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Feuerfaust 2.0

von

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Über Bord

Zwei Jahre lang hatte ich für diese Reise gespart. Zwei mal die Woche hatte früh Morgens Zeitung ausgetragen und drei Mal die Woche hatte ich nach der Schule in einen kleinen Kiosk in der nähe meines Zuhauses gearbeitet. Zwar hatte ich einige diskusionen deswegen mit meinen Eltern führen müssen, da sie meinten das ich Freizeit und Schule dadurch vernachlässigen würde, doch schlussendlich hatte ich mich durchgesetzt. Einige Male hatten meine Eltern mir angeboten einen Teil der reisekosten zu übernemmen, doch ich war stur geblieben, da ich es mir selbst verdienen wollte.

Gespart hatte ich für einen fünfwöchigen Segelturn auf einen dreimastigen Segelschiff. Vor zwei Jahren hatte ich einen Bericht im Fernsehen über das Schiff gesehen und von da an hatte ich nur noch den Wunsch auf diesen Schiff zu segeln.
 

Ich war nun seid einen halben Tag auf den Schiff und mitlerweile waren wir auf hoher See, doch ich war mir schon sicher das ich diese Reise niemals vergessen würde. Teil der Reise war es auch das man mit auf Bord aushalf. Die See wurde immer rauer und das Schiff schaukelte auf und ab. Wellen schlugen tosend gegen den Bug und immer wieder schwappte Wasser über das Decke.

„Clarissa, du solltest dringend unter Deck gehen, wir segeln direkt in einen Sturm“, meinte Björn, einer der Angestellten ernst. „Wir haben eigentlich gehofft das wir an dem Sturm vorbeisegeln könnten!“

„Ist gut“, entgegnete ich ihn, obwohl es mir ein wenig gegen den strich ging, jetzt schon unter Deck zu gehen. Ich ging an der Reling lang um unter Deck zu gehen, als ein heftiger Brecher den Buck traf. Erschrocken schrie ich auf. Ich verlor den halt und strauchelte. Ich spürte plötzlich die Reling im Rücken und grade als ich mich an dieser festhalten wollte, draf der nächste Brecher das Schiff.

„Clarissa“, hörte ich Björn laut schreien und im nächsten Moment tauchte ich in kaltes Wasser ein. Nach Luftschnappend kämpfte ich mich an die Oberfläche, wo mich sofort einen Welle wiede runter Wasser drückte. Ich wurde im Wasser herumgewirbelt, so das ich nicht mehr wusste wo oben und wo unten war. Mir ging mehr und mehr die Luft aus, bis mir schlagartig schwarz vor Augen wurde.
 

Heftig nach Luft schnappend und hustend wurde ich wach. Ich drehte mich auf Seite und hustete immer wieder Wasser aus, dabei nahm ich eine Hand auf meinen Rücken war.

„Geht es wieder“, fragte ich eine fremde Stimme und ich sah diese unsicher an, als ich halbwechs zu Atem gekommen war. Vor mir hockte waschbärartiges Tier mit mit einer Mütze auf seinem Kopf.

„Wie geht es dir“, fragte mich das Ding und ich sah es nur mit großen Augen an. Der Waschbär redete wirklich. Unsicher sah ich mich daraufhin um und bekam den nächsten Schreck. Um mich herum standen mehrere Person. Es waren vier Männer, zwei Frauen, aber auf ein Skelet in einem Anzug und etwas was wie ein Roboter in Badehose aussah.

„Hallo, tut dir etwas weh, oder ist dir Kalt“, fragte mich eine Frau mit organen Haaren freundlich.

„Mir geht es gut, glaube ich“, sagte ich leise.

„Wie bist du den ins Wasser gekommen“, fragte mich ein Kelr mit schwarzen Haaren und Strohhut.

„Ich war auf einem Schiff, als wir in einen Sturm gerieten. Ich bin über Bord gegangen und ich ging unter. An mehr kann ich mich nicht erinnern“, antwortete ich und setzte mich auf.

„Wo kommst du den her“, fragte mich die schwarzhaarige Frau.

„Ich komme aus einem Dorf bei Warnemünde“, antwortete ich ihnen, worauf sie mich verwirrt ansahen.

„Wo liegt das, etwa im North Blue“, fragte mich ein blonder Kerl im Anzug.

„Wo soll das den sein“, antwortete ich verwirrt mit einer Gegenfrage.

„Warte“, meinte die oranghaarige und ging schnell. Wenig später kam die mit einem gefalteten Stück Papier wieder. Vor mir kniete sie sich hin und breitete eine Karte vor uns aus. Kaum das ich die Karte sah, sah ich sie verwirrt an.

„Sagte dir irgendetwas auf der Karte etwas“; fragte sie mir, doch ich schüttelte den Kopf.

„Hast du Papier und Stift“, fragte ich sie und sie hielt mir beides grinsend hin. Kaum das ich beides hatte fing ich an zu Zeichen und war froh in Erdkunde einigermassen augepasst zu haben. Ich zeichnete eine Weltkarte, doch nun sahen mich die anwessenden verwirrt an.

„Von hier ungefähr komme ich“, sagte ich ihnen und zeigte ihnen den ungefähren Standort auf meiner groben Zeichnung als ich fertig war. Fragend sah die Frau vor mir nun die schwarzhaarige und den Waschbären an.

„Was hat das zu bedeuten“, fragte ein Kerl mit einer langen Nase verwundert.

„Ich würde sagen sie kommt nicht von hier“, antwortete die schwarzhaarige nachdenklich. „Ich habe vor einiger Zeit von so etwas gelesen. Vor langer Zeit ist es wohl einmal passiert das eine Person aus einer anderen Welt aufgetaucht ist und in dem Buch war eine Karte abgebieltet, die dieser sehr ähnlich sah!“

„Andere Welt? Soll das heißen ich kann nicht mehr nach Hause“, fragte ich sie erschrocken.

„Es sieht stark danach aus“, antwortete sie entschuldigend. Für mich brach eine Welt zusammen und ich kämpfte mit mir nicht in Trännen auszubrechen.

„Werd einfach Mitgliet in meiner Crew“, meinte der Kerl mit dem Strohhut.

„Danke für das Angebot, abe rich möchte noch etwas darüber nachdenken“, entgegnete ich freundlich.

„Dann komm erst einmal mit rein, ich mache dir etwas zu essen“, meinte der Blonde freundlich. Ich nickte stand auf und wir gingen alle zusammen rein, direkt in eine Küche mit großen Essbereich. Etwas unsicher setzte ich mich wie die anderen, bis auf den Blonden an den Tisch. Er trat hinter den Tressen und fing an zu kochen.

„Erzähl mla was von dir, wie heißt du überhaubt“, fragte mich der Strohhut übermütig. „Also ich bin Ruffy, der Käpt´n, das sind Chopper unser Artz, Lysop, Franky, Brook, Zorro, Nami, Robin und da sist Sanji.“

Er zeigte beim vorstellen auf jeden und über den Cybog, das lebende Skelet und dens sprechenden Waschbären wunderte ich mich gar nicht mehr, dafür war die Tatsache, das ich in einer anderen Welt war zu verwirrtend.

„Ich bin Clarissa oder Clara, was euch besser passt. Wie gesagt komme ich aus Warnemünde und hätte in sechs Wochen mein Abitur angefangen um später Medezin zu studieren“, fing ich an zu erzählen. „Außer Schule habe ich meistens gearbeitet um mir die Reise auf dem Segelschiff, von dem ich von Bord gegangen bin zu leisten.“

„Hast du Geschwister“, fragte mich Ruffy.

„Ja ich habe zwei jüber Brüder, sie sind Zwillinge, also Chaos im doppelpack“, meinte ich grinsend. „Zack und Phil sind wie ein verfressener Wirbelsturm.“

„Also wie Ruffy“, meinte Nami, was mich zum lachen brachte.

„Jungs eben, man kann nicht mit ihnen und ohne sie geht es auch nicht“, meinte ich grinsend. Die beiden Frauen fingen sofort an zu lachen.

„Ihr seid doch auch nicht viel besser“, meinte Zorro.

„Ach ja, und wer fragt dann für euch nach den Weg wenn ich euch wieder verlaufen habt“; fragte ich ihn grinsend und jetzt fingen alle, außer Zorro an zu lachen.

„Woher kennst du den Zorro so gut“, fragte Lysop amüsiert.

„Willst du auch dran glauben, Langnase“, fragte ich ihn, worauf er mich erschrocken ansah.

„Du gefällst mir“, lachte Ruffy und schlug mir freundschaftlich auf die Schulter, Was ging, da ich genau neben ihn sah.

„Du bist ja heiß“, meinte er, weswegen Lysop der grade trang mir das Bier ins Gesicht spuckte.

„Danke, aber ich hatte eben ein Bad“, meinte ich zur Langnase und sah dann Ruffy skeptisch an.

„Was sagst du den zu Claralein“, hörte ich Sanji schimpfen und warf ihn eine Pfanne an den Kopf. Chopper sah mich indessen nachdenklich an, kam zu mir und bat mich, mich zu ihn hinunterzubeugen. Verwundert tat ich es und er fasste mir an die Stirn. Er sah mich nachdenklich und besorgt zu gleich an. Im nächsten Moment drückte er mir schon ein Fiebertermomenter in den Mund, von dem ich mich fragte wo er es wohl versteckt hatte. Wenig später zog er es schon aus meinem Mund sah darauf und sah dann mich erschrocken an.

„Wie kann das sein. Mit einer Körpertemperatur von 43,3 Grad dürftest du nicht mehr hier sitzen“, meinte er aufgregte.

„Das Ding muss kaput sein, bei der Temperatur müsste ich im sterben liegen“, entgegnete ich ihn. Er meine daraufhin er würde ein anderes holen und verschwand. Kaum war er draußen hatte ich plötzlich Ruffys Hand auf der Stirn.

„Sach mal gehts noch, tatsch wenn anderes an. Ist mir neu das wir zusammen Schweine gehütet haben“, fuhr ich ihn an und schlug seine Hand weg. Ich stand nun wirklich nicht darauf das mir ein Kerl den ich kaum kannte im Gesicht rumtatschte.

„Hast du eine Teufelsfrucht gegesen“; fragte er mich ungeachtet meines Schlages.

„Eine was?!“

„Eine Teufelsfrucht, um genau zu sein die Mera Mera no Mi, eine Feuerfrucht. Damit kannst du dich oder andere Dinge in brannt setzten“, meinte er noch überdrehter als zuvor.

„Welche Pillen hast du eingeschmissen. Setzt sie ab oder gib mir auch welche ab, scheint ein guter Tripp zu sein“, furh ich ihn an.

„Ich glaube er meint es ernst“, meinte Nami nachdenklich und mussterte mich genau. „Irgendwie siehst du ihn ähnlich!“

„Wem sehe ich bitte ähnlich, ich verstehe nur Bahnhof“, fragte ich sie nun verwirrt.

„Seinem Bruder Ace“, antwortete nun Zorro, as mich verwirrt in die Runde sehen ließ.

„Sekunde! Ihr wollt mir erzählen das ich aussehe wie eine weibliche Version seines Bruders und das ich eine verdammtes lebendes Streichholz bin“, fragte ich die Gruppe um sicher zu gehen, das ich sie richtig verstanden hatte. Nami war es die nickte, weswegen ich einfach Wortlos aufstand und nach draußen ging.

Meine Hand zitterte als ich durch meine Haare fuhr. Das alles war dann doch zuviel für einen Tag für mich. Okay das ich in einer fremden Welt war, konnte man ja noch irgendwie verkraften, immerhin war ich nicht ertrunken, aber das ich nun auch noch eine wandelnde Fackel war.

Wieos hatte ich auch diese Reise machen müssen. Wenn ich nicht auf dem Schiff gewesen wäre, wäre ich auh nicht fasst abgesoffen und säße jetzt auch nicht hier. Ich setzte mich an den Mast auf eine Bank, die diesen umringte und dachte nach. Nach einiger Zeit kamen dann Nami und Robin zu mir.

„Das war ziemlich viel, möchtest du vieleicht auf dein Zimmer. Du kannst das Zimmer neben meines haben, es steht bis jetzt leer“, fragte Nami freundlich.

„Später vieleicht“, sagte ich, da mir vor uns etwas aufgefallen war. Wir segeten auf eine Insel zu, was aber so verwunderlich war, die Insel stand in Flammen. Die beiden Frauen folgten meinen Blick und standen zusammen mit mir auf. Mitlerweile waren auch die Jungs raus gekommen und kaum das Ruffy die Insel sah, meinte er das er auf die Insel wollte. Sofort war ich von der Idee begeistert, den ich war irgendwie neugierig. Allerdings waren nicht alle Crewmitglieder begeistert von der Idee. Schlussendlich zogen wir Strohhalme.

„Ich bin dabei“, sagte ich begeistert, als ich einen makierten Strohhalm zog. Ruffy war sofort begeistert. Mit mir würden Ruffy, Zorro und Robin kommen.

Grade als die Frage gestellt wurde wie den auf die Insel kommen sollten, zog Nami einen Starb und sie erzeugte etwas was aussah wie Wolken, die sich zu einer Brücke formten. Die Brücke ging bis irgendwo auf die Insel. Neugierig inspezierte ich die Brücke, als sie von irgendwo ein Boot holten, was zu meinen erstaunen auf der Wolkenbrücke trieb.

Mitlerweile konnte wirklich nicht mehr schocken und ich fragte mich inzwischen schon ob ich das ganze nicht doch träumte. Wir vier stiegen in das Boot, bekamen von Sanji Essenspakete mit und machten uns auf dem Weg. Wir waren kaum unterwegs, fing Ruffy schon an zu futtern. Es roch so gut und ich konnte einfach nicht anders und fing selber an zu essen.

„Boar das schmeckt ja klasse“, meinte ich überrascht.

„Klar doch Sanji ist ein klasse Koch“, meinte Ruffy grinsend.

„Du Ruffy, erzählst du mir von deinen Bruder“, fragte ich ihn leise ohne ihn an zu sehen.

„Klar doch! Ace war mein großer Bruder und konnte wirklich gut feiern. Er war ein Mitglied der Whitebeard Piraten. Er war ein Sturkopf aber fast immer am grinsen“, antwortete er mir und wirkte irgendwie traurig. Fragend sah ich zu den anderen beiden die hinter uns auf der Bank saßen. Beide sahen mich mit einen Blick an, bei dem ich nicht weiter nachfragen musste. Scheinbar war Ruffy´s Bruder nicht mehr am Leben und sofort tat mir der Chaot leid. Ich konnte ihn verstehen, den wenn meinen Brudern etwas passieren würde, würde meine gesamte Welt einstürzen. Zwar schimpfte ich oft über sie, doch trotzdem liebte ich die beiden.

„Magst du mein großer Bruder sein. Du sagst doch das ich deinen Bruder sehr ähnlich sehe und na ja, irgendwie habe ich ja keine Familie mehr“, fragte ich ihn ein wenig unsicher. Anstatt er mir anworten, umarmte er mich so fest, das ich keine Luft mehr bekam und er ließ mich erst wieder los als Robin daraufhinwies das er mich erwürgte.

„Na das heißt dann wohl das du bei uns bleiben wirstr“, meinte Zorro grinsend.

„Ich denke schon“, entgegnete ich grinsend. Inzwischen waren wir bei der Insel angekommen und stiegen alle Mann aus dem Boot aus. Wir standen nun vor einen riesigen Ton, das uns in großen Buchstaben deutlich machte das wir eigentlich nichts auf der Insel zu suchen hatte. Grade als ich das Tor mussterte und darüber nachdachte wie wir reinkommen sollten, als Zorro das Tor einfach mit seinen Schwertern zerschnitt

„ Sach mal, ist eigentlcih irgendeiner von euch halbwegs normal“, fragte ich Robin, die allerdings nur grisnend den Kopf schüttelte. Schweigend folgte ich den dreien durch das Tor und fand mich in den brenneden Ruinen einer Stadt wieder. Es war tierig warm. Sofort zogen wir alle ohne nachzudenken unsere Oberteile aus. Zu meinen und Robins Glück hatten wir rein zufällig Bikinioberteile an. Meiner war schwarz und passte farblich zu meiner knielangen, kurzen Hose.

„Was hier wohl passiert“, fragte ich nachdenklich, als wie eine ganze Zeit durch die Ruinen gegangen war und sah mir eine der Ruinen genauer an. Da ich keine Antwort bekam sah ich mich suchend um und musste feststellen das die anderen verschwunden waren. So etwas war mir schon einige Male zuvor passiert. Irgendwie schaffte ich es immer wieder meine Gruppe zu verlieren und mich dann auch noch zu verlaufen.

Ich rief laut nach den dreien und ging suchend durch die Ruinen den ich hatte keine Ahnung wo ich war, noch wie ich zurück zum Schiff kommen könnte. Irgendwann hörte ich einen heiden Lärm und rannte darauf zu, doch als ich dort ankam, fand ich nur noch die Reste einen toten Tieres vor. Neugierig mussterte ich es, konnte es aber keinen Tier zuordnen. Schließlich machte ich mich seufzend wieder auf den Weg und suchte weiter die anderen. Nach einer ganzen Zeit kam ich schließlich an einen Fluss oder so etwas an und gegenüber von mir konnte ich einiger Entfernung das Ufer sehen. Was aber verwunderlich war, war das sie völlig in Eis eingehüllt war. Unschlüsslig stand ich am Ufer und dachte nach was ich nun tun sollte. Zurück konnte ich nicht, den bei meinen Glück würde ich nie zum Schiff zurück finden.

„Verdammt“, fluchte ich und sah mich suchen um. Nach einigen suchen fand ich ein Holzbrett das am Ufer der Flusses trieb. Ich kletterte auf dieses, nahm ein einzelnes Holzbrett, das ich gefunden hatte in die Hand und fing an zum anderen Ufer zu padeln. Den ich war mir sicher das Ruffy, so neugierig wie ich ihn einschätze, auch zum anderen Ufer übergesetzt hatte. Nach einer gefüllten Ewigkeit kam ich dann am anderen Ufer an, stieg von dem Brett und sah mich um. Alles war in dicken Schnee gehüllt und ein leichter Wind wehte mir um die Nase, was mich allerdings erstaunte war das mir trotz der eisigen Temperaturen nicht kalt war. Nachdenklich hob ich meine rechte Hand und sah sie an. Ich schloss die Augen und stellte mir Feuer vor und als ich meine Augen öffnete brannte meine Hand. Erschrocken schüttelte ich sie, aber das einzige was ich dadurch erreichte war das ich einen Feuerball in eine Schneewehe schleuderte. Irrietiert hielt ich inne, den ich verbrannte mich gar nicht. Die anderen hatten wohl Recht, aus irgendeinen Grund hatte ich die Fähigkeiten Feuer zu beschwören. Aber eine gute Sache hatte es, scheinbar würde ich nie wieder frieren müssen. Ich war nun neugierg was ich mit dieser Kraft alles anstellen konnte. Diesmal mit offenen Augen stellte ich mir meinen ganzen Körper in Flammen vor und wenig später war ich wirklich einen wandelnde Fackel.

„Ist ja cool“, grinste ich, streckte wieder meine Hand aus und ließ einen mini Feuerwirbel in meiner Hand entstehen. Auch wenn ich heimweh hatte, fand ich die ganze Sache immer intersanter.

„Ich sollte weiter suchen, mit dem Feuer kann ich später noch rumspielen“, dachte ich mir nach einigen Minuten und machte mich auf die Suche nach meinen Freunden. Ein wenig mühsam stapfte ich mit meinen schwarzen Stiefeln durch den tiefen Schnee.

„Du da bleib stehen“, hörte ich irgendwann von hinten ein tiefe Männerstimme rufen. Verwundert trete ich mich um und sah die Person etwes ungläubig an. Wenige Meter von mir entfernt stand ein Zentauer und er sah echt albern aus. Der Kerl trug einen braunen Cowboyhut und hatte ein Katana angriffsbereit in der Hand.

„Was willst du“, fragte ich den Kerl, doch dieser sagte nichts mehr. Er griff mich plötzlich ohne ein weiteres Wort zu sagen an. Grade noch rechtzeitig schafte ich es ihn auszuweischen. Kaum das ich wieder sicher auf den Füßen stand, griff er mich schpn wieder an. Instinktiv griff ich nach den Schwert, als er drohte mich zu erstechen. Scharf zog ich die Luft zwischen den Zähnen, als mir die Klinge die Hände zerschnitt.

„Gib auf, dann musst du nicht lange leiden, Kleines“, meinte der Kerl. Ich dachte gar nicht dran, sondern ließ das Schwert durch meine Flammen an zu glühen. Mit einen schmerzerfühlten Schrei ließ er das Schwert los und wisch vor mir zurück. Ich ließ das Schwert nun fallen und warf einen Feuerball nach ihn. Schnell wisch er diesen aus, sah mich einen Augenblick an, drehte sich plötzlich um und rannte weg, dabei verlor er noch seinen Hut.

Erst als ich mir sicher war das ich nun wirklich alleine war, sah ich mir meine Hände an, die nicht grade wenig bluteten. Es sah für mich ziemlich tief aus. Mit den Zähnen riss ich zwei Fetzen von meinen Shirt ab. Umständlich schaffte ich es irgendwie nötdürftig meine Hände zu verbinden. Als ich dann schlißlich fertig war und die Sachen aufgehoben hatte, machte ich mich wieder auf den Weg und irtre durch den Schnee. Das Schwert hielt ich in der Hand und den Hut hatte ich mir eif den Kopf gesetzt. Nach einiger Zeit hörte ich dann einen heiden Lärm ziemlich weit von mir entfernd und beschloss in die Richtung zu gehen. Naiv wie ich manchmal war hofft ich auf Hilfe. Eine gefühlte Ewigkeit war ich unterwegs, als ich plötzlich die Stimme meines Bruder hörte. Ich fing an zu rennen und rief dabei seinen Namen.

Er, Franky und ein fremder Kerl tauchten vor mir auf. Glücklich fiel ich Ruffy um den Hals, kaum das ich bei ihnen war und schenkte den anderen erst einmal keine Beachtung.

„Clara du bist ja verletz“, sagte Franky, zu meinen erstaunen mit Namis Stimme. Ich ließ Ruffy los und sah Franky fragend an.

„Was ist passiert“, fragte Ruffy besorgt, und nam meine Hände in die seine.

„So ein Kerl, der aussah wie ein Zentauer griff mich an. Er wollte mich wohl erstechen und ich hatte ein wenig Glück. Irgendwie habe ich es geschafft ihn in die Flucht zu jagen“, antwortete ich ihn. Kaum das ich geendet hatte wirkte Ruffy wütend und schien drauf und dran zu sein los zu rennen, um diesen Kerl zu killen.

„Lass uns zu den anderen gehen, damit ´Chopper sich das ansehen kann“, meinte Franky besorgt. Ich nickte nur, aber sah dabei den neuen fragend an.

„Das ist Traffy“, sagte Ruffy grinsend, kaum das er meinen Blick sah.

„Das ist doch sicher nicht sein richtiger Name“, erwiederte ich daraufhin.

„Trafalgar Law“, stellte er sich mir vor.

„Clarissa“, sagte ich und mussterte ihn eingehend. Er sah wirklich Hammer aus, aber irgendetwas an ihn riet mir zur vorsicht, doch ich konnte nicht lange darüber nachdenken. Wir machten uns auf den Weg und sammelten unterwegs einen bewusstlosen Chopper ein, der reichlich mitgenommen aus sah. Ich fragte mich was wohl in meiner Abwesenheit passiert war, fand aber nicht die Zeit sie zu fragen. Wir kamen schließlich in einer Höhle an in der sich Lysop, Sanji, Robin und Lysop befanden, aber auch ein haufen Kinder, unter denen sich auch Riesen befanden, die schliefen. Auch lag ein toter Riese in der Höhle, was aber noch erstaunlicher war, ar die Tatsache, das er einen riesigen Aligatorkörper, als Beine hatte. Neugierg ging ich zu der Leiche und kniete mich vor diese. Eingehend mussterte ich den Kerl, den in meinen Kopf spuckten unzählige Fragen umher. Erst als ich die anderen entsetzt schreien hörte riss ich mich los und ging zu den anderen. Zu meinen erstaunen erfuhr ich das wir eine Alianz mit diesen Law eingehen würde, der wohl der Kapitän einer anderen Piratenmannschaft war.

„Ruffy, ich weis es steht mir vieleicht nicht zu etwas zu sagen, aber bist du dir bei der Sache wirklich sicher. So etwas kann auch gewaltig nach hinten losgehen“, meinte ich ernst zu ihn.

„Er rettete vor zwei Jahren mein Leben und ich vertraue ihn“, meinte Ruffy und ich nickte seufzend. Ich ging nun auf Law zu und blieb dicht vor ihn stehen. Ich sah ihn direkt ihn die Augen, worauf er eine Augenbraue hob.

„Ich will das du mir genau zuhörst! Ruffy mag dir vertrauen, dass heißt aber nicht das ich es auch tue. Mach nur einen falschen Schritt und ich werde da sein um dir den Arsch so aufreißen, das ein Marineschiff reinpasst. Und denk gar nicht dran uns zu verraten, den ich werde dir bis ans Ende der Welt folgen und dich auf die schmerzvollste Art umbringen, die du dir vorstellen kannst“, sagte ich leise zu ihn, so das nur er mich verstand. Kaum da sich geendet hatte fing dieser Kerl an zu grinsen.

„Haste nen Problem“, fragte ich ihn wütend, doch er grinste mich nur weiter an.

„Ich bin draußen“, sagte ich wütend zu den anderen und ging dan anch draußen. Dort setzte ich mich auf einen eingeschneiten Stein und sah raus in die Ferne. Dieser Kerl brachte mich echt auf die Palme und das war normalerweise bei nir nicht so einfach. Aber er hatte irgendetwas an sich.

Irgendwann kam dieser unverschämmte Kerl dann nach draußen und aus irgendeinen Grund hing Chopper, in einen Beutel an seinem Schwert. Ich beschloss ihn einfach nicht zu beachten.

„Die anderen meinten du hättest vieleicht leichte Medezinkenntnise“, meinte er und nun sah ich ihn ein wenig verwundert an.

„Das stimmt wieso“; fragte ich ihn verwundert.

„Du kommst mit mir mit“, antwortete er nun. Plötzlich machte er eine bewegung mit der Hand, sagte etwas und im nächsten Moment befand ich mich an einen ganz anderen Ort.

So langsam hatte ich wirklich genug für einen Tag. Jetzt gab es auch noch Typen die sich an andere Ort teleportieren konnten.

„Dürfte ich erfahren was das bitteschön soll“, fragte ich ihn ungehalten.

„Wenn du nicht abgehauen wärst, wüsstest du bescheid“, antwortete er mir. „Wir werden versuchen etwas über eine Droge herauszufinden von denen die Kinder, die du eben gesehen hast abhängig sind. Schuld daran ist ein Wissenschaftler names Caesar Clown.“

„Und lass mich raten, er ist nicht ganz dicht im Oberstübchen“, fragte ich ihn worauf er wieder nickt. Schweigend folgte ich ihn in das Gebäude und sah michaufmerksam um. Nach einigen Gängen war ich mir bereits sicher das dieser Kerl nicht nur mit Drogen forschte. Den wir waren an riesigen Tanks vorbeigekommen, die scheinbar zum größsten Teil in Betrieb waren.

„Also wir machen es wie abgesprochen. Ich lenke den Meister und die Frau ab und ihr beiden sucht Unterlagen über die Drogen und Beruhigungmittel für die Kinder“, meinte er zu mir und Chopper.

„Ist gut und du lass dich nicht killen, keine Ahnung wie ich das meinen Bruder erklären sollte“, sagte ich trocken zu ihn. Plötzlich blieb er stehen, so das ich ihn hineinrannte.

„Hey was soll das“, schimpfte ich.

„Bruder? Wenn meinst du damit“, fragte er.

„Na Ruffy, wer den sonst, oder glaubst du ich falle jeden Kerl zur Begrüßung um den Hals“, antwortete ich ihn verwundert, aber konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Law sah mich ungläubig an, doch ich ging einfach leise lachend an ihn vorbei und er musste sich ein wenig beeilen um wiede rzu mir aufzustoßen.

„Wie kann das sein“, fragte er mich interssiert.

„Die Sache ist ein wenig kompleziert. Es ist besser wenn ich es später erklären, wenn wir diesen Scheiß hier hinter uns haben“, antwortete ich ihn.

„Ich werde dich dran erinnern“, meinte er ernst und blieb vor einer großen Türe stehen. Wortlos wies er mich an, mich irgendwo zu verstecken und ging dann in den Raum raus. Ich hörte wie er sich mit jemanden unterhielt und kam dann kurz darauf mit einer Frau, mit Flügel als Armen wieder heraus. Er ging in die entgegengesetzte Richtung und als er außer Sicht war, ging ich in den Raum, wo Chopper grade aus dem Beutel kletterte.

„Dann lass uns mal nach Unterlagen suchen“, meinte ich freundlich zu Chopper und ging in einen angrenzenden Raum. Für mich sah dieser stark nach einem Labor aus. Unsicher sah ich mich um und als ich ein Buch fand schlug ich es neugierig auf. In diesen waren komplezierte Notizen, so das ich Chopper rief und ihn das Buch zeigte.

„Das sind die Unterlagen die wir suchen“, sagte er überrascht.

„Na gut, dann seh dich noch etwas um, vieleicht findest du noch etwas intersantes und ich seh mich etwas im Gebäude um“, sagte ich leise. Bevor er noch etwas sagen konnte, lief ich schon aus dem Raum. Darauf bedacht leise zu sein, ging ich durch die Gänge. Irgendwann hörte ich Stimmen und meinte Law herauszuhören. Vorsichtig sah ich um die Ecke und sah dort Law auf dem Boden kauern. Vor ihn standen die Frau und ein fremder Kerl, der auf Law einschlug, als er dann inne hielt, drückte er etwas in seiner Faust zusammen und der Mützenträger wandt sich schreiend auf dem Boden. Ich musste mich selber dazu zwingen nicht zu ihn zu rennen, um ihn zu helfen. Den ich war mir ziemlich sicher das es mir dann nicht besser gehen würde als ihn. Zähneknirschend wandte ich mich ab und lief davon. Ich musste Hilfe finden oder so unruhe stiften das ich irgendwie Law helfen konnte.

Vergo

Wieder lief ich durch eine Halle in der sich einige der Tanks befanden, ich war bereits an einigen vorbei gerannt als mir eine Idee kam. Nachdenklich ging ich auf sie zu und sah mir einen der Tanks genau an. Ich fand ein Ablassventil, drehte es kurz auf und als eine sehr kleine farbige Wolke entwischen war, drehte ich das Ventil wieder zu. Nachdenklich sah ich das Gas an, dass sich langsam, wie Nebel auseinanderzog. Ich wisch ein paar Schritte zurück und schoss dann einen kleinen Feuerball in den Nebel. Augenblicklich gab es einen kleine Explosion.

Grinsend sah ich den Tank an und sorgte dafür das der Druck in dem Tank immer weiter stieg und in einen Abstand von einen halben Meter veranstaltete ich mit einigen Holzkisten ein hübsches Lagerfeuer. Ich machte es schön groß so das es auch nicht so leicht werden würde es zu löschen. Danach ging ich zurück in den Raum, aus dem Law zuvor die Frau gelockt hatte um Chopper zu holen, doch in dem Raum befanden sich nun einige Personen. Es waren der fremde Mann, die Frau und ein weiterer Fremder, der aussah als bestünde er bis auf den Kopf aus grünlichen Nebel. Plötzlich hörte ich die Stimme meines Bruder. Erschrocken sah ich in den Raum und sah dort Franky, Robin, Law, ein fremden Kerl und eine fremde Frau in einem Käfig sitzen.

Nachdenklich sah ich wie die drei im Raum, von einer Videoübertragung, in dem die Leute auf der Insel zu Stein erstarrten, abgelegt waren und schaffte es irgendwie auf den oberen Gang des Raumes zu kommen. Ich lief in die nähe des Käfigs und machte mich klein. Inständig hoffte ich auf mein Glück, das man mich nicht bemerken und hielt mich im Hintergrund, dabei lauschte ich genau ihren Gesprächen. Als ich dann mit bekam das sie meine Freunde durch das Giftgas umbringen wollten, sprang ich durch die Öffnung auf den Käfig. Die drei im Raum sahen mich fassungslos und gleichzeitig fragend an, doch ich streckte ihnen nur die Zunge raus und klammerte mich an den schwankenden Käfig. Schnell hörte er wieder auf als der Käfig draußen an einen Kran hing, doch ich konnte mich nicht rühren, da mir entsetzlich schlecht geworden war. Als ich mir sicher war nicht mehr Reihern zu müssen sah ich wie etwas ein Schiffswrack unter und in Brand setzte und krabbelte zum Rand des Käfigs. Mit einen Bein umklammerte ich eine der Ketten, mit denen der Käfig am Kran hin und hängte mich nach unten, so das ich ins innere sehen konnte. Dabei hatte ich eine Hand auf meinen Hut damit er auf meinem Kopf blieb.

„Hey, Leute, geht es euch gut“, fragte ich sie grinsend.

„Clara“, kam es begeistert von Ruffy und zu meinen erstaunen waren meine Crewmitglieder und Law von ihren Ketten befreit.

„Wie ich sehe hätte ich mir gar keine Sorgen um euch machen müssen“, sagte ich grinsend und sprang in den Käfig als Ruffy ein Loch in die Gitter gemacht hatte.  Law stand zu den Zeitpunkt bei den beiden fremden und redete mit ihnen. Scheinbar wollte er sie freilassen, wenn sie über gewisse Sachen schwiegen.

„Hey Law, du willst du Caesar zu fassen bekommen oder“, fragte ich ihn, worauf er mich ansah. „Na dann sollte dich Interessieren, das ihn gleich ein Teil seines Labors um die Ohren fliegen wird und das genau in dem Teil in dem er und die anderen beiden sich gerade aufhalten.“

„Was hat du getan“, fragte er misstrauisch.

„Ich habe einen der Giftgastanks so manipuliert das sich der Druck immer weiter erhöht und dank eines schönen Lagerfeuers, wird die Sache gewaltig knallen“, antwortete ich ihn. „Es war urspürnglich als Ablenkungsmanöver gedacht, aber das hat sich ja jetzt erledigt!“

Grade als Law etwas darauf sagen wollte, sprang Ruffy laut lachend aus dem Käfig und der Mützenträger wurde richtig wütend, allerdings ging es mir nicht besser. Ich stapfte zum Loch im Käfig.

„Ruffy du verdammter hirnloser Vollidiot, kannst du nicht einfach einmal fünf Minuten still stehen, bis wir besprochen haben wie es weiter geht“, schrie ich ihn wütend an.

„Aber das weis ich doch, ich soll Caesar verhauen“, meinte Ruffy grinsend.

„Und ich verhau dich gleich“, entgegnete ich ihn.

„Du wirst dich schon dran gewöhnen das unser Käpt´n ist wie er eben ist“; meinte Robin zu mir.

„Das bezweifle ich doch stark“, entgegnete ich seufzend. „Vorher treibt mein Bruder mich noch in den Wahnsinn.“

„Bruder, sie sind Monkey D Ruffy´s Schwester“, fragte mich der fremde Kerl ungläubig.

„Was dagegen“, fragte ich ihn nur unfreundlich und fing an mich noch mehr aufzuregen, dabei bemerkte ich eher unbewusst das ich anfing zu rauchen.

„Clarissa, du solltest dich vielleicht beruhigen“, meinte Franky.

„Ich habe aber keine Lust mich zu beruhigen, den du wirst sicher verstehen das es ein verdammt beschießender Tag heute für mich ist“, fuhr ich ihn an. „Ich bin eigentlich ein ziemlich ruhiger Mensch, aber im Moment habe ich nicht übel Lust den nächsten der mir blöd kommt zu verprügeln.“

„Was will den ein kleines Mädchen den schon ausrichten können“, meinte der fremde abfällig. Ganz langsam drehte ich mich um, machte eine Faust und  ließ die Flammen raus. Fassungslos sahen mich die beiden Fremden an, doch bevor ich den Kerl eine verpassen konnte hielt Franky mich von hinten fest.

„Clara beruhige dich, es bringt uns gar nichts wenn wir aufeinander los gehen und dein Bruder wird unsere Hilfe brauch“, meinte Franky. Ich zwang mich selber zur Ruhe, löschte das Feuer, worauf Franky mich langsam los ließ. Seufzend zog ich den Hut tiefer ins Gesicht und atmete ein paar Mal tief durch.

„Und wie kommen wir, lebend nach da unten“, fragte ich, als ich mich gänzlich beruhigt hatte.

„Überlass das mir“, antwortete Law und grade als ich zu ihn sah befanden wir uns schon im inneren der Gebäudes. Einen Augenblick später öffnete er schon das Tor, so das die Soldaten die ausgesperrt waren ins innere rein konnten.  Während die Leute ins innere stürmten stürmte nutze ich den Moment und setzte mich auf eine Kiste. Ich blendete die Ansprache von Law und das Zorro, Nami, Book und ein Samurai, auf dem Alligatorkerl durch das Tor brachen nur am Rande mit.

„Clarissa“, hörte ich Robin besorgt sagen und sah verwundert auf. Erst jetzt bemerkte ich das sie vor mir kniete und mich besorgt ansah.

„Geht es“, fragte sie mich freundlich.

„Ich denke schon. Es ist nur so das das alles sehr verwirrend für mich ist“, sagte ich leise. „Ich habe von nichts was hier geschieht wirklich eine Ahnung, mal ganz davon abgesehen von meinen eigenen Problemen.“

„Das wird schon und wenn das vorbei ist werden wir dir so gut es geht alles erklären“, sagte sie aufmunternd zu mir und reichte mir ihre Hand. Zögernd ergriff ich sie und ließ mir von ihr aufhelfen und sah aus den Augenwinkel grade noch wie Ruffy schon wieder davon rannte.

„Hey Law, hättest du was dagegen wenn ich dich begleite. Du wolltest doch noch eine Erklärung von mir“, sagte ich laut, als ich sah das dieser sich zum gehen abwandte. Er drehte sich zu mir um, sah mich kurz nachdenklich an und nickte dann zu meinen erstaunen.

„Wir sehen uns dann später Robin“; sagte ich freundlich zur schwarzhaarigen und lief dann zum Mützenträger der schweigend los lief. Wortlos folgte ich ihn.

„Also ich höre“, meinte er nach einigen Gängen dann. Inzwischen hatte ich den Kerl genau gemustert, den mir wollte einfach nicht einfallen was mir seltsam an den Kerl vorkam.

„Die Sache ist etwas kompliziert und ich bin mir sicher du wirst mir nicht glauben“; sagte ich und fing dann an zu erzählen, wie ich zu Ruffy gekommen war und das ich wohl dessen Bruder verdammt ähnlich sah. Auch das ich aus irgendeinen Grund seine Kräfte hatte erzählte ich ihn. Als ich geendet hatte sah er mich nachdenklich an.

„Du denkst jetzt sicher das ich verrückt bin und mir das alles ausgedacht habe“, sagte ich seufzend, als er wieder eine ganze Zeit schwieg.

„Ich bin mir sicher du lügst nicht, den ich habe eben deine Unterhaltung mit dieser  Frau mitbekommen. Nur erklären kann ich mir das alles auch nicht“, sagte er leise.

„Macht nicht, es reicht mir schon das du mir glaubst, den mit den Rest muss ich selber fertig werden“, sagte ich und blieb erstaunt stehen, den wir waren an unseren Ziel angekommen. Wir standen vor einer riesigen Anlage mit weiteren Tanks und auf einen von ihnen stand in großen Buchstaben etwas geschrieben. Plötzlich ohne Vorwarnung schubste er mich hinter eine der Anlagen und sagte mir das ich mich verstecken sollte. Im nächsten Moment hörte ich schon die Stimme von Vergo.

Wieder schaffte es dieser Kerl Law zu überwältigen und schlug auf ihn ein. In mir zog sich etwas zusammen als ich den Kampf, wenn man es so nennen konnte, mit ansah, aber dabei fiel mir etwas auf. Dieser Vergo hatte ein Herz in der Hand und jedes Mal wenn Law angreifen wollte, quetschte er es, so das der Mützenträger vor Schmerz schrie. In meinen Kopf machte es qlick. Dieses Herz gehörte Law und so lange dieser Kerl es besaß konnte er sich nicht wehren.

Ohne nach zudenken sprang ich aus meinen Versteck, als Law über ein Geländer hing und nutze den Überlastungsmoment aus. Ich trat den Kerl heftig gegen die Brust, riss ihn das Schwert aus der Hand, war es zu Law und er zeugte dann zwischen ihn und uns beiden ein Feuerwand. Mit gespielt selbstsicheren Blick sah ich Vergo an und hoffte inständig das mein kleine Aktion irgendwie Law wieder auf die Beine half.

„Wer bist du“, fragte mich der Kerl, doch ich antwortete ihn nicht. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt nicht die Angst die überhand gewinnen zu lassen. Ich wusste das ich keine Chance gegen den Kerl hatte, doch trotzdem bereute ich es nicht Law geholfen zu haben.

Blitzschnell stand der Kerl plötzlich vor mir und ich schrie vor Schmerz. Er hatte mit seinen Stock zugeschlagen, der sich in meinen Rippen aber abfüllte wie ein Eisenrohr. Durch den Schlag wurde ich einige Meter durch die Luft geschleudert und schlug hart auf den Boden auf. Sofort stemmte ich mich auf die Füße, obwohl ich starke schmerzen hatte und sah Vergo an. Wenn ich schon hobs gehen würde, dann aber nur weil ich bis zum ende gekämpft hatte.

Ich bald meine Hände zu Fäusten, entzündete sie und ehe ich mich versah griff er mich wieder an. Ich werte mich so gut ich konnte, trotzdem ich immer mehr Schläge kassierte. Ein Schlag traf mich so heftig in den Rippen das ich es laut knacken hörte. Keuchend ging ich in die Knie und umklammerte meinen Oberkörper. Im nächsten Moment packte er mich am Hals und hob mich Problemlos mit einen Arm auf Augenhöhe. Heftig schnappte ich nach Luft, doch er verstärkte nur den trug, bis meine Flammen erlöschen. Mir bleib  nicht anderes übrig als mich an seinen Arm zu klammern, den selbst um ihn zu treten fehlte mir die Kraft. Weiße Punkte fingen an vor meinen Augen zu tanzen und meine Lunge brannte regelrecht vor Luftmangel, bis mich die schwarze umfing.  

So würde ich also sterben, aber wenigsten hatte ich mich nicht einfach feige irgendwo versteckt!

 

 

„Hey, Mädchen, mach die Augen auf“, hörte ich eine bekannte Stimme, sehr nahe bei mir. Mühsam schaffte ich es irgendwie die Augen auf zu machen und sah in die Augen dieses unverschämten Kerls von der Marine.

„Was“, fragte ich leise mit brüchiger Stimme.

„Schweig, du bist schwer verletzt“, meinte er und ich drehte den Kopf zur Seite. Ich sah Law und neben ihn lag der zerteilte Körper von Vergo. Langsam kam Law auf uns zu kniete sich neben und uns sah mich mit seinen üblichen Blick an. Ohne ein Wort zu sagen hob er ich plötzlich hoch, stand auf und verließ zusammen mit der Marinekerl den Raum. Müde lehnte ich meinen Kopf an seine Schulter und dämmerte wieder weg. Als ich wieder wach wurde, hörte ich weiter entfernt lautes Stimmengewirr. Langsam öffnete ich die Augen und sah über mir ein Holzdecke. Langsam und unter schmerzen setzte ich mich auf. Ich befand mich auf der Sunny.

Neugierig was dieser Lärm zu bedeuten hatte stand ich langsam auf und trat hinaus auf das Deck. Als ich zur Reling ging sah ich meine Freunde, unzählige Kinder und noch mehr Männer. Alle aßen sie und schienen Spaß zu haben. Ich wollte nicht länger alleine sein und kletterte über eine Strickleiter nach unten. Langsam ging ich zu Ruffy, der grade Sanji um essen anbettelte.

„Claralein, du bist ja wach“, kam es begeistert von Sanji als er mich bemerkte.

„Ihr seid ja auch laut genug“, entgegnete ich ihn grinsend, klaute ihn die Zigarette und nahm einen tiefen Zug. Verwirrt sah mich der Koch an, doch ich grinste ihn nur an und ging. Ich ging zu Law und den Marinetypen die etwas außerhalb der feiernden Meute saßen.

„Hey, ich muss euch beiden noch danken das ihr mir vorhin den Hintern gerettet habt“, sagte ich zu den beiden und versenkte meine Hände in meinen Hosentaschen.  

„Deine Aktion war dumm und unnötig“, meinte Law.

„Das sah für mich aber anders aus, als sich der feine Herr vor schmerzen auf dem Boden gewunden hat“, entgegnete ich trocken. „Und versteh mich nicht falsch, aber ich vertraue dir immer noch nicht. Ich bin nicht so blauäugig wie Ruffy, auch wenn ich vieles noch nicht weis, weis ich doch sehr gut das du noch nicht einmal annähernd alles gesagt hast, was du vor hast.“

„Du bist ganz anders als dein Bruder“, meinte der Marinekerl.

„Das Smoker san, nehme ich als Kompliment, dennoch solltest sie ihn nicht unterschätzen, aber damit sage ich ihnen wohl nichts neues“, sagte ich und setzte mich im Schneidersitz auf den Boden. Zwar taten mir die geschundenen Knochen dadurch ziemlich weh, aber das stehen war auch nicht die beste Idee.

„Sie sind in der Vergangenheit schon einmal mit meinen Bruder aneinander geraten und ich denke mal, sie waren vom Ergebnis nicht ganz so begeistert“, meinte ich zu ihn.

„Wer bist du wirklich“, fragte mich Smoker, während ich die Zigarette neben mir ausdrückte.

„Ich denke es ist nicht so gut wenn ich grade der Marine von mir erzähle, aber das wäre ja nicht die erste dumme Entscheidung heute“, antwortete ich grinsend. „Mein Name ist Portgas D Clarissa.“

Plötzlich sahen mich beide Männer mit absolut fassungslosen Gesichtern an, was ich allerdings nicht so ganz verstand.

„Hey, Jungs, stimmt was nicht“; fragte ich die beiden verwirrt.

„Ist das wirklich dein Name“, fragte mich Law aufgebracht.

„Wieso sollte ich lügen“, antwortete ich mit einer Gegenfrage.  „Aber wenn du mir nicht glaubst, hier!“

Ich zog meine Geldbörse aus der Tasche, zog meinen Personalausweis heraus und reichte ihn diesen. Sofort musterte er ihn eingehend.

„Weißt du überhaupt was das bedeutet“, fragte Smoker mich, der aufgestanden war um ebenfalls auf den Ausweis zu sehen.

„Ne, ich verstehe euren Aufstand nicht wirklich“, antwortete ich ihnen verwirrt.

„Du bist Portgas D Ace Schwester und kommst ursprünglich aus dem South Blue“, sagte Law.

„Guter Witz, du weißt doch das ich nicht von hier komme, ich kann gar nicht mit ihm verwandt sein“, entgegnete ich grinsend.

„Und wie erklärst du dir das du ihn so ähnlich siehst? Auch habe ich Ruffy gehört wie er meinte das du Ace in vielen Dingen ähnlich bist“, sagte Law.

„Du weißt das ich nicht von hier komme. Mein Dad ist Arzt bei der Marine und meine Mum arbeitete in einem Blumenladen. Ich wüsste es wenn ich irgendwo noch einen dritten, verschollenen Bruder hätte“, meinte ich aufgebracht und wollte aufstehen, doch meine gebrochenen Rippen meldeten sich nun laut stark.

 „Du weißt das es die Wahrheit ist, auch wenn ich mir nicht erklären kann wie du in einer anderen Welt aufwachsen konntest, oder wie du an seine Teufelskräfte kommst“, sagte er in einem ruhigen Ton.

„Sei leise... sei leise... sei einfach nur leise“, kam es wie in Trance von mir. Ich konnte es einfach nicht glauben. War alles was ich bis jetzt zu glauben schien gelogen. Waren meine Eltern wirklich meine Eltern und wie war ich in die andere Welt gekommen. Hatte ich wirklich einen Bruder, den ich nie kennenlernen würde.

Verzweifelt machte ich mich klein und fing bitterlich an zu weinen. Das mir bald das Luftholen schwer fiel durch meine Haltung war mir egal.

„Clarissa, du musst dich beruhigen“, hörte ich Law, der sich direkt neben mich gekniet hatte, doch ich wollte mich nicht beruhigen.

„Strohhut“, hörte ich Smoker rufen und keine Minute später hörte ich wie Personen angerannt kamen.

„Clara“, hörte ich Ruffys besorgte Stimme.

„Nimm sie in den Arm und versuch sie zu beruhigen, es ist wichtig“, sagte Law. Ruffy kniete sich sofort neben mich und nahm mich vorsichtig in den Arm, worauf ich mich an ihn klammerte.

„Was hat sie, eben schien es ihr noch gut zu gehen“, meinte Sanji misstrauisch.

„Wie kann das sein“, fragte Nami aufgebracht.

„Ich weis es nicht, doch wenn es stimmt, würde das einiges erklären“, antwortete Law. Ruffy nahm mich noch ein wenig fester in den Arm.

„Smoker du wirst doch nicht...“, begann Zorro.

„Nein, ich werde darüber schweigen das sie Gol D Jogers Tochter ist, aber versteht mich nicht falsch. Ich mache das nur weil sie mir leid tut“, sagte Smoker und schien die Anwesenden damit zu erstaunen. Langsam hatte ich mich etwas beruhigt und sah auf.

„Hey, Schwesterherz, geht es wieder“, fragte mich Ruffy erstaunlich sanft, worauf ich nur unsicher nickte.

„Ich werde sie auf die Sunny bringen, sie sollte sich ausruhen“, sagte Law und plötzlich fand ich mich auf seinen Armen wieder. Erschrocken hielt ich mich an ihn fest, als er dann los ging. Er brachte mich zurück auf die Sunny und legte mich in das Bett, in dem ich kurz zuvor wach geworden war.

„Versuch etwas zu schlafen, wir werden dir später alles erklären“, sagte Law. Ich nickte nur schweigend und er verließ langsam den Raum. Ich lag noch lange wach bis ich schließlich erschöpft einschlief.

Teufelsfrucht

Völlig verschlafen und mit wirren Haaren wachte ich auf und setzte mich langsam auf. Die Sonne schien mir mitten ins Gesicht, was mir ein wenig half besser wach zu werden. Ich sah mich um und sah das mir eines der Mädchen neue Sachen hingelegt hatte. Grinsend nahm ich das Kleid vom Stuhl und ging damit ins Bad. In ruhe machte ich mich frisch, zog das Kleid an, das mir bis zur Mitte der Oberschenkel ging und einen tiefen Ausschnitt hatte. Zu guter Letz flechtete ich mir die Haare zu einen französischen Zopf und ging dann raus aufs Deck. Dort waren alle über eine Zeitung gebeugt.

„Morgen Leute, was seht ihr euch den an“, fragte ich uns sah ebenfalls auf die Zeitung. Neugierig lass ich, über Ruffys Schulter hinweg die Titelseite.

„Was habe ich noch alles verschlafen“, fragte ich verwundert und Nami erzählte mir was passiert war als ich geschlafen habe.

„Wie konntest du das eigentlich verschlafen, es war ein heiden Lärm“, fragte mich Franky.

„Ach das! Wenn ich schlafe, dann schlafe ich. Du könntest neben mir eine Bombe zünden und ich würde wahrscheinlich weiterschlafen. Das einzige mit dem man mich schnell wach bekommt ist der Geruch von frischen Kaffee.“

„Und was ist das auf deinen Oberschenkel“, fragte Zorro neugierig. Grinsend zog ich das Kleid, an meinen linken Oberschenkel noch ein kleines Stück höher und sichtbar wurde ein zwanzig Zentimeter großer Totenkopf in dessen rechten Auge  sich eine blaue Rose befand. Zuvor hatte man nur das untere Ende sehen können.

„Den habe ich mir vor etwa drei Monaten stechen lassen. Mein Vater ist völlig ausgerastet als er es gesehen hat, weil ich es mir ohne seine Erlaubnis habe stechen lassen“, meinte ich grinsend.

„Verstehst du dich nicht mit ihn“, fragte Ruffy.

„Sagen wir so, wir sind nicht grade oft einer Meinung, aber es störte mich nie, da er so oder so nur selten da war“, antwortete ich ihn.

„Wieso willst du eigentlich Ärztin werden“, fragte Chopper und bei seiner Miene verdüsterte sich meine Miene, den es erinnerte mich an nicht sehr glückliche Zeiten.

„Ich war als Kind sehr schwächlich und als sechsjährige wurde ich schwer Krank. Ich habe sehr viel Zeit in Krankenhäusern verbracht und musste mich unzählige Behandlungen über mich ergehen lassen. Heute weiß ich das die Ärzte mir damals eine Überlebenschance von zwanzig Prozent gaben“, antwortete ich ihn. „Es war schmerzhaft, aber ich kämpfte, den ich wollte meine Mutter wieder lachen sehen. Sie besuchte mich jeden Tag und immer hatte sie ein lächeln aufgesetzt, aber oft kam sie von Gesprächen mit meinen Ärzten mit verweinten Augen wieder. Damals schwor ich das ich alles tun würde, damit andere Kinder  und Familien nicht so leiden müssen, wie wir es damals getan habe.“

„Das ist ja schrecklich. Was hattest du den“, fragte Nami erschrocken, worauf ich mir schwach lächelnd an den Kopf tippte.

„Ich hatte einen sogenannten bösartigen Tumor“, antwortete ich ihr. „Die Wahrscheinlichkeit das er jetzt noch wieder kommt ist sehr gering, dass hat man mir zumindest gesagt!“

„Aber was ist wenn du doch wieder krank wirst“, fragte Ruffy besorgt.

„Wie gesagt es ist sehr unwahrscheinlich“, antwortete ich ihn freundlich und ging zu ihn. Aufmunternd sah ich ihn in die Augen und legte meine Hände auf seine Schultern. „Ich weis worauf ich achten muss und ich verspreche dir dann sofort zu Chopper zu gehen. Ich habe das euch gesagt weil ich mit offenen Karten spielen will und nicht damit du dir Sorgen um mich machst. Wir beide wohlen doch Ace stolz machen, oder?“

„Danke“, sagte er und nahm mich vorsichtig in den Arm.

„Du bist eine wirklich starke junge Frau“, meinte dann Brook.

„Ja ja, genug Gefühlsduselei für heute. Wie geht es jetzt eigentlich weiter“, entgegnete ich, als mein Bruder mich wieder los ließ.  Nun erzählte mir Law von seinem Plan. Sie erzählten mir von den vier Kaisern, die sie stürzen wollten und von Don Quichotte de Flamingo, den sie mit Caesar erpressten, damit er von seinen Posten zurück trat. Der wohl ein ziemlich hohes Tier war und mit einen der vier Kaiser zusammen arbeitete.

Schweigend stand ich neben Law als er dann Flamingo anrief, um die Übergabe von Caesar zu regeln. Ruffy schien allerdings beschlossen zu haben sich in das Gespräch einmischen zu wohlen, doch ich wusste es zu verhindern. Kurzerhand zündete ich ihn einfach die Hose an, was ihn laut schreiend über das Deck rennen ließ, bis Lysop das Feuer löschte.

„Du hältst dich raus wenn Erwachsene miteinander reden, mein Freund“, sagte ich grinsend zu ihn, als er sich beschweren wollte. Die anderen lachten indessen laut und selbst Law der in diese seltsame Schnecke sprach lächelte leicht. Kurz nachdem er aufgelegt hatte legten wir schon in Dressrosa an und Law erklärte und anhand einer Karte, das weitere vorgehen.

Allerdings bemerkten wir erst nachdem er geendet hatte das Ruffy, Sanji, Zorro, Franky und der Samurai plötzlich fehlten.

„Ich werde die Jungs suchen gehen und ihnen alles erklären“, seufzte ich laut und setzte meinen Hut, den ich jetzt schon innig liebte auf.

„Sei aber vorsichtig“, sagte Robin.

„Klar doch“, entgegnete ich ihr grinsend und machte mich dann auf den Weg in die Stadt. Dort angekommen kam ich erst einmal nicht mehr aus den Staunen heraus. Im ersten Augenblick sah es nach einer ganz normalen Stadt aus, bis mir diese ganzen lebenden Puppen auffielen, die überall herum liefen und scheinbar sogar Partnerschaften mit normalen Menschen eingingen.

Immer wieder seufzend ging ich durch die Stadt und suchte die Jungs, was sich bei der Größe als kein leichtes unterfangen heraus stellten. Irgendwann kam ich an einen riesigen Kolosseum vorbei in das viel Menschen strömten. Nachdenklich ging ich hinein, den ich war mir eigentlich ziemlich sicher das ich einen der Jungs dort finden könnte. Sie würden sich sicher kämpfe ansehen, zumindest schätze ich sie so ein. Als ich eintrat war es bereits sehr voll und nur mit mühe fand ich einen freien Platz,

„Entschuldigung, ist hier noch frei“, fragte ich den großen Mann freundlich.

„Natürlich, setzten sie sich junge Frau“; antwortete dieser und sah mich an. Erschrocken sah ich mich an. Er war Blind und hatte zwei große Narben im Gesicht. Ich brauchte einen Moment bis ich mich fasste und setzte mich dann mit überschlagenen Beinen neben ihn. Suchend sah ich mich um, konnte aber keinen meiner Freunde in der riesigen Menschenmenge ausmachen. Aber nun saß ich schon hier und würde erst einmal sitzen bleiben, den ich war doch ein wenig neugierig.

Ein sprecher kündigte einen großen Kampf an, doch als ich hörte was der Preis sein sollte, gefror mir das Blut in den Adern. Doch ich zwang mich zur ruhe, was allerdings nicht zu reichen schien.

„Geht es ihnen nicht gut“, fragte mich der Mann neben mir freundlich.

„Es ist alles in Ordnung, ich fühle mich hier nur ein wenig unwohl. Ich wollte mich hier mit einen Freund treffen, der sich allerdings  zu verspäten scheint“, antwortete ich ihn. Er schien sich mit der Antwort zufrieden zu geben. Kurz darauf wurde die Teufelsfrucht hinter die Kulissen gebracht und der erste Kampf begann, den ich aber nicht wirklich folgte.

„Entschuldigen sie, würden sie mir den Platz freihalten, ist musste einmal schnell zur Toilette“; fragte ich den Mann freundlich, als der erste Kampf beendet war und die besiegten heraus geschafft wurden.

„Natürlich, gehen sie nur“, meinte er freundlich zu mir und stand auf. Gemächlich ging ich zum Ausgang der Tribünen und lief los, als ich auf den Gang dahinter war. Ich musste es irgendwie schaffen, an Ace Teufelsfrucht zu kommen, den für die Kämpfe war ich noch zu schwach. Ich würde es niemals, in meiner jetzigen Verfassung schaffen sie zu gewinnen. Ich wunderte mich ein wenig das ich unbemerkt hinter die Kulissen kam, doch als ich dort war, musste ich mich immer wieder vor den Mitarbeitern verstecken. Irgendwie schaffte ich es in den Raum hinter der Sprecherdtribüne zu gelangen, doch dort erwartete mich ein Problem. Die Frucht wurde von zwei Männern bewacht.

„Kleine was machst du hier, hier hast du nichts zu suchen“, sagte einer von beiden überrascht. Ohne zu zögern, zog ich das Schwert, das ich zu meinen eignen Glück, aus irgendeinen Grund mitgenommen hatte. Ich ließ es, eher unbewusst brennen und ging auf die beiden überraschten Männer los. Mit mehr Glück als verstand schaffte ich es sie zu überwältigen, zerbrach das Glas, unter der sich die Teufelsfrucht befand, mit dem Schwertgriff, packte sie und lief los. Immer wieder stellten sich mir Mitarbeiter in den Weg, die ich mit kleinen Feuerwalzen, die ich mit meinem Schwert erzeugte aus dem Weg schaffte, trotzdem zog ich meinen Hut tiefer ins Gesicht und lief noch schneller. Irgendwie schaffte ich es hinaus, und rannte schubsend durch die Menge die sich davor gebildet hatte. Panisch rannte ich die Gänge der Stadt entlang, bis ich nicht mehr konnte. Völlig außer Atem blieb ich in einer engen Seitengasse stehen und sackte an einer Hauswand auf den Boden. Fassungslos darüber das ich es wirklich geschafft hatte sah ich die Teufelsfrucht in meinen Händen an und umklammerte diese dann weinend.Ich brauchte ein paar Minuten bis ich mich gefasst hatte und sah mich um. Über mir befand sich eine Wäscheleine, von der ich mir eine weite Herrenhose stibitzte. Ich zog sie an, schnitt mit dem Schwert den Rock von meinen Kleid, wickelte die Frucht in den Stoff und versteckte diese dann in meinen Hut. Den Hut hängte ich mir auf den Rücken, öffnete meine Haare und spazierte gemächlich aus der Gasse. Ruhig ging ich durch die Stadt und ging sogar an einigen Wachen vorbei die mich scheinbar suchten.

Bei einen Café entdeckte ich dann verkleidet Robin, Law, Lysop und Caesar, zu denen ich mch setzte, als hätten wir uns dort verabredet.

„Was hast du jetzt wieder angestellt“, fragte mich Law, kaum das ich mich gesetzt hatte.

„Ich glaube ich bin auch nicht besser als Ruffy, ich manövriere mich scheinbar auch gerne in Probleme“, antwortete ich ihn leise. „Ich habe da etwas geklaut, da ich ansonsten niemals daran heran gekommen wäre.“

„Jetzt sag schon was du angestellt hast“, sagte er angespannt und schien jeden Moment vor Wut zu explodieren.

„Ist ja gut, beruhige dich Traffy“, sagte ich beschwichtigend. „Flamingo ist irgendwie an Ace Teufelsfrucht gekommen und hat sie als Preis ausgeschrieben. Ich konnte sie doch nicht dort lassen. Bitte sei nicht böse.“

„Ihr beiden raubt ein wirklich den letzten Nerv“, sagte er nun.

„Ich gebe mir auch die größte Mühe dabei“, sagte ich daraufhin grinsend zu ihn. Er schwieg daraufhin aber ich konnte ihn ansehen das er verdammt wütend war.

„Du wirst mit zur Übergabe kommen“, sagte er schließlich stand auf und wir taten es ihn gleich. Wir gingen durch die Stadt zu einer recht mitgenommen aussehenden Brücke, mit der wir auf eine andere Insel kommen würden.

„Da unten ist irgendwas und ich glaube es hätte uns gerne zum Mittagessen“, sagte ich leise nach etwa fünf Minuten.

„Woher weißt du den das“; fragte Lysop.

„Die riesigen Schatten da im Wasser. Die Biester beobachten uns“, antwortete ich und zog mein Schwert, was ich wieder entzündete. Genau in diesen Moment sprang ein riesiger Fisch mit Hörnern aus dem Wasser. Ich flambierte ihn mit einen der Feuerwirbel, doch dieses Mal waren sie größer als im Kolosseum.

„Wann hast du das den gelernt“, fragte mich Lysop überrascht, als ich schon den nächsten Fisch abwehrte.

„Vor etwa einer Stunde“, antwortete ich ihn. „Es wäre allerdings nett wenn ihr mir helfen könntet. Ich kann eigentlich nicht in geringsten mit einem Schwert umgehen und die Kontrolle der Flammen ist für mich auch noch sehr anstrengend. Nun halfen auch Lysop, Robin und sogar Caesar, der von Law mit seinem Herzen erpresst wurde, das dieser in gestohlen hatte. Wir liefen schnell über die Brücke als diese plötzlich vor uns aufhörte. Vor uns klaffte ein riesen Loch. Einer dieser Fische tauchte vor uns auf und setzte zum Angriff an, als er von irgendetwas getroffen wurde und in einem Netz gefangen wurde. Wir hörten Stimmen, die aber zusammen mit dem Fisch verschwanden als Lysop sie ansprach.

„Toll, und was machen wie jetzt“, fragte ich seufzend. Daraufhin hatte Law die glorreiche Idee uns von Caeasar auf die Insel fliegen zu lassen, was ich dann wiederum nicht so klasse fand.

Als wir dann aber auf der Insel ankamen erwartete uns schon das nächste Problem. Ein riesiges Marineschiff steckte mitten im Urwald der Insel und Robin entdeckte das es wohl noch nicht lange dort war. Law schickte Robin und Lysop in den Wald um nach der Marine Ausschau zu halten, damit sie uns nicht in den Rücken fallen konnten.

„Und was soll ich machen“, fragte ich ihnen, als die beiden im Wald verschwunden waren.

„Du wirst bei mir bleiben, aber greif nur an wenn ich es dir sage“, antwortete er mir.

„Wie du willst“, seufzte ich und ließ mich in den warmen Sand des Strandes fallen. Kurz drauf rief allerdings Sanji an und was er sagte war sehr beunruhigend. Scheinbar war Flamingo gar nicht zurück getreten und hatte uns nur in eine Falle gelockt.

„Klarer Fall von voll verarscht“, seufzte ich wieder und stand auf, aber als dann auch noch eine halbe Robin im Sand erschien und uns sagte das sie und unser Schütze uns nicht helfen konnten, verzweifelte ich etwas an der Situation. Und wie sollte es anders sein kam es noch Dicker. Kaum war sie verschwunden erschien die Marine und zu meinen Erstaunen kann der blinde Mann aus dem Kolosseum ganz an der Spitze, aber zu Krönen tauchte dann auch noch Flamingo auf.

„Nimm Caesar und verschwinde von hier“, meinte Law leise zu mir. „Das sind noch keine Gegner für dich.“

„Ist gut“, erwidert ich in der gleichen Lautstärke, packte Caesar am Schal und zog ihn mit mir, was aber nur einige Meter ging. Er wollte natürlich nicht von seinen Boss weg und stemmte einfach die Füße in den Boden. Grade als ich ihn Feuer unter den Hinter machen wollte packte er mich ohne Vorwarnung  und verpasste mir so eine das ich wieder einmal die Englein singen hörte.

Joker

Bevor ich aber auf irgendeine Art und Weise ausrasten konnte, weil ich schon wieder eine geschossen bekommen hatte, packte mich plötzlich Law. Ehe ich ihn fragend konnte was das sollte brach um uns herum die Welt zusammen. Als die Feuerwalze verebbte, standen wir, der Marineadmiral und Flamingo auf Säulen, die vom Angriff verschont worden waren.

„Also ich würde sagen wir kümmern uns später darum Caesar wieder einzufangen und hauen so schnell ab wie wir können“, sagte ich leise zum Mützenträger.

„Zur Abwechslung mal keine schlechte Idee“, meinte Law und wehrte den nächsten Angriff ab. Kaum hatte sich der Rauch verzogen, packte er mich schon um die Taille und sprang mit mir zum Wald. Sofort setzte er mich wieder auf den Boden und wir rannten beide so schnell wir konnten, natürlich folgten uns die anderen sofort.

„Eine kleine Frage, mal so am Rande. Wie verdammt noch mal hast du vor aus dieser Scheiße raus zu kommen“, fragte ich, als wie grade so noch einen Angriff ausweichen konnten. Er hatte in der Zwischenzeit eine dieser Teleschnecken rausgeholt und versuchte Nami zu erreichen.

„Ich bin für alle Vorschläge offen“, meinte er.

„Bei der nächsten Gelegenheit, setzt ich mich ab, schnappe mir Caeasar... und nein dieses Mal lasse ich mich nicht wieder überrumpeln und wir versuchen uns mit ihn als Geiser, zu verschwinden“, entgegnete ich.

„Gut so machen wir es“, sagte er und wir aufs Stichwort tauchte Don Flamingo auf. Er griff Law an, was ich ausnutze und im Wald verschwand, aber mir entging nichtd as Caesar angerannt kam und seinem Boss sagte das Law noch sein Herz hatte. Grade als der Gasmann erleichtert wirkte, trat ich schnell mit gezogenen Schwert hinter ihn und ließ es brennen.

„Keine Facksen oder dein Boss braucht einen neuen Wissenschaftler“, sagte ich zu ihn und drückte ihn vor mir her.

„Hey“, rief ich laut als ich drei Meter von Flamingo entfernt stand, der Law gestellt hatte.

„Ich denke den hier willst du eigentlich mit Kopf wiederhaben“, sagte ich grinsend, als Don Flamingo sich halb zu mir drehte.

„Joker, pass auf sie ist die Schwester vom Strohhut und Feuerfaust Ace“, schrie Caesar bevor ich es verhindern konnte. Ich seufzte lediglich, da es eh nur eine frage der Zeit gewesen war das es jemand heraus fand.

„Danke dir du riesen Furz“, meinte ich und sah dann ernst den blonden an. „Und vielleicht solltest du noch was wissen. Deine tolle Falle für meinen Bruder habe ich sabotiert!“

Dann sah ich zu Law und zeigte, so hoffte ich unauffällig auf, Caesar und dann hinter mich, worauf der schwarzhaarige nickte. Im nächsten Moment war Caesar vor mir verschwunden.

„Pass auf dich auf“, hörte ich noch leise von Law, bevor dieser mit Caesar flüchtete. Grinsend sah ich nur Don Flamingo an der schon mit einen echt wütenden Gesichtsausdruck den Mützenträger nachjagte. Ich folgte den dreien ebenfalls was nicht ganz so schwierig war, da sie einen ganz schöne Verwüstung hinterließen, aber ich war nicht einmal annähernd sie schnell wie die beiden. Ich lief zum Strand und zu meiner eigenen Verwunderung sah ich wie die Sunny plötzlich wegflog. Bevor ich aber groß darüber nachdenken konnte hörte ich Lärm von der Brücke und lief auf diese. Mitten auf dieser kam mir plötzlich eine Frau entgegen die flüchtete und mir nicht wirklich Beachtung schenkte. Schon von weiten sah ich Law und den blonden miteinander kämpfen. Irgendwie kam ich mir auf den Weg zu ihnen wie in einen Videospiel vor den ich mussten über etliche Trümmer springen und manchmal von einen zum anderen. Außer Atem kam ich dann auf einen intakten Stück Brücke an und erstarrte. Law hockte wieder einmal auf den Boden und Flamingo stand einige Meter vor ihn und telefonierte  mit irgendjemanden. Wütend darüber das er ihn verletzt hatte griff ich Jocker mit einer massiven Feuerwalze an, mit der ich mich selber erstaunte. Als das aber nichts nutze griff ich ihn mit brennenden Schlägen und Tritten an, denen er aber jedes Mal auswich.

„Aus dir hätte einmal eine große Kämpferin werden können“, sagte er plötzlich und im nächsten Moment spürte ich überall Fäden die mich fest hielten, so das ich mich nicht mehr bewegen konnte

„Du siehst deinen Bruder wirklich sehr ähnlich“, grinste er. Plötzlich schrie ich vor Schmerz, als er mich mit den Fäden durchlöcherte.

„Clarissa“, hörte ich Law schreien, doch auch er wurde von Jocker außer Gefecht gesetzt.

„Mir reicht es, ihr beiden werdet bereuen was ihr getan habt“, sagte Joker, packte uns und machte sich auf den Weg in die Stadt. Vor dem Kolosseum schmiss er uns nicht grade sanft auf den Boden, zog zwei Pistolen und schoss. Bevor ich mal wieder bewusstlos wurde hörte ich noch meinen Bruder unsere Namen schreien. 

 

Ein stechender Schmerz ließ mich schreien aus meiner Ohnmacht erwachen und sofort begrüßte mich ein fieses lachen, nahe an meinem Ohr. Schnell riss ich die Augen auf, bereute es aber sofort. Ich saß mitten auf Jockers Schoss, die Hände und Füße in Ketten. Es gab kaum eine stelle an meinem Körper die nicht schmerzte und vor allen bekam ich wieder einmal schlecht Luft.

Ich versuchte meine Flammen zu entfesseln, um irgendwie von ihn weg zu kommen, aber das einzige was ich erreichte war das ich noch erschöpfter war.

„Vergiss es kleines, das sind Seesteinhandschellen, sie blockieren Teufelskräfte“, meinte der Blonde lachend

„Ich mache dir noch ein letztes Mal ein Angebot. Arbeite für mich“, sagte er, worauf ich ihn an sah, doch zur Antwort spuckte ich ihn mitten ins Gesicht. Seine Antwort wiederum kam sofort. Erschlug mir heftig ins Gesicht und schleuderte mich durch den Raum, bis ich unsanft auf jemanden landete. Unsicher sah ich die Person an. Es war Law auf dem ich halb lag, der wiederum auf einen großen Stuhl angekettet war.

„Lass sie laufen, sie hat mit all dem nichts zu tun“, sagte Law.

„Nein, ich werde sie behalten“, sagte Jocker und mir wurde schlecht als ich das hörte. Ich war doch kein Haustier, dass man streunend auf der Straße einsammelte und behielt.

Plötzlich erklang vom Bildschirm, auf dem die Übertragung des Kolosseum lief ein Heidenlärm. Ich drehte langsam den Kopf und sah, wie irgend so ein blonder Kerl, die Frucht meines Bruders aß und dann spektakulär aus dem Kolosseum abhaute.

Also hatte Jocker mir die Frucht wieder abgenommen und sie wieder zum Wettkampf gebracht. Ich bekam auch wirklich nichts hin, was mich immer wütender werden ließ.

Plötzlich erklang eine laute Explosion und auf dem Bildschirm sah man, wie die Spielzeuge der Stadt sich in Menschen und Tiere zurück verwandelten. Im nächsten Moment stürmte ein fremder Mann in den Raum, griff Jocker an und Köpfte diesen. Wir hatten nicht einmal die Zeit es zu verarbeiten, als auch schon Ruffy und eine Frau in den Raum gerannt kamen.

„Clara, Traffy“, schrie er.

„Was machst du hier. Es besteht kein Bündnis mehr, wenn du mich los machst werde ich dich töten“, kam es aufgebracht vom Mützenträger

„Law... Halt doch einfach Mal die Klappe. Nimm einfach Mal Hilfe, den deine Pläne sind zum größten Teil voll in Wasser gefallen“, fuhr ich ihn an, als Ruffy versuchte unsere Handschellen zu lösen, ohne sie anzufassen.

„Wie kannst...!“

„Klappe, oder ich verpasse dir sobald wir los sind eine neue Frisur“, sagte ich wütend

 „Wäre einer von euch Jungs so nett und würde mir die Ketten abnehmen“, fragte ich dann freundlich. Sofort kam der Mann auf mich zu der zuvor Jockers erschlagen hatte und zerschlug meine Fesseln einfach mit seinem Schwert, wofür ich mich sofort bei ihn bedankte. Grade als ich Ruffy den Schlüssel für die Handschellen Ruffy abnahm um diesen Idioten Law zu befreien hörte ich sein Lachen. Plötzlich standen sah zwei Jocker, einer ohne Kopf und einer mit. Was dann geschah war alles so schnell das keiner von uns reagieren konnte. Ich hatte plötzlich seine Fäden um den Hals die sich so fest das ich Angst hatte mein Kopf würde gleich rollen. Zur selben Zeit verpasste Jocker den überraschten Ruffy ein schlag ins Gesicht das er vom Boden abhob und plötzlich bewegte sich das ganze Schloss. Es schmiss Ruffy, Law, die Frau und zwei Männer einfach nach draußen.

Verzweifelt versuchte ich die Fäden ab zu bekommen, doch ich zerschnitt mir nur die Finger. Ich wollte die Fesseln entzünden, als etwas mein rechtes Bein durchschoss und ich nächsten Augenblick fand ich mich auf den Boden wieder, mit Jocker der auf mir saß.

„Wenn du versucht hier irgendetwas anzuzünden ist dein Kopf ab“, sagte er mit einen verrückten grinsen im Gesicht. Er zog die Schnürre an meinen Hals so eng das ich nach jeden Atemzug rang, bleib aber auf mir sitzen.

Er fing an mit einen Käfig den er um die Insel gezogen hatte, die Bewohner der Stadt umzubringen und schlug diesen sogar einen Handel vor. Was mich aber noch mehr in Panik versetzte war das er hohe Kopfgelder auf meine Freunde aussetzte. Als er dann doch beschloss von mir aufzustehen bekam ich wieder Handschellen angelegt und erst da löste er die Fäden von meinen Hals. Ich spürte wie das Blut meinen Hals herablief, aber schnappte ungeachtet dessen erst einmal heftig nach Luft. Als ich wieder richtig atmen konnte steckte er eine Teleschnecke weg und kam dann auf mich zu, doch wisch nicht vor ihn zurück, sondern sah ihn trotzig an.

„Und jetzt zu dir. Wer bist du wirklich und wie kann es sein das du die Teufelskräfte der Feuerfrucht Besitz“, fragte er mich.

„Ich werde dir gar nichts sagen“, antwortete ich ihn und bekam dafür mal wieder einen Schlag zu spüren. Sollte ich das alles wie durch ein Wunder überleben musste ich trainieren um stärker zu werden.

„Noch einmal. Wer bist du, wie kommst du an die Teufelskräfte und wie stehst du zu Law“, fragte er, packte meine Haare um Nacken und zog meinen Kopf brutal zurück. 

„Schweigen hilft dir auch nicht, den du wirst eine lange Zeit bei mir bleiben, oder glaubst du etwa Law wird dich befreien“, flüsterte er mir ins Ohr.

„Mach dich nicht lustig über mich. Ich bin mir sehr wohl bewusst das ich nicht auf Law zählen kann“, log ich. Ich schätze den Kerl so ein wei meinen Bruder, wenn man einmal mit ihnen befreundet ist würden sie für einen durch die Hölle gehen.

Plötzlich ließ er mich los, da seine Gefolgsleute auftauchten, doch bevor ich irgendetwas tun konnte, spürte ich seine Fäden. Diese zwangen mich mich neben die Mauer zu knien, auf die er saß.

„Wer ist den das Mädchen“, fragte ein älterer Mann, der bei einen kleine Mädchen stand.

„Sie soll die Schwester von Strohhut und Portgas D Ace sein. Außerdem benutzt sie die Teufelskräfte der Feuerfrucht“, antwortete Jocker. Mit seinen Fäden zwang er mich auf zu stehen und zu ihn zu gehen. „Sie hat zwei Mal Law geholfen und hatte die Feuerfrucht aus dem Kolosseum gestohlen.“

„Wie kann das sein“, fragte eine Frau in Dienstmädchenoutfit überrascht.

„Das geht dich nen fechten Dreck an, Bitch“, antwortete ich der Frau, bereute es aber sofort, als Jocker in eine der Wunden an meiner Schulter drückte. Laut schrie ich und versuchte verzweifelt von ihn los zu kommen.

„Niemand beleidigt meine Familie“, fuhr er mich an und im nächsten Moment machte mein Kopf bekanntschaft mit der Mauer. Benommen rutschte ich an der Wand auf den Boden und blieb dort liegen. Mein Kopf fühlte sich an als würde er gleich zerspringen und vor meinen Augen tanzten weiße Punkte. Was ich aber mit bekam war das wenige später ein Höllenlärm aus der Stadt zu uns drang. Grade als es anfing wir wieder ein klein wenig besser zu werden, packte man mich und zog mich unsanft auf die Beine. Ohne hin zu sehen, wer mich da so grob packte trat ich diesen jemanden, so stark es mit den Seesteinfesseln ging mitten ins Gesicht.

„Das war ein großer Fehler“, knurrte Jocker und zog mich am Bein in die Luft.

„Ihr werdet dafür sorgen das niemand hier rauf kommt und ich werde mich einmal eingehend mit ihr unterhalten“, sagte Jocker zu seinen Leuten. Noch bevor sie alle gingen, wandte er sich mit mir ab und ging in den Palast, dabei hielt er mich die ganze Zeit am Bein in der Luft. Als er mich dann los ließ viel ich unsanft auf etwas weiches. Erstaunt sah ich zur Seite und sah das ich auf einem Bett lag. Kaum das mir bewusst wurde auf was ich da lag, hatte ich Jocker wieder auf mir sitzen. Grinsend zerriss er mein Oberteil und ich versuchte mich zu wehren, was aber mit ihn auf mir nicht funktionierte.

„Glaubst du wirklich das dich jemand retten kann. Der Strohhut schaffte es nicht seinen Bruder Ace zu retten, da wird er es bei dir auch nicht schaffen und was Law angeht! Auch er wird dich nicht retten können“, grinste er mich an. Ich wollte ihn etwas bissiges darauf erwidern, doch vorher versiegelte er meine Lippen mit den seinen. Es war ein grober Kuss, der mir den Atem raubte. Kaum das er sich von mir löste spuckte ich ihn, andern Dingen beraubt mitten ins Gesicht. Sofort spürte ich wieder seine Fäden schmerzhaft um meinen Hals, die sich zuzogen.

„Ich werde dich brechen, so das du nur noch eine wehrlose Puppe bist“, meinte er und machte sich an meiner Hose zu schaffen. Jetzt bekam ich wirklich eine solche Angst das ich sie nicht mehr verbergen konnte. Er fing daraufhin an zu lachen und machte weiter.

 

Als er schließlich von mir abließ, lag ich weinend in dem Bett und hatte meine Beine nah an meinen Oberkörper gezogen. Doch bevor er ging kettete er noch meinen linken Fuß an das Bett. Als ich mich ein wenig beruhigt hatte schlang ich die Decke, so gut es ging um meinen Körper.

Sabo

Ich hörte jemand über den Gang liefen und im nächsten Moment wurde die Türe aufgerissen. Es war wieder Joker, der ohne ein Wort zu sagen an mein Bett trat und die Kette an meinem Bein löste und mich dann grob auf die Beine zog. Ohne Rücksicht zog er mich hinter sich her und dabei klirrten die Ketten an meinen Handgelenken laut.

„Ich denke du wirst sehen wohlen wie ich deinen Bruder und Law umbringen werde“, meinte er, doch ich antwortete nicht. Zu viel hatte ich heute mit gemacht, hatte mein Körper mit gemacht als das ich mich noch irgendwie wehren konnte. Unsanft stieß er mich irgendwann zu Boden und setzte sich. Zu seinen Füßen lag ein fremder Mann und er sah nicht grade sehr gut aus und auf der anderen Seite stand ein Mann den gewaltig die Nase lief.

„Clara“, hörte ich plötzlich Ruffy schreien und drehte langsam den Kopf. Da standen plötzlich Ruffy und Law vor uns.

„Nur um sicher zu gehen, wieso seid ihr hier“, fragte Joker in gelangweilten Ton die beiden.

„Wir werden die in den Arsch treten und Clara befreien“, antwortete Ruffy.

„Dem stimme ich zu“, kam es daraufhin von Law und im nächsten Moment fand ich mich auf seinen Armen wieder. Sofort stellte sich Ruffy vor uns und Law legte mich sehr vorsichtig auf den Boden. Er zog einen Schlüssel aus der Tasche, von dem ich mich fragte woher er ihn hatte und löste erst einmal meine Fesseln. Dann löste er die Decke in die ich immer noch gewickelt war und kaum das er sah was darunter war, wirkte sein Blick wie versteinert.

„Das wird jetzt leider weh tun“, sagte er und legte seine Hand auf meinen Bauch. Wieder schrie ich laut vor Schmerz, doch als es endete, fühlte ich mich ein klein wenig besser. Ich sah das er zwei Pistolenkugeln in der Hand hielt und sie einfach achtlos neben sich zu Boden fallen ließ. Vorsichtig schlang er wieder die Decke um mich, nahm mich halb in den Arm.

„Er wird dafür büßen was er dir angetan hat“, flüsterte er mir ins Ohr.

„Kümmer dich lieber um Ruffy, er ist am ausrasten“, sagte ich leise. Scheinbar war der blonde Mann zu Jokers Füßen einer seiner Männer, den Ruffy wohl von früher kannte, der zu ihn gekommen war um von Joker getötet zu werden.

Vorsichtig legte mich Law wieder auf den Boden und ermahnte Ruffy ruhig zu bleiben, da es Jokers Absicht war ihn wütend zu machen, um es für sich zu nutzen.

Irgendwie schaffte ich es schwankend auf die Beine zu kommen und setzt einen Fuß auf den anderen. Law und Ruffy lagen verletzt am Boden und Joker erzählte von seiner Vergangenheit. Das er glaubte etwas besseres zu sein und das er seinen Vater getötet hatte, als dieser ihn zwang ein normales Leben zu führen.

„Sollen wir jetzt Mitleid mit dir haben. Das einzige was du bist ist ein verzogenes Gör, das damals gewaltig den Arsch versohlt haben müsste“, sagte ich leise und spürte wie sich unbewusst mein ganzer Körper entzündete. Aber etwas war anders. Jetzt fühlte es sich wirklich wie ein teil von mir an und ich hatte plötzlich keine Angst mehr vor meinen Teufelskräften. „Du hast deinen Vater wenigsten kennen lernen, was ich niemals kann. Niemals werde ich meinen richtigen Vater kennen lernen, niemals meinen Bruder kennen lernen und du heulst hier rum weil du plötzlich ein normales Leben führen musstest. Du bist erbärmlich.“

Über all um uns tanzten plötzlich Flammen, doch sie waren nicht rot, sondern blau. Mit einer Handbewegung kappte ich die Fäden mit denen er Ruffy und diesen Kerl namens Bellamy fest hielt. Dann weitete ich die Flammen aus und kappte die Fäden mit denen er die Bewohner der Stadt angriff. Dadurch war ich aber so abgelenkt das ich einen Angriff von ihn zu spät bemerkte. Auf einmal sprang Ruffy in den Weg und wir wurden bei durch die Decke hindurch in die Etage darunter befördert. Unsanft landete Ruffy genau auf mir drauf, was meine Wunden nicht grade besser werden ließ.

„Ruffy geh von mir runter, du bist schwer“, kam es leise von mir und sofort sprang mein Bruder erschrocken auf,

“Clara“, kam es erschrocken von ihn, doch ich grinste ihn nur schwach an und griff dann schon den Klon von Joker mit meinen blauen Flammen an.

„Kümmer dich um deinen Freund“, sagte ich, während ich versuchte gegen den Klon anzukommen.

„Law wage es nicht zu sterben, du bist mir eine Erklärung schuldig“, schrie ich so laut ich konnte, während mein Atem immer schwerer ging. Lange würde ich nicht durchhalten, aber ich schwor mir alles in meiner Macht stehende zu tun um den beiden zu helfen. Ich streckte eine Hand auf und schleuderte den Klon eine blaue Feuerwalze entgegen, die den ganzen Flur ausfüllte.  Als die Flammen schließlich verebbten, war von dem Doppelgänger nicht mehr übrig und als ich mich umdrehte kam grade Ruffy auf mich zu. Sein Freund saß bewusstlos an einer Wand und rührte sich nicht.

„Geh und steh diesen Idioten von Law bei, ich kümmere mich um deinen Freund und komm dann nach“, sagte ich erschöpft zu meinen Bruder. Dieser nickte, beförderte sich mit seinen Gummiarm auf die oberste Ebene, wo Law immer noch mit Don Flamingo kämpfte. Ich sah ihn nach und kaum das er verschwunden war kniete ich mich neben den Kerl den Ruffy Bellamy genannte hatte, riss Fetzen von der Decke ab, in die ich gehüllt war und verband notdürftig seine Wunden.

„Wieso tust du das, du kennst mich nicht einmal“, fragte er. Ich hatte nicht einmal mitbekommen das er wieder bei bewusst sein war.

„Klappe, du bist ein Freund meines Bruders und scheinbar ihn sehr wichtig, dass ist das einzig was für mich zählt“, antwortete ich ihn und sah mir eine seiner Kopfwunden an.

„Wer bist du“, fragte er mich misstrauisch.

„Clarissa. Freut mich deine Bekanntschaft zu machen Bellamy“, antwortete ich ihn grinsend. „Und komm nicht auf dumme Gedanken und versuch dich selbst umzubringen. Ich werde es nicht zu lassen.“

Mit großen Augen sah er mich an und ich merkte daran wie er sich anspannte das er irgendetwas vor hatte.

„Verzeih mir“, sagte ich holte aus und schlug seinen Kopf nicht grade sanft gegen die Wand, an der er lehnte. Er gab ein lautes Stöhnen von sich und im nächsten Moment fiel sein bewusstloser Kopf auf seine Brust. Vorsichtig legte ich ihn auf den Boden und anderen Dingen beraubt riss ich noch zwei Fetzten van der Decke ab und fesselte ihn damit, so gut es eben ging.

Erschöpft lehnte ich mich neben ihn an die Wand und lauschte. Plötzlich hörte ich Ruffy schreien und für mich klang es nach den Schrei eines wütenden Tieres, das bereit war jeden umzubringen der sich in seinen Weg stellte. Sofort machte ich mir Sorgen um die beiden und wollte aufstehen um zu ihnen zu laufen, doch mein Körper verweigerte nun endgültig den Dienst.

 

Ich hatte müde die Augen schlossen, aber lauschte weiter den Kampfgeräuschen die von oben immer wieder zu uns herunter drangen, doch irgendwann drangen auch etwas andere in meine Ohren. Es waren Schritte von jemanden der schnell durch die Gänge liefen und mir immer näher kamen.

Sofort war meine Müdigkeit wie verflogen und ich stand langsam auf und sah in die Richtung aus denen die Schritte kamen. Ich stellte mich mitten in den Gang und sah bald einen Mann, der mir irgendwie bekannt vorkam, doch wollte mir nicht einfallen woher. Er verlangsamte meinen Gang, um so näher er mir kam und blieb schließlich drei Meter vor mir stehen.

„Geh mir aus dem Weg“, kam es aufgebracht von ihn.

„Das kann ich zu meinen Bedauern nicht machen. Meine Freunde da oben haben so schon alle Hände voll zu tun, da brauchen sie nicht noch einen Gegner“, seufzte ich und strich mir die langen Haare aus dem Gesicht.

„Dann lässt du mir keine andere Wahl“, sagte er und zog einen Eisenstange vom Rücken. In der nächsten Minute stand er in Flammen.

„Du bist also der Kerl, die die Teufelsfrucht von Ace gegessen hat“, sagte ich wütend und verschränkte meine Arme vor der Brust. „Sie gehörte mir, du hattest kein Recht sie zu essen.“

Bevor einer von uns reagieren konnten hörte ich wie Ruffy scheinbar eine Reihe von Attacken startete.

„Verdammt Ruffy was machst du da oben“, murmelte ich besorgt und sah zu dem Loch in der Decke.

„Ruffy, woher kennst du meinen Bruder, du bist kein Mitglied in seiner Mannschaft“, fragte der Kerl mich misstrauisch und ich sah ihn nicht wenig misstrauisch an.

„Was geht dich das an, aber wenn du es genau wissen willst mit ich erst seid kurzen in der Mannschaft meines Bruders“, antwortete ich ihn, ohne wirklich über meine Antwort nach zu denken.

„Bruder? Meinst du damit etwa Monkey D Ruffy“, fragte er und seine Flammen erlöschen.

„Kennst du noch einen anderen Piratenkapitän mit den Namen Ruffy“, antwortete ich ihn und schüttelte meinen Kopf leicht, um den Schwindel zu vertreiben.

„Stimmt etwas nicht mit dir“, fragte mich der Kerl plötzlich besorgt und kam auf mich zu.

„Was interessiert dich das“, fragte ich ihn misstrauisch.

„Ich mach mir eben Sorgen wenn meine Schwester, scheinbar verletzt ist“, antwortete er und ich sah ihn wie versteinert an. Im nächsten Moment saß ich auf den Boden, ohne wirklich zu wissen wie ich da hin kam. Irritiert sah ich auf, als der Kerl auf einmal vor mir kniete.

„Wer bist du“, fragte ich ihn.

„Sabo, ich bin Ruffys und Ace Bruder“, antwortete ich ihn und er fing an zu lachen, da ich ihn ansah als wäre er ein Alien.

„Ich wusste nicht einmal das ich auch eine Schwester habe“, meinte er und hob mich auf einmal ohne Vorwarnung auf den Arm. Mein Protestieren missachtete er einfach und ging weiter.

„Und ich wusste nicht das ich einen dritten Bruder habe“, sagte ich leise und wisch seinem Blick aus, da mir die Situation ein wenig unangenehm war.

„Verwandt sind wir ja auch nicht, Ich habe mit Ruffy und Ace Brüderschaft getrunken und seid dem sind wir Brüder“, erklärte er mir. „Für die beiden würde ich alles tun und jetzt auch für dich!“

„Schön“, meinte ich nur tonlos und schwieg den restlichen Weg hinauf, zu den kämpfenden. Ruffy kämpfte gegen Don Flamingo, doch sah Law nirgendwo. Ich fing an zu strampeln, so das mich Sabo herunter lassen musste und sah mich suchend nach diesen Idioten um. Schließlich sah ich ihn verletzt auf den Boden liegen und rannte ungeachtet über das Geschehen um uns herum zu Law. Sabo folgte mir und sah mich fragend an, als ich mich neben Law kniete und mir sofort seine Wunden ansah, die nicht grade wenige waren. Wieder riss ich Stücke aus der Decke ab und verband notdürftig die schlimmsten Wunden, doch eine Schusswunde sah nicht besonders gut aus.

„Verdammt“, fluchte ich und drehte ihn vorsichtig auf den Bauch. Den Mantel den ich ihn zuvor ausgezogen hatte legte ich ihn unter den Kopf und sah mir die Schusswunde an. Meiner Meinung würde sie ihn nicht innerhalb einer Stunde umbringen, doch war ich mir nicht sicher wann er wieder wach werden würde um sie selbst, mit Hilfe seine Teufelskräfte heraus zu holen.

Verzweifelt versuchte ich mich an die Lehrbücher, über Medizin von meinem Vater zu erinnern, die ich als Vorbereitung für das Studium gelesen hatte, zu erinnern.

„Was hast du vor“, fragte Sabo mir, als ich die Wunde um die Schusswunde abtastete.

„Ich muss die Kugel herausholen“, sagte ich und musterte Law. „Halt ihn bitte fest, wenn er aufwachen sollte, darf er sich nicht bewegen.“

„Kannst du den so etwas“, fragte er mich verwundert kniete sich auf Law andere Seite und hielt ihn fest.

„Theoretisch ja, praktisch nicht wirklich, aber mir bleibt keine andere Wahl. Ich habe keine Ahnung aus was die Kugel ist und ob sie ihn vergiften könnte“, sagte ich und schon hollte ich die Kugel heraus. Law wurde dadurch zum Glück nicht wach, aber durch meine Behandlung fing die Wunde wieder zu Bluten an und das nicht grade wenig. Wieder fluchte ich und dachte angestrengt nach. Plötzlich viel mir da etwas ein und ich sah nachdenklich auf meine Hand. Ich entzündete meine Hand, achtete aber darauf das es nur eine rote Flamme war und brannte die Wunde vorsichtig aus, womit sie aufhörte zu verbluten.

„Wie kann das sein“, fragte Sabo mich erstaunt.

„Später“, antwortete ich nur und drehte Law, nachdem ich die Wunde verbunden hatte wieder auf den Rücken. Vorsichtig platzierte ich seinen Kopf auf meinen Schoss, nahm ihn die Mütze ab, die ich neben ihn legte und strich ihn sanft die Haare aus dem Gesicht.

„Law wage es dich bloß nicht mir hier wegzusterben“, sagte ich leise zu ihn und beugte mich dann zu ihn herunter und flüsterte ihn ins Ohr. „Ich will dir doch noch sagen, das ich mich in dich verliebt habe.“

Im nächsten Moment erklang ein Heidenlärm, worauf ich mich aufrichtete und mich um sah. Steine flogen durch die Luft und Staub wurde aufgewirbelt. Ich wollte aufstehen, doch meine Beine verweigerten mir wiedereinmal den Dienst. Schützend beugte ich mich über Law, doch uns trafen keine Steine. Erstaunt sah ich auf und sah Sabo schützend vor uns stehen.

„Danke“, sagte ich zu ihn und meinte es genau so.

„Dafür nicht, du bist immerhin meine Schwester und der Kerl scheint dir sehr wichtig zu sein“, sagte er grinsend.

„Das ist Trafalgar Law, er ist eine Allianz mit Ruffy eingegangen um die vier Kaiser zu stürzen“, sagte ich zu ihn und sah besorgt zu Ruffy.

„Ruffy wird es schon schaffen, keine Sorge er ist sehr stark“, meinte Sabo aufmunternd zu mir.  Ich sah ihn dankbar an und sah dann wieder besorgt zu Law herunter. Immer wieder strich ich ihn eher unbewusst durch die Haare.

„Wie heißt du überhaupt“, fragte mich Sabo neugierig.

„Oh verzeih! Mein Name ist Portgas D Clarissa, aber alle nenne mich nur Clara“, antwortete ich ihn und musste bei seinem Blick leise lachen. „Ja, so wie es im Moment aussieht bin ich Ace leibliche Schwester, aber wir können uns nicht sicher sein. Ich bin aufgewachsen ohne etwas von ihn oder Ruffy zu wissen.“

„Jetzt wo du es sagst, du siehst Ace wirklich sehr ähnlich, besonders wenn du lachst“, meinte Sabo grinsend.

„Ich beneide euch. Ihr kanntet ihn gut und ich weis nicht einmal wie er ausgesehen hat“, sagte ich leise.

„Ich kann dir später erzählen wie er als Kind so war“, meinte er aufmunternd zu mir, worauf ich ihn ein dankbares lächeln schenkte. Plötzlich spürte ich eine Regung von Law und sah sofort zu ihn. Verwirrt sah er mich mit seinen grauen Augen an.

„Verdammt Law erschrecke mich nie wieder so, ich dachte echt du stirbst mir hier weg“, sagte ich überglücklich.

„Wieso weinst du den“, fragte er mich mich, streckte die Hand aus und strich mir über das Gesicht. Erstaunt stellte ich fest das ich wirklich vor Erleichterung weinte.

„Ich weine doch gar nicht, ich habe nur Staub in die Augen bekommen“, erwiderte ich daraufhin schwach grinsend und bemerkte dann Law Blick.

„Das ist Sabo, wohl ein lang verschollener Bruder“, sagte ich grinsend.

„Was macht der zweite Mann der Revolutionsarmee hier“, fragte Law.

„Ich hatte hier zu tun, als es anfing beschloss ich meinem Bruder beizustehen“, sagte Sabo ernst.

„Eine Revolution muss nicht unbedingt etwas schlechtes sein, das hängt immer davon ab für was sie stehen und wie sie ihre Ziele durchsetzten“, mischte ich mich ein. „Um genau zu sein machen wir im Moment nichts anderes!“

„Ganz unrecht hat sie damit nicht“, meinte Sabo grinsend. Law erwiderte nicht darauf sondern versuchte sich aufzusetzen, doch ich drückte ihn sofort wieder runter.

„Bleib liegen, ich habe keine Lust dich wieder verbinden zu müssen“, sagte ich ernst.

„Du warst das“, fragte er mich verwundert.

„Klar, oder siehst du Chopper hier irgendwo herumspringen“, antwortete ich ihn eingeschnappt.

„Du solltest ihr dankbar sein. Sie hat sogar die Kugel entfernt und die Blutung gestoppt“, mischte sich Sabo ein, worauf Law mich erstaunt ansah. Ich sah ihn nur kurz an und sah dann wieder zu Ruffy, der den Kampf mittlerweile auf die Stadt ausgeweitet hatte. Ich war wirklich erstaunt über Ruffy, zwar wusste ich schon vorher das er wohl stark war, doch hatte ich keine Ahnung gehabt wie stark er wirklich war.

„Wenn das vorbei ist komm mit auf mein Schiff, ich werde dich in Medizin unterrichten“, riss mich Law vom Kampf los. Erstaunt sah ich ihn an und war mir nicht ganz sicher ob ich mich nicht verhört hatte.

„Ich kann natürlich verstehen, wenn du bei Ruffy bleiben willst“, sagte Law, als ich ihn nicht antwortete.

„Ich muss darüber nachdenken, Law“, entgegnete ich ihn freundlich. „Seid dem ich hier bin ist einfach zu viel passiert.“

Plötzlich war da stille und auf einmal hörten wir wie die Leute anfingen zu jubeln und im nächsten Moment verschwand der Käfig über uns.

„Hat er es geschafft“, fragte ich.

„Hat er“, kam es vor Sabo und ich fing vor Erleichterung an zu Lachen.

Mein Name ist...

Sado war kurz nach ende des Kampfes gegangen mit der Bemerkung wir würden und später sehen, aber lange war ich nicht mit Law allein. Bald kamen auch meine Freunde und einige andere Personen, doch es war mir im Moment egal wer sie waren, ich wollte mich nur noch ausruhen.

„Wie geht es Ruffy“, fragte ich sie sofort besorgt.

„Er ist zwar verletzt, aber er wird wieder“, antwortete Robin freundlich

„Zum Glück“, sagte ich nur noch und verlor den Kampf mit der Bewusstlosigkeit.

 

 

Als ich mal wieder aus der Bewusstlosigkeit erwachte lag ich neben meinem schlafenden Bruder und hörte Sados Stimme. Er erzählte von seiner Zeit in Revolutionsarmee und das er lange Zeit sein Gedächnis verloren hatte. Er durch Ace tot war dieses dann wiedergekommen.

„Und wie denkst du jetzt von mir Clarissa“, fragte Sado ernst.

„Ich denke jetzt auch nicht anders von dir als vorher“, antwortete ich ihn und setzte mich vorsichtig auf. „Du bist ein guter Kerl und ich bin mir sicher das Ace stolz auf dich wäre und dir absolut keine Schuld geben würde. Außerdem führst du doch sein Erbe weiter, du beschützt unseren dummen, kleinen Bruder.“

„Aber ich...“

„Nein Sado,  es gibt kein aber. Ich kenne Ace nicht wirklich, da ich ihn nie getroffen habe, aber ich bin mir sehr sicher bei diesen Gefühlen“, sagte ich ernst. „Mein Bruder lass die Vergangenheit ruhe, den diese können wir nicht mehr ändern. Sie nach vorne und lass uns das verändern was vor uns liegt.“

„Danke“, sagte er und nahm mich übermütig in den Arm, was mich leise aufschreien ließ. Erschrocken ließ er mich sofort los.

„Danke, das waren meine Rippen“, meinte ich und hielt mir diese.

„War das Don Flamingo“, fragte er sofort.

„Nicht nur. Vor einigen Tagen habe ich Law geholfen, als Vergo ihn zwischen hatte und dabei habe ich einiges abbekommen“, antwortete ich ihn. „Bis vor kurzen habe ich ein ziemlich ruhiges Leben geführt und habe daher nicht viel Ahnung vom Kämpfen, da bleibt es nicht aus das ich dresche kassiere, wenn ich mich mit den großen anlege.“

„Du solltest mit mir mitkommen, wir können dich beschützen. Viele werden es nun auf Ruffy abgesehen haben, es ist zu gefährlich für dich“, sagte er aufgebracht.

„Nein Sado, ich werde kämpfen und stärker werden. In den vergangenen Tagen ist mir einiges klar geworden und ich möchte meinen Teil an der Veränderung leisten, auch wenn er nicht besonders groß sein wird“, sagte ich ernst.

„Ihr seid unverbesserlich, die ganze Familie“, meinte daraufhin Zorro grinsend.

„Gebe mir mühe“,  entgegnete ich ihn grinsend.

„Clara, denk über sein Angebot nach. Er wird dir sicher vieles beibringen können“, sagte Sado und sah dabei den schlafenden Law an. „Außerdem solltest du nicht zu lange warten und laut deine Worte von vorhin sagen.“

„Das hast du gehört“, fragte ich ihn mit knallrotem Gesicht.

„Ich habe gute Ohren, Schwesterherz“, antwortete er grinsend.

„Blöd Mann“, meinte ich nur eingeschnappt. Sado stand dann grinsend auf und setzte sich seinen Hut auf. Er zog etwas aus der Tasche was wie ein Blatt Papier aussah, riss ein Stück ab und gab es dann Zorro. Ich sah es nur verwirrt an.

„Bitte passt mir gut auf meine Geschwister auf, auch wenn sie sicher anstrengen sind“, meinte Sado, sah mich noch einmal grinsend an und ging dann.

„Ich sagte doch blöd Mann“, kam es noch eingeschnappt von mir.

„Von welchen Angebot sprach er“, fragte Zorro neugierig.

„Nicht mehr heute“, antwortete ich ihn, legte mich wieder hin, drehte ihn den Rücken zu und war keine Minute später schon wieder im Reich der Träume. 

Die Vögel zwitscherten laut und die Sonne schien mir gnadenlos ins Gesicht, als ich wach wurde, doch ich hatte keine Lust auf zu stehen. Murrend drehte ich mich zur Wand und zog mir die Decke über den Kopf.

„Clara aufstehen“, hörte ich die nervige Stimme meines Bruders, doch ich versuchte ihn nicht zu beachten, doch hatte er deutlich etwas dagegen. Ich spürte wie er neben mich ins Bett sprang und im nächsten Moment rüttelte er an meiner Schulter.

„Lass das“, murmelte ich schlecht gelaunt, was in aber nicht wirklich störte. Blitzschnell drehte ich mich um und donnerte ihn eine.

„Sach mal, gehts noch, ich will schlafen“, fuhr ich ihn wütend an. Er rieb sich aber nur den Kopf und sah mich grinsend an.

„Ich habe dir gesagt das du sie lieber in ruhe lassen sollst“, kam es amüsiert von Zorro. Schlecht gelaunt setzte ich mich nun doch auf und strich mir meine wirren Haare aus dem Gesicht.

„Wie spät ist es“, fragte ich Zorro verschlafen.

„Fast Mittag“, antwortete er. „Wir waren eben im Palast und haben deine Sachen geholt und dir ein paar neue Klamotten besorgt.“

„Danke, könntet ihr dann vielleicht kurz raus gehen“, fragte ich sie, worauf Zorro nur nickte. Wortlos packte er meinen Bruder am Kragen und zog ihn mit sich nach draußen. Kaum war alleine Stand auf und zog mir die neue knielange schwarze Hose und das gleichfarbig Top an. Nach dem ich dann meine Haare mit einem Haarband gebändigt hatte, setzte ich meine Hut auf, nahm das Schwert in die Hand und ging dann nach draußen.

Ich sah mich um und sah wie Lysop, Franky bei dessen Reparatur half. Robin die in einen Buch lass, Zorro saß an der Hauswand und schlief und Ruffy saß auf der Wiese und sah den ebenfalls schlafenden Law an. Kurz zögerte ich und ging dann zu meinem Bruder und setzte mich neben ihn.

„Ruffy ich muss mal mit dir reden“, sagte ich unsicher zu ihn worauf er mich fragend ansah. „Law hat mir gestern angeboten ihn zu begleiten und mich in Medizin zu unterrichten. Ich will das nicht alleine entscheiden, schließlich bist du mein Bruder und ich habe immer noch von vielen keine Ahnung.“

„Was möchtest du den gerne“, fragte er mich freundlich.

„Ich würde ihn sehr gerne begleiten“, antwortete ich ihn unsicher.

„Hey schon okay, aber versprich mir auf dich auf zu passen“, sagte er grinsend.

„Werde ich und ich verspreche dir hart zu trainieren, damit ich stärker werde und euch weniger Sorgen mache“, erwiderte ich ihn ebenfalls grinsend.

„Und dann kämpfen wir mal gegeneinander“; sagte er grinsend, weswegen ich mich ein lautes lachen nicht verkneifen konnte.

„Klar doch und wo soll ich dann alles meine Einzelteile einsammeln“, fragte ich ihn, worauf er dann auch anfing zu lachen.

„Aber mit deinen blauen Flammen hast du mich gestern echt umgehauen, die waren cool“, grinste er. Mit einen breiten grinsend entzündete ich meine linke Faust und sofort sahen mich die Jungs die wach waren begeistert an. Und wie war es anders zu erwarten packte Ruffy voll in die Flammen und verbrannte sich ordentlich.

„Du Idiot, blauen Flammen brenne deutlich heißer, als rote“, schimpfte ich mit ihn, zog ihn auf die Beine uns Haus und hielt seine Hand unter kaltes Wasser. Er fing an zu jammern doch hielt die Hand gnadenlos unter das Wasser.

„Was ist den hier los“, hörte ich Law verschlafene Stimme hinter mir und sah zu ihn.

„Ruffy hat sich an meinen Flammen verbrannt“, antwortete ich ihn seufzend, wandte mich dann wieder zu Ruffy und seufzte erneut. Er hatte sich ordentlich die Hand verbrannt.

„Ich werde runter in die Stadt gehen und was gegen Branntwunden holen. Und Ruffy, die Branntblasen dürfen nicht platzen, sonst entzündet sich das womöglich“, sagte ich ernst zu ihn.

„Ich werde dich begleiten“, meinte Law ernst.

„Mach doch was du willst“, entgegnete ich daraufhin nur und verließ schon die Hütte. Law folgte mir und nachdem ich Robin und den anderen bescheid gesagt hatte ging ich gemeinsam mit dem schwarzhaarigen in die Stadt. Ohne ein Wort zu sagen gingen wir eine ganze Zeit nebeneinander her. Nach einigen suchen fand ich dann eine Apotheke die halbwegs intakt geblieben war. Ich besorgte eine Branntsalbe und einige andere Dinge, die ich für die Jungs brauchte und kaum war ich aus der Apotheke raus, nahm mir Law trotz meines Protestes die Tüte ab.

„Du weißt aber schon das du dich eigentlich noch schonen müsstest“, sagte ich ernst zu ihn.

„Du doch selber auch. Eigentlich solltest du im Bett liegen und dich ausruhen“, meinte er.

„Pack dir doch an die eigene Nase“, entgegnete ich, was ihn zum grinsen brachte. „Du Law steht dein Angebot von gestern noch?“

„Natürlich“, sagte er blieb stehen und hielt mich am Handgelenk fest, damit ich ebenfalls stehen blieb. Ernst sah er mich an.

„Ich habe vorhin mit Ruffy darüber geredet und na ja... er meinte das ich das machen sollte was ich gerne möchte“, sagte ich unsicher und wisch seinem Blick aus. „Ich würde sehr gerne mit dir mit kommen.“

Er fing an zu grinsen und zog mich näher zu sich. Unsicher sah ich ihn an.

„Das freut mich“, sagte er und beugte sich vor so das er mir sehr nah kommt. „Übrigens habe ich dein Geständnis gestern mitbekommen!“

Erschrocken sah ich ihn an und  wollte mich los reißen, doch er zog mich kurzerhand näher an sich und schlang einen Arm um meine Tailie, damit ich nicht weg kam. Die gestrigen Bilder kamen mir wieder in den Sinn und ich bekam Panik. Verzweifelt versuchte ich ihn wegzudrücken, doch er zog mich nur noch enger an sich.

„Lass mich los“, schrie ich und im nächsten Moment musste er mich los lassen. Kaum das ich meine Flammen wieder gelöscht hatte rannte ich los, ich wollte nur weg, doch ich kam nicht weit. Plötzlich stand Law vor mir und ich rannte genau in ihn rein.

„Clarissa, es ist alles gut“, sagte er und nahm mich in den Arm. Sofort spannte ich mich an und zuckte leicht zusammen als ich seine Hand in meinem Nacken spürte.

„Er wird dir nie wieder etwas antun können, kleines. Alles ist gut“, sagte er leise. Weinend klammerte ich mich an ihn und verbarg mein Gesicht in seinem Mantel. Er nahm mih vorsichtig in den Arm und redete mir leise beruhigende Worte zu.

„Willst du zurück“, fragte er mich, als ich mich halbwegs beruhigt hatte. Ich nickte nur und ging ohne ein Wort zu sagen neben ihn her zu den anderen und auch dort sagte ich kein einziges Wort, als ich Ruffys Hand versorgte. Danach kümmerte ich mich noch um die Wunden der Jungs und ging dann wortlos nach draußen.

Ich musste einfach ein wenig alleine sein und nachdenken, weswegen meine Füße mich wieder in die Stadt trugen. Nachdenklich streifte ich durch die Straßen, wobei mir aber nicht entging dann die Marinen plötzlich viel aktiver war. Überall rannten sie in Gruppen herum und ich hörte das sie meine Freunde suchten. Ich bekam aber auch mit das sie nicht mehr in der Hütte waren sondern irgendwo hin flüchteten. Ich beschloss einfach einer besonders großen Gruppe Soldaten zu folgen, was sich schnell als richtige Entscheidung heraus stellte. Wie nicht anders zu erwarten hatte Ruffy sich wieder einmal riesige Probleme eingehandelt. Bei ihn war die Prinzessin des Landes und beide schienen sich gut zu kennen. Ich hielt mich versteckt bis man meinen Bruder mit einen Netz aus Seestein traf. Ohne groß nach zu denken, wie immer in den letzten Tagen, stellte ich mich zwischen die beiden und der Marine.

„Schnell mach in los und haut ab“, sagte ich leise zu den beiden.

„Mädchen, verschwinde, er ist ein gesuchter Pirat“, meinte der Kommandant der Truppe wütend. Ich beachtete ihn nicht sonderlich, sondern erzeugte zwischen ihnen und uns eine hohe Mauer aus blauen Flammen.

„Bruderherz, Erklärung bitte“, sagte ich mit ersten Miene zu ihn.

„Kyros ist Rebeccas Vater, aber er will sich wohl von ihr fern halten was ich nicht gut heißen kann“, erklärte er. Kurz dachte ich darüber nach. Kyros war doch der Krieger der Jokers Klon geköpft hatte und in dessen Hütte wir unter gekommen waren.

„Du treibst mich eines Tages noch in den Wahnsinn Ruffy. Also gut, los mit dir ich werde mich um die hier kümmern“, sagte ich freundlich zu ihn.

„Danke Clara, wir sehen uns später am östlichen Hafen“, meinte er noch und sprang auf nächste Dach. Daraufhin ließ ich die Feuerwand verschwinden und sah die Marinesoldaten an. Auf den Befehl ihres Kommandanten legten sie ihre Waffen an, worauf ich mein Schwert zog und es entzündete. Grinsend stürmte ich auf die Marinesoldaten zu und griff sie an. Irgendwie hatte ich so langsam den dreh raus wie ich das Feuer am besten benutze, aber vor allen hatte ich herausgefunden das ihre Schusswaffen explodierten wenn ich sie anzündete. Grade als ich mein Schwert in die Scheide steckte, wurde ich plötzlich gepackt. Zum Glück erkannte ich Ruffy rechtzeitig, sonst hätte ich ihn womöglich noch geröstet.

„Und alles geregelt“, fragte ich ihn grinsend und hielt mich an ihn fest, während er von einen Dach zum anderen sprang.

„Ich habe sie zum Hügel gebracht, den Rest muss sie alleine Regeln“, erklärte er mir grinsend. Als er auf eine Straße landete, setzte er mich ab und wir rannten nebeneinander her.

Plötzlich fing an die Erde zu beben und überall um uns herum flogen die Trümmer der Stadt in die Luft. Wir sahen uns schweigend an und beschleunigten unser Tempo noch ein wenig. In der nähe des Hafens sah ich dann unsere freunde und einige Leute die mir fremd waren, aber vor ihnen stand auch ein Mann mit den Mantel der Marine. Im rennen zog ich noch mein Schwert, rannte so schnell ich konnte, sprang und griff den Kerl von der Marine mit meinem brennenden Schwert an. Er bemerkte mich allerdings früh genug und wehrte den Angriff ab, worauf ich mich von ihn abstieß und zwei Meter von in entfernt auf meinen Füßen landete.

„Du bist doch der alte Mann aus dem Kolosseum“, sagte ich verwundert zu ihn.

„Du kennst ihn“, fragte Ruffy verwundert, als er mich erreichte.

„Und du bist die junge Frau, die plötzlich verschwunden ist. Was hast du mit den Strohhüten zu tun“, fragte er.

„Monkey D Ruffy ist mein Bruder und ich werde alles in meiner Macht stehende tun um ihn zum König der Piraten zu machen“, sagte ich grinsend. „Ich verabscheue die Marine, die sich als Beschützer der Menschen darstellt und dann jemanden wie Don Flamingo tun und walten lässt wie es ihn beliebt.“

„Starke Wort, junge Dame. Wie ist dein Name“, fragte er mich.

„Mein Name ist Portgas D Clariassa, ich bin Feuerfaust Ace Schwester“, antwortete ich ihn mit einen grinsen und hörte neben mir Ruffy kriechen. Die Fremden neben meine Freunden sahen mich einfach nur fassungslos an.

„Zusammen“, fragte ich Ruffy grinsend, der sofort nickte. Mit einen grinsen rannte ich los und erzeugte mit einen Schwung meines Schwertes einen Feuersturm um den Kerl. Im gleichen Moment griff mein Bruder ihn mit einer riesigen gepanzerten Hand an. Mich wunderte allerdings das mein Bruder jeden seiner Angriff ankündigte, bis ich verstand wieso.

