| Zwiegespräch
(Denken, fühlen, Gedicht)
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Er sitzt versunken in der Nacht
starrt stumm ins Feuer einer Kerze
und fragt sich was sein Leben macht.
Es Sprechen, wie immer, Kopf und Herze:
Wie sieht wohl der Himmel aus?
Mein Blick ist auf den Boden gerichtet.
Erinner’ Dich! Lerntest Du nichts daraus?
Staub liegt da, wo sich nichts bewegt, geschichtet.
Was bringt sie Dir wohl, die Zukunft?
Ich lebe jetzt im Augenblick.
Höre doch mal auf Deine Vernunft!
Wichtig ist der Seele Glück!
Wie kannst Du so ohne Verstand
trotz allem Erinnerungsschmerz
Dich fallen lassen in eine Hand
und Dich ihr anvertrauen, Herz?
Ich bin und seine Hand ist frei,
ich genieße nur das jetzt und hier.
Es ist mir zwar nicht einerlei,
doch ist die Zukunft nicht bei mir.
So sitzt er im nachhaltigen Glanz,
versteht nicht, was sein Leben macht.
verstehen kann er doch nie ganz
und will es nicht, denn sein Herz lacht.
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| 12.04.2008 22:10 |
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| Wen immer es angeht
(Denken, fühlen, schreiben)
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Wen immer es angeht,
ich war nie der Typ, der offen auf andere zugeht.
Ich weiß selbst nicht aus welchem Grund. Angst?
Ich versuche mich zu bessern,
habe in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht.
Wer mich kennt, weiß das.
Aber manchmal ist es wie früher
Und ich bin wie gelähmt. Machtlos.
Wen immer es angeht,
auf die Frage, wie es mir ginge,
ist meine Antwort meist gelogen.
Die Wahrheit zu sagen, wäre mir zu kompliziert,
es gäbe viel zu viel zu erzählen.
Das Chaos, welches oft in mir wütet,
kann ich gar nicht in Worte fesseln,
nicht einmal selbst begreifen.
Manchmal geht es mir auch „gar nicht“,
weil ich gar nichts fühle
und es mich für mich selbst gar nicht gibt.
Wen immer es angeht,
ich schleppe mich mühsam von Tag zu Tag
und frage mich, ob das nicht endlich ein Ende haben kann,
nur mit vagen Zielen und unrealistischen Vorstellungen bepackt
durch karge Landschaften zu wandern.
Das, was ich mir früher erträumt habe, liegt heute begraben
unter alltäglichen Gewohnheiten und schmerzenden Erinnerungen.
Diese Träume bäumen sich immer in Agonie auf,
wenn ich versuche sie auszugraben,
noch nicht bereit dazu sie ganz aufzugeben
oder die Hoffnung zu verlieren,
obwohl der Glaube schon lange davongeflogen ist.
Wen immer es angeht,
meine Persönlichkeit ist fragmentiert.
Es fällt mir schwer Ziele zu finden,
mich für eine Meinung oder einen Weg zu entscheiden.
Wenn ich mich festlege
rufen, schreien, weinen in mir andere Möglichkeiten,
andere Facetten meines Charakters,
aber ich lasse nur diejenigen an die Oberfläche,
die gerade am Lautesten sind.
Dann frage ich mich jedes Mal,
ob ich das Gesagte oder Getane morgen bereuen werde,
weil ich schon so oft bereut habe.
Die anderen sehen nur die Oberfläche,
halten mich für zielgerichtet und stark,
merken nichts davon, dass ich innerlich zerrissen bin.
Wen immer es angeht,
ich möchte kein Mitleid, auch keins von mir selbst.
Vielleicht geht es anderen genauso oder so ähnlich,
ich bin nichts Besonderes.
Ein paar Dinge beherrsche ich überdurchschnittlich,
aber in Vielem bin ich auch schlechter.
Diese Zeilen sind mir peinlich, aber…
…ich wollte denen, die es angeht,
mal sagen, wie es mir geht.
