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Liebe hinter Gittern

RPG
von

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Verhasstes Wiedersehen - Verfolgt vom Wahnsinn

Piep... Piep... Piep... Dieses nervtötende Geräusch lag er in der sonstigen Stille des Krankenhauszimmers und verkündete lauthals den Zustand des Patienten Sakito Edokawa, der schon längst nicht mehr im kritischen Bereich lag. Es hatte lange gedauert eine Blutspende zu finden, da Sakito die seltende Blutgruppe 0 besaß und Uruha, der zu Aufsicht in dem Bett neben ihm lag und diese Blutgruppe auch hatte, konnte aufgrund seines geschwächten Zustandes und seiner Bewusstlosigkeit nicht gefragt werden. Daher musste die Spende erst aus der nächstgrößten Stadt mit einem Eiltransport geliefert werden. Nach einer Operation, die notwendig gewesen war, um die Kugel, die noch in seinem Fleisch steckte, zu entfernen und die Wunde zu nähen und ihn mit Blut zu versorgen, wurde sein Zustand immer besser. Er hatte mächtig Glück gehabt, das keine wichtige Sehne getroffen wurde, wodurch sein Arm unbrauchbar geworden wäre und Glück, das die Entführer in der Aufregung daneben getroffen hatten.
 

Aoi hatte es weniger gut erwischt.
 

Aufgrund mehrerer Selbstmordversuche, wurde der Schwarzhaarige zum zweiten Mal in wenigen Tagen in eine Zwangsjacke gesteckt. Etwas anderes war den Ärzten nicht eingefallen. Doch selbst in dieser versuchte Aoi sich Schaden zuzufügen. Leider mit Erfolg. Er hatte zahlreiche Blutergüsse und Schürfungen im Gesicht und einmal musste er am Hinterkopf genäht werden, da er immer wieder versucht hatte, sich den Schädel an einer Wand einzuhauen und sich dabei ein Loch im Kopf eingehandelt hatte. Er starb einfach nicht, das war Aois größtes Problem und das Problem der Ärzte lag darin, etwas geeignetes für diesen schwierigen Patienten zu finden, damit dieser nicht weiterhin so eingesperrt leben musste, aber auch seine Selbstmordversuche ihm nicht gelangen. Sie kannten die Geschichte von Yuu Shiroyama und wollten ihm helfen, doch leider nahm er sie nicht an. Immer wieder brüllte er den Namen "REITA!!!" doch dieser jemand kam nicht und Aoi blieb hofffnungslos allein. Tränen über Tränen flossen in wahren Bächen über seine Wangen und er verweigerte das Essen. Hilflos mussten die Ärzte mit ansehen, wie Aoi noch mehr abmagerte und demzufolge auch immer öfter zusammenbrach. Nicht einmal Takeda konnte etwas gegen den Dickschädel ausrichten. Einmal hatte er versucht, Aoi zum Essen zu zwingen, aber der Schwarzhaarige hatte ihm zur Antwort immer versucht in seine Hände zu beißen, sobald sie ihm zu nahe kamen. Drei Männer mussten anpacken, um den gebrochenen Mann zu bändigen. Selbst der Toilettengang war ein schwieriges Unterfangen. Natürlich hatten sie Verständnis dafür, das er nicht angefasst werden wollte, aber sich deshalb immer in die Hose zu machen, wäre doch auf Dauer auch keine Lösung.
 

In dem bereits nur allzu bekannten Quarantäneraum ohne Fenster und ohne Einrichtung - das Bett hatten sie wieder entfernen müssen, da Aoi versucht hatte, sich an den scharfen Kanten des Gestelles wehzutun - befand sich Besagter in die Enge getrieben zwischen drei Ärztinnen vor, die versuchten ihn zum Essen zu bringen.
 

"Bitte Herr Shiroyama, sie müssen etwas essen!", meinte eine

der drei Frauen und betrachteten den hübschen Patienten mitfühlend. Wütend blickte dieser von einer zur Nächsten. "Wenn ihr mich danach umbringt, esse ich auch was!", machte er ihnen das Angebot und legte den Kopf nach hinten, damit sie sehen konnten, wie ernst er es meinte. "Ein Stich in die Halsschlagader und alles wird gut..." "Nichts wird gut! Sie werden leben!", schrie ihn eine wütend an.

"ICH WILL ABER NICHT LEBEN!! WARUM GEHT DAS NICHT IN EUREN VERDAMMTEN SCHÄDEL!!!? DUMME... KLEINE... MENSCHEN!!!",

brüllte Aoi plötzlich wütend werdend und stellte sich auf die zittrigen Beine. Dann schubste er die Schwester mit dem Essenstablett von sich, sodass diese das Tablett fallen ließ, wurde aber im nächsten Moment von den anderen beiden Schwester an den Schultern gepackt und zurückgezogen. Schmerzhaft keuchte er auf, verlor den Halt, stolperte zurück und landete in den Armen einer der Frauen.

"FASS MICH NICHT AN!!",

brüllte er ängstlich und wieder liefen ihm Tränen über die Wangen. Jede Berührung schmerzte und brannte ihm auf der Seele. Sie sollten ihn einfach in Ruhe sterben lassen... Warum verstand ihn denn niemand...?! Es gab nichts, wofür er noch leben konnte... Denn die Wahrscheinlichkeit, das Reita noch leben könnte, nur noch an einem seidigen Faden hing und Aoi nicht mehr zu hoffen wagte...
 

+~+
 

Inzwischen bei den Entführern...
 

"Man, was machen wir denn jetzt mit dem?!" "Woher soll ich das wissen?! In dem Auftrag stand nur, das wir ihn uns nur schnappen sollen!" "Und wann kommt unser mysteriöser Auftragsgeber?" "Psssstt...! Komm mit! Der Typ könnte wach werden!", zischte der Anführer der zwei, die nun anstatt Masken große Sonnenbrillen trugen, aber immer noch in Schwarz gehüllt waren und ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen hatten. Sie verließen den engen Lagerraum und verriegelten die Tür hinter sich, ließen den regungslosen Reita allein in dem leeren Raum ohne Fenster zurück. In der ewigen Dunkelheit... mit verbundenen Augen und gefesseltem Körper.
 

Reita kam nur langsam wieder zu sich. Sein Kopf schien zu platzen, irgendwo hämmerte etwas, scheinbar von innen, gegen seinen Schädel und erschwerten das Denken... Reita stöhnte auf und wollte sich ganz instinktiv aufsetzen, doch dadurch, dass er gefesselt war, sank er hilflos zurück. //Was zum..?!// Er blieb liegen und versuchte sich zu erinnern...
 

Er war doch eben noch bei Uruha gewesen... Hatte versucht ihn zu trösten... //Ich bin nicht mehr so stark wie früher...// Dann hatte sich Uruha umgedreht und wollte gehen, scheinbar hatten ihn Reitas Worte enttäuscht... und dann? Was war dann passiert? Reita konnte sich nur noch an zwei Männer erinnern, die ihn gepackt hatten und dann wurde es dunkel...
 

Dort wo er war, war es kalt.. er trug nur eine Jogginghose und ein ärmelloses Shirt... Seine Hände waren auf den Rücken gefesselt und seine Füße waren ebenfalls mit starken Seilen zusammengebunden... Er seufzte und gab es erst einmal auf, an den Fesseln zu reißen... //Verdammte Scheiße!//
 

Das musste der Boss gewesen sein, anders konnte es ja gar nicht sein... Der Boss und seine verdammten Gefolgsleute...
 