„Du verdammter Vollidiot“, schrie ich ihn an und gab ihn eine solche Kopfnuss das er in die Knie ging.

„Er ist ein Krieger, er braucht seine Augen nicht, du Narr. Man kann auf vielerlei Weisen sehen, also unterschätze ihn nicht“, meckerte ich meinen Bruder an, der mich mit großen Augen ansah.

„Du bist eine erstaunliche junge Frau, Portgas D Clarissa. Es ist schade das du diese Seite gewählt hast“, meinte der Kerl. Ich erwiderte nicht darauf sondern bombardierte ihn mit einen Hagel aus Feuerkugeln. Abwechselt griff nun Ruffy und ich ihn an, wobei Ruffy immer noch seine Angriff vorher ankündigte. Plötzlich startete der Kerl irgendeine Attacke, doch bevor ich herausfinden konnte welche, fand ich mich auf Law Armen wieder.

„Lass mich runter, was soll das“, schrie ich ihn stinksauer an.

„Das sollte ich eher dich fragen. Bist du jetzt völlig Wahnsinnig, dich mit einen Marineadmiral anzulegen. Das übersteigt dein Können bei weitem“, fuhr er mich wütend an und ich sah ihn mit großen Augen an. Den seid ich ihn kannte hatte er mich noch nie angeschrien, egal welche Dummheit ich wieder gemacht hatte.    

„Aber Ruffy...“

„Er ist in Gegensatz zu dir aus Gumi, er steckt mehr weg als du, oder willst du unbedingt sterben“, fragte er mich wütend.

„Nein, tut mir Leid. Ich habe nicht nachgedacht“, sagte ich kleinlaut.

„Aber eins muss man dir lassen, dein Auftritt war wirklich cool und ich bin erstaunt wie stark du schon bist“, meinte Franky, worauf ich mir ein grinsen nicht verkneifen konnte.

„Bist du wirklich Ruffy senpais Schwester“, fragte mich ein Kerl mit grüner Hahnenfrisur überdreht.

„Hab ich doch eben gesagt“, sagte ich daraufhin nur und der Kerl, sah mich mit einen absolut seltsamen Blick an.

„Du bist genauso verrückt wie deine Brüder“, meinte Zorro grinsend.

„Gib mir mühe“, lachte ich daraufhin und sah dann Law. „Übrigens Law du kannst mich runter lassen, ich werde mich schon nicht wieder ins Kampfgetümmel stürzen.“

„Vergiss es“, meinte er und rannte mit den anderen zum Schiff. Ruffy indessen hatte ein riese aus der Luft gepflückt und hielt ihn fest. Doch kaum das wir auf den Steck traten, an dem unzählige Schiffe vertäut waren folgte und die Wolke aus Trümmern. Als ich aber sah das uns die Bewohner der Stadt folgten, konnte ich mir ein grinsen einfach nicht mehr verkneifen. Diese einfachen Leute retteten grade einen Haufen von Piraten den Arsch.

 

Am Ende des Steges ließ mich Law dann doch herunter und wir gingen auf das Schiff dieses grünhaarigen Kerls. Was ich dann aber hörte, ließ mich laut lachen. Dieser riesige Haufen Piraten wollte echt ihre Sake Schalen mit Ruffy tauschen und unter seinen Schutz segeln. Doch als er meinte das er frei sein wollte und keine große Flotte anführen wollte, kringelte ich mich fasst vor lachen.

„Stirb mir hier nicht weg“, meinte Law und kniete sich vor mich.

„Ja ja“, sagte ich wischte mir die Lachtränen aus dem Gesicht und stand vom Boden auf. Immer noch grinsend trat ich neben Ruffy.

„Ich denke was der gute auch damit sagen will ist, dass ihr euch auch ohne ein solches Bündnis auf ihn verlassen könnt. Ihr habt zusammen mit ihn gekämpft und seid nun seine Freunde und für diese tut er eben alles“, erklärte ich meinen Bruder der daraufhin nur nickte. Als sich dann aber hinsetzten und ihr Sake Schalen hoben, wurde mein grinsen noch breiter.

„Das Bruderherz, wirst du nicht mehr verhindern können“, sagte ich mit einen Schulterklopfen zu ihn. Die sieben Kerle, der Riese eingeschlossen, setzten sich auf das Deck, hoben ihre Sakeschalen und schworen ihn sein Schild zu sein, aber auch das sie ihre Freiheit bewahren würden.

„Clara mach was“, meinte Ruffy sofort.

„Vergiss es mein guter. Den Mist hast du dir selbst eingebrockt“, entgegnete ich lachend. „Außerdem vergisst du das du nicht mein Käpt´n bist.“

„Was soll das jetzt heißen“, fragte Lysop, weswegen ich mich grinsend zu ihn drehte.

„Law hat mich ab heute an der Backe“, antwortete ich mit einem breitem grinsen. „Aber ich denke nach der Aktion eben darf ich mir noch was von im anhören.“

„Da kannst du sicher sein“, meinte Law, während sich mein Bruder gewaltig über die Kerle auf regte und wir ablegten.

„Also Zorro, lass uns was trinken. Ich habe noch nie in meinen Leben Sake getrunken“, meinte ich grinsend zu dem Schwertkämpfer. Dieser nahm mich Kumpelhaft in den Schwitzkasten.

„Na dann wohlen wir das mal nachholen“, meinte er grinsend und schon waren wir mitten in einer riesigen Feier. Wir tranken, aßen, alberten herum und hatten viel Spaß. Ich war sogar irgendwann so angetrunken, dass ich meinen neuen Käpt´n einfach in die feiernde Meute zog.

Erklärungen

Ich spürte irgendetwas warmes an das ich mich kuschelte, doch ich wollte die Augen noch nicht öffnen und aufstehen. Der vergangene Abend war sehr lange gewesen und ich konnte mich an den Ausgang gar nicht mehr erinnern, scheinbar hatte ich ein wenig zu viel getrunken.

„Wenn du wach bist, könntest du bitte von mir runter gehen“, hörte ich die tiefe Stimme von Law, nahe an meinem Ohr. Ich beschloss aber so zu tun als hätte ich ihn nicht gehört.

„Meine Schwester scheint dich ja wirklich sehr zu mögen“, hörte ich Ruffy Stimme, amüsiert sagen.

„Jungs seid leise, ich will noch was schlafen“, murmelte ich leise und zog meine Decke etwas enger um mich. Ich hörte Ruffy lachen und setzte mich nun doch verschlafen auf. Müde rieb ich mir die Augen und sah erst Ruffy und dann Law an, auf dessen Brust ich es mir bequem gemacht hatte. Was mich allerdings verwunderte war das er mich mit seinem Mantel zugedeckt hatte.

„Du hast jetzt auch einen Steckbrief“, meinte Ruffy und hielt mir so nah einen Zettel vor die Nase das ich nichts sehen könnte.

„Wedel damit nicht vor meiner Nase herum“, fuhr ich ihn an und riss ihn den Zettel aus der Hand. Dort war ein Bild abgebildet wie ich mein brennendes Schwert hielt.

„Piratenprinzessin Portgas D Clarisse. Tod oder lebendig 200 Millionen Berri“, lass ich und mir viel wirklich alles aus dem Gesicht, weswegen mein Bruder laut anfing zu lachen.

„Womit habe ich das verdient“, fragte ich seufzend.

„Du hättest eben keinen Admiral angreifen soll und laut raus posaunen dürfen das du die Tochter von Gol D Rodger bist“, meinte Law in seinen üblichen Ton.

„Na danke für dein Mitgefühl, Käpt´n“, sagte ich niedergeschlagen und ließ den Kopf hängen.

„Kopf hoch, Kleines. Ich bin ja auch noch da und schließlich hast du doch vor schnell stärker zu werden“, meinte Law plötzlich freundlich und legte mir eine Hand auf den Kopf. „Ich passe schon auf dich auf.“

„Das wird schon“, meinte dann auch Ruffy aufmunternd zu mir und kniete sich vor mich.

„Danke Jungs“, sagte ich mit einen schwachen lächeln.

„Aber nicht das du jetzt ständig einen auf Randale machen, wie dein kleiner Bruder“, kam es streng von meinen Kapitän. „Deine Aktion von gestern war nur dumm, vor allen da du noch nicht richtig kämpfen kannst. Wenn du überleben willst solltest du so etwas in der nächsten Zeit vermeiden. Deine Brüder kämpfen seid Jahren und hatten Zeit stark zu  werden, du aber hast vor kurzen nicht einmal gewusst das es sie gibt.“

Ich sah ihn einfach nur schweigend an und traute mich nicht wirklich ihn etwas zu entgegnen.

„Außerdem wirst du dich nicht mehr vor einen werfen, wenn es wieder Probleme gibt. Du hattest verdammtes Glück das du das überlebt hast“, fuhr er mich wütend an.

„Dann kratz doch beim nächsten Mal einfach ab“, schrie ich ihn daraufhin wütend an, sprang auf die Beine und ging einfach. Ich ging auf das hintere Deck, lehnte mich auf die Reling und sah hinaus auf das Meer.

„Clara“, hörte ich nach einigen Minuten Robins Stimme und sah sie erschrocken an.

„Ich bin mir sicher das er es nicht böse gemeint hat, er macht sich einfach Sorgen um dich“, sagte sie freundlich und nahm mich einfach in den Arm. Es half mir sehr mich wieder etwas zu beruhigen.

„Du hast dich in ihn verliebt, habe ich Recht“, fragte sie mich leise, worauf ich aber nur schwach nickte. „Weis er es?“

„Ich habe es ihn gesagt als ich dachte er wäre bewusstlos, aber er hat es wohl mitbekommen“, antwortete ich leise ohne sie anzusehen.

„Und was hat er darüber gesagt“, fragte sie und sah mich aufmunternd an.

„Er hat mich geküsst und mich umarmt, da bin ich ein wenig ausgerastet“, sagte ich und senkte meinen Blick. Ein leichtes zittern meines Körpers könnte ich nicht unterdrücken.

„Ich weis das er mir nichts tun würde, aber ich hatte plötzlich wieder diese Bilder im Kopf“, sagte ich weinend. „Ich wollte mich gegen ihn wehren, aber er hatte mir Seesteinhandschellen angelegt und saß die meiste Zeit auf mir.“

„Clara, er wird dir nie wieder etwas antun können“, sagte Robin mitleidig und wollte mich in den Arm nehmen, doch ich wisch vor ihr zurück. Heftig schüttelte ich den Kopf und schlang meine Arme um meinen Körper.

„Was ist passiert“, hörte ich die Stimme die ich am allerwenigsten im Moment hören wollte und fing noch mehr an zu zittern. Ohne auf die Antwort zu warten ging er langsam auf mich zu, blieb aber einen Meter vor mir stehen.

„Clara es ist alles gut“, sagte er leise und hielt mir eine Hand hin. „Wenn du mich lässt werde ich dir helfen es zu vergessen, aber du musst es zu lassen.“

„Wie kannst du das sagen, ich bin...!“

„Nein bist du nicht“, sagte er ernst. „Du bist eine sehr besondere, stark, junge Frau, also gib ihn nicht nach und kämpfe, so wie du es die letzte Zeit auch getan hast. Du hast in den vergangenen Tag uns allen immer wieder gezeigt wie stark du bist, also kämpfe auch weiter. Du hast gestern der Marine den Kampf angesagt, also wieso gibst du ihn nach.“

Er trat einen weiteren Schritt an mich heran und zog mich vorsichtig zu sich. Sachte legte er seine Arme um mich und langsam viel meine Anspannung, bis ich nur noch durch ihn auf den Beinen blieb.

„Traffy“, hörte ich meinen Bruder besorgt sagen.

„Später“, sagte Law leise und hörte wie die anderen gingen, so das ich mit Law alleine war. Dieser hob mich hoch, setzte sich an die Reling und setzte mich dann auf seinen Schoss. Mittlerweile hatte ich mich beruhigt und lehnte müde meinen Kopf gegen seine Schulter.

„Danke“, sagte ich leise zu ihn, ohne auf zu sehen.

„Nicht dafür, Kleines“, meinte er, legte einen Hand unter mein Kinn, hob meinen Kopf sachte an und küsste mich vorsichtig. „Du bist mir sehr wichtig und ich meinte meine Worte vorhin wirklich nicht böse, ich möchte nur nicht das dir etwas passiert. Ich habe genau wie dein Bruder viele Feinde, jetzt sogar noch mehr.“

„Ich verstehe schon“, sagte ich und schloss meine Augen.

„Das heißt aber nicht, das ich nicht versuchen werde deine Gefühle zu erwidern“, sagte er und ich sah ihn überrascht an. „Wir müssen aber vorsichtig sein, damit unsere Feinde nichts davon erfahren.“

Ich nickte schweigend, aber glücklich über seine Wort. Den am meisten Angst hatte ich davor gehabt das er mich von sich stoßen würde, wenn er von meinen Gefühlen erfuhr.

„Erzählst du mir ein bisschen von dieser Welt“, fragte ich ihn nach einigen Minuten und er fing an zu erzählen. Er erzählte mir von meinen Vater, von den Abenteuer die er und Ruffy erlebt hatten und erklärte mir seine Welt. Ich stellte ihn viele Fragen, die er mir geduldig beantwortete. Auch erzählte er mir von dem Piratenkrieg, in dem mein Bruder Ace gestorben war.

„Wow, ich komme mir grade vor wie ein kleines Kind das wirklich von nichts eine Ahnung hat“, sagte ich leise und sah in den Himmel. Inzwischen war es dunkel geworden und über uns funkelten die Sterne.

„Ich kann dich verstehen, das war ziemlich viel“, sagte er und schenkte mir einen weiteren Kuss. Dieses Mal erwiderte ich den Kuss schüchtern und genoss seine Nähe noch ein wenig mehr.

„Wir sollten uns hinlegen gehen, wir sind beide noch nicht wieder fit“, sagte er grinsend als wir uns trennten.

„Ich mag aber nicht aufstehen, ist grade so bequem“, meinte ich nur und quietschte im nächsten Moment laut. Er war aufgestanden und hatte mich kurzerhand über seine Schulter geworfen, wie ein Sack.

„Lass mich runter“, schrie ich laut, als er lachend los ging und auf das vordere Deck trat. Kaum das meine Freunde uns sahen fingen sie an zu lachen, während ich weiter vor mich hin schimpfte.

„Scheinbar macht es dir ja Spaß von Law durch die Gegend getragen zu werden“, meinte Zorro amüsiert. Sofort hörte ich auf zu schimpfen und sah den Schwertkämpfer, so gut es ging an.

„Du Zorro, bist du zufällig Feuerfest, den wenn nicht solltest du dir solche Aussagen sparen“, sagte ich mit einen fiesen grinsen auf den Lippen.

„Clarissa, außerhalb den Training und Kämpfen wird nicht herum gefackelt, oder du lernst mich richtig kennen. Haben wir zwei uns verstanden“, sagte daraufhin Law.

„Ist ja gut, Käpt´n“, erwiderte ich seufzend und wieder lachten meine Freunde laut.

„Ich hätte niemals gedacht das es jemanden gibt, der es schafft Clara zu bändigen“, sagte nun Franky.

„Ja ja, amüsiert euch ruhig auf meine Kosten“, beschwerte ich mich.

„Na dann wir verabschieden uns dann mal für heute“, meinte Law.

„Warte, geht ihr etwa zusammen“, fragte Lysop.

„Hast du etwas dagegen“, fragte Law grinsend, was mich dazu brachte rot wie eine Tomate zu werden.

„So etwas kannst du doch nicht sagen“, meinte ich zu ihn beleidigt.

„Wieso den nicht“, entgegnete er und schien sich köstlich übe rmich zu amüsieren.

„Na toll, vom Regen in die Traufe“, seufzte ich.

„Tu nicht so all würde es dir nicht auch gefallen“, lachte Law.

„Ach leck mich doch“, entgegnete ich daraufhin beleidigt.

„Gerne doch“, lachte er und ging mit mir über der Schulter weiter.

„Was, gehts noch“, schrie ich und hörte noch die anderen wieder lachen, als Law mit mir unter Deck ging in eines der Quartiere das man uns zugewiesen hatte. Er trat in das eigentlich Einzelquartier und legte mich vorsichtig auf das Bett. Unsicher sah ich ihn an, als er sein Schwert auf einen Tisch legte, seine Mütze dann daneben und seinen Mantel legte er über einen Stuhl. Er kam langsam zum Bett, setzte sich neben mich und nahm mir vorsichtig den Hut ab.

„Kleines, ich werde nie etwas tun was du nicht möchtest, das verspreche ich dir“, sagte er und überraschte mich, mit der Sanftheit seiner Stimme. Er gab mir einen liebevollen Kuss und zog mich dann mit sich auf die Matratze.

„Lass uns schlafen“, sagte er dann. Ich nickte nur, kuschelte mich an ihn und war schnell eingeschlafen.

 

 

Durch den Geruch von frischen Kaffee wurde ich wach und schlug verschlafen die Augen auf. Was ich da sah ließ mich grinsen.

„Ich habe dir einen Kaffee mitgebracht“, meinte Law grinsend, der neben mir auf dem Bett saß und hielt mir eine dampfende Tasse hin.

„Danke“, grinste ich, setzte mich auf und nahm die Tasse an. Genießend nahm ich einen großen Schluck von dem Kaffee.

„Du bist ja wirklich deutlich umgänglicher wenn man dich mit Kaffee weckt“, meinte Law, erntete von mir aber nur einen bösen Blick.

„Kaffee ist heilig“, sagte ich nur und trank in ruhe meinen Kaffee aus.

„Na da weiß ich ja was ich machen kann um dich zu bändigen“, grinste er.

„Drohst du mir hier grade mit Kaffee Entzug“, fragte ich ihn und sein grinsen wurde noch breiter.

„Jetzt hör mir genau zu. Ich werde umgänglich sein, aber wenn du mir meinen Kaffee streichst werde ich dein schlimmster Alptraum und dann ist mir egal das ich dich liebe“, sagte ich und wurde knallrot, als mir bewusst wurde was ich da grade gesagt hatte. Schnell sprang ich barfuß aus dem Bett und flüchtete mit meine Tasse in der Hand aus dem Quartier. Ich hörte wie Law mir folgte. Ich flüchte rauf auf das Deck und kaum das ich Ruffy sah, versteckte ich mich hinter ihn.

„Was ist los“, fragte Ruffy überrascht, doch bevor ich antworten konnte sah ich wie Law plötzlich wieder eine zweite Tasse Kaffee in der Hand hielt. Grinsend hielt er die Tasse über Bord, dazu bereit sie ins Meer zu schütten. Ohne nach zu denken lief ich auf ihn zu und versuchte ihn die Tasse ab zu nehmen. Er wisch aber geschickt aus, worauf ich ihn nachsetzte. Immer wieder versuchte ich ihn die Tasse abzunehmen und er wisch aus, bis ich ihn mit einer Finte austricksen konnte. Ich war zwar völlig außer, aber trank glücklich den nun nur noch lauwarmen Kaffee.

„Das Clara war dein erstes Training“, meinte er grinsend zu mir und ich sah erstaunt von meiner Tasse auf.

„Das war fies“, entgegnete ich dann eingeschnappt.

„Das sah witzig aus“, meinte Ruffy lachend. Doch in nächsten Moment rannte er schon los da es Essen gab. Ich musste immer wieder grinsen, wenn ich sah wie der Hahnenkopf, Bartolomeus meinen Bruder und dessen Freunde anhimmelte. Während die Jungs zusammen aßen, was für mich eher wie ein paar Wölfe, die sich ums Futter stritten, setzte ich mich mit einen Teller essen zu Robin.

„Geht es dir wieder besser“, fragte sie, als wir beide aufgegessen hatten, besorgt.

„Ja, dank Law geht es mir wieder besser“, antwortete ich leise.

„Ist er dein erster Freund“, fragte sie mich, weswegen ich schon wieder rot wurde.

„Irgendwie schon, ich hatte zwar schon Dates, aber zwischen Schule und Arbeit hat es irgendwie nicht mit einen Freund geklappt“, antwortete ich unsicher.

„Das wird schon und wenn etwas ist kannst du uns ja jederzeit über die Teleschnecke anrufen“, meinte sie grinsend. „Außerdem scheint es doch ziemlich gut zu laufen.“ 

„Irgendwie schon! Er ist sehr aufmerksam und geht auf mich ein“, sagte ich lächelnd. „Ich habe ihn nicht so eingeschätzt, aber bei ihn fühle ich mich wirklich wohl. Ich weiß aber auch das er ein gefährliches Leben führt und auch das er selber gefährlich ist, aber er hat mir gesagt das er mir nie etwas tun würde und ich glaube ihn.

„Dich hat es ja richtig erwischt. Deine Augen strahlen richtig wenn du von ihn redest“, sagte sie grinsend.

„Wie bei dir und Franky. Läuft da was“, fragte ich sie, doch Robin lächelte daraufhin nur. Ich unterhielt mich noch eine ganze Zeit mit ihr über allerlei Dinge bis ich verwundert feststellte das es wieder dunkel wurde.

„Also ich geh schlafen“, meinte ich dann und ging unter Deck in die Kajüte und pflanzte mich ins Bett.

Schlagartig war ich hell wach und sprang aus dem Bett. Wieder rannte ich Barfuß am Deck und sah auch was mich geweckt hatte. Wir wurden von Leuten angegriffen, die sich auf seltsamen Fahrzeugen auf dem Wasser fortbewegten und auf uns Schoss.

„Was habe ich jetzt wieder verschlafen“, fragte ich Lysop und rannte zur Reling, wo ich einige der Angreifer mit meinen Feuerbällen ausschaltete.

„Wie kann man nur einen so festen Schlaf haben“, fragte mich Lysop aufgebracht.

„Keine Ahnung, war schon immer so“, antwortete ich nur grinsend und erzeugte eine Wand auf Feuer um uns. Dann sah ich mich um und merkte das vier von uns fehlten unter ihnen natürlich, wie nicht anders zu erwarten mein Bruder.

„Ich glaube aber an meinen Schlafgewohnheiten sollte ich bei Gelegenheit einmal arbeiten“, sagte ich nachdenklich.

„Das denke ich auch“, meinte Law der an einem Mast saß und etwas mitgenommen aussah.

„Hast du deine Teufelskräfte benutzt“, fragte ich ihn vorwurfsvoll.

„Kümmer dich lieber um die Angreifer“; antwortete er schlecht gelaunt.

„Ai ai Käpt´n“, entgegnete ich grinsend und wehrte wieder, zusammen mit den anderen die Angreifer ab. Doch ganz plötzlich zogen sich die Angreifer zurück und wenig später tauchten Zorro, sowie der Samurai auf.

„Da scheint es ja wirklich heiß er zu gehen“, meinte ich und zeigte auf die Insel die Regelrecht zu schmelzen schien. Sofort machte sich Bartolomes Mannschaft um ihren Kapitän und Ruffy sorgen.

„Hey ganz ruhig, die beiden werden das Kind schon schaukeln“, sagte ich nur grinsend. Wenig später tauchten dann wirklich Ruffy und Bartolomeus zusammen mit einer Frau auf eines dieser seltsamen Fahrzeugen auf und hinter ihnen ging langsam die Insel unter. Wenig später erfuhr ich dann das mein Bruder und der Hahnenkopf entführt worden waren, sich so richtig ordentlich in Schwierigkeiten gebracht hatten und so nebenbei einen Haufen Menschen gerettet hatten.

„Du Ruffy gibt es bei dir eigentlich mal einen Tag der langweilig verläuft“, fragte ich ihn grinsend.

„Selten“, antwortete er mir mit einen seiner breiten grinsen.

 

 

Die nächste Woche verlief dann zu meinen erstaunen wirklich sehr ruhig und die einzige Abwechslung die ich hatte war das Training mit Law, der sich wie die anderen völlig erholt hatte.

Wir segelten durch einen dicken Nebel, als plötzlich vor uns die Insel Zou auftauchte, was mich aber erstaunte war das sie aussah wie ein Elefant. Law erklärte und allen dann das sich die Insel immer bewegte und deswegen auf Phantominsel genannt wurde. Ich war Feuer und Flamme die Insel zu erforschen, aber ich freute mich auch die anderen zu treffen die mit der Sunny vor gesegelt waren.  

„Und Clara dieses mal keine Alleingänge“, meinte Law ernst zu mir.

„Ach komm schon, ich bin auch vorsichtig“, entgegnete ich und setzte meinen Bettelblick ein, der bei meine Mutter immer gewirkt hatte.

„Vergiss es“, sagte er ernst, worauf ich seufzend nachgab, da vor uns schon die Sunny auftauchte. Nachdem wir uns von Bartolomeus und seinen Leuten verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Aufstieg. Was ich dort sah erstaunte mich. Auf der Insel wuchs ein dichter Urwald und schon bald kamen wir an eine recht verfallen Mauer, aus der das Tor mit Gewalt herausgebrochen worden war.  Neugierig sah ich mir die Mauer um, drehte mich aber irgendwann fragend um da ich die Jungs nicht mehr hörte, nur um seufzend festzustellen das ich sie mal wieder verloren hatte. Schlecht gelaunt durchquerte ich das Tor und machte mich daran die anderen zu suchen. Ich war grade einmal eine halbe Stunde gegangen, als ich schon wieder stehen bleiben musste. Mir standen drei fremde Personen im Weg. Es waren ein älterer Mann und zwei junge Männer und alle drei trugen die Kleidung der Marine.

„Kann ich ihnen behilflich sein“, fragte ich die drei mit einen freundlichen lächeln.

„Du bist groß geworden Clarissa“, antwortete der alte Mann grinsend.

„Kenne ich sie“, fragte ich misstrauisch.

„Nein, den als ich dich das letzte Mal sah warst du noch ein Säugling“, antwortete der Mann freundlich. „Mein Name ist Mokey D Garp und ich kannte deinen Vater.“

„Ach du bist Ruffys Großvater, dann sind das hinter dir als Corbi und Helmeppo. Ruffy hat mir viel von euch drein erzählt“, sagte ich. „Vielleicht können sie mir ja ein paar Fragen beantworten. Wieso wuchs ich getrennt von Ace und Ruffy auf?“

„Dein Ziehvater diente lange Zeit bei der Marine als Schiffsarzt und war mein bester Freund. Als eure Mutter starb, warst du sehr schwach und niemand konnte sagen ob du durchkommen würdest. Du und Ace seid Zwillinge gewesen, doch ich habe ihn nie von dir erzählt, da ich  bis vor kurzen gedacht habe das du gestorben wärst. Nach dem dein Ziehvater dich mitnahm habe ich nie wieder etwas von ihn gehört“, erklärte er mir.

„Das erklärt einiges, aber eine Frage hätte ich noch, alter Herr“, sagte ich hob meine Hand und entzündete sie. „Wie komme ich daran. Ich kann mich nicht erinnern jemals eine Teufelsfrucht gegessen zu haben.“

„Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, den diese Frage hätte ich dir auch noch gestellt“, sagte er und sah mich nachdenklich an.

„Willst du den Weg den du jetzt beschreitest wirklich weiter gehen, die Weltregierung wird dich jagen“, sagte er plötzlich mit ernster Miene.

„Das tun sie doch jetzt schon, allein weil ich Gol D Rodgers Tochter bin. Sie werden mich genauso jagen, wie sie es bei Ace getan haben“, sagte ich ernst. „Wir beide brauchen uns da nichts vor machen. Ich bin seine Tochter und somit eine Gefahr, allein durch das Blut was in meinen Adern fließt, bedeute ich eine Bedrohung. Also bin ich lieber ein Pirat und kämpfe.“

„Aber Clarissa...“

„Nein Vizeadmiral Monkey D Garp, sie konnten meinen Bruder nicht beschützen und mich ebenfalls nicht. Verstehen sie mich falsch, ich bin ihnen dankbar das sie sich meinen Bruder annahmen und versucht haben das beste aus der Sache zu machen“, sagte ich lächelnd.

„Du kannst deinen Aussehen ändern und einen anderen Namen benutzen“; sagte er und klang dabei verzweifelt.

„Vergessen sie es. Ich werden den jetzt eingeschlagenen Weg nicht verlassen. Ich werde Ruffy helfen König der Piraten zu werden und ich werde voll und ganz hinter meinen Käpt´n stehen“, sagte ich grinsend.

„Ist Ruffy dein Käpt´n“, fragte mich Corbi.

„Nein, ich werde nicht unter seiner Flagge segeln, den ich bin mir ziemlich sicher das mein Bruder mich auf Dauer in den Wahnsinn treiben würde“, antwortete ich grinsend.

„Unter wessen Flagge wirst du segeln“, fragte mich Carp, doch ich grinste nur noch mehr, erzeugte eine Feuerwand, drehte mich auf dem Absatz und rannte in den Wald. Erst als ich sicher war das die drei mir nicht folgten, verlangsamte ich meinen Gang und machte mich daran die anderen zu suchen.

Endlich war das Glück bei mir. Den nachdem ich eine gute Stunde einmal quer durch den Wald lief hörte ich die Stimmen der anderen und rannte auf sie zu. Mit einen Satz landete ich auf den Weg und musste grinsend feststellen das ich genau neben Law gelandet war.

„Wo warst du“, fragte er mich und sein Ton sagte mir das er wütend auf mich war.

„Hey, ihr seid doch ohne mich einfach weiter spaziert. Dieses Mal bin ich unschuldig“, antwortete ich ihn und sah mich um.

Um Verzeihung bitten

Wir standen vor eine großen Stadt die Zeichen einen Krieges zeigte, viel der Häuser waren stark beschädigt. Was mir aber auch auffiel war das Ruffy mal wieder fehlte, aber ich machte mir gar nicht die Mühe zu fragen wo er den war.

„So wie es aussieht ist es erst vor kurzen passiert und die Bewohner scheinen überrascht worden zu sein“, sagte ich , als ich neben Law die Stadt erkundete.

„Sehe ich genauso“, sagte er nachdenklich, den wir fanden riesige Kratzspuren und einen noch größeren Fußabdruck.

Doch plötzlich bebte die Erde und ich hörte ein lautes Rauchen. Lysop schrie plötzlich und wir rannte um unser Leben. Grade noch rechtzeitig erreichten wir einen höher gelegenen Ort und von diesen sah Lysop irgendetwas davon das er Ruffy sah und wie dieser von irgendjemanden gebissen wurde. Kurz darauf benutze dann Law seine Fähigkeit und wie standen im nächsten Moment vor einen großen Alligator mit Sattel. Auf diesen saßen Ruffy, eine Frau mit Hundekopf und eine Person die aussah wie ein Hase.

„Cool, wer sind die den“, fragte ich begeistert.

„Wenn du mir vorhin zugehört hättest wüsstest du das sie sich Mink nenne und die Bewohner dieser Insel sind“, antwortete mein Kapitän genervt. Wenig später wurden wir in eine Festung geführt, in den es noch mehr dieser Tiermenschen gab und sie laberten irgendetwas von Freunde und Retter. Scheinbar hatten die anderen auch ohne uns ihre Abenteuer erlebt.

Plötzlich tauchten Nami und Chopper auf die freudig auf uns zu liefen, zumindest bis Ruffy, Sanjis, Brooks und Momo, den Samureijungen erwähnte. Nami fiel meinen Bruder daraufhin weinend um den Hals und entschuldigte sich. Scheinbar war den Koch der Strohhüte etwas zugestoßen.

 

„Clara du kommst mit, wir gehen meine Crew suchen, sie hält sich, nach Ruffy irgendwo im Wald auf“, meinte Law nach einigen Minuten leise zu mir, so das die anderen es nicht mit bekamen.

„Ist gut“, sagte ich zu ihn und folgte ihn ohne noch ein Wort zu sagen. Ich lief eine ganze Zeit hinter ihn her bis er plötzlich stehen blieb und von überall Leute aus dem Wald kamen. Grinsend sah ich dabei zu wie ein sprechender Eisbär auf Law zu rannte und ihn um den Hals viel. 

Sie redeten einen Moment, bis sie beschlossen an einen anderen Ort zu gehen um sich weiter zu unterhalten, allerdings bemerkte mich dabei keiner meiner neuen Crewmitglieder. Ich beschloss mich erst einmal ruhig zu verhalten und folgte der Gruppe. Auf einer Lichtung setzten sie sich dann alle und ich kletterte auf einen Ast, eines Baumes, direkt an der Lichtung. Kaum saßen alle musste Law ihnen erzählen was er alles erlebt hatte.

„Wer ist den diese Clara von der du die ganze Zeit redest“, fragte ein Kerl mit einen Pinguin auf der Mütze interessiert. Erst jetzt schien es Law auf zufallen das ich scheinbar nicht da war.

„Wo ist sie den jetzt schon wieder hin“,  seufzte er.

„Sucht du etwa mich Law“, rief ich grinsend vom Baum, auf dem ich grade mein Schwert schärfte, so wie ich es mir von Zorro hab zeigen lassen.

Sofort sahen alle zu mir und von einigen hörte ich mich das sie mich durch den Fahndungsplakat erkannten.

„Komm runter“, meinte Law in seinen üblichen Ton, worauf ich seufzend mein Schwert zurücksteckte und vom Baum sprang.

„Kein Grund gleich wieder wütend zu werden, außerdem hast selbst du mich vergessen, Law“, sagte ich freundlich zu ihn. „Außerdem wollte ich die Wiedersehensfreude nicht stören.“

„Käpt´n sie ist gefährlich“, meinte der Eisbär besorgt.

„Jetzt bin ich aber beleidigt Bepo“, entgegnete ich ihn grinsend. Vor einigen Tagen hatte mir Law von seiner Mannschaft erzählt weswegen ich einige von den Jungs durch dessen Erzählung kannte. „Ich bin eigentlich Recht umgänglich. Das einzige von man mir vorwerfen kann, das ich vielleicht das ich ein genauso großer Hitzkopf bin wie meine Brüder.“

„Nicht nur vielleicht“, sagte Law.

„Ist ja gut, ich brauche nicht schon wieder eine Predigt, ich habe es verstanden“, erwiderte ich und ließ mich neben Law auf den Boden fallen.

„Was hat das zu bedeuten“, fragte einer der Jungs verwirrt.

„Sie ist das neuste Mitglied unserer Mannschaft“, erklärte Law, worauf uns alle fassungslos ansahen.

„Echt nette Begrüßung“, meinte ich daraufhin und steckte mir eine Zigarette an, die ich mir in Dressrosa besorgt hatte. Worüber ich allerdings nicht nachdachte war das ich sie mit einer Flamme auf meinen Damen entzündete und damit die anderen erschreckte.

„Ich sollte mir ein Feuerzeug zulegen“, seufzte ich leise und sah dann die anderen ernst an. „Ich möchte nicht das ihr einen falschen Eindruck von mir bekommt, besonders nicht nach dem was ich in Dressrosa abgezogen habe. Ich bin zwar ein Hitzkopf wie meine Bruder, doch weiß ich mich auch zurück zuhalten. Ich bin wirklich umgänglich und ja ich kann Feuer beschwören.  Und Ich gehöre zu euch, den Heart Piraten und ich bin ein Mensch der alles für seine Freunde tut.“

„Du bist ganz anders, als sie dich in der Zeitung beschrieben haben“, meinte Pinguin. „Aber stimmt es das du Ace Schwester bist?“

„Das stimmt, ich bin seine Zwillingsschwester“, sagte ich ernst und zog meine Hut ein wenig mehr in mein Gesicht, da mir die Worte von Garp wieder einfielen.

„Ach Law, da fällt mir grade was ein“, sagte ich lehnte mich nach hinten, stütze mich mit dem rechten Arm ab und blies den Rauch über mir in die Luft. „Die Marine ist sehr wahrscheinlich hier auf der Insel, ich habe vorhin Garp getroffen, aber ich bin mir ziemlich sicher das er nicht weiter in Erscheinung treten wird. Ich habe ihn ein wenig zum Nachdenken gebracht.“

“Was hast du jetzt wieder angestellt“, fragte er mich aufgebracht.

„Wir haben nur geredet. Er erzählte mir das mein Ziehvater ein Arzt bei der Marine gewesen war und mich als Säugling mitnahm. Er ist wohl von da an wie vom Erdboden verschwunden gewesen“, antwortete ich leise, so das nur er mich hörte. „Er wollte das ich eine neue Identität annehme und ein neues Leben anfange, da habe ich ihn meinen Standpunkt klar gemacht und bin abgehauen.“

„Du bist wirklich wie dein Bruder“, seufzte er.

„Gib mir mühe“, lachte ich laut und brachte damit auch die anderen zum lachen, die die letzten zwei Säte wieder mitbekommen hatten.

„Hast du einen Freund“, rief plötzlich einer meiner Crewmitglieder, worauf ich mich wieder aufrecht hinsetzte, den Kerl aber nicht ausmachen konnte.

„Jungs lasst es, an ihr würdet ihr euch die Finger verbrennen“, sagte Law, was mich dazu brachte laut zu lachen. Es war wir schon fasst klar gewesen das er nicht vor allen zugeben würde das wir zusammen waren, aber hatte ich auch nicht gedacht das er es so deutlich machen würden das sie nicht versuchten sollten mir zu nah zu kommen. Aber es tat auch ein wenig weh das er selbst vor seiner Mannschaft nicht zu mir stand. Kurzerhand stand ich auf, ging einige Meter und setzte mich an einen Baum. Dort schloss ich die Augen und döste etwas vor mich hin.

„Clara stimmt etwas nicht“, hörte ich irgendwann Law fragend.

„Ich wollte nur nicht stören, ihr habt euch sicher viel zu erzählen“, antwortete ich ihn ohne aufzusehen.

„Kleines, du bist eine ganz schlechte Lügnerin“, hörte ich ihn ganz nach, weswegen ich nun doch die Augen aufschlug und  erschrocken bemerkte das er direkt vor mir kniete.

„Ich wollte wirklich nicht stören, außerdem hat mich das Treffen mit Carp etwas aus der Bahn geworfen“, sagte ich leise und wisch seinen Blick aus. „Ich fragte ihn ob er weiß woher ich meine Teufelskräfte haben, aber er konnte es mir nicht sagen.“

„Ist es den so wichtig“, fragte er mich und ich sah ihn nachdenklich an. „Du bist wie du bist und das ist genau richtig, egal woher du deine Teufelskräfte hast.“

„Denkst du wirklich“, fragte ich ihn. „Aber was ist mit deiner Crew die schienen mir nicht ganz so begeistert aus, das ich nun bei euch bin.“

„Das liegt eher daran das du die einzige Frau in meiner Crew sein wirst und nicht das du Ace Schwester bist“, antwortete er mir, worauf ich nur nickte und wieder seinen Blick auswich. „Was ist den noch?“

„Nichts“, antwortete ich nur, stand auf und wollte gehen, doch er war ebenfalls aufgestanden und hielt mich am Handgelenk fest. Schnell versuchte ich von ihn los zu kommen, doch ungeachtet davon zog er mich zu sich und legte einen Arm um mich.

„Lass mich los“, fuhr ich ihn wütend an.

„Nein, nicht bevor du mir nicht gesagt hast was mit dir los ist“, entgegnete er und wollte mich küssen, aber ich wandte schnell den Kopf ab, da ich wütend war. „Wir werden hier nicht eher gehen bevor du mir nicht sagst was los ist.“

„Ich bin einfach ein wenig sauer auf dich“, sagte ich leise ohne ihn anzusehen. „Aber ist schon gut, du hast es mir ja vorher schon gesagt.“

„Ach Clara“, sagte er seufzend, zog mich noch näher an sich und küsste mich leidenschaftlich. Kurz hielt ich erschrocken die Luft an, bis mir die Augen zu fielen und ich eher unbewusst seinen Kuss erwiderte. Ich legte meine Arme um seinen Hals und genoss seine nähe. Meine Wut auf ihn war wie weggeblasen.

„Clara, es ist nicht so das ich es ihnen nicht sagen werden, schließlich sind die Jungs für mich so etwas wie eine Familie, aber wir müssen sie doch nicht sofort damit überfallen“, sagte Law leise, als wir den Kuss unterbrachen.

„Ist gut, ich habe einfach überreagiert“, sagte ich leise und gab ihn einen Kuss, bevor ich ihn in die Augen sah. Grinsend zog ich seine Mütze vom Kopf, setzte meine Hut ab und setzte die Mütze mir auf.

„Hab ich dir schon gesagt das ich dein Mütze wirklich mag“, fragte ich ihn grinsend.

„Nein hast du nicht“, antwortete er selber grinsend, nahm mir meinen Hut ab und setzte ihn sich auf. Er sah mit meinen Hut einfach albern aus, weswegen ich ein lautes lachen nicht unter drücken konnte.

„Du siehst grade voll bescheuert aus“, lachte ich, machte mich von ihn los und lief los. „Ich behalte dann mal dein Mütze.“

„Vergiss es“,  meinte er und setzte mir nach, doch ich lachte nur und rannte noch ein wenig schneller. Als ich auf die Mannschaft zu rannten sahen sie mich mit großen Augen an. Ich rannte zwischen sie und sprang sogar über Pinguin den ich nicht mehr ausweichen konnte.

„Bepo rette mich, unser Kapitän hat die Tollwut“, lachte ich und versteckte mich hinter dem Eisbären.

„Clarissa, meine Mütze“, hörte ich und ich sah hinter Bepo hervor. Bei Laws Blick musste ich wieder lachen, den ich hatte als ich über Pinguin sprang, seine Mütze gegen die unseres Käpt´n getauscht.

„Wie hast du das gemacht“, fragte mich einer der Männer verwundert, während Law Pinguins Mütze nahm, mir meinen Hut aufsetzte und sich dann sein holen ging.

„Ich hatte eine Woche Zeit an meinen Bruder zu üben. Der liebt seinen Hut wirklich abgöttisch“, antwortete ich grinsend.

„Du hast zu viel Freizeit, daran müssen wir dringend etwas ändern“, meinte law und setzte sich dann wieder auf seinen Platz.

„Mir schwand böses“, seufzte ich und brachte damit wieder alle zum lachen. Doch schlagartig wurden alle ernst, sprangen auf und ergriffen ihre Waffen. Verwundert drehte ich mich um und sah in die Richtung in die alle sahen. Es war Carp, aber dieses Mal war er alleine.

„Was willst du noch, alter Mann“, fragte ich ihn und ging langsam auf ihn zu.

„Du segelt als bei den Heart Piraten“, sagte er ohne mir zu antworten.

„Komm gar nicht auf falsche Gedanken, Monkey D Garp“, sagte ich drohend und entzündete meine Fäuste. Ich war gut zwei Meter vor ihn stehen geblieben.

„Ruhig Blut, Clarissa, ich bin hier zum reden nicht zum kämpfen“, sagte er, mit einen grinsen das mich an Ruffy erinnerte.

„Gut dann rede“, sagte ich und beruhigte mich ein klein wenig.

„Ich möchte dich um Verzeihung bitten“, sagte er und viel plötzlich vor mir auf die Knie, worauf ich ihn erschrocken ansah. „Ich zögerte zu handeln und bin deswegen mit schuld an den Tot deines Bruders. Nach der Schlacht in Marinefort bin ich aus dem aktiven Dienst ausgetreten und...“

„Hey Großväterchen“, sagte ich mit sanfter Stimme, ging auf ihn zu und zog ihn auf die Beine, weswegen nicht nur er mich verwundert ansahen.

„Wir alle machen Fehler die wir nachher bereuen und ich bin mir sicher das in dir damals ein heftiger Kampf wütete“, sagte ich zu ihn. „Ich bin mir sicher Ace ist nicht sauer auf dich und ich bin es auch nicht, den sie hätten dich ebenfalls getötet wenn du eingegriffen hättest. Was denkst du hätte das bei Ruffy ausgelöst, wenn er zwei Familienmitglieder verloren hätte!“

Sprachlos sah mich der ehemalige Vizeadmiral an und Tränen liefen seine Wangen hinab.

„Wie schaffst du das... wie schaffst du es diese Worte zu mir zu sagen... wie schaffst du es deine Weg weiter zu gehen“, fragte er mich.

„Sie hat Freunde die zu ihr stehen und sie ist eine verdammt starke Frau, die man nicht unterschätzen sollte“, hörte ich Law neben mir sagen und sah ihn verwundert an, da ich nicht gehört hatte wie er zu uns gekommen war.

„Eine letzte Frage hätte ich noch an dich! Wie stehst du zu deinen Vater“, fragte er mich ernst.

„Gol D Roger, keine Ahnung, aber ist das nicht auch egal. Ich bin ich und werde mich nicht an den Taten meines Vater messen lassen und wenn es die Leute tun, geht es mir am Arsch vorbei. Sollen sie mich Monster oder der gleichen nennen, aber ich werde mein Leben leben“, antwortete ich ihn

„Sollen sie nur kommen und schlecht über dich reden, die verhauen wir“, sagte hinter mir ein Mann, der so weit ich wusste Sashi hieß. Was mich aber noch mehr erstaunte war das die gesamte Mannschaft geschlossen hinter mir und Law standen.

„Ich sehe schon du bist gut aufgehoben, dass beruhigt mich“, sagte Garp, drehte sich um und ging einfach wortlos in den Wald wo er kurz darauf verschwand.

„Also das war jetzt irgendwie seltsam“, meinte ich.

„Was ist bei dir schon normal“, entgegnete daraufhin Law.

„Hey mein leben war sehr ruhig, bevor ich dich getroffen habe Käpt´n“, sagte ich aufgebracht.

„Du schwindelst, ich dich das erst mal getroffen habe, bist du in kurzer Hose und Bikinioberteil, mit zerschnittenen Händen durch den Schnee gelaufen“, meinte Law.

„Stimmt da war ja was, hab ich ganz vergessen“, entgegnete ich grinsend.

„Aber hast du nicht fürchterlich gefroren“, fragte jemand.

„Mir wird nie Kalt, ich bin so zu sagen eine wandelnde Heizung. Meine Körpertemperatur ist deutlich höher als bei normalen Menschen“, antwortete ich ihn.

„Was ist da zwischen dir und den Kapitän“, fragte mich Sashi neugierig. Ich konnte auf Grund seine Frage nicht ganz verhindern das ich rot anlief. „Seid ihr da seid, benimmt er sich ganz anders.“

„Rede nicht so als wäre ich nicht anwesend“, meinte Law und was er dann tat ließ mich rot anlaufen wie ein Tomate. Er legte einen Arm um meine Hüfte zog mich zu sich und küsste mich, vor aller Augen.

Gefühlsausbruch

„Ich glaube jetzt ist sie kaputt“, hörte ich jemanden sagen. Ich schlug meine Augen auf und setzte mich schwungvoll auf. Fragend sah ich in die Runde, den alle hatten einen Kreis um mich gebildet und sahen mich besorgt an, während ich auf dem Boden saß.

„Bin ich etwa wieder einfach eingeschlafen“, fragte ich sie mit rotem Gesicht.

„Willst du mir damit sagen das dir das häufiger passiert“, fragte mich Law und sah mich besorgt an.

„Sagen wir so, gelegentlich“, antwortete ich ihn. „Wenn ich wenig schlafe, passiert es manchmal das ich ohne Vorwarnung einschlafe, meistens beim lesen, hin und wieder beim essen.“

„Das ist doch nicht normal“, meinte Law.

„Bei mir schon, mein Dad hat mich untersucht, in der Hinsicht bin ich kerngesund“, entgegnete ich grinsend. „Er meinte mal zu mir das es wohl bei uns in der Familie liegen würde, als er es sagte hatte er irgendwie ein seltsames grinsen drauf.“

„Ihr seid wirklich eine sehr seltsame Familie“, seufzte er, stand auf und zog mich mit sich auf die Füße.

„Das kann man wohl kaum bestreiten“, erwiderte ich zu ihn.

„Aber dir geht es wirklich gut“, fragte mich Pinguin besorgt.

„Ja ja, keine Sorge“, antwortete ich ihn freundlich.

„Uns allen tut es übrigens Leid das wir vorhin so seltsam reagiert haben“, sagte nun Sashi.

„Schon gut, ich kann euch ja verstehen und ich nehme es euch nicht übel“, sagte ich freundlich zu ihn und wollte grade noch etwas sagen, als jemand laut meinen Namen rief. Im nächsten Moment schoss Ruffy aus dem Wald und ich hatte ihn um den Hals hängen.

„Du warst einfach weg“, meinte er und brachte mich wieder einmal zum seufzen.

„Ist ja gut Bruderherz, aber bitte lass mich am Leben“, entgegnete ich ihn, da er mich ein wenig zu fest umarmte. Schnell ließ er mich los und sah mich ein wenig betroffen an.

„Schon gut, ich hätte dir einfach Bescheid sagen sollen“, sagte ich grinsend zu ihn und zerzauste seine Haare, da er seinen Hut im Moment nicht auf hatte. „Aber dir ist schon klar das meinen eigenen Weg gehen muss. Ich bin ja nicht von der Welt und wir werden uns ja wiedersehen. Außerdem kannst du mich doch hin und wieder über die Teleschnecke anrufen.“

„Aber wenn dir auch etwas passiert“, sagte er ungewohnt ernst.

„Ruffy, mir wird schon nichts passieren. Ich bin ja nicht alleine und ich verspreche dir schnell stärker zu werden und auf zu passen“, sagte ich ernst zu ihn.

„Wir werden auf sie aufpassen“, mischte sich nun Sashi ein, worauf Ruffy ihn und den Rest der Mannschaft ernst ansah.

„Ruffy hör jetzt deiner  großen Schwester einmal genau zu“, sagte ich freundlich zu ihn. „Erinnerst du dir noch was auf den Schiff, bei Dressrosa gesagt hast? Du brauchst deine Freiheit und ich brauche sie genauso. Wir sind Geschwister, daran wird sich nie etwas ändern, aber ich muss meinen eigenen Weg finden. Du sagtest mir doch ich soll auf mein Herz hören.“

„Du hast ja Recht“, sagte er leise. „Ich habe nur Angst dich auch noch zu verlieren.“

Ich verstand ihn nur zu gut. Mir würde es sehr wahrscheinlich nicht anders gehen, wenn ich einen meiner Brüder verloren hatte. Um genau zu sein ging es mir genauso wie ihn, schließlich führten meine beiden Brüder ein sehr gefährliches Leben.

„Ruffy ich gebe dir ein versprechen. Ich werde ganz sicher eine gute Ärztin und eine starke Kämpferin und du verspricht mir das du König der Piraten wirst“, sagte ich grinsend zu ihn.

„Versprochen“; sagte er nun wieder grinsend.

„Gut und jetzt sag mal! Bist du wieder einfach verschwunden ohne den anderen zu sagen, wo du hingehst“, fragte ich ihn ernst und sein grinsen war Antwort genug.

„Monkey D Ruffy du bewegst jetzt deinen Arsch wieder zu den anderen. Sonst kannst du gleich deine Mannschaft im Wald suchen gehen und Zorro wird wahrscheinlich sonst wo landen“, meinte ich ernst zu ihn.

„Du bist doch selber nicht besser“, meinte er und bekam dafür von mir eine kräftige Kopfnuss.

„Wie war das!? Wer bitte hat mich in der brennenden Stadt stehen lassen, wer ist in Dressrosa einfach verschwunden, so das man ihn suchen musste und wer bitte hat mich vorhin einfach vergessen“, entgegnete ich gespielt wütend. Er duckte sich leicht und sah mich ein wenig unsicher an.

„Ist ja gut, ich gehe ja“, sagte er und rannte schon davon.

„Clarissa du machst mir Angst“, sagte Pinguin unsicher. Verwundert sah ich ihn an und fing dann an zu grinsen.

„So lange ihr, ihren Kaffee nicht wegnehmt, habt ihr von ihr nichts zu befürchten“, meinte Law amüsiert.

„Kaffee ist heilig“, entgegnete ich ihn und brachte damit wieder alle zum lachen. „Schön das ihr euch alle so schön über mich amüsieren könnt, aber wie geht es jetzt weiter?“

„Wir werden erst einmal vor segeln, um einige Dinge in Erfahrung zu bringen, wir werden uns später wieder mit den Strohhüten treffen“, sagte Law.

„Dann sehe ich ja endlich die gelbe Quietscheente“, grinste ich und erntete dafür einen Blick bei dem ich eigentlich tot umfallen müsste. Die anderen indessen kicherten leise und konnten es kaum unterdrücken, als Law sie nun auch böse ansah.

„Zwei Regeln für dich. Erstens du trainierst mit deinen Feuer nur auf dem Deck und immer mit Aufsicht. Zweitens du nennst mein Schiff nie wieder eine gelbe Quietschente“, sagte er, in einen Ton der keine Widerrede duldete. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht meinen Senf dazu gab.

„Wie ist es den mit tauchender Kanarienvogel“, fragte ich ihn frech und ich konnte ihn fasst vor Wut rauchen sehen.

„Treib es nicht zu weit“, antwortete er.

„Ach komm, verstehst du etwa gar kein Spaß“, fragte ich ihn mit meinen üblichen breiten grinsen.

„Womit habe ich das nur verdient“, seufzte er.

„Ja ja, Gott bestraft alle Sünden, für größere brauchte er eben etwas Zeit“, lachte ich. Im nächsten Moment quietschte ich erschrocken, da mich Law packte, über seine Schulter warf, los stapfte und zu den anderen meinte sie sollten mit kommen.

„Law könntest du mich vielleicht wieder runter lassen“, fragte ich vorsichtig, doch ich bekam weder eine Antwort, noch ließ er mich runter.  Beleidigt fand ich mich mit einer Momentanen Situation ab.

 

 

Zwei Stunden später befanden wir uns alle auf der Death, Law U-boot. Jetzt wo ich auf dem Deck stand tat es mir ein wenig leid das ich mich über das Schiff lustig gemacht hatte.

„Alle auf ihre Posten wir legen ab“, meinte Law nur, der mich seid er mich abgesetzt hatte nicht mehr beachtet hatte. Ich wusste zwar das er lange sauer auf einen sein konnte, doch das war neuer Rekord.

Kleinlaut folgte ich den anderen unter Deck und fühlte mich ein wenig wie das fünfte Rad am Wagen. Alle wussten was sie tun sollte und waren viel zu beschäftigt um auf meine Frage, wie ich helfen könnte zu antworten. Schließlich trat ich wieder an Deck um den anderen wenigstens nicht im Weg zu stehen. Ich setzte mich einfach an die Reling und sah hoch in den Himmel. Das Schiff setzte sich in Bewegung.

„Was machst du den hier draußen“, erklang Law Stimme, worauf ich ihn erschrocken ansah, da ich ihn gar nicht hab kommen hören.

„Tut mir Leid, ich wollte nur nicht im Weg stehen“, sagte ich leise und wisch seinen Blick aus. „Tut mir leid das ich die Death beleidigt habe und es tut mir leid das ich es eben so übertrieben habe. Wen ich unsicher bin übertreibe ich es oft.“

„Schon gut und jetzt komm mit, ich zeig dir deine Kajüte“, sagte er drehte sich um und ging schon wieder. Ohne ein Wort zu sagen stand ich auf und folgte ihn unter Deck, durch unzählige Gänge, bis wir vor einer Türe stehen blieben.

„Das ist deine“, sagte er, zeigte auf die Türe und war dann schon wieder verschwunden. Traurig sah ich die Türe an, aber ging dann hinein. Ich sah mich. Der Raum war schlicht. Es gab ein Bett, einen Tisch mit einen Stuhl und einen Schrank. Langsam hob ich meine Hand, legte sie auf meinen Hut, zog ihn tief in mein Gesicht, rutschte mit dem Rücken an der Türe herab auf den Boden und fing an zu heulen wie ein kleines Kind. Ich dachte an Ruffy, den ich vorerst nicht mehr sehen würde, ich dachte an meinen Zwillingsbruder und dann dachte ich an Law. Scheinbar hatte ich alles kaputtgemacht, weil ich mal wieder meine Klappe nicht halten konnte. Jetzt war ich doch alleine und diese Tatsache machte mir furchtbare Angst.

Ich hatte keine Ahnung wie lange ich nun schon mit den Rücken an der Tür auf dem Boden saß, doch inzwischen hatten schon zwei der Jungs versucht mich dazu zu bringen zum essen mit zu kommen. Beide Mal hatte ich so getan, als würde ich schlafen und hatte nicht auf sie reagiert. Doch dann zuckte ich heftig zusammen.

„Clarissa mach die Türe auf und komm endlich zum Essen“, hörte ich Law wütende Stimme, während er an die Türe hämmerte. Energisch wischte ich mir die Reste, meiner Heulattacke weg, stand auf und öffnete langsam die Türe, hielt aber den Blick gesetzt, damit er meine verweinten Augen nicht sah.

„Sorry, ich war eingeschlafen“, sagte ich entschuldigen und wollte an ihn vorbeigehen, doch er packte mich plötzlich am Handgelenk. Er drückte mich zurück in das Zimmer und schloss hinter sich wieder die Türe.

„Ich habe dir schon einmal gesagt das du eine ganz schlechte Lügnerin bist“, sagte er, umfasste nun auch mein anderen Handgelenk und drängte mich an eine Wand. Immer noch hielt ich den Blick gesenkt.

„Was soll das? Vor einer Minute meintest du noch das ich zum essen kommen soll“, sagte ich leise.

„Wieso hast du geweint“, fragte er mich in seinen üblichen Ton. Ich versteifte mich nur und machte keine Anstalten ihn zu antworten.

„Wir verlassen dieses Zimmer nicht ehe du mir gesagt weswegen du geweint hast“, sagte er.

„Es ist nichts, ich bin einfach eine Heulsuse“, versuchte ich mich raus zu reden, aber sah ihn weiterhin nicht an.

„Lüg mich nicht an“, fuhr er mich an, worauf ich wieder heftig zusammen zuckte. „Du weinst wegen deinen Brüdern, habe ich Recht?“

Erschrocken sah ich ihn nun an und hielt im nächsten Moment erschrocken die Luft an, als er mich stürmisch küsste.  Als ich mich etwas gefasst hatte,machte ich mich von ihm los und schubste ihn von mir Weg. Erstaunen machte sich in seinem Gesicht breit.   

„Lass mich einfach in ruhe“, fuhr ich ihn nun wütend an.

„Das werde ich nicht“, sagte er und kam wieder auf dich zu. „Du wirst Ruffy und Sabo doch wieder sehen. Und was deinen Zwillingsbruder angeht, du kanntest ihn doch nicht einmal.“

„Glaubst du echt das macht die Sache besser, glaubst du dadurch tut es weniger weh“, schrie ich ihn nun an. „Ich werde nie erfahren wie er wahr, nie sein lachen sehen, nie mit ihn reden können. Er war doch ein Teil von mir, auch wenn er nichts von mir wusste. Ich konnte nicht einmal versuchen ihn zu helfen.“

Wieder liefen mir die Tränen über die Wangen, die energisch wegwischte. Wieder trat er an mich, zog mich zu sich und nahm mich in den Arm, doch dieses Mal war die Umarmung eisern, so das ich nicht los kam.

„Du liegst falsch, den ich kann mir vorstellen wie du dich füllst. Damals erschoss man meine Eltern und meine Schwester verbrannte in unseren Haus. Mich jagte man, weil ich tot krank war. Damals hasste ich alles und jeden und wollte jeden und alles töten. Ich wollte die wenige Zeit die mir blieb nutzen und schloss mich Joker an. Er hatte einen jüngeren Bruder Corazon. Dieser war Mitglied der Marine und war bei bei seinen Bruder um seinen Handel Einheit zu gebieten. Als Cora san meinen richtigen Namen erfuhr, nahm er sich meine an und brachte mich Monate lang von einen zum anderen Krankenhaus um eine weg zu finden mich zu heilen, doch die Ärzte wollten mich nicht einmal untersuchen. Mir ging es immer schlechter, als er von eine Teufelsfrucht hörte die mich retten könnte. Als er sie stahl wurde er mehrfach angeschossen und kurz darauf schickte er mich mit einer Nachricht zur Marine los. Ich traf Vergo, der ebenfalls verdeckt, allerdings für Joker bei der Marine arbeitete.  Ich kannte ihn damals noch nicht. Doflamingo erfuhr dadurch von Cora san Verrat und als dieser ihn nicht sagen wollte wo die Teufelsfrucht, noch ich war, erschoss er ihn. Ich konnte nichts tun, da ich in einer großen Truhe eingesperrt war, aber ich höre die Schüsse“, erzählte er mir, ohne seine Umarmung zu lösen.

„Es tut mir Leid“, sagte ich leise und erwiderte die Umarmung.

„Das braucht es nicht, schließlich wusstest du von all dem nichts, da ich bis heute mit niemanden darüber geredet habe“, sagte er leise und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Vorsichtig hob er mich plötzlich hoch und trug mich zum Bett auf das er mich vorsichtig legte, doch ich zog ihn mit mir, so das er nun über mir war.

„Geh nicht schon wieder“, sagte ich leise.

„Hatte ich auch nicht vor, Kleines“, entgegnete er mich einen lächeln, das ich nicht wirklich deuten konnte. Er beugte sich weiter vor und ich hielt gespannt die Luft an als er meinen Hals küsste. Ich bekam eine angenehme Gänsehaut und mein Herz schlug deutlich schneller. Unsicher legte ich meine Arme auf seine Rücken und kratze leicht darüber als er mir sachte in den Hals küsste, nur um die gereizte Stelle gleich wieder mit küssen zu verwöhnen. Mit einen sanften lächeln küsste er mich dann auf die Lippen und unterbrach den Kuss nur für eine Sekunde um mir mein Shirt aus zu ziehen. Als ich ihn den aber sein Hemd abstreifen wollte, fasste er meine Hände und drückte sie neben meinen Kopf in das Kissen. Fragend sah ich ihn an, stöhnte im nächsten Moment aber leise auf, als er durch den BH leicht in meine Brust biss.

„Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie oft ich es mir schon vorgestellt habe dich so unter mir zu haben“, flüsterte er gegen meine Brust. Ich sah ihn einfach nur sprachlos an. Für mich war er einfach nur perfekt. Zwar war ich mir sicher das unsere Beziehung sicher nicht immer ganz reibungslos verlaufen wird, aber das war mir egal. Er war mein Anger in dieser Welt, zusammen mit meinen Brüdern

Versprechen

„Clara, aufstehen“, hörte ich eine sanfte Stimme und mir stieg der Duft von frischen Kaffee in die Nase. Verschlafen öffnete ich die Augen und sah Law neben mir auf den Bett sitzen. Unwillkürlich musste ich mich grinsen und setzte mich auf, dabei rutschte die Decke von mir runter und er bei Law grinsen wurde mir bewusst das ich nackt war.  Bei den Erinnerungen der vergangenen Nacht, schoss mir die röte ins Gesicht. Es war einfach nur wundervoll gewesen.

„Genießt du die Aussicht“, fragte ich ihn grinsend, nahm dankend die Tasse und nahm einen Schluck.

„Wie kommst du den auf die Idee, aber ich hätte nichts dagegen sie häufiger zu genießen“, antwortete er.

„Mal sehen was sich einrichten lässt“, entgegnete ich ihn und sah mich nach meinen Beutel mit meinen Sachen um, konnte ihn aber nicht finden. Scheinbar hatte ich ihn am vorherigen Tag auf dem Deck vergessen.

„Kann ich mir vielleicht einige Sachen von dir ausleihen, meine liegen noch an Deck“, fragte ich ihn und stutzte im nächsten Moment da ich sein grinsen nicht deuten konnte.

„Dann wirst du dir einige Tage meine Sachen ausleihen müssen. Wir sind abgetaucht und soweit ich weis hat niemand deine Sachen mit rein genommen“, antwortete er. Es war zwar nur Kleidung gewesen, aber trotzdem ärgerte es mich.

Seufzend stellte ich meine Tasse ab, beugte mich zu ihn, gab ihn einen Kuss, schlang die Decke um mich und stand auf. Grade als ich zum Bad gehen wollte, spürte ich wie er die Decke festhielt. Fragend sah ich ihn an, als er mir die Decke mit einen Ruck wegzog.

„Hat dir gestern Abend nicht gereicht“, fragte ich ihn grinsend. „Soweit ich weis bist du doch der Kapitän dieses Schiffes und da fehlt es dir doch sicher nicht an Arbeit.“

„Ich bin der Kapitän, ich kann entscheiden wann ich Arbeit und wann nicht“, meinte er grinsend, stand auf und zog mich zu sich.

„Duschen“, fragte ich ihn nur grinsend und keine Minute später fand ich mich zusammen mit ihn unter der Dusche wieder. Ich hatte absolut gar nichts dagegen.

 

Eine Stunde später verließen wir beide zusammen mein Quartier und gingen gut gelaunt in den Gemeinschaftsraum, um zu Frühstücken. Als wir eintraten waren die anderen schon alle dabei zu Frühstücken. Ich setzte mich auf einen freien neben Bepo und mir gegen über saßen Pinguin, sowie Shachi.

„Guten Morgen“, grüßte ich die drei und nahm mir aus dem Körbchen auf dem Tisch ein Brötchen.

  „Guten Morgen“, grüßten die drei mich.

„Wieso trägst du die Sachen des Käpt´n“, fragte mich Pinguin grinsend.

„Ich habe schlauerweise meine Sachen gestern an Deck liegenlassen und da wir abgetaucht sind, werde ich mir in der nächsten Stadt neue Klamotten besorgen müssen“, antwortete ich seufzend und biss in mein belegtes Brötchen.

„Wenn du willst könne wir gerne mit dir, in der nächsten Stadt shoppen gehen“, meinte Shachi freundlich.

„Du warst wohl noch nicht oft mit Frauen shoppen, oder“, fragte ich ihn, stützte den Ellenbogen auf den Tisch und stütze dann meinen Kopf auf der Hand ab.

„Nicht wirklich“, antwortete er verwundert.

„Na dann, nehme ich deine Angebot dankend an, aber erwarte keine Gnade von mir“, meinte ich mit einem gemeinen Grinsen, bei dem er schwer schluckte. Einige der anderen die unsere Unterhaltung mitbekommen hatten, fingen nun an zu lachen.

„Das wirst du sicher noch bereuen“, mischte sich unser Kapitän mit einen leichten grinsen ein.

„Da fällt mir ein, wie kann ich mich eigentlich nützlich machen“, fragte ich ihn.

„Du wirst gleich ins Behandlungszimmer kommen, ich will wissen was für medizinische Kenntnisse du hast“, antwortete er und verließ den Gemeinschaftsraum. Fragend sahen mich nun Bepo, Shachi und Pinguin an.

„Ich habe vor Ärztin zu werden, daran hat sich trotz allem nicht geändert. Bevor das alles anfing habe ich mich auf mein Medizinstudium vorbereitet“, erklärte ich ihnen.

„Erzählst du uns was passiert ist“, fragte mich nun Bepo interessiert.

„Ich habe mit meinen Zieheltern und meinen beiden kleinen Zwillingsbrüdern in einer kleinen Stadt gelebt, wo ich wie gesagt mich auf mein Studium vorbereitete. Wenn ich nicht lernte habe ich meistens gearbeitet um mir eine Segelreise leisten zu können. Zwar hätte mein Vater es mir sicher auch bezahlt, aber ich wollte es mir selber verdienen“, antwortete ich ihn und lehnte mich auf dem Stuhl zurück. „Ich war grade einmal einen halben Tag auf dem Schiff, als wir in einen Sturm gerieten und ich über Bord ging. Wach wurde ich dann auf den Schiff meines kleinen Bruders. Kurz darauf trafen wir Law und ich erfuhr von dem Rest meiner Geschwister von denen ich vorher keine Ahnung gehabt habe. Ich weis erst seid kurzen wer ich wirklich bin.“

„Wie viele Geschwister hast du den“, fragte mich Shachi interessiert.

„Fünf! Sabo, Ace, Ruffy, Zack und Phil. Aber wirklich Blutsverwandt bin ich nur mit Ace, wir waren Zwillinge, die kurz nach der Geburt getrennt wurden. Zack und Phil sind auch Zwillinge“, antwortete ich ihnen grinsend und dachte dabei an meinen beiden kleinsten Brüdern. Irgendwie vermisste ich das Chaosduo ein wenig.

 

Kurz darauf zeigte mir Bepo wo das Behandlungszimmer war, wo Law schon auf mich wartete. Er wies mich an, mich zu setzte und fing sofort an mir medizinische Fragen zu stellen. Einige grundlegende medizinische Dinge wusste ich, da ich einige der Fachbücher meines Vater gelesen hatte und als Kind hatte ich ihn auch einige Mal ins Krankenhaus begleitet. Nach dem er mich ausgefragt hatte schien er zufrieden zu sein und drückte mir einen großen Stapel Bücher aus den ich durcharbeiten sollte.

So verbrachte ich die nächsten Tage die meiste Zeit damit zu lernen und die restliche Zeit trainierte meine Teufelskräfte wenn wir auftauchten oder lernte die Mannschaft besser kennen. Alle waren wirklich nett zu mir aber besonders gut freundete ich mich mit Shachi, Pinguin, Bepo und einen großen Mann namens Jean Bart an. Abends saß ich oft mit den vier zusammen redete mit ihnen, alberten herum oder spielten einfach nur Karten.

  Ich war fasst eine Woche auf den Schiff, als Shachi und Pinguin, kurz vor Mittag aufgeregt in mein Zimmer gepoltert kamen. Fragend sah ich von meinen Büchern auf und sah die beiden an.

„Was ist den mit euch beiden los“, fragte ich sie verwundert.

„Der Käpt´n will das du an Deck kommst, wir legen gleich an einer Insel an“, antwortete Peng, wie ich Pinguin mittlerweile nannte.

Seufzend schlug ich meine Bücher zu, stand auf und folgte den beiden nach oben auf das Deck, wo Law schon auf uns wartete. Er meinte zu mir nur das er zusammen mit mir auf die Insel gehen würde und schwieg dann. Eine Stunde später legten wir dann an einer kleinen Insel an. Es war angenehm warm und es war eine schöne grüne Insel. Kaum das wir dann angelegt hatten, ging Law schon vom Bord und ich folgte ihn verwundert, allerdings hatte ich inzwischen gelernt das er nur dann etwas sagte wenn es ihn auch passte. Also folgte ich ihn schweigend bis er nach einer ganzen Zeit stehen blieb.

„Da vorne ist das Grab deines Bruders“, sagte er dann, worauf ich ihn mit großen Augen ansah. Ohne auf ein weiteres Wort von ihn zu warten, lief ich schon los, bis vor mir zwei Grabsteine auftauchten. Ich verlangsamte meinen Gang und ging nun etwas unsicher auf die beiden Gräber zu. Es waren die Gräber von Edward Newgate und Portgas D Ace.

Tränen schossen mir in die Augen und ich kniete mich vor das Grab meines Bruders.

„Hallo Ace und einen guten Tag Kapitän Whitbeard“, sagte ich leise, streckte meine Hand aus und legte sie auf den Grabstein meines Bruders. „Ich weis du kennst mich nicht, aber ich bin deine Zwillingsschwester Clarissa. Man trennte uns kurz nach unser Geburt und ich wünschte ich hätte dich kennenlernen dürfen, Bruderherz.“

Schwach lächelte ich und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht, die mir mal wieder die Wangen herunter liefen. Leicht legte ich meine Hand auf meinen Hut und zog ihn mir ein Stück tiefer ins Gesicht.

„Ich habe unseren kleinen Bruder Ruffy getroffen. Ihn geht es gut und er kämpft immer noch eisern darum König der Piraten zu werden“, erzählte ich weiter. „Und ich habe Sado getroffen. Er lebt. Ist ist bei Ruffy Vater Dragon und er hat nun deine Teufelsfrucht. Ich bin mir sicher du hast nichts dagegen und ich bin auch Piratin geworden. Ich segle unter der Flagge der Heart Piraten. Dort sind wirklich alle sehr nett, auch Trafalgar Law. Er ist echt nett, auch wenn man das nicht meinen mag... Ich hab jetzt auch ein Kopfgeld. Ich habe zusammen mit Ruffy einen Marineadmiral angegriffen und dabei habe ich Hitzkopf ohne nachzudenken raus posaunt wer ich bin.“

Ich schwieg einen Moment und sah dann wieder den Grabstein an, über dem ein Hut und ein gebogener Dolch hing. Bei dem Hut musste ich ein wenig grinsen. Irgendwie schien dieser Tick bei uns in der Familie zu liegen. Langsam stand ich auf und nahm vorsichtig den Hut vom Grab. Es war ein brauner Cowboyhut, auf dem sich vorne ein trauriger und ein grinsender Smilie befanden.

„Was hältst du davon? Wir tauschen und du bekommst deinen Hut wieder wenn ich eine große Piratin und eine noch besser Ärztin bin“, sagte ich grinsen zu ihn. Ich nahm meinen Hut vom Kopf, setzte seinen auf und hängte dann meinen eigenen über den Grabstein.  

„Wer bist du und was machst du da“, hörte ich eine fremde, wütende Stimme in meinen Rücken. Verwundert drehte ich mich um und sah einen Mann, mit einer blonden Frisur, die mich an eine Ananas erinnerte.

„Ich besuche ein Grab, sieht man das nicht“, entgegnete ich ihn unfreundlich und musterte den Kerl misstrauisch. „Außerdem könnte ich dich das gleiche fragen.“

„Ich will das Grab meines besten Freundes und meine Kapitäns besuchen“, sagte er und kam auf mich zu. Ohne mich weiter zu beachten legte er jeweils einen Blumenstrauß auf das Grab meines Bruders und Newgates.

„Du kanntest Ace“, fragte ich den Mann leise, worauf der Mann mich ansah.

„Ja, wie gesagt war er mein bester Freund, aber wieso willst du das wissen“, fragte er.

„Ace war mein Bruder. Mein Name ist Portgas D Clarissa“, antwortete ich leise und sah wieder traurig zu dem Grab meines Bruders.

„Ace hatte keine Schwester“, sagte der Mann nun wütend.

„Er wusste ja auch nichts von mir, so wie ich vor kurzen nichts von ihn, Ruffy oder Sado wusste“, erwiderte ich unsicher. „Die einzigen Menschen die wussten das ich seine Zwillingsschwester bin, waren Monkey D Garp und mein Ziehvater. Man trennte uns kurz nach unserer Geburt.“

Ich strich meinen Hut zurück, so das er auf meinen Rücken lag und sah den Mann ernst an.

„Wenn du mir nicht glauben willst ist das deine Sache, aber ich werde mir von niemanden verbieten lassen das Grab meines Bruders zu besuchen“, sagte ich ernst zu ihn. Nachdenklich sah er mich an und musterte mich, bis sein Blick erstaunen zeigte.

„Bist du etwa...“

„Zwillingsschwester, ja das bin ich“, fiel ich ihn ins Wort. „Sagst du mir jetzt mal wer du überhaupt bist.

„Mein Name ist Marco, ich segelte zusammen mit Ace“, antwortete er mir. „Ich habe von dir in der Zeitung gelesen, aber ich wollte nicht glauben das es wahr ist. Hast du etwa Ace Teufelsfrucht gegessen?“

„Ne, die hat Sabo gefuttert, der erstaunlicher weise wieder aufgetaucht  ist“, sagte ich grinsend. „Wir können uns nicht erklären woher ich meine Teufelskräfte habe, den ich kann mich nicht erinnern je eine Teufelsfrucht gegessen zu haben!“

„Wieso hast du den Marineadmiral angegriffen. Sie wussten bis dahin nicht von dir und jetzt werden sie auch dich jagen“, sagte Marco und sah mich plötzlich besorgt an.

„Ich bin einfach ein Hitzkopf und habe nicht nachgedacht. Deswegen habe ich mir eine saftige Predigt von meinen Käpt´n anhören müssen“, seufzte ich und setzte mich wieder auf dem Boden vor dem Grab. Marco tat es mir gleich.

„Ruffy hat dir eine predigt gehalten“, fragte er ungläubig. „Ace hat mir viel von seinen kleinen Bruder erzählt, aber so hätte ich ihn nicht eingeschätzt.

„Doch nicht Ruffy, der hat den Kerl doch zusammen mit mir angegriffen. Und nichts gegen meinen kleinen Bruder, aber er würde mich auf lange Sicht in den Wahnsinn treiben. Ich gehöre nicht zu den Strohhüten“, antwortete ich ihn.

„Und zu wem dann“, fragte er interessiert.

„Zu den Heart Piraten. Trafalgar Law ist mein Kapitän“, antwortete ich ihn grinsend.

„Wie kam es dazu“, fragte er überrascht.

„Sag es niemanden, aber ich habe ihn zwei Mal den Arsch gerettet, auch wenn er es nicht zugeben will. Und wenn er hören würde das ich dir das grade gesagt habe, dürfte ich wieder rennen“, antwortete ich lachend. „Er ist wirklich ein netter Kerl wenn man ihn näher kennen lernt, auch wenn er so seine Ecken und kannten hat.“

„Portgas D Clarissa“, drang nun eine wütende Stimme in unsere Ohren und wir drehten uns langsam um.

„Hey Law, was gibs“, fragte ich ihn grinsend, stand aber vorsichtshalber auf.

„Du bewegst dich augenblicklich auf das Schiff“, antwortete er und ich sah ihn an das er wütend auf mich war.

„Mit Verlaub Käpt´n, aber das halte ich für keine gute Idee, schließlich hänge ich an meinem Leben“, entgegnete ich ihn lachend und stand langsam auf. Langsam kam Law auf uns zu, als mir eine gute Idee kam.

„Bist du mir etwa böse“, fragte ich ihn mit einen frechen grinsen, als er genau vor mir stand. Doch bevor er mir antworten konnte hatte ich ihn schon die Mützen vom Kopf gezogen und sprang lachend von ihn weg. Von ihn kam ein Geräusch, was mich stark an ein knurren erinnerte.

„Clara übertreib es nicht“, meinte Law gezwungen ruhig.

„Tu ich nicht, wenn du mir versprichst nicht mehr sauer zu sein, gebe ich sie dir ohne Wiederworte wieder“, entgegnete ich ihn. Seufzend sah er mich an und hielt mir dann seine Hand hin.

„Versprich es erst und keine anschließenden Strafen“, sagte ich nun ernst.

„Ist gut, du hast mein Wort“, sagte er und nun reichte ich ihn die Mütze. Er setzte sie sich wieder auf und sah dann zu Marco, der uns grinsend zugesehen hatte.

„Pass gut auf die kleine auf Trafalgar Law und vielen Dank für das was du im Krieg getan hast“, sagte Marco nun ernst und stand auf. Law nickte nur schweigend.

„Sag ich doch er ist einfach klasse“; meinte ich lachend.

„Clara du übertreibst es wieder“, sagte er in seinen üblichen Ton ohne den Blick von Marco abzuwenden.

„Tut mir leid, ich bin wohl ein wenig überdreht“, meinte ich entschuldigend.

„Schon gut, ist ja verständlich“, sagte er und drehte sich um und meinte dann im gehen. „Bei Sonnenuntergang bist du wieder auf dem Schiff. Wenn nicht wirst du, zu deiner üblichen Arbeit, Küchendienst machen.“

„Ist gut, Käpt´n“, rief ich ihn nach.

„Kaum zu glauben das das grade wirklich Trafalgar Law war“, meinte Marco, während ich mich wieder setzte.

„Unterschätze ihn nicht Marco. Das ist immer noch Trafalgar Law, Chirurg des Todes. Nur weil ich mich so bei ihn verhalten darf, ist er kein anderer Mann“, entgegnete ich ihn ernst. „Ich war mir die ganze Zeit bewusst das er irgendwo hier in der Nähe ist, schließlich beschütze er seine Crew. Ich weis nicht wie er uns sieht, aber irgendwie sind wir ein große Familie und würden alles tun um die anderen zu beschützen. Er ist mein Käpt´n und ich respektiere ihn sehr, auch wenn es vielleicht nicht so wirkt.“

„Wieso hast du dich ihn angeschlossen“; fragte er mich ernst.

„Es hat mehrere Gründe“, antwortete ich leise und sah vor mich auf den Boden, den ich musste wieder dran denken was in Dressrosa passiert ist. „Ich habe in der letzten Zeit einige dumme Entscheidungen getroffen. Er und Ruffy waren es die mir jedes Mal bei standen und mich sogar retten mussten. Ohne es mir richtig bewusst zu werden hatte ich mich, schon bevor er mich gefragt hatte, beschlossen an seiner Seite zu bleiben.“

„Verstehe und wie stehst du zu deinen Vater“, fragte er, was mich unbewusst leicht zum lächeln brachte, da ich an Garp denken musste.

„Er ist mir in groben und ganzen egal, den ich werde mich nicht an den Taten meines Vaters messen lassen. Ich habe es schon den anderen gesagt das es mir egal ist wie die anderen über mich denken und wie sie mich nennen, den ich werde meine eigenen Weg gehen“; antwortete ich und sah dann zu Ace. „Ich habe es eben schon meinen Bruder versprochen. Ich werde so stark werden wie es mir möglich ist und ich werde ein noch bessere Ärztin werden.“

„Willst du Rache“, fragte Marco nun und sah ebenfalls zum Grab meines Bruders.

„Du spielst wohl auf Akainu an“, sagte ich und sah nun wieder Marco an. „Irgendwann werde ich mich sicher rächen, doch weis ich auch das ich sehr viel Zeit brauche bis ich es mit ihn aufnehmen kann und noch mehr Zeit um ihn vielleicht besiegen zu können. Ich mach mir da nichts vor Marco.“

„Du bist erstaunlich“, meinte er nun grinsend. „Du bist manchmal wie Ace und dann wieder nicht.“

„Das kann ich, wie du weist weder bestätigen, noch widerlegen“, entgegnete ich, setzte den Hut auf, zog ihn wieder tief ins Gesicht und behielt die Hand auf dem Hut. „Ich bin kein kleines naives Kind und auch ich musste bereits einige Dinge, schmerzhaft am eigenen Leib erfahren.“

„Was ist dir passiert“, fragte er mich, doch ich schwieg. Ich vertraute ihn zwar, da er Ace Freund gewesen war, aber ich war nicht bereit mit ihn darüber zu reden.

„Verstehe“, sagte er grinsend.

„Hey Marco, bei Gelegenheit sollten wir mal eine Trinken gehen“, meinte ich aus heiteren Himmel zu ihn, was ihn dazu brachte laut los zu lachen.

„Gerne doch, wenn wir uns noch mal wieder treffen gehen wir eine Trinken,. Aber glaub nicht das ich Rücksicht auf dich nehmen werde, nur weil du Ace Schwester bist“, lachte er.

„Wenn es anders wäre, wäre ich auch beleidigt“, lachte ich nun ebenfalls und stand auf. „Na dann werde ich mal gehen.“

„Clarissa, pass auf dich auf“, meinte Marco und stand ebenfalls auf.

„Mach ich, aber pass selber auf die auch Marco“, entgegnete ich und ging los, sagte aber noch im gehen. „Übrigens meine Freunde nennen mich Clara!“

Sake

Als ich zurück zum Schiff kam, stand Law am Deck und wartete auf mich.

„Ich bin in meiner Kajüte“, sagte ich im vorbeigehen zu ihn und ging ins innere des Schiffes. Unterwegs traf ich niemanden aus der Crew, so das ich ungehindert zu meinen Zimmer ging, sorgsam hinter mir die Türe abschloss und mich auf mein Bett fallen ließ. Ich vergrub mein Gesicht in meinem Kissen und schloss müde die Augen.

„Clara, mach die Türe auf“, hörte ich Law, nachdem es mehrfach an die Türe geklopft hatte, doch ich reagierte nicht darauf.

„Ich sag es nur noch einmal, mach die Türe auf“, sagte er nun mit zu ruhiger Stimme, aber als ich dann immer noch nicht reagiert, öffnete er die Türe mit Hilfe seiner Teufelskräfte. Verwundert drehte ich den Kopf zu ihn und sah ihn an ohne mich aufzusetzen.

„Was sollte das“, fragte er mich wütend und schloss, als er eingetreten war, hinter sich wieder die Türe. Schweigend setzte ich mich auf und sah ihn wortlos an.

„Was ist los? Hat dieser Kerl etwas getan“, fragte er mich.

„Nein, Marco ist echt in Ordnung“, antwortete ich ihn leise. „Bei der Unterhaltung fielen mir nur die Geschehnisse in Dressrosa ein. Ich bin ein Heuchler, Law. Vor allen spiele ich immer die starke und dabei wirft mich schon der eine Vorfall völlig aus der Bahn. Ich rede davon stark zu werden, dabei kann ich mich nicht einmal selbst beschützen, geschweige den die die mir wichtig sind.“

„Clara, du bist nicht schwach, noch bin du ein Heuchler“, sagte Law und setzte sich neben mich auf das Bett. „Du hast mir bereits zwei Mal das Leben gerettet und das ist meine Meinung nach auch Stärke. Du wusstest das du gegen die beiden nicht ankommst und bist ihnen trotzdem entgegen getreten um mich zu beschützen. Du besitzt viel Stärken, du musst sie dir aber erst richtig bewusst werden.“

„Aber ich...“

„Clarissa, es macht nichts das dich die Geschehnisse in Dressrosa immer noch beeinflussen. Ich war es damals der Ruffy aus Marinefort herausbrachte. Er war völlig am Boden und niemand konnte damals sagen ob er es schafft. Er kämpfte aber, genauso wie du es im Moment tust“, sagte er ernst. „Ihr beide lasst euch nicht in die Knie zwingen, auch wenn es euch beeinflusst und geht euren Weg voran. Gib dir selber ein wenig Zeit.“

„Danke“, sagte ich leise und sah verwundert auf als er mich flüchtig küsste.

„Und nun zieh dich um, die anderen werden sicher schon auf dich warten. Sie wohlen in der nahegelegen Stadt etwas trinken gehen“, meinte er.

„Sehr witzig, du weist genau das ich keine eigenen Klamotten mehr habe“, meinte ich wütend.

„Weis ich doch. Einige der Crew waren heute Mittag schon in der Stadt und haben dir neu Klamotten besorgt, sind im Schrank“, entgegnete er. „Sieh mal nach ob du etwas findest, ich habe keine Ahnung was sie dir geholt haben.“

„Dann aber raus hier, sonst wird das heute Abend nichts mehr“, sagte ich grinsend.

„Also wirklich jetzt muss ich mir auf meinen eigenen Schiff schon Befehle erteilen lassen“, lachte er, stand aber auf und ging. Kaum war draußen ging ich neugierig zum Kleiderschrank und sah mir die Sachen an. In grob und ganzen hatten die Jungs wirklich meinen Geschmack getroffen. Nach etwas überlegen holte ich mir einen kurzen Rock und ein schwarzes Trägershirt aus dem Schrank. Grinsend zog ich mich um, band meine Haare neu zusammen, setzte Ace Hut auf und ging dann zu den anderen die am Deck warteten.

„Wusste ich es doch das die Sachen dir stehen“, lachte Shachi, kaum das er mich sah.

„Ich weis, ich weis, ich sehe einfach in allen gut aus“, erwiderte ich ihn grinsend. „Na dann lasst uns los!“

Zusammen brachen wir dann zur Stadt auf, nur Bepo blieb zurück der auf das Schiff aufpassen würde. Wir gingen in die erstbeste Bar die wir in der Stadt finden konnte. Kaum das wir den Laden betraten wurde es aber still und jeder dort sah uns an, doch wir störten uns nicht daran, sondern setzten uns an die freien Tische. Ich setzte mich zu Jean Bart, Shachi, Pinguin und Law an einen Tisch. Kaum das wir saßen kam auch schon die Bedienung und nahm unsere Bestellung auf.

„Du trink euch dieses Zeug“, fragte mich Jean Bart ungläubig, als mein Sake kam.

„Wieso nicht, es schmeckt echt gut“, antwortete ich ihn und lehrte die erste Schale.

„Du trinkst das doch nur weil Zorro dich letztens förmlich damit abgefüllt hat“, meinte Law.

„Was hat das den damit zu tun und außerdem hat er mich nicht abgefüllt, wir haben gefeiert“, entgegnete ich ihn grinsend. „Außerdem hast du schließlich nachher mit gemacht.“

„Gezwungener Maßen, da war so eine nervige Person die mich einfach mit reingezogen hat“, meinte er.

„Ach rutsch mir doch den Buckel runter, ich habe keine Lust mich jetzt mit dir zu streiten,“ meinte ich seufzend und kippten den nächsten Sake herunter.

„Es geschen ja doch noch Wunder“, meinte mein Käpt´n grinsend, doch ich steig nicht darauf ein sondern fing an mich mit Peng und Shachi zu unterhalten. Wir tranken und wurden immer heiterer und lachten immer mehr.

„Du Clara, du hast uns noch nie erzählt ob du irgendwelche Hobbies hast“, meinte Peng grinsend, beugte sich zu mir und legte einen Arm über meine Schulter.

„Mhm, ich habe eine Zeit lang Gitarre gespielt, zeichnen tu ich hin und wieder, aber mein größtes Hobby war es meinen Vater in den Wahnsinn zu treiben“, erwiderte ich ihn mit einem breiten grinsen. „Ich fand es immer witzig wenn er von der Arbeit in die Schule kommen musste. Seine Predigten waren echt immer der Hammer.“

„Ich hätte dir gar nicht zugetraut das du so bist“, mischte sich nun auch Shachi ein.

„Ich war früher ein echter Unruhegeist und hatte ständig Dummheiten im Kopf. Ich bin erst ruhiger geworden als fünfzehn wurde“, sagte ich nachdenklich.

„Wieso den, hatte es einen bestimmten Grund“, fragte Pinguin.

„Hatte es, aber ist auch egal“, antwortete ich und sah im nächsten Moment entgeistert auf, als man mir eine Gitarre in die Hand drückte. Beno, unser Schiffskoch hatte von irgendwo eine Gitarre besorgt und sah mich jetzt breit grinsend an. Als ich mich allerdings nicht rührte fingen meine Freunde, zum größten Teil an lauthals zu fordern das ich etwas spielen sollte. Seufzend drehte ich meinen Stuhl etwas, so das ich mehr Platz hatte.

„Seid aber nachsichtig mit mir, ich habe schon lange nicht mehr gespielt“, sagte ich und fing dann an zu spielen. Sofort erkannten sie das Lied und bis auf Law und Jean Bart fingen alle an fröhlich zu singen. Es machte mir wirklich Spaß für die Jungs zu spielen und ich spielte von Lied zu Lied sicherer.

„Also ich finde das du wirklich gut spielen kannst! Wir sollten dir eine Gitarre besorgen, dann kannst du häufiger spielen“, meinte Pinguin grinsend.

„Braucht ihr echt nicht“, entgegnete ich und stellte das Instrument neben mir an den Tisch.

„Ist auch besser so, ich brauch dieses Geleier nicht auf meinem Schiff“, sagte Law in seinen üblichen Ton. Verwundert sah ich zu ihm Käpt´n, der sichtlich schlecht gelaunt am Tisch saß.

„Seid mir nicht böse Jungs, aber ich geh zurück und leiste Bepo noch ein wenig Gesellschaft“, sagte ich zu ihnen, da ich mir sicher war das er aus irgendeinen Grund wegen mir eine solch schlechte Laune hatte.

„Bleib doch noch was“, meinte Sachi überdreht.

„Ne lass, mal“, entgegnete ich, trank meinen restlichen Sake aus und stand auf. „Habt ihr noch was Spaß, sehen und dann morgen früh.“

Ich grinste sie noch einmal aufmunternd an und ging dann aus der Bar ohne mich noch einmal um zu sehen. Vor der Türe sog ich ich erst einmal die frische Luft ein, steckte meine Hände in die Taschen meines Rocks und machte mich auf den Weg zur Death.

„Na das sah mir aber nicht so aus als wäre dein Kapitän ein netter Kerl“, erklang plötzlich hinter mir eine Stimme worauf ich mich erschrocken umdrehte. Nicht weit von mir entfernt stand Marco.

„Mann ey, erschreck mich doch nicht so“, sagte ich ärgerlich. „Er hat heute scheinbar einen schlechten Tag, was weis ich.

„Irgendwie fällt es mir schwer dir das zu glauben“, sagte er ernst und kam weiter auf mich zu, bis er genau vor mir stand.

„Wieso interessierst du dich eigentlich so stark für meinen Käpt´n“, fragte ich ihn misstrauisch.

„Er ist mir genau genommen egal, ich mache mir aber Sorgen um dich. Ich kenne seinen Ruf und ich bin mir sicher das nicht alles darüber gelogen ist was er bis jetzt getan hat“, antwortet er ernst und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Wieso du kennst mich kaum“, fragte ich ihn verwundert, doch ich konnte es mir schon fasst denken.

„Du bist immerhin Ace Schwester und du bist schon ohne einen geisteskranken Kapitän in Gefahr, nach dem jeder weis wer du wirklich bist“, sagte er und legte nun seine rechte auf meine Schulter.

„Mit mir hast du zwar Recht, aber ich lasse nicht zu das du so über Law redest“, sagte ich nun wütend und sah ihn in die Augen. „Er hat mir bis heute keinen Anlass dazu gegeben an seinen Geisteszustand zu zweifeln, im Gegenteil ich habe ihn viel zu verdanken.“

„Womit hat er deine Loyalität gewonnen“, fragte er mich.

„Er hat mir mein Leben gerettet und noch mehr“, antwortete ich ihn. „Ich würde für ihn mein Leben geben, um ihn zu retten wenn etwas geschehen sollte, genauso wie für meine Brüder und meine Freunde.“

„Womit“, fragte er mich in einen Ton der meine Nackenhaare aufstellte.

„Er rette mein Leben als ich Vergo angriff und er rette mich zusammen mit Ruffy vor  Don Quichotte de Flamingo“, antwortete ich ihn leise und sah ihn dann nachdenklich an. „Beantworte mir eine Frage, Marco. Wieso bist du Withbeard Bedienungslos gefolgt und wieso bist du für meinen Bruder Ace in den Krieg gezogen?“

„Gut du hast mich, trotzdem bin ich mir sicher das dieser Kerl deine Treue nicht verdient hat“, meinte er, worauf ich seine Hand wegschlug und in stattdessen einen meiner Zeigefinger in die Brust bohrte.

„Marco ich sag es dir jetzt ein letztes Mal, hör auf so über Law zu reden. Denk es dir von mir aus, aber wenn du weiter so über ihn redest, war dies die letzte freundliche Unterhaltung zwischen uns beiden“, fauchte ihn ihn nun wütend an.

„Hast du das gehört Trafalgar Law“, meinte plötzlich Marco und hinter ihn trat aus dem Schatten eines Hauses mein Käpt´n. Ich konnte es kaum glauben, jetzt schnüffelten mir schon zwei Kerle nach.

„Sie ist ein gutes Mädchen und ich warne dich, sollte ich hören das ihr wegen dir etwas zugestoßen ist, werde ich dich eigenhändig umbringen“, sagte Marco und drehte mir den Rücken zu. Nun war ich richtig sauer. Ich ballte meine Fäuste und steckte sie in Brand und wollte Marco eine donnern.

„Clarissa halt dich da raus“, sagte Law laut, worauf ich ihn erstaunt ansah. Nun ging er selber auf Marco zu.

„Mir ist es egal wie du über mich redest, aber eins kann ich dir versichern. Ich würde alles für sie tun“, sagte er und erstaunte mich dann noch mehr. „Ich schütze meinen Mannschaft und sie ist mehr für mich als nur ein einfaches Crewmitglied.“

Bekannte er sich da grade wirklich indirekt mit mir eine Beziehung zu führen. Nachdem er mir eine eigene Kajüte gegeben hatte, war ich erst etwas unsicher darüber ob ich ihn genauso viel bedeute, wie er mir, doch nun war ich sicher.

„Ihr zwei seit ein Paar“, fragte Marco uns ungläubig und sah dabei zwischen uns beiden hin und her. In ihn schien es zu arbeiten bis er ein grinsen aufsetzte.

„Jetzt verstehe ich so einiges“, sagte er. „Und keine Sorge ich werde darüber schweigen, den wenn es die falschen Leute erfahren ist sie noch mehr in Gefahr als jetzt schon.“

Schweigend ging Law nun an ihn vorbei, nahm meine Hand in die seine, als er bei mir war und zog mich ohne ein Wort zu sagen mit sich. Verwundert stolperte ich hinter ihn her, aber wagte es mich nicht ein Wort zu sagen. Ich konnte das was grade geschehen war immer noch nicht so ganz glauben.

Er sprach immer noch kein Wort als wir bei der Death angekommen waren und zog mich bis in seine Kajüte. Erst dort ließ er meine Hand los.

„Law, ich...“, begann ich, doch er brachte mich mit einen leidenschaftlichen Kuss zum Schweigen.

„Du wirst hier einziehen und deine Kajüte nur noch nutzen wenn du ungestört lernen willst“, sagte er, als er den Kuss unterbrach.

„Law ich versteh dich nicht, was sollte das heute alles“, fragte ich ihn unsicher, doch anstatt mir zu antworten schob er mich zum Bett, auf das ich mit einen leisen Aufschrei fiel. Ehe ich mich wieder aufsetzten konnte, war er über mir und hielt meine Hände fest. Wieder küsste er mich so das mir die Luft weg blieb. Ich bekam es mit der Angst zu tun, da ich eine solch grobe Behandlung von ihn nicht kannte. Plötzlich sah Law mich erschrocken an, ließ meine Hände los und nahm mich vorsichtig in den Arm.

„Es tut mir Leid, ich wollte dir keine Angst einjagen. Ich war nur wütend auf diesen Marco der dich den ganzen Abend beobachtet hat“, sagte er leise zu mir.

„Law ist schon gut. Ich liebe dich und egal was passiert ich werde bei dir bleiben“, sagte ich leise, legte eine Hand in seinen Nacken und küsste ihn nun selber. Langsam ließ ich meine Hände auf seinen Rücken wandern, ohne den Kuss zu beenden. Langsam wurde ich mutiger und zog ihn seinen Pullover aus, den ich dann achtlos neben das Bett fallen ließ. Grinsend bewunderte ich seine Muskeln und fuhr sanft mit den Fingerspitzen darüber.

„Ich werde dir einen Nacht schenken die du niemals vergessen wirst“, sagte er sanft.

Er schenkte mir wirklich eine unvergessliche Nacht, in der wir beide sehr wenig schlaf bekamen. Aber es störte uns beide nicht.

Amnesie

Ungewohnt früh, für mich wachte ich auf und war relativ schnell hellwach, was ebenfalls untypisch für mich war. Grinsend sah ich das Law immer noch friedlich schlief und beschloss ihn ausnahmsweise einmal mit einem Kaffee zu überraschen. Vorsichtig wandte ich mich aus seiner Umarmung, stand barfuß auf und tapste los leise ich konnte, mit einen bündel von seinen Klamotten ins Badezimmer. Ich nahm eine kurze Dusche, zog mich an und trat mit immer noch nassen Haaren zurück ins Laws Zimmer, der immer noch ruhig schlief. Immer noch leise verließ ich die Kajüte und machte mich auf den Weg in die Küche. Erstaunt stellte ich fest das Beno noch nicht in der Küche war, da er meistens der erste der Crew war der wach war, aber anscheinend hatten die Jungs auch ohne uns noch weiter getrunken. Grinsend machte ich mich nun daran die Küche in Beschlag zu nehmen, um den Jungs wenn sie wach wurden ein Frühstück vorsetzten zu können. Gut gelaunt werkelte ich in der Küche herum und grade als ich fertig geworden war, ging die Türe auf und die ersten kamen in den Speiseraum unter ihnen auch Law, was ich ein wenig schade fand schließlich wollte ich ihn ja eigentlich mit einen Kaffee am Bett überraschen.

„Guten Morgen, habt ihr gut geschlafen“, fragte ich Law, Pinguin, Shachi, Bepo und Jean Bart freundlich un stellte ihn zwei Kannen Kaffee auf den Tisch. Was mich aber stutzen ließ war als alle fünf mich ansahen, als wären mir plötzlich Hörner gewachsen.

„Wer bist du und wie bist du auch mein Schiff gekommen“, fragte mich Law.

„Wenn das ein Scherz ist Käpt´n, das ist es ein verdammt schlechter“, antwortete ich ihn und sah ihn ernst an.

„Wer bist du“, fragte er mich wieder, worauf ich zu den anderen sahen, die mich ebenfalls fragend ansahen. Verwirrt legte ich meinen Hut, den ich wieder trug auf meinen Rücken und fuhr mir durch meine offenen Haare.

„Das solltest du eigentlich am besten wissen Law. Ich bin Clara, Ruffys große Schwester“, antwortete ich ernst. „Na klingelt es! Wir haben uns auf Punk Hazard kennengelernt.“

„Das haben wir sicher nicht, also wie kommst du auf mein Schiff“, meinte Law und stand auf. Mit einen bedrohlichen Ausdruck in den Augen sah er mich an.

„Verdammt noch mal, Jungs das ist nicht mehr witzig“, sagte ich nun aufgebracht. „Was spielt ihr hier für ein echt nicht witziges Spiel.“

Law packte mich nun wütend am Arm und drückte meinen Oberarm so fest das es weh tat. So langsam hatte ich die Befürchtung das sie sich wirklich, aus irgendeinen Grund nicht mehr an mich erinnern konnten.

„Also gut, wenn du mir nicht glaubst sieh in die Kajüte neben deine. Du hast sie mir gegeben, Law. Auf dem Schreibstich liegen zwei Stapel mit Medizinbücher, die du mir gegeben hast damit ich sie durcharbeite“, sagte ich ernst. Law sah Bepo an, der daraufhin aufsprang und davon eilte.

„Erklär mir mal, wieso sollte ich die Schwester des Strohhutes in meine Mannschaft aufnehmen sollte“, fragte Law mich immer noch wütend. Nachdenklich sah ich ihn an, da ich vorsichtig sein musste mit dem was ich nun zu ihn sagte, schließlich erinnerte er sich nicht daran was wir zusammen erlebt hatten.

„Wie gesagt haben wir uns auf Punk Hazard getroffen, wo ich mit meinen Bruder war. Nach dem du Vergo kalt gemacht hast und Caesar gefangen genommen hast, bist du zusammen mit den Stohhüten und mir nach Dressrosa. Dort wolltest du  Don Quichotte de Flamingo zwingen von seinem Amt zurück zutreten, doch er legte dich rein und als du ihn Caesar über geben wolltest, liefen einige Dinge falsch. Irgendwie hast du es geschafft Caesar zu Sanji, Nami, Lysop und Chopper auf die Sunny zu bringen.  Du hast Jocker dann angegriffen, um ihn von den anderen abzulenken, was, damit änderte das er uns beide ordentlich durch die Mangel drehte und uns fasst erschossen hat. Na ja, wie es dann weiter ging weist du sicher noch!“

Ungläubig sah er mich an und im selben Moment kam Bepo durch die Tür gepoltert. Schwer atmend bestätigte er meine Aussage, worauf Law mich los ließ und mich nachdenklich ansah.

„Wie war noch gleich dein Name“, fragte er mich.

„Portgas D Clarissa, aber ihr nennt mich immer nur Clara. Ich bin die Zwillingsschwester von Feuerfaust Ace und wie gesagt die große Schwester von Monkey D Ruffy“, antwortete ich ihn

„Wenn es wahr ist was du sagst, dann erkläre mir mal wieso sich keiner von uns an dich erinnern kann“, meinte er.

„Woher soll ich das bitte wissen, du bist der ausgebildete Arzt“, entgegnete ich nun aufgebracht. „Aber vielleicht liegt es an den Alkohol den wir gestern Abend in der Bar getrunken haben, schließlich war ich die einzige von uns die nur Sake getrunken hat.“

Plötzlich fiel mir etwas von gestern Abend ein.

„Wenn du mir immer noch nicht glaubst, dann sag mir doch mal wieso du gestern Abend alleine von der Bar weg bist und wieso du dich mit Marco von den Withbeards unterhalten hast“, sagte ich und nun sah er mich mit einen verwirrten Gesichtsausdruck an.

„Also gehört sie wirklich zu uns“, fragte nun Shachi.

„So wie es aussieht, nur kann ich mir nicht erklären wieso sich keiner von uns an sie erinnert“, antwortete er. „Außerdem glaube ich kaum das jemand vorbegeben würde Feuerfaust Ace Schwester zu sein, wenn es nicht so ist.“

„Wenn du deswegen ist, sie in deinen Schreibtisch nach Nach Law, so weit ich weis hast du da immer noch einen Steckbrief von mir“, sagte ich. „Zumindest war er vor einigen Tagen dort, als ich etwas zum Schreiben gesucht habe.“

Ohne auf eine weiter Reaktion von ihnen zu warten setzte ich mich an den Tisch und gönnte mir erst einmal eine große Tasse Kaffee, den ich mir meiner Meinung nach dem Schreck verdient hatte. Die Blicke der anderen missachtete ich so gut ich konnte, während ich angestrengt nachdachte.

„Clara, du kommst in einer halben Stunde in mein Quartier“, meinte Law, als ich die halbe Tasse geleert hatte. Ohne auf eine Antwort zu warten stand unser Kapitän dann auf und verließ den Speiseraum.

„Ich kann es immer noch nicht glauben das wir dich alle vergessen haben“, meinte Shachi.

„Was glaubst du wie es mir dabei geht“, entgegnete ich ihn. „Ich dachte wirklich ihr wollt mich verarschen.“

„Wieso trägst du eigentlich die Kleidung unseres Kapitäns“, fragte nun Bepo, weswegen ich ein wenig rot wurde.

„Ich wüsste nicht was euch das angeht“, antwortete ich ohne von meiner Tasse auf zu sehen. Da Law sich nicht mehr an mich erinnern, würde er auch nicht mehr wissen das wir irgendwie eine Beziehung führten, auch wenn sie gelegentlich etwas seltsam verlief.

 

Eine halbe Stunde später machte ich mich dann auf den Weg zu Law und blieb etwas unsicher vor seiner Türe stehen, bis ich dann klopfte. Auf seine Bitte hin trat ich ein, schloss die Türe hinter mir und setzte mich wie gewohnt auf das Sofa, das in seinem Quartier stand. Neugierig sah ich zu ihn, da er an seinen Schreibtisch saß und ich sah das er einige Unterlagen vor sich liegen hatte, auf die er immer noch sah.

„Du wolltest mit mir reden“, fragte ich ihn, als er nach geschlagenen zehn Minuten noch immer kein Wort gesagt hatte. Jetzt erst sah er mich an.

„Hast du mittlerweile eine Idee wie das passieren konnte“, fragte er mich.

„Nein immer noch nicht“, antwortete ich ihn.

„Ich habe keine Erklärung wie es sein kann das dich alle vergessen haben und das haben wir, den ich habe die Unterlagen von dir gefunden. Ich lege grundgesetzlich von jeden in meiner Mannschaft eine Akte an, vor allen aus medizinischer Sicht“, erklärte er mir sachlich.

„Ändern können wir es nicht mehr und wenn die Erinnerungen nicht zurück kommen, müssen wir eben das beste aus der Situation machen“, seufzte ich und lehnte mich auf den Sofa zurück.

„Wie kannst du dabei so ruhig bleiben“, fragte er mich.

„Nach dem was ich in der vergangenen Zeit erlebt habe kann mich so schnell nicht mehr schocken“, antwortete ich ihn ernst.

„Erklärst du mir dann mal wieso du meine Sachen trägst, obwohl in deinen eigenen einige Sachen liegen“, meinte er, stand auf kam zu mir rüber und setzte sich neben mich. Nachdenklich sah ich ihn an, setzte meinen Hut wieder auf und zog ihn wieder tief ins Gesicht, dabei behielt ich die Hand auf diesen.

„Ich bitte dich, bleib ruhig und wenn es sich vermeiden lässt lass mich an einen Stück“, sagte ich leise zu ihn und entschied mich gegen meine vorherige Entscheidung es ihn zu sagen. „Wir sind auch wenn es seltsam sind so etwas wie ein paar auch, wenn es etwas komplexiert ist. Schließlich bist du Trafalgar Law, Kapitän der Heart Piraten und mich suchte die Marine weil ich die Tochter des Piratenkönigs bin. Wissen tun es nur deinen Mannschaft, die der Strohhüte, Sado und Marco!“

„Ich denke ich verstehe“, meinte er nachdenklich, nahm vorsichtig meinen Hut von meinen Kopf und legte ihn vor uns auf den Tisch. „Aber eine Sache verschweigst du mir, was ist es.“

Ich schwieg und sah auf den Hut vor mir auf den Tisch, schließlich gab es so einige Dinge die mich immer noch beschäftigte.

„Seid ich weis wer ich wirklich bin, ist so einiges passiert“, sagte ich leise ohne ihn an zu sehen. „Ich habe meinen Bruder verloren, ohne ihn je kennen zu lernen. Unzählige Menschen wohlen mich tot sehen und das ich das zweifelhafte Vergnügen hatte Joker näher kenne zu lernen, ist auch nicht ganz Spurlos an mir vorbeigegangen!“

Plötzlich tat er etwas mit dem ich ganz und gar nicht gerechnet hatte. Plötzlich zog er mich zu sich, bis ich mit dem Kopf auf seinem Schoss lag. Entgeistert sah ich zu ihn auf.

„Ich weis nicht wieso, aber ich weis aus irgendeinen Grund das du die Wahrheit sagst, auch wenn es für mich verwirrend ist, da ich mich an nicht erinnern kann“, sagte er nachdenklich und strich mir durch die offenen Haare. „Du kommst mir auch seltsam vertraut vor und als ich aufwachte, fühlte ich mich als würde etwas fehlen.“

Schloss einfach nur die Augen und genoss seine Nähe und seine Berührungen. Plötzlich hörten wir ein poltern und die Türe wurde aufgerissen. Erschrocken setzte ich mich auf und sah den außer Atem geratenen Eisbären, Bepo.

„Die Marine ich auf den Weg zu uns. Sie sind mit zweihundert Männer unterwegs“, sagte Bepo alarmierend.

„Wir legen sofort ab und wenn wir aus dem Hafenbecken sind tauchen wir ab“, sagte Law und stand auf.

„Ich bin bis dahin auf dem Deck, bis wir abtauchen“, sagte ich und stand ebenfalls auf. Ich setzte meinen Hut wieder auf und wollte schon aus dem Raum eilen, als ich die beiden fassungslosen Blicke sah.

„Keine Angst, ich habe brennende Argumente für diese Idioten“, sagte ich hob meine Faust und entzündete meine roten Flammen.

„Gut, ich komme mit“, sagte Law, mit einen überraschten Blick. Wir liefen dann alle drei los. Bepo rannte ins Steuerhaus und löste den Alarm aus, der jeden auf dem Schiff auf seinen Platz rief. Grade als Law und ich auf dem Deck ankam, sahen wir die ersten Marinesoldaten. Ich erzeugte eine lange Feuerwand, so das sie uns nicht mehr sehen konnten und nicht zu nah kommen konnten, doch trotzdem schossen sie. Als die Motoren starten und wir ablegten ging ein heftiger Ruck durch das Schiff, bei dem ich fasst vom Bord ging. Nur durch Law der mich schnell fest hielt.

„Danke“; sagte ich, als plötzlich Kanonenschüsse erklangen und wieder das Schiff anfing zu schaukeln. In der schmalen Einfahrt des Hafens, schwammen zwei große Schiffe der Marine. Im nächsten Moment schlug eine der Kugel nur wenige Meter vor uns ein und ich klammerte mich an die Reling. Ich ärgerte mich selber das ich meine Teufelskräfte noch nicht besser unter Kontrolle hatte.

„Was jetzt“, fragte ich Law ein wenig panisch.

„Du kümmerst dich um die Soldaten und ich um die Schiffe“, antwortete er in seinen üblichen Ton. Ich nickte nur und drehte meinen Flammen noch ein wenig heißer, bis sie mit hellblauen Flammen brannten. Mit aller Kraft dehnte ich die Feuermauer aus, um die Männer noch weiter auf Distanz zu bringen. Schweiß tropfte mir vor Anstrengung in Gesichts und meinen Beine fingen an zu zittern. Ich hatte Law den Rücken zugedreht so das ich nicht sah was er tat. Plötzlich sah ich etwas großes auf mich zuschießen, doch es war so schnell das ich nicht mehr ausweichen konnte. Ein feilartiges Geschoss traf mich im Unterbrauch und nur mit aller Kraft konnte ich einen Schrei unterdrücken. Law durfte es erst einmal nicht erfahren, bis wir aus der Gefahrenzone waren. Er war unsere einzige Chance halbwegs heil aus der Sache heraus zu kommen und dabei konnte er keine Ablenkung gebrauchen.

Plötzlich erklang ein ohrenbetäubender Lärm in meinem Rücken und das Schiff setzte sich endlich wieder in Bewegung. Im nächsten Moment wurde ich gepackt und ins innere des Schiffes gezogen. Law verriegelte die Türe, während ich mich keuchend neben ihn an die kühle Wand drückte.

„Clara, was...“, hörte ich Laws fassungslose Stimme, als er sich zu mir umdrehte und sah zu ihn auf. Besorgt legte er sofort meinen Arm über seine Schulter und sah auf den Gegenstand.

„Tut mir Leid, ich mache schon wieder Ärger“, sagte ich leise, mit einem schwachen lächeln.

„Rede keinen Schwachsinn“, fuhr er mich aufgebracht an und zog mich vorsichtig mit sich.

„Was“, hörten wir die erschrockene Stimme von Bepo.

„Los mach den Op fertig“, schrie Law ihn an und sofort drehte sich Bepo um und rannte schnell los. Mein Käpt´n brachte mich so schnell es in meinen Zustand ging. Kaum im OP hob er mich sehr vorsichtig auf den OP- Tisch.

„Das bekommen wir wieder hin, dass verspreche ich dir“, sagte Law und ich bekam eine Maske ins Gesicht gedruckt. Schnell war ich eingeschlafen.

Marinefort

Stöhnend fasste ich mir mit geschlossenen Augen an meinen Kopf. Mein Kopf dröhnte, als würde ihn von innen jemand mir einen Presslufthammer bearbeiten und mein Glieder fühlten sich seltsam steif an. Langsam setzte ich mich auf und fasste mir an den Bauch als dieser meine Bewegung mit einen stechenden Schmerz beantwortete. Erst  jetzt drangen die  Geräusche einer lauten Schlacht in meine Ohren, worauf ich mich verwirrt um sah. Aus irgendeinen Grund befand ich mich mitten in einer riesigen Schlacht und wenn ich mich nicht ganz täuschte war es die Schlacht bei Marinefort.

„Wie in drei Teufelsname bin ich nun hier hin gekommen“, flüsterte ich und stand langsam auf. Auf zitternden Beinen blieb ich sehen. Ich sah einige bekannte Gesichter, die ich von Steckbriefen aus Law Schreibtisch kannte, aber wie konnte das sein. Plötzlich hörte ich eine Stimme die mir seltsam vertraut vor kam. Panisch sah ich mich um und sah Ruffy, aber auch, wie konnte das sein meinen Zwillingsbruder. Adrenalin pumpte sofort durch meine Adern und betäubte jeglichen Schmerz. Ohne nach zu denken rannte ich los, als ich sah wie ein Mann meine beiden Bruder und ihren Freunden folgte. Ich konnte mir denken wer dieser Mann war und ich musste mit aller Macht verhindern das er noch einmal meinen Bruder umbrachte. Im rennen hob ich ein Katana auf, umhüllte es mit meinen blauen Flammen und griff den Kerl an grade als er meinen kleinen Bruder angreifen wollte. Ich währte seinen Schlag mit meinen Schwert ab, das unter der Hitze jedoch langsam anfing zu schmelzen.

„Ace, schnappe dir Ruffy und verschwinde hier, ihr seid beide nicht mehr fähig zu kämpfen“, schrie ich meinen Zwillingsbruder an der mich nur fassungslos ansah.

„Wer bist du“, fragte mich Akainu, als ich drei Schritt vor ihn zurück gewichen war und das nun nutzlose Schwert zur Seite warf.

„Ist das nicht unwichtig“, antwortete ich ihn kühl und war stolz auf mich, das ich es schaffte trotz meines rasenden Herzen ruhig zu bleiben.

„Clarissa“, hörte ich eine leise Stimme und sah verwundert hinter Akainu. Dort lag Garp, von eine zweiten Marineadmiral auf den Boden gedrückt.

„Hey Großväterchen, freut mich dich zu sehen“, meinte ich mit einen breiten grinsen zu ihn, musste im nächsten Moment aber einen Schlag von Akainu ausweichen. Trotzdem streifte er mich an meine rechten Schulter, worauf ich laut vor Schmerz aufschrie und durch die Luft flog.  Mit zusammen gekniffenen wartete ich auf einen harten Aufprall, doch dieser blieb aus. Verwirrt sah ich hinter mich und stellte fest das mich Ace aufgefangen hatte.

„Was steht ihr hier noch herum, ihr sollt verschwinden“, meinte ich gepresst zu ihn. „Akainu ist für niemanden von uns ein Gegner gegen dem wir etwas ausrichten können.“

„Wieso greifst du ihn dann an“, fragte mich Ace verwirrt.