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[In Anlehnung an ein Gedicht aus der Comedy-Serie "Roseanne", welches von Darlene vorgetragen wird.]
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| 03.04.2008 21:02 |
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| Perlentaucher
(Denken, fühlen, Langeweile)
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Mir ist gerade etwas langweilig und deshalb vertiefe ich nun hier etwas, das ich letztens jemandem ins Gästebuch geschrieben habe:
Wenn man sich das Leben wie eine Perlenkette vorstellt, ist jede Perle ein Moment, eine Erinnerung, die man aus den chaotischen Wellen seines Lebens bergen konnte. Wenn man noch in den Wellen taucht, legt sich eine Art Dunkelheit um einen. Man sieht erst richtig welche Farbe die Perle hat, wenn man an die Oberfläche schwimmt und sie ins Sonnenlicht hält. Auf meiner Kette gibt es viele kleine Perlen des Glücks, aber auch viele schwarze Perlen und eine besonders schöne große Perle. Das besondere an dieser Kette ist, dass man sie nicht auftrennen kann, um unförmige oder schwarze Perlen auszusortieren.
Ich mag meine Kette, obwohl sie nicht aus perfekten Perlen besteht. Das macht sie zu einem Unikat. Aber sie sieht noch nicht vollendet aus, deshalb muss ich weitertauchen. Hoffen, dass ich die Perlen finde, die sich gut an meiner Kette machen.
Wer weiß, was auf dem Meeresboden noch so für Schätze verborgen liegen...
Beim Schreiben dieses Textes sind mir zwei Lieder eingefallen:
Rosenstolz - Perlentaucher
Die Ärzte - Himmelblau
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| 31.03.2008 17:57 |
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| Illusionen
(Denken, fühlen)
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Vielleicht ist die Vorstellung schöner als die Realität.
Vielleicht ist die Realität schöner als die Vorstellung.
Das weiß man erst, wenn man es miteinander vergleichen kann,
wenn aus Gewünschtem Gewesenes geworden ist... |
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| 27.03.2008 00:54 |
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| Voices of the Twilight
(Denken, erleben, Stimmen)
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Es war gruselig...
Gestern vor dem Einschlafen hörte ich Stimmen
in meinem Kopf:
..................................................................................
.............................................."Ich liebe Dich."......
..................................................................................
........."Du stirbst so schnell."..............................
..................................................................................
......................"Du bist schon tot, Junge."...........
..................................................................................
............................................."Ich traue Dir nicht."
..................................................................................
Und nein: Ich nehme keine Drogen.
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| 25.03.2008 12:24 |
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| Träume
(Denken, fühlen, Gedicht, Zitat)
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"Trenne Dich nie
von Deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind,
wirst Du zwar weiter existieren,
aber aufgehört haben, zu leben." Ein Zitat von Mark Twain.
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Komisch, dass ich dieses Zitat
einen Tag nachdem ich folgendes
Gedicht geschrieben habe, fand:
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Der Ort, an dem die Träume sterben,
ist ein bitterkaltes Feld.
Wenn sie fallen, schlagen sie Kerben
in diese eisbedeckte Welt.
Wo Träume ihr Leben aushauchen,
verbreitet der Tod den Schnee.
Auf dass die Schmerzen sich verbrauchen,
gefriert aufgewühlte See.
Im Dunkeln hört man sie aufschlagen:
"flapp, flapp - kabumm!" aufs Land.
Die Hoffnung versucht sie auszugraben,
mit blutverschmierter Hand...
Doch tot ist tot und bleibt ewig tot,
bis dass der letzte Traum fällt.
Dann stirbt selbst die Hoffnung in der Not
und es gibt nichts mehr, was Dich hält.
Erst dann bist Du wirklich endlich frei:
Töte all' Deine Träume!
Bis selbst die Hoffnung geht vorbei
und schließt Dir alle Räume...
