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Hermione Jean Greenwood - The dark World

Dramione/Tomione
von

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Der mysteriöse Besucher Albus Dumbledore

~DREI~

Der mysteriöse Besucher

Albus Dumbledore
 

Seit der Einweihungszeremonie, in dieser Hermione zusammen mit Draco ihren Treueschwur abgelegt und das Dunkle Mal angenommen hatte, waren inzwischen 2 weitere Wochen vergangen. In diesen saß Hermione gemeinsam mit Draco in den Raum der Wünsche, diesen die beiden durch Glück gefunden hatten als sie von Prof. Snape fast erwischt worden waren zu spät zu seinem Zaubertränke-Unterricht zu kommen, und diskutierten wann sie ihren Auftrag: Tötet ein Schlammblut! ausführen wollten. Die beiden Hogwarts-Schüler hatten sich in Geschichte der Zauberei für heute Nacht gegen 23:00 Uhr im Raum der Wünsche verabredet. Nun war der Zeitpunkt ihres geheimen Treffens gekommen und da die Gryffindor nicht unpünktlich beim Raum der Wünsche ankommen wollte, beeile sie sich vom Gryffindorturm dorthin zu gelangen. Um 22:59 Uhr stand Hermione vor dem Raum der Wünsche und um 23:00 Uhr sprintete ein abgehetzter Draco um die Ecke. „Wie immer pünktlich Mione“ sagte Draco mit einem warmen Lächeln und die beiden umarmten sich. Hermione und Draco stellten sich Händchen haltend vor die große Wand, hinter dieser der Raum der Wünsche verborgen war. Sie schlossen ihre Augen und stellten sich einen gemütlichen Raum, indem sie sich entspannen und zugleich arbeiten konnten. Plötzlich wurde eine kleine schwarze Tür sichtbar, durch diese zwei Erstklässler hindurchpassten. Hermione und Draco schlüpften durch die Türe und vor ihnen erstreckte sich ein kleiner gemütlicher Raum mit grauen Wänden. Der Raum war ausgestattet mit zwei roten Sesseln, in deren Mitte ein kleiner Glastisch stand und auf diesem stand eine Flasche Wasser, zwei Gläser und eine Glasschale mit Gebäck darin. Auf der gegenüberliegenden Seite stand ein mittelgroßer Holztisch mit zwei Stühlen daran.
 

„Komm wir setzten uns hin Mione!“ forderte Draco die 12-Jährige auf und Hermione folgte dem Blonden zum Tisch, gemeinsam setzten sie sich auf die Stühle und rückten an den Tisch heran. „Also!“ fing Draco an, „wie sollen wir einen Menschen töten? Ich habe mir in den vergangen Nächten den Kopf darüber zerbrochen und mir ist echt keine Lösung zu unserem Auftrag eingefallen.“ Hermione sah ihn mit einem hilflosen Ausdruck an und erwiderte: „Mir geht es genauso Draco. Ich habe auch keine Ahnung und Prof. Snap hat noch nicht mit unserer Aufgabe angefangen uns zu Todesser auszubilden.“ Leicht verärgert sah Draco seine Kameradin an und meinte nur: „Ich rede nachher mit ihm Mione. Aber jetzt müssen wir besprechen wie wir vorgehen und unseren Auftrag ausführen wollen. Die Zeit schreitet unaufhörlich voran und wenn wir unseren Auftrag nicht erfüllt haben weiß du was uns droht Mione.“ Das braunhaarige Mädchen nickte nur und dachte nach, Draco tat es ihr gleich. „Hat der Herr eigentlich erwähnt ob es ein gutes oder schlechtes Schlammblut sein muss?“ hackte Hermione nach, da der Gedanke ihr gerade durch den Kopf ging. Dracos Kopf schellte nach oben und er schüttelte nur den Kopf. „Nein Hermione das hat er nicht. Das ist ein sehr guter Gedanke, denn du da hast.“ „Aber wo sollen wir hin? Ich meine wo sollen wir ein Schlammblut umbringen?“ fragte sich Hermione und Draco erwiderte „In Muggle London!“ „Wann gehen wir hin?“ fragte Hermione, „morgen Nacht oder übermorgen Nacht?“ „Du denkst schon weiter Hermione.“ Hermione nickte nur und sah den blonden Jungen an. „Übermorgen Nacht Hermione.“ Wieder nickte Hermione und stand auf, sie lief um den Tisch herum und schlang ihre Arme um Dracos Hals. Sie gab ihm einen Wangenkuss und ein kleines Kribbeln breitete sich in ihrer Magengegend aus. „Her..mione“ stotterte der Blonde und wurde leicht rot.
 

