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Adieu Animexx - Ein letztes Mal Animexx

Autor:  Escroe

---~~~≈ Einen Schritt vor ≈~~~---

Disclaimer: Weil ich auf Animexx nicht die Möglichkeit erkenne, mich weiter zu entwickeln und ich irgendwann von meiner Kunst leben möchte, werde ich bis auf weiteres Animexx nur noch zum Veröffentlichen meiner Artworks verwenden. Wie einige wissen, habe ich das schon länger geplant und es hat sich auch eine kleine Gruppe gebildet, in der es jeder so ähnlich sieht wie ich. Will man sich entwickeln, sollte man Vorbilder haben. Künstler, die viel weiter sind, als man selbst.

Auf Animexx jedoch scheint es nur noch um die Jagd nach ALs und AFs zu gehen. Und ständig werden die kritisiert, die ausgezeichnet wurden, anstatt die Kritiker an sich selbst arbeiten, um das zu erreichen, was man sich wünscht. Genug ist genug. Ich habe mehrere Monate versucht, die Diskussionen zu schlichten, aber auf keiner Seite hört man dem jeweils anderen zu. Manche dieser Kritiker stimmen mir zu, dass ein Titel auf Animexx nichts wert ist und wir beschlossen, gemeinsam woanders hinzuzulernen, bis unsere Kunst ausgereift genug ist, dass wir damit unseren Lebensunterhalt verdienen können.

Für mich selbst erkenne ich aber folgendes Problem auf Animexx: Hier herrscht ein recht gleichförmiges Niveau. Natürlich gibt sich jeder der Künstler Mühe, aber ich bin bereit, einen Schritt weiter zu gehen. Und dabei blockiert Animexx mich eher. Mittels solcher Kunst auf Artstation und deviantArt fühle ich mich inspiriert. Durch die Analyse dieser Werke kann ich auch technisch aus ihnen lernen. Das ist hier aufgrund dem Stand der Künstler und den andauernden Diskussionen nicht möglich. Schaut man sich den Schnitt der "Fanarts" an, dann bestehen 80 bis 95% aus den immer gleichen Motiven und Techniken. Und mal ehrlich, wenn man eine Veränderung herbeiführen will, ist eine stets konforme Quelle so gut wie gar nicht geeignet. An wem soll ich mir da ein Vorbild nehmen, wenn die meisten ihre Kunst nur als Hobby sehen und nichts wirklich ernst nehmen? Trotz meines Wunches, beruflich zu malen und zeichnen, fühle ich mich im Moment so, als sei jegliche Inspiration in mir blockiert. Und das schon seit Jahren, seit ich 2010 beschloss, Animexx als Seite für Artworks zu sehen.

Etwas ernst zu nehmen, bedeutet aber nicht, dass man keinen Spaß haben kann. Zwar fand ich es immer toll, hier Tipps und Kritiken und Overpaints zu liefern. Aber Freude? Die war weg. Begeisterung an digitaler Kunst selbst ist verschwunden. Denn Begeisterung ist das, was dem Menschen Inspiration verleiht.

Wechsel ich zu einer anderen "Hauptseite", dann werde ich dort wieder Kunstwerke und Leute finden, von denen ich begeistert sein werde. So wie am Anfang meiner Laufbahn. Einen Ruan Jia oder Tyler Edlin gibt es hier nicht. Zwar ist hier und da mal ein herausragender Künstler gestreut, die meisten von ihnen sind aber inaktiv oder ich schaue da so selten vorbei, dass ich keine Inspiration bei ihnen finden kann. Es soll daher eine Seite werden, bei der ich regelrecht mit professioneller Kunst aus der Industrie bombardiert werde. Es gibt mir dann einen enormen Schub, wenn ich Werke von Leuten ansehe, die monatlich mehr als 10.000$ damit verdienen. Unsere kleine Gruppe entschied sich daher, auf Artstation neu durchzustarten. Wroom wroom.

