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Enjoy art, stop studying!? Artwork, Artworks, drawing, Learning process, painting, studying

Autor:  Escroe
Im Artworkforum von 4chan gibt es eine Art Running Gag. Zusammengefasst kann man sagen es geht um: "Why can't you f4gg0ts just enjoy drawing and stop worrying about fundamentals?" Freiwillige Selbstkontrolle.

Oft fragen dies Künstler, die - nun ja - am Anfang ihrer Laufbahn stehen. Seit 20 Jahren. Da, wo wir alle mal standen. Darum will ich nicht deren Artworks in Frage stellen. Vielmehr beschäftigt es mich seit einiger Zeit, wieso so viele Künstler in meinem Umfeld bewusst nicht dazu lernen wollen. In meinem letzten Post konntet ihr dies bereits in Teilen erkennen. Vielen Dank für die Antworten übrigens. Sie haben mich sehr aufgebaut. Thanks! :)

Hier geht es aber mal darum, dass mich der Gedanke vieler Leute umhertreibt, die schon Jahrzehnte im Geschäft sind, in deren Artworks man aber keine Entwicklung erkennt. Ich fragte mal, nach welchen Methoden sie lernen oder wie sie das fundamentale Wissen aneignen. Gern gebe ich auch Kritiken oder Hinweise. Entgeistert wird mir oft entgegen gebracht: "Welches Wissen?" Zunächst dachte ich tatsächlich, sie hätten keinen Zugang zu Lehrbüchern über Kunst oder dergleichen.
Dann aber bekam ich als zusätzliche Antwort, dass das Lernen für die Kunst ihnen den Spaß und Fluss rauben würde. Als würde man ihnen ihr Hobby wegnehmen.

Nun, ich kann es nicht direkt kritisieren. Jeder Mensch ist anders. Man hat heute zwei Möglichkeiten mit Kunst bekannt zu werden und an Geld zu gelangen. (Und man WILL bekannt werden. Denn die Kunst ist eine Sprache, die nach außen getragen wird. Sonst hätten wir alle keine Galerie im Internet.)

A) Man erstellt irgendetwas, das so viel Interpretationsspielraum lässt, dass der Sinn des Werkes nur noch wenigen Auserwählten erkennbar ist. (Im Volksmund als abstrakt bezeichnet)
B) Indem man sich nach gewissen Standards hocharbeitet, dafür die Grundlagen von Anatomie, Symmetrie, Dimensionen, Tonwerten, Farbgebung, Komposition, der Dreiteilung, usw. erlernt und dies erst als Basis verwendet, um seine Werke zu stilisieren - also etwas eigenes daraus machen.

So sieht die Kunst"industrie" heute aus, wobei ich es hier umfassender beschreiben möchte, als lediglich als Teil der Unterhaltungsindustrie.

Wie aber sieht es bei mir aus? Zunächst hatte ich totale Probleme mir die Grundlagen überhaupt anzueignen. Erst vor Kurzem habe ich begonnen, Values (Tonwerte) und die Differenzierung zu Farbton und Chroma (Sättigung) zu verstehen. Mit Unterstützung von Leuten, die sie schon verstanden haben. (DANKE!)

In den letzten drei Jahren hab ich eher gelernt, mir die drei Dimensionen eines Körpers anzueignen. Ich hatte dabei keinen Lehrer, Mentor oder Zugang zu so hervorragenden Tutorials auf Youtube wie von Istebrak, Ahmed Aldoori, Borodante und vielen anderen. Ich habe mir meine verlernte Wahrnehmung also selbst zurückerlangt. Ein grandioser Sieg auf einem Weg, der niemals endet.

Und ich bin mit jedem Schritt, den ich auf dem Weg ging, mit jedem abgeschlossenen Teilziel immer glücklich gewesen. Selbst der kleinste Erfolg war ein riesiger Gewinn für meine visuelle Bibliothek und dem Verständnis, wie unsere dreidimensionale Welt aufgebaut ist.

Ja, das erfordert eine Menge Verständnis von Biologie, Physiologie des Menschen, Physik (insbesondere der Optik und Mechanik), Mathematik und der Literatur. In der bildenden Kunst fließen sehr viele Wissenschaften zusammen. Und natürlich muss man dann lernen, um sie zu verstehen.