2 grauenvolle Wochen in denen Hermione jede Nacht Albträume von der schrecklichen Vergewaltigung durch ihren Vater bekam und immer wieder in ihrem tränenüberströmten und durchnässten T-Shirts in ihrem Bett aufwachte, waren vergangen. In denen hatten Hermione sich total verändert und dies nicht zum Guten, sondern eher zum Schlechten. Ihre Augen strahlten nicht mehr vor Freude, wenn es im ganzen Haus nach Frühstück, Mittagessen oder Abendessen roch. Ihre Haare hingen zerzaust und ungekämmt herunter und waren meistens nur mit einem dünnen Haargummi nach hinten zu einem Zopf geflochten. Auf ihren Wangen waren immer die Spuren der vergossenen Tränen zu sehen und sehr oft liefen vereinzelt welche herab, doch dies schien Hermione gar nicht zu registrieren. Ihr Kleidungsstil, auf den Hermione immer geachtet hatte war für die 11-Jährige nicht mehr von Bedeutung. Meistens trug sie kurze Hosen und ein T-Shirt in unterschiedlichen Farben die nicht zueinander passten. Entweder war Hermione oben in ihrem Zimmer und starrte einen imaginären Punkt an der gegenüberliegenden Wand, an diesen ihr überfülltes Bücherregal stand oder sie saß unten im Wohnzimmer auf der Couch und tat so als ob sie ein Buch lesen würde.
 

Lily saß auf dem Sessel gegenüber ihrer Tochter, die ausdruckslos aus dem Fenster blickte und den blauen Himmel betrachtete. Dicke Tränen kullerten über ihre Wangen und verwirrt und zugleich in Panik geratend versuchte sie diese Schwäche wegzuwischen, doch Lilian brachte sich keine Mühe zu machen. Die Tränen rannen unaufhörlich aus ihren Augäpfel, es war beinah als ob ihre Augen ein Brunnen wäre aus dessen Springanlagen Wasser heraus fließen würde. „Her….mione!“ stotterte sie und verwirrt blickte sie das braunhaarige Mädchen an, dessen Augen erweiterten bei ihrem Anblick. „Mum?“ fragte Hermione verzweifelt, „was hast du?“ Lily sprang aus ihrem Sessel, sprintete zu Hermione herüber und drückte die 11-Jährige fest an ihre Brust. „Hermione!“ flüsterte Lily ihre Tochter ins Ohr, „es tut mir so leid was dein sogenannter Vater dir angetan hat. Bitte glaube mir ich hätte es verhindert Mione. Bitte du musst mir glauben! Ich wollte das nicht für dich. Alles was ich wollte, dass du eine glückliche Kindheit hast, bevor für dich in der Zaubererwelt das wahre Leben anfängt. Es tut mir ehrlich leid Hermione, bitte glaube mir.“
 