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| 08.03.2008 17:16 |
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| 23.30 Uhr - Dezember 2005
(Denken, fühlen)
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Diesen Text schrieb ich auf der Rückfahrt aus Stuttgart (in Bezug auf meinen letzten Weblogeintrag),
ist also schon über 2 Jahre alt und entspricht nicht mehr wirklich dem,
was ich denke/fühle.
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23.30 Uhr.
Wie ich heiße ist unwichtig.
Ich sitze im Zug. Allein. Meine Fahrt geht schon 3 Stunden und erst in 2 ½ Stunden werde ich zu Hause sein. Aber eigentlich habe ich kein wirkliches zu Hause, wenn man darunter einen Ort, etwas oder jemanden versteht, der einem das Gefühl von Geborgenheit gibt. Etwas im Zug verursacht Geräusche, als wenn ich Tinitus hätte und erzeugt Druck auf meinen Ohren. Ich habe Kopfschmerzen und kein Ziel im Leben. Ich weiß nicht was ich werden will, noch weniger weiß ich, was dann tatsächlich einmal aus mir wird. Das Einzige was ich wirklich weiß ist, dass die Art, auf die ich momentan lebe, mir Schmerzen bereitet. Schmerzen von denen ich nicht weiß, wie ich auf sie reagieren soll: Schreien, ignorieren, unter ihnen zerbrechen?
Es sind seelische Schmerzen: Einsamkeit, Unverständnis, Kälte, Unzufriedenheit mit mir und der Welt in deren Zwängen ich leben muss. Muss ich Leben?
Manchmal hoffe ich, dass jemand kommt. Jemand starkes, edles, hilfsbereites. Jemand der mir das geben kann was mir fehlt, mich von meinen Schmerzen befreien kann. Der bei mir bleibt, mich versteht und mir zeigen kann, dass es keinen Grund gibt unzufrieden mit mir zu sein und wie schön die Welt außerhalb meiner Wahrnehmung ist. Aber dies bleibt eine Hoffnung. Ein Wunsch der dazu verdammt ist, auf ewig unerfüllt zu bleiben. Und wieder frage ich mich, ob ich leben muss.
Muss ich in einer Welt leben, die meine Seele auffrisst, in der ich mich aus tiefsten Herzen einsam und verloren fühle und es auch bin?
Wenn ich es nicht muss... wieso tue ich es dann?
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| 25.02.2008 12:53 |
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| Verloren unter Wolken
(Denken, fühlen)
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Am Himmel ziehen Wolken vorbei. Am Himmel ziehen gemächlich Wolken vorüber, während in mir ein Sturm tobt: Gedanken, Gefühle, Wünsche und die Fesseln der Realität stürmen durch Kopf und Herz, bauen Türme auf und reißen sie wieder ein. In mir: ein abgeschlossenes Sytem. Der einzige Weg in das System führt über Sinneszellen; der einzige Weg hinaus über Muskeln. Nervenzellen leiten Informationen weiter und verrechnen sie als elektrische Impulse. Ein Feuerwerk, ein in sich abgeschlossener Mikrokosmos: das Wunder des individuellen Lebens. Und dennoch: Wieder nur ein kleines Fragment unter vielen, ein Tropfen im Meer, der in der Masse untergeht. Unwichtig und Ersetzbar?
Andere Menschen ziehen gemächlich durchs Leben, wie die Wolken am Himmel... Ich setze mich, gucke in das Blau über mir und mache mir über so etwas Gedanken, schreibe sie nieder. Gedanken, die mir zu wertvoll erscheinen, um sie zu verwerfen. Obwohl sie nur ein kleiner Teil des Feuerwerks eines Tropfen des Meeres sind. Obwohl ich das Gefühl habe, das keiner meiner Gedanken einzigartig oder neu ist und er auch von jedem x-beliebigen anderen Tropfen gedacht werden könnte oder schon gedacht wurde. Obwohl diese Gedanken für die wenigen, die sie erreichen im Wesentlichen uninteressant sein dürften.