Aber viele Künstler, deren Bezeichnung mir schwerfällt, weil sich Fähigkeiten nicht in gut und schlecht messen lassen, wollen diese Wissenschaft nicht lernen. Oft ist dann die Rede von: "Das ist mir zu umständlich." "Das bringt meinen Flow durcheinander." Oder: "Da werd ich ja total langsam, wenn ich das lerne und alles nachprüfen muss."

Aus eigener Erfahrung und die anderer Künstler, die sich mit der Kunst als zusammengefasste Wissenschaft beschäftigen, weiß ich aber, dass das nicht stimmt.

Wissen macht nicht langsamer. Sondern schneller. Und sicherer.

Denn statt tausende Male zu überlegen, ob das Auge am richtigen Platz sitzt, misst man einmal nach und tut fünf Pinselstriche. Weil man genau weiß, wo es hin soll. Und immersiv ist es oben drauf. Das bedeutet, das Bild wird glaubwürdiger. Es muss ja nicht hyperrealistisch sein. Aber bevor man eine Stilisation wie Manga anwendet, sollte man erstmal lernen, wie die Realität aufgebaut ist, damit man den Betrachter viel stärker in den Bann des Bildes ziehen kann.

Ein gutes Beispiel sind da Outlines. Viele "wissen" gar nicht, was Outlines tatsächlich sind. Dass sie nur in sehr seltenen Fällen überhaupt existieren. Linien existieren in der ersten Dimension. Die Fläche, mit der sie gefüllt werden, in der zweiten. Aber wie unglaublich plastisch ein Bild wird, wenn man erst lernt, die dritte Dimension zu verstehen, akzeptieren zwar viele zweidimensionale Künstler, tun aber nichts daran, dass ihre eigenen Bilder "greifbar" werden könnten.

Schnelligkeit, Sicherheit, Immersion. Es hat nur Vorteile, wenn man die Kunst wissenschaftlich lernt, statt immer nur die gleichen Bilder zu produzieren. Sakimi-chan ist erfolgreich, ja. Aber die Bilder sehen alle gleich aus. Denn die meisten Künstler, die mit dem Comic- und Mangabereich angefangen haben, zeichnen nur Symbole auf andere Symbole drauf. Sie haben zwar ein Verständnis, was wo sitzt. (Augen im Gesicht, Finger an der Hand, Popo unter dem Rücken) Jedoch erkennen sie es nicht aktiv, als würden sie einen Körper vor sich stehen haben, ihn berühren können. Sie verstehen weder warum dort ein Schatten hinkommt, noch wieso wir solch lustige Nubsis zwischen Handrücken und Finger haben. Darum wird folgender Satz viele Künstler hier schockieren:

Der Kopf ist KEIN Kreis.

Auch keine Kugel. Zumindest mir macht es außerordentlich viel Spaß, zu sehen, wie ich mich mit jedem Bild entwickle. Und seien es nur Skizzen, die ich nicht veröffentliche. Aber nur so kann ich sagen, dass ich mich in die Kunst verliebt habe. Ich nehme mir in dieser Liebesbeziehung nicht nur die Teile raus, die mir gefallen, sondern liebe auch das, was schwierig an ihr ist. Ich liebe diese Frau als GANZES.

P.S. Schreibt niemals einen längeren Text auf dem Smartphone in der Badewanne.

Meine Werke wirken langweilig ARENANET, Artwork, Artworks, Concept Art, Concept Artist, Daniel Dociu, Gigers Alien, Guild Wars (GW)

Autor:  Escroe

Für meine waghalsigen Experimente in denen ich mich selbst in Gefahr bringe, bin ich zwar weniger bekannt, aber ich lasse sie andauernd stattfinden. Wollen doch mal sehen, ob es wirklich stimmt, dass der Schlafrhythmus früherer Menschen effektiver war.

Heute geht es um Daniel Dociu. Er ist zwar keiner meiner Vorbilder, aber ich bewundere ihn. Vielen dürften seine Werke aus Secret of Evermore, Half Life und bis heute den Guild Wars Spielen bekannt sein. Gestern war ich sehr begeistert von ihm. Ich sah mir bei der Erweiterung meiner Visual Library eine Menge seiner Werke an. Ich finde es bemerkenswert, wie oft mir mein Umfeld zuruft: "Hör auf so wie andere sein zu wollen!"