Was war mit den anderen geschehen?! Reita erschrak und versuchte in der Dunkelheit etwas zu erkennen. "Hallo?" Er erschrak, wie dumpf und heiser seine Stimme klang... "Aoi? Uruha? Sakito...?" Aoi... was war mit ihm geschehen? Er gab es auf zu rufen, als er keine Antwort erhielt... Seine Gedanken galten nur seinem Freund... ob sie ihm etwas angetan hatten? Das würden sie bereuen! Das schwor er sich! niemand tat seinem Aoi etwas an!
 

Während der Anführer noch der Entführertruppe noch immer versuchte seinem Helfer die Hintergründe ihrer Tat zu erklären, hörten sie eine Stimme, die aus der kleinen, leergeräumten Abstellkammer drang, in dem sie den Gefangenen gefesselt eingesperrt hatten. "... und deswegen mussten wir ihn entführen. Hast du verstanden? Los, kümmer dich um ihn! Ich übernehme die erste Wache. Und... erinnere dich an meine Worte bezüglich der Handhabung des Gefangenen." "Oh... die wären...?", fragte der Kleinere vorsichtig und schrumpfte, unter dem sauren Gesichtsausdruck seines Kameraden, in sich zusammen. "Das wir ihn gut behandeln sollen! Den Rest übernehmen sie!" "Ach richtig..." Der Größere verdrehte schnaubend die Augen und wandte dem anderen den Rücken zu, der sich endlich auf den Weg zur Abstellkammer begab, noch einmal den Sitz seiner Kapuze prüfte und dann die Tür öffnete, um einzutreten. "Hör auf, hier herumzuschreien! Es wird dich eh niemand holen kommen, außer vielleicht von denen, die du nicht einmal gerne in deinen Träumen begegnen würdest.", meinte er mit verstellter Stimme und rückte die Sonnenbrille zurecht. "Hast du Hunger?"
 

Reita kniff die Augen zusammen. trotz dem Tuch vor seinen Augen schmerzte das Licht und ganz instinktiv drehte er sich um, zu der Stimme, die ihn angesprochen hatte und fauchte: "Was soll der Mist?? Warum habt ihr mich entführt?? Ich bin doch... ich hab euch doch nichts getan!" Verdammt, er wollte nicht so ängstlich klingen..., aber es war bitterkalt... "Nein verdammte scheiße! Ich hab keinen Hunger!", knurrte er. "Aber mach mich ruhig los, dann bring ich dich um, du Schweinehund!!" Aoi... was hatten sie nur mit ihm gemacht? War er auch gefangen? Begann der Alptraum jetzt wieder von vorne? "Wo ist Shiroyama Yuu?! ich will mit ihm sprechen!!"
 

Das er von dem Gefangenen so angefaucht werden würde, war ihm von Anfang an klar gewesen, aber die Heftigkeit und der Hass, der dank den Umständen fest in der Stimme verankert war, überrumpelte ihn trotzdem von Mal zu Mal immer wieder von neuem. Beschwichtigend hob er die Hände. "Wow, wow~ Mal ganz langsam Kleiner. Unsere Freundlichkeit hält sich in Grenzen, wenn du verstehst. Und wenn ich dir sagen würde, warum wir dich entführt haben, dann müsste ich dich töten, also frag nicht weiter.", riet er ihm und musste grinsen, da er die Angst ganz deutlich in seiner Stimme vernehmen konnte. Das, was ihn so sehr an dem Job erregte. Also Reita seine Frage nach Essen verneinte, zuckte er mit den Schultern und wollte sich schon umdrehen, um den Raum zu verlassen, doch wurde er durch dessen Worte an Ort und Stelle festgenagelt. "Dann tus doch... wenn du es kannst.", entgegnete er mit ruhiger Stimme dem Geknurre und ließ seine scharfe Klinge, die in seinem Gürtel steckte, aufblitzen. Als er den Namen Yuu Shiroyama nannte, drehte sich der Entführer interessiert um und trat auf Reita zu. "Wir haben ihn... NOCH nicht, aber schon bald wird er tot unter mir liegen", meinte der Kerl sehr von sich überzeugt und lachte auf. "Er soll gut im Bett sein, hab ich gehört. Stimmt das...?", fragte er mit einem dreckigen Grinsen auf dem Gesicht, kniete sich zu dem Zugeschnürten und ließ einen Finger über Reitas Hals gleiten, was ausdrücken sollte, das er hier die Macht hatte und Reita Ärger bekommen würde, wenn er ihm nicht antwortete.
 

Reita erschrak, als er berührt wurde und zuckte zurück. Dann spannte er seinen Körper an und trat mit aller Kraft zu. Er musste getroffen haben, das spürte er und er hörte auch das Keuchen des Entführers. Reita grinste böse. So schnell würde er nicht klein beigeben! So schnell würden sie ihn nicht bekommen! Niemals! "Yuu wirst du niemals bekommen, du Mistkerl! Nicht so lange ich noch lebe, lass dir das gesagt sein!!", knurrte er böse. "Du wirst es nicht schaffen, uns zu besiegen, das wird niemand schaffen!"
 

Keuchend fiel der Vermummte zurück und hielt sich die getroffene Stelle mit schmerzverzerrten Gesicht. Rasend machte ihn diese Abwehr und schnell erhob er sich, um nach dem am Boden Liegenden zu treten. "Das wirst du büßen Jungchen...!", bellte er, vergaß die warnenden Worte seines Vorgesetzten und zückte seine Waffe. "Wenn ich will, kann ich alles! Und ich kriege alles, das wirst du schon sehen!", setzte er noch wütend hinzu und wollte dem anderen gerade sein Messer ins Fleisch rammen, als er einen Schuss fielen hörte. Abrupt hielt er in seiner Bewegung inne. "Was...?!"

Laute Stimmen drangen zu ihnen durch die Tür, die plötzlich aufgerissen wurde. In ihr stand ein breitschultriger Mann im Anzug und Offiziersmütze. "Wo ist er...?!", fragte der gerade Eingetretene und ließ seinen Blick über dem Boden schweifen. "Du da! Was machst du da?!", fragte er den Entführer, der die Waffe sinken gelassen hatte und überrascht zu ihm aufsah. Schnell stand dieser auf und stellte sich mit verschränkten Armen vor Reita, den er gerade noch hatte bestrafen wollen. "Sind Sie unser Auftraggeber?! Ich habe mir sie ganz anders vorgestellt...! Sie sind so... schlank und groß? Also... das hier ist dieser Akira.", klärte er den viel größeren und stärkeren etwas durcheinander auf und wollte gerade den Blick auf den Gefangenen freigeben, als ihn ein gewaltiger Schmerz durchfuhr, er entsetzt dem Lauf einer Waffe entgegenblickte und letztendlich leblos zur Seite fiel.
 

Reita war erstarrt, soviel passierte um ihn herum und er konnte nichts sehen.. Er hatte Todesängste und nur langsam begriff er, was passiert sein musste... Sein Entführer war tot... oder zumindest sehr schwer verletzt... und ein anderer... hatte das Kommando übernommen.
 