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| 20.03.2007 19:15 |
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| Umriss meiner derzeitigen Lebensvorstellungen
(Denken, fühlen, Wünsche)
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Oft werde ich gefragt was ich denke, wofür ich lebe, was mich glücklich macht oder machen würde. Die Beantwortung dieser Frage ist so spontan nicht einfach, dennoch versuche ich mich jetzt einmal daran, meine inneren Sehnsüchte und Wünsche, meine Gedanken und Erkenntnisse niederzuschreiben.
Wahres Glück setzt sich wohl aus mehreren Faktoren zusammen. Bestmögliche Befriedigung, der biologischen, psychologischen, materiellen und gesellschaftlichen Bedürfnisse. Wobei das Streben nach Befriedigung wohl auch großteils mit zu diesem Glück gehört. Aber das ergibt sich ja schon allein daraus, dass Menschen immer mehr wollen und quasi unersättlich sind, also immer höhere und neue Bedürfnisse entwickeln. Manche Bedürfnisse werden höchstens aus trifftigen Bewegsgründen unterdrückt. (Zum Beispiel: Man verzichtet auf die Bequemlichkeiten, die die Umwelt verschmutzen oder Rohstoffe zu stark verbrauchen würden, für eine intakte Umwelt in der Zukunft, die das Fortbestehen des Ökosystems und damit der eigenen Rasse sichert.)
Liebe Partnerschaft
Ich glaube, dass sich geschlechtlich fortpflanzende Wesen genetisch so programmiert sind, dass sie sich immer einen partner suchen, dass sie sich unwohl, unkomplett und unvollkommen fühlen, wenn sie keinen Partner haben. Ich denke das sich dies einerseits durch den Fortpflanzungstrieb und andererseits durch den Selbsterhaltungstrieb rechtfertigen lässt. Sich geschlechtlich Fortpflanzende Individuen haben halt nicht die Möglichkeit sich alleine fortzupflanzen und für manche Rassen hat es sich evolutiv bewährt, dass es besser ist in Gemeinschaften zu leben. Im Großen ist das beim Menschen die ganze Gesellschaft und im kleinen das Verhältnis zwischen zwei Menschen. Und dieser Drang hin zu Lebensgemeinschaften in der Psyche sind wahrscheinlich schon genetisch manifestiert oder werden einem in den verschiedenen Prägephasen von der Gesellschaft eingetrichtert. Jedenfalls ist es so: In jedem Hollywoodstreifen und auch im realen Leben trifft man kaum auf ewig glückliche Singles. Ich kenne zumindest keine...
Und deshalb bin ich auf der Suche nach meinem Partner, um vollkommen zu werden oder zumindest das Gefühl zu haben als wäre ich es. Es ist vielleicht schwach zu denken, dass man alleine nicht glücklich wird, aber dann gebe ich eben zu, dass ich schwach bin. Dann bin ich gerne schwach. Lieber schwach als sich mit der Einsamkeit abzufinden.
Je länger meine Sehnsucht dauert, desto mehr wird meine Hoffnung strapaziert. Je öfter ich enttäuscht werde, desto mehr wird sie zerstört. Und so bröckelt all mein Hoffen so langsam... mein Lebenssinn fällt auseinander und dann stehe ich im nichts... und davor habe ich Angst. Ich bin schwach und ängstlich... aber noch habe ich genug Hoffnung.
Ist das so schwer nachzuvollziehen?