„Ich will keinen meiner Brüder verlieren, Ace“, antwortete ich ihn, worauf Ace, sowie Ruffy, der neben uns stand mich völlig verwirrt ansahen. Lächelnd machte ich mich von ihn los und im nächsten Moment Schluck Akainu vor uns ein wie ein Komet. Wieder flog ich durch die Luft und landete dieses Mal unsanft auf den Boden, über den ich noch einige Meter schlitterte. Heftig schüttelte ich den Kopf, um wieder einiger Maßen klar denken zu können und sah auf. Ich sah Akainu der wieder die Hand hob und meine beiden bewusstlos gewordenen Brüder töten wollte.

„Lass die Finger von meinen Brüdern“, schrie ich panisch und schleuderte ihn eine blaue Feuerkugel in der Größe eines Busses entgegen. Ohne abzuwarten was nun passierte, sprang ich auf, rannte zu meinen Brüdern und stellte mich zwischen ihn und sie. Plötzlich verschwanden meinen Flammen und der Marinetyp tauchte wieder auf. Er sah mich nun verdammt wütend an.

„Wer bist du“, fragte er mich wütend.

„Willst du raten“, antwortete ich frech grinsend, auch wenn ich wusste das das im Moment nicht sehr ratsam war. „Gol D Roger hatte nicht nur ein Kind, sondern zwei. Ich bin Portgas D Ace Zwillingsschwester, Portgas D Clarissa.“

Plötzlich war es augenblicklich totenstill auf dem Schlachtfeld und alles sah mich an. Jetzt erst sah ich auch Withbeard, der allerdings aussah als wäre er mehr tot als lebendig.

„Kind, ist das wahr“, dröhnte plötzlich seine Stimme über das Schlachtfeld.

„Das schwöre ich, so wahr ich hier stehe“, rief ich zurück, setzte meinen Hut auf, hielt die Hand aber darauf und sah grinsend zu Withbeard. „Solange ich stehe, werde ich ihn beschützen, den auch er hat ein Recht darauf geliebt zu werden.“

„Ich verlasse mich auf dich, Kind“, sagte er.

„Na dann BB“, sagte ich lachend, drehte mich auf dem Absatz herum, packte Ace an seiner Kette, Ruffy am Kragen seines Hemdes und rannte los. Beide zog ich mit mir, da es mir nicht möglich war sie zu tragen, schließlich waren sie beide nicht grade leicht. Auf einmal war ein blauer Fischmensch neben mir, von dem ich vermutete das es Jimbei war, von dem mir Ruffy erzählt hatte. Wortlos nahm er mir die beiden Jungs ab.

„Wir müssen zum Hafen“, sagte er schließlich und rannte schon los. Ich folgte ihn.

„Ist es wahr, bist du die Schwester der beiden“, fragte er mich während des Rennens.

„Ja, man trennte uns kurz nach der Geburt, da ich sehr schwach war und ein ehemaliger Marinearzt nahm sich meiner an. Deswegen wissen die beide auch nichts von mir. Ich selber weis es auch erst seid kurzen“, antwortete ich ihn.  Plötzlich stieß mich Jimbei zur Seite und ich krachte mit den Kopf gegen irgendetwas hartem. Wieder wurde alles schwarz um mich, obwohl ich dagegen ankämpfte.

 

Mit einem nervigen Piepen im Ohr wurde ich wach und fasste mir automatisch an den Kopf, der noch heftiger dröhnte als zuvor.

„Schön das du beschlossen hast doch nicht abzukratzen“, hörte ich eine nur zu vertraute kühle Stimme.

„Ich freue mich auch darüber Law“, sagte ich und schlug die Augen auf. Ich lag wieder in einem Krankenbett und mein Käpt´n, wenn ich ihn zur Zeit so nennen durfte stand genau neben diesem. Er sah mich äußerst misstrauisch an.

„Wer bist du und wer hat die Schusswunde an deinen Bauch behandelt“, fragte er mich.

„Das warst du“, antwortete ich ihn und versuchte ihn so gut es ging alles zu erklären, auch wenn ich die ganze Sache selber nicht verstand. Ich redete eine ganze Zeit, da schließlich nicht wenig passiert war.

„Wieso sollte ich dir diese aberwitzige Geschichte glauben“, fragte er mich und sah mich abschätzen an als ich mich langsam und sehr vorsichtig aufsetzte.

„Ich weis es kling völlig absurd“, antwortet ich ohne ihn an zu sehen. „Aber dann sag mir woher ich von Corazon san weis und das du dich für dessen Tot bei rächen willst Don Quichotte de Flamingo. Ich weis auch jeden Namen deine Mannschaft und kennen fasst jeden Winkel deines Schiffes.“

„Dir ist bewusst, wie unglaubwürdig deine Geschichte ist“, fragte er mich, nun sehr nachdenklich.

„Ich würde auch lieber etwas anders erzählen können“, antwortete ich und fasste an meine schmerzende Schulter an der ich einen dicken Verband spürte. Plötzlich verdrängte etwas jeden anderen Gedanken und ließ mich ihn panisch ansehen.

„Wo sind meine Brüder und wie geht es ihnen“, fragte ich ihn.

„Wenn du denkst du kannst aufstehen, komm mit“, antwortete er wieder ruhig. Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen, schwang meinen Beine aus dem Bett und sprang auf, was ich aber sofort bereute. Meine Wunden taten nun doppelte so weh und ein heftiger Schwindel ergriff mich. Jemand legte sich meinen Arm über die Schulter und hielt mich so auf den Beinen. Es war Law.

„Langsam! Eigentlich dürfte ich dich als dein Arzt gar nicht aufstehen lassen, du hast so einiges abbekommen“, sagte er.

„Dir ist aber schon bewusst das ich wenn du nicht hinsehen würde, alleine aufstehe und die beiden suche“, meinte ich mit einen schwachen lächeln. Er seufzte nur und setzte sich in Bewegung. Er brachte mich ins angrenzende Zimmer. Dort standen drei Krankenbetten. In Zweien lagen meine Brüder und auf einem anderen saß Jimbei, der ebenfalls sehr mitgenommen aussah. Als er uns hörte, sah er zu uns und sehr überrascht.

„Du bist bereits wach“, fragte er mich ungläubig.

„Ja, durch meine Teufelskräfte ist mein Stoffwechsel anders und deswegen geht es mir bereits besser als den beiden“, antwortete ich ihn freundlich.

„Dir ist bewusst das du theoretisch ein medizinisches Wunder bist“, fragte Law mich und ließ mich neben Ace auf einen Stuhl platz nehmen.

„Das hast du schon mal zu mir gesagt, Käpt´n“, antwortete ich ihn grinsend.

„Käpt´n“, fragte Jimbei.

„Sie ist ein Mitglied meiner Crew. Die sich wegen ihrer unüberlegten Tat noch etwas anhören darf wenn es ihr wieder besser geht“, antwortete Law. Worauf ich ihn etwas erschrocken ansah. Scheinbar glaubte er mir, wenigstens etwas, aber seine Ankündigung ließ mich auch zusamnen zucken.

„Ist ja gut Käpt´n ich weis das ich wieder hitzköpfig und unüberlegt gehandelt habe, aber schließlich ging es um meine beiden idiotischen Brüder“, sagte ich dann und sah mir Ace und Ruffy genau an. Beide waren blass und waren fasst vollständig bandagiert. Auch waren beide an Überwachungsmonitore angeschlossen und Ruffy trug sogar einen Beatmungsmaske. Ohne groß nachzudenken, nahm ich beide Krankenakten, die an ihren Betten hingen und sah hinein. Zwar verstand ich immer noch nicht alles, doch was ich verstand ließ mich zittern.

„Kleines was hast du“, hörte ich Jimbei besorgt fragen, als mir dann auch noch die beiden Akten aus den Fingern glitten und zu Boden vielen. Ich konnte ihn aber nicht antworten da ich hemmungslos angefangen hatte zu heulen.

„Ich bilde sie auf ihren Wunsch hin zur Ärztin aus, weswegen sie sehr genau versteht wie es um die beiden steht“, hörte ich Law sagen. Plötzlich sprang ich auf, lief zu ihn und umarmte ihn, nur um an seiner Brust weiter zu heulen. Er zuckte erst heftig zusammen, nahm mich dann aber doch zögerlich in den Arm. Er hielt mich so lange im Arm bis ich mich etwas beruhigt hatte und hob mich dann vorsichtig hoch. Langsam trug er mich zurück in meinem Bett.

„Versuch etwas zu schlafen“, sagte er erstaunlich sanft.

„Bleibst du bei mir bis ich eingeschlafen bin“, fragte mir bewusst das ich nun wie ein kleines Kind klang, doch mein Kapitän erstaunte mich nun noch mehr. Er setzte sich auf die Bettkante und nickte. Es dauerte etwas doch irgendwann schlief ich dann doch wieder ein.

 

Leises Stimmengewirr weckte mich, das ich erst nicht zuordnen konnte.

„Aber sie wird doch wieder aufwachen“, hörte ich Ruffys aufgebrachte Stimme.

„Das kann ich euch nicht sagen, der Blick in eure Krankenakte hat bei ihr scheinbar einen Schock ausgelöste hat“, sagte Law in seinen üblichen Ton. „Es liegt an ihr.“

„Du sagst das selbe seid wir vor einer Woche aufgewacht sind, doch nichts hat sich bis jetzt geändert“, sagte nun Ace, nicht weniger aufgebracht, als unser kleiner Bruder.

„Jungs seid leise, ich habe Kopfschmerzen“, meldete ich mich leise und sofort spürte ich Bewegung an meinen Bett, was mich veranlasste die Augen zu öffnen. Ace und Ruffy standen aufgeregt an meinem Bett. Grinsend sah ich die beiden an.

„Hey, ihr zwei seht besser aus“, meinte ich und quietschte im nächsten Moment erschrocken auf, als die beiden mich gleichzeitig in den Arm nahmen. Sie drückten mich so fest das mir die Luft weg blieb.

„Jungs, Luft“, sagte ich atemlos, worauf mich beide erschrocken los ließen.

„Ich freue mich ja auch, aber keine Grund seine Schwester deswegen zu ersticken“, grinste ich und setzte mich langsam auf. Erstaunt stellte ich fest das meinen Wunden nur noch leicht zogen. Vorsichtig zog ich das Shirt ein wenig hoch, das ich trug und stellte fest das auf meiner Schusswunde nur noch ein Pflaster klebte.

„Wie lange habe ich geschlafen“, fragte ich.

„Geschlafen ist gut“, antwortete nun Law, weswegen ich verwundert zu ihn sah. Er lehnte am Türrahmen der in den OP führte. „Du bist ins Koma gefallen. Das ist jetzt zwei Wochen her.“

„Verstehe“; sagte ich nur nachdenklich und sah dann musternd meine beiden Brüder an.

„Keine Sorge, die beiden sind über den Berg und ihre Verletzungen heilen gut, auch wenn sie noch nicht so weit abgeheilt sind wie die deinen“, sagte Law.

„Wie darf man das verstehen“, fragte Ace misstrauisch.

„Hat er es euch noch nicht gesagt? Ich gehöre zu den Heart Piraten und Trafalgar Law bildet mich zur Ärztin aus, weswegen ich genau wusste wie es medizinisch um euch steht, als ich eure Akten ansah“, antwortete ich grinsend.

„Du bist Ärztin“; fragte mich Ruffy überrascht, was mich zum lachen brachte.

„Noch nicht, aber ich gebe mir mühe“, antwortete ich ihn und sah dann ernst Ace an. „Was ist aus Withbeard geworden?“

„Er ist bei der Schlacht gestorben“, sagte Ace mit bitterer Miene.

„Es tut mir Leid, ich weis das er für dich wie ein Vater war, aber bitte  versprich mir etwas“, sagte ich und sah ihn weiter an. „Nimm keine Rache. Ich kann deine Gefühle verstehen, doch was würde es dir bringen.“

 „Was redest du da, natürlich werde ich Rache an denen nehmen die meinen Vater umbrachten“, schrie er mich an. Wütend sprang ich aus dem Bett und packte ihn an der Kette.

„Bist du völlig verblödet. Hängst du wirklich so wenig an deinem Leben, das du es mit Freuden wegschmeißt. Wenn du nicht an dich denkst, dann denk an Ruffy, Sado und deine Freunde“, schrie ich ihn nun stink sauer an. „Auch wenn du es nicht glaubst, du wirst geliebt, egal wessen Blut durch unsere Adern fließt. Was denkst du wieso wir alle um dein Leben gekämpft haben.“

Geschockt sah er mich nun an, doch ich war so wütend auf meinen Bruder das ich die Faust machte und ihn mitten ins Gesicht schlug. Er landete auf dem Boden, doch anstatt auf zu hören, setzte ich ihn nach, setzte mich auf ihn und hielt ihn auf den Boden.

„Was denkst du wie es mir bei der Sache geht. Du bist mein Zwillingsbruder“, schrie ich ihn aufgebracht an. „Ich will dich nicht an deinen Grab besuchen müssen.“

Wieder liefen mir Tränen über die Wange, die stetig auf Ace Brust tropften. Er sah mich erschrocken an, als er sich dann plötzlich aufsetzte und mich vorsichtig in den Arm nahm.

„Es tut mir Leid. Ich bin so dumm“, sagte er leise und strich mir beruhigend über den Rücken.

„Na, Familiendrama geklärt“, fragte Law, als wir nach einigen Minuten aufgestanden waren.

„Trafalgar Law, auch wenn du mein Käpt´n bist. Bist und bleibst du ein unsensibler Idiot“, antwortete ich ihn, zuckte aber gleich zusammen, als ich sah wie er auf diese ganz bestimmte Art und weis die Augenbraue hochzog. Instinktiv versteckte ich mich hinter Ace.

„Nicht böse werden, ich habe keine Lust dein Quartier nach meinen Herzen zu durchsuchen“, sagte ich leise, ohne mich hinter Ace hervor zu wagen.

„Ich lasse es dir dieses eine Mal durchgehen, da du grade erst aufgewacht bist. Aber es wird nicht wieder vorkommen“, sagte er. „Aber es ändert immer noch nichts an deiner Handlung bei Marinefort.“

„Ich würde es wieder tun, egal was du sagst Käpt´n“, sagte ich und sah über Ace Schulter Law an, auf dessen Stirn sich schon eine Wutader gebildet hatte. Doch ich wagte mich noch weiter vor. „Du hättest das gleiche auch für Cora san getan.“

„Das hat damit absolut nichts zu tun“, fuhr Law mich wütend an.

„Hat es wohl! Sie sind meine Familie und egal was du sagst ich bereue nichts von dem was ich auf Marinefort gemacht habe“, sagte ich. „Na ja, fast nichts, das ich mal wieder meinen Namen heraus posaunt habe war vielleicht nicht ganz so schlau.“

„Nicht ganz schlau. Die ganze Welt wird jetzt jagt auf dich machen“, wurde Law wieder laut.

„Tut mir Leid. Wenn man mich bei euch sieht, sind deine ganzen Pläne für die Katz“, sagte ich leise und trat wieder neben Ace. „Ich kann verstehen wenn ich die Mannschaft verlassen soll.“

„Nichts da, du bleibst“, meinte Law ernst.

„Der Kerl da behandelt dich aber nicht schlecht, oder“, fragte Ruffy, worauf ich ihn an sah und plötzlich anfing zu lachen.

„Ne ne, er ist wirklich in Ordnung“, sagte ich und fing dann an zu strahlen als ich einen gewissen Eisbär sah.

„Bepo“, rief ich lachend zu ihn und kuschelte mich in sein weißes Fell. Ich habe ihn und die anderen wirklich vermisst.

„Clara, würdest du bitte meinen Vize wieder los lassen, bevor er ohnmächtig wird“, sagte Law amüsiert.

„Tut mir leid“, sagte ich grinsend und ließ Bepo wieder los, der mich aber lächelnd ansah, Scheinbar hatte Law die Mannschaft über mich aufgeklärt.

„Ich wollte Bescheid geben das das essen da ist“, sagte der Eisbär.

„Essen“, kam es sofort gleichzeitig hungrig aus unseren drei Mündern.

Träumen

Kaum das wir vom Schiff waren sahen wir uns nach dem Essen um und rannten ohne Rücksicht auf Verluste los, so das uns einige von Laws Jungs und schnell aus dem Weg springen mussten. Erstaunt stellte ich fest das vier Frauen das Essen servierten und sie trugen Kleidung, die mich zum grinsen brachte. Als mir Ruffy von seiner Vergangenheit erzählt hatte, hatte er scheinbar vergessen das er ein zweites Mal auf Amazon Lilly war.

„Hey, kann ich vielleicht eine große Portion haben“, fragte ich freundlich die Frau als ich an der Reihe war.

„Oh du musst Clara sein“, meinte die Frau überrascht und musterte mich. „Ruffy hat über dich geredet. Du sollt bei der Schlacht sehr mutig gewesen sein.“

„Wenn es nach meinen Käpt´n geht eher sehr dumm“, meinte ich grinsend und bedankte mich als sie meinen Teller besonders voll machte. Grinsend ging ich dann und setzte mich in der nähe meiner Crewmitglieder, doch ich blieb nicht lange alleine. Meine Brüder setzten sich neben mich und kaum das sie saßen fingen sie an zu spachteln. Zwar hatte ich auch großen Hunger, doch aß ich gesittet und organisierte mir so nebenbei die Zeitungen der letzten zwei Wochen, von Shachi. Als ich ihn deswegen angesprochen hatte schien er regelrecht zu strahlen und hüpfte schon fasst als er mir die Zeitungen brachte. Während ich aß lass ich neben bei die Zeitungen und fing an zu grübeln. Die Marine gab wirklich vor sie hätten die Schlacht bei Marinefort gewonnen und stellte uns drei als tot dar. Erst als Ace plötzlich neben mir ohne Vorwarnung einfach zur Seite viel, schreckte ich aus meinen Überlegungen hoch. Besorgt sah ich zu meinem Bruder. Da lag dieser Idiot wirklich schnarchend neben mir. Ich selber schlief ja auch gelegentlich ein, aber nicht so.

Grinsend sah ich nun das Essen an, das Ace noch über hatte und schnappte mir kurzerhand den Teller.

„Hey Ruffy, wohlen wir teilen“, fragte ich ihn, der sofort grinsend nickte. Kaum das wir das Essen unter uns beiden aufgeteilt hatten und es blitzschnell runter schlangen, achte Ace auch schon wieder auf. Kaum das er saß sah er sich suchend nach seinem Essen um, bis er den zweiten leeren Teller neben mir sah.

„Hast du etwa mein Essen geklaut“, fragte er mich aufgebracht.

„Ja, wieso. Ich dachte du wärst fertig, schließlich hast du doch beschlossen ein Verdauungsschläfchen einzulegen“, antwortete ich grinsend. Plötzlich setzte Ace ein fieses lächeln auf, stürzte sich auf mich und fing an mich durchkitzeln. Verzweifelt versuchte ich mich zu wehren, doch aus irgendeinen Grund wusste er ganz genau wo er mich kitzeln musste. Während ich schließlich anfing um Gnade zu betteln, lachte Ruffy sich schlapp.

„Das gibt Rache“, drohte ich, als ich wieder zu atem gekommen war.

„Freue mich drauf“, lachte Ace und sah mich verwirrt an, da ich jemand ungläubig ansah. Etwa fünf Meter von uns entfernt saß Jimbei mit einen alten Mann, von dem ich glaubte ihn aus Ruffys Erzählungen zu kennen.

„Kennst du etwa  Rayleigh“, fragte Ruffy verwundert, als er meinen Blick folgte. Ich schüttelte nur den Kopf und stand auf.

„Entschuldigt mich kurz, bin gleich wieder da“, sagte ich und ging zu den beiden.

„Guten Tag Jimbei, guten Tag Rayleigh“, begrüßte ich die beiden und setzte mich ohne Aufforderung zu ihnen.

„Ebenfalls guten Tag Clarisse, es freut mich dich kennen zu lernen, Jimbei hat mir bereits von dir erzählt“, sagte Rayleigh freundlich, aber mir entging nicht sein musternder Blick.

„Schön“, sagte ich nur und sah ihn dabei ernst an. „Ich will nicht lange um den heißen Brei herum reden, Rayleigh. Ich habe eine bitte an sie! Trainieren sie Ruffy die nächsten zwei Jahre. In seiner jetzigen Verfassung wird er kein Jahr in der neuen Welt überleben, nicht mit der Gabe das er jeden herausfordert der ihn irgendwie blöd kommt.“

Nun sahen mich die beiden Männer überrascht und ernst an, worauf ich wieder einmal meinen Hut tiefer ins Gesicht zog und ihn in dieser Position festhielt.

„Ich werde ihnen keine weiter Erklärung für meine Bitte geben, aber ich flehe sie an denken sie wenigstens darüber nach, den es wird nicht nur sein Schicksal beeinflussen“, sagte ich ernst ohne eine der beiden anzusehen.

„Na gut ich werde es tun“, kam es nach einigen Minuten des Schweigens. Erstaunt sah ich nun auf. „Aber ich hätte eine Frage an dich Clarissa, was planst du.“

„Was ich Plane? Na Ruffy zum Piratenkönig machen, meinen Käpt´n bei seiner Rache helfen und meinen Zwillingsbruder davon abhalten doch noch in den Tot zu rennen“, antwortete ich ihn, zog eine Zigarette aus der Tasche und steckte sie mir an.

„Und was planst du für deine Zukunft“, fragte mich Rayleigh ernst.

„Die ist erst einmal unwichtig, den es gibt zur Zeit Dinge die deutlich wichtiger sind“, antwortete ich ihn. „Aber wenn es ein wenig ruhiger wird, will ich eine hervorragende Ärztin und eine starke Piratin werden. Ich will das wir nicht länger Gol D Roger Kinder sind, sondern für unsere eigenen Taten bekannt sind.“

„Große Worte“, sagte Jimbei.

„Aber Worte allein werden nichts ändern“, erwiderte ich ernst.

„Miss Clarissa, sie scheinen über sehr viel Dinge nach zu denken. Wieso“, fragte mich Rayleigh. Schwungvoll sprang ich auf die Beine.

„Ich kenne die Zukunft, wie sie gewesen ist und durch mein eingreifen in Marinefort habe ich diese zur jetzigen Zeit massiv verändert“, sagte ich mit der Kippe im Mundwinkel, mir bewusst das ich grade aussehen musste wie der Letzte Idiot, aber es war mir egal. Langsam nahm ich meinen Hut vom Kopf und sah ihn traurig an. „Dies hier ich Ace Hut. Ich nahm ihn vor einigen Tagen, von seinem Grab und gab ihn ein versprechen.“

„Willst du damit sagen, du kommst aus der Zukunft und in dieser ist Ace tot“, fragte mich Jimbei fassungslos.

„Ja, aber ich bitte Sie beide darüber zu schweigen. Bis jetzt weis es nur mein Kapitän Trafalgar Law“, sagte ich leise und setzte den Hut wieder auf. „Ich kann ihnen nicht sagen wie es passiert ist, nur das es mir bereits zwei Mal passiert ist, mit einen missglückten Sprung nicht eingerechnet.“

„Wie meinst du das“, fragte mich Rayleigh und standen nun ebenfalls auf.

„Nun bevor ich in Marinefort landete, verloren Law und die anderen jegliche Erinnerung an mich, war ein ganz schöner Schock. Ich kann es mir nur so erklären das es nicht funktioniert hat da ich...“, sagte ich kam dann aber ins stocken und wurde rot. „Wie soll ich sagen, ich war die Nacht über bei Law.“

„Wenn du willst kann ich mich einmal umhören ob es vielleicht eine Teufelsfrucht gibt, die darauf passen würde“, sagte Jimbei freundlich.

„Ich wäre ihnen darüber sehr dankbar“, entgegnete ich ihn freundlich. „Ich geh dann mal wieder zu den beiden.“

„Ich hatte mich schon umgedreht und war einige Schritte gegangen, als Rayleigh mir noch etwas zurief.

„Du solltest es ihn sagen, die Nächte können mit unter sehr kalt sein!“

Ganz langsam drehte ich mich um und merkte eher unbewusst das ich voll in Flammen stand.

„Wie war das, du perverser alter Mann“, fragte ich kühl, doch er grinste nur, was mich noch mehr aufregte.

„Clara, ganz ruhig“, sagte Ace beschwichtigend, als er und Ruffy zu mir gerannt kamen und sich vor mich stellten. Ich sah meinen Brüder einen Moment schweigend an, löschte dann meine Flammen, drehte mich auf dem Absatz herum und stapfte leise vor mich hin schimpfend  davon. Ohne zurück zu blicken stapfte ich in den Wald. Es waren nicht nur Rayliegh Worte, mir ging einfach viel zu viel durch den Kopf. Immer wieder ging ich jede Kleinigkeit durch, ob ich etwas vergessen oder nicht berücksichtigt hatte. Schließlich musst Ruffy doch zwei Jahre trainieren und dann die anderen wieder treffen. Law musste zum Samurai der Meere werden und ich hoffte inständig das ich diesen Fuchs nicht zu viel verraten hatte, nicht das er noch herausfand das ich einige sehr entscheidenden Dinge bei meiner Erzählung vergessen hatte. Aber was mich am aller meisten beschäftigte war Ace, er bereitete mir das meiste Kopfzerbrechen. Ich war am verzweifeln, was mich wiederum wieder wütend machte.

Erst als es anfing dunkel zu werden ging ich zurück zum Lager. Einige Leute schliefen schon, worauf ich mich umsah, doch Ruffy, Jimbei und Rayleigh suchte ich vergeblich. Ich fand nur Ace der bei Law saß und sich mit ihn unterhielte. Langsam ging ich auf sie zu und kaum das sie mich sahen standen sie auf.

„Clara was ist passiert“, fragte Ace erschrocken weswegen ich ihn verwundert ansah. Daraufhin fasste er meine Hand und zeigte sie mir. Die Haut war an den Handknöcheln aufgerissen und blutete, auch war die Hand an sich etwas angeschwollen. Scheinbar hatte ich ein wenig zu fest auf den Baum eingeschlagen, als ich mich im Wald ein wenig abreagiert habe.

„Das ist nichts“, sagte ich leise und entzog ihn meine Hand.

„Das sieht mir aber nicht, nach nichts aus“, sagte nun Law nahm vorsichtig meine Hand in die seine und begutachtete sie genau.

„Du hast Glück, es ist nichts gebrochen, aber würdest du mir verraten wieso du auf irgendetwas harten eingeschlagen hast“, meinte Law ernst und fing an meine Hände zu versorgen. Wobei ich mich wunderte woher er plötzlich die Sachen dafür hatte.

„Ich brauchte einfach einen klaren Kopf“, sagte ich leise.

„Clara jetzt hör mir genau zu. Ich weis das du die letzte Zeit einiges mit gemacht hast, aber du bist nicht alleine“, sagte Law ernst. „Wenn du nicht mit mir über so etwas reden willst, dann rede wenigsten mit Ace. Er wird uns vorerst begleiten.“

Entgeistert sah ich meinen Kapitän an und sah dann zu meinen Bruder der mich grinsend ansah. Schwach erwiderte ich das grinsend, lehnte dann meine Stirn gegen Ace Brust, schloss die Augen und atmete tief durch.

„Du solltest auf die Death gehen und dich hinlegen. Du hast das Zimmer gegenüber meines, wir haben vorerst ein zweites Bett für deinen Bruder rein gestellt, wenn es für dich in Ordnung ist“, sagte Law freundlich zu mir.

„Danke, Law“, sagte ich leise, da ich mich wirklich schrecklich müde fühlte. Wenig später befand ich mich mit Ace wieder auf des Death und führte ihn sicher durch die Gänge des Schiffes. In unserer Kajüte angekommen schmiss ich mich auf mein Bett und kuschelte mich in mein Kissen.

„Willst du dich nicht lieber umziehen“, fragte mich Ace und setzte sich auf meine Bettkante.

„Zu müde“, antwortete ich in mein Kissen.

„Clara bitte sag mir endlich die Wahrheit. Irgendetwas bedrückt dich“, sagte Ace, worauf ich zu ihn auf sah und in sein ernstes Gesicht sah.

„Die Sache ist nicht so einfach“, sagte ich leise, setzte mich auf und nahm das Kissen in den Arm.

„Kleines, ich bin dein Bruder und ich möchte dir helfen, so wie du mir und Ruffy geholfen hast“, meinte er. Nachdenklich zupfte ich an einen Faden am Kissen herum und fing an ihn grob zu erzählen was genau passiert war und wie ich in Marinefort gelandet bin. Er hörte mir aufmerksam zu und sagte kein Wort, bis ich zu Ende geredet hatte.

„Ich kann jetzt verstehen das du ziemlich viel hast was dich beschäftigt“, meinte er ernst. „Aber dann ist es um so besser das ich bei dir bleibe und nun Kopf, ich lebe ja noch und Ruffy geht es auch gut.“

„Und du hältst mich nicht für verrückt“, fragte ich ihn unsicher.

„Nein, es gibt die seltsamsten Teufelskräfte. Außerdem siehst du wirklich fasst genauso aus wie ich und Garp wusste wer du bist, noch bevor du deinen Namen genannt hast“, antwortete er mir aufmunternd.

„Es tut mir Leid, das ich nicht für deinen Kapitän tun konnte“, sagte ich leise und wisch seinem Blick aus.

„Schon gut, du hättest nichts tun können. Du trägst an seinem Tot absolut keine Schuld“, sagte er aufmunternd und legte eine Hand auf meinen Kopf, worauf ich zu ihn aufsah.

„Und jetzt Kopf hoch“, grinste er.

„Das sagst du so leicht, ich habe immer noch Angst ich wache auf und stelle fest das ich alles nur geträumt habe“, entgegnete ich. Plötzlich kniff er mich heftig in die Wange und fing an zu lachen, als ich mich beschwerte.

„Und bist du dir jetzt sicher das du die Sache nicht Träumst“, fragte er mich grinsend.

„Du bist ein Idiot“, antwortete ich nur und rieb mir die schmerzende Wange.  

„Selber und nun schlaf etwas, du siehst ziemlich blass aus“, meinte er. Ich nickte nur und legte mich  wieder hin.

„Du Ace erzählst du mir Morgen von deiner Kindheit. Von dir, Sado und Ruffy“, fragte ich ihn leise.

„Das mach ich, aber nun schlaf etwas“, antwortete er ernst.

 

 

Gefühlschaos

Leise drang mir das Geräusch der Maschinen in die Ohren, was mir sagte das wir wohl schon abgelegt hatten. Verschlafen setzte ich mich auf und sah mich um, nur um festzustellen das ich alleine war, doch irgendjemand hatte mir saubere Abziehsachen hingelegt. Grinsend stellte ich fest das es Mal wieder die von Law waren. Kurzherzhand verschwand ich mit ihnen im Bad, nahm eine lange duschen und ging schließlich mit noch feuchten Haaren, zum Speiseraum. Alle waren dort versammelt und fasst alle waren um meinen Bruder versammelt. Dieser hing mit dem Gesicht in seinem Essen und hielt die Hand mit der Gabel in die Höhe.

„Lasst ihn liegen, er pennt nur“, meinte ich zu ihnen, setzte mich gegenüber meines Bruder und nahm mir erst einmal einen Kaffee um richtig wach zu werden.

„Aber er liegt mit dem Gesicht im Essen“, meinte Pinguin entgeistert.

„Und!? Er schläft ständig beim Essen ein, also keine Sorge“, entgegnete ich und holte mir dann selber etwas zu essen.

„Aber das kann doch nicht gesund sein“,  meinte nun Rene, der als Mechaniker am Bord war.

„Oh, bis auf einen gewaltigen Dachschaden ist er gesund“, entgegnete ich trocken. „Wenn du mir nicht glaubst frag Law, er checkt doch jeden der neu ist gründlich durch.“

„Das stimmt, er ist gesund“, meinte Law mit einem leichten grinsen auf dem Gesicht. Er saß bei uns am Tisch, allerdings einige Stuhle enternd. „Bis auf den Dachschaden.“

„Wer hat einen Dachschaden“, fragte Ace plötzlich verpennt, als er aufwachte.

„Bruderherz, komm mal her“, sagte ich mit einen grinsen, worauf er sich über den Tisch zu mir beugte.  Ohne Vorwarnung verpasste ich ihn eine Kopfnuss. „Geh dir das Gesicht waschen, du hast dein Essen bis in die Haare kleben.“

„Das tat weh, bist du dir sicher das du wirklich eine Frau bist“, fragte Ace beleidigt und rieb sich den Kopf.

„Ich kann bezeugen das sie eine ist“, mischte sich nun Law.

„Hast du etwa meine Schwester angefasst“, fragte nun Ace, Law wütend. Ich seufzte daraufhin nur und goss mir noch einen Kaffee ein.

„Natürlich, ich war es der eure Wunden versorgt hat“, meinte Law, worauf Ace wütend aufsprang und zu ihn gehen wollte. Doch ich sprang schnell über den Tisch, sprang Ace in den Rücken und machte es mir auf diesen bequem.

„Ace du hörst mir jetzt genau zu. Mein Käpt´n ist für dich tabu und sollte ich mit Law Probleme haben kläre ich sie alleine“, sagte ich wütend zu ihn. Einige der Crewmitglieder sahen mich bereits erschrocken an. „Haben wir uns verstanden.“

„Ja, ist ja gut“, meinte Ace.

„Ich hätte das auch alleine regeln können“, meinte Law.

„Ist mir bewusst, ich will aber nicht doch noch ein Grab für meinen Bruder schaufeln müssen“, entgegnete ich ihn.

„Hey ich bin anwesend“, beschwerte sich Ace.

„Weis ich, schließlich gibst du ein gutes Kissen ab“, meinte ich lachend und stand dann aber doch wieder auf. Ich reichte ihn eine Hand und half ihn auf die Beine.

„Wenn ihr dann fertig gespielt habt, kommst du bitte mir mir Clara“, meinte ich. Ich nickte räumte mein Geschirr weg und folgte ihn schließlich in seine Kajüte, wo ich ich ohne auf eine Aufforderung zu warten auf das Sofa pflanzte. Er selber saß an seinem und sah mich nachdenklich an, Irgendwie hatte ich das leichte Gefühl eine Deya vu.

„Also woher stammen deine alten Verletzungen, es sind einige, auch wenn die meisten bereits abgeheilt sind“, fragte er mich ernst.

„Marine und andere Kämpfe“, antwortete ich knapp. „Ich kann noch nicht besonders lange gut mit meinen Teufelskräften umgehen, daher musste ich in der vergangenen Zeit ein wenig einstecken.“

„Wärst du so gut und würdest mir endlich alles erzählen und ich weis genau das du mir nicht annähernd die Hälfte erzählt hast“, sagte er in einen Ton der  mir deutlich sagte das er anfing wütend zu werden.

„Käpt´n das geht wirklich nicht. Versteh mich nicht, ich vertraue dir aber es geht nicht, den schließlich ist es noch nicht passiert“, sagte ich ruhig. „Ich kenne dich gut genug das du dein Wissen in deine Planung berücksichtigen würdest und damit würdest du die Zukunft ändern und wir können beide nicht sagen was für Auswirkungen es haben wird. Jeder von uns spielt eine Rolle und jeder von uns hinterlässt nachhaltige Spuren, ob gute oder schlechte ist eine andere Sache.“

Er stand nun auf, ging um seinen Schreibtisch, kam zum Sofa und setzte sich genau neben mir.

„Langsam verstehe ich wieso ich dich in meine Mannschaft aufgenommen habe, auch wenn du eine Frau bist und es eigentlich gegen meine eigenen regeln ist“, sagte er. In mir zog sich etwas schmerzhaft zusammen, bei seinen Worten. Ich liebte ihn immer noch mehr als mein eigenes leben, aber meine Liebe würde wohl unerwidert bleiben.

„Ich will das du mit deinem Bruder redest, dass er ab jetzt sein Symbol von Withbeard verdecken wir, solange er sich  auf meinen Schiff befindet. Und auch du wirst dir mein Symbol  tätowieren lassen oder etwas mit diesen auf deiner Kleidung tragen“, meinte er.

„Aye Käpt´n“, antwortete ich nur tonlos.

„Und noch was! Ich will das du mich mit Kapitän oder Käpt´n anredest“, redete er weiter.

„Aye Käpt´n“, antwortete ich wieder.

„Gut du kannst gehen“, meinte er, worauf ich nur wortlos aufstand und sein Quartier verließ. Kurz dachte ich nach und beschloss an Deck zu gehen, wo ich einige der Jungs vorfand, die die Sonne genossen. Ungeachtet der anderen setzte ich mich an die Reling und zündete mir erst einmal eine Zigarette an, da mich das rauchen irgendwie beruhigte. Grinsend stellte ich fest das ich mich langsam vom Gelegenheitsraucher, zum normalen Raucher entwickelte, der seine tägliche Dosis Nikotin brauchte.

„Willst du mit Pokern“, fragte mich nach einer ganzen Zeit John, der zuvor mit Pinguin und Shachi gepokert hatte.

„Ne lass mal, Pokern ist nicht so meins“, antwortete ich ihn freundlich. Er wirkte zwar etwas enttäuscht ging dann aber zurück zu den anderen. Kurz darauf kam dann Ace auf das Deck und setzte sich schweigend neben mich. Eine ganze Zeit saßen wir einfach nur schweigend neben einander.

„Ist bei deinem Kapitän irgendetwas passiert, du wirkst irgendwie bedrückt“, fragte er mich.

„Nein, er meinte nur das du dein Symbol von Withbeard verdecken sollt und das ich seines tragen soll“, antwortete ich.

„Clara ich bin nicht Ruffy, also was ist los“, hackte er weiter nach.

„Bitte sag es niemanden“, sagte ich leise zu ihn. „In der Zukunft waren Law und ich ein Paar, auch wenn es etwas kompliziert war, schließlich ist er immer noch mein Kapitän und eine der Supernovas.“

„Sag es ihn doch einfach, vielleicht geht es dir dann besser“, schlug er mir vor.

„Nein, er würde mich sicher vom Schiff schmeißen, den eigentlich ist es gegen seine eigenen Regeln eine Frau in seinem Mannschaft aufzunehmen“, sagte ich leise. „Du gesamte Mannschaft besteht nur aus Männern und wenn wir abtauchen sind wir Tage lang auf kleinsten Raum eingepfercht. Ich will nicht hier weg, das hier ist mein Zu Hause.“

„Das verkompliziert sie Sache deutlich und was ist wenn du ihn dazu bringst sich wieder in dich zu verlieben“, fragte er mich grinsend.

„Und wie bitte soll ich das machen, ich habe doch nicht einmal eine Ahnung wie das schon einmal passieren konnte“, antwortete ich ihn. „Ich habe den Charme einer watschelnden Ente und das einzige was ich kann lernen.“

„Und da soll Marco noch einmal zu mir sagen das ich gelegentlich das Selbstbewusstsein einer Ameisen habe“, seufzte Ace nun. „Mach dich nicht selber schlecht. Du bist eine wundervoll, hübsche junge Frau. Du bist schlau, bist auch mal für einen Spaß zu haben und außerdem tust du alles für die, dir wichtig sind.“

„Ich habe trotzdem keinen Charme“, meinte ich, war aber ein wenig rot geworden.

„Hast du, du merkst es nur nicht“, entgegnete er grinsend und fing an mir meine Haare zu zerzausen.

„Hey lass das, weißt du wie lange ich brauche um die Knoten wieder raus zu bekommen“, beschwerte ich mich laut, worauf die anderen zu uns sahen und wieder anfing zu lachen. Mit einen fiesen grinsen nahm ich Ace in den Schwitzkasten. Er wehrte sich. Erst fingen wir an uns nur zu kabbeln, bis ein richtigen kleinen Kampf veranstalteten. Es machte Spaß und ich musste mich richtig anstrengend, was mich allerdings ärgerte war das er deutlich mehr Kraft hatte. Eigentlich hatte ich schon erwartet, schließlich hatte er mehr Erfahrung und war dazu ein Mann. 

„Was wird das“, erklang nach einer ganzen Zeit Law genervte Stimme. Ich sah flüchtig zu ihn, weswegen ich den Schlag von Ace nicht kommen sah und kurz darauf flog ich über das Deck. Als ich landete überschlug ich mich und landete unsanft auf meinem Hintern. Belämmert blieb ich sitzen und fasste mir an die schmerzende Wange.

„Tut mir Leid, das wollte ich nicht“, kam es sofort aufgelöst von Ace und er kam zu mir gerannt, wie der Rest der Mannschaft die sich auf Deck befanden.

„Schon gut, bin es selbst schuld, ich habe mich ablenken lassen“, entgegnete ich ihn und nahm Jean Bart Hand an der mich auf die Beine zog.

„Zeig Mal“, sagte Law in ruhigen Ton, fasste mein Kinn, drehte meinen Kopf leicht und sah sich mein Gesicht an. Vorsichtig tastete er über die Wange, worauf ich leicht das Gesicht verzog da es ziemlich unangenehm war.

„Du hast Glück gehabt. Das gibt nur ein hässliches Pfeilehen“, sagte er schließlich nach einigen Minuten und ließ mich wieder los. „Also was sollte das.“

„Wir haben uns ein wenig gekabelt und dann hat es sich eben ergeben“, mischte sich nun Ace ein. „Aber ich muss dir eins lassen, du bist wirklich nicht schlecht, auch ohne deine Teufelskräfte.“

„Es ist keine schlechte Idee das du deine Schwester trainierst, aber seid beim nächsten Mal vorsichtiger, ich möchte nicht ständig deine Schwester verarzten müssen“, meinte mein Käpt´n. Ich setzte und ging, nach dem ich gesagt hatte das ich mir Eis aus der Küche besorgen würde. Mit hängenden Schulter ging ich in die Küche, wo Beno dabei war das Mittagessen zu zubereiten.

„Hey, Beno, hast du vielleicht einen Beutel Eis für mich“, fragte ich ihn freundlich. Erst sah mich verwundert an, nickte dann, ging und kam keine drei Minuten später mit einen großen Beutel Eis wieder. Kaum das er ihn mir reichte, hielt ich mir an die Wange.

„Wie hast du das den jetzt gemacht“, fragte er mich besorgt.

„Ich habe ein wenig mit Ace trainiert und dabei einmal nicht aufgepasst“, sagte ich leise und setzte mich auf den Tresen

„Du machst Sachen. Du solltest wirklich vorsichtiger sein kleines“, sagte er grinsend.

„Ich weis“, seufzte ich.

„Was bedrückt dich den Mädchen“, fragte er mich freundlich

„Ich weis nicht so Recht wie ich mit Ace umgehen soll, da ich bis jetzt nur zwei kleinere Brüder hatte und unser. Außerdem benimmt sich unser Käpt´n irgendwie seltsam“, antwortete ich leise.

„Das mit deinen Bruder gibt sich sicher von alleine, mach dir da mal keinen Kopf, ihn geht es sicher nicht anders, schließlich hatte er bis vor kurzen ja auch nur einen Bruder „, sagte er grinsend. „Und was Law angeht, nun ja für uns benimmt er sich ganz Normal. Der Käpt´n hat uns deine Geschichte erzählt, also mach dir nicht zu große Gedanken, du wirst dich schon dran gewöhnen.“

„Denkst du wirklich“, fragte ich ungläubig,

„Natürlich und wenn etwas ist kannst du mit jeden von uns reden“, antwortete er grinsend. Ich erwiderte sein grinsen als ich ihn plötzlich verwundert ansah.

„Ist das deine Gitarre“, fragte ich ihn verwundert, sprang vom Tresen, ging zur Gitarre und hob das leicht eingestaubte Instrument hoch.

„Ja, aber ich habe sie schon ewig nicht mehr angerührt“, meinte er. Grinsend sah ich ihn an, legte den Eisbeutel auf den Tresen und ging mit der Gitarre in den Speiseraum. Dort setzte ich mich auf einen Tisch und schlug die Gitarre an. Er vorsichtig und dann immer sicherer schlug ich die Seiten an. Grinsend schloss ich die Augen und fing an zu singen.

 

Seh` ich, dich heut`

Nacht am alten Pfad.

Dort hängten sie den Mann,

der drei getötet hat.

Seltsames trug sich zu

und seltsam wär`s wenn wir

uns seh`n, am Baum,

wo er gehangen hat.

Seh` ich, dich heut`

Nacht am alten Pfad.

Wo ein Toter zu seiner Frau

"Lauf fort!" gerufen hat.

Seltsames trug sich zu

und seltsam wär`s wenn wir

uns seh`n, am Baum,

wo er gehangen hat.

Seh` ich, dich heut`

Nacht am alten Pfad.

Um frei zu sein, lauf weg,

das war mein Rat.

Seltsames trug sich zu

und seltsam wär`s wenn wir

uns seh`n, am Baum,

wo er gehangen hat.

Seh` ich, dich heut`

Nacht am alten Pfad.

Wir gehen hoffnungsvoll

auf einem schmalen Grat.

Seltsames trug sich zu

und seltsam wär`s, wenn wir

uns seh`n, am Baum,

wo er gehangen hat.

Seh` ich, dich heut`

Nacht am alten Pfad.

Um frei zu sein, lauf weg,

das war mein Rat.

Seltsames trug sich zu

und seltsam wär`s wenn wir

uns seh`n, am Baum,

wo er gehangen hat.

Seh` ich, dich heut`

Nacht am alten Pfad.

Dort hängten sie den Mann,

der drei getötet hat.

Seltsames trug sich zu

und seltsam wär`s wenn wir

uns seh`n, am Baum,

wo er gehangen hat.

Seh` ich, dich heut`

Nacht am alten Pfad.

Wo ein Toter zu seiner Frau

"Lauf fort!" gerufen hat.

Seltsames trug sich zu

und seltsam wär`s wenn wir

uns seh`n, am Baum,

wo er gehangen hat.

Ich liebte diese Lied seid dem ich es das erste Mal gehört hatte und meiner Meinung hörte es sich auf Englisch noch am besten an, nur war meine Aussprache im englischen sehr schlecht.

Lautes Klatschen ließ mich aufsehen und augenblicklich wurde ich feuerrot. Ausnahmslos die gesamte Mannschaft stand ausnahmslos im Speiseraum, scheinbar angelockt von meinen Gesang.

„Ich wusste ja gar nicht das du singen kannst“, kam es überrascht von meinen Bruder.

„Das nennst du singen“, fragte ich ihn spöttisch.

„Sing es noch einmal, es hört sich wirklich sehr gut an“, meinte nun zu aller erstaunen Law. Seufzend schlug ich nun die Seiten an, schloss wieder die Augen und fing erneut an das Lied zu singen.

„Woher kannst du so spielen“, fragte Shachi, als ich erneut geendet hatte.

„Mein Ziehmutter brachte es mir bei, als meine beiden kleinen Brüder noch nicht geboren waren“, antwortete ich betrübt. „Ich habe wie eine Wahnsinnige geübt und später habe ich nur noch selten gespielt. Höchstens noch um meine Brüder zu trösten.

Plötzlich nahm mir jemand die Gitarre aus der Hand, legte sie neben mich und nahm mich vorsichtig in den Arm. Erstaunt sah ich auf und sah ihn Ace mitfühlendes Gesicht. Vorsichtig strich er mir über die Wange und erstaunt stellte ich fest das ich mal wieder weinte, doch ich schämmte mich nicht. Ich war hier bei meiner Crew, meinen Bruder, meiner neuen Familie.

„Ich vermisse die beiden so sehr“, sagte ich leise.

„Schon gut“, sagte Ace vorsichtig.

„Clara, vielleicht ist es nur ein geringer Trost, aber wir alle werden immer für dich da sein“, sagte Bepo freundlich, worauf ich mich von Ace löste und dankbar die anderen ansah.     

„So und jetzt geht ihr wieder eurer Arbeit nach“, meinte Law in seinen üblichen Ton und löste unsere kleine Versammlung auf.

 

 

Eifersucht

Nach und nach kehrte bei Ace und mir der Alttag ein. Morgens trainierte ich fasst jeden Tag mit meinen Bruder und ab dem Mittag lernte ich, da sich nichts daran geändert hatte das ich Ärztin werden wollte. Zu meinen eigenen erstaunen unterstützte Law es intensiv. Ich lass fasst alle seiner medizinischen Bücher und jedes Mal wenn ich etwas nicht verstand, nahm er sich die Zeit, es mir mit viel Geduld zu erklären.

Wir waren nun schon knapp vier Wochen auf der Death und hatten bereits an einigen kleineren Orten geankerte, doch jedes Mal wenn Ace oder ich an Land gingen, verkleideten wir uns so das man uns nicht erkannte. Zusammen hatten wir uns darauf geeinigt, die Marine erst einmal in den Glauben zu lassen das wir Tot seien, um Ruffy seine zwei Jahre Training zu ermöglichen. 

„Bist du schon wieder am lernen,“ fragte mich Beno grinsend, als ich bei schönen Wetter mit den Rücken an Ace gelehnt auf dem Deck saß. In meinen Schoss lag ein Buch das ich aufmerksam lass.

„Wieso sollte ich den nicht lernen, sonst würde ich mich doch eh nur langweilen“, antwortete ich ihn grinsend.

„Wenn dir langweilig ist, wir werden in etwa einer Stunde in Sunny Irland ankern“, meinte er.

„Wenn das so ist werde ich mich dann erst einmal absetzten,“ sagte ich grinsend und schlug das Buch zu.

„Das wirst du ganz schnell vergessen. Du wirst nicht alleine in der Stadt umherstreifen“, erklang Laws ernste Stimme, worauf ich seufzend zu ihn sah.

„Nichts für ungut Käpt´n, aber es gibt Dinge die eine Frau lieber ohne männliche Anhängsel kaufen geht“, entgegnete ich ihn. „Und keine Sorge ich werde vorsichtig sein und Streit aus dem Weg gehen, das haben wir doch bis jetzt jedes Mal wenn wir irgendwo vor Anker gegangen waren.“

„Nein vergiss es, du wirst jemanden mit nehmen“, entgegnete Law, kam auf mich zu, blieb vor mir stehen und sah mich ernst an. „Ich werde dich in die Stadt begleiten.“

Fassungslos sahen nicht nur ich ihn an, sondern auch Ace, sowie Bepo.

„Was...?! Nein kommt nicht in Frage. Ich werde sicher nicht mit meinen Käpt´n Frauenzeug einkaufen gehen, ich will ja noch nicht einmal Ace dabei haben“, meinte ich aufgebracht und stand auf, so das ich nun kurz vor Law stand.

„Weder du wirst mit mir in die Stadt gehen, oder du wirst hier bleiben“, sagte er, worauf ich mit den Zähnen knirschte und zögernd nickte.

„Wenn das geklärt ist, mach dich fertig, damit wir nach dem anlegen sofort los können“, sagte er ernst. Immer noch mit den Zähnen knirschend drehte ich mich um und stapfte unter Deck. Dort band ich mir meine Haare zu einen festen Knoten und zog mir ein schlichtes knielanges Kleid mit schmalen Trägern an. Dann ging ich zu meinen Unterlagen und suchte ein zusammen gefalteten Zettel, Auf diesen hatte ich vor einigen Tagen etwas gezeichnet.

„Willst du das wirklich durchziehen“, fragte Ace, der in der offenen Türe unserer Kajüte stand.

„Ja, will ich, schließlich ist das mein Zu Hause“, antwortete ich ihn und sah weiter auf die Zeichnung. Plötzlich spürte ich wie er mich umarmte und ich schmiegte mich schon fast unbewusst an seine Brust.

„Es scheint dir wirklich sehr viel zu bedeuten“, sagte er und ich hörte ihn schon fasst grinsen. „Ich kann dich verstehen und du solltest ihn wirklich langsam reinen Wein einschenken. Ich sehe doch wie sehr du darunter leidest ihn ständig um dich zu haben, ohne das er von deinen Gefühlen weis.“

„Ace das hatten wir doch schon. Ich werde es ihn nicht sagen. So wie es jetzt ist ist es für mich in Ordnung“, seufzte ich.

„Wie du meinst“, seufzte nun auch er und kurz darauf ging ich zusammen mit ihn an Deck, wo Law grade dabei war die Aufgaben zu verteilen. Wenig später legten wir dann an einen großen Hafen an, an dem bereits mehrere große und kleine Schiffe ankerten.

„Alle wissen was sie zu tun haben“, fragte Law, worauf alle nickten. „Wir werden uns dann heute Abend im gehenkten Mann treffen.“

Wieder nickten wir alle und kurz darauf ging ich schon mit Law in die Stadt, in der reges treiben.  Es gab wirklich viele interessante Geschäfte doch ich beschränkte mich auf das wichtigste. Ich steuerte einen nicht all zu kleinen Laden an und sah mich nach einige Klamotten um, da ich bis jetzt nur wenig Kleidung besaß. Ich suchte mir sicher einige schlichte schwarze Sachen aus und ging dann zu der Unterwäsche Abteilung. Unsicher sah ich mich zu Law um der genau hinter mir stand. Als er meine Blick bemerkte fing er an zu grinsen, ging er an mir vorbei uns sah sich um.

„Ich denke du solltest mehr Farbe tragen“, meinte er und hielt mir einen tiefblauen wunderschönen BH an und zu meinen erstaunen hatte er meine Größe richtig eingeschätzt. Ich wurde wieder rot, als ich den BH musterte.

„Du solltest wirklich mehr aus dir machen. Du bist eine hübsche junge Frau“, sagte er ging auf mich zu, hob die Hand und strich mir ein verirrte Strähne hinter das Ohr.

„Wozu? Mir ist es egal ob ich aussehe wie ein graue Maus und es gibt wirklich wichtiger Sachen“, sagte ich leise und wisch seinen Blick aus.

„Clarissa lebe endlich dein eigenes Leben. Du kannst nicht nur für deine Brüder leben. Ace und Ruffy sind erwachsen und können gut für dich selber sorgen“, sagte er ernst, worauf ich ihn in seine grauen Augen sah. „Hör auf nur Ace Zwillingsschwester zu sein und sei etwas selbstbewusster.“

„Du sagst das so leicht“, seufzte ich.

„Clarissa, du hast deinen Bruder gerettet, Marinefort überlebt und hast gegen starke Gegner gekämpft. Du bist so viel mehr, als das was du dir selbst zugestehst“, sagte er. Im nächsten Moment hielt ich erschrocken die Luft an. Er hatte einen Arm um mich gelegt und küsste mich sanft. Mit großen Augen sah ich ihn an, als sich unsere Lippen trennten, doch er grinste mich nur an.

„Wieso“, fragte ich ihn leise. Doch er antwortete mir nicht sondern grinste nur was mich noch mehr verwirrte, was mich noch mehr verwirrte.

„So und jetzt hörst du mal auf mich, den die Klamotten die du dir ausgesucht hast wirst du nicht nehmen“, sagte er nun und ich folgte ihn wortlos. Irgendwie ein wenig überfordert suchte ich zusammen mit Law andere Sachen aus und zu meinen eigenen erstaunen waren es nicht grade wenig. Es waren zwar immer noch einige schwarze Sachen dabei, aber euch blaue. Was mich aber noch mehr überforderte war, als Law für mich bezahlte, die Taschen nahm und mich dann mit sich aus den Laden zog.

„Käpt´n wo wollt ihr hin“, fragte ich überfordert.

„Friseur“, sagte er nur und wenig später saß ich bei einer jungen Dame auf einen Friseurstuhl.

„Also liebes was wohlen wir den machen“, fragte sie mich.

„Durch stufen und könntest du mir die Haare blau färben“, fragte ich sie, nach kurzen nachdenken. Grinsend nickte sie und machte sich ans Werk, während Law hinter uns auf einen Stuhl saß uns uns zu sah. Nach fasst zwei Stunden war sie fertig und ich war einfach nur begeistert.

„Was meinst du“, fragte ich Law grinsend, stand auf und sah ihn an.

„Es steht dir wirklich gut und nun haben deine Haare die Farbe deiner Flammen“, antwortete er ebenfalls grinsend und nur so das ich ihn hörte.

„Du Käpt´n da wäre noch etwas“, sagte ich nun wieder unsicher.

„Was den“, fragte er. Langsam zog ich den Zettel hervor, entfaltete ihn und hielt ihn diesen hin. Neugierig sah er sich den Zettel an und sah dann mich an.

„Ich hatte vor mir dies heute tätowieren zu lassen. Das war der eigentliche grund weswegen ich alleine in die Stadt wollte“, sagte ich leise. Auf dem Bild hatte ich mich gezeichnet und auf meine Schulter befand sich das Zeichen der Heart Piraten, das verbunden war mit einer Dornenranke, sie sich meinen Arm entlang wickelte. Überall an der Ranke befanden sich Blütenknospen und eisblaue Rosen und in fünf von ihnen befanden sich die Anfangsbuchstaben meiner Brüder.

„Hast du das gezeichnet“, fragte er mich, was mich wieder verunsicherte.

„Ja, ist es etwa nicht gut“, fragte ich ihn, zog den Zettel weg und wollte ihn wieder zusammen falten, als er ihn mir einfach aus der Hand nahm.

„Es ist wirklich wunderschön“, sagte er und ich wurde sofort wieder rot. Mit einen breiten grinsen auf den Lippen fasste er mich ohne Vorwarnung  meine Hand. Kurz darauf fragte er einige Leute nach dem besten Tätowierer der Stadt. Eine Stunde später traten wir in einen versteckten Laden, in einer kleinen Seitenstraße ein. Dort hockte hinter einen kleinen Tresen ein junger Mann der wirklich von Kopf bis Fuß mit den verschiedensten Tattoos bedeckt war.

„Wie kann ich euch beiden helfen“, fragte uns der Kerl desinteressiert.

„Sie würde sich gerne etwas stechen lassen“, antwortete Law und reichte ihn den Zettel, den der Kerl mit hochgezogenen Augenbrauen musterte.

„Hast du das gezeichnet“, fragte er mich und musterte mich.

„JA was dagegen“, antwortete ich ihn unfreundlich, was eigentlich nicht so schlau war, schließlich hatte ich mir vor etwas von ihn stechen zu lassen was ich mein restliches Leben mit mir herum tragen würde.

„Ich denke es sagt etwas aus“, fragte er mich, worauf ich nur nickte. „Gut dann komm mit nach hinten. Wird aber eine ganze Zeit dauern.“

„Macht nichts“, antwortete ich ihn und wir folgten ihn in einen angrenzenden Raum und setzte mich auf seine Anweisung hin auf eine Liege. Law setzte sich neben mich auf einen Stuhl und sah den Kerl ganz genau zu wie er alles vorbereitete und schließlich anfing nach meiner Vorlage eine Skizze aus meinen Arm und Schulter zu Zeichen.

„Gut so“, fragte er mich als er fertig war und ich nickte. Wenig später fing er an unter Laws wachsamen Blick an mich zu tätowieren. Es war bereits Abend als er fertig war und ich das fertige Tattoo bewunderte.

„Ist wirklich sehr gut geworden“, meinte der Kerl zufrieden.

„Danke, es bedeutet mir wirklich viel“, entgegnete ich ihn.

„Schon gut kleines, ist mein Job meine Kunden zufrieden zu machen,“ grinste er. Kurz darauf verließ ich zusammen mit Law den Laden und konnte einfach nicht verhindern das ich grinste wie ein Honigkuchenpferd.

„Jetzt gehörst du wirklich zu mir“; meinte Law auf dem Weg zu der Bar, wo wir mit den anderen verabredet waren.

„Stimmt“, entgegnete ich ihn nachdenklich.

„Clara, auch wenn wir jetzt...“

„Schon gut ich weis. Auch wenn wir jetzt irgendwie zusammen sind, hast du nicht vor es an die große Glocke zu“, sagte ich mit einen traurigen lächeln. „Schließlich bist und bleibst du Trafalgar Law, der Chirurg des Todes und der Kapitän der Heart Piraten,“

„Clara seid wann bist du in mich verliebt und leugne es nicht, ich weis es seid zwei Wochen. Ich habe dich und Ace reden hören“, sagte er.

„Seid Dressrosa“, sagte ich leise und wisch seinen Blick aus.

„Warte, willst du damit sagen du warst die ganze Zeit in ich verliebt und hast kein Wort zu mir gesagt“, fragte er mich und hielt mich an der Schulter fest, damit ich ihn ansah.

„Ja“, sagte ich leise. „Ich wollte nicht das du mich wegschickst.“

„Du bist dümmer als ich dachte. Wieso sollte ich dich wegschicken“, fragte er mich, zog mch zu sich und sah mir in die Augen. „Ich hätte dich nicht weggeschickt.“

Fassungslos sah ich ihn an, doch er lächelte sanft und küsste mich.

„Wir werden später noch einmal darüber reden, den wenn wir uns weiter verspäten weis ich nicht was die Jungs anstellen“, meinte Law leise und küsste mich wieder sanft. Ich stimmte ihn zu und wir gingen weiter. Schon von weiten konnten wir hören das die Jungs auch ohne uns angefangen hatten. Als wir eintraten sahen wir wie die Jungs angeheitert Ace anfeuerten, der einen einarmigen Handstand machte und dabei einen Krug balancierte.

„Und mit so einen bin ich verwandt“, seufzte ich.

„Hast du einen Bruder der halbwegs normal ist“, fragte Law mich.

„Mhm, nein eher nicht“, antwortete ich ihn und folgte ihn zu den Tisch. Seufzend kniete ich mich vor meinen Bruder und sah ihn an.

„Bruderherz, was wird das“, fragte ich ihn.

„Eine Wette“, antwortete er mir grinsend und grade noch rechtzeitig sprang ich auf, Den er fiel um und schüttete sich das Bier, aus den Krug über den Kopf. Seufzend half ich ihn auf die Beine und ließ ihn sich setzten.

„Wow, bist du wirklich meine Schwester“, fragte er mich verwundert und musterte mich, worauf es auch der Rest der Crew tat.

„Noch so eine Frage und ich zieh dir einen Bierkrug über deine hole Rübe“, meinte ich und setzte mich neben ihn auf einen freien Stuhl. Bevor er noch etwas sagen konnte zog jemand die Aufmerksamkeit auf sich.

„Na wenn das mal nicht Trafagar Law und seine Leute sind“, sagte jemand in spöttischen Tonfall, weswegen ich mich umdrehte. Ein Kerl mit roten Haaren und einer Brille auf den Kopf war eingetreten. Hinter ihn standen noch einige andere Männer und einer von ihnen trug eine echt alberne Maske. Ich kannte den forderten Mann von einen Steckbrief, es war Eustass Kid, wie Law eine der 11 Supernovas.

„Was willst du Eustass“, fragte Law in seinen üblichen Ton.

„Ich denke das selbe wie ihr“, antwortete er, sah dabei aber mich an und fing an zu grinsen.

„Schätzchen, willst du dich nicht lieber zu richtigen Männern setzten“, fragte Kid mich. Dieser Kerl dachte anscheinend das ich eines der Mädchen war, das sich für ein Abenteuer an den erst besten Piraten schmiss. Lächelnd stand ich auf und ging betont lässig zu ihn. Als ich bei ihn war, machte ich eine Geste das er sich zu mir beugen sollte, da er gut anderthalb Köpfe größer wie ich war.

„Pass auf was du sagst, Eustass Kid. Denn wenn nicht reiß ich dir die Eier ab und stopfe dir damit dein großes Maul“, sagte ich ruhig zu ihn. Ehe er reagieren konnte schlug ich ihn noch mitten ins Gesicht, so das er im nächsten Moment am Boden saß.

„Ich bin keines der Mädchen die du für eine Nacht in dein Bett holen kannst, also nein ich bleibe bei meinem Käpt´n und der Crew“, sagte ich und ging zurück zu den anderen. Kid war inzwischen aufgestanden und sah richtig angepisst aus. Als ich flüchtig zu Law sah, sah ich ein breites Grinsen.

„Du solltest vorsichtig mit ihr sein Eustass“, meinte Law amüsiert, doch nun stutzte er. Wieder sah ich zu Kid und sein Blick sagte mir das er mich erkannt hatte.

„Das also ist Portgas D Clarissa, Gol D Rogers Tochter. Ich bin erstaunt das du noch lebst“, meinte er und nun standen Law und die Jungs auf. Law stellte sich genau neben mich und die Jungs standen hinter uns.

„Wieso sollte ich nicht leben“, fragte ich in gespielt ruhig. „Selbst dir wird bewusst sein weswegen die Marine diese Falschmeldung heraus gab.“

„Komm in meine Mannschaft“, sagte Kid plötzlich, worauf ich ihn ansah, als würde ich plötzlich rosa Einhörner tanzen sehen.

„Vergiss es, sie gehört zu mir“, erwidert Law wütend. Die beiden fingen sich nun an wie die kleinen Kinder auf dem Spielplatz in die Haare zu bekommen. Seufzend ging ich daraufhin zum Tresen, setzte mich dort auf einen Hocker und bestellte mir bei dem besorgten Wirt ein Bier.

„Keine Sorge, ich bin mir sicher die beiden werden, sollte es eskalieren, werden sie ihren Streit nach draußen verlagern“, meinte ich lächelt zu den Wirt, als er mir eine Flasche hin stellte.

„Wenn ich fragen darf, wie kommst du zu dieser Vermutung“, fragte eine männliche Stimme. Ich sah neben mich uns sah dort den Kerl mit der Maske, der mit Kid herein gekommen war.

„Ich habe mich über die Piraten mit hohen Kopfgeldern schlau gemacht und ich weis das dein Käpt´n besser auf größeren Raum kämpfen kann“, antwortete ich ihn freundlich und bedeutete ihn sich doch neben mich zu setzten.

„Ich habe von gar nicht gewusst das Trafalgar Law eine Frau in der Mannschaft hat“, meinte er und setzte sich neben mich.

„Man wusste bis vor kurzen ja auch nicht das es mich überhaupt gibt“, entgegnete ich ihn und trank  etwas.

„Stimmt“, meinte er sichtlich amüsiert und wir drehen uns beiden zu unseren Kapitäne die sich immer noch stritten.

„Ist Kid immer so ein Hitzkopf, den ehrlich gesagt kenne ich so etwas von meinen Käpt´n bis jetzt noch nicht“, fragte ich ihn grinsend. Das er nichts sagte war mir schon Antwort genug.

„Auch was trinken, ich denke die Sache wird etwas dauern“, fragte ich ihn und er nickte. Ich bestellte ihn auch ein Bier. Wir redeten über belanglose Sachen, bis ich plötzlich gepackt wurde und mich jemand über seine Schulter warf.

„Hey, was soll das“, beschwerte ich mich sofort.

„Wir gehen jetzt zurück zum Schiff“, kam es wütend von Law und stapfte mit mir über der Schulter aus der Bar. Ich zuckte daraufhin nur mit den Schultern und genoss die Aussicht die mir geboten wurde. Doch selbst als wir auf dem Schiff waren ließ Law mich immer noch nicht runter. Ohne ein Wort zu mir zu sagen ging er geradewegs in seine Kajüte und ließ mich dort nicht ganz so sanft auf sein Bett fallen.

„Hey was soll das den“, fuhr ich ihn wütend an und stand auf.

„Erst schlägst du Kid und kurz darauf setzte dich mit einen seiner Leute zusammen“, meinte er wütend.  

„Sach mal, geht es noch. Die Sache war für mich geregelt nach dem ich ihn eine verpasst hatte und was ist bitte so schlimm daran wenn ich was mit ihn getrunken habe. Ich hatte keine Lust euch beiden beim streiten zu zusehen“, entgegnete ich ihn nun auch wütend. „Wenn du jetzt einen auf Eifersucht machst, dann ohne mich. Habe ich in den letzten Wochen auch nur einmal einen Kerl angemacht?“

„Was hat das den jetzt damit zu tun“, fragte er mich wütend.

„Sehr viel“, antwortete ich wütend und ging einfach aus der Kajüte. Ich ging in die von Ace und mir und schlug die Türe hinter mir kraftvoll zu.

„Was ist den jetzt“, fragte mein Bruder überrascht, als ich mich auf mein Bett schmiss.

„Law ist ein Arschloch. Der glaubt euch ich hätte mit Killer geflirtet und hat deswegen grade die Eifersuchtsshow abgezogen“, antwortete ich ihn aufgebracht.

„Wieso ist der den plötzlich eifersüchtig. Du hast in den anderen Orten, in denen wir geankert haben auch mit uns zusammen getrunken und hast die dort mit einigen Leuten unterhalten, da war es doch auch kein Problem“, meinte er überrascht und setzte sich auf meine Bettkante.

„Es könnte irgendwie sein das wir jetzt zusammen sind“, murmelte ich. „Denke ich zumindest schließlich hat er mich geküsst. Er weis von meinen Gefühlen, da er uns beide scheinbar hat reden hören.“

„Wir kommt er den auf die Idee du würdest dich kaum das ihr zwei zusammen gekommen seid, an einen anderen Kerl anmachen“, fragte er mich verwundert. „Immerhin hat du diesen rothaarigen doch umgehauen.“

„Woher soll ich den wissen was in seinen Kopf vor geht“, antwortete ich und fing an mein Kopfkissen zu boxen, bis die Federn flogen. Ace wollte grade etwas sagen, als jemand an die Türe klopfte.

„Also das Kissen hat dir wirklich nichts getan, Schwesterherz“, meinte Ace grinsend stand dann auf und ging die Türe öffnen.

„Kann ich mit deiner Schwester sprechen“, fragte Law, der schuldbewusst vor Ace stand.

„Von mir aus, aber pass auf, sie nimmt schon ihr Kissen auseinander“, meinte Ace grinsend, ließ Law herein, trat dann aber selber in den Flur um uns alleine zu lassen

Dämon

„Was willst du noch“, fragte ich ihn unfreundlich und umklammerte die Reste meines Kissens.

„Ich wollte... nun ja... ich“, druckste er herum, was ganz und gar nicht typisch für ihn war.

„Also ich wollte mich wegen mein Verhalten vorhin entschuldigen“, sagte er leise ohne mich anzusehen. Langsam stand ich auf und ging auf ihn zu. Zögernd legte ich ihn eine Hand auf die Wange und drehte seinen Kopf zu mir, worauf er mich fragend ansah.

„Trafalgar Law, jetzt hör mir Mal ganz genau zu. Ich liebe dich die ganze Zeit, obwohl ich nicht zu glauben gewagt habe das du noch einmal meine Gefühle für dich erwidern würdest“, sagte ich leise. „In meinen Herzen ist nur Platz für die Liebe zu dir und meinen Brüdern.“

Wortlos sah er mich mit seine grauen Augen an, zog mich plötzlich zu sich und küsste mich sanft. Erst zögerte ich, schmiegte mich dann aber an ihn und verbarg mein Gesicht in seinem Pullover.

„Es tut mir Leid“, sagte er und legte sein Kopf auf meinen. „Wie hast du das die ganze Zeit ausgehalten. Mir die ganze Zeit immer wieder mir so nah zu sein?“

„Ich hatte Angst du schickst mich weg wenn ich es dir sage, also habe ich dich lieber aus der ferne bewundert“, sagte ich leise ohne aufzusehen.

„Lassen wir das gut sein“, meinte er freundlich und strich mir durch die Haare. „Wohlen wir auf mein Zimmer gehen und deinen Bruder seines wieder geben.“

Unsicher nickte ich, worauf ich im nächsten Moment wieder erschrocken quietschte, da er mich ohne Vorwarnung in Brautmanier hoch hob und das Zimmer verließ. Er trug mich durch den leeren Gang, bis zu seinen Quartier, wo er mich dieses Mal vorsichtig auf das Bett legte. Unsicher sah ich ihn an als er mir vorsichtig mein Kleid auszog.

„Schon gut“, sagte er liebevoll und zog sein Oberteil aus und legte sich dann zu mir.

„Law ist schon gut“, sagte ich mit einen zögernden lächeln und schmiegte mich an ihn, worauf er einen Arm um mich legte.

„Schlaf etwas Clara, wir haben noch alle Zeit der Welt, also keinen Grund es zu überstürzen“, meinte er.

„Das wäre schön wenn wir es hätten. Wir sind immerhin Piraten und jeder Tag könnte unser letzter sein“, sagte ich leise. „Ich habe bis jetzt nur mit viel Glück und Hilfe von anderen überlebt.“

„Du bist nicht alleine und wir passen gegenseitig auf einander auf“, sagte er und küsste mich leidenschaftlich. Ich erwiderte den Kuss und klammerte mich halt suchend an seine Schultern, dabei drehte ich mich, so das ich nun auf ihn saß. Ich fasste seine Hände und vertiefte den Kuss weiter. Als ich den Kuss unterbrach grinste er mich an.

„Was wird das, Kleines“, fragte er mich grinsend.

„Mal sehen“, antwortete ich ihn und fing an seinen Hals mit Küssen und leichten bissen zu verwöhnen, worauf er ein leises keuchen von sich gab. Ich gab seine Hände frei um seinen Körper zu erkunden, was er sofort ausnutze und sich drehte so das ich nun unten lag.

„Hey das ist unfair“, beschwerte ich mich, was ihn leise zu lachen brachte.

„Wer sagt den das ich fair bin“, meinte er und ließ eine Hand auf meinen Rücken wandern, als es laut knallte und ein Ruck durch das Schiff ging, so das ir fast aus dem Bett fielen. Sofort waren wir beide auf den Beinen, zog uns wieder an und stürmten aus der Kajüte, über den Gang. An einer Ecke begegnete Jean Bart den es erwischte hatte, das er von allen jungen auf dem Schiff bleiben musste. Den bis auf ihn, Law, Ace und mir waren die anderen noch alle in der Stadt.

„Eustass Kid, ist dabei das Schiff auseinander zu nehmen“; berichtete Jean Bart uns, worauf wir schnell an Deck rannten. Von dort aus sahen wir wie Kid dabei war das Schiff nach und nach zu zerlegen, in den er die Platten, die die Außenhaut bildeten mit seinen Teufelskräften vom Schiff schälte. Ohne groß nach zu denken, rannte ich zur Reling, sprang von da aus Richtung Kai und verpasste Kid einen heftigen tritt in den Magen, da er mich gar nicht bemerkt hatte. Kaum das er am Boden lag, packte ich ihn am Kragen, setzte mich auf ihn und schlug rasend vor Wut auf ihn ein.

„Was fällt die gehirnamputierter Idiot an unser Zu Hause zu zerlegen“, schrie ich ihn an. Dabei merkte ich eher unbewusst das mein ganzer Körper in Flammen stand. Plötzlich zog mich jemand von Kid herunter, worauf ich mich heftig anfing zu wehren.

„Clara lass gut sein, der Kerl hat wirklich schon genug“, hörte ich meinen Bruder angestrengt sagen. „Sie ihn dir doch an:“

Ich sah ihn wirklich an. Kid lag stöhnend, mit blutiger Nase am Boden und teilweise waren seine Sachen angekokelt. Scheinbar hatte ich den Piraten so überrascht das er sich nicht gewehrt hatte.

„Ist mir doch egal ob er genug hat, ich kann ihn nicht leiden und er wollte unser Zu Hause zerstören“, meinte ich wütend.

„Ich sag ja auch nichts dazu das du ihn verhauen hast, aber du übertreibst es, nachher verletzt du dich nur noch selber“, sagte Ace amüsiert. „Kannst doch die Reste deine Kissen weiter bearbeiten.“

„Pass auf das ich dich nicht als Ersatz nehme“, meinte ich nun grinsend zu ihn.

„Ne, lass mal und erinnere mich daran dich niemals richtig wütend zu machen. Auf die Tracht- Prügel kann ich verzichten“, entgegnete er.

„Da hast du sauberer Arbeit geleistet, dass muss ich dir lassen“, meinte Law, der mit Jean Bart neben uns getreten war und auf Kid herab. Mittlerweile hatte Kid das Bewusstsein verloren.

„Nichts für ungut Käpt´n aber bei dir sähe er noch schlimmer aus“, entgegnete ich und packte Kid hinten am Kragen. „Ich geh das dann mal ausliefern, wer will mitkommen.“

Sofort meldeten sich Law und Ace dafür und wenig später gingen wir los, während ich den bewusstlosen Kid neben mir herzog. Ich war mir ziemlich sicher das seine Hose nicht ganz heil auf seinem Schiff ankommen würde. Er ankerte am anderen Ende des Hafens, weswegen wir auch sein Schiff nicht bemerkt hatten, als wir angekommen waren. Kaum das wir vor dem Schiff standen kam Killer, Kids Vize und vier weiter Crewmitglieder vom Schiff.

„Ich habe da etwas für euch“, meinte ich grinsend und ließ Kid los, worauf er unsanft mit dem Kopf auf das Kopfsteinpflaster, zu unseren Füßen fiel.

„Was ist den jetzt schon wieder passiert“, fragte Killer, sprang vom Schiff und kam auf ihn zu.

„Das frag mal schön deinen Käpt´n, aber es wäre nett wenn du ihn etwas ausrichten würdest“, antwortete ich ihn. „Sag ihn, wenn er sich noch einmal an der Death, meiner Familie oder meinen Freunden vergreift, werde ich ihn ganz langsam Stück für Stück braten und zwischendurch immer wieder ins Meer schmeißen.“

Ohne auf eine Reaktion zu warten, drehte ich mich auf dem Absatz herum und stapfte zurück zur Death.

„Und da soll mich noch mal jemand sadistisch nennen“, meinte Law.

„Was denkst du wie das für mich ist. Meine süße kleine Schwester mutiert zum Schläger“, meinte Ace daraufhin.

„Ihr seid beide blöd,“ beschwerte ich mich beleidigt. „Ihr hättet es doch auch nicht fiel anders gemacht.“

„Wo sie Recht hat, hat sie Recht“, sagte Ace grinsend und legte einen Arm über meine Schulter. „Aber eines muss ich dir lassen, deine Rechte ist echt nicht ohne.“

„Ich lerne eben von den besten“, sagte ich grinsend zu ihn.

„Werde uns aber jetzt nicht eingebildet“, meinte Ace lachend.

„Sicher nicht“, lachte ich nun auch.

„Na dann bin ich ja beruhigt“, meinte er und ging wieder an laut zu lachen als mein Magen laut anfing zu knurren.

„Hat noch einer von euch Hunger, ich könnte uns etwas kochen“, meinte ich mit roten Gesicht.

„Du kannst kochen“; fragte Law ich überrascht.

„Natürlich kann ich das. Bis vor kurzen habe ich schließlich noch ein ganz normales Leben geführt“, antwortete ich ihn und kurz darauf stand ich in unserer Schiffskombüse und machte und etwas feines.

„So dann haut mal rein“, meinte ich, als ich fertig war und ihnen die vollen Teller hinstellte.

„Das sieht ja wirklich gut aus“, sagte Ace und fing schon an zu spachteln. Auch Law fing an zu essen und es schien ihn ebenfalls zu schmecken, auch wenn er es nicht sagte. Ich hingegen stocherte eher im Essen herum, da ich mittlerweile doch sehr müde war.

 

 

„Clara, aufwachen“, hörte ich jemanden sagen, doch ich zog mir nur die Decke über den Kopf.

„Wie lange willst du eigentlich noch schlafen, es ist schon fasst Mittag“, sagte eindeutig Law. Müde setzte ich mich auf und sah ihn verschlafen an. Grinsend hielt er mir eine dampfende Tasse Kaffee. Stu bedankte ich mich, nahm die Tasse und trank einen Schluck.

„Weist du noch wie wir vor einigen Tagen die Medikamente zusammen durch gegangen sind“, fragte er, worauf ich stumm nickte. „Traust du dir zu, zusammen mit Bepo und Shachi die fehlenden Medikamente einzukaufen?“

„Klar doch, ist kein Problem“, antwortete ich ihn.

„Gut, ich habe mir von Ace ein paar deiner Sachen geben lassen. Du kannst gerne mein Badezimmer benutzen“, meinte er. „Ich muss schon dann auch schon wieder los, ich habe noch etwas zu erledigen.“

„Ist gut“,  entgegnete ihn, grinste als er mir noch einen Kuss gab, bevor er ging. Ich trank meinen Kaffee, ging dann ins Bad und ging nachdem ich fertig war die beiden suchen. Ich fand sie in unseren Gemeinschaftsraum, mit einigen der anderen der Jungs. Ein paar von ihnen sahen so aus hätten sie am vorherigen Abend noch ohne uns weiter getrunken.

„Hey, na wie gehts“, fragte ich sie grinsend.

„Du bist ein Sadist“, antwortete Pinguin daraufhin.

„Mhm, du bist der zweite, innerhalb von vierundzwanzig Stunden der das zu mir sagt“, sagte ich.

„Du Clara, du warst doch vor uns beim Schiff, weist du wieso es so beschädigt ist. Der Käpt´n wollte uns nicht sagen, sondern grinste nur so seltsam“, kam es neugierig von Shachi.

„Das war Kid. Hab ihn dafür verhauen und bei seinen Leuten abgeliefert“, sagte ich grinsend. „Shachi, Bepo wir sollen zusammen in der Stadt neue Medikamente besorgen gehen.“

„Aber wieso das den, sonst übernimmt das doch immer der Käpt´n“, fragte Bepo.

„Jetzt bin ich beleidigt, ich will schließlich auch Ärztin werden und bin jeden Tag am lernen“, antwortete ich gespielt eingeschnappt.

„Entschuldigung“, kam es daraufhin von Bepo was mich zum seufzen brachte. Kurz darauf ging ich mit den beiden durch die Stadt und klapperte einige Apotheken ab, die mir am Vortag aufgefallen waren. Nach etwa zwei Stunden hatten wir alles was wir brachten. Es war zwar nicht besonders viel, aber zwei Sachen hatte nur eine einzige Apotheke auf Lager gehabt.

„Wie kannst du dir diese ganzen seltsamen Namen eigentlich merken“, fragte Shachi mich interessiert, als wir bereits auf dem Weg zurück waren.

„Das liegt wahrscheinlich daran das ich bereits als Kind viel Zeit im Krankenhaus verbracht habe und später war ich hofft im Marinekrankenhaus“, antwortete ich ihn.

„Wo du meine armen Angestellten zur Verzweiflung gebracht hast“, drang plötzlich einen vertraute Stimme aus einer Seitenstraße. Sofort blieb ich stehen und drehte mich zu der Person. Dort stand mein Ziehvater in einer Marineuniform.

„Dad! Woher wusstest du wo ich bin und wie kommst du hier her“, fragte ich ihn unsicher.

„Clara, wer ist das“, fragte Bepo misstrauisch und musterte meinen Vater.

„Das ist mein Ziehvater, also schon gut, ihr könnt ruhig schon mal vor gehen“, antwortete ich ihn freundlich

„Wir bleiben, den Käpt´n würde es nicht gefallen wenn wir dich alleine lassen“, meinte Bepo ernst, worauf ich nur mit den Schultern zuckte und wieder zu meinen Vater sah.

„Du wirst mich wieder nach Hause begleiten und ich dulde keine Widerworte“, sagte mein Vater kam auf mich zu und packte mich nicht grade sanft am Handgelenk, was den beiden Jungs absolut nicht gefiel, aber sie hielten sich noch zurück.

„Vergiss es, ich habe nun ein neues zu Hause und dort lügt man mich nicht an“, sagte ich und riss mich selber los. „Wieso hast du mir nie gesagt wer ich wirklich bin und woher ich komme. Mein ganzes bisheriges Leben war eine reine Lüge.“

„Du brauchtest es nicht zu wissen und um genau zu sein solltest du es auch nie erfahren“, erwiderte mein Ziehvater wütend.

„Wieso, Dad“, fragte ich ihn verzweifelt.

„Du willst es also wissen. Weil du das Kind eines Monsters bist und wie es aussieht habe ich vergeblich Zeit und mühe in dich investiert“, antwortete er. „Du hast in den vergangenen Wochen deutlich gezeigt das aus dem Kind eines Dämons, nicht anderes werden kann. Ich hätte dich damals  nicht mit mir nehmen sollen. Das beste für die Welt wäre gewesen wenn man euch beide gleich ertränkt hätte.“

Geschockt sah ich ihn an, schließlich war er der Mann von dem ich Jahre Lang angenommen hatte er wäre dein Vater. Ich hatte ihn verehrt und wollte ihn sogar nacheifern, schließlich war er ein hervorragender Arzt und nun sagte er mir so etwas.

„Wie können sie nur so etwas sagen, sie ist ihr Tochter“, schrie nun Shachi ihn an und zog mich zurück, nur um sich sofort vor mich zu stellen.

„Sie ist nicht meine Tochter. Sie ist ein dreckiger Pirat und die erwartet alles das gleiche Schicksal“, fuhr mein Vater ihn an.

„Shachi, bitte lass gut sein. Lass uns zurück zur Death gehen“, sagte ich leise zu ihn und hielt ihn am Ärmel fest.

„Aber, Clara“, kam es aufgebracht von ihn und er drehte den Kopf zu mir, doch ich sah ihn schon fasst flehend an. Nur schwer konnte ich das zittern zurück halten. Plötzlich nickte er, fasste meinen Hand und zog mich mit sich. Sofort folgte uns Bepo und mein Vater blieb zurück. Eilig gingen wir zurück zur Death. Davor stand ein mitgenommener Kid, neben ihn und vor ihn standen Law, Pinguin und mein Bruder.

„Na wenn das mal nicht die Piratenprinzessin ist“, meinte Kids abfällig als er uns sah, doch ich ließ ihn kommentarlos stehen und ging auf die Death. Schnellen Schrittes ging ich unter Deck, ging in Ace und meine Kajüte, verschloss hinter mir die Türe und rutschte an dieser zu Boden. Ich konnte das Zittern nicht länger zurück halten, den die Worte meines Ziehvaters geisterten in meinen Kopf herum, ohne das ich etwas dagegen tun konnte. Hatte er es wirklich ernst gemeint, hatte ich wirklich kein Recht zu Leben.

Reisen

„Clara mach die Türe auf“, hörte ich nach einer ganzen Zeit Law, laut sagen, nach dem er energisch gegen die Türe gehämmert hatte, doch ich reagierte nicht drauf. Immer wieder forderte er mich auf die Türe zu öffnen doch ich blieb regungslos vor der Türe sitzen. Plötzlich verstummte er und im nächsten Moment zuckte ich heftig zusammen, als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte. Erschrocken sah ich auf und sah Law genau vor mir Knien und er sah mich mit einen besorgten Gesichtsausdruck an.

„Hey, alles ist gut, hör nicht auf das was dieser Kerl gesagt hat“, sagte er un zog mich in seine Arme. Sofort fing ich an zu weinen, worauf er mir beruhigend über den Rücken strich.

„Clara jetzt hör mir einmal zu. Wir lieben dich sehr. Deine Brüder, die Crew und ich, wir alle lieben dich und du bist uns sehr wichtig“, sagte er liebevoll. „Ich weis nicht wieso dein Ziehvater so etwas zu dir gesagt hat.“

„Wir haben uns schon lange nicht mehr verstanden, aber er war für mich immer ein Vater“, sagte ich leise. Er schwieg einfach nur und hielt mich weiter im Arm, bis mir etwas einfiel.

„Was wollte eigentlich Kid schon wieder“, fragte ich ihn nach einer ganzen Zeit neugierig.

„Er war wütend und wollte wohl einen neuen Streit vom Zaun brechen“, antwortete er mir mit einen leichten grinsen. „Das du ihn gestern K.O. geschlagen hast scheint seinen Stolz einen gewaltigen Knacks gegeben zu haben. Aber eins muss ich dir lassen, ich bin froh das du auf meiner Seite bist, dein Bruder und ich konnten es kaum glauben als du auf Kid losgegangen bist.“

„Na ja, ich war schon immer so wenn es um Leute und Dinge geht die mir sehr wichtig sind“, entgegnete ich ihn grinsend.

„Aber übertreib es nicht, ich möchte dich nicht wieder verarzten müssen“, sagte er ernst, worauf ich nur nickte.

„Willst du mit runter in die Stadt kommen. Die Jungs und ich wollten noch einmal in die Bar bevor wir morgen wieder aufbrechen“, meinte er freundlich zu mir.

„Ne geht ihr nur, ich passe solange auf die Death auf, dann muss keiner der Jungs hier bleiben“, sagte ich freundlich zu ihn.

„Ist das für dich wirklich in Ordnung“, fragte er mich besorgt.

„Ja, wenn etwas sein sollte kann ich dich doch immer noch über die Teleschnecke erreichen“, antwortete ich ihn grinsend.

„Na gut, aber wenn etwas ist meldest du dich sofort und wir kommen zurück“, kam es mit sehr ernster Stimme von ihn.

„Ich verspreche es und nun verschwindet“, erwiderte ich ihn lachend. Grinsend gab er mir einen Kuss stand auf und ging dann. Grinsend sah ich ihn nach und ging dann in das angrenzende Badezimmer, wo ich ich kurz frisch machte. Danach zog ich mir eine gemütliche weiter Stoffhose an und ein schwarzes enges Top. Mit einer Tasse Tee und einen Buch ging ich dann an Deck, wo ich mich an die Reling setzte und anfing zu lesen. Bald ging dann aber die Sonne unter, so das ich das Buch auf Seite legte und einfach etwas vor ich hin döste, doch man gönnte mir nicht lange die Ruhe. Ich hörte kurz darauf schwere Schritte auf das Schiff zukommen, worauf ich aufstand und über die Reling sah. Ein großer, schwarzhaariger Mann, mit den Ohren eines Bärens stand keine fünf Meter von der Death entfernt und sah mich direkt an.

„Hey du, was willst du“, fragte ich den Kerl misstrauisch. Im nächsten Moment stand er plötzlich direkt neben mir, worauf ich erschrocken vor ihn zurück.

„Scheiße, was soll das“, fragte ich ihn aufgebracht, doch er sah mich einfach nur an. Bis er plötzlich die Hand ausstreckte und sie auf meinen Oberkörper richtete. Ich nächsten Moment fühlte es sich an als würde eine hohe Last auf meinen Oberkörper drücken und kurz darauf wurde mir mal wieder schwarz vor Augen.

 

 

 

Stöhnen fasste ich mir an den dröhnenden Kopf, was ich aber sofort bereute, den mein Körper fühlte sich an als wäre ich von einem Zug überrollt worden. Mühsam drehte ich den Kopf und sah mich um. Ich befand mich in einer fremden Kajüte, die von jemanden bewohnt wurde, was mir die Papiere auf dem Schreibtisch zeigten. Mühsam setzte ich mich auf  und entdeckte das ich einige Verbände am ganzen Körper trug. Ich biss die Zähne zusammen und stand langsam vom Bett auf. Langsam ging zur Tür öffnete sie und entdeckte eine Gang von dem weiter Türe abgingen. Neugierig ging ich den Flur entlang, bis ich plötzlich laute Stimmen hörte und ihnen nach ging. Ich befand mich defenetiv auf einen Schiff, mir stellte sich nur die Frage auf welchen. Am Ende des Ganges öffnete ich eine Türe und blinzelte erst einmal, auf Grund des hellen Lichts das mich blendete. Als ich etwas erkennen konnte, sah ich das Deck eines großen Schiffes, auf dem sich einige Männer befanden die tranken und durcheinander redeten. Doch kaum das ich auf das Deck trat, verstummten die Männer und sahen mich an.

„Schön das du wach bist Kleines“, hörte ich eine Stimme und ein rothaariger Mann, mit einen schwarzen Umhang über den Schultern, kam auf mich zu. Er hatte drei parallel laufende Narben im Gesicht.

„Wo bin ich“, fragte ich ihn misstrauisch, was ihn zum grinsen brachte. 

„Du bist hier auf der Red Force und ich bin Shanks“, antwortete er. „Würdest du mir verraten wieso du gestern auf mein Deck gekracht bist?“

„Würde ich wenn ich es wüsste. An das letzte an das ich mich erinnern kann ist das ich auf das Schiff aufgepasst habe, als so ein seltsamer Kerl auftauchte. Ich fragte ihn was er auf dem Schiff zu suchen hat und das nächste was ich sah war die Kajüte in der ich eben aufgewacht bin“, antwortete ich ihn und sah mich um. Plötzlich fiel mir etwas ein, worauf ich den rothaarigen nachdenklich ansah.

„Du sag mal, kennst du einen Ruffy“, fragte ich ihn.

„Ja, ich kenne ihn“, antwortete er mich grinsend.

„Vielen dank das sie meinen dummen kleinen Bruder den Arsch gerettet haben“, sagte ich und verbeugte mich leicht vor Rothaar Shanks, von dem mein kleiner Bruder seinen Hut bekommen hatte.

„Schon gut kleines, aber wie es mir scheint bist du ebenfalls Piratin“, meinte er und zeigte auf meine Schulter, was mich zum grinsen brachte.

„Ja, ich gehöre zu den Heart Piraten“, entgegnete ich ihn und wir gingen zu einen anderen Platz, wo wir uns setzten.

„Also gehörst du wirklich zu Trafalgar Laws Crew, ich habe Gerüchte gehört“, sagte er grinsend. „Aber eines muss man dir lassen, dein Auftritt bei Marinefort muss dir erst einmal jemand nach machen.“

„Irgendwie sagen das viele, nur mein Käpt´n nicht, der war nicht so begeistert von meiner Aktion“, lachte ich.

„Wie geht es den Ruffy und Ace“, fragte er neugierig, während die anderen der Crew und mittlerweile zu hörten.

„Ruffy und Ace geht es wieder gut. Ruffy ist bei Rayleigh und Jimbei. Dieser perverse, alte Sack hat sich bereit erklärt ihn zu trainieren“, antwortete ich ihn, worauf er anfing laut zu lachen.

„Du scheinst Rayleigh ja nicht besonders zu mögen“, sagte er und jemand drückte mir eine Fluche Rum in die Hand, von der ich einen kräftigen Schluck nahm.

„Ich kenne ihn kaum, aber der erste Eindruck war nicht der beste. Aber etwas anders, wo befinden wir uns“, fragte ich ihn, worauf ein anderer Mann antwortete. Seufzend ließ ich daraufhin die Schultern hängen, den wir befanden uns nicht mehr in der Reichweite, der Teleschnecke.

„Was ist, machst du dir Sorgen wegen deines Käpt´n“, frage ich ein schwarzhaariger Mann.

„Wegen Law eher weniger. Klar wird er mich suchen und sich fragen wo ich abgeblieben bin, doch ich mache mir eher Sorgen darüber das Ace etwas dummes anstellt“, antwortete ich ihn.

„Ich hoffe Law kann ihn von unüberlegten Handlungen abhalten und ich hoffe für Kid das er außer Reichweite ist.“

„Kid“, fragte Shanks.

„Mhm, Eustass Kid. Der Kerl ist ein Idiot und Killer tut mir wirklich Leid, das er ihn als Käpt´n hat“, antwortete ich aufgebracht. „Kid meinte mich angraben zu müssen, worauf ich ihn schlagkräftig meine Meinung sagte. Später hat er dann die Death beschädigt.“

„Bei euch scheint ja ziemlich viel los zu sein“, meinte Shanks lachend.

„Es gibt selten einen langweiligen Tag“, seufzte ich.

„Irgendwie klingt das bei dir nach etwas schlechtes“, meinte ein Kerl mit langen schwarzen Haaren.

„Ist es nicht unbedingt, Ben. Versteht mich nicht falsch, es ist nur so das ich an solchen Tagen kaum zum Lernen komme“, sagte ich leise.

„Lernen“, fragte ein dicklicher Kerl.

„Ich habe vor eine hervorragende Ärztin zu werden. Das wollte ich schon bevor ich erfahren habe wer ich bin und all das was geschehen ist hat nichts daran geändert“, antwortete ich ihnen.

„Wenn du Ärztin werden willst, wieso bist du dann Piratin geworden“, fragte Shanks ernst.

„Ich habe lange darüber nachgedacht, nach dem ich raus fand wer ich bin, ob ich diesen Weg gehe und er scheint mir richtig. Ich möchte frei sein und ich möchte etwas gegen die Machenschaften der Weltregierung und der Marine tun“, antwortete ich nachdenklich. „Ich habe gesehen wenn und was die Marine, in Namen der Weltregierung fördert und sogar schützt. Die Schlacht bei Marinefort hat eine gewaltige Welle losgetreten, dessen Größe man jetzt noch nicht einschätzen kann.“

„Trafalgar hat mit dir ein wertvolles Mitglied für seine Crew gewonnen und ich bin mir sicher mit wird noch viel von euch hören“, meinte Shanks grinsend.

„Oh ja, das wird man. Wir werden einigen Leuten gewaltig in die Suppe spucken und es wird mir Spaß machen“, lachte ich und trank noch einen großen Schluck aus der Flasche.

„Na dann wohlen wir das und deine Ankunft hier doch mal feiern“, lachte Shanks laut und alles fing an zu grölen. Schnell wurde Getränke und Speisen auf das Deck gebracht und bald wütete ein heftiges Fest.

„Sag mal Kleines, wie ist es als einzige Frau auf eine Unterwasserboot, allein unter Männern“, fragte Shanks, der bald gewaltig eine sitzen hatte.

„Normal würde ich sagen. Ich bin schnell ein festes Mitglied der Mannschaft geworden und ich weis mich durchzusetzen“, antwortete ich ihn ebenfalls angeheitert.

„Das glaube ich dir zu gerne, nach dem was ich gehört habe“, lachte er. „Aber jetzt wo ich dich kennen gelernt habe kann ich die 300 Milionen Berry Kopfgeld verstehen.“

„Oh ich habe einen Steckbrief bekommen, habe ich gar nicht mitbekommen“, sagte ich überrascht.

„Wunder dich das, nach dem du dich mit Akainu angelegt hast“, fragte Ben.

„Nicht wirklich“; antwortete ich ihn grinsend und biss herzhaft in eine Fleischkeule.

„Und du kannst wirklich blaue Flammen heraufbeschwören,“ fragte ein Kerl der irgendwie Ähnlichkeit mit Lysop hatte. 

„Mhm, auf Sparflamme sind sie rot und wenn ich sie aufdrehe brennen die mit blauer Flamme, die deutlich heißer ist“, sagte ich zwischen zwei bissen. „Eigentlich kombiniere ich meine Flammen mit den Attacken eines Katanas, aber das ich leider verloren gegangen. Es war aus einem speziellen Material, keine Ahnung aus welchem, aber es konnte auf jedenfall meinen Flammen stand halten.“

„Du scheinst ja wirklich stark zu sein“, meinte der Dicke amüsiert, worauf ich schlagartig ernst wurde.

„Nein, das bin ich ganz und gar nicht. Ich muss noch viel stärker werden um das zu tun was ich mir vorgenommen habe“, entgegnete ich.

„Dann bleib doch bei uns, ich werde dich einfach trainieren“, meinte Shanks lachend und schlug mir freundschaftlich auf die Schulter. Verwundert sah ich ihn an und fing dann an zu grinsen.

„Gut, dann trainiere ich mit dir, aber erwarte nicht von dir das ich dir deswegen später nicht einmal die Hölle heiß machen würde“, meinte ich grinsend.

„Ich freue mich drauf“, lachte er.

„Na dann solltest du morgen deinen Freunden einen Brief schicken und ihnen alles erklären“, meinte Ben, worauf ich seufzend nickte. Den mir war nicht in geringsten die Idee gekommen einen Brief zu schicken.

„Na dann wohlen wir unser neues Mitglied auf Zeit feiern“, grölte Shanks. Ich schüttelte leicht den Kopf feierte aber trotzdem kräftig mit den anderen mit.

 

 

Am näachsten Morgen wachte ich mit einen leichten Kater auf und die Sonne lächelnde mir unbarmherzig mit ihren hellen Strahlen entgegen. Ein leises schnarchen veranlasste mich, mich um zu sehen, worauf ich mir ein grinsen nicht verkneifen konnte. Nicht weit von mir lagen Shanks und Lou auf dem Deck und schliefen noch tief und fest. Langsam stand ich auf und ging unter Deck wo ich mich neugierig, ein wenig umsah. Vorsichtig sah ich mich in einige Räume bis ich die Kombüse fand. In dieser saßen Ben und Yasopp an einen großen Tisch und unterhielten sich.

„Mion“, begrüßte ich sie freundlich und rannte freudig zu der Kaffeemaschine, als ich den Kaffee darin entdeckte. Schnell goss ich mir eine Tasse, von dem braunen Getränk ein und trank ihn genüsslich.

„Dir scheint es ja richtig gut zu gehen“, meinte Yasopp grinsend.

„Was dagegen“, fragte ich unfreundlich, da ich ziemlich ungenießbar war, ehe ich nicht meine erste Tasse Kaffee hatte. Ohne Aufforderung setzte ich mich zu den beiden. Ich musterte Yasopp eingehend und konnte eine leichte Ähnlichkeit entdecken.

„Ist was“, fragte er mich.

„Mhm, ne. Ich musste grade nur an Lysop denken“, antwortete ich ihn tonlos.

„Du kennst meinen Sohn, geht es ihn gut“, fragte er sofort.

„Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe ging es ihn gut, aber zur Zeit ist er wie die anderen Strohhüte im Training“, antwortete ich ihn

„Wieso war Ruffy ohne seine Mannschaft bei Ace Hinrichtung“, fragte Ben.

„Er wurde von den anderen getrennt. Soweit ich weis war es Bartholomäus Bär der sie trennte, nach dem sie im Sabaody Archipel einen Himmelsmenschen angriffen, um eine Freundin vor der Sklaverei zu retten“, antwortete ich ihn und trank dann von meinen Kaffee. „Ruffy gelangt auf die Insel der Frauen, wo er von Ace Hinrichtung erfuhr. Von dort ist er dann nach Impel Down und weiter zu Marinefort.“

„Du scheinst ja sehr gut Bescheid zu wissen“, meinte Ben.

„Klar, es war mein Käpt´n der uns wieder zusammen flickte und als wir wieder wach waren, hatte ich ein wenig Zeit mich mit ihn zu unterhalten“, entgegnete ich Shanks Vize. „Außerdem ist es sehr nützlich wenn man über vieles Bescheid weiß, schließlich kann man nie wissen wann man dieses Wissen gebrauchen kann.“

„Ist doch lästig ständig über alles nachzudenken“, meinte Yasopp.

„Sagte der Dumme zum Tod, nachdem er mit ihn ging“, entgegnete ich ihn trocken. Ben fing daraufhin an zu lachen.

„Shanks wird seine Freude mit dir haben“, sagte Ben als er sich wieder beruhigt hatte.

„Mir wem habe ich meine Freude“, erklang eine Stimme hinter mir, weswegen ich mich umdrehte und den Rotschopf in der Türe stehen sah.

„Na mit Clara“, lachte Ben. „Sie ist wirklich eine erstaunliche junge Frau,“

„Mach so weiter und ich werde noch eingebildet, Ben Beckman“, seufzte ich und sah Shanks kurz an der sich neben mich setzte.

„Na das werde ich zu verhindern wissen“, meinte Shanks lachend.

„Dir ist schon bewusst das es schon irgendwie seltsam ist. Einer der vier Piratenkaiser, erklärt sich bereit die Tochter des Piratenkönig zu trainieren“, entgegnete ich ihn seufzend. Er fing daraufhin nur an zu lachen, worauf ich wiedereinmal laut seufzte und den Kopf schüttelte.

Schiffsjunge

Nachdem ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte, ging ich an den Deck, stellte mich mitten darauf, schloss die Augen und genoss die sanfte Brise. So viel ging mir durch den Kopf und wenn ich genau darüber nachdachte wurden meine Probleme nicht weniger sondern immer mehr.

„Hey,“ riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken und ich drehte mich um. Ben kam auf mich zu und hatte zu meinen eignen erstaunen meinen Hut in der Hand. Ich strahlte ihn an, als er ihn mir reichte.

„Danke, ich dachte schon ich hätte ihn verloren“, sagte ich dankbar und setzte ihn auf, ließ wie so oft meine Hand auf dem Hut ruhen und zog ihn tief ins Gesicht.

„Was ist los“, fragte er mich, doch ich schüttelte nur den Kopf, da ich ihn nicht sagen wollte und konnte was mich beschäftigte, auch vermisste ich Law, sowie Ace schrecklich.

„Kennst du die Nummer der Teleschnecke deines Kapitäns“, fragte mich Ben, woarauf ich erstaund ansah und nickte. „Wenn du möchtest kannst du gerne versuchen ihn zu erreichen, ich kann dir aber nicht versprechen ob wir ihn erreichen können, immerhin reist ihr in einen Unterwasserboot.!“

„Danke das wäre echt klasse“, sagte ich begeistert und folgte ihn unter Deck in seine Kajüte. Dort stand auf einem Tisch eine große Teleschnecke. Kurz sah ich ihn an und eilte, nach einem aufmunternden Nicken von ihn zu ihr. Ich setzte mich auf einen Stuhl an dem Tisch, wählte die Nummer. Angespannt warte ich und mir fiel ein Zentner schwerer Stein vom Herzen, als ich die Stimme meines Käpt´n hörte.

„Käpt´n ich bin es Clara“, sagte ich erleichtert.

„Wo bist du und was ich passiert“, erklang seine gewohnt kühle Stimme.

„So genau weis ich es auch nicht. Ich war auf dem Deck, als so ein riesiger Kerl, mit Bärenohren auftauchte. Ich fragte mich was er wollte und an das nächste an das ich mich erinnere ist das ich bei Shanks auf dem Schiff bin“, erklärte ich ihn.

„Shanks, du meinst Rothaar Shanks“; fragte ich Law nun ungläubig.

„Kennst du noch jemanden, mit diesen saudämlichen Namen“, fragte ich ihn seufzend und hörte hinter mir ein gekünsteltes Husten.

„Hey, du kannst nicht verleugnen das dein Kapitän gelegentlich ein Idiot ist“; meinte ich zu Ben.

„Wo seid ihr, wir kommen dich holen, den dein Bruder ist hier am ausrasten“, sagte Law.

„Na ja, ähm... Da wäre noch etwas bei dem ich deine Erlaubnis bräuchte“, druckste ich herum.

„Was ist los. Was für eine Dummheit planst du jetzt schon wieder“, fragte er mich seufzend.

„Shanks hat mir angeboten mich zu trainieren und ich habe erst einmal angenommen, aber es scheint mir nicht ganz richtig es ganz alleine zu entscheiden“, sagte ich und könnte ihn förmlich durch die Teleschnecke denken hören.

„Trainiere mit ihn, aber ich will das du dich spätestens jeden dritten Tag bei mir meldest, wenn nicht kommen wir dich holen“, sagte er.

„Gut, redest du mit ihn, oder soll ich versuchen es ihn irgendwie zu erklären“, fragte ich ihn.

„Ich werde nachher mit ihn reden, im Moment geht er eine seiner Lieblingsbeschäftigungen nach“, seufzte Law, was mich zum lachen brachte.

„Räumt er etwa wieder den Kühlschrank leer oder ist er erstaunlicher weis wieder eingepennt“, fragte ich ihn lachen und hörte ein leises knurren von ihn.

„Er macht beides“, seufzte er. „Ich habe noch nie jemanden getroffen wie ihn. Erst ist er völlig in sorgen, will kopflos durch die Gegend rennen und dann fängt er an, alles was man nicht an Speisen gesperrt, zu vernichten.“

„Na dann geht es ihn ja gut“, grinste ich. „Ich melde mich dann wieder und ihr passt auf euch auf.“

„Ist gut und du mach nichts waghalsiges“, meinte er und legte auf, während ich noch lachte.

„Na dein Käpt´n ist ja ein richtiges Herzchen“, meinte Ben.

„Ja ja! Man folgt ihnen durch die Höhle, aber gelegentlich wünscht man sie auch dort hin“, seufzte ich und stand auf. Ich meine zu Ben das ich wieder an Deck sei, wenn mich jemand suchen würde und ging wieder nach draußen. Dort setzte ich mich auf die Reling und ließ die Beine, links und recht von der Reling baumeln. Eine ganze Zeit sah ich hinaus auf das Meer, bis ich jemand spürte, der sich hinter mir an die Reling stellte. Einige Minuten schwiegen wir, bis er das Wort ergriff.

„Wie füllst du dich“, fragte er mich.

„Erstaunlicher weise ganz gut“, antwortete ich ihn.

„Kaum zu glauben, nach deiner harten Landung auf meinem Deck“, meinte er amüsiert.

„Das wundert mich selber sehr. Keine Brüche, keine Verstauchungen nur einige fies aussehende Hämatome“, entgegnete ich ihn ernst.

„Denkst du, du kannst trainieren“, fragte er mich, weswegen ich mein rechtes Bein über die Reling schwang, auf das Deck sprang, mich an die Reling lehnte und ihn ansah.

„Ich denke da spricht nichts dagegen“, sagte ich grinsend zu ihn, worauf er ebenfalls grinste. Er legte seinen Mantel ab und wir traten mitten auf das Deck. Er meinte zu mir das ich ihn angreifen sollte. Ernst sah ich ihn an, ballte meine Hände zu Fäusten, entfachte meine Flammen und griff ihn an. Immer wieder attackierte ich ihn mit Tritten und Schlägen, doch jedes Mal wenn ich ihn traf erlöschen aus irgendeinen Grund meine Flammen. Diese Tatsache machte mich wütenden und ich griff ihn immer unüberlegter an, doch plötzlich änderte sich sein Blick und ich hatte ein seltsames Gefühl. Mir wurde auf einmal irgendwie schwindelig und einen Augenblick später saß ich mitten auf dem Deck. Irritiert sah ich den rothaarigen Mann an, der auf mich zu ging und sich vor mich kniete.

„Geht es“, fragte er mich grinsend, doch ich nickte nur mit knirschenden Zähnen.

„Du hast dich wirklich gut geschlagen, aber du solltest deine Teufelskräfte mehr einsetzten und ich werde dir Haki beibringen“, meinte er nun ernst, stand auf und hielt mir eine Hand hin. Zögernd ergriff ich sie und ließ mir von ihn aufhelfen.

„Was ist den Haki“, fragte ich ihn verwirrt.

„Es gibt drei Arten von Haki!  Kenbunshoku, mit diesem Haki kannst du Bewegungen vorausahnen und die Anwesenheit von Personen spüren. Bei Busoushoku kannst du deine Angriffe verstärken und die Teufelskräfte, von anderen neutralisieren und als letztes gibt es noch Haoushoku. Mit diesem kannst du durch deinen Willen, Menschen außer Gefecht setzten“, erklärte er mir.

„ Und du denkst das ich es lernen kann“, fragte ich ihn verwundert.

„Klar doch, immerhin bist du Gol D Rogers Tochter“, antwortete er grinsend, sah mich allerdings verwundert an als ich wütend wurde.

„Wieso sehen alle in uns immer nur Gol D Rogers Kinder. Wir sind eigenständige Menschen und andere werden auch nicht nach den Taten ihrer Väter beurteilt“, fuhr ich ihn an. „Ich habe Akainu angegriffen und überlebt. Ich habe mit anderen Gegnern gekämpft die deutlich stärker waren als ich und habe überlebt. Zwar hatte ich jedes Mal Hilfe, doch ganz unfähig bin ich auch nicht.“

„Überschätze dich nicht kleines, du hattest bei Marinefort verdammtes Glück das du es überlebt hast“, sagte Shanks ernst.

„Das ist mir doch egal, er wollte meinen Bruder töten. Und egal was ihr immer wieder sagt, ich würde es jederzeit wieder tun. Ich werde immer alles was in meiner Macht stehende tun, um die zu schützen die mir wichtig sind“, fuhr ich ihn an. Wieder musste ich daran denken wie Law verletzt vor Vergo und Jocker gelegen hatte, oder wie ich vor de Grab von Ace gekniet hatte.

„Du bist aber zu schwach um irgendjemanden schützen zu können“, meinte Shanks trocken.

„Das weis ich selber, deswegen will ich ja auch stärker werden“, schrie ich ihn an. „Ich werde stärker als mein Vater werden und ich werde es allen die nur Go D Roger Tochter in mir gesehen haben zeigen.“

Plötzlich fing er an zu lachen, worauf ich ihn nur mit großen Augen ansah. Ich verstand seine plötzliche Gemütsänderung nicht im geringsten.

„Genau das wollte ich hören, Süße“, lachte er. „Es ist nicht schlechtes für andere zu kämpfen, doch du musst anfangen auch für dich zu kämpfen.“

„So etwas hat schon Rayleigh angedeutet“, seufzte ich.

„Du solltest auf ihn hören. Er war der Vize deines Vaters und auch ich kenne ihn. Du musst wissen das ich damals Schiffsjunge bei Gol D Roger war“, meinte er.

„Du kanntest meinen Dad“, fragte ich ihn erstaunt, worauf er nickte.

„Du bist ihn gar nicht mal so unähnlich. Er tat alles für seine Freunde, aber er war auch immer für einen Spaß zu haben“, antwortete er mir und legte eine Hand auf meinen Hut. „Ich bin mir sicher er wäre stolz auf seine Kinder.“

„Danke Shanks“, sagte ich leise und konnte nur schwer die Tränen zurückhalten.

„Na wenn das jetzt geklärt ist, ich habe Hunger“, sagte er nun wieder grinsend.

„Wenn ich darf kann ich heute kochen“, schlug ich freundlich vor.

„Wusste ich doch, du bist doch eine Hausfrau, die nur Pirat spielen will“, meinte er lachend und musst im nächsten Moment einen Hagel aus Feuerbällen ausweichen, mit den ich ihn bombardierte.

„Was ist den hier los“; erklang kurz darauf Bens Stimme.

„Dein Käpt´n ist ein verdammter Vollidiot“, beschwerte ich mich wütend bei ihn.

„Das ist aber ein Grund das Schiff anzuzünden“, sagte er nun zum ersten Mal wütend. Seufzend sah ich mich um und bemerkte dann erst das das Schiff an einigen Stellen brannte, selbst das Segel brannte. Ich wollte etwas versuchen und schloss die Augen. Ich konzentrierte mich auf meine Umgebung und konnte die Wärme, der Flammen um mich herum spüren. Sie fühlten sich wie ein Teil von mir an und ich spürte wie ich sie irgendwie zu mir zog. Ich hörte die erstaunten Ausrufe der Jungs und öffnete die Augen. Grinsend sah ich mich um, den es hatte wirklich funktioniert. Das Schiff war zwar angesenkt, doch es brannte nicht mehr, dafür stand ich aber lichterloh in Flammen. Amüsiert stellte ich fest das ich mir ein leben ohne diese wärmenden Flammen gar nicht mehr vorstellen konnte.

„Wow, Kätzchen, du erstaunst einen ja immer wieder“, meinte Shanks anerkennend.

„Ich lerne viel durch ausprobieren, schließlich weis ich bis heute nicht welche Teufelskräfte ich eigentlich besitze“, entgegnete ich ihn und meine Wut auf ihn war völlig vergessen.

„Wie meinst du das“, fragte mich Ben neugierig.

„Ich kann mich nicht erinnern jemals in meinem Leben eine Teufelsfrucht gegessen zu haben“, erklärte ich ihn freundlich. „Und meinen Ziehvater werde ich mit Sicherheit nicht danach fragen. Er hat meine Entscheidung, Piratin zu werden nicht grade gut aufgenommen.“

„Eltern die nicht selber Piraten sind finden es selten gut, wenn ihr Kinder dann welche werden“, meinte Ben.

„Ich denke eher das es daran liebt das er früher Arzt bei der Marine war“, entgegnete ich ihn trocken, wandte mich ab und ging ohne noch ein weiteres Wort zu sagen unter Deck. Mein Weg führte mich in die Kombüse, wo Shanks Koch, Ed bereits bei Kochen war. Als ich ihn meine Hilfe anbot, war er zwar erst Irritiert, nahm sie dann aber dankbar an.

Wenig später kamen dann auch die anderen in die Kombüse, so als hätten sie es gerochen das wir grade fertig waren. Grinsend beobachtete ich sie, wie sie sich auf das essen stürzten, herumalberten und sich miteinander unterhielten. Seufzend musste ich an die Jungs auf der Death denken, aber vor allen vermisste ich Law. Irgendwie hatte ich wirklich kein Glück, den jedes Mal wenn es anfing gut zwischen uns zu laufen, passierte irgendetwas.

 

 

Zurück

In den kommenden Wochen lebte ich mich sehr gut bei den Jungs ein, allerdings gestaltete es sich mit die Schlafmöglichkeit etwas schwierig. Es gab kein freies Zimmer weswegen ich meistens irgendwo auf dem Deck schlief. Tags über, trainierte ich die meiste Zeit mit Shanks, der ein ziemlich heftiges Training aufgestellt hatte, bei dem ich Abend selten ohne blaue Flecken davon kam. Ich gab wirklich alles um schnellstmöglich stärker zu werden. Ich wollte endlich kämpfen können, um wirklich alles zu geben und nicht mehr darauf angewiesen zu sein das andere mir halfen, damit ich überlebte.

„Lass uns eine Pause machen“, meine Shanks am frühen Abend zu ihn, als ich völlig fertig mitten auf dem Deck saß und um Atem rang.

„Ich kann noch eine Stunde“, meinte ich und stand langsam auf. Sofort drehte sich alles um mich und einen Augenblick später saß ich wieder mitten auf dem Deck. Ich hörte von Shanks ein lautes seufzen und ich hörte seine Schritte, die näher kamen. Schlecht gelaunt sah ich auf und sah ihn nun keinen Meter vor mir stehen.

