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Chyox: And the saga continues...


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Neuer Blog auf Wordpress (Persönliches)
24.04.2008 00:21 [Verlinken] [Kommentare (0)]
Zwiegespräch (Denken, fühlen, gedicht)

Er sitzt versunken in der Nacht

starrt stumm ins Feuer einer Kerze

und fragt sich was sein Leben macht.

Es Sprechen, wie immer, Kopf und Herze:

 

Wie sieht wohl der Himmel aus?

Mein Blick ist auf den Boden gerichtet.

Erinner’ Dich! Lerntest Du nichts daraus?

Staub liegt da, wo sich nichts bewegt, geschichtet.

 

Was bringt sie Dir wohl, die Zukunft?

Ich lebe jetzt im Augenblick.

Höre doch mal auf Deine Vernunft!

Wichtig ist der Seele Glück!

 

Wie kannst Du so ohne Verstand

trotz allem Erinnerungsschmerz

Dich fallen lassen in eine Hand

und Dich ihr anvertrauen, Herz?

 

Ich bin und seine Hand ist frei,

ich genieße nur das jetzt und hier.

Es ist mir zwar nicht einerlei,

doch ist die Zukunft nicht bei mir.

 

So sitzt er im nachhaltigen Glanz,

versteht nicht, was sein Leben macht.

verstehen kann er doch nie ganz

und will es nicht, denn sein Herz lacht.

12.04.2008 22:10 [Verlinken] [Kommentare (0)]
Wen immer es angeht (Denken, fühlen, schreiben)


Wen immer es angeht,
ich war nie der Typ, der offen auf andere zugeht.
Ich weiß selbst nicht aus welchem Grund. Angst?
Ich versuche mich zu bessern,
habe in den letzten Jahren viele Fortschritte gemacht.
Wer mich kennt, weiß das.
Aber manchmal ist es wie früher
Und ich bin wie gelähmt. Machtlos.

Wen immer es angeht,
auf die Frage, wie es mir ginge,
ist meine Antwort meist gelogen.
Die Wahrheit zu sagen, wäre mir zu kompliziert,
es gäbe viel zu viel zu erzählen.
Das Chaos, welches oft in mir wütet,
kann ich gar nicht in Worte fesseln,
nicht einmal selbst begreifen.
Manchmal geht es mir auch „gar nicht“,
weil ich gar nichts fühle
und es mich für mich selbst gar nicht gibt.

Wen immer es angeht,
ich schleppe mich mühsam von Tag zu Tag
und frage mich, ob das nicht endlich ein Ende haben kann,
nur mit vagen Zielen und unrealistischen Vorstellungen bepackt
durch karge Landschaften zu wandern.
Das, was ich mir früher erträumt habe, liegt heute begraben
unter alltäglichen Gewohnheiten und schmerzenden Erinnerungen.
Diese Träume bäumen sich immer in Agonie auf,
wenn ich versuche sie auszugraben,
noch nicht bereit dazu sie ganz aufzugeben
oder die Hoffnung zu verlieren,
obwohl der Glaube schon lange davongeflogen ist.

Wen immer es angeht,
meine Persönlichkeit ist fragmentiert.
Es fällt mir schwer Ziele zu finden,
mich für eine Meinung oder einen Weg zu entscheiden.
Wenn ich mich festlege
rufen, schreien, weinen in mir andere Möglichkeiten,
andere Facetten meines Charakters,
aber ich lasse nur diejenigen an die Oberfläche,
die gerade am Lautesten sind.
Dann frage ich mich jedes Mal,
ob ich das Gesagte oder Getane morgen bereuen werde,
weil ich schon so oft bereut habe.
Die anderen sehen nur die Oberfläche,
halten mich für zielgerichtet und stark,
merken nichts davon, dass ich innerlich zerrissen bin.

Wen immer es angeht,
ich möchte kein Mitleid, auch keins von mir selbst.
Vielleicht geht es anderen genauso oder so ähnlich,
ich bin nichts Besonderes.
Ein paar Dinge beherrsche ich überdurchschnittlich,
aber in Vielem bin ich auch schlechter.
Diese Zeilen sind mir peinlich, aber…

…ich wollte denen, die es angeht,
mal sagen, wie es mir geht.