Jetzt über das Wesen einer Partnerschaft: Am Anfang sollte wohl ideeller Weise das gewohnte hormonelle Chaos herrschen, dass sich als "verliebt sein" ausdrückt. Aber wie oft ist mir dieses Gefühl schon nach wenigen Wochen abgeflaut und jetzt frage ich mich, ob es sein kann, dass man gar nicht ewig diesen Hormonstatus aufrechterhalten kann? Dann muss eine funktionierende Partnerschaft wohl noch auf anderen Werten aufbauen? Ich persönlich halte Freundschaft und Lust für zwei sehr wichtige Faktoren... also ein gegenseitiges tieferes Verständnis und Akzeptanz und sexuelle Anziehung, die sich ja auch zu einem nicht unwesentlichen Teil auf den Körper des Partners bezieht, obwohl Sex ja bekanntlich auch eine Kopfsache sein kann. Ebenso wichtig sind gemeinsame Ziele und sich zumindest nicht vollkommen ausschließende Weltbilder und Gedankengänge.
Diese ganzen Werte wie Offenheit, Treue und Fürsorglichkeit können auch eine wichtige Rolle spielen. Ich denke für mich tun sie das. Aber wer weiß, was ich alles zu opfern bereit bin, wenn der Rest stimmt?
Dieses Bild erscheint mir jetzt gerade noch etwas trist und trauriger als ich es mir in meinen kindlichen Fantasievorstellungen noch vor ein paar Monaten ausgemalt habe, aber irgendwie erscheint mir das alles so stimmig und realistischer... nüchterner. Am Liebsten würde ich dagegen revoltieren. Vielleicht ist es ja auch anders und man kann doch auf ewig und drei Tage das Gefühl der Verliebtheit haben, wenn man denn nur den Richtigen findet. Nur weil mir das noch nicht passiert ist, heißt das ja nicht, dass es unmöglich ist, oder? Aber solange halte ich an dem oben Geschriebenem fest. Es verbietet das Gefühl des verliebtseins ja nicht...!
Weitere Dinge die zu meinem Persönlichen Glück gehören sind ein erfülltes Arbeitsleben, Perspektiven für die Zukunft, das Gefühl zumindest akzeptiert zu werden oder gar bedeutend zu sein und natürlich das passende Haus und die Tiere (evtl. sogar Kinder?) zu dem hier beschriebenem Partner... *g*
Aber dazu schreibe ich in meinem nächsten Weblogeintrag... auch wenn den hier niemand lesen oder gar kommentieren wird? Ich bin zu jeder Diskussion bereit und lass mich auch gerne eines besseren belehren... meine Meinungen sind nicht starr!
CU,
Miguel
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| 27.01.2007 04:18 |
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| Das stumme Herz
(Denken, fühlen, Wünsche)
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Ich versuch ab heute meine Einsamkeit zu akzeptieren. Ich bin noch Jung, ich brauche mich nicht wegen einer fehlenden Beziehung unter Druck zu setzen. Entweder der Richtige kommt oder er kommt nicht. Für den Fall bin ich bereit, aber ich warte nicht mehr darauf.
Es wäre zwar schön, wenn ich bald nicht mehr so einsam wäre, aber ich werde aufhören zu suchen und mich ab jetzt in Geduld üben, bis mir jemand über den Weg läuft, der es Wert ist, dass ich etwas für ihn empfinde.
Mein Herz soll stumm bleiben.
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| 16.11.2006 18:28 |
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| Blah...
(Denken, fühlen, Leben, Zweifel)
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Ich weiß nicht wer ich bin, wo ich hingehöre oder was ich will. Nicht dass ich unter Amnesie leiden würde, aber ich bin mir zu gewohnt als dass ich mir ständig Gedanken über mich machen würde. Für mich bin ich einfach nur ich. Ich mache was mir gerade in den Sinn kommt oder was ich machen muss. Wie es zu den Sachen kommt, die mir in den Sinn kommen weiß ich nicht und das wird für außenstehende noch unnachvollziehbarer sein als für mich.
Ich stehe jeden morgen mit mir auf, verbringe den ganzen Tag mit mir und gehe jeden Abend in mein Bett - mit mir. Aber bin ich mir deshalb treu? Vieles was ich in der Zeit, die ich mit mir habe, mache schadet mir. Woher wissen andere Menschen was sie wollen, woher bekommen sie ihre Interessen und - was mir das größte Rätsel ist - wie finden sie ein Ziel, dass es wert ist dafür gegen den Alltag zu kämpfen?
