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Und dann hat er ja gesagt

von

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Überraschung

Eine Woche nach dem Ehemaligentreffen verging. Naruto und Hinata schlossen Frieden und konnten sich nun wieder vertragen. Schade… ich bekam mit, dass sie das Zusammenziehen besprachen. Hmmm… wird es unsere kuriose Beziehung beeinflussen? Wahrscheinlich ja. Ich wartete einfach ab, was passiert, und fragte nicht nach. Wenn Naruto mich dabei irgendwie braucht, wird er mich darauf auch ansprechen, da bin ich mir sicher.
 

Nun war alles wieder beim Alten. Wir hingen wieder zusammen rum und meist ohne fremde Augen. Die Zeit lief, Sachen passierten und der Winter kam unbemerkt an. Ich befasste mich erst jetzt mit der Frage, ob mein Zuhause winterfest ist. Schließlich wurde es seit langem nicht vernünftig gewartet. Naruto und ich stellten einige reparaturbedürftige Sachen fest und es gab genug zu tun. Er half mir dabei ungemein. Irgendwann war dies ausschließlich alles, was wir unternahmen. Sasukes Baustelle… Keine Romantik, gar nichts. Wir redeten auch nur über Renovierung meines Hauses und es strengte mich an. Ich wollte wieder mal schöne Sachen mit ihm unternehmen. Sein glückliches Lachen fehlte mir und ich wollte, dass er wieder scheint. Ich schlug dann einen Tagesausflug in den Wald vor. Naruto schien fröhlich darüber zu sein. Wir machten ab, dass das nächste Treffen schön sein wird, und ich war die ganze Zeit darauf gespannt. Ich stelle mir vor, dass es zwischen uns den ganzen Tag eine angenehme romantische Anspannung hängen wird und am Ende des Tages ziehe ich meine Liebeserklärung durch. So, ich stand jetzt dazu. Und statt verängstigt zu sein war ich endlos glücklich.
 

Der Tag der Verabredung rückte näher und meine Vorfreude wuchs mit jeder vergangenen Stunde. Am Abend davor packe ich ziemlich viel ein. Selbst bei meiner dreiwöchigen Mission nach Kumo war mein Rucksack leichter. Ich wollte, dass alles perfekt ist. Für ihn. Und nur für ihn. Ist es witzig…
 

Am nächsten Morgen war ich ohne Ende aufgeregt. Ich konnte die Nacht nicht schlafen und, als die Zeit mich fertig zu machen ankam, war ich innerhalb von kürzester Zeit bereit. Ich verließ hüpfend mein Haus und rannte regelrecht zum Verabredungsort. Ich kam früher an und stand angespannt wie eine Feder rum. Gleich werde ich ihn sehen! Gleich beginnt der schöne Tag! Es ist schon Zeit. Wo ist er? Er verspätet sich. Nicht schlimm, es ist doch Naruto. Heute darf er das.
 

Irgendwann tauchte er auf. Naruto, ich renne zu dir, werf mich in deine Arme und küsse dich! Okay, ich lass das mit dem Kuss… Ich wollte schon losrennen, bemerkte aber was komisches. Es stimmte aber etwas nicht. Moment mal… Er war nicht allein. Er brachte Hinata mit. Meine ganze Freude war einfach weg. Wie konnte er nur?! Warum?! Ich ahnte von da an, dass der Tag mies ausfallen wird.
 

Und tatsächlich. Hinata war schlecht gelaunt und redete die ganze Zeit ziemlich genervt mit ihm, obwohl sie versuchte, sich zu beherrschen. Naruto versuchte im Gegenzug sie aufzumuntern und es war ziemlich daneben. Ich konnte die Anspannung zwischen den Beiden spüren. Die Luft war buchstäblich elektrisiert. Was war nur los? Im Endeffekt zerstritten sie sich wegen irgendeiner dummen Kleinigkeit. Ich beobachtete das ganze und wollte nur weg von hier. Ich kam mir total falsch vor. Was mach ich hier mit den Beiden? Irgendwann entschuldigte sich Naruto bei mir und sie gingen. Toll. Es ist einfach so falsch, verdammt noch mal! Es sollte anders sein! Warum passiert es?! Meine Aufregung darüber kannte keine Grenzen. Schließlich ging ich selbst nach Hause. Was will ich hier alleine?
 

Ich kam total angeschlagen zurück. Heute sollte doch schön sein! Ich ärgerte mich massiv über Narutos Entscheidung Hinata mitzunehmen. Warum machte er das? Ich war stinksauer auf ihn. Ich hatte nichtmal eine Gelegenheit mit ihm heute vernünftig zu reden. Ich muss unbedingt seine Stimme hören. Ich muss es einfach. Ich rief ihn an:
 

-- Hi! - sagte ich freundlich.

-- Hi, - erwiderte er ohne Begeisterung.

