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Feuerfaust 2.0

von

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Essensschlacht

Am nächsten Mittag befanden wir uns auf der Oro Jackson und segelten über das Meer. Ich hatte mich nach dem wir an Bord gegangen waren, in eine ruhige Ecke verzogen und war seid dem nicht mehr heraus gekommen. Aber wie sollte es auch anders sein, gönnte man mir nicht lange die Ruhe.

„Ist alles in Ordnung“, fragt mein Vater freundlich.

„Ich vermisse die anderen“, antwortete ich ihn und sah ihn dabei an. „Ich wollte dich immer kennenlernen, aber jetzt vermisse ich die andere.“

„Ich kann dich sehr gut verstehen, Clarissa“, sagte er, ging auf mich zu und nahm mich zögerlich in den Arm. Ich erwiderte seine Umarmung und fühlte mich so wohl.

„Süße, ich möchte dich gerne fragen“, sagte er irgendwann, worauf ich zu ihn hoch sah, da er wie Ace fasst ein Kopf größer, wie ich war. „Wieso bist du bei Zieheltern aufgewachsen und wieso bist du auf Whitebeards Schiff. Wieso bist du nicht mit mir und der Mannschaft unterwegs.“

„Du wurdest noch vor unserer Geburt von der Marine hingerichtet“, sagte ich unsicher. „Du hast dich ihnen wohl aufgerichtet um, Ace und mich zu beschützen. Ace wurde von Garb aufgezogen, aber ich wuchs bei meinen Ziehvater auf, da ich als Kind sehr kränklich war. Ich erfuhr erst von euch, als ich das erste Mal durch die Zeit geschickt würde und in dieser Zeit war Ace tot. Sie richteten ihn öffentlich hin, da er dein Sohn war. In einer anderen Zeitebene rettet ich ihn!“

„All so konnte ich euch nicht beschützen“, sagte er schuldbewusst.

„Es ist nicht deine Schuld, Dad“, murmelte ich leise. „Du hast es getan um uns zu beschützen und keiner konnte wissen was passieren würde. Es sind viele Dinge passiert und nicht alle war Schlecht. Ich habe Marco, die Jungs, meine Brüder und Raphael!“

„Wer ist Raphael“, fragte er mich verwirrt.

„Mein Sohn“, antwortete ich ihn stolz.

„Ich bin Großvater... ist etwa Marco der Vater?“

„Nein, Law mein ehemaliger Käpt´n ist sein Vater. Er ist jetzt ein halbes Jahr alt, doch er wächst nicht bei mir auf, da es zu gefährlich für ihn wäre“, sagte ich traurig. „Rayleigh hat sich nach seinem Tot zur ruhe gesetzt und ich bat ihn darum Raphael aufzuziehen.“

„All so musstest auch du eine schwere Entscheidung treffen um dein Kind zu beschützen und ich war nicht da um dir beizustehen“, meinte er schuldbewusst.

„Es ist nicht deine Schuld und soll ich dir etwas sagen, bei jeder Zeitreise kann ich die Zukunft ändern“, entgegnete ich ihn. „Wenn der alte mir nicht diese Wort an den Kopf geworfen hätte, würde ich glauben, er tut das alles, um die Zukunft in andere Bahnen zu lenken.“

„Vielleicht tut er ja genau das. Ich finde es schon immer seltsam das du jedes Mal wenn du durch die Zeit reist, auf bekannte Gesichter triffst“, kam es nachdenklich von meinem Vater. „Die Grand Line ist riesig und er hätte dich auch geradewegs nach Impel Down schaffen können!“

„So habe ich das noch nie gesehen“, meinte ich nachdenklich. „Aber wieso hat er dann dafür gesorgt das ich einen Steckbrief bekomme.“

„Das kann ich dir auch nicht sagen“, seufzte er.

„Ist im Moment ja auch egal“, meinte ich. „Was anderes hättet ihr vielleicht irgendwelche Klamotten für mich, ist irgendwie unpraktisch mit den Kleid.“

Er nickte nur grinsend und bedeute mir ihn zu folgen. Er ging mit mir unter Deck, in seine Kajüte. Dort ging er zum Kleiderschrank und wühlte eine ganze Zeit darin herum, bis er einige ältere Sachen heraus gesucht hatte.

„Tut mir Leid, etwas anderes habe ich nicht“, meinte er.

„Macht nicht, darf ich sie etwas zerschneiden, oder brauchst du sie wieder“, entgegnete ich freundlich.

