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Just a Moment! ~Family Life~

Hina-Naru, Sasu-Sasuke, Tema-Shika, Boruto-Sarada
von

Vorwort zu diesem Kapitel:
Hey ihr lieben, ich wünsche euch viel Spaß mit meiner neuen FF die sich Rund um das Familienleben von Naruhina, Sakusasu und Temashika zeigen soll. Hoffe sie gefällt euch ☺ Sorry für meine Rechtschreibung >.< Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Hoffen wir, dass auch Boruto bald einsieht das Naruto das ja nicht mit Absicht macht - das er so wenig Zeit hat. Viel Spaß beim Kapitel^^ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Glaube Frauen sind nicht leicht zu bändigen wenn ihre Kerle wenig Zeit haben xd Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Aus der Sicht von Naruto und Shikamaru ;) Viel Spaß Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
So ein Abend ist doch auch was entspanntes ☺ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Viel Spaß mit dem neuen Kapitel ☺ schönen Sonntag noch, bis denn Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Restwochenende ♥ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Tja, so ein doofer Hexenschuss :D viel Spaß beim Lesen Wünsche werden ab jetzt pro Pair entgegen genommen, einfach eine PN An mich Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Viel Spaß mit dem Kapitel ^^ Ende gut - alles gut^^ Herrlich wie sich Frauen bekriegen können x3 Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Tut mir Leid, falls es heute nicht so toll ist! Mir war die Woche nicht so gut, aber nächstes wird hoffentlich wieder besser. Viel Spaß beim Lesen!! Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Viel Spaß beim Lesen und ein schönen Tag noch ^^ Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Na, ob das gutgeht :D Und wie das gut ausgehen wird (nicht) :D' Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Aber nein, Naruto ist doch nicht überfordert xd und jeden Tag Nudeln, why not^^? Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Ehem, ja soll man denn seine Doubles scheuchen^_^ nene, das geht so nicht Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
Was so ne Kinderfete alles kaputtmachen kann ^_^ Nächste Woche, letztes Kapitel. Bis hierhin viel Spaß Komplett anzeigen
Vorwort zu diesem Kapitel:
tja ob Naruto am Ende die Belohnung noch bekommen hatte ^^? Hoffe euch hat die FF gefallen, bis demnächst^^ Komplett anzeigen

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Freundschaft

An jenem wunderschönen Sommertag waren Hinata, Naruto, Boruto und Himawari zum Friedhof gegangen. Natürlich war es für die junge Hinata kein leichtes hierher zu kommen, zum Grab ihres Cousins. Doch sie wollte das Grab auf jeden Fall pflegen. Deshalb stellte immer wieder frische Blumen und Geschenke für ihn aufs Grab. Ein sehr gepflegter Grabstein mit der Beschriftung „Ruhe in Frieden“ war darauf zu sehen.
 

„Komm, wir gehen noch durch den Park!“, meinte Naruto ruhig. Er drückte Hinata an sich, um sie zu trösten und zu stärken. Klar war die Stimmung drückend, obwohl Hinata eine nie besonders starke Bindung zu Neji hatte, da er nie damit zurechtkam nur im Nebenzweig der Familie geboren zu sein. Erst zu Beginn des Shinobi Weltkrieges näherten sich Hinata und Neji langsam an, was daraufhin noch viel tragischer war, dass Neji sterben musste.
 

Hinata lächelte. Sie nickte als Antwort. Sie waren nicht die einzigen Passanten auf dem Friedhof, überall waren Familie oder Angehörige die an den Gräbern ihrer Verstorbenen stehen. Die Gräber standen in gleichmäßigen Abständen nebeneinander.
 

„PAPA! Wann gehen wir denn endlich wieder?“, eher gelangweilt war ihr Sohnemann vom Ausflug. Boruto, 7 Jahre alt, ganz wie der Papa mit blonden Haaren und blauen Augen. Boruto war ziemlich kompliziert, genau wie das Verhältnis zwischen Vater und Sohn. Himawari dagegen, sah wie Hinata aus. Dabei war sie erst 5 Jahre alt. Also 2 Jahre jünger als Boruto und trotzdem, war sie einfacher in der Erziehung.
 

„Schau mal, ich habe für dich Blumen gepflückt!“, meinte Himawari mit einem strahlenden Gesicht.

Hinata lächelte. Ja, ihre Kinder waren das beste Geschenk, was ihr Mann ihr machen konnte. Sie alleine nur lächeln zu sehen, breitete in ihre solche Glücksgefühle aus, die nur eine Mutter kannte.

„Möchtet ihr noch durch den Park gehen?“, fragte Hinata. Ein Blick auf ihre Armbanduhr verriet, dass es gerade erst 16:00 Uhr war. Dazu hatten sie mit 30 Grad Schönes Wetter. Die Wärme der Sonne war auf dem Körper zu fühlen, weshalb Boruto und Himawari nicht zu viel herum toben sollten. Aber hörten sie auf ihre Mama? Leider nein!
 

„JA! Auf zum Spielplatz!“, freute sich Himawari. „Komm, lass uns fangen spielen, Boruto!“

„Muss das sein?“, eigentlich hatte Boruto an so einem schönen Tag vorgehabt zu trainieren. Und nicht den ganzen Tag damit zu verbringen mit seiner Familie spazieren zu gehen. Doch gegen seine jüngere Schwester hatte Boruto verloren. Sie zog ihm am Arm um ihn dazu zu drängen mit ihr zu spielen.
 

Angekommen am großen Park, der mit vielen Wiesen und großen Bäumen und schmalen Gehwegen ausgestattet war, hatte dieser auch noch einen Spielplatz auf denen die Kinder tobten. Ein schönes Bild war zu sehen. Das Lachen der Kinder wie sie herum toben, wie Boruto Himawari auf der Schaukel einen kräftigen Schub gab, wie die anderen Familien glücklich waren das war schon beruhigend.
 

Kaum hatten sich der Hokage und seine Frau auf eine Parkbank gesetzt, hörte Naruto eine mehr als nur vertraute Stimme: „YO, Hokage-Sama!“, ein Lächeln breitete sich auf Narutos Lippen aus.

„Shikamaru, Temari! Schön das ihr hier seid! Ich hab dir doch gesagt, du sollst mich Naruto nennen!“ Wie immer wurde Naruto sehr verlegen, als er mit „Sama!“, natürlich nur so zum Spaß angesprochen wurde.
 

„Was dagegen, wenn wir euch begleiten? Wir waren nur zufällig hier!“, meinte Shikamaru. Der mit seiner Frau Temari Hand in Hand spazieren war. Shikadai dagegen spielte mit anderen Jungs Fußball. „Keineswegs, wir machen nur einen Moment Pause! Setzt euch doch zu uns!“ Hinata war zuvorkommend um dann ein bisschen Platz zu machen.
 

„An unserem freien Tag müssen wir auch mal an Entspannung denken, oder nicht!?“, wenn man 24 Stunden die Woche, an 7 Tagen im Büro saß, dann war man froh über die freie Zeit mit der Familie. Für einen Hokage ist Freizeit auch Mangelware.
 

„Gut“, Temari nahm auf Shikamarus Schoß platz, um sich dann an ihn zu schmiegen. Leider verbrachten sie kaum noch Zeit miteinander. Bei dem Knochenjob den sie teilweise ausführen ist das auch trotz allem verständlich und trotzdem, nagt es an jeder Hausfrau vernachlässigt zu werden. Shikamaru schlang seinen Arm um den Rücken seiner Frau. Gemeinsam redeten die 4 Freunde über dies und das, über Gott und die Welt. Kicherten und hatten Spaß an ihrem freien Tag. Denn Spaß gehörte genau so dazu, die Freundschaften auch außerhalb der Arbeitszeit zu pflegen. Das war Naruto sehr wichtig.
 

Nach 10 Minuten Pause, konnte es weiter gehen, doch plötzlich zuckten Naruto und Shikamaru zusammen: „SHIKADAI! Wo bleibst du denn?“

brüllte die Blondine, bei dem selbst Naruto zusammen zuckte.

„WIR GEHEN SONST OHNE DICH WEITER!“, fügte sie noch lauter hinzu.

„Ja, ja!“, murrte Shikadai, der gerade vom Fußballspiel wiedergekommen war.

Boruto ahnte schon schlimmes. Die Mutter seines Klassenkameraden konnte einem wirklich Angst machen. Mütter waren ziemlich angsteinflößend.
 

„Wie das nervt!“, klagte der kleine Nara über das laute Brüllen.

„Hast du was gesagt, Shikadai?“, er schüttelte hektisch den Kopf.

Als er sich zu Boruto, zu seinem Freund zurückfallen ließ, um seinen Eltern hinterher zu laufen, ließ er seine Klagen an Boruto aus.
 