Grausames Lachen drang aus der Kehle des Ungetüms, welcher sich zu nun zu Reita hinunterbeugte und ihn an den relativ dünnen Ärmchen packte und ihn mühelos auf die festgebundenen Füße half. "Da freut sich schon jemand ganz gewaltig auf ein Wiedersehen mit dir...", sagte er mit einem fiesen Grinsen im Gesicht und warf den Blonden über seine breite Schulter, um ihn hinaus aus der Lagerhalle zu tragen, über die Leiche des anderen Entführers zu steigen und ihn zu einem schwarzen Wagen mit getönten Fensterscheiben zu bringen. Am Auto angekommen, riss der Riese die Schiebetür auf und warf den Gefesselten etwas unsanft hinein ins Innere des Wagens.
 

Die Tür schlug zu, hasserfülltes Lachen drang an Reitas Ohr und ein Gesicht, das er glaubte, nie wieder sehen zu müssen, trat in sein Blickfeld...
 

"Hallo Kleiner...~ Hast du dich nach mir gesehnt? Ich habe dich schrecklich vermisst. Wir haben vieles nachzuholen..."
 

Keuchend schlug er auf dem Boden des Lieferwagens auf, doch bei seinem Sturz verrutschte die Augenbinde und geblendet von dem hellen Licht blinzelte er, nur um wenige Sekunden später zu erstarren... Eine Eishand schien sich um sein Herz zu legen und zuzudrücken... Dieser Mann... sein schlimmster Feind... war aus seinen Alpträumen gekommen und war wieder real... doch dieses mal noch viel schlimmer... Reita riss wie von Sinnen an den Fesseln, das Entsetzen lähmte ihm die Stimme...
 

+~+
 

Übelkeit war das Erste, was Uruha spürte, als er das Bewusstsein wiedererlangte.

Ein Geschmack den er nicht kannte, lag ihm auf der Zunge. Ein Geschmack der ihn aber an etwas erinnerte.

Er drehte den Kopf leicht zur Seite, spürte etwas weiches unter sich.

Wo war er? Und was war passiert?

Um ihn herum herrschte Stille, nicht einmal das kleinste Geräusch drang an seine Ohren.

Er öffnete langsam seine dunklen Augen, wurde jedoch von weißem Licht geblendet.

Ein Krankenhaus?

Langsam gewöhnten sich Uruhas Augen an das Licht im Zimmer, dass von den kahlen Wänden zusätzlich erhellt wurde.

Er richtete sich vorsichtig auf hielt sich jedoch den Kopf, da ihm etwas schwummerig war.

Gerade als er sich die Frage was passiert war, noch einmal stellen wollte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.

Sie hatten Reita besucht und dann waren diese Kerle aufgetaucht.

Er erinnerte sich an die Waffe, die auf ihn gerichtet war und daran, wie sie ihm gedroht hatten.

Ob sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen konnten? Wenn nicht... wo waren dann alle?

Sein Zimmer war leer. Vorsichtig rutschte er zum Bettrand und stand schließlich neben seinem Bett. Für einen kurzen Moment spürte er einen Druck auf seinem Kopf, der ihm kurz die Sicht vernebelte.

Kurz schüttelte der Brünette den Kopf und ging langsam zur Türe um den Raum zu verlassen.

Er musste wissen was mit den anderen war. Wo Reita war. Und vor allem, wo war Sakito?
 

Langsam kehrte auch Sakitos Bewusstsein wieder zurück und erst ganz vorsichtig, dann immer mehr, versuchte er seine Glieder zu bewegen, sich zu strecken und die Augen zu öffnen. Schwer waren seine Lider. Wie lange hatte er wohl geschlafen? Und was war geschehen? Wenn er die Augen öffnen würde, dann würde er in Kouyous Antlitz blicken und gefühlvolle Worte, Geständnisse würden über seine oder vielleicht sogar über Kouyous Lippen an sein Gehör dringen und ihn betäuben. Was wollte er mehr...? //Ist das alles schon geschehen...?//, fragte er sich schläfrig und allmählich drangen die Erinnerungen auf ihn ein und benebelten seinen Geist. Schmerzvoll zog er die Augenbrauen zusammen und blickte auf die Seite, auf der sein verletzter Arm wie leblos in einer Schiene lag und in dem das Blut kochte. /An manche Erinnerungen, will man sich nicht erinnern...//, dachte er reuevoll und öffnete seine Augen. Erst ganz wenig, um dem hellen durchdringendem Licht zu entfliehen, das trotz Sichtschutz um seinem Bett herum, zu ihm vordrang. Als er schließlich seinen blassen Arm entdeckte und den dicken Verband und die Schiene darum sah, seufzte er traurig auf und ließ den Kopf zurück ins Kissen sinken. //Hm... Schuss der fiel... Aoi der wie verrückt schreit und Akira retten will... Kouyou beschützen... Kouyou!// Hell entflammte der Name vor seinem inneren Auge und ließ ihn hochfahren, wodurch ihn ein Schmerzenslaut entglitt und ihn kurzzeitig schwarz sehen ließ. Er hätte sich nicht so abrupt aufsetzen sollen! Nachdem er sich nach kurzer Zeit wieder allmählich gefasst hatte, versuchte er seine Beine aus dem Bett zu schwingen und aufzustehen, aber Kabel hielten ihn an Ort und Stelle. Mit verärgerter Miene besah er sich die Geräte, an die er angeschlossen war, die seinen Blutdruck und weiteres messen sollte und empfand plötzliche Gleichgültigkeit, durch deren Hilfe er begann, an den Kabel zu zerren, um sich loszureißen. Was brauchte er diese Geräte!? Er war wach und es ging ihm gut! Zumindest solange, wie es Kouyou gut ging! Er musste ihn sehen! War er den Entführern entkommen? Hatte er ihn retten können, als er sich vor ihn geschmissen hat?!

Doch ehe Sakito sich vollends von allen Kabeln losreißen konnte, kamen zwei Schwestern in sein Zimmer gestürmt und drückten ihn zurück in das schweißnasse Bett. "Ich will zu Kouyou!!" "Nichts da! Sie blieben schön hier!", meinten die Schwestern und kabelten ihn wieder an die Geräte. "Ihr Blutdruck ist schon wieder zu hoch! Sie sollen sich nicht so aufregen! Sie brauchen diese Flüssigkeiten! Sie lindern die Schmerzen und unterstützen die Heilung!" "Wenn sie mich wie ein Kind behandeln, darf ich mich doch wohl aufregen, oder nicht?!" "Nein!" Und da war das Kind vorläufig still und schmoll beleidigt vor sich hin. //Kouyou... wo bist du..?//
 

Etwas schwerfällig öffnete Uruha die Türe und betrat den Gang.

Seine Augen hatte er leicht zusammengekniffen, denn die Helligkeit der Räume war er im MOment nicht ganz gewohnt.

Ein dumpfes Pochen, gedämpft von den Nachwirkungen des Betäubungsmittels, machte sich in seinem Kopf breit.

Er rieb sich kurz die Schläfe und ging langsam den Gang entlang um jemanden zu finden, der ihm weiterhelfen könnte.

"Sakito...", murmelte er leise und machte ein paar Schritte voran.