-- Kannst du jetzt reden?

-- Ja, - sagte er so, als ob er dazu gezwungen wird. Das nervte mich. Naruto, wenn du nicht mit mir reden möchtest, sag doch gleich nein. Mein Gott…

-- Wie geht's dir so?

-- Gut, - seine Stimme klang verloren.

-- Bist du dir sicher?

-- Warte mal kurz, - er legte den Hörer ab und ich konnte den beiden lauschen, - Hinata, bitte nicht jetzt… Nein, ich bin am Telefon… Kannst du dich bitte beruhigen? Ich hab jetzt keinen Bock drauf… Hinata… warte doch! MAAAAAN!! Ich werde verrückt hier! - rief er laut aus und nahm den Hörer wieder auf, - ich komm jetzt rüber, - warf er mir zu und legte auf.
 

Ich wurde ganz ohne Erklärung gelassen. Was war nur los?!
 

Ich wurde irgendwie nervös, weil ich nicht wusste was auf mich zukommt. Nach einer halben Stunde stand Naruto an meiner Türschwelle. Er sah sehr aufgebracht aus. Er ging einfach durch in die Küche, ohne mich überhaupt begrüßt zu haben. Ich war trotzdem froh ihn zu sehen. Er sagte ungeduldig zu mir:
 

-- Hast du was alkoholisches da?

-- Wooow, Naruto! - er machte mich sofort besorgt, - was ist los?

-- Hast du was da oder nicht? - fragte er genervt.

-- Warte mal, ich gucke… - er jagte mir ein wenig Angst ein.
 

Ich lief rüber ins Arbeitszimmer meines Vaters und durchsuchte die Schränke. Ich fand eine Flasche Sake auf Anhieb.
 

-- Ich kann dir Sake anbieten. Passt das? - rief ich laut.

-- Ja, hau raus! - folgte die Antwort.
 

Ich ging zurück in die Küche. Naruto fand bereits die Sakegläser. Oh, ist was ganz schlimmes passiert? Ich schenkte uns trotzdem etwas ein. Er machte sein Glas gleich leer, schenkte sich nach und mache das Glas nochmal leer.
 

-- Darf ich jetzt fragen, was das soll?

-- Hinata geht mir auf die Nerven… - er schenkte sich nochmal ein und trank alles aus.

-- Ist es wegen des Umzugs?

-- Jaaa… Ich möchte nicht, dass wir schon jetzt zusammenziehen, und sie will es unbedingt. Jetzt streiten wir halt darüber, weil keiner nachgibt. Neuerdings bin ich einfach an allem schuld… Ich will mich eigentlich nicht beklagen, sie ist toll und so… aber ich mache schon einiges für sie und hab manchmal das Gefühl, sie weiß es nicht zu schätzen… ich bin halt auch nur ein Mensch… ich bin nicht perfekt und mache auch Fehler… ich tue so viel wie ich kann… - er schenkte sich schon wieder nach und trank direkt aus, - tut mir leid… Ich schütte das alles auf dich aus… das sind ja nicht deine Probleme… - er starrte die Decke an.

-- Alles gut, ich habe immer ein offenes Ohr für dich, - er guckte mich erlöst an, - ich kann bloß keine konstruktive Vorschläge machen…

-- Es reicht schon, dass du zuhörst, - er lächelte mich zärtlich an, - danke dir.
 

Sein Lächeln beruhigte mich. Er wurde still. Ich trank mein Glas aus und schenkte nach. Er sagte dann:
 

-- Und es tut mir leid wegen heute, ich dachte ehrlich nicht, dass es so ausartet. Ich wollte alles für alle irgendwie besser machen… - er machte eine Pause, - weißt du, manchmal wünsche ich mir wieder Single zu sein… und es geht mir so dreckig dabei und ich bekomm immer Gewissensbisse. Ich muss eigentlich dankbar dafür sein, dass ich sie habe… aber irgendwie checkt sie mich nicht oder so… keine Ahnung, wie ich es anders ausdrücken soll…
 

Er drehte sich zu mir und stüzte sich mit den Ellbogen an den Knien ab, sodass sein Gesicht ziemlich nah zu meinem wurde. In diesem Moment spürte ich ihn. Ich fühlte seinen grenzenlosen Kummer, als ob er mein eigener wäre. Es löste in mir sofort einen Beschützerinstinkt aus und ich musste ihn unbedingt von diesem sinnlosen Leiden erlösen. Er ist so unerträglich! Mach was, Sasuke! Hilf ihm!! Ich nahm ihn instinktiv in den Arm und er stützte sich an mir ab. Natürlich half es ihm nicht… oder doch? Er schien sich jedenfalls etwas entspannt zu haben. Er unterbrach das Schweigen, indem er zärtlich und ganz leise flüsterte:
 