„Es bringt dir nichts wenn du dich überanstrengst, dadurch machst du nur Fehler, durch die du dich verletzten kannst“, meinte er ernst und kniete sich vor mich. „Außerdem siehst du schon den ganzen Tag nicht wirklich gesund aus. Du bist ständig die Nase am hochziehen und du siehst furchtbar blass aus.“

„Ich habe mir nur einen leichten Schnupfen geholt mehr nicht“, entgegnete ich trocken. Ich nächsten Moment sah ich ihn allerdings mit großen Augen an, als er die Hand ausstreckte und sie auf meine Stirn legte. Keine Sekunde später quietschte ich erschrocken, da er mich ohne ein Wort zu sagen in Brautmanier hochhob.

„Du solltest nicht so leichtsinnig sein“, sagte er streng und ging los. Er brachte mich unter Deck und brachte mich in seine Kajüte.

„Was soll das“, fragte ich ihn verwirrt, als er mich auf sein Bett legte.

„Du hast Fieber“, antwortete er mir. „Mir hat es schon die ganze Zeit nicht gepasst das du auf dem Deck geschlafen hast, wen du gefragt hättest, hätten wir sicher auch eine andere Lösung gefunden!“

„Wenn überhaupt habe ich etwas erhöhte Temperatur, was auch von dem Training kommen kann, außerdem komme ich auch gut alleine zurecht“, entgegnete ich ihn kalt.

„Kleines, auch wenn die nur zu Gast bist, bist du zur Zeit teil dieser Mannschaft. Und eine Mannschaft passt auf einander auf, so ist das eben und ich weis das es dein Kapitän nicht anders sieht“, meinte er nun ernst. „In einer Mannschaft kann man sich jeder Zeit auf die anderen verlassen und sie verlässt sich auf dich. So ist das eben bei vielen Piraten, zwar nicht bei allen, aber bei vielen.“

Ich schwieg und wisch einfach seinen Blick aus, was den rothaarigen wieder zum seufzen brachte.

„Du bleibst liegen und ich geh dir was zu essen holen“, meinte er ernst. Schweigend nickte ich. Er fing an zu grinsen und ging dann. Unsicher sah ich mich in dem Zimmer um, entdeckte einen Schreibtisch, auf dem einige Papiere unordentlich verteilt waren. Davor stand ein Stuhl und es gab einen Schrank. Dessen Türe war halb geöffnet und man konnte sehen das er mit allerlei Dingen vollgestopft war. Seufzend zog ich meine Stiefel aus und setzte mich im Schneidersitz gemütlich auf das Bett. Plötzlich musste ich mehrfach, heftig niesen und genau in diesen Moment ging natürlich die Türe auf. Shanks trat in Begleitung von Ben in den Raum.

„Wie war das mit dem leichten Schnupfen“, fragte Shank und hielt mir eine dampfende Tasse Tee hin. Schweigend nahm ich die Tasse an und sah Ben fragend an als dieser sich neben mich auf das Bett setzte. Auch er legte mir eine Hand auf die Stirn.

„Du solltest heute im Bett bleiben“, sagte Ben ernst.

„Aber wo soll den dann Shanks schlafen“, fragte ich unsicher.

„Ich schlaf einfach neben dir, ich kann mich schon benehmen“, antwortete Shanks grinsend.

„Wehe wenn nicht, den dann solltest du feuerfest sein und solltest deine verteilten Körperteile zusammen setzten können“, sagte ich warnend zu ihn, was ihn zum lachen brachte.

„Nichts für ungut, erstens bist du mir zu jung und zweitens bist du immer noch die Tochter meines ehemaligen Käpt´n“, lachte er, war dann aber wieder schlagartig ernst. „Was ich mich allerdings frage ist wie du dich erkälten konntest, sagtest du nicht das dir durch deine Teufelskraft nie kalt ist?“

„Das ist auch so“, antwortete ich ihn.

„Dann frag ich mich wie du dich erkälten konntest“, meinte nun Ben. Ich zuckte nur mit den Schultern und trank meinen Tee. Kurz darauf gingen die beiden und ich kuschelte mich in die Decke. Keine zehn Minuten später war ich dann auch schon eingeschlafen.
 

Als ich wieder wach wurde war mir schrecklich kalt, doch meine Kleidung war völlig verschwitzt und das Luft holen viel mir schwer. Im Raum war es stockfinster und ein murren neben mir zeigte das Shanks neben mir lag.

„Kleines was ihn“, fragte er mich verschlafen.

„Nichts mir ist nur ein wenig kalt“, antwortete ich ihn heißer. Ich hörte ein rascheln und wenig später erhellte eine Lampe das Zimmer. Shanks saß nun neben mir und sah mich an. Wieder legte er mir eine Hand auf die Stirn, zog sie aber mit einem Zischen wieder zurück.

„Du glühst ja“, meinte er erschrocken und im nächsten Moment fing ich heftig an zu husten. Er meinte er würde Ben holen und stürmte kurz darauf schon aus dem Zimmer, nur um wenig später wieder in den Raum zu poltern. Ben folgte ihn und kam sofort zu mir. Auch er zischte als er seine Hand auf meine Stirn legte und sah mich besorgt an.

„Was sollen wir machen“, fragte Shanks.

„Am besten rufen wir Trafalgar Law an, so weit ich weis ist er Arzt“, antwortete Ben. „Du bleibst bei ihr, kühl ihre Stirn und sie muss viel trinken. Ich versuche indessen ihren Kapitän zu erreichen.“

„Ist gut“, meinte Shanks und beide gingen. Dieses Mal kam nur der rothaarige wieder und er trug einen Krug, ein Glas und eine Schüssel voll Wasser. Alles stellte er auf den Schreibtisch, goss ein Glas Wasser ein und achtete genau darauf das ich alles austrank. Er nahm es mir wieder ab, stellte es auf den Tisch, machte dann ein kleines Handtuch nass und legte es mir auch die Stirn.

„Versuch noch etwas zu schlafen“, meinte er dann freundlich zu mir. Ich nickte nur schweigend und schloss die Augen. Noch eine ganze Zeit lag ich wach, in der Shanks die ganze Zeit neben dem Bett saß, bis ich dann doch wieder einschlief.
 

Das nächste Mal wurde ich von etwas kaltem Nasses auf der Stirn wach. Ich sah Shanks der immer noch neben dem Bett saß. Grade als ich etwas sagen wollte, fing ich wieder heftig an zu husten und wenig später wurde mir schon ein Glas Wasser hin gehalten. Gierig trank ich es und es tat sehr gut als es meine trockne Kehle benetzte.

„Dein Käpt´n ist zu uns unterwegs und wir segeln ihn entgegen“, erklärte er mir, noch bevor ich fragen konnte. „Du hast einen ganzen Tag durch geschlafen.“

„Es tut mir Leid das ich euch Sorgen bereite“, sagte ich heißer.

„Muss es nicht, schließlich kannst du nichts dafür“, entgegnete er mir ernst. Plötzlich hörte man vom Deck ein lautes rumpeln und im nächsten Moment schrie eine vertraute Stimme meinen Namen, was mich sofort zum grinsen brachte.

„Law ist da“, meinte ich grinsend als ich Shanks Blick sah.

„Ich habe schon einiges von ihn gehört und ich hätte nie gedacht das er laut nach einem Mitglied seiner Mannschaft ruft, weil dieser krank ist“, sagte er verwundert.

„Oh das war ja auch nicht mein Käpt´n sonder mein idiotischer Bruder“, erklärte ich ihn grinsend. „Wie es sich anhört hat er es noch nicht geschafft die anderen in den Wahnsinn zu treiben.“

Im nächsten Moment wurde die Türe geöffnet und Ben kam in begleiten von Law und Ace in den Raum. Als Shanks Ace sah, sah er ungläubig zwischen und hin und her. Ohne ein Wort zu sagen kam Law auf mich zu, der rothaarige machte ihn Platz und sofort fing mein Käpt´´n an mich zu untersuchen.

„Was hat sie den“, fragte Ace keine Minute später ungeduldig.

„Clara, warst du in der letzten Zeit auf einer tropischen Insel“, fragte mich Law, ohne meinen Bruder Beachtung zu schenken.

„Ja, ich war vor einiger Zeit auf Zou“, antwortete ich ihn und wurde sofort von vier Leuten fassungslos angesehen.

„Du weißt wo Zou liegt“, fragte Shanks ungläubig.

„Ich wusste es, den die Insel bewegt sich und ist daher schwer zu finden“, antwortete ich heißer und fing wieder an heftig zu husten.

„Ist jetzt auch egal, du wirst dir dort etwas eingefangen haben“, entgegnete Law.

„Aber sie wird doch wieder gesund“, fragte Ace besorgt. Law nickte nur und ging dann mit den Wort das er etwas holen gehen musste.

„Du lebst also wirklich noch“, meinte Shanky nun zu Ace.

„Ja dank Clara. Sie hat Ruffy und mir echt den Arsch gerettet“, entgegnete er, den älteren grinsend.

„Du meinst wohl eher das uns Law den Arsch gerettet hat, den ohne ihn würdest du hier jetzt nicht rumstehen“, meinte ich heißer zu ihn und lehnte mich mit dem Rücken gegen das Kopfende, des Bettes.

„Ach was, wir sind hart im nehmen“, meinte Ace grinsend.

„Bist du echt so von dir überzeugt Ace. Du sahst im Impel Down, bist fasst hingerichtet worden, Akainu hat dir fasst drei Rippen herausgerissen und Ruffy wurde fasst der Brustkorb durchlöchert“, fuhr ich ihn aufgebracht an. „Law musste Ruffy während der OP wiederbeleben, da sein Herz aufhörte zu schlagen, also rede nicht so leichtfertig darüber.“

Im nächsten Moment heftig an zu Husten. Ich konnte nicht mehr aufhören zu husten und schnappte immer wieder heftig nach Luft.

„Geh Trafalgar holen“, hörte ich Shanks sagen und ich hörte eilige Schritte aus dem Raum stürmen. Langsam fingen schwarze Punkte an vor meinen Augen zu tanzen und ich spürte wie mich jemand in der sitzenden Position hielt. Wenig später spürte ich wie jemand meinen rechten Arm nahm und kurz darauf spürte ich ein piksen. Langsam wurde das husten besser und mir fie das Luftholen wieder etwas leichter.

„Was ist passiert“, hörte ich Law fragen und sah ihn, mit besorgter Miene neben dem Bett stehen.

„Ich habe etwas dummes gesagt und sie hat sich deswegen aufgeregt“, sagte Ace schuldbewusst.

„So langsam solltest du doch wissen was deine Schwester aufregt“, meinte Law tonlos und schickte kurz darauf die anderen nach draußen. Er untersuchte mich noch einmal gründlich und ich bekam danach noch einige Spritzen von im verpasst.

„Ich habe dich vermisst“, sagte ich leise, als er seine Sachen wieder zusammen packte. Langsam drehte er sich zu mir um und sah mich schweigend einen Moment an. Plötzlich setzte er ein grinsen auf, beugte sich zu mir, legte eine Hand in meinen Nacken, zog mich etwas zu sich und küsste mich. Es war ein leidenschaftlicher Kuss, den wir immer weiter vertieften und ihn nur auf Grund von Luftmangel beendeten.

„Ich habe dich auch vermisst und du hast uns einen gewaltigen Schrecken eingejagt als du plötzlich verschwunden warst“, meinte er.

„Tut mir Leid“, entgegnete ich leise. Seufzend setzte er sich neben mich auf das Bett und strich mir eine Strähne hinter mein Ohr.

„Du kannst ja nichts dafür und es war sicher nicht schlecht das du einige Zeit mit einem Piratenkaiser trainiert hast“, sagte er leise und ließ seine Hand an meinem Hals liegen.

„Aber glaub nicht das ich ihn deswegen später nicht in den Hinter treten könnte“, meinte ich grinsend zu ihn.

„Hätte ich auch nicht geglaubt“, erwiderte er grinsend. „Also weswegen hast du dich eben so aufgeregt.“

„Shanks war eben überrascht das Ace noch lebt, worauf dieser meinte das er doch hart im nehmen sei“, sagte ich leise und senkte den Blick. „Ich bin sauer geworden, den ich musste an die Krankenakten denken und wie sie vor mir in ihren Betten lagen.“

„Ich werde mit ihn darüber reden, vielleicht versteht er dann weswegen du so reagiert hast“, sagte Law. „Und nun versuch noch etwas zu schlafen.“

Trennung

Schnell war ich wieder eingeschlafen, doch als ich wieder aufwachte fühlte ich ich viel besser. Langsam setzte ich mich auf und musste grinsen, als ich neben das Bett sah, Dort saß mein Bruder, mit den Kopf auf die Brust gesunken und schlief tief und fest. Vorsichtig krabbelte ich aus den Bett, zog die Decke vom Bett und legte sich sachte um Ace. Ich musterte ihn einen Moment und ging dann leise aus dem Zimmer. Langsam ging ich durch die Gänge zum Deck, zum Deck des Schiffes. Dort angekommen, sah ich den Großteil, von Shanks Crew, ihn eingeschlossen, aber auch Law und einige meiner Freunde. Law lehnte an der Reling und sah mich an, kaum das ich auf das Deck getreten war.

„Clara“, hörte ich plötzlich Bepo rufen und fand mich kurz darauf in einer pelzigen Umarmung wieder. Lachend erwiderte ich die Umarmung und kaum das er mich los ließ umarmten mich auch die meisten der anderen, der Crew.

„Wie ich sehe, haben die Medikamente gut angeschlagen“, meinte Law in seinen üblichen Ton zu mir, als die Jungs mich wieder frei gaben.

„Du weißt doch, bin hart im nehmen“, entgegnete ich ihn grinsend.

„Du solltest nicht immer so leichtsinnig sein, Clara. Die ganze Sache hätte auch schief gehen können“, fuhr er mich, in einen Ton an der mir deutlich sagte das er wütend war, auch wenn er relativ ruhig klang. „ Irgendwann wirst du einmal nicht so viel Glück haben.“

„Das weis ich selber“, fuhr ich ihn wütend an.

„Kein Grund gleich zickig zu werden, wenn du die Wahrheit nicht verträgst“, entgegnete Law trocken. Nun holte ich aus und verpasste Law ohne Vorwarnung eine saftige Ohrfeige. Mit einen versteinerten Blick sah er mich an und hielt sich die linke Hand an die Wange.

„Ich weiß selber das ich bis heute verdammtes Glück hatte, das brachst du mir nicht sagen. Mich hat man in der vergangenen Wochen, mehrfach fasst umgebracht, nicht dich“, fauchte ich ihn an.

„Und das wundert dich noch? Also mich nicht nachdem ich gesehen habe was du in Marinefort getan hast“,sagte er und zeigte nun offen seine Wut.

„Du machst mir vorwürfe“, fragte ich ihn wütend. „Grade du hast es nötig Trafalgar D Water Law! Ich weiß über dich und Doffy Bescheid und auch was du vor hast. Also mach mir keine Vorwürfe wenn ich meiner Familie zu Hilfe komme und sie davor bewahre von Akainu getötet zu werden.“

Wütend packte ich ihn am Kragen, doch er sah mich nur mit einen kalten Blick an.

„Ich habe bereits an seinen gottverdammten Grab gestanden und entschuldige mich wenn ich ihn dieses Mal nicht zu Grabe tragen wollte“, schrie ich ihn an, während mir die Tränen über die Wangen liefen. „Willst du wissen woher die Narben kommen. Ich habe dir zwei Mal deinen verdammten Arsch gerettet. Ich habe mich mit der Marine und der Weltregierung angelegt, weil ich meine Freunde, meine Familie und dich beschützt habe.“

„Ihr zwei solltet euch vielleicht wieder beruhigen“, versuchte Shanks zu schlichten, worauf ich Law los ließ, mich abwandte und gehen wollte.

„Es ist besser wenn du meine Crew verlässt“, sagte er laut und deutlich. Wie versteinert blieb ich stehen und konnte nur schwer ein zittern unterdrücken.

„Wie du willst“, erwiderte ich leise und wandte mich dann an Shanks. „Könnte ich euch bis zur nächsten Insel begleiten?“

„Natürlich, Kleines“, antwortete Shanks, sah dabei aber Law an. Ich nickte nur und ging dann unter Deck. Ziellos ging ich durch die Gänge bis ich in eine wenig genutzten Gang kam. Dort lehnte ich mich an eine Wand. So viele Bilder, der vergangenen Wochen kamen mir wieder in den Sinn. Langsam sank ich an der Wand entlang zu Boden, kauerte mich zusammen und fing hemmungslos an zu weinen. Es fühlte sich an als wäre mein Innerste völlig zerborsten. Grade als ich dachte ich könnte ein glückliches Leben führen, zerstörte nur ein einziger Satz alles. Hatte ich den kein Recht auf ein wenig Glück. War es wegen meines Vaters oder lag es einfach nur an mir.
 

„Ich habe sie gefunden“, hörte ich jemand rufen und laute Schritte von mehreren Personen näherten sich mir, doch ich rührte mich nicht. Ich wollte nicht. Ich wollte einfach niemanden mehr sehen. Doch irgendjemand sah es anders, den ich wurde vorsichtig hoch gehoben und kurz darauf fand ich mich in einen Bett wieder. Sachte strich man mir über die Haare.

„Was hat sie den“, hörte jemanden besorgt fragen.

„Sie war mit Trafalgar zusammen“, antwortete eindeutig mein Bruder leise, worauf ich heftig an fing zu Schluchzen. Ich spürt wie sich neben mir die Matratze senkte und wurde vorsichtig in den Arm genommen. Sofort klammerte ich mich an ihn.

„Ihr Ziehvater, hat es irgendwie, durch seine Teufelskräfte geschafft sie durch die Zeit reisen zu lassen. In der Zukunft hat sie einiges zusammen mit diesen Kerl und Ruffy erlebt“, erzählte Ace leise. „Sie hat mir nichts genaues erzählt, aber sie hat schon einiges durch gemacht.“

„Ihr zwei könnt so lange ihr wollt bei uns bleiben“, sagte Shanks mitfühlend zu uns.

„Danke“, sagte Ace nur und strich mir sanft über die Haare. Ich hörte wie die anderen gingen und war einfach nur froh mit meinen Bruder alleine zu sein.
 

In den nächsten drei Wochen verkroch ich mich regelrecht in der Kajüte, die uns Shanks überlassen hatte. Ich redete sehr wenig, meistens nur mit meinen Bruder und essen tat ich nur wenn mich Ace lang genug damit nervte.

„Aya, komm schon, zieh dir was an“, meinte mein Bruder kaum das er in die Kajüte getrampelt kam. Ich drehte ihn allerdings nur den Rücken zu und zog mir die Decke über den Kopf, aber anders als sonst gab er nicht auf, sondern zog mir einfach die Decke weg. Im nächsten Moment warf er mir eine kurze Hose und ein Trägershirt zu.

„Was soll das“, fragte ich ihn schlecht gelaunt, als er sich umdrehte und damit ich mich anziehen konnte.

„Wir werden jemanden besuchen gehen“, antwortete Ace mir, aber ich sagte nichts darauf nichts. Kaum war ich neben ihn getreten, er packte meine Hand und zog mich ohne Vorwarnung hinter sich her. Er zog zum Deck des Schiffes und was ich dort sah, ließ mich erstaunt die Augen aufreißen. Neben Shanks Schiff ankerte ein weiteres Schiff und bei den rothaarigen stand Marco, mit einigen anderen Personen. Ehe ich mich versah, zog Ace mich zu der Gruppe

„Da seid ihr ja“, grinste Shanks.

„Kann auch gerne wieder gehen“, meinte ich trocken zu ihn.

„Nichts da“, meinte Ace sofort. „Das sind...“

„Ich weiß wer sie sind, Bruderherz“, fiel ich ihn ins Wort. „Ihr seid ja nicht grade unbekannt!“

„Wir sind dir wirklich sehr dankbar dafür was du in Marinefort getan hast“, sagte Marco ernst zu mir.

„Das braucht ihr nicht. Ich habe nur das selbe getan wir ihr auch, nur mit den Unterschied das niemand mit mir gerechnet hat“, entgegnete ich ihn mit einen leichten lächeln. „Es tut mir Leid das ihr euren Vater verloren habt, er war ein großer Mann. Ich finde es schade das ich ihn nicht dafür danken konnte das er meinen dummen Bruder eine Familie gegeben hat.“

„Hey ich bin nicht Dumm“, beschwerte sich Ace sofort.

„Wie du meinst. Ich würde mich jetzt gerne mit dir intellektuell mit dir duellieren, aber du bist wie ich weiß ja unbewaffnet“, entgegnete ich ihn, worauf er mich sprachlos ansah. Theatralisch seufzte ich und zeitgleich fingen einige an zu lachen. Ace fing kurz darauf dann an zu grinsen und ich wusste sofort wieso. Das erste Mal seid dem Law mich zurück gelassen hatte zog ich ihn wieder auf, wie ich es schon so oft zuvor getan hatte. Es war einfach meine Art ihn zu zeigen wie sehr ich ihn Liebe.

„Ich hätte nie gedacht das Ace so eine hübsche Schwester haben könnte“, meinte ein Kerl, von dem ich meinte das er Vista hieß.

„Nur schade das sie zu jung für dich ist“, meinte sofort Ace und legte einen Arm um mich.

„Ich will ja kein Spielverderber sein, aber wieso seid ihr hier“, fragte ich nun Marco und lehnte mich ein wenig an Ace,

„Ich habe sie angerufen. Ich will dich einfach nicht mehr so deprimiert sehen und ich dachte mir es würde dir sicher gut tun, mit ihnen und mir zu segeln“, sagte Ace leise.

„Danke“, sagte ich leise und umarmte ihn stürmisch. „Du tust so viel für mich und dabei kommst du seber viel zu kurz.“

„Das ist nicht war, du tust sehr viel für mich, auch wenn du es gar nicht bemerkst“, erwiderte grinsend.

„Möchtest du den überhaupt mit uns mit kommen“, fragte mich Haruta, glaube ich war ihr Name.

„Ich würde gerne mit euch segeln“, antwortete ich ihr grinsend.

„Vergiss aber nicht das trainieren“, meinte Shanks grinsend.

„Auf keinen Fall! Es hat sich nichts daran geändert das ich dich irgendwann besiegen werde“, sagte ich übermütig zu ihn, worauf er laut anfing zu lachen.

„Ich werde darauf warten, Kleines“, sagte er. „Und bis dahin passe auf dich auf.“

„Werd ich“, grinste ich ihn an.

„So und nun geht eure Sachen holen, damit wir los können“, meinte Marco, mit einen lächeln auf den Lippen. Das ließen wir uns nicht zwei Mal sagen und rannten fasst zeitgleich gleich los. Wir packten unsere Sachen zusammen, die als wir die Death verließen, Sashi und Pinguin gaben. In Rekordzeit hatten wir unsere Sachen, jeweils in einen Seesack geworfen und waren innerhalb von zehn Minuten wieder an Deck. Beide hatten wir den Seesack über die rechte Schulter geworfen und hatten unseren Hut auf, den ich zuvor in der Kajüte gelassen hatte.

„Wow, ihr zwei könnte echt nicht verbergen das ihr Zwillinge seid“, meinte Jozu lachend, kaum das wir bei ihnen waren.

„Na hoffentlich heißt es nicht gleich Chaos im Doppelpack“, meinte Marco.

„Ich denke ich bin schlimmer als er“, entgegnete ich grinsend zu den Blonden und bevor er noch etwas sagen konnte, fasste ich Ace Hand und zog ihn mit mir, auf das andere Schiff. Ich wollte einfach die Chance nutzen und von vorne Anfangen, ohne Law, aber dafür mit meinen Bruder und seine Familie, die ihn vor Jahren aufnahm.

Fliegen

Wir waren nun einige Tage bei Ace Familie an Deck und alle waren sehr nett zu mir. Behandelten mich schon fasst wie ein rohes Ei, weswegen ich mich oft in eine ruhige Ecke verzog. Oft hatte ich ein Medizinbuch dabei, die ich mir beim Schiffsarzt Doc geliehen hatte. So auch am achten Tag, nur hatte ich mir dieses Mal auch eine große Flasche Rum aus dem Lagerraum stibitzt. Dieses Mal hatte ich mich ins Krähennest verzogen, das meistens nur in der Nacht besetzt war.

„Marco, hast du irgendwo meine Schwester gesehen, ich such sie schon eine ganze Zeit, kann sie aber nicht finden“, hörte ich Ace vom Deck aus, als ich bereits die halbe Flasche geleert hatte.

„Nein, ich habe sie auch seid einer ganzen Zeit nicht mehr gesehen, aber sie wird schon irgendwo sein“, antwortete der Blonde ihn ernst.

„Na gut, dann suche ich sie weiter“, meinte Ace  und ich hörte wie er ging. Grade als ich etwa trank sah ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel und als ich den Kopf drehte verschluckte ich mich erschrocken. Hustend versuchte ich wieder zu Atem zu kommen, dies kam ich aber erst wieder als mir der Grund des Schreckens auf den Rücken klopfte. Es war der ehemalige Vize von Whitebeard.

„Geht es“, fragte er mich besorgt, worauf ich nur nickte.

„Wieso hast du nicht reagiert als dein Bruder nach dir gefragt hat“, fragte er mich ernst und setzte sich auf den Rand des Krähennest. Ich zuckte zur Antwort nur mit den Schultern.

„Was hast du erlebt das dich veranlasst dich zu verkriechen. Ich bin mir sicher das es nicht nur daran liegt das dich dieser Trafalgar aus seiner Crew geschmissen hat“, meinte er, wobei ich bei Laws Name zusammenzuckte.

„Was interessiert dich das überhaupt“, fragte ich ihn unfreundlich.

„Du bist Ace Schwester und ein Teil dieser Familie“, antwortete er mir.

„Ich habe bis Ace und meine Brüder keine Familie“, fuhr ich ihn aufgebracht an, was ihn veranlasste den Kopf zu schütteln.

„Was hast du gemacht bevor du bei Marinefort aufgetaucht bist, wie hast du es geschafft das die Marine dich nicht gefunden hat“, fragte er mich. Ich sah ihn einen Moment unsicher an, seufzte und fuhr mir durch die Haare.

„Es liegt an meinen Ziehvater. Er kann sich und Personen durch die Zeit reisen lassen. Aufgewachsen bin ich in einer ruhigen Gegend und wollte seid ich denken konnte Ärztin wollte. Nächstes Jahr hätte ich mit dem Studium angefangen, allerdings bin ich auf einen Segelschiff über Bord gegangen und aufgewacht bin ich auf Ruffys Schiff. Ich bin mit ihn gereist und habe dabei Trafalgar Law kennengelernt.... In dieser Zeit war Ace bei Marinefort gestorben. Ich habe an seinem Grab gesäßen und mein Hut, ist eigentlich seine. Zu diesen Zeitpunkt hatte ich mich bereit Laws Mannschaft angeschlossen... Ich wurde drei Mal , dank meines Ziehvaters, durch die Gegend geschickt bis ich bei der Schlacht bei Marinefort landete. Bis dahin hatte ich mich bereits mit einem Marineadmiral und einen Samurai der Meere angelegt. Wobei letzteres nicht so ganz glimpflich für mich ausging.“

„Weis Ace darüber Bescheid“, fragte er mich ernst.

„Grob! Ich habe ihn ein wenig erzählt aber nicht alles, immerhin machte er auch ohne das er alles weiß, zu viel Sorgen um mich“, antwortete ich ihn leise.

„Mit welchen Samurai hast du dich angelegt“, fragte er.

„Don Quichotte de Flamingo“, antwortete ich zitternd, worauf er leise zischte.

„Nichts für ungut kleines, aber du bist wirklich schlimmer als dein Bruder“, sagte er, trat an mich und nahm mich zu meinen eigenen Erstaunen vorsichtig in den Arm. Unsicher spannte ich mich an und wagte es nicht mich zu bewegen. Klar war er für meinen Bruder sein Nakama, aber für mich war er immer noch ein fremder.

„Was hat der Kerl dir angetan“, fragte er mich ernst.

„Erst muss du mir versprechen das du nichts gegen ihn tust, das müssen Ruffy und Law in 2 Jahren tun, sonst verändern wir das geschehen noch mehr. Und das haben wir ohne hin schon und keiner kann sagen wohin es führen wird. Aber vor allen darf du nichts davon Ace erzählen, ich möchte nicht das sich das mit Teach wiederholt“, antwortete ich ernst.  Erst zögerte er nachdenklich, nickte dann aber. Ich atmete tief durch und klammerte mich noch ein wenig mehr, bevor ich ich anfing ihn alles zu erzählen. Es war so als würde mir ein Last von der Seele fallen. Ich erzählte ihn nicht nur von Doffy sondern von allen was auf Dress Rosa passiert war. Kaum das ich geendet hatte zog er mich wieder in eine Umarmung, nur dieses Mal war sie um einiges enger und ich spürte ihn leicht zittern. Unsicher sah ich hoch in sein Gesicht und war erstaunt, als ich dort unterdrückte Wut erkannte. Ohne nachzudenken hielt ich ihn die halbvolle Rumflasche hin. Erst sah er mich mit großen Augen an, ließ mich dann aber los, nahm die Flasche und trank einen großen Schluck.

„Alkohol löst zwar keine Probleme, aber er hilft einen wenigsten für einen Moment diese zu vergessen und einmal durchzuatmen“, meinte ich müde grinsend zu ihn.

„Da hast du wohl Recht“, erwiderte er. Ich nahm ihn wieder die Flasche weg und trank einen Schluck vom Inhalt.

„Du bist eigentlich doch ganz in Ordnung“, meinte ich.

„Wie meinst du den das“, fragte er mich erstaunt.

„Nichts für ungut aber auf mich hast du bis jetzt gewirkt als hättest du ein Stock im Arsch und alles wäre dir auf eine gewisse Art und weise egal“, antwortete ich ihn.

„Na danke auch, aber das müsste dir ja bekannt sein. Ich habe gehört das dieser Trafalgar genauso ist wie du mich grade beschrieben hast“, entgegnete er. Sofort wandte ich das Gesicht von ihn ab als er von Law sprach. Ich wollte nicht an den schwarzhaarigen Mützenträger denken. Immer noch liebte ich ihn und jedes mal wenn ich an ihn dachte musste ich mit den Tränen kämpfen.

„Hey, was ist habe ich etwas falsches gesagt“, fragte er mich besorgt und legte mir eine Hand auf die Schulter.

„Es ist nichts! Ich sollte mich hinlegen gehen, ich habe es mit dem Rum übertrieben“, antwortete ich ihn und wollte mich daran machen herunter zu klettern, doch wurde ich plötzlich hoch gehoben. Erschrocken sah ich ihn an und konnte nicht anders als den Phönix zu bewundern. Marco hatte mich auf seinen Rücken gehoben und sich zum Phönix verwandelt. Sachte strich ich über seinen blauen Federn. Sie waren gegen meine Erwartung sehr kühl und weich. Mit zwei kräftigen Flügelschläge hob er ab, worauf ich erschrocken aufschrie und mich ängstlich an seinen Hals klammerte. Mit gleichmäßigen, kraftvollen Flügelschlägen zog er Kreise um das Schiff. Langsam und unsicher, lockerte ich nach und nach meinen Griff und setzte mich vorsichtig auf seinem Rücken auf. Ich konnte das ganze Deck überblicken und ich konnte Meilen weit über das Meer sehen. Ich genoss den Wind der mir um die Nase wehte und meine Haare wild hin und her warfen.

„Marco, kannst du noch ein wenig höher fliegen“, fragte ich ihn nach einer ganzen Zeit. Zur Antwort gab der Phönix ein Geräusch von sich das mich stark an ein Lachen erinnerte. Mit schnellen Flügelschlägen stieg er noch höher in die Luft. Ganz vorsichtig löste ich meine Hände aus seinen Federn und breitete die Arme aus. Ohne es verhindern zu können fing ich an zu lachen. Schließlich beugte ich mich zu ihn herunter.

„Danke Marko, danke“, sagte ich und hielt mich wieder fest. In einen  schnellen, steilen Sinkflug stürzte er zum Deck und landete sich auf diesen. Mit einen breiten grinsen stieg ich mit leicht zitternden Knien von seinem Rücken. Als ich mich zu ihn wieder umdrehte hatte er sich schon wieder in seine menschliche Gestalt zurück verwandelt. Auch er grinste breit.

„Da bist du ja“, klang eine aufgeregte Stimme und im nächsten Moment fand ich mich in einer festen Umarmung wieder.

„Ace, nicht so fest“, lachte ich heiter.

„Ich habe dich überall gesucht“, sagte er besorgt und ließ mich los, bevor ich mich zu ihn umdrehte.

„Bruderherz, du musst dir nicht ständig Sorgen um mich machen“, meinte ich zu ihn, legte meine Arme um ihn und lehnte mich an seine Brust, da er fasst einen Kopf größer als ich war.  Vorsichtig nahm er mich in den Arm und ich merkte wie er dankbar zu den Blonden sah.

„Ihr seid zu Hause und jeder hier an Bord ist für euch beide da“, sagte Marco ernst.

„Hast du ihn von deinem erlebten erzählt“, fragte Ace mich überrascht, worauf ich nickte.

„Ich kann mich nicht ewig in der Vergangenheit vergraben, auch wenn es mir schwer fällt muss ich anfangen nach vorne zu sehen und mein eigenes Leben leben“, antwortete ich ihn.

„Und wie wird diese aussehen“, fragte mich Marco ernst.

„Ich werde Ruffy gleichtun und der Weltregierung den Krieg erklären“, antwortete ich ihn und sah dabei den Blonden an. „Ich habe gesehen was die unter Recht und Ordnung verstehen. Sie nehmen es billigend in Kauf das Menschen, versklavt und unterdrückt werden. Sie schrecken noch nicht einmal davor einem buster call zu benutzen, egal ob dabei unschuldige Menschen sterben könnten.“

„Woher hast du deine Informationen“, fragte Ace mich.

„Unser kleiner Bruder zieht die seltsamsten Personen an, außerdem kann man viel erfahren wenn man die Menschen auf den verschiedenen Inseln zuhört“, antwortete ich ihn. Plötzlich setzte mein Bruder ein seltsames grinsen auf, sah Marco an und nickte in meine Richtung. Zwischen ihnen schien so etwas wie eine stumme Unterhaltung statt zu finden, den irgendwann nickte dann der Käpt´n.

„Was heckt ihr beiden nun aus“, fragte ich sie.

„Was hältst du davon Marcos Vize zu werden? Du bist dafür besser geeignet als ich“, gab Ace von sich und grinste dabei von einem Ohr zum anderen. Sprachlos sah ich erst ihn und dann Marco an.

„Keine Angst, wir werden dir alles nötige schon beibringen“, grinste Marco.

„Ist ja gut, ich habe er verstanden“, meinte ich und murmelte dann. „Womit habe ich das nur verdient!“

„Tja, du bist eben meine Schwester“, lachte Ace.

„Da fällt mir noch etwas ein“, sagte ich ernst und verpasste meinen Bruder eine kräftige Kopfnuss. Er ließ mich los, ging in die Hocke und hielt sich den schmerzenden Kopf. „Das ist dafür das du Vollidiot ohne nach zu denken Teach nach bist, obwohl du wusstest das er die Finsterfrucht hat. Ich kann deine Gefühle ja verstehen, als du deinen Freund Thatch verloren hast, aber du hättest auch an die anderen denken müssen. Deinen Brüdern und Schwestern ging es nicht anders, als dir.“

„Ja aber, ich...“

„Nichts aber! Benutzt hin und wieder Mal deinen Kopf, er ist nicht nur dafür da das es nicht in deinen Hals rein regnet“, fuhr ich ihn an. „Ich renne schließlich auch nicht los und versuche irgendwie Akainu kalt zu machen, obwohl ich nicht übel Lust dazu hätte!“

„Aber du bist doch stark“, warf er ein.

„ Wo mit habe ich so dumme Brüder verdient“, rief ich verzweifelt aus. „Ace der Kerl besteht aus Magma. Selbst uns kann er verbrennen, was du sehr gut weißt. Wenn wir in unseren jetzigen Zustand gegen ihn antreten würden, würde er uns gnadenlos auseinander nehmen.“

„Ja aber“, begann er wieder, verstummte aber als ich einen faustgroßen Feuerball, immer wieder in die Luft warf und wieder auffing.

„Ist ja gut, ich habe es verstanden“, meinte er. Darauf hörte wir Marco und andere Männer die auf dem Deck verteilt standen laut lachen.

„Vater hätte dich sicher sehr gemocht“, sagte Marco amüsiert.  

„Oder ich hätte ihn in den Wahnsinn getrieben“, lachte ich und hielt Marco die Hand hin. Kurz sah er mich verwundert an, doch dann schlug er ein.

„Willkommen in unserer Familie“, sagte er, in einen fasst väterlichen Ton, was mich grinsend nicken ließ.

„Das schreit ja nach einer Feier“, sagte Ace laut und ich konnte so etwas wie stolz in seinen Augen erkennen, aber ehe ich darauf irgendwie reagieren konnte, erklangen zustimmende Rufe, von der Mannschaft. Ehe ich mich versah wurden Fässer mit Sake an Deck geschafft und ich bekam einen gefühlten Krug in die Hand gedrückt.

Windeln

Aus irgendeinen Grund fand ich mich zwischen, Marco, Ace und den anderen Kommandanten. Ich lauschte neugierig ihren Gesprächen untereinander, da ich mich bis auf ein guten Morgen und einen gute Nacht mit keinen von ihnen groß unterhalten hatte.

„Wieso so leise, Schwesterherz“, lallte irgendwann Ace, drehte sich dabei schwungvoll zu mir herum und dabei kippte er mir einen halben Krug Rum über mein Hemd.

„Ace pass doch auf, du hole Nuss“, schimpfte ich und sah auf mein Hemd herab, das nun unangenehm an mir klebte.

„Ach komm, das ist eh eines von meinen“, meinte er, während ich anfing das Hemd aus zu ziehen. Zum Glück hatte ich mir zur Angewohnheit gemacht ständig Bikini Oberteile zu tragen. Als ich dann das Oberteil hinter mich drehte und wieder umdrehte, fiel mir die Blicke der anderen auf.

„Jungs, ist was“, fragte ich sie mit einen lächeln auf den Lippen.

„Hat das Tattoo eine Bedeutung“, fragte mich plötzlich Marco, worauf ich ihn ein wenig verwundert an sah.

„Ja, in fünf der Blüten sind die anfangs Buchstaben meiner Brüder“, sagte ich grinsend und ließ die Tatsache das das Zeichen von Law mit eingearbeitet war außen vor.

„Wieso fünf“, fragte mich Vista neugierig.

„Na für meine Fünf Brüder eben“, antwortete ich und sah den großen Mann an.

„Warte, seid wann seid ihr bitte zu sechst“, fragte nun Izou irritiert.

„Ach so das könnte ihr ja gar nicht wissen. Ich habe noch zwei Stiefbrüder, Zack und Phil. Die beiden sind Zwillinge und schwerer zu hüten als drei von Ace“, antwortete ich leise lachend.

„Hey so schlimm bin ich auch wieder nicht“, beschwerte er sich lautstark bis ihn etwas auffiel. „Hat dir Ruffy von Sado erzählt.“

„Ne, ich habe ihn getroffen. Der kleine Tunichtgut lebt. Er hat damals schwer verletzt überlebt und wurde von Dragon aufgenommen, allerdings hat er sein Gedächtnis verloren“, erklärte ich ihn. „Er ist bei ihn aufgewachsen und gehört heute zu Revolutionsarmee!“

„Du hast Kontakte zur Revolutionsarmee“, fragte Jozu erstaunt.

„Ne, nicht wirklich“, antwortete ich ihn nachdenklich. „Ich habe zwar Sado getroffen, aber. Dann kenne ich noch Eustass Kid, seinen Vize Killer, plus Mannschaft, Ruffy, mit Mannschaft, Jimbei, Rayleigh, zu meinen bedauern einen der Samurai, sowie einige seiner Leute, Garp, Helmeppo. So weit ich weiß ist er der Sohn von Captain Morgan. Er ist mit Corby in Carps Einheit. Na und dann kenne ich noch die Heart Piraten!“

„Wow, du hast ja mit ziemlich gefährlichen Leuten Kontakt“, sagte Haruta erstaunt.

„Ach was, Garp ist zwar seltsam aber ganz okay und selbst mit Eustass kann man umgehen, auch wenn er sehr impulsiv ist. Was Killer angeht, den blonden Sensenschwinger mag ich irgendwie sogar. Ich habe mich mal mit unterhalten und etwas in einer Bar getrunken“, sagte ich kichernd.

„Stimmt du hast dich wirklich gut mit ihn verstanden. Aber sein Reaktion, als du ihn seinen bewusstlosen Kapitän gebracht war wirklich gut“, lachte Ace.

„Wie hast du das den gemacht“, fragte Jozu fassungslos.

„Ich war wütend und habe ihn verprügelt. Er war wohl so erstaunt über meinen Angriff, das er sich nicht wehrte“, antwortete ich frech grinsend.

„Du bist aber auch gruselig, wenn du wütend bist“, lachte Ace.

„Du weißt doch, solange man meinen Freunden nichts tut, oder mir meinen Kaffee abspenstig macht, bin ich zahm wie ein Lamm“, lachte ich ebenfalls.

„Mir ist schon aufgefallen, das dein Bruder dich Morgens erst anspricht wenn du deine erste Tasse Kaffee getrunken hast“, warf Vista ein.

„Ich bin ein echter Morgenmuffel und bevor ich nicht meine erste Tasse Kaffee getrunken habe, spielt man mit seinem Leben wenn man mich anspricht“, erwiderte ich frech.

„Das kann ich unterschreiben“, lachte Ace laut los und lachte noch lauter als ich herzhaft anfing zu gähnen.

„Muss mein kleines Schwesterchen etwa ins Bettchen“, zog er mich auf.

„Fakelchen, wusstest du das Alkohol ein exzellenter Brandbeschleunigender ist“, fragte ich ihn und entzündete demonstrativ meine Hand.

„Mach doch, ich bin feuerfest“, kam es frech von ihn, worauf ich eine Feuerkugel nach ihn warf, doch er wisch ihr gekonnt aus. Nur leider fing daraufhin einige Seile an zu brennen. Sofort wurden Rufe laut, um das Feuer zu entzünden. Doch ich schloss seelenruhig die Augen und die Flammen erloschen wieder.

„Wie“, fragte Marco erstaunt.

„Ich kann die Flammen, die ich erzeugt habe beeinflussen“, erklärte ich ihn, stand auf und streckte mich. „Seid mir nicht böse, aber ich geh langsam ins Bett.“

„Soll ich dir noch eine gute Nachtgeschichte vorlesen“, fragte Ace mich frech.

„Ace, irgendwann schere ich dir im Schlaf die Haare vom Kopf“, antwortete ich ihn trocken, wünschte den anderen dann eine gute Nacht und ging auf mein und Ace Quartier.

Die ersten zwei Nächte hatten wir in getrennten Quartieren geschlafen, doch keine von uns beiden hatte gut schlafen können. Scheinbar hatte die Anwesenheit des anderen eine beruhigende Wirkung auf uns.
 

Nach einer ausgiebigen Dusche war ich in mein Bett geschlüpft und schnell eingeschlafen, allerdings wachte ich mitten in der Nacht auf. Schnell sprang ich aus dem Bett, stürmte ins Badezimmer und umarmte im nächsten Moment ausgiebig die Kloschüssel. Keuchend und würgend, entleerte ich meinen Magen, als mir plötzlich jemand die Haare zurück hielt und mir beruhigend über den Rücken strich. Als sich mein Magen beruhigt hatte, setzte ich mich schwer atmend an die kühle Wand und sah in das besorgte Gesicht meines Bruders, der neben mir kniete.

„Am besten geh ich Doc holen“; meinte Ace besorgt, hob mich hoch, trug mich in die Kajüte und legte mich vorsichtig auf das Bett. Grade als er mich zudeckte ging die Türe auf und Marco trat in den Raum.

„Was ist den bei euch los“, fragte er uns verwirrt.

„Clara geht es nicht gut, kannst du einen Moment bei ihr bleiben“, fragte Ace ihn gehetzt. Sofort nickte der Blonde, trat an mein Bett. Kaum hatte er sich auf die Bettkante gesetzt, rannte mein Bruder schon aus dem Raum.

„Was ist los“, fragte mich nun auch Marco besorgt und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht.

„Mir ist ein wenig schlecht“, antwortete ich ihn leise. „Dabei habe ich kaum etwas getrunken.“

Ehe einer von uns noch etwas sagen konnte, erklang lautes poltern aus dem Gang und ein gehetzter Ace, mit Doc im Schlepptau, traten in die Kajüte. kaum das der Schiffsarzt mich sah eilte er an mein Bett und nahm Marcos Platz ein nachdem dieser aufgestanden war. Er untersuchte mich eine ganze Zeit, bis er mich dann nachdenklich ansah.

„Mädchen, hast du in der letzten Zeit heißhunger Attacken, bist oft müde und leicht reizbar“, fragte er mich, worauf ich ihn nur verwirrt an sah.

„Das kann ich unterschreiben“, kam es als Antwort von meinem Bruder.

„Kleines wann hattest du als letztes deine Tage“, fragte er mich nun so leise, das nur ich ihn verstand. Als mir klar wurde, was er mich da fragte fing ich hemmungslos an zu weinen. Daraufhin hörte ich Marco leise fluchen.

„Ace weißt du wie lange die Sache in Dress Rosa her ist“, fragte Marco ihn dann.

„Ich glaube etwa vier Monate“, antwortete er nachdenklich. „Aber ich versteh nicht so ganz, was hat sie den?“

„Was ich damit sagen will ist das deine Schwester schwanger sein könnte“, meinte Marco und sah mich besorgt an, weil ich nur noch heftiger weinte. Während mein Bruder mich fassungslos ansah, nahm nun wieder Marco, Doc´s Platz ein und nahm mich vorsichtig in den Arm.

„Willst du es Trafalgar sagen“, fragte mich Ace nach einigen Minute, als ich mich etwas beruhigt hatte. Doc indessen war gegangen mit der Bemerkung das er mir einen Tee kochen würde.

„Was hat den jetzt dieser Typ damit zu tun“, fragte Marco, meinen Bruder.

„Die zwei waren ein Paar, bis er sie nach einem Streit aus seiner Mannschaft schmiss“, antwortete Ace ernst.

„Ich werde Morgen mit diesen Kerl reden“, sagte Marco, während ich mich an ihn klammerte und er mir beruhigend über den Rücken strich. Schließlich kam Doc mit dem Tee zurück und drei Männer achteten sehr genau darauf ob ich meinen Tee auch aus trank.

„So und nun versuchst du etwas zu schlafen, Kleines“; meinte Doc freundlich. Marco sah mich noch einmal aufmunternd an, ließ mich dann los und verließ zusammen mit den Arzt das Zimmer. Ohne zu zögern kam nun Ace zu mir, legte mich zu mir und zog mich zu sich. Sofort klammerte ich mich an ihn und schlief nach einiger Zeit ein.
 

Am nächsten Morgen wurde ich noch vor Ace wach, ging Duschen und nach dem ich mit dem Morgendlichen Ritual fertig war, ging ich noch immer ein wenig müde zum Frühstück. Dort begrüßten mich sofort die anderen, wenigen Mannschaftsmitglieder, die schon wach waren. Unter ihnen waren auch Marco und Jozu, die sich über irgendetwas wichtigen unterhielten. Nach dem ich auch die beiden begrüßt hatte setzte ich mich etwas abseits von den beiden an den Tisch. Gegen meine eigentliche Gewohnheit machte ich mir einen Kakao und schmierte mir dann ein Brötchen. Grade als ich abbeißen wollte setzte sich jeweils eine Person, links und rechts neben mich.

„Wo hast du den einen Doppelgänger gelassen“, fragte mich Jozu frech, der links von mir saß.

„Der versucht grade die Dielen über seinem Bett, mit seinem geschnarche zu zersägen“, antwortete ich ihn trocken, worauf Jozu mal wieder anfing zu lachen.

„Wow, sehe ich da etwa Kakao anstatt Kaffee“, fragte mich Marco grinsend, doch ich antwortete ihn nicht, sondern schenkte ihn einen vernichtenden Blick.

„Übrigens habe ich vor einer halben Stunde mit diesen Trafalgar geredet“, sagte Marco nun ernst. Wie versteinert sah ich ihn an. Irgendwie hatte ich Angst davor ihn wiedersehen zu können oder mit ihn reden zu müssen.

„Wir werden uns auf der nächsten Insel, mit ihn treffen“, sagte er. „Was genau ist eigentlich passiert das du nicht mehr mit ihn mit segelst?“

„Ich bin wütend geworden und habe einige unpassende Worte gesagt“, entgegnete ich ihn und sah dabei eisern auf den Tisch vor mir.

„Was kann man bitte schlimmes sagen das ein Käpt´n ein Crewmitglieder ohne zu zögern aus der Mannschaft wirft“, fragte mich Jozu.

„Es ging eigentlich wieder einmal darum das ich nicht immer so leichtsinnig sein soll und die Sache bei Marinefort kam zur Sprache. Irgendwie habe ich ihn wohl eine Ohrfeige verpasst und ihn angeschnauzt das man für Familie und Freunde eben manchmal dumme Dinge tut. Ich war so wütend das ich nicht nachgedacht habe... Ich erzählte ihn das ich die Narben habe, weil ich ihn geholfen hatte und das ich weiß was er in der Zukunft tun wird“, antwortete ich und zog dabei meinen Hut tief ins Gesicht. Irgendwie hatte ich das Gefühl das mir alles über den Kopf wuchs. Seid ich auf Ruffys Schiff aufgewacht war gab es kaum Zeit in der es irgendwann einmal ruhig gewesen war.

„Hey Clara, das wird schon. Immerhin bist du jetzt eine von uns“, meinte Jozu aufmunternd.

„Das bezweifle ich irgendwie“, entgegnete ich niedergeschlagen.

„Clarissa, du gehörst zu uns, egal was das mit deinem ehemaligen Käpt´n ergibt“, meinte Marco ernst. „Wir bekommen das schon hin! Dann müssen eben einige von uns lernen wie man Windeln wechselt.“

„Na da bin ich gespannt drauf“, grinste ich, den ich stellte mir grade meinen Bruder dabei vor.

„Sekunde, was redet ihr da von Windeln“, fragte nun Jozu verwirrt, worauf Marco mich fragend ansah.

„Ach was solls, lässt sich ja schlecht lange verbergen“, seufzte ich und sah Jozu dann an. „So wie es im Moment aussieht bin ich wohl schwanger.“

Erst sah mich Jozu nur ungläubig an, sprang dann plötzlich auf, riss mich vom Stuhl hoch und zog mich in eine eiserne Umarmung. Ich musste heftig nach Luft schnappen.

„Du solltest sie nicht so fest drücken, sie ist keiner von uns Jungs“, lachte Marco der er merkte. Sofort entschuldigte er sich bei mir und stellte mich vorsichtig zurück auf die Füße. Allerdings hatte ich keine Zeit irgendetwas zu sagen, den plötzlich meldete sich mein Frühstück zurück und ich rannte ohne ein Wort zu sagen, aus dem Raum. Zu meinen eigenen Glück lag meine Kajüte nicht weit vom Speiseraum entfernt, so das ich es grade noch rechtzeitig ins Bad schaffte. Plötzlich spürte ich wie sich jemand neben mich kniete, mir die Haare zurück hielt und mir sanft über den Rücken strich.

„Geht es wieder“, hörte ich Marco neben mir fragen. Schweigend nickte ich und quietschte im nächsten Moment leise auf, als er mich hochhob. Ace stand in der Türe zum Badezimmer und trat auf Seite, als Marco mich ins angrenzende Zimmer trug und mich dort auf mein Bett legte.

„Ich geh dir einen Tee machen“, meinte mein Bruder besorgt und stürmte regelrecht aus dem Zimmer.

„Ich glaube mein lieber Bruder wird schlimmer als jeder Ehemann sein“, seufzte ich.

„Ist das verwunderlich? Auch wenn ihr nicht zusammen aufgewachsen seid, steht ihr euch sehr nah“, entgegnete er mir grinsend. „Und ich hoffe dir ist bewusst das auch einige der anderen wie die Glucken sein werden.“

„Irgendwie habe ich das nach Jozu´s Reaktion schon befürchtet“, grinste ich.

„Ich möchte das du weißt das du egal wie das mit Trafalgar erläuft, dich auf uns verlassen kannst. Wir werden das schon hin bekommen. Zwar werden wir uns mit einen Kind am Bord etwas umstellen, aber wir werden das schon hin bekommen,“ sage er ernst.

„Danke, danke, danke“, sagte ich dankbar und konnte meine Tränen nicht mehr zurück halten. Sofort nahm mich der Blonde in den Arm und gab mir die Sicherheit, die mir sonst Ace gab. Grade als ich mich ein wenig beruhigt hatte kam Ace mit einer Tasse Tee wieder, die er mir reichte. Dankbar nahm ich sie an, umklammerte sie und trank einen Schluck davon.

„Geht es dir ein wenig besser“, fragte Ace mich besorgt.

„Ja“, antwortete ich und lächelte ihn aufmunternd an.

„Clara“, hörte ich plötzlich eine begeisterte Stimme rufen und im nächsten Moment kam Haruta in den Raum gestürmt. Ohne Vorwarnung fiel mir Haruta lachend um den Hals, womit ich allerdings ein wenig überfordert war. Scheinbar hatte Jozu die Nachricht schon in der Mannschaft verbreitet.

Hilfe

An den folgenden Tagen konnte ich kaum einen unbeobachteten Schritt tun. Es war aber nicht nur Ace, der mich behandelte wie ein rohes Ei, sondern auch ein Großteil der restlichen Mannschaft. Ich durfte nicht einmal zwei Bücher herum tragen, da nahm man sie mir schon ab und trug sie für mich. Nur Marco behandelte mich nicht groß anders, im Gegenteil, er brachte mir wie versprochen einiges bei, was nicht grade wenig war. Aber es machte auch irgendwie Spaß, aber vor allen lenkte es mich ab. Allerdings hatte er als Käpt´n auch nicht immer Zeit, weswegen ich mich kaum, als wir die nächste Insel erreichten, absetzte um ein wenig meine ruhe zu haben. Ich hatte mir die Kaputze meines schwarzen Hoddies, tief ins Gesicht gezogen. Mein Hut trug ich auf dem Rücken und ich hatte mir sogar eines der Schwerter aus der Waffenkammer mitgenommen. So schlenderte ich gelassen durch die kleine belebte Stadt und sah mich interessiert um. Es gab Einheimische, die über den Markt schlenderten, Händler die ihre Ware anboten, aber auch vereinzelte Marinesoldaten. Sofort hoffte ich das die anderen vorsichtig sein sollten, schließlich waren sie sehr bekannt und seid Whitebeards tot, versuchte an sie immer wieder gefangenzunehmen, was ich von Haruta erfahren hatte

Grade als ich mir eine Kleinigkeit zu Essen holte, drang eine bekannte Stimme in mein Ohr, worauf ich mich sofort umsah. Keine drei Meter vor mir standen zwei junge Marinesoldaten die einen Streit zwischen einen Händler und einen Kunden zu schlichten versuchte. Vorsichtig näherte ich mich den beiden und musterte die beiden Männer eingehend. Doch grade als ich wieder etwas Abstand zu ihnen gewinnen wollte, drehte sich einer zu mir und sah mir genau ins Gesicht. Blitzschnell wandte ich mein Gesicht ab, drehte ich mich um und ging, doch sofort erklangen Rufe, dass ich stehen bleiben sollte. Ich fing an zu rennen und schubste Personen die mir im Weg standen grob zur Seite. Hinter mir hörte ich die Rufe der beiden Männer, die immer wieder verlangten das ich stehen bleiben sollte. Ich bog vom Markt, in eine Seitengasse und rannte so schnell ich konnte. Schwer atmend blieb ich stehen, als ich keine Schritte mehr hörte. Ich gab mir einige Minuten, um mich ein wenig zu erholen und ging dann ruhig weiter. Doch grade als ich in die Straße zum Harfen einbiegen wollte, schlang sich ein muskulöser Arm um meine Taille und eine zweite Hand wurde mir auf den Mund gepresst. Grade als ich meine Flammen entfachen wollte, spürte ich etwas kaltes, hartes an meinem rechten Handgelenk. Augenblicklich fühlte ich mich schrecklich schwach, so das mir auch die Kraft fehlte mich gegen meinen Angreifer zu wehren. Gegen meine Erwartung waren sie aber nicht grob zu mir, sondern man zog mich schon fasst vorsichtig in ein nahegehendes Haus. Man sah dem Gebäude sofort an das es schon lange leer stand, den auf den Möbeln, die noch vorhanden waren, lag eine dicke Staubschicht und überall gab es Spinnweben.

Plötzlich ließ man mich los und sofort drehte ich mich zu den Angreifer um, brachte dabei aber auch einige Meter zwischen uns. Sofort sah ich mich nach eine Fluchtmöglichkeit um, doch es gab nur eine Treppe, die ins obere Stockwerk führte und die Türe durch die wir hinein gekommen waren. Wie sollte es auch anders sein standen genau vor den den beiden Fluchtmöglichkeiten die beiden jungen Marinesoldaten.

„Du kannst dir gar nicht vorstellen wie froh wir sind da es dir gut geht“, sagte einer der beiden freundlich und machte einen Schritt auf mich zu, doch sofort wisch ich vor ihn zurück.

„Clara, wir sind es! Zack und Phil“, sagte der fordere, mit einer leicht verzweifelt klingenden Stimme.

„Woher bitte soll ich wissen das ich nicht genauso wie Vater denkt“, fuhr ich ihn an und zog verzweifelt an den Seesteinarmband, um meinem Handgelenk.

„Bitte, Schwesterherz“, sagte nun Phil und kam ebenfalls einen Schritt auf mich zu, doch als ich die Hand auf mein Schwert legte, stoppte er. „Du bist und bleibst unsere Schwester und wir teilen Vater Meinung absolut nicht. Als wir hier her kamen konnten wir das alles kaum glauben, aber wir können dich wirklich zu gut verstehen.“

„Woher soll ich nicht wissen das ihr mich nicht anlügt, so wie es Vater all die Jahre getan hat“, fragte ich sie nun mit verzweifelten Unterton in der Stimme. Ich liebte die beiden immer noch, schließlich waren sie meine beiden kleinen Brüder, aber Vaters Worte saßen immer noch tief. Ich hatte ihn all die Jahre verehrt und ihn nachgeeifert.

„Was sollen wir den tun damit du uns vertraust“, fragte nun Zack und kam weiter auf mich zu. Ich wollte wieder zurückweichen, hatte aber plötzlich eine Wand im Rücken. Unsicher spannte ich mich an, als Zack dicht vor mir stand und eine Hand hob. Vorsichtig nahm er meine Hand und die seine und löste das Armband.

„Das tut uns Leid, aber ohne hättest du uns wahrscheinlich in einen Haufen Asche verwandelt und ich bezweifle da du einfach mit uns gekommen wärst“, meinte er mit einem schwachen lächeln. Jetzt wo er dicht vor mir stand, fiel mir etwas auf. Über seinem linken Auge verlief eine sehr feine Narbe und sein Auge wirkte trüber als das andere.

„Das war Vater, als er uns erwischte, wie wir abhauen wollten um nach dir zu suchen“, sagte er mit einem traurigen Lächeln.

„Wieso tut er das alles“; fragte ich ihn und strich vorsichtig mit dem Fingerspitzen über die Narbe.

„Er wollte wohl schon immer das wir drei in den Dienst der Marine treten, deswegen bist du das erst Mal hier gelandet, aber es ging wohl etwas schief. Er hat ein paar Mal versucht diesen Fehler zu beheben, doch es klappte nicht und dann passierte die Sache mit seinem Bruder“, sagte nun Phil und kam ebenfalls näher. „Er zog uns wo anders auf, da er nicht wollte das Vizeadmiral Garp dich findet. Schließlich solltest du wohl ursprünglich nachdem du gesund warst, zusammen mit deinen leiblichen Bruder aufwachsen..“

„Wie hat er sich das bitte vorgestellt! Auch in der Marine hätte man irgendwann herausgefunden wer mein richtiger Vater ist. Alleine durch Ace, schließlich kann man nicht verbergen das wir Zwillinge sind“, fragte ich sie aufgebracht.

„Wir wissen es nicht und er redet auch nicht darüber“, sagte Zack, worauf ich laut seufzte, meine Kapuze zurück strich und meinen Hut stattdessen aufsetzte.

„Übriges, Schwesterherz“, meinte Zack und ein breites spitzbübisches Grinsen auf. „War echt cool, wie du Akainu in die Suppe gespuckt hast, war echt nicht leicht nicht mit dir vor den anderen Soldaten an zugeben.“

„Könnt ja beim nächsten Mal mitmachen, müsst dafür nur eure uniform an den Nagel hängen und Piraten werden“, grinste ich sie an.

„Wie sollen wir das den machen, wenn Vater uns findet sind wir tot“, meinte Phil verzweifelt.

„Ach was, ich denke ich kenne da jemanden der euch dabei helfen kann, könnte ich heute Abend um acht, in die Kneipe unten am Harfen kommen“, fragte ich sie aufmunternd.

„Ich denke wir sollten uns raus schleichen können“, antwortete Zack grinsend.

„Gut, dann warte ich dort auch euch und am besten bringt ihr eure wichtigsten Sachen schon mit“, sagte ich, umarmte sie herzlich und schlich mich dann aus dem Haus. So schnell ich konnte rannte ich zurück zum Schiff. Kaum war ich an Deck getreten wurde ich schon von einem besorgten und einem wütenden Blick begrüßt.

„Bevor ihr los meckert, ich kann es erklären“, sagte ich atemlos. „Ich habe Zack und Phil getroffen! Mein Ziehvater hat sie gezwungen Marinesoldaten zu werden und alleine kommen sie dort nicht wieder raus!“

„Clara, bist du dir sicher“, fragte mich Marco ernst.

„Ja“, antwortete ich ihn. „Sie sind meine Brüder und wenn sie gewollt hätten, hätten sie mich ohne Probleme der Marine übergeben können!“

„Ist ja gut, ich sehe mir die beiden heute Abend einmal an und entscheide dann wie wir ihnen helfen können“, seufzte Marco und fuhr sich durch die Haare. „Du solltest aber nicht immer so leichtsinnig sein, Clarissa. Ich weiß zwar das du dich gut wehren kannst, aber du musst nun auch an dein Kind denken.“

„Ich weis, aber ihr erdrückt mich mit eurer Fürsorglichkeit“, sagte ich leise. „Außerhalb der Kajüte, darf ich doch kaum noch etwas alleine tun.“

„Wir haben es wohl übertrieben“, meinte nun Ace schuldbewusst.

„Ein wenig“, entgegnete ich ihn und lächelte, als er mich in den Arm nahm. „Ich werde mich schon melden, wenn es anfängt das ich einige Dinge nicht mehr alleine kann.“

„Hast du in der Stadt irgendwo Trafalgar gesehen“, fragte Marco schließlich.

„Nein. Vielleicht ist er noch nicht in der Stadt, schließlich ankert er mit der Death lieber außerhalb der Häfen“, antwortete ich ihn und wie auf Kommando, hörte man eine laute Stimme meinen Namen rufen. Ich löste mich von meinen Bruder, lief zur Reling und sah dort Shachi, Pinguin, sowie Jean Bart. Ohne nachzudenken, sprang ich über die Reling auf den Kai, wo mich Jean Bart grinsend auffing. Übermütig umarmte ich die drei, den ich hatte die Jungs schrecklich vermisst.

„Geht es dir gut und sind sie auch nett zu dir“; fragte mich Shachi, kaum das er mich wieder los ließ, was mich zum lachen brachte.

„Keine Sorge sie sind alle wirklich nett“, antwortete ich ihn lachend. „Aber wie ist es euch ergangen?“

„Der Käpt´n hat wirklich schlechte Laune seid dem er dich zurück gelassen hatte. Wir sind ihn so gut es ging aus dem Weg gegangen und als er uns sagte das wir dich treffen würden, ist er kaum noch aus seinem Labor gekommen“,

„Der Kerl ist echt ein Fall für sich“, seufzte ich ernst.

„Sag mal Clara, bist du dicker geworden“, fragte mich Pinguin, worauf ich ihn ohne zu zögern eine heftige Kopfnuss gab, so das er jammernd in die Knie ging. Von oben hörte ich daraufhin zwei Personen laut lachen und ich musste nicht einmal hoch sehen um zu wissen wer es war.

„Solche Fragen solltet ihr die nächste Zeit vermeiden“, sagte Marco. Ich drehte mich zu ihn um und schmiss einen Eimer nach ihn, der in meiner Reichweite stand, doch er lachte nur noch lauter und wisch aus. Als ich mich umdrehte bemerkte ich Jean Bart nachdenklichen, musternden Blick. Unsicher erwiderte ich seinen Blick und tat dann etwas unbewusst. Ich legte meine rechte auf meinen Bauch, worauf er eine Augenbraue hochzog und plötzlich anfing zu grinsen.

„Ich freue mich für dich, Kleines“, sagte er grinsend, weswegen ihn die anderen beiden daraufhin fragend ansahen.

„Wieso freust du dich für sie“, fragte nun Shachi, ihn verwirrt.

„Das geht ihn vorerst nichts an“, antwortete eine mir zu bekannte Stimme, bei der ich leicht zusammenzuckte. Unsicher drehte ich mich zu ihn um und sah ihn an, im nächsten Moment spürte ich eine Hand auf der Schulter und wusste ohne mich um zu sehen, das nun auch Ace und Marco vom Schiff gekommen waren. Wortlos bedeute Marco, Law, Ace und mir ihn auf das Deck zu folgen. Wir setzten uns in eine ruhige Ecke des Decks.

„Ich habe dir ja bereits gesagt worum es geht“, meinte Marco und bracht da unangenehme Schweigen

„Und wer sagt mir das es mein Kind ist“, entgegnete Law kalt. Bei seinen Worten zuckte ich heftig zusammen. Im nächsten Moment schoss Ace schon vor und packte Law am Kragen seines Hoddies.

„Du wagst es meine Schwester als Schlampe da zu stellen, nach dem was passiert ist“, fuhr Ace ihn wütend an. Ich ersuchte mir nichts anmerken zu lassen, wie sehr mich Laws Wort verletzten, während Marco meinen Bruder von Law weg zog.

„Ich weis nicht was genau vorgefallen ist, aber ich werde nicht zu lassen das du weiter so über sie redest, Trafalgar Law“, sagte nun Marco ebenfalls kalt. „Wenn eurer Kind dir so egal ist, solltest du nun das Schiff verlassen.“

Law stand langsam auf und sah mich mit einem nachdenklichen Blick an. Ich wisch aber seinem Blick aus und kämpfte mit mir, nicht vor ihn in Tränen au zu brechen. Ich liebte ihn immer noch, aber es fühlte sich fasst so an als hätte er mir ein Messer ins Herz gerammt.

„Noch etwas! Du sollst wissen das sie einen guten Grund hatte dir nicht alles zu Erzählen, Trafalgar“, meinte nun Marco und stand ebenfalls auf.

„Was hat Doffy dir angetan“, fragte Law mich auf einmal, doch ich schreckte nur noch mehr vor ihn zurück. Plötzlich packte er mich blitzschnell und zog mich auf die Beine. Ehe er noch etwas tun oder sagen konnte, wurde ich von ihn weggezogen. Marco und Ace stellten sich schützend vor mich.

„Wag es nicht sie noch einmal anzufassen“, fuhr Ace ihn an. „Sie hat dich geliebt, nach all dem was sie erlebt hat, warst du ihr Anker. Du hast sie gesehen! Hast du dich nur einmal gefragt woher all ihre Narben kommen, weswegen sie Nachts im Schlaf plötzlich anfängt zu weinen?“

Law sah ihn nur wortlos an, doch an seinen Augen konnte man Erkenntnis, Trauer und Wut erkennen. Aber ehe nur einer von uns irgendetwas sagen konnte, erklang mitten aus der Stadt ein lauter Knall. Eine riesige Rauchwolke stieg in den Himmel und man konnte die Schreie der Menschen hören. Fragend sahen wir zu der Rauchwolke, als in mir eine böse Vorahnung auf kam.

„Die zwei werden doch nicht...“, murmelte ich erschrocken.

„Was meinst du“, fragte Marco verwirrt.

„Die Zwillinge. Die beiden hatten schon immer die Gabe, sich in die größten Probleme zu navigieren“, antwortete ich ihn, wandte aber dabei den Blick vom Geschehen nicht ab. Ich hielt die Ungewissheit nicht länger aus und rannte los. Ohne ein Wort zu sagen folgten mir Ace und Marco, vom Schiff, durch die Stadt. Überall rannten panische Menschen herum und auch einige Mannschaftsmitglieder begegneten wir. Ein paar von ihnen folgten uns, drunter waren Jozu, Izou und Haruta.

Aus einer Seitengasse aus, sahen wir zum Ort des Geschehens. Die kleine Kaserne der Insel brannte lichterloh und ein teil des Gebäudes war eingestürzt, aber was meine Aufmerksamkeit auf sich zu, war das Geschehen auf dem Vorplatz. Dort standen einige Marinesoldaten verteilt, aber auch meine Vater und meine Bruder. Phil lag auf dem Boden und bewegte sich nicht. Zack stand schützend vor ihn, während mein Vater eine Pistole auf ihn gerichtet hat.

„Denkt ihr, ihr könnte die beiden da rausholen und wir verschwinden, wenn ich eine Feuerwand, zwischen ihnen und meinen Vater erzeuge“, fragte ich Marco leise. Er nickte nur und sah dann die anderen an, die ebenfalls nickten. Ich konzentrierte mich stark, den auf eine so große Distanz hatte ich es noch nie versucht. Doch eine Minute später loderte eine sechs Meter hohe Feuerwand zwischen den beiden Parteien und sofort liefen die anderen los. Jozu warf sich Phil über die Schulter, während Haruta Zack am Handgelenk packte und ihn ohne ein Wort zu sagen mit sich zog. Grade als sie zu uns trafen, konnte ich meine Flammen nicht mehr aufrecht erhalten.

„Los“, sagte Marco leise, fasste meine Hand und zog mich mit sich. Ohne mich umzudrehen rannten wir zurück zum Schiff. Als wir bei diesen ankamen, ließ Marco mich los und nach dem er sicher war das alle da waren, gab es den Befehl sofort abzulegen. Doch ich achtete nicht darauf sondern lief zu Phil, den Jozu, vorsichtig auf das Deck legte. Er hatte einen Streifschuss am linken Oberschenkel, was aber deutlich beunruhigender war, war die Schussverletzung an seiner rechten Brust.

„Wo ist Doc“, fragte ich laut, während ich das Hemd zerriss und dann Phils Puls prüfte. Genau in dem Moment kam Doc angerannt und kniete sich an Phils andere Seite. Genau wie ich, überprüfte er seinen Zustand und wies dann einen der Jungs besorgt an, meinen Bruder schnell auf die Krankenstation zu bringen.

„Clara, ich werde deine Hilfe benötigen“, sagte Doc, mit den ich schon einige Male, über Behandlungen, Krankheiten und Verletzungen geredet hatte. Zur Antwort nickte ich nur und folgte ihn schnell unter Deck.

Schuld

Nach Stunden trat ich müde aus dem Behandlungszimmer in den mein Bruder mittlerweile, ruhig schlafend lag. Schlurfend machte ich mich auf den Speiseraum, der gerappelt voll war und ließ mich dort ohne mich um zu sehen neben Marco auf die Bank fallen. Besorgt wurde ich von den Anwesenden angesehen, doch ich beachtete sie nicht sondern sah mich nach meinen kleinen Bruder um, der neben Ace saß und einen Verband um den Kopf trug.

„Zack“, sagte ich herausfordernd zu den jüngeren, der sofort zusammenzuckte.

„Bitte Kätzchen, ich wollte nicht das es so ausgeht“, verteidigte er sich.

„Sag das Phil! Ich musste ihn grade ein Kugel aus der Luge holen“, fuhr ich ihn wütend an. „Du hast ihn schon früher immer in die größten Schwierigkeiten gebracht, aber irgendwann sollte selbst deine Dummheit grenzen kennen. Du weißt wie der Alte drauf ist!“

„Aber...“, begann er, doch ich fiel ihn sofort ins Wort.

„Zack es reicht“, schrie ich ihn nun wütend an, stand auf ging zu ihn, packte ihn am Kragen und zog ihn auf die Beine. Doch bevor ich noch etwas sagen oder tun konnte, wurde ich mit sanfter Gewalt von ihn weg gezogen. Ohne nach zu denken machte ich die Faust und schlug nach der Person, doch die Faust wurde, von einer Hand abgefangen. Erschrocken sah ich den Blonden vor mir an.

„Clara, es ist gut“, sagte er leise und ohne etwas dagegen tun zu können brach ich ohne Vorwarnung in Tränen aus. Seufzend nahm mich Marco in den Arm und ich heulte sein Hemd voll.

„Das wollte ich nicht“, kam er schuldbewusst von Zack.

„Es ist nicht allein deine Schuld“, meinte Ace aufmunternd. „Es war nur ein bescheidener Tag für sie und dann kommen noch das Kind dazu.“

„Kind?! Warte willst du mir erzählen sie ist schwanger“, fragte Zack fassungslos, worauf Ace zögernd nickte.

„Wer“, fragte Zack sofort.

„Trafalgar Law“, antwortete Ace unsicher.

„Wieso ist sie dann hier und dann nicht bei ihn“, fragte Zack mit einer leisen Vorahnung, da ich nur noch mehr anfing zu heulen, als Law´s Name fiel.

„Wen ich ihn in die Finger bekomme, wird der Kerl sich wünschen nie geboren zu sein. Niemand macht so etwas mit meine Schwester“, zischte Zack wütend.

„Wir sind dabei“, meinte Vista ernst. Zack sah erst ihn, dann die anderen und nickte dann dankbar. Langsam beruhigte ich mich, doch Marco löste den Arm, den er um mich gelegt hatte nicht. Verwundert sah ich zu den Blonden auf, doch er sah nachdenklich meinen Bruder an.

Plötzlich kam eine der wenigen, noch auf den Schiff befinden Krankenschwestern in den Raum gerannt.

„Clarissa, Doc braucht dich. Zwei der Jungs sind von der Rah gefallen“, sagte sie atemlos. Ohne zu zögern löste ich mich von Marco und rannte mit ihr los, zur Krankenstation. Dort lagen die beiden schon auf zwei Liegen, neben meinem Bruder. Doc war bei einen der beiden und ich rannte sofort zu den anderen. Nach dem ich mir einen groben Überblick verschafft hatte, sagte ich ruhig, zu einer weiter Krankenschwester was ich benötigte. In diesen Moment hatte ich alle Probleme die ich angehäuft hatte vergessen. Nachdem ich das gebrochene Bein behandelte hatte, Schmerzmittel verabreicht hatte und mir sicher war, das er keine weiten ernsten Verletzungen hatte, ging auch schon die Türe auf und Marco trat ein. Verwundert sah er mich an, als ich den Tropf, an dem mein Bruder hin neu dosierte, während Doc, dabei war seinen Patenten eine letzte Spritze zu geben.

„Clarissa ist ein wirklich große Hilfe. Ich kann es kaum glauben das sie noch keine vollwertige Ärztin ist“, meinte Doc, als der den Blick des Käpt´n bemerkte. Mir war Doc´s aussage ein wenig unangenehm.

„Woher hast du die Erfahrung“, fragte mich Marco erstaunt.

„Ich habe die meiste Zeit meines Lebens, in Krankenhäuser verbracht und habe dort den Ärzten zugesehen. Ich habe fasst sämtliche Fachbücher, meines Ziehvater und Law´s durchgelesen“, antwortete ich leise. „Man kann Law viel nachsagen, aber er ist ein hervorragender Arzt und er hat mir viel beigebracht.“

„Ich bin dir wirklich sehr dankbar für deine Hilfe, aber du solltest dich nun hinlegen gehen“, meinte Doc auf einmal ernst. „Du bist furchtbar blass und den Rest schaffe ich hier schon alleine.“

Ich wollte ihn grade widersprechen, als ich im nächsten Moment schon erschrocken aufschrie, da mich Marco schwungvoll über seine Schulter warf. Ohne noch einen Ton zu sagen verließ er mit mir die Krankenstation. Grade als Marco mit mir auf mein Zimmer gehen wollte, bogen ausgerechnet meine beiden Brüder um die Ecke. Erstaunt blieben sie uns an und sahen.

„Na toll“, seufzte ich.

„Was machst du da“, fragte Zack.

„Sie ins Bett stecken“, antwortete er grinsend und setzte noch nach, „und dafür sorgen das sie auch dort bleibt!“

„Na dann, viel Spaß euch beiden“, meinte Zack grinsend, packte Ace am Arm und zog ihn mit sich. „Und Marco, vergiss nicht, sie ist schon schwanger.“

„Zack“, kam es erschrocken von Ace, ging aber mit meinen kleinen Bruder mit.

„Was habe ich verbrochen, dass ich mit solchen Brüdern gestraft bin“, murmelte ich leise, während Marco mich leise lachend, ins Zimmer trug. Er legte mich vorsichtig auf das Bett und sah mich dann nachdenklich an, was mich ein wenig nervös machte.

„Weißt du schon was du nun tun wirst,“ fragte er mich schließlich.

„Nicht wirklich! Ich möchte zwar immer noch kämpfen, aber das wird mit einem Kind kaum möglich sein“, antwortete ich ihn unsicher.

„Es hat sich nicht daran geändert, das wir immer für dich da sein werden und dir helfen werden“, sagte er ernst und setzte sich neben mir, auf das Bett. „Wir meinten es ernst als wir dir sagten das wir dich als mein Vize möchten, außerdem bin ich mir sicher das Doc sehr dankbar über deine Hilfe wäre.“

Unsicher sah ich ihn an, den irgendwie hatte ich Angst davor, das auch sie mich nach einiger Zeit wegschicken würden. Als mir auf einmal eine Strähne hinters Ohr gestrichen wurde, schreckte ich zurück und sah ihn mit großen Augen an.

„Clara, du bist jetzt hier zu Hause und du kannst bleiben so lange du willst. Da kann ich dir nur immer wieder sagen“, sagte er ernst. „Ich bin nicht wie dieser Trafalgar! Ich kann mir vorstellen wie es dir bei der Sache geht und ich möchte das du weißt das du auch zu mir kommen kannst, wenn es dir nicht gut geht.“

„Wieso tust du das alles für mich, abgesehen davon das ich Ace Schwester bin. Du hast mich hier aufgenommen, machst mich zu deinen Vize, verteidigst mich vor Law und nimmst sogar meine kleinen Brüder auf“, fragte ich ihn unsicher.

„Du hast einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, als du ohne zu zögern Akainu angegriffen hast“, meinte er lächelnd. „Ich war erstaunt als Ace sich bei mir meldete und mich fragte ob wir euch beide bei uns aufnehmen könnten. Ich sagte sofort zu und nicht nur weil es Ace war der mich fragte. Ich wollte dich seid der Schlacht kennen lernen und ich denke das Vater dich ohne zu zögern als seine Tochter aufgenommen hätte“

„Ich verstehe euch nicht. Ohne zu zögern vertraut ihr mir“, sagte ich und setzte mich auf. „Ich könnte genauso gut die ganze Zeit lügen und euch Schaden wohlen.“

„Clarissa, lass es“, meinte Marco nun ein wenig wütend. Im nächsten Moment hielt ich die Luft an, als ich seine Lippen auf den meinen spüren. Erschrocken wisch ich von ihn zurück und sah ihn mit großen Augen an. Ich war mir der Situation völlig überfordert. Und plötzlich bekam ich heftige Unterleibschmerzen. Heftig zuckte ich zusammen, umklammerte meinen Bauch und Tränen schoss mir in die Augen.

„Clara“, kam es sofort erschrocken von Marco und sprang auf.

„Ich geh Doc holen“, sagte er panisch und stürmte schon aus dem Zimmer. Ich sank indessen auf die Seite, umklammerte weiter meinen Bauch und zog die Beine an. Es kam mir wie Stunden vor als die Türe wieder auf ging und Marco mit Doc in den Raum gestürmt kamen. Sofort eilte der ältere der beiden zu mir. Vorsichtig zog er mit sanfter Gewalt meine Arme, von meinen Bauch und tastete diesen ab. Dabei fiel mir sein besorgter Blick auf. Nach einer kurzen Untersuchung wandte er sich an Marco und redete leise mit ihn. Kurz darauf eilte Marco schon wieder au dem Raum, während Doc sich wieder mir zu wandte. Vorsichtig zog er die Decke über mich.

„Alles wird wieder gut“, versuchte er mir die Angst zu nehmen, doch seine Augen straften ihn bei der Lüge. Zu den Schmerzen, stieg nun auch Panik in mir auf.

„Kannst du Ace holen“, fragte ich ihn leise. Kurz musterte er mich nickte dann, aber und verließ ebenfalls den Raum. Kaum war er aus dem Raum, stieg Übelkeit in mir hoch. Ich kämpfte mich aus den Bett. Irgendwie schaffte ich es ins Bad, wo sich das wenige was ich gegessen hatte wieder verabschiede.

„Clara“, erklang eine besorgte Stimme und jemand kniete ich neben mich. Entkräftet sank ich schließlich gegen ihn. Es war Ace, der mich dann auch vorsichtig hoch hob und mich wieder in mein Bett brachte. Dort erwarteten mich drei besorgte Gesichter.

„Was hat sie den auf einmal“, fragte Zack besorgt, als Ace mich ins Bett gelegt hatte und mich wieder zu gedeckt hatte.

„Ich kann nicht genaues sagen, da ich keine Erfahrung mit schwangeren Personen habe, aber scheinbar stimmt etwas nicht mit dem Kind“, antwortete Doc und bestätigte dabei meine Angst.

„Aber irgendetwas müssen wir doch tun können“, meinte nun Ace, der sich neben mich gesetzt hatte und ich hatte meinen Kopf in seinen Schoss gelegt.

„Ich habe Trafalgar her gebeten. Er ist nicht weit von uns entfernt“, sagte Marco ernst und sah dabei mich schuldbewusst an.

„Wen dieser Kerl, irgendetwas falsches macht, werde ich ihn in kleines Fetzen reißen“, kam es aufgebracht von Zack.

„Da stell dich dann aber hinten an“, meinte Ace daraufhin.

„Jungs, Schnauze“, fuhr ich sie an. „Ich habe Schmerzen, mir ist schlecht und ich habe eine scheiß Angst. Also lebt euer Testosteron irgendwo anders aus!“

„Tut mir Leid“, kam es im Chor von meinen beiden Brüdern. Die Schmerzen die zuvor ein wenig abgeklungen waren, wurden wieder deutlich schlimmer. Ich stöhnte laut auf und wollte wieder meinen Bauch umklammern, doch Ace hielt mich fest.

„Clara“, rief Ace erschrocken auf und sofort war Doc bei mir.

„Ihr raus hier“, fuhr Doc besorgt, Zack und Marco an, die nur zögerlich den Raum verließen.

„Kannst du den nichts machen“, fragte Ace besorgt.

„Ich weiß nicht was“, antwortete Doc hilflos, was mich nur wieder dazu brachte in Tränen aus zu brechen. So viel wie ich in den letzten Tagen geweint hatte, hatte ich mein Leben lang noch nicht geweint.

Ace nahm mich vorsichtig in den Arm und versuchte mich ein wenig zu beruhigen. Einige Zeit später, hörten wir erst eilige Schritte, dann wie Worte gewechselt wurden. Keine Minute später ging die Türe auf. Rein kamen Law, in Begleitung von einen besorgten Bepo. Vorsichtig legte mich Ace auf das Bett, sah Law warnend an und stand dann auf. Law aber würdigte ihn keinen Blick sondern zog die Decke weg. Er schon wortlos des Hemd das ich trug hoch und tastete wie Doc zu vor meinen Unterleib ab. Dann hörte er mein Herz ab und fühlte meinen Puls.

„Was habt ihr mit ihr gemacht“, fragte Law, schließlich aufgebracht und sah dabei meinen Bruder vorwurfsvoll an.

„Wir!? Sie ist doch wegen dir völlig fertig mit den Nerven“, antwortete Ace wütend.

„Ihr wusstet das sie schwanger ist und trotzdem zeigt sie Anzeichen von Mangelernährung und selbst euch sollte es Bewusstsein das Stress in ihren Zustand nicht gut ist“, schrie nun Law ihn an. Es war das aller erste Mal das ich erlebte das Law die Stimme erhob und Bepos Reaktion zeigte das er dieses Verhalten von seinen langjährigen Freund ebenfalls nicht kannte. Ace packte Law am Kragen und funkelte ihn wütend an.

„Wegen dir musste ich sie zum Essen zwingen. Nach dem du sie ohne zu zögern raus geschmissen hast, hat sie sich verkrochen und fasst ununterbrochen geweint“, schrie er ihn an. „Wir haben sie zusammengebrochen, auf einem Gang vorgefunden.“

„Jungs klärt das später“, kam es streng von Doc, als ich mich auf dem Bett zusammenrollte. Zögerlich ließ mich Ace los und Law wandte sich schweigend mir zu. Bepo reichte ihn eine Tasche, die er getragen hatte. Sofort zog er einiges aus der Tasche.

„Clara, ich werde dir etwas gegen die Schmerzen spritzen, dann gebe ich dir etwas damit du schläfst“, sagte Law, während er eine Spritze aufzog. Vorsichtig drehte er mich auf den Rücken, schob den Ärmel hoch. Schließlich folgten der ersten Spritze zwei weitere.

„Gleich wird es besser“, sagte Law und strich mir die Haare aus dem Gesicht. Langsam klangen die Schmerzen ab und ich wurde immer müder.

„Bepo, würdest du bitte bei ihr bleiben“, sagte Law zu dem Bären, der sofort nickte. „Und wir sollten uns unterhalten.“

„Sehe ich genauso“, sagte Ace und während die beiden, mit Doc den Raum verließen. Bepo setzte sich, auf meine Bitte neben mich und ich kuschelte mich an ihn. Ich genoss seine wärme und schlief ein, als er mit seiner weichen Pfote über meinen Kopf streichelte.
 


 

Mit einem bekannten Geruch in der Nase wachte ich auf. Ich schlug die Augen auf und wollte mich sofort aufsetzten, doch sofort wurde ich wieder auf das Bett gedrückt.

„Bleib liegen“, meinte er ernst, doch ich verstand seine Wort nicht wirklich, den ich war mehr mit der Frage beschäftigt, wieso er bei mir war, vor allen alleine.

„Du musst dich die nächste Zeit schonen. Kein Stress und kein stundenlanges lernen“, sagte er ernst. „Ich denke wir sollten über die ganze Sache noch einmal reden.“

Ich nickte daraufhin nur schweigend. Er setzte wieder auf den Stuhl, der am Bett stand, zog seine Mütze auf den Kopf und fuhr sich durch die Haare.

„Meine Worte von vorhin tun mir schrecklich Leid“, sagte er nervös. „Ich habe überreagiert und vorschnell geurteilt. Es ist nur so das ich damals rot gesehen habe, als du sagtest das du von Doffy und mir weißt... Na ja, es war zwar ein kleiner Schock für mich als ich erfuhr das du Schwanger bist, aber ich freue mich!“

„Sag das bitte noch einmal“, sagte ich leise.

„Ich freue mich auf unser Kind“, sagte er und ehe er es verhindern konnte fiel ich ihn schon um den Hals. Er erwiderte meine Umarmung und zog mich vorsichtig auf seinen Schoss, auf den er mich setzte.

„Clara, versteh mich bitte nicht falsch, aber du weißt was ich vor habe“, sagte er ernst. „Ich liebe dich und das kleine, aber ich will euch in Sicherheit wissen. Ich habe es mit diesen Marco besprochen das du erst einmal hier bleiben wirst und ich so oft es geht herkomme.“

Unsicher nickte ich und wisch seinem Blick aus.

„Clara was ist los“, fragte er mich sofort.

„Es ist nichts“, antwortete ich ihn sofort.

„Wie oft hatten wir das, du kannst mich nicht anlügen“, sagte er, legte eine Hand auf meine Wange und drehte meinen Kopf zu ihn, damit ich ihn wieder ansah. Ich schwieg weiterhin.

„Ist es weil ich möchte das du hier bleibst“, fragte er mich, doch ich schüttelte nur den Kopf. Plötzlich setzte mich Law auf das Bett, sprang auf die Beine und stürmte aus dem Zimmer. Ohne zu zögern setzte ich ihn nach, aber holte ihn erst auf dem Deck ein. Grade noch rechtzeitig um zu sehen, wie er Marco ohne zu zögern, mit der Faust mitten ins Gesicht schlug. Erschrocken schrie ich auf, rannte zu den beiden und stellte mich mit ausgebreiteten Armen zwischen die beiden. Natürlich war Laws Tat nicht unbemerkt, so das das habe Schiff aussah als wohlen sie Law gleich anfallen.

„Was ist den jetzt los“, fragte Ace uns und stellte sich neben Marco.

„Das solltest du lieber ihn fragen“, antwortete Marco ihn wütend.

„Mich! Was hast du gemacht. Erst als du bei ihr warst, ging es ihr plötzlich so schlecht“, meinte Law kalt zu ihn. Sofort sah Ace, seinen Freund fragend an.

Stolz

„Ich habe keine Ahnung was das jetzt soll. Du hast doch zu uns gemeint das die Komplikation aufgetreten ist, weil sie massiven Stress ausgesetzt war“, sagte Marco ernst und sah Law an. Ace missachtete er einfach.

„Und du hast allen noch die Krone aufgesetzte, als was hast du getan“, fuhr Law ihn wütend an. „Und leugne es nicht. Du warst als einziger bei ihr!“

„Ich wollte nicht das es ihr schlecht geht, ich habe sie nur geküsst“, sagte Marco schuldbewusst. Kaum hatte er es gesagt musste ich Law davon zurück halten, ihn wieder anzugreifen.

„Wieso regst du dich auf, du warst es doch der sie von seinem Schiff schmiss“, meinte Marco, worauf ich nun rot sah. Ohne zu zögern verpasste ich beiden eine solche Kopfnuss das sie in die Knie gingen und sich die Köpfe hielten.

„Viel Glück“; meinte Ace plötzlich und brachte einige Schritte zwischen uns.

„Ihr zwei hört jetzt auf euch wie die Neandertaler zu benehmen“, fuhr ich die beiden wütend an. Law sah mich an und hob dann die Hände als Zeichen das er leise sein würde.

„Er ist doch...“, begann Marco und hatte im nächsten Moment meine Faust im Gesicht.

„Ihr zwei vertragt euch, oder ich kette euch zusammen und versenke euch im Meer“, schnauzte ich ihn an. Im nächsten Moment zog Ace mich von den Blonden weg und stellte sich vor mich.

„Ich hätte vielleicht sagen sollen das sie einen heftigen Schlag drauf hat wenn sie wütend ist“, meinte Ace und schob mich vorsichtig vor sich her unter Deck. Er brachte mich in die Küche, drückte mich dort auf eine Bank. Dann ging er in die Küche und kam breit grinsen. Fragend sah ich ihn an, grinste dann aber selber als er mir ein riesiges Stück Kuchen vor die Nase hielt. Sofort nahm ich ihn und schaufelte ihn in mich rein und stürmte dann in die Küche um mir noch mehr zu holen.

„Wo ist den deine Schwester“, fragte irgendwann jemand, während ich am Kühlschrank saß und es meinen Bruder gleich tat.

„Küche, sie hat Hunger“, meinte Ace. Ich indessen hatte bereits den halben Inhalt des Kühlschranks vernichtet. Als ich aufsah, sah ich Vista mit Shachi, Pinguin, Bepo, Jean und Izou.

„Kleines, was hast du schon alles gegessen“, fragte mich Izou, worauf ich nur mit den Schultern zuckte und biss in eine Hähnchenkeule, die am Vortag übrig geblieben war.

„Jetzt ist die Ähnlichkeit nicht mehr zu leugnen, du musst nur noch beim essen einschlafen“, lachte Vista.

„Oh, hin und wieder passiert mir das auch“, entgegnete ich ihn.

„Beim Sport scheinst du ja nicht eingeschlafen zu sein“, grinste Izou, worauf ich meine Hähnchenkeule zur Seite legte, zu ihn ging und vor ihn stehen blieb.

„Ich weis ja nicht ob du überhaupt noch weist wie dieser “Sport“ geht, aber ich kann dir verraten das mein sehr erregend“, meinte ich leise zu ihn. Er wurde sofort rot während die anderen leise lachten.

„Du Shachi, jemand der von all dem keine Ahnung hat sollte leise sein“, meinte ich grinsend zu ihn. Plötzlich quietschte ich erschrocken an, als ich hoch gehoben wurde und mich in einer Umarmung wieder fand. Ich fing an zu lachen.

„Weißt du was es wird“, fragte er mich grinsend, als er mich absetzte.

„Nein und ehrlich gesagt möchte ich mich überraschen lassen“, antwortete ich ihn grinsend. Plötzlich wurde ich wieder hoch gehoben, aber dieses Mal in Brautmanier. Ich sah verwundert in Laws Gesicht.

„Hatte ich dir nicht gesagt du sollst dich schonen und im Bett liegen bleiben“, fragte er mich vorwurfsvoll.

„Ich erinnere dich nur zu gerne daran, das du aus meinen Zimmer gestürzt bist, als wolltest du jemand im Meer versenken und außerdem hatte ich Hunger“, antwortete ich ihn.

„Was sollte das eben überhaupt“, fragte nun Ace interessiert.

„Er hat mich geküsst“, murmelte ich leise und ich merkte wie Law sich anspannte, weswegen ich ihn fest umarmte, weil ich nicht wollte das er mich alleine ließ und los stürmte.

„Meinst du das ernst“, fragte Vista überrascht. Ich nickte nur schweigend.

„Entschuldigt mich, aber ich muss mit jemand eine ernste Unterhaltung führen“, meinte Vista daraufhin.

„Warte, ich komme mit“, sagte Ace. Ehe wir uns versahen, hatten die beiden und Izou, den Raum verlassen und ich sah ihnen besorgt nach.

„Ich weis nicht was jetzt schlimmer ist, das die drei jetzt zu Marco gehen, oder ob du zu ihn gegangen wärst“, meinte ich

„Ich denke das es bei ihnen schlimmer für ihn ausgehen könnte“, entgegnete Law mit einen dieser speziellen lächeln. „So und du gehst jetzt zurück ins Bett!“

„Nein, ich werde erst noch einmal nach Phil sehen und dann geh ich vielleicht wieder ins Bett“, sagte ich ernst.

„Nichts da, du wirst ins Bett gehen und dich schonen“, meinte Law und setzte seinen Blick auf der keinen Widerspruch duldete. Aber ich wäre nicht Portgas D Clarissa, wenn ich von so etwas einschüchtern lassen würde.

„Aber ich könnte ruhiger schlafen wenn ich sicher wäre das mit seinen Wunden alles in Ordnung ist. Außerdem sind da noch die beiden Jungs, die wir gestern versorgen mussten“, meinte ich quengelnd.

„Du hast jemanden behandelt“, fragte Law mich überrascht.

„Ja, mein Vater hat zwei Mal auf meinen Bruder geschossen. Eine Kugel im Brustkorb, diese ist zum Glück in der Rippe stecken geblieben und eine Kugel in der Schulter. Diese ist leider im Gelenk stecken geblieben. Dann hatten wir noch zwei Jungs die aus der Rah gefallen sind, weil sie zu übermütig geworden sind“, antwortete ich ihn.

„Die hast sie behandelt“, fragte mich Pinguin überrascht.

„Ja, meinen Bruder und den mit dem gebrochenen Bein“, antwortete ich. „Doc meinte das ich ihn eine große Hilfe gewesen sei, als ich ihn geholfen habe.“

Plötzlich hob mich Law hoch und drückte mich Bepo auf den Arm. Zu diesen sagte er er solle mich auf mein Zimmer bringen und ging dann schnellen Schrittes aus den Raum.

„Was war das jetzt“, fragte ich verwirrt, doch Bepo entschuldigte sich nur und ging los. Seufzend sagte ich ihn wo er hin gehen musste, um zu meinen und Ace Quartier zu kommen. Die anderen drei kamen einfach mit und pflanzten sich auf Ace Bett, als der weiße Bär mich in mein Bett gelegt hatte.

„Und was machen wir jetzt“; fragte ich die vier gelangweilt.

„Habt ihr nicht irgendwo eine Gitarre herum stehen“, fragte mich Shachi grinsend.

„Irgendwo schon, aber keine Ahnung wo, ich verlaufe mich immer noch“, antwortete ich ihn grinsend.

„Kommst du wieder zu uns zurück“, fragte Jean Bart mich hoffnungsvoll.

„Erst einmal nicht“, antwortete ich ihn traurig. „Aber Law sagte das ihr so oft es geht vorbeikommen werdet.“

„Versprich uns vorsichtig zu sein“, meinte Pinguin besorgt.

„Werde ich, versprochen“, grinste ich die vier aufmunternd an.

„Denkst du wir können hier sein wenn das kleine kommt“, fragte mich Jean Bart.

„Ich weis es nicht, aber ich bin mir sicher das Law alles stehen und liegen lassen wird wenn er hört das das Kind sich auf den Weg macht“, antwortete ich ihn grinsend.

„Da kannst du sicher sein, den der Arzt hier auf dem Schiff ist ein inkompetenter Idiot“, erklang Laws Stimme in der Türe. Grinsend sah ich zu ihn.

„Für dich ist doch jeder andere Arzt ein inkompetenter Idiot“, meinte ich grinsend zu ihn und gab einen Kuss als er sich neben mich setzte.

„Nicht ganz, Ich muss zugeben das du wirklich gute Arbeit geleistet hast“, entgegnete Law und sah mich dabei ein wenig stolz an. „Ich denke ich kann dir in Zukunft beruhigt einiges an Arbeit abgeben.“

„Ist sie wirklich so gut“, fragte Shachi überrascht.

„Ja ist sie und habt ihr nicht eigentlich noch Aufgaben zu erledigen“, fragte Law sie. Ohne ein Wort zu sagen verschwanden die vier fasst fluchtartig aus dem Zimmer, was mich zum lachen bracht. Im nächsten Moment sah ich aber erstaunt an, als sich diese plötzlich auf meinen Schoss legte und ein Ohr an meinen Bauch hatte. Grinsend strich ich ihn durch die schwarzen Haaren.

„Es tut mir so Leid was ich dir angetan habe“, sagte er irgendwann und umarmte mich vorsichtig

„Ist schon gut, ich habe schließlich auch überreagiert“, erwiderte ich ruhig und genoss seine Nähe. „Ich Liebe dich Law!“

„Ich liebe dich auch“, sagte er und zog mich auf das Bett. Grinsend schloss ich die Augen und schmiegte mich an ihn

„Clara, möchtest du mich Heiraten, sobald ich Flamingo gestürzt habe“, fragte er mich. Überrascht und sprachlos schlug ich die Augen auf und starrte ihn an, bis ich anfing zu lachen und ihn stürmisch um den Hals fiel.

„Ja ich will“, antwortete ich ihn überglücklich und küsste ihn.

Saft

Zu Anfang ein paar Wort von mir. Es tut mir Leid das ich länger nicht mehr geschrieben habe, aber das wird sich nun ein wenig ändern. Aber vor allen hoffe ich das ihr mich bei dem neuen Kapitel nicht steinigen wollt.

Auch wollte ich mich für das ganze Feedback von euch bedanken.

Na dann viel Spaß

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Die ganze Nacht war er bei mir geblieben. Küsste mich, liebkoste mich und gab mir das Gefühl von Geborgenheit. Sicher würde mir die Zeit der Trennung schwer fallen, doch um so mehr wollte ich die Zeit die wir gemeinsam verbringen konnten genießen.

 

Doch irgendetwas war seltsam als ich wach wurde. Ich spürte die Sonne auf meiner Haut, hörte die Möwen laut kreischen. Schlagartig riss ich die Augen auf und setzte mich schwungvoll auf. Erst jetzt bemerkte ich den fechten Sand unter mir. Ich befand mich an einen Strand. Panisch sah ich mich um, konnte aber weit und breit niemanden sehen. Entsetzt sprang ich auf die Beine und fing an zu laufen. Verzweifelt umrundete ich die Insel auf der ich mich befand. Sie war nicht besonders groß und innerhalb einer Stunde kam ich wieder an die Stelle an der ich aufgewacht war.

Fertig mit den Nerven setzte ich mich auf einen Stein, zog die Beine an, umschlang sie mit den Armen und konnte die Tränen nicht mehr zurück halten. Ich war mir sicher das mein Vater wieder einmal dahinter steckte. Was sollten ich den machen. Ich war auf einer einsamen Insel, von der ich nicht weg kam und selbst wen, war ich wahrscheinlich wieder durch die Zeit gereist, aber selbst wenn nicht konnte sich wahrscheinlich keiner mehr an mich erinnern.

 

„Kleine, wieso weinst du den“, fragte mich irgendwann eine Stimme. Erschrocken sah ich auf und sah die Person mit großen Augen an. Vor mir stand Whitebeard, doch er sah jünger aus, als am Tag der großen Schlacht.

„Wie kommst du den hier her“, fragte er mich freundlich.

„Das war mein Ziehvater, mit seiner Teufelskraft“, antwortete ich und wischte energisch die Tränen weg. „Er kann Menschen durch die Zeiten schicken. Er zog mich auf, in der Hoffnung ich würde wie er zur Marine gehen, doch ich bin Piratin geworden.

„Das hört sich ja schlimm an“, sagte er freundlich und setzte sich neben mich.

„Welches Jahr haben wir“, fragte ich ihn verzweifelt und als er mir antwortete brach ich fasst wieder in Tränen aus. Ace war grade erst zwölf.

„Wen du möchtest kannst du mit mir kommen und wir werde sicher eine Lösung finden“, schlug er mir vor.

„Ich glaube nicht das sie mich am Bord habe wohlen“, antwortete ich unsicher und spielte nervös mit den Saum meiner kurzen Hose. „Ich bin schwanger und... nun es ist nicht so leicht... ich bin Gol D Rogers Tochter.“

Plötzlich fing der riesige Mann schallend an zu lachen.

„Ich habe mir gleich gedacht das du mir irgendwie bekannt vorkommst und ich hätte niemals gedacht das ich jemals das Kind meiner Rivalen kennen lernen,“ lachte er.

„Oh du wirst in ein paar Jahren auch meinen Bruder kennen lernen“, entgegnete ich ihn mit einen schwachen lächeln. „Wir sind Zwillinge.“

„Ihr seid zwei“, fragte er mich nun überrascht. „Wen Roger davon wüsste würde er vom glauben abfallen.“

„Ich hätte nur die bitte, das es niemand erfährt“, sagte ich unsicher.

„Ich versteh dich schon, vor allen wegen dem kleinen“, entgegnete er freundlich. „Du darfst gerne mit mir kommen und wir werden dir schon helfen. Grade jetzt solltest du nicht alleine sein. Ich nehme mal an das der Vater ein Pirat ist.“

„Ja und vielen Dank“, sagte ich müde.

„Da dann komm“, meinte er stand auf und bevor ich aufstehen konnte hob er mich mit Leichtigkeit wie ein Kind hoch. Erschrocken quietschte ich auf, worauf er anfing zu lachen. Mit sicheren Schritten ging er los und nach fünf Minuten tauchte in einer Bucht die Moby Dick auf, die mir zuvor gar nicht aufgefallen war. Aber nun befanden sich auch einige Piraten am Strand, die sich zuvor nicht dort befunden hatten. Zu meinen eigenen erstaunen war unter ihnen auch Marco, Jozu, Vista und Mann mit einer braunen Haartolle, von dem ich annahm das es Thatch war.

„Wenn hast du den da gefunden“, fragte Thatch grinsend, worauf mich Whitebeard vorsichtig auf die Füße stellte.

„Stimmt, wie heißt du eigentlich“, fragte mich der Käpt´n.

„Portgas D Clarissa, aber Freunde nennen mich Clara“, lachte ich und setzte meinen Hut auf, bei dem ich mich fragte wieso ich ihn bei mir hatte.

„Was machst du den hier alleine, auf dieser einsamen Insel“, fragte mich Jozu. Whitebeard erklärte ihnen meine Situation, lies dabei aber außer acht wer mein Vater war und das ich schwanger war.

„Na dann, herzlich Willkommen bei uns“, lachte Thatch und auch die anderen Piraten begrüßten mich alle.

„Na das schreit nach einer Feier“, meinte Whitebeard mit einem breiten grinsen. „Und die Kleines bekommst Saft.“

„Ich ja gut“, lachte ich, dabei entging mir aber nicht Marcos musternder Blick. Nach und nach wurden Fässer und Essen an den Strand geholt. Sie versuchten auch Lagerfeuer zu entzünden, hatten dabei aber Probleme da sie nur feuchtes Holz finden konnten. Grinsend trat ich an einen der Holzhaufen und entzündete diesen mit einen großen Feuerball.

„Das ist ja der Wahnsinn“, meinte Thatch grinsend zu mir.

„Mhm, ist ganz nützlich“, entgegnete ich ihn und entfernte mich ein wenig von ihn, da mir seine Fragen ein wenig unangenehm war. Ich setzte mich ein wenig entfernt von den feiernden Piraten auf einen Baumstamm und sah nachdenklich auf das Meer hinaus. Zu meiner Erleichterung ließ man mich auch eine ganze Zeit alleine, bis ich schließlich anfing leicht zu zittern. Es wurde immer frischer und da ich ein Trägershirt, zu der kurzen Hose trug wärmte es nicht grade. Schon in den letzten Tagen war mir aufgefallen das mich meine Teufelskräfte nicht mehr immer wärmte.

„Du solltest ans Feuer kommen“, hörte ich Marco sagen. Erschrocken sah ich auf und sah ihn neben mir.

„Mhm, gleich“, antwortete ihn und wandte wieder mein Blick ab, doch er ging nicht, sondern setzte sich neben mich.

„Ich kann ja verstehen das die ganze Sache nicht ganz leicht für dich ist, vor allen in deinem Zustand“, meinte er mit seiner ruhigen Art.

„Ich weis, es ist aber nur ein wenig viel im Moment für mich“, entgegnete ich und legte wieder ein wenig unbewusst meine Hand auf meinen Bauch.

„In welchen Monat“, fragte er mich grinsend und sah auf meinen Bauch.

„Dritter“, sagte ich grinsend und ein wenig stolz schwang in meine Stimme mit. „Und ich bin Whitebeard und euch wirklich dankbar das ich bei euch bleiben darf.“

„Wir können doch keine schwanger junge Frau alleine lassen und wir werden auch mal sehen was wir wegen deines Ziehvater tun können“, sagte er freundlich. Entgeistert, aber auch dankbar sah ich ihn an.

„Vielen dank Marco“, grinste ich ihn breit an. Zusammen mit ihn stand ich nun auf, ging zum Feuer und setzte mich zu den anderen ans Feuer. Marco setzte sich zu meiner Verwunderung wieder neben mich.

„Clara, erzähl doch mal etwas von dir“, meinte irgendwann Vista freundlich.

„Was wollt ihr den wissen“, entgegnete ich ein wenig überfordert.

„Na hast du Geschwister und was hast du so in der letzten Zeit gemacht“, mischte sich nun auch ein Pirat ein den ich nicht kannte.

„Ich habe fünf Geschwister. Meinen Zwillingsbruder Ace, dann Sabo, Ruffy, und die beiden Zwillinge Zack und Phil“, antwortete ich ihn grinsend. „Na ja und was die letzte Zeit angeht, die war ein wenig turbolend. Ich habe dresche kassiert, weil ich mich überschätzt habe, hab viel trainiert und habe mich mit zwei Marineadmirälen angelegt. Einen habe ich das zu verdanken!“

Bei meinen letzten Satz fasste ich an die Brandwunde an meinem Arm.

„Aber bist du nicht feuerfest“, fragte mich Thatch ernst.

„Nicht gegen Magma“, antwortete ich ihn.

„Hast du dich etwa mit Akainu angelegt“, fragte mich Jozu erschrocken.

„Er wollte meinen Bruder hinrichten lassen“, antwortete ich und fing ohne es zu wohlen an zu weinen.

„Wie“, begann Thatch, doch Marco fiel ihn ins Wort das er leise sein sollte. Zu meinen erstaunen nahm Marco mich in den Arm und redete mich beruhigenden in den Arm, doch ich weinte nur noch mehr los. Plötzlich bekam ich wieder Unterleibsschmerzen, worauf ich mich wieder verkrampfte. Plötzlich übertönte Whitebeards Stimme die ganze Party, als er nach dem Arzt rief. Sofort kam ein mir fremder Mann auf uns zu, doch als er meinen Arme von meinen Bauch ziehen wollte zuckte ich zurück.   

„Ist schon gut, er muss aber nach dem kleinen sehen“, beruhigte mich Marco, trennte die Umarmung, aber hielt trotzdem meine rechte Hand. Unsicher nickte ich und der Arzt tastete vorsichtig meinen Bauch ab und in dem Moment wurde die Schmerzen schlimmer.

„Sie muss schnell auf die Moby Dick“, meinte der Arzt daraufhin nachdrücklich. Kurz darauf brachten sie mich auf die Moby Dick, Jozu, Vista, Thatch, der fremde Pirat, Whitebeard und Marco waren besorgt mit gekommen und warteten während der gesamten Behandlung vor der Türe. Kaum das Nick, wie der Arzt hieß, ihnen sagte das er fertig wäre, drängten Raum. Durch die Schmerz.- und Beruhigungsmittel war ich ein wenig schläfrig.

„Was hat sie den“, fragte Thatch besorgt.

„Ist es in Ordnung wenn ich es ihnen sage“, fragte Nick mich, worauf ich müde nickte. „Clara zeigt Anzeichen von Magelernährung und durch zu viel Stress, versucht ihr Körper die zusätzliche Belastung los zu werden.“

„Soll das heißen sie hat eben beinahe ihr Kind verloren“, fragte Marco erschrocken.

„Ja und sie sagte mir das es vor einigen Tagen schon einmal passiert ist“, antwortete er besorgt.

„Was hat Vater gemacht“, fragte nun Whitebeard wütend.

„Wir hatten uns kurz zuvor gestritten und er war erst nicht sehr begeistert von der Schwangerschaft, hat sich schließlich aber doch gefreut“, antwortete ich unsicher. „Er war mein Käpt´n und ich hatte einige Sachen gesagt die nicht grade ohne waren, weswegen er mich aus der Mannschaft schmiss. Ich kam mit meinen Bruder bei Shanks unter, aber die ganze Sache machte mir schwer zu schaffen und Ace musste mir wirklich gut zureden damit ich esse. Als es raus kam das ich schwanger bin hat uns alle ein wenig überfordert!“

„Sekunde, Shanks? Meinst du den roten Shanks“, fragte der fremde Pirat.

„Ja, wenn den sonst“, antwortete ich verwundert und zog die Decke etwas enger um mich. „Er hat ein Zeit lang mit mir trainiert.“

„Du hast mit Shanks trainiert“, fragte nun Marco ungläubig, was mich grinsend nicken ließ.

„Wenn kennst du den noch alles“, fragte nun Whitebeard, aber man sah ihn an das er immer noch wütend auf Law war.

„Na ja, es ist ja nicht so das sie sich jetzt an mich erinnern könnten, immerhin war das in der Zukunft“, meinte ich und führ mir durch die Haare. „Ich habe Jimbei, Rayleigh, Shanks, einige von euch und einige Piraten, die jetzt aber noch Kinder sind kennen gelernt.“

„Meinst du Silvers Rayleigh“, fragte Whitebeard ungläubig.

„Klar, er erfreut sich bester Gesundheit. Anders als die Marine behauptet lebt Rogers gesamte Mannschaft noch. Der alte hat sich selber der Marine gestellt“, antwortete ich. „Mehr weis ich aber nicht da ich Rayleigh nicht besonders mag.“

„Ich denke Mal du hast uns noch viel zu erzählen, aber nun solltest du dich etwas ausruhen“, meinte Whitebeard in einem väterlichen Ton. Unsicher nickte ich, sah aber dann Marco verwundert an als dieser meinte er würde noch da bleiben bis ich eingeschlafen sei. Beim rausgehen grinsten die anderen noch. Marco setzte sich dann neben mir und schwieg einfach nur, doch das reichte mir. Ich wollte einfach nicht alleine sein.

Gefühlsausbruch

Ich hatte bis zum Mittag durchgeschlafen und als ich aufwachte war die Krankenstation verwaist. Kaum das ich die Beine aus dem Bett schwang, fing mein Magen an sich lautstark zu melden, was nicht verwunderlich war, da ich am Vortag nichts gegessen hatte. Eilig schlüpfte ich in meine Stiefel und machte mich auf die Suche nach etwas essbaren, doch wie sollte es anders sein verließ ich mich wieder einmal auf dem riesigen Schiff. Schließlich kam ich irgendwie zum Deck, auf dem  überall Piraten ihrer Arbeit nach gingen.

„Ah, du bist aufgewacht“, begrüßte mich eine freundliche Stimme. Ich sah mich um und sah ein mir unbekannten Piraten auf mich zu kommen.

„Ich kann mich auch gerne wieder hinlegen gehen“, entgegnete ich ihn schlecht gelaunt.

„So war das nun auch nicht gemeint“, lachte er.

„Ja ja versteh schon! Wie heißt du eigentlich“, fragte ich ihn interessiert.

„Oh Story, mein Name ist Drake, ich bin Kommandant der zweiten Division“, antwortete er mir freundlich. Nachdenklich sah ich ihn nun an, da ich mich fragte was ihn passieren würde, so das Ace seinen Platz einnehmen konnte.

„Bist du dir schon wieder deinen hübschen Kopf am zerbrechen“, erklang nun eine zweite Stimme. Ich brauchte erst gar nicht aufsehen um sie als die Stimme des Blonden Vize zu erkennen.

„Wenn nicht dafür, wofür ist er den dann gut“, fragte ich ihn trocken. „Oder willst du damit sagen das Frauen nur hübsch aussehen dürfen.“

„So meinte ich das doch gar nicht“, meinte er sofort beschwichtigend.

„Schon klar“, entgegnete ich ihn grinsend. „Ich wollte dich nur aufziehen.“

„Du bist mir ja eine“, lachte Drake.

„Da fehlt mir ein, das wollte ich dich gestern schon fragen. Welche Position hattest du in deiner alten Mannschaft“, fragte mich Marco.

„Ich habe Law geholfen. Ich bin angehende Ärztin, aber ansonsten kann ich auch fasst alles, bis auf Navigieren, machen wenn man es mir vorher zeigt“, antwortete ich ihn.

„Ärztin“, fragte Drake ungläubig nach.

„Mhm, ich interessiere mich stark für die Chirurgie, was nach den auf dem Schiff anfallenden Krankheiten, eigentlich am meisten gebraucht wird“, antwortete ich ihn. Plötzlich fasste Marco mich an der Hand und zog mich hinter sich her einmal quer über das Deck. In der nähe von Whitebeards Thron blieb er bei zwei Männer stehen, die ein wenig lädiert aus sahen und sich scheinbar aus irgendeinen Grund geprügelt hatte.

„Sieh sie dir mal an, ich wollte grade Nick holen, als du gekommen“, meinte Marco zu mir. Schweigend nickte ich und kniete mich vor einen der Männer der sich die Schulter hielt. Wortlos tastete ich seine Schulter ab und schließlich forderte ich Marco auf, den Kerl fest zu halten. Mit einem kräftigen Ruck und einem lauten knacken beförderte ich das Schultergelenk zurück an seinen Platz. Bei meiner Behandlung schrie der Kerl schmerzhaft auf.

„Was sagt uns das? Man prügelt sich nicht und nun geh dir was zu kühlen für deine Schulter holen. Die nächsten Tage nur vorsichtig belasten und sollten die Schmerzen zu stark sein hol dir bei Nick ein Schmerzmittel“; sagte ich kalt zu den Kerl. Dieser nickte Wortlos und machte sich schnell davon, daraufhin wandte ich mich an den zweiten. Kurz untersuchte ich ich ihn, richtete seine gebrochene Nase, aber seine Platzwunde, an der Schläfe war da nicht so schnell zu beheben.