Hermione konnte nicht glauben, dass sich ihre Mutter bei ihr entschuldigte, das ihr Grauenvolles durch ihren Vater wiederfahren war. Das hatte doch nichts mit ihr zu tun. Eigentlich musste sich ER bei Hermione für die grausame Tat entschuldigen, denn durch diese schreckliche Erfahrung musste die 11-Jährige für den Rest ihres Lebens leben. Und dies war noch eine sehr lange Zeit! Aber Hermione war einfach nur überglücklich, dass ihre Mutter für sie in dieser schrecklichen Zeit zur Seite stand und sie unterstützen würde. „Aber Mum…“ sagte Hermione und blickte zu Lily auf, „warum hast du dich die letzten 2 Wochen dich nicht um mich gekümmert? Hat dies etwas mit Dad zu tun?“ Traurig sah Lily Hermione an, nickte ihr zu und antwortete: „Du hast Recht Hermione. Deinem Vater ließ es völlig kalt und er verbot mir mehrmals am Tag in den vergangenen 2 Wochen Kontakt zu dir aufzunehmen. Er hat sich komplett verändert, ich erkenne deinen Vater gar nicht wieder Mione. Vor ein paar Stunden ist er plötzlich mit einem Plopp mitten in der Küchen verschwunden und nannte mich SCHLAMMBLUT!“ Schlammblut! Schlammblut! Schlammblut! Ihr müsst ein Schlammblut töten um mir eure Loyalität und Treue als TODESSER mir zu beweisen!  Die 11-Jährige zuckte erschrocken zusammen als ihr die Wörter Schlammblut und Todesser und die grausamen Bilder aus ihren seltsamen Träumen sich vor ihrem inneren Auge abspielten. „Mum ich muss dir etwas erzählen!“ fing Hermione zögernd an und ihre Mutter blickte sie erstaunt an. „Seit ein paar Wochen habe ich seltsame Tränen von einem platinblonden Jungen namens Draco, einer Einweihungszeremonie zum Todesser und den Auftrag ein Schlammblut zu töten und erst letztens wieder.“ Entsetzt und sprachlos sah ihre Mutter sie an und plötzlich flammte Erkenntnis auf. „Hermione meine Kleine ich weiß welche Bedeutung diese Träume haben. Du bist keine gewöhnliche Hexe wie andere Zauberer und Hexen!“ erläuterte sie. „Wie meinst du das?“ fragte Hermione, doch Lily konnte keine Antwort mehr geben. Plötzlich machte es leise PLOPP und ein schlanker hochaufgerichteter alter Mann mit einer roten Robe; die ihm bis zum Boden reichte, erschien vor Hermione und ihrer Mutter. Auf seiner langen Nase mit verschiedenen Krümmungen in verschiedenen Richtungen trug er eine Halbmondbrille, seine blauen Augen sahen Hermione freundlich und interessiert an. „Guten Morgen Miss Greenwood und Miss Granger, mein Name ist Prof. Albus Dumbledore und bin gekommen um Hermione in die Welt der Zauberer einzuführen.“
 

Prof. Dumbledore hatte schon einige Wochen seine Kollegin und Vertraute Minerva McGonagall gebeten ein Auge auf Hermione zu haben, da Gerüchte über ihren Adoptivvater Sebastian aufgekommen waren und diese sehr wahr geworden waren – Sebastian war ein Todesser und gehörte zu Voldemorts Anhänger, sein Auftrag war einfach: er sollte Hermione auf ihr zukünftiges Leben als Todesserin vorbereiten durch Erniedrigung, Demütigung und Vergewaltigung! Dies war nun das Ergebnis! Hermione saß mit zerzausten Haaren und verkehrt herum gedrehter Kleidung und erstaunten Augen vor ihm und wartete. Dumbledore nahm auf den gegenüberliegenden Sessel Platz und fragte: „Hermione was möchtest du denn wissen über deine Abstammung und Familie?“ „Wer waren meine Eltern? Warum bin ich nicht bei Ihnen aufgewachsenen? Habe ich Geschwister?“ löcherte die 11-Jährige den Zauberer, der einfach nur lächelte. „Nun Hermione deine leiblichen Eltern waren Lucien und Astoria Greenwood, sie gehören beide sehr alten reinblütigen Zaubererfamilien an. Dein Vater stammt aus der Greenwood-Familie und deine Mutter aus der Black-Familie. Die Blutlienen der beiden Familien deiner Eltern reichen bis zu den Gründer- und Entstehungszeiten der Hogwarts-Schule. Die Blutlinie deines Vaters reichte zurück bis zu Salazar Slytherin, das ist etwas sehr Besonders. Salazar Slytherin Ansicht nach durften NUR reinblütige Hexen und Zauberer zaubern, Halbblüter und Mugglegeborne hatten kein Recht dazu.“
 