[In Anlehnung an ein Gedicht aus der Comedy-Serie "Roseanne", welches von Darlene vorgetragen wird.]
03.04.2008 21:02 [Verlinken] [Kommentare (0)]
Meine Aprilscherze (erleben, Lachen)
Person Lüge/Scherz
 Katto Ich habe einen 35jährigen Sexfreund.
Karola & Gaybriel Ich hab's Studium geschmissen, mach eine Ausbildung und wohne schon nicht mehr in Bonn.
 Philia Ich habe das Ritzen angefangen *webcam einschalt und rote Kulli-Striemen am Arm zeig*
Dori & Doro Bin wieder mit meinem Ex-Freund zusammen.
Ex-Freund Ich habe mich auf sexuell übertragbare Krankheiten untersuchen lassen, hätte kein HIV, aber... ...April, April!
Biene Ich habe betrunken mit einer Freundin von mir geschlafen und nun Angst, sie sei schwanger.
 Eragon & Kaiser von China Ich habe betrunken mit Biene geschlafen und nun Angst, sie sei schwanger.



To Do: MaBU drankriegen. Wenn er es nicht erwartet. >_>

01.04.2008 20:40 [Verlinken] [Kommentare (3)]
Perlentaucher (Denken, fühlen, Langeweile)

Mir ist gerade etwas langweilig und deshalb vertiefe ich nun hier etwas, das ich letztens jemandem ins Gästebuch geschrieben habe:

Wenn man sich das Leben wie eine Perlenkette vorstellt, ist jede Perle ein Moment, eine Erinnerung, die man aus den chaotischen Wellen seines Lebens bergen konnte. Wenn man noch in den Wellen taucht, legt sich eine Art Dunkelheit um einen. Man sieht erst richtig welche Farbe die Perle hat, wenn man an die Oberfläche schwimmt und sie ins Sonnenlicht hält. Auf meiner Kette gibt es viele kleine Perlen des Glücks, aber auch viele schwarze Perlen und eine besonders schöne große Perle. Das besondere an dieser Kette ist, dass man sie nicht auftrennen kann, um unförmige oder schwarze Perlen auszusortieren.

Ich mag meine Kette, obwohl sie nicht aus perfekten Perlen besteht. Das macht sie zu einem Unikat. Aber sie sieht noch nicht vollendet aus, deshalb muss ich weitertauchen. Hoffen, dass ich die Perlen finde, die sich gut an meiner Kette machen.

Wer weiß, was auf dem Meeresboden noch so für Schätze verborgen liegen...

Beim Schreiben dieses Textes sind mir zwei Lieder eingefallen:
Rosenstolz - Perlentaucher
Die Ärzte - Himmelblau

31.03.2008 17:57 [Verlinken] [Kommentare (0)]
Illusionen (Denken, fühlen)
Vielleicht ist die Vorstellung schöner als die Realität.
Vielleicht ist die Realität schöner als die Vorstellung.
Das weiß man erst, wenn man es miteinander vergleichen kann,
wenn aus Gewünschtem Gewesenes geworden ist...
27.03.2008 00:54 [Verlinken] [Kommentare (2)]
Voices of the Twilight (Denken, erleben, Stimmen)
Es war gruselig...
Gestern vor dem Einschlafen hörte ich Stimmen
in meinem Kopf:

..................................................................................
.............................................."Ich liebe Dich."......
..................................................................................
........."Du stirbst so schnell."..............................
..................................................................................
......................"Du bist schon tot, Junge."...........
..................................................................................
............................................."Ich traue Dir nicht."
..................................................................................