-- Und manchmal… aber wirklich nur manchmal… wünsche ich mir, du könntest für einen ganz kurzen Moment an Hinatas Stelle sein…
 

Es wurde so still, dass es in den Ohren hallte und mein Herz setzte für eine ganze Weile aus. Warum klingt es wie eine Liebeserklärung? Liebt er mich also? Ich konnte es nicht logisch beurteilen und überließ die Kontrolle meinen Instinkten. Und ich bewegte mich von allein. Ich machte meine Augen zu und küsste ihn leicht an den Mund. Seine Lippen waren angenehm warm und seine Wärme breitete sich durch meinen Körper aus. Es kribbelte angenehm in meinem ganzen Körper. Ich wollte nicht, dass es aufhört, aber ich wurde gewaltig weggestoßen. Ich machte meine Augen auf und sah verwirrten und beängstigen Naruto vor mir. Sein Blick wanderte überall hin und er konnte kein Ziel zum angucken festlegen. Es hatte ihm augenscheinlich nicht gefallen. Ich lag also doch falsch. Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich mich gleich rechtfertigen muss. Neeeein! Ich wurde sehr unruhig und Panik nahm mich langsam ein. Dann fragte er vorsichtig:
 

-- Sasuke, was machst du?

-- Ich… ich… - ich holte tief Luft und spuckte aus, - hab dich geküsst.

-- Warum? - drückte er nach. Er sah mich verwirrt und etwas ängstlich an.

-- Weil… ääääääähm… weil… - ich wollte nichts sagen und blieb stumm. Seine Ungeduld wuchs und er fragte mit Nachdruck wieder:

-- Warum, Sasuke?
 

Eine kurze kräftige Hitzewelle verlief durch meinen ganzen Körper und ich war im nächsten Moment durchgeschwitzt. Meine Gliedmaßen wurden weich und zitterten. Ich verfiel in eine stille Panik. Hilfe! Ich will weg von hier! Lasst mich hier raus!!! Bitte…
 

-- Sasuke? - ich hörte schon wieder Narutos nachdrückende Stimme.
 

Okay… keiner hilft mir… na dann… ich zog kräftig die Luft ein und…
 

Eins… zwei… drei…
 

-- Weil ich dich liebe… - hauchte ich leise aus.
 

Uuuuuuuund…
 

Nichts.
 

Es kam nichts zurück. Diese schreiende Stille war einfach unerträglich. Sie konnte mich in jedem Moment umhauen. Warum sagt er nichts? Narutooo?! Verdammt! Warum dauert es so ewig?! Ich hatte Angst ihn anzugucken. Nun überwand ich mich und richtete mein Blick vorsichtig auf ihn. Sein Kopf lief anscheinend auf Hochrechenleistung. Er guckte überall und nirgends hin. Er schüttelte dabei seinen Kopf leicht.
 

-- Nein-nein-nein!! Das gibt's doch nicht! Das kann jetzt nicht passiert sein! - wiederholte er ziemlich oft hintereinander.
 

Was soll ich jetzt machen, Naruto? Soll ich dich anfassen? Soll ich dich ansprechen? Narutoooooo! Gib mir doch irgendeinen Hinweis! Ich konnte es nicht mehr aushalten und fragte ihn:
 

-- Warum reagierst du nicht?
 

Es kam immer noch keine Antwort. Naruto!! Mach es mir bitte nicht so schwer! Sag was! Endlich unterbrach er dieses Schweigen:
 

-- Was ist heute für ein verrückter Tag?! Was habt ihr denn alle?! - schrie er ins Nichts, - Ich muss weg von hier… - sprach er zu sich.
 

Er sprang im gleichen Moment auf und rannte mit der Lichtgeschwindigkeit in Richtung vom Eingang.
 

-- Warte doch! - ich rannte ihm hinterher.
 

Er haute in Nullkommanichts ab. Ich verstand nichtmal, ob er wirklich durch die Tür durch war. Ich guckte mich um und sah die Glassplitter auf dem Fußboden. Er benutzte also das Fenster um zu fliehen. Ich guckte raus und er war schon nicht mehr zu sehen. Er verschwand einfach.
 

Ich suchte vergeblich nach ihm während der nächsten zwei Stunden. Ich kehrte schlussendlich erfolglos nach Hause zurück. Nun weiß er alles. Und er lehnte mich ab. Ich seufzte schwer. Ich wusste es doch… trotzdem tut es unfassbar weh… trotzdem hatte ich mir Hoffnungen gemacht… Naruto… komm bitte zurück…
 

Der Kummer verzehrte mich. Ich legte mich ins Bett. Den Rest des Tages machte ich nichts. Ich wollte nichts. Nur seine Worte hallten in meinem Kopf immer und immer wieder. "Was ist das für ein verrückter Tag?! Was habt ihr denn alle?!"
 