Sprachlos sah Hermione Prof. Dumbledore an, wusste nicht was sie sagen sollte. Die Wahrheit über ihre leiblichen Eltern zu hören war einerseits etwas sehr interessant anderseits aber auch sehr erschreckend gewesen. Ihre Eltern waren Reinblüter und sie somit eine Reinblüterin. „Was noch?“ fragte sie und Dumbledore sah Hermione mit einem traurigem Ausdruck in den Augen an. „Du hast zwei Schwestern Hermione, ihr seid zweieiige Drillinge. Ihre Namen sind Astoria Janina und Grace Jane, sie sind bei Zaubererfamilien aufgewachsen, das bedeuten dass sie alles über unsere Welt wissen. Sie werden zusammen mit dir ins 1. Jahr nach Hogwarts kommen.“ Einzelne Tränen rannen ihre Wangen herab und es fiel Hermione sehr schwer zu erkennen, dass man ihr die Wahrheit über die Existenz ihre beiden Schwestern Astoria Janina und Grace Jane geheim gehalten hatte. „Warum? Warum hat man mich und meine Schwestern getrennt? Wissen meine Schwestern über mich Bescheid? Wissen sie überhaupt, dass sie Schwestern haben und dazu ein Drilling sind?“ löcherte Hermione verärgerte Dumbledore, der sie nur mitleidend anblickte und seinen Kopf schüttelte. „Hermione…“ fing Dumbledore an, doch er wurde von der aufgebrachten 11-Jährigen unterbrochen. „Nein nichts Hermione!“ regte sich das Mädchen auf, doch Dumbledore hob seine Hand und augenblicklich war die 11-Jährige still und sah den weißen Zauberer aufmerksam an. „Hermione ich war auch noch nicht fertig. Du gehörst nicht einfach nur zu der alten Zaubererfamilie Greenwood, sondern deine Schwestern und du habt auch sehr besondere Gaben die nicht jeder Zauberer und jede Hexe habt. Es gibt dunkle Zauberer in unsere Welt die sehr wahrscheinlich darauf aus sind euch drei in ihren Besitz zu bekommen damit sie mit euren Gaben die Welt unterwerfen und ihre Macht demonstrieren können. Momentan gibt es einen sehr mächtigen und finsteren Zauberer der nach der Herrschaft über die Zaubererwelt strebt und alle Mugglegebornen und Muggle ausrotten will. Sein Name ist Lord Voldemort, doch wir nennen ihn aus Furcht und Angst Der, dessen Namen nicht genannt werden darf oder Du weißt schon wer. Hermione du musst etwas über dich wissen, du kannst in die Zukunft sehen. Entweder durch Träume oder ein Bild erscheint vor dir. Hast du schon mal so etwas erlebt?“
 

Hermione fiel augenblicklich die beiden seltsamen Träume ein, in denen es um einen kahlköpfigen Mann namens Voldemort, ein platinblonde Junge namens Draco und dieser komischen Zeremonie in dieser sie selbst vorkam und zu einem Todesser wurde und der Dunkle Lord ihr das Dunkle Mal in den linken Unterarm einbrannte. Voldemort gab Draco und ihr einen Auftrag: Sie sollen ein Schlammblut töten! Heute Nacht hatte sie erneut so einen seltsamen Traum gehabt, in dem sie mit Draco etwas sehr Wichtiges in einen Raum der Wünsche besprochen hatte und es zwischen ihnen einen innigen Moment gab. Das Mädchen blickte auf und antwortete: „Ja ich habe 3 komische Träume gehabt, die ich mir nicht erklären konnte. In denen kaum auch dieser Voldemort vor und es gab eine Art Zeremonie in dieser auch ich und ein Junge namens Draco Malfoy, er war in einem Alter, darin vorkam. Was hat das zu bedeuten Professor?“
 