Und nein: Ich nehme keine Drogen.
25.03.2008 12:24 [Verlinken] [Kommentare (2)]
*gähn* (erleben, Leben, Verschlafen)
Bin heute zum ersten Mal seit Tagen vor 13 Uhr aus dem Bett gekommen.
Aber nicht weil ich so gut ausgeschlafen bin oder früher ins Bett gegangen wäre als sonst.
Vor ein paar Minuten hat ein Exfreund von mir angerufen. Der Anruf weckte mich auf und ich hörte nur ein barsches "Bist Du zu Hause?" - Ich antwortete noch hab in Traumtrance "....ja" und bekam zu hören "Gut, ich bin in 2 Minuten da" und aufgelegt.
Von diesem Anruf aufgescheucht sprang ich aus dem Bett und zog mich schnell an. Zwei Minuten waren untertrieben. Eine Minute später klingelte es an der Türe. Ich hatte meine Hose gerade erst halb an.
Ich war sogar noch zu perplex, um rumzuzicken, was dieser Auftritt soll. So ein "überfallartiger Überfall" - diese Dagobert-Duck'schen Worte hatte ich mir schonzurechtgelegt, kam aber nicht dazu sie auszuprechen.
Er war also da. Hatte Anziehsachen von mir mit. Viele Socken. Meinen Ring. Sachen, über die ich mich freue.
Dachte eigentlich wir würden dann vielleicht noch ein paar Worte wechseln... aber er musste auch schon wieder weg.
Das ärgert mich so... die 5 Minuten, die er da war, hätte er sich auch zu einer späteren Zeit nehmen können.

Nun ja *Cappuccino schlürf*
Koffein macht das jetzt gerade viel erträglicher.

Dank dem Cappu, der sich meinem Wohlbefinden geopfert hat (Gott hab ihn seelig), ist mir aufgefallen, dass er mir gar nicht das Geld gegeben hat, was er mir schuldet. Also konnte ich ihm eine SMS schreiben und da sogar das mit dem "überfallartigen Überfall" anmerken... schon besser.

Es grüßt,
das Chaos
21.03.2008 12:17 [Verlinken] [Kommentare (1)]
Eindrücke eines Nachtspaziergangs (fühlen)
Ich stehe auf dem höchsten Punkt
und sehe mir den Monduntergang an
Es wirkt wie geraffte Zeit:
Die gelbliche Sichel sinkt langsam aber stetig
hinter den schwarzen Umriss eines Waldes.

Die Luft ist kalt
und ich trage nur einen grobmaschigen alten Wollpulli, keine Jacke.
Sterne starren mich aus klarem Himmel an
und als der letze Fitzel Mond untergegangen ist,
starre ich einsam zurück.

Ich würde den Wind durch die Blätter der Bäume rauschen
oder über die leeren Täler rings umher pfeifen hören können,
hätte ich keinen MP3-Player mit, der mir laut
melancholisch-wütende, gesellschaftskritische Lieder
ins Ohr jagt - denen ich aber auch nicht lausche.

Ich lege die Arme um mich selbst; sonst macht das niemand
und drehe mich im Kreis:
Aus allen Richtungen weht mir die selbe Trostlosigkeit entgegen.
Und schließlich trete ich den Rückweg an in mein warmes Bett
und versuche meine Gedanken mit den Kissen zu ersticken.
15.03.2008 04:31 [Verlinken] [Kommentare (0)]
Träume (Denken, fühlen, gedicht, Zitat)
  "Trenne Dich nie
von Deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind,
wirst Du zwar weiter existieren,
aber aufgehört haben, zu leben."
Ein Zitat von Mark Twain.

 
Komisch, dass ich dieses Zitat
einen Tag nachdem ich folgendes
Gedicht geschrieben habe, fand:

  Der Ort, an dem die Träume sterben,
ist ein bitterkaltes Feld.
Wenn sie fallen, schlagen sie Kerben
in diese eisbedeckte Welt.

Wo Träume ihr Leben aushauchen,
verbreitet der Tod den Schnee.
Auf dass die Schmerzen sich verbrauchen,
gefriert aufgewühlte See.

Im Dunkeln hört man sie aufschlagen:
"flapp, flapp - kabumm!" aufs Land.
Die Hoffnung versucht sie auszugraben,
mit blutverschmierter Hand...

Doch tot ist tot und bleibt ewig tot,
bis dass der letzte Traum fällt.
Dann stirbt selbst die Hoffnung in der Not
und es gibt nichts mehr, was Dich hält.

Erst dann bist Du wirklich endlich frei:
Töte all' Deine Träume!
Bis selbst die Hoffnung geht vorbei
und schließt Dir alle Räume...
 
08.03.2008 17:16 [Verlinken] [Kommentare (0)]
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