Nächste Woche verging sehr langwierig. Ich machte die ganzen Tage fast gar nichts. Wenn ich Hunger verspürte, war es mir zu viel Arbeit was zu essen zu machen. Ich trank auch nichts. Ich lag im Bett und dachte. Hauptsächlich an ihn. Wir steckten immer noch in dieser kuriosen Beziehung und keiner konnte mir erklären, warum er diese Aussage mit Hinata brachte. Es kann doch nicht sein, dass er nichts für mich empfindet. Es kann einfach nicht sein. Warum würde er sich sonst manchmal wünschen, dass ich "für einen kurzen Moment an Hinatas Stelle" sein könnte? Das Ganze machte mich mental fertig. Es war genauso wie damals mit Itachi und ich fürchtete, ich könnte deswegen zusammenbrechen. Ich kann und will seiner Reaktion nicht glauben. Deswegen starrte ich stundenlang mein Handy hoffnungsvoll an, es gab aber kein Lebenszeichen… Nichts.
 

Nach drei Tagen war der Hunger nicht mehr zu ignorieren. Ich schmiss mich selbst aus dem Bett und kroch in die Küche. Ich fand die alte Tütensuppe, die von meinen Aufräumarbeiten übrig war. Gut genug. Ich wärmte mir etwas Wasser im Wasserkocher auf und bereitete die Suppe vor. Eine undefinierbare Flüssigkeit entstand vor meinen Augen. Ich trank sie einfach so aus der Schüssel. Bääääh… sie war geschmacklos und hatte eine komische Konsistenz. Egal. Gut genug. Den Rest des Tages hockte ich vor dem Fernseher rum und schaute wie ein Zombie irgendwelchen skurrilen Programmen zu. Ich schlief im Endeffekt vor dem Fernseher ein.
 

Der Rest der Woche verging genauso. Ich hockte hauptsächlich vor dem Fernseher rum und dachte und dachte und dachte… und ich ging sogar einmal einkaufen. Wooooow, Highlight der Woche… Der Supermarkt…
 

Eines Tages weckten mich die Schmerzen im Nacken. Verdammt… mein Nacken war verspannt ohne Ende und ich konnte den Kopf nicht schmerzlos bewegen. Mein ganzer Körper tat weh. Ich stand trotzdem auf und ging ins Bad um mir das Gesicht zu waschen. Dort sah ich mich selbst im Spiegel an. Eine traurige Gestalt guckte mich miserabel an. Ich darf mich doch jetzt nicht so dermaßen abhängig davon machen, dass er mich abserviert hatte. Das Leben geht noch weiter.
 

-- Sasuke! - sprach ich zu mir selbst, - hör auf! Geh heute mal raus. Iss heute mal was Vernünftiges. Es ist nicht viel verlangt… du schaffst das.
 

Als ich raus aus dem Bad war, legte ich mich direkt ins Bett und schlief ein. Toll. Die guten Vorsätze scheitern gleich. Ich wachte später auf, als es bereits dunkel war. Ich ging trotzdem in den Wald und trieb mich dort für eine Weile rum. Wald tat mir immer gut. Draußen war sehr schön. Der Schnee knirschte fröhlich unter meinen Füßen und es munterte mich etwas auf. Die reine Luft kräftigte mich und die Bäume gaben mir ein Gefühl von Sicherheit. Ich warf mich in den Schneehaufen und lag so für einen Moment. Die Wintertemperaturen brachten mich ein wenig zu sich. Der Spaziergang tat mir eindeutig gut. Ich verließ den Wald vielleicht nach 40 Minuten.
 

Als ich zuhause ankam, bemerkte ich, dass mein Briefkasten voll war. Ich nahm die Briefe raus und guckte sie durch. Ein Brief war von Kakashi und kam anscheinend erst heute an. Ich bekomm also wieder eine Mission. Das ist vielleicht das, was ich im Moment brauche. Ich muss mich ablenken. Die anderen Sachen waren eher unspannend: eine Stromrechnung, eine Wasserrechnung, eine Handyrechnung… ja, heute war ja der Anfang von Dezember… stimmt…
 

Ich kam ins Haus rein, zog die Straßensachen aus und schmiss den Breifhaufen auf den Tisch in der Küche. Ich bemerkte, wie ein kleiner Zettel aus dem Haufen rausfiel. Was ist das? Ich nahm den Zettel in die Hand und guckte ihn durch. Ich erkannte sofort Narutos Sauklaue. Es stand drin:
 

"Ich schulde dir ein Gespräch. Ich komm heute Abend gegen 19 Uhr vorbei. Es wird nicht lange dauern.
 