Dumbledore hörte Hermione entsetzt zu und holte ohne ein weites Wort einen weißen Umschlag aus seiner Robe und reichte es dem Mädchen, das ihn verwirrt ansah. „Dieser Brief stammte von deinen Eltern Astoria und Lucien Greenwood, die durch Voldemort zu Tode gekommen sind da sie ihn verraten haben Hermione. Er wurde mir von Professor Snape überreicht mit den Worten Dieser Brief ist an Ms. Hermione Jean Greenwood adressiert und sie soll ihn erst bekommen; wenn sie ihren Hogwartsbrief erhalten hat. Darin steht alles was du wissen musst Hermione und vielleicht auch die Antwort zu deinen Träumen. Denn die Antwort kann ich dir leiden nicht geben meine Kleine. Es tut mir leid.“
 

Erstarrt blickte Hermione auf den Brief und konnte es gar nicht fassen. Sie hielt einen Brief von ihren leiblichen Eltern in den Händen. Was wollte sie ihnen mitteilen? War der Brief die Antwort auf ihre komischen Träume? Auf der Vorderseite stand in schöne geschwungenen Schrift An unsere jüngste Tochter Ms. Hermione Jean Greenwood. Mit zittrigen Finger drehte sie den weißen Umschlag um und konnte auf der Rückseite ein rotes Wachssiegel erkennen, auf diesem ein großer Adler abgebildet war der seine breiten Flügel ausgebreitet hatte und durch die Lüfte hinweg segelte. So sah es zumindest für Hermione aus. Sie öffnete den Brief, holte ein weißes Pergament heraus und wurde ganz weiß im Gesicht. Der Brief war mit Blut geschrieben wurden. Der Brief wurde von der gleichen Person geschrieben, der auch ihren Namen auf den Umschlag geschrieben hatte.
 

Plötzlich fiel ein kleines weißes zusammengefaltetes Pergament heraus, des Hermione vom Boden aufhob und auseinanderfaltete und zu lesen begann.
 

An Miss Hermione Jean Greenwood

Herzlichen Willkommen in der Welt der Zauberer kleine Hermione, nun dauert es nicht mehr lange und wir werden uns endlich kennen lernen. Das Versprechen deiner Eltern wird endlich wahr und du wirst eine von uns! Du wirst eine Todesserin und das Dunkle Mal annehmen! Falls du dich weigern oder Dumbledore von deiner wahren Bestimmung etwas berichten solltest, werden alle deine Bekannte und deine Schlammbluteltern nicht mehr sehr lange am Leben sein.

Bis bald

Lord Voldemort

Zukünftiger Herrscher der Zaubererwelt
 

Hermione zitterte vor Angst und wusste sofort, dass mit IHM nicht zu spaßen war und er es BITTERERNST meinte! Sie legte Voldemorts Nachricht auf die Seite und nahm den Brief ihrer Eltern wieder zur Hand den sie zuvor auf die Seite gelegt hatte. Mit zittriger Stimme und aufsteigenden Tränen begann Hermione zu lesen.
 