„Mach ruhig“, antwortete er sofort und reichte mir sogar ein Messer. Grinsend machte ich mich daran die Sachen ein wenig zu bearbeiten. Die Hose schnitt ich ab, so das sie mir nun mit zum Knie ging und das Shirt schnitt ich ein, so das ich es knoten konnte. Es war nun Bauchfrei.

„Mir scheint das du das nicht zum ersten Mal gemacht hast“, meinte meine Vater.

„Habe ich auch nicht“, entgegnete ich grinsend. Kurz darauf machten wir uns auf zum Mittagessen und wie sollte es anders sein ging es dort genauso zu, wie auf der Moby Dick. Rayleigh war noch nicht da und da hatten die Jungs beschlossen eine Essendschlacht zu starten.

„Machen die das häufiger“, fragte ich meinen Vater, der von seine Mannschaft noch nicht bemerkt worden war.

„Eigentlich nicht“, antwortete er und sah sich das bereits entstanden Chaos an.

„Darf ich sie zur Ordnung rufen“, fragte ich ihn grinsend. Er nickte zögerlich, worauf ich anfing teuflisch anfing zu grinsen. Ich ließ ein rotes Feuer in meiner Hand erscheinen und flambierte jeden einzelnen der Jungs den Hintern. Sofort fingen sie an laut zu schreien und löschten auf verschiedensten Weisen ihre Hosen. Er als Roger, wegen dieses Schauspiels anfing zu lachen, wurden sie auf uns aufmerksam.

„Leute, ihr werdet jetzt diesen Saustall aufräumen und wehe man finden in einer Stunde auch noch irgendwo etwas zu essen“, sagte ich mit verschränkten Armen.

„Was ist den hier los“, fragte jemand hinter uns und als wir uns umdrehten, sahen wir die beiden Vize.

„Sie sind aus der Reihe getanzt und haben den Raum umgestaltet, da hat Clarissa aufgeräumt“, antwortete Roger grinsend.

„Wie hat sie den das gemacht“, fragte Ray verwundert und sah mich mit handtellergroßen Augen, als ich meine Hand wieder brennen ließ.
 

Einige Zeit später saß ich mit einigen der Jungs mitten auf den Deck und spielte mit ihnen Karten. Seit meine Zeit auf der Death war ich ziemlich gut, den dort hatte ich immer mal wieder mit Shachi und Pinguin gespielt. Nach einer Stunde hatte ich sie um einiges ihres Geldes erleichtert, doch sie wollten immer weiter spielen. Doch irgendwann griff mir eine Person über die Schulter, worauf ich erstaunt aufsah.

„Hast du endlich mal wieder neue Opfer gefunden“, fragte mich Marco grinsend und sah sich mein Blatt an.

„Ja, ihr wolltet mit mir ja nicht mehr spielen“, antwortete ich ihn grinsend.

„Du weißt auch genau wieso“, entgegnete er, als ich dann auf.

„Ihr seid einfach nur blöd, nur weil ich ständig gewinne. Ich kann doch nichts dafür wenn ihr alle so schlecht seid“, warf ich ihn mit verschränkten Armen entgegen.

„Du wirst langsam frech“, sagte er nun.

„Nein, ich war schon immer so“, entgegnete ich grinsend.

„Dir tut scheinbar die viele Freizeit nicht gut“, sagte er mit einen lächeln, dass bei mir die Alarmglocken Leuten ließ. Ganz langsam drehte ich mich um und fing dann an zu rennen, doch was hatte ich auch anderes erwartet. Er hatte mich blitzschnell eingefangen und hielt mich fest, in dem er beide Arme um meinen Bauch geschlungen hatte.

„Marco weißt du das ich dich liebe“, fragte ich ihn leise,

„Ich dich auch, aber trotzdem wirst du mit mir trainieren“, flüsterte er mir ins Ohr und küsste flüchtig meinen Hals. „Keine Teufelskräfte und kein Haki.“

„Ist ja gut, du lässt mich eh nicht vorher gehen“, seufzte ich, worauf er mich los ließ. Blitzschnell drehte ich mich um und griff ihn an, doch er wehrte meinen Angriff mit einen grinsen auf den Lippen an. Daraufhin wurde ich wütend und ich griff ihn immer schneller an, weswegen er gezwungen war sich nun ernsthaft zu verteidigen und selber anzugreifen. So ging es eine ganze Zeit hin und her und es machte uns sogar Spaß. Ich wisch einen seiner Tritten aus und prahlte dabei gegen jemand. Erstaunt drehte ich mich um und sah in das Gesicht meines Vaters, der nicht grade sehr begeistert aussah.

„Äh, Hey“, meinte ich und entfernte mich zwei Schritte von ihn, bis ich neben Marco stehen blieb. Dieser lieferte sich mit Roger ein Blickduell.