Naruto"
 

Als ich mir die Notiz durchlaß, stellte ich mir seine Stimme vor und musste sofort an seine Hinata-Aussage denken. Das kleine Stück Erlösung, das mir der Wald gab, verschwand auf einmal. Ich war wieder an dem gleichen Punkt wie vor einer Stunde. Genauso depressiv. Verdaaaaamt!!! Ich guckte die Uhr an, es war schon 18:40. Oh Gott, er kommt doch gleich! Ich hab nichts, was ich ihm anbieten kann. Andererseits meinte er, es dauert nicht lange. AAAAA!!! Er will mich doch nur abweisen! Warum denke ich überhaupt an Verpflegung?!
 

Und plötzlich klopfte es an der Tür. Es war noch nicht 19 Uhr, aber er war anscheinend schon da. Verdammter Naruto! Wenn er sich verspäten sollte, kommt er früher an! Na klar. Ich machte die Tür auf und er stand wieder auf meiner Türschwelle. Genauso wie vor einer Woche. Er lief genauso stumm in die Küche. Ich hatte ein Deja-vu.
 

-- Wie gesagt, es dauert nicht lange, - sagte er kurz und setzte sich hin.

-- Worüber wolltest du reden? - ich setzte mich ihm gegenüber.

-- Ich wollte nur was klären… - sagte er unentschlossen und fuhr fort, - Sasuke, versprich mir was, okay? - er guckte mich an.

-- Was denn?

-- Ich will nicht, dass unsere Freundschaft kaputtgeht, deswegen versprich mir bitte, dass sich nichts zwischen uns ändert. Und zwar unabhängig davon, was ich jetzt sage. Kannst du es?

-- Ja klar, - wenn ich trotz dem Ganzen bei ihm als ein Freund bleiben darf, bin ich einverstanden. Mein Gott… ich bin so miserabel…

-- Wow, du verhältst dich ja erstaunlich kooperativ… gut… Also, - er hustete, - ich fasse mich kurz… - er machte eine Pause und überlegte, - die Sache ist die… - er machte noch eine Pause und guckte weg von mir, - ich… ich…
 

Er brach den Satz ab. Was auch immer er sagen wollte fiel ihm schwer auszusprechen. Ich drückte nicht nach, wartete aber ungeduldig. Die Anspannung in mir wuchs mit jeder Sekunde.
 

Nach einer Weile holte er tief Luft und ich war auch bereit, den größten Schmerz in meinem Leben anzunehmen…
 

-- Ich… fühle halt… das Gleiche… wie du…
 

Hä…?
 

-- Entschuldigung, was hast du gerade gesagt? - ich war mir sicher, dass er gerade sagte, dass er das gleiche fühlt wie ich… was?! WAS?!

-- Du hast alles gehört. Ich wiederhole es nicht, - er guckte mich ernst an.

-- Warte… ist das ein Witz?! - ich war verwirrt, ein wenig wütend und fühlte mich bloßgestellt. Was passiert hier?!

-- Nein, ist es nicht… - sagte er leise.
 

Ich war sprachlos… Er schien es aber ernst zu meinen… Was?! Er fühlt das gleiche, wie ich?!!
 

-- Naruto, es ist wirklich nicht witzig… - ich konnte es immer noch nicht fassen.

-- Nein, wirklich nicht…

-- Meinst du das jetzt wirklich ernst?

-- Ja… - seine Stimme war schwach.
 

Ich wusste nicht, was ich dazu sagen soll. Ich war in jeder erdenklichen Weise total verwirrt. Das war also dieses fehlende Stück, damit unsere kuriose Beziehung endlich einen Sinn ergibt… achso… Er stand auf und sagte:
 

-- Na jetzt weißt du es. Endlich hab ich es losgeworden… es tut so gut! - seine Stimme klang erlöst, - Ich wollte es schon seit langem machen, - er machte eine Pause und fuhr fort, - Das wars schon. Obwohl es etwas komisch zwischen uns wird, glaube ich nicht, dass es an sich ein großes Problem darstellt. Wir schaffen das schon. Also… Wenn du mal rumhängen willst, sag bescheid, - er begab sich auf einmal zum Ausgang.

-- Warte mal… - ich klammerte mich an seiner Hand fest und er hielt an, - du "fühlst das gleiche, wie ich", - ich ließ seine Hand fallen und machte Gänsefüßchen in der Luft, - willst aber, dass wir Freunde bleiben?

-- Genau, - ich guckte ihn verwirrt an.

-- WARUM?!!!! - ich schrie auf, obwohl ich es nicht wollte. Mir wurde die ganze Situation endlich klar. Er weiß davon, dass ich ihn liebe, "fühlt das gleiche wie ich" und will Freunde bleiben… so ein Schwachsinn!

-- Weil ich verlobt bin, - er sagte es so, als ob es selbstverständlich war. Das brachte mich auf und ich wurde wütend.

-- Na und?! - warf ich ihm verärgert zu.

-- Nicht na und… du hast mir gerade eben versprochen, dass sich nichts zwischen uns ändert, egal was ich sage… - er hörte auf so ruhig zu sein und wurde auch ziemlich genervt.

