
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Der Schlaf
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Mein Herz liegt in Morpheus Armen,
ich bat ihn darauf Acht zu geben.
Er hälts geborgen an seiner warmen
Brust und hälts für mich am Leben.
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Vielleicht gibt er es weiter,
wenn jemand kommt, der es verdient.
Ein Freund, Held und Geleiter,
der mit mir meine Wege schient.
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So träum ich von des Prinzen Kuss
und lass mein Herz in Ruh.
Ich schwimme in des Lebens Fluss
bis er treibt auf mich zu.
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Im Blau treib ich, ich wirke tot
Mein Herz schläft nur, doch wirkt es tot
Ich frage mich: Bin ich schon tot? |
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| 14.02.2008 23:58 |
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| Die Schuld
(Gedicht, schöpfen)
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Die Schuld
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Das Chaos wütet durch meine Ordnung,
ich finde keinen halt und Falle -
wünsch mir, dass Du mich fängst
und hältst - nur einen Moment!
Die Ewigkeit ist nicht für uns,
doch der Augenblick gibt uns mehr
als endlose Zeit es vermag.
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Die Gespenster, die sonst in mir sind,
hat der Gedanke an Dich verjagt.
Ich empfinde eine traurige Stille,
doch bin ich voll von Deinen Bildern.
auf denen Du viel trauriger bist,
und stiller als meine Empfindung.
Ich möchte Dir haltenden Trost geben,
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in der Finsternis dieser Nacht
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finde ich Dich nicht im Nebel,
kann Deinen Duft nicht wittern.
Mein Licht erreicht Dich nicht,
sodass auch Du mich nicht siehst.
Und so falle ich
weiter durch
das Chaos. |
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| 07.02.2008 03:08 |
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| GRÜN!
(Gedicht, schöpfen)
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Schwarz aus rot aus grün geboren.
Viel gefunden, doch verloren.
Wenn du um meine Seele bangst,
die Arme um meinen Leib rankst,
und zu mir sagst, alles wird gut,
vertraue ich dir absolut.
Ich falle und du fängst mich auf.
Du sagst mir, ich soll und ich lauf
still, blind und taub hinter dir her -
Die Sehnsucht quält mich ach so sehr.
Erloschen ist des Feuers Glut.
Sie wärmt mich nicht, der Tränen Flut.
Graue Asche, feuerverbrannt,
hat mich aus deinem Herz gebannt.
Aus schwarz wird grün, aus grün wird rot,
sind noch nicht alle Wunder tot? |
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| 12.01.2007 10:01 |
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