„Mitkommen“, sagte ich, während ich aufstand, doch der Kerl machte keine Anstalten sich zu bewegen. „Nun mach schon, oder ich sorge dafür das ich nicht nur dein Gesicht nähen muss.“

Blitzschnell sprang der Kerl auf und rannte los. Daraufhin hörte ich Whitebeard lachen. Ich sah kurz grinsend zu ihn und machte mich dann auf den Weg zur Krankenstation, wo der Kerl bereits brav sitzend auf der Liege, wartete. Was mich allerdings etwas wunderte war das Marco mir gefolgt war, doch davon ließ ich mich nicht beirren. Ich wusch mir die Hände, suchte mir alles zusammen, zog die Handschuhe an und betäubte dann erst einmal mit einer Spritze die Wund. Dann reinigte ich sie sorgfältig und nähte sie dann.

„So, wir sind fertig. Du solltest die nächsten Tage nicht zu lange Duschen, sonst könnte die Naht aufreißen. Komm in zehn Tagen zum ziehen der Fäden zu Nick oder mir“, meinte ich zu ihn. Er nickte, bedankte sich und verließ fasst fluchtartig die Krankenstation. Seufzend stand ich dann auf, reinigte mein Werkzeug, räumte es dann wieder weg, zog die Handschuhe aus und warf sie anschließend in die Mülltone. Erst da bemerkte ich Marcos nachdenklichen Blick. Die ganze Zeit hatte er am Türrahmen gelehnt und mich beobachtet.

„Stimmt etwas nicht“, fragte ich ihn.

„Das hast du nicht zum ersten Mal gemacht oder“, fragte er mich daraufhin.

„Eine Naht gesetzt habe ich nicht das erste Mal, eine gebrochene Nase und eine Luxation der Schulter habe ich hingegen das erste Mal behandelt“, antwortete ich ruhig. „Ich konnte in der Kindheit meine Ziehvater im Krankenhaus beobachten, habe viel gelesen und wie gesagt Law ist ein hervorragender Arzt und hat mir viel beigebracht.“

„Komm mit“, meinte nun Marco.

„Nein“, entgegnete ich trocken, worauf Marco mich fragend ans. „Das kann warten bis ich was gegessen habe. Ehrlich gesagt habe ich eine riesen Hunger und ehrlich gesagt war ich nur auf dem Deck, weil ich mich auf der Suche nach etwas essbaren verlaufen habe.“  

„Oh“, kam es nun von Marco und er fing an zu grinsen. Er bedeute mir ihn zu folgen und wenig später hatte er mich in den Speiseraum geführt, der an die Küche angrenzte.

„Was macht ihr den schon hier, essen gibt erst in einer halben Stunde“, begrüßte und Thatch der grade aus der Küche kam, als wir eintraten.

„Hättest du vielleicht jetzt schon etwas, Clara hat Hunger“, fragte Marco grinsend den Koch.

„Setzt euch“, antwortete Thatch daraufhin grinsend und verschwand wieder in der Küche. Kaum das wir uns gesetzt hatten kam er vollbeladen mit essen zu uns und stellte mir drei prall gefühlte Teller vor die Nase. Bei den Duft des Essens fing ich fasst an zu sabbern und ich wartete nicht lange, bis ich mich daran machte die Speisen zu vernichten. Dabei entgingen mir nicht die entgeisterten Blicke der beiden Männer, aber das war mir egal.

„Wow, wo steckst du das alles hin“, fragte Thatch mich grinsend, als ich alles vernichtet hatte.

„Hab einen schnellen Stoffwechsel, daher habe ich normalerweise eigentlich ständig Hunger“, antwortete ich lächelnd und wurde ein wenig rot, als ich meine nächste Frage stellte. „Kann ich vielleicht noch was haben?“

„Natürlich“, meinte Thatch lachend und eilte schon in die Küche. In der Zwischenzeit kamen schon die ersten zum Mittagessen.  Unter ihnen war auch die anderen Kommandanten, sowie Whitebeard. Als dann Thatch wieder kam und mir noch einmal drei voll beladene Teller vor die Nase stellte, sahen mich die anwesenden fragend an.

„Willst du das etwa alles essen“; fragte mich Vista.

„Was dagegen“, fuhr ich ihn an und machte mich dran auch das andere Essen zu vernichten.

„Also das nenne ich Mal einen gesunden Appetit“, lachte Thatch und setzte sich neben mich.

„Wie passt das alles in eine so kleine Person“, fragte Jozu erstaunt.

„Ich bin nicht klein! Was kann ich bitte dafür das ihr alle solche Riesen seid“, zickte ich ihn an.

„Na auf den Mund gefallen bist du schon mal nicht und eben als du die beiden behandelt hat, ist mir ein eiskalter Schauer über den Rücken gelaufen“, meinte Vista grinsend. „Ich wusste gar nicht das du eine Ärztin bist.“

„Angehend“, entgegnete ich ihn. „Ich habe noch viel zu lernen, immerhin habe ich meinen Bruder versprochen die beste Ärztin zu werden!“

„Du gibst dich nicht mit kleinen Zielen zufrieden“, mischte sich nun auch Marco ein.

„Wozu, nur große Ziele lassen uns über uns hinauswachsen“, sagte ich und schob den letzten halbvollen Teller von mir. „Es wird immer jemand geben der ein klein wenig mehr weiß oder ein klein wenig besser als man selber ist. Genau das lässt einen voranschreiten und man arbeitete immer weiter an sich selber um sein Ziel zu erreichen.“

„Und was ist noch dein Ziel, außer eine gute Ärztin zu werden“, fragte Thatch mich worauf ich leise lachen musste.

„Ich will die beschützen die mir wichtig sind und eines Tages werde ich meinen Vater übertreffen“, antwortete ich. „Ich träume davon irgendwann hoch erhobenen Hauptes aus seinem Schatten hervor zu treten und jeder wird meinen Namen kennen.“  

Im nächsten Moment rief Whitebeard nach mir, worauf ich verwundert aufstand und zu ihn ging. Im nächsten Moment quietschte ich erschrecken auf, als er mich er mich hoch hob und einfach auf seinen Schoss setzte. Fragend sah ich zu ihn auf.

„Wer ein Mitglied meiner Mannschaft“, meinte er freundlich zu mir. „Wir werden dich unterstützen und so weit es uns möglich ist helfen.“

„Unter eine Bedingung gerne. Wenn ich irgendwie einen weg finde wieder in meine Zeit zurück zu kommen, werde ich euch verlassen, auch wenn es mir sicher schwer fallen wird“, antwortete ich ihn.

„Natürlich“, lachte er und zerzauste mir plötzlich meine Haare. Beleidigt schob ich seine Hand weg und versuchte mein Haare wieder zu bändigen.

„Du bist blöd“, meinte ich eingeschnappt zu ihn, worauf er anfing zu lachen.

„Ist sie nicht süß“, lachte er.

„Ich bin nicht süß“, beschwerte ich mich laut stark, doch nun fingen auch einige der anderen an zu lachen. „Ihr seid doch blöd.“

Ich versuchte von seinen Schoss runter zu klettern, wobei ich mir vor kam wie ein kleines Kind, doch Whitebeard hielt mich einfach fest. Als ich ihn daraufhin die Arme verschränkte und in böse ansah, erwiderte er meinen Blick mit einen überbreiten grinsen.

„Es ist beschlossen, ab heute bist du meine kleine Enkeltochter“, meinte er. Kaum hatte er seine Worte ausgesprochen, fiel mir wirklich alles aus dem Gesicht. Im nächsten Moment fing ich Mal wieder an zu heulen. So langsam verfluchte ich diese verdammten Hormone. Daraufhin versuchte mich Whitebeard ein wenig hilflos zu beruhigen, aber ich heulte nur noch mehr los.

„Ich denke sie freut sich, sie ist denke ich grade nur etwas überfordert“, meinte Thatch. „Ich habe mal gelesen das schwanger Frauen sehr emotional reagieren.“

„Seid wann bist du bitte der Frauenversteher“, fragte Marco ihn nun, während Whitebeard mich einfach vorsichtig in den Arm nahm.

„Du musst ja nichts alles wissen“, lachte der braunhaarige. Ich hatte mich indessen wieder etwas beruhigt, als dann Nick in den Raum kam.

„Mit dir muss ich reden“, meinte aufgebracht und schon fing ich wieder an zu heulen.

„Sie hatte sich grade beruhigt“, fuhr Vista den Arzt an und verpasste ihn eine Kopfnuss.

„Ich will sie doch nur als Ärztin haben, ich habe eben mit den beiden Jungs geredet und sie hat wirklich sehr gute Arbeit geleistet“, verteidigte sich Nick.

„Ist das war“, fragte Whitebeard und versuchte gleichzeitig mich wieder zu beruhigen. Nick musste wohl genickt haben, den auch Marco stimmte ihn zu.

„Was sagst du den dazu“, fragte mich mein neuer Opa.

„Ich würde sehr gerne Nick helfen, schließlich will ich Ärztin werden um andere helfen zu können“, antwortete ich und wischte mir mit den Handrücken über die Wange.

„So und nun wird nicht mehr geweint“, meinte Marco, als Whitebeard mich vorsichtig runter ließ.

„Ist ja gut“, entgegnete ich grinsend.

„Na dann, entführe ich sie ein paar Stunden“, meinte Nick und wenig später saß ich mit ihn zusammen im Behandlungszimmer und wir unterhielten uns über verschiedene Krankheiten und um allerlei Behandlungsmethoden.   

Photo

„Lebt ihr beiden noch“, riss uns irgendwann Drakes Stimme, aus einer hitzigen Diskussion über die Dokumentation von Behandlungen, was Nick gar nicht tat.

„Noch“, meinte ich, stand auf und rauschte aus dem Raum. Wütend darüber das Nick nicht in geringsten Einsicht zeigte, stapfte ich durch die Gänge, bis ich nach einigen Umwegen schließlich ans Deck schaffte. Ich ging so unbemerkt wie es mir möglich war über das Deck und lehnte mich am Heck auf die Reling. Nachdenklich sah ich auf das ruhige Meer hinaus und spielte dabei mit meinem Hut. Ich muss an meine Freunde, an meinen Bruder und an Law denken. Ich vermisste sie sehr, auch wenn ich nicht mehr alleine war.

„Du denkst an sie“, erklang eine mitfühlende Stimme in meinem Rücken.

„Dir würde es nicht anders gehen, wenn du von deiner Familie hier getrennt wärst und nicht wüsstest du wieder zu ihn kommen könntest“, entgegnete ich ihn und drehte mich zu ihn um.

„Du hast Recht“, sagte er ernst, trat neben mich und lehnte sich selber an die Reling. Ich sah ihn einen Moment an und konnte einfach nicht anders. Ich stieß mich von der Reling an, trat vor ihn und als er mich fragend an sah zerzauste ich ihn kräftig seine, ohnehin bescheidene Frisur. Er versuchte mich sofort fest zu halten, doch ich drehte mich um und rannte los. Schimpfend rannte er hinter mir her, während ich lachend einmal quer über das gesamte Deck rannte. Die anderen sahen uns dabei entgeistert zu. Schließlich bekam er mich zu fassen, als ich die Türe öffnen wollte, die unter Deck führte. Marco warf mich schwungvoll über seine Schulter, dabei fiel ich hinten wieder runter. Daraufhin verlor er allerdings sein Hemd und ich saß mit dieses in der Hand auf dem Deck.

„Könnt ihr das bitte in eurer Kajüte weiter führen“, erklang Thatch Stimme plötzlich. Erschrocken sah ich auf und sah den braunhaarigen Koch keine zwei Meter von uns entfernt stehen und neben ihn stand noch Drake und Vista.

„Es ist nicht so wie ihr denkt“, kam er sofort von Marco, dabei wurde er sogar etwas rot.

„Ach nein wie den dann“, fragte Thatch mit einem dreckigen grinsen, während Vista mir auf die Beine half.

„Na sie hat...“, sammelte Marco völlig untypisch für ihn.

„Hey, ich bin hier das Opfer“, sagte ich und sah ihn mit großen anschuldigenden Augen an, daraufhin fing er nur noch mehr an zu stammeln.

„Ist er nicht süß“, lachte ich und zog wie selbstverständlich sein Hemd an.

„Hey das ist meins“, meinte er.

„Falsch, das gehört jetzt mir, sieh es als Kriegsbeute“, lachte ich. Der Blonde sah mich sprachlos an. Ich machte einen Satz auf ihn zu, zerzauste wieder seine Haare und lachte dabei laut. Als er mich fest halten wollte wisch ihn aus und versteckte mich hinter Vista.

„Tut mir Leid, ich wollte nur wissen ob die Blonde Ananas auf deinen Kopf, auch stachelig ist“, lachte ich

„Der ist gut“, meinte Thatch lachend, während Marco mich nur noch sprachlos ansah. Ich grinste ihn an, sprang blitzschnell auf Thatchs Rücken und zerzauste ihn kräftig die Haare. Das Ergebnis sah zum totlachen gut aus. Sofort versuchte der braunhaarige mich von seinem Rücken zu bekommen, doch ich klammerte mich wie ein Affe an ihn.

„Was ist den heute mit ihr los“, fragte Drake, als er zusammen mit Vista versuchte mich von Thatchs Rücken zu bekommen.

„Verdammt, jetzt lass los“, schimpfte Thatch.

„Ich will aber nicht“, lachte ich laut, doch plötzlich spürte ich wie mir jemand meinen Hut abnahm.

„Hey, gib ihn wieder“, schrie ich auf, ließ Thatch los und sprang hoch um meinen Hut wieder zu bekommen, den Marco am ausgestreckten Arm, nach oben hielt.

„Das ist gemein, wieso müsst ihr auch alle so verdammt groß sein“, beschwerte ich mich und sah ihn mit einen vernichtenden Blick an, als ich merkte das ich nicht an meinen Hut kommen würde.

„Du bist einfach zu klein“, meinte Marco grinsend und setzte mir meinen Hut wieder auf, behielt, aber eine Hand auf diesen. Unsicher sah ich zu ihn auf, wurde im nächsten Moment aber knallrot, als mein Magen laut stark nach Nahrung schrie.

„Na da hat aber jemand Hunger“, lachte Thatch.
 

Wenig später saßen wir zusammen beim Abendessen. Dabei hing ich allerdings wieder meinen Gedanken nach. Auch nach dem Essen war ich ganz in meinen Gedanken und ging zurück an den. Den Weg dorthin kannte ich mittlerweile einigermaßen.

Schließlich setzte ich mich mit den Rücken an die Reling, zog die Beine leicht an. Ohne etwas dagegen tun zu können kamen mir wieder die ganzen Ereignisse in den Kopf. Doch nach einiger Zeit hatte ich ein seltsames Gefühl, weswegen ich aufstand und mitten auf das Deck trat. Wenn ich dort so, ließ mich leicht grinsen. Es war Shanks und scheinbar hatte er etwas angegeben, den einige Mitglieder der Mannschaft lagen bewusstlos auf dem Boden. Grinsend schüttelte ich den Kopf und trat neben Marco, der in der Nähe von Whitebeard stand.

„Wo warst du“, fragte er mich leise.

„Ich war auf dem hinteren Teil des Decks“, antwortete ich ihn ebenfalls leise, als ich mich plötzlich beobachtet fühlte. Ich sah mich um und merkte das die beiden Kapitäne zu mir sahen und mir mein neuer Großvater bedeute zu ihn zu kommen. Ich war ein wenig unsicher, was Marco merkte, meinen Hand nahm und mich mit sich zu den beiden zog. Ein wenig unsicher versteckte ich mich hinter Marco als wie bei den beiden angekommen waren.

„Du brauchst keine Angst vor mir zu haben“, meinte Shanks grinsend.

„Bilde dir nichts ein, als hätte ich vor dir Schiss vor dir“, entgegnete ich biestig.

„Ach wirklich“, lachte Shanks munter.

„Bild dir nichts ein“, fauchte ich ihn an.

„Die kleine ist ja niedlich“, lachte Shanks, wobei bei mir der Kragen platzte. Blitzschnell packte ich ihn am Ohr und zog ihn zu mir herunter.

„Hör mir jetzt einmal genau zu Shanks. Ich bin weder niedlich noch klein, damit wir uns verstehen“, fuhr ich ihn wütend an und ließ ihn dann wieder los. Erstaunt sah er mich an, richtete sich auf und rieb sich das Ohr.

„Du solltest meine Enkelin nicht Ärgern, sie weiß sich zu wehren“, lachte Whitebeard, während Marco verzweifelt versuchte sein lachen zu unterdrücken.

„Marco lass es raus, sonst platzt du uns noch und ich mache die Sauerei dann nicht weg“, meinte ich trocken zu dem Blonden.

„Enkelin“, fragte Shanks entgeistert.

„Du hättest wissen müssen das du vorsichtig bei ihr sein muss, schließlich hat sie dein Hacki ausgehalten“, erklang Bens Stimme der auf uns zu kam.

„Hallo Ben“, strahlte ich ihn an ohne nach zu denken, worauf er und Shanks mich erstaunt ansahen.

„Kennen wir uns, du kamst mir von Anfang an irgendwie bekannt vor“, fragte Shanks, was mich dazu veranlasste mich wieder unsicher hinter Marco zu stellen. Hilfesuchend sah ich zu Whitebeard, der mir aufmunternd zunickte.

„Ich bin die Tochter deines ehemaligen Käpt´ns“, sagte ich leise. Daraufhin fiel den beiden alles aus dem Gesicht. Im nächsten Moment schrie ich erschrocken auf, als mich Shanks stürmisch umarmte und ich den Boden unter den Füßen verlor. Doch plötzlich stellte er mich auf die Füße und sah mich mit großen Augen an.

„Warst du das“, fragte nun Shanks und sah Marco mit einem vernichtenden Blick an.

„Ganz ruhig roter. Er ist nicht der Vater des Kindes“, lachte ich leise. Ein wenig unsicher erzählte ich ihn in groben Zügen von meiner Vergangenheit.

„Wenn ich deinen Ziehvater in die Finger bekomme bringe ich ihn gnadenlos um“, meinte Shanks wütend.

„Stell dich hinten an“, entgegnete Marco ernst und zu meine Verwunderung legte er einen Arm um meine Taille und zog mich ein wenig zu sich. Erstaunt sah ich ihn an. Ich war im Moment ein wenig mit der Situation überfordert, was Ben merkte.

„Diskutiert das ein anderes Mal aus“, sagte Ben streng.

„Ist ja gut. Hast du vielleicht ein Photo von deinem Stiefvater“, fragte mich Shanks seufzend.

„Ja“, sagte ich und holte meine Geldbörse heraus, in der ich einige Photos aufbewahrte. Kurz suchte ich dann und fand ein gemeinsames Familienphoto, von mir, meinen Zieheltern und meinen beiden kleinen Brüdern. Auf dem Photo war ich vierzehn und zeigte deutlich das ich keine Lust auf dieses Bild hatte.

„Das ist er“, meinte ich reichte das Bild, Shanks, der es dann Ben gab, der es wiederum Whitebeard gab, bis es bei Marco ankam. Marco gab es mir schließlich wieder und ich wollte es wieder zurück stecken, als mir auf einmal jemand die Geldbörse aus der Hand nahm. Erstaunt sah ich auf und sah noch wie Shanks die anderen Photos heraus zog.

„Hey was soll das“, schrie ich auf, doch als ich ihn die Photos weg nehmen wollte, wurde ich weggezogen und festgehalten. Erstaunt sah ich hinter mich. Marco war es der mich fest hielt und dabei interessiert zu den Photos sah, die ihn Shanks immer wieder zeigte. Darunter waren ein Photo von den Strohhuten und mir, von den Heartpirten,von Shanks Plus Mannschaft von Law mit mir auf dessen Deck, von Ace und mir, wie wir Rücken an Rücken auf dem Deck der Death saßen. Aber auch eines mit den Whitebeardpiraten, Ace und mir auf dessen Schiff.

„Woher kennst du den Ruffy“, fragte mich Shanks überrascht.

„Er ist mein kleiner Bruder. Er wächst im Moment zusammen mit einen Zwillingsbruder auf“, antwortete ich grinsend.

„Und ist wer ist das“, fragte Whitebeard und zeigte auf das Photo mit mir und Ace.

„Das ist Ace“, antwortete ich grinsend.

„Ihr seht euch wirklich sehr ähnlich“, grinste er, als mir plötzlich das Photo von Law vor die Nase gehalten wurde. Auf diesen gab ich ihn grade einen Kuss auf die Wange, worauf er mich mit seinem typischen lächeln ansah.

„Ist das dieser Law“, fragte Marco mich mit einem seltsamen Unterton in der Stimme.

„Wieso fragst du“, antwortete ich ihn nur.

„Was findest du an diesen Kerl“, fragte er mich Marco.

„Das geht dich jawohl gar nichts an“, antwortete ich ihn wütend. „Du kennst ihn nicht also urteile nicht über ihn.“

„Er hat dich aus deiner Mannschaft geschmissen. Egal was du gesagt hat, es ist kein Grund ein Mannschaftsmitglied vom Schiff zu schmeißen. Und das er dir ins Gesicht gesagt hat das er das Kind nicht will ist unter aller Sau“, sagte Marco wütend.

„Du hast nicht das Recht in schlecht zu machen schließlich hast du dir nicht einmal die Mühe gemacht genau zu fragen was los war“, meinte ich jetzt wütend und machte von ihn los.

„Ach und was entschuldigt seine Taten bitte“, fragte nun Marco wütend.

„Marco es reicht“, wies ihn nun Whitebeard zurecht, worauf er erst ihn, den mich wütend ansah, sich umdreht und ohne ein weiteres Wort zu sagen ging. Ich sah ihn an und sah dann hilfesuchend zu meinen Großvater.

„Ich werde später mit in reden“, sagte er freundlich.

„Danke, Opi“, entgegnete ich grinsend.

„Willst du nicht mit mir mitkommen, Kleines“, fragte mich Shanks, doch anstatt ihn eine Antwort zu geben, entzündete ich meine Hände und sah ihn warnend an.

„Na das ist deutlich“, lachte Ben. Kurz darauf verabschiedeten sich die beiden und verschwanden kurz darauf mit ihren Schiff. Schließlich wünschte ich Whitebeard eine gute Nacht und verzog mich auf mein Quartier, das mir Nick am Mittag gezeigt hatte, bevor wir au die Krankenstation gegangen war.

Trost

Am nächsten Morgen stand ich ungewohnt früh auf und ging noch immer ein wenig verschlafen zum Frühstück. Ohne nach zudenken ging ich zum Tisch der Kommandanten und setzte mich, doch kaum das ich mich gesetzt hatte, stand Marco wortlos auf und verließ den Raum. Betroffen und traurig sah ich ihn nach.

„Habt ihr euch gestritten“, fragte mich Jozu freundlich, worauf ich mit gesenkten Kopf nickte.

„Ist es wegen diesem Law“, fragte Drake nun ernst und wieder nickte ich nur.

„Clara, er meint es wirklich nicht böse, er möchte dich nur vor weiteren Kummer beschützen“; meinte Vista ernst. „Du hast zwar noch nicht viel über ihn erzählt doch scheint mir dieser Law ein Typ zu sein, der zielstrebig seine Ziele verfolgt. Du wirst immer hinten anstehen und das hast du meiner Meinung nach nicht verdient. Sicher war auch er mit der Schwangerschaft überfordert, aber ihn hätte auch in den Sinn kommen können was er mit seinen Worten bei dir auslöst.“

„Er hat sich dafür entschuldigt“, verteidigte ich Law ein wenig unsicher.

„Das mag sein, aber es ändert nichts daran das er dich verletzt hat und ich bin mir sicher das es nicht das erst Mal war“, sagte Vista. „Ich möchte ihn dir nicht schlecht reden, doch solltest du Mal darüber nachdenken.“

„Ist gut“, sagte ich leise und widmete mich meinem Frühstück.

„Clara möchtest du heute Mittag, wenn wir an einer kleinen Insel halt machen, etwas einkaufen gehen, schließlich hast du gar keine Wechselkleidung oder der gleichen“, fragte Drake nach einigen Minuten des Schweigens.

„Das wäre eine gute Idee, ansonsten hätte ich die Kleiderschranke von einigen von euch plündern müssen“, meinte ich grinsend.

„Reicht dir etwa Marcos Hemd nicht“, erklang nun Thatch Stimme hinter mir und ich musste nicht hinsehen, um zu wissen das er wiedermal ein breites Grinsen auf den Lippen hatte.

„Ähm nein“, antwortete ich und drehte mich zu ihn um. Ich sah ihn erst nachdenklich an und fing dann an zu grinsen.

„Thatch, bist du so lieb und begleitest mich zum Einkaufen“, fragte ich zuckersüß und setzte meinen besten Bettelblick auf. Er schluckte schwer und sah hilfesuchend zu den anderen.

„Bitte Thatchy“, setzte ich noch einen drauf.

„Ist ja gut, ich komm ja mit“, gab Thatch auf.

„Irgendwie habe ich den Eindruck das du gar nicht so ungefährlich bist wie du versuchst uns weiß zu machen“, meinte Drake nun.

„Ich habe nie behautet schwach zu sein“, entgegnete ich ihn.

„Das meinte ich nicht, immerhin hast du dich mit großen Namen angelegt. Ich meinte eher damit, dass du ganz gut weißt wie du das bekommst was du möchtest, auch wenn du es nicht oft einsetzt“, sagte er.

„Na danke, jetzt komme ich mir wie eine dieser Gören vor, die bockig die Arme verschränken und eine Krokodilsträne raus drücken um ihren Daddy die neuste Lederjacke aus dem Kreuz zu leiern“, beschwerte ich mich.

„Ach komm, du wirst das doch sicher auch getan haben“, meinte Thatch, der sich indessen zu uns gesetzt hatte.

„Ähm... Nein, habe ich nie“, entgegnete ich ihn trocken. „Ich habe hitzige Diskussionen mit meinen Zieheltern geführt, weil ich diese steifen, teuren Klamotten nicht tragen wollte.“

„Warte, du bist wirklich eines dieser reichen Kinder“, fragte Thatch ungläubig, worauf ich nickte.

„Wie bitte bist du dann Piratin geworden“, fragte Jozu nun.

„Na ja, ich habe schon immer das Meer geliebt und wollte schon lange eine Reise auf einem Segelschiff machen. In einen Sturm bin ich über Bord und bin schließlich auf dem Schiff meines kleinen Bruders wieder zu mir gekommen“, antwortete ich grinsend.

„Und woher hast du deine Teufelskräfte“, fragte Vista.

„Keine Ahnung, ich kann mich nicht dran erinnern jemals eine Teufelsfrucht gegessen zu haben, aber Ace hat die gleichen Teufelskräfte wie ich, oder zumindest sehr ähnlich“, erklärte ich ihn.

„So langsam wirst du unheimlich“, meinte Drake grinsend, doch mich traf es. Ich hatte irgendwie den Eindruck etwas falsches gesagt zu haben, doch wollte mir nicht einfallen was genau. Ich meinte zu Thatch das wir uns später an Deck treffen würden, stand auf und verließ eilig den Raum. Ich verzog mich auf mein Zimmer, schloss hinter mir meine Türe ab und schmiss mich auf das Bett. Ich hätte schrecklich Angst davor das ich ganz alleine dastehend würde, wenn die anderen raus bekämen wer ich wirklich war.
 

Blitzschnell schreckte ich hoch, als jemand an meine Türe hämmerte und dabei meinen Namen rief. Anscheinend war ich eingeschlafen. Ein wenig wacklig auf den Beinen stand auf, schloss die Türe auf und öffnete diese anschließend. Zu meinen erstaunen stand mir Marco gegenüber.

„Ich soll dir sagen das Thatch auf dich wartete, wir haben angelegt“, meinte er und sah mich musternd an.

„Ist gut“, entgegnete ich leise.

„Clara ist dir nicht gut“, fragte er mich plötzlich besorgt.

„Es geht schon, ich bin nur müde und mir ist etwas schlecht“, antwortete ich ihn und das war nicht einmal gelogen, obwohl ich etwas untertrieb, da mir mittlerweile entsetzlich übel war.

„Du solltest dich vielleicht noch etwas hinlegen, du bist ganz blass“, sagte Marco ernst.

„Aber Thatch wartet doch“, meinte ich seufzend und strich mir die Haare zurück.

„Ich werde ihn Bescheid sagen das es dir nicht gut geht, er versteht das schon und nun zurück ins Bett mit dir“, kam es nun streng von ihn. „Ich komm danach wieder vorbei, also lass die Türe auf.“

Ich nickte nur schloss die Türe und grabbelte zurück ins Bett. Ich kuschelte mich in meine Decke und schloss die Augen, doch grade als ich wieder am einschlafen war, spürte ich wie mir jemand eine Haarsträhne aus den Gesicht strich. Erschrocken riss ich die Augen auf, doch es war nur Marco.

„Ist ja gut, ich bin es nur“, sagte er mit sanfter Stimme und hielt mir dann eine dampfende Tasse Tee hin. Ich setzte mich auf und nahm dankbar den Tee an. Vorsichtig nippte ich dran und er tat erstaunlich gut.

„Clara, es tut mir Leid, das was ich gestern gesagt habe war ein wenig gemein, schließlich können wir uns nicht aussuchen wenn wir Lieben“, sagte Marco.

„Schon gut, ihr habt ja nicht ganz unrecht mit dem was ihr gesagt habt“, entgegnete ich mit den gesenkten Kopf und sah in die halbleere Tasse. Bis sie mir aus der Hand genommen wurde uns auf den Nachttisch gestellt wurde.

„Clara was ist los, ist es wegen dem was Drake eben gesagt hat? Thatch hat mir erzählt das du nach seiner aussage fasst fluchtartig den Raum verlassen hast“, meinte er.

„Es ist nur so das ich Angst habe,“murmelte ich.

„Wieso den das“, fragte Marco verwirrt.

„Ich habe euch eine entscheidende Sache noch nicht über mich erzählt, obwohl nicht ganz, Großvater weiß es“, antwortete ich unsicher. „Es ist so das Portgas der Name meine Mutter war... mein Vater ist Gol D Roger.“

Blitzschnell wechselte Marcos Gesicht von Erstaunen, zu Erkenntnis und dann zu Betroffenheit. Ehe ich mich versah , saß er neben mich und hatte er mich plötzlich in den Arm genommen.

„Jetzt verstehe ich so einiges“, meinte er aufgebracht. „Aber ich kann dich beruhigen, keiner von uns wird dich dafür verurteilen. Du bist etwas ganz besonderes und jeder von uns würde mit allen was wir haben beschützen.“

„Bitte Marco sag das nicht“, sagte ich mit Tränen in den Augen. Ohne nach zu denken Erzählte ich ihn davon wie ich an Ace und Großvaters Grab gesäßen hatte, aber auch von der großen Schlacht. Während der gesamten Zeit hielt er mich einfach schweigend im Arm und hörte mir zu. Auch als ich geendet hatte ließ er mich nicht los, sondern war einfach für mich da.

„Wieso bist du eigentlich hier, ich dachte du wärst sauer auf mich“, fragte ich ihn nach einer ganzen Zeit.

„Vater hat mir ein wenig den Kopf gewaschen, schließlich war ich dir gegenüber nicht ganz fair und wie eben gesagt tut es mir Leid“, antwortete er mir. Schließlich fragte ich ihn ob er mir von seinem Leben mit Whitebeard erzählen wurde. Daraufhin fing er an zu grinsen und redete los. Immer wieder musste ich bei seinen Geschichten, die er erlebt hatte, lachen.

Kopfnuss

Ein lautes Räuspern ließ und aufschrecken und wir sahen zur Türe. Dort standen Thatch und Drake und beide trugen sie zwei randvoll Tüten.

„Was macht ihr beiden da“, fragte Thatch grinsend.

„Mit war wieder ein wenig schlecht und Marco hat mir ein wenig Gesellschaft geleistet“, antwortete ich ihn freundlich.

„Aber dir geht es jetzt wieder gut“, fragte Drake sofort besorgt.

„Beruhige dich, ich bin schwanger da ist es normal das es mir immer mal wieder schlecht wird, also kein Grund zu Panik“, antwortete ich ihn grinsend.

„Aber irgendetwas anderes ist doch noch“, meine nun Thatch ernst und stellte die Taschen neben meinen Kleiderschrank

„Sag es ihnen“, meinte Marco aufmunternd zu mir. Nun trat auch Drake in den Raum, schloss die Türe hinter sich und stellte dann auch die Tüten ab. Ein wenig unsicher erzählte ich ihnen auch wer ich wirklich bin.

„Oh Clara, es tut mir Lied was ich heute Morgen gesagt habe“, meinte nun Drake, mit einen schlechten Gewissen.

„Ist schon gut“, entgegnete ich erleichtert.

„Clara, nur weil du Rogers Tochter bist werden wir nicht anders zu dir sein, auch wenn es so einiges verständlicher macht“, sagte Thatch ernst.

„Danke“, sagte ich wieder den Tränen nah.

„Komm her“, meinte Thatch mit einen sanften lächeln und er breitete die Arme aus. Ein wenig unbeholfen krabbelte ich aus de Bett ging zu ihn und er nahm mich vorsichtig in den Arm.

„So dann zieh dich Mal um und dann kommst du mit. Ich mach dir was leichtes, vielleicht geht es dir dann ein wenig besser“, meinte Thatch nach einigen Minuten freundlich.

„Wir haben dir einfach ein paar Klamotten gekauft, in der Hoffnung das sie dir gefallen“, sagte nun Drake ein wenig unsicher. Grinsend trennte ich mich von den braunhaarigen ging zu den Tüten und sah grob die Sachen durch. Ich war erstaunt das die beiden in groben und ganzen meinen Geschmack getroffen hatten. Es waren weite, gemütliche Kleidung dabei, aber auf ein paar leicht Figur betonende Sachen dabei. Ich nahm mir schließlich eine Hotpants und ein Trägershirt heraus, ging ins Bad und zog mich um. Als ich wieder in das Zimmer trat, musste ich grinsen als ich ihre erstaunten Gesichter sah.

„Du bist ja noch weiter tätowiert“, meinte Drake und musterte mein Beine. Da ich bis jetzt eine Hosen getragen hatte die bis zum Knie ging, hatten sie es bis jetzt noch nie gesehen.

„Es sollen eigentlich auch noch mehr werden“, entgegnete ich grinsend.

„Na dann frag doch Joe, er hat viele von uns tätowiert“, meinte Marco grinsend.

„Wenn ihr mir sagt wer Joe ist“, entgegnete ich begeistert.

„Klar“, grinste Drake und zog mich stürmisch hinter sich er her in die Kombüse, wo die ersten auf das Abendbrot warteten. Die anderen beiden folgten uns, zu einen Mann, den ich Mitte Vierzig schätze und der in meinen Augen wie der typische Durchschnitts Mann von neben an aussah.

„Joe, Clara hier hätte gerne ein Tattoo, kannst du ihr dabei helfen“, sprach Drake, den Mann an. Dieser musterte mich und sah sich dabei eingehend die beiden Tattoos die schon hatte an.

„Was stellst du dir den vor“, fragte er mich freundlich. Ich setzte mich neben ihn, sah die anderen drei dann aber auffordernd an, worauf sie sich dann leise lachend verzogen. Erst dann erklärte ich Joe meine Idee und er war begeistert von dieser.

Kurz darauf saß ich schließlich in seine Arbeitszimmer und er setzte meine Idee in die Tat um. Erst weit nach dem Abendessen war er fertig und begutachtete Stolz sein Werk. Mit einen überbreiten Grinsen verließ ich schließlich das Zimmer und ging geradewegs auf das Deck. Grinsend lief ich dann zu Whitebeard der auf seinen üblichen Platz saß und sich grade mit Marco unterhielt.

„Langsam kleines“, lachte Whitebeard, als ich schlitternd vor den beiden anhielt. Er musterte mich, sah mich erst ungläubig an und fing dann an so laut zu lachen das man es auf dem ganzen Deck hörte. Ehe ich mich versah hatte er mich schon wieder hochgehoben und umarmte mich wieder. Als er mich dann absetzte, sah auch Marco den Grund für die Aufregung. Auf meinen anderen Oberschenkel prangte nun das Zeichen der Whitebeardpiraten, allerdings sah es so auf wie Ace, das er später auf den Rücken trug und es bestand aus Flammen, bis auf der Bart, der bei mir ebenfalls weiß war.

„Was soll den die ganze Aufregung“, kam es von Thatch der auf uns zu kam.

„Sieh dir Mal Clara genau an“, sagte Marco grinsend. Nun musterte mich er mich und wieder einmal fand ich mich in einer Umarmung wieder. Das Ende vom Lied war das Großvater zur Feier, dass ich mich zu ihnen bekannte, eine riesen Party veranstaltete. Wiedereinmal floss der Alkohol in strömen.
 

Das war auch der Grund das ich am nächsten Morgen eine der wenigen Personen war, die zu gewohnter Zeit aufstand. Ich verzog mich mit etwas zu essen, an meinen Lieblingsplatz auf dem Deck, sah auf das Meer hinaus und verspeiste mein Mahl. Es war ein wolkenloser, warmer Morgen und zur Zeit bewegten wir uns nur durch die Strömung vorwärts. Irgendwann döste ich unter der warmen Sonne ein, doch mein erwachen war dann nicht ganz so angenehm. Jemand hielt mir den Mund zu und ich spürte das kalte Metall eines Klinge am Hals. Ich riss erschrocken die Augen auf und sah vor mir einen völlig fremden Mann vor mir hocken. Im Hintergrund hörte ich Kampfgeräusche. Sofort fragte ich welche verrückte Band bitte einen der Piratenkaiser angriff.

„Keinen Mucks“, meinte er Kerl und dabei roch ich seinen üblen Mundgeruch, doch ich dachte gar nicht daran seiner Aufforderung nach zu kommen. Schlagartig entzündet ich meinen Körper und der Kerl schreckte schreiend vor mir zurück. Verzweifelt versuchte er seine Kleidung zu löschen, bis er auf die Idee kam einfach, über Bord ins Meer zu springen. Nun sprang ich selber auf und rannte auf das Hauptdeck, doch dort war in groben und ganzen der Kampf bereits vorbei.

„Was war das den für eine idiotische Aktion“, fragte ich Großvater und merkte erst bei seinem Blick das der Kerl mich mit seinem Messer, am Hals leicht verletzt hatte.

„Die dachten wohl die müssten sich einmal mit jemanden großen anlegen“, sagte er und sah mich dabei besorgt an. „Wer war das.“

„Ach nur so ein blöder Kerl, der wohl dachte er hätte leichtes Spiel mit mir. Er ist brennend ins Meer gesprungen“, sagte ich grinsend zu ihn.

„Aber dir geht es wirklich gut“, fragte er mich besorgt.

„Ja ja, ist nur ein Kratzer“, antwortete ich ihn grinsend. „Na dann, ich mach mich mal daran mit Nick die anderen Kratzer zu verarzten.“

„Ist gut“, sagte er immer noch mit besorgten Blick zu mir. Ich grinste ihn noch einmal an und ging dann unter Deck, ins Krankenzimmer, wo Nick bereits dabei war die ersten Verletzungen zu verarzten. Wir nähten einige Wunden und mussten einige Prellungen oder Verstauchungen behandeln, aber in großen und ganzen war die Sache ohne schwere Verletzungen von statten gegangen. Zum Mittagessen waren wir schließlich mit unserer Behandlung durch. Mehr oder weniger wenigstens, den als ich in die Kombüse kam, viel mir sofort der Verband an Vistas Oberarm auf. Zielstrebig ging ich auf ihn zu und sah ihn auffordernd an, doch er sah mich nur fragend an.

„Zeig mir deinen Arm“, meinte ich kalt zu ihn.

„Das ist nur ein Kratzer, das ist halb so wild“, entgegnete er.

„Wir stellen hier jetzt eine Sache mal klar, wenn ich als Ärztin etwas sage wird es getan, oder du lernst meine schlecht gelaunte Seite kennen, mein Lieber“, sagte ich noch kälter zu ihn. „Also kannst du dir jetzt aussuchen, ob du deinen Arsch auf die Krankenstation bewegst, oder ob ich diesen dort hin befördere.“

Doch er stand nicht auf, sondern fing an zu grinsen, was mir dann reichte. Ohne ein Wort zu sagen, nahm ich den Zylinder von seinen Kopf und verpasste ihn eine heftige Kopfnuss, was ging da er saß und ich stand. Dann packte ich ihn am Ohr und zog ihn ohne Gnade hinter mir her, bis auf die Krankenstation, wo ich ihn dann wieder los ließ.

„Hinsetzten“, meinte ich dann zu ihn, was er dann auch ohne Wiederworte tat. Ich nahm eine Verbandsschere zur Hand und durchschnitt den schlampig angelegten Verband. Was ich darunter fand ließ mich leise fluchen. Während der gesamten Behandlung stauchte ich nun Vista zusammen und führte ihn vor was durch eine nicht behandelte Wunde passieren konnte. Schließlich verließ er nach einer halben Stunde, ziemlich kleinlaut, mit mir zusammen das Zimmer und wir gingen gemeinsam zurück zur Kombüse. Dort blieb ich in der Türe stehen und sah ernst in die Runde.

„Jetzt einmal für alle,die verletzt sind und noch nicht behandelt wurden, die haben jetzt zehn Minuten Zeit, ihren Arsch ins Krankenzimmer zu bewegen“, sagte ich in einer Stimme, die viele der Männer zusammen zucken ließ. „Die die nicht gehen und die ich dabei erwische, erleben ein Donnerwetter das sich gewaschen hat.“

Sechs Männer standen nun mit eingezogenen Köpfen auf und huschten schnell an mir vorbei in den Flur. Whitebeard und einige der anderen fingen, daraufhin an zu lachen.

„Du solltest dir das Lachen verkneifen Großvater. Du bekommst auch noch dein Fett weg, da kannst du sicher sein“, meinte ich warnend zu ihn, drehte mich dann um und folgte dann. Das Ergebnis der nachträglichen Behandlungen waren vier Schnittwunden, von denen ich drei nähen musste, ein verdrehtes Knie, bei dem ich Bettruhe und Kühlung verschrieb und ein gebrochenes Handgelenk, dass ich eingipste.

Zum späten Nachmittag hin, trat ich wieder auf das Deck und streckte mich müde. Seufzend suchte ich Nick, den ich schließlich bei Whitebeard fand, wo er grade das Ergebnis vom Morgen erzählte und ich ergänzte schließlich seine Erläuterung.

„Sei mir nicht böse, Kleines, aber wenn du wütend bist, wirst du wirklich furchteinflößend“, meinte Whitebeard.

„Wenn ich mir anders keine Respekt verschaffen kann, muss ich eben andere Seiten aufziehen“, sagte ich ernst.

„Ich denke einige der Jungs werden es auf die harte Tour lernen müssen, das man dir in der Sache lieber nicht widersprechen sollte“, sagte Whitebeard amüsiert.

„Na dann, merke dir mal deine eigenen Worte, Opi“, sagte ich vorwurfsvoll. „Du bist nicht mehr der jüngste und du sollte ein wenig auf deine Gesundheit achten. Ich will dir nicht den Sake verbieten, aber du solltest auch Mal an die Jungs denken. Du bist für viele ein Vater den sie so nie hatten und wenn du einmal nicht mehr bist, wirst du ein großes Loch hinterlassen, das sich nur schwer wieder schließen wird.“

„Es hört sich an, als wüsstest du genau wovon du sprichst“, sagte er ernst.

„Das tu ich wirklich, also bitte ich dich nicht nur als Ärztin, sondern auch als deine Enkelin, passe ein wenig mehr auf deine Gesundheit auf“, meinte ich. Nick stand indessen schweigend neben mir und sah mich ein wenig verwundert an.

„Ich werde mir deine Worte zu Herzen nehmen“, sagte er lächelnd, hob mich vorsichtig auf seinen Schoss und nahm mich sanft in den Arm. Ich erwiderte die Umarmung, was für die anderen sicherlich witzig aussah.

„In dir steckt wirklich mehr als man am Anfang ahnt“, sagte nun Nick. „Und ich sehe jetzt ein das es keine schlechte Idee ist von jeden eine Krankenakte an zu legen. Du scheinst dir über sehr vieles Gedanken zu machen.“

„Das ist mir auch schon aufgefallen. Du machst dir über sehr viele Dinge Gedanken“, sagte Opi und sah mich dabei besorgt an.

„Ich kann einfach nicht anders“, sagte ich kleinlaut, sah dann verwundert auf, als Whitebeard mir eine seiner großen Hände auf den Kopf legte.

„Dann rede wenigstens hin und wieder mit einen von uns über deine Sorgen und Probleme, den das macht das Leben deutlich einfach“, sagte er liebevoll.

„Mach ich“, seufzte ich müde, lehnte mich gegen ihn und schloss die Augen. Ich spürte seinen Körper erzittern, doch das störte mich nicht. Ich war plötzlich schrecklich müde, wie so oft in den letzten Tagen.

Steckbrief

Die kommenden Wochen verliefen wirklich sehr ruhig, doch auf den Schiff entstand keine Langeweile. Es gab immer etwas zu tun, was bei einen solchen riesigen Schiff nicht verwunderlich war, allerdings hatten einige der Jungs ein neues Hobby gefunden. Wieder einmal waren sie wie die Glucken, aber der schlimmste von ihnen war zu meiner eigenen Verwunderung, Marco. Weswegen ich mich ziemlich häufig auf der Krankenstation aufhielt und Nick bei den anlegen der Krankenakten half, aber ich war weniger eine Hilfe, als ich wollte. Mittlerweile war ich im achten Monat und hatte mittlerweile einen deutlichen Bauch, allerdings war ich nun ständig müde, ich hatte fasst ununterbrochen Hunger, aber meine Übelkeit war besser geworden. Ich durfte nur nicht in die Nähe von Fisch konnte ich immer noch nicht gehen.

„Clara, mach doch Schluss, du bist seid dem Mittagessen am Arbeiten“, meinte Nick freundlich zu mir kurz vor dem Abendessen.

„Gleich, ich mach nur eben noch das fertig“, entgegnete ich ihn ohne aufzusehen.

„Nichts da, ich kenne dich. Aus eben fertig machen werden bei dir immer drei weiter Stunden“, sagte er ernst. In den letzten drei Wochen hatte er mich schon ein paar Mal aus der Krankenstation geschmissen, weil ich mich in Arbeit vergraben hatte.

„So du lässt das jetzt bis Morgen liegen und wir gehen jetzt zum Abendessen“, sagte er ernst und sah mich mit seinen ernsten Arztblick drauf, den er in der letzten Zeit deutlich verbessert hatte.

„Ist ja gut“ seufzte ich leise, legte den Stift weg und stand auf. Mit ihn zusammen ging ich zur Kombüse und setzte mich dort wortlos an meinen Platz, zwischen Thatch und Marco.

„Hast du wieder die ganze Zeit durchgearbeitet“, fragte Marco vorwurfsvoll, als ich anfangen wollte zu essen.

„Ich weiß nicht was ihr habt! Es ist nur ein wenig Schreibarbeit, also keine schwere Arbeit“, antwortete ich ihn schlecht gelaunt.

„Clara du weißt das du dich etwas schonen sollst“, sagte Marco ernst.

„Ich bin Schwanger, nicht schwer verletzt“ fuhr ich ihn an. „Ihr lasst mich kaum noch etwas alleine machen und da wundert ihr euch wenn ich mich dann in meine Arbeit verkrieche.“

„Wir meinen es doch nur gut mit dir“, sagte er freundlich zu mir.

„Ich melde mich schon wenn ich Hilfe brauche“, meinte ich.

„Tu das aber auch wirklich“ mischte sich nun auch Thatch ein worauf ich nickte. Im nächsten Moment zuckte ich allerdings zusammen da das kleine kräftig hinzugetreten hatte.

„Turnt es wieder“ fragte mich Thatch grinsend. Ich sagte nichts sondern nahm seine Hand legte sie auf meinen Bauch und im nächsten Moment lachte Thatch erstaunt auf.

„Das Kind hat ja jetzt schon einen ordentlichen Tritt drauf“ lachte er.

„Wie meinst du das“, fragte Marco erstaunt worauf ich auch seine Hand nahm und auf meinen Bauch legte und nach kurzen warten trat es wieder zu. Auch Marco lachte leise auf aber ließ die Hand noch einen Moment auf meinen Bauch liegen.

„Es kommt eindeutig nicht nach seinem Vater, so Lebhaft wie es jetzt schon ist“, grinste ich.

„Na dann heißt es wohl das es keine ruhige Minute mehr geben wird“ meinte Thatch.

„Ihr macht das schon, oder wirst du etwa langsam alt“, zog ich ihn auf.

„Sicher nicht, aber du wirst immer frecher“, meinte er vorwurfsvoll.

„Gar nicht war, du alter Mann bist einfach nicht mehr so Schlagfertig“, entgegnete ich ihn grinsend.

„Lass es gut sein Thatch, gegen sie verlierst du nur“, lachte Marco. „Aber was anderes, wann hast du eigentlich Geburtstag, dass haben wir bis jetzt immer vergessen dich zu fragen?“

„Ist doch egal, ich feierte ihn eh nicht“, sagte ich ausweichend und machte mich wieder daran mein Essen zu vernichten.

„Wieso den das“, fragte er mich erstaunt.

„Weil ich es blöd finde das man es feiert ein Jahr älter zu sein“, antwortete ich ihn trocken.

„Das kann doch nicht dein ernst sein, Clara“, sagte nun Thatch erstaunt.

„Doch und jetzt lasst es gut sein“, entgegnete ich ihn trocken, stand auf und ging ohne noch etwas zu sagen. Ich ging geradewegs zum Deck und trat dort an die Reling von der ich aus die Sonne beobachtete, wie sie am Horizont unter ging. Ich stand nicht lange dort, als ich Schritte hörte die auf mich zu kommen, doch erst als man mir etwas über die Schultern legte, sah ich die Person an. Es war Marco, der sein Hemd ausgezogen hatte und es mir umgelegt hatte.

„Danke“, sagte ich leise.

„Clara, ich meinte das grade wirklich nicht böse, nur habe ich bis jetzt noch niemanden getroffen, der noch nie seinen Geburtstag gefeiert hat“, meinte er freundlich zu mir.

„Meine Zieheltern meinten immer zu mir das ich keinen Geburtstag verdient hätte. Damals habe ich es nie verstanden, erst als ich erfahren habe wer ich bin“, entgegnete ich leise. „Er hat immer darauf bestanden das ich viel Lerne und wenn ich nicht gelernt habe, bin ich zum Musikunterricht, oder musste zu anderen Unterricht.“

„Du scheinst ja nicht grade das gehabt zu haben was man Kindheit nennt“, meinte er mitfühlend.

„Nicht wirklich, aber damals macht es mir nichts aus, ich wollte sie Stolz machen und habe immer mein möglichst beste gegeben“, entgegnete ich ihn. „Auch wenn es nur selten gewürdigt wurde.“

„Du hast wohl so nach unbewusst nach Liebe gesucht“, sagte er und lehnte sich dabei mit den Rücken an die Reling.

„Du hast wohl Recht, auch wenn ich mir damals dessen nicht bewusst war,“ seufzte ich und sah ihn an.

„Jetzt bist du ja bei uns und wir sind nun deine Familie“, meinte er lächelnd, was ansteckte. Nun beugte ich mich zu ihn und küsste ihn auf die Wange, worauf er mich erstaunt ansah.

„Danke Marco, für allen. Seid ich hier am Bord bin, bist du immer für mich da gewesen“, sagte ich leise, mit roten Gesicht.

„Ich bin nicht so selbstlos wie du denkst“, sagte plötzlich Marco ernst, legte einen Arm um mich und zog mich dicht an sich. „Ich weiß das es nicht richtig ist, aber ich habe mich in dich verliebt. Ich weiß das du immer noch diesen Law liebst.“

Grade als ich etwas sagen wollte, wurde eine Türen knallend, geöffnete und keine Minute später kam ein aufgeregter Drake in Begleitung von, Thatch, Vista und Jozu auf uns zu. Drake hielt etwas in der Hand was, ich flüchtig als Steckbrief erkennen konnte.

„Was hat den euch gebissen“, fragte ich erstaunt und achtete gar nicht darauf das ich immer noch so nah bei Marco stand.

„Du hast einen Steckbrief“, antwortete Drake aufgeregt.

„Und, ist nicht mein erster“, entgegnete ich trocken.

„Sie suchen dich unter den Namen deines Vater“, sagte er und hielt mir den Steckbrief hin. Dort war ein älteres Photo zu sehen, auf dem ich noch schwarze Haare hatte, darunter stand Gol D Clarisse, 200000 Berri tot oder Lebendig. Sofort konnte ich mir denken wer dafür verantwortlich war.

„Ich habe eigentlich schon viel früher mit einer Aktion von ihn gerechnet“, seufzte ich und reichte ihn den Steckbrief zurück.

„Aber jetzt wird jeder wissen wer du wirklich bist“, sagte Thatch besorgt.

„Es war nur eine Frage der Zeit das mein Ziehvater heraus posaunende wer ich wirklich bin, schließlich will er mich lieber tot, als lebendig wiedersehen“, entgegnete ich ihn. „Ich bin mir eigentlich auch sehr sicher das er genau darüber Bescheid weiß das ich mich auf euren Schiff aufhalte!“

„Am besten gehen wir zu Vater und reden mit ihn über die Sache,“ mischte sich nun Marco ein. Wir stimmten ihn zu und gingen, alle sechs zu Vater. Drake reichte ihn auf seine Frage was wir den hätten, wortlos meinen Steckbrief. Kurz drauf wirkte er sehr nachdenklich und sah immer wieder uns an.

„Vielleicht sollte ich auf einer kleinen Insel an Land gehen und dort bleiben, bis Gras über die Sache gewachsen ist,“ sagte ich schließlich.

„Das kommt nicht in Frage. Du gehörst zu uns und was ist wenn sie dich finden“, sagte sofort Marco aufgebracht.

„Es is nichts gegen euch und auch nicht wirklich wegen mir. Es ist wegen des Kindes“, erklärte ich ihn mit fester Stimme. „Durch mich wird das Kind immer in der Schusslinie der Marine stehen.“

„Kann unrecht hat sie damit nicht“, meinte Whitebeard nachdenklich. „Du sagtest doch du kennst Rayligh, vertraust du ihn?“

„Vergiss es, ich werde das Kind nicht bei diesen alten Knacker lassen, egal ob er der Vize meines Vaters war“, entgegnete ich wütend.

„Ich finde Idee gar nicht schlecht, die Marine hat ihn nicht mehr auf den Plan und er ist wirklich stark, was man gehört hat“, mischte sich nun auch Jozu ein.

„Ich sagte vergesst es, ich gebe mein Kind nicht weg“, fuhr ich sie aufgebracht an.

„Clara, du hast doch selber gesagt das es zur Zeit gefährlich ist, besonders für das Kind. Wir sind stark, aber bei einen Angriff könnte dem Kind etwas passieren“, sagte Whitebeard ernst. „Ich will dir nicht dein Kind weg nehmen, kleines, aber die Sache ist heikel.“

Ich wusste das sie Recht hatten, aber der Gedanke mein Kind weg zu geben machte mir Angst. Ich könnte nicht da sein, es nicht beschützen oder es aufwachsen sehen. Als mich dann noch jemand in den Arm nahm, fing ich an zu weinen und klammerte mich an die Person Beruhigend wurde auf mich eingeredet, doch ich konnte mich nicht beruhigen, dazu kam dann noch das das Kind durch die Aufregung anfing heftig zu treten. Plötzlich bekam ich heftig schmerzen die bis in den Rücken zogen, so das ich in die Knie ging und meinen Bauch umklammerte.

„Thatch, geh sofort Nick holen“, kam es plötzlich panisch von Whitebeard. Ich wurde hoch gehoben und man legte mich auf etwas weiches.

„Clara, ganz ruhig, alles wird gut“, redete Marco beruhigend auf mich ein.

„Nichts ist gut“, schrie ich ihn unter Schmerzen an und drückte seine Hand zusammen, mit der er meine hielt. In nächsten Moment schrie ich laut vor Schmerzen auf.

„Äh ich glaube das kleine will raus“, gab Vista von sich.

„Was du nicht sagst“, fuhr ich ihn an. Im selbe Moment kam Nick in den Raum, eilte zu mir, schob mein Oberteil nach oben und tastete meinen Bauch ab. Keine Minute später verwies er die anwesenden des Raumes, doch bei einer Person hatte ich etwas dagegen.

„Marco, bitte bleib“, sagte ich panisch Sofort war Marco wieder bei mir und fasste wieder meine Hand. Die Wehen kamen immer stärker und in immer engeren abständen. Nick hatte mir indessen die Hose ausgezogen, meine Beine angewinkelt und hatte eine Decke über diese ausgebreitet. Es saß zwischen meine Beine und meinte irgendwann das ich pressen sollte. Wieder schrie ich unter schmerzen auf und drückte Marcos Hand heftig zusammen. Als ich schon dachte es nicht mehr aushalten zu können, hörte ich plötzlich das schreien eines Kindes. Grinsend trat Nick neben mich und legte mir mein Kind in den Arm, das er in eine weiche Decke gewickelt hatte.

„Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Junge“, grinste er mich dabei an.

„Hallo Raphael“, sagte ich erschöpft aber glücklich, sah mein Kind an, das seinem Vater, zu meiner Erleichterung sehr Ähnlich sah. Auch wenn ich es nie habe wahrhaben wohlen, hatte immer Angst davor gehabt das nicht Law, der Vater sein könnte.

„Also hattest du wirklich die ganze Zeit schon einen Namen“, meinte Marco grinsend zu mir.

„Klar doch“, grinste ich ihn an. „Möchtest du ihn auch einmal halten?“

Unsicher nickte Marco und nahm Raphael vorsichtig auf den Arm, als wäre er aus dünnen Glas. Indessen ließ Nick die anderen wieder rein und sofort war Marco mit den Kleinen, von Opa, Thatch, Jozu und Vista umringt.

„Wie heißt der Keine den jetzt“, fragte Whitebeard mich mit einen stolzen Blick, schließlich war er un Urgroßvater.

Mit einem sehr stolzen lächeln antwortete ich ihn auf seine Frage.

Silvers Rayleigh

Schrecklich müde kam ich Morgens zum Frühstück, mit Raphael auf den Arm und nahm mir erst einmal einen Kaffee. Mein Sohn war jetzt zwei Wochen alt und hielt nicht nur mich gewaltig auf Trab. Ständig verlangte der kleine nach Aufmerksamkeit und seid er vor drei Wochen auf die Welt gekommen war, hatte ich keine Nacht mehr durchschlafen können.

„Du siehst müde aus“, meinte Marco besorgt.

„Bin ich auch, Raphael hat ewig gebraucht bis er eingeschlafen war und dann konnte ich nicht mehr schlafen“, entgegnete ich und grinste müde, als der Blonde, den kleinen auf den Arm nahm.

„Dann leg dich noch mal was hin, wir passen so lange auf den kleinen auf“, meinte nun Thatch freundlich zu mir.

„Denkt ihr wirklich das ihr das hin bekommt“, fragte ich sie grinsend.

„Wir werden jawohl mit einen Baby zurecht kommen“, antwortete Marco grinsend.

„Na gut“; grinste ich, nahm mir die Tasse, einen Apfel und ging. Beides legte ich in meiner Kajüte auf meinen Schreibtisch ab und legte mich auf mein Bett Schnell war ich eingeschlafen und holte meinen verpassten schlaf nach. Zum Nachmittag wurde ich wieder wach.

Als ich wenig später auf das Deck trat, konnte ich mir ein lachen nur schwer verkneifen. Da versuchten grade die Hälfte der Mannschaft, eine sehr starken Piratencrew, ein schreiendes Baby zu beruhigen. Dabei war der Anblick meine Großvaters am besten, den er sah wirklich hilflos auf das kleine Bündel in seinen Armen.

„Seid ihr einmal auf die Idee gekommen, das er die Windeln voll haben könnte“, fragte ich die Gruppe, als ich zu ihnen gegangen war. Erstaunt sah mich die anwesenden an.

„Äh und wie wechselt man eine Windel“, fragte mich Drake unsicher.

„Komm mit, dann zeig ich es dir“; meinte ich grinsend zu ihn, während Whitebeard mir Raphael gab. Er nickte sofort und nicht nur er folgte mir. Sondern auch Thatch und Marco. Ich ging in meine Kajüte, wo nun auch ein Wickeltisch und Raphaels Bett standen. Neugierig sahen mir die drei dabei zu, als ich ihnen das Windeln wechseln erklärte.

„Hast du Mal darüber nachgedacht, was Vater gesagt hat, wegen Rayleigh“, sprach mich Marco an, als ich meinen Sohn, nach dem ich ihn noch gefüttert hatte ins Bett legte.

„Ich werde Raphael nicht weggeben,“ fuhr ich ihn wütend an.

„Clara, wir lieben den kleine als wäre er unser richtiger Bruder und wir wohlen nur das beste, für euch beide“, meinte Marco ernst. „Wir wissen alle das du stark bist, genauso wie wir, aber wenn uns die Marine angreifen sollte genug ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und ein Unglück könnte passieren.“

„Ich werde Raphael nicht weggeben und jetzt raus“, fuhr ich die drei an

„Bitte Clara“, begann Thatch, doch ich packte ihn und schubste ihn zur Türe heraus. Die anderen beiden gingen dann freiwillig. Knallend schlug ich die Türe hinter ihnen zu, worauf Raphael laut anfing zu weinen. Vorsichtig nahm ich ihn aus dem Bett, nahm ihn auf den Arm, wiegte ihn leicht, ging auf und ab und sang leise ein Schlaflied. Schließlich schlief er wieder ein und ich legte ihn zurück in sein Bett. Nachdenklich legte ich mich danach auf mein Bett und sah auf meinen schlafenden Sohn. Schließlich stand ich auf, trat aus meine Kajüte und ging unsicher zu der Kajüte von Whitebeard. Zögernd klopfte ich an seine Türe und trat auf sein Wort hin ein.

„Oh Clara, was ist den“, fragte er mich erstaunt, als ich eintrat. Ich rannte zu ihn und fiel ihn um den Hals. Sofort legte er einen Arm um mich und sah mich besorgt an.

„Was hast du den, Kleines“, fragte er mich besorgt.

„Opa, können wir zum Sabaody Archipel segeln, ich muss mit jemanden dort ein wichtiges Gespräch führen“, antwortete ich ihn und fing an zu weinen.

„Ich verstehe nicht“, gab Whitebeard hilflos von sich und nahm mich in den Arm.

„Meines Wissens nach müsste sich Rayleigh dort aufhalten. Er hält sich wohl oft in einer Bar namens Battakuri auf“, sagte ich leise ohne ihn anzusehen.

„Bist du dir sicher“, fragte er mich besorgt. Ich nickte nur daraufhin.

„Wir werden auch noch nach einer anderen Lösung suchen, dass verspreche ich dir, damit wir ihn wieder zu uns holen können“, sagte er nach einiger Zeit aufmunternd zu mir. Ich war ihn dankbar für seine Wort.
 

Er hatte kurz nach meinem Besuch den Kurs ändern lassen und in den kommenden Wochen verbrachte ich soviel Zeit wie möglich mit Raphael. Die anderen versuchten immer wieder mich aufzumuntern und versicherten mir immer wieder das wir Raphael wieder zurück holen würden, wenn sich die Situation geändert hatte.

Als vor uns das Sabaody Archpel auftauchte, fühlte ich mich als hätte ich einen Zentner Steine geschluckt.

„Thatch, du bleibst mit Raphael am Bord. Clara, Marco ihr kommt mit mir. Jozu du beibst mit deiner Division am Bord und der Rest fühlt unsere Vorräte auf“, sagte Whitebeard, als wir an einen der Docks anlegte. Wenn die Situation eine andere wäre, wäre ich sicher völlig begeistert vom Archipel gewesen und man hätte mich kaum daran hindern können mich umzusehen.

So aber folgte ich zusammen mit Marco unseren Käpt´n und wir suchten dieser verflixte Bar, was sich nicht als ganz so leicht herausstellte. Sie lag etwas abseits von anderen Bebauungen und wenn man sie nicht grade bewusst suchte, konnte man sie leicht übersehen. Unsicher folgte ich den beiden Männer in die Bar und sah mich dort um. Es sah aus wie eine normale Bar, die man überall auf der Grand Line finden konnte, aber hinter dem Tresen stand eine schwarzhaarige Frau und davor saß ein Mann. Auch wenn ich ihn nur von hinten sah, kam er mir sofort bekannt vor.

„Silver Rayleigh“, sprach Whitebeard ihn ohne zu zögern an. Rayleigh drehte sich schnell zu uns um und sah uns misstrauisch an. Als sein Blick an mir hängen blieb, war er erst musternd und dann riss er die Augen auf.

„Was wollt ihr“, fragte er dann aber Whitebeard.

„Ich hätte ein große Bitte an dich, Beziehungsweise diese junge Dame“, antwortete Whitebeard.

„Du bist wirklich seine Tochter, habe ich Recht“, sprach er mich an. „Aber du müsstest doch eigentlich viel jünger sein“, meinte er, stand auf und kam auf mich zu. In groben Zügen erzählte ich ihn meine Geschichte und nannte ihn auch meine Bitte.

„Ich verstehe deine Situation, aber wie kommt ihr auf die Idee mir deinen Sohn anzuvertrauen“, fragte mich Rayleigh schließlich.

„Wenn ich ein andere Wahl hatte, würde ich das nicht einmal in Betracht ziehen, aber mir bleibt nichts anderes übrig. Shanks kommt nicht in frage, meine Brüder sind noch Kinder und sonst kenne ich niemanden“, antwortete ich ihn ernst. „Du warst der Vize meines Vaters und ein enger Freund. Außerdem hast du es seid seinen Tod geschafft, unbehelligt von der Marine zu leben. Grade vor dieser muss ich Raphael fern halten, immerhin ist er Rogers Enkel.“

„Und was wirst du tun“, fragte Rayleigh mich ernst.

„Ich werde einigen Marineärschen gewaltig einheizten“, antwortete ich ihn mit eine fiesen Grinsen. „Mein Ziehvater wird sich wirklich noch wünschen mich damals nicht mitgenommen zu haben.“

„Du wirst schon wieder gruselig“, meinte Marco.

„Oh wirklich“, fragte ich ihn verwundert und sah dann zu Großvater der wiedermal angefangen hatte zu lachen.

„Mädchen, was hast du in der Zukunft vor, abgesehen davon es deinen Ziehvater heimzuzahlen“, fragte mich Rayleigh, worauf ich anfing zu kichern.

„Ich werde die beste Ärztin und ich werde meinen Vater übertreffen. Sie werden irgendwann nicht mehr von mir als die Tochter des Piratenkönigs reden, sondern mich wegen meiner eigenen Stärke akzeptieren“, antwortete ich ihn mit einem breiten grinsen.

„Und was ist mit dem One Piece“, fragte er mich ernst.

„Interessiert mich nicht. Ich will gar nicht wissen worum es sich dabei handelt oder wo es sich genau befindet. Mir reicht es völlig frei auf den Meeren der Grand Line zu segeln und bei meinen Freunden zu sein“, antwortete ich wieder grinsend.

„Du bist wirklich seine Tochter“, grinste er nun. „Es würde mich freuen mich deinen Sohnes anzunehmen.“

„Gut“, sagte ich grinsend, wurde dann aber schlagartig ernst. „Ich warne dich nur dieses eine Mal alter Mann, sollte meinen Sohn etwas passieren und sollte es nur ein Kratzer sein! Dann wirst du dich nirgendwo vor mir verstecken können und ich werde dich bei lebendigen Leib grillen.“

„Du scheinst stark zu sein“, meinte er grinsend.

„Willst du testen“, fragte ich ihn mit einen selbstsicheren lächeln. In den Wochen nach Raphaels Geburt hatte ich jede Minute, in der mein Sohn geschlafen hatte dafür genutzt zu trainieren. Abwechselnd hatten ich mit den Jungs trainiert und so einiges gelernt, auch hatte ich mein Hacki trainiert, dessen Grundzüge mir Shanks damals beigebracht hatte.

„Gerne ein anderes Mal, immerhin möchte ich nicht unbedingt das die Marine auf uns aufmerksam wird“, sagte er ernst, worauf ich ihn ein wenig verwundert ansah. Ich hatte gar nicht daran gedacht das man durch einen Kampf auf uns aufmerksam werden würde. Seufzend entschuldigte ich mich für meine unachtsame Bemerkung. Kurz drauf begleitete uns Rayleigh zu der Moby Dick. Dort angekommen sah ich mich sofort auf den Deck um und sah Thatch. Er kam auf und zu und ich musste bei seinem Anblick grinsen.

„Ich habe ewig gebraucht bis er eingeschlafen war,“ meinte er und gab ihn mir vorsichtig.

„Er sieht dir wirklich sehr ähnlich, aber seine Augenfarbe ist eine andere“, kam es von Rayleigh und ich sah zu ihn. Wiedereinmal musste ich grinsen, da der weißhaarige nun Marco ansah. Bevor ich dazu etwas sagen konnte, legte mir Marco einen Arm um meine Taille und zog mich näher zu sich. Erstaund sah ich ihn an, als er mich dann plötzlich küsste, sah ich ihn erstaunt an.

„Großvater, nimms du bitte eben kurz Raphael“, fragte ich Whitebeard. Er nickte, nahm ihn und sah seinen Vize mitfühlend an. Im nächsten Moment hatte ich ihn schon am Ohr und zog ihn mit mir mit unter Deck. Erst als wir in meine Kajüte angekommen waren, ließ ich ihn los.

„Was soll das“, fragte ich ihn aufgebracht.

„Das weißt du sehr genau. Clara ich liebe dich“, sagte er ernst. „Und ehrlich gesagt gefällt mir Gedanke nicht das du zu diesen Law zurück gehen könntest.“

„Marco, ich habe dich wirklich gerne, aber ich Liebe nun einmal Law und daran wird sich nichts ändern“, entgegnete ich ernst. „Aus uns das wird nie etwas, sieh es endlich ein.“

„Ich werde nicht aufhören um dich zu kämpfen, egal was du sagst Clara“, sagte er liebevoll.

„Wieso Marco, wieso“, fragte ich ihn nun verzweifelt. „An mir ist doch nichts besonders.“

„Mach dich nicht selber schlecht“, fuhr er mich an. „Du bist sehr wohl etwas besonderes. Du bist eine starke junge Frau, die egal was ihr passiert nicht klein kriegen lässt. Egal wie schlecht es dir geht, du versuchst es dir nicht anmerken zu lassen, um den anderen keine Sorgen zu bereiten und du beschützt die dir am Herzen liegen mit allein was du hast. Trotz der ganzen Rückschläge die du erlitten hast, hältst du weiter ein deine Idealen und an deinen Zielen fest. Du hast eine Art an dir die jeden in seinen Bann zieht.“

Während er sprach kam er auf mich zu und ich war unfähig mich zu bewegen. Er legte seine Hände an meine Hüfte, beugte sich vor und bedeckte meine Lippen mit den seinen. Doch etwas war anders, sein Kuss war anders. In ihn lagen all seine Gefühle für mich, die mir förmlich den Verstand raubten. Sein Blick sprach von unbändiger Liebe, die mich gefangen nahmen. Ohne noch darüber nachzudenken erwiderte ich den Kuss und schlang meine Arme um seinen Hals. Ich spürte seine festen Muskeln, durch meine Kleidung. Vorsichtig drängte er mich zurück, bis wir schließlich beide auf meinen Bett lagen. Sachte strich ich ihn das Hemd von den Schultern und ließ meine Hände über seine Rücken wandern. Leise keuchte ich auf, als Marco anfing meinen Hals mit seine Lippen zu verwöhnen. Jedes Bedenken war wie weggeblasen und ich ließ mich einfach nur noch fallen.

Schlechte Nachricht

Ich spürte eine angenehme wärme und fühlte mich angenehm entspannt, als ich langsam aufwachte. Langsam öffnete ich die Augen und sah in ein mir sehr bekanntes Gesicht, als mir richtig klar wurde wen ich da ansah, riss ich erschrocken die Augen auf. Langsam setzte ich mich auf und krabbelte vorsichtig aus dem Bett. Schnell schlüpfte ich in ein Shirt und in eine Hose, schnappte meine Stiefel und huschte aus meinem Zimmer. Aber wie sollte es anders sein blieb mein Rückzug nicht ganz unbemerkt. Ich zog mir grade meine Schuhe an, als Thatch und Vista um die Ecke kamen. Als ich die beiden bemerkte erstarrte ich in meiner Bewegung.

„Wieso benimmst du dich, als würdest du nach einer heißen Nacht spurlos verschwinden wohlen“, fragte mich Thatch grinsend. Irgendwie hatte ich das Gefühl eines Deya vu und wie sollte es anders sein, ging die Türe zu meinen Zimmer auf und Marco erschien, nur in Boxershorts.

„Oh“, kam es erstaunt von den beiden anderen, während ich mir wünschte der Boden würde mich verschlucken.

„Ähm, ich denke wir sollten reden“, meinte Marco leise.

„Es gibt nicht zu reden. Das war ein einmaliger Fehler, der nie wieder vorkommen wird“, entgegnete ich ihn, drehte mich dann um und ging.

„Clara, warte“, rief Marco, rannte mir nach und hielt mich fest. Schnell drehte ich mich um und sah ihn wütend an.

„Clara bitte, lass uns reden“, meinte er verzweifelt. „Bitte ich Liebe dich und ich möchte mit dir zusammen sein.“

„Ich kann nicht“, entgegnete ich ebenfalls verzweifelt. Als mich dann noch Marco in den Arm nahm versteifte ich mich und wusste gar nicht mehr weiter

„Ssshhh, alles wird gut. Wir bekommen das schon irgendwie hin“, meinte er leise.

„Wir unterbrechen euch beide ja nur ungern, aber Vater will euch an Deck sprechen“, unterbrach uns Vista.

„Ist gut“, meinte Marco, gab mir einen Kuss auf die Wange und wollte los gehen.

„Äh Marco, ich habe persönlich ja nichts dagegen, aber willst du dir nicht etwas anziehen“, fragte ich ihn grinsend. Er sah an sich herunter und schien jetzt erst zu bemerken das er nur eine Unterhose trug. Er wurde knallrot und rannte schon in seine Kajüte. Ich sah ihn einen Moment grinsend nach, bis ich mit den anderen beiden an Dreck trat. Als ich die Personen bei Großvater sah, rannte ich los und fiel den beiden nacheinander um den Hals, vorbei ich bei dem rothaarigen hängen blieb.

„Hey, Süße“, lachte er und umarmte mich, wobei ich wieder die Füße unter dem Boden verlor. Als er mich dann absetzte strahlte ich Shanks und Ben an. Erst da fiel mir ein das mir doch jemand fehlte und sah mich um. Nicht weit von mir stand Rayleigh der grinsend meinen Sohn auf dem Arm hielt. Er gab ihn mir vorsichtig und ich sah in das schlafende Gesicht meine Sohnes.

„Darf ich ihn auch mal halten“; fragte Shanks mir.

„Hast du heute schon getrunken“, fragte ich ihn daraufhin.

„Wieso“, kam es verwundert von ihn.

„Na weil du ständig säufst bis der Arzt kommt und dann wirst du meinen Sohn nur über meine Leiche halten“, antwortete ich ihn.

„Du bist hier, also frage beantwortet“, entgegnete er mir breit lächelnd, was aber verblasste, als ich ihn eine Kopfnuss verpasste.

„Mach so weiter und ich halte dir einmal eine Predigt über die Langzeitauswirkung von übermäßigen Alkoholgenuss, die du so schnell nicht vergessen wirst“, sagte ich kalt zu ihn.

„Ist ja gut, nicht böse werden“, meinte er.

„Was macht ihr eigentlich hier“, fragte ich ihn nun misstrauisch. Doch er wisch nur meinen Blick aus, worauf ich zu Großvater sah, der allerdings auch nichts sagte.

„Ben, halt bitte Mal Raphael“, sagte ich zu Shanks Vize und kam hatte er ihn auf den Arm, stellte ich mich genau vor den rothaarigen und sah ihn mit einen herausfordernden Blick an.

„Ruck mit der Sprache heraus, egal wer oder es knallt“, sagte ich nun ungeduldig.

„Clara bitte, bleib ruhig“, sagte Shanks nervös. „Auf der Suche nach deinem Ziehvater, haben wir erfahren das die Marine auch zwei Jungs suchen lässt die wohl auf einer kleinen Insel leben. Die Beschreibung passte zu deinen beiden Brüdern, von denen du uns die Photos gezeigt hast.“

„Aber sie wissen nichts von Windemühlendorf oder von Dadan“, fragte ich ihn besorgt.

„Wer ist den Dadan“, fragte Shanks verwundert.

„So ne Bergräuberin. Ist wohl ne alte Freundin von Garb.“

„Meinst du Vizeadmiral Garb“, fragte mich nun Rayleigh überrascht.

„Ja, er hat sich Ace und Ruffy angenommen, aber da er ja bei der Marine ist hat er die beiden bei Dadan gelassen“, antwortete ich grinsend. „Echt netter Kerl, hab ihn ein paar Mal getroffen.“

„Garb ein netter Kerl“, fragte Großvater nun erstaunt.

„Ja. Harte Schale, aber verdammt weicher Kern“, antwortete ich grinsend.

„Du bist wirklich einzigartig, mein Kind“, lachte er nun.

„Sag mir etwas, was ich noch nicht weiß, Großvater“, erwiderte ich grinsend, sah dann aber wieder ernst zu Shanks.

„Würdest du mir einen Gefallen tun. Würdest du zum Dorf fahren und auf die beiden aufpassen“; fragte ich ihn freundlich. „Ich kann es nicht machen, sonst würde die Marine sofort merken das sie dort leben.“

„Natürlich mach ich das“, sagte er sofort und nun sah ich mit einen frechen Grinsen zu Großvater.

„Was hast du vor, Kleines“, fragte er mich daraufhin grinsend.

„Hast du Lust der Marine gewaltig ans Bein zu pissen“, fragte ich ihn mit einen überbreiten grinsen. „Man sollte ihnen wohl mal wieder in Gedächtnis rufen mit wen sie sich da eigentlich anlegen.“

„Das ist gar keine schlechte Idee“, meinte er amüsiert.

„Wollt ihr euch etwas mit der Marine anlegen“, fragte Rayleigh nun besorgt.

„Klar doch! Ich werde sie in den Boden stampfen und danach ist die Weltregierung dran“, antwortete ich.

„Wieso stürzt du dich selber in die Gefahr“, fragte mich der grauhaarige überrascht. „Wieso versuchst du nicht den Ärger aus dem Weg zu gehen.“

„Rayleigh, ich bin Rogers Tochter. Die Marine hat schon jagt nach uns gemacht, als wir noch gar nicht einmal geboren waren. Denkst du wirklich, nach dem sie von meiner Existenz erfahren haben, dass sie mich jemals in Ruhe lassen werden“, fragte ich ihn. „Da nehme ich doch lieber die Zügel selber in die Hand und ändere einige Dinge die mir aufstoßen.“

„Wie meinst du das“, fragte nun Shanks.

„Du musst nicht alles wissen, mein lieber“, antwortete ich ihn ernst.

„Was weißt du wirklich alles“, fragte er mich ernst, was mich leise kichern ließ.

„Ich weiß ziemlich viel und ich habe meine Augen und Ohren überall wo es möglich ist“, entgegnete ich ihn. „Ich bin gerne über die Dinge die um mich herum passieren gut informiert.“

Als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte, sah ich verwundert über diese und sah genau in das Gesicht von Marco. Er fasste nun meine Hand, die ich zu einer Faust geballten hatte, ohne es selber zu merken. Aufmunternd sah er mich an. Dankbar nickte ich ihn zu und wandte mich dann wieder den anderen zu.

„Wir werden heute Mittag weiter segeln“, sagte Whitebeard, sah dabei aber mich mitfühlend an, den immerhin hieß das für mich, mich von Raphael zu verabschieden. Die wenige Zeit die ich noch hatte, verbrachte ich mit meinen Sohn, während Marco für mich seine Sachen zusammenpackte.

Gegen Mittag ging ich dann zusammen mit Marco an Deck, wo Rayleigh zusammen mit meinen Freunden und Großvater warten.

„Ich werde gut auf den keinen aufpassen“, sagte Rayleigh mit sanfter Stimme zu mir, als ich ihn vorsichtig meinen Sohn gab.

„Ich kann dir gar nicht genug dafür danken Ray“, murmelte ich und kämpfte mit mir nicht in Tränen auszubrechen.

„Nicht dafür“, sagte er lächelnd und sah dann ernst zu Marco. „Und du passt mir gut auf sie auf, oder du kannst etwas erleben.“

Marco nickte nur ernst. Kurz darauf hatte Rayleigh, zusammen mit Raphael das Schiff verlassen und ich sah sie immer kleiner werden, als wir uns von Sabaody Archipel entfernten. Erst als Marco mich mit sanfter Gewalt mit unter Deck zog, wandte ich den Blick von der Insel ab. Unterwegs ging ich geradewegs in die Küche und schnappte mir dort zwei Flaschen Sake. Mit diesen verzog ich mich geradewegs auf mein Zimmer und widmete mich eingehend meinen neuen besten Freunden.

Division

„Clara“, erklang eine besorgte Stimme. Verwundert sah ich von meinem Bett, auf dem ich sah auf und sah Marco auf mich zu kommen.

„Hast du die etwa beide getrunken“, fragte Marco besorgt und zeigte auf die beiden leeren Sakeflaschen neben meinem Bett.

„Wär sons“, fauchte ich ihn an. Seufzend setzte er sich neben mir auf das Bett und sah mich besorgt an. Vorsichtig hob er mich leicht an und legte mich sachte auf das Bett.

„Ich kann verstehen das die Sache nicht leicht für dich ist, aber das ist wirklich keine Lösung“, meinte er mit sanfter Stimmer und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

„Immmar wiedar... alles weck“, murmelte ich müde.

„Ssshhh, wir werden deinen Sohn wieder zurück holen, wenn alles besser ist uns uns wirst du nicht verlieren, dass verspreche ich dir“, sagte er liebevoll und strich mir dabei durch die Haare.

„Nix versprechen“, sagte ich, kurz davor wieder einmal in Tränen aus zu brechen.

„Doch, ich verspreche dir das. Dieser Kerl wird dir nie wieder ein Leid zufügen,“ sagte er ernst. Er legte sich nun neben mich, nahm mich in den Arm und zog mich an sich heran.

„Versuch etwas zu schlafen, morgen sieht alles besser aus“, sagte er leise. Müde nickte ich, schloss die Augen und schmiegte mich an ihn. Langsam driftete ich in das Reich der Träume

Was mich dann allerdings begrüßte, als ich wieder wach wurde war da nicht mehr ganz so angenehm. Mein Kopf schmerzte als würde ein kleiner Mann, in seinen inneren ihn mit Hammer und Meißel bearbeiten. Ich schloss wieder meine Augen und schmiegte mich an den warmen Oberkörper und kurz darauf hörte ich ein leises lachen.

„Bitte sei leise“, jammerte ich.

„Ich hätte nicht gedacht das ich dich einmal verkatert erlebe“, meinte er amüsiert. „Soll ich dir bei Nick etwas gegen Kopfschmerzen holen.“

„Das wäre echt nett“, murmelte ich.

„Na dann mach dich frisch, ich komm das in die Kombüse“, sagte er liebevoll, gab mir einen Kuss auf die Stirn und stand dann auf. Ich sah ihn nach, als der mein Zimmer verließ, kämpfte mich dann hoch und verschwand anschließend im Bad. Ich brauchte doppelt so lange um mich frisch zu machen und schlurfte dann zur Kombüse, die bereits sehr voll war. Mit einem gemurmelten guten Morgen setzte ich mich neben Marco. Grinsend schob mir der Blonde ein Glas Wasser zu und legte mir eine Tablette vor die Nase.

„Was hast du den gemacht“, fragte mit Jozu grinsend.

„Halt einfach die Klappe“, fuhr ich ihn an, nahm die Tablette in den Mund und spülte sie mit den Wasser herunter.

„Schlechte Laune“, fragte mich Thatch grinsend.

„Ich mag dich wirklich, aber du spielst im Moment mit deinem Leben“, antwortete ich ihn schlecht gelaunt und nahm mir einen Kaffee.

„Merken, wenn sie einen Kater hat nicht ansprechen“, sagte Thatch amüsiert und erntete von mir einen vernichtenden Blick.

„Lass sie“, meinte nun Marco seufzend um zu schlichten. Nach einem kargen Frühstück, da ich nicht wirklich Hunger hatte, ging ich schließlich an Deck und genoss den Wind. Ich stand eine ganze Zeit an Deck und sah den Jungs beim Arbeiten zu, bis ich beschloss zu helfen. Ich hatte zwar noch nicht viel Erfahrung mit Segelschiffen, aber ich gab mir echt Mühe. Schließlich befand ich mich in der Rah und hisste zusammen mit einigen Jungs die Segel, die für die Nacht eingeholt worden waren.

„Wo ist den Clara“, hörte ich irgendwann Großvater fragen.

„Hier oben“, rief ich amüsiert, während ich auf der Rah saß und winkte ihn zu. Er sah zu mir hoch und ich sah seinen erstaunten Blick, der mich lachen ließ. Geschickt kletterte ich die Takelage herunter und kaum war ich an Deck gesprungen, stand ich schon genau vor Großvater.

„Was hast du da oben gemacht“, fragte er mich.

„Na ich habe den Jungs geholfen“, antwortete ich ihn grinsend.

„Aber was machst du in der Rah“, fragte er mich erstaunt.

„Na helfen eben“, antwortete ich grinsend. „Ist nicht das erste Mal das ich da oben herum turne. Ich hocke doch nicht irgendwo in der Ecke herum und sehe den anderen bei der Arbeit zu, wen ich mit anpacken kann.“

„Mhm, es wird wohl langsam Zeit das ich dich einer Division zuteile“, meinte er nun nachdenklich. Nun sah ich ihn neugierig an. Schließlich meinte er zu mir das ich nach dem Mittagessen zu ihn kommen sollte.
 

Bis dahin wollte ich den Jungs beim Trainieren zu sehen und war dabei von Vista begeistert. Das erste Mal sah ich ihn richtig bei seinen Training mit dem Schwertern zu.

„Was ist“, fragte Thatch mich, der neben mich trat.

„Ich sehe nur Vista zu“, antwortete ich ihn tonlos. „Ich habe ihn noch nie so bewusst mit seinen Schwertern trainieren sehen.“

„Ist schon beeindruckend“, grinste er.

„Stimmt, das erinnert mich ein wenig an Zorro“, sagte ich leise und sah mich dabei zu Vista.

„Ist er ein Freund von dir“, fragte mich Thatch.

„Ja, er ist in der Zukunft der Vize meines kleinen Bruders. Bevor er Pirat wurde war er wohl eine Zeit lang Piratenjäger“, antwortete ich. „Sein Traum ist es einmal der bester Schwertkämpfer zu werden!“

„Ihr gebt euch wohl alle nicht mit kleinen Träumen zufrieden“, grinste er, worauf ich ihn nun ansah.

„Kann sein“, seufzte ich. „Ich finde es immer noch blöd das ich damals mein Schwert verloren habe.“

„Du kannst mit einem Schwert kämpfen“, fragte der braunhaarige mich nun überrascht.

„Ein wenig. Zorro hat mir ein wenig beigebracht und nachdem ich mit Law weiter segelte, habe ich alleine weiter trainiert“, antwortete ich ihn, ein wenig überfordert.

„Vista“, schrie plötzlich Thatch laut, worauf der Zylinderträger seine Waffen senkte und fragend zu uns sah.

„Gib der kleinen Mal ein Schwert und sieh dir an was sie kann“, meinte plötzlich Thatch grinsend zu ihn.

„Das muss wirklich nicht sein“, sagte ich sofort und hob abwehrend die Hände. Doch trotzdem kam Vista auf uns zu und sah uns fragend an.

„Ach komms schon, versuch es Mal“, meinte der Koch zu mir und wandte sich dann an Vista. „Sie hat mir grade erzählt das sie wohl eine ganze Zeit lang mit einem Schwert trainiert hat. Ein Freund hat sie wohl eine Zeit lang trainiert.“

„Ist das wahr“, fragte mich Vista überrascht.

„Ja schon, aber ich bin nicht wirklich gut und mein altes Schwert ist geschmolzen“, antwortete ich unsicher.

„Wie geschmolzen, du sagtest doch eben du hättest es verloren“, sagte nun Thatch aufgebracht.

„Ich habe es doch verloren, weil es geschmolzen ist. Ist bei meinen Kampf mit Akainu passiert“, murmelte ich und wisch ihren Blick aus, da mir die Situation etwas unangenehm war. Schließlich war ich damals, kopflos in den Kampf gestürzt.

„Sekunde, du hast also Akainu mit deinem Schwert angegriffen und dabei ist es geschmolzen“, fragte mich Vista erschrocken.

„Ja! Er wollte Ace und Ruffy töten und da habe ich ihn ohne nachzudenken angegriffen. Von diesen Kampf habe ich auch die Brandwunde und wenn Jimbei nicht gewesen wäre, stände ich jetzt nicht hier“, antwortete ich ihn. „Ich habe mich nicht aus Spaß mit ihn angelegt, schließlich ist selbst mir bewusst, dass er in einer ganz anderen Liga wie ich ist.“

„Du bist wirklich eine Sonderklasse“, seufzte nun Thatch und fuhr sich über den Nacken.

„Jetzt will ich erst Recht sehen wie gut du wirklich bist“, sagte Vista, immer noch mit einen leicht erschrockenen Gesicht.

„Muss das sein“, fragte ich.

„Ja“; sagten nun beide Männer im Chor und wenig später stand ich mitten auf dem Deck, mit einem Schwert in der Hand zwei Meter vor Vista. Wie früher auch, umhüllte ich das Schwert mit meinen Flammen und da griff mich auch schon Vista an. Immer wieder parierte ich seine Schläge, doch schlitterte ich auch immer wieder durch die Wucht der Schläge über das Deck. Hin und wieder schaffte ich es aber auch in anzugreifen und versuchte ihn dabei zu entwaffnen, was mir aber nicht gelang. Erst als ich nach einer ganzen Zeit völlig außer Atem war, beendeten wir die Trainingseinheit. Ohne die anderen zu beachten ließ ich mich mit rasenden Atem auf das Deck sinken und schloss die Augen um runter zu kommen.

„Ist alles in Ordnung“, hörte ich Vista besorgt fragen.

„Ja ja, ich habe nur im Moment keine Kondition“, antwortete ich, schlug die Augen auf und setzte mich auf. Ich sah zu ihn auf und grinste müde.

„Du hast dich gar nicht so schlecht geschlagen, aber man sieht das du noch nicht lange mit den Schwert trainierst“, meinte Vista grinsend und hockte sich vor mich.

„Magst du mir helfen besser zu werden“, fragte ich ihn grinsend.

„Gerne“, antwortete er mir grinsend, stand auf und half mir auf die Beine. Zusammen mit ihn ging ich dann zum Mittagessen und ließ mich da seufzend auf meinen Platz fallen.

„Was hast du den gemacht“, fragte mich Marco verwundert. Erst jetzt fiele mir auf das ich klitschnass geschwitzt war.

„Sie hat mit mir trainiert, nach dem wir erfahren haben das sie mit dem Schwert umgehen kann“, antwortete ihn Vista lachend da sich nun ein Glas Wasser nach dem anderen trank.

„Und wie war sie“, fragte Marco sofort.

„Sie war gar nicht so schlecht, auch wen man so einiges noch verbessern kann“, antwortete Vista. „Ihre Abwehr sitzt bis zu einen gewissen Grad, auch wenn sie noch ein wenig zu unsicher reagiert und sie muss lernen Lücken besser zu erkennen.“

„Also in meine Ohren hört sich das eher an, als würdest du sagen wohlen, sie gibt sich mühe, aber der Rest fehlt“, mischte ich mich nun in die Unterhaltung ein.

„So meinte ich das doch gar nicht. Die Grundlagen sind da und die sind nicht schlecht, nur kann meine deine Fähigkeiten noch ausbauen“, verteidigte sich Vista schnell.

„Ist doch in Ordnung, ich wollte dich nur etwas aufziehen“, sagte ich grinsend zu ihn.

„Wieso kannst du eigentlich auch mit einem Schwert kämpfen, du bist doch auch ganz gut in Nahkampf und hast noch deine Teufelskräfte“, fragte mich Drake, der mit und am Tisch saß.

„Bei Gegnern die körperlich deutlich stärker sind wie ich, habe ich im Nahkampf deutliche Nachteile und meine Teufelskräfte kann ich nicht unbegrenzt und überall einsetzten“, erklärte ich ihn. „Feuer kann gefährlich in der nähe von viel Alkohol oder Schießpulver sein. Ich habe kein Interesse mich selber in die Luft zu jagen... außerdem ist sind einige meiner Attacken sehr kräftezehrend.“

„Da fällt mir etwas ein. Kannst du eigentlich schwimmen“, fragte mich Marco.

„Ne, konnte ich nie, keine Ahnung wieso. Ich habe als Kind versucht es zu lernen, doch ich bin ein paar Mal fasst abgesoffen“, antwortete ich ihn breit lächelnd.

„Kann es sein das dir dein Ziehvater als kleines Kind eine Teufelsfrucht zu essen gegeben hat“, fragte mich Marco nachdenklich.

„Wäre ihn zu zutrauen“, antwortete ich ihn ebenfalls nachdenklich. „Aber da bleibt immer noch die Frage, was für eine Teufelsfrucht hat er mir gegeben. Meine Kräfte sind zwar Ace sehr ähnlich, aber er kann keine blauen Flammen benutzen, so weit ich weiß.“

„Vielleicht nutzt ihr eure Kräfte nur unterschiedlich“, meinte er nachdenklich. Ich nickte nur schweigend und widmete mich den Mittagessen.

„Du Marco, sagst du Großvater das ich gleich nach komme, ich will nur noch schnell unter die Dusche“, meinte ich, als ich fertig war zu Marco.

„Klar, aber wieso willst du den zu Vater?“

„Er meinte vorhin ich soll nach dem Mittagessen zu ihn kommen, da ich doch noch zu keiner Division gehöre“, antwortete ich schnell und ging aufgeregt zu meinen Zimmer. Die ganze Zet während ich mich frisch machte und mir neue Klamotten anzog machte ich mir Gedanken darüber in welche Division ich kommen würde.

Nach fasst einer halben Stunde nach dem Mittagessen, polterte ich ohne anzuklopfen in das Zimmer von Großvater und wurde sofort von allen Anwesenden verwundert angesehen. Daraufhin entschuldigte ich mich mit einem feuerrotem Gesicht und setzte mir dabei meinen Hut auf den ich mit einer Hand dort fest hielt.

„Was hat dich gestochen“, fragte Thatch grinsend. „Oder hattest du etwa nach einem gewissen jemanden Sehnsucht.“

„Thatch hat dir eigentlich schon einmal jemand gesagt das du ein Vollidiot bist“; fragte ich ihn trocken und sah mich nach einem Sitzplatz um, doch alle waren von den anwesenden Kommandanten besetzt.

„Was sind wir den heute zickig. Sag nicht du hast deine Tage“, fragte Thatch lachend, worauf auch einige der anderen anfingen zu lachen.

„Ich kann dir sicher sein das du nie erfahren wirst wann ich sie habe und wann nicht und mich wundert es mittlerweile echt nicht mehr das du nur selten eine Frau abbekommst“, sagte ich trocken zu ihn. „Siehst affig aus, kein Charme und absolut kein Benehmen. Durchgefallen auf ganzer Linie.“

„Was“, kam nun aufgebracht von Thatch , worauf die anderen nun über ihn lachte.

„Hab dich aber trotzdem ganz doll lieb, Bruderherz“, lachte ich laut los und ließ mich auf seinen Schoss fallen. Grinsend sah er mich nun an.

„Seid wann bin ich den dein Bruder“, fragte er mich nun.

„Hab ich grade beschlossen“, antwortete ich ihn mit einem überbreiten grinsen. „Fünf Brüder reichen mir nicht.“

Auf meine Worte hin fing Großvater an zu lachen und hatte sofort unsere gesamte Aufmerksamkeit.

„Wir haben bis du rein geplatzt bist darüber geredet in welche Division du kommst“, sagte er ernst, worauf ich ihn erwartungsvoll ansah. Doch er grinste mich nur an.

„Boar, Großvater bitte sag es, dass ist gemein“, beschwerte ich mich, was die anderen wieder zum lachen brachte.

„Ist ja gut mein Kind“; sagte er amüsiert. „Wir haben uns darauf geeinigt das du am besten in der ersten Division aufgehoben bist.“

Erst sah ich ihn erstaunt an, sah dann zu Marco und im nächsten Moment sprang ich auf. Ich sprang Marco um den Hals der mit mir und dem Stuhl umfiel. Lachend lagen wir nun auf den Boden, während die anderen aufgesprungen waren und uns besorgt ansahen.

„Ist mit euch auch alles in Ordnung“, fragte Vista..

„Klar alles gut“, lachte ich, ließ Marco los und setzte mich neben ihn, auf den Boden.

„Hättest du dich auch gefreut, wenn du in meine Division gekommen wärst“, fragte Drake.

„Na klar doch“, antwortete ich mit einen strahlenden lächeln.

„Das schreit nach einer Feier“, kam es auf einmal von Großvater, worauf wir alle grölend zustimmten.

Fischmenscheninsel

Kaum hatte der Rest erfahren das wieder einmal eine Feier anstand, wurden schon Sake, Bier und andere Sachen an Deck geholt. Und wie zuvor bildeten sich schnell kleine Grüppchen, doch anders als sonst saß ich nicht bei den Kommandanten, sondern bei den anderen Mitglieder der ersten Division. Die Jungs waren wirklich cool drauf und schnell alberten wir herum, oder redeten über allerlei Dinge.

Ich fühlte mich zu Hause. Ich wurde mir bewusst das ich mich auf jeden einzelnen am Bord verlassen konnte und auch meine Sorgen lasteten nicht mehr ganz so schwer auf meinen Schultern. Besonders Marco, Thatch und Großvater taten alles, damit ich mich nicht zurück zog und mir Gedanken um die Zukunft machte.

Großvater war mit der Moby Dick auf den Weg in die Neue Welt, wo wir der Marine dann ein wenig Ärger machen wollten. Er tat dies um möglich den größt möglichsten Abstand zwischen uns ud meinen Brüdern zu erreichen, schließlich wollten wir nicht das sie irgendwie von ihnen erfuhren.
 

Fasziniert pickte ich vorsichtig mit den Finger, in die durchsichtige Hülle die das Schiff völlig umhüllte. Doch nicht die Hülle selber faszinierte mich so, sondern was da hinter lag. Die Moby Dick befand sich metertief unter Wasser, auf dem Weg zur Fischmenscheninsel, die wie Großvater mir erzählt hatte unter seinen Schutz befand.

„Beim ersten Mal ist es schon beeindruckend“, meinte eine amüsierte Stimme hinter mir.

„Stimmt, ich frage mich wie das funktioniert und wieso die Blase unter den Druck des Wassers nicht platzt“, entgegnete ich und drehte mich zu ihn um. Als er anfing zu lachen, sah ich ihn nur fragend an.

„Musst du eigentlich ständig alles hinterfragen“, fragte er mich amüsiert, trat neben mich und legte einen Arm um meine Taille.

„Ach komm, du bist auch nicht viel besser. Du bist auch ständig über alles mögliche am nachdenken“, antwortete ich ihn und pickte ihn mit den Zeigefinger leicht in die Seite.

„Ist ja gut“, lachte er und hob die Hände, als Zeichen das ich gewonnen hatte. Er gab mir kurz darauf einen flüchtigen Kuss auf die Wange und sah dann wieder hinaus in den Ozean.

„Vater hat uns heute Morgen bei König Neptun angemeldet und er hat schon mit dir angeben“, meinte Marco grinsend.

„Hä, wieso mit mir angeben“, fragte ich ihn verwirrt.

„Clara du bist jetzt seine Enkelin, eine gute Ärztin und eine genauso gute Kämpferin“, antwortete er mir, mit einem sanften lächeln.

„Ist ja gut, ich habe es verstanden“, seufzte ich uns sah neugierig zu der Insel die vor uns Sichtbar wurde. Als mich Marco von hinten in den Arm nahm, lächelte ich sanft und legte meine Hand auf die seine.

„Soll ich dir nachher ein wenig die Insel zeigen“, fragte er mich freundlich.

„Musst du den nicht deinen Job erledigen“, entgegnete ich daraufhin. Den es war schon auf den Sabaody Archipel so, das er mit seinen Job als Vize voll ausgelastet gewesen war.

„Ich habe schon mit Vater deswegen geredet. Die anderen sind ja auch noch da und eine Auszeit tut dir auch ganz gut. Ständig bist du bei Vater oder uns und planst mit wie wir gegen deinen Vater und die Marine vorgehen. Und zusätzlich entlastest du Nick wirklich sehr.“

„Na dann freue ich mich drauf“, entgegnete ich ihn grinsend. Leise kicherte ich als er mich küsste, war dann aber ein wenig enttäuscht als er mich wieder los ließ. Wenig später waren alle am Deck, holten die Segel ein, vertauten das Schiff oder taten andere Arbeiten, die beim anlegen anfielen.

Am Kai standen allerdings schon unzählige Leute und dabei fiel mir der König besonders ins Auge, da er wirklich sehr groß war. Ich war fasziniert von ihnen, da ich bis auf Jimbei noch keinen Fischmenschen gesehen hatte, geschweige den eine Meerjungfrau.

„Na, was für fragen geistern dir jetzt schon wieder durch den Kopf“, meinte Thatch neckisch, als er neben mich trat.

„Ich frage mich gar nichts, ich bin einfach nur neugierig wie sie wohl sind“, entgegnete ich ihn tonlos.

„Ist unsere kleine Prinzessin etwa mal nervös“, zog er mich auf.

„Bin ich gar nicht!“

„Bist du doch“, lachte er und klaute mir im nächsten Moment meinen Hut. Sofort versuchte ich ihn zurück zu bekommen, doch er rannte schnell mit seiner Beute vor mir weg. Laut schimpfend rannte ich ihn hinter her.

„Bleib stehen, du verdammter Giftmischer“, schrie ich laut, doch er lachte nur noch lauter und ich hörte die anderen Jungs laut lachen.

„Wenn ich dich in die Finger bekomme, brenne ich dir deine bescheuerte Schmalzlocke von deiner holen Rübe“, meinte ich nun richtig wütend. Ich kam ihn immer näher, doch plötzlich schlug er einen Hacken und rannte über die Rampe, auf den Kai. Ich folgte ihn mit einen beherzten Sprung über die Reling. In nächsten Moment machte sein Rücken Bekanntschaft mit meinen Stiefel und ich landete mit voller Wuchte auf seinen Rücken. Aber leider hatte ich zu viel Schwung das ich weiter kullerte und wie sollte es auch anders sein, ich kam auf den Rücken liegend vor dem König zum halten.

„Äh, schönen Tag auch, ich bin Clara“, sagte ich ein wenig peinlich berührt und hob die Hand zum Grüß.

„Darf ich vorstellen, meine Enkelin“, erklang im nächsten Moment die amüsierte Stimme meine Großvaters. Doch ich sah nicht zu ihn, den eine hilfreiche Hand, zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Ein Fischmensch reichte mir die Hand und ich war mir dank seines Aussehend sicher das er ein Prinz war. Ein wenig unsicher nahm ich die Hand an und ließ mir von ihn auf die Beine helfen. Mit feuerroten Gesicht murmelte ich einen Dank.

„Wie mir scheint ist deine Enkelin sehr temperamentvoll, jawohl,“ lachte der König.

„Stimmt ja gar nicht“, verteidigte ich mich kleinlaut, aber sah mich dabei um. Mein Blick blieb bei den Auslöser, meine unangenehmen Situation hängen. Er wollte sich grade davon stellen, doch ich rannte los, sprang ihn auf den Rücken und zerzauste ihn seine komplette Frisur.

„Rache ist süß“, lachte ich dabei laut. Erst als ich meinen Hut wieder hatte ließ ich von ihn ab. Wieder völlig zufrieden setzte ich meinen Hut auf und trat neben meinen Großvater.

„Wie ich hörte, bist du Ärztin“, meinte der König zu mir und ich nickte ein wenig zögerlich. Er erzählte mir von einer Krankheit die vor kurzen ausgebrochen war und für die keiner seiner Ärzte bis jetzt eine Behandlungsmethode gefunden hatte.

„Ich kann nichts versprechen, aber ich kann sie mir ja, zusammen mit Nick ansehen“, meinte ich nachdenklich zu ihn. Wenig später führte der Prinz Fukaboshi, der mir zuvor aufgeholfen hatte, zu einen Gebäude, in dem sich aller erkrankten befanden. Es waren alle Altersstufen vorhanden und aus verschiedenen Schichten. Sofort machten sich Nick und ich dran die Erkranken zu untersuchen, von dem es fasst dreißig gab. Sie Symptome waren Schüttelfrost, Erbrechen, Gliederschmerzen und sie fühlten sich sehr schwach, doch keiner von ihnen hatte Fieber. Auch hatten sie alle einen seltsamen Ausschlag am ganzen Körper. Wir wussten beide nicht um welche Krankheit es sich handelte, deswegen suchten wir nach weiteren Gemeinsamkeiten zwischen ihnen. Wir fragten sie wo sie in der letzten Zeit waren und was sie gegessen hatten.

Grade als ich mir Notizen machte riss mich jemand aus meinen Gedanken, in dem er mir einen Teller mit Essen vor die Nase stellte. Verwundert sah ich auf und sah den Prinzen hinter mir stehen, der mich besorgt musterte.

„Es ist spät, willst du nicht für heute Schluss machen“, fragte er mich.

„Gleich, ich muss noch etwas nachlesen“; antwortete ich ihn etwas abwesend.

„Aber du bist doch erschöpft“, sagte er nachdrücklich.

„Es geht schon“, meinte ich und machte mit der linkende eine abwehrende Geste.

„Also hatte Marco Recht. Du bist wirklich sehr verbissen in deiner Arbeit“, sagte er grinsend.

„Der alte Piepmatz redet zu fiel“, seufzte ich, fuhr mir durch die Haare, lehnte mich auf meinen Stuhl zurück, legte den Kopf in den Nacken und schloss erschöpft die Augen.

„Stimmt etwas nicht“, fragte er mich.

„Verdammt noch mal ja. Ich kann mir bis jetzt nicht erklären was diese Leute haben und das macht mich wütend“, antwortete ich und sah ihn an. „Ich will Ärztin werden, weil ich den Leuten helfen will und bei meinen ersten wirklich ernsten Fall stoße ich an meine Grenzen!“

„Nachdem was ich von den anderen gehört habe bist du eine wirklich begabte Ärztin und du wirst sicher etwas finden, also gib nicht auf“, versuchte er mich aufzubauen.

„Du sagst das so leicht. Sie haben alle Vergiftungserscheinungen und die einzige Gemeinsamkeit ist... verdammt wie dumm bin ich eigentlich“, schrie ich plötzlich los und sprang auf. Ich eilte zu dem Medikamenten und durchsuchte sie.

„Was hast du plötzlich“, fragte er überrascht.

„Das Seegras, es dient als Filter und ist somit mit Giftstoffe angereichert, die sie aus dem Meer filtern. Sie haben alle vor drei Tagen Seegras auf dem Markt gekauft, das ist die Gemeinsamkeit“, antwortete ich aufgereckt und machte Infusionen fertig.

„Hilf mir“, wies ich ihn kalt an und rannte schon zum ersten Patienten. Ich sagte ihn mit kurzen Befehlen was er zu tun hatte, doch als wir fertig waren rannte ich schon wieder los.

„Wo willst du hin“, fragte er dann und rannte mir nach.

„Wir müssen Bescheid sagen, nicht das noch andere das Zeug essen“, antwortete ich ihn und wir liefen gemeinsam in den Palast, wo alle bei einen Fest zusammen saßen. Polternd verbretterte ich in die Gesellschaft und eh jemand eine Frage stellen konnte, erzählte ich schon was ich herausgefunden hatte. Kaum hatte ich geendet gab der König schon die Anweisungen, das vergiftete Seegras zu vernichten. Wehrend er die Befehle gab, wurde ich auf einen Schoss gezogen und sah in das ernste Gesicht des Vizes. Ich seufzte nur leise, lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter und schloss erschöpft die Augen. Er strich mir die Haare hinter das Ohr, doch ich hatte keine Lust meine Augen zu öffnen. Das einzige was ich im Moment wollte war etwas ruhe, einen kleinen Moment abschalten.

„Stimmt etwas nicht“, hörte ich Großvater besorgt fragen.

„Ich bin nur müde, keine Sorge“, sagte ich mit einen sanften lächeln und sah ihn an.

„Soll ich dich zur Moby bringen“, fragte Marco sofort.

„Brauchst du nicht, feiere ruhig weiter, ich kann auch alleine gehen“, antwortete ich ihn freundlich. Beugte mich aber zu ihn und flüsterte ihn ins Ohr. „Mach aber nicht mehr zu lange, ohne dich friere ich noch.“

Mit diesen Worten stand eich auf, verabschiedete mich und ging los.

„Clara warte“, hörte ich Marco rufen und kurz darauf erklang lautes Lachen. Marco rannte mir nach und wir gingen zusammen langsam zur Moby Dick. Doch als wir beim Schiff ankamen wurden wir bereits erwartete. Entgeistert sah ich die beiden Personen an.

„Was macht ihr hier, wolltest du nicht auf der Windmühleninsel sein“, fragte ich den rothaarigen aufgebracht.

„Kleines, sei nicht sauer, aber es gab da eine kleines Planänderung“, meinte er.

„Was soll das heißen“, schrie ich ihn wütend an und fing schon an zu rauchen. „Was verdammt noch mal ist das Problem dabei auf meine Brüder aufzupassen? Dich besaufen kannst du auch da!“

„Na ja, deine Brüder erwischten uns, als wir ein Auge auf sie hatten und da musste ich ihnen die ganze Sache erklären, immerhin ist dein Brüder nicht so dumm wie Ruffy“, sagte er.

„Shanks“, forderte ich ihn kalt auf zum Punkt zu kommen.

„Sie haben nicht nachgelassen, bis wir uns bereit erklärt haben sie zu dir zu bringen“, mischte sich nun Ben ein. Fassungslos sah ich die beiden abwechselnd an, wandte mich von den beiden ab und stapfte ans Deck der Moby Dick.

Ich hatte wirklich alles getan um meine Brüder zu schützen und dieser idiotische Kerl versaute alles

Flucht

Ich ging nicht auf mein Zimmer sondern in einen der Trainingsräume, nahm mir dort ein Schwert aus einem Schrank und schlug auf eine Trainingspuppe ein. Nach etwa zehn Minute war die erste Puppe zu Kleinholz verarbeitet, doch ich hatte mich immer noch nicht beruhigt, weswegen auch noch eine zweite dran glauben musste.

Grade als ich mir mit einen Handtuch den Schweiß von der Stirn wischte, hörte ich polternde Schritt. Im nächsten Moment wurde ich schon umgeworfen und so fest umarmt das mir die Luft weg blieb. Ich wurde nicht nur von einer Person erdrückt sondern, direkt von zwei gleichzeitig.

„Ihr solltet mit ihr vorsichtig sein, sie ist nicht ganz so stabil gebaut wie ihr denkt“, hörte ich Shanks amüsierte Stimme. Irgendwie schaffte ich es einen Arm los zu bekommen und war den rothaarigen mit einen mini Feuerball ab. Im nächsten Moment hörte ich ihn aufschreien. Daraufhin wurde ich los gelassen, setzte mich auf und sah in die beiden erschrockenen Gesichter meiner Geschwister.

„Keine Sorge, das kann er ab und ehrlich gesagt hatte er das verdient“, meinte ich ein wenig atemlos.

„Du warst mir lieber als du Dick warst und dich nicht so schnell bewegen konntest“, meinte Shanks, als er sein brennendes Hemd gelöscht hatte.

„Dick!? Shanks dir ist schon bewusst das du Pirat bist und es sehr viele Leute freuen würde wenn ich dich in eine lebendige Fackel verwandeln würde“, sagte ich kalt zu ihn, stand auf und ging auf ihn zu. „Ben und Großvater werde ich einfach sagen du hättest dir den Kopf gestoßen, bist über Bord gegangen und da ich nicht schwimmen kann musste ich hilflos zusehen.“

„Das würdest du doch nicht tun“, meinte er ungewohnt unsicher.

„Oh, ich kann dich auch aufschneiden und einige deiner Organe als Boxsack verwenden, wenn dir das lieber ist“, entgegnete ich mit einen kalten lächeln auf den Lippen. „Weißt du, ich bin verdammt gut und weiß wie du dabei so lange wie möglich am Leben bleibst.“

„Das würdest du nicht machen, Kleines“, sagte er unsicher.

„Willst du es darauf ankommen lassen“, fragte ich ihn. Er sah mich noch einen Moment an drehte sich dann um und ergriff die Flucht.

„Bleib stehen, du feiger Hund, ich bin mit dir noch nicht fertig“, rief ich ihn nach.

„Ace, unser Schwester ist gruselig“, hörte ich Ruffy sagen, worauf ich mich zu ihn umdrehte. Ich seufzte müde, fuhr mir durch die Haare und ließ die Schultern hängen.

„Sorry Jungs, war ein wenig viel heute für mich“, sagte ich ging zu ihnen, legte meine Hand auf Ruffys Kopf und grinste ihn freundlich an.

„Stimmt es, was dieser Kerl uns erzählt hat“, fragte mich Ace.

„Bruderherz, denkst du nicht diese Frage hättest du stellen müssen, bevor ihr mich fasst erstickt“, antwortete ich ihn grinsend. „Und ja es stimmt, ich bin eure Schwester!“

„Wenn meintest du eben mit Großvater“, fragte mich Ace.

„Na Whitebeard, er hat mich als seine Enkelin angenommen“, antwortete ich ihn stolz. „Ich gehöre zur ersten Division.“

„Wow, also bist du stark“, fragte Ruffy beeindruckt.

„Geht so“, antwortete ich ihn grinsend und fing an zu lachen als die Mägen meiner Brüder synchrone anfingen zu knurren. Ich bedeutete ihnen mir zu folgen und führte sie in die Messer. Dort sagte ich ihnen das sie warten sollten und ging in die Kombüse. Dort war ich einige Zeit beschäftigt.

„Dann haut rein“, sagte ich amüsiert bei ihren leuchtenden Augen, als ich ihnen zwei sehr voll beladenden Teller vor die Nasen stellte. Die beiden zögerten nicht und inhalierten regelrecht ihr essen. Doch schlagartig war damit Schluss, als erst Ace und dann Ruffy mit den Kopf auf den Tisch knallte und anfingen zu schnarchen.

„Hast du deine Brüder getötet“, fragte mich jemand nach einiger Zeit in dem ich die beiden nachdenklich angesehen hatte. Erstaunt sah ich auf und sah Vista, Jozu, Drake, Thatch und Marco.

„Ne, das ist normal“, antwortete ich grinsend. „Es liegt irgendwie in der Familie das wir ohne Vorwarnung plötzlich einschlafen können.“

„Ich dachte das wäre ein Scherz“, meinte Marco verwundert und sah dabei Ruffy an der nun im schlaf anfing zu reden.

„Nein leider nicht. Mir passiert das auch hin und wieder mal“, entgegnete ich und sah dann zu meinen Brüdern. „Was machen wir den jetzt mit ihnen.“

„Jedenfalls wird Shanks sie nicht zurück bringen“, meinte Marco grinsend.

„Wieso das den“, fragte ich ihn verwirrt.

„Er hat die Flucht angetreten. Scheinbar hast er einen heiden Respekt vor dir“, antwortete er grinsend.

„Was hast du den mit ihn gemacht“, fragte Thatch.

„Ich war sauer und habe ihn ein wenig gedroht“, antwortete ich grinsend. „Ich habe ihn gedroht ihn bewusstlos über Bord zu schmeißen und das ich ihn aufschneide und seine Organe als Boxsack benutze.“

„Erinnere mich daran es mir nie mit dir zu verscherzen“, sagte Thatch mit schneeweißen Gesicht.

„Du musst mich aber auch verstehen“, entgegnete ich ihn. „Der Kerl hatte nur einen kleinen Job und dieser versoffene Idiot bekommt es nicht hin.“

„Wir verstehen dich ja. Es ist nur das du theoretisch dazu fähig wärst deine Drohungen wahr werden zu lassen“, grinste Vista.

„Aber auch nur Theoretisch“, seufzte ich nun. „Auch wenn der Kerl ein Idiot ist, ich mag ihn! Aber wir haben immer noch nicht die Frage geklärt was wir jetzt mit meinen Brüdern machen.“

„Sie können heute erst einmal in deinem Zimmer schlafen und du schläfst bei mir. Den Rest können wir morgen klären“, schlug Marco vor.