„Weißt du, sie kann echt laut werden! Frauen sollten wir nicht schnell auf die Palme bringen!“

„Oh, ja! Da sagst du was! Wobei, meine Mutter eigentlich recht lieb ist. Solange man sie nicht absichtlich mit Unordnung daher kommt“, bei der Vorstellung das Hinata brüllen würde, sowie eben das Temari gemacht hatte, da grauste es dem Jungen Uzumaki schon sehr. Hinata sollten wir nicht unterschätzen, auch wenn sie keine Fliege was zu leide tun kann, kann auch sie laut werden.
 

„Vernachlässigte Mütter scheinen es wirklich nicht gut zu haben!“

„Da kann ich dir nur zustimmen!“ Shikadai spielte darauf an, dass Shikamaru durch den Job als „rechte Hand“ des Hokagen kaum Zeit mehr hatte. Das spiegelte sich natürlich auch bei Temari wieder, die das gar nicht haben kann.
 

Gleichzeitig unterhielten sich Shikamaru und Naruto über dies und jenes. Sie wollten auch mal nicht ständig nur an die Arbeit denken. Freizeit war wirklich zu knapp geworden. Da die Stimmung gerade sehr gut war, und sie mit ihren besten Freunden unterwegs waren, bekam Naruto eine Idee: „Sag mal, Shikamaru. Hast du Lust mit Temari später zum Grillen rüber zu kommen?“, weit wohnten die Freunde nicht voneinander entfernt.
 

Shikamaru konnte dieses Angebot natürlich nicht ablehnen. Sonst saßen sie ja nur in ihrem Büro. Meistens den ganzen Tag und an so einem schönen Tag wie heute, können sie auch mal abschalten. Temari unterhielt sich derweil mit Hinata, natürlich über typische Frauensachen.

„Hat sich dein Mann auch verändert? Leider hat Shikamaru nicht mehr so viel Zeit für mich, dass ist wirklich schon stressig“, und das schlägt auch aufs Gemüt.
 

Auch wenn sie froh war, dass Shikamaru eine Arbeit gefunden hatte, die ihm Spaß und Freude bereitete, war es irgendwo auch ein stressiges Thema. Shikamaru hatte absolut keinen Plan, was er falsch machte. Aber der Blondine war eben nichts gerecht zu machen. Außerdem war sie schon sehr empfindlich. Vermutlich brauchte Shikamaru auch so eine starke Frau, die ihm mal die Leviten liest. Vom Park aus, ging es in die gut besuchte Einkaufspassage. Überall viele unzählige Passanten, Touristen und Geschäfte.
 

„Sagt mal, möchtet ihr euch nicht ein Eis kaufen?“, fragte Temari lächelnd. Natürlich freuten sich die Kids darüber nur zu gerne. Also nahmen sie das Geld, welches sie bekamen um zur gegenüberliegenden Eisdiele zu laufen.
 

„Na ja, weißt du Temari, es war sein Traum gewesen Hokage zu werden. Anfangs war mir nicht klar, dass es so viel Zeit in Anspruch nehmen würde, aber, wenn er zu Hause ist, versucht er sein Bestes um mir das Gefühl zu geben die Frau zu sein die er liebte. Nur Boruto scheint es noch nicht zu verstehen“, sofort mussten sie die Unterhaltung abbrechen:
 

„MAMA? Darf Shikadai mitkommen? Wir wollten Videospiele spielen!“

„Videospiele? Hast du denn schon deine Hausaufgaben gemacht?“

Eh, klar! Mit einem verschwitzten Lächeln musste der Blondschopf sich eine Notlüge einfallen lassen. Es war doch okay zu blinzeln, oder?
 

„Shikadai könnte dir bei den Hausaufgaben helfen. Danach könnt ihr so viele Spiele spielen wie ihr möchtet!“, man! Das ist eine lahme Entscheidung seiner Mama.

Viel lieber hätte er die Hausaufgaben ganz weggelassen.

„Hey, kann ich von dir abschreiben?“, flüsterte Boruto.

„Ich glaube nicht, dass dir das was nützt!“, meinte Hinata im rauen Ton. Im kurzen Moment hatte sie etwa die Ausstrahlung einer Temari gehabt. Das was Lernen bringt, hatten sie ja schon ausdiskutiert und seitdem Tag an hatte selbst Boruto Angst vor Hinata. Zumindest wenn sie bedrohlich wirkte.

„Mensch, dass ist wirklich lahm!“
 

Also waren Temari und Shikamaru nach Hause gegangen, um sich dort die Zeit bis zum Grillabend mit etwas anderem zu beschäftigen.
 

**Boruto und Shikadai**
 

„Hey, solltest du nicht besser für die Schule lernen?“, fragte Shikadai. Er hatte es sich auf seinem Bett bequem gemacht. „Nö, was soll denn dran sein? Ich sag einfach, Mama, ich habe fertig. Dann kann ich so viele Videospiele spielen, wie ich möchte!“, grinste der Blondschopf. Viel hatte er in seinem Zimmer nicht, aber es war auch ein typisches Zimmer eines kleinen Jungen.
 

„Sag mal, was läuft da zwischen dir und Sarada? Ist da was?“

Bei dem musste sich Boruto fast verschlucken.

„Gott, wie kommst du denn da plötzlich drauf? Also ich bitte dich!“, murrte Boruto.

„Inojin hat euch beim Dinner zu zweit entdeckt! In der Pommesbude!“

Schnell winkte Boruto ab:

„Erstens unsere Väter, also mein Vater und ihr Vater sind ganz dicke miteinander. Zweitens wir kennen uns quasi seit der Geburt und drittens ist sie nur eine Freundin. Du solltest nicht zu viel da hinein interpretieren, oder wie das heißt!“
 

„Und wie war das mit der geteilten Pommes?“

„Wie? Das war doch nur Zufall! Manchmal gebe ich wirklich mit euch auf!“

„Wieso muss jeder behaupten, dass wir uns nahe stehen. Da ist nichts!“

„Ach komm, wir machen nur unseren Spaß daraus!“

„Klar, auf meine Kosten, macht ihr euch einen Spaß!“

„Es ist nur, weil unsere Väter ganz dicke miteinander sind. Deshalb sind wir Kindergartenfreunde, schallst du es nun?“
 

**Am Abend**
 

Es war bereits Abend geworden, doch noch immer war der Himmel ohne jede Wolke. Ein friedlicher, wunderschöner Tag neigte sich langsam dem Ende entgegen. Natürlich waren Temari und Shikamaru gemeinsam auf dem Weg zu ihren Freunden. Dazu hatten sie sich richtig in Schale geworfen. Temari hatte ein rotes Kleid angezogen, Shikamaru kam in einem angenehmen Hemd und einer Jeans. Sie wollten die Einladung gerne annehmen. Der Nara dagegen fand Anzüge schon immer nervend. Pünktlich gegen halb 8 erschienen die zwei an dem großen Haus der Uzumakis, welches zentral gelegen in der Stadt war.
 

„Hey, Temari! Schön, dass ihr gekommen seid! Kommt doch rein!“, Hinata hatte die Türe geöffnet. Danach ging Shikamaru in den schönen und großen Garten, wo einem schon die schöne Terrasse auffiel, auf dieser ein großer Tisch aufgebaut wurde. Der Garten war mit Bäumen so abgeschirmt, dass keiner herein sehen konnte. Auch das Zwitschern der Vögel war beruhigend. Shikadai, Boruto und Himawari spielten im Garten. Sie tobten, rannten hintereinander her.
 

„Kommt, setzt euch! Das Essen ist gerade fertig geworden!“ Es gab Würstchen und Salat. Dazu kalte Getränke, natürlich nur Apfelsaft für die Kinder.

„Oh, na dann ist ja super!“, Shikamaru war erleichtert auch mal wieder etwas Zeit außerhalb der Arbeit mit Naruto zu verbringen. Meistens waren sie ja nur zu sehr mit ihrer Arbeit beschäftigt, anstatt sie mal ein bisschen entspannen könnten. Heute war allerdings eine Ausnahme. Da das Wetter mitspielte, wollte der Hokage für seine Familie da sein und sich nicht immer in seinem Büro verkriechen. Das muss nicht sein.
 

„Habt ihr übrigens für die Schule gelernt?“, fragte Hinata, als sich die drei Knirpse an dem Tisch setzten. „Klar, was denkst du denn! Lernen hat bei mir höchste Priorität!“, log Boruto.

Shikamaru interpretierte dies anders:

„Ich kenne da auch jemanden, der nie geübt hatte und trotzdem mit 0 Punkten die Schule bestanden hatte!“, meinte Shikamaru woraufhin alle kichern mussten.