Ich denke die meisten Menschen haben irgendwelche Ziele auf die sie zuarbeiten können, durch die ihr Alltag einen Sinn ergibt. Es gefällt ihnen zwar nicht immer was sie machen müssen, aber sie können sich sagen: "Das muss ich jetzt tun, damit ich meine Ziele erreiche." Bei mir ist das schon seit langer Zeit - seit meiner Geburt? - anders: Ich mache Dinge meist nur, weil ich nichts Besseres zu tun habe und nicht vor Langeweile umkommen will. Klar tauchen in meinen Freizeitbeschäftigungen immer wieder die gleichen Dinge auf, die man als Hobby bezeichnen könnte: Zeichnen, Schreiben, Lesen, Sport, Party. Aber ich könnte auf alles verzichten, wenn ich müsste. Ich fühle mich zu nichts berufen und zu nichts verpflichtet.
Viele Dinge - wie Lernen oder Zivildienst - tat und tue ich nur pflichtgemäß, um Stress zu vermeiden. dennoch erscheint mir Stressvermeidung auch kein würdiges Lebensziel.
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| 04.11.2006 16:13 |
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| Herz sucht Kamin, um nicht zu erfrieren.
(Denken, fühlen, Hoffen)
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Ich kann nicht mehr weinen. Mein Herz ist zu kalt und hart geworden. Und es ist momentan niemand da, der in der Lage wäre es zu wärmen und zu erweichen. Klar kann diese Kälte nur vorübergehend sein und wenn eines Tages die richtigen Zauberworte über es gesprochen werden, kann es wieder aufblühen. Aber dieser Zustand kann nicht ewig anhalten, ohne dass mein Herz zu großen Schaden an der Einsamkeit nimmt.
Deshalb frage ich mich, warum ich solche Gedichte schreibe. Ist die Hoffnung in mir denn noch nicht tot nach all den Rückschlägen? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Was nützt einem die Hoffnung, wenn eines Tages der Richtige in mein Leben tritt und er dann auf ein erfrorenes Herz trifft, welches ihm nicht mehr das geben kann, was er als Richtiger verdienen würde?
P.S.: Gedichte sind unter "Fanfic" nachzulesen...
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| 03.11.2006 19:49 |
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| Überlegungen zu dem Unterschied von Verhalten einer Person in Realität und im Internet
(Denken)
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Es gibt Leute, die sich im Chat ganz anders darstellen als sie es in Realität sind, und das nicht einmal bemerken oder dieses aus Absicht tun. Die einen sind im Chat sehr offen, real aber total verklemmt, andere wiederum im Chat ruhig und real total die Chaoten.
Das kommt dadurch zu Stande, dass man in einem Chat anders als in der Realität seine Interaktionen verzögern, länger überdenken und nachdem sie getippt sind noch einmal überarbeitet kann, bevor man sie abschickt und dem Gegenüber offenbart. In Realität kann man einmal Gesagtes nicht zurücknehmen und es kommt in einem Gespräch auch nicht sonderlich gut, wenn man für jeden Satz 2 Minuten überlegt. In Realität funktioniert Kommunikation halt anders als im Internet, zumal man in einem Chat weder Gestik noch Mimik des Gegenübers mitbekommt und so nur rund 1/3 der Informationen eines Real-Gesprächs erhält. Oder sogar noch weniger... man Bedenke sowas wie Hormone und Duftstoffe, die nicht übers Datenkabel übertragen werden.