Donnerstag, 21. September 1979

4:25 Uhr
 

Meine geliebten Töchter,

wenn ihr diesen Brief mit 11 Jahren in eurer Händen haltet sind euer Vater Lucien und ich, Astoria eure Mutter nicht mehr am Leben. Unser Herr – Der dunkle Lord – aufgrund unseres Verrats an unseren Kameraden an den Orden des Phönix, ließ ER uns von den anderen Todesser verfolgen und kurz nach eurer Geburt – den schönsten Augenblick unseres Lebens – mit Erfolg geschnappt. Die Todesser nahmen uns vor euren Augen weg euch drei weg und zu Lord Voldemort, der total begeistert war. Denn in seinem klugen Kopf begann sich eine Idee für die kommende Generation zu bilden, in dieser jede reinblütige Tochter oder Sohn mit 11 oder 12 Jahren ein Todesser werden sollte. Lucius Malfoy brachte euch drei nachts im Schutz der Dunkelheit in ein Mugglekinderheim, in diesem sich gut um euch gekümmert werden sollte. Dies konnte euer Vater mithören.
 

Euer Vater und ich sitzen nun abwartend im schmutzigen und kalten Kerkers des Malfoy Manor, verbringen die letzten Stunden unseres Lebens bevor uns ein Todesser zu Voldemort brachte und ER uns mit dem Todesfluch AVADA KADARVA umbringen würde. Doch vor unserem Tod mussten wir euch an den Dunklen Lord verraten!
 

Es war der vorletzte Tag unseres Lebens und saßen bereits angekettet wie Verbrecher im Kerker der Malfoys fest, dann erschien plötzlich ein Todesser und brachte uns zu Lord Voldemort. ER blickte uns mit seinen glühend roten Augen finster entgegen und verlangte: „Ihr legt mir einen Eid betreffend eurer Töchter ab.“ Lucien und ich starrte entsetzt unseren Herrn an, doch dieser zog nur seinen Zauberstab, richtete ihn auf euren Vater und belegte ihn mit dem Cruciatus-Fluch, dem Folterfluch. Danach richtete sich Lucien mit zittrigen Beinen auf und in seinem Gesicht waren keine Emotionen, keine Gefühle zu sehen. Der dunkle Lord schritt zu uns herüber und mit eisiger Stimme verlangte er: „Streckt euren linken Arm aus!“ Lucien und ich gehorchten und zum Vorschein kam das Dunkle Mal – Das Kennzeichen der Todesser und Anhänger des Dunklen Lords. Dann mussten wir den Eid gegenüber dem Dunklen Lord ablegen, der euch Drillinge zu SEINEN EIGEN machte. Der Eid war: Wir Lucien und Astoria Greenwood, aus den reinblütigen Zaubererfamilien Black und Greenwood schören den Dunklen Lord mit unserem Leben, unserem reinblütigen heiligen Blut und unserer Ehre als Todesser dass unsere zweieiigen Drillingstöchter Astoria Janina, Grace Jane und Hermione Jean einen Tag nach ihrem 12. Lebensjahr Todesser und das Das Dunkle Mal annehmen werden.

Danach wurden wir wieder in den Kerker verfrachtet und ich harren aus bis der Dunkle Lord unseren Tod möchte. Denn meine lieben Töchter, ihr müsst eins wissen! Lucien und ich lieben euch über alles und wir verrieten unsere Kameraden, die Todesser an den Orden des Phönix, weil wir zu spät erkannte welche dunkle Machenschaften und Ziel der Dunkle Lord vorhatten, weil ich mit euch schwanger war und wir wollten, dass ihr eine schöne und sichere Kindheit habt.

Ich weiß es ist zu spät, aber wir lieben euch über alles und werden auch nie aufhören euch zu lieben, ihr seid unsere Töchter Astoria, Grace und Hermione!