Will ich das denn? Was wäre so schlimm daran? Nein, ich möchte nicht so sein wie meine Vorbilder oder die Menschen, die ich bewundere. Aber... den wenigsten dürfte bekannt sein, das Daniel Dociu für die National Geographic Covers gemalt hat. Ist das nicht aufregend? Millionen Menschen sehen das Cover dieses großartigen Künstlers?

Warum also darf ich deren Bilder nicht genau analysieren, um zu verstehen, was bei diesen Künstlern zum Erfolg geführt hat? Den Grund für die Kraft und Immersion ihrer Werke so kraftvoll nicht suchen? Ich will ja gar nicht so sein wie die. Wenn ich es täte, wären meine Bilder nur eine billige Kopie und ich könnte lediglich bei einer chinesischen Firma anfangen, die ja bekannt sind, das Kopieren zu meistern. Nichts für mich.

Generell ist Kunst eher symbolbasiert. Der Betrachter interpretiert eine Menge hinein. Das kann er nur, indem er bekannte Muster wiedererkennt. Nur der Künstler ist dazu in der Lage, aus der Musterspirale auszusteigen und die Muster neu anzuordnen. Quasi die Kunst aus einer Dimension höher zu betrachten, indem er das große Ganze erlebt. Auch Daniel Dociu oder H.R. Giger haben sich ihrem großen Erfolg an anderen orientiert.

Darum möchte ich, dass meine Kontakte aufhören zu denken, ich würde anderen nur nacheifern, um den gleichen Erfolg zu haben. Nein, das wäre nur töricht. Ich will meinen eigenen Erfolg, meinen eigenen Weg finden. Und dafür beachte ich, was sich an meinem Wegesrand befindet. Hat was meditatives.

Autor:  Escroe

Scott Robertson, einem der bekanntesten Sci-Fi Künstler in seinem zweiten Buch "How to Render":

Practice, practice, practice. Slowing down and really devoting time to learning the fundamentals of rendering will make all of various mediums easier to use. [...]

Sometimes students fear that a rigorous education, focused on improving skills of rendering light, shadow and reflectivity, will somehow limit their creativity. This confusion probably stems from a misconception that learning about how the brain visually interprets the world around us, and learning about rendering based more on physics and science than expressive illustrative or fine-art techniques, will somehow override or squash their creativity, making all the work look the same in the end. However, the exact opposite is true. Students who master the fundamentals become empowered by their ability to communicate ther design ideas more clearly. [...]

Disclaimer - Escroes Blaupause Advice, Animexxchallenge, Artworks, Tonwert, traurig, Tutorial

Autor:  Escroe

Schon wieder dieses Gejammere

Ehrlich gesagt, bin ich am Ende meiner Kräfte. Verwechselt das jetzt nicht mit meinen sonstigen Jammerposts. Ich muss mich aber mal auskotzen.

Wisst ihr, mein Grafiktablett ist letzte Woche kaputt gegangen. Mein Ersatztablett ist eine Krankheit, bei der man nicht weiß, wann es funktioniert und wann nicht. Mitten im Malen kann es dann mal die Druckstärke auf 100% setzen. Für einige Stunden. Welcher Logik das folgt, weiß ich nicht. Ein neues Tablett kann ich mir nicht leisten. Nein, auch kein günstiges. Im Übrigen werde ich nie Geld für eine Kunstuni oder sowas haben.

Die Sache mit den Tonwerten krieg ich auch nicht gebacken. Gute Freunde sagen mir, ich solle meine Werke einfach mal beenden. Aber ich sehe, dass sie nicht das sind, wie sie mir im Kopf vorschweben. Diese Bilder sind kaum lesbar. Teilweise kann ich sie selbst kaum lesen.

Und dann hab ich niemanden zum Reden über Kunst. Ich lebe in einer Gegend, in der mir täglich an den Kopf geworfen wird, wie sinnlos die Kunst ist, von Leuten, die regelmäßig ihre Filme illegal im Fernsehen anschauen. Es gibt keine Künstlerzirkel oder Veranstaltungen. Nichts.