Kurz hielt er inne um sich an der Wand abzustützen. Dieses flaue Gefühl in seiner Magengegend machte ihm zu schaffen und irgendwie hatte er gerade Lust eine Menge Dinge zu Essen.

Nicht weil er Hunger hatte, sondern einfach, dass dieses Loch, dass in seinem Bauch war, zu füllen.

Ein paar Schritte weiter kam eine Schwester auf ihn zu, die ihn mit sanfter Gewalt zurück ins Zimmer schieben wollte.

"Bitte, was ist passiert? Wo sind die anderen?", fragte der Brünette die Schwester, die ihn jedoch nur mit Worten versuchte zu besänftigen.
 

Dem Patienten die Wahrheit zu sagen, wurde den Ärzten strengstens verboten. Zumindest in den ersten Tagen seiner Genesung. Herr Takeshima hatte nämlich einen Schock erlitten und man rate ihm dringend, sich bei einem Sozialhelfer, sprich Psychodoc, durchchecken zu lassen, für alle Fälle. Denn das Schicksal des noch recht jungen Mannes, die Geschehnisse, die er miterleben musste, waren so auf Psyche wirkend, das die Ärzte Angst hatten, ihr Patient würde davon einen bleibenden Schaden erlitten haben. Sowohl als Ärztin, als auch als Mensch, tat er ihr Leid, aber er musste auf sie hören! "Bitte, fragen Sie nicht... Legen sie sich wieder hin!", bat sie ihn dringlich und führte ihn zurück in sein Zimmer. "Brauchen Sie etwas? Kann ich Ihnen irgendwie helfen?", fragte sie schwach lächelnd und schon ihn mit leichtem Druck zum Bett zurück.
 

In Sakitos Zimmer versuchte man immer noch den Patienten an Ort und Stelle zu halten und ihn mit ausweichenden Antworten zu besänftigen. Aber ein Anwalt, ließ sich nicht so leicht täuschen. "Jetzt hören Sie schon auf, zu sagen, es wäre alles okay! Es ist NICHTS okay! Mein Kunde... Nein man könnte sagen... mein Freund ist entführt wurden! Kouyou wäre beinahe erschossen wurden... und... Wo ist Aoi??! Was haben Sie mit ihm gemacht? Wo haben Sie ihn hingebracht?! Lebt er noch?!", fragte er und aufgeregt schlug ihm sein Herz gegen die schmerzende Brust. Wieder hatte er sich aufgerichtet und wurde zurückgedrückt. Die Wangen des Anwaltes färbten sich rot vor Wut und die Jüngere der Ärztinnen wich ängstlich zurück, während die andere unbeirrt fortfuhr ihn ans Bett zu binden und das wortwörtlich gemeint! Fassungslos sah Sakito auf rechte Hand, die die Ärztin mit Verbandszeug um das Bettgestell wickelte. "WAS WIRD DAS?!! LASSEN SIE MICH GEHEN! ICH BIN IM DIENST!" "Wir auch. Wir tun wie Sie nur unsere Arbeit und wenn sie mich weiterhin so anschreien, dann lernen Sie mich kennen!", warnte sie ihn, dich Sakito ließ die Drohung kalt. "Wenn Sie mich nicht sofort gehen lassen, dann werden sie von meinem Anw... von MIR hören!", antwortete er mit ernster Stimme und verengte die Augen zu Schlitzen. Doch anstatt die Ärztin antwortete, betrat der Chefarzt das Zimmer und lief mit tiefen Falten auf der Stirn auf Sakito zu. "Ich weiß, wer Sie sind und warum Sie hier sind, aber Sie befinden sich immer noch auf meiner Station und wenn meine Kollegin sagt, Sie sollen sich hinlegen, dann hören Sie gefälligst auf sie!", sagte er mit solch Autorität, die Sakito verstummen ließ. "Dann geben Sie mir wenigstens die Informationen, die ich haben will und ich füge mich ihren Wünschen...", gab er irgendwann trotzig zurück und ballte die unverletzte Hand zur Faust. "Und binden Sie mich von dem Bett los! Ich bin kein Gefangener, sondern ein Patient." "Ach...", konnte man die ältere Ärztin schnauben hören und Sakito schenkte ihr einen bösen Blick.

Seufzend hatte der Chefarzt Sakito gemustert und dachte über dessen Bedingung nach. Würde der Anwalt danach überhaupt noch ruhig sitzen können? Er bezweifelte es.

"Also gut. Sie würden es eh bald erfahren und wenn sie dadurch noch ein paar Tage liegen bleiben, wäre ich einverstanden, ihnen zu erklären, was geschehen ist." Aufgeregt nickte der Brünette mit dem Kopf. "Bekomme ich mein Handy und meinen Laptop wieder?? Ich muss weiterarbeiten und ständig erreichbar sein. Wie sie wissen, wurde mein Klient entführt, obwohl er bald die gerichtliche Anhörung gehabt hätte.", meinte Sakito nun etwas verzweifelter und biss sich auf die Unterlippe. Warum musste denn alles nur schiefgehen?!

"Ja, ich verstehe. Die Polizei hat ihren Klienten bisher nicht finden können. Sie hat weder einen Anhaltspunkt, noch irgendein Indiz gefunden. Die Entführer sind durch die Lüftungsschächte in das Gebäude eingedrungen und haben die Feuerleiter genommen, um fliehen zu können. Kein Fingerabdruck, nichts. Ich weiß nicht, wie sie es geschafft haben, aber die Kameras in dem Raum, indem die Tat stattgefunden hatte, sind kaputt. Yuu Shiroyama befindet sich wieder in Quarantäne, aber wir müssen ihn in eine Klinik für psyschich labile Menschen versetzen, da es eine umfangreichere Technik benötigt, ihn so zu bändigen, das er sich keine Schäden mehr zufügen kann. Wenn er hier bliebt, haben wir ein großes Loch mehr in unserer Wand und er einen platten Schädel.", meinte er und verzog die Miene. "Außerdem muss er künstlich ernährt werden, weil er sonst verdursten wird. Er verweigert alles und jeden. Und Herr Takes-" "Nein, stecken sie ihn nicht darein! Das... können sie doch nicht machen! Er ist nicht psychisch labil! Er... er ist nur... also... Er hat viel durchmachen müssen! Tun sie ihn das bitte nicht an!", bat Sakito den Chefarzt und sah ihn flehend an. //Das soll Aoi nicht mehr durchmachen müssen! Ich habe ihm gesagt, das alles vorbei sei... Ich bin ein schlechter Mensch... ein Lügner... Ich muss das wieder gut machen!// "Aber so hören Sie doch! Es geht nicht anders. Es gibt keine andere Einrichtung, die solch Konstuktionen besitzen und die ihn aufnehmen würden. Von Gefängnissen hab ich mich gleich ferngehalten. Es tut mir Leid Herr Edokawa." Fassungslos und wütend auf sich selbst, schlug der Anwalt mit seiner unverletzten Hand auf die Krankenhausbettdecke. "Verdammt...!" "... Ich fahre fort. Kouyou Takeshima hat einen Schock erlitten. Wie groß dieser ist, können wir noch nicht sagen, aber wie ich hörte, wollte er, genau wie sie, in seinem Zustand durch das Krankenhaus irren.", erzählte der Arzt und schüttelte den Kopf. "Sie beide bleiben unter unserer Beaufsichtigung für ein paar Tage bei uns. Danach können Sie sich gerne wieder ihrer Arbeit zuwenden. Allerdings rate ich ihnen, Urlaub zu nehmen. Ihre Werte sind nicht besonders gut, was darauf schließt, das sie kaum schafen und wenig bis gar nichts essen und ständig nur unterwegs sind. Anwalt ist wohl kein gesunder Beruf.", schlussfolgerte er und trat zur Tür. "Und nun ruhen Sie sich aus!" "Aber...!" "Nichts aber! Nun halten Sie sich an ihr Versprechen." "Und mein Handy? Mein Laptop?" Der Arzt schnaubte. "Wird ihnen schon noch gebracht, aber nun schlafen Sie!"
 

