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Feuerfaust 2.0

von

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Versprechen

„Clara, aufstehen“, hörte ich eine sanfte Stimme und mir stieg der Duft von frischen Kaffee in die Nase. Verschlafen öffnete ich die Augen und sah Law neben mir auf den Bett sitzen. Unwillkürlich musste ich mich grinsen und setzte mich auf, dabei rutschte die Decke von mir runter und er bei Law grinsen wurde mir bewusst das ich nackt war.  Bei den Erinnerungen der vergangenen Nacht, schoss mir die röte ins Gesicht. Es war einfach nur wundervoll gewesen.

„Genießt du die Aussicht“, fragte ich ihn grinsend, nahm dankend die Tasse und nahm einen Schluck.

„Wie kommst du den auf die Idee, aber ich hätte nichts dagegen sie häufiger zu genießen“, antwortete er.

„Mal sehen was sich einrichten lässt“, entgegnete ich ihn und sah mich nach meinen Beutel mit meinen Sachen um, konnte ihn aber nicht finden. Scheinbar hatte ich ihn am vorherigen Tag auf dem Deck vergessen.

„Kann ich mir vielleicht einige Sachen von dir ausleihen, meine liegen noch an Deck“, fragte ich ihn und stutzte im nächsten Moment da ich sein grinsen nicht deuten konnte.

„Dann wirst du dir einige Tage meine Sachen ausleihen müssen. Wir sind abgetaucht und soweit ich weis hat niemand deine Sachen mit rein genommen“, antwortete er. Es war zwar nur Kleidung gewesen, aber trotzdem ärgerte es mich.

Seufzend stellte ich meine Tasse ab, beugte mich zu ihn, gab ihn einen Kuss, schlang die Decke um mich und stand auf. Grade als ich zum Bad gehen wollte, spürte ich wie er die Decke festhielt. Fragend sah ich ihn an, als er mir die Decke mit einen Ruck wegzog.

„Hat dir gestern Abend nicht gereicht“, fragte ich ihn grinsend. „Soweit ich weis bist du doch der Kapitän dieses Schiffes und da fehlt es dir doch sicher nicht an Arbeit.“

„Ich bin der Kapitän, ich kann entscheiden wann ich Arbeit und wann nicht“, meinte er grinsend, stand auf und zog mich zu sich.

„Duschen“, fragte ich ihn nur grinsend und keine Minute später fand ich mich zusammen mit ihn unter der Dusche wieder. Ich hatte absolut gar nichts dagegen.

 

Eine Stunde später verließen wir beide zusammen mein Quartier und gingen gut gelaunt in den Gemeinschaftsraum, um zu Frühstücken. Als wir eintraten waren die anderen schon alle dabei zu Frühstücken. Ich setzte mich auf einen freien neben Bepo und mir gegen über saßen Pinguin, sowie Shachi.

„Guten Morgen“, grüßte ich die drei und nahm mir aus dem Körbchen auf dem Tisch ein Brötchen.

  „Guten Morgen“, grüßten die drei mich.

„Wieso trägst du die Sachen des Käpt´n“, fragte mich Pinguin grinsend.

„Ich habe schlauerweise meine Sachen gestern an Deck liegenlassen und da wir abgetaucht sind, werde ich mir in der nächsten Stadt neue Klamotten besorgen müssen“, antwortete ich seufzend und biss in mein belegtes Brötchen.

„Wenn du willst könne wir gerne mit dir, in der nächsten Stadt shoppen gehen“, meinte Shachi freundlich.

„Du warst wohl noch nicht oft mit Frauen shoppen, oder“, fragte ich ihn, stützte den Ellenbogen auf den Tisch und stütze dann meinen Kopf auf der Hand ab.

„Nicht wirklich“, antwortete er verwundert.

„Na dann, nehme ich deine Angebot dankend an, aber erwarte keine Gnade von mir“, meinte ich mit einem gemeinen Grinsen, bei dem er schwer schluckte. Einige der anderen die unsere Unterhaltung mitbekommen hatten, fingen nun an zu lachen.

„Das wirst du sicher noch bereuen“, mischte sich unser Kapitän mit einen leichten grinsen ein.

„Da fällt mir ein, wie kann ich mich eigentlich nützlich machen“, fragte ich ihn.