-- Ich dachte ja du würdest mich abweisen! - schrie ich empört auf.

-- Witzig, ha? - schrie er verbittert zurück.
 

Und plötzlich errichte mich das Wichtigste: er liebt mich…
 

Mich.
 

Daraufhin wurde mein Herz von einer zerstörerischen Liebesflamme konsumiert und ich wurde euphorisch. Naruto, jetzt steht uns doch nichts im Wege! Du gehörst ab jetzt mir! Du bist sowas von meins! Ich warf mich auf ihn, klammerte mich an ihm fest und flüsterte ihm zu:
 

-- Ich lass dich nie wieder gehen. Nie wieder.

-- Oh doch! Du lässt mich! - er wurde richtig wütend und stieß mich gewaltsam weg.

-- Nein!!! - wir wurden lauter mit jedem Satz.

-- Sasuke… - sagte er müde. Er versuchte sich gerade abzuregen, - lass uns bitte alles beim Alten lassen…

-- Warum erzählst du mir dann sowas?! - seine Aussage ließ mein Blut kochen. Ich konnte jetzt nicht aufgeben. Ich umarmte ihn fest und drückte ihn an mich ran. Mein Naruto! Keiner darf ihn jetzt haben!

-- Ich wollte nur, dass du es weißt! - er wollte mich wieder wegstoßen, ich hielt ihn aber zu fest.

-- Ab jetzt gehörst du mir! Hast du es verstanden?! - nein, ich lass dich nicht gehen… nein! Nein!!!!

-- Du kannst mir nichts vorschreiben! - aus ihm wuchs plötzlich eine kräftige Hand und schlug ziemlich hart auf mein Bauch ein. Er beherrscht jetzt so eine feine Chakra-Kontrolle, dass er Kuramas Körperteile generieren kann? Wow…

-- Du gehörst mir! Du bist meins!!! - ich sprang auf, - Banshou Tennin!! - rief ich laut. Sein Körper wurde zu mir hingezogen und ich hielt ihn schon wieder fest.

-- Lass mich jetzt! - er wechselte in seine Kurama-Form, schlüpfte aus meinem Arm und flog in die Decke, - Tajuu Kage Bunshin no Jutsu! - reif er. Eine riesige Wolke entstand und mein Haus füllte sich mit seinen Schattenklonen.
 

Es waren so viele, dass ich ihn nicht mehr im Auge behalten konnte. Scheiße! Mach was, Sasuke! SCHNELL!! Er haut gleich ab! Verdammte Scheißeeee!!! Wenn er jetzt geht, dann für immer! Nein!! Ich muss schnell nach draußen! Verdammte Schattenklone! Hört auf, sich mir in den Weg zu stellen! Ich muss ihn um alle Kosten aufhalten!!
 

-- Chidori! - rief ich und generierte ein Blitzschwert in meiner Hand.
 

Ich schneidete die Klone durch und machte mir den Weg nach draußen frei. Als ich draußen war, sah ich, wie er wegläuft. Schieße! Ich suchte schnell nach einem markanten Objekt. Ha! Mein Blick fixierte einen großen Stein und ich tausche Plätze mit ihm. Schön! Naruto war aber immer noch außer meiner direkten Reichweite. Er war nicht mehr in seiner Kurama-Form. Schön, dann kann er bestimmt nicht meine Chakra spüren. Dann wird er nicht wissen, was ich vorhabe. Ich konnte seinen Rücken einsehen. Er hatte eine Winterjacke an. Gut! Ich löste das gleiche Jutsu nochmal aus und saß im nächsten Moment auf Narutos Rücken. Er brach seine Flucht ab. Ich stellte meine Beine auf den Boden. Jetzt hielt ich ihn aber fest. Du entwischst mir diesmal nicht!
 

-- Du bist lästig, Sasuke. Hör auf! - sagte er erschöpft. Seine Stimme zitterte.

-- Ich lass dich nicht gehen… - ich küsste ihn am Nacken, er versuchte dem Kuss auszuweichen, - weil du ab jetzt mir gehörst.

-- Ich entscheide selbst, wem ich gehöre! - schrie er auf und versuchte sich zu befreien.

-- Du bist trotzdem meins, - ich ignorierte seine Aussage.

-- Sasuke… - flüsterte er mir zu, - du bist so dumm! Lass das… mach es bitte nicht schwerer als es schon jetzt ist… - seine Stimme war schwach. Er war gerade dabei in den Tränen auszubrechen. Er zappelte weiterhin.

-- Ich erschwere dir gar nichts… - er unterbrach mich.

-- Nein, bilde dir nichts ein! Du erschwerst es mir jetzt, nach Hause zu gehen! - sagte er aufgeregt. Er versuchte mich wegzustoßen.

-- Richtig, weil du bei mir bleibst… - ich gab nicht nach.