„Ehm, an dem werde ich mir ja kein Beispiel nehmen. Nur, ich finde die Praxis ist besser als Theorie!“
 

„Mh, möchtest du dadurch vielleicht ein Mädchen beeindrucken?“, scherzte Temari.

Natürlich musste Boruto wieder damit konfrontiert werden.
 

„Nein, ich habe nichts mit Sarada am laufen, wir sind Kumpels!“, schnaufte der Blonde und was sollte er auch schon mit der Brillenschlange anfangen? Sie waren durch ihre Väter eben schon früh befreundet.
 

„Schön, wenn man ihn damit aufziehen kann. Also ich habe Shikamaru auch während der Chuunin-Auswahlprüfungen kennengelernt!“, meinte Temari mit Herzchen in den Augen.
 

„Und ich habe deinen Vater in der Schule kennengelernt! Und wir sind sehr glücklich miteinander!“

Boruto verdrehte seine Augen. „Ja, Mama! Das hast du mir schon so oft erzählt!“, langsam wollte Boruto das nicht mehr hören wie sich seine Eltern wann und wo kennengelernt haben. Anders Himawari, sie war froh so tolle Eltern zu haben. Ihre Mama war ihr ein und alles und Papa war einfach nur stark in ihren Augen. Den stärksten den es je gegeben hat!
 

Naruto wusste manchmal nicht wohin in der Erziehung. Das es mit seinem Sohn Differenzen gab, da er sich vernachlässigt fühlte, wofür Naruto allerdings nichts konnte, dass war die eine Sache. Das andere war, dass sein Job eben kein normaler 0818 Job war. Er muss alle Dorfbewohner beschützen. Ihnen das Gefühl der Sicherheit vermitteln. Er muss allen zeigen, hier, ich bin bei euch! Und da muss seine Familie leider schon Mal zurückstecken. Auch wenn das nicht immer einfach war.
 

So vergeht ein wunderschöner Abend in vertrauter Gesellschaft, in der auch alle ihren Spaß hatten. Bis um 23 Uhr blieben Shikamaru und Temari bei ihren Freunden zu Besuch um dann bei später Abendstunden nach Hause zu gehen. Noch immer waren es mit 22 ein tropischer und vor allem sternenklarer Abend. Shikamaru nahm seinen Sohn auf die Schultern, obwohl er sich zu alt fühlte. Immerhin war er ein Akademieschüler. Nun konnten Temari und ihr Mann langsam nach Hause gehen, denn morgen wartete schon ein neuer quälender Arbeitstag auf sie.

Schwierige Verhältnisse

**Naruto**
 

„Kommt gut nach Hause!“, meinte Hinata zu Temari, um sie gemeinsam zu verabschieden. Es war ganz schön spät geworden. Himawari lag schon im Bett, Boruto hüpfte natürlich noch gut gelaunt und putzmunter durch die Wohnung. Hinata wollte ihn ins Bett bringen, aber Naruto hatte Einwände dagegen. Normalerweise schlief sein Sohn immer, wenn er selbst von der Arbeit nach Hause kam. Daher wollte er ihn ins Bett bringen und auch gute Nacht sagen.
 

„Boruto? Du musst langsam schlafen gehen! Morgen ist Schule!“ Erinnerte Naruto an die Tatsache, dass sich sein Sohn auf jeden Fall um die Schule kümmern muss.

„Man, ich bin aber noch nicht müde. Es ist erst 22:30 Uhr!“, meckerte der Blondschopf.

„Du musst fit sein in der Schule, wenn du gute Noten schreiben möchtest. Das ist sehr wichtig für später!“, warum war das Verhältnis zu ihm so schwierig? Er wusste es nicht.
 

„Man, warum soll ich so früh schlafen gehen wenn ich noch nicht müde bin? Sonst bist du ja auch nie zu Hause!“, beschwerte sich der kleine.

Naruto seufzte beschwerlich. Warum war er nur so kleinlich? Wie soll er es erklären, dass er eben als Hokage kaum Zeit für andere haben kann?
 

„Ich habe viel um die Ohren! Es tut mir Leid wenn es bei dir so rüber kommt, als hätte ich keine Zeit für dich. Das stimmt aber nicht! Denn schließlich muss ich auch für alle andere da sein und jede menge Papierkram erledigen!“, erklärte Naruto, der sich natürlich auch viel mehr Zeit für seinen Sohn wünschte.
 

Trotz allem ist es sein Traum ein Hokage zu sein und da ist es nur verständlich, wenn es dann auch mal später wird. Das vernachlässigen war doch keine Absicht. Die freien Tage die da sind, versucht Naruto natürlich so zu gestalten um viel Zeit mit ihm zu verbringen und seiner Familie. Das geht aber nicht immer. Zumindest war es nicht gerade einfach unter diesen Umständen mit Boruto glücklich zu werden.
 

Nur für den kleinen war es natürlich nicht zu verstehen. Stets war sein Vater arbeiten und nie daheim. Er hatte doch nie Zeit für ihn und wenn, dann gab es nur blöde Streitigkeiten. Zumindest hatte Boruto seine Freunde in der Schule. Das war schon ganz gut, mal mit anderen über die Situation zu reden.
 

Leider können sich auch nicht alle in seine Situation hinein versetzen, bis auf Sarada. Ihr Vater war ja auch kaum zu Hause, meistens auf Reisen wie er es immer sagte. Aber, jetzt war wirklich Zeit fürs schlafen gehen. Morgen wird wieder ein lästiger Schultag sein.
 

**der nächste Tag**
 

Naruto musste schon früh aufstehen um pünktlich im Residenzgebäude zu sein. Heute hatte er ebenfalls wieder viel um die Ohren, dass ist auch Thema bei Hinata, die noch an diesen wunderschönen Morgen Boruto und Himawari zur Schule brachte. Boruto hatte nichts als Späße im Sinn. Auf die Mutter hörte er schon lange nicht mehr. Zumindest dachte sie daran, dass es nur so eine Phase sein wird, bis Naruto seinen Sohn die Anerkennung gab, die er von ihm wünschte.
 

„Hinata! Hey, was machst du denn hier so in Gedanken verloren?“

Sakura war gerade in der Einkaufsstraße unterwegs.

„Ich habe dich mehrmals gerufen, aber du hast nicht reagiert!“, belächelte die Uchiha die Situation. Hinata versuchte darüber hinwegzusehen, dass sie sich ihre Probleme nicht direkt jeden an dem Kopf werfen wollte.

„Hallo Sakura!“, lächelte Hinata. „Möchtest du frühstücken gehen?“, fragte sie nach.

„Klar, wieso nicht! Danach wollte ich noch einkaufen gehen!“

Gemeinsam waren beide nun auf dem Weg in einer Bäckerei um ordentlich zu essen. Zumindest hatten sie den Morgen meistens nur für sich.
 

„Wie geht’s dir? Ist Naruto wie immer sehr beschäftigt?“ Sakura deutete auf die vielen Schattendoppelgänger die im Dorf herum rennen. „Ah, ja! Er hatte heute wieder fast verschlafen. Aber zum Glück kommt er langsam in den Rhythmus!“, erklärte Hinata. Anfangs war es für Naruto noch viel problematischer. Jeden Tag früh aufstehen, sich ordentlich zu kleiden und vor allem pünktlich zu sein. Aber das zählte ja nicht zu den Stärken des Chaots.
 

„Wie macht sich Sasuke? Ist er immer noch nicht wieder zurück?“, fragte die Uzumaki.

„Sasuke, wenn der mal nach Hause kommt, mache ich ihm die Hölle heiß! Erst trainiert er mit Boruto und dann war er auch schon wieder weg. Dabei gibt es so viele Männer, die ich mir hätte angeln können“

„Nein, das glaube ich nicht, Sakura!“, lächelte Hinata.

„Du liebst Sasuke und würdest immer zu ihm halten!“, man kann verstehen, als Frau, wenn die Männer keine Zeit mehr haben. Aber es spielt absolut keine Rolle, denn sie lieben ihre Männer. Daher waren sie froh wenn sie wieder daheim waren.
 

Sakura war für den Moment ruhig geworden. Hinata hatte wohl den wunden Punkt getroffen. Ja, sie liebte ihren Sasuke über alles und würde wohl alles für ihn tun. Hinata und Sakura bestellten sich belegte Brötchen mit einem Kakao. Während Hinata ihre Tätigkeit als Hausfrau nachgeht, musste Sakura nachher noch im Krankenhaus ihre Schicht anfangen. Sarada war zum Glück schon alt genug, um ein bisschen alleine zu sein.
 

„Übrigens, ich habe diese Woche Spätschicht!“, meinte Sakura.

„Heißt wie viel Uhr?“, erkundigte sich Hinata.