„Du wirst gleich ins Behandlungszimmer kommen, ich will wissen was für medizinische Kenntnisse du hast“, antwortete er und verließ den Gemeinschaftsraum. Fragend sahen mich nun Bepo, Shachi und Pinguin an.

„Ich habe vor Ärztin zu werden, daran hat sich trotz allem nicht geändert. Bevor das alles anfing habe ich mich auf mein Medizinstudium vorbereitet“, erklärte ich ihnen.

„Erzählst du uns was passiert ist“, fragte mich nun Bepo interessiert.

„Ich habe mit meinen Zieheltern und meinen beiden kleinen Zwillingsbrüdern in einer kleinen Stadt gelebt, wo ich wie gesagt mich auf mein Studium vorbereitete. Wenn ich nicht lernte habe ich meistens gearbeitet um mir eine Segelreise leisten zu können. Zwar hätte mein Vater es mir sicher auch bezahlt, aber ich wollte es mir selber verdienen“, antwortete ich ihn und lehnte mich auf dem Stuhl zurück. „Ich war grade einmal einen halben Tag auf dem Schiff, als wir in einen Sturm gerieten und ich über Bord ging. Wach wurde ich dann auf den Schiff meines kleinen Bruders. Kurz darauf trafen wir Law und ich erfuhr von dem Rest meiner Geschwister von denen ich vorher keine Ahnung gehabt habe. Ich weis erst seid kurzen wer ich wirklich bin.“

„Wie viele Geschwister hast du den“, fragte mich Shachi interessiert.

„Fünf! Sabo, Ace, Ruffy, Zack und Phil. Aber wirklich Blutsverwandt bin ich nur mit Ace, wir waren Zwillinge, die kurz nach der Geburt getrennt wurden. Zack und Phil sind auch Zwillinge“, antwortete ich ihnen grinsend und dachte dabei an meinen beiden kleinsten Brüdern. Irgendwie vermisste ich das Chaosduo ein wenig.

 

Kurz darauf zeigte mir Bepo wo das Behandlungszimmer war, wo Law schon auf mich wartete. Er wies mich an, mich zu setzte und fing sofort an mir medizinische Fragen zu stellen. Einige grundlegende medizinische Dinge wusste ich, da ich einige der Fachbücher meines Vater gelesen hatte und als Kind hatte ich ihn auch einige Mal ins Krankenhaus begleitet. Nach dem er mich ausgefragt hatte schien er zufrieden zu sein und drückte mir einen großen Stapel Bücher aus den ich durcharbeiten sollte.

So verbrachte ich die nächsten Tage die meiste Zeit damit zu lernen und die restliche Zeit trainierte meine Teufelskräfte wenn wir auftauchten oder lernte die Mannschaft besser kennen. Alle waren wirklich nett zu mir aber besonders gut freundete ich mich mit Shachi, Pinguin, Bepo und einen großen Mann namens Jean Bart an. Abends saß ich oft mit den vier zusammen redete mit ihnen, alberten herum oder spielten einfach nur Karten.

  Ich war fasst eine Woche auf den Schiff, als Shachi und Pinguin, kurz vor Mittag aufgeregt in mein Zimmer gepoltert kamen. Fragend sah ich von meinen Büchern auf und sah die beiden an.

„Was ist den mit euch beiden los“, fragte ich sie verwundert.

„Der Käpt´n will das du an Deck kommst, wir legen gleich an einer Insel an“, antwortete Peng, wie ich Pinguin mittlerweile nannte.

Seufzend schlug ich meine Bücher zu, stand auf und folgte den beiden nach oben auf das Deck, wo Law schon auf uns wartete. Er meinte zu mir nur das er zusammen mit mir auf die Insel gehen würde und schwieg dann. Eine Stunde später legten wir dann an einer kleinen Insel an. Es war angenehm warm und es war eine schöne grüne Insel. Kaum das wir dann angelegt hatten, ging Law schon vom Bord und ich folgte ihn verwundert, allerdings hatte ich inzwischen gelernt das er nur dann etwas sagte wenn es ihn auch passte. Also folgte ich ihn schweigend bis er nach einer ganzen Zeit stehen blieb.

„Da vorne ist das Grab deines Bruders“, sagte er dann, worauf ich ihn mit großen Augen ansah. Ohne auf ein weiteres Wort von ihn zu warten, lief ich schon los, bis vor mir zwei Grabsteine auftauchten. Ich verlangsamte meinen Gang und ging nun etwas unsicher auf die beiden Gräber zu. Es waren die Gräber von Edward Newgate und Portgas D Ace.