Wofür es sich zu Kämpfen lohnt

Ich weiß nichtmal, ob ich wegen dieser drei Probleme überhaupt etwas für die Meerjungfrauenchallenge zusammen kriege, die ich mit Aurora veranstalte. Das Leben ist sarkastisch. Zugegeben, habe ich eben überlegt, ob ich nicht mein Grafiktablett und alle Zeichenutensilien in den Müll werfen soll. Aber dann habe ich mich erinnert, was andere Künstler schaffen können. Und ich bemerkte, dass ich Ziele hatte. Obwohl ich in Berufe hineingezwängt wurde, die ich nicht machen wollte - ja in Deutschland gibt es Sklavenarbeit. Besonders in der Gegend in der ich wohne. Ich habe auch gute Freunde verloren, weil ich so dumm war und wieder in meine alte Heimat zurück zog. Eine Person kam mit. Sie hielt es nicht lang aus, so groß ist der Druck hier. Ich sollte Berufe annehmen, die absolut nicht zu mir passen. Aber nie, nie, NIEMALS habe ich aufgehört an mir zu arbeiten. Ich habe mir alles selbst angelesen. Obwohl mir der Mentor fehlt und ich nur selten Zeit hatte, überhaupt einen Stift auch nur anzusehen, habe ich Nächte um die Ohren geschlagen. Dabei habe ich immer an meinen Zielen festgehalten:

  • Mit Kunst mein Wohnung/Lebenshaltungskosten bezahlen
  • Als Illustrator, Characterdesigner oder Conceptartist arbeiten
  • Für ein großes Studio arbeiten
  • Digitale Kunst als Kunst der Zukunft erleben
  • Dennoch so professionell wie die alten Meister sein (Bouguereau, Waterhouse)
  • Mein Ich ausdrücken
  • Andere mit meinen Bildern glücklich machen
  • Andere Menschen mit meinen Bildern unterstützen in ebenfalls schwierigen Lebenslagen

Und tatsächlich schaffe ich es, andere Menschen zu inspirieren. Sie in ihrer Kunst voranzubringen. Ich bin stolz, wenn diese Leute etwas Großes erreichen. DAS begeistert mich.

Tonwerte sind Teufelswerk

(Fangen ja auch beide mit "T" an. Das "T" ist immer böse.)

Und ich?

Wo stehe ich? Irgendwo am Ende. Ich dümpel rum, veröffentliche höchstens eine Skizze pro Monat. So soll ich Geld verdienen? Lachhaft. Ja. Das will ich ändern. Im Moment habe ich große Probleme bei den Values. Ausprobiert habe ich schon vieles. Moment, ich zeig euch mal was.

Das sind die Bilder, die ich für die Challenge fertig stellen wollte. Wie ihr seht, sind diese sehr unausgeglichen, kaum lesbar und schlampig ausgearbeitet. Ein Profi brauch für dieses Niveau - was voller Fehler ist - ein paar Minuten. Das Wissen über Artworks habe ich mir nur erlesen und aus wirklich guten Tutorials angeeignet. Aber ich kann es nicht umsetzen und es dauert mehrere Tage für so ein Bild da oben.

Wenn mir hier irgendjemand Tipps zu Tonwerten/Values geben kann, bitte, helft mir. Ich bin echt verzweifelt.

...~~~...

Studien ohne Student

Ja, heute morgen habe ich geheult. Ich habe das erste Mal seit meiner Jugend Dinge um mich geworfen, Türen geknallt, meine Nachbarin beschimpft. So kenne ich mich nicht. Aber bitte versteht: ich bin total frustriert. So kommt auch meine Überheblichkeit zustande, mit der ich mir unter Künstlern immer mehr Feinde mache.

Ich sehe, wie Profis arbeiten. Wenn ich ihre Arbeiten anschaue, weiß ich sofort: "Ah, na klar. Richtig, dort kommt ein tieferer Wert, weil es eine Falte ist, die nach innen geht und kein reflektives Licht sie erreicht." Sobald ich meine eigenen Werke auch nur beginne und sie dann auf ihren Tonwert hin kontrolliere (entsättigen, spiegeln, drehen...), sehe ich, dass ich eigentlich nichts verstanden habe. Merkt ihr das Dilemma?

Das ist mitunter auch der Grund, warum ich ständig so aufgedreht wirke. Ich versuche zu kompensieren, dass es mir misslingt, was anderen hier gelingt. Und obwohl ich auch deren Bilder andauernd analysiere, Fotostudien anlege, wie die gleich kommende, und alles Wissen zu inhalieren versuche, sehen meine Bilder aus, wie es einer meiner Kommentatoren treffsicher ausdrückte: Schlampig. Dabei bin ich in allem anderen ordentlich und organisiert.