In Liebe

Eure Eltern

Lucien und Astoria Greenwood
 

Dumbledore bemerkte schon an Hermiones Reaktion auf das zusammengefaltete Pergament, dies sie zuvor gelesen hatte das etwas mit dem Mädchen nicht stimmte. Der Inhalt der Nachricht, der für sie bestimmt waren, verängstigte die 11-Jährige und panisch griff sie nach dem Brief, der anscheinend nicht besser war und am Ende liefen ihr die Tränen in Strömen von den Wangen. Völlig aufgelöst sprang Hermione von ihrem Bett auf und gestand mit zittriger Stimme „Volde…Voldemort…weiß….Bescheid! Der…Brief…ist…von…IHM! ER…weiß…auch…über den EID….MEINER….ELTERN…Bescheid,..denn ich….einen Tag….nach…meinem 12. Geb….Geburtstag…einlösen muss. Professer…ich…muss….zur..Todesserin…werden…und das….Dunkle Mal….annehmen…“ Dumbledore war einfach nur entsetzt und erstarrt zugleich, zu schockiert war er über Hermiones Berichtigung zu Voldemorts Plänen, die er zielstrebig zu verfolgen schien und alle zukünftigen Anwärter/innen zum Todesser oder Todesserin mit seinen Drohungen verängstigen wurde. Er hatte mit einem Zug von Voldemorts Seite her gerechnet nur hatte Dumbledore geglaubt, dass er mehr Zeit hatte, doch Hermiones 12. Geburtstag war kurz nach Schulbeginn und um es kurz zu machen! Hermione wäre kurz nach Schulbeginn eine Todesserin zusammen mit Draco Malfoy und ihren Schwestern!
 

„Hermione komm her!“ sagte Dumbledore und nahm das aufgewühlte Mädchen in den Arm, streichelte ihr sanft über den Kopf und versuchte für die junge Hexe da zu sein. Doch dies war gar nicht so leicht. Denn Hermione plagten nicht nur die Wahrheiten über ihre Abstammung und ihre Familie; ihre leiblichen Eltern tot und die Existenz ihre Schwestern geheim gehalten, sondern auch die Qualen der Klassenkameraden und die Vergewaltigung durch ihren Adoptivvater. In diesem Moment brach der Damm und alles kam hoch, schoss an die Oberfläche. Die Schluchzer der jungen Hexe wurden weniger und schließlich sah Hermione auf. „Danke Prof. Dumbledore. Es geht mir jetzt besser!“ sagte Hermione ehrlich und der Zauberer nickte nur lächelnd.
 

Plötzlich blickte Hermione auf und sah sich suchend um. „Wo ist meine Mutter?“ „Deine Mutter wusste, dass ich mit dir alleine reden musste und ist während unserem Gespräch hinausgegangen. Astoria war zwar einverstanden, dass du bei Muggle aufwächst, aber sie wollte nicht, dass sie von deiner Abstammung und Familie wissen. Bevor sie starb konnte ich die ihre Regeln etwas mildern und deinen Adoptiveltern die gemilderte Vision zu deiner Vergangenheit erzählen. Es tut mir leid Hermione!“ erklärte Dumbledore und erhob sich vom Sessel. Hermione blickte ihn verwirrt an. „Wo gehen Sie hin Professor?“ fragte die Kleine und Dumbledore erwiderte: „Ich muss nach Hogwarts zurückkehren Hermione, aber sei unbesorgt. Ich werde….“
 

Plötzlich klapperte es an dem Fenster und verwirrt blickte Hermione zum Fenster und entdeckte eine schöne weiße Eule, in ihrem Schnabel hielt sie einen Brief. „Verdammt das bedeutet sicherlich nichts Gutes“ murmelte Dumbledore und lief zügig zum Fenster herüber und öffnete dieses. Die Eule breitete ihre großen Schwingen aus und flog im Wohnzimmer auf den Tisch, dort landete sie und sah den Schulleiter an. Der Zauberer eilte zu der Eule und nahm den Brief entgegen. Augenblicklich wusste von WEM der Brief war, den auf der Ruckseite des Umschlages war das Wachssiegel der Malfoys darauf. Dumbledore öffnete geschickt den Umschlag und heraus kamen zwei weiße elegante Pergamente, auf dem einem stand in geschwungener Schrift Prof. Albus Dumbledore und auf dem anderen Ms. Hermione Jean Greenwood. Er faltete den an ihn adressierten Brief auseinander und begann zu lesen.
 

