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Mir ist gerade etwas langweilig und deshalb vertiefe ich nun hier etwas, das ich letztens jemandem ins Gästebuch geschrieben habe:
Wenn man sich das Leben wie eine Perlenkette vorstellt, ist jede Perle ein Moment, eine Erinnerung, die man aus den chaotischen Wellen seines Lebens bergen konnte. Wenn man noch in den Wellen taucht, legt sich eine Art Dunkelheit um einen. Man sieht erst richtig welche Farbe die Perle hat, wenn man an die Oberfläche schwimmt und sie ins Sonnenlicht hält. Auf meiner Kette gibt es viele kleine Perlen des Glücks, aber auch viele schwarze Perlen und eine besonders schöne große Perle. Das besondere an dieser Kette ist, dass man sie nicht auftrennen kann, um unförmige oder schwarze Perlen auszusortieren.
Ich mag meine Kette, obwohl sie nicht aus perfekten Perlen besteht. Das macht sie zu einem Unikat. Aber sie sieht noch nicht vollendet aus, deshalb muss ich weitertauchen. Hoffen, dass ich die Perlen finde, die sich gut an meiner Kette machen.
Wer weiß, was auf dem Meeresboden noch so für Schätze verborgen liegen...
Beim Schreiben dieses Textes sind mir zwei Lieder eingefallen:
Rosenstolz - Perlentaucher
Die Ärzte - Himmelblau
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