„Ist in Ordnung, aber wie bekommen wir sie in mein Zimmer“, fragte ich. „Wenn die beiden erst einmal schlafen, wachen sie so schnell nicht mehr auf.“

Plötzlich warf Jozu sich Ace über die Schulter und Vista Ruffy. Grinsend folgte ihn, als sie die beiden auf mein Zimmer trugen und sie in mein Bett legten. Dort zog ihnen die Schuhe aus, deckte sie zu und schloss dann hinter mir die Türe. Auf den Gang wartete Marco, der mich mit eine sanften Blick ansah.

„Lass uns schlafen gehen“, sagte ich leise zu ihn, als ich ihn einen Kuss gegeben hatte.
 


 

Am nächsten Morgen fiel ich aufgrund einen ohrenbetäubenden Lärm aus dem Bett. Stöhnend rieb ich mir den Hinterkopf und sah dabei in das verschlafende Gesicht meines Vizes. Bevor einer von uns fragend konnte was das war, ertönte ein erneuter Knall und laute Stimmen drangen vom Deck. Blitzschnell waren wir beide auf den Beinen und stürmten in Richtung Deck. Was ich dort sah ließ mich erschrocken innehalten. Ruffy lag bewegungslos an Deck und Ace griff Großvater an.

„Portgas D Ace, lässt du das bleiben“, schrie ich wütend. Schlagartig blieb Ace stehen und sah zu mir.

„Was bitte hat das zu bedeuten“, fragte ich ihn, während ich mich neben Ruffy kniete und nach im sah. Erleichtert stellte ich fest das er nur Bewusstlos war.

„Dieser blöde alte Sack meinte das wir jetzt ein Teil dieser Mannschaft sind, aber das wohlen wir nicht“, beschwerte er sich.

„Und wie immer müsst ihr mit den Kopf durch die Wand, oder was“; fragte ich ihn und wandte mich dann an Großvater. „Du weißt das ich voll und ganz hinter dir stehe, aber du solltest den beiden es selbst überlassen was sie tun... Ich bitte dich darum!“

„Du hast ja Recht, Kleines“, meinte Whitebeard. In dem Moment wachte auch Ruffy wieder auf, sah mich allerdings ein wenig belämmert an.

„Clara“, rief er plötzlich und klammerte sich an mich. Irritiert sah ich ihn an, da ich ein solches Verhalten von ihn nicht kannte

„Was ist den, Kleiner“, fragte ich ihn freundlich und strich ihn durch die schwarzen Haare.

„Bitte schick uns nicht weg. Ich will dich kennen lernen“, weinte er los.

„Keiner wird euch wegschicken, Jungs“, sagte Whitebeard freundlich, worauf Ruffy noch mehr anfing zu heulen. Stumm versuchte ich ihn zu beruhigen.

Als er sich schließlich beruhigt hatte, ging ich mit den beiden auf mein Zimmer und erklärte ihnen alles genau, auch erzählte ich ihnen von meinen Entscheidungen und von Raphael.

„Also sind wir Onkel und du kannst deinen Sohn nicht aufwachsen sehen, weil du ihn nur so beschützen kannst“, fragte Ace mich schockiert.

„Ich wünschte es wäre anders“, antwortete ich und sah ihn verwundert an, als er mich in den Arm nahm.

„Auch wenn ich mir Sorgen mache, ich bin froh euch wieder bei mir zu haben“, sagte ich leise.

„Du Schwesterchen, hättest du wirklich Shanks aufgeschnitten“, fragte mich plötzlich Ruffy ängstlich, worauf ich aber anfing zu lachen.

„Keine Angst, ich mag ihn wirklich sehr und Freunden würde ich niemals etwas antun“, antwortete ich ihn freundlich und zerzauste ihn die Haare, die er beleidigt glatt strich.

Von Brüdern, Chaos und Krümmel

Großvater wollte am Mittag weiter segeln, weswegen ich darum bat noch einmal nach dem Patienten sehen zu dürfen, um sicher zu gehen das sie sich auf dem Weg der Besserung befanden. Als ich bei ihnen eintraf, traf ich drei der Ärzte der Fischmenschen an. Eingehend unterhielt ich mich mit ihnen und stellte erleichtert fest das alle auf den Weg der Besserung waren. Als ich wieder auf dem Rückweg war, traf ich die drei Prinzen.

„Guten Morgen die Herren Prinzen“, begrüßte ich sie freundlich.

„Guten Morgen, Clara“, grüßte Fukaboshi zurück. „Warst du bei deinen Patienten?“

„Ja, die Behandlung schlägt zum Glück erfolgreich an“, antwortete ich ihn ehrlich erleichtert.

„Wir sind dir wirklich dankbar das du ihnen geholfen hast“, meinte er.

„Das ist unnötig, wirklich“, entgegnete ich mit einen sanften lächeln. „Ich will Ärztin werden um anderen Leuten zu helfen und dafür tue ich alles was in meine Macht steht.“

„Wieso will eine Piratin eigentlich eine Ärztin werden“, fragte einer von Fukaboshis Brüdern interessiert.

„Ich wollte seid ich klein war schon Ärztin werden und das mit der Piraterie hat sich irgendwie so ergeben“, lachte ich. Bevor noch jemand etwas sagen konnte wurde ich erneut, ohne Vorwarnung zu Boden gerungen und so fest gedrückt, dass mir wieder einmal die Luft weg blieb.

„Ruffy, wenn du so weiter machst, bringst du unsere Schwester noch um“, hörte ich Ace amüsierte Stimme. Ich wurde los gelassen und setzte mich auf. Neben mir hockte und keinen Meter von uns entfernt standen Ace, sowie Marco.

„Darf ich vorstellen, meine Brüder Ace und Ruffy“, sagte ich grinsend, bei den fragenden Blicken der drei Prinzen. „Ruffy, Ace, das sind die Prinzen Fukaboshi, Manboshi und Ryuuboshi.“

„Die sehen witzig aus“, meinte plötzlich Ruffy laut.

„Ruffy, das ist unhöflich“; meinte ich ernst zu ihn und kniete mich vor ihn. „Außerdem sehen wir für einige von ihnen sicherlich seltsam aus und warte darauf bist du einmal einen Mink triffst.“

„Mink, kann man das essen“; fragte er mich sofort neugierig.

„Nein“, antwortete ich ihn lachend. „Sie bewohnen eine wandelnde Insel und sehen in unseren Augen aus wie sprechende Tiere. Ein Freund von mir ist ein Mink. Bepo, er ist ein Eisbär.“

„Du warst auf der legendären Insel Zou“, fragte mich Fukaboshi überrascht.

„Ja, ich bin schon ziemlich viel herum gekommen“, antwortete ich ihn grinsend und stand wieder auf.

„Warst du auch schon auf unserer Insel“, fragte mich Ruffy grinsend und griff nach meiner Hand.

„Nein, aber ich würde sehr gerne einmal dort hin. Ich würde Dadan gerne dafür danken das sie auf euch acht gegeben hat“, antwortete ich ihn grinsend.

„Pah, die hat doch nichts getan, wofür willst du der alten den danken“, meinte Ace abfällig.

„Ace, sei nicht so undankbar“, fuhr ich ihn wütend an. „Sie hat euch aufgenommen ein Dach über den Kopf gegeben und war für euch da wenn ich sie wirklich brauchtet, also zeig verdammt noch mal etwas mehr Dankbarkeit.“

„Was weißt du bitte von uns oder ihr. Gar nichts, den du musstest nicht hören du wärst ein Monster und bist irgendwo friedlich aufgewachsen, mit dem Traum Ärztin zu werden“, schrie er mich an.

“Ace“, begann Marco, doch mein Bruder drehte sich schneller als irgendjemand von uns reagieren konnte um und rannte los.

„Ace, bleib hier“, rief ich, doch da bog er schon um die nächste Häuserecke.

„Marco, bring bitte Ruffy zu Großvater“, sagte ich, zum Blonden, ließ Ruffys Hand los und rannte Ace nach. Suchend rannte ich durch unzählige Gassen und fragte immer wieder Passanten nach meinen Bruder. Aber trotzdem konnte ich ihn nicht finden. Ich bekam Angst um ihn, schließlich wusste ich das einige der Fischmenschen, Menschen aus berechtigten Gründen nicht besonders mochten.

Wie um meine Sorge zu bestätigen hörte ich plötzlich Lärm und ein Schrei der mir bekannt vor kam. Eilig folgte ich den Geräuschen und kam schließlich zu einem kleinen Hinterhof. Was ich dort sah ließ mich alles vergessen. Dort schlugen und traten fünf Fischenmenschen auf meinen Bruder ein, der versuchte so gut er konnte sich zu verteidigen, doch er hatte bereits einiges abbekommen. Ich rannte los warf einen einen Feuerball an den Kopf und kaum war ich bei ihnen schlug ich den nächsten schon mitten ins Gesicht. Schützend stellte ich mich nun vor meinen Bruder und entzündete meine Hände, aber davon ließen sich die Kerle nicht abschrecken sondern griffen wieder an. Ich musste einiges Einstecken, bis zwei Von ihnen Bewusstlos am Boden lagen und der Rest die Flucht ergriff.

„Wieso, wieso hast du das getan“, fragte mich Ace besorgt als ich mich erschöpft an der Wand eines Hauses zu Boden sinken ließ.

„Du bist mein geliebter Bruder und für meine Familie tu ich alles“, lächelte ich ihn erschöpft an.

„Du bist verletzt“, meinte Ace besorgt.

„Geht schon, sah schon schlimmer aus“, entgegnete ich und schloss einen Moment die Augen. „Ace nicht nur du musstest wegen unser Abstammung leiden. Der Mann der mich aufzog, will mich Tod sehen, weil ich seine Tochter bin... Ich weiß was du viel durchgemacht hast und es tut mir Leid das ich nicht an deiner Seite sein konnte, so schrecklich Leid.“

„Aber du hast doch studiert“, sagte er atemlos.

„Nein, ich wollte studieren, bevor ich Piratin wurde“, entgegnete ich ihn und sah ihn an. „Mein Ziehvater ist Arzt und ich verbrachte sehr viel Zeit bei ihn im Krankenhaus. Ich tat alles um seine Anerkennung zu gewinnen, lernte fasst ununterbrochen um einmal eine gute Ärztin zu werden... Ich will es heute immer noch, aber aus anderen Gründen als früher.“

„Aber wieso warst du bei ihn und nicht bei mir“, fragte er den Tränen nah.

„Lass uns auf den Schiff darüber reden, die anderen machen sich sicher Sorgen und sehr wahrscheinlich heult Ruffy wieder“, sagte ich grinsend zu ihn. Er rang sich zu einen lächeln, worauf ich aufstand und ihn eine Hand hinhielt. Zögerlich ergriff er sie und wir gingen zurück zum Schiff. Als wir an Deck kamen, sah es aus as wollten sie grade einen Suchtrupp losschicken.

„Clara“, hörte ich mehrere der Männer erschrocken.

„Hey, wir sind wieder da“, grinste ich.

„Was habt ihr gemacht“, fragte mich Marco erschrocken, kam auf uns zu, strich meine wirren Haare zurück und fasste an meine pochende Wange.

„Was ist passiert“, fragte er erschrocken.

„Ach nichts, ist hab so wild“, antwortete ich grinsend. „Hatten nur ein klein wenig Ärger, aber der hat sich erledigt!“

„Aber sie war voll cool. Sie hat es denen voll gezeigt“, warf nun Ace begeistert ein, worauf ich nur schwer verhindern konnte mir an die Stirn zu greifen.

„Bruderherz? Kennst du das Sprichwort reden ist Silber und schweigen ist Gold“, fragte ich ihn, doch er sah mich nur verwirrt an. Im nächsten Moment quietschte ich laut, als mich Marco in Brautmanier hoch hob.

„Lass mich runter“, fuhr ich ihn an.

„Nichts da, ich bring dich jetzt zu Nick“, meinte er nur ging los und meinte zu Ace das er mitkommen sollte.

„Was ist den mit euch passiert“, fragte Nick erstaunt, kaum das Marco mit mir eingetreten war und Ace schließlich hinter uns die Türe schloss.

„Ich tut so als wären wir halb Tod“, beschwerte ich mich. „Wir haben uns nur ein wenig, mit einigen Idioten geprügelt und alle Gliedmaßen sind noch dran.“

Das Ende vom Lied war das wir eine Predigt von Marco darüber bekamen, wie leichtsinnig wir gewesen waren und Nick sich währenddessen um uns kümmerte. Wir hatten einige Prellungen und Abschürfungen, aber nichts ernstes.

„Sei mir nicht böse, ich mache mir nur sorgen um euch beide“, meinte Marco zu mir, als wir auf den Flur traten.

„Ich weiß es, aber es ging nicht anders. Wenn sich jemand mit meiner Familie anlegt, bekommt er es mir mir zu tun“, entgegnete ich und kiecherte leise, als er mich küsste.

„Boar, nehmt euch ein Zimmer“, beschwerte sich Ace laut.

„Wieso den“, fragte ihn Marco mit einen frechen grinsen.

„Das ist immer noch meine Schwester“, antwortete Ace wütend.

„Marco, lass es gut sein“, meinte ich leise zu ihn und schob Ace nun vor mir her zur Messe, da es Essenszeit war. Ich schob ihn zu einem freien Platzt und setzte mich neben ihn, doch als Marco sich an meine andere Seite setzte, sah Ace ihn wieder wütend an. Auch während des Essens änderte es sich nicht. Ruffy der einige Plätze entfernt saß, merkte von all dem nichts.

„Haben wir irgendetwas verpasst“, fragte Thatch irgendwann.

„Frag nicht“, antwortete ich seufzend und verschluckte mich im nächsten Moment, als ich trank und ich plötzlich Hand am Rücken, unter mein Shirt spürte. Im nächsten Augenblick hörte ich ein knurren, was eindeutig von Ace ausging. Als Marco mich ohne Vorwarnung auf seinen Schoss zog sprang plötzlich Ace auf und stürmte aus den Raum. Besorgt sah ich ihn nach und sah dann den Vize strafend an.

„Marco, du bist ein Vollidiot“, fuhr ich ihn daraufhin an und stand auf, doch er heilt mich fest.

„Lass mich los, oder ich mache dir vor der gesamten Mannschaft und Großvater ein sollche Szene die du so schnell nicht mehr vergisst“, flüsterte ich ihn wütend ins Ohr. Zögerlich ließ er mich los und ich folgte meinen Bruder. Ich fand ihn an Deck, an meinen Lieblingsplatz am Heck des Schiffes. Schweigend setzte ich mich neben ihn.

„Marco ist blöd“, meinte Ace irgendwann, was mich zum lachen brachte.

„Ich kann dich verstehen und es tut mir Leid das er dich geärgert hat, normalerweise ist er nicht so“, entgegnete ich ihn amüsiert. Ich legte ihn eine Hand auf den Kopf und fuhr ihn durch die weischen Haare.

„Ace, ich liebe dich und deinen Bruder wirklich über alles. Es gibt nichts und niemanden der sich jemals zwischen uns drängen könnte“, sagte ich sanft zu ihn.

„Aber wieso bist du grade mit dieser Ananas zusammen“, fragte mich Ace.

„Die Sache ist ein wenig komplexiert, Bruderherz“, antwortete ich seufzend, lehnte den Kopf in den Nacken und sah hoch in den von Wolken bedeckten Himmel. Ich erzählte ihn von Law und wie ich irgendwie eher unbewusst mit Marco zusammen gekommen war.

„Wenn Marco dir weh tut, ertränke ich ihn im Meer“, kam es am Ende meiner Erzählung, ernst. „Außerdem ist es irgendwie seltsam wenn er mein Zwillingsschwester küsst.“

„Tut mir Leid“, sagte ich leise daraufhin.

„Schon, okay! Ich werde mich daran gewöhnen“, sagte er grinsend, worauf ich anfing zu lachen. Doch im nächsten Moment hörte ich Vista laut meinen Namen rufen, weswegen ich augenblicklich aufsprang und auf das Hauptdeck rannte. Dort sah ich die Jungs, doch Vista zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Er hielt Ruffy, der eine Keksdose über den Kopf gestülpt hatte.

„Wie ist den das passiert“, fragte ich und konnte nur schwer ein lachen verkneifen.

„Ich habe ihn verboten die Kekse aufzuessen und da hat er einfach den Kopf in die Dose gesteckt“, meinte Thatch. Daraufhin schüttelte ich den Kopf, sagte Vista das er Ruffy festhalten konnte und wollte an der Dose ziehen.

„Was machst du den, du reißt ihn noch den Kopf ab“, meinte Drake erschrocken.

„Ne, mein Bruder ist ein Gummimensch, also keine Angst“, entgegnete ich amüsiert und fing an zu ziehen, doch er steckte so fest in der Dose, das ich Thatch und Jozus Hilfe brauchte. Sein Hals zog sich drei Meter in die Länge, bis er mit einen lauten Geräusch aus aus der Dose rutschte. Im nächsten Moment sah und Ruffy mit einen überbreiten grinsen an und in seinem gesamten Gesicht klebten Krümmel. Kaum stellte ihn Jozu auf die Füße rannte er schon los und keine drei Minuten später hörte man einen heiden Lärm.

Familie

Sobald Jozu, meinen kleinen Bruder los gelassen hatte, war dieser in die Küche gerannt und wollte dort essen klauen, doch einer der Köcher erwischte ihn und jagte ihn daraufhin quer über das Schiff.

„Womit habe ich solche Brüder verdient“, seufzte ich daraufhin.

„Wie sind eigentlich deine anderen Brüder“, fragte Thatch grinsend.

„Frag nicht“, seufzte ich und sah zur Reling, als ich etwas spürte Erstaunt stellte ich fest das die drei Prinzen mit ihren Vater auf uns das Schiff zu kamen. Erstaunt gingen wir auf ihn zu, während einer der andern von der Mannschaft Großvater holen ging.

„Ist was passiert“, fragte ich die vier verwundert.

„Ich habe von meine Wachen erfahren das sie und ihr Bruder von einigen angegriffen wurden“, antwortete der König. „Ich möchte mich vielmals bei dir und deinen Brüder entschuldigen.

„Das ist unnötig König Neptun“, sagte ich freundlich. „Sicher es ist nicht zu entschuldigen das sie uns angriffen, aber es hat ja schließlich auch einen Grund. Ihr Volk hat in der Vergangenheit ziemlich unter den Menschen leiden müssen.“

„Du weißt von den Sklavenhändlern“, fragte mich Fukaboshi verwundert.

„Tu ich, ich weiß auch von Fischer Tiger. Auch was mit seinen Handeln und die Auslöser dafür zu tun hat“, antwortete ich ernst, während mich meine Freunde erstaunt ansah. „Ich weiß auch über Großvaters Rolle in der Sache Bescheid!“

„Woher“, fragte mich Neptun überrascht.

„Ich weiß einfach gerne über die Dinge Bescheid die um mich herum passieren, den nur so kann man die Zukunft nachhaltig ändern“, antwortete ich ihn tonlos. Im nächsten Moment drehte ich mich verwundert um, als ich Ruffy laut meinen Namen rufen hörte. Erstaunt fing ich ihn auf, als er mich ansprang und hob ihn hoch. Er war zusammen mit Großvater und Ace zu uns gekommen.

„Was ist den“, fragte ich ihn erstaunt, als er Gesicht an meiner Schulter versteckte und antwortete mir nicht. Ich sah zu Großvater, der auf Ace und mich zeigte. Verstehend nickte ich nur.

„Hey, mein Großer. Es ist doch alles okay“, sagte ich sanft zu ihn, stellte ihn auf die Füße und kniete sich vor ihn. „Ruffy uns wird schon nichts ernstes passieren, schließlich sind wir ein große Familie und passen aufeinander auf.“

„Aber...“, meinte er weinerlich

„Sh, alles gut. Ich werde nicht zulassen das so etwas wie damals bei Sabo noch einmal passiert“, entgegnete ich ihn liebevoll und nahm ihn in den Arm

„Woher weißt du von Sabo“, fragte mich Ace erstaunt, was mich zu grinsen brachte. Ich winkte ihn zu mir und nahm ihn nun ebenfalls in den Arm.

„Ich habe ein gute Nachricht für euch beide“, sagte ich grinsend. „Sabo lebt! Er überlebte den Angriff damals.“

„Wie“, fragte Ace aufgeregt.

„Ruffys Vater fand ihn, nahm ihn mit und päppelte ihn wieder auf“, antwortete ich ihn und lachte ihm nächsten Moment, als meine Brüder mir um den Hals fielen.

„Sie sind eine erstaunliche Frau Clarissa“, meinte Neptun ernst.

„Das ist sie“, entgegnete Großvater Stolz zu ihn. Als mir etwas einfiel

„König Neptun, ich hätte eine Bitte an sie und die Prinzen“, sagte ich ernst und stand auf. „Sollten sie etwas über einen gewissen Joker hören, können sie mich darüber informieren?“

„Natürlich“, sagte er sofort und sah dabei aber zu den anderen die mich fragend ansahen. Wenig später verabschiedeten wir uns von den König und den Prinzen. Eine Stunde später hatten wir abgelegt und segelten, wieder in eine dieser Blasen gehüllt in die Neue Welt. Nach dem meine Brüder am Abend eingeschlafen waren, ging ich zusammen mit Marco zu Großvater, in sein Zimmer.

„Ich denke ich sollte dir etwas erklären“, sagte ich, auf seine Frage hin was mir auf den Herzen liegen würde. Ich erzählte ihn von Doffy, von dessen Handel und wie er mit der Marine in Verbindung stand. Ich erzählte Großvater auch von Doffys Vergangenheit, die er uns damals selber erzählt hatte und von dessen Bruder.

„Was hast du vor“, fragte mich Großvater schließlich nachdenklich.

„Er ist ein gutes Mittel um die Marine in Erklärungsnot zu bringen und die Menschen dazu zu bringen über die im Moment bestehenden Systeme nachzudenken“, antwortete ich ihn ernst und setzte mich auf seine Schreibtisch. „Ich mache mir nichts vor, es wird sich nicht alles ändern, aber wir können einen Anfang machen. Schließlich gibt es so gesehen uns Freibeuter nur, weil diese Systeme bestehen. Die Tenryuubito, die Weltregierung, die Marine und die fünf Weisen, sind doch der Auslöser das es Menschen wie uns gibt, die ihre Freiheit suchen.“

„Was hast du vor“, fragte mich Marco nun.

„Marco, weißt du was der feine Unterschied zwischen ihnen und uns ist“, fragte ich ihn, doch er schüttelte nur den Kopf. „Wir stehen zu den Verbrechen die wir begehen, sie nicht. Sie versklaven, unterdrücken und töten unliebsame Menschen, ohne dazu zu stehen oder kehren es ganz einfach unter den Teppich.“

„Ist dir bewusst was du da vor hast“, fragte mich Marco ernst.

„Ja, ich mache mich damit zu einen noch größeren Feind für sie, als es mein Vater gewesen war“, antwortete ich ihn.

„Bist du dir sicher das du das tun willst“, fragte mich Großvater.

„Ich habe lange darüber nachgedacht und ich bin mir sicher das ich diesen Weg gehen will“, antwortete ich ihn. Im nächsten Moment quietschte ich erschrocken als er mich auf seinen Schoss zog. Er nahm mich einfach fest in den Arm und sagte zu Marco das alle an Deck kommen sollte. Immer noch nicht mit mir reden, hob mich Großvater nun wie ein kleines Kind hoch und trug mich an Deck. Dort setzte er sich auf seinen Thron und mich wieder auf seinen Schoss. Fragend sah ich ihn an, während sich langsam das Deck füllte. Bevor ich ihn fragen konnte was das alles sollte fing er an zu sprechen.

„Mein Enkelin kam vorhin zu mir“, begann Großvater zu erzählen. Er erzählte der Mannschaft von meinen Plänen und fasste in groben zusammen, weswegen ich so handeln wollte. „Also frage ich euch, werdet ihr hinter ihr stehen und ihr beistehen.“

Minuten lang herrschte schweigen unter der Mannschaft, bis sich Marco neben Großvaters Thron stellte, dann Thatch, Vista, Jozu, Drake und der Rest der auf den Schiff befindlichen Kommandanten. Schließlich fing die Mannschaft an zu grölen, um zu zeigen das sie hinter mir stehen würden. Grade als Großvater meinte das wir das feiern müssten kamen, meine völlig verschlafenden Brüder an Deck, die von dem Lärm aufgewacht waren. Sie blieben einfach an Deck und feierten mit uns, wobei sich meine Brüder hervorragend mit den Jungs verstanden. Ich freute mich für die beiden und lauschte ihren Geschichten, während ich meinen Sake trank. Irgendwann lehnte ich mich dann müde an Marcos Schulter, der sofort einen Arm um mich legte. Als ich dann aber nach einer ganzen Zeit eine herrenlos Gitarre sah, wurde hellwach und sprang auf. Bei den fragenden Blicken der anderen fing ich an zu grinsen. Ich nahm das Instrument, setzte mich auf ein Fass und fing an zu spielen. Sofort erkannten sie das Lied und über das ganze Deck schalte, Binks Sake. Als ich geendet hatte forderten sie mich lautstark auf weiter zu spielen und sie hatten erst erbarmen, als eine Finger wund vom spielen waren.

„Du sagtest zwar schon das du einige Instrumente spielen kannst, aber ich wusste gar nicht das du so gut bist“, meinte Vista überrascht zu mir, als ich mich wieder zu ihnen setzte.

„Ich gebe mich eben ungern mit durchschnittlich zufrieden“, entgegnete ich ihn lachend.

„Merkt man gar nicht“, scherzte Marco gespielt ernst. Daraufhin boxte ich ihn scherzhaft in den Arm, worauf er anfing zu lachen.

„Sie tut dir wirklich gut Marco. Seid sie hier ist, bist du viel ausgeglichener und nicht mehr ständig so mürrisch“, meinte Thatch.

„Da kann ich nicht ganz zustimmen. Morgens bevor er nicht seine ersten Kaffee hatte sollte man ihn immer noch nicht ansprechen“, warf ich ein.

„Hey, du bist auch nicht viel besser, bevor du nicht den ersten Kaffee hattest“, verteidigte sich der Blonde.

„Unrecht hat er da nicht und wenn du deine Arztkarte ziehst bist du wirklich gruselig“, mischte sich nun auch Jozu ein.

„Hey, ich dachte wir ziehen Marco auf, also wieso schießt ihr nun auf mich“, beschwerte ich mich.

„Ach komm, wer für vier erwachsene Männer essen kann, steckt ein paar Sticheleien doch weg“, sagte nun Drake.

„Ich habe nur einen schnellen Stoffwechsel“, murmelte ich eingeschnappt.

„Hört auf meine Schwester zu Ärgern“, kam es plötzlich wütend von Ace und Ruffy nickte daraufhin bestätigend.

„Ist ja gut“, lachte Drake und hob beschwichtigend die Hände.

Der Abend wurde lang und wir lachten sehr viel. Ich war mir auch sicher das es nur die wenigsten in ihren Kajüten geschlafen hatten. Marco und ich hatten irgendwann meine schlafenden Brüder auf mein Zimmer gebracht und waren dann selber in sein gegangen. Durch Alkohol waren wir ziemlich schnell eingeschlafen.
 


 

Mit höllischen Kopfschmerzen wachte ich am nächsten Morgen auf und kuschelte mich murrend an meine Wärmequelle, die kurz darauf anfing sich zu bewegen.

„Bleib liegen, die anderen stehen erst in zwei Stunden auf“, murmelte ich verschlafen. Er legte einen Arm um mich und zog mich nach ein wenig enger an sich, worauf ich ihn ansah. Liebevoll küsste er mich und drehte sich, so das er im nächsten Moment über mir war.

„Was wird das Phönix“, fragte ich ihn grinsend, während ich leicht mit den Fingernägeln über seinem Rücken fuhr.

„Na was sieht das den für dich aus“, fragte er mich und verwöhnte meine Hals. Schnurrend schloss ich die Augen und ließ meine Hände zum Rand seiner Boxershorts wanden. Doch plötzlich sah ich ihn fragend an, als er meine Hände von sich weg zog und sie über meinen Kopf auf das Kissen drückte.

„Lehne dich einfach zurück, Süße“, flüsterte er mir ins Ohr, was mir eine Gänsehaut einjagte. Ganz langsam zog er eine heiße Spur von küssen, meine Hals hinunter, zu meinen Brüsten, den Bauch entlang, bis er am Rand meines Slips halt machte. Sanft fuhr er mit jeweils zwei Fingern, links uns rechts unter meinen Slip und zog ihn in Zeitlupe herunter.

Im nächsten Moment flog die Türe zum Flur krachend auf und meine Brüder stürmten ins Zimmer. Blitzschnell saß Marco neben mir und hatte die Decke über mich gelegt.

„Was fällt euch ein“, fuhr Marco die beiden wütend an.

„Aber Thatch und Drake haben gesagt, wir sollen euch wecken“, meinte Ruffy verwirrt, während Ace aussah als hätte er auf eine Zitrone gebissen. Im nächsten Augenblick sprang Ruffy mit Anlauf in das Bett und umarmte mich. Ich war nur froh das die Decke um mich gewickelt hatte, als ich mich aufgesetzt hatte.

„Haben wir etwas falsch gemacht“, fragte er mich.

„Nein schon gut“, antwortete ich seufzend und konnte es im Moment nicht ganz glauben das Ruffy neun war. Nun sah Marco aus als hätte er in eine Zitrone gebissen und vom Flur aus konnte ich unterdrücktes Lachen hören. Vorsichtig schob ich Ruffy von mir stand auf und trat in den Flur. Hinter der nächsten Ecke fand ich dann die beiden Übeltäter. Ohne Vorwarnung donnerte ich den beiden ein paar mal eine, so das sie sich stöhnen die Köpfe hielten.

„Wie könnt ihr es wagen, meine Brüder für eure Streiche zu missbrauchen“, schrie ich sie wütend an.

„Es tut uns Leid“, meinten die beiden Synchron. Ich warf ihnen noch einen wütenden Blick zu, warf meine Haare über die Schulter, drehte mich um und stolzierte zurück auf Marcos Zimmer. Dort nahm ich mir ohne die drei zu beachten, frische Klamotten und verschwand ins Bad.
 

Später beim Essen warf ich immer wieder Thatch und Drake böse Blicke zu. Ace sah indessen Marco immer wieder wütend an. Die Blonde Ananas sah immer noch schlecht gelaunt aus und Ruffy grinste wie immer breit, beim essen.

„Äh, was ist eigentlich los“, fragte Jozu mich vorsichtig.

„Nichts“, antwortete ich schlecht gelaunt.

„Wir wollten die beiden ärgern und haben sie dabei bei gewissen Aktivitäten gestört“, warf Thatch ein. Ehe er reagieren konnte hatte ich über den Tisch gegriffen, ihn am Kragen gepackt und ihn zu mir gezogen.

„Wenn du nicht endlich deinen Mund hältst, garantiere ich dir das du die nächsten drei Tage, das Klo nicht mehr verlassen wirst“, drohte ich ihn kalt. Sofort wurde er blass. Ich ließ ihn los, worauf er sich wieder richtig hinsetzte und den Rest des Frühstücks nervös auf seinem Platz saß.

Der Rest des Tages verlief eher ruhig und wir gingen alle unseren Arbeiten nach. Nach dem Mittag besuchten mich meine Brüder auch auf der Krankenstation und stellten mir viele interessierte Fragen.

Eifersucht

Am nächsten Morgen wurde ich wiedereinmal unsanft aus dem Schlaf gerissen, doch dieses Mal war Marco der Auslöser. Ich hörte ihn laut fluchen im Badezimmer, worauf ich aufstand und besorgt an die Türe klopfte.

„Marco ist alles okay“, fragte ich ihn freundlich.

„Nein“, antwortete er atemlos und ich hörte die Klospülung.

„Ich komm rein“, sagte ich und öffnete die Türe. Marco stand am Waschbecken und wusch sich grade die Hände. Er war furchtbar blass und hatte eine schweißnasse Stirn.

„Was hast du“, fragte ich ihn besorgt und trat neben ihn, während ich seine Stirn fühlte. Er hatte leicht erhöhte Temperatur.

„Ich habe schreckliche Magenkrämpfe und komme seid einer halben Stunde kaum von der Toilette herunter“, antwortete er mir müde. Vorsichtig ließ ich ihn sich in seiner Kajüte auf sein Bett legen und untersuchte ihn kurz.

„Ich geh dir etwas holen, also bleib liegen, solange du nicht wieder im Bad verschwinden musst“, sagte ich besorgt zu ihn, küsste ihn auf die Stirn und huschte aus dem Zimmer. Ich ging zur Krankenstation, holte dort einige Dinge und machte mich auf den Weg zurück. Grade als ich in den Flur trat, auf den alle Kommandanten untergebracht waren, ging eine Türe auf und Thatch trat heraus. Er stand zusammen mit den anderen Köchen vor der restlichen Mannschaft auf.

„Oh Morgen, so früh schon unterwegs“, begrüßte er mich verwundert.

„Ja, Marco geht es nicht gut. Nur kann ich mir nicht ganz erklären wieso, schließlich kann er ja wegen des Phönix nicht Krank werden“, sagte ich ernst.

„Das hört sich wirklich nicht gut an“, sagte Thatch ernst und begleitete mich mit in Marcos Zimmer. Marco war während meine Abwesenheit eingeschlafen, worauf ich ihn vorsichtig einige Mittel spritzte.

„Würdest du kurz bei ihn bleiben, ich werde Großvater Bescheid sagen gehen, das Marco heute im Bett bleiben muss“, fragte ich ihn freundlich.

„Natürlich, nur eins noch“, meinte Thatch nachdenklich. „Ace scheint irgendwie schlecht auf Marco zu sprechen zu sein und als du mir gestern Morgen gedroht hast, schien dein Bruder irgendwie hellhörig zu werden. Wenn ich mich nicht täusche hat er gestern mit dir Zeit auf der Krankenstation verbracht.“

„Aber um eine solche Reaktion bei unseren Piepmatz hervorzurufen, hätte er ihn zwei Fläschchen unterjubeln müssen“, sagte ich fassungslos.

„Für mich sieht es so aus, als hätte er Angst Marco könnte dich ihnen wegnehmen“, sagte er ernst. „Die beiden dachten doch all die Jahre sie hätten einen ihrer Bruder verloren, das geht an Kindern nicht ganz spurlos vorbei.“

„Wenn du Recht hast, was soll ich dann bitte machen“, fragte ich ihn fassungslos darüber das Ace das vielleicht getan hatte.

„Da bin ich auch überfragt. Rede doch mit Vater darüber, vielleicht weis er ja wie man damit umgeht“, antwortete er mir. Ich nickte ihn daraufhin schweigend zu und ging noch einmal auf die Krankenstation um zu überprüfen ob etwas fehlte. Als ich entdeckte das genau zwei Fläschchen mit Abführmittel fehlten, war ich etwas überfordert. Ich ging zu Großvater, der sich grade auf den Weg zum Frühstück machen wollte.

„Guten Morgen Clara“, begrüßte er mich freundlich.

„Morgen Opi“, grüßte ich ihn ebenfalls und erzählte ihn dann von Marco, Thatch Vermutung und das mir zwei Fläschchen mit Medikamente fehlten. Nachdenklich sah er mich an und meinte das er nach dem Frühstück mit Ace reden würde.

„Danke, Großvater“, sagte ich unsicher und ging dann zurück zu Marco. Thatch ging kurz darauf zu seiner Arbeit. Ich blieb indessen bei den schlafenden Marco sitzen und war erleichtert das es ihn immer besser ging. Grade als ich dabei war einzudösen klopfte es an die Türe. Ich stand auf und öffnete sie. Ich war erstaunt, als ich Ace und Großvater im Flur stehen sah. Ich trat hinaus, um Marco nicht zu wegen und schloss die Türe hinter mir.

„Ich denke Ace möchte dir etwas sagen“, sagte Großvater ernst und gab Ace einen kleinen Schubs.

„Es tut mir Leid, das ich das Zeug geklaut habe und das ich es Marco gestern Abend in sein Trinken gekippt habe“, sagte Ace leise.

„Wieso hast das überhaupt gemacht, ich dachte du verstehst dich jetzt besser mit ihn“, fragte ich ihn. Unsicher sah er von mir zu Großvater.

„Er hat wohl Angst das du keine Zeit mehr für ihn und Ruffy haben könntest“, erklärte Whitebeard freundlich.

„Ace nichts und niemand konnte mich davon abbringen Zeit mit euch zu verbringen. Ihr seid meine Brüder und ich liebe euch, aber du musst auch verstehen das mir Marco sehr wichtig ist“, sagte ich liebevoll.

„Es tut mir Leid, ich wollte dir nicht wehtun“, meinte Ace.

„Ist schon gut, aber ich möchte das du dich auch bei Marco entschuldigst und dann versuch doch einfach dich mit ihn anzufreunden“, entgegnete ich liebevoll. „Er wirkt zwar manchmal etwas seltsam, aber er ist wirklich ein guter Kerl. Ich bin mir sicher ihr könntet gute Freunde werden wenn du ihn eine Chance geben würdest.“

„Ich versuche es“, meinte er kleinlaut.

Grinsend zerzauste ich ihn daraufhin die Haare und im nächsten Moment hörte ich ein lautes Poltern aus den Raum hinter mir. Besorgt öffnete ich die Türe und stellte erleichtert fest das Marco nur aus dem Bett gefallen war. Bis auf das er sehr verschlafen aussah, sah er schon deutlich besser aus, als zuvor. Ehe ich mich versah war Ace bei ihn, setzte sich vor Marco und entschuldigte sich bei ihn. Doch anders als von uns erwartet war Marco nicht sauer auf ihn, sondern grinste nur und zerzauste ihn die Augen. Mein Bruder strahlte ihn daraufhin an breit an. Leise schloss ich die Türe um die beiden etwas Zeit miteinander zu geben. Ich ging schließlich mir einen Kaffee holen und setzte mich dann an Deck neben Großvaters Thron auf den Boden und trank genießend den Kaffee. Allerdings könnte man mir nicht lange die Ruhe, den kurz darauf entstand Aufregung an Deck. Wenn ich da plötzlich auf Großvater zukommen sah ,ließ mich sofort aufstehen. Es war Jimbei.

„Jimbei mein Freund“, begrüßte Whitebeard ich freundlich

„Wie ich sehe stimmt es, was man sich überall erzählt“, sagte Jimbei und sah mich mit einen Blick an der mich nervös werden ließ. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis mich irgendwo vor seinen Blicken zu verstecken.

„Was erzählt man sich den“; fragte Whitebeaard und hob mich wieder einmal, ohne Vorwarnung auf seinen Schoss.

„Das du eine hübsche junge Frau zu deiner Enkelin gemacht hat“, antwortete Jimbei. „Außerdem erzählt man sich das in ihr mehr steckt als man ihr ansieht.“

„Wieso reden eigentlich ständig die Leute über mich, dass extrem irritierend“, murmelte ich vor mich hin. Mir war die Situation etwas unangenehm. Früher hatte ich nie im Mittelpunkt gestanden und es hatte mir nichts ausgemacht, doch nun rückte ich immer mehr in den Mittelpunkt. Und das alles obwohl ich mit eine der größten Mannschaft der Grand Line unterwegs war. Wieso redete man so viel über mich, wenn ich doch nur versuchte andere zu beschützen. Gut es hatte mittlerweile recht große Ausmaße angenommen, den mit meine Pan würde ich nicht nur meine Familie und Freunde beschützen. Aber was sollte ich sonst machen, einfach über das Unrecht das ich gesehen hatte verdrängen, so wie es viele andere auch getan hatten und noch taten.

„Clara“, riss mich Großvater aus meinen Gedanken, worauf ich fragend zu ihn auf sah. Er grinste mich mit einen väterlichen Blick an.

„Nick bracht dich auf der Krankenstation“, sagte er.

„Ist gut“, entgegnete ich ihn, drückte ihn kurz, sprang dann von seinem Schoss und ging dann eilig. Bei Nick angekommen, war ich sofort in der Rolle der Ärztin, als ich unseren Patienten sah. Auf der Untersuchungsliege lag einer der Köche. Irgendwie hatte sich der gute einen Finger abgetrennt.

„Bekommst du das wieder hin“; fragte mich Nick besorgt.

„Ich kann nichts versprechen, aber ich werde mein bestes geben“, antwortete ich ihn und untersuchte die Hand des bereits narkotisierten Patienten. Kurz darauf machte ich mich mit Nicks Hilfe daran, den armen Koch seinen Finger wiederzugeben. Es dauerte drei Stunden, den ich musste die durchtrennten Sehnen wieder miteinander verbinden. Immer wieder musste ich dabei kurz innehalten und mich daran erinnern was ich bis jetzt gelernt hatte.

Schließlich ging ich erschöpft zusammen mit Nick zum Abendessen, nach dem es unseren Patienten, bis auf einen dicken Verband an seiner Hand wieder besser ging.

Natürlich fragte dort Thatch sofort nach seinem Kollegen.

„Es geht ihn den Umständen entsprechend gut und wenn die Wunde gut abheilt, sollte er seinen Finger wieder ohne Probleme benutzen können, dass wird aber eine ganze Zeit dauern“, antwortete ich ihn freundlich.

„Ich wusste gar nicht das man abgetrennte Gliedmaßen wieder annähen kann und diese dann wieder einsatzfähig sind“, hörte ich Jimbei sagen. Verwundert sah ich mich um und sah ihn am Ende des Tisches sitzen.

„So einfach ist das auch wieder nicht. Es ist ja nicht so, als würde es reichen, die Gliedmaße einfach wieder anzunähen“, erklärte ich. „Die Knochen, Sehnen und Blutbahnen sind ja ebenfalls durchtrennt und wenn ich diese nicht wieder verbinden würde, würde die Gliedmaße innerhalb kürzester Zeit wieder absterben. Das kann natürlich auch noch nach einer solchen OP passieren. Ein Arzt ist schließlich kein Gott und wir können nur unser möglichstes tun um den Körper bei der Heilung zu unterstützen. Es gibt bei allen immer gewisse Risiken, die man zwar eindämmen, aber nie ganz ausschließen kann.“

„Und wie erkennen Ärzte diese Risiken“, fragte Jimbei.

„Es hört sich zwar blöd an, doch aus Fehlern lernt man“, antwortete ich ihn seufzend. „Es müssen nicht die eigenen Fehler sein, schließlich herrscht unter den Ärzten immer ein reger Austausch ihrer Erkenntnisse.“

„Wie meinst das den“, fragte mich Vista.

„Na ich unterhalte mich mit anderen Ärzten wenn ich welche treffe“, antwortete ich ihn grinsend. „Selbst auf der Fischmenscheninsel habe ich mich mit den dortigen Ärzten ausgetauscht. Schließlich habe ich nur theoretische Erfahrung mit Fischmenschen, Meerjungfrauen und Meermännern... Wir haben auch einige Bücher ausgetauscht, den ihnen ging es nicht anders als mir.“

„Also würdest du jeden behandeln der krank oder verletzt zu dir kommt“, fragte Jimbei.

„Natürlich! Da wo ich herkomme gibt es einen Ehrenkodex unter den Ärzten. Dieser besagt das wir alle Berghandlungen nach besten Ermessens durchführen, unnötiges Leid vermeiden und das wir unabhängig von sozialen Rang, Herkunft oder Rasse Patienten behandeln“, antwortete ich ihn. „Sicher handeln nicht alle Ärzte danach, den auch unter ihnen gibt es schwarze Schafe.“

„Das hört sich faszinierend an“, sagte Jimbei stand auf und setzte sich neben mir auf Marcos freien Platz. „Würdest du wirklich jeden Behandeln?“

„Nein, so selbstlos bin selbst ich nicht. Es gibt Personen auf der Grand Line, den ich mit Freuden beim sterben zu sehen würde“, sagte ich kalt. „Ich weis das ich mir damit selber widerspreche. Ich bin mit Herz und Seele Ärztin, aber ich bin auch ein Mensch mit Gefühlen, die ich weder abstellen kann noch will. Es gibt einige Menschen dessen ich Taten ich nicht vergessen kann.“

„Du bist wirklich erstaunlich“, meinte Jimbei, worauf ich ihn erstaunt ansah. „Viele hätten nun gelogen.“

„Wieso soll ich mich selbst belügen“, entgegnete ich ihn grinsend, sah ihn dann aber nachdenklich an und fragte dann etwas unsicher. „Du Jimbei würdest du mir etwas über deine Zeit bei dein Sonnenpiraten erzählen?“

„Woher“, fragte er mich erstaunt mit aufgerissenen Augen.

„Ich habe vor einiger Zeit ein wenig von dir, Fisher Tiger und Arlong erfahren“, antwortete ich ihn leise. „Ich weis was Tiger passiert ist und weswegen er damals die Sklaven befreit hat!“

„Aber wie“, fragte er mich nun entsetzte, während ihn sämtliche Gesichtszüge entglitten.

„Unsere Schwester ist immer wieder für eine Überraschung gut“, warf Thatch grinsend ein, griff über den Tisch und zerzauste mir meine Haare.

„Hey lass das, ich brauche ewig um die Knoten wieder raus zu bekommen“, beschwerte ich mich sofort und schlug seine Hand weg.

„Wird unser Schwesterherz etwa langsam eitel“, lachte er.

„Du musst grade von Eitelkeit reden“, beschwerte ich mich. „Wer von uns beiden braucht bitte schön morgens zwei Stunden im Bad um sich die Haare zu machen.“

„Ich kann doch nichts dafür das du nichts aus dir machst“, warf er ein. „Wenn die langen Haare und die Oberweite nicht wären, könnte man dich für einen schmächtigen Kerl halten.“

„Wie war das“, fragte ich ihn nun wütend.

„Hey stimmt doch! Mit deinen schweren Stiefel trampelst du über das Deck, schimpfst wie ein alter Seemann, säufst wie ein Loch und obwohl du hübsch bist, macht du nie etwas“, antwortete er mir frech.

„Und wo ist bitte das Problem dabei“, fragte ich ihn.

„Du willst es nicht verstehen oder? Du bist eine Frau, also mach doch etwas aus dir“, antwortete er.

„Nö, keinen Bock drauf“, sagte ich trocken und sah zu Jimbei, der plötzlich anfing zu lachen.

„Jetzt sagt ihr doch auch mal was“, meinte nun Thatch zu den anderen.

„Aber meine Schwester ist doch auch so hübsch“, mischte sich nun mein kleiner Brüder ein, wofür ich ihn am liebsten geknuddelt hatte.

„Ganz unrecht hat er nicht“, sagte nun Jozu. „Aber ich würde Clara trotzdem gerne Mal in einem Kleid sehen.“

„Gibt ihr endlich ruhe wenn ich euch verspreche das ich, wenn wir auf der nächsten Insel etwas trinken gehen, ein Kleid trage und mich schick mache“, fragte ich sie nun seufzend.

„Abgemacht“, antwortete Thatch sofort.

„Das ihr mir dann aber gut auf meine Enkelin aufpasst“, warf daraufhin Whitebeard lachend ein. Augenblicklich fingen die anwesenden Jungs zustimmend an zu grölen.

Nach dem Essen ging ich dann nach Marco und Ace sehen, die zu meinen eigenen Erstaunen, friedlich nebeneinander in einem Bett schliefen. Leise nahm ich mir eines meiner Bücher und ging damit an Deck. Ich setzte mich an meinen Lieblingsplatz und fing dort an zu lesen. Irgendwann spürte ich wie ein gewisser Herr auf mich zu kam, noch bevor ich das klacken seiner Holzschuhe hörte.

„Setzt doch zu mir“, meinte ich freundlich, sah zu ihn auf und schlug dabei das Buch zu.

„Woher“; fragte er mich verwundert, während er sich neben mich auf den Boden setzte.

„Ich kann Haki benutzen, auch wenn ich noch nicht sehr geübt darin bin“, antwortete ich ihn freundlich. „Der rote Shanks hat mich eine Zeit lang trainiert und brachte mir die Grundzüge bei.“

„Du bist wirklich erstaunlich“, sagte er freundlich. „Du wirst im ersten Moment so zerbrechlich, wie ein zarte Blume, doch dahinter verbirgt sich große Kraft.“

„Es wäre schön wenn das stimmen würde“, sagte ich mit einen traurigen lächeln. „In den vergangenen Monaten gab es oft Moment in denen ich mich klein und schwach gefühlt habe.“

„Whitebeard hat mir viel von dir erzählt und auch darüber was du vor hast“, sagte er ernst. „Du hast deine Freunde und deine Familie, die dir zur Seite stehen, wenn du einen Moment der Schwäche hast. Du bist stärker, als du dir selbst zugestehen willst.“

„Danke, mein Freund“, sagte ich leise und sah ihn an. Wir redeten noch lange miteinander und erzählten abwechselnd von Dingen die wir erlebt hatten.

Corazon

„Wieder Wach“, hörte ich eine amüsierte Stimme nahe an meinen Ohr sagen. Verpeilt sah ich die Person an und stellte mit knall roten Gesicht fest das ich an Jimbei Schulter eingeschlafen war.

„Ist nicht schlimm, aber passiert dir das häufiger das du mitten beim reden einschläfst“, fragte er mich grinsend.

„Gelegentlich. Ist so eine Familiensache, nur ist es bei mir nicht ganz so ausgeprägt, wie bei meinen beiden Brüdern“, antwortete ich leise.

„Ihr seid wirklich eine seltsame Familie“, meinte er amüsiert.

„Na dann warte mal darauf das Ace und Ruffy erwachsen werden“, lachte ich stand auf und streckte mich ausgiebig.

„Whitebeard hat mir von deinen Plänen erzählt“, meinte er plötzlich ernst. „Wieso willst du das tun?“

„Mhm, es sind eigentlich mehrere Gründe die mich dazu bringen“, entgegnete ich nachdenklich, setzte meine Hut auf und hielt ihn mit einer Hand fest, während ich hinaus auf das Meer sah. „Seid ich erfahren habe wer mein wirklicher Vater ist, habe ich so einige erlebt, so einige Dinge gesehen und noch mehr erfahren, was mich zum nachdenken gebracht hat.“

„Denkst du, du kannst diesen Weg bis zu Ende gehen“, fragte er mich.

„Das kann ich dir nicht sagen Jimbei, doch werde ich mein bestes tun so weit zu gehen wie es mir nur möglich ist, ob das für das Ende reicht weiß ich nicht“, antwortete ich ihn ernst und sah ihn in die Augen.

„Starke Antwort“, sagte er ernst. „Ich bin mir sicher das in einigen Monaten, jeder deinen Namen kennen wird!“

„Da bin ich mir sicher, nur ist die Frage weswegen sie ihn kennen werden“, meinte ich und konnte mir ein grinsen nicht verkneifen. Er fing nun selber an zu grinsen.

„Magst du mir deine Teufelskräfte zeigen“, fragte er mich auf einmal. Mein grinsen würde noch breite. Ich sprang auf die Reling und erzeugte ein drei Meter hohe, blaue Feuerwand um die Moby Dick herum, die ich dann zu einen riesigen asiatischen Drachen werden ließ. Er flog zehn Meter in die Luft und flog dann in einen Sturzflug in den Ozean. Zischend und dampfend, spritze das erhitze Wasser in die Luft. Ich fing an laut zu lachen, als das Wasser auf uns spritze, auch wenn ich mich dadurch schlagartig schwächer fühlte. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte war das sich alle am Deck befindlichen Personen, nun an Heck rannten um zu sehen was los war.

„Ist alles in Ordnung“, fragte ein noch reichlich verschlafender Marco.

„Ja, alles gut“, antwortete ich lachend. „Habe nur ein wenig gespielt!“

Auf meine Worte hin fing Jimbei an zu lachen, während Marco mich um die Taille fasst und mich von der Reling hoch hob.

„Man spielt aber nicht mit Feuer“, meinte Marco tadelnd als er mich auf meine Füße stellte.

„Phönix, ich bin bestehe, wenn ich will aus Feuer, also darf ich das“, entgegnete ich ihn frech.

„Ganz unrecht hat sie da nicht“, sagte Großvater amüsiert. „Aber ich bitte dich nicht das ganze Schiff anzubrennen.“

„Keine Angst, ich passe schon auf“, lachte ich. Plötzlich hob mich Marco in Brautmanier hoch und ging los, bis Thatch etwas sagte.

„Seid nicht zu laut und schließt dieses Mal die Tür ab!“

Ohne ein Wort zu sagen, stellte mich Marco wieder auf die Füße drehte sich zu dem Koch um, ging langsam auf ihn zu und sah dabei furchteinflößend aus. Thatch schluckte heftig und sah unsicher zu mir.

„An deiner stelle, würde ich die Beine in die Hand nehmen und mir ein gutes Versteck suchen“, sagte ich trocken zu den braunhaarigen. Dieser sah mich einen Moment unsicher an, drehte sich dann um und rannte so schnell er konnte los. Doch anders als erwartet gab sich Marco damit nicht zufrieden, sondern rannte ihn nach.

„Ähm Clara, willst du nichts machen“, fragte mich Drake und sah dabei zu wie die beiden unter Deck rannten.

„Wieso. Marco wird ihn schon nicht umbringen und Thatch muss mal lernen wann er lieber leise sein sollte“, antwortete ich tonlos. Sofort fingen alle an zu lachen. Sie waren sich grade am beruhigen als Ruffy plötzlich angerannt kam und mir wieder einmal in den Arm sprang.

„Marco, Ace und Thatch sind blöd“, beschwerte er sich bei mir. „Die lassen mich nicht mehr schlafen!“

„Dein Sohn“, fragte mich Jimbei, als ich auf Ruffy Bemerkung anfing zu grinsen.

„Was?! Er ist neun, also hätte ich ihn mit neun bekommen müssen“, antwortete ich aufgebracht. Nein war es an ihn rot zu werden, was bei seiner blauen Haut etwas seltsam aussah.

„Warte, wann hattest du bitte Geburtstag“, fragte plötzlich Vista überrascht.

„Vor etwa sechs Wochen“, antwortete ich ihn seufzend. „Und nein ich sage euch nicht wann genau. Wir hatten das Thema bereits.“

„Wieso widerstrebt es dir eigentlich so, dass wir deine Geburtstag feiern könnten, mein Kind“, fragte Großvater in einen väterlichen Ton. Scheinbar hatte Marco nichts von dem gesagt was ich ihn vor einer weile erzählt hatte.

„Aber“, fing Drake an, doch ich fasste Ruffys Hand und ging mit ihn, ohne noch ien Wort zu sagen. Ich ging mit Ruffy in den großen Aufenthaltsraum und setzte mich mit ihn auf eines der Sofas.

„Clara, bist du traurig“, fragte mich Ruffy unsicher, da ich an meine Zieheltern und meine beiden Brüder denken musste.

„Ein wenig“, antwortete ich ihn, zog ihn vorsichtig zu mir und nahm ihn in den Arm.

„Was hast du den“, fragte er vorsichtig, während er sich leicht an mich kuschelte, aber ich schwieg nur und kämpfte mit mir, vor Ruffy nicht in Tränen aus zu brechen.

„Clara“; kam es nun besorgt von Ruffy. Plötzlich machte er sich von mir los und rannte aus dem Raum, der Grund wurde mir fünf Minuten später klar. Er kam mit Whitebeard im Schlepptau zurück. Der riesige Mann setzte sich sofort neben mich, zog mich auf seinen Schoss und nahm mich tröstend in den Arm.

„Was hat sie den“, fragte Ruffy besorgt.

„Sie vermisst wohl ihre Freunde, ihre beiden Zwillingsbrüder und ihren Sohn“, antwortete Whitebeard leise, doch trotzdem fing ich bei seinen Worten wiedereinmal an zu weinen.

„Sh, ist doch gut, ich bin mir sicher alles wird gut, Liebes“, sagte Whitebeard liebevoll, während er mir tröstend über den Rücken strich.

„Ruffy, mein Sohn würdest du Marco und deinen Bruder suchen gehen“, fragte irgendwann Großvater einfühlsam. Sofort hörte ich Ruffy schnellen Schritte, die den Raum verließen.

„Meine kleine Enkelin, du kannst doch jeder Zeit zu einen von uns kommen, wenn es dir nicht gut geht. Du bist nicht alleine“, redete er leise auf mich ein. „Wir sind eine große Familie und halten zusammen. Und grade du trägst eine große Last auf deinen Schultern, von der wir dir nur zu gerne etwas abnehmen.“

„Ich weiß, aber das ich sie so sehr vermisse, könnt ihr auch nicht ändern“, sagte ich und wischte mir über die tränennassen Wangen.

„Aber wir können für dich da sein und dir eine Stütze sein, mein Kind“, entgegnete er, setzte mich in seine Armbeuge und stützte mich mit der anderen Hand im Rücken, so das ich mit ihn auf einer höhe war. „Ich weiß wie es ist von seiner Familie getrennt zu sein und nicht so wissen, wann man sie wiedersehen wird. Und eins sage ich dir... dein Vater wäre wirklich stolz, wenn er sehen könnte was für eine wundervoll junge Frau du bist!“

„Du kanntest meinen Vater“, fragte ich ihn verwundert.

„Natürlich“, lachte er plötzlich. „Wir waren damals Rivalen und ich kann mich noch sehr gut an unser letztes Treffen, kurz vor seinem Tod erinnern. Er hat sich noch beschwert, das alle seinen Namen falsch aussprechen und dieser Idiot wollte mir sagen wo Unicorn liegt!“

„Ich hätte ihn nur zu gerne kennen gelernt“, murmelte ich.

„Das hätte er sicher auch gerne. Ich kenne die Gründe seines Handelns nicht wirklich, aber ich bin mir fasst sicher er tat es um deinen Brüder und dich zu beschützen“, sagte er.

„Denkst du er wäre sauer wenn er wüsste was ich vorhabe oder was für Dummheiten ich schon gemacht habe“, fragte ich ihn unsicher.

„Ich bin mir sicher er würde sich wie jeder Vater sorgen machen, dir väterliche Vorwürfe machen, aber insgeheim wäre er sicher unheimlich stolz“, antwortete er lachend.

„Das hört sich schön an“, meinte ich mit einen traurigen lächeln.

„Keine Sorge das werde ich auch alles tun wenn du es zu wild treibst“, lachte er.

„Danke, Opi“, sagte ich und umarmte ihn. Genau in dem Moment kamen Marco, Ace, Ruffy und Thatch in den Aufenthaltsraum. Sofort waren alle drei für mich da und versuchten wie Großvater mich aufzumuntern.
 

In den folgenden drei Wochen war ich nur selten alleine, wofür ich ehrlich gesagt dankbar war. Nur wenn ich auf einer Insel Nachforschungen antrat, tat ich dies alleine. Zwar hatte ich deswegen einige Diskussionen mit Großvater und den Jungs führen müssen, doch sahen sie schließlich ein, da sie alle viel zu auffällig waren.

So war ich auf einer relativ großen Insel alleine unterwegs, kaufte Kräuter und Medikamente ein, während ich mich genau umhörte. Es gab nicht wirklich etwas neues für mich zu erfahren, weswegen ich mich ein wenig enttäuscht auf den Rückweg machte, als plötzlich ein Junge in mich herein lief. Erstaunt hielt ich ihn fest, damit er nicht hinfiel.

„Verzeihung“, sagte der Junge sofort. Ungläubig sah ich ihn und dann den Mann hinter ihn an.

„Law“, fragte ich ihn unsicher, worauf er erschrocken die Augen aufriss.

„Woher kennst du meinen Namen“, fragte er mich erschrocken.

„Nicht hier“, antwortete ich ihn und sah dann seinen Begleiter an. „Und sie sind sicher Corazon.“

Er nickte ebenso erstaunt wie Law und ich bedeutete den beiden mir zu folgen. Ich ging mit ihnen Richtung Hafen, in eine ruhige Seitengasse, blieb dort stehen, sah Corazon an und machte mit der Hand eine kreisende Bewegung. Sofort verstand er was ich wollte und erzeugte seine schalldichte Kuppel um uns herum.

„Wer sind sie“, fragte mich Corazon misstrauisch.

„Portgas D Clarissa, zu euren Diensten“; antwortete ich ihnen grinsend mit einer leichten Verbeugung, wurde dann aber sofort wieder ernst. „Und ich weiß wer sie beide seid Trafagar D Water Law und Don Quichotte Rocinante. Ich weiß auch wer ich Bruder ist Corazon.“

„Gehörst du etwa zu ihn“, fragte mich der Blond misstrauisch.

„Nein nein, ich gehöre zu den Whitebeardpiraten und bin dort eine der Ärzte“, antwortete ich ihn freundlich und setzte mich auf eine Holzkiste. Meine randvollen Tüten hatte ich neben mich abgestellt.

„Ich weiß auch über die Hakuen- Krankheit Bescheid“, sagte ich und sah dabei Law besorgt an.

„Kannst du sie heilen“, fragte Cora hoffnungsvoll.

„Zu meinen eigenen bedauern muss ich es leider verneinen, ich könnte den Verlauf der Krankheit nur herauszögern“, antwortete ich ihn ernst. „Die Krankheit befindet sich im Blut und den Zellen der betroffenen. In jeder Generation ist die Konzentration des Giftes höher, weswegen die Erkrankten auch immer früher sterben.“

„Wie würdest du ihn helfen“, fragte Cora ernst.

„Ich würde blutreinigende Mittel verwenden und den Körper dazu anregen das Gift in seinen Körper zu bekämpfen“, antwortete ich ihn. „Das würde euch ein wenig mehr Zeit geben, nach der Operations- Frucht zu suchen, aber ihr solltet euch beeilen Doffy ist ebenfalls auf der suche nach ihr.“

„Woher weißt du so viel über uns und ihn“, fragte mich Law misstrauisch.

„Ich hatte leider die Ehre diesen verdammten Flamingo kennen zu lernen“, antwortete ich ihn, zog mein Halstuch ein Stück herunter, so das die Narben aus Dress Rosa zu sehen waren. „Ich hasse diesen Kerl und es tut mir das sagen zu müssen Corazon, aber für alle wäre es besser wenn er Tod wäre.“

„Was hat er dir angetan“, fragte er mich, doch ich wandte nur den Kopf ab, setzte meinen Hut auf und hielt ihn dort mit einer Hand fest, bis ich von der Kiste sprang und zu ihn ging. Genau neben ihn blieb ich stehen.

„Wenn sie das nächste Mal mit der alten Ziege sprechen, seien sie vorsichtig, sie haben einen Maulwurf unter sich der für deinen Bruder arbeitet“, flüsterte ich ihn zu. „Sein Name ist Vergo.“

Er riss die Augen auf und sah mich fassungslos an, doch kurz darauf zog Law unsere Aufmerksamkeit auf sich. Er schien plötzlich schmerzen zu haben und schwitze. Sofort kniete ich mich vor ihn, fühlte seine Stirn und untersuchte ihn.

„Cora, die Tüten“, fuhr in den Blonden an. Sofort brachte er mir dieser und ich suchte hektisch darin herum, bis ich fand was ich suchte.

„Law, du musst das schlucken“, sagte ich ernst und flößte ihn den Inhalt eine kleinen Fläschchens ein. Wenig später schlief er ruhig ein.

„Am besten kommst du mit mir, bis es Law besser geht“, sagte ich ernst du ihn.

„Etwa zu Whitebeard“ fragte er mich mit einem entsetzten Gesichtsausdruck, was mich zum lachen brachte.

„Lass mich ruhig machen“, meinte ich nur, worauf er Law hoch hob und ich die Tüten einsammelte. Nebeneinander gingen wir zur Moby Dick und ohne zu zögern trat ich an Deck. Dort sah ich mich kurz um und ging dann auf den Käpt´n zu, doch auf halben Weg blieb Cora stehen. Seufzend packte ich ihn am Ärmel und zog ihn hinter mir her.

„Wenn bringst du den da mit, mein Kind“, fragte mich Whitebeard, kaum das er uns bemerkte.

„Das sind Corazon und der kleine ist Law“, antwortete ich ihn, wobei sich seine Augen kurz weiteten, als ich Laws Namen nannte.

„Was hat der kleine“, fragte mich Großvater ernst.

„Hakuen- Krankheit“, antwortete ich im gleichen Ton.

„Er ist doch noch ein Kind“, meinte Großvater besorgt.

„Das hat die Weltregierung nicht gestört, als sie seine Heimatstadt, wegen der Bodenschätze ausgebeutet hat“, entgegnete ich ihn. „Er ist die einzige lebende Person aus Frevance.“

„Ich habe davon gehört“, sagte er, wandte dabei aber nicht den Blick von dem Jungen ab.

„Opi, können die beiden hier bleiben, bis es Law besser geht, so wird er ihre Reise kaum überstehen“, fragte ich ihn.

„Natürlich“, antwortete er. Ich bedankte mich und beutete dann Corazon mir unter Deck zu folgen. Ich ging auf geraden Weg zur Krankenstation, die wegen des Landganges völlig verwaist war. Ich sagte den Blonden das er Law auf ein Krankenbett legen sollte, stellte die Tüten ab und machte mich dann an den Schränken zu schaffen. Wenig später legte ich Law einen Zugang und hängte ihn an einen Tropf, nach dem ich ihn eine Blutprobe abgenommen hatte.

„Wie viel Zeit hat er“, fragte Corazon.

„Das kann ich noch nicht sagen, aber ich werde mein bestes geben ihn zu helfen“, antwortete ich ihn ernst.

„Wieso tust du das“, fragte er mich.

„Ich bin Ärztin aus Leidenschaft, also tue ich das möglichste damit des den Leuten um mich herum gut geht“, antwortete ich ihn. „Es gibt auch noch andere Gründe, doch diese werde ich dir nicht nennen. Jeder sollte seine Geheimnisse haben.“

„Und wieso hilfst du mir“, fragte er.

„Du bist ein gute Mann Rocinante und ich weiß das du dein möglichstes tust, um die Taten deines Bruders in einen gewissen Rahmen zu halten“, antwortete ich ihn ernst. „Außerdem hilfst du diesen todkranken Jungen, was ich dir wirklich sehr hoch anrechne.“

Er setzte grade erneut zum Reden an, als die Türe krachend aufflog und mein Brüder in den Raum gerannt kamen. Wütend verpasste ich beiden eine Kopfnuss.

„Verdammt noch mal, wie oft soll ich es euch noch sagen! Das hier ist eine Krankenstation und keine Kampfarena, als seid gefälligst leise“, fuhr ich die beiden an. Beide hielten sich die Köpfe und murmelten eine Entschuldigung. Daraufhin hörte ich den Blonden lachen.

„Wer ist den der Clown“, fragte mich Ruffy frech, was mich zum grinsen brachte.

„Das ist Corazon und das auf dem Bett ist Law. Ihn geht es nicht gut, also möchte ich das ihr ruhig seid und ihn etwas ruhe könnt.

„Ist gut“, sagten beide sofort.

„Kannst du den dann überhaupt mitkommen, etwas feiern“, fragte mich Ace geknickt.

„Nein tut mir Leid, ich muss hier bleiben, aber ihr könnt ruhig gehen, aber nur wenn ihr auf die Jungs hört und keine all zu große Dummheiten anstellt“, antwortete ich ihn freundlich. „Und Morgen gehe ich dann nur mit euch beiden ein Eis essen, versprochen.“

„Versprochen“, fragte Ruffy.

„Klar“, grinste ich und keine Minute später waren meine Brüder schon wieder verschwunden.

„Ich wusste gar nicht das Whitebeard auch Kinder bei sich aufnimmt“, meinte Corazon überrascht.

„Tut er auch nicht. Die beiden sind meine Brüder und hätte dieser verdammte Shanks seinen Job erledigt, wären sie nicht hier und somit in Gefahr“, regte ich mich wiedereinmal über den Rothaarigen auf.

„Shanks, den Piratenkaiser“, fragte er mit großen Augen.

„Kennst du einen anderen Dauer besoffenen Piraten, mit einen so bescheuerten Namen“, antwortete ich ihn trocken. „Ich frage mich immer wieder wie er es geschafft hat eine so große Nummer zu werden. Sicher er ist stark, aber er ist ein Idiot und Ben tut mir manchmal wirklich Leid.“

„Du scheinst interessante Leute zu kennen“, meinte er, was mich zum lachen brachte. Während wir bei Law saßen und warteten das er aufwachte, unterhielten wir uns die ganze Zeit.

Bad

Ich war grade dabei uns eine Tee zu kochen, den wir immer auf der Krankenstation hatten, als wieder einmal die Türe krachend aufflog. Ich wollte grade losmecker, als ich den Grund sah. Einige der Jungs stützen andere, die reichlich lädiert aussahen. Sofort sprang ich auf und gab ihnen Anweisungen, zwischen durch fragte ich noch ob sie wüssten wo Nick ist, aber scheinbar hatten sich die Jungs auf mehrere Kneipen aufgeteilt und in einer von ihnen hatten sie eine ordentliche Schlägerei mit einer anderen Piratenbande angefangen. Bei den leicht verletzen gab ich den Jungs Anweisungen, während ich Corazon sagte er solle sich gründlich die Hände waschen, weil ich seine Hilfe bräuchte. Einen der Jungs hatte es besonders schwer erwischt, den er hatte ein Messer im Bauch stecken, was sie zu seinen Glück nicht herausgezogen hatten.

„Ich werde ihn operieren müssen und da Nick nicht da ist brauche ich deine Hilfe“, sagte ich während ich mir die Handschuhe anzog ihn welche reichte und dann das OP- Besteck zu mir zog. Zögerlich zog er sich die Handschuhe an und folgte meinen Anweisungen. Erschrocken stellte ich fest das er schwere Verletzt war, als ich gedacht hatte, so das ich ihn an eine Bluttarnfusion hängen musste. Während ich dabei beschäftigt war ihn wieder zusammen zu flicken, waren die Jungs damit fertig geworden, die anderen erst einmal notdürftig zu versorgen.

Nachdem ich nach einer ganzen Zeit fertig war, versorgte ich die anderen dann richtig und überprüfte immer wieder die Werte meiner beiden Sorgen- Patienten. Irgendwann musste ich grinsen den Corazon war von der OP völlig geschafft und war sitzend an der Wand eingeschlafen. Ich legte ihn sachte eine Decke um und machte mir dann erst einmal eine Kaffee. Grade als ich mich setzte, ging die Türe auf, aber dieses Mal vorsichtig und Marco kam in den Raum.

„Ich habe gehört was passiert ist“, sagte er ernst kam zu mir und küsste mich liebevoll ehe er sich umsah.

„Wie steht es um sie und wer sind die beiden“, fragte er mich, nachdem er sich im Raum umgesehen hatte.

„Den meisten geht es eigentlich ganz gut, nur um Rex steht es kritisch. Ich habe mein bestes Gegeben doch, um jemand wie in mit schweren inneren Verletzungen zu behandeln, fehlen mir hier die Mittel“, sagte ich ernst. „Es liegt an ihn, ob er die Nacht überlebt, wenn ja hat er gute Chancen durch zu kommen.“

„Du solltest mit Vater reden, ich bin mir sicher er zögert nicht lange und besorgt dir alles was du brauchst“, sagte Marco ernst.

„Das hätte ich vielleicht schon früher tun sollen, dann würde es besser um ihn stehen“, seufzte ich leise. „Ich bin nur froh das ich durch meine Teufelskräfte, die betroffenen Blutgefäße veröden konnte.“

„Ich bin mir sicher du hast dein bestes gegeben“, meinte er und legte mir eine Hand auf meine Schulter.

„Aber manchmal ist das beste eben nicht ausreichend“, entgegnete ich ihn. „Ich mache mir nichts vor. Ich werde nicht immer allen helfen können, nur möchte ich es nicht all zu bald erleben.“

„Sag doch so etwas nicht“, sagte er und nahm mich von hinten in den Arm.

„Marco, ich bin fasst in einen Krankenhaus aufgewachsen. Mein Ziehvater war der Chefarzt, ich mache mir da nichts vor“, erwiderte ich und lehnte mich gegen seine warme Brust. „Wir sind keine Götter und Genvater Tod können wir nicht vertreiben.“

„Ist ja gut“, seufzte er nun. „Wer sind den nun de Kerl und der Junge?“

„Das ist Corazon und Law“, antwortete ich ihn.

„Der Law“, fragte Marco überrascht.

„Ja und bitte Marco. Er ist noch ein Kind und er hat seine Gründe wieso er ist wie er ist, also versuch nett zu ihn zu sein“, antwortete ich ihn.

„Du hast nie gesagt das er krank ist“, meinte er und musterte ihn.

„Ärztliche Schweigepflicht mein guter“, entgegnete ich ihn grinsend, verschränkte eine seiner Hände mit meiner und schmiegte mich müde gegen seinen Oberarm.

„Du solltest dich schlafen legen“, sagte er besorgt.

„Das geht erst wenn Nick wieder fit ist und er die Überwachung übernehmen kann“, seufzte ich.

„Dann leiste ich dir aber Gesellschaft“, meinte er.

„Ist gut“, entgegnete ich, löste mich leicht von ihn und machte mich dann, alles zu Papier zu bringen. Die Stunden zogen sich hin, aber zu meine Glück ging es meine Patienten von Stunde zu Stunde immer besser. Law wachte auch in den frühen Morgenstunden auf.

„Wie fühlst du dich“, fragte ich ihn freundlich.

„Besser“, antwortete er überrascht.

„Das ist schön zu hören“, sagte ich freundlich zu ihn und zog den Zugang aus seinem Arm. „Aber bitte übertreib es die nächsten Tage noch nicht.“

Er nickt und genau in dem Moment ging der Alarm los. Sofort lief ich zu meinen Sorgen- Patienten. Sein Herz hatte plötzlich aufgehört zu schlagen. Augenblicklich leitete ich die Wiederbelebung ein, doch er reagiert nicht, worauf ich zu einen der Schränke lief und eine Spitze aufzog. Mit einem Skalpell durchtrennte ich den Verband, tastete den Oberkörper ab und setzte ihn die Spritze genau ins Herz.

„Verdammt noch mal, du wirst mir nicht abkratzen“, schimpfte ich, atmete dann aber erleichtert auf, als er wieder einen Puls bekam.

„Was...“, begann Marco doch ich fuhr ihn ins Wort.

„Nicht jetzt“, meinte ich kalt zu ihn, während ich Rex untersuchte und seine Werte überprüfte.

„Marco, geh Nick suchen, ich brauche hier seine Hilfe“, meinte ich irgendwann unruhig. Augenblicklich rannte der Blonde los, während ich den Verband gänzlich durchschnitt und dann alles nötige bereitlegte. Schließlich öffnete ich die Wunde wieder und in genau dem Moment kam Nick, zusammen mit Marco in den Raum. Indessen war auch Corazon aufgewacht. Alle drei standen schweigend im Raum, als Nick mir, ohne das einer von uns etwas sagte, zur Hand ging. Irgendwann schickte ich die drei allerdings vor die Türe, den die befürchtete Komplikation war eingetreten. Drei Stunden operierte wir ihn und nach dem er stabil war, schickte mich Nick zum Mittagessen, mit den Worten das ich mich ausruhen sollte.

Wortlos ließ ich mich neben Marco auf die Bank fallen.

„Du siehst müde aus“, meinte Thatch besorgt.

„Bin ich auch“, entgegnete ich ihn, seufzend.

„Wie geht es ihm“, fragte mich Law, der nur wenig Plätze von mir entfernt saß.

„Im Moment ist er stabil, aber er wird eine ganze Zeit dauern, bis er wieder von der Krankenstation runter kann... Wie geht es dir eigentlich?“

„Gut“, sagte er nur, worauf ich nur nickte und mir eine Kleinigkeit aß. Nachdem Essen ging ich dann zu Großvater und berichtete ihn über die Gesundheitszuständen der Männer. Auch bat ich ihn darum die Krankenstation neu auszurüsten.

„Natürlich kannst du das. Ich werde mich nach der besten Insel dafür umsehen“, sagte er ernst. „Und nun erzähl mir wer die beiden Passagiere wirklich sind.“

Seufzend erklärte ich ihn die Sache und sagte ihn auch das ich durch Corazon an weiter Informationen von Doffy kommen wollte. Dabei verschwieg ich allerdings die Tatsache das Corazon zur Marine gehörte.

„Ich habe mir so etwas schon gedacht, als du mit den beiden zu mir gekommen bist“, meinte Whitebeard nachdenklich.

„Durch die beiden komme ich an Doffy ran, den er wird bald misstrauisch werden und die beiden Aktiv suchen“, sagte ich ernst. „Großvater, ich bitte dich die beiden auf ihrer Reise begleiten zu dürfen.“

„Ach wenn es mir nicht gefällt, erlaube ich es dir. Aber ich bitte dich sei vorsichtig“, antwortete er mir.

„Ich werde aufpassen und ich verspreche mich regelmäßig melden“, sagte ich ihn ernst.

„Und versprich mir noch etwas. Du wirst keine Aktion alleine starten, solange es sich vermeiden lässt“, meinte er. Ich nickte nur schweigend.
 

Wenig später hatte ich bei Nick nach dem rechten gesehen und war dann an Deck gegangen, wo ich mich auf die Reling setzte. Ich schloss die Augen und genoss den warmen Wind. Ich hörte jemanden auf mich zukommen, öffnete die Augen und sah die Person an. Schweigend stellte er sich neben mich an die Reling.

„Wo hast du den dein Anhängsel gelassen“, fragte ich den Blonden, nach einer ganzen Zeit.

„Der wurde von deinen beiden Brüdern und zwei Männern in die Stadt geschliffen, Eis essen“, antwortete er. Betroffen sah ich zum Hafen hinunter, den das Versprechen an meine Brüder hatte ich völlig vergessen.

„Mach dir keine Sorgen, die beiden verstehen es das du im Moment auf den Schiff bleiben musst. Dein Freund hat es den beiden erklärt“, meinte er freundlich, worauf ich ihn überrascht ansah.

„Ich habe seine Blicke beim Mittagessen gesehen“, erklärte er grinsend und zündete sich eine Zigarette an, doch was dann passierte ließ mich leise kichern. Dieser Idiot schaffte es sich wirklich anzuzünden. Ich versuchte seine Flammen, mit meiner Kraft zu löschen, doch ich musste feststellen das ich scheinbar nur Flammen, die ich selber erzeugt hatte manipulieren konnte. Deswegen schubste ich ihn kurzer Hand über die Reling und rief, Mann über Bord.

Drei Minuten später, hatten ihn zwei der Männer wieder an Bord gezogen und er saß wie ein begossener Pudel auf den Deck.

„Na, war es erfrischend“, fragte ich ihn grinsend. Aber er antwortete mir nicht, sondern stand schweigend auf. Ehe ich mich versah hatte er mich gepackt und nun nahm ich ein Bad. Wie ich es gewohnt war, ging ich unter wie ein Bleiente und ich war froh, wie mich jemand an die Wasseroberfläche zog, wo ich heftig nach Luft schnappte.

„Du bist ein Teufelskraftnutzer“, fragte Corazon überrascht, als man mich wieder an Bord gehollt hatte.

„Stell dir vor“, antwortete ich ihn eingeschnappt und dank des Wassers war mir nun kalt. Im nächsten Moment sah ich ihn verwundert an, als er mir sein schwarze Federjacke umlegte.

„Du solltest dir wirklich mehr anziehen“, meinte er, worauf ich an mir herunter sah. Ich trug eine kurze Hose und ein dünnes Trägershirt, so wie ich fasst immer herum lief.

„Wieso, wenn mich nicht grade ein Kerl ins Meer schmeißt, wird mir eigentlich nicht kalt“, sagte ich beleidigt, zog meine Stiefel aus und kippt das Wasser heraus. „Ich kann das Feuer nutzen.“

„Bitte verstehe mich nicht falsch, ich bin euch dankbar“, begann er. „Aber wann kann ich mit Law weiter reisen?“

„Wir können Morgen los, es sollte ihn vorerst wieder besser gehen“, meinte ich freundlich.

„Warte... wir“, fragte er mich entgeistert.

„Ja wir, ich werde euch begleiten. Ich habe es schon mit meinen Großvater besprochen“, antwortete ich ihn grinsend. „Er könnte jederzeit einen Rückfall bekommen und dann sollte ein Arzt bei euch sein. Und nein ich werde nicht darüber diskutieren.“

Resigniert nahm er er nach einer langen Diskussion hin. Als die Kommandanten am Nachmittag wieder alle am Bord waren erklärte ich es ihnen und bat sie darum es am nächsten Tag meinen Brüdern zu erklären. Ich wollte es ihnen nicht all zu schwer machen weswegen ich mit Corazon aus gemacht hatte sehr früh am Morgen auf zu brechen. Ohne das ich es aussprach, versprachen sie mir das sie auf meine Brüder aufpassen würden.

Dummheit

Wir feierten die halbe Nacht, so das Marco und Großvater die einzigen waren, die uns am nächsten Morgen verabschiedeten.

„Passt auf euch auf“, meinte Marco ernst, während er mich zum Abschied küsste.

„Ihr aber auch“, entgegnete ich.

„Und vergiss nicht dich regelmäßig zu melden“, sagte Whitebeard ernst.

„Keine Sorgen, Opi“, entgegnete ich mit einen lächeln und ging wenig später mit den beiden anderen vom Schiff. Schweigend gingen wir durch die Stadt und auch in den nächsten Tagen redeten wir eigentlich nur das nötigste. Doch trotzdem erfuhr ich so einiges über Doffy, Cora san und Law, was ich zuvor noch nicht gewusst hatte. Was mir allerdings etwas Sorgen bereitete war, das Laws Behandlung immer schlechter anschlug.

„Wie lange hat er noch“, fragte Corazon, eines Abends, als der schwarzhaarige bereits schlief.

„Ich weiß es nicht genau, aber sollte die Krankheit weiter so voranschreiten wie sie es jetzt tut, hatte er vielleicht noch einen Monat Zeit“, antwortete ich ihn ernst.

„Clara, du kannst nicht dafür das deine Medizin immer schlechter wirkt. Ich bin dir sehr dankbar das du ihn hilfst, den es ist mehr als jeder andere Arzt getan hatte“, sagte er ernst. Ich lächelte nur und stocherte mit einem Stock in dem Lagerfeuer vor mir herum.

„Wie bist du eigentlich zu den Whitebeardpiraten gekommen. Auf mich machst du eigentlich den Eindruck als wärst du mit Herz und Seele Ärztin“, fragte er mich neugierig.

„Schuld ist eigentlich nur ein Sturm, bei dem ich von einem Passagierschiff, über Bord gegangen bin“, antwortete ich grinsend. „Ich habe einiges erlebt, bis Großvater mich auf einer einsamen Insel einsammelte und na ja, ich bin bei ihnen geblieben.“

„Wie bist du den auf eine einsame Insel gekommen“, fragte er mich überrascht.

„Das habe ich meinen Ziehvater zu verdanken. Er hat es nicht so gut aufgenommen das ich Piratin geworden bin und mich mit der Marine anlege“, antwortete ich ihn amüsiert.

„Ziehvater?“

„Ja, mein leiblicher Vater wurde von der Marine, noch vor meiner Geburt getötet. Es ist nur so das ich erst vor kurzen erfahren habe wer ich wirklich bin“, erklärte ich ihn, worauf er mich fragend ansah. Nervös rieb ich mir über den Nacken und seufzte dann nur.

„Es ist nur fair das du ein wenig mehr über mich weißt“, murmelte ich. „Na ja, es ist so das ich

Gol D Rogers Tochter bin und das ich nun hier bin, habe ich nur den Teufelskräften meines Ziehvaters zu verdanken.“

„Du bist die Tochter des Piratenkönigs“, fragte er mich entsetzt.

„Ja“, antwortete ich ihn grinsend. „Aber du wirst mich deswegen doch nicht verpfeifen, oder?“

„Selbst wenn ich du nicht so gute Freundin geworden wärst, würde ich nicht einmal auf die Idee kommen“, sagte er grinsend. „Du bist mit den roten Shanks befreundet und Whitebeard hat dich als seine Enkelin aufgenommen. Man muss schon lebensmüde sein, um sich mit dir anzulegen und da hat man noch nicht berücksichtigt das du dich scheinbar zu wehren weißt.“

„Scheinbar, na jetzt bin ich beleidigt“, meinte ich gespielt beleidigt, doch er grinste nur.
 

Einige Tage später hatte Corazon Informationen über die Operationsfrucht herausgefunden und wir machten uns sofort auf den Weg sie zu holen. Allerdings hatten wir vorher Law in einer unbewohnten Hütte gelassen, da es ihn immer schlechter ging.

„Denkst du das ist wirklich in Ordnung ihn hier alleine zu lassen“, fragte Cora, während wir uns in eine Lagerhalle schlichen.

„Er wird wohl kaum weglaufen und in dem Haus war seid Wochen niemand, also wieso soll da grade jetzt jemand auftauchen“, fragte ich ihn leise und sah mich suchend um. Corazon tat es mir dann schweigend nach. Schließlich fand er die seltsam aussehende Frucht, aber grade als wir uns aus dem Staub machen wollten wurden wir entdeckt. Kurzerhand setzte ich den ganzen Laden in Brand, packte Cora am Handgelenk und zog ihn mit mir. Hinter uns schrien Personen durcheinander und einige wenige hatten beschlossen uns zu folgen. Wild schossen sie auf uns.

„Kein Wort zu meinen Großvater hiervon, der reißt mir den Kopf ab“, meinte ich abgehetzt zu den Blonden.

„Einverstanden“, meinte er nur.

„Lauf weiter, wir treffen uns später“, meinte ich zu ihn blieb stehen und drehte mich um. Ehe er Einspruch erheben konnte hatte ich schon eine Feuerwand zwischen ihn und mir erzeugt. Ohne zurück zu sehen griff ich die Männer mit Feuerbällen an, zog meine Schwert und griff damit die entgeisterten Männer an. Es war vier und ich musste einiges einstecken, bis sie schließlich regungslos am Boden lagen. Ich war in dem Moment Vista wirklich dankbar das er mit mir trainiert hatte.

Mit meinem Schwert in der Hand machte ich mich nun auf die Suche nach dem beiden, musste mich aber immer wieder verstecken, da man uns nun auf der gesamten Insel suchten. Schließlich fand ich den verletzten Corazon. Er hatte einige Schusswunden.

„Verdammt, kannst du nicht einmal auf dich aufpassen“, fuhr ich ihn an und sah mir seine Wunden an.

„Was machst du, du musst von hier verschwinden“, meinte er mit zitternder Stimme.

„Klappe du Idiot. Ich habe versprochen auf euch aufzupassen und da werde ich sicher jetzt nicht abhauen“; entgegnete ich ihn kalt und machte mich daran seine Wunden notdürftig zu versorgen. Doch grade als ich den letzten Verband befestigte, hörte ich Schritte hinter mir. Ganz langsam drehte ich mich um und versteifte mich Augenblicklich. Ohne nachzudenken stellte ich mich vor Corazon.

„Na sie an, da hat mein verräterischer Bruder wirklich eine Frau aufgerissen“, lachte Doffy.

„Klappe du rosa Transe, oder ich reiße dir etwas auf“, fuhr ich ihn an und hinter mir hörte ich wie Cora erschrocken die Luft einzog. Ich spürte die mir zu bekannten Fäden, doch ich verwandelte kurzerhand die Körperteile einfach zu Feuer und die Fäden verschwanden einfach.

„Netter Trick Jocker, aber der funktioniert bei mir nicht“, meinte ich mit einem kalten grinsen. Nun schien er richtig wütend zu werden, was gut für uns war, den in diesen Zustand machten die Leute oft Fehler.

„Na was jetzt“, fragte ich ihn grinsend, als ich plötzlich etwas aus dem Augenwinkel sah. Instinktiv hob ich schützend meine Waffe, wurde aber von der Wuchte des Angriffes umgerissen. Die Person die ich nun erblickte, sorgte in mir für erneute schlechte Erinnerungen.

„Vergo“, sagte ich nur wütend, stand auf und entzündete mein Schwert. Mit ihn als Gegner hatte ich richtige Schwierigkeiten bekommen.

„Wer bist du“, fragte mich Doffy mit einer bedrohlichen Stimme, doch ich antwortete ihn nicht, worauf Vergo mich, nach einer Geste von ihn angriff. Er war verdammt schnell und ich hatte große Probleme seine Angriffe abzuwehren und nur dankbar meine Teufelskräften schaffte ich es zu kontern. Währenddessen musste ich auch noch darauf achten das niemand Cora san zu nahe kam. Schwer atmend kam ich schließlich vor ihn zum stehen. Plötzlich fing Jocker an zu lachen.

„Ich habe bis jetzt gedacht das die Gerüchte falsch wären, aber du musst es sein, Gol D Clarissa“, meinte der rosa Fetischist.

„Und, was hast du jetzt davon“, fragte ich ihn kalt. „Ich wusste wer ich bin, stell dir das vor.!“

Was ich nun vor hatte war saumäßig dumm und lebensmüde. Ich warf Corazon einen vielsagenden Blick an und griff dann Doffy und Vergo gleichzeitig mit meinen blauen Drachen an. Während des Kampfes entfernten wir uns immer weiter von Corazon und als ich mir sicher waren das der Abstand groß genug war, sammelte ich all meine Kraft und ließ die Flammen los. Genau wie in Dress Rosa, zerstörte ich den Käfig, den Doffy um die Insel gezogen hatte. Im nächsten Moment erklang ein Schuss. Einsetzt riss ich die Augen auf, als meine Flammen schlagartig erloschen. Mir wurde plötzlich schrecklich kalt und als ich mir an die Brust griff fühlte ich etwas nasses. Ungläubig sah ich auf meine Finger, doch als Doflamingo auf mich zu ging erhob ich wieder meine Waffe. So leicht würde ich mich nicht geschlagen geben. Ich wehrte einen erneuten angriff von Doffy ab, doch nun konnte ich seinen Fäden nicht mehr entkommen. Er brauchte weniger als eine Minute dazu, dass ich mich keinen Millimeter bewegen konnte. Verzweifelt versuchte ich los zukommen, doch seine Fäden zogen sich nur noch enger zu und ich hörte sein fieses lachen.

„Deine Taten wirst du noch bitter bereuen“, hörte ich ihn sagen, während ich heftig nach Luft schnappte, als er mir in den Magen schlag. Im nächsten Moment gingen bei mir die Lichter aus.
 

Aufwachen tat ich auf einen Schiff, das sagte mir das leichte schaukeln das ich spürte. Vorsichtig versuchte ich mich zu bewegen, doch wie sollte es anders sein, hatte man Hände und Füße, in Seesteinfesseln gelegt. Erstaunt stellte ich fest das man mich scheinbar verarztet hatte. Vorsichtig sah ich mich um. Ich lag auf den Boden, eines kleinen ansonsten leeren Raum. Nach ein paar versuchen hatte ich mich schließlich unter Schmerzen aufgesetzt. Ich hoffte nur das meine dumme Aktion Cora und Law geholfen hatte.

Die Zeit zog sich wie Kaugummi und irgendwann wurde es langsam stockdunkel, in meiner Zelle. Müde hatte ich meine Augen geschlossen, um mich etwas auszuruhen, passierte genau, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Türe ging irgendwann mitten in der Nacht auf, worauf ich aufschreckte und des plötzlichen Lichts wegen heftig blinzelte. Mich bevor ich die Person erkennen konnte, zog diese mich grob auf die Beine und zog mich mit sich. Ich stemmte die Füße in den Boden und versuchte mich zu weigern, doch die Person zog mich ungeachtet dessen mit sich. So langsam erkannte ich auch den Mann und dieses erkennen löste in mir jeden noch so kleinen Fluchtreflex aus. Heftig fing ich an mich zu wehren, aber das Ergebnis war das ich durch die Luft flog und mit lauten krachen durch eine Holzwand krachte. Stöhnend blieb ich am Boden liegen und hörte kurz darauf Schritte auf mich zukommen.

„Ich werde dir schon Benehmen beibringen“, fuhr er mich an und trat mir im nächsten Moment mitten ins Kreuz, doch ich bis die Zähne zusammen, um keinen Ton von mir zu geben. Er zog mich an den Haaren wieder auf die Beine und zog mich zum Mast des Schiffes. An diesen fesselte er mich, mit Hilfe seiner Fäden, bis sie meine Kleidung und meine Haut zerschnitt.

Kinder

Der verdammte rosa Piepmatz ließ mich dort alleine, durch die Fäden am Mast stehend, zurück. Ich versuchte erst gar nicht los zu kommen, den aus Erfahrung wusste ich das es keinen Sinn hatte. Stattdessen überlegte ich wie ich möglichst schnell aus dieser verzwickten Lage kommen konnte. Als aller erstes musste ich erst einmal diese Fesseln los werden, den sie blockierten nicht nur meine Teufelskräften, sondern sie schränkten mit ihren kurzen Ketten meine Bewegungsfreiheit sehr ein. Aber vor allen konnte ich so nichts gegen diese verdammten Fäden ausrichten. Irgendwann gestand ich mir dann selber ein, das ich kein Deut besser als der erwachsene Ace war. Beide waren wir kopflos und taten wir sehr dumme Dinge wenn es um unsere Freunde ging.

„Wer bist du den“, fragte mich eine Kinderstimme, worauf ich mich um sah. Zwei Meter von mir entfernt standen ein kleines Mädchen und ein Junge, die mir irgendwie bekannt vor kamen. Ich war mir sicher das ich sie schon einmal gesehen hatte.

„Ich bin Clarissa“, sagte ich freundlich zu den beiden. Ich wollte versuchen ihr vertrauen zu gewinnen, vielleicht konnten sie mir irgendwie nützlich sein.

„Wieso bist du an dem Mast gefesselt“, fragte mich das Mädchen interessiert.

„Scheinbar habe ich irgendwie Doffy verärgert“; antwortete ich ihr seufzend, worauf sie mich verstehen ansah und beschloss etwas zu versuchen Vielleicht wussten die beiden noch nichts über die neusten Entwicklungen

„Ich bin eine Freundin von Corazon“, sagte ich freundlich zu den beiden.

„Weißt du wo er ist“, fragte mich nun der Junge. Nun konnte ich mich endlich an die Namen der beiden erinnern. Die beiden waren Baby 5 und Buffalo.

„Ich wusste gerne vor dieser verdammte Tollpatsch grade ist. Wahrscheinlich zündet er sich grade wieder selber an“, meinte ich und sofort fingen die beiden an zu lachen. Als sie aufhörten zu lachen, sahen die beiden sich kurz nachdenklich an. Zögerlich ging das Mädchen auf mich zu, verwandelte ihre Hand in ein Messer und durchschnitt die Fäden.

„Danke, ihr wisst nicht zufällig wo Doffy die Schlüssel hat oder? Ich muss verdammt dringend auf´s Klo und so geht es nicht“, fragte ich sie freundlich.

„Ich glaub ich weiß wo sie sind“, meinte Buffalo unsicher.

„Könntet ihr sie holen? Ich werde ihn auch nicht sagen das ihr es gewesen seid, versprochen“, entgegnete ich ihnen. Unsicher sahen die beiden sich an, nickten dann aber zögerlich.

„Danke, aber passt auf das ihr nicht erwischt werdet“, sagte ich freundlich. Sofort nickten die beiden und huschten von Deck. Nervös wartet ich an den Mast gelehnt, eine gefühlte Ewigkeit auf die beiden, bis sie mit einem sehr breiten grinsen auf das Deck gehuscht kamen.

„Das bleibt unser Geheimnis, okay“, meinte ich zu den beiden, als Baby 5 gut gelaunt meine Fesseln löste, die klirrend zu Boden fielen. Ich konnte mein Glück kaum glauben, den wer rechnete schon damit das Kinder in ihren alter noch so leichtgläubig waren.

„Bist du Corazons Freundin, Freundin“, fragte mich Buffalo, worauf ich ihn erst einmal fragend ansah bis mir einfiel was er eigentlich meinte.

„Ne, nur Freundin. Ich traf ihn vor einer ganzen Zeit, als er lichterloh in Flammen stand“, log ich ihn leise lachend an. Sah sie dann aber wieder ernst an. „Aber mal etwas anderes, solltet ihr nicht eigentlich schlafend in euren Betten liegen?“

„Wir konnten nicht mehr schlafen“, meinte Baby 5 schuldbewusst.

„Na dann wieder ab in die Kojen und versucht noch etwas zu schlafen, sonst seid ihr am Mittag schon wieder müde“, entgegnete ich ihnen grinsend. Zögerlich nickten sie und gingen langsam wieder unter Deck. Ungläubig sah ich ihnen nach, den ich konnte immer noch nicht so recht glauben was da grade passiert war. Aber wer würde das auch schon.

Nachdenklich sah ich mich auf den Schiff um, bis ich ein Beiboot sah. So leise wie es mir möglich war ließ ich es zu Wasser, sprang hinein und ruderte los. Gut hundert Meter vom Schiff entfernt sah ich zurück und genau in dem Moment tauchte Doflamingo an der Reling auf. Ich zögerte nicht lange, beschwor meine blauen Flammen und steckte seinen Kahn in Flammen. Aber anders als erwartet kümmerte er sich gar nicht um sein brennendes Schiff, sondern setzte mir nach. Der erste Gedanke der mir nun kam war, Scheiße ich bin mausetot! Doch ich wollte nicht kampflos aufgeben, weswegen ich ihn angriff um ihn auf Distanz zu halten. Ich wendete alles an was ich in den vergangenen Monaten gelernt hatte, aber vor allen dachte ich nicht groß nach, sondern ließ meinen Instinkt handeln. Und wieder spielte das Glück in meine Karten. Doffy´s Schiff gab plötzlich ein lautes stöhnendes Geräusch von sich und man hörte Leute nach ihn schreien.

„Ich werde dich wieder finden“, meinte er rief er mir zu. Kaum das er sich umgedreht hatte versuchte ich etwas. Ich hielt meine rechte Hand über die Wasseroberfläche und erhitze das Wasser. So fing das Boot an, sich sehr schnell über das Wasser zu bewegen. Dies tat ich bis zur völligen Erschöpfung.
 

„Hey du, aufwachen“, hörte ich eine besorgte Stimme sagen. Nur widerwillig öffnete ich die Augen und sah in ein stark geschminktes Gesicht. Zu erst hielt ich die Person für eine weibliche Geisha, aber es war ein Kerl und hinter ihn standen noch mehr Personen. Mit seiner Hilfe setzte ich mich auf und sah mich um, wobei mein Blick bei der Flagge am Mast hängen blieb. Ungläubig sah ich den Kerl an und fasste mir dann seufzend an den Kopf.

„Du bist nicht rein zufällig Izou“, fragte ich ihn, worauf er mich erstaunt ansah.

„Unser kennenlernen habe ich mir eigentlich anders vorgestellt... Ich bin Clara“, erklärte ich ihn.

„Du bist Vaters Enkelin“, schrie er überrascht.

„Was hast du den in dieser Nussschale gemacht“, fragte mich einer der Männer.

„Kloppe bezogen“, antwortete ich ihn trocken.

„Wer“, fragte Izou sofort wütend.

„Donquixote Doflamingo“, antwortete ich ihnen, worauf sie mich fassungslos ansahen. „Ja ja, ich weiß es war dumm sich mit ihn anzulegen, aber es ging nicht anders. Ansonsten hätte er Cora erschossen

„Cora“, fragte nun Izou verwirrt.

„Donquixote Rosinante, Doffy´s kleine Bruder. Er ist ein Freund von mir“, antwortete ich ihn und nun sahen sie mich alle male an wie ein rosa Elefanten. Und kurz darauf erzählte ich ihn die ganze Geschichte, angefangen ab den Zeitpunkt, als ich die beiden getroffen hatte.

„Denkst du Großvater und Marco sind wütend auf mich“, fragte ich schließlich Izou unsicher.

„Ich denke nicht, schließlich wolltest du einen Freund retten und ich muss ehrlich sagen ich bin erstaunt das du es alleine geschafft hast aus der Sache wieder raus zu kommen“, antwortete er mir aufmunternd. „Aber wir sollten ihnen Bescheid sagen das es dir gut geht!“

„Kannst du das machen“, fragte ich ihn unsicher.

„Was ist, du bietest Doflamingo die Stirn, hast dann aber Angst davor dich bei Großvater zu melden“, lachte er mich aus.

„Na ja, ich bin nicht so erpicht auf die Standpauke, die ich unter Garantie bekommen werde“, seufzte ich.

„Ich bin ja auch noch da“, sagte er aufmunternd und ich folgte ihn unter Deck, in seine Kajüte. Dort stand eine Teleschnecke, bei de er ohne zu zögern die Nummer der Moby Dick wählte. Nach kurzen Warten wurde abgenommen.

„Izou mein Sohn“, meldete sich Großvater, klang dabei aber irgendwie angespannt.

„Hallo Vater, du wirst nicht glauben wenn ich grade eingesammelt habe“, meinte Izou.

„Hey Großvater wie geht´s“, meldete ich mich daraufhin unsicher.

„Clara“, kam es sofort erleichtert aus der Teleschnecke. „Wie geht es dir. Corazon und Law, sind vor einer halben Stunde bei uns angekommen und sagten und das Doflamingo dich gefangen genommen hat.“

„Bin entkommen und hab noch seinen Kahn angesteckt“, meinte ich mit einem frechen grinsen. Augenblicklich erklang Großvaters unverkennbares Lachen und kurz darauf hörte man im Hintergrund eine Türe aufgehen.

„Ihr werdet nicht glauben wer dran ist“, hörte ich Opa sagen. „Clara ist bei Izou!“

„Clara“, erklang daraufhin die aufgebrachte Stimme meiner beiden Brüder.

„Hey Ace, Ruffy“, sagte ich freudig die beiden zu hören.

„Geht es dir gut“, fragte Ruffy mit weinerlicher Stimme.

„Ja alles gut“, log ich ihn an um ihn nicht noch mehr zum weinen zu bringen und blickte dabei in Izou besorgtes Gesicht, den ich sah reichlich mitgenommen aus und hatte auch schmerzen, von der Schusswunde.

„Komm schnell nach Hause“, sagte Ace besorgt.

„Klar doch“, antwortete ich ihn und im nächsten Moment erklang Marcos Stimme.

„Und mach unterwegs nicht noch irgendwelche Dummheiten!“

„Ich doch nicht, du kennst mich doch“, lachte ich laut.

„Grade deswegen mach ich mir ja Sorgen“, meinte er aufgebracht.

„Schon gut, Phönix“, entgegnete ich ihn und verabschiedete mich dann von ihnen.

„Wir sollten deine Wunden versorgen, einige davon sehen schlimm aus“; meinte Izou besorgt, als ich aufgelegt hatte.

„Mhm gleich“, sagte ich und sah nachdenklich die Teleschnecke an. „Ist das Dingen abhörsicher?“

Verwundert nickte er, worauf ich eine Nummer wählte von der ich geglaubt hatte sie nie benutzen zu müssen. Bei meinen zweiten Treffen mit Garb hatte mir dieser seine Nummer gegeben und ich hoffte inständig das er sie auch jetzt schon hatte.

„Ja“, erklang kurz darauf seine unverkennbare Stimme.

„Hey Großvater, ich bin es Clarissa“, meldete ich mich freundlich.

„Clarissa“, kam es ungläubig von im.

„Mhm, ich habe die Nummer von Dadan“, log ich ihn an, da ich mir sicher war das die Bergräuberin seine Nummer für Notfälle hatte.

„Bist du etwa bei Ruffy und Ace“, fragte der alte Mann mich überrascht.

„Im Moment nicht“, sagte ich. „Aber ich habe dich nicht angerufen, weil ich ein wenig plaudern will. Es gibt einen Spion unter euch, der für Doflamingo arbeitet. Sein Name ist Vergo und ich will gar nicht wissen was er alles für Informationen an ihn weiter gibt.“

„Was“, kam es augenblicklich ungläubig von ihn. „Woher weißt du das und bist du dir sicher.“

„Ja bin ich. Ich hatte das zweifelhafte vergnügen ihn kennen zu lernen und ich muss sagen der Kerl hat einen verdammt harten Schlag drauf.“

„Mädchen bist du in Ordnung“, fragte er mich besorgt.

„Es geht schon, Opa“, antwortete ich ihn aufmunternd. „Hey, ich muss auflegen, vielleicht trifft man sich ja irgendwann.“

Ehe er noch etwas sagen konnte hatte ich aufgelegt und grade als Izou etwas sagen wollte wählte ich erneut eine Nummer. Ich rief bei der Zeitung an und gab dort Anonym angaben zu Vergo und dessen Machenschaften an. Ich war mir sehr sicher das sie eine große Schlagzeile aufgeben würden, schließlich würden sie so noch mehr Zeitungen verkaufen können.

„Er war der Mann und wieso hast du die Zeitung angerufen“, fragte mich Izou, als ich das letzte Mal auflegte.

„Der alte Mann war mein Großvater Vizeadmiral Garb und bei der Zeitung habe ich angerufen um dadurch die Marine in Verruf zu bringen und Doflamingo zu schädigen“; erklärte ich ihn ruhig.

„Marco hat recht, als er sagte das du einmal eine genauso große Piratin wirst, wie es Vater jetzt ist“, meinte Izou nachdenklich. Ich sah ihn nur grinsend an. Kurz darauf versorgte ich meine Wunden selber, obwohl Izou erst dagegen war. Die Schnittwunden waren schnell versorgt und auch die Schusswunde. Ich war erstaunt als ich feststellte das sie sehr gewissenhaft verarztet worden war, trotz des stümperhaften Verbandes.
 

Vier Tage später sahen wir die Moby Dick am Horizont und als wir näher kamen, kam ein blauer Phönix auf uns zu. Ehe ich mich versah hatte ich schon den blonden Vize um den Hals hängen, der mich fest umarmte. Lachend erwiderte ich die Umarmung, zucke aber zusammen, als er mich plötzlich hoch hob. Sofort stellte er mich ab und sah mich besorgt an.

„Halb so wild“, meinte ich grinsend zu ihn.

„Halb so wild, geht´s noch? Du bist angeschossen worden“, sagte Izou aufgebracht, der genau neben uns stand.

„War das Doflamingo“, fragte Marco mich aufgebracht, während er mich besorgt musterte.

„Marco er gehört mir, haben wir uns verstanden“, antwortete ich ihn. „Du wirst ihn nicht anrühren. Ich werde ihn zu Fall bringen!“

„Aber Clara“, begann er aufgebracht.

„Nichts aber Clara. Ich diskutiere darüber nicht mit dir. Diese verdammte rosa Transe gehört mir“, sagte ich aufgebracht. Schließlich nickte Marco laut seufzend und sah mich im nächsten Moment grinsend an, als ich ihn einen Kuss gab. Neben uns erklang daraufhin ein räuspern.

„Izou, gewöhne dich daran“, meinte ich lachend zu ihn und sprang wenig später mit Markos Hilfe auf die Moby Dick, wo man uns freudig begrüßte.

Vermissen

Kaum war ich auf das Deck gesprungen, sprangen mich schon drei Jungs an. Ich hatte mit Ruffy gerechnet, aber auch Law und Ace, sprangen mich an und umarmten mich. Lachend ging ich in die Knie und drückte die drei gleichzeitig.

„Ich bin so froh das es dir gut geht“, meinte Law. Lächelnd ließ ich die drei los und sah den Mützenträger an.

„Mir geht es wirklich gut, als mach dir keine Sorgen“, entgegnete ich ihn freundlich.

„Du bist wie eine große Schwester“; sagte Law plötzlich, während er mir eines seine wenigen lächeln schenkte. Ich musste mich zusammen reißen ihn nicht geschockt anzusehen, sondern schenkte ihn ein freundliches Lächeln.

„Dann haben wir jetzt einen neuen Bruder“, fragte Ruffy unsicher.

„Sieht so aus“, antwortete ich grinsend und stand auf, sah dann aber direkt in Großvaters Gesicht. Dieses sah nicht ganz so freudig wie die anderen Gesichter aus.

„Hallo Opa“, meinte ich ein wenig unsicher und ging zu ihn. Er zog mich in eine Umarmung, worauf ich mich wenig später wie ein Kind, sitzen in seiner Armbeuge wiederfand.

„Ich bin froh das du wieder da bist“, sagte er und klang dabei sehr erleichtert.

„Ich auch“, entgegnete ich ihn.

„Aber ich muss trotzdem mit dir schimpfen“, kam es dann erst von ihn, worauf ich ihn unsicher ansah. Er ließ mich wieder runter und meinte zu mir das ich in einer halben Stunde zu ihn ins Zimmer kommen sollte. Ich begrüßte noch den Rest der Jungs, wobei mir aber Corazon schuldbewusster Blick nicht entging. Ich nahm mir fest vor später mit ihn zu reden und war erstaunt als die anwesenden Kommandanten mich zu Großvater begleiteten. Unsicher stand ich schließlich vor den sehr ernst dreinblickenden Whitebeard.

„Setzt dich erst einmal“, meinte er schließlich ein wenig ungeduldig, worauf ich mich nervös neben ihn auf das Bett setzte, da die anderen Plätze besetzt waren. Einige Minuten später erzählte ich ihn dann zögerlich was passiert war, nachdem ich Doffy und Vergo von Cora san weggelockt hatte.

„Und was hat es damit auf sich“, fragte mich, im Anschluss und reichte mir eine Zeitung. Ich lass die Schlagzeile, könnte mir dabei aber ein freches Grinsen nicht verkneifen. Dort stand in großen Lettern. Piratenspion infiltriert die Marine, außerdem gab es noch eine Schlagzeile. Doflamingos Schiff im Kampf mit Col D Clarissa untergegangen.

„Hat besser geklappt als ich gedacht habe“, sagte ich stolz, während ich wie ein Honigkuchenpferd grinste. „Da werden sich einige Leute richtig geärgert haben!“

„Hast du das etwa alles geplant“, fragte Thatch überrascht.

„In groben und ganzen ja, auch wenn nicht beabsichtigt war das ich wieder einmal dresche kassiere“, antwortete ich ihn lachend. „Ich wusste schon vorher das Vergo ein Spitzel ist und ich wusste auch das Doffy auf dieser Insel auftauchen würde. Was ich aber nicht geplant hatte ist das unser Diebstahl bemerkt wurde und so dieser Vogel auf uns aufmerksam wird. Es war eigentlich geplant das Cora, Law die Frucht gibt und wir dann schnellstmöglich von der Insel verschwinden, aber leider funktioniert bekanntlich nicht alles wie man es will!“

„Und wieso hast du dann Carb angerufen“, fragte Izou.

„Weil die Reporte natürlich Augen und Ohren aufhalten würden, nach meinen Anruf und Garb würde niemals einen Verbrecher in seinen Reihen dulden. Ich war mir sicher das er sofort reagieren würden und somit den Reportern meine Geschichte bestätigen würde.“

„Hast du das etwa alles geplant um den Ruf der Marine zu schädigen“, fragte Vista überrascht. Ich nickte einfach amüsiert.

„Und wieso hast du Kontakt mit Garb, er wusste schließlich sofort wer du bist und wer ist Dadan“, fragte Izou.

„Der alte ist sozusagen mein Großvater. Er hat sich auf die Bitte meines Vaters, um Ace gekümmert. Er brachte ihn bei Dadan, einer Bergräuberin unter, wo er zusammen mit Ruffy bis jetzt aufwuchs“, antwortete ich ihn. „Er ist der Vater von Dragon, der wiederum Ruffys Vater ist.“

„Ruffy ist der Sohn, des Revolutionärs Dragon“, kam es überrascht von den Anwesenden.

„Ja, hab ich wohl vergessen zu erwähnen“, meinte ich schulterzuckend.

„Du warst aber trotzdem sehr leichtsinnig“, kam es im nächsten Moment von Whitebeard.

„Was hätte ich den machen sollen. Zusehen wie ein Freund erschossen wird und glaub mir, ich weiß aus Erfahrung mit diesen Mann kann man nicht verhandeln.“

„Wieso Erfahrung“, fragte Izou.

„Ich hatte vor einiger Zeit das zweifelhafte Vergnügen mit ihn näher kennen zu lernen“, antwortete ich ihn mit einem leichten Zittern in der Stimme.

„Was hat er dir angetan“, fragte Whitebeard.

Unsicher sah ich ihn an, sah dann auf meine Hände. Nach einigen Minuten fing ich von meinen ersten Treffen mit ihn an zu erzählen, von dem ich Marco nur in groben Zügen erzählt hatte. Um so mehr ich ihnen erzählte, umso wütender wurden die Jungs und Großvater.

„Egal was ich dir vorhin versprochen habe, ich bringe diesen Kerl um, wenn ich den in die Finger bekomme“, sagte Marco wütend. Er war aufgestanden hatte sich neben mich gesetzt , mich auf seinen Schoss gezogen und mich vorsichtig in den Arm. Die anderen schwiegen, doch ich sahen ihren Gesichtern an, dass sie Marco zustimmten.

„Jungs, ihr seid echt süß“, sagte ich nach einigen Minuten des Schweigens.

„Süß“, fragte Drake ungläubig nach.

„Ja, zuckersüß“, antwortete ich ihn lachend.

„Vater, sag doch was“; kam es flehend von Thatch, doch Großvater lachte nur. Wenig später verkündete er noch das wir Izou und meine Ankunft feiern würden. Als wir verließen schließlich sein Zimmer und gingen erst einmal unseren Arbeiten noch, oder wie in meinen Fall machte ich mich auf die suche nach Corazon. Er stand alleine rauchen an der Reling, wobei ich mich wunderte das er sich nicht schon wieder selbst angezündet hatte. Ich trat leise neben ihn, schnappte mir schnell seine Kippe und nahm einen tiefen Zug.

„Du rauchst“, fragte er mich erstaunt.

„Habe vor einiger Zeit aufgehört“, antwortete ich ihn und zog genüsslich den Rauch ein.

„Darf ich fragen wieso?“

„Wegen meines Sohnes“, antwortete ich, drehte mich um und sah hinaus auf das Meer.

„Du hast einen Sohn“, fragte er überrascht.

„Ja, er ist jetzt vier Monate alt und lebt bei einen guten Bekannten von mir, aber bitte sag es niemanden. Es wissen nur die Mannschaft und die Mannschaft der roten Shanks“, antwortete ich ihn.

„Wie ist sein Name“, fragte er mich.

„Raphael“, antwortete ich ihn mit einem stolzen lächeln auf den Lippen.

„Ist Marco der Vater“, kam nun die altbekannte Frage, die mich laut zum lachen brachte.

„Nein! Ich bin noch gar nicht so lange mit ihn zusammen und zuerst habe ich mich auch ziemlich dagegen gewehrt“, antwortete ich ihn, dann wieder ernst. „Ich könnte Raphaels Vater einfach nicht vergessen und auch wenn es Marco gegenüber nicht fair ist, liebe ich ihn immer noch.“

„Wer ist den sein Vater?“

„Law“, antwortete ich ihn und erklärte ihn die Sache in groben Zügen. Ich erzählte ihn auch, was für ein Mann Law werden würde und man sah etwas wie väterlichen Stolz in seinen Augen.

„Aber das heißt ja das du die Zukunft kennst“, sagte er, nach einer Stunde.

„Ja, das stimmt und das war einer der Gründe weswegen ich dich begleiten wollte“, seufzte ich. „Du bedeutest Law sehr viel und mir übrigens auch. Deswegen wollte ich unter allen Umständen verhindern das du stirbst.“

„Aber ich bin sein Bruder“, sagte er mit einer verzweifelt klingenden Stimme.

„Richtig sein Bruder, nicht er“, meinte ich, drehte mich zu ihn und legte ihn eine Hand auf die Schulter. „Nach den Ereignissen in eurer Kindheit habt ihr beschlossen verschieden Wege zu gehen und genau das macht euch aus. Ich will die Taten deines Bruders nicht gutheißen, aber ich kann ihn bis zu einen gewissen Grad auch verstehen. Ihr musstet wirklich schlimmes erdulden, nach dem ihr Mary Joa verlassen habt.“

„Woher weißt du das“, fragte er mich fassungslos.

„Dein Brüder erzählte es mir, als ich ihn das erste Mal begegnet bin“, antwortete ich ihn.

„Und es macht dir nichts aus“, fragte er mich verwirrt.

„Machte es dir etwas aus das ich die Tochter des Piratenkönigs bin“, antwortete ich ihn mit einer Gegen.

„Nein,“ antwortete er mir grinsend.

„Na da hast du deine Antwort“, meinte ich grinsend zu ihn. „Mir ist egal woher du kommst. Ich weiß nur das du ein guter Freund bist.“

Er grinste daraufhin nur und reichte mir eine Zigarette. Grinsend nahm ich sie an und zündete sie mit einer Flamme, aus meinen Daumen an und hielt die Flamme dann ihn hin. Was hatte ich auch anders erwartet, zündete er sich natürlich wieder selber an, nur dieses Mal konnte ich die Flammen einfach löschen. Verwundert sah er mich an, worauf ich grinsend einen kleinen Feuerball hoch warf und wieder auffing. Er streckte seine Hand aus, worauf ich es sofort löschte.