Prof. Dumbledore,

durch zuverlässige Quellen habe ich Kenntnis davon bekommen das Ms. Greenwood ihren Hogwartsbrief und den Brief ihrer Eltern Lucien und Astoria Greenwood erhalten haben und Sie ihr am heutigen Tag einen Besuch bei ihrer Mugglemutter abstatteten. Nun möchte ich Sie informieren, dass Ms. Greenwood zusammen mit Draco und meiner Frau Narzissa in der Winkelgasse ihre Ausrüstungsgegenstände und Schulbücher einkaufen wird, außerdem werde ich sie am Tag zuvor abholen und Ms. Greenwood meine Familie vorstellen.

Hochachtungsvoll

Lucius Malfoy

PS: Ms. Hermione Jean Greenwood darf den Inhalt ihres Briefes erst einen Tag nach ihrer Abreise nach Hogwarts gegen 12:00 Uhr lesen Prof. Dumbledore.
 

Der weiße Zauberer drehte sich um und erkannte, dass Hermione gerade beim Öffnen ihres Briefes war und streng sagte er zu ihr: „Hermione bitte öffne deinen Brief noch nicht. Du darfst ihn erst morgen um 12:00 Uhr lesen.“ Verwirrt blickte das 11-Jährige zu ihm auf und fragte: „Warum denn Prof. Dumbledore? Wer verlangt das? Was ist, wenn der Inhalt sehr wichtig ist und ich ihn jetzt lesen sollte.“ „Hermione“ fing Dumbledore an, „ich weiß deine Neugier und dein Wissensdrang sehr zu schätzen, aber ich bitte dich inständig, dass dich an meine Bitte hältst und ihn erst morgen öffnest. Mir hat Lucius Malfoy einen Brief zugesendet und er ist in der Zaubererwelt ein sehr großer und reicher Mann Hermione, das heißt er hat sehr viel Einfluss. Er wusste aus einer zu verlässlicher Quelle, dass du deinen Hogwartsbrief und den geheimen Brief deiner Eltern Astoria und Lucien erhalten hast. Von diesem Brief wussten sehr wenige Menschen, Hermione und Lucius Malfoy gehört zu den Menschen. Hermione er wusste auch, dass ich dir heute einen Besuch abstatte. So ungern ich es auch tue Hermione ich muss nach Hogwarts zurückkehren und mit Prof. Snape, deinem Professor in Zaubertränke etwas sehr Ernstes besprechen. Wenn du diesen Brief gelesen hast wird man sicherlich bald mit dir Kontakt aufnehmen und ich bitte dich Hermione sei vorsichtig. Die Zaubererwelt ist momentan sehr gefährlich, nirgends ist es mehr sicher für Hexen und Zauberer, dies bezeugt sicherlich auch der Brief deiner Eltern.“ Das Mädchen nickte nur mit ernster Miene und im nächsten Augenblick war Dumbledore mit einem PLOPP aus dem Wohnzimmer verschwunden, doch die Eule der Malfoys blieb bei Hermione und sah sie aus ihren schwarzen Kulleraugen neugierig an. Hermione wandte sich der schneeweißen Eule zu und wusste, dass der Start in die Zaubererwelt kein leichter, sondern ein beschwerlicher Weg werden würde. Die Kleine verstand auch nicht weshalb ihre Eltern sie an diesen Dunklen Lord Voldemort verkauft hatten und was hatte es mit dem Dunklen Mal auf sich? Hermione hatte zu viele Fragen im Kopf, doch wusste sie das diese in sehr naher Zeit von diesem Lucius Malfoy beantwortet werden würden, die die kleine Hexe spürte tief in ihrem inneren, dass er ein dunkler Zauberer war und zu diesem Voldemort gehörte. Mit der Eule, die sie Lucy taufte, auf ihrem linken Arm und den zusammengefalteten Brief ging Hermione nach oben.
 

Death Vamp



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