Glücklich, wenigstens seine Sachen zurückzubekommen und über die momentanen Geschehnisse Bescheid zu wissen, ließ Sakito in seinen Protesten verstummen und sich zurücklegen.
 

"Aber~", begann Uruha und konnte dabei nicht mal versuchen sich gegen das drängen der Ärztin zu wehren.

Er stolperte langsam zum Bett, drehte sich jedoch um bevor sie es erreicht hatten.

"Warum? Ich möchte es aber wissen. Wo sind die anderen? Sind sie hier? Bitte..", fragte der Brünette erneut, hielt sich jedoch leicht an der Bettkante fest, denn das viele stehen ging doch leicht auf seinen Kreislauf.

Er resignierte und ließ sich doch auf das Bett sinken, blickte jedoch noch immer zur Ärztin vor ihm.
 

Die Ärztin seufzte und sah über ihre Schulter zur Tür. "Yuu Shiroyama und Sakito Edokawa sind noch hier. Herrn Edokawa scheint es gut zu gehen, aber Herr Shiroyama...", flüsterte sie und schüttelte den Kopf. "Jetzt ruhen sie sich bitte aus und denken sie nicht zu viel nach. Das bekommt ihrem Blutdruck nicht.", meinte sie dann etwas lauter, schenkte ihm einen mitleidigen, aber durchdringenden Blick, der sagen sollte, das er lieber tun sollte, was sie sagte und wollte das Zimmer verlassen.
 

Tränen der Erleichterung stiegen in seine Augen, als die Ärzten meinte, dass sie hier waren.

Er atmete tief durch und senkte seinen Blick. Sie waren hier.

Es würde also alles...

Mitten im Gedanken stutzte der Brünette und blickte wieder auf.

"Und was ist mit..", begann er, wusste aber nicht ob er die Frage zu ende stellen wollte.

Ja, was war mit Reita?

"Was... was ist mit Akira..?", murmelte er schließlich fragend und er stand wieder auf. "Wo ist er?"
 

An der Tür wurde die Ärztin hellhörig und drehte sich langsam zu ihrem Patienten um. "Herr Takeshima... jetzt legen sie sich doch hin und ruhen sich aus! Ich meine es doch nur gut mit ihnen. Sie werden ihre Freunde schon noch wiedersehen... mehr oder weniger...", meinte sie und wurde zum Schluss immer leiser, bis sie schließlich den Kopf schüttelte und kurz traurig aufseufzte. "Die Polizei tut ihr Bestes, um Herrn Suzuki zu finden... Hach...! Sehen sie doch, ihr Blutwerte!", fing sie plötzlich an zu schimpfen, meinte es aber eher im halbherzigen Ton, tippelte zurück zu ihrem Patienten und dirigierte ihn wieder zurück in sein Bett. Das Gerät zum Blutdruckmessen, welches sie gerade erst wieder mit Uruha verbunden hatte, piepste leise vor sich hin. Die anderen Geräte stimmten mit ein. "Wenn sie nicht schlafen wollen, helfe ich nach.", meinte sie dann doch etwas strenger und zeigte ihm eine Spritze. "Sie haben die Wahl. Und denken sie nicht, das sie, wenn ich hier raus bin, sie nicht im Auge behalten werde."
 

Die Polizei wird ihr bestes tun um Reita zu finden?

Was meinte sie jetzt damit?

Hatten sie es also doch geschafft ihn zu bekommen?

Uruha blickte sie an und schluckte leicht.

"Aber...", murmelte er leise und ließ sich diese Gedanken immer wieder durch den Kopf gehen. Das konnte doch nicht wahr sein.

Mit leichtem Protest ließ er sich zurück ins Bett drücken.

Er ließ sich darauf sinken und er sah die Ärztin noch immer an.

"Das... er ist doch hier... oder?", fragte er schließlich leise und hoffte, dass er sich vor wenigen Sekunden nur verhört hatte.
 

Schwer seufzend schlug sie die Arme über dem Kopf zusammen. "Ach verd-... Er ist nicht hier! Haben sie denn gar nichts mitbekommen??", fragte sie überrascht und setzte sich zu ihm. Es brachte doch eh nichts, den Patienten still zu bekommen und außerdem hatte er ein Recht darauf zu erfahren, was geschehen war. Außerdem hatte sie eh schon zu viel ausgeplappert. Wie sollte er sich da auch beruhigen?! "Sie haben auf Herrn Shiroyama geschossen, aber Herr Edokawa sprang dazwischen. Er hat es aber überlebt."
 

Haben Sie gar nichts mitbekommen? Was sollte der Satz. Wie hätte er denn bitte was mitbekommen sollen.

Uruha senkte den Blick und hörte der Ärztin zu.

Sakito wurde angeschossen? Bei diesen Worten blickte er wieder auf und wurde jedoch durch den Satz, dass er es überlebt hätte, etwas beruhigt.

"Kann ich ihn sehen? ... bitte?"
 

Ablehnend schüttelte sie den Kopf und stand wieder auf. "Ist ihnen ihre Gesundheit denn gar nicht wichtig? Ich kann sie unmöglich zu ihm schicken! Dann könnte ich meinen Job wegen Fahrlässigkeit verlieren!", meinte sie und stemmte ihre Hände in die Seiten. Plötzlich vibrierte ihr Piper in ihrer rechten Seitentasche und überrascht schnappte sie nach Luft und zog ihn hervor. Sie hatte diese Technik noch nie sonderlich gemocht. Nachdenklich hob sie den Blick und sah in die flehenden Augen ihres vom Schicksal hereingelegten Patienten, der fest dazu entschlossen schien, all ihre Warnungen über Bord zu werfen, egal was sie täte, nur solange er Gewissheit über den Zustand seiner Freunde hätte. "Hören sie... ich muss ins Büro. Ich werde sie in etwa 10-20 Minuten in Zimmer von Herrn Edokawa abholen. Gehen sie erst, wenn ich draußen bin und wehe sie erzählen jemanden davon! Er liegt im Zimmer 513. Im Gang links von dem ihren.", sagte sie ihm mit leiser, aber verständlicher Stimme, musterte sein Mienenspiel, bevor sie sich zur Tür drehte und hinaus lief.
 

"Aber... bitte~", sagte Uruha nochmal und erneut hatte er sich mehr aufgerichtet. Es ging ihm doch eigentlich gut. Denn immerhin war er nicht verletzt worden.

"Ich will doch nu-", begann er, wurde jedoch durch das Zusammenzucken der Ärztin unterbrochen. Reflexartig wollte er erst fragen, ob alles okay sei, doch als er sah was die Ursache war, schwieg er lieber.