„Nichts für ungut, aber das lassen wir. Du würdest es noch schaffen als lebende Fackel zu enden“, meinte ich grinsend zu ihn. Er fing daraufhin an zu lachen. Wir unterhielten uns noch eine ganze Zeit, bis wir schließlich Lärm hörten. Sofort eilten wir zu dem Lärm und sahen noch wie einige der Jungs Ace und Law trennten. Beide schienen sich geprügelt zu haben und Ruffy wirkte irgendwie leicht verstört.

„Lass mich los“, schrie Ace wütend und tobte richtig.

„Was ist den hier los“, fragte ich und sah Ruffy verwundet an, als er auf mich zu rannte. Er versteckte sich hinter mir, was ich nun wirklich nicht von dem frechen, immer grinsenden Kerl kannte.

„Der Mistkerl hat Ruffy die Hand abgetrennt und sie wieder angesetzt“, antwortete mir Ace wütend.

„Law ich weiß das du deine Teufelskräfte spannend findest und sie näher kennenlernen willst, aber so geht das nicht“, seufzte ich und sah ihn ernst an. „Keine Teufelskräfte, außerhalb des Trainings, haben wir uns verstanden, junger Mann!“

„Aber“, begann Law.

„Nichts aber. Es ist kein Spielzeug“, fuhr ich ihn wütend an, doch er sah mich nur trotzig an.

„Wenn du dich aber lieber wie ein verzogenes Balg benehmen willst können wir das gerne anders regeln und ich leg dich übers Knie“, sagte ich nun wütend zu ihn. „Haben wir uns jetzt verstanden Law.“

„Ja“, sagte er mit einen Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen. Erst jetzt ließen die Jungs die beiden los und als mich umdrehte war Ruffy schon wieder verschwunden. Dem Lärm aus der Küche sagte mir, dass er wieder einmal seiner Lieblingsbeschäftigung nach ging. Auch Ace und Law verzogen sich recht schnell irgendwo hin.

„Weißt du das du verdammt gruselig werden kannst“, fragte mich Cora.

„Du hast mich noch nicht erlebt wenn die Jungs meine ärztlichen Anweisungen nicht folgen“, antwortete ich ihn grinsend.

„Das haben sie mir schon gesagt“, lachte er.
 

Nach dem Mittagessen ging ich zu Marcos Kajüte, die irgendwie mittlerweile auch meine geworden war, da ich meine Ace und Ruffy überlassen hatte. Als ich eintrat konnte ich mir ein grinsen nicht verkneifen, den wie sollte es anders sein, saß Marco an seinen Schreibtisch. Er war völlig ins seine Arbeit vertieft. Leise schlich ich mich an ihn heran, legte die Arme um ihn und küsste seinen Nacken. Er legte eine Hand auf meine, beugte den Kopf nach hinten, worauf ich ihn liebevoll küsste.

„Ich habe dich vermisst“, sagte ich ihn leise.

„Ich dich auch“, sagte er, zog mich um sich und zog mich dann auf seinen Schoss.

„Musst du nicht noch irgendwelchen Papierkram erledigen“, fragte ich ihn grinsend, während ich mit dein Zeigefinger Kreise auf seine Brust zeichnete. Er lachte allerdings nur, legte eine Hand an meinen Hinterkopf und küsste mich. Ohne den Kuss zu lösen, schob ich ihn sein Hemd von den Schultern und zog meine Fingernägel leicht über seine Brust. Von ihn kam ein leises knurren und er zog mir schon fasst ungeduldig mein Shirt über den Kopf.

„Wir mein kleiner Phönix etwa ungeduldig“, flüsterte ich ihn ins Ohr und liebkoste seinen Hals mit leichten bissen. Und ich ließ Marco gar nicht zu Wort kommen. Ich setzte mich rittlings auf seinen Schoss. Leicht legte ich meine linke Hand auf seine Brust und ließ sie ganz langsam südwärts wandern, bis zu seinen Gürtel. Ganz langsam löste ich seinen Gürtel, während ich seine Lippen in Beschlag nahm und mit der Zunge um Einlass bat. Ohne Vorwarnung hielt er plötzlich meine Hände fest, worauf ich ihn fragend ansah. Er ließ meine Hände wieder los, nur um im nächsten Moment mit mir auf dem Arm, aufzustehen. Mit schnellen Schritten ging er zum Bett und legte mich darauf. Ehe ich mich versah, war er über mir und küsste mich, so das mir der Atem weg blieb. Als er den Kuss löste, schnappte ich nach Luft und musste plötzlich kichern. Den ehe ich mich versah, lagen meine Hose, samt Slip auf den Boden neben dem Bett. Nun war ich mir sicher, Marco war wirklich etwas ungeduldig, doch er war trotzdem sehr einfühlsam und zuvorkommend. Wir liebten uns bis wir völlig erschöpft einschliefen.

Streichholz

Am nächsten Morgen wachte ich völlig zufrieden auf, aber ich hatte keine Lust aufzustehen, weswegen ich mich an meine wärme quelle kuschelte. Als sich dann ein Arm um mich legte konnte ich ein grinsen nicht verkneifen, doch es erlosch schnell wieder.

„Was hast du“, fragte eine vertraute Stimme an meinem Ohr.

„Ich musste nur grade an etwas denken“, antwortete ich, schlug die Augen auf und sah zu ihn auf. „Ich mache mir Sorgen was in der Zukunft passieren wird. Alleine weil ich hier bin, ändere ich schon sehr viel und keiner kann sagen was für Auswirkungen unser Handeln haben wird.“

„Clara, mach dir keine Gedanken darüber“, meinte er ernst und gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Auch unter normalen Umständen kann niemand sagen, was durch unser Handeln passiert und duch dein Handeln wirst du viel Leid verhindern können.“

„Das hoffe ich“, sagte ich. „Ich könnte mir nicht verzeihen wenn sich durch mich alles nur noch verschlimmert.“

„Selbst wenn, trägst du keine Schuld daran, schließlich tust du es für eine besser Zukunft“, meinte er. Ich nickte nur und schmiegte mich wieder an ihn. Wir langen noch eine ganze Zeit so beieinander, als jemand an die Türe klopfte.

„Marco, Vater braucht dich an Deck, ein Schiff ist am Horizont aufgetaucht“, erklang Jozus Stimme. Ich seufzte, weil unsere Zweisamkeit nun vor bei war, aber immerhin platzte man nicht mehr einfach ins Zimmer.

„Ist gut ich komme“, antwortete Marco alarmiert, während er aus dem Bett sprang. Ich tat es ihn nach und wir zogen uns eilig an. Kaum waren wir angezogen eilen wir an Deck und gingen beide zu Großvater.

„Die Marine“, erklärte er uns sofort. Mit einer gewissen Vorahnung ging ich zur Reling, klaute mir von einen der Jungs ein Fernrohr und was ich dort sah ließ mich leise fluchend zu Großvater zurück gehen.

„Was hast du kleines“, fragte er mich sofort.

„Da kommt wohl jemand auf ein kleines Familientreffen vorbei“, antwortete ich, angespannt. „Ich frag mich nur woher er weiß wo wir sind?“

„Ein Schiff wie die Moby Dick lässt sich schlecht verstehen und normalerweise lässt uns die Marine auch in ruhe. Es gibt nur hin und wieder einige dumme die sich eine Beförderung erhoffen und uns deswegen angreifen.“

„Ich mach mir ehrlich keine Sorgen um uns, aber um ihn. Er ist ein verdammter Hitzkopf, was er ehrlich gesagt weiter vererbt hat“, seufzte ich angespannt und setzte meinen Hut auf. „Ich habe ehrlich gesagt das ich ein Treffen mit ihn vermeiden lässt.“

„Das wird schon kleines“, sagte Whitebeard und stand von seinen Thron auf, das Garb Schiff mittlerweile sehr nah war. Fasst die gesamte Mannschaft versammelte sich. Das Marineschiff segelte nun einen Meter von uns entfernt längsseits zu uns. Unzählige Marinesoldaten sahen uns angespannt an, als plötzlich Garb an der Rohling auftauchte.

„Clarissa“, fragte er ungläubig, als er seinen Blick über die Mannschaft schweifen ließ und bei mir hängen blieb.

„Hey, Großvater, wie gehts“, fragte ich ihn grinsend, worauf uns beiderseits die unwissenden Männer ungläubig ansahen.

„Gib sie frei“, fuhr Garb plötzlich Whitebeard an.

„Meine Enkelin ist aus freien Stücken auf meinen Schiff“, sagte Whitebeard mit seiner tiefen, imponierenden Stimme. Auf seine Worte hin, wurde Garb sofort wütend, worauf ich etwas sehr waghalsiges Tat. Ich setzte einen Fuß auf die Reling und sprang mit einen kräftigen Satz, neben Garb auf sein Deck. Ich wusste das ich mit den Feuer spielt, was für ein Wortspiel, aber ich musste es eingehen. Sofort machten die Marinesoldaten Anstalten mich zu packen, worauf ich Flammen auf meinen Körper auflodern ließ.

Wortlos zog ich ein kleines Buch aus meine Tasche, das ich immer mit mir herumtrug, zog ein Zettel heraus und reichte ihn Garb. Dieser sah mich erst an, entfaltete den Zettel und lass ihn. Er wurde immer blasser und sah mich dann ungläubig an.

„Das ist die Zukunft wie ich sie kenne und ich werde nicht zulassen, das mir die Marine meine Familie nimmt. Ihr habt uns unseren Vater genommen, aber ich werde nicht zulassen das ihr mir meinen Bruder nehmt, Garb“, sagte ich ernst. „Versteh mich nicht falsch, ich bin dir dankbar das du damals das versprechen eingehalten hast, aber er wird nie ein Marinesoldat werden können.“

Ich zeigte zu meiner riesigen Familie auf der Moby Dick.

„Wir haben die Freiheit gewählt und kämpfen notfalls, um dieses auch zu behalten“, sagte ich ernst. „Ihr sagt wir sind Verbrecher, aber was unterscheidet uns von euch. Er töten, stehlt, erzeugt Leid und deckt sogar Verbrecher.“

„Lüge“, fuhr mich Garb an.

„Nein, es ist Wahr Monkey D Garb“, sagte ich ruhig. „Ich weiß von den Einsatz eines Baster Call auf Ohara. Diese Menschen haben nichts getan, aber trotzdem habt ihr sie gnadenlos ausgelöscht. Sie wahren Forscher.“

„Woher weißt du davon“, erklang nun eine mir fremde Stimme. Erschrocken drehte ich mich um.

„Budda“, sagte ich fassungslos, fasste mich aber schnell wieder. „Du solltest es doch am besten wissen Sengoku, schließlich warst du dort. Du warst es doch der all diese unschuldigen Menschen zum tode verurteilst hast, egal ob kleine Kinder, Frauen oder Alte... Du gehörst doch zum größten Abschaum der Marine. Du scherst dich nicht einmal darum die Person ins offene Messer laufen zu lassen, die dir viel bedeutet. Er wollte Rocinante töten und das alles nur weil ihr es zugelassen hat das Vergo euch unterwandert!“

„Du hast ihn enttarnt“, fragte Sengoku überrascht.

„Ja“, antwortete ich und im nächsten Moment riss ich fassungslos die Augen auf. Der Großadmiral Sengoku verbeugte sich tief vor mir, doch ich drehte mich plötzlich um und sprang auf das Deck der Moby Dick zurück. Als ich wieder zu ihn sah hatte er sich aufgerichtet.

„Hey Budda, denke Mal über die Bedeutung der Worte Freiheit, Gerechtigkeit und Ehre nach“, sagte ich ernst zu ihn.

„Wie meinst du das“, fragte er mich.

„Na wie würdest du es finden, in Ketten gelegt, an einen Tenryuubito verkauft zu werden“, antwortete ich ihn. „Wie würdest du es finden vor einen Kerl kriechen zu müssen, Mühl vom Boden zu essen und zu arbeiten bis du tot umfällst. Mal ganz abgesehen davon von was sich die kranken Menschen noch alles einfallen lassen würden.“

Nun sah er mich nachdenklich an.

„Wer sind wir, das es uns das Recht gibt über andere zu Urteilen. Wer entscheidet wer gottgleich handeln darf und wer vor dessen Füßen zu kriechen hat“, sagte ich. „Es gibt ein schönes Sprichwort. Wer Wind sät, wird Sturm ernten!“

„Und was soll ich deiner Meinung nach tun“, fragte er mich aufgebracht.

„Was weiß ich, du bist es der mit seinen Entscheidungen Nachts ruhig schlafen muss“, antwortete ich mit einem frechen grinsen, worauf neben mir Whitebeard anfing zu lachen. Ich liebte dieses Lachen wirklich sehr, den es sorgte für ein Gefühl der Wärme in mir, was meinen unruhigen Gefühlen sehr gut tat. Ich grinste Whitebeard an, der meinen Blick mit einen stolzen erwiderte. Plötzlich schob er mich ohne ein Wort zu sagen hinter sich, worauf ich erstaunt seinen breiten Rücken ansah.

„Was habt ihr nun vor, wollt ihr uns angreifen“, fragte Whitebeard. Als ich hinter ihn hervor treten wollte, schob mich Marco zurück, worauf ich ihn fragend ansah.

„ Wir wohlen nur sie. Gebt sie uns und wir werden weiter segeln“, meinte Sengoku ernst.

„Niemals, meine Enkelin und Nachfolgerin, wird hier bleiben, wo sie hingehört“, antwortete Whitebeard. Fassungslos sah ich ihn an und sah dann zu Marco, dieser sah aber ernst zum Marineschiff. Und wie sollte es auch anders sein, stimmte jeder meinen Großvater zu. Seufzend fuhr ich mir durch die Haare, steckte mir eine Zigarette an und zog den Qualm ein. Plötzlich sah ich nachdenklich auf meine Zigarette und fing dann an teuflisch zu grinsen. Ohne mich von der Stelle zu bewegen, setzte ich das Marineschiff in Brand. Ich freute mich diebisch wie die Segel, samt Takelage lichterloh in Flammen aufgingen und wirklich keiner merkte es, was mich ein wenig frustete. Nun ließ ich den Mast wie ein riesen Streichholz aussehen, doch immer noch nicht bemerkte es jemand. Ein wenig gefrustet ließ ich nun mit meinen Flammen ganz groß, die Marine ist blöd, auf dem Deck der Marine erscheinen.

„Verdammt noch mal, euer Schiff brennt“, rief ich wütend. Daraufhin drehten sich diese Idioten um und sahen das ihr Schiff brannte. Hecktisch rannten die Marinesoldaten herum und versuchten ihr Schiff zu löschen, doch ich entfachte das Feuer wieder, kaum das sie es gelöscht hatten.

„Clarissa“, schimpfte Garb.

„Was, ich bin das nicht“, meinte ich mit einer Unschuldsmiene, aber grinste als Whitebeard den Befehl zum weitersegeln gab.

„Na den, man sieht sich“, lachte ich und winkte ihnen, als wir uns entfernten und sie verzweifelt versuchten ihr Schiff zu löschen. Aber ich sah auch das Garb, Sengoku davon abhielt irgendetwas gegen uns zu tun. Wir konnte wirklich unbehelligt davon segeln und saßen einige Zeit später, wie jeden Mittag ruhig beim Mittagessen. Es war wie immer. Ruffy und Ace futterten um die Wette, aber eines ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Meinte Großvater das ernst als er mich seine Nachfolgerin nannte. Was war mit Marco, schließlich war er seid einer ganzen Zeit sein Vize. Ich wollte ihn nach dem essen darauf ansprechen, doch er war sehr beschäftigt und ich wollte ihn nicht dabei stören.

graues Haar

Freiwillig übernahm ich am Abend die Nachtwache um in ruhe nachzudenken, was ich auch eine gewisse Zeit konnte, bis jemand zu mir ins Krähennest kletterte. Erstaunt stellte ich fest das es Corazon war. Er grinste nur, setzte sich schweigend neben mir und hielt mir eine Decke hin. Ich nickte nur zum Dank, nahm sie an und legte sie erst einmal zur Seite.

„Wieso hast du ihnen nicht gesagt das ich hier an Deck bin“; fragte er mich irgendwann.

„Es ist deine Entscheidung ob du hier bleibst, oder zurück zur Marine gehst“, antwortete ich ihn freundlich.

„Ist es Wahr was du vorhin über die Marine gesagt hast“, fragte er mich unsicher. Wortlos zog ich ein kleines Buch aus der Tasche und reichte es ihn. Dort hatte ich alles was ich über die Marine, die Grand Line oder ähnliches gefunden hatte. Auch waren einige Zeitungsartikel in das Buch geklebt. Cora blätterte eine ganze Zeit in dem Buch herum und lass gelegentlich etwas. Irgendwann schloss er das Buch und sah sehr nachdenklich auf den Boden der Krähennest.

„Wieso hast du es grade mir gezeigt“, fragte er mich irgendwann.

„Ich bin der Meinung das du verstehst sollst wieso ich so handle, schließlich ist die Marine dir sehr wichtig und ich versuche sie zu zerschlagen“, antwortete ich ihn. „Ich kann verstehen wenn du nicht mehr hier sein willst!“

„Was redest du da! Ich habe ihnen viel zu verdanken, aber das entschuldigt nicht ihr handeln, oder was sie in deine Zeit getan haben“, sagte er aufgebracht. „Ich kann gut verstehen wieso du all das tust.“

„Danke“; sagte ich erleichtert.

„Wissen Whitebeard und die anderen über alles Bescheid“, fragte er mich neugierig.

„Nein, ich hielt es für keine gute Idee, meinen Großvater von seinen eigenen Tot zu erzählen“, antwortete ich ihn leise. „Und es gibt einige Dinge über die ich nicht besonders gerne rede!“

„Ich kann dich schon verstehen“, meinte er einfühlsam. „Wusstest du davon das dich Whitebeard zu seinem Nachfolger gemacht hat?“

„Nein, ich hatte absolut keine Ahnung. Mir hat niemand etwas gesagt und ich bin immer davon ausgegangen das Marco einmal Käpt´n wird. Immerhin ist er schon lange bei ihn und er ist sein Vize“, entgegnete ich überfordert.

„Du solltest mit ihnen darüber reden“, sagte er aufmunternd.

„Ich weiß, aber ich will sie auch nicht enttäuschen“, sagte ich verzweifelt und sah hinaus auf das Meer. Ich fahre noch nicht lange zur See und ich habe von so vieles keine Ahnung.“

„Das wird schon, du bist doch eine schlaue junge Frau“, meinte er mit einen aufmunternden Grinsen.

„Na dein Wort in Gottes Ohren“, seufzte ich, was ihn zum lachen brachte. Wir redeten von da an nur noch über belanglose Dinge und er leistete mir die gesamte Nacht Gesellschaft, bis die Ablöse am nächsten Morgen kam. Ich war so müde das ich ohne zu Frühstücken ins Bett verschwand. Erst zum Mittag wurde ich wieder wach, nahm eine Dusche und ging dann zum Essen. Das erste was mir auffiel, war das Ruffy, Ace und Law ein wenig lädiert aussahen.

„Habt ihr euch etwa schon wieder geprügelt“, fragte ich die drei vorwurfsvoll und setzte mich ihnen gegenüber. Alle drei schwiegen eisern und wischen meinen Blick aus

„Die drei haben erst zusammen trainiert und plötzlich fingen sie an sich zu prügeln. Wir hatten richtig Probleme die drei zu trennen“, erklärte mir Thatch, worauf ich seufzte.

„Jungs, was soll das den“, fragte ich sie seufzend, während ich mir etwas zu essen nahm. Immer noch schwiegen die drei.

„Raus mit der Sprache oder für euch drei gibt es heute nichts mehr zu essen“, drohte ich den drei Jungs an, worauf sie mich mit großen Augen ansahen.

„Law hat gesagt ich wäre dumm, weil ich gesagt habe das ich de nächste König der Piraten werden will, außerdem bist du ständig mit ihn beschäftigt“, meinte Ruffy.

„Wer der nächste König der Piraten wird, könnt ihr klären wenn ihr ein eigenes Schiff und eine eigene Mannschaft habt, Jungs“, seufzte ich. „Und das Law ziemlich oft bei mir ist, liegt daran das er vor kurzen noch sehr Krank war und wir aufpassen müssen das es nicht wieder so weit kommt. Ich habe euch drei gleich lieb, also muss keiner von euch eifersüchtig sein.“

„Ich bin nicht eifersüchtig“, beschwerten sich Law und Ace gleichzeitig.

„Schon klar“, lachte ich und fing nun an zu essen. Erstaunt sah ich auf als sich jemand laut seufzend neben mich setzte und sah in das müde Gesicht meines Freundes.

„Hast du heute Nacht schon wieder durch gearbeitet“, fragte ich ihn schließlich. Er nickte nur schweigend, worauf ich mit einer Hand seine Haare zerzauste. Grimmig zog er meine Hand weg und sah mich an.

„Marco, du solltest wirklich mehr auf dich acht geben. Selbst dein Phönix hilft dir nicht bei Übermüdung und als Vize gibt es keinen großen Spielraum für Fehler“, meinte ich grinsend zu ihn.

„Ist ja gut Mama“, meinte er seufzend.

„Die Vorstellung ist gruselig, mein guter, immerhin bist du älter wie ich“, entgegnete ich ihn grinsend.

„Nennst du mich etwa alt“, fragte er mich.

„Ich doch nicht, aber ich bin mir sicher das ich gestern ein graues Haar bei dir gesehen habe“, antwortete ich ihn amüsiert.

„Wo“, fragte er aufgebracht, was mich über beide Ohren grinsen ließ.

„Ich denke nicht das ich das hier vor versammelter Mannschaft sagen sollte, alter Mann“, antwortete ich ihn amüsiert.

„Wieso den nicht“, fragte nun Ace und ich sah noch wie sich Law gegen die Stirn schlug. Ich fing nur an zu lachen den Marco neben mir wurde nun rot, worauf auch die anderen anfingen zu lachen, selbst Großvater.

„Wieso lachen den alle“, fragte nun Ruffy. Nun rutschte ich vor lachen fasst von der Bank und blieb nur sitzen, weil Marco mich fest hielt. Dieser schien sich nun das lachen schwer verkneifen zu müssen.

„Ich erkläre es dir Mal wenn du etwas älter geworden bist“; meinte Marco schließlich.

„Oh“, kam es nun von meinen Zwillingsbruder, der daraufhin rot wurde und beschämt zur Seite sah.

„Ist er nicht niedlich“, fragte ich nun die anderen.

„Ich bin nicht niedlich“, beschwerte sich Ace sofort.

„Ja ja, ist schon klar“, lachte ich. „Aber dann solltest du deinen Teddy besser verstecken.“

„Ich habe keinen“, meinte Ace laut und sprang auf.

„Ach nicht und wie kommt dann der Teddy unter euer Bett“, fragte ich ihn amüsiert.

„Was machst du überhaupt in unsere Zimmer“, fragte er nun aufgebracht.

„Euren Saustall aufräumen“, antwortete ich ihn. „Wenn ich das nicht tun würde, könnten wir in kürze die Evolution in euren Zimmer studieren.“

„Ich habe mich schon gefragt werde das Zimmer sauber gemacht hat“, kam es daraufhin von Drake.

„Aber hoffe nicht das ich auch deinen Saustall aufräume, mein lieber“, entgegnete ich ihn trocken. „Dieses Feuchtbiotop kann man nur noch mit schweren Geschütze bekämpfen.“

„Wie meinst du das“, fragte Drake unsicher. Grinsend stütze ich meinen Kopf auf meiner Hand ab, hob die andere und ließ diese brennen. Sofort sprang er auf und rannte los.

„Ich denke, der ist den Rest des Tages beschäftigt“, meinte ich grinsend.

„Faszinierend, Marco versucht seid zwei Jahren ihn dazu zu bringen, seine Zimmer aufzuräumen“, meinte Thatch.

„Ihn haben nur die richtigen Argumente gefehlt“, entgegnete ich lächelnd und sah dabei Marco an. „Stimmt doch Herr Grauhaar, oder?“

Wortlos stand Marco plötzlich auf und warf mich über seine Schulter.

„Hey, lass mich runter“, rief ich sofort, doch er ging einfach los. Aber er kam nicht weit den plötzlich kam einer der Männer aufgeregt in den Raum gestürmt.

„Vater, da kommt ein unbekanntes Schiff auf uns zu“, sagte der Mann atemlos. Er brauchte gar nichts mehr sagen. Sofort hatte mich Marco wieder auf die Füße gestellt und wir rannten alle alarmiert auf das Deck. Einige Seemeilen von uns entfernt war ein großes Schiff und es segelte auf uns zu. Als es näher kam, erkannte ich die Flagge.

„Habt ihr Kontakt zu Emporio Ivankov“, fragte ich Marco, der daraufhin aber verwirrt den Kopf schüttelte. Wir sahen beide fragend zu Whitebeard, dieser sah aber nur nachdenklich zum Schiff.

„Kennst du ihn etwa“, fragte Marco mich.

„Nur aus Erzählungen“, antwortete ich ihn und sah wie er zu dem näher kommenden Schiff.

„Was wollt ihr“, rief Whitebeard, als sie in Rufweite gekommen waren.

„Ich soll deiner Enkelin etwas geben“, antwortete Ivankov und stand plötzlich neben mir. Fassungslos sah ihn an, zu seinem Schiff und wieder zu ihn. Wie hatte er es geschafft fünf Meter weit zu springen.

„Das ist für die Claralein“, meinte Ivankov und hielt mir einen Umschlag hin. Unsicher nahm ich ihn an, sah ihn kurz an und öffnete dann den Umschlag. Ich zog einen Zettel heraus und lass den Umschlag. Wieder sah ich den Mann vor mir fassungslos an, nachdem ich den Brief Großvater gegeben hatte.

„Und was sagst du dazu, meine hübsche“, fragte mich Ivankov, worauf ich ihn misstrauisch ansah. Ich wusste zwar das er Ruffy geholfen hatte und sein Freund geworden war, doch konnte ich diesen Mann einfach nicht einschätzen.

Unsicher sah ich zu Großvater, der mich nachdenklich ansah.

„Ich denke es schadet nicht sich einmal anzuhören was er zu sagen hat, aber du gehst nicht alleine. Marco wird dich begleiten“, sagte Großvater und sah nun Invankov warnend an. Ohne eine weitere Aufforderung gingen wir unter Deck und packten dort das nötigste zusammen. Als wir zurück an Deck kamen, hatte ich plötzlich drei Jungs, die mich ansprangen und mich umklammerten. Durch den Schwung fiel ich um und landete ziemlich unsanft mit dem Hintern auf den Boden.

„Ist ja gut Jungs“, sagte ich liebevoll zu den dreien. „Ich komm ja wieder.“

Doch die drei ließen mich nicht los, worauf ich die drei umarmte.

„Hey, ihr seid doch schon große Jungs, oder“, fragte ich die drei, worauf sie mich ansahen. „Ich verspreche euch das mir dieses Mal nichts passieren wird und wenn ich wieder zurück bin unternehmen wir vier, einen Tag lang etwas zusammen.“

„Versprochen“, fragte Ace.

„Ja, versprochen“, antwortete ich ihn grinsend. „Und dieses Mal werde ich es auf jeden Fall einhalten.“

Langsam ließ ich die drei los und Marco reichte mir lächelnd eine Hand. Ich erwiderte es, ergriff seine Hand und ließ mir von ihn aufhelfen.

„Und du passt auf unsere Schwester auf“, meinte auf einmal Law.

„Du hast mein Wort“, entgegnete Marco ernst, den schwarzhaarigen. Wir verabschiedeten uns von den anderen und gingen dann mit Ivankov auf sein Schiff.

„Waren das deine Söhne“, fragte Ivankov, als wir uns ein gutes Stück von der Moby Dick entfernt hatte,

„Aber ansonsten geht es dir gut. Ich bin Achtzehn und selbst dir sollte es bewusst sein das es, gar nicht sein kann“, antwortete ich ihn. „Das waren meine Brüder. Trafalgar D Water Law, Protgas D Ace und Monkey D Ruffy.“

Nun war es an ihn mich fassungslos anzusehen.

„Ja er ist Dragons Sohn, aber Ruffy weiß noch nichts davon, Garb hat ihn nie von ihn erzählt“, antwortete ich ihn grinsend.

„Bist du etwa doch nicht seine Tochter“, fragte mich nun Ivankov verwirrt.

„Keine Sorge, ich bin Rogers Tochter“, antwortete ich ihn grinsend. „Und ehrlich gesagt ist bei euch noch ein weiterer Bruder von uns, sein Name ist Sabo.“

„Du kennst den kleinen Sabo?“

„Klar, wie gesagt ist er unser Bruder, aber wir dachten eine ganze Zeit das er tot sei und ich bin Dragon wirklich dankbar das er ihn bei sich aufnahm“, antwortete ich ihn.

„Aber woher weißt du von Sabo“, fragte Ivankov, worauf ich ihn nur anlächelte, zu Marco ging und mich an ihn lehnte. Sofort legte er einen Arm um mich, sah aber weiter auf das Meer hinaus.

„Was denkst du will Dragon von mir“, fragte ich ihn nach einigen Minuten des Schweigens unsicher.

„Ich weiß es nicht, Süße“, antwortete er mir, worauf wir beide wieder schwiegen.

Dragon

Es war ungewohnt ruhig auf Ivankov´s Schiff und weil er uns verboten hatte seine Mannschaft zu helfen, hatten wir chronische Langeweile. Aber es hatte auch etwas gutes an sich. Wir hatten endlich Zeit nur für uns, die wir sehr genossen. Schließlich war keiner von uns beiden mit Arbeit beschäftigt oder irgendjemand störte und wieder einmal. Und noch mehr Zeit, als Ivankov uns am zweiten Tag sagte das wir das Deck erst einmal nicht mehr betreten durften, um nicht zu erfahren wo ihr Versteck lag.

„Marco darf ich dich etwas fragen“, fragte ich ihn, als ich auf den Bett lag und die Decke dabei anstarrte.

„Natürlich“; antwortete er mir sofort.

„Wann habt ihr entschieden das Ich Großvaters Nachfolger werden soll und wieso habt ihr mich nicht einmal gefragt ob ich das überhaupt will“, fragte ich ihn und sah zu ihn.

„Großvater sprach es an als du mit Corazon und Law unterwegs warst“, erklärte Marco, während er sich neben mich setzte. „Wir wollten mit dir darüber reden, doch es ist nach den ganzen Ereignissen irgendwie unter gegangen.“

„Und was ist wenn ich nicht will“, fragte ich ihn und setzte mich dabei auf. „ Marco versteh mich bitte nicht falsch, aber ich denke nicht das ich die richtige Person dafür bin und überhaupt bist du der Vize. Solltest du nicht sein Nachfolger sein.“

„Clarissa, verkauf dich nicht immer ohne Wert“, sagte er daraufhin lächelnd und strich mir eine Strähne hinter mein Ohr. „Jeder in der Mannschaft respektiert dich und nicht nur weil du Vater Enkelin bist. Du bietest jeden auf der Moby Dick die Stirn, sorgst dich aber gleichzeitig auch um jeden von uns und es gibt noch viele weiter Gründe wieso wir uns so entschieden haben.“

„Aber ich habe von so vielen keine Ahnung“, warf ich ein.

„Du kennst dich besser aus, als einige andere Piraten die auf der Grand Line umher segeln und du kannst ja noch vieles lernen“, lächelte er mich an. „Außerdem bin ich auch noch da und ich werde nicht von deiner Seite weichen.“

„Na gut“, seufzte ich, legte ihn eine Hand in den Nacken, legte den Kopf leicht schräg und küsste ihn. Ich schmunzelte als er mich an der Hüfte näher zu sich zog, ohne den Kuss zu lösen. Langsam drückte ich ihn auf das Bett, beugte mich über ihn und strich ihn das Hemd von der Schulter. Grinsend verschränkte ich seine Hände mit den seinen und zog sie über seinen Kopf. Als ich ihn los ließ sah er mich fragend an, was mich leise zum lachen brachte. Ich hatte seine Hände mit hilfe seines Hemdes ans Bett gefesselt.

„Clara, was“, fragte er und spante sich im nächsten Moment an, als ich mit einer Hand über seinen Schritt fuhr.

„Lass dich einfach fallen“, flüsterte ich ihn ins Ohr und löste dann das Tuch, dass er als Gürtel verwendete.

„Oh, störe ich“, hörte ich jemand amüsiert sagen und sah erschrocken zur Türe, wo Ivankov stand.

„Wie kommst du nur auf die Idee“, sagte ich kalt zu ihn und dabei gefiel mir nicht wie Ivankov, Marco ansah.

„Hey, das ist meine Freund den du da grade anschmachtest, also Finger weg oder du lernst meine unangenehme Seite kennen“, meinte ich wütend zu Ivankov. Er sah mich erstaunt an und fing dann an zu lachen.

„Schon gut, meine Süße“, lachte er daraufhin. „Ich bin nur erstaunt zu sehen das du scheinbar,in eurer Beziehung die Hosen anhast!“

Nun sah ich in irritiert an, sah dann Marco an und wurde rot, den erst jetzt wurde mir bewusst was für ein Bild wir wohl abgaben. Schnell machte ich ihn los und setzte mich dann neben ihn.

„Wieso bist du hier“, fragte Marco ihn, als er sich aufsetzte.

„Oh... Ich wollte euch sagen das wir gleich anlegen“, antwortete er, grinste uns noch einmal an und ging dann.

„Denkst du wir werde irgendwo einmal unsere ruhe haben können“, fragte Marco mich, als er sich wieder anzog.

„Ich weiß es nicht“, antwortete ich ihn seufzend und ging schließlich mit ihn an Deck. Erstaunt stellten wir fest das wir grade am anlegen waren und sah neugierig zu der Insel. Dort warteten schon einige Männer, unter ihnen war ein Mann der meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Er verbarg seinen Körper und sein Gesicht, doch man konnte auch so erkennen das er eine imposante Erscheinung war. Doch als ich mich umdrehte war alles vergessen und ich wurde richtig wütend. Plötzlich fielen um uns herum überall die Männer um, aber es war mir egal. Grade als ich mich umgedreht hatte, sah ich wie Ivankov mich grinsend ansah und im dem Moment Marco eine Kuss gab. Der Blonde sah daraufhin die Transe entsetzt an, aber nachdem die Männer umgefallen waren, sahen mich beide entsetzt an.

„Du besitzt das Königshaki“, fragte mich Ivankov fassungslos.

„Was dagegen“, antwortete ich und ging auf ihn zu. Das ich es das erste Mal einsetzte verschwieg ich ihn bewusst. Bei Ivankov angekommen, packte ich ihn blitzschnell am Ohr und zog ihn zu mir herunter.

„Ich habe dir schon gesagt das er mir gehört und sehe ich noch einmal das du ihn zu nah kommst, schlitze ich dich auf und Nagel dich an das nächstbeste Schiff“, sagte ich kalt zu ihn, in einer Lautstärke, dass nur er mich hörte.

„Ist ja gut, ich wollte dich nur Ärgern, meine Süße“, sagte er, beschwichtigend. Langsam ließ ich ihn los und sah ihn noch einmal warnend an.

„Aber sag mir, wer hat dir den dieses beeindruckende Haki beigebracht“, fragte Ivankov neugierig, als ich Anstalten machte vom Schiff zu gehe.

„Shanks“, antwortete ich nur ohne mich umzudrehen und sprang geschickt über die Reling, ans Land. Vom Bord hörte ich einen fassungslosen Ausruf und schließlich wie Marco laut lachte.

„Ich glaube ich habe deinen Freund kaputt gemacht, Dragon“, meinte ich grinsend zu dem verhüllten Mann. Daraufhin sahen mich die Männer die noch standen fassungslos an, doch etwas anderes zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Hinter Dragon lag ein Junge auf dem Boden. Ohne Dragon weiter zu beachten ging ich an ihn vorbei und kniete mich vor den Jungen, den ich dann immer wieder in die Seite pickte. Irgendwann gab er dann ein stöhnen von sich und schlug dann die Augen auf.

„Na guten Morgen, Bruderherz“, lachte ich laut, doch Sabo sah mich nur fragend an. Ungeachtet dessen zog ich ihn in eine Umarmung, den ich war so glücklich ihn zu sehen.

„Was hat das zu bedeuten“, fragte Dragon, worauf ich Sabo wieder los ließ und aufstand.

„Ich kann dir gar nicht genug dafür danken, dass du unseren dummen Bruder, aufgenommen hast! Wir sind vom schlimmsten ausgegangen, als dieser Tenryuubito auf ihn geschossen hat“, antwortete ich ihn ernst. „Bis zu dieser Sache wuchs er zusammen mit meinen anderen beiden Brüder Ace und Ruffy, im Windmühlendorf auf!“

Trotz der Kapuze bemerkte ich seinen nachdenklichen Blick. Grinsend griff ich in meine Tasche und suchte ein Bild von Ruffy, Ace und Law heraus, das kurz vor unsere Abreise aufgenommen worden war und reichte es ihn.

„Behalte es“, meinte ich freundlich zu ihn. Er sah auf das Bild, sah dann mich an und im nächsten Moment quietschte ich erschrocken. Ohne Vorwarnung hatte mich dieser Mann in eine Umarmung gezogen, die mir die Luft aus den Lungen trieb. Aber bevor ich oder jemand anderes etwas sagen konnte, klingelte auf einmal meine Teleschnecke, die ich immer bei mir trug, wenn ich nicht auf der Moby war. Ruffys Vater ließ mich los und ich nahm mit einer schlechten Vorahnung ab. Sofort erklang lautes Geschrei.

„Clara“, erklang Thatch verzweifelte Stimme.

„Was verdammt noch mal ist bei euch los, es hört sich an als würde die Moby Dick untergehen“, sagte ich angespannt.

„Corazon brennt, Ruffy steckt mit dem Kopf in einem Topf, Law ist spurlos verschwunden und Ace hat sich beim Training mit den Jungs den Arm gebrochen“, meinte Thatch hilflos.

„Ganz ruhig, Großer. Cora schmeißt ihr über Bord, dann spring einer hinter her und holt ihn wieder an Deck. Jozu soll den Topf halten und Vista soll so lange an Ruffy ziehen bis er sich soweit gedehnt hat das er aus dem Topf rutscht. Ace schafft ihr zu Doc und lasst ihn verarzten, anschließend kein Training mehr und was Law angeht, seht im Krähennest nach. Er hat sich sicher mit eines meiner Medizinbücher verzogen“, sagte ich. Kurz darauf hörte ich Thatch meine Anweisungen weiter geben und das platschen von Wasser ertönte.

„Ruffy ist draußen, Corazon gelöscht, Ace beim Arzt und Law war wirklich im Krähennest“, erklang nach einigen Minuten Thatch erleichtert klingende Stimme.

„Ist gut und jetzt erkläre mir was bei euch abgeht und wo ist bitte Großvater“, brüllte ich ihn nun an.

„Vater ist in seiner Kajüte...und na ja... wir haben nicht aufgepasst“, stammelte Thatch und gleichzeitig sah ich zu Marco, der sich ein amüsiertes grinsen nicht verkneifen konnte.

„Dann passt von jetzt an auf. Ich möchte nicht in der Zeitung lesen, das Großvater an einen Herzinfarkt gestorben ist und ihr euch selbst versenkt habt“, meinte ich seufzend zu ihn.

„Ist gut“, entgegnete er mir. „Ist bei euch alles in Ordnung.“

„Ja macht euch keine Sorgen und grüß die anderen von uns“, meinte ich freundlich.

„Mach ich“, entgegnete er mir und legte dann auf. Während des Gesprächs waren die bewusstlosen Männer wieder aufgewacht

„Das ist nur ein ganz normaler Tag“, sagte Marco auf Dragon`s Blick hin. Kurz darauf folgten wir Dragon und Ivankov in sein Hauptquartier und dort nannte er seinen Grund dafür, dass er mich zu sich eingeladen hatte. Er wollte mit uns zusammenarbeiten, den wir hatten das gleiche Ziel, die Marine stürzen. Sollten wir uns entschließen mit ihn zusammen zu arbeiten, würden wir Informationen austauschen und falls nötig den anderen Helfen. Am Ende sagte ich ihn das ich mit Whitebeard darüber reden würde und kurz darauf bekamen wir ein Zimmer.

„Was denkst du über die Sache“, fragte ich, schließlich Marco, der sehr nachdenklich aussah.

„Ich weiß nicht ob wir ihn vertrauen können“, antwortete Marco schließlich und war damit mit mir einer Meinung.

„Aber wenn wir auf sein Angebot eingehen, haben wir einen mächtigen Verbündeten. Sie kommen an ganz andere Informationen als wir“, entgegnete ich ihn ernst. „Außerdem was hätte er davon uns zu verarschen. Er wird ebenfalls von der Marine gejagt und er wird sich denken können das ein Verrat nicht gut für ihn ausgehen würde. Immerhin hat Großvater außer uns, auch noch viele Freunde und Verbündete.“

„Mhm, also denkst du wir sollten auf sein Angebot eingehen“, fragte Marco nachdenklich.

„Ich weiß es ja nicht. Über ihn konnte ich kaum etwas in Erfahrung bringen und man kann ihn irgendwie schlecht einschätzen“, antwortete ich ihn. Schließlich rief Marco Whitebeard an und erzählte ihn von Dragons Vorschlag. Zu unserer beider Verwunderung meinte er ohne groß darüber nachzudenken das wir darauf eingehen sollten.
 

Später ging ich nach draußen, da ich in Gegensatz zu Marco nicht schlafen konnte, obwohl es bereits mitten in der Nacht war. Ich ging etwas spazieren und setzte mich nach einer ganzen Zeit, auf einen Stein, in Sichtweite des einzigen Gebäudes, der Insel.

„Kannst du nicht schlafen“, schreckte mich irgendwann eine Stimme in meinen Rücken auf. Schnell drehte ich mich um und sah Dragon keine zwei Meter von mir entfernt stehen. Sofort fragte ich mich wie er sich mir so weit nähern konnte ohne das ich etwas davon gemerkt hatte. Schließlich wiederholte er seine Frage noch einmal.

„Mhm, mir geht einfach zu viel im Kopf herum“, antwortete ich ihn und sah ihn erstaunt an, als er sich neben mich setzte.

„Du scheinst dir über sehr viele Dinge Gedanken zu machen und du scheinst eine wichtige Rolle in deiner Mannschaft zu haben“, meinte er.

„Stimmt und stimmt irgendwie“, entgegnete ich ih seufzend. „Aber es macht mir nichts aus, den dadurch fühle ich mich zu Hause. Manchmal nerven sie zwar, aber wir sind eine große Familie!“

„Ich habe schon davon gehört, das Whitebeard seine Mannschaft, seine Kinder nennt“, meinte er grinsend.

„Ja, bis auf mich. Zum mir sagte er Kleines, meinen Namen oder seine Enkelin“, entgegnete ich ihn lächelnd.

„Wie ist Ruffy den so“, fragte er mich schließlich angespannt, worauf ich anfing zu erzählen und er mir schweigend zu hörte, doch er hatte dabei einen stolzen und manchmal einen amüsierten Gesichtsausdruck. Schließlich fragte ihn über Sabo aus und er erzählte mir vieles über ihn.

Vater

Er am frühen Morgen hatten wir uns getrennt und ich war auf das Zimmer gegangen, das man Marco und mir zugewiesen hatte. Leicht lächelte ich, als ich Marco friedlich schlafen sah und legte einen Arm um mich. Glücklich kuschelte ich mich an ihn und kuschelte mich an ihn, doch als ich aufwachte war Marco nicht mehr da. Ich machte mich frisch und ging ihn dann suchen. Schließlich fand ich ihn bei Dragon und seinen Leuten, die sich unterhielten. Aber nicht sie sondern ein Plan an de Wand hinter Dragon zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Aufgeregt zog ich mein Notizbuch aus der Tasche und verglich es mit meinen Aufzeichnungen. Erstaunt stellte ich fest das der Plan sehr ungenau war, weswegen ich mir einen Federkiel und Tinte nahm. Wie in Trance vervollständigte ich den Plan. Erst als ich fertig war, wurde ich mir bewusst das ich nun die gesamte Aufmerksamkeit hatte.

„Äh, tut mir Leid“, sagte ich unsicher.

„Woher“, fragte Dragon erstaunt.

„Ich weiß gerne über alle unsicher Faktoren Bescheid, auch wenn es nicht immer machbar ist“, antwortete ich und sah auf den, jetzt detaillierten Plan von Impel Down. Ruffy hatte mir einiges darüber erzählt, schließlich hatte er es geschafft erst einzubrechen und schließlich wieder lebend raus zu kommen.

„Denkst du man könnte dort rein und wieder raus kommen“, fragte mich nun ein Fischmensch aufgeregt.

„Nicht ohne Hilfe, wenn man sich nicht grade verhaften lassen will und das wäre nicht besonders schlau“, antwortete ich ihn. „Das Ausbrechen selber, ist wenn man die Viedoschnecken und die Wärter umgehen könnte nicht das größte Problem, sonder dort wieder weg zu kommen.“

„Was weißt du alles über Impel Down“; fragte Dragon.

„Es liegt im Carm Belt, hinter dem Tor der Gerechtigkeit. Impel Down selber liegt zum Großteil unter Wasser, ist in sechs Lever eingeteilt, wobei es noch ein siebtes gibt, von dem die Wärter zwar wissen das es es gibt, aber nicht wo. Überall gibt es Videoschnecken und die Wärter sind auch nicht ohne, besonders Magellan, der Leiter. Seine Teufelskraft ist ein sehr schnell wirkendes, meist tödliches Gift. Dazu kommst noch das die Zellen aus Seestein sind, um die Inhaftierten zu kontrollieren“, antwortete ich ihn. „Außer de Marine können nur die 7 Samurei dort unbeschadet ein uns ausgehen.“

„Was sind das für Level“, fragte mich Dragon nachdenklich.

„Level 1 die Blutrote- Hölle, Level 2 Hölle der wilden Bestien, Level 3 die Hunger- Hölle, Level 4 die Flammen- Hölle, Level 5 Höller der eisigen Kälte, Level 5.5 Newcomer Land, von dem die Wärter nicht wissen wo sie ist. Zu guter Letzt dann noch Level 6 die unendliche Hölle“, antwortete ich ihn. „Jedes Level ist schlimmer als das vorherige und je mehr man der Marine ein Dorn im Auge ist, um so tiefer wird man eingesperrt!“

„Gibt es irgendwelche Schwachpunkte“, fragte mich Dragon, was mich zum grinsen brachte.

„Ja, ein Internes! Der stellvertretende Leiter Hannyabal, er ist scharf auf Magellans Posten und würde dafür fasst alles tun“, antwortete ich ihn.

„Kann man dort überhaupt ausbrechen, nach dem was du erzählt hast, hört es sich unmöglich an“, fragte mich ein Mann.

„Shiki, der goldene Löwe hat es doch auch geschafft, aber man sollte die Sache mit dem Bein abschneiden nicht unbedingt nach machen“, antwortete ich amüsiert.

„Kennst du etwa auch Shiki“, fragte man mich entsetzte.

„Nein, außerdem ist er nach seinem Ausbruch verschwunden“, antwortete ich lachend.

„Wundern würde es mich nicht, wenn du ihn kennen würdest“, lachte Marco.

„Na danke auch“, meinte ich trocken zu ihn. „Erinnere mich daran mich bei Shanks, über dich zu beschweren!“

„Jetzt wirst du fies“, kam es von ihn.

„Ich weiß“, meinte ich amüsiert und gab ihn schnell einen Kuss auf die Wange.

„Süße, wird dir eigentlich nicht selber schwindelig, bei deinen Stimmungsschwankungen“, fragte mich Ivankov.

„Nö, wieso“, fragte ich ihn mit einen nicht besonders intelligenten Tonfall.

„Er hoch konzentriert, dann todernst, dann eingeschnappt und im nächsten Moment, wie eine junge verliebte Frau“, antwortete er mir. Ich sah ihn erst mit schiefen Kopf an und dann zu Marco.

„Bin ich wirklich so extrem“, fragte ich ihn.

„Gelegentlich“, antwortete er mit diplomatisch.

„Na ja, ist doch egal, bis jetzt hat sich noch niemand bei mir beschwert, obwohl ich es seltsam finde wenn mich die Leute gruselig nennen“, meinte ich schulterzuckend.

„Wieso den gruselig“, fragte mich Dragon und erinnerte mich in diesen Moment stark an Ruffy.

„Na ja, ich bin Ärztin und gelegentlich muss ich bei den Jungs ein wenig härter durchgreifen, damit sie auf mich hören“, antwortete ich seufzend. „Aber hey, ist eben so und es macht mir auch nichts aus, in Gegenteil ich wäre sauer wenn sie mich anders behandeln würden.“

„Wie meinst du das, Süße“, fragte Ivankov, worauf ich grinsend zu Marco saß.

„So weiß ich das ich ein vollwertiges Mitglied, der Whitebeardpiraten bin und das macht mich stolz. Sie sehen mich nicht nur als Großvaters Enkelin, oder alleine als Frau“, antwortete ich stolz.

„Es hört sich an als wärst du dort wirklich glücklich“, meinte Dragon, legte eine Hand auf meinen Kopf und zerzauste meine Haare. Ich schlug seine Hand weg, blähte meine Wangen auf und sah ihn beleidigt an. Er fing daraufhin an zu lachen und zerzauste mir wieder die Haare.

„Hey lass das“, beschwert ich mich lauthals, aber er lachte nur noch lauter, bis ich ihn wie ein sehr bockiges Kind gegen sein Schienbein trat. Aber auch da lachte er weiter.

„Habe ich den alten Mann jetzt kaputt gemacht“, fragte ich irritiert, worauf Dragon noch lauter anfing zu lachen. „Marco, der Kerl macht mir Angst, der ist gaga!“

Die anderen waren nicht weniger irritiert, den scheinbar kannte keiner ein solches verhalten von Dragon

„Boar, gib welche von den Drogen ab, den scheinbar sind sie wirklich gut, oder setzt sie ab“, sagte ich schließlich trocken.

„Ist ja gut“, meinte er dann, während er sich langsam beruhigte. „Aber ich darf doch meine Tochter etwas aufziehen!“

Fassungslos sah ihn an und es war einer der wenigen Momente, wo ich einmal nicht wusste was ich sagen sollte. Völlig mit der Situation überfordert, drehte ich mich auf dem Absatz herum und marschierte aus dem Raum. Ohne das mir jemand folgte verließ ich das Gebäude und ging etwas auf der Insel spazieren, bis ich mich an den Rand einer Klippe setzte. Nachdenklich sah ich hinaus auf die See. Der Gedanke, das mich Dragon als seine Tochter sehen könnte, machte mir irgendwie Angst. Ich mochte ihn, auch wenn ich ihn erst seid einigen Stunden kannte, aber nach der Sache mit meinen Ziehvater. Es lag nicht an Ruffys Vater, aber nach seinen Worten, musste ich an das denken was mein Ziehvater zu mir gesagt hatte.

Plötzlich spürte ich einen harten Stoß in meinen Rücken und fiel nach vorne. Ehe ich schreien konnte, spürte ich das eiskalte Wasser um mich herum. Verzweifelt versuchte ich an die Oberfläche zu kommen, doch ich fühlte mich seltsam Schwach und etwas schien mich regelrecht nach unten zu ziehen. Panik erfasste mich und plötzlich wurde alles schwarz um mich herum.
 

„Wer ist sie wohl“, drang eine Stimmer, wie durch Watte in mein Ohr.

„Keine Ahnung, aber sie sieht übel aus“, antwortete ihn eine andere Stimme. Ich versuchte mich zu bewegen, doch mir tat alles weh. Stöhnend drehte ich mich zur Seite und hielt mir die schmerzenden Rippen.

„Ich glaube sie ist wach“, meinte einer der beiden. Wenn ich nicht solche schmerzen hätte, wurde ich die Augen verdrehen. So gab ich mich damit zufrieden, meine Augen mühsam zu öffnen. Ich musste einige Male blinzeln, bis ich klar sehen konnte. Ich lag in feuchten Sand und vor mir knieten zwei Jungs. Einer hatten feuerrote, widerspenstige Haare und der andere war Blond. Der Blonde trug eine Maske. Ich konnte es kaum glauben, da hockten grade wirklich Kid und Killer vor mir.

„Hey, alles in Ordnung“; fragte mich Killer besorgt.

„Sehe ich vielleicht so aus“, antwortete ich und setzte mich auf. Dabei fiel mir das breite Brett neben mir auf. Scheinbar hatte ich es, aus mir unerklärlichen Gründen geschafft mich an das Bett zu klammern und war dann, an den Strand angespült worden, auf dem ich mich befand.

„Siehst mehr tot, als lebendig aus“, meinte Kid.

„Ach wirklich, liegt wahrscheinlich daran das mich jemand eine Klippe runter gestoßen hat und ich fasst abgesoffen bin“, entgegnete ich ihn in eine sarkastischen Ton.

„Wer bist du überhaupt“, fragte mich Kid.

„Portgas D Clarissa, aber alle nennen mir nur Clara“, antwortete ich ihn grinsend und tat dann so als würde ich die beiden nicht kennen. „Und ihr?“

„Ich bin Kid und das ist Killer“, sagte der rothaarigen mit einem frechen grinsen. Unter Schmerzen versuchte ich aufzustehen, doch das einzige das ich erreicht war das ich fasst in Ohnmacht fiel. Obwohl ich großer, als die beiden war, halfen sie mir auf die Beine und stützten mich so gt es ihnen möglich war. Mit ihrer Hilfe schaffte ich es zu einer sehr verfallenden Hütte, nicht weit vom Strand. Drinnen sah es deutlich gemütlicher aus, als man dachte. Scheinbar war es der Unterschlupf der beiden. Vorsichtig legten sie mich auf ein Nachtlager und ich schloss erst einmal erschöpft die Augen.

„Sollen wir einen Arzt suchen“, fragte mich Killer besorgt.

„Nein, es geht schon“, antwortete ich, ohne meine Augen zu öffnen. „Könnte ich mich einen Tag bei euch ausruhen?“

„Klar, aber solltest du nicht besser zu einen Arzt, du siehst echt Scheiße aus“, meinte Kid, in einen Tonfall, den ich von dem Choleriker nicht kannte.

„Kleiner, ich bin Arzt und wenn ich innere Verletzungen hätte, wäre ich bereits tot“, entgegnete ich ihn leise. „Sind nur Hämatome, einige gebrochene Rippen und ich glaube einen verstauchten Fuß.“

„Aber tut das nicht weh“, fragte Killer.

„Darauf kannst du einen lassen“, antwortete ich ihn nur.

„Können wir dir irgendwie helfen“, fragte Kid besorgt.

„Danke, aber nicht wirklich, es sei den ihr habt hier irgendwo starke Schmerzmittel versteckt“, antwortete ich ihnen.

„Wir gehen dir welche holen“, meinte plötzlich Kid und schon stürmten die beiden los. Erstaunt sah ich den beiden nach. Irgendwie war Kid, als Kind ganz anders. Sofort fragte ich mich, was in seiner Kindheit passiert war, dass er sich so geändert hatte. Und was verbarg Killer, das er diese Maske, schon als Kind getragen hatte. Schließlich schloss ich die Augen und schlief nach einiger Zeit trotz der Schmerzen ein. Aber ich konnte nicht besonders lange schlafen, den ein bedrückendes Gefühl weckte mich. Langsam stand ich auf, als ich plötzlich ein polterndes Geräusch hörte, ging ich, an der Wand abgestützt zur Türe. Als ich raus sah wurde ich schlagartig wütend. Auch wenn ich in meiner Zeit so meine Probleme mit Kid hatte, zählte ich ihn seltsamer weise zu meinen Freunden und niemand fasst einen Freund von mir an. Kid und Killer waren von zehn Männern umzingelt. Diese schlugen und traten immer wieder auf die Jungs ein. Schlagartig waren meine Verletzungen vergessen und ich griff die Männer an. Erstaunt sah ich wie die Männer schon nach meiner ersten Attacke. Ich dachte nicht lang nach und rannte zu de beiden Jungs, die nun nun viel besser, als ich aussahen.

„Danke“, meinte Killer mit einer dünnen Stimme.

„Nicht dafür, niemand vergreift sich an meinen Freunden“, entgegnete ich und half Kid sich aufzusetzen. „Wer waren die Kerle eigentlich.“

„Die waren von meinen Vater“, sagte Kid leise.

„Wenn es uns besser geht sollten wir ihn einmal einen Besuch abstatten“, meinte ich wütend.

„Wer bist du eigentlich“, fragte Killer.

„Sagte ich doch bereits. Aber ich bin auch ein Whitebeardpirat“, antwortete ich. Bei meiner Aussage sahen mich die beiden Jungs fassungslos an. Schließlich humpelten wir alle drei in ihre Hütte, wo ich die Fragen der beiden beantwortete. Allerdings ging es nicht lange so, den bald waren die beiden erschöpft eingeschlafen.

Grinsend sah ich die beiden an und konnte es kaum glauben was in den verfangenden Stunden passiert war. Erst wurde ich von einer Klippe geschubst, überlebte es wie ein Wunder und dann traf ich, die kindlichen Ich´s von Kid und Killer. Auch wenn ich die beiden nicht besonders gut kannte, wollte ich den beiden Helfen. Aber erst einmal musste ich gesund werden und irgendwie den anderen Bescheid geben das es mir gut ging.

Marine

Am nächsten Tag trieb mich der Hunger aus der Hütte, den in dieser war nichts essbares zu finden. Die beiden Jungs schliefen noch ruhig, aber durch die Schmerzmittel, die sie vor ihren Angriff noch geholt hatten, konnte ich mich einigermaßen Schmerzfrei bewegen. Ich sah mich erst einmal um und entdeckte in einiger Entfernung einen kleinen Wald. Leise schlich ich mich in den Wald und sah mich dort nach etwas essbaren um. Grade als ich mich nach zwei Stunden gefrustet abwenden wollte, lief mir ein Wildschwein über den Weg. Da ich keine Waffe dabei hatte, töte ich das Schwein mit einer beherzten Feuerattacke von mir. Stolz und mit mir zufrieden, packte ich das Tier am Hinterlauf und zog es hinter mir her zu der Hütte der beiden. Erstaunt sah ich das die beiden wach waren und vor der Hütte standen. Grinsend rief ich ihnen zu und winkte ihnen dabei. Bei ihren erleichtert wirkenden Blick, konnte ich mir ein leises lachen einfach nicht verkneifen.

„Habe und Frühstück besorgt“, sagte ich grinsend zu den beiden, als ich bei ihnen war und ließ das Wildschwein zu Boden fallen.

„Wow, das ist ja riesig“, meinte Kid beeindruckt.

„Ich dachte schon ich finde gar nichts zum futtern und dann ist mir zum Glück das Schwein über den Weg gelaufen“, entgegnete ich ihn. Ich ging in die Hütte, holte ein Messer und machte mich daran das Schwein zu zerteilen. Schließen grillten wir das Schwein über einem Lagerfeuer vor der Hütte richtig durch. Nach einiger Zeit saßen wir dann schweigend beim essen zusammen und es schmeckte uns, den von dem Schwein blieben nur einige Reste übrig.

„Wie ist das Leben, als Pirat“, fragte mich Kid irgendwann, worauf ich ihnen von einigen Abenteuer erzählte. Beide hörten mir aufmerksam zu und Kid´s glitzernden Augen, ließen mich lächeln. Auch ohne Worte wusste ich das der größte Traum der beiden war, ebenfalls Pirat zu werden. Trotz des unbeschwerten Momentes, dachte ich darüber nach, wie ich die anderen informieren konnte, dass es mir gut ging und das ich noch lebte.

In den kommenden Tagen ging es uns drei immer besser und auch die Männer tauchten nicht wieder auf. Dafür bekamen wir sechs Tage nach meinen unfreiwilligen Bad, anderen Besuch. Ich war grade dabei uns etwas zum Abendessen zu besorgen, als ich Lärm aus der Richtung der Hütte bemerkte. Ohne lange zu zögern rannte ich los. Als ich näherkam, zog sich mein Magen vor Schreck zusammen. Die Hütte war von einer großen Gruppe von Marinesoldaten umzingelt, die ihre Waffen auf die Hütte gerichtet hatten. Meine Gedanken rasten förmlich, bei diesen Anblick. Das erste was mir einfiel war das ich unter allen Umständen, diese Kerle von den Jungs, die sich in der Hütte befanden ablenken musste.

„Hey ihr Pfeifen, sucht ihr mich“, rief ich laut. Wie auf Kommando drehten sich die weiß Jacken zu mir um und an ihren Blicken konnte ich erkennen, das sie mich erkannten.

„Gol D Clarissa, sie sind verhaftet, ergeben sie sich, oder wir wenden Gewalt anwenden“, rief mir einer von ihnen zu.

„Dann kommt und holte mich doch“, antwortete ich, drehte mich um und rannte los. Wie erwartet folgten die Männer mir und ließen die Hütte, mit Kid und Killer in ruhe. Nach gut zehn Minuten war ich außer Atem und blieb versteckt hinter einem großen Felsen stehen. Meine Rippen schmerzten wieder schrecklich. Schwer atmend hatte ich einen Arm um meinen Brustkorb geschlungen, während ich angespannt lauschte. Um mich herum hörte ich immer wieder die Schritte der Soldaten, oder ihre Stimmen. Ich wusste nur zu gut, das im meinen Zustand, selbst diese kleinen Fische ein Problem darstellten. Als ich mich sicher fühlte, verließ ich zaghaft mein Versteck und rannte weiter. Immer wieder musste ich Pausen machen, bis ich schließlich zu einer versteckten Höhle kam, die ich zufällig entdeckte. Erschöpft ließ ich mich dort zu Boden sinken und dachte darüber nach wie ich vorgehen sollte. Aber vor allen hoffte ich das die Marine nun die beiden in ruhe ließen und damit beschäftigt war mir nachzujagen. Irgendwann mitten in der Nacht, hielt ich die Unwissenheit nicht mehr aus und schlich mich zurück zur Hütte. Immer wieder musste ich mich verstecken, da überall dieses Idioten nach mir suchten. Bei der Hütte angekommen huschte ich schnell ins Innere und musste sofort Kid den Mund zu halten, der erleichtert etwas sagen wollte. Ich signalisierte ihn leise zu reden und nahm dann die Hand wieder weg.

„Seid ihr in Ordnung“, flüsterte ich besorgt.

„Ja, aber was ist mit dir“, fragte mich Killer.

„Alles okay, diese Kerle sind Idioten, aber trotzdem bis zu einen gewissen Maß gefährlich“; antwortete ich ihn. „Ihr solltet von hier verschwinden. Ihr seid hier nicht mehr sicher und sollte hier ein Admiral auftauchen, was über kurz oder lang sicher passieren wird, haben wir ein Problem.“

„Aber du bist doch stark“, meinte Kid, was mich zum grinsen brachte.

„Danke, Großer, aber ich bin immer noch verletzt und nichts für ungut, aber ihr würdet euch nicht verteidigen können“, entgegnete ich ihn. „Am besten ist wenn wir schnellstmöglich von hier verschwinden.“

„Hinter dem Wald haben wir ein Boot, mit einem Segel versteckt, das wir zum Fischen benutzen“, schlug Killer vor, während Kid mich beleidigt ansah.

„Dann packt das nötigste zusammen“, meinte ich und sofort taten sie es, wobei Kid mir immer einen beleidigten Blick zu warf. Ungeachtet davon führte ich die beiden, ungesehen zum Wald und dort übernahm Killer den Weg, zu dem Boot. Zusammen zogen wir das Boot ins Wasser, was leider nicht unbemerkt blieb. Sofort eröffneten sie das Feuer, worauf wir ins Boot sprangen. Die Kugel flogen und um die Ohren und trafen uns fasst. Aus der ferne griff ich sie an, was für eine solche Verwirrung sorgte, das wir flüchten konnte. Erleichtert stellte ich fest das sie uns nicht folgten, aber erst am nächsten Mittag könnte ich mir etwas ruhe. Wir fischten, um etwas zu essen zu haben, doch was mir Sorgen bereitete war das wenige Trinkwasser das wir mit hatten, weswegen wir uns entschlossen, am dritten Tag an einer kleinen Insel an Land zu gehen. Ich hatte mir meinen Hut weit ins Gesicht gezogen und trug einen weiten Mantel, den ich mir von einer Wäscheleine geklaut hatte, um mit den beiden die Insel zu erkunden. Mit den wenigen Geld was ich hatte, kaufte ich den beiden ein ordentliches Essen und quartierte sie in einer Herberge ein, damit sie sich ordentlich ausruhen konnten. Während die beiden schliefen hörte ich mich in der Stadt um und was ich dort in Erfahrung brachte ließ mich amüsiert lachen. In der Zeitung lass ich das die Marine gewaltig angepisst war, das ich ihnen entwischt war. Aber noch etwas gute hatte die Sache, den nun wussten die anderen das es mir gut ging und wo ich mich ungefähr befand. Allerdings stellte sich nun die Frage wie ich sie wiederfinden sollte und was ich mit Kid und Killer tun sollte.

Nach einer ganzen Zeit fasste ich einen Entschluss. Ich ging leise zurück ins Zimmer, setzte mich dort an den Tisch und fing an zu schreiben.
 

Kid und Killer,
 

Ich werde unsere Freundschaft nie vergessen, aber ich muss wieder zurück zu meiner Mannschaft. Ich bin mir sicher wir werden uns wieder treffen werden und wehe ihr zwei seid dann keine großen Piraten.
 

Alles gute wünscht euch
 

Gol D Clarissa
 

Nach dem ich die Zeilen noch einmal durchlas, faltete ich den Zettel zusammen, fischte mein restliches Geld aus der Tasche und legte dann beides auf den Tisch. Ich sah die beiden noch einmal an und verließ dann das Zimmer. Ich ging wieder in die Stadt und von da aus auf direkten Weg zum kleinen Harfen der Insel. Außer ein paar Fischern die den Nachmittagsfang ausluden war nicht wirklich etwas los, so das ich genügend Zeit hatte mich umzusehen. Nach einer guten Stunde hatte ich dann ein gutes Boot ausgemacht. Es war nicht zu groß und hatte ein Segel, so das ich es auch alleine gut steuern konnte. Wie selbstverständlich war ich auf das Boot gesprungen und konnte unbehelligt damit los segeln. Ich konnte mein Glück der vergangenen Tage kaum glauben, wenn ich Mal davon absah das irgendjemand versucht hatte mich zu ertränken. Nicht zum ersten Mal fragte ich mich, wer mich von der Klippe gestoßen hatte. Wie würde es Dragon wohl auffassen wenn er erfuhr was passiert war, schließlich befanden sich nur Mitglieder der Revolutionsarmee auf der Insel. Als ich an Dragon dachte, musste ich daran denken wie er mich seine Tochter nannte. Unbewusst musste ich grinsen, den auch wenn ich mit meinen Ziehvater schlechte Erfahrung gemacht hatte, war ich mir sicher das er völlig anders war. Aber das war erst einmal zweitrangig, schließlich musste ich es erst einmal heil zurück finden.
 

Ich drei Wochen unterwegs und hielt an zwei Insel, um meine Vorräte aufzustocken, in dem ich klaute und hörte mich unauffällig um. Ich hoffte zu erfahren ob man die Moby Dick gesehen hat oder von mir auf Dragon Leute, von mir aus sogar Shanks. Es war furchtbar langweilige, so alleine, den außer segeln und die Wolken beobachten konnte ich nicht wirklich etwas machen. Dadurch vermisste ich die anderen Chaoten nur noch mehr, auch wenn ich sie manchmal zum Teufel wünschte, hatte ich sie doch alle wirklich gerne.

Doch nach drei Wochen sah ich am frühen Abend etwas wofür Freude ins Wasser sprang. Es konnte mir gar nicht schnell genug gehen und sobald ich in Hörweite war, machte ich mich laut stark bemerkbar, aber zu meinen eigenen Erstaunen, bemerkte mir niemand. Selbst wenn einige auf der Insel waren, blieb mindestens eine Division auf der Moby, falls etwas passiert. Besorgt sprang ich auf den Kai und lief zur Moby Dick. Ich rief laut, als ich die Rampe hoch rannte, doch auf dem Deck war keine Menschenseele zu sehen, worauf ich mir richtig Sorgen machte. Fasst panisch lief ich unter Deck und suchte dort, wirklich alles ab, doch nirgendwo konnte ich jemand finden, aber es gab auch keine Anzeichen auf einen Kampf. Auch fehlte, soweit ich es einschätzten konnte nichts.

Besorgt beschloss ich in der kleinen Stadt nach ihnen zu suchen, aber dort bot sich das gleiche Bild wie auf den Schiff. Überall sah es aus als wäre die Menschen plötzlich verschwunden. Mitten in ihrer Arbeit, aber auch dort konnte ich keine Anzeichen eines Kampfes erkennen. Ratlos ging ich immer weiter ins innere der Insel.

Sirene

Die Felder, hinter der Stadt gingen immer mehr in Bäume über, bis ich mich nach einer ganzen Zeit in einen dichten Wald wiederfinde. Dort fand ich auch, abgesehen von der Moby Dick, das erste Anzeichen das sich die anderen auf der Insel befanden. Unter einen tief hängenden Ast, fand ich Vistas Zylinder. Er lag einfach achtlos auf den Boden und nach dem ich ihn untersucht hatte, konnte ich keine Schäden feststellen. Besorgt ging ich mit den Hut in der Hand weiter durch den Wald. Verzweifelt rief ich immer wieder die Namen der Jungs und lauschte angespannt, bis ich plötzlich etwas hörte. Es war Gesang und kaum das er in meine Ohren drang, bekam ich Kopfschmerzen. Mir wurde schwindelig und fühlte mich wie benommen. Heftig schüttelte ich den Kopf um die Benommenheit zu vertreiben, doch es wurde immer schlimmer. Plötzlich fiel mir eine Legende ein, die ich einmal in meiner Kindheit gehört hatte und hielt mir ohne zu zögern die Ohren zu. Augenblicklich verschwanden alle Beschwerden. Nun konnte ich mir auch erklären was mit den Inselbewohnern und meinen Freunden passiert war. Gezwungener Maßen nahm ich die Hände von den Ohren, sofort setzten die Beschwerden wieder ein, aber es hörte wieder auf, als ich Stoff von meinem Hemd abriss und es mir in die Ohren stopfte. Nun war ich zwar taub, aber immerhin hatte ich nun eine Sorge weniger, doch es blieb nicht lange so. Ich beschleunigte meinen Gang so gut es mir möglich war, bis der Wald vor mir sich lichtete. Vorsichtig näherte ich mich der Lichtung und was ich dort sah, steigerte nur noch meine Sorgen, um meine Freunde. Sie saßen zusammen mit Fremden Männer in einen Kreis, um sechs Personen. Diese waren Sirenen. Frauen mit Flügeln und Beinen wie Vögel. Diese verzauberten die Männer mit ihren Gesang, um sie nach meinen Wissen nach einiger Zeit zu töten. Ich versteckte mich hinter einen Busch und versuchte eine Lösung zu finden. Die Männer schienen einfach nur den Gesang der Frauen zu lauschen. Es sangen mindesten zwei, was ich an den Bewegungen ihrer Lippen erkennen konnte, während die anderen die Umgebung im Auge behielten.

Plötzlich fing meine Nase heftig an zu jucken, doch bevor ich etwas tun konnte nieste ich laut. Natürlich hörten sie es, den augenblicklich kamen Izou und drei weitere Männer auf mich zu. Ihre Augen wirkten wie tot und ihre Bewegungen wirkten irgendwie schleppend. Meine Gedanken fingen an zu rasen, den nun war ich gezwungen irgendwie zu handeln und ich handelte Instinktiv. Ohne groß Nachzudenken sprang ich aus dem Busch und preschte nach vorne, bevor die vier mich erreicht hatten. Ich rannte durch die Männer und wisch ihnen immer wieder aus, als sie versuchten mich zu fassen. Ich hatte nur noch wenige Meter zwischen mich und diesen Monster, als mich etwas von den Füßen riss und ich durch die Luft flog, bis mich ein breiter Baum bremste. Der Aufprall trieb mir die Luft aus den Lungen und ich blieb benommen auf den Boden liegen, als ich sehr unsanft auf diesen landete. Benommen schüttelte ich den Kopf und stemmte mich langsam hoch, nur um zu erfahren das es Großvater gewesen war, der mich durch die Luft geworfen hatte. Langsam kam er auf mich zu. Unsicher kam ich auf die Beine. Niemals würde ich die Hand gegen meine Großvater erheben, egal was diese auch tat.

„Opi, bitte komm wieder zu dir“, sagte ich verzweifelt, doch die einzige Reaktion war das Lachen der Sirenen, das ich nun hörte, da mir einer der Fetzten aus meinen linken Ohr gerutscht war. Doch war mir auch auffiel war das sie alle aufgehört zu singen. Ich musste sie irgendwie lang genug vom Singen abhalten. Bevor ich irgendetwas tun konnte, stand Großvater vor mir und schmetterte seine Bisento in meine Richtung. Ich warf mich zur Seite, doch trotzdem streifte seine Waffe mich am rechten Arm. Ohne nachzudenken hechtete ich nach vorne und preschte wieder auf die Sirenen zu. Ich attackierte sie mit meinen Feuer, wobei ich nur den linken Arm wirklich bewegen konnte. Daraufhin wurde ich von noch mehr Männern angegriffen. Ich versuchte ihnen so gut es ging auszuweichen und ließ keine Chance aus diese verdammten Monster anzugreifen. Immer wieder bekam ich etwas ab und grade als ich einen riesigen Feuerball auf sie schleuderte, bekam mich Großvater zu fassen. Wieder flog ich durch die Luft, doch dieses Mal traf ich mit größeren Wucht, als zuvor einen besonders großen Baum. Schmerzerfüllt schrie ich auf und im nächsten Moment war alles schwarz.
 

„Hallo, Mädchen“, hörte ich eine fremde Stimme, wie durch Watte. Ich versuchte mich zu bewegen, doch sofort schoss ein stechender Schmerz, von meinen Rücken aus, durch den gesamten Körper. Kurz kniff ich die Augen weiter zu, bis ich sie dann langsam öffnete und eine ältere Frau vor mir sah.

„Beweg dich nicht zu sehr“, sagte die Frau besorgt.

„Wo bin ich“, fragte mit erschreckend rauer Stimme.

„Wir sind im Wald, in einer versteckten Höhle. Als diese Frauen hier auftauchten, könnten einige von uns Frauen und Kinder hier her flüchten“, antwortete sie mir.

„Was ist mit den anderen“, fragte ich mit einer leisen Vorahnung.

„Sie wurden von ihnen getötet. Sie dachten wohl du wärst ebenfalls tot und haben dich in den Wald, zu den anderen Leichen geworfen“, meinte sie mit Tränen in den Augen.

„Wir schaffen das schon“, sagte ich aufmunternd zu ihr, während ich mich langsam aufsetzt. Entsetzt sah sie mich an und ich sah noch einige Frauen und Kinder hinter ihr stehen und sitzen.

„Was sagst du da, sie haben dich schon beinahe getötet“, sagte die Frau aufgebracht.

„Ich lasse es nicht auf mir sitzen das sie mir meine Großvater und meine Familie wegnehmen wohlen“, meinte ich ernst und stand mit Hilfe eines Baumes auf. Meine Beine zitterten einen Moment unwillig, nahmen ihren Dienst dann aber doch widerwillig auf.

„Kind, wer bist du“, fragte nun eine ältere Frau.

„Portgas D Clarissa“, meinte ich grinsend zu ihr.

„Bist du etwa die Piratenprinzessin Clarissa“, fragte die Frau erschrocken.

„Ja, aber ehrlich gesagt mag ich den Namen nicht besonders“, antwortete ich ihr, ohne sie dabei anzusehen, den ich sah nachdenklich in den Wald. In Gedanken ging ich verschiedene Szenarien durch, wie ich meine Familie da herausholen könnte. Es war wie ein geistiger Blitz, als mir etwas einfiel.

„Habt ihr in euren Ort ein kleine Klinik oder einen Arzt der OP´s durchführt“, fragte ich die Frauen aufgeregt. Verwundert nickten sie und sofort rannte ich ohne etwas zu sagen los. Ohne zurück zusehen rannte ich durch den Wald, in die Richtung, aus der ich das Rauschen der Wellen hörte. Die Schmerzen waren plötzlich wie weggeblasen und kaum das ich aus den Wald bretterte, rannte ich kopflos durch die Stadt, bis ich die Klinik gefunden hatte. Ohne zu zögern ging ich ins Innere und durchsuchte die Klinik, bis ich gefunden hatte, was ich suchte. Danach huschte ich durch die ausgestorbene Stadt und suchte mir die verbleibenden Dinge zusammen und musste dann nur noch ein wenig basteln. Nach etwa eine Stunde war ich mit meinen Ergebnis zufrieden. Ich hatte aus einem dünnen Rohr, ein Blasrohr gebastelt. Außerdem hatte ich aus Narkosemittel, Spritzen, Federn und Garn, Betäubungspfeile gebastelt.

Mit meiner neuen Bewaffnung rannte ich zurück an die Stelle, an der sich meine Freunde, die Dorfbewohner und die Sirenen befanden, doch dieses Mal achtete ich darauf leise zu sein. Unschlüssig sah ich auf die Lichtung und sah mich dann nach einer geeigneten Stelle aus, die ich dann, in Form eines großen Baumes fand. Leise wie eine Maus huschte ich zu dem Baum, auf dem ich ein wenig umständlich kletterte. Ich war noch nie gut in klettern gewesen, was sich nun rechte, aber irgendwie schaffte ich es hoch in den Baum. Geschütz durch das dichte Geäst und der eingesetzten Dunkelheit, setzte ich zum ersten Schuss an. Lange fixierte ich das erste Ziel und flehte dabei innerlich das ich nicht daneben schieße. Tief holte ich Luft und pustete in Rohr. Kaum hatte ich den ersten abgeschossen, lud ich das Rohr neu und wiederholte es, bis ich alle sieben Pfeile abgeschossen hatte. Erst dann sah ich richtig zu den Sirenen ob mein Plan auch aufging, den es hatte einfach schnell gehen müssen. Ich konnte es kaum glauben. Fünf von ihnen lagen bewusstlos am Boden und auch die letzten beiden schwankten bedrohlich. Kaum das die anderen beiden ebenfalls zu Boden gesunken waren und sich nicht mehr rührten, sprang ich von dem Baum und ging unsicher durch die Reihen der Männer, doch sie saßen einfach nur auf den Boden und sahen starr nach vorne. Schnell machte ich mich daran die bewusstlosen Sirenen zu fesseln und zu knebeln. Als ich mir sicher war das sie keine Gefahr mehr darstellten, wandte ich mich an meine Familie und sah sie nachdenklich an. Kurz entschlossen stellte ich mich vor Thatch, holte aus und verpasste in eine solche Ohrfeige das sie im Wald widerhallte. Er fiel um, hielt sich aber plötzlich die Wange und sah zu mir auf.

„Spinnst du jetzt völlig“, schier er mich wütend an. Ohne ein Wort zu sagen fiel ich ihn erleichtert um den Hals.

„Was ist passiert und wieso bist du hier“, fragte er nach einigen Minuten irritiert.

„Sirenen haben euch hypnotisiert“, antwortete ich ihn, löste mich von ihn und stand langsam auf.

„Wie siehst du überhaupt aus“, fragte er mich besorgt.

„Später, hilf mir erst einmal die anderen zu wecken“, antwortete ich ihn. Kaum hatte ich zu ende gesprochen machten wir uns schon daran auch die anderen zu wecken, was eine ganze Zeit dauerte. Erst als wir die anderen weckten bemerkte ich das aus irgendeinen Grund auch Ruffy, Law und Ace bei ihnen waren, worüber ich erleichtert war. Geduldig beruhigte ich die drei aufgelösten Jungs.

„Kleines, was ist passiert und was ist mit uns passiert“, fragte Großvater. Worauf ich ihn erzählte was mir passiert war, wie ich sie vorgefunden hatte und wie ich sie aus ihrer Trance geholt hatte. Die Sache das ich von ihnen ein wenig lädiert wurde, kehrte ich dabei bewusst unter den Teppich.

„Wo ist eigentlich Marco“, fragte ich, als ich ihn alles erzählt hatte.

„Er ist noch bei Dragon und sucht zusammen mit, nach dir“, antwortete Großvater immer noch ernst. „Du solltest dich von Nick untersuchen lassen.“

„Mach ich“, sagte ich, aber sprang ihn dann an und umarmte ihn fest. Vorsichtig hob er mich daraufhin auf seinen Arm, legte eine Hand sachte auf meinen Rücken und sah mich mit einen sanften Lächeln an.

„Ich bin froh das ich wieder da bin und das es euch gut geht“, murmelte ich, worauf er anfing laut zu lachen.

Wenig später saß ich mit Nick auf der Krankenstation, wo er meinen Arm nähte und meine anderen Verletzungen versorgte. Dabei schwiegen wir die ganze Zeit, doch Nick sah mich mit einen Blick an den ich nicht ganz einordnen konnte. Als er dann fertig war, wollte ich sofort wieder zu den anderen, doch Nick schickte mich mit Nachdruck in mein Bett. Ohne groß zu diskutieren gab ich nach, ging in Marcos und meine Kajüte, zog mich um. Ich hatte mich grade hingelegt, als schon die drei ins Zimmer polterten und zu mir ins Bett sprangen. Lachend rauften wir einen Moment, selbst Law machte mit, bis wir vier erschöpft in dem Bett einschliefen.

Verschlafen drehte ich mich um, als mich etwas im Nacken kitzelte, doch es verschwand nicht. Knurrend schlug ich nun danach und hörte daraufhin jemanden lachen. Erst da schlug ich die Augen auf und sah in Marcos grinsendes Gesicht. Ohne Vorwarnung hatte ich mich aufgesetzt und sprang ihn an, worauf wir ein wenig unsanft auf dem Boden landeten, doch Marco lachte nur und nahm mich in den Arm.

„Ich bin so froh das dir nichts schlimmes passiert ist“, sagte Marco leise. „Vater hat uns bereits erzählt was passiert ist!“

„Uns“, fragte ich ihn verwirrt.

„Dragon, Sado und einige anderen sind auch hier! Nachdem du verschwunden bist haben wir, Vater informiert und machten uns dann auf die Suche nach dir“, erklärte er mir. „Wenigsten wussten wir, nach deiner Auseinandersetzung mit der Marine wo wir dich ungefähr suchen mussten. Wie bist du überhaupt in den South Blue gekommen?“

„Wenn ich das wüsste wäre ich um einiges schlauer“, antwortete ich und sah zum Bett wo die drei Jungs trotz unseres Theater noch schliefen. „Was denkst du, soll ich sie wach machen, ich bin mir sicher sie würden gerne Sado wieder sehen.“

„Lass sie noch etwas schlafen, immerhin ist es noch sehr früh am Morgen“, meinte er grinsend und küsste mich. Wenig später hatte ich es irgendwie geschafft mich umzuziehen und machte mich zusammen mit Marco auf den Weg zu den anderen.

Kleid

Kaum waren wir auf das Deck getreten konnte man laute Stimmen, aus Richtung der Stadt hören. Sofort beschleunigten wir unseren Gang und sahen von Deck hinunter. Vor der Stadt standen Großvater meine Freunde aber auch ein verhüllter Dragon, mit Anhang. Whitebeard und Dragon schienen sich über irgendetwas zu streiten. Ohne zu zögern eilten wir zu den beiden.

„... es ist eure Schuld“, hörten wir Dragon sagen, als wir näher kamen.

„Was ist den los“, fragte ich sofort, als wir bei ihnen waren, doch die beiden sahen mich nur an. Einer schuldbewusst, der andere besorgt.

„Keines, sind deine Verletzungen wirklich von uns“, fragte mich Großvater, aber anstatt ihn zu antworten sah ich ihn erschrocken an. Wie hatte er es nur herausgefunden, hatten die Frauen ihn etwas erzählt, oder hatte Nick eins und eins zusammengezählt.

„Also sind sie wirklich an deinen Verletzungen schuld“, meinte Dragon wütend.

„Nicht an allen, außerdem können sie nichts dafür. Sie waren hypnotisiert“, verteidigte ich sie sofort.

„Wovon redet ihr“, fragte Marco ernst.

„Dein Käpt´n und dein Kameraden haben Clarissa verletzt“, antwortete Dragon wütend.

„Dafür hat einer deiner Leute versucht sie zu töten, immerhin ist bekannt das sie Teufelskräfte hat“, warf einer unser Kameraden ein, die sich hinter Großvater versammelten.

„Jetzt reicht es, verdammt noch Mal, wir sind hier doch nicht im Kindergarten“, brüllte ich im nächsten Moment wütend, worauf mich alle anwesenden mit großen Augen ansahen. „Keiner von euch kann etwas dafür, was passiert ist. Außerdem war es mein Fehler, dass ich beide Mal zu unaufmerksam gewesen bin... und wenn ihr euch trotzdem die Köpfe einschlagen wollt, werdet ihr meine unangenehme Seite kennen lernen.“

Whitebeard wollte etwas sagen, worauf ich ihn warnend ansah.

„Jetzt fang nicht an mit mir zu diskutieren, ansonsten werde ich den gesamten Alkohol am Bord ins Meer schütten“, fuhr ich ihn wütend an. Plötzlich legte mir jemand einen Arm um die Schulter und ich sah erstaunt in Corazons grinsendes Gesicht, von dem ich mich fragte woher er plötzlich gekommen war.

„Was regt dich den jetzt schon wieder so auf, das du eine Ausstrahlung hast, als wolltest du gleich einen Mord begehen“, fragte er mich grinsend.

„Frag nicht“, meinte ich seufzend

„Na dann kannst du ja mit kommen“, meinte er grinsend zu mir und sah dann zu Marco. „Ich entführe dann mal deine Frau, bekommst sie nachher wieder.“

Ehe einer von uns reagieren konnte, zog mich Cora mit sich. Er führte mich mitten in die Stadt, zu einen Laden, vor der einer der Frauen aus dem Wald stand. Bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte befand ich mich in einem Laden für Bekleidung und fühlte mich kurz darauf, als Abziehpuppe missbraucht. Ich zog unzählige Kleider, aber nur ein einziges gefiel mir wirklich. Es war ein eng anliegendes Kleid, das ärmellos war und mir bis zum Knie ging, aber dafür hatte es an der Seite ein Beinschlitz. Es war eisblau und hatte seitlich auf Brusthöhe einen feinen Drachen, ebenfalls in Blau gestickt. Kaum das ich mich im Spiegel sah, hatte ich mich schon in das Kleid verliebt.

„Du bist ja wirklich eine Frau“, meinte Cora grinsend, als ich aus der Umkleide trat.

„Du bist blöd“, entgegnete ich ihn beleidigt und wollte schon wieder in die Umkleide verschwinden, um das Kleid auszuziehen, als er meinen Arm ergriff und mich festhielt.

„Hey, so war das nicht gemeint,“ sagte er freundlich, zog mich zu sich und nahm mich vorsichtig in den Arm.

„Du siehst wunderschön in den Kleid aus und ich bin mir sicher das Marco sich sehr darüber freuen wird dich heute Abend so zu sehen“, sagte er freundlich. Verwirrt sah ich ihn an, doch er lachte nur.

„Das Dorf will dir zum Dank heute Abend eine Feier geben und da dachten die Jungs und ich wir machen euch einen schönen Abend. Immerhin hattet ihr in der vergangenen Zeit nicht fie Zeit für euch, immerhin seid ihr sehr eingebunden und es ist vie passiert“, meinte er.

„Danke Cora“, lachte ich und umarmte ihn dann selber.

„Nicht dafür Kleines“, erwiderte er. Kurz darauf bezahlte er das Kleid und zog mich dann weiter zu dem nächsten Laden. Dort bekam ich das volle Wellnessprogramm. Zum Abend hin kam mich Corazon, der zwischen durch gegangen war abholen.

„Beim Klabautermann, ich wusste hja das du hübsch bist, aber das übertrifft alles“, meinte Cora, kaum das er mich sah.

„Ich fühle mich aber etwas unwohl“, sagte ich unsicher und stand von dem Stuhl auf, auf dem ich gesäßen hatte.

„Brauchst du nicht und ich glaube bis ich dich bei Marco abgegeben habe, muss ich verdammt auf dich aufpassen“, lachte er. „Und wenn Ace mal in deinen alter ist wird er sich sicher vor Frauen nicht retten können.“

„Glaub ich nicht, er ist wie ein Hund. Einmal gebunden und ein Leben lang treu“, lächelte ich ihn an und verließ mit ihn zusammen das Gebäude. Schon von weiten konnte man die Feier hören.

„Da fällt mir etwas ein. Haben Ace und Ruffy, Sado schon getroffen“, fragte ich interessiert.

„Nein, sie haben bis vor kurzen geschlafen und würden es immer noch tun, wenn Thatch sie nicht geweckt hätte“, antwortete er mir. „Wie könnt ihr eigentlich ständig schlafen?“

„Wir schlafen einfach gerne vor, bei unseren Leben weiß man ja nie was es das nächste Mal möglich ist“, meinte ich amüsiert.

„Ach was, gib doch endlich zu das du eigentlich nur faul bist“, entgegnete er.

„Lass mich doch, du Tollpatsch“, sagte ich gespielt beleidigt, doch er lachte nur. Zusammen traten wir auf den Marktplatz und schlagartig wurde es totenstill. Angespannt sah ich mich um, drehte mich dann um und wollte wieder gehen, den die Aufmerksamkeit war mir unangenehm. Im nächsten Moment quietschte ich aber, da Corazon mich kurzerhand über seine Schulter warf. Er ging über den Marktplatz, blieb dann aber irgendwo stehen.

„Ich denke diese Dame hier gehört dir“, meinte Corazon und im nächsten Moment fand ich mich in Marcos Armen wieder.

„Ähm Hallo“, sagte ich unsicher und schloss die Augen als er mich liebevoll küsste. Ich schloss die Augen, genoss den Moment und blendete die störenden Geräusche um und herum aus.

„Du siehst wunderschön aus“, flüsterte er mir ins Ohr. Ich wollte grade etwas entgegnen, als zwei laute Schreie erklangen. Marco stellte mich auf den Boden und wir sahen uns um. Nicht weit von uns sahen wir wie Ruffy und Ace, Sado niedergerungen hatte. Erst wirkte der Blonde sehr verwirrt, doch dann wirkte er überrascht und dann nannte er die Namen der beiden.

„Ich bin froh das sich die drei wiedergefunden haben“, sagte ich leise, während ich mich an Marco lehnte, der daraufhin einen Arm um mich legte.

„Das ist dein verdienst“, sagte er liebevoll. Wir setzten uns zusammen, zu den anderen Kommandanten und Großvater. Alle Anwesenden lächelten mich stolz an.

„Ich kann gar nicht glauben, dass du dein versprechen eingehalten hast“, sagte Vista mit stolzer Stimme.

„Ich habe es euch doch versprochen, auch wenn ich es erst jetzt einlösen konnte“, erwiderte ich freundlich. „Auch wenn ich einen kleinen Schubs gebracht habe.“

„Na ja, wir sollten uns vielleicht angewöhnen, hin und wieder ein wenig Rücksicht auf dich zu nehmen“, sagte Thatch. „Auch wenn wir es gerne vergessen, bist du immer noch eine Frau.“

„Das ist lieb von euch“, sagte ich, stand auf ging zu ihn und umarmte ihn. Er erwiderte die Umarmung, achtete dabei aber nicht an meine Verbände zu kommen.

„Kleines, bitte sag uns wenn dir alles zu viel wird“, sagte Whitebeard ernst.

„Werde ich, aber das kann es kaum, schließlich seid ihr meine Familie und ich bin auf der Moby Dick zu Hause“, sagte ich mit Tränen in den Augen. „Ihr habt mich auf dieser Insel eingesammelt, mich aufgenommen und mich zu einen Teil von euch gemacht. Nicht kann mich dauerhaft von euch trennen.“

„Und wir werden dich nicht mehr gehen lassen“, sagte Marco. Er war hinter mich getreten und nahm mich von hinten in den Arm. „Du gehörst zu uns. Nichts und niemand wird etwas daran ändern.“

„Danke“, sagte ich drehte mich zu ihn um, legte meine Arm um seinen Hals, küsste ihn und sagte dann das erste Mal, so laut, das es auch andere mit bekamen. „Ich liebe dich, mein Phönix!“

„Ich dich auch“, entgegnete er und küsste mich. Was mich aber dann zum lachen brachte war, das die anderen beschämt zur Seite sahen, selbst Großvater. Aber bevor ich sie damit aufziehen konnte, erklang Musik.

„Möchtest du tanzen“, fragte mich Marco grinsend.

„Ich kann nicht tanzen“, antwortete ich ihn unsicher.

„Das wird schon“, sagte er, zog mich zu einer freien Stelle, auf der schon einige wenige Paar tanzten und wenig später begannen wir. Sicher führte er mich und ich genoss es. Alle Probleme waren für den Moment vergessen.

„Ich denke, da möchten noch andere mit dir“, sagte Marco nach einigen Tänzen, während er sich von mir trennte. So tanzte ich nach und nach mit den Jungs, Großvater, was wirklich witzig aussah, mit Corazon und selbst Dragon, forderte mich zum Tanz auf.

„Du siehst nun wirklich wie ein Prinzessin aus“, sagte er, während des Tanzes.

„Ich bin aber keine Prinzessin, sondern eine gewöhnliche Piraten“, entgegnete ich ihn.

„Liebes, du bist alles andere, aber nicht eine gewöhnliche Piratin“, sagte er und in der seiner Stimme klang etwas wie stolz. „Du bietest einige der stärksten Männer der Grand Line die Stirn. Nimmst es alleine mit starken Gegnern auf, hast die Brüder wieder vereint und hast mir ermöglicht meinen Sohn zu sehen!“

„Hast du den schon mit ihn geredet“, fragte ich ihn.

„Nein“, antwortete er, worauf ich seine Hand fasst, ihn anlächelte und ihn mit mir zog. Ich ging mit ihn zu den vier Jungs.

„Ruffy, ich möchte dir jemand vorstellen“, sagte ich, um auf uns aufmerksam zu machen. Fragend sahen die Vier Jungs zu und auf.

„Ruffy, das hier ist Dragon, dein Vater“, sagte ich.

„Hallo Ruffy“, kam es, von den sonst zu selbstsicheren Revolutionär. Ruffy sah ihn einfach nur mit großen Augen an.

„Ace, Law, Sado, kommt wir lassen die beiden etwas alleine, sie haben sich sicher viel zu erzählen“, sagte ich, während ich Dragon los ließ. Sofort standen die drei auf und begleiteten mich.

„Geht Ruffy jetzt“; fragte mich zu meinen erstaunen Law.

„Nein, eine Sorge, er bleibt bei uns“, antwortete ich ihn freundlich.

„Woher willst du das wissen“, meinte Ace, worauf ich stehen blieb und mich vor Ace kniete.

„Ace, wir sind eine Familie und nichts und niemand wird uns trennen. Selbst wenn wir irgendwann einmal entschließen sollten verschiedene Wege zu gehen, werden wir trotzdem immer vereint sein“, sagte ich sanft und legte eine Hand auf seine Brust. „Wir sind doch Geschwister. Du, Law, Sado, Ruffy und ich, wir werden immer im Herzen vereint sein. Du bist nicht alleine, das wirst du nie wieder sein, das verspreche ich dir.“

„Und wir versprechen es dir ebenfalls“; erklang nun Marcos Stimme hinter mir. Erstaunt sah ich auf und sah dort, ihn, Thatch Vista, Jozu, Izou und Drake stehen.

„Danke“, sagte Ace leise und man sah ihn an das er sich nur schwer die Tränen zurück halten konnte.

„Ace lass es raus. Schwächer zu zeigen ist auch eine Form von Stärke“, sagte ich liebevoll zu ihn und lachte leise, als er mich umarmte. Nach dem er sich beruhigt hatte waren wir wieder zu Großvater gegangen und eine Stunde später waren die drei eingeschlafen. Sachte deckte ich die drei mit einer geborgten Decke zu. Danach lehnte ich mich an Marco und feierte weiter, bis ich dann irgendwann einfach einschlief.

Insel

Bevor ihr euch auf das neue Kapitel stürzt, habe ich eine ganz liebe Bitte an euch. Bitte steinigt mich nicht für den jetzigen Verlauf der Geschichte

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„Clarissa“, wurde ich, durch einen lauten Schrei, unsanft aus mein Schlaf gerissen. Binnen einer Sekunde war ich hell wach, hatte mich aufgesetzt und sah in Marcos aufgebrachtes Gesicht.

„Was ist den“, fragte ich ihn verpeilt.

„Wir sind nicht mehr im Dorf“, antwortete er mir, worauf ich mich aufmerksam umsah. Wir befanden uns auf einer wirtlich kleinen Insel. Hinter uns standen einige einsame Bäume und hinter ihnen konnte man schon die andere Seite der Insel erkennen.

„Wenn ich ihn in die Finger bekomme, bringe ich ihn um“, fing ich an zu fluchen.

„Was ist los und wie sind wir hier her gekommen“, fragte mich Marco.

„Das war mein Ziehvater, nur frage ich mich wieso ich dieses Mal nicht alleine durch die Zeit geschickt wurde und mich würde interessieren, wo wir nun sind“, antwortete ich ihn, stand auf und sah mich aufmerksam auf der Insel um. Marco tat es mir gleich, doch wir fanden, außer ein paar Kokosnüsse nichts.

„Und was jetzt“, fragte ich Marco nach unser erfolglosen Erkundungstour.

„Ich kann mich als Phönix etwas in der Umgebung umsehen“, schlug er vor und ich stimmte zu. Er gab mir einen liebevollen Kuss, verwandelte sich in einen Phönix und hob mit einen kräftigen Flügelschlag in die Luft. Ich sah ihn nach bis er nur noch ein kleiner Punkt war, setzte mich dann an den Stand und zog meine Sandalen aus. Nachdenklich sah ich den Wellen zu, wie sie ans Ufer schlugen und zupfte mir dabei, die Haarnadeln aus der Frisur bis meine Haare auf den Rücken fielen. Mittlerweile war nur das untere drittel noch blau, da ich nicht dazu gekommen war sie mir nachzufärben und irgendwie mochte ich sie sogar wie sie waren.
 

Irgendwann fing es an dunkel zu werden, doch von Marco war eine Spur zu sehen, worauf ich töte Äste zusammen sammelte und mir ein kleines Feuer machte, um etwas Licht zu haben. Irgendwann schlief ich dann aus langweile ein, doch wieder störte mich jemand. Verschlafen öffnete ich meine Augen und sah in zwei paar Augen, die mir irgendwie bekannt vor kamen. Im nächsten Moment wurde mir aber bewusst das es nicht Marco war, worauf ich auf aufsprang und vor ihn zurück wisch. Hinter dem Mann, standen noch einige andere, von denen mir zwei bekannt vor kamen. Ungläubig sah ich den Mann an, der mir am nächsten stand.

„Gol D Roger“, fragte ich ungläubig, worauf er mich mit großen Augen ansah.

„Woher kennst du meinen Namen“, fragte er mich, doch ich antwortete ihn nicht. Stattdessen drehte ich mich um und stapfte einfach los, doch ich kam nicht weit. Jemand hielt mich am Handgelenk fest. Langsam drehte ich mich um und sah den rothaarigen mit einen eiskalten Blick an.

„Shanks, loslassen, oder du kannst deine Kronjuwelen, aus dem Magen eines Seekönigs fischen“, sagte ich mit mörderisch kalter Stimme. Shanks, der nicht älter, wie ich aussah, ließ mich schwer schluckend los und wisch einen Schritt vor mir zurück.

„Mädchen, wieso trägst du das Zeichen von Whitebeard“, fragte plötzlich Rayleigh und trat neben seinem Kapitän.

„Die Sache ist ein wenig Kompliziert. Ich bin mit jemanden anderes, in die Vergangenheit gereist... Na ja, in der Zukunft bin ich Teil der ersten Division und Ärztin auf dem Schiff, meines Großvaters“, meinte ich erschöpft und setzte meinen Hut auf, den ich trotz des Kleides auf den Rücken getragen hatte.

„Whitebeard ist dein Großvater“, fragte Roger fassungslos.

„Ich bin nicht mit ihn verwandt, er hat mich nur als seine Enkelin aufgenommen“, antwortete ich seufzend. „Mein Ziehvater hat es als ehemaliger Marinearzt nicht besonders gut aufgenommen, dass ich Piratin geworden bin und schickt mich nun regelmäßig in eine anderen Zeit. Er hofft es wohl so an ich heran zu kommen, um mich zu töten... Nach einigen hin und her bin ich dann bei Opi gelandet und geblieben!“

„Du nennt Whitebeard Opi“, fragte nun Rayleigh fassungslos.

„Ja, wieso auch nicht, die anderen nennen ihn ja auch Vater“, antwortete ich ihn grinsend.

„Wer bist du“, fragte ich Shanks fassungslos, worauf mein grinsen nur noch breiter wurde.

„Oh, Verzeihung“, antwortete ich amüsiert, verbeugte ich leicht und sagte dabei. „Gol D Clarissa zu euren Diensten.“

Wie erwartet sahen mich alle anwesenden fassungslos an. Rayleigh war der erste der seine Stimme wieder fand.

„Wie kann das sein“, fragte er.

„Na wie wohl. Du wirst doch sicher schon wissen wie Kinder gemacht werden Ray“; antwortete ich grinsend. „Auch wenn ihr mir vielleicht nicht glaubt, aber Roger ist mein Vater und um genau zu sein ist er sogar zweifacher Vater.“

„Zweifach“, fragte Roger leise, mit aschfahlen Gesicht.

„Mh, wir sind Zwillinge. Mein Bruder heißt Ace“, antwortete ich ihn während ich mich zusammen reißen musste um nicht laut los zu lachen

„Die kleine soll die Tochter von Käpt´n sein“, hörte ich einen Kerl mit Clownsnase leise sagen. Langsam ging ich an Shanks, meinen Vater und Rayleigh vorbei, zu den Kerl und packte ihn am Kragen seines Oberteiles.

„Nenn mich nie wieder kleines, ansonsten wirst du dir wünschen mir niemals begegnet zu sein! Haben wir uns verstanden“, sagte ich leise. Er sah mich nur an, doch ich ließ ihn irgendwann los und drehte mich zu den anderen um.

„Du bist gruselig“, meinte Shanks.

„Das haben mir schon einige gesagt“, entgegnete ich schulterzuckend, aber sah besorgt zum Meer. Marco war immer noch nicht zu sehen und so langsam machte ich mir Sorgen.

„Was hast du“, fragte mich mein Vater freundlich.

„Ich mach mir Sorgen. Marco, er hat von der Phönixfrucht gegessen, ist vor einiger Zeit los geflogen, um sich umzusehen, aber er ist immer noch nicht zurück“, antwortete ich ihn.

„Ich bin mir sicher das es ihn gut geht“, meinte er und legte eine Hand auf meinen Hut. Erstaunt sah ich zu ihn auf und bei seinem warmen lächeln wurde mir warm ums Herz.

„Es ist vielleicht ein wenig unverschämt, aber habt ihr etwas zu futtern. Ich habe seid gestern Abend nichts mehr gegessen“, fragte ich ihn und wurde rot, als er anfing zu lachen. Kurz darauf gab er Befehle und die Jungs holten Essen und Trinken von der Oro Jackson. Wenig später brieten wir Fleisch an Feuer, aber ich sah immer wieder zum Meer, bis ich irgendwann ein blaues Licht am Horizont sah. Sofort sprang ich auf und lief bis mir Wasser, bis zu den Knöcheln ging. Ich fühlte mich zwar augenblicklich schwächer, doch es war mir egal. Kaum war Marco gelandet und hatte sich zurück verwandelt, fiel ich ihn schon um den Hals, doch bevor ich ihn küssen konnte, wurde er von mir weggezogen.

„Was wird das“, fragte mein Vater in einem bedrohlichen Ton, während er Marco weiterhin hinten am Hemd fest hielt. Der Blonde sah nur Roger an, aber versuchte auch nicht von ihn los zu kommen.

„Na was wohl“, antwortete ich ihn patzig. „Und jetzt lass ihn los.“

„Du wirst ihn nicht näher als zwei Meter kommen“, meinte Roger wütend, aber ließ Marco los.

„Vergiss es und außerdem lasse ich mir von dir gar nichts sagen“, entgegnete ich ihn trotzig.

„Ich bin immer noch dein Vater und du tust was ich dir sagen!“

„Kannst du so was von knicken, ich lasse mir von niemanden etwas vorschreiben!“

Plötzlich fing es an zu donnern und die Wellen schlugen mit schäumender Gischt an den Strand, doch wir achteten nicht darauf. Wir funkelten uns nur gegenseitig wütend an, bis sich Ray einmischte.

„Ihr zwei solltet euch beruhigen“, sagte er ernst und wir sahen zu ihn. Erst jetzt bemerkten wir, das alle bis auf ihn und Marco bewusstlos waren.

„Waren wir das“, fragte ich die beiden erstaunt.

„Ja und ich bin wirklich erstaunt das du in deinem alter schon Königshaki beherrschst“, antwortete Rayleigh. Ich zuckte nur mit den Schultern, aber zuckte im nächsten Moment heftig zusammen. Ich spürte eine Hand, die vorsichtig über meine Narben, am Hals fuhr.

„Woher hast du die Narben, an deinen Hals und an deiner Schulter“, fragte mein Vater mit unterdrückter Wut.

„Das hat ihr ein Marineadmiral und ein Mann namens Doflamingo angetan“, antwortete Marco ihn, mit unterdrückter Wut, als ich stumm blieb. Schlagartig kamen die Bilder wieder und ich fing an zu zittern, im nächsten Moment nahm mich jemand in den Arm. Sofort klammerte ich mich an Marco.

„Sie war damals noch nicht mit unterwegs und vor kurzen ist sie Doflamingo wieder begegnet", hörte ich Marco sagen, während er mir beruhigend über den Rücken strich. „Sie hat bereits einiges durch gemacht, aber sie redet nicht oft darüber.“

„Was hat man mein Mädchen angetan“, fragte Roger besorgt.

„Ich kann es dir nicht sagen. Es ist Claras Entscheidung, ob sie bereit dafür ist es dir zu erzählen“, antwortete Marco ruhig. „Aber ich kann dir sagen das obwohl sie sehr stark ist, sehr unter dem erlebten leidet. Ihre Familie und ihre Freunde bedeuten ihr alles und trotz allen ist sie eine wirklich starke Frau.“

„Sie sagte sie wäre auf euren Schiff Ärztin, wie kann das sein, sie ist höchsten 18“, kam es von Rayleigh.

„Der Mann der sie aufzog war Arzt und sie lernte sehr viel, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie ist eine hervorragende Ärztin und sie hat schon vielen mit ihren wissen sehr geholfen“, sagte er. „Mittlerweile wagt es sich niemand mehr auf den Schiff ihr zu widersprechen, wenn sie ärztliche Anweisungen gibt, selbst wir Kommandanten nicht!“

Wir setzten uns an das Lagerfeuer und Marco zog mich auf seinen Schoss, um die Umarmung nicht zu unterbrechen. Ich schmiegte mich an ihn und schloss die Augen, während ich der Unterhaltung der drei lauscht.

„Wie meinst du das“, fragte Roger interessiert.

„Sie bekommt dann diesen gruseligen Blick und redet in einen kalten Ton, der keine Widerworte duldet. Aber sie hat auch schon Leute am Ohr gepackt und sie hinter sich her zur Krankenstation gezogen“; antwortete Marco ihn. Bei der Erinnerung daran musste ich leicht schmunzeln. „Vor einiger Zeit hat Shanks sie wütend gemacht, als er vorbei gekommen ist, worauf sie ihn angedroht hat ihn auf zu schneiden und sie hat ihn wohl gedroht bewusstlos über Bord zu schmeißen.“

„Sie sieht so zerbrechlich aus, aber sie scheint zu wissen wie sie sich durchsetzt“, lachte Rayleigh.

„Sie ist einzigartig und selbst Vater weißt sie hin und wieder in seine Schranken. Vor kurzen hat er sie zu seine Nachfolgerin gemacht“, erzählte Marco stolz.

„Das würde ich zu gerne sehen“, hörte ich meinen Vater sagen, bevor ich wegdämmerte.

Essensschlacht

Am nächsten Mittag befanden wir uns auf der Oro Jackson und segelten über das Meer. Ich hatte mich nach dem wir an Bord gegangen waren, in eine ruhige Ecke verzogen und war seid dem nicht mehr heraus gekommen. Aber wie sollte es auch anders sein, gönnte man mir nicht lange die Ruhe.

„Ist alles in Ordnung“, fragt mein Vater freundlich.

„Ich vermisse die anderen“, antwortete ich ihn und sah ihn dabei an. „Ich wollte dich immer kennenlernen, aber jetzt vermisse ich die andere.“

„Ich kann dich sehr gut verstehen, Clarissa“, sagte er, ging auf mich zu und nahm mich zögerlich in den Arm. Ich erwiderte seine Umarmung und fühlte mich so wohl.

„Süße, ich möchte dich gerne fragen“, sagte er irgendwann, worauf ich zu ihn hoch sah, da er wie Ace fasst ein Kopf größer, wie ich war. „Wieso bist du bei Zieheltern aufgewachsen und wieso bist du auf Whitebeards Schiff. Wieso bist du nicht mit mir und der Mannschaft unterwegs.“

„Du wurdest noch vor unserer Geburt von der Marine hingerichtet“, sagte ich unsicher. „Du hast dich ihnen wohl aufgerichtet um, Ace und mich zu beschützen. Ace wurde von Garb aufgezogen, aber ich wuchs bei meinen Ziehvater auf, da ich als Kind sehr kränklich war. Ich erfuhr erst von euch, als ich das erste Mal durch die Zeit geschickt würde und in dieser Zeit war Ace tot. Sie richteten ihn öffentlich hin, da er dein Sohn war. In einer anderen Zeitebene rettet ich ihn!“

„All so konnte ich euch nicht beschützen“, sagte er schuldbewusst.

„Es ist nicht deine Schuld, Dad“, murmelte ich leise. „Du hast es getan um uns zu beschützen und keiner konnte wissen was passieren würde. Es sind viele Dinge passiert und nicht alle war Schlecht. Ich habe Marco, die Jungs, meine Brüder und Raphael!“

„Wer ist Raphael“, fragte er mich verwirrt.

„Mein Sohn“, antwortete ich ihn stolz.

„Ich bin Großvater... ist etwa Marco der Vater?“

„Nein, Law mein ehemaliger Käpt´n ist sein Vater. Er ist jetzt ein halbes Jahr alt, doch er wächst nicht bei mir auf, da es zu gefährlich für ihn wäre“, sagte ich traurig. „Rayleigh hat sich nach seinem Tot zur ruhe gesetzt und ich bat ihn darum Raphael aufzuziehen.“

„All so musstest auch du eine schwere Entscheidung treffen um dein Kind zu beschützen und ich war nicht da um dir beizustehen“, meinte er schuldbewusst.

„Es ist nicht deine Schuld und soll ich dir etwas sagen, bei jeder Zeitreise kann ich die Zukunft ändern“, entgegnete ich ihn. „Wenn der alte mir nicht diese Wort an den Kopf geworfen hätte, würde ich glauben, er tut das alles, um die Zukunft in andere Bahnen zu lenken.“

„Vielleicht tut er ja genau das. Ich finde es schon immer seltsam das du jedes Mal wenn du durch die Zeit reist, auf bekannte Gesichter triffst“, kam es nachdenklich von meinem Vater. „Die Grand Line ist riesig und er hätte dich auch geradewegs nach Impel Down schaffen können!“

„So habe ich das noch nie gesehen“, meinte ich nachdenklich. „Aber wieso hat er dann dafür gesorgt das ich einen Steckbrief bekomme.“

„Das kann ich dir auch nicht sagen“, seufzte er.

„Ist im Moment ja auch egal“, meinte ich. „Was anderes hättet ihr vielleicht irgendwelche Klamotten für mich, ist irgendwie unpraktisch mit den Kleid.“

Er nickte nur grinsend und bedeute mir ihn zu folgen. Er ging mit mir unter Deck, in seine Kajüte. Dort ging er zum Kleiderschrank und wühlte eine ganze Zeit darin herum, bis er einige ältere Sachen heraus gesucht hatte.

„Tut mir Leid, etwas anderes habe ich nicht“, meinte er.

„Macht nicht, darf ich sie etwas zerschneiden, oder brauchst du sie wieder“, entgegnete ich freundlich.

„Mach ruhig“, antwortete er sofort und reichte mir sogar ein Messer. Grinsend machte ich mich daran die Sachen ein wenig zu bearbeiten. Die Hose schnitt ich ab, so das sie mir nun mit zum Knie ging und das Shirt schnitt ich ein, so das ich es knoten konnte. Es war nun Bauchfrei.

„Mir scheint das du das nicht zum ersten Mal gemacht hast“, meinte meine Vater.

„Habe ich auch nicht“, entgegnete ich grinsend. Kurz darauf machten wir uns auf zum Mittagessen und wie sollte es anders sein ging es dort genauso zu, wie auf der Moby Dick. Rayleigh war noch nicht da und da hatten die Jungs beschlossen eine Essendschlacht zu starten.

„Machen die das häufiger“, fragte ich meinen Vater, der von seine Mannschaft noch nicht bemerkt worden war.

„Eigentlich nicht“, antwortete er und sah sich das bereits entstanden Chaos an.

„Darf ich sie zur Ordnung rufen“, fragte ich ihn grinsend. Er nickte zögerlich, worauf ich anfing teuflisch anfing zu grinsen. Ich ließ ein rotes Feuer in meiner Hand erscheinen und flambierte jeden einzelnen der Jungs den Hintern. Sofort fingen sie an laut zu schreien und löschten auf verschiedensten Weisen ihre Hosen. Er als Roger, wegen dieses Schauspiels anfing zu lachen, wurden sie auf uns aufmerksam.

„Leute, ihr werdet jetzt diesen Saustall aufräumen und wehe man finden in einer Stunde auch noch irgendwo etwas zu essen“, sagte ich mit verschränkten Armen.

„Was ist den hier los“, fragte jemand hinter uns und als wir uns umdrehten, sahen wir die beiden Vize.

„Sie sind aus der Reihe getanzt und haben den Raum umgestaltet, da hat Clarissa aufgeräumt“, antwortete Roger grinsend.

„Wie hat sie den das gemacht“, fragte Ray verwundert und sah mich mit handtellergroßen Augen, als ich meine Hand wieder brennen ließ.
 

Einige Zeit später saß ich mit einigen der Jungs mitten auf den Deck und spielte mit ihnen Karten. Seit meine Zeit auf der Death war ich ziemlich gut, den dort hatte ich immer mal wieder mit Shachi und Pinguin gespielt. Nach einer Stunde hatte ich sie um einiges ihres Geldes erleichtert, doch sie wollten immer weiter spielen. Doch irgendwann griff mir eine Person über die Schulter, worauf ich erstaunt aufsah.

„Hast du endlich mal wieder neue Opfer gefunden“, fragte mich Marco grinsend und sah sich mein Blatt an.

„Ja, ihr wolltet mit mir ja nicht mehr spielen“, antwortete ich ihn grinsend.

„Du weißt auch genau wieso“, entgegnete er, als ich dann auf.

„Ihr seid einfach nur blöd, nur weil ich ständig gewinne. Ich kann doch nichts dafür wenn ihr alle so schlecht seid“, warf ich ihn mit verschränkten Armen entgegen.

„Du wirst langsam frech“, sagte er nun.

„Nein, ich war schon immer so“, entgegnete ich grinsend.

„Dir tut scheinbar die viele Freizeit nicht gut“, sagte er mit einen lächeln, dass bei mir die Alarmglocken Leuten ließ. Ganz langsam drehte ich mich um und fing dann an zu rennen, doch was hatte ich auch anderes erwartet. Er hatte mich blitzschnell eingefangen und hielt mich fest, in dem er beide Arme um meinen Bauch geschlungen hatte.

„Marco weißt du das ich dich liebe“, fragte ich ihn leise,

„Ich dich auch, aber trotzdem wirst du mit mir trainieren“, flüsterte er mir ins Ohr und küsste flüchtig meinen Hals. „Keine Teufelskräfte und kein Haki.“

„Ist ja gut, du lässt mich eh nicht vorher gehen“, seufzte ich, worauf er mich los ließ. Blitzschnell drehte ich mich um und griff ihn an, doch er wehrte meinen Angriff mit einen grinsen auf den Lippen an. Daraufhin wurde ich wütend und ich griff ihn immer schneller an, weswegen er gezwungen war sich nun ernsthaft zu verteidigen und selber anzugreifen. So ging es eine ganze Zeit hin und her und es machte uns sogar Spaß. Ich wisch einen seiner Tritten aus und prahlte dabei gegen jemand. Erstaunt drehte ich mich um und sah in das Gesicht meines Vaters, der nicht grade sehr begeistert aussah.