-- Hör auf damit!! Was willst du überhaupt? - schrie er verzweifelt auf.

-- Dich…
 

Naruto hörte auf zu zappeln und sagte nichts mehr. Er schien nachzugeben und sich in meinem Arm zu entspannen. Er drehte sich mit dem Gesicht zu mir, umarmte mich und schmegte sich an mich ran. Es tat so gut! Ich hielt ihn tatsächlich in der Hand… meine Sonne… mein Naruto… Er legte sein Kopf auf meine Schulter ab und küsste mich leicht am Hals. Ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren. Ich umarmte ihn fester. Plötzlich bemerkte ich ein leichtes Schnauben. Ich guckte ihn an. Seine großen Augen waren voller Tränen und sie kullerten auf meinen Hals runter. Er versteckte sein Gesicht vor mir.
 

-- Naruto? - flüsterte ich fragend zu.

-- Dummer Sasuke! - flüsterte er verzweifelt zurück. Er schmiegte sich an mich noch doller…
 

Wir standen so noch für ein paar Minuten. Es wurde mittlerweile kalt. Ich hatte keine Straßenanziehsachen an. Dann ist mir bewusst geworden, dass er auch ohne Jacke rumsteht.
 

-- Ist dir kalt? - fragte ich.

-- Passt schon, - sagte er leise.

-- Komm, wir gehen zurück ins Haus, ansonsten wirst du krank.
 

Ich nahm ihn bei der Hand und zerrte ihn leicht in meine Richtung. Ich wollte eigentlich ihn weiterhin umarmen… Er ließ die Versuche abzuhauen und kam brav mit. Wir liefen still nebeneinander und ich hielt ihn bei der Hand. Wow… es passiert tatsächlich so… ich konnte nicht daran glauben… ich ließ seine Hand kurz los um unsere Flieger zu verschränken. Er machte mit und drückte meine Hand sogar fester. Ich verspürte daraufhin ein angenehmes Kribbeln. Generell fühlte sich mein Körper leicht an, als ob ich fliegen könnte. Ach, Naruto! Mit dir brauche ich nicht fliegen!
 

Wir kamen nach Hause und ich umarmte ihn sofort. Er gab endgültig nach. Sein Körper war angenehm warm, obwohl wir bis gerade eben draußen bei Minusgraden standen. Ich fühlte, wie seine Spannung zurückgeht. Er lag einfach auf meiner Brust. Er atmete tief ein und aus. Dann drückte er mich an sich ran. Er macht es tatsächlich… ich war von den Emotionen überwältigt und mein Herz raste mit einer enormen Geschwindigkeit. Ich dachte, es springt aus meinem Brustkorb raus und landet in seine Hände… Naruto… ich bin ab jetzt deins…
 

Wir setzten uns auf dem Fußboden im Eingangsbereich. Er lehnte sich an mich und kuschelte sich an mich zärtlich ran. Ich umschloss ihn mit meinem Körper und küsste ihn in seinen Kopfwirbel. Er zuckte dabei leicht. Ich war in diesem Moment der glücklichste Mensch im ganzen Universum. Ich hielt meine Sonne in der Hand… so fühlt sich also Glück an… gut zu wissen…
 

Das ganze ließ mich sehr euphorisch werden. Ich dachte, ich kann jetzt die ganze Welt retten und dass es nichts Unmögliches für mich gibt. Ich konnte das gesamte Universum umarmen und vom gesamten Elend und Schrecken erlösen… und das alles, weil er bei mir ist. Und weil er mich liebt. Er liebt mich… Mich! Ich flüssterte zärtlich in sein Ohr:
 