Leise seufzend wandte er den Blick zu Boden.

Wie sollte er denn jetzt zu den andern kommen, wenn er die Erlaubnis der Ärzte nicht hatte?

Gerade als er sich wieder zurücklegen wollte um darüber nachzudenken, wie er ungesehen aus diesem Zimmer kam hörte er was sie zu sagen hatte und blickte sofort wieder auf.

Zimmer 513 also.

Dankbar blickte der Brünette die Ärztin an und nickte leicht.

"Danke..."

Er sah und hörte die Türe zufallen und jetzt war er wieder alleine.

Jetzt musste er nur noch das Zimmer finden.

Er mochte keine Krankenhäuser, die hatten so viele Gänge in denen er sich nicht auskannte.

Vorsichtig verließ er das Zimmer, blickte sich kurz im Gang um und ging dann in die Richtung in die er 'geschickt' wurde.

Als er den Gang erreicht hatte, hielt er inne und lehnte sich kurz an die Wand.

Er wusste gar nicht wie anstrengend laufen sein konnte.

Tief durchatmend, ging er dann jedoch weiter und fand schließlich auch die Türe mit der Aufschrift.

Leicht zittrig legte er die Hand auf die Klinke zögerte dann jedoch und klopfte lieber vorher leise an.
 

Sakito hatte indessen seinen Laptop und sein Handy, mit dem sein Ohr seit gefühlten Stunden zusammenklebte, zurückerhalten. Er musste doch dem Richter, der für den Aufrollprozess in Aois und Reitas Fall zuständig war, über die Umstände informieren und diskutierte nun schon die ganze Zeit mit diesem scheinbar genervten Richter, um eine Verzögerung der Verhandlung zu erhalten. Das Problem lag nur noch darin, Reita wieder zu finden und Aoi wieder zu Verstand zu bringen. Gegen sein Gewissen, hatte er den Oberarzt gebeten, den Schwarzhaarigen zum Psychodoktor zu schicken. Es musste doch irgendetwas zu machen sein! Er wollte ihn auf gar keinen Fall aufgeben!
 

Dann klopfte es plötzlich, zögerlich zwar, aber dennoch zu hören. Warum kam die Ärztin nicht einfach herein? Oder war es gar kein Arzt?? Aber wer sollte es denn sonst sein? Verwirrt legte er die Hand auf die Sprechmuschel. "Herein!", rief er, ehe er dem Richter die Dringlichkeit seines Anrufes und die gebetene Verzögerung noch einmal darlegte, bis dieser schließlich zusagte und sich grummelnd verabschiedete. "Da hat jemand den falschen Beruf gewählt...", meinte Sakito seufzend und sah nun neugierig zur Tür.
 

Uruha hatte die Hand mit der er geklopft hatte noch erhoben und hielt sich mit der anderen weiter am Türgriff fest.

Er wartet ab.

Er hörte wie Sakito redete, nur mit wem wusste er nicht, denn eine andere Stimme konnte er nicht vernehmen.

Als der andere ihn jedoch aufforderte einzutreten schob er die Türe langsam auf, ließ den Blick kurz durch den Raum schweifen und blieb schließlich bei Sakito hängen.
 

Als Sakito Uruha erkannte, richtete er sich abrupt auf und begann zu strahlen. "Uruha! Komm doch herein und setz dich! Wie konntest du deinen Ärzten entkommen? Ich wollte auch zu dir, aber ich wurde aufgehalten...", meinte er missbilligend und winkte den Blonden mit einer Hand zu sich heran. "Wie geht es dir??", fragte er besorgt, merkte er doch, wie erschöpft Uruha schien. "Schön, das du unverletzt bist! Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen und schreckliche Bilder haben mich gequält.", meinte er ein wenig verlegen und freute sich wie ein kleines Kind über die Anwesenheit des Blonden, der überlebt hatte.
 

"Hai...", murmelte er kurz und nickte, ehe er den Raum betrat und die Türe hinter sich schloss.

Langsam ging er zu Sakitos Bett und ließ sich daneben auf einen Stuhl sinken.

"Mir gehts gut.", antwortete auf die Frage des Brünetten hin, der wirklich besorgt schien.

"Wie gehts deiner Schulter?"

Während er das fragte, fummelte er leicht an seiner eigenen Krankenhausklamotte, um sich irgendwie davon abzulenken, nicht all zu viel über das was die Ärztin ihm gesagt hatte nachdenken zu müssen.
 

Erleichtert sackte er ein wenig in sich zusammen und atmete hörbar aus. "Zum Glück... Aber du siehst trotzdem ziemlich fertig aus. Wer hätte denn auch ahnen können, dass so etwas noch passieren könnte.? Ich dachte, wir hätten es geschafft, hab euch nur Positives versprochen und am Ende... stehe ich jetzt als der Idiot dar. Es tut mir Leid.", meinte der Anwalt und senkte betreten den Blick. "Ich hätte euch einen besseren Schutz bieten müssen, als nur die Polizei in kleinen Mengen." //Nur, das mein Budget noch mehr Überziehungen nicht aushalten würde.// Er horchte auf. "Was? Schulter? Ach so... Ich kann meinen Arm kaum bewegen und die Schulter schmerzt ein wenig. Aber das liegt wahrscheinlich nur am Heilungsprozess. Es wird schon wieder. Zum Glück ist es NUR mein linker Arm."
 

Ja, das stimmte, wer hätte das ahnen können. "Es braucht dir nicht Leid tun, du... du kannst ja nichts dafür.", sagte er und schüttelte kurz den Kopf.

Er ließ Sakito weiter reden, schwieg jedoch noch eine ganze Weile.

Die Gedanken daran, wo Reita gerade sein könnte, ließen ihn nicht los.

Und noch weniger los, ließen ihn die Gedanken, dass er es nicht verhindert hatte. Immerhin war er es, der mit Reita auf diesem Zimmer war. Und er war es, der nur dastehen konnte. Genauso wie er es war, der es überhaupt dazu gekommen hat lassen.
 

"Danke.", meinte er und lächelte ehrlich, fühlte sich doch gleich ein wenig besser. Doch noch immer beschlich ihn ein ungutes Gefühl, das es mit der Schuldzuweisung noch längst nicht abgetan war. Was dachte Reita, wo auch immer er war...? Was... dachte Aoi? Dachte er überhaupt darüber nach? All dies fragte er sich, wandte sich allerdings wieder an Uruha, als dieser stumm blieb. "Woran denkst du...? An... Reita... nicht wahr?", fragte er leise und verzog mitleidig die Brauen. "Er hat das alles nicht verdient. Niemand hat das. "Uruha - darf ich dich so nennen? - Du hast die Entführer doch sicherlich besser sehen können als ich, oder? Kannst du dir vielleicht vorstellen, wo sie ihn hingebracht haben könnten? Vielleicht am Geruch? Rochen sie salzig? Dann verstecken sie sich am Meer. Oder nach Abgase bzw. Rauch? Dann sind sie vielleicht im Industriegebiet Tokyos.", schlussfolgerte er und verzog nachdenklich die Stirn, bis ihm plötzlich etwas in den Sinn kam, was ihn traf, wie ein Hieb in den Magen. "Was ist, wenn sie ihn außerhalb verstecken?! Dann können wir ja ewig suchen!", rief er entsetzt aus und schlug mit der heilen Hand auf die Bettdecke. Verzweiflung machte sich in ihm breit.
 