Dies ist mein momentaner Arbeitsplatz. Ganz schön armselig, nicht? Die Möbel sind 30 Jahre alt und das Grafiktablett hat seinen 15. Geburtstag im Müll verbracht. Es war ein treuer Freund. Mitunter ein Grund, warum ich geheult hab.

Also das hier ist eine Fotostudie. Sprich: Foto machen, entsättigen und gucken, wie die Values aussehen und sie dann in ein eigenes Bild übertragen. Die Farben trägt man später über einen Farbenlayer auf. Zunächst dachte ich, es läuft alles gut. Bis ich dann nach zwei Tagen das Bild erneut öffnete. Meine Tonwerte sind im Arsch. "Toll", dachte ich. "Toll, zwei Jahre umsonst wortwörtlich in die Berge gegangen, um dort zu trainieren."

Und obwohl ich sehe, dass die Values irgendwie falsch sind, erkenne ich nicht warum! Und genau: Es sieht wieder "schlampig" aus. Ich nehme es ja auch wahr. Ist nicht so, dass ich es nicht sehe, Da mir eben jemand schrieb, es seien ja auch keine Lines zu sehen, eines vorweg: Nicht Linien machen ein klares Bild aus. Sondern die richtigen Tonwerte. Malerei hat keine Linien.

Das Problem habe ich seit 2014. Und einige von euch wissen, dass ich aus genau diesem Grund nur selten etwas hochlade. Jetzt dürften es aber auch alle anderen verstanden haben, warum ich mich nahezu fürchte. Nicht vor der Reaktion der Viewer. Sondern davor, dass ich mitten im Bild wieder erkenne, dass die Tonwerte nicht richtig sind.

So. Jetzt wisst ihr, wie es mir geht und warum ich so durcheinander und flach wirke. Genau wie meine Bilder halt. Ja, es ist wieder ein Ich-bezogener Post. Durch meine Bilder erreiche ich ja niemanden. Selbst schuld, wenn ich nichts hochlade. Jedoch ist dieser Post nicht ganz uneigennützig. Vielleicht findet jemand Zeit, mir Tipps zu geben. Ich hätte so gern einen Mentor... Da die Malerei aber zu viel Zeit frisst, um Englisch zu lernen, poste ich das hier in einem deutschen Board. Ich wäre euch sehr verbunden, für jeden Hinweis. Denn ich fühle mich, als sei ich blind.

Arüyelle und der [Döner des Lebens +320HP] Animexxchallenge, Määrjunkmädschen

Autor:  Escroe

Diese komische Aurora-Silver da hat ja eine Challenge gemacht. Ich nicht. Und weil Richter mit mir ganz doll geschimpft hat - ich hab ja zum Mobbing gegen ihn aufgerufen - soll ich das Bild hier hochladen.

Ich hab mich hier an Düsney gehalten. Fabian schwimmt in einer Luftblase. Und Adirelle waint ganz doll, weil sie nicht mit ihm mitschwimmen darf. Und und und sie muss da rumsitzen, bis sie Prinz Erik (ich heiße wirklich so...) sie retten kommd. Und und und und der "Felsen" ist ganz nass und glitschig. Da guckt! Nasse Spuren auf dem Felsen. Und jaaaa, Fabian hat so dicke Augenbrauen. Hört auf ihn auszulachen! Das ist nunmal mein Stil.

Die Bildrechte liegen bei Aurora-Silver. Sie ist für alles verantwortlich. XD

 

Animexx - Die Challenge Animexxchallenge, Artwork, Challenge, Fanart, Herausforderung, Meerjungfrau, Meermann

Autor:  Escroe

Geschätzte Kollegen, liebe Freunde, hochverehrte Viewer, süße Bananen,

vor langer Zeit, während der letzten Woche entschloss ich mich, mich nicht mehr so oft auf Animexx aufzuhalten. Nichtsdestorotz möchten ich und die große Aurora-Silver zu einer Aktion aufrufen. (Klickt auf ihre Galerie! SOFORT!)

Zur Vorgeschichte: Um uns einen Kreativschub zu geben, entschlossen wir uns, dass wir beiden regelmäßig Challenges abzuhalten. Irgendwann (heute, vor ein paar Minuten - irgendwann halt) kam uns die Idee, ganz Animexx mit rein zu ziehen, damit es wieder eine Seite für herausragende Kunst wird.

Es geht hier nicht um Wettbewerb oder Ruhm. Sondern um Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Somit lernen wir nach und nach neue Techniken hinzu und spornen uns dazu an, immer ein Stückchen mit unserem künstlerischen Niveau aufzusteigen.

