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Feuerfaust 2.0

von

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In den kommenden Wochen lebte ich mich sehr gut bei den Jungs ein, allerdings gestaltete es sich mit die Schlafmöglichkeit etwas schwierig. Es gab kein freies Zimmer weswegen ich meistens irgendwo auf dem Deck schlief. Tags über, trainierte ich die meiste Zeit mit Shanks, der ein ziemlich heftiges Training aufgestellt hatte, bei dem ich Abend selten ohne blaue Flecken davon kam. Ich gab wirklich alles um schnellstmöglich stärker zu werden. Ich wollte endlich kämpfen können, um wirklich alles zu geben und nicht mehr darauf angewiesen zu sein das andere mir halfen, damit ich überlebte.

„Lass uns eine Pause machen“, meine Shanks am frühen Abend zu ihn, als ich völlig fertig mitten auf dem Deck saß und um Atem rang.

„Ich kann noch eine Stunde“, meinte ich und stand langsam auf. Sofort drehte sich alles um mich und einen Augenblick später saß ich wieder mitten auf dem Deck. Ich hörte von Shanks ein lautes seufzen und ich hörte seine Schritte, die näher kamen. Schlecht gelaunt sah ich auf und sah ihn nun keinen Meter vor mir stehen.

„Es bringt dir nichts wenn du dich überanstrengst, dadurch machst du nur Fehler, durch die du dich verletzten kannst“, meinte er ernst und kniete sich vor mich. „Außerdem siehst du schon den ganzen Tag nicht wirklich gesund aus. Du bist ständig die Nase am hochziehen und du siehst furchtbar blass aus.“

„Ich habe mir nur einen leichten Schnupfen geholt mehr nicht“, entgegnete ich trocken. Ich nächsten Moment sah ich ihn allerdings mit großen Augen an, als er die Hand ausstreckte und sie auf meine Stirn legte. Keine Sekunde später quietschte ich erschrocken, da er mich ohne ein Wort zu sagen in Brautmanier hochhob.

„Du solltest nicht so leichtsinnig sein“, sagte er streng und ging los. Er brachte mich unter Deck und brachte mich in seine Kajüte.

„Was soll das“, fragte ich ihn verwirrt, als er mich auf sein Bett legte.

„Du hast Fieber“, antwortete er mir. „Mir hat es schon die ganze Zeit nicht gepasst das du auf dem Deck geschlafen hast, wen du gefragt hättest, hätten wir sicher auch eine andere Lösung gefunden!“

„Wenn überhaupt habe ich etwas erhöhte Temperatur, was auch von dem Training kommen kann, außerdem komme ich auch gut alleine zurecht“, entgegnete ich ihn kalt.

„Kleines, auch wenn die nur zu Gast bist, bist du zur Zeit teil dieser Mannschaft. Und eine Mannschaft passt auf einander auf, so ist das eben und ich weis das es dein Kapitän nicht anders sieht“, meinte er nun ernst. „In einer Mannschaft kann man sich jeder Zeit auf die anderen verlassen und sie verlässt sich auf dich. So ist das eben bei vielen Piraten, zwar nicht bei allen, aber bei vielen.“

Ich schwieg und wisch einfach seinen Blick aus, was den rothaarigen wieder zum seufzen brachte.

„Du bleibst liegen und ich geh dir was zu essen holen“, meinte er ernst. Schweigend nickte ich. Er fing an zu grinsen und ging dann. Unsicher sah ich mich in dem Zimmer um, entdeckte einen Schreibtisch, auf dem einige Papiere unordentlich verteilt waren. Davor stand ein Stuhl und es gab einen Schrank. Dessen Türe war halb geöffnet und man konnte sehen das er mit allerlei Dingen vollgestopft war. Seufzend zog ich meine Stiefel aus und setzte mich im Schneidersitz gemütlich auf das Bett. Plötzlich musste ich mehrfach, heftig niesen und genau in diesen Moment ging natürlich die Türe auf. Shanks trat in Begleitung von Ben in den Raum.

„Wie war das mit dem leichten Schnupfen“, fragte Shank und hielt mir eine dampfende Tasse Tee hin. Schweigend nahm ich die Tasse an und sah Ben fragend an als dieser sich neben mich auf das Bett setzte. Auch er legte mir eine Hand auf die Stirn.

„Du solltest heute im Bett bleiben“, sagte Ben ernst.

„Aber wo soll den dann Shanks schlafen“, fragte ich unsicher.

„Ich schlaf einfach neben dir, ich kann mich schon benehmen“, antwortete Shanks grinsend.

„Wehe wenn nicht, den dann solltest du feuerfest sein und solltest deine verteilten Körperteile zusammen setzten können“, sagte ich warnend zu ihn, was ihn zum lachen brachte.