Uruha vernahm zwar Sakitos Stimme, aber wirklich zuhören konnte er nicht.

Er sah noch immer zu seinen Händen, mit denen er am Saum des Krankenhaushemdes zupfte.

Schließlich stand er auf und ging langsam zum Fenster des Raumes.

Noch immer schwieg er. Ein paar Wolken beobachtend kreisten seine Gedanken immer wieder um sich selbst. Und die dadurch entstehenden Kopfschmerzen, nahm er nur am Rande wahr.

"...ich hab ihn im Stich gelassen...", begann er schließlich nach einiger Zeit der Stille, "...ich hätte es verhindern können, aber..."

Für einen kurzen Moment hielt er inne. Er hatte das alles doch nicht gewollt.

"...ich bin einfach stehen geblieben..."
 

Noch verwirrter als vorher war er, als Uruha plötzlich aufstand, seine Frage völlig ignorierte, als wäre sie unpassend und er zum Fenster ging. Er wird doch nicht...!?

Nein, tat er nicht. Der Blonde sah aus dem Fenster und sprach aus, was ihn so sehr beschäftigte. Sich auf der Lippe herumknabbernd, betrachtete er kritisch die Kabel, die schmerzstillende und heilungsfördernde Flüssigkeiten in seinen Körper sendeten und ihn laut Aussage der Ärztin zu dieser guten Verfassung verhalfen und ärgerte sich erneut über seine Schwäche. Sollte er es wagen...? Es ging schließlich um Uruha! Er wollte ihn doch so gerne beistehen! Zögerlich streckte er seine Hände nach den Kabeln aus, um sie wenn nötig von seinem Körper zu trennen. "Kouyou...! Red dir doch sowas Unsinniges nicht ein...! Was hättest du denn bitte tun sollen?! Wolltest du für nichts und wieder nichts sterben wollen?! Du hättet gar nichts gegen diese bewaffneten Typen tun können! Red dir nicht ein, du seist ein Superheld, der alles verhindern kann! Du bist auch nur ein Mensch! Reita wird das verstehen. Er wird dir nicht die Schuld geben!", redete er eindringlich auf den anderen ein und taxierte ihn mit seinen Blicken.

Seine Hand ruhte währenddessen immer noch über den Kabeln. Sie zitterte leicht.
 

Nein, ein Superheld war er nicht. Aber er war Reitas Freund.

Und als dieser hatte er wohl kläglich versagt.

Er starrte weiterhin aus dem Fenster, beobachtete vorbeifahrende Autos etwas abwesend.

"...einfach stehen geblieben...", murmelte er erneut und eine Träne löste sich aus seinem Augenwinkel.

Er wischte sie nicht weg, denn es sollte die einzige bleiben, die er heute vergoss.

Vorsichtig legte er eine Hand auf die Fensterscheibe.
 

Auf dem Fensterglas spiegelte sich das betrübte Gesicht Uruhas wider und natürlich blieb ihm die Träne nicht verborgen, die sich über dessen blasse Wange schlich.

Okay, das war genug!

Vorsichtig riss der Anwalt... - Nein, er war schon längst nicht mehr nur Anwalt! - Vorsichtig riss sich Sakito, der Beteiligte dieser Misere und selbst ernannter Beschützer seiner Schützlinge, von den Kabeln los, wobei er einen leisen Schmerzenslaut ausstieß und anschließend aufstand. Mit puddingähnlichen Knien schritt er auf Uruha zu und als er hinter diesem stand, zog er ihn in seinen unverletzten Arm und lehnte seine Stirn an Uruhas Hinterkopf, wobei er die Augen schloss. "Uruha... lass bitte gut sein. Du kannst NICHTS dafür!", murmelte er ein wenig geschwächt und ob er wollte oder nicht, er genoss die Nähe und die Wärme, die Uruha ausstrahlte.
 

Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und ließ Sakito zusammenzucken. Mist...! Hatten die Ärzte doch gemerkt, das er gegen ihre Erwartungen und Forderungen verstoßen hatte. Und Uruha...?! //Scheiße!//

Doch nicht der Chefarzt kam herein, oder dutzige von Krankenschwestern, sondern eine eingeschüchterte etwas molligere Frau stand im Türrrahmen, schaute etwas verwirrt, als sie den unerwarteten Gast in Sakitos Zimmer entdeckte, redete aber ohne Beirren los: "Ihr Freund ist gerade dabei, die Krankenhauseinrichtungen zu zerstören! Tun sie etwas!!", bat sie verzweifelt und schien mit den Tränen zu kämpfen. Anscheinend hatte sie Angst, gefeuert zu werden, nur weil sie Yuu nicht bändigen konnte... Moment mal?!

"Scheiße...! YUU!", rief Sakito entsetzt aus, löste sich widerwillig von Uruha, um sich der Ärztin zuzuwenden. "Na los, holen sie Verstärkung!", forderte er sie auf, sah zu, wie die Frau losrannte und drehte sich wieder zu dem Blonden am Fenster hin. "Uruha?" Keine Antwort. "Kouyou?!" Immer noch nichts. Schnaufend lief der langsam Schwächelnde zu dem geistig Abwesenden, verrenkte sich ein wenig, damit er, trotz kaputten Arm, Uruha so über seine gesunde Schulter legen konnte, das er seine Verletzte nicht annährend berühren konnte und rannte los, einfach dem Krach folgend.
 

Irgendwann bog er dann um eine Ecke und entdeckte den wütenden Aoi, der sich gerade von mehreren Ärzten losriss, einen Stuhl aus seiner Halterung von anderen Stühlen trennte, um diesen in die Höhe zu stemmen und so den Ärzten drohte, sofern sie ihm auch nur zu Nahe kamen, diesen nach ihnen zu schmeißen. "WO IST ER???!!", brüllte er und man konnte den Wahnsinn in Aois Augen erkennen.
 

Leise vor sich hinfluchend, setzte er Uruha auf einem Stuhl, weit entfernt von dem Geschehen nieder und stolperte auf Aoi zu. "Uruha, bleib wo du bist!", rief er noch nach hinten und sah wie Aoi ihn ins Auge fasste und den Stuhl weiter anhob.

"Yuu bitte, sei doch vernünftig!", bat Sakito den Schwarzhaarigen und konnte gerade noch so zur Seite hechten, als der Angesprochene den Stuhl nach ihm warf und der sich nun, da er den Brünetten verfehlt hatte, im Boden versenkte. Sakito schrie vor Schmerz auf, als er mit der Wand kollidierte und krampfte seine Finger nun in den Stoff über seiner Wunde, die wieder stark zu bluten begonnen hatte.
 

"DUUUUU!!", brüllte der Schwarzhaarige und lief auf den Verletzten zu.
 

"Aoi, bitte...!"
 

Der feuerspeiende Verrückte näherte sich und ließ Sakito erkennen, das seine Befürchtungen, die er die ganze Zeit gehabt hatte, nun Wirklichkeit wurden...



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Kommentare zu diesem Kapitel (16)
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Von:  Yueko
2008-12-23T19:57:45+00:00 23.12.2008 20:57
... und ich möchte wirjklich nochmal hinzufügen, ich BÜGEL dem Boss oder wer auch immer das ist den pen is ab wenn er rei was antut.