---~~~≈Einen Schritt zurück ≈~~~---

Vorhin fiel ein Satz. Sehr markant. "Lernen kann man auch rückwärts." Wenn man also dauerhaft von Laienkunst beeinflusst wird - eine Fülle davon findet sich ja hier oder auf Facebook - dann entwickelt sich das Unterbewusstsein langsam dorthin. Die eigene Motivation fällt ab, denn man erkennt keine Entwicklung mehr in seinem Wirken. Im Gegenteil, die Entwicklungskurve nimmt proportional zur Motivationskurve ab. Ich will damit nicht sagen, dass die Artworks hier grundsätzlich schlecht sind. Sie sind nur nicht mein Geschmack mehr. Mit ihnen kann ich nichts anfangen. Ohnehin habe ich die Thumbnails nie wirklich angeklickt. Schon von weitem erkenne ich das Niveau der Bilder. Um Geld mit meinen Artworks zu verdienen, muss ich darüber hinauswachsen.

Viele werden sich durch meinen Blogeintrag angegriffen fühlen. Das ist mir auch vollkommen klar. Wir alle haben mal irgendwo angefangen. Ich sehe jedoch nicht ein, dass ich immer auf diesem Level bleiben soll, nur weil manche Leute meinen, man habe grundsätzlich am Anfang zu stehen, damit sich niemand anderes auf den Schlips getreten fühlt. Die Film- oder Videospielindustrie verlangt ein weitaus höheres Niveau, als ich im Moment aufweise. Daher verstehe ich nicht, dass die Artwort-Sektion hier kaum noch gepflegt wird. Schließlich haben mehr Leute als ich diesen Berufswunsch und es könnte ein Sprungbrett für sie sein, wenn hier mal professionelle Artworks und Künstler in den Vordergrund gerückt werden. Es gibt tausende kostenlose Tutorials im Internet, die wirklich was hermachen. Aber stattdessen verkümmert das schon seit Jahren auf Animexx. Selbst das Aushängeschild, die Stilisierung von Anime und Manga, hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Auf Animexx und in den Köpfen der deutschen Künstler, die danach arbeiten aber nicht. Statt darauf aufmerksam gemacht zu werden, bleiben die Künstler auf der Ebene von Manga von vor 20 bis 30 Jahren.

Natürlich ist die Kunst schwierig, egal welchen Weg man wählt. Aber einen Schritt nach vorne muss man nunmal gehen, wenn sich etwas ändern soll. Viele meckern hier, dass Animexx untergeht. Wenn ich ehrlich bin, mir geht's mitlerweile am Popo vorbei. All das könnte man aber abwenden, wenn man mit der Zeit, ergo auch der eigenen Entwicklung, gehen würde. In fernöstlichen Weisheiten ist der Stillstand gleichzusetzen mit dem letzten Tod. Und ich bin nicht bereit, jetzt den Löffel abzugeben. Ich will richtig geile, krasse Kunst machen, die euch begeistern kann. Denn ich mache es ja nicht nur für mich, sondern will euch auch eine Freude bereiten. Darum gehe ich. Damit ich dort lernen kann. Meine besten Artworks werde ich natürlich hier weiter veröffentlichen.

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Mein vorläufiges Portfolio:

Escroe-Art

Für Themen über moderne Kunst, Kunsttutorials, Meditation, Träume, Zeitmanagement, alternative Psychologie, Wissenschaft und Paranormales, besucht mich bitte auf

Monolith in Moon

Fragen könnt ihr auf Monolith on Moon oder über meine Mail-Adresse stellen: aeryo@web.de Nachrichtenverkehr soll erstmal nur darüber ablaufen. Meine Skypeadresse oder Handynummer rücke ich nur nach längerem Kontakt raus.

 

 

Räucherstäbchen Artwork, Meditation, Psychologie, Psychologie/Neurowissenschaft, Tutorial, Zeitmanagement

Autor:  Escroe

Hier ist das erste deutsche Escroe mit der Dönerschau.

Zunächst einmal möchte ich alle ausstehenden ENS-Schreiber und Chatpartner darauf hinweisen, dass ich im Moment so viel zu tun habe, sodass es mir kaum möglich scheint, auf alles sofort zu antworten. Jedoch nehme ich mir vor, jedem eine Antwort zu schreiben, auch wenn es länger dauern sollte.