Bedingungen: Dabei gelten gemalte und gezeichnete Bilder. Wichtig ist nur, dass man erkennt, dass sie abgeschlossen und fertig sind - egal, ob man dafür volle 168 Stunden oder nur 30 Minuten gebraucht hat.

Wir legten fest, das aktuelle Thema bis zum 13. August um 23:42h abzuschließen. Dabei ist es egal, ob wir die Idee für die Challenge schon vorher hatten oder ob uns erst während der Challenge ein Motiv einfällt. Aus gegebenem Anlass um die hitzige Diskussion der Meerjungfrauen in den AL entschieden wir uns füüüüüür:

M E E R J U N G F R A U E N . Über dem Wasser.

Also Meerjungfrauen, die über dem Wasser oder außerhalb des Meeres dargestellt wird. Bitte macht alle mit! Lasst uns Animexx wieder groß herausbringen. :) Und es ist ein gutes Training für alle, die an der Kunst ernsthaft interessiert sind. Normalerweise sind unsere Challenges noch ein wenig komplexer. Wir möchten aber, dass so viele Künstler daran teilnehmen, wie nur möglich.

Bitte teilt diesen Blogeintrag, wenn ihr ihn zufälligerweise findet, anderen mit.

Über dem Meeeeeeer...

Bereits eingereichte Artworks


Noch unbekannter Titel von WaldelfLarian

Mermaid Beauty von Aurora-Silver

Der Wasserfall stürzt aufwärts

Autor:  Escroe

Story...

Eine neue Story. Aber nur was kleines, für nebenbei: In Behörden arbeitende Zombies. Humor ist zwar kein neues Genre für mich, aber die Idee lockt mich. (Inspiriert durch eine Folge des Tatortreinigers) Zombies sind ein ausgelutschtes Thema, hier jedoch in einem neuen Gewand. Wieso auch nicht? :D Spitze Zungen würden behaupten, ich würde das System kritisieren. Iiiich doch nicht. Was denkt ihr nur von mir? Tse...

Nur für meine Hauptgeschichte habe ich immer noch nichts neues. Ich schwanke immer zwischen bierernstem politischen Fantasy (Final Fantasy XII, Fire Emblem, teilweise Disgaea) und Psycho-/SciFi-/Mystery-/Utopiethriller (Interstellar, 2001: Odyssee im Weltraum, Cloud Atlas). Ich mag ja keine typischen Fantasywelten, in dem es nur um den Kampf zwischen Gut und Böse geht. Sowas habe ich nur am Anfang (ich glaub, das war 2002) geschrieben. :D Aber diesmal will ich dem Prinzip der Heldenreise folgen. Ihr wisst schon: Held verliert alles, Held will gewinnen, Held scheitert, Held findet neue Methode zum Gewinnen, Held scheitert wieder, Held erlebt Läuterung, Held gewinnt schließlich, Held ist nicht mehr der selbe und muss fortan im Exil leben.


... und Grafik

In der Kunst habe ich jetzt etwas Neues gelernt, was ich eigentlich schon lang kenne: Gesturelines. Dabei gibt es mehrere Prinzipien die man beachten sollte. Insbesondere etwas, was ich bei meinem krampfhaften (!) Versuch des Realismus verlernt habe: Keep it lose. Also ganz locker kritzeln und natürlich und leicht den Bewegungen des Körpers folgen. Das fängt schon an, meinen eigenen Körper vor dem Malen zu lockern und zu lösen und durch Meditation fließen zu lassen. (Also auch während dem Malen meditieren.) Dann nochmal den Arm komplett lockern, bis der Stift nur eine Verlängerung von ihm ist. Dann folge ich einer Bewegung. Ich lasse meine Hand über die Oberfläche fließen. Werde Eins mit dem Ziel, mit dem Weg.

Beispiele: Ein Körper, dessen Hüfte nach vorn geschoben ist, trägt an entsprechender Stelle ein imaginäres Seil. Ein Arm, der sich zur Seite bewegt ist wie der Weidenast im Wind. Die beiden Muskeln im Unterschenkel sind wie zwei Tänzer, die um sich selbst verschlungen sind. Der nach oben gerichtete Kopf ist wie das Wasser, das in Richtung Himmel fließt.