Das musste mal gesagt werden.

tschuüss. xD
Von:  Yueko
2008-12-23T19:56:29+00:00 23.12.2008 20:56
... ich hab nie was von kürzeren Kapiteln gesagt ;___;
Wer war das? *drohend nach Stuhl greif* naaa~~~ rückt raus mit der Sprache o.o
.. ey du bist doch gemein ._. Ich hab mir extra soviel Zeit mit dem lesen gedacht hab weil ich dann dachte Hm... dann musst nichtmehr so ewig auf ein neues Kapitel warten, aber jetzt will ich NOCH ärger wissen wies weitergeht x_X

Aoi tut mir so unglaublich leid.
Dass sein ganzes verdammtes aufgebautes Vertrauen wieder gebrochen worden ist, wie er jetzt am durchdrehen ist ... kami-sama, der arme Junge.
Wohin Verzweiflung einen Menschen führen kann ... in dieser FF ist das irgendwie faszinierend ;;
Wobei ich Aois Verzweiflung wirklich verstehe, in gewisser Hinsicht. Er hat hier soviel durchmachen müssen, sein Vertrauen und alles wurde mit Reitas hilfe und letztendlich auch nicht ganz ohne Sakitos Worte wieder aufgebaut ... aus dem gebrochenen Mann schien wieder etwas zu werden, und dann? Und jetzt? Wegen soner scheiße ist alles wieder in sich zusammengebrochen, wenn nicht sogar noch ärger als zuvor...
Gawd. Natürlich, im Normalfall würde ich sagen, es lohnte sich zu kämpfen - aber ich denke leider, Aoi ist mittlerwile zu schwach dafür geworden. Wenn man zu oft erfahren muss, wie grausam die Welt sein kann, gibt auch irgendwann der Kampfgeist auf. Man ist gebrochen und glaubt nicht mehr an das Gute irgendwo ... erstrecht, wenn einem die letzte Hoffnung genommen wurde, oder eben die Sache / der Mensch, der einen wieder aufgebaut hat, das Vertrauen in die Menschen oder auch zu sich selbst. Denn alleine kann er sich auch nicht mehr helfen.
Maaach was ~~~ Ich mag dass Rei zurückkommt :(

Bei ihm hatte ich übrigens einen ganz ganz argen omeingott-Effekt o_O
Nicht genug, dass der da noch eingesperrt ist... aber... ich glaub meine schlimmsten Befürchtungen haben sich in diesem Kapitel wieder bewahrheitet T_T
Denn der der den da het entführen lassen... mit dem Reita gerade im Auton sitzt. WENN das der verfickte Boss ist, muss ich irgendwen töten. wirklich. Da denkt man der ganze berkackte Albtraum ist vorbei und dann - nee. Natürlich nicht ;;
Geawd ich hab gerade so Angst um Reita ...

Die Krankenschwester vom Ruha fand ich übrigens lieb . =) Dass sie sich erbarmt hat sozusdagen und ihn zu Sakito gelasen hat, jaja... =)

Und in diesem Kaptel war sehr schön zu bemerken, wie sehr jeder einzelne von den Personen leidet.
Sakito. Uruha. Reita. Aoi.
Jeder... und das warum und überhaupt ist in dem Kapitel wieder sehr gut rübergekommen, auch auf Uroha/Sakito undso.

Jhaja... ich muss weg. SOnst wär der Comment noch länger gewesen... musste mich kurz halten, xD aber nun gut.
Ich hoffe wirklich dass ihr ganz schnell wieder weiterschreibt ;;

*noch immer lieblingsff undso*

Frohe weihnachten undso, jedenfalls ♥ xD

lg, das yue.


Von:  Sairenji
2008-11-24T16:11:33+00:00 24.11.2008 17:11
aaww
omg hab doch glatt des kommi des lettzte mal vergessen
>O<
gomen
armes aoi ;___;
die ff is echt klasse *0*

wuat wer will de kürzer???? ;O;
nit!

mach schnell weiter *-*
lg
Von:  karasu-romantica
2008-11-24T01:47:31+00:00 24.11.2008 02:47
ich liebe diese geschichte....x3
bitte immer schön artig weiterschreiben und danke das du trotz dem schulstreß und so weiter dir die zeit genommen hast, weiter zu schreiben, damit wir wieder was tolles zum lesen haben ^-^
Von:  myamemo
2008-11-18T19:40:29+00:00 18.11.2008 20:40
*heul*
Nicht aufhören T___T
Mach weiter, bitte *schnief*

lg mya
Von:  Uki
2008-11-17T18:36:58+00:00 17.11.2008 19:36
Bitte nächstest mal wieder länger..... *fleh*
Gott was hab ich geheult und geflucht als wieder immer etwas passiert ist.
Aber die Geschichte ist echt klasse.
Bitte schreibt schnell weiter!!!

GLG
UKI
Von:  Seme-Aoi-chan
2008-11-17T15:18:55+00:00 17.11.2008 16:18
ah~
*fast verzweifelt*
das ist so~o gemein! der arme aoi! wie macht ihr das bloß?
aber es war aufjeden fall gut geschrieben! klasse ideen und noch bessere umsetztung!
macht weiter so!^^
Von:  LadyNymeria
2008-11-17T05:31:53+00:00 17.11.2008 06:31
ich muss mich eben korrigieren x3
es ist wahnsinn, was IHR mit den jungs anstellt xD
macht weiter so
(hmm...das klingt auch iwie komisch...egal ihr wisst ja was ich meine xD)
Von:  Haidogirl
2008-11-16T20:04:51+00:00 16.11.2008 21:04
Jippiiiii~~ endlich ein neues Kapitel! (^o^)
Aber wer sagt denn, dass die Kapis kürzer sein sollen? Also wenn du mich fragst, je länger desto besser^^
Ich frage mich, was du Aoi sonst noch alles antun wirst xDD Der Arme, dreht ja völlig durch. Und ich hoffe, dass ich mit meiner Vermutung falsch liege, was den Aufenthaltsort von Reita angeht, tu ihm das nicht an! *anfleh* Mal sehen, was Sakito jetzt noch tun wird, ich freu mich schon auf das nächste Kapi!
Liebe Grüße
Von:  Tatsu-addict
2008-11-16T19:18:17+00:00 16.11.2008 20:18
hab ich auch gesagt, dass ich die kapis kürzer will???
und wenn ich es gesagt habe, dann nehm ich es zurück!!!!!!!!
mach sie wieder länger und höre nicht an so unmöglichen stellen auf!
*amfleh*

so aber nun zum wesentlichen.
wieder ein gelungenes kapitel.
ich habe immer mehr mitleid mit den jungs, auch wenn ich glaube, dass mehr mitleid bald nicht mehr geht.
und so gewisse personen will ich einfach nur umbringen.
wieso lebt dieser alte, fette, hässliche sack eigentlich noch???
lasst ihn bitte eines extremst qualvollen todes sterben!!!
ansonsten kann ich nur hoffen, dass das ganze doch noch i-wie ein gutes ende nimmt.
das halten meine nerven sonst nicht aus!

bis zum nächsten kapitel, was hoffentlich sehr bald kommt! ^^

LG


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