Was ich zu tun habe? Zum Beispiel die Tutorials. Das erste Tutorial ist bereits in Planung. Ich teile dabei strikt in Kunst und in alternative Psychologie auf. Für das zweite Tutorial möchte ich aber, dass ihr mitentscheiden könnt. Ich habe dazu zwei Tabellen mit Themenbereichen vorbereitet und wenn bei jemandem akute Dringlichkeit besteht und es sich ganz doll wünscht, folgt ein Tutorial zu dem entsprechenden Thema. Die letzte Wahl sowie den Inhalt des Themas werde ich dennoch selbst entscheiden.

Kunst:

  • Tonwerte/Values/Kontraste
  • Das "Warum"
  • Anatomie
  • Forms und Shapes
  • Perspektivische Darstellung
  • Symmetrie
  • Posen/Gestures
  • Stilisierung
  • Farbgebung
  • Arten von Licht und Schatten
  • Landschaften
  • Architektur
  • Technik
  • Characterdesign
  • Fashion und Materialstudien
  • Fokuspunkte, Komposition und Unschärfe
  • Strich- und Pinselführung
  • Alltag eines Künstlers
  • Lernmethoden
  • Atmosphären und Lichtstimmung
  • Blocken
  • Skizzen
  • Inspiration und Ablenkung
  • Verkauf und Werbung

Alternative Psychologie:

  • Meditation
  • Das "Warum"
  • Ruhe und Entspannung
  • Fließen lassen
  • Emotionen
  • Balance
  • Zeitmanagement
  • Pausen
  • Musik, Fernsehen und andere Ablenkungen
  • Langeweile
  • Identität
  • Ängste
  • Dualität
  • Spiritualität
  • Loslassen können
  • Freizeit und Arbeit
  • Erziehung (kritisch betrachtet)
  • Neurobiologie
  • "Erleuchtungswahn"
  • Gegner und Ablehnung
  • Somatik

Wie immer gilt: Ich habe eigene Ansätze. Ich möchte kein Manifest schreiben, sondern jedem Leser die Mittel offen lassen, durch bilden seiner eigenen Meinung neue Möglichkeiten seiner eigenen Persönlichkeit oder seiner Fähigkeiten zu entdecken. Dafür geht man schonmal eigenartige, in sich verschlungene Wege. Aber wenn es dem Leser hilft und er glücklich ist, bin ich auch glücklich.

Und natürlich noch ein schlauer Satz hinterher. Im Zen-Buddhismus gilt: "Es gibt keinen Meister. Selbst ein Meister ist nur der Schüler seiner Schüler." Ich sehe mich zwar nicht als Meister, aber indem ich das Wissen mit euch teile, lerne ich auch neues hinzu. :)

Darum freue ich mich so sehr darauf, ein durchdachtes System an Tutorials und anderen Artikeln zu erstellen. Und damit ich irgendwann von meiner Kunst und eben auch diesen Tutorials leben kann, bitte ich euch, auf meiner Patreonseite eine kleine Spende zu hinterlassen. Bereits ein Dollar reicht. Vielen Dank und auf gute Zusammenarbeit. :)

Yummy Yummy Yummy I got love in my tummy

Autor:  Escroe

Ich sitz hier in meinem Plüschschlafanzug auf der Couch und gucke Frauentausch. Ich will nach Hause. (Bin ich eigentlich schon) Ich darf nur nicht vergessen, dass ich meinen Blog auch auf Zeitmanagement, Ruhe usw. ausbauen wollte. So wie jetzt. Gestern schrieb mir jemand: "Erik, du Vollidiot. Du brauchst auch mal Pausen." Meine Antwort: "Hast ja Recht. Hab mich wieder so sehr versteift auf ein Thema, dass mein Körper denkt, er soll sich auch versteifen. Also haben diverse Körperteile gerade auch eine Steifheit erlangt. Mein Nacken. Nur mein Nacken."