„Von 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr!“ „Kein Problem, Sarada kann ruhig zu uns kommen. Sie versteht sich ja ganz gut mit Himawari und Boruto!“, da musste selbst Sakura kichern.

„Ja, wenn ich so darüber nachdenke, beschwert sich sie jedes Mal, wenn ich es nur in Erwägung ziehe, dass da was mit Boruto ist!“
 

„Wir haben erst gestern unsere Späße gemacht! Aber da sieht man mal wieder, wie schnell die Zeit vergeht!“ Hinata spielte darauf an, dass sie selbst Kinder waren. Sakura konnte dem nur zustimmen. Wie wahr, wie wahr. Doch nicht für jeden, war die Kindheit so friedlich verlaufen wie für diese der Generation heute.
 

„Das wird schon wieder, wenn wir wieder alle zusammen sind. Das dürfen wir auch nicht vergessen, dass wir heute selbst etwas dafür tun können, dass unsere Familien im Frieden leben können, so auch Sasuke! Er sieht zwar manchmal genervt aus, aber er kann wirklich gut mit Kindern umgehen!“ Und das war etwas, worüber Sakura sehr froh war. Sasuke mag es vielleicht selbst nicht zugeben, aber er mag Kinder. Er weiß was Sarada für ein Glück hat, welches Sasuke nicht lange hatte. Aufzuwachsen in einer Familie, dabei zu zusehen wie das Kind größer und größer wird bis es irgendwann erwachsen ist.
 

Was gab es wohl für Sasuke schöneres als Sarada aufwachsen zu sehen? Richtig, dieser Moment, in dem er wieder heimkehrte um seine Liebste in die Arme zu nehmen. Selbst wenn er noch ab und an seine abweisenden Haltungen hatte, oder es Momente gab in dem er nicht über alles reden konnte, waren sie eine glückliche Familie.
 

Nur bereitet ihr am meisten Sorge, dass Sarada oft ohne Vater leben muss. Klar, hatte sie einen der sie über alles liebte. Nur war er in allen Richtungen zerstreut. Das hatte manchmal Streitigkeiten voraus. Dennoch lieben sie sich und sie würden auch immer glücklich sein.

„Ist alles ok, Sakura?“, fragte Hinata nach.

„Eh? Ja, natürlich“, meinte Sakura leicht überrascht.

Das sie selbst in Gedanken abgedriftet war, hatte sie gar nicht mehr mitbekommen. Sie aßen gemeinsam zu Frühstück, ehe sie zusammen aufgestanden und bezahlten.

„Hast du noch Zeit? Oder musst du schon los?“

Hinata sah fragend zu Sakura. „Nein, ich habe noch Zeit. Boruto und Himawari kommen erst so um 14:00 Uhr zurück“
 

„Gut, ich bringe dir Sarada kurz vor halb 4. Wir sehen uns dann!“ Sakura und Hinata gingen noch ein bisschen die Straße entlang, bis sie sich allmählich voneinander verabschiedeten. Hinata dagegen ging rasch nach Hause. Heute wollte sie etwas schönes, stärkendes Kochen. Fleisch mit Knödel, leckerer Rahmsoße und Gemüse. Ihr Mann muss auch mal mehr essen. Sonst schlief er auf der Arbeit wieder ein.
 

Zu Hause angekommen, war es ein ungewohntes Gefühl das alle außer Haus waren. Naruto war auf der Arbeit, die Kinder im Kindergarten und in der Schule. Zumindest hatte die junge Mutter noch ein wenig Zeit für sich. Da kann man schon mal ein gutes Buch lesen, sich zurücklehnen und einfach mal abschalten. Mittagessen musste sie erst gegen 13:00 Uhr zubereiten. Aber um alle satt zu bekommen, dass ist auch eine Herausforderung.
 

Jeder hatte andere Wünsche. Dem einen schmeckt dem Kartoffelbrei nicht, andere mögen keine Zwiebeln. Wo soll sie da das richtige finden können, was sie kochen könnte? Das war gar nicht so leicht. Aber alles ist machbar! Sie hat ja bisher auch alles unter einem Hut gebracht. Langsam konnte sie sich also nun an die Arbeit machen um für die Rabauken zu kochen. Auch wenn sie hoffte, dass sie dieses Mal nichts an ihrem Essen auszusetzen haben. Denn es kommt das auf dem Tisch, was sie kocht! Und das wird auch gegessen. Sonst würden sie ihre andere Seite kennen lernen.
 

Besonders Boruto strapaziert in letzter Zeit sein Glück. Noch kann sie sich im Zaum halten, aber er sollte sich keine Schwierigkeiten einheimsen. Wo er doch endlich zur Akademie geht. Das ist auch wieder im Zwiespalt mit Naruto. Eben weil er Hokage ist und sie alle nur ihn als „Sohn des Hokagen“ ansehen, ist das Verhältnis nicht sonderlich gut. Wenn ihr Mann zu Hause ist, ist er meistens so müde das er keine Zeit fürs Essen hatte.
 

Das merkt auch Boruto, dem das nicht gefällt das sein Vater nie da ist. Oft liegen sie im Streit miteinander, weil auch sein Vater ihn nicht so die Anerkennung gibt wie er sie sich wünschen mag. Vielleicht muss er auch seinen Paps erst Mal beeindrucken. Doch eigentlich müsste Boruto viel mehr Verständnis zeigen als seinen Papa unter Druck zu setzen. Er signalisiert ihn ständig, dass er nicht viel von ihm hielt. Viel mehr verehrte er Sasuke. Sasuke war so cool und einzigartig. Eine Art Idol für den 7-jährigen.
 

Hinata kann darüber noch lächeln, wenn Sasuke wenigstens gut auf ihn einredet. Als Bezugsperson und Lehrmeister ist er ebenfalls eine wichtige Stütze. So verging die Zeit doch schneller als gedacht.
 

**Sakura**
 

Wie angekündigt kam die Haruno gegen kurz vor halb 4 zu Besuch. Draußen war schönes Wetter, um die 27 Grad. Weshalb sie selbst nur ein schönes Shirt und eine lässige Jeans angezogen hatte. Bei dem Wetter auf der Arbeit muss sie sich ohnehin noch umziehen.

„Sarada, was trödelst du denn so?“, fragte Sakura entnervt. Sie schlenderten gerade durch die Einkaufsstraße, nicht weit weg von Hinata. Zu Fuß bräuchten sie noch ungefähr ein paar Minuten.

„Ja, ich habe nur einer Klassenkameradin gegrüßt!“, Sarada schob ihre Brille auf die Nase zurecht. Sie kam eher nach dem Vater. Schwarze Haare, schwarze Augen. Was eine Ähnlichkeit mit Sakura war, war wohl ihr Gedanke: „Shanaroo“.
 

„Wenn es sonst nichts ist!“, beklagte sich Sakura. Überall sah sie verliebte Pärchen. Manchmal wäre sie dann doch lieber ein einsamer Single. So viele Männer, die nicht besser aussehen könnten in ihren Tank-Shirts, da fehlte ihr Sasuke dann doch. Leider war er wie immer auf seine „Ich muss die Welt sehen“ Trip. Warum kann sie nicht mal mitgenommen werden, um mit Sasuke gemeinsam eine romantische Zeit zu verbringen? Vermutlich war das als Hausfrau und Ärztin zu viel verlangt. Nun wo sie bei den Uzumakis war, sah sie sich noch mal um. Hier und da ein paar Passanten, hier und dort ein paar Ansammlungen. Ein Seufzen entkam ihren Lippen.
 

Manchmal war sie einfach nur froh, wenn Sasuke mal fünf Tage bei ihr war ohne daran zu denken wieder zu gehen. Als sie an der Klingel gezogen hatte, öffnete Himawari die Türe.

„MAMA! Es ist für dich!“, rief Himawari freudestrahlend durch das Haus.

„Komm, wollen wir spielen?“, fragte die Kleine Sarada, die gar keine Chance hatte. Sie wurde ins Haus gezerrt. Kaum war das Schwarzhaarige Mädchen im Wohnzimmer, spürte sie diesen grimmigen Blick ihres Freundes: „Was zum Teufels machst du hier? Hast du nichts anderes zu tun?“, sofort war die Uchiha eingeschnappt. „Erstens bin ich nicht wegen dir hier und zweitens ist Himawari gleich viel leichter zu ertragen als du es je sein wirst, Blumentopf!“
 

„WIE WAR DAS? Blumentopf? Du siehst doch auch nicht besser aus mit deiner Brille!“

„Die Brille hab ich von meinem Papa bekommen! Ich sehe besser aus als du jemals gut aussehen wirst!“ „Was sich neckt das liebt sich!“, grinste Sakura. „Ja, jung müssten wir sein!“, meinte Hinata bedrohlich. „NIEMALS! Wir sind bloß Kindheitsfreunde“, kam es aus beiden gleichzeitig raus.