-- Naruto, ich liebe dich wie verrückt…
 

Er guckte mich stumm an und lächelte leicht. Sein Lächeln war aber voller Schmerz und es ließ ein Stück von meiner Seele sterben. Dieses bittere Lächeln beunruhigte mich und machte mir Angst. Er will schon wieder weg! Gleich nimmt er Abschied von mir! Neeeein… bitte bleib an meiner Seite… daraufhin nahm mich die Verzweiflung der letzten Tage ein. Es kam aber anders. Statt sich zu verabschieden küsste er mich sehr vorsichtig in die Lippen. Was macht er? Ich hielt mein Atem an und ließ mich von dem ganzen überraschen. Nach ein paar Augenblicken wurden seine Küsse nicht mehr so scheu und wurden sogar ziemlich leidenschaftlich. Er setzte sich auf meinen Schoß und umarmte mich fest. Er berührte meine Brust und meinen Rücken. Seine Hände wanderten ziemlich entschlossen über meinen Körper. Seine Arme waren so stark! Ich wollte, dass sie mich für immer beschützen. Mein Herzschlag stieg an, meine Atemzüge verkürzten sich. Er wurde mittlerweile sehr leidenschaftlich und ich konnte seine lustvolle Erregung mit meiner gesamten Haut spüren. Sein Körper spannte sich an und wurde sehr heiß. Diese Hitze… ich wollte von ihr konsumiert werden und mich in ihr vollständig auflösen. Seine Handlungen waren ungeschickt und sogar etwas grob, jede einzelne überraschte mich zutiefst. Und es gefiel mir. Ich wusste nicht, was als Nächstes auf mich zukommt. Ich machte meine Augen zu und umarmte ihn so fest, wie ich nur konnte. Heiß! Er ist so heiß! Meine Sonne… jetzt war ich so nah an ihr, dass ich mich zu Tode verbrennen konnte. Und es wäre in Ordnung, aber er hörte plötzlich auf. Genauso plötzlich, wie er anfing. Er sagte nichts und atmete nur bedrückt aus. Er wusste, dass er das alles nicht darf. Und ich wusste es leider auch. Er ging von meinem Schoß weg und lehnte sich wieder an meine Brust an. Dann nahm er meine Hand und spielte mit ihr rum. Er guckte sich meine Finger an und verschränkte sie mit seinen. Dann küsste er meine Finger leicht und schmiegte sein Gesicht an meine Handfläche. Mein Verstand war benebelt. Es war zu gut um wahr zu sein. Ich wollte jetzt nichts machen, was ihn verscheuchen könnte, also saß ich still da und umarmte ihn fest.
 

Wir saßen den restlichen Abend im Eingangsbereich. Ich küsste ihn ab und zu in seinen Kopfwirbel. Er zuckte nicht mehr dabei. Er schloss meine Hand zwischen seinen Handflächen und ließ sie nicht mehr los. Ich hatte dadurch ein sehr warmes Gefühl. Mein Glück war einfach grenzenlos.
 

Irgendwann schlief er ein. Ich umarmte ihn so fest, wie ich nur konnte. Er war ein Schatz, den ich zu verlieren fürchtete. Er ist meine Sonne… Er ist mein Lieblingsmensch… mein Naruto… Mein! Er schnarchte diesmal entspannt und leise. Sein Schnarchen war sogar beruhigend. Ich steckte mein Gesicht in seine Haare. Du bist sowas von meins, Naruto… keiner nimmt dich mir weg… keiner darf es… ich erlaube es keinem… weil ich dich wie verrückt liebe… keinem bedeutest du so viel, wie mir… und weil du meine Sonne bist und nur für mich scheinst… Mit diesen Gedanken schlief ich ebenfalls ein.
 

Am nächsten Morgen wachte ich mit leeren Händen auf. Er haute also ab… das Ganze war wirklich zu gut, um wahr zu sein. Er war wie ein Sonnenstrahl und ich konnte ihn nicht fangen. Ich streckte verzweifelt die Hand nach ihm und griff stattdessen die kalte Luft. Er verschwand dann immer wieder. Naruto… WARUM?! Dies zwang mich zum Absturz in den Abgrund. Er war weg… einfach so… Soll ich mich einfach nur umbringen? Ich konnte diesen Verlust nicht ertragen und brach einfach in den Tränen zusammen. Warum muss es so sein? Es ist so verdammt noch mal falsch!!
 

Naruto, wenn du mich töten wolltest, könntest du es auf einer weniger brutalen Weise machen. Ich verrecke hier allein… warum hast du mir bis jetzt deinen Sonnenschein geschenkt? Nur um mir das Ganze aus der Hand zu reißen und mich auf dieser grausamen Weise zu foltern? Das passt aber gar nicht zu dir… du würdest mich doch niemals so behandeln, oder? Ich will einfach nur bei dir sein. Ist es zu viel verlangt? Bitte komm zurück… komm einfach zurück! Ich will dich endlich fangen können…



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Kommentare zu diesem Kapitel (3)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  Maren-san
2017-09-13T03:19:16+00:00 13.09.2017 05:19
für mich ist das kapitel mit lauter fragezeichen bestückt
Antwort von:  suugakusan
13.09.2017 08:32
Ich weiß nicht, was ich außer …??? dazu sagen soll :D
Antwort von:  Maren-san
13.09.2017 17:50
ich hab die reaktionen nicht ganz verstanden xD
Von:  Scorbion1984
2017-08-10T06:56:14+00:00 10.08.2017 08:56
Trauriger Sasuke ,hoffe er kommt mit ihm zusammen !
Hinata passt einfach nicht zu Naruto ,sie liebt ihn nicht ,sie will ihn nur besitzen !
Freu mich auf das nächste Kapitel !
Von:  elvira9368
2017-08-09T18:25:24+00:00 09.08.2017 20:25
Toller Part,ich hoffe das Naruto und Sasuke zusammen kommen. Mach bitte schnell weiter.
Antwort von:  suugakusan
09.08.2017 20:26
OO, hast du es dir schon durchgelesen??! Und natürlich danke fürs lesen!


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