Was sich jetzt ziemlich abgedreht anhört, beruht auf Wissenschaft. Unser Gehirn sieht durch fließende Bewegungen klarer. Es kann Bilder besser verstehen. Dies ist Teil des dritten Themas: Der Komposition. (Ihr erinnert euch an die drei Großen? Plastizität, Tonwerte, Komposition.) Leben bedeutet Bewegung. Fluss. Selbst tote Gegenstände sehen besser aus, wenn man sie locker aus der Schulter zeichnet. Auch Scott Robertson, einer der Großmeister des technischen Designs, arbeitet so mit dem Lineal. Ihr müsst euch bei jedem Charakter, den ihr zeichnen, vorstellen, als würde er gleich seine Flügel ausbreiten.

Ich war so fixiert auf möglichst korrekte Darstellung des menschlichen Körpers, dass ich komplett vergaß, wie lebendig da draußen alles ist. Selbst die scheinbar tote Erde sieht in ihren trockensten Regionen, im Eis oder im Brachland äußerst lebendig aus. Als würde sich gleich ein riesiger Wal aus ihr erheben und durch die Lüfte fliegen. Ich denke, diese Erkenntnis ist der große Schlüssel, der mir bisher verborgen blieb. Als Kind wollte ich immer lernen, etwas unsichtbares zu zeichnen, wie den Wind. Jetzt weiß ich, wie es geht.

Darum: Auch wenn ihr am Laptop und nicht Plein Air arbeitet (oder vor allem dann), schnappt euch euer Skizzenbuch und geht raus. Alle suchen immer riesige Ordner an Fotoreferenzen im Internet zusammen. Dabei liegen sie direkt vor unserer Nase. Und meine Güte ja, ich hab die größte soziale Phobie, die man sich vorstellen kann. Dennoch geh ich raus. Denn der Wunsch, meine Kunst zu entwickeln, zu etwas Schönem zu machen und sie anderen zu zeigen, überwiegt viel mehr.

Tut es dammit! Do it! Just fucking go! Ihr seid es euren Fähigkeiten schuldig.

Acht um Neunzig Grad gedreht

Autor:  Escroe

So meine Hübschen. Jetzt gibt es hier eine Zeittafel, nach der ich mich grob richte. Das heißt, es kann sich auch mal eine Zeit verschieben. Es können auch mal ganze Blöcke ausfallen, zum Beispiel wenn ich sauber mache. Diese Zeittafel gilt nur so lang, bis ich Arbeit habe oder selbständig geworden bin.

  • 5:30h                                     
    • Aufstehen
    • Medis nehmen
  • 5:30h bis 6:30h                           
    • Meditation
    • Traumtagebuch schreiben
  • 6:30h bis 7:00h                           
    • Selbstreinigung
    • Frühstück
  • 7:00h bis 8:00h                           
    • Skizzen zum Aufwärmen
  • 8:00h bis 9:00h                           
    • Freizeit
  • 9:00h bis 11:30h                          
    • Malen/Zeichnen
  • 11:30h bis 12:30h                         
    • Mittagessen
  • 12:30h bis 13:00h                         
    • Meditation
  • 13:00h bis 15:00h                         
    • Malen/Zeichnen oder
    • am Spiel arbeiten
  • 15:00h bis 16:00h                         
    • Freizeit
  • 16:00h bis 18:00h                         
    • Malen/Zeichnen oder
    • am Spiel arbeiten
  • 18:00h bis 19:00h                         
    • Abendessen
  • 19:00h bis 20:00h                         
    • Malen/Zeichnen
    • Skizzen
  • 20:00h bis 22:30h                         
    • Film gucken oder
    • Malen/Zeichnen
  • 22:30h bis 23:00h                         
    • Meditieren
  • 23:00h                                    
    • Bettruhe

Und hiermit meine ich es auch total ernst. Zum Beispiel während anderer Aktivitäten hat der Fernseher aus zu sein und es wird auch keine Musik gehört. Dafür ist die Freizeit da. Musik kann ungeheuer inspirierend sein, aber sie ist genauso störend, wenn es zur eigenen Kunst kommen soll. Ich persönlich bin viel effektiver, wenn es keine akustische Ablenkung gibt.

Ich möchte mindestens täglich acht Stunden für die Kunst aufbringen

Schiller sagte einmal: "Nicht in die Ferne Zukunft verliere dich! Den Augenblick ergreife. Der ist dein!"

 


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