„Musst du immer das sagen was ich sage?“, wieder Synchron.

„Komm', Himawari, wir gehen etwas spazieren. Mit ihm wird man nur bekloppt!“

„Irgendwie habe ich das Gefühl, dass, wenn ein Mädchen das sagt, dass es ein Eigentor war!“

Also musste Boruto natürlich mit den beiden mitgehen, so das Sakura und Hinata für den Moment alleine waren. Weil die Haruno noch 10 Minuten hatte, bot ihr Hinata etwas zu essen an.

Welches Sakura nicht ablehnen konnte.

Schrecksekunde

**Sakura**
 

Inzwischen war Sakura schon über zwei Stunden auf der Arbeit. Natürlich war sie mit ihren 27 Jahren noch sehr jung. Durch ihre Erfahrungen im Krieg, hatte sie ihren neuen Kolleginnen im Krankenhaus einiges voraus. Schon immer hatte die Haruno Talent ihr Chakra zu kontrollieren und unter schwersten Bedingungen Operationen durchzuführen.
 

Eine so gute Medic-Nin zu finden, ist heute kaum möglich. Da Sakura irgendwann genug hatte, damit zu warten, dass Sasuke wieder von einem seiner „Reisen“ zurückkommen wird, wollte Sakura nun auch wieder arbeiten gehen. Nur gut, dass sich Hinata bereit erklärte, auf Sarada ein Auge zu haben. In der Vergangenheit war die Uchiha eher auf Mittags,- oder Frühschicht eingespielt damit sie Abends für ihre Tochter da sein konnte. Einiges ging schief. Viele Mitarbeiter waren krank und somit muss sie ausnahmsweise den Spätdienst antreten.
 

Nun war sie in ihrem Besprechungsraum. Gerade hatte sie für 2 Minuten ihre erste Pause. Dabei war es erst 18:30 Uhr. Zweieinhalb Stunden hatte sie schon gearbeitet und bis 22:30 Uhr muss sie noch durchhalten. Natürlich war der Frieden schön! Alles war viel ruhiger geworden. Die Anfangszeit damals mit Sasuke war alles andere als ruhig gewesen. Sasuke durfte nur unter bestimmten Auflagen im Dorf bleiben.
 

Die Dorfbewohner mieden ihn, sie planten Hetzkampagnen gegen ihn, sie wollten ihn raus ekeln. Doch dem Uchiha war es bewusst, dass es kein leichtes sein würde, hier einen Neuanfang zu starten. In Sakura hatte er auch den Grund gefunden weiter zu machen. Er konnte sich ein neues Leben aufbauen. Ganz ohne Rache. Als Sakura auch noch schwanger war, war er so glücklich ein Kind in die Welt gebracht zu haben.
 

Wo Sarada geboren wurde, war alles prima. Sie waren eine wirklich wunderbare kleine Familie. Alles schien perfekt. Bis Sasuke die Welt mit anderen Augen sehen wollte. Manchmal brachte genau diese Art Sakura auf die Palme! Das war kaum auszuhalten! Im Ernst. Stellt euch nur mal vor, dass euer Mann ständig auf Montagearbeiten geht! Oder vielleicht vorgibt arbeiten zu gehen und gar nicht der Arbeit nachgeht? Frustrierend zu sein ist das eine, aber Sasuke könnte Sakura doch wenigstens ein Mal mitnehmen, oder?
 

Warum war Sasuke nur so verbohrt? Er möchte ja nicht, dass Sakura in Gefahren ausgesetzt ist. Aber sie kann sich mit einem Schlag bewusst wehren. Sarada könnte notfalls zu ihren Freunden gehen. Das wird sich doch alles regeln lassen! „Sakura, Haruno! Bitte zum OP-Saal! Frau Haruno, bitte zum OP-Saal!“, kam die Durchsage aus den Lautsprechern. Da war auch schon ihre Pause wieder vorüber. Also gut, nicht so viel nachdenken, davon bekommt sie noch Kopfschmerzen. Während sie ihrer Tätigkeit nachgeht, stifteten die Kids wieder nur Unruhe.
 

**Boruto**
 

Während Sakura ihrer Arbeit nachgeht, waren Boruto, Sarada und Himawari im Einkaufszentrum unterwegs. Überall waren Menschenmengen, Geschäfte waren offen und demnach wollten die Leute hier nur eines: Geld ausgeben.
 

„Man, ist das langweilig! Zu blöd das Shikadai keine Zeit hatte!“

„Dabei ist ihm doch immer langweilig!“, fügte Sarada hinzu, die viel lieber Sicherheitsabstand zu ihrem „Freund“ nahm. Nicht, dass wieder irgendwelche nicht stimmenden Gerüchte in diese Welt gesetzt werden. Das kann die gute Uchiha nicht brauchen.
 

„Ah! Sieh an, sieh an! Wenn das nicht unsere Turteltauben sind“, grinste Chocho, die natürlich wieder eine Tüte Chips dabei hatte.

„WIR SIND KEINE TURTELTAUBEN!“, kam es Synchron.

„Ja, ja. Ihr seid nur zu zweit unterwegs, weil ihr zufällig hier wart!“
 

„Ehm, wir sind nicht alleine hier. Wenn ich mit dieser Brillenschlange alleine wäre, wäre mein Ruf ruiniert und ich müsste mir wieder wochenlang Sätze über mich ergehen lassen, „in welcher Beziehung ich zu ihr da stehe!“ und das ist nicht mein Stil!“
 

„Ich weiß ja nicht von welcher Begleitung du noch sprichst, aber ich sehe nur euch beide“, stellte die Schwarzhaarige fest. „Hä? Himawari war doch eben noch bei uns!“
 

„Kann es sein, dass wir sie irgendwo alleine gelassen haben?“, fragte Sarada. Da bekam Boruto schon Angst. Alleine Himawari mit ihrem Byakugan zu sehen, würde den Kleinen den Schlaf rauben. „NEIN! Mama macht mich einen Kopf kürzer! Komm', wir suchen sie!“

„Wieso hast du nicht besser nach ihr gesehen?“, fragte Sarada genervt.

„Warum gibst du mir die Schuld? Du bist doch mit ihr raus gegangen!“

„Und du bist mitgekommen!“ „Ja, weil ich nicht allein sein wollte!“
 

„Hohoho!“, kicherte Chocho. „Was sich neckt das liebt sich, genau wie meine süßen Chips!“

„Chips sind doch nicht süß!“, stellte Inojin fest.

„Ach, du! Du hast ja keine Ahnung. Chips sind unfassbar lecker, so wunderbar gut riechend und zum vernaschen süß. Davon hast du keine Ahnung!“

„Würgs! Ich achte lieber auf meine Figur!“

„WAAAS WAR DAS? Ich bin nicht fett!“

„S-SO war das nicht gemeint!“, winselte Inojin.
 

„HIMAWARI!“, rief Boruto lautstark. „Na ja, wir können ihn ja beim suchen helfen, oder?“, fragte Chocho. Inojin hatte keine Einwände. „Na gut, wieso nicht!“

„Himawari ist wenigstens niedlich, nicht so wie der Dödel da!“, langsam konnte der Blondschopf nicht mehr hinhören. Wieso musste sie ihn immer aufziehen? Dabei hatte er ihr doch nichts getan. Mädchen waren so nervend! Oh, jetzt fühlte er sich ganz nach Shikadai!
 

„Scheiße, was machen wir jetzt?“, in seinem Körper drehte sich ihm der Magen um. Allein bei der Vorstellung von Hinata nicht nur streng angesehen zu werden, sondern auch noch angebrüllt und mit dem Küchenfreund bedroht werden: „Boruto das wird Hausarrest geben!“
 

„Mein Sharingan ist nicht so wie dein Byakugan. Das hast du ja nicht mal aktiviert!“

„KLAR! Na klar habe ich das aktiviert! Leider glaubt mir das niemand!“

„Wir werden noch an Spielplätzen suchen gehen. Sie wird wohl kaum vom Erdboden verschluckt worden sein!“ „Denkst du?“ „Ja, denke ich!“ „Klasse! Bist ja doch eine gute Seele!“

Sarada sah ihn schief an: „Ich bin nur gutmütig, weil ich Himawari auch finden möchte!“
 

Sie suchten überall nach ihr, doch sie konnten sie nicht finden. Dabei suchten sie an Spielplätzen, an ihren Lieblingsorten in den Seitenstraßen.
 

„Siehst du, sie stehen sich doch nahe!“, grinste Chocho.