„Ihr beiden seht aus wie wilde Wölfe, die sich gleich an die Kehle springen“, sagte ich unsicher. Plötzlich legte Marco mir einen Arm um die Hüfte und zog mich näher zu sich, worauf von meinem Vater ein knurrendes Geräusch kam.

„Ich habe dir schon einmal gesagt, lass deine Finger von meiner Tochter“, sagte Roger wütend, worauf ich leise zu seufzen anfing. Und was hatte ich anderes erwartet, war Marco in dieser Situation wie jeder anderen Mann auch.

„Das werde ich auf keinen Fall tun“, meinte Marco. Daraufhin ging mein Vater auf und zu und wollte nach meinem Arm greifen, doch Marco schlug seinen Hand weg. Bevor einer der beiden noch auf irgendeine Art und Weise reagieren konnten, hatte ich die beiden schon an ihren Ohren gepackt und zog sie auf meine Augenhöhe.

„Ihr zwei werdet euch gefälligst vertragen, ansonsten werde ich euch drei Tage lang zusammenketten und in einer der Abstellkammern sperren“, sagte ich leise zu ihnen. „Und nun zu dir Roger, ich kann ja verstehen das du mich beschützen willst, aber du kannst mir nicht vorschreibe wenn ich liebe.“

„Aber wieso grade ihn“, fragte ich Roger, aols ich ihn los ließ und er sich sein Ohr rieb.

„Dad, es ist einfach so passiert und sei mal ehrlich, dir ist eigentlich kein Mann gut genug“, antwortete ich ihn lächelnd.

„Du hast ja Recht“, seufzte er.

„Versucht euch wenigstens etwas besser kennen zu lernen“, meinte ich zu den beiden. „Ich verlange ja nicht das ihr Freunde werdet, aber bitte vertragt euch, wenigsten für ich.“

„Ist ja gut“, sagten nun beide gleichzeitig.

„So ist brav“, lachte ich nun, klopfte beiden auf die Schulter und ging dann unter Deck, in die Kombüse. Diese glänzte schon fasst, was mich grinsen ließ. Leise vor mich hin singend machte ich mich daran mir einen Tee zu kochen und machte mir eine Kleinigkeit zu essen. Damit setzte ich mich an einen der Tische und genoss ein wenig die ungewohnte Ruhe, die ich aber nicht lange genießen konnte. Etwa fünf Minuten nachdem ich mich gesetzt hatte, hörte ich Schritte hinter mir. Der Stuhl neben mir wurde weggezogen und die Person setzte sich. Erst jetzt sah ich von meiner Tasse auf und sah auf die Person an. Es war Rayleigh.

„Wie geht es dir“, fragte er ich freundlich.

„Bin ein wenig durcheinander, aber ich vermisse auch meine Brüder und meine Freunde“, antwortete ich ihn.

„Das kann ich gut verstehen“, meinte er ernst. „Und wie stehst du zu deinen Vater?“

„Ich fühle ich in seiner Nähe immer etwas unsicher. Verstehe ich nicht falsch, seid dem ich erfahren habe wer wirklich mein Vater ist, wollte ich ihn kennen lernen. Aber ich weis nicht so Recht worüber ich mich mit ihn unterhalten soll.“

„Also bis jetzt scheinst du dich doch ziemlich gut mit ihn auszukommen“, sagte er grinsend.

„Trotzdem...“

„Kleines, ich weiß ja das du einiges durchgemacht hast und das die Sache mit deiner Kindheit blöd gelaufen ist, aber gib ihn wenigsten eine Chance“, fiel er ir ins Wort. „Die Sache ist für ihn auch nicht einfach. Du bist aus heiteren Himmel aufgetaucht und erzählst uns das du seine Tochter aus der Zukunft bist.“

„Wieso glaubt ihr uns eigentlich“, fragte ich verwirrt.

„Du bist deinen Vater in vielerlei Hinsichten sehr ähnlich, Clarissa“, antwortete er mir. „Und eins muss ich dir lassen du hast alle hier auf dem Schiff wirklich gut im Griff, dass muss dir erst einer nachmachen.“

„Habe ein wenig Übung“, antwortete ich ihn grinsend. „Und übrigens, Freunde nennen mich Clara.“

„Na dann, was hat die junge Dame in der näheren Zukunft vor“, fragte er lächelnd.

„Das was jeder Pirat tut. Sehen wo der Wind und die Wellen einen hintragen“, antwortete ich ihn lachend.



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Kommentare zu diesem Kapitel (1)

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Von:  cindy-18
2017-09-23T17:44:03+00:00 23.09.2017 19:44
voll cool :D


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