„Nichts für ungut, erstens bist du mir zu jung und zweitens bist du immer noch die Tochter meines ehemaligen Käpt´n“, lachte er, war dann aber wieder schlagartig ernst. „Was ich mich allerdings frage ist wie du dich erkälten konntest, sagtest du nicht das dir durch deine Teufelskraft nie kalt ist?“

„Das ist auch so“, antwortete ich ihn.

„Dann frag ich mich wie du dich erkälten konntest“, meinte nun Ben. Ich zuckte nur mit den Schultern und trank meinen Tee. Kurz darauf gingen die beiden und ich kuschelte mich in die Decke. Keine zehn Minuten später war ich dann auch schon eingeschlafen.
 

Als ich wieder wach wurde war mir schrecklich kalt, doch meine Kleidung war völlig verschwitzt und das Luft holen viel mir schwer. Im Raum war es stockfinster und ein murren neben mir zeigte das Shanks neben mir lag.

„Kleines was ihn“, fragte er mich verschlafen.

„Nichts mir ist nur ein wenig kalt“, antwortete ich ihn heißer. Ich hörte ein rascheln und wenig später erhellte eine Lampe das Zimmer. Shanks saß nun neben mir und sah mich an. Wieder legte er mir eine Hand auf die Stirn, zog sie aber mit einem Zischen wieder zurück.

„Du glühst ja“, meinte er erschrocken und im nächsten Moment fing ich heftig an zu husten. Er meinte er würde Ben holen und stürmte kurz darauf schon aus dem Zimmer, nur um wenig später wieder in den Raum zu poltern. Ben folgte ihn und kam sofort zu mir. Auch er zischte als er seine Hand auf meine Stirn legte und sah mich besorgt an.

„Was sollen wir machen“, fragte Shanks.

„Am besten rufen wir Trafalgar Law an, so weit ich weis ist er Arzt“, antwortete Ben. „Du bleibst bei ihr, kühl ihre Stirn und sie muss viel trinken. Ich versuche indessen ihren Kapitän zu erreichen.“

„Ist gut“, meinte Shanks und beide gingen. Dieses Mal kam nur der rothaarige wieder und er trug einen Krug, ein Glas und eine Schüssel voll Wasser. Alles stellte er auf den Schreibtisch, goss ein Glas Wasser ein und achtete genau darauf das ich alles austrank. Er nahm es mir wieder ab, stellte es auf den Tisch, machte dann ein kleines Handtuch nass und legte es mir auch die Stirn.

„Versuch noch etwas zu schlafen“, meinte er dann freundlich zu mir. Ich nickte nur schweigend und schloss die Augen. Noch eine ganze Zeit lag ich wach, in der Shanks die ganze Zeit neben dem Bett saß, bis ich dann doch wieder einschlief.
 

Das nächste Mal wurde ich von etwas kaltem Nasses auf der Stirn wach. Ich sah Shanks der immer noch neben dem Bett saß. Grade als ich etwas sagen wollte, fing ich wieder heftig an zu husten und wenig später wurde mir schon ein Glas Wasser hin gehalten. Gierig trank ich es und es tat sehr gut als es meine trockne Kehle benetzte.

„Dein Käpt´n ist zu uns unterwegs und wir segeln ihn entgegen“, erklärte er mir, noch bevor ich fragen konnte. „Du hast einen ganzen Tag durch geschlafen.“

„Es tut mir Leid das ich euch Sorgen bereite“, sagte ich heißer.

„Muss es nicht, schließlich kannst du nichts dafür“, entgegnete er mir ernst. Plötzlich hörte man vom Deck ein lautes rumpeln und im nächsten Moment schrie eine vertraute Stimme meinen Namen, was mich sofort zum grinsen brachte.

„Law ist da“, meinte ich grinsend als ich Shanks Blick sah.

„Ich habe schon einiges von ihn gehört und ich hätte nie gedacht das er laut nach einem Mitglied seiner Mannschaft ruft, weil dieser krank ist“, sagte er verwundert.

„Oh das war ja auch nicht mein Käpt´n sonder mein idiotischer Bruder“, erklärte ich ihn grinsend. „Wie es sich anhört hat er es noch nicht geschafft die anderen in den Wahnsinn zu treiben.“

Im nächsten Moment wurde die Türe geöffnet und Ben kam in begleiten von Law und Ace in den Raum. Als Shanks Ace sah, sah er ungläubig zwischen und hin und her. Ohne ein Wort zu sagen kam Law auf mich zu, der rothaarige machte ihn Platz und sofort fing mein Käpt´´n an mich zu untersuchen.