Langsam gab es die Uchiha auf, dass es bei ihrer guten Freundin schon lange kein Zureden mehr half. Sie würde ja doch alles so drehen und wenden, wie sie es gerne hätte. Aber da hatte sie sich in den Finger geschnitten. Aber sowas von! Fürs erste war es nun wichtig an allen Orten zu suchen wo die kleine gerne hingeht.
 

**2 Stunden später**
 

Es war spät geworden. Schon 19:00 Uhr. Normalerweise gab es Abendbrot zu dieser Zeit. Sarada legte die Hand auf die Schulter von Naruto. „Ich sage schon Mal, lebwohl!“, was so viel heißt: Das wenn sie nach Hause kommen, sie ein Donnerwetter erwarten würde. Also gingen sie auf dem gefährlichen Weg nach Hause. Boruto stellte sich schon die schlimmsten Szenarien vor.

„Also gut! Ich werde mich dem Urknall stellen. Wird schon schlimmeres geben!“

Der Blondschopf öffnete die Haustüre, ging mit Sarada hinein.
 

„Bin wieder zu Hause!“ Sofort war Hinata schon mit einem brummigen Gesichtsausdruck im Flur. Boruto sah ihr ständiges genervtes Treten auf dem Boden.

„Kannst du mir sagen, wo...“, „Es tut mir Leid, ich war unfähig auf sie aufzupassen!“, entschuldigte sich der Blondschopf sofort. „Wovon redest du?“, fragte Hinata. Da kam auch schon Himawari aus dem Wohnzimmer spaziert. „Brüderchen, da bist du ja!“

„Eh? Was? Wieso bist du hier?“
 

„Ich habe mich nicht beachtet gefühlt und bin nach Hause gegangen!“,

grinste sie auch noch drein.
 

Plötzlich kippte Boruto aus den Latschen.

„Was ist denn mit dir?“, fragte Himawari ganz entsetzt nach. Was war passiert?

„Nächstes Mal, kannst du Bescheid geben, wenn du nach Hause gehst!“

„Hast du dir Sorgen gemacht?“, halte die Kleine Uzumaki nach.

„Nein, ich bin nur umsonst 3 Stunden durch die Gegend gerannt. Ich hatte Angst vor Mamas Wutausbruch!“, verständlich. Hinata konnte einem schon Angst machen. Wenn es Himawari schon konnte, kann sie es erst recht!
 

Hinata musste daraufhin lachen. Herrlich! Boruto kann sich ja doch über seine Schwester Sorgen machen. Zeit mit ihr verbringen und nicht so ein verrückter sein wie ihr Mann damals. Er hatte auch nur jede freie Zeit mit Training verbracht. Gut gelaunt ging sie in die Küche.

„Es gibt Lasagne, los setzt euch am Tisch“, Hinata grinste da sie es einfach schön findet, dass Boruto und Himawari sich doch so gut verstehen.
 

Der Blondschopf hätte direkt zu Hause suchen sollen. Nun machte sie sich auch noch über ihn lustig? Na, super! „Können wir im Garten spielen? Es scheint noch die Sonne!“, quengelte Himawari. „Ja, gleich! Zuerst habe ich Kohldampf!“
 

„Na, komm Sarada! Du musst dich auch an dem Tisch setzen!“

Irgendwie hatte die Uchiha ein komisches Gefühl. Mit dem Blumentopf alleine am Tisch sitzen, bei Lasagne und herunter gedrehten Rollos und angeknipsten Licht? Kann ja nur schiefgehen, oder?

So lange sie keine Fotos machen, kann ja alles egal sein. „Guten Appetit!“
 

„Dann setz dich doch zu uns, Mama!“, meinte Boruto verlegen.

„Ach, ihr seid schon groß genug um gemeinsam zu essen. Tut euch keinen Zwang an!“, wozu schloss sie nun die Türe hinter sich ab?
 

„Ehm, hab ich was verpasst?“, fragte Sarada, die nun beide am Esstisch saßen. „Frag' mich nicht! Es wird niemand sehen, keine Panik. Diese ganzen Gerüchte können uns Mal!“, beschwerte sich Boruto.
 

Schweigend sahen sie sich hin und wieder an.

„Was ist? Hab ich was im Gesicht? Oder sehe ich zu gut aus?“, meinte Boruto lachend.

„Wovon träumst du nachts? Ich habe dich bestimmt nicht beobachtet!“
 

Nach dem sie gegessen haben, räumten sie den Tisch ab. Die Hausarbeit ließen sie natürlich Hinata machen. Dazu war ihnen ihre Zeit doch viel zu schade. Außerdem wollten sie noch ein bisschen zusammen mit Himawari spielen. Da war noch Zeit um ein bisschen zu relaxen. Morgen war ja schon wieder Schule. Daher sollten sie noch die Zeit nutzen um auch ein bisschen Spaß zu haben. Lernen ist zwar ein muss, aber Spaß sollte in der Kindheit nicht zurückstecken.
 

„Gut, dann können wir ja mal loslegen!“, meinte Boruto der im Garten mit den beiden Fußball spielen wollte. „Ist das denn wirklich nötig? Du machst dich nur dreckig!“ Dabei wollte Sarada sich nicht in den Dreck schmeißen. Er war ja so ein Fußball süchtiger. „Also gut, machen wir ein bisschen Elfmeterschießen!“
 

„Komm schon, du hast doch nur schiss in den Hosen! Nur weil ich der beste Torwart der Welt bin, wirst du sowie so nicht treffen!“, tönte Boruto angebend. „Oh man, ich zeig dir, wie ich den Ball in den Winkel rein knallen werde!“ Also nahm Sarada Anlauf, sie blieb kurz stehen, hob ihr Bein nach hinten um dann voll drauf zu schießen, auf das kleine blaue Tor, was nicht sehr groß war. Boruto zwinkerte nur kurz. Da war der Ball schon drin.

„WOW! Das hast du echt gut gemacht! Hihihi!“, grinste Himawari.

„Das war pures Anfängerglück! Nochmal schaffst du das eh nicht!“

„Klar, bei anderen ist es immer nur Glück. Nur weil ich ein Genie bin?“

„Ne, is klar! Als wärst du Brillenschlange ein Genie!“
 

„Kommt ihr rein? Es wird dunkel draußen!“ Draußen tauchte wie aus dem Nichts eine gefährliche Gewitterfront auf, dabei war es teilweise noch sonnig.

„Schon? Es ist aber erst 20:00 Uhr“ „Willst du nass werden? Willst du dich erkälten?“, dabei setzte sie ihren berühmt berüchtigten Blick auf. „Ne-Nein! Schon gut!“

Sarada überlegte kurz nach. Wie schnell er doch Ruhe geben kann. Wahrscheinlich muss man als Mädchen einfach nur mehr böse sein. Wobei ihre Mum konnte auch richtig angsteinflößend sein. Da bekam sie auch schon Angst.
 

„Gut, ihr dürft noch ein bisschen Fernsehen gucken! Dann ist aber Zapfenstreich!“

„Mama kommt doch immer erst um 23:00 Uhr nach Hause!“, bockte Sarada. Sollte sie etwa schon schlafen gehen? „Es ist nicht gut für euch so spät auf zu sein. Für Boruto heißt es gute Nacht und du kannst von mir aus auf deine Mutter warten. Auch wenn du trotzdem deinen Schlaf brauchst!“

„Ist ja gut, wir können uns ja die Zeit noch mit Videospielen vertreiben“, grinste Boruto der gemeinsam mit ihr aufs Zimmer im zweiten Stock verschwunden war.
 

Sarada war irgendwie zum ersten Mal bei ihrem Freund alleine. Also jetzt Abends gesehen. Meistens hatte ihre Mum morgens von 10 bis abends 18 Uhr gearbeitet um zumindest abends bei ihr zu sein. Vermutlich muss sie nun häufiger Spätschicht arbeiten.
 

„Was ist? Was willst du zocken? Pokemon oder irgendwas anderes?“, er deutete auf seinen Gameboy. „Ehm, lieber was anderes“, meinte Sarada die sich dafür nicht interessierte.

„Ach so, Autos, oder so?“, lieber wollte sie was gutes lesen. Aber er hatte ja nur ein typisches Jungenzimmer. Ein Computer, Unordnung hoch zehn. So empfangen Jungs also heutzutage ein Mädchen? Sie setzte sich zu ihm aufs Bett. Um sich dann doch um zu entscheiden, spielten sie den ganzen Abend Pokemon.
 

***Später***
 

Spät am Abend klingelte es an der Wohnungstüre. Auch Naruto war wieder zu Hause, der Sakura ganz unverhofft die Türe öffnete. Er wusste noch gar nichts über dem Besuch von Sarada, dass Sakura Hinata um die Bitte gebeten hatte auf ihre Tochter aufzupassen.