„Äh, Hey“, meinte ich und entfernte mich zwei Schritte von ihn, bis ich neben Marco stehen blieb. Dieser lieferte sich mit Roger ein Blickduell.

„Ihr beiden seht aus wie wilde Wölfe, die sich gleich an die Kehle springen“, sagte ich unsicher. Plötzlich legte Marco mir einen Arm um die Hüfte und zog mich näher zu sich, worauf von meinem Vater ein knurrendes Geräusch kam.

„Ich habe dir schon einmal gesagt, lass deine Finger von meiner Tochter“, sagte Roger wütend, worauf ich leise zu seufzen anfing. Und was hatte ich anderes erwartet, war Marco in dieser Situation wie jeder anderen Mann auch.

„Das werde ich auf keinen Fall tun“, meinte Marco. Daraufhin ging mein Vater auf und zu und wollte nach meinem Arm greifen, doch Marco schlug seinen Hand weg. Bevor einer der beiden noch auf irgendeine Art und Weise reagieren konnten, hatte ich die beiden schon an ihren Ohren gepackt und zog sie auf meine Augenhöhe.

„Ihr zwei werdet euch gefälligst vertragen, ansonsten werde ich euch drei Tage lang zusammenketten und in einer der Abstellkammern sperren“, sagte ich leise zu ihnen. „Und nun zu dir Roger, ich kann ja verstehen das du mich beschützen willst, aber du kannst mir nicht vorschreibe wenn ich liebe.“

„Aber wieso grade ihn“, fragte ich Roger, aols ich ihn los ließ und er sich sein Ohr rieb.

„Dad, es ist einfach so passiert und sei mal ehrlich, dir ist eigentlich kein Mann gut genug“, antwortete ich ihn lächelnd.

„Du hast ja Recht“, seufzte er.

„Versucht euch wenigstens etwas besser kennen zu lernen“, meinte ich zu den beiden. „Ich verlange ja nicht das ihr Freunde werdet, aber bitte vertragt euch, wenigsten für ich.“

„Ist ja gut“, sagten nun beide gleichzeitig.

„So ist brav“, lachte ich nun, klopfte beiden auf die Schulter und ging dann unter Deck, in die Kombüse. Diese glänzte schon fasst, was mich grinsen ließ. Leise vor mich hin singend machte ich mich daran mir einen Tee zu kochen und machte mir eine Kleinigkeit zu essen. Damit setzte ich mich an einen der Tische und genoss ein wenig die ungewohnte Ruhe, die ich aber nicht lange genießen konnte. Etwa fünf Minuten nachdem ich mich gesetzt hatte, hörte ich Schritte hinter mir. Der Stuhl neben mir wurde weggezogen und die Person setzte sich. Erst jetzt sah ich von meiner Tasse auf und sah auf die Person an. Es war Rayleigh.

„Wie geht es dir“, fragte er ich freundlich.

„Bin ein wenig durcheinander, aber ich vermisse auch meine Brüder und meine Freunde“, antwortete ich ihn.

„Das kann ich gut verstehen“, meinte er ernst. „Und wie stehst du zu deinen Vater?“

„Ich fühle ich in seiner Nähe immer etwas unsicher. Verstehe ich nicht falsch, seid dem ich erfahren habe wer wirklich mein Vater ist, wollte ich ihn kennen lernen. Aber ich weis nicht so Recht worüber ich mich mit ihn unterhalten soll.“

„Also bis jetzt scheinst du dich doch ziemlich gut mit ihn auszukommen“, sagte er grinsend.

„Trotzdem...“

„Kleines, ich weiß ja das du einiges durchgemacht hast und das die Sache mit deiner Kindheit blöd gelaufen ist, aber gib ihn wenigsten eine Chance“, fiel er ir ins Wort. „Die Sache ist für ihn auch nicht einfach. Du bist aus heiteren Himmel aufgetaucht und erzählst uns das du seine Tochter aus der Zukunft bist.“

„Wieso glaubt ihr uns eigentlich“, fragte ich verwirrt.

„Du bist deinen Vater in vielerlei Hinsichten sehr ähnlich, Clarissa“, antwortete er mir. „Und eins muss ich dir lassen du hast alle hier auf dem Schiff wirklich gut im Griff, dass muss dir erst einer nachmachen.“

„Habe ein wenig Übung“, antwortete ich ihn grinsend. „Und übrigens, Freunde nennen mich Clara.“

„Na dann, was hat die junge Dame in der näheren Zukunft vor“, fragte er lächelnd.

„Das was jeder Pirat tut. Sehen wo der Wind und die Wellen einen hintragen“, antwortete ich ihn lachend.

Ziehvater

So eine paar Wort, bevor es weiter geht. In diesen Kapitel werde ich einige Fragen beantworten und ich hoffe das euch gefällt.

Ach und vielen Dank für die lieben Worte von euch

LG
 

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In den nächsten Wochen lernte ich meine Vater und seine Familie immer besser kennen, aber ich machte mir deutliche Sorgen um Marco. Zwar vermisste auch ich die anderen, doch er deutlich mehr. Er hatte mir einmal erzählt das er schon als Kind auf die Moby Dick gekommen war und dort aufgewachsen war. Oft saß er alleine irgendwo am Deck und starrte einfach Stunden lang auf das Meer.
 

Wieder saß er auf einem Fass und sah auf das Meer, worauf ich von hinten an ihn heran trat und nahm ich in den Arm. Schweigend küsste ich seinen Nacken und legte dann meinen Kopf auf seine Schulter

„Es tut mir Leid, ohne mich würdest du nicht hier sitzen müssen“, sagte ich nach einigen Momenten des Schweigen.

„Es ist doch nicht deine Schuld“, sagte er sofort aufgebracht, drehte sich leicht und sah ich an.

„Doch, ohne mich hättet ihr deutlich weniger Probleme und nur weil ich mich für diesen Weg entschieden habe, macht jetzt die Marine vermehrt auf euch jagt“, entgegnete ich leise.

„Es war unsere freie Entscheidung, dich mitzunehmen und wirklich jeder auf dem Schiff steht hinter dir. Auch uns sind die Machenschaften der Marien und der Weltregierung aufgefallen, aber der unterschied ist, niemand von uns wäre auf die Idee gekommen, es so ändern zu wohlen“, sagte er und zog mich auf seinen Schoss. „Großvater liebt dich als seine Enkelin, die anderen als ihre Schwester und ich liebe dich als die wundervoll junge Frau, die du bist. Du hast Ren gerettet, ohne dich würde er wahrscheinlich nicht mehr leben und auch Corazon hast du gerettet. Die hast du deine Brüder zusammengeführt und selbst Law hast du selbstlos, als solchen aufgenommen, obwohl er dich an deiner Vergangenheit erinnert. Obwohl du so viel durchgemacht hast und schon einige Male aus deinem zu Hause gerissen wurdest, versuchst du das beste daraus zu machen.“

„Was sollte ich den sonst machen. Einfach aufzugeben ist nichts für mich“, sagte ich. Er grinste daraufhin und küsste ich liebevoll.

„Du bist eben durch und durch eine Whitebeardpiratin, Gol D Clarissa“, flüsterte er mir ins Ohr.

„Das will ich jetzt nicht gehört haben“, erklang die Stimme meines Vaters.

„Ach komm schon Dad, friedlich sein“, meinte ich freundlich zu ihn.

„Ist ja gut, aber um zu euren Thema eben zu kommen, Whitebeard kommt auf uns zu“, entgegnete er und zeigte über seine Schulter. Sofort waren wir beide aufgesprungen und sahen in die Richtung. Gar nicht weit von uns entfernt konnte man die Moby Dick erkennen.

„Und was jetzt“, fragte ich unsicher.

„Haltet euch erst einmal im Hintergrund, mal sehen was er überhaupt will“, antwortete Roger. Wir nickten nur schweigend und traten in den Hintergrund, wo an uns nicht sofort sehen konnte, wir aber das Deck einsehen konnten. Auf beiden Schiffen hatten sich die Mannschaften versammelt und beide Kapitäne waren an die Reling getreten.

„Was willst du Whitebeard“, fragte mein Vater.

„Stimmt es das du zwei Gäste auf deinem Schiff hast“, fragte Whitebeard, anstatt zu antworten. Ich sah mich indessen auf dem Schiff meines Großvaters, als mir jemand ins Auge fiel. Ich fixierte die Person einige Momente und dann rannte ich schon los. Ich hörte Marco meinen Namen rufen, doch da war ich schon auf der Moby Dick, sprang und schlug mit aller Kraft zu. Ich schlug immer wieder mit aller Kraft zu, bis man mich gewaltsam wegzog.

„Clarissa, beruhige dich“, kam es angestrengt von Marco, der Probleme hatte mich festzuhalten, weil ich ich nach Leibeskräften wehrte. Ich dachte nicht nach, den das einzige was ich im Moment wollte war diesen Mann das zurückzahlen, was er mir, Marco und meiner Familie angetan hatte.

Auf einmal legte sich einen Hand auf die Augen und ich hielt nun notgedrungen still.

„Roger, was hat das zu bedeuten“, dröhnte Whitebeards Stimme über das Deck.

„Darf ich vorstellen, meine Tochter Clarissa und wie es mir scheint ich sie sehr schlecht auf den Mann zu sprechen“, entgegnete Roger ernst. „Es ist ihre Art ohne Grund auf Personen los zu gehen.“

„Seid wann hast du eine Tochter“, fragte Whitebeard. In dem Moment man Marco die Hand von meinen Augen und kaum das ich meinen Ziehvater sah, der benommen am Boden saß, versuchte ich wieder los zu kommen. Auf einmal fand ich mich über einer Schulter wieder und schnell erkannte ich wer diese Person war. Ich fing an heftig zu fluchen da er ich so festhielt, das ich ich absolut nicht mehr bewegen konnte. Rayleigh brachte mich kurzerhand zurück auf die Oro Jackson und ließ mich erst in Marco und meinen Zimmer wieder runter.

„Was war da grade wieder los“, fragte er mich sofort.

„Das ist mein Ziehvater, der Mann der an dieser ganzen Situation schuld ist“, antwortete ich ihn, nun den Tränen na. Fassungslos sah mich nun Rayleigh an, doch bevor einer von uns noch ein Wort sagen konnte, ging ein heftiger Ruck durch das Schiff. Das Holz gab bedrohlich knarrende Geräusche von sich, die uns zusammen zucken ließen. Wir sahen uns an und liefen im nächsten Moment auch schon los, zurück an Deck. Von dort aus sahen wir wie ein Vater, Whitebeard gegenüberstand und beide sich leise zu streiten schienen. Ich ging zu Marco der nicht weit von den beiden stand.

„Was haben die beiden“, fragte ich, aber ließ dabei die beiden Männer nicht aus den Augen.

„Scheinbar, ist dein Ziehvater, zu Vater gegangen und bat ihn um Hilfe, um dich zu finden“, antwortete er mir. „So wie ich es verstanden habe, hat er Vater erzählt das er dir nie etwas böses wollte und das alles nur getan hat, damit du die Zukunft änderst!“

„Und das soll ihn irgendjemand glauben“, meinte ich abfällig und ging zu den beiden, die aussahen, als würden sie sich jeden Moment gegenseitig an die Kehle gehen.

„Schon einmal von dem Sprichwort gehört, der klügere gibt nach“, fragte ich die beiden.

„Was fällt dir ein“, kam es daraufhin wütend von Whitebeard.

„Whitebeard, streiten bring keinen von uns weiter“, sagte ich ruhig zu ihn.

„Stimmt es das du Rogers Tochter bist und das du in der Zukunft Teil meiner Mannschaft bist“, fragte Whitebeard ich. „Wie kann es sein das dich ein deutlich älterer Marco begleitet.“

Ich sagte den beiden das wir und besser setzten sollten und fing dann an ihn alles zu erklären, seid ich bei Björn von Bord gegangen war. Auch Marco hatte sich zu uns gesellt und hatte gelegentlich, meine Erzählung ergänzt. Wir redete Stundenlang mit ihnen, bis die Sonne langsam anfing unter zu gehen.

„Es ist kaum zu glauben, was ihr da erzählt“, meinte Whitebeard lächelnd.

„Das glaube ich, aber wieso lässt du einen ehemaligen Marinearzt mit dir reisen“, entgegnete Roger.

„Das hat er nicht gesagt. Er kam auf der letzten Insel zu mir und sagte mir, das er seine Ziehtochter finden muss. Er erzählte mir das er dich durch die Zeit reisen ließ, damit du die Zukunft änderst. Aber sein anderes Ich, aus einer anderen Zeit hatte etwas dagegen“, erklärte Whitebeard.

„Okay nur um sicher zu gehen das ich nichts falsch verstanden habe. Er behauptet es gibt zwei von ihn, einer der mir ans Leder will und einer der nach seine Aussage will das ich die Zukunft ändere“, zählte ich auf, worauf Whitebeard nickte. „Hat er auch gesagt weswegen ich die Zukunft ändern soll, schließlich kann niemand sagen welche Auswirkungen eine Änderung hat.“

„Darüber hat er nichts gesagt“, einte Whitebeard. Nachdenklich sah ich ihn einen Moment an und sah ich dann nach einem Ziehvater um, der einige Meter entfernt von uns stand. Er sah sehr unsicher aus und hatte bereits ein übles Feilschen im Gesicht. Langsam ging ich auf ihn zu und blieb zwei Meter vor ihn stehen.

„Hast du einen Beweis, für deine Behauptungen“, fragte ich ihn feindselig.

„Hast du dich nie gefragt wieso du immer in der Nähe von Freunden gelandet bist“, antwortete er mir. „Ich musste es immer wieder tun, den ein anderes ich stand jedes Mal davor dich aufzuspüren und er hätte nicht davor zurück geschreckt dich hinrichten zu lassen.“

„Und wer sagt mir das es, wie du sagt einen zweiten wie dich gibt und das du nicht ein geschmackloses Spiel spielst“, fragte ich ihn.

„Clarissa, auch wenn du es mir nicht glaubst, ich habe immer nur das beste für dich gewollt, auch wenn ich einsehen musste, das es nicht der beste Weg war“, sagte er. „Er wollte ich dich, Zack und Phil wirklich zur Marine schicken, aber das erfuhr ich, bei einer reise davon was sie deinen Bruder angetan haben. Ich fing an nachzudenken. Ich wollte dir nach deiner Segelreise alles erklären, doch du warst plötzlich verschwunden. Deine Mutter ist vor sorge fasst gestorben und ich weiß nicht wieso, aber ich suchte bei Garb Hilfe. Von ihn erfuhr ich dann das du eine Piratenmannschaft beigetreten. Zu diesen Zeitpunkt traf ich auch mein anderes ich und konnte grade noch so verhindern, dass er dich nach Impel Down bringt.“

„Deswegen konnten sie sich nicht mehr an mich erinnern“, sagte ich verstehend. „Und wie bin ich an eine Teufelskräfte gekommen?“

„Du hast sie, mit vier in meinen Büro gefunden. Ich hatte sie seid ich bei der Marine gewesen bin und ich dachte ich hätte sie gut genug versteckt“, sagte er nun amüsiert. „Du hast wohl deinen Teddy gesucht, den du bei spielen bei mir vergessen hast und hast dabei die Zwillingsteufelsfrucht gefunden. Ich dachte ich hätte sie gut genug versteckt und wenn dein Zwillingsbruder nicht seine Frucht gegessen hätte, wäre auch nie etwas passiert.“

„Aber wieso hatte ich bei euch nie Teufelskräfte“, fragte ich verwirrt und sah erschrocken über die Schulter, als man mir eine Hand auf die Schulter legte. Es war ein Vater und hinter ihn standen Großvater, sowie Marco.

„Die Kette, mit den kleinen Wal. Sie war aus Seestein, es war nur so viel das deine Kräfte blockiert waren und du nicht geschwächt wurdest“, sagte er. Das erklärte einiges, den bei meinen unfreiwilligen Bad hatte ich meine Kette verloren, was ich aber erst viel später bemerkt hatte.

„Wenn es wahr ist was sie sagen, wieso kommen sie dann erst jetzt zu ihr“, fragte mein Vater ernst, während er beschützen einen Arm um mich legte.

„Ich konnte nicht, den wenn die Marine davon erfahren hätte, wäre ich an keine weiteren Informationen gekommen“, antwortete er. „Und ich bin hier um euch beide, wenn ihr es den wollt zurück zu schicken, schließlich solltest du nicht all zu weit weg von deinen Sohn sein Clarissa.“

„Du weißt von Raphael“, fragte ich ihn erschrocken.

„Ich ja, aber er nicht“, antwortete er mit einem stolzen lächeln. „Er ist ein wundervoller Junge, obwohl ich immer noch nicht verstehen kann, was du an diesen Trafalgar gefunden hast!“

„Das tut wohl keiner, außer sie“, warf Marco ein.

„Dieser Mann ist ein egozentrischer, sadistischer Mistkerl“, wetterte mein Ziehvater los. „Als ich mitbekommen habe, das er meiner kleinen weh getan hat, hätte ich ihn am liebsten im Meer versenkt.“

Nun fragte mein leiblicher Vater nach was er meinte und zehn Minuten später, hatten sich alle vier Männer gegen Law verschworen. Dabei beachtete mich keiner von ihnen, weswegen ich mich unter das Deck der Oro Jackson verzog, wo ich aus langweile anfing zu lachen.

„Boar, was riecht den hier so gut“, erklang irgendwann eine begeisterte Stimme und kurz darauf, kamen zwei der Jungs in die Kombüse. Es waren Shanks und Buggy, die meistens zusammen anzutreffen waren.

„Hey, wenn ihr wollt könnt ihr in zehn Minuten etwas von dem Auflauf haben, habe eh viel zu viel gemacht“, sagte ich freundlich zu ihnen.

„Ich wusste gar nicht das du kochen kannst“, meinte Buggy erstaunt.

„Na ja, ob man das unbedingt kochen nennen kann. Ich kann ein paar leichte Gericht zubereiten, das ist alles. Es reicht das an nicht verhungert und niemand auf der Krankenstation landet.“

„Na von dir würde ich mich gerne behandeln lassen“, meinte Shanks grinsend.

„Willst du das später noch einmal wiederholen, immerhin stehen oben vier Männer an Deck, die dich dafür auseinander nehmen würden“, entgegnete ich ihn mit einen gemeinen grinsen.

„Ne lass mal, aber seid wann sind eigentlich der Käpt´n und Whitebeard so dicke“, fragte Shanks.

„Sie haben einen gemeinsamen Feind gefunden“, seufzte ich. „Sie haben sich gegen den Vater, eines Sohnes verschworen,“

„Du bist Mutter“, fragte Buggy ungläubig, worauf ich nur nickte, schließlich hatte ich gedacht das es sich mittlerweile bei der Mannschaft herum gesprochen hatte.

„Wieso lebt Marco dann nach und wieso sollte Whitebeard etwas gegen einen von ihn haben“, fragte Shanks.

„Marco ist nicht der Vater. Bevor ich ihn kennen lernte, war ich mit einen anderen Piraten zusammen. Wir hatten einige Probleme und das ich schwanger wurde war auch nicht geplant, schließlich ist das Leben für ein Kind eines Piraten nicht grade ungefährlich“, antwortete ich ihn.

„Egal was passiert, du kannst dich jeder Zeit auf uns verlassen“, sagte nun Buggy ernst, worauf ihn Shanks sofort zustimmte.

„Danke, vielen Dank“, sagte ich überglücklich. „So und bevor ihr mir hier verhungert... Essen ist fertig!“

Sofort setzten sich die beiden an einen Tisch und fingen kurz darauf an, schmatzend meine Essen zu vernichten. Dabei redeten wir über belanglose Dinge und lachten dabei sehr viel.

Raubtierfütterung

Eine Stunde später gingen wir zurück an Deck, wo ich zu meinen bedauern feststellen musste das Marco, meine Väter und Großvater sich immer noch angeregt unterhielten.

„So ein Familientreffen scheint ja nicht sehr angenehm für dich zu sein“, zog mich Buggy auf.

„Ach sei leise, Pappnase“, entgegnete ich ihn schnippisch.

„Pappnase, werd nicht frech Giftmischer, nur will die Tochter vom Chef bist“, fuhr mich Buggy wütend an, was mich zum grinsen brachte.

„Denkst du nicht es ist dumm dich mit mir anzulegen, wie du sagst kenne ich mich ein wenige mit Giften aus und nein ich bin immer frech. Das hat nichts mit meinen Vater zu tun“, sagte ich amüsiert. „Aber wenn du drauf bestehst können wir gerne austesten wer von uns besser ist, ich werde auch meine Teufelskräfte nicht benutzen.“

Nachdenklich sah Buggy ich an, sah dann zu den vier die sich immer noch unterhielten und sah dann wieder nachdenklich mich an. Shanks indessen stand breit grinsend neben uns.

„Komm schon, oder willst du kneifen“; stachelte Shanks ihn schließlich auch noch auf, worauf ich nur noch mehr grinsen musste.

„Na gut, aber keine Teufelskräfte“, gab Buggy schließlich nach.

„Ist gut“, sagte ich und kurz darauf, befanden wir uns in einer herzhaften Prügelei, die allerdings nicht lange dauerte. Es dauerte keine fünf Minuten, da saß ich schon breit grinsend mitten auf Buggys Rücken.

„Und was meinst du jetzt“, fragte ich den wild zappelten Buggy.

„Verdammt ist ja gut, du hast gewonnen“, antwortete er, worauf ich aufstand und schon hatte ich einen Arm von Shanks auf der Schulter liegen.

„Eins muss an dir lassen, du bist wirklich flink, dass traut an dir gar nicht zu“, meinte Shanks grinsend.

„Hatte viel Zeit zum trainieren und ich hatte gute Lehrer“, entgegnete ich ihn grinsend. „Und da ich nicht überall mit meinen Teufelskräften angreifen kann, hab eich eben auch Nah.- und Schwertkampf gelernt.“

„Meint man gar nicht“, lachte er. „Nichts für ungut, aber du siehst nicht besonders stark aus.“

„Na danke auch“, sagte ich gespielt beleidigt und klaute ihn schnell seinen geliebten Strohhut, den er später einmal Ruffy schenken würde.

„Hey gib ihn wieder her“, schrie er und setzte mir nach, als ich von ihn weg sprang. Lachend rannte ich quer über das Deck, mit einen laut schimpfenden Shanks im Schlepptau. Das ging eine ganze Zeit so, bis ich plötzlich, den Boden unter den Füßen verlor und mich über einer Schulter wieder fand.

„Dad lass mich runter, das ist voll fies“, beschwerte ich mich sofort, was alle zum lachen brachte.

„Was habe ich dir dazu gesagt die Jungs zu Ärgern, nur weil du wieder einmal langweile hast“, fragte er ich streng.

„Aber was soll ich den sonst machen, wenn ihr wie die alten Weiber Kaffeeklatsch haltet“, antwortete ich ihn beleidigt.

„Wie war das“, fragte mein Vater wütend, während ich hörte wie Whitebeard laut anfing zu lachen.

„Du hast ich schon sehr gut verstanden, alter Mann. Oder bist du schon so alt das deine Ohren anfangen nach zu lassen“, antwortete ich. Im nächsten Moment machte ich unsanft Bekanntschaft mit dem Deck.

„Aua, was sollte das“, beschwerte ich mich und sah beleidigt zu ihn auf.

„Mir ist bewusst das dir langweilig ist, aber du wirst hier jetzt ruhig sitzen bleiben, oder ich muss bald meine halbe Mannschaft ersetzen“, sagte er ernst.

„Ach kommen, Dad“, jammerte ich und setzte meinen besten Dackelblick auf.

„Nichts da“, fuhr mir mein Vater ins Wort, worauf ich  in beleidigt ansah. Dann hielt er mir aber eine Hand hin, die ich ergriff und er mich schwungvoll auf die Beine zog. Er sah mich plötzlich mit einen sanften lächeln an.

„Clarissa liebst du diesen Law noch“, fragte er mich. Erstaunt sah ich ihn an und ging in mich. Ich hatte in den vergangenen Wochen ziemlich oft über diese Frage nachgedacht und ich war mir mittlerweile sicher.

„Nicht so wie früher, ich sehe ihn heute eher als Bruder“, antwortete ich ihn wahrheitsgemäß. Nun sah ein Vater mit einen breiten grinsen zu Marco, worauf ich nun beide fragen ansah. Mein Vater ließ meine Hand los und Marco trat vor mich. Er fasste eine Hand, zog etwas aus seiner Hosentasche und kniete sich vor mich. Fragend sah ich zu den Blonden hinunter.

„Clarissa, ich habe niemals geglaubt das ich eine Frau wie dich treffen würde. Liebevoll, selbstbewusst, intelligent und aufopferungsvoll, für jeden der deine Hilfe in Anspruch nehmen will“, begann er zu reden. „Ich liebe dich und Raphael mehr als jeden anderen Menschen, deswegen möchte ich dich fragen, willst du mich Heiraten?“

Bei seinen letzten Satz hielt er mit der freien Hand einen feinen, goldenen Ring in die Höhe. Vor Glück kamen mir die Tränen.

„Ja, Marco, ich will“, sagte ich leise und fiel in um den Hals, so das wir einen Augenblick später auf dem Deck lagen. Liebevoll küsste er mich und um uns herum erklang begeisterte ausrufe. Auch Großvaters unverkennbares Lachen drang über das Deck.

„Das schreit nach eine Feier“, hörte ich ihn sagen, während wir es schafften uns aufzusetzen und Marco mir mit einen glücklichen Lächeln den Ring auf den Finger schob. Mit Hilfe meines Vaters stand ich auf, der mich sofort in eine feste Umarmung zog.

„Ich freue mich für euch und auch wenn es mir schwer fehlt es zuzugeben, ich kann mir keinen besseren Schwiegersohn vorstellen“, sagte meine Vater.

„Ich versteh das nicht“, sagte ich ein wenig überfordert.

„Ich habe euch zwei genau beobachtet und als Marco vor einigen Tagen zu mir kam, um meinen Segen für die Hochzeit zu bekommen, konnte ich nicht anders als zustimmen“, entgegnete er. Liebevoll sah ich ihn an und kaum das er ich freigab, fand ich mich in einer erneuten Umarmung wieder. Dieses Mal war es Whitebeard.

„Ich freue mich sehr das ich dich meine Enkelin nennen darf und das mein Sohn eine so wundervoll Frau gefunden hat“, sagte er mit stolzer Stimme.

„Danke Opa“, lächelte ich ihn an und kurz darauf konnten sich Marco und ich von Glückwünschen kaum retten. Unsere Verlobung wurde mit viel Alkohol begossen und es wurde viel gelacht.

„Können wir dann bald mit weiteren Zuwachs rechnen“, fragte und irgendwann ein ziemlich betrunkener Rayleigh. Wir saßen mit ein, meinen Vätern, Whitebeard und den jüngeren Marco zusammen.

 „Mal sehen“, antwortete ich ihn und musste in dem Moment an den völlig überforderten Whitebeard denken, als er versucht hatte meinen Sohn zu beruhigen.

„Was ist das den für eine Antwort, ich will noch mehr Enkel, also strengt euch an“, kam es laut von meinen Vater. Überfordert sah ich Marco an, der aber nur grinste und mich liebevoll küsste.

„Also“, fragte ein Vater ungeduldig nach.

„Dad, die Sache ist nicht so einfach wie du es dir vorstellst“, antwortete ich ihn seufzend. „Wir sind Piraten und wir leben gefährlich.“

„Ach was, dann bleiben dir kleinen eben solange bei mir bis sie groß genug sich bei euch mit zusegeln“, warf er ein.

„Ach ja, hast du in deinem Leben schon einmal eine Windel gewechselt, eine Säugling eine Flasche gegeben und was machst du wenn es einmal Fieber bekommt“, fragte ich ihn ernst.

„Clara, du wirst schon wieder gruselig“, lachte Marco. „Und ich finde die Idee gar nicht Mal so schlecht!“

„Na toll, mein Vater und mein Mann haben sich gegen mich verschworen“, seufzte ich.

„Also heißt das, ich bekommt noch ein Kind“, fragte mein Vater glücklich.

„Dad, so einfach ist das auch wieder nicht. Da ich hier sitzen, denke ich, ich muss dir nicht erklären wie man Kinder macht“, antwortete ich ihn. 

„Ach komm, ihr könnt nicht behaupten ihr macht es nicht, ich habe euch letztens gehört“; sagte nun Rayleigh, worauf ich feuerrot anlief.

„Ich denke es reicht, es ist die Entscheidung der beiden“, mischte sich mein Ziehvater schlichtend ein. „Außerdem werde ich sie Morgen früh zurück in ihre Zeit schicken, dort müssen sie noch einige Dinge regeln!“

„Erinnern sie sich dann noch an uns“, fragte ich sie unsicher. „Und wird sich mein Vater noch an uns erinnern, wenn wir weg sind“

„Ja“, antwortete er mir mit einen sanften lächeln. „Und ich hätte noch eine bitte an euch, könntet ihr Zack und Phil aufnehmen, sie vermissen dich wirklich sehr.“

„Ich denke nicht das zwei weitere ihrer Brüder noch so besonders viel ausmachen werden“, antwortete Marco ihn, worauf ich ihn glücklich ansah.

Den restlichen Abend wurde nur noch belanglose Dinge geredet und wir feierten einfach nur noch ausgelassen. Am nächsten Morgen aber, weckte uns mein Ziehvater aber sehr früh, noch bevor einer der anderen wach war. Es war eine sehr lange Feier gewesen, weswegen sicher keiner vor Mittag aufwachen würde.

„Ich werde euch jetzt zurück in eure Zeit schicken und dort werde ich euch in kürze kontaktieren, um meinen anderen ich und die Marine zu stoppen“, sagte er ernst.

„Ich habe noch eine Frage, wieso will er meinen Tot“, fragte ich ihn ernst.

„In seiner Zeit bist du im alter von sechs Jahren gestorben. Marie, war über deinen Tot so traurig das erst die Familie und dann sie daran zerbrochen ist. Ich denke er gibt dir an allen die Schuld“, antwortete er ernst.

„Also gibt es verschiedene Zeitebenen, die unterschiedlich verlaufen“, fragte Marco und fasste meine Hand, um mir Sicherheit zu geben.

„Genau, ich habe gehofft ich könnte Clarissa in den Zeitebenen verstecken, weswegen ich sie zurück schickte, doch er fand sie jedes Mal“, antwortete er ernst. Doch bevor einer von uns noch etwas sagen konnte, wurde uns schwarz vor Augen und das nächste was wir sahen waren lauter Bäume um uns herum. Wir standen irgendwo mitten in einem Wald.

„Also das mit der Landung sollte er dringend noch einmal üben“, seufzte ich müde und sah mich um. Entfernt konnte man das rauschen des Meeres hören, worauf wir kurz entschlossen darauf zu marschierten. Wir sahen grade das Meer durch die Bäume aufblitzen, als man plötzlich aufgeregt unsere Namen rief. Ich sah ich um und lief im nächsten Moment schon los. Stürmisch fiel ich den beiden Männer um den Hals, dass sie Probleme hatten auf den Beinen zu bleiben.

„Wow, was ist den jetzt los. Erst suchen wir euch einen halben Tag und dann begrüßt du uns, als wenn ihr Monate weg gewesen seid“, meinte Thatch erstaunt.

„Lasst uns zu Vater gehen, dann erkläre ich euch alles“, entgegnete Marco, also ich die beiden wieder frei gab. Ich wollte grade einen Hut aufheben, der mir herunter gefallen war, als Corazon meine Hand ergriff. Ich sah ihn an und sah ihn breit grinsen.

„Herzlichen Glückwunsch“, sagte er und schon war ich wieder in einer Umarmung.

„Was hast du den jetzt“, fragte Thatch verwirrt.

„Ich habe sie gefragt“, antwortete Marco, worauf ich die nächste Person umarmte. Er ließ mich erst wieder los, als Marco mich von ihn befreite. Er legte mir einen Arm um die Taille und küsste mich liebevoll. Ich genoss den Kuss, aber mir stellte sich auch eine Frage.

„Wie lang hattest du den Ring schon“, fragte ich ihn.

„Seid etwa anderthalb Monaten, aber ich habe auf den richtigen Moment gewartet“, antwortete er mir.

„Den hast du gefunden“, sagte ich liebevoll, was die anderen beiden Männer zum lachen brachte.

Zusammen gingen wir zurück zur Moby Dick und schon von weiten konnte man das hektische treiben an Bord sehen. Kaum das wir an Bord getreten waren, musste ich den Sturm meiner vier Brüder standhalten, was bei vier Jungs zum scheitern verurteilt war. Das Resultat war das ich lachen auf dem Deck saß.

„Bleib du bei den Jungs, ich werde Vater und den anderen alles erklären“, einte Marco grinsend zu mir.

„Ist gut“, meinte ich zu ihn und kurz darauf war ich mit den vier in der Küche und machte ihnen einen Kleinigkeit zu essen, den wie sollte es anders sein hatten Ace und Ruffy wieder einmal schrecklichen Hunger. Als ich den Milchreis auf den Tisch stellte, glich es einer Raubtierfütterung. Sie stürzten sich auf das Essen und anders als gedacht, hielt selbst Law sich nicht zurück, was mich verwunderte. Scheinbar hatte die Zeit mit Ace und Ruffy ihn schon verändert.

„Jungs, es gibt genug für euch, also kein Grund euch gegenseitig zu zerfleischen“, schritt ich ein, als sich Ace und Ruffy fasst anfingen sich zu prügeln.

„Aber das schmeckt so gut“, meinte Sabo.

„Das freut mich, aber es ist immer noch kein Grund“, entgegnete ich lachend.

„Clara was passiert jetzt eigentlich mit uns“, fragte Sabo unsicher.

„Was soll schon passieren. Ihr dürft so lange hier bleiben wie ihr wollt und wenn ihr irgendwann einmal eure eigenen Wege gehen wollt, wird euch keiner von uns daran hindern“; antwortete ich ihn ernst. „Wir werden trotzdem immer eine Familie bleiben, egal was passiert!“

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[Dieses Kapitel ist nur Volljährigen zugänglich]

Trevor

Vor Schmerzen schreiend wurde ich wach, der von einen verletzten Bein ausging. Ich sah Vergo wie er ohne eine Mine zu verziehen seinen Daumen in die verbundene Wunde drückt. Mit den freien Fuß trat ich ihn gegen den Kopf, damit er von mir abließ, worauf er sofort mit einen harten Schlag in einen Magen antwortete. Wieder schrie ich, es ohne es verhindern zu können und rang nach Atem. Ich spürte wie er die Kette von einen Fuß löste. Im nächsten Moment handelte ich blitzschnell. Ich hatte ihn bevor er reagieren konnte ihn an der Wand angekettet, sprang auf und lief los. Durch das Adrenalin das nun durch meine Adern schoss, war der Schmerz fasst gänzlich betäubt. Ich kannte so schnell ich konnte aus dem Raum, sah mich kurz um und rannte dann den Flur entlang. Doch weit kam ich nicht. Plötzlich konnte ich mich nicht mehr bewegen und fühlte die altbekannten Fäden.

„Wo wohlen wir den hin“, erklang hinter mir eine Stimme, die mich innerlich verzweifeln ließ. Was hatte ich auch gedacht, dass ich wie beim letzten Mal einfach fliehen könnte.

„Ist sie das Mädchen“, fragte eine fremde Stimme.

„Ja, sie wird mir noch sehr nützlich sein, wenn sie erst einmal gehorsam gelernt hatte“, antwortete Doffy und trat an mir vor bei, um genau vor mir stehen zu bleiben. Ein mir fremder, älterer Mann stellte sich neben mir und musterte mich eingehend.

„Was willst du mit ihr“, fragte der Mann, während ich Doffy wütend ansah.

„Sie ist stark, selbst ohne ihr Teufelskräfte, außerdem ist sie trotz ihrer jungen Jahre, eine sehr gute Ärztin“, antwortete er und fing dann irre an zu grinsen. „Außerdem bin ich mir sicher das sie eine sehr gute Gespielin werden wird.“

Bei seinen letzten Satz wurde mir übel.

„Du bist krank, schade das dich die Dorfbewohner damals nicht getötet haben“, sagte ich kalt zu ihn und wieder bereute ich mein vorlautes Mundwerk. Die Fäden die er überall um einen Körper geschlungen hatten, zog sich enger, zerschnitten eine Kleidung und meine Haut.

„Woher weißt du davon, hat er dir davon erzählt“, fragte er mich wütend.

„Mach dich nicht lächerlich, ich wusste schon über dich Bescheid bevor ich deinen Bruder traf“, antwortete ich ihn kalt. „Versteckt dich hier hinter deiner Scheinfamilie. Wissen sie das du deinen eigenen Vater erschossen hast und ohne Trevor verreckt wärst wie ein räudiger Straßenköter?“

Nun hatte ich ihn richtig wütend gemacht. Er trat mir mit voller Wucht gegen den Brustkörper, worauf ich unsanft Bekanntschaft mit der nächsten Wand machte. Bevor ich mich irgendwie aufrichten konnte, war er bei mir und trat ohne erbarmen immer wieder auf mich ein. Verzweifelt versuchte ich die Tritt abzuwehren, aber vergebens. Als ich dachte er würde gar nicht mehr aufhören, wurde ich plötzlich hochgehoben und er warf mich unsanft über seine Schulter. Er brachte mich in ein Wohnzimmer, wo er mich vor einen brennenden Kamin auf den Boden fallen ließ. Ich hielt er mit einem Fuß am Boden, schob mein Oberteil nach oben und griff nach etwas. Dann schrie ich, so laut wie noch nie zuvor in meine Leben und der Raum war erfühlt von den Geruch, nach verbrannten Fleisch. Im nächsten Moment, zog er mich an den Haaren auf die Beine und war mich halb, über die Rückenlehne einer Couch. So das ich genau mit einen Bauch auf der Lehne lag. Ehe ich mich aufrichten konnte, hatte er schon eine Hand auf meinen Rücken gelegt und drückte mich runter. Tränen stiegen mir in die Augen, als er mit der freien Hand die Hose herunter zog.

Die folgenden Stunden waren die schlimmsten und als er mit mir fertig war, wurde ich wieder auf ein Bett gelegt. Wieder kettete an mich an, doch dieses Mal war es mir egal. Überall an meinen Körper spürte ich den nachklang seiner Berührungen und jedes Geräusch ließ ich zusammen zucken. Ich war so schrecklich erschöpft, doch jedes Mal wenn ich die Augen schoss sah ich ihn, vor meinem inneren Augen.

Man ließ mich eine ganze Zeit alleine, bis ich Schritte hörte und sich jemand neben mich setzte. Unter der Hand, die mir sachte über den Kopf strich zuckte ich zusammen. Ängstlich sah ich auf, als man anfing eine Wunden zu versorgen. Es war Doffy, der nun meine Wunden versorgte und mich schließlich eine Flüssigkeit einflößte. Von ihr dämmerte ich langsam weg.
 

„Prinzessin, genug geschlafen“, flüsterte mir eine Stimmer ins Ohr. Sofort riss ich die Augen auf und versuchte vor ihn zurückzuweichen, was ein aussichtsloses Unterfangen war. Ich saß auf seinen Schoss und er hatte einen Arm um mich geschlungen. Flüchtig sah ich mich um und sah das wir uns wieder in dem Wohnzimmer saßen, doch wir waren nicht alleine. Trevor, Vergo, der fremde Mann und einer fremde Frau waren anwesend.

Schnell zog aber Doffy wieder meine Aufmerksamkeit auf sich. Er legte seine freie Hand an sein Kinn, drehte meinen Kopf zu sich und versiegelte meine Lippen mit den seinen. Regungslos ließ ich es über mich ergehen.

„Ich verstehe nicht was du mit ihr willst“, meinte die Frau.

„Sie ist ein Feuermensch, Ärztin, aber vor allen habe ich mit ihr ein Druckmittel gegen einen der vier Piratenkaiser. Er hat sie immerhin zu seiner Nachfolgerin ernannt“, entgegnete er. Wieder wollte er mich küssen, doch dieses mal versuchte ich ihn mit aller Kraft die ich noch aufbringen konnte, ihn wegzudrücken. Kurzerhand drückte er mir auf die Brandwunde am Bauch. Bevor ich aufschreien konnte, hatte er mich schon wieder geküsst.

„Doffy, ist das an ihrer Hand ein Verlobungsring“, fragte auf einmal Trevor. Sofort versuchte ich eine Hand wegzuziehen, doch Joker war schneller. Er zog meine Hand näher zu sich und musterte den feinen goldenen Ring, doch als er ihn mir vom Finger ziehen wollte, fing ich an zu toben. Schließlich rammte ich ihn meinen Ellenbogen ins Gesicht. Augenblicklich machte ich unsanft Bekanntschaft mit den Fußboden und mein Gesicht wurde hart dagegen gedrückt. Als ich meine Hand wegziehen wollte, trat jemand auf sie, bückte sich und zog den Ring von meine Finger. Verzweifelt versuchte ich mich dagegen zu wehren.

„Nein, bitte“, flehte ich zum allerersten als seid ich bei ihm war.

„Wer ist er“, fragte mich Doffy unbeeindruckt, doch ich antwortete ihn nicht, was ihn wieder wütend machte. Auf seine Aufforderung, trat mir Trevor mit seinen ganzen Gewicht auf die Hand. Laut hörte man es knacken und ich fing an zu wimmern.

„Wer ist es“, fragte mich der Geier, doch ich antwortete ihn immer noch nicht. Er drücke mir daraufhin sein Knie in den Rücken, worauf ich die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, aber ich antwortete ihn immer noch nicht.

„Vielleicht ist es ja dein Bruder, immerhin hat sie sich für ihn fasst umbringen lassen“, warf Vergo schließlich ein.

„Ist er es“, fragte Joker, aber ich antwortete ihn immer noch nicht, doch anders als erwartet, schlug oder trat er mich nicht. Er ließ mich einfach los und stand auf. Vorsichtig richtete ich mich auf und hielt mir die Hand, die bereits anfing blau anzulaufen.

„Komm her“, sagte er und bevor ich mich irgendwie weigern konnte, bewegte sich mein Körper schon gegen meinen Willen. Ich ging auf ihn zu und ohne es zu wohlen setzte ich mich auf seinen Schoss. Plötzlich nahm er meine blaue angelaufene Hand, vorsichtig in seine und mussterte sie. Bei jeder Berührung von ihn zuckte ich zusammen. Er fing sich an mit den anderen über irgendetwas zu unterhalten, doch ich konnte den Gespräch nicht folgen, weil er mich die ganze Zeit berührte. Alles in mir schrie nach Flucht, aber ich hatte immer noch keine Kontrolle über meine Körper. Irgendwann stand er auf und trug mich in einen anderen Raum. Es war das Esszimmer. In diesen stand ein riesiger Tisch, der gedeckt war und an diesen saßen weitere Personen die ich nicht kannte, aber auch die beiden Kinder, vom Schiff.

Joker setzte mich auf einen freien Platz neben ihn und alle fingen an zu essen, doch ich rührte nichts an.

„Ist dir unser Essen nicht gut genug“, fragte ich irgendwann Doflamingo. Bei seiner Frage zuckte ich heftig zusammen und wagte es nicht aufzusehen. Ich wollte mit der linken Hand nach etwas greifen, aber ich konnte sie nicht mehr bewegen. Schnell zog ich sie zurück und griff mit der anderen Hand danach, doch es blieb nicht unbemerkt.

„Wenn du sie als Ärztin arbeiten lassen willst, sollte an die Hand versorgen lassen“, sagte ein Mann mit einer sehr hellen Stimme. Fassungslos sah ich ihn an und konnte mir nur sehr schwer das lachen verkneifen, den ich war mir sicher das er es nicht sehr gut auffassen würde.

Erschrocken schrie ich auf, als Doflamingo plötzlich meine verletzte Hand an sich zog. Schnell zog ich sie wieder weg und umfasste sie vorsichtig mit der gesunden Hand, dabei rutschte ich soweit, es mir möglich war von ihn weg, ohne aufzustehen. Er fing an zu grinsen und im nächsten Moment konnte ich mich wieder einmal bewegen. Er entzog mir die verletzte Hand und sah sie nachdenklich an. Im nächsten Moment bewegte er meine Finger, daraufhin schrie ich schon wieder vor Schmerzen. Fasst wurde ich wieder bewusstlos. Dann tat er wieder etwas unerwartetes. Es nahm sich Eis, mit dem die Getränke gekühlt wurden und legte es auf meine Hand. Die kurz darauf wurde meine Hand langsam etwas taub. Kurz darauf zog er mich wieder auf seinen Schoss und hielt mir etwas zu essen vor die Lippen. Sofort drehte ich den Kopf weg, was ihn aber nicht zu gefallen schien. Er drehte meinen Kopf gewaltsam zu sich und zwang mich mit Gewalt zum essen. Mehrfach verschluckte ich mich, doch er machte erbarmungslos weiter.

Nach dem Essen brachte er mich wieder in das Zimmer, kettete mich an und verschwand ohne ein Wort zu sagen aus dem Raum. Verzweifelt, versteckte ich mich regelrecht unter der Decke und irgendwann dämmerte ich vor Erschöpfung weg.
 

„Hey, Kleines“, sprach mich eine vertraute Stimme an. Erschrocken riss ich die Augen auf und wisch vor den Mann zurück. Erst dann erkannte ich ihn und hatte, fasst erstaunt seinen Namen genannt, konnte mich aber im letzten Moment zurück halten.

„Lässt du mich dich untersuchen“, fragte Nick freundlich, während Doflamingo hinter ihn an der Wand gelehnt stand. Unsicher nickte ich und schlug die Decke langsam zurück. Als er mich sah, zog er scharf die Luft ein. Vorsicht versorgte er erst die kleineren Verletzungen, dann das Bein, dann untersuchte er eingehend meine Hand. Er schmierte eine kühlende Salbe darauf und schiente sie dann mit Hilfsmittel, so das ich sie nicht mehr bewegen konnte.

„Gibt es noch mehr Verletzungen von denen ich wissen sollte“, fragte er mich schließlich. Augenblicklich versteifte ich mich und wisch vor ihn zurück.

„Ihr Bauch“, antwortete Doffy und ging auf mich zu. Blitzschnell hatte er mich auf das Bett gedrückt. Sofort wehrte ich mich, doch er zog unbeeindruckt davon mein Shirt hoch. Scharf zog Nick die Luft ein. Wortlos versorgte er auch die Brandwunde, die das Zeichen von Doflamingo zeigte.

„Ich werde ihr Schmerzmittel da lassen, die sie Morgens, Mittags und Abend nehmen muss“, erklärte Nick, nachdem Doffy mich los gelassen hatte. Er gab ihn ein Gläschen mit Tabletten.

„Ich werde Morgen wiederkommen und ihre Verletzungen, neu versorgen“, sagte er noch, worauf der Blonde nur nickte. Schließlich führte er Nick aus den Raum, nur um kurze Zeit darauf wieder zu kommen. Er ging schleichend wie ein Raubtier auf mich zu und als ich vor ihn zurück wisch, zog er ich an der Kette zu sich. Mit dem anderen Bein versuchte ich nach ihn zu treten, doch er hielt unbeeindruckt davon einfach das Bein fest. Von irgendwo zog er ein Messer und fing an in Zeitlupe meine Hose zu zerschneiden.

Plötzlich ertönte von draußen ein heiden Lärm.

„Was ist den jetzt schon wieder los“, fragte Doffy wütend. Er rammt das Messer in meinen Schulter, stand auf und stapfte ohne mich weiter zu beachten aus den Raum. Erst nach einigen Minuten hatte ich den Mut das Messer aus meiner Schulter zu ziehen. Ich musste meine verbliebene Kraft zusammen nehmen, um mich aufzurichten. Konzentriert stocherte ich mit den Messer, in dem Schloss der Fußfessel herum. Immer wieder rutschte ich ab und schnitt mich, doch schließlich schnappte das Schloss auf. Kaum das ich wach war, stand ich auf und humpelte Richtung Tür. Doch als ich nur noch zwei Meter von ihr entfernt war, öffnete sich die Tür.

Flucht

Erschrocken stolperte ich zurück und stolperte, so dann ich unsanft auf eine Hintern landete. Langsam kam er mit einem bedrohlichen Grinsen auf mich.

„Dachtest du, du könntest mich ungestraft so demütigen“, fragte er mich leise und schlug mit den Eisenrohr zu, das er bei sich trug. Hart traf er mich in der Seite. Immer und immer wieder schlug er zu, ohne das ich ich irgendwie wehren konnte. Erst als ich völlig benommen zu seinen Füßen lag hielt er inne. Er beugte sich neben mich und hob meinen Kopf an meinen Haaren leicht an.

„Ich kann absolut nicht verstehen wieso er dich unbedingt haben will“, sagte er leise. Er stand wieder auf, ließ mich los und ging irgendwo hin im Raum, doch ich konnte nicht sehen wohin. Mein Körper wollte sich einfach nicht mehr bewegen. Nach einigen Momenten trat er wieder in mein Sichtfeld und legte mir grob, meine Hände, hinter den Rücken in Ketten. Unsanft zog er mich dann auf die Beine, warf mich über seine Schulter und verließ mit mir den Raum. Er trug mich auf den Lärm zu, der von draußen kam.

„Clara“, hörte ich eine erschrockene Männerstimme meinen Namen rufen. Hart machte ich Bekanntschaft mit dem kalten Steinboden, wo ich regungslos liegen blieb.

„Nicht mein Bruder, sondern du bist es“, hörte ich Doflamingo sagen. Jemand packte mich im Nacken und zehrt mich auf die Beine. Jetzt konnte ich Marco sehen, der sich teilweise in einen Phönix verwandelt hatte. Als sich der Vize bewegte, wurde mein Kopf in einen Pool getaucht und wegen der Fesseln konnte ich mich nicht einmal wehren. Mir wurde schwarz vor Augen.
 

Ich lag auf etwas weichen und hatte eine warme Decke auf mir liegen, als ich wieder zu mir kam. Nur mit viel Mühe schaffte ich es meine Augen zu öffnen und sah das ich in einen Arztzimmer lag. Erst nach einigen Augenblicken begriff ich, dass ich mich auf der Moby Dick befand. Nach mehreren Anläufen schaffte ich mich aufzusetzen und stellte erstaunt fest, das fasst mein gesamter Körper verbunden war. Plötzlich ging die Tür auf, worauf ich die eintretende Person mit Angst ansah. Es war Nick, der eine Akte mit sich trug.

„Schön das du wieder wach bist“, sagte er freundlich, legte die Akte auf einen Schreibtisch und blieb dort stehen.

„Wie geht es dir“, fragte er mit sanfter Stimme.

„Geht so“, antwortete ich ihn unsicher. „Was ist passiert?“

„Ich war grade in dem Krankenhaus, um nach Informationen zu suchen, als Doflamingo dort auftauchte. Er suchte einen Arzt, so bin ich zu dir gekommen“, fing er an zu erklären und setzte sich auf einen Stuhl. „Nach dem ich wieder auf der Moby habe ich Vater und den Kommandanten von dir erzählt. Marco ließ sich nicht aufhalten und ist Hals über Kopf los. Als wir bei euch ankamen, warst du bewusstlos und Marco lieferte sich einen heftigen Kampf. Wir haben es schließlich geschafft dich dort wegzuholen und Law hat dir mit seiner Teufelskraft den Seesteinring abgenommen!“

„Was ist mit Doffy“, fragte ich leise.

„Er und viele seiner Leute sind nun auf dem Weg nach Impel Down. Corazon hat die Marine informiert nachdem wir dich dort heraus geholt hatten“, antwortete er wieder freundlich. Vor Erleichterung fing ich an zu weinen.

„Darf ich deine Wunden versorgen“, fragte Nick freundlich, nach dem ich mich wieder beruhigt hatte. Nach einigen zögern nickte ich. Er holte aus einigen Schränken alles was er brauchte und fing dann an mich zu versorgen. Kaum das er mich berührte, spannte sich mein gesamter Körper an und alles in mir schrie nach Flucht. Nick arbeitete sehr vorsichtig und vermied schnelle Bewegungen. So brauchte er etwa zwei Stunden, bis er fertig war.

„Soll ich irgendjemanden holen“, fragte er sanft, als er fertig war. Sofort schüttelte ich den Kopf.

„Liebes niemand hier auf dem Schiff möchte dir etwas böses und jeder von uns hatte sich schreckliche Sorgen gemacht“, sagte er freundlich und setzte sich wieder auf den Stuhl. „Ich habe niemanden etwas gesagt, auch von deinem Bauch nicht. Es ist deine Entscheidung ob du jemanden sagst was dort passiert ist... Aber ich habe ihnen bereits gesagt das sie vorsichtig mit dir umgehen müssen. Du brauchst wirklich keine Angst zu haben.“

„Darf ich zu Opa“, fragte ich schließlich unsicher.

„Ich werde ihn holen gehen“, antwortete er lächelnd, stand auf und verließ das Zimmer. Etwa eine halbe Stunde später kam er mit Whitebeard wieder. Kaum das ich ihn sah, sprang ich auf und klammerte mich weinend an ihn. Vorsichtig hob er mich auf seinen Arm und streichelte mir über den Rücken.

„Ist ja gut meine Kleine“, sagte er sanft. Er hatte sich mit mir auf den Arm, auf das Bett gesetzt und spendete mir mit sanften Worten und vorsichtigen Berührungen Trost. Nick hatte uns indessen, mit der Bemerkung er sei im Nebenraum, alleine gelassen.

„Kleines, willst mir erzählen was passiert ist“, fragte er schließlich. Sofort spannte sich alles in mir an und ich wollte vor ihn zurück weichen, doch fest. Ich bekam Panik und wehrte ich heftig, so das er ich los lassen musste. Schnell wisch ich vor ihn zurück und blieb erst stehen, als ich eine Wand in meinen Rücken spürte.

„Clarissa, es ist alles gut“, hörte ich vorsichtig sagen, aber ohne etwas zu sagen stieg die Angst immer mehr auf.

„Nick“, rief er schließlich und sofort kam der Arzt in den Raum gestürmt. Langsam rutschte ich an der Wand herunter und machte mich kleine. Ich hörte näher kommende Schritte, worauf ich anfing zu zittern. Ich wusste das sie mir nichts tun würde, trotzdem hatte ich Angst. Mein Kopf schrie ich solle rennen, aber mein Körper weigerte sich. Irgendjemand berührte mich, worauf ich erschrocken aufschrie und ich noch kleiner machte. Vor meinen inneren Auge sah ich sein lachendes Gesicht.
 

„Clara,“ sprach mich eine Stimme vorsichtig an.

„Hey, es ist alles in Ordnung“, sagte Marco sanft. Unsicher sah ich ihn an. Er sah mich besorgt an, trotzdem lächelte er und hielt mir eine Hand hin.

„Schon gut, ich möchte dir nur aufhelfen“, meinte er freundlich, als ich mich nicht bewegte. Unsicher griff ich nach seiner Hand und mit seiner Hilfe setzte ich mich auf das Bett. Unsicher sah ich mich um, doch wir waren alleine.

„Nick hat mich geholt, weil du eine Panikattacke bekommen hast“, erklärte er mir.

„Tut mir Leid“, murmelte ich und wisch seinem Blick aus.

„Braucht es nicht“, sagte er und setzte sich neben mich, ließ aber zwischen uns ein wenig Platz. „Du kannst für das alles rein gar nichts. Auch wenn Nick uns nichts sagen wollte, weiß ich auch so das du einiges durchgemacht hast. Jeder von uns wird dir helfen und dir alles Zeit der Welt lassen.“

„Sie haben mir den Ring abgenommen“, murmelte ich leise und fing dann unsicher an zu erzählen was mir passiert war. Dabei stockte ich immer wieder, unter Tränen, doch erwartet einfach schweigend bis ich bereit war weiter zureden. Während meines ganzen Berichts schaffte ich es nicht ihn anzusehen.

„Clara sieh mich an“, forderte er mich auf. Zögernd sah ich ihn an. In seinen Augen konnte ich unbändigen Zorn sehen, doch trotzdem schenkte er mir ein warmes Lächeln.

„Alles wird wieder gut, diese Kerl wird dir nie wieder etwas tun können“, sagte er. Ich nickte nur, rutschte zu ihn und lehnte mich mit geschlossenen Augen gegen seine Schulter. Sein Geruch und seine wärme beruhigten mich.

Schließlich schlief ich ein, wachte wenig später aber schon wieder auf. Sofort setzte ich mich auf und sah wie Marco, Vista und Nick, versuchten eine vier Brüder zu beruhigen.

„Was ist den los“, fragte ich verschlafen. Alle drehten sich zu mir, was meine Brüder ausnutzen, um zu mir zur rennen. Stürmisch sprangen Ace, Ruffy und Sabo auf das Bett. Nur Law bleib vor de Bett stehen. Die anderen drei umarmten ich, worauf ich leise aufschrie, da Ruffy genau auf de Verband, an meine Bauch drückte.

„Ich habe euch doch gesagt das ihr vorsichtig sein sollt“, schimpfte Nick. Schuldbewusst sah Ruffy mich an.

„Schon gut, Ruffy“, beruhigte ich ihn lächelnd und zerzauste seine Haare.

„Bist du doll verletzt“, fragte er ich mich.

„Es ist nicht was nicht wieder verheilt“, antwortete ich ihn, doch als ich aufsah bemerkte ich das mir niemand außer Ruffy meine Lüge abkaufte.

„Auch deine Hand“, fragte der jüngste im Raum wieder.

„Ja auch die“, antwortete ich ihn freundlich.

„Du hast doch sicher Hunger, ich geh dir etwas holen“, sagte er plötzlich sprang auf und stürmte aus den Zimmer.

„Ace, Sabo, Law würdet ihr ihn bitte nachgehen, ansonsten verläuft er sich sicher wieder“, meinte Marco zu den drei. Die Jungs nickten und folgten dann schnell ihren kleinen Bruder.

„Lass mich nach deinen Bauch sehen“, sagte Nick ernst, nachdem er hinter den Jungs die Tür geschlossen. Ich nickte nur und fing dann selber an den Verband zu lösen. Ich war mir bewusst das so auch Marco und Vista das Brandzeichen sehen würden, aber ich wusste auch das ich es nicht ewig verstecken konnte. Als ich die Kompresse von der Wunde nahm, hörte ich die beiden scharf die Luft einziehen. Zum ersten Mal sah ich sie mir an, sie befand sich mitten auf meinen Bauch, unterhalb meinen Bauchnabels und war faustgroß.

„Sie sieht schon besser aus“, sagte Nick, der meinen Blick bemerkte. „Ich bin mir sicher du wirst sie mit einen Tattoo verdecken können, wenn erst einmal alles abgeheilt ist.“

„Danke“, sagte ich zu ihn, als er meinen Bauch versorgt hatte.
 

In den nächsten Tagen verheilten meine Wunden sehr gut, so das mir Nick erlaubte die Krankenstation zu verlassen. Es ging mir immer besser, auch wenn ich die Messe und das Deck meide, wenn es sehr voll war. Ich hatte keine Angst mehr, sondern fühlte mich nur sehr unwohl. Marco, Corazon, Großvater und die anderen halfen mir wirklich sehr, wieder in den normalen Alltag am Deck teilzuhaben.

Nur Nachts wachte ich immer wieder von schrecklichen Alpträumen auf und jedes mal hatte Marco mühe mich zu beruhigen.

„Clara alles ist gut, du bist in Sicherheit“, redete er mir leise zu, als ich wieder einmal schreiend aus dem Schlaf hochschreckte. Halt suchend klammerte ich mich an ihn und beruhigte mich langsam, als jemand an die Tür klopfte. Marco sagte mir ich soll liegen bleiben, stand auf, ging auf den Flur und schloss die Tür. Anders als erwartet kam er aber nicht nach einiger Zeit wieder, worauf ich mich umzog und ihn suchen ging. Ich fand ihn bei Großvater, in seiner Kajüte, aber er war nicht alleine. Bei ihnen waren mein Ziehvater und meine beiden Brüder, die etwa im gleichen alter wie Ace zu sein schienen. Kaum das sie mich sahen, rannten sie auf ich zu. Sofort ging ich auf die Knie, um die beiden richtig zu umarmen.

Ananas

Leise redete ich auf die beiden weihenden Jungs in meinen Armen ein, die sich nur schwer beruhigen ließen.

„Wir haben dich ganz doll vermisst“, meinte Phil schiffend.

„Ich euch auch“, entgegnete ich lachend und zerzauste beiden die Haare.

„Stimmt es, das du ein Pirat bist“, fragte mich Zack überdreht.

„Jipp“, antwortete ich ihn grinsend.

„Voll cool“, kam es davon von beiden und sie brachten und damit alle zum lachen.

„Bist du auch der Käpt´n“, fragte mich Zack.

„Nein, Zack. Ich bin eine einfache Piratin“, antwortete ich ihn grinsend.

„Na ja, das stimmt auch nicht so ganze“, meinte Marco.

„Wer ist den die Ananas“, fragte Zack rotzfrech wie er war. Großvater, mein Ziehvater und ich fingen laut an zu lachen, nur Marco sah meinen Bruder wütend an.

„Das ist Marco, der Vize, dieses Schiffes“, antwortete ich ihn schließlich.

„Ich mag ihn nicht, der ist blöd“, sagte Zack frech, musste sich aber im nächsten Moment eine Beule am Kopf halten, weil ich ihn eine leichte Kopfnuss verpasst hatte.

„Aua, das tut weh“, beschwerte er sich sofort.

„Das sollte es auch! Was habe ich dir über Höflichkeit und Respekt anderen gegenüber gesagt“, fragte ich ihn wütend, worauf er zusammenzuckte und zu seinen Bruder sah.

„Tut mir Leid“, kam es schließlich kleinlaut von ihn. Er ging auf Marco zu, sah zu ihn auf und tat dann etwas mit dem er jeden im Raum erstaunt. Er trat Marco kräftig gegen das Schienbein, drehte sich auf de Absatz herum und stürmte aus dem Raum. Ohne zu zögern setzte ich ihn nach, hatte ihn aber nach einigen Gängen aus den Augen verloren. Leise vor mich hin schimpfend machte ich mich auf die Suche nach ihn.

„Wer hat jetzt schon wieder etwas ausgefressen“, hörte ich eine amüsierte Stimme fragen. Sofort drehte ich mich um und sah Izou auf mich zukommen.

„Auf Zack“, seufzte ich und musste bei Izous fragenden Gesicht grinsen.

„Mein jüngerer Bruder, mein Ziehvater hat ihn und Phil mitgebracht“, erklärte ich ihn. „Er hat Marco gegen das Schienbein getreten und ist dann aus dem Zimmer gestürmt!“

„Aus irgendeinen Grund können einige von deinen Brüdern Marco nicht leiden“, grinste Izou.

„Ich frage mich nur wieso Zack ihn nicht mag, immerhin habe ich ihn von der Verlobung noch nicht erzählt“, seufzte ich. „Ich frage mich wieso ich einen solchen Chaotenhaufen verdient habe?“

„Ach komm, du musst doch schon einmal üben, immerhin sollst du irgendwann Vaters Posten übernehmen“, lächelte er mich an.

„Na toll, die sechs werden mich wahrscheinlich schon in den Wahnsinn treiben, wie soll das dann erst bei der Mannschaft werden, die kommen doch jeden Tag auf neue Dummheiten“, seufzte ich.

„Kopf hoch, du hast doch noch Marco und uns andere Kommandanten“, grinste er mich an.

„Hast ja Recht und...“,begann ich, als vom Deck aus eine Höllenlärm erklang. Ohne zu zögern rannten wir gemeinsam los. Bei dem Anblick der sich mir allerdings bot, wollte ich mich schon fasst wieder umdrehen, um wieder unter Deck zu gehen.

„Kennst du die beiden“, fragte ich Izou, dem meine Reaktion nicht entgangen war.

„Leid“, antwortete ich und ging auf die beiden zu. Die Jungs die eigentlich noch Nachtwache schieben sollten, lagen bewusstlos auf dem Deck verteilt und Zack, befand sich in einem Schwitzkasten.

„Eustass Kid, ich würde es begrüßen wenn du meinen Bruder am Leben lassen würdest“, sagte ich kalt und ging auf ihn zu. Er ließ einen Bruder los, der zusammen mit seinem besten Freund zu mir sahen.

„Clara“, kam es freudig von beiden und sie kamen beide auf mich zu.

„Du bist ja wirklich ein Whitebeardpirat“, meinte Killer.

„Nicht nur das, sie ist auch Vaters Nachfolgerin“, entgegnete Izou. Er und die beiden Jungs sahen mich fragend an, als ich zu meinen kleinen Bruder ging, ihn wieder eine Kopfnuss verpasste und ihn wütend ansah.

„Verdammt was soll das, du blöde Kuh“, schimpfte er los.

„Ich gib dir gleich blöde Kuh, du Heulsuse“, sagte ich wütend und zog ihn nicht grade sanft auf die Beine.

„Killer, würdest du mir einen Gefallen tun“, fragte ich den Blonden freundlich. Dieser nickte nur Schweigend.

„Verprügel meinen Bruder, vielleicht lernt er so ein wenig Respekt“, sagte ich mit einen kalten lächeln. Schulterzuckend kam er nun auf ich zu.

„Aber lass ihn bitte an einen Stück, nur Tritte und Schläge“, sagte ich leise zu ihn und ließ einen kleinen Bruder los, der wirklich so dreist war und Killer zuerst angriff. Er kassierte ordentlich dresche, aber man musste es ihn hoch anrechnen, dass er nicht aufgab und weiter versuchte bei Killer einen Treffer zu landen.

„Was hat er gemacht“, fragte mich Kid, als ich mich wieder zu ihn und Izou gesellte.

„Er will nicht verstehen das man selbst auf einen Piratenschiff einen gewissen Respekt, den anderen auf den Schiff befindlichen Personen, haben sollte,“ antwortete ich ihn, ließ dabei die beiden aber nicht aus den Augen. Plötzlich fing mein Bruder an zu heulen wie ein kleines Kind, was er immer tat wenn er den kürzeren zog.

„Sagte ich, doch Heulsuse“, murmelte ich zu mir und sagte dann lauter. „Killer lass bitte gut sein.“

Der Blonde hörte sofort auf und ich ging auf meine weinenden Bruder zu. Kaum das ich mich neben ihn kniete, fiel er mir um den Hals und entschuldigte sich sofort. Schließlich zerzauste ich ihn die Haare und grinste ihn an.

„Ich hoffe du vergisst diese Lektion nicht so schnell“, meinte ich zu ihn und stand auf. Dann wandte ich mich an Kid.

„Wie habt ihr uns eigentlich gefunden und hat es einen bestimmten Grund das ihr hier seid“, fragte ich den rothaarigen.

„Wieso bist du einfach abgehauen“, schrie mich Kid wütend an, was mich zum grinsen brachte. Da war der Hitzkopf, den ich aus der Zukunft kannte.

„Es war einfach Zeit. Ihr besteht eure Abenteuer und ich meine“, entgegnete ich ihn grinsend. „Aber es freut mich das ihr hier seid!“

„Was ist den hier schon wieder los“, erklang Marcos Stimme.

„Freunde von mir, sind zu Besuch vorbei gekommen“, antwortete ich ihn und drehte mich zu ihn zum.

„Okay und wieso liegen die Jungs bewusstlos auf dem Deck und wieso hat dein Bruder geweint“, fragte er uns.

„Keine Ahnung, hab nichts gesehen“, wisch ich ihn aus, worauf Izou anfing zu lachen.

„Wer ist den die redende Ananas“, fragte Kid frech. Schnell stellte ich mich neben ihn und Marco, da dieser den rothaarigen mit einen mörderischen Blick ansah.

„Wo ist den Phil“, fragte ich Marco schnell um abzulenken.

„Der ist bei deinen, sie sich sehr gut zu verstehen“, antwortete er mir. „Aus irgendeinen Grund waren die vier schon wach.“

„Hast du vier Brüder“, fragte mich Killer verwundert.

„Nicht ganz, es sind sechs. Ruffy, Ace, Sabo, Law, Phil und Zack“, antwortete ich ihn lächelnd.

„Du bist seltsam“, entgegnete Kid daraufhin.

„Das hört sie ziemlich oft“, lachte Izou, worauf ich nun beleidigt in die Runde sah. Daraufhin fingen die anderen an zu lachen, selbst Zack der sich mittlerweile zu uns gesellt hatte. Schließlich schlug ich vor doch in der Kombüse weiter zu reden, aber wie sollte es anders sein, waren meine Brüder wie so oft dabei die Küche zu plündern. Ich packte Ace und Ruffy hinten am Kragen und verfrachtete sie zu den anderen, an den Tisch, an den sie sich gesetzt hatten.

„Ihr bleibt hier sitzen, ansonsten wird Thatch und die anderen nachher noch eine Herzattacke bekommen“, sagte ich streng, als sich auch noch Sado und Law zu ihnen gesellten.

„Aber ich habe hunger“, kam es perfekt synchron von Ace und Ruffy.

„Ihr seid wie zwei schwarze Löcher“, seufzte ich.

„Was ist den ein schwarzes Loch“, fragte Law sofort interessiert, wie immer wenn ich etwas sagte was er nicht verstand.

„Ein schwarzes Loch befindet sich im Weltraum und entstehen meines Wissen nach, durch das Implodieren eines Sternes. Ein schwarzes Loch ist eine stark rotierende Kraft, mit einen starken Gravitationsfeld, das alles in seiner Umgebung einsaugt. Wegen dieses Effektes kann man es natürlich auch nicht näher untersuchen“, erklärte ich ihn. „So weit ich weiß kann niemand mit absoluter Gewissheit sagen was mit den Objekten passiert, die eingesaugt werden!“

„Hört sich cool an, es müsste eine Teufelsfrucht mit einer solchen Kraft geben“, meinte Kid grinsend.

„Die gibt es, zu meinen bedauern“, seufzte ich müde und fuhr mir durch die Haare. „Sie nennt sich Finsterfrucht und ist meiner Meinung nach eine der gefährlichsten Teufelsfrüchte die es gibt. Sie gehört zu den Logiafrüchten und es gibt Leute die für dieses Ding wirklich alles tun würden... Meiner Meinung nach sollte man diese Frucht sofort vernichten wenn sie auftaucht!“

„Aber wieso den, sie hört sich doch cool an“, meinte Kid, während Marco und Izou mich nachdenklich ansahen.

„Eustass Kid, du hast wirklich noch viel zu lernen, bis du das Meer unsicher machen kannst“, sagte ich nur zu ihn und meinte dann das ich und eine Kleinigkeit zubereiten würde. Kurz darauf kam ich mit einer großen Menge Hawaiitoast zurück. Alle nahmen sich davon, aber alle bis auf Zack und Phil musterten das Essen, neugierig.

„Was ist das“, fragte Marco.

„Hawaiitoast! Das ist mit Käse überbackener, Schinken und Ananas“, antwortete ich, verstand aber nicht wieso er mich plötzlich beleidigt ansah.

„Essen wir dann einen Verwandten von Marco“, fragte Ruffy sofort. Jetzt verstand ich was Marco hatte und schlug mir gedanklich gegen die Stirn.

„Nein, den das würde man Kannibalismus nennen“, antwortete ich meine Bruder, sah dann aber zu Marco und gab ihn einen entschuldigenden Kuss auf die Wange.

„Sorry, ich habe nicht darüber nachgedacht“, sagte ich entschuldigend zu ihn und lehnte mich müde gegen seine Schulter.

„Du solltest dich vielleicht noch etwas hinlegen gehen“, meinte Izou ernst, als er es sah.

„Mal sehen. Ich weiß nicht ob mein Ziehvater noch einmal mit mir reden will, außerdem müssen Nick und ich noch die Medizinbestände durchgehen, bevor wir morgen anlegen!“

„Du bist ja wirklich Ärztin“, sagte Killer verwundert. Grade als ich ihn etwas entgegnen wollte, umarmte mich jemand von hinten, worauf ich erschrocken aufschrie, aufsprang und mich schnell umdrehte. Ängstlich sah ich die Person an die nun vor mir stand. Es war mein Ziehvater und nicht weit von ihn stand Großvater.

„Tut mir Leid, ich wollte dich nicht erschrecken“, sagte er und streckte die Hand nach mir aus, doch ich wisch sofort panisch vor ihn zurück.

„Clarissa“, sagte er verwirrt. Ich wollte aus den Raum rennen, doch jemand hielt mich fest. Augenblicklich spannte ich mich an, traute ich aber nicht ich zu wehren.

„Alles ist gut, niemand hier wird dir etwas tun“, flüsterte mir Marco zu.

„Was hat sie den“, fragte mein Ziehvater wenig später verwirrt.

Flohzirkus

Schlagartig schlugen meine Gefühle von Angst zu Wut um, die den Mann traf, bei dem ich aufgewachse war. Ich könnte einfach nicht die vergangenen Jahre vergessen.

„Das geht dich gar nichts an, schließlich hast du dich die ganzen Jahre nicht darum gekümmert wie es mir geht“, fuhr ich ihn an.

„Das stimmt nicht“, verteidigte ich mein Ziehvater.

„Ach nein! Was sind meine Hobbies, abgesehen vom Musikunterricht“, fragte ich ihn, doch er schwieg nur. „Du hast dich einen Scheißdreck für mich interssierst, also lass es sein. Du hast mich all die Jahre angelogen und würdest es weiterhin tun, wenn ich bei Bjön nicht über Bord gegangen wäre.“

„Clarissa das stimmt nicht, ich wollte es dir sagen“, warf er ein, als ich tief durchatmete um mich zu beruhigen, doch genau das Gegenteil trat ein.

„Hör auf zu lügen“, schrie ich ihn wütend an. „Redest du dir das wirklich ein. Denkst du wirklich das ich bei dir geblieben wäre, hättest du mir von meinem Vater erzählt, oder ich wäre ernsthaft zur Marine gegangen... Du hast gesehen was sie auf Marineford getan haben, wir sind in ihren Augen die größte Bedrohung die es auf der gesamten Grandline gibt.“

Schnell flüchtete ich aus dem Raum und ich hörte noch wie mehrer Personen meinen Namen riefen, doch ich lief einfach weiter. Ich verzog mich in einen der leeren Trainingsräume und fing dort an einen der Trainingspuppen zu bearbeiten, bis ich vor Erschöpfung kaum noch stehen konnte.

„Beruhigt“, fragte mich eine vertraute Stimme. Doch ich drehte mich nicht zu ihn um.

„Nicht wirklich“, antwortete ich ihn und setzte mich auf den Boden.

„Mein Kind, ich kann dich verstehen“, sagte er un trat neben mich. „ Aber in tun seine Fehler wirklich Leid und er versucht ernsthaft seine Fehler wieder gut zu machen!“

„Er hatte so viele Chancen“, entgegnete ich ihn leise. „Als ich als Kind so Krank war, war mein Mutter jede freie Minute bei mir, er aber hat mich ein einziges Mal besucht. Er war bei keiner einizigen Schulvorführung da, nicht einmal bei meine Abschlussfeier im Sommer. Ich habe alles getan damit er mich bemerkt, aber nicht ein einziges anerkennendes Wort kam über seine Lippen, egal wie sehr ich mich anstrengte.“

Wiedereinmal fing ich an zu weinen. Sofort versuchte ich die nasse Spur zu beseitigen, doch meine Tränen benetzten meine Wangen sofort wieder. Vorsichtig hob mein Großvater hoch, wie ein kleines Kind und strich mir beruhigend über den Rücken.

„Möchtest du noch einmal mit ihn reden“, fragte er mich schließlich, als ich mich ein wenig beruhigt hatte. Unsicher sah ich zu ihn auf und nickte dann nach einigen zögern. Vorichtig stellte mich mein Großvater auf die Füße und ging hinter ihn her als er los ging. Er ging zu seinem Zimmer und als wir eintraten, standen dort mein Ziehvater, sowie mein Verlobter. Ich stellte mich zu Marco, der sofort meinen Hamd ergriff und sie aufmunternd drückte.

„Clarissa, bitte lass mich erklären“, begann mein Zievater sofort. „Das was ich bei deinen Vater gesagt habe meinte ich ernst. Es tut mir Leid was ich getan habe und ich weiß das ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe. Es wurde mir aber erst wirklich bewusst, als du plötzlich nicht mehr da gewese bist... bitte gib mir wenigenst die Möglichkeit wenigsten ein wenig davon wieder gut zu machen.“

„Eine einzige“, sagte ich schließlich. Er nickte, sah dann aber unsicher die beiden Männer im Raum an und dann wieder mich.

„Was war da vorhin mit dir los? Du hast dich eben nicht einfach nur erschreckt... du hast mich angesehen, als wenn du Angst hättest ich würde dir etwas tun“, sagte er. Sofort spannte ich mich an.

„Es ist wegen Doflamingo“, gebann ich leise zu erzählen. „Vor einer Weile kusierte auf der Moby Dick, die Grippe, die viele von uns ausschalteten. Nick der andere Arzt hier, lagen ebenfalls mit Fieber im Bett, weswegen ich viel Zeit auf der Krankenstation verbrachte. Schließlich schmis mich Thatch raus, als ich völlig überarbeitet war. Ich konnte aber nicht lange schlafen. Durch Lärm vom Deck wurde ich wach und ich eilte nach oben, um nachzusehen was los war. Wir wurden von Doffy angegriffen.“

„Bevor sie sich überhaupt umsehen konnte, hatte er sie schon mit seinen Fäden im Griff. Wir versuchten sie zu befreien, doch seine Leute hielten uns auf, so das wir ihn nicht folgen konnten, als er mit ihr verschwand“, erzählte nun Marco weiter, als ich schwieg. „Wir taten alles um sie so schnell wie möglich zu finden. Nick schaffte es in seinen Palast, als er in einen Krankenhaus von Doflamingo angesprochen wurde. Ohne das er ahnte wer Nick war, nahm er mit, damit er Clara behandelte. Sie hatte gebrochene Knochen, Schnittwunden und...!“

„Er hat mir sein Zeichen eingebrannt“, sagte ich mit zittender Stimme. Langsam schob ich mein Shirt hoch, so das der Mann der mich aufzog, die Branndnarbe auf meinen Bauch sah. „Es war nicht das erste Mal das ich bei ihn gelandet bin. Insegsamt bin ich drei Mal bei ihn gelandet“, sagte ich unter Tränen. Als ich meinen Vater ansah, konnte ich unbändigen Zorn in einen Augen sehen. Bevor ich aber vor ihn zurückschrecken konnte, hatte er mich schon in eine Umarmung gezogen. Ich spürte das zittern seinen Körpers, dass mich unsiche rzu ihn aufsehen ließ. Erschrocken riss ich die Augen auf, als ich Tränen über seine Wangen laufen sah.

„Dad“, sprach ich ihn unsicher an.

„Er wird dir nie wieder etwas antun, dafür werde ich sorgen. Er wird in Imepl Down verroten“, sagte er mit tonloser Stimme. „Dieser Mann wird dir nie wieder etwas antun!“

Langsam schlang ich die Arme um ihn und genoss das trostene Gefühl, das mir mein Ziehvater schenkte, was ich all die Jahre bei ihn so vermisst hatte. Lange hielt er mich einfach schweigend im Arm, bis er mich los ließ.

Sanft strich er eine verirrte Strähne hinter mein Ohr und sah dann meinen Großvater an.

„Ich bin euch wirklich dankbar Whitebeard, dass ihr so sehr auf meinen Tochter aufpasst und ihr das geben habt, was ich Jahre lang nicht konnte“, sagte er nun zu ihn. „Und dich Marco warne ich dich, brich ihr das Herz und ich breche dir jeden einzelen Knochen!“

„Dad“, sagte ich erschrocken.

„Ich habe ihn ja nur gewarnt, wie die anderen Kerle die hinter dir her waren“, meinte er.

„Welche anderen Kerle“, fragte ich ihn verwirrt. Augenblicklich wisch mein Vater meinen Blick aus.

„Was meinst du damit“, fragte ich ihn wütend.

„Sag mir nicht so hast die ganzen Jungs nicht bemerkt die dir ständig hinterher gerannt sind. Sie haben noch nicht einmal halt davor gemacht, dir bis ins Krankenaus zu folgen“, antwortete er mir. Erstaunt sah ich ihn an und musste mir eingestehen das ich davon wirklich absolut nichts mitbekommen hatte.

„Clarissa nichts für ungut, du solltest wirklich selbstbewusster und aufmerksamer durch die Welt gehen“, seufzte er. „Du bist hübsch, klug und hast das Talent die Meschen in deinen Bann zu ziehen..“

„Aber ich bin doch nur...“

„Du bist nicht nur! Portgas D Clarissa, du hast es mit der Marine aufgnommen, scheuchst Männer durch die gegen, die zu der gefährligsten Priatenmannschaft gehören, ziehst nebenbei noch diesen Flohzirkus auf und bist die Nachfolgerin von Whitebeard.“

„Ist ja gut, ich habe es verstanden“, sagte ich und brachte dabei die drei Männer zum lachen.

„Übrigens gibt es noch eine Kleinigkeit die ich dir sagen muss“, meinte mein Ziehvater, doch bevor er weiter reden konnte, hörten wir laute Rufe und im nächsten Moment wurde die Tür aufgerissen.

„Vater, da kommt ein Schiff auf uns zu, es ist die Oro Jackson“, sagte ein Mann aufgebracht. Kaum das er zu Ende gesprochen hatte, rannte ich auch schon aufgeregt los. Kaum am Deck zu ich mich um und rannte dann aufgeregt zu Reling. Es war wirklich das Schiff meines Vaters. Ganz vorne am Bug stand er und sah zu uns. Er sah älter aus, als ich ihn in Erinnerung hatte. Lachend winkte ich ihn und augenblicklich erwiderte er es, als er mich bemerkte. Grinsend sah ich auf, als ich eine große Hand auf meine Schulter spürzte. Es war Großvater der ebenfalls grinsend zu meinen Vater sah.

„Du hast uns alle gewaltig an der Nase herum geführt, mit deinen vorgeteuschten Tot“, sagte Großvater amüsiert, als die beiden Schiffe aneinender befestigt wurden. Ich konnte nicht länger warten und sprang auf die Oro Jackson, rannte zu meinen Vater und sprang ihn in dier Arm. Durch meinen Schwung landeten wir auf den Deck, doch er hielt mich einfach nur lachend in den Armen. Um uns herum lachten einige Männer.

„Ich freue mich auch dich wieder zu sehen, mein Wirbelwind, aber ich denke da möchte dich noch jemand sehen“, sagte er schließlich und setzte sich auf. Ich setzte mich ebenfalls auf und sah ihn fragend an, bevor ich mich umsah. Blitzschnell sprang ich auf und rannte zu Rayleigh, der meinen schlafenden Sohn auf dem Arm hatte. Vorsichtig gab er ihn mir, damit wir ihn nicht weckten. Sanft strich ich ihn über sein kleines Köpfchen und prägte mir dabei jede Kleinigkeit ein. Er war in den halben Jahr gewaschen und seine schwarzen Haare standen ihn zerzaust von seinem Köpfchen ab.

Erst nach etwa zehn Minuten, kletterte ich mit der Hilfe meines Vaters, zurück auf die Moby Dick. Dort wartetn bereits die gesamte Mannschaft. Auch meine Brüder, Kid und Killer, die neben Marco standen, der mich liebevoll anlächelte.

Ich kniete mich vor meine Brüdern, so dass sie ihn besser ansehen könnten.

„Das ist euer Neffe Raphael“, sagte ich leise, um meinen Sohn nicht zu wecken.

„Er ist so klein“, sagte Sado, streckte seine Hand aus und nahm Raphael winzige Hand in seine.

„Er ist jetzt ein halbes Jahr alt“, erklärte ich ihn.

„Clara, wer sind die und wieso war Raphael bei ihnen“, fragte mich plötzlich Ace. Ich stand auf und Marco nahm mir den kleinen ab.

„Der alte mit dem Bart ist unser Vater“, erklärte ich ihn grinsend und er sah mich sofort ungläubig an. Plötzlich drehte er sich um und rannte unter ihn Deck. Seufzend sah ich Marco an, der mir aufmunternd zunickte und folgte dann meinen Bruder. Ich musste ihn eine ganze Zeit suchen, bis ich ihn etwa nach einer Stunde in einen der Aufenthaltsräume fand. Dort saß er auf einer Couch, hatte die Beinen angezogen und diese mit seinen Armen umschlossen. Schweigend setzte ich mich neben ihn. Irgendwann lehnte er sich an meine Schulter und ich legte einen Arm um seine Schulter.

„Wusstest du das er noch lebt“, fragte er mich, schließlich.

„Ich habe es zwar gehofft, aber gewusst habe auch ich es nicht“, antwortete ich ihn und strich ihn die Haare aus dem Gesicht. „Denkst du, du kannst ihn eine Chance geben und ihn erst einmal kennen lernen.“

Nach einigen zögern nickte er, doch wir standen noch nicht auf. Wir blieben noch eine ganze Zeit auf der Couch sitzen, bis wir schließlich zurück an Deck gingen, wo eine riesige Party im Gang war. Unser Vater, mein Ziehvater, Rayleigh und Whitebeard saßen dabei in eine Gruppe zusammen redeten und lachten miteinander. Ich nahm die Hand meines Bruders in meine, sah ihn aufmunternd an und ging zu der vierer Gruppe. Rayleigh war es der uns als erstes bemerkte. Leicht tippte er Roger auf die Schulter und zeigte in unsere Richtung, worauf der schwarzhaarige zu uns sah. Unser Vater lächelte, stand auf und kam zu uns.

„Ich lass beide dann mal in Ruhe, ihr habt euch sicher viel zu erzählen“, sagte ich freundlich zu ihnen.

„Ist gut und wenn du deinen Mann suchst, er wollte Raphael ins Bett bringen“, meinte mein Vater grinsend. Ich nickte nur, sah meinen Bruder noch einmal an, der nun unsicher lächelte und ging dann wieder unter Deck. Langsam ging ich zu unserer Kajüte. Vorsichtig öffnete ich die Tür und trat ein. Was ich dann sah ließ mich leise lachen. Auf unserem Bett lag Marco und Raphael. Beide schliefen tief und fest.

Überraschung

Grinsend gab ich beiden einen Kuss, deckte sie zu und verließ das Zimmer leise, um die beiden nicht zu wecken. Glücklich vor mich hin lächeln ging ich zu die Gängen, zurück zum Deck. Doch es verblasste wieder, als ich auf den Gang trat der zum Deck führte. Seufzend trat ich auf das Deck und ich eine riesige Prügelei entdeckte. Das halbe Schiff war dich ab Prügel, wobei Mitglieder beider Mannschaften mit machten. Was mich aber am meisten ärgerte war das einige zu Wetten schienen, die Kommandanten machten mit oder sahen zu. Aber was absolut die Krone aufsetzte war, dass meine Väter, Rayleigh und Großvater lachend dabei zu sahen. Ich stapfte auf die Männer zu, erzeugte einen Feuerhagel und ließ ihn auf die Männer los. Laute Schrei erklangen und die kämpfenden Männer hörten sofort auf.

„Was ist hier los“, fragte ich wütend, dabei waren die ängstlichen Blicke die mir einige zuwarfen egal. Aber es waren auch ertappte Blicke dabei, als hätte ich sie bei etwas verbotenen erwischt. Aber bevor ich noch etwas sagen konnte, fasste jemand meine Hand, worauf ich nach unten sah. Es war Ruffy der meinte das ich mitkommen sollte und schon an meiner Hand zog. Etwas überrumpelt ging ich mit ihn. Er führte mich unter Deck zu einen der Aufenthaltsräumen. Dort saßen Kid, Killer, Ace, Sado, Law, Phil, Zack und Corazon zusammen und spielten Karten.

„Du musst mit uns spielen“, quengelte Ruffy ließ meine Hand los und setzte sich zu den anderen.

„Aber nur kurz, ich muss gleich noch etwas Arbeiten, ich habe einige Kulturen angelegt die ich noch untersuchen muss“, entgegnete ich ihn und setzte mich neben Corazon.

„Du solltest wirklich weniger Arbeiten, man sieht dich manchmal tagelang nur zu den Essenszeiten“, beschwerte sich Cora, während er die Karten austeilte.

„Ja ja, ich weiß“, meinte ich nur und sah mir meine Karten an. Wir spielten eine ganze Zeit und jedes Mal wenn ich meinte ich würde aufhören, redeten sie solange auf mich ein bis ich mit ihnen weiterspielte. Schließlich spielten wir bis in den Abend hinein. Ich schickte die Jungs ins Bett und ging dann zusammen mit Corazon auf die Krankenstation, der mir dort Gesellschaft leisten wollte. Er setzte sich auf eine Liege, während ich mir die angelegten Kulturen ansah und mir Notizen dazu machte.

„Was machst du da eigentlich“, fragte der blonde mich irgendwann.

„Ich habe mich letzten mit Nick über Gifte unterhalten und wir haben festgestellt das sich keiner von uns beiden damit auskennt. Deswegen habe ich angefangen nachzuforschen und habe einige Bücher gewälzt“, antwortete ich ihn.

„Wieso müsst ihr euch den mit Giften auskennen“, fragte er interessiert.

„Vorsichtsmaßnahme, immerhin weiß man nie was einen so erwartet“, antwortete ich ihn grinsend.

„Hast du eigentlich schon mal über die Hochzeit nachgedacht“, fragte er mich, worauf ich mich zu ihn umdrehte.

„Wir haben da gar nicht drüber nachgedacht. Es war irgendwie immer etwas, oder es viel die übliche Arbeit an“, antwortete ich ihn. „Ich habe ja nicht einmal ein Kleid, auch wenn ich mir schon einige Kataloge angesehen habe!“

„Die haben übrigens deine Brüder gefunden“, grinste er.

„Ich habe mich schon gefragt wo ich sie hingelegt hab“, erwiderte ich ebenfalls grinsend, bis mir etwas auffiel.

„Rocinante was heckt ihr wieder aus“, fragte ich ihn kalt. „Erst dieses Theater auf dem Deck, dann das Kartenspielen und du wolltest mich unbedingt hier her begleiten.“

„Ich weiß nicht was du meinst, ich wollte dir nur ein wenig Gesellschaft leisten“, meinte er und fuchtelte dabei wild mit den Händen herum. Damit bestätigte er nur meine Vermutung.

„Rocinante, weißt du das du ein ganz schlechter Lügner bist“, seufzte ich. „Also was plant ihr?“

„Du bist wirklich einzigartig“, lachte er nun. „Ich habe Jahre lang gelogen, nur bei dir schaffe ich es nicht.“

„Cora nicht ablenken“, meinte ich.

„Ist ja gut! Aber ich bitte dich, tu nichts“, entgegnete er. „Wir haben für Morgen eure Hochzeit geplant. Wir werden heute Nacht an eine unbewohnten Insel anlegen und dann wohlen wir alles vorbereiten. Darum ging auch die Prügelei, da sie sich nicht einigen konnten wer was macht.“

„Ich finde es wirklich süß von euch, aber gibt es da nicht einen entscheidenden Harken an der Sache“, fragte ich ihn, doch er sah mich nur verwirrt an. „Wie bitte sollen Marco und ich zum Altar kommen, wenn wir doch von allen nichts wissen?“

„Äh, daran hat keiner gedacht“, sagte er, während er rot wurde, worauf ich leise lachte.

„Na dann hat es doch etwas gutes das ich gemerkt habe das etwas nicht stimmt“, sagte ich grinsend zu ihn. „Aber wer beschäftigt eigentlich Marco, selbst mit Raphael wird er, an Deck gehen, nach dem er wieder wach geworden ist.“

„An Marco hat ja keiner gedacht“, meinte er mit leicht geschockten Gesichtsausdruck.

„Na dann los. Ich werde schon nicht weglaufen“, sagte ich und sofort sprang er auf. „Und ihr solltet ihn in groben einweihen, schließlich wird er sich wundern wenn ich heute Nacht nicht bei ihn schlafe.“

„Hä“, kam es wenig klug von dem Blonden.

„Kennt ihr den Brauch nicht das die Braut und der Bräutigam an verschiedenen orten schlafen müssen, weil es sonst Unglück bringt“, erklärte ich ihn.

„Daran hat keiner von uns gedacht“, antwortete er mir, was mich wieder zum lachen brachte.

„Na dann, geh schon, ich habe hier noch ein wenig zu tun“, sagte ich grinsend zu und schüttelte leicht den Kopf, als er aus dem Raum stürmte. Ich vergrub mich wieder in die Arbeit und war so in meine Arbeit vertieft, das ich leise aufschrie, als man mich ansprach.

„Denkst du nicht du solltest langsam Schluss machen“, sprach mich Corazon an. Ich hatte nicht einmal ansatzweise mitbekommen das er schon zurück war.

„Verdammt, erschrecke mich nicht, sonst geh ich noch wegen einen Herzkaspers drauf“, beschwerte ich mich, was ihn aber nur zum lachen brachte.

„Ach komm, so schnell beißt du schon nicht in Gras“, meinte er und hielt mir einen Teller mit Broten hin den ich noch gar nicht bemerkt hatte. Erstaunt nahm ich ihn an und fing an die Brote zu vernichten. Ich hatte mich so in meine Arbeit vertieft das ich gar nicht mitbekommen hatte wie hungrig ich eigentlich war.

„Wenn man nicht aufpasst wurdest du uns noch verhungern“, meinte er und setzte sich wieder auf die Liege.

„Stimmt ja gar nicht“, widersprach ich ihn leise.

„Oh doch, die Jungs haben mir erzählt wie oft sie dich schon von deiner Arbeit losreißen mussten“, sagte er ernst.

„Ist ja gut“, seufzte ich und räumte die Kulturen zurück in den Brutschrank. Danach warf ich noch einen letzten Blick auf meine Aufzeichnungen und räumte dann auch diese weg. Doch grade als ich sie in meinen Schreibtisch räumte, wurde mir schlagartig schlecht. Ich hielt mir eine Hand vor den Mund und mit der anderen hielt ich mich am Möbelstück fest. Sofort war Cora bei mir und hielt mich stützend fest.

„Was hast du, soll ich Nick holen“, fragte er mich besorgt.

„Geht schon, ich habe es nur übertrieben“, antwortete ich ihn leise und sah ihn an. Er musterte mich mit einen besorgten Blick, der mir genau sagte das er mir nicht so recht glaubte. Im nächsten Moment hob er mich in Brautmanier hoch, missachtete meinen Protest und ging mit mir los. Er trug mich auf sein Zimmer, wo er mich auf sein Bett legte. Verwundert sah ich ihn an, doch bei seinen ernsten Blick wagte ich es nicht etwas zu sagen. Sorgfältig deckte er mich zu, ging dann zu einer kleinen Couch und setzte sich darauf.

„Als was siehst du mich eigentlich“, fragte ich ihn nach einigen Minuten unsicher. „immerhin bin ich es gewesen die deinen Bruder nach Impel Down gebracht hat.“

„Du bist für mich meine beste Freundin, meine Schwester“, antwortete er ernst. „Du hast Law´s und mein Leben gerettet. Wahrscheinlich auch das von vielen anderen, in dem du das getan hast, wozu ich nicht fähig war. Viele von uns, auch ich, bewundern dich dafür was du tust. Du hast schon vielen geholfen, kämpfst gegen die Ungerechtigkeit in dieser Welt und trotzdem vergisst du auch nicht deine Freunde.“

„Du hast ein falsches Bild von mir Rocinante. Was du sagst hört sich an als würde ich völlig selbstlos handeln, aber so edel bin ich nicht“, sagte ich. „Ich hasse deinen Bruder und ich hasse die Marine für das was sie meine Familie angetan habe.“

„Das ist auch dein gutes Recht, aber es ändert nichts daran was du schon alles getan hast! Sieh doch mal allein die Kleinen. Du liebst sie alle, als wären sie deine echten Brüder und selbst die beiden Chaoten, sind schon fasst so etwas wie Brüder,“ sagte er. „Kid und Killer haben uns erzählt, was du für sie getan hast.“

„Ist ja gut. Es ist nur so, dass ich Angst habe zu versagen“, gestand ich ihn leise. „Ihr setzt alle so hohe Erwartungen in mich. Großvater hat mich zu seine Nachfolgerin gemacht, dann sind da meine Brüder und Raphael, außerdem noch die Arbeit als Ärztin und was ist wenn ich nicht stark genug bin.“

„Gol D Clarissa, du bist nicht alleine. Du hast eine riesige Familie, deinen Verlobten, starke Freunde und ich werde auch immer für dich da sein, egal was ist“, sagte er. „Wir würden für dich durch die Hölle gehen.“

„Sag das nicht“, sagte ich aufgebracht und konnte nur schwer meine Tränen zurück halten. „Ich will nicht das ihr wegen mir kämpft. Ihr habt nicht gesehen wozu das führt!“

Ich hörte ihn seufzen und im nächsten Moment senkte sich neben mir die Matratze. Vorsichtig zog er mich in seine Arme und streichelte mir tröstend über den Rücken. Doch ich fing daraufhin leise zu weinen. Irgendwann hörte ich ein leise klopfen und wie jemand ins Zimmer trat.

„Was hat sie“, hörte ich kurz darauf meinen Vater besorgt fragen.

„Sie hat Angst zu versagen und einen von uns zu verlieren“, sagte Corazon. Wieder hörte ich schritte.

„Clara sieh mich an“, sagte mein Vater. Zögerlich löste ich mich etwas von Corazon und sah meinen Vater vor dem Bett knien.

„Niemanden von uns wird etwas passieren. Du hast viele von uns vor unseren eigenen Schicksal gerettet und das immer wieder. Jetzt sind wir dran. Wir werden jederzeit für dich da sein“, sagte er. „Du hast etwas geschafft das noch niemand zuvor geschafft hat. Du hast viele Piraten in Freundschaft vereint.“

„So habe ich das noch nie gesehen“, sagte ich leise.

„Siehst du“, meinte er grinsend. „Du hast uns etwas gegeben das uns selbst die Weltregierung nie nehmen kann.“

„Danke Dad“, sagte ich lächelnd zu ihn.

„So und nun wird geschlafen, immerhin ist morgen ein großer Tag“, sagte er grinsend zu mir. Ich nickte nur grinsend und kuschelte mich in die Decke. Nachdem mir beide eine gute Nacht gewünscht hatte, war ich kurz darauf schon eingeschlafen.
 

Frischer Kaffeeduft weckte mich am nächsten Morgen, doch als ich die Augen aufschlug, wünschte ich mir weiterzuschlafen. Vor dem Bett standen Corazon, Izou, Thatch und Ray. Die vier grinsten mich auf eine Art an die mir eine Gänsehaut ein jagte.

„Äh Morgen“, sagte ich unsicher und setzte mich auf. Corazon reichte mir die Tasse, die ich etwas zögerlich annahm und einen Schluck davon trank. Dabei behielt ich die vier aber genau im Augen.

„So und jetzt gehst du unter die Dusche und dann machen wir aus dir die schönste Braut der Grand Line“, meinte Izou.

„Ihr wisst aber schon das es irgendwie seltsam ist das ein Haufen Piraten einen auf Stillberater machen“, fragt ich sie lachen.

„Du bist eindeutig zu frech“, meinte Ray grinsend und scheuchte mich ins Badezimmer. Dort nahm ich erst einmal eine ausgiebige dusche und ging schließlich zurück zu den anderen. Doch nicht die Jungs zogen meine Aufmerksamkeit auf sich, sondern das elfenbeinfarbene Kleid, das auf dem Bett lag. Vorsichtig strich über den feinen Stoff.

„Na los, zieh es an“, sagte Izou lächelnd. Schweigend nickte ich, nahm das Kleid sachte vom Bett und verschwand mit diesen im Badezimmer. Nervös schlüpfte ich in den Kleid. Leicht strich ich über die mit kleinen Edelsteinen bestickte, trägerlos Korsage, doch es gab ein kleines Problem. Sie wurde auf dem Rücken zugeschnürt.

„Cora, könntest du mir einmal helfen“, rief ich daraufhin. Kurz darauf schlüpfte der Blonde ins Bad, schloss hinter sich wieder die Türe und kam dann mit einen breiten lächeln auf de Lippen zu mir. Vorsichtig schnurrte er die Korsage auf meinen Rücken zu und als er fertig war, war ich erstaunt, wie gut das Kleid saß. Es war wie für mich gemacht.

„Wenn habe ich dieses wundervolle Kleid zu verdanken“, fragte ich, drehte mich zu ihn und strich über den bodenlangen, ausladenden, mit einzelnen Edelsteinen bestickten Rock.

„Das waren dein Großvater, Thatch, Izou und ich“, sagte er grinsend. „Wir mussten einige Inseln abklappern um das perfekte Kleid zu finden.

„Danke“, sagte ich. Vor Glück und Nervosität fing ich an zu weinen. Er sah mich freundlich an, hielt mir einen Hand hin und als ich sie ergriff, führte er mich in den angrenzenden Raum.

„Gefällt es dir nicht“, fragte Izou sofort betroffen, kaum das er meine Tränen sah. Ich schüttelte nur den Kopf, umarmte ihn, während ich mich bei ihn, für das Kleid bedankte.

Als ich mich schließlich beruhigt hatte, machte mir Izou die Haare und schminkte mich dezent.

„So und jetzt nur noch der letzte Schliff“, meinte Ray schließlich. Fragend sah ich ihn an.

„Etwas gebrauchtes“, sagte er, worauf mir Izou, ein wunderschön verzierten Kamm, zu den Schleier in die Haare steckte.

„Etwas neues“, sagte Izou, während mir Ray eine Kette passend zum Kleid umlegte.

„Etwas geliehenes und blaues“, meinte Thatch und legte mir einen Gürtel um, den ich als Marcos erkannte.

„Und zu gutes Letzt eine Münze, im Brautschuh“, sagte Corazon, bügte sich vor mir und half mir, die weißen Schuhe, mit den kleinen Absatz anzuziehen. Danach reichte er mir sein Hand und half mir auf die Beine. Erst jetzt sah ich in den Spiegel. Ich erkannte mich selber kaum wieder, ich sah aus wie eine Prinzessin.

Ich war nun ein wenig ruhiger als zu vor. Zusammen ging ich mit den vier an Deck, wo mich die nächste Überraschung erwartete.

Überraschung die 2.

Zu Anfang ein paar Wort von mir. Es tut mir wirklich Leid das ich lange nichts mehr hochgeladen haben und leider wird sich erst einmal nichts daran ändern.

Leider ist mein geliebter Lapi (Shuichi) den Tod durch Überhitzung gestorben, aber trotzdem werde ich versuchen so oft es geht, irgendwie weiter zu schreiben.
 

LG Tora

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Mitten auf dem Deck standen mehrere Personen, die am Vortag noch nicht an Bord gewesen waren . Der König der Fischmenschen, mit seinen Söhnen. Shanks, Ben, mit Mannschaft, Dragon, aber auch Buggy, mit Anhang.

„Clarissa“, kam es ungläubig von Shanks der mich als erstes bemerkte. Ich lächelte, rannte zu ihn, sprang ihn an und umarmte ihn.

„Du bist jetzt wirklich eine Prinzessin“, lachte er und kaum das er mich los ließ umarmten mich auch die anderen.

„Du siehst wunderschön aus, Mädchen“, sagte Buggy mit einem überbreiten grinsen.

„Danke“, sagte ich mit leicht roten Gesicht. „Wie kommt es das ihr alle hier seid?“

„Deine Freunde riefen uns vor etwa zwei Wochen an und sofort haben wir uns auf dem Weg gemacht“, meinte Ben. „Es kann doch nicht sein das wir die Hochzeit unser Kleinen verpassen!“

„Das ihr hier seid, ist das größte Geschenk das ihr mir machen konntet“, sagte ich überglücklich, das alle meine Freunde an den zweit wichtigsten Tag bei uns waren.

„Lass uns los, nicht das du deine eigene Hochzeit verpasst“, meinte Corazon schließlich grinsend und hielt mir eine Hand hin. Nervös ergriff ich sie, doch kaum das ich auf den Steck trat, der vom Deck führte, stolperte ich und stürzte fasst. Doch der Blond hielt mich blitzschnell fest und hob mich kurzerhand hoch. Erschrocken quietschte ich und hielt mich an ihn fest, was die anwesenden Männer zum lachen brachte. Anders als erwartet ließ Corazon mich unten am Strand aber nicht runter, sondern trug mich den Strand entlang, worauf ich ihn fragend ansah.

„Nicht das unsere kleine Prinzessin noch hinfällt und ich Kleid ruiniert“, meinte der Blond grinsend zu mir, worauf ich nur leicht beleidigt die Wangen aufblähte. Doch es hielt nicht lange. Ohne es verhindern zu können fing ich dann zusammen mit den anderen an zu lachen.

Gemächlich ging die die Gruppe den Stand entlang. Die Wellen rollten langsam an den fasst schneeweißen Strand. Über uns hörten wir vereinzelte Möwen kreischen. Keine einzelne Wolke war zu sehen und die Sonne glitzerte wunderschön in der ruhigen See.

Fragend sah ich Corazon an, als er hinter meinen Vater und Dragon stehen blieben. Erst als ich eine bekannte Stimme hörte, wandte ich meinen Blick, von meinem besten Freund ab und sah zum Ende das Standes. Auf einer mit Gras bewachsenen Anhöhe, keine drei Meter von uns entfernt stand er. Doch anders als sonst trug er nicht seine Uniform, sondern schwarze Hose und ein weißes Hemd, dessen oberen zwei Knöpfe nicht geschlossen waren.

„Großvater“, fragte ich erstaunt ihn hier zu sehen, immerhin wimmelte die Insel nur so von Piraten.

„Ich muss doch dabei sein wenn du den Bund für´s Leben eingehst“, meinte er grinsend, sprang auf den Stand und kam langsam uaf uns zu.

„Aber wieso bist du hier“, fragte ich ihn unsicher, schließlich hatte ich ein wenig Panik davor das die Sache falsch lief. Immerhin waren wir hier auf der Grand Line, wo Piraten und die Marine bekanntlich Todfeind, waren und nicht bei Pokito. Dort hatte man nicht Sterben können, sondern nur verschwinden und Blut konnte alle möglichen Farben haben.

„Ich habe ihn hergebeten. Du sagtest doch an dem einen Abend das zu ihn wirklich gerne hast und das er dir viel bedeutet“, sagte mein Vater ernst, während mich Corazon vorsichtig auf die Füße stellte.

„Daran konntest du dich noch erinnern“, fragte ich meinen Vater erstaunt.

„Natürlich“, antwortete er mir grinsend.

„Ich warne sie Monkey, verhalten sie sich ruhig, oder sie werden es bereuen hier aufgetaucht zu sein“, mischte sich nun Cora ein.

„Keine Sorge, Rotzlöffel. Heute bin ich nur ein Großvater der bei der Hochzeit seiner Enkelin dabei sein will“, antwortete er grinsend.

„Also darf ich Morgen dein Schiff wieder anstecken“, fragte ich ihn grinsend.

„Du bist eindeutig zu viel mit diesen Piraten zusammen“, meinte Garb aufgebracht.

„Hey, alle meine Freunde und mein Verlobter sind Piraten“, beschwerte ich mich sofort.

„Das habe ich bis jetzt immer vergessen zu Fragen, wenn Heirates zu heute eigentlich“, fragte er mit dem typischen Grinsen das auch Ruffy zeigte, wenn er wiedereinmal nichts verstand.

„Äh Marco“, antwortete ich ihn nur in einen ungläubigen Ton, da ich es nicht glauben konnte. Die anderen der Gruppe lachten indessen ausgelassen über so viel Dummheit.

„Marco der Phönix“, fragte Garb ungläubig.

„Äh ja, ich kenne nur den einen Marco“, antwortete ich ihn nur mit einen fiesen Grinsen. „Sollte ein Vizeadmiral nicht eigentlich aufmerksamer sein. Dir hätte es eigentlich auffallen müssen, als du uns mit Budda besucht hast.“

„Hä“, kam es nur wenig einfallsreich von ihn.

„Wie ich meine Familie liebe“, lachte ich laut und ging dann weiter.

„Aber dir ist schon bewusst das ihr die seltsamste Familie der gesamten Grandline seid“, fragte Buggy kurz darauf.

„Nö wieso, wir sind doch eine ganz normale Familie“, antwortete ich ihn grinsend. „In unserer verrückten Gesellschaft ist es ganz normal, daß sogar normale Menschen verrückt spielen.

„Wie...“, fragte mich Buggy mit großen Augen.

„Vergiss es, ich habe den Spruch nur einmal irgendwie in einem Buch gelesen“, antwortete ich ihn grinsend.

„Stimmt es eigentlich das du, eigentlich Medizin studieren wolltest“, fragte nun Shanks, worauf ich nur nickte.

„Clarissa war Jahrgangsbeste und ich bin mir sicher sie wäre auch an einer Eliteuniversität angenommen worden“, schwärmte nun mein Ziehvater begeistert von meinen Schulleistungen.

„Dad“, meinte ich aufgebracht.

„Was? Ist doch wahr“, entgegnete er.

„Ersten ist es nicht war und zweitens interessiert das wirklich niemanden hier!“

„Also mich würde es interessieren“, warf Shanks ein. „Ich wusste zwar das du nicht grade auf den Kopf gefallen bist, aber ich wusste nicht das du so schlau bist!“

„Ich bin nicht so schlau, aber ich kann nicht dafür das ihr so verdammt dämlich seid“, erwiderte ich, beachtete sie einfach nicht mehr und stapfte einfach den Strand weiter. Mittlerweile konnte man vor uns ein riesige Gruppe von Menschen erkennen. Bis wir sie erreichten redete keiner mehr von uns.

„Was ist den mit dir passiert, meine Enkelin“, fragte mich Whitebeard besorgt.

„Wir haben sie ein wenig wütend gemacht“, erklärte Shanks.

„Vergiss es, Kleines. Immerhin ist das einer der schönsten Tage“, sagte Opa lächelnd, was ich dann erwiderte.

„Bereit“, fragte mich nun mein Vater, doch ich schüttelte nur den Kopf. Schlagartig war die Nervosität wieder da, die ich seid wir die Kajüte verlassen hatten, vergessen hatte.

„Prinzessin, alles ist gut. Es ist nur Marco“, meinte er liebevoll.

„Nichts ist gut, was ist wenn ich auf dem Weg zum Altar stolpere und hinfalle, oder ich keinen Ton mehr raus bringe“, entgegnete ich aufgebracht.

„Clara, ganz ruhig. Atme tief durch“, sagte nun Cora, legte mir seine Hände auf die Schultern und sah mir mit ruhiger Miene in die Augen. „Alles wird gut laufen, versprochen und nun lassen deinen zukünftigen Ehemann nicht länger warten, den ich bin mir sicher er möchte dich sehr gerne sehen.“

„Danke“, sagte ich nun deutlich ruhig und hackte mich in den Arm ein den mir mein Vater anbot. Nun trat Whitebeard auf Seite und ich konnte Marco, am Ende vieler Sitzreihen, vor einen weißen, mit Blumen dekorierten Altar stehen sehen. Sein lächeln wurde überbreit als ich ihn sah, genauso wie meines. Leise erklang von irgendwoher ein Hochzeitmarsch. Meiner Meinung nach viel zu langsam, schritt ich begleitet von meinem Vater, an den unzähligen Sitzreihen vorbei, bis ich endlich bei Marco ankam. Sachte ergriff er meine Hand, die mein Vater freigab und half mir die drei Stufen des Podestes hinauf.

„Du siehst wunderschön aus“, flüsterte mir Marco zu und ich hätte ihn wahrscheinlich weiter verliebt angestarrt, wenn nicht ein lautes Räuspern, unsere Aufmerksamkeit wo anders hingezogen hatte. Lächelnd sah ich nun Rayleigh an, der uns trauen würde.

„Wir sind heute hier vereint, um diese beiden jungen Menschen zu trauen“, schalte seine Stimme laut über die versammelte Menge. „Wir alle haben oft, amüsiert beobachtet wie ihr langsam zueinander gefunden habt. Und aus der zarten Blume ist einer innige Liebe geboren. Beide habt ihr bereits bewiesen das ihr zusammen durch gute sowie schlechte Zeiten gehen könnt. So möchte ich dich Marco fragen, möchtest du die hier anwesende Gol D Clarissa zu deiner Frau nehmen.“

„Ich will“, antwortete Marco ohne zu zögern.

„Und möchtest du Clarissa den anwesenden Marco...?“

„Ja, ich will“, fiel ich ihn ungeduldig ins Wort, worauf einige anfingen zu lachen.

„Dann tauscht die Ringe“, sagte Rayleigh amüsiert. Ich nahm den Ring von den Kissen das Thatch hielt und steckte ihn langsam an Marcos Hand, so wie er es mit meiner Hand tat. Dann erklang der Satz auf dem ich gewartet hatte.

„Du darfst die Braut jetzt küssen“, sagte Rayleigh. Was er sich nicht zweimal sagen ließ. Kaum das unsere Lippen sich berührten, erklang lautes Klatschen und immer wieder hörte man wie sie uns Glückwünsche zuriefen. Überglücklich ergriff Marco schließlich meine Hand und schritt, in Begleitung einen wunderschönen ruhigen Lied den Gang entlang.
 

Die nächste Stunde verbrachten wir damit das uns jeder der anwesenden Personen beglückwünschte.

„So und jetzt haben wir ein paar Überraschungen für euch“, meinte schließlich Izou grinsend zu uns. Fragend sahen wir ihn an, doch als ich sah wie meine Cora und Thatch ein großes weißes Lacken festhielten, auf das sie ein Herz gemalt hatten musste ich lachen. Izou hielt und beiden jeweils eine Minischere hin und wir fingen an zu schneiden. Was gar nicht mal so leicht war wie es sich vielleicht anhörte.

„Du musst sie hindurch tragen“, rief schließlich Whitebeard lachend, als wir fertig waren. Lachend hob mich Marco in Brautmanier hoch und trug mich durch das nun herzförmige Loch hindurch, doch er ließ mich dann nicht herunter, sondern trug mich zu einen Baumstamm den die Jungs aufgestellt hatten. Unsere nächste Aufgabe war es genau diesen mit einer riesigen Zweimannsäge zu zersägen. Unter fiel lachen schafften wir auch dies.

„Gibt es jetzt endlich etwas zu futtern“, rief dann Ruffy laut.

„Erst wird noch die Torte angeschnitten“, lachte Roger. Grinsend sah ich zu Marco, als wir vor der riesigen, dreistöckigen Torte standen. Sie war weiß, und mit blauen Verzierungen waren Wellen an den Seiten abgebildet. Oben auf der Torte thronten unsere Figuren die uns extrem ähnelten.

„So und jetzt entscheidet sich wer in euer Ehe die Hosen anhat“, meinte Whitebeard lächelnd, während uns einer der Köche ein Messer hinhielt.

„Wie meinst du das Vater“, fragte ihn Marco verwirrt, doch er antwortete ihn nicht. Daraufhin sah mich mein Mann fragend an, doch auch ich schwieg und sah ihn nur auffordernd an. Das Ergebnis war das ich die Hand beim anschneiden der Torte oben auf dem Griff des Messers liegen hatte.

„Hiermit hat jetzt meine Tochter die Hosen in eurer Ehe an“, erklärte daraufhin mein Ziehvater amüsiert.

„War das nicht schon vorher klar“, meinte Marco daraufhin lächelnd. Kichernd küsste ich ihn und wenig später saßen wir ein großen Tischen und aßen, angeregt redend miteinander. An unseren Tisch saßen Whitebeard, die gesamten Kommandanten, Roger, Ray, Shanks, Ben Buggy, Dragon, Cora, Garb, Kid, Killer und meine Brüder.

Es war ein wunderschöner Abend. Es wurde fiel gelacht, gesungen und ich tanzte mit sehr vielen Leuten, so das ich am frühen Morgen, als die Feier schließlich ein Ende fand sehr müde in unser Bett fiel.



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Kommentare zu dieser Fanfic (30)
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Von:  cindy-18
2017-11-29T16:47:33+00:00 29.11.2017 17:47
uhhh volll sweet
Von:  cindy-18
2017-11-09T20:02:45+00:00 09.11.2017 21:02
hammer
Von:  cindy-18
2017-10-26T21:37:43+00:00 26.10.2017 23:37
sweet
Von:  cindy-18
2017-10-13T23:27:49+00:00 14.10.2017 01:27
hammer
Von:  cindy-18
2017-10-07T21:00:32+00:00 07.10.2017 23:00
sweet
Von:  cindy-18
2017-10-05T21:29:59+00:00 05.10.2017 23:29
schreib bitte schnell weiter
Von:  cindy-18
2017-09-27T23:26:04+00:00 28.09.2017 01:26
hammer kapitel
Von:  cindy-18
2017-09-23T17:44:03+00:00 23.09.2017 19:44
voll cool :D
Von:  cindy-18
2017-09-17T15:26:40+00:00 17.09.2017 17:26
Hammer

Von:  cindy-18
2017-09-14T21:55:52+00:00 14.09.2017 23:55
voll hammer


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