Der Körper ist unglaublich mächtig. Genau wie unser Geist hat er die Fähigkeit mit sich selbst zu kommunizieren. Nicht alle, aber bestimmte Krankheiten kann man auch auf den dringlichen Wunsch des Körpers beziehen, dass der Mensch sich doch bitte anders verhalten sollte. Weiter ausführen werde ich das Thema jetzt nicht. Das soll Teil des Blogs werden. :)

Ausgehöhlt Artworks

Autor:  Escroe

Sind meine Bilder etwa nicht durchdacht?  missanthropie brachte mich auf diese Idee. Ich sah mir ihre Bilder an und erkannte einen Sinn darin. Dann öffnete ich meine Bilder und Texte und irgendwie sieht alles nur aus wie eine hohle Phrase.

Nur ein paar Portraits zu malen, wie das da rechts (ja, ich kann auch hübsche Sachen) reicht da nicht aus. Ich muss mich mal mit dem Inhalt meiner Bilder befassen. Vermutlich sehen sie deswegen zwar technisch hervorragend, aber dennoch langweilig aus. So leer.

Auf Lehramt Artwork, Lineart, Tutorials

Autor:  Escroe

Und wo das herkommt, gibt's noch viel mehr.

Ich überlege nämlich gerade, ob ich Tutoriale schreiben werde. Vielleicht sogar exklusiv für Animexx. Ich finde aber, ich sollte erst einige Artworks hochladen, bevor ich große Töne spucken kann.

Sicher aber ist mein Wunsch, einige Artikel über Meditation, Spiritualität und Zeitmanagement zu schreiben. Ich denke, das kommt immer gut an.

 

Das Antithema

Autor:  Escroe

Was soll ich jetzt nur schreiben? Ich will irgendwas schreiben, aber es geht nicht. Mir juckt es in den Fingern, aber mein Stift/meine Tastatur bewegen sich nicht. Ach ich schreibe über irgendwas.

Früher. Heute. Dieses Problem habe ich andauernd. Mittlerweile ist es um 60% abgeflaut. Ich schreibe in diesem Modus vollkommen zusammenhanglose Ideen auf. Man kann es auch als Zerstreuung bezeichnen. Nur, Zerstreuung von was? Seit Kurzem bin ich mir sicher: Informationen, die ich aufnehme, wollen verarbeitet werden. Das, was ich nicht brauche, will wieder raus. Ein Verdauungssystem der Psyche.

Ich weiß nicht, wie vielen von euch es auch so geht. Bei mir ist es so, dass ich meinen oder den Blog einer anderen Person aufmache und einfach so vor mich her tippe, ohne viel darüber nachzudenken. Was da aus mich herausfließt, ist oft nur Abfall. Wenn ich dann noch abgelenkt bin, durch Musik oder andere Medien, dann kommen immer sehr verwirrende Texte aus mir heraus. Darum lösche ich so schnell meine Blogeinträge wieder, wenn ich bereit bin, klar zu denken.

Die Frage ist: Muss man denn andauernd etwas schreiben, wenn man einen Blog führt? Muss man andauern malen, wenn man Künstler ist. Muss man andauernd frische Speisen zubereiten, wenn man gern kocht? Kann man das überhaupt? Auch hier denke ich, ist eine Pause mal wichtig. Das Ansammeln von Energie, wenn man so möchte, um sie in konzentrierter Form zu entfesseln.

Das, was ich die letzten Tage gemacht habe, war wieder das komplette Gegenteil dessen, wovon ich hier schreibe. Ich rotze eine Information nach der anderen raus, ohne sie richtig verdaut zu haben. Ich nehme mir keine Zeit mehr. Aber statt es zu bekämpfen - so weiß ich erst jetzt - will ich es verstehen. Wenn du deinen Feind verstehst, kennst du nicht nur seine Schwächen, sondern auch seine Beweggründe. Und das macht ihn schon weniger zum Feind. Es ist nur ein Hindernis, das zu bekämpfen, so viel Kraft aufbringen würde, bis man sich selbst zerstört. Denn: Es ist kein Hindernis da draußen. Es ist der eigene Schatten. Es ist mein Ich. Ich bin es, der meinem Ich nicht richtig zuhört.