„Guten Abend. Ich wollte Sarada abholen!“

„Sarada?“, fragte der Blondschopf verwirrt. „Ja“

„Hey, Sakura! Komm erst Mal rein!“

„Danke!“, da es schon recht spät war, wollte Sakura den Hokagen nicht um seinen Schlaf bringen. Immerhin hatte er schon wieder diese Augenringe, als würde er im stehen einschlafen.

„Ich geh schon Mal ins Bett! Gute Nacht!“

Hinata lächelte verlegen. Sie ging mit Sakura und Naruto die Treppen hinauf um in Borutos Zimmer zu gehen, wo sie die beiden zuletzt lachend spielen gehört hatte.
 

Sie öffnete einen Spalt die Türe. Was sie da sahen, ließen beide Frauenherzen höher schlagen.

Sarada hatte sich irgendwie, vielleicht auch nicht ganz unfreiwillig an Boruto geschmust. Da sie beide im Bett waren und beide friedlich schlummerten. Die Gameboys lagen immer noch im eingeschalteten Modus daneben.
 

„Komm, wir machen ein Foto davon! Das ist so süß!“, lächelte die Haruno die ebenso müde war wie Naruto eben. „Mh, na schön!“, Sakura schlich sich langsam an das Bett von Boruto um ihre Tochter, irgendwie, wie es möglich wäre auf die Arme zu nehmen um sie dann nach Hause zu tragen. „Hui, ist ganz schön schwer geworden“, scherzte Sakura.

„Ja, wie die Zeit vergeht“, dem konnte Sakura nur zustimmen. Mit einem guten Gefühl konnte die Haruno nun nach Hause gehen während Hinata sich langsam zu Naruto ins Bett macht.

Peinlichkeiten!

**Boruto**
 

Am nächsten morgen herrschte wieder eine amüsierende Stimmung am Küchentisch. Beim Frühstück konnte Hinata nicht anders, als ihren Sohnemann damit aufzuziehen, dass er nicht doch an Sarada interessiert sei. Sonst wären sie nicht nebeneinander eingeschlafen. Natürlich mochte der Blondschopf es gar nicht, dass ihn seine Mutter mit einem breiten Grinsen dabei ansah und sich womöglich schon irgendwelche Dinge ausmalte, die noch gar nicht wert waren darüber zu reden! Boruto hatte KEIN Interesse an ihr!
 

„Moah, kannst du damit mal aufhören mich so anzustarren?“

„Wieso? Du kannst ruhig sagen, dass du verliebt bist!“

Bei dem unangebrachten Satz, verschluckte sich Boruto auch noch.

„BITTE? In wen oder was soll ich verliebt sein?“

Das setzt einem wirklich die Krone auf! Als ob Boruto in irgendjemanden verliebt wäre. Außerdem hatte er nur gute Freundinnen und keine Freundin. Außerdem war er gerade mal 7.
 

Selbst Himawari war schon klug genug um festzustellen, dass Boruto sich immer blöde anstellte, wenn Sarada in seiner Nähe war. Und sie war auch die Einzige, die er stets mit nach Hause brachte. Okay, auch wenn Sakura und Sasuke viel beschäftigt waren, hatten sie irgendwo auch gleiche Interessen. „Ach ja, Mama! Ich bin nach der Schule noch trainieren. Ich bin erst gegen Abend wieder zu Hause!“
 

„Triffst du dich mit deiner Freundin? Ach, ja... du hast ja keine! Dann nimm dir zumindest deine Brotdose mit! Da habe ich dir ein wenig was für die Pause hinein gepackt!“
 

„Weißt du, Mama? Wenn du keine Ahnung von unserer „Beziehung“ hast, dann solltest du besser gar nicht erst davon anfangen zu reden. Bis später!“

Es war schon halb 8 durch. Zeit fürs gehen. „Bis später, Bruderherz!“

„Ja! Bis dann!“, brummig und mies gelaunt konnte er nun zur Schule gehen.

Wieso musste ihn seine Mum nur ständig aufziehen? Na ja, egal! Das kann wirklich egal sein!
 

„Wenn du wüsstest, was deine Mama alles so weiß, dann solltest du lieber kleine Kuchen backen! Komm, Himawari! Wir machen uns nun auf dem Weg in den Kindergarten!“
 

„JA!“, freute sie sich schon auf dem Kindergarten.
 

**Auf dem Schulweg**
 

Während der Blondschopf auf dem Heimweg war, kam ihn eine Vertraute Stimme entgegen.

„Yo, Boruto!“ Endlich mal einer der ihn nicht auf dem Keks gehen würde.

„Shikadai, bin ich froh dich zu sehen!“, strahlte der Blondschopf über beide Ohren.

„Was geht denn mit dir?“, hakte der kleine Nara nach. Gemeinsam waren sie auf dem Schulweg. Wo sollte der Uzumaki anfangen zu erklären? Gerüchte waren das aller schlechteste, was er heute gebrauchen kann! Nein! Hoffentlich nicht. Und am liebsten würde er die Gerüchte einfach verbrennen. Eltern waren grausam!
 

„Wem bist du den über die Leber gelaufen?“, hakte Shikadai nach.

„Wenn du wüsstest. Meine Mutter ist in letzter Zeit abziehen tut! Aber nicht nur Mum, andere machen sich einen Spaß daraus, zu behaupten, dass ich was mit Sarada habe. Aber ein falsches Wort und ich kann mir wieder eine Million Sachen anhören! Ich will gar nichts von so einer Brillenschlange, die nervt sowie so manchmal“, beklagte sich Boruto. Das Sarada neben ihm her lief, mit Chocho natürlich, übersah Boruto.
 

„Das war ein dummes Eigentor, Matschbirne!“, meinte Chocho.

„Hä? Was meinst du?“ „Schön, dass andere in deine Umgebung nerven“, äußerte sich die Schwarzhaarige, die eben erst an seiner Seite war. Dabei wollten sie ihn nur überholen.
 

„Eh? Was machst du denn hier?“

„Pah, komm Chocho! Der Kerl weiß eh nicht, wie man mit Mädchen redet!“

„Das war mir schon beim ersten Mal aufgefallen. Ich weiß nicht, was du an ihm gut findest!“

„Habe ich das jetzt falsch verstanden, was du mir unterstellst?“, fragte die Brillenträgerin.

Chocho räusperte sich. „Nein, wo denkst du hin?“
 

**Sarada** **Am frühen Morgen**
 

„So was bescheuertes“, grummelte die junge Uchiha am Esstisch zu Hause, bevor sie zur Schule gegangen war. Die ganze Zeit wurde sie von Sakura angestarrt als hätte sie irgendwas angestellt. Dabei kann sie sich sicher vorstellen, worum es gehen könnte! Dabei sollte sie doch nur in Ruhe gelassen werden. War das so schwer von Begriff? Wie auch immer, seit gestern, nein seit heute morgen war Sakura völlig aus dem Häuschen. Dabei war ihr Mann noch nicht Mal wiedergekommen.
 

„Na, wie läuft es in diesem bescheiden und jungen Liebesleben?“, fragte Sakura und fügte hinzu: „Männer sind geheimnisvoll, wenn sie dir ein Mal den Kopf verdreht haben! Dann lassen sie sich nie wieder blicken, oder lassen ständig irgendeinen Schwachsinn von sich!“
 

Sarada wollte gerade ihr Brot essen, da verlor sie schon den Appetit.

„Wenn du von nichts eine Ahnung hast, dann red' auch keinen Stuss vor dir her!“
 

„Oh, liebes! Als ich in deinem Alter war, war ich längst in beide Ohren, in deinen Vater verliebt. Er war immer so geheimnisvoll, kalt und einfach nur atemberaubend. Deine Mutter hat es dann am Ende doch geschafft, dass sich dein Papa sich in mich verliebt und heute sind wir glücklicher denn je!“ Im Inneren freute sich Sakura es allen gezeigt zu haben!
 

Plötzlich lachte die Schwarzhaarige ganz laut.

„Ja klar, sonst wäre Papa wohl nie da! Aber, du gehst ja arbeiten um dich mit sowas bloß nicht auseinandersetzen zu müssen!“
 

Dies war wohl der Wunde Punkt! Sakura setzte auf ein Mal einen sehr gefährlichen Blick auf, dann grinste sie bloß. „Kleines, wie wäre es, wenn du zur Schule gehen würdest? Wir wollen doch nicht, dass Sensei Aburame einen Grund hat dich auszuschimpfen, oder?!“, dabei ließ sie ihre Finger bedrohlich knacksen. Hatte sie wirklich was falsches gesagt?
 