Tränen schossen mir in die Augen und ich kniete mich vor das Grab meines Bruders.

„Hallo Ace und einen guten Tag Kapitän Whitbeard“, sagte ich leise, streckte meine Hand aus und legte sie auf den Grabstein meines Bruders. „Ich weis du kennst mich nicht, aber ich bin deine Zwillingsschwester Clarissa. Man trennte uns kurz nach unser Geburt und ich wünschte ich hätte dich kennenlernen dürfen, Bruderherz.“

Schwach lächelte ich und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht, die mir mal wieder die Wangen herunter liefen. Leicht legte ich meine Hand auf meinen Hut und zog ihn mir ein Stück tiefer ins Gesicht.

„Ich habe unseren kleinen Bruder Ruffy getroffen. Ihn geht es gut und er kämpft immer noch eisern darum König der Piraten zu werden“, erzählte ich weiter. „Und ich habe Sado getroffen. Er lebt. Ist ist bei Ruffy Vater Dragon und er hat nun deine Teufelsfrucht. Ich bin mir sicher du hast nichts dagegen und ich bin auch Piratin geworden. Ich segle unter der Flagge der Heart Piraten. Dort sind wirklich alle sehr nett, auch Trafalgar Law. Er ist echt nett, auch wenn man das nicht meinen mag... Ich hab jetzt auch ein Kopfgeld. Ich habe zusammen mit Ruffy einen Marineadmiral angegriffen und dabei habe ich Hitzkopf ohne nachzudenken raus posaunt wer ich bin.“

Ich schwieg einen Moment und sah dann wieder den Grabstein an, über dem ein Hut und ein gebogener Dolch hing. Bei dem Hut musste ich ein wenig grinsen. Irgendwie schien dieser Tick bei uns in der Familie zu liegen. Langsam stand ich auf und nahm vorsichtig den Hut vom Grab. Es war ein brauner Cowboyhut, auf dem sich vorne ein trauriger und ein grinsender Smilie befanden.

„Was hältst du davon? Wir tauschen und du bekommst deinen Hut wieder wenn ich eine große Piratin und eine noch besser Ärztin bin“, sagte ich grinsen zu ihn. Ich nahm meinen Hut vom Kopf, setzte seinen auf und hängte dann meinen eigenen über den Grabstein.  

„Wer bist du und was machst du da“, hörte ich eine fremde, wütende Stimme in meinen Rücken. Verwundert drehte ich mich um und sah einen Mann, mit einer blonden Frisur, die mich an eine Ananas erinnerte.

„Ich besuche ein Grab, sieht man das nicht“, entgegnete ich ihn unfreundlich und musterte den Kerl misstrauisch. „Außerdem könnte ich dich das gleiche fragen.“

„Ich will das Grab meines besten Freundes und meine Kapitäns besuchen“, sagte er und kam auf mich zu. Ohne mich weiter zu beachten legte er jeweils einen Blumenstrauß auf das Grab meines Bruders und Newgates.

„Du kanntest Ace“, fragte ich den Mann leise, worauf der Mann mich ansah.

„Ja, wie gesagt war er mein bester Freund, aber wieso willst du das wissen“, fragte er.

„Ace war mein Bruder. Mein Name ist Portgas D Clarissa“, antwortete ich leise und sah wieder traurig zu dem Grab meines Bruders.

„Ace hatte keine Schwester“, sagte der Mann nun wütend.

„Er wusste ja auch nichts von mir, so wie ich vor kurzen nichts von ihn, Ruffy oder Sado wusste“, erwiderte ich unsicher. „Die einzigen Menschen die wussten das ich seine Zwillingsschwester bin, waren Monkey D Garp und mein Ziehvater. Man trennte uns kurz nach unserer Geburt.“

Ich strich meinen Hut zurück, so das er auf meinen Rücken lag und sah den Mann ernst an.

„Wenn du mir nicht glauben willst ist das deine Sache, aber ich werde mir von niemanden verbieten lassen das Grab meines Bruders zu besuchen“, sagte ich ernst zu ihn. Nachdenklich sah er mich an und musterte mich, bis sein Blick erstaunen zeigte.