„Was hat sie den“, fragte Ace keine Minute später ungeduldig.

„Clara, warst du in der letzten Zeit auf einer tropischen Insel“, fragte mich Law, ohne meinen Bruder Beachtung zu schenken.

„Ja, ich war vor einiger Zeit auf Zou“, antwortete ich ihn und wurde sofort von vier Leuten fassungslos angesehen.

„Du weißt wo Zou liegt“, fragte Shanks ungläubig.

„Ich wusste es, den die Insel bewegt sich und ist daher schwer zu finden“, antwortete ich heißer und fing wieder an heftig zu husten.

„Ist jetzt auch egal, du wirst dir dort etwas eingefangen haben“, entgegnete Law.

„Aber sie wird doch wieder gesund“, fragte Ace besorgt. Law nickte nur und ging dann mit den Wort das er etwas holen gehen musste.

„Du lebst also wirklich noch“, meinte Shanky nun zu Ace.

„Ja dank Clara. Sie hat Ruffy und mir echt den Arsch gerettet“, entgegnete er, den älteren grinsend.

„Du meinst wohl eher das uns Law den Arsch gerettet hat, den ohne ihn würdest du hier jetzt nicht rumstehen“, meinte ich heißer zu ihn und lehnte mich mit dem Rücken gegen das Kopfende, des Bettes.

„Ach was, wir sind hart im nehmen“, meinte Ace grinsend.

„Bist du echt so von dir überzeugt Ace. Du sahst im Impel Down, bist fasst hingerichtet worden, Akainu hat dir fasst drei Rippen herausgerissen und Ruffy wurde fasst der Brustkorb durchlöchert“, fuhr ich ihn aufgebracht an. „Law musste Ruffy während der OP wiederbeleben, da sein Herz aufhörte zu schlagen, also rede nicht so leichtfertig darüber.“

Im nächsten Moment heftig an zu Husten. Ich konnte nicht mehr aufhören zu husten und schnappte immer wieder heftig nach Luft.

„Geh Trafalgar holen“, hörte ich Shanks sagen und ich hörte eilige Schritte aus dem Raum stürmen. Langsam fingen schwarze Punkte an vor meinen Augen zu tanzen und ich spürte wie mich jemand in der sitzenden Position hielt. Wenig später spürte ich wie jemand meinen rechten Arm nahm und kurz darauf spürte ich ein piksen. Langsam wurde das husten besser und mir fie das Luftholen wieder etwas leichter.

„Was ist passiert“, hörte ich Law fragen und sah ihn, mit besorgter Miene neben dem Bett stehen.

„Ich habe etwas dummes gesagt und sie hat sich deswegen aufgeregt“, sagte Ace schuldbewusst.

„So langsam solltest du doch wissen was deine Schwester aufregt“, meinte Law tonlos und schickte kurz darauf die anderen nach draußen. Er untersuchte mich noch einmal gründlich und ich bekam danach noch einige Spritzen von im verpasst.

„Ich habe dich vermisst“, sagte ich leise, als er seine Sachen wieder zusammen packte. Langsam drehte er sich zu mir um und sah mich schweigend einen Moment an. Plötzlich setzte er ein grinsen auf, beugte sich zu mir, legte eine Hand in meinen Nacken, zog mich etwas zu sich und küsste mich. Es war ein leidenschaftlicher Kuss, den wir immer weiter vertieften und ihn nur auf Grund von Luftmangel beendeten.

„Ich habe dich auch vermisst und du hast uns einen gewaltigen Schrecken eingejagt als du plötzlich verschwunden warst“, meinte er.

„Tut mir Leid“, entgegnete ich leise. Seufzend setzte er sich neben mich auf das Bett und strich mir eine Strähne hinter mein Ohr.

„Du kannst ja nichts dafür und es war sicher nicht schlecht das du einige Zeit mit einem Piratenkaiser trainiert hast“, sagte er leise und ließ seine Hand an meinem Hals liegen.

„Aber glaub nicht das ich ihn deswegen später nicht in den Hinter treten könnte“, meinte ich grinsend zu ihn.

„Hätte ich auch nicht geglaubt“, erwiderte er grinsend. „Also weswegen hast du dich eben so aufgeregt.“

„Shanks war eben überrascht das Ace noch lebt, worauf dieser meinte das er doch hart im nehmen sei“, sagte ich leise und senkte den Blick. „Ich bin sauer geworden, den ich musste an die Krankenakten denken und wie sie vor mir in ihren Betten lagen.“

„Ich werde mit ihn darüber reden, vielleicht versteht er dann weswegen du so reagiert hast“, sagte Law. „Und nun versuch noch etwas zu schlafen.“



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