Wie traurig ist es, dass die meisten Menschen da draußen kein bisschen auf sich selbst hören? Wie traurig ist es, dass ich es nicht tue? Ich schätze, meine zukünftigen Einträge werden komplett anders. Ich habe irgendwie den Drang, eine Art Ratgeber über Zeitmanagement, Ruhe, Meditation, usw. zu schreiben. In Blogform. Für diesen Vorgang fließt alles zusammen, was ich in den letzten Tagen in meinen Blog geschrieben habe: Planung, Pausen, Ruhe, Zeit fließen lassen, Projekte vorausschauen, Empathie, Perfektion, usw.

Uhrzeit, die Vierte!? Hokusai, Lebensphilosophie, Philoophie, Zeitmanagement

Autor:  Escroe

// Irgend so 'ne Theorie

Es scheint tatsächlich eine Auswirkung auf meine Arbeit zu haben, die Ziele anders zu stecken. Wie ihr im letzten Blogeintrag lesen konntet, empfahl ich allen kreativen Köpfen eine andere Zielsetzung.

Acht Stunden am Tag malen ist eher unklar. Der Künstler hat dann kein Ergebnis, sondern weiß nur, dass er acht Stunden gemalt hat. Das kann auch alles Mögliche sein. Bei Bedarf eben auch gar nichts.

Wenn der Künstler aber sagt, ich schaffe dieses und jenes Projekt in dieser Woche, dann weiß er ja, worauf er hinarbeitet. Ich persönlich habe mir deshalb das Ziel gesteckt, jede Woche ein bis zwei Artworks fertig zu stellen. Dabei bleibe ich bewusst ein wenig unklar. Und das hat einen Grund.

Nach einer Zeitmanagementtheorie, die mir von Prof. Gerald Hüther bestätigt wurde, sind klare Ziele mit absehbarem Ende auch nicht gerade zu empfehlen. Man muss wissen, was man will, aber das Ziel muss sich extrapolieren lassen können. Das heißt, wenn man das Ziel erreicht, sollte es nicht das Ende sein. Denn hat man das Ziel erreicht und es gibt kein Danach mehr, irrt man genauso ziellos umher wie zuvor. Ich frage mich, warum uns im Laufe der Evolution dieses Wissen abhanden kam.

// Funktionsweise

Gestern fiel es mir das erste Mal auf. Ich dachte: „Oh. Die Woche ist ja schon bald vorbei.“ Hier stehe ich nun am Scheideweg. Es gab zwei Optionen. Entweder ich richtete mich nach meinem alten Vorgehen und sagte mir: „Ich wollte ja jeden Tag bis Sonntag malen.“ Oder: „Ich möchte bis Sonntag ein oder zwei Artworks schaffen. Na, weil heute Donnerstag ist, wird nur noch eines daraus.“

Und hier kommt eine Art Wandel ins Spiel, den ich schon seit langem plane. An diesem merkt man auch, wie wichtig eine ungewisse Zielsetzung ist. (Ich nenne es jetzt einfach mal so.) Darum entschied ich mich das erste Mal, ganz fest an die zweite Option zu denken. Prompt kam mir der Gedanke: „Jo klar. Ist doch machbar. Mach ich diese eine Wasserhexe, die ich schon immer malen wollte.“

Urplötzlich fielen mir alle möglichen Bilder ein. Ich schuf eine ganze Welt in Sekundenbruchteilen. Mein klares Ziel ohne gewissem Ausgang führte zu noch mehr Zielen. Es trug Früchte, nicht länger eine Planung ohne Ergebnis zu haben. Wichtig war nur, dass das geplante Ergebnis eher schwammiger Natur ist. Denn das Bild der Wasserhexe kann auch nächste Woche fertig werden. Und danach mach ich einfach was anderes. Und es gibt auch kein endgültiges Ziel. Dennoch ist es ein Ziel. Ich schätze, für dieses Vorgehen gibt es noch keine Begriffe. Und am Ende hängt man dann wie Hokusai vor seinen Bildern und bemerkt, dass man niemals ein Meister wird. Man strebt es nur an.

Was ich damit sagen will: Es funktioniert!


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