„Bist du etwa...“

„Zwillingsschwester, ja das bin ich“, fiel ich ihn ins Wort. „Sagst du mir jetzt mal wer du überhaupt bist.

„Mein Name ist Marco, ich segelte zusammen mit Ace“, antwortete er mir. „Ich habe von dir in der Zeitung gelesen, aber ich wollte nicht glauben das es wahr ist. Hast du etwa Ace Teufelsfrucht gegessen?“

„Ne, die hat Sabo gefuttert, der erstaunlicher weise wieder aufgetaucht  ist“, sagte ich grinsend. „Wir können uns nicht erklären woher ich meine Teufelskräfte habe, den ich kann mich nicht erinnern je eine Teufelsfrucht gegessen zu haben!“

„Wieso hast du den Marineadmiral angegriffen. Sie wussten bis dahin nicht von dir und jetzt werden sie auch dich jagen“, sagte Marco und sah mich plötzlich besorgt an.

„Ich bin einfach ein Hitzkopf und habe nicht nachgedacht. Deswegen habe ich mir eine saftige Predigt von meinen Käpt´n anhören müssen“, seufzte ich und setzte mich wieder auf dem Boden vor dem Grab. Marco tat es mir gleich.

„Ruffy hat dir eine predigt gehalten“, fragte er ungläubig. „Ace hat mir viel von seinen kleinen Bruder erzählt, aber so hätte ich ihn nicht eingeschätzt.

„Doch nicht Ruffy, der hat den Kerl doch zusammen mit mir angegriffen. Und nichts gegen meinen kleinen Bruder, aber er würde mich auf lange Sicht in den Wahnsinn treiben. Ich gehöre nicht zu den Strohhüten“, antwortete ich ihn.

„Und zu wem dann“, fragte er interessiert.

„Zu den Heart Piraten. Trafalgar Law ist mein Kapitän“, antwortete ich ihn grinsend.

„Wie kam es dazu“, fragte er überrascht.

„Sag es niemanden, aber ich habe ihn zwei Mal den Arsch gerettet, auch wenn er es nicht zugeben will. Und wenn er hören würde das ich dir das grade gesagt habe, dürfte ich wieder rennen“, antwortete ich lachend. „Er ist wirklich ein netter Kerl wenn man ihn näher kennen lernt, auch wenn er so seine Ecken und kannten hat.“

„Portgas D Clarissa“, drang nun eine wütende Stimme in unsere Ohren und wir drehten uns langsam um.

„Hey Law, was gibs“, fragte ich ihn grinsend, stand aber vorsichtshalber auf.

„Du bewegst dich augenblicklich auf das Schiff“, antwortete er und ich sah ihn an das er wütend auf mich war.

„Mit Verlaub Käpt´n, aber das halte ich für keine gute Idee, schließlich hänge ich an meinem Leben“, entgegnete ich ihn lachend und stand langsam auf. Langsam kam Law auf uns zu, als mir eine gute Idee kam.

„Bist du mir etwa böse“, fragte ich ihn mit einen frechen grinsen, als er genau vor mir stand. Doch bevor er mir antworten konnte hatte ich ihn schon die Mützen vom Kopf gezogen und sprang lachend von ihn weg. Von ihn kam ein Geräusch, was mich stark an ein knurren erinnerte.

„Clara übertreib es nicht“, meinte Law gezwungen ruhig.

„Tu ich nicht, wenn du mir versprichst nicht mehr sauer zu sein, gebe ich sie dir ohne Wiederworte wieder“, entgegnete ich ihn. Seufzend sah er mich an und hielt mir dann seine Hand hin.

„Versprich es erst und keine anschließenden Strafen“, sagte ich nun ernst.

„Ist gut, du hast mein Wort“, sagte er und nun reichte ich ihn die Mütze. Er setzte sie sich wieder auf und sah dann zu Marco, der uns grinsend zugesehen hatte.

„Pass gut auf die kleine auf Trafalgar Law und vielen Dank für das was du im Krieg getan hast“, sagte Marco nun ernst und stand auf. Law nickte nur schweigend.

„Sag ich doch er ist einfach klasse“; meinte ich lachend.

„Clara du übertreibst es wieder“, sagte er in seinen üblichen Ton ohne den Blick von Marco abzuwenden.

„Tut mir leid, ich bin wohl ein wenig überdreht“, meinte ich entschuldigend.