Solange man nich weiß, wie der Mensch wirklich drauf ist, ihn nicht erlebt hat, mit ihm nicht reden konnte während er vor einem stand, sollte man nicht davon ausgehen, dass das was die Leute machen und sagen auch der Realtität entspricht. Sich im Internet eine andere Persönlichkeit anzueignen - ob gewollt oder unterbewusst - ist schön und gut, aber man sollte dann soviel Verstand haben, dass man nicht von jedem glaubt, dass er in Realität 1:1 wie im Internet ist und man sollte soviel Verständnis haben, dass einem auch nicht unbedingt geglaubt wird, dass man selbst real genauso ist wie online.
So kann man natürlich auch keine Online-Bekanntschaften als wirkliche Freunde bezeichnen, da die "Gefahr" sehr hoch ist, dass man keinen real-existenten Menschen vor sich hat, sondern das Produkt, dass dabei entsteht, wenn ein Mensch sich selbst neu-erfinden kann. In Realität ist der Mensch wahrscheinlich anders als Online, manche mehr manche weniger. Klar gibt es auch welche, die das Kunststück schaffen die Kluft zwischen der Selbstdarstellung im Internet und dem realen Ich nicht allzuweit auseinanderdriften zu lassen, aber deshalb sollte man nicht von jedem, den man online kennenlernt erwarten, dass er real genauso ist.
(Inspired by Akari)
Bye,
Miguel
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| 02.08.2006 03:20 |
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| .::~Ansprüche~::.
(Denken, informieren)
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Ich bin mal zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mir meiner Ansprüche, die ich für eine Beziehung habe klar zu werden und zu diesem Zweck schreibe ich diese hier auf.
Um einen Einstieg zu finden, brauche ich eine Definition von "Beziehung"...
Also... was ist eine Beziehung?
Wikipedia hilft *lol*
"Eine Partnerschaft ist im weiteren Sinne eine gleichwertige Gemeinschaft von mehreren Menschen. Im hier gemeinten, engeren Sinne bezeichnet sie eine enge, meistens verbindliche Beziehung - oft eine Liebesbeziehung - zwischen zwei Personen. Eine solche Partnerschaft kann einer Ehe ähnlich sein (Lebenspartnerschaft), jedoch schließt der Begriff die Vorstellung einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung der Partner ein. [...] Solche Partnerschaften entstehen meistens durch Zuneigung, körperliche Intimität und gleichartige Interessen oder Arbeit."
Liebe ist ein genannter Aspekt in einer Beziehung, der sehr schwer zu Umreißen ist. ~ Das kann ich ein anderes mal Versuchen.
Jetzt ist die Frage was ihm und mir persönlich wichtig in einer solchen Partnerschaft ist -
Das Wichtigste in einer Beziehung? Es ist schwer sich jetzt da auf einen einzelnen Aspekt zu stürzen und den allen anderen vorzuziehen. Die Bereitschaft sich auf den anderen mit all seinen guten und schlechten Seiten einzulassen und auch beide Seiten zu offenbaren ist sehr wichtig. Natürlichkeit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Treue, (viel) Zeit miteinander verbringen. Die Fähigkeit dem anderen auch sagen zu können, wenn man lieber mal allein sein will. Sich selbst in dem anderen Verstehen lernen und mit den Augen des Partners sehen zu können. Es ist alles sehr wichtig, aber ich denke, dass allerwichtigste in einer Beziehung ist, dass man sich liebt und sich nicht verlieren will. Wieder... Liebe... *nach oben zeig*
Was ich von einem Partner erwarte ist, dass er spontan und in Unternehmungen bestimmend ist... also, darf er ruhig über meine Freizeit entscheiden, obwohl ich da auch immer ein Mitspracherecht habe. Er sollte auch Lust haben viel mit mir zu machen... oder auch nur bei mir zu sein in Momenten der Muße und Trägheit. Er sollte zärtlich und romantisch sein, aber auch seine wilden Phasen haben. Sein inneres Kind soll in wichtigen Situationen schweigen, aber nie sterben. Er sollte mich nie langweilig finden und selbst so paradox sein, dass ich nie das Interesse an ihm verliere.
Sind diese Ansprüche zu hoch?
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| 19.07.2006 10:47 |
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