„Schon gut, ist ja verständlich“, sagte er und drehte sich um und meinte dann im gehen. „Bei Sonnenuntergang bist du wieder auf dem Schiff. Wenn nicht wirst du, zu deiner üblichen Arbeit, Küchendienst machen.“

„Ist gut, Käpt´n“, rief ich ihn nach.

„Kaum zu glauben das das grade wirklich Trafalgar Law war“, meinte Marco, während ich mich wieder setzte.

„Unterschätze ihn nicht Marco. Das ist immer noch Trafalgar Law, Chirurg des Todes. Nur weil ich mich so bei ihn verhalten darf, ist er kein anderer Mann“, entgegnete ich ihn ernst. „Ich war mir die ganze Zeit bewusst das er irgendwo hier in der Nähe ist, schließlich beschütze er seine Crew. Ich weis nicht wie er uns sieht, aber irgendwie sind wir ein große Familie und würden alles tun um die anderen zu beschützen. Er ist mein Käpt´n und ich respektiere ihn sehr, auch wenn es vielleicht nicht so wirkt.“

„Wieso hast du dich ihn angeschlossen“; fragte er mich ernst.

„Es hat mehrere Gründe“, antwortete ich leise und sah vor mich auf den Boden, den ich musste wieder dran denken was in Dressrosa passiert ist. „Ich habe in der letzten Zeit einige dumme Entscheidungen getroffen. Er und Ruffy waren es die mir jedes Mal bei standen und mich sogar retten mussten. Ohne es mir richtig bewusst zu werden hatte ich mich, schon bevor er mich gefragt hatte, beschlossen an seiner Seite zu bleiben.“

„Verstehe und wie stehst du zu deinen Vater“, fragte er, was mich unbewusst leicht zum lächeln brachte, da ich an Garp denken musste.

„Er ist mir in groben und ganzen egal, den ich werde mich nicht an den Taten meines Vaters messen lassen. Ich habe es schon den anderen gesagt das es mir egal ist wie die anderen über mich denken und wie sie mich nennen, den ich werde meine eigenen Weg gehen“; antwortete ich und sah dann zu Ace. „Ich habe es eben schon meinen Bruder versprochen. Ich werde so stark werden wie es mir möglich ist und ich werde ein noch bessere Ärztin werden.“

„Willst du Rache“, fragte Marco nun und sah ebenfalls zum Grab meines Bruders.

„Du spielst wohl auf Akainu an“, sagte ich und sah nun wieder Marco an. „Irgendwann werde ich mich sicher rächen, doch weis ich auch das ich sehr viel Zeit brauche bis ich es mit ihn aufnehmen kann und noch mehr Zeit um ihn vielleicht besiegen zu können. Ich mach mir da nichts vor Marco.“

„Du bist erstaunlich“, meinte er nun grinsend. „Du bist manchmal wie Ace und dann wieder nicht.“

„Das kann ich, wie du weist weder bestätigen, noch widerlegen“, entgegnete ich, setzte den Hut auf, zog ihn wieder tief ins Gesicht und behielt die Hand auf dem Hut. „Ich bin kein kleines naives Kind und auch ich musste bereits einige Dinge, schmerzhaft am eigenen Leib erfahren.“

„Was ist dir passiert“, fragte er mich, doch ich schwieg. Ich vertraute ihn zwar, da er Ace Freund gewesen war, aber ich war nicht bereit mit ihn darüber zu reden.

„Verstehe“, sagte er grinsend.

„Hey Marco, bei Gelegenheit sollten wir mal eine Trinken gehen“, meinte ich aus heiteren Himmel zu ihn, was ihn dazu brachte laut los zu lachen.

„Gerne doch, wenn wir uns noch mal wieder treffen gehen wir eine Trinken,. Aber glaub nicht das ich Rücksicht auf dich nehmen werde, nur weil du Ace Schwester bist“, lachte er.

„Wenn es anders wäre, wäre ich auch beleidigt“, lachte ich nun ebenfalls und stand auf. „Na dann werde ich mal gehen.“

„Clarissa, pass auf dich auf“, meinte Marco und stand ebenfalls auf.

„Mach ich, aber pass selber auf die auch Marco“, entgegnete ich und ging los, sagte aber noch im gehen. „Übrigens meine Freunde nennen mich Clara!“



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