„Schon gut!“, Sarada tat das, was man von ihr erwartete. Besser ist es, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Wo Sakura hin haut, da blieb kein Stein auf dem anderen übrig. Also nahm die Uchiha noch ihr Pausenbrot mit. Dann konnten sie auch zur Schule gehen. Lust hatte sie wenig, an einem so schönen Tag. Aber mal ehrlich, wer hat schon Lust darauf bei 20 Grad zur Schule zu gehen, wenn die Sonne schien, es blauer Himmel war und man in der Schule eh nichts neues dazu lernte? Bei so einem schönen Wetter, da kann man sich lieber zurücklehnen und die Schule auch mal sausen lassen.
 

Doch bevor daran gedacht sein würde, würde Sarada lieber nicht die Strenge von ihrer Mum abbekommen. Sie hatte es nicht leicht mit so einem Kerl wie Sasuke! Nur, wäre es dann nicht besser ihren Randkommentar von eben zu unterlassen? Sakura war eben nicht damit einverstanden stets die liebe Hausfrau zu spielen, für die sie gehalten wird.
 

**In der Schulpause**
 

„Ich werde mir jetzt das belegte Brötchen mit der Fleischrolle besorgen! Heute gehörst du nur mir!“, führte Boruto Selbstgespräche. „Hey, OMA!“, kam es mal wieder im Gleichschritt.

„Bitte ein Brötchen mit Fleischrolle!“

„Oh, das tut mir Leid!“, meinte die Angestellte am Kiosk.

Sie setzte ein freundliches Lächeln auf. „WAS WIE KANN DAS SEIN?“

„Da war schon ein Mädel hier, die sich 10 Stück mitgenommen hatte. Es tut mir Leid, bis neue fertig sind, dauert es 10 Minuten!“, entschuldigte sich die Dame.
 

„Das Letzte kannst du mir ja wohl aus Freundlichkeit abgeben!“, meinte Sarada.

„WIE? Und was soll ich essen? Etwa Salat mit Bio-Soße?“

„Würde dir guttun, außer immer nur ans Essen zu denken. Außerdem gibt es noch die Tatsache, dass ich ein Mädchen bin. Wenn du ein Gentleman wärst, könntest du deiner Freundin doch mal ein kleinen Gefallen tun!“
 

„Du bist mir eine... dafür bekomme ich bei nächster Gelegenheit von dir neue Sammelkarten!“

„Vielfraß“, murmelte der Blonde. Da der Blonde kein Egoist war und Mitleid mit seiner Pausen-Kontrahentin hatte, teilte er die Fleischrolle um die Hälfte abzugeben!
 

„AWW! Du bist der Beste!“, ihr kamen noch die Tränen.

„Das hätte ich nie für möglich gehalten!“

Was ging denn bei der Schief? Boruto teilte Leid und Freud schon immer mit allen!
 

„Wieder ein Beleg mehr dafür, dass sie sich näher stehen als sie zugeben möchten“, grinste Chocho breit. „Kein Kommentar“, meinten Boruto und Sarada. Der Schultag war wieder eintönig wie eh und je. Aber immerhin gab es ja auch noch eine Zeit nach dem Schultag... den Boruto und Sarada zusammen verbringen wollten.
 

**Temari** **Am Abend**
 

Genervt wartete die Blondine an diesem späten Abend auf das eintrudeln ihres Mannes. Ihr Sohn war immerhin pünktlich zu Hause gewesen, nach dem er noch kurzerhand zu seinem Freund Boruto gegangen war. Also war sie wieder den ganzen Nachmittag allein zu Haus. Was gab es da stressigeres, unausstehlicheres, als einen Mann zu haben, der sich nur spät Abends blicken ließ, um zu essen und dann schlafen zu gehen?
 

Als die Blondine das Türschloss hörte, setzte sie einen ihrer bösen Blicke auf. Eine tief dunkle Aura war zu spüren. Einer ihrer berühmt berüchtigten Blicke, war das, wovor Shikamaru am meisten Angst hatte. Wenn sie ein Mal sauer war, dann war mit ihr nicht gut Kirschen essen!

Auf keinen Fall sollte man ihr dann auch noch einen krummen Spruch rein drücken, denn dann könnte Shikamaru was erleben.
 

„Hey, tut mir Leid! Heute war wieder viel los. Manchmal frage ich mich, ob Kakashi überhaupt etwas in seiner Amtszeit getan hatte, was dem Papierkram betrifft. Übrigens, ist das Essen schon fertig? Ich hab richtig Hunger!“ Kommandierte Shikamaru wie einer bei der Armee.
 

„HM?“, ein bedrohliches ein,- und ausatmen war zu hören.

„Hör mal, du kommst nach Hause, hast nicht mal eine Umarmung für mich?“

„Schon, aber ich bin kaputt von der Arbeit. Hey, Shikadai, zocken wir gleich Shogi?“

Shikadai war ebenfalls in die Küche gekommen, was dann dem ganzen die Krone aufsetzte.

„Klar, wieso nicht! Bin besser geworden!“

Temari war doch nicht ihr Babysitter, die nur für den Haushalt zuständig war!!!

Das können gerne andere Frauen über sich ergehen, aber nicht Temari!! Aber nicht mit Temari Nara! Sie weiß schon, was zu tun ist!
 

„I-Ich hab doch nichts gesagt“, meinte Shikamaru, der Temari beruhigen wollte.

„Für mich hast du keine Zeit, aber für Shogi spielen schon?“

„Man... ich hab eben viel zu tun... Arbeit ist stressig!“

„Bin ich für dich auch bloß purer Stress?“

„Nein, wo denkst du hin? Wenn ich nach Hause komme, möchte ich als erstes meine Ruhe haben und ein bisschen von der Arbeit runterkommen. Später können wir gerne auf dem Sofa einen Film sehen, du weißt doch das ich dich liebe!“
 

„Wenn du mich wirklich noch so sehr liebst, wie du behauptest, dann können wir ruhig mal ins Kino gehen!“

„Wie nervig“, dachten sich Shikamaru und Shikadai. Liebesfilme waren eh nicht ihr Ding, dass wäre was für die Frauen.
 

„Wehe einer hat von euch hat „Wie nervig“ gedacht, dann könnt ihr demnächst kalte Suppen serviert bekommen!“
 

Frauen konnten wirklich gruselig sein, besonders wenn es vernachlässigte Mütter sind. Shikamaru muss nur mehr zärtlich zu ihr sein, dass hilft bestimmt! « Das kam natürlich von Shikadai. Shikamaru würde sich sowas nie zutrauen!
 

„Shikadai, hast du gerade an etwas bestimmtem gedacht?“

„Eh, was? Hab ich das?“, bloß nichts falsches sagen.

„Nö, ich sollte ein bisschen lernen gehen“, stellte der Kleine lachend fest.

„JA! Das solltest du!“
 

**Wenig später**
 

Es war mittlerweile 23:00 Uhr geworden, Shikadai schlummerte schon friedlich in seinem Bettchen, während Temari Lust auf was ganz anderes hatte. Gemeinsam saßen Temari und Shikamaru gemütlich auf dem Sofa, ehe sie schon in einem knappen, schwarzen Nachtkleid sich auf seinen Schoß setzte. „Sag mal, hast du nicht viel lieber Interesse auf einem, für dich sehr entspannten Abend? Wie kann Shikamaru denn da schon nein sagen?
 

„Natürlich habe ich Lust darauf dich zu vernaschen!“, grinste Shikamaru. Er wusste schon, wieso er Temari als Frau hatte. Manchmal war sie sehr temperamentvoll. Ab und zu konnte sie ganz schön unausstehlich sein, aber am Ende war sie doch eine sehr liebevolle Frau, mit ihren Reizen und Kurven, die Shikamaru nicht mehr lieben könnte als irgendeine andere. Das muss er hoffentlich nicht mehr unter Beweis stellen, dass er sie abgöttisch liebte. Da nahm er auch gleich noch die Gunst der Stunde um Temari zu erklären, dass er sie nicht absichtlich vernachlässigte. Es gab doch immer viel zu tun und er kann Naruto noch nicht alleine die ganzen Papiere abarbeiten lassen.
 

„Also hast du doch noch Lust über? Bin ich dir noch nicht langweilig geworden?“

„Nein! Ich wollte mich noch entschuldigen. Für dich kam es bestimmt so rüber, als hätte ich keine Zeit mehr. Aber es ist immer viel zu tun und abends bin ich dann mächtig ausgelaugt. Aber Zeit für ein kleines Nachspiel habe ich doch immer“
 

„Du bist mir ja einer! Aber noch ein Mal sagen, dass ich nervig bin und du kannst dir demnächst dein Essen selbst kochen!“ Dazu sollte Shikamaru lieber nichts sagen, wenn ihm sein Leben lieb war und das war es auf jeden Fall!

Vater sein ist nicht leicht

**Der nächste Morgen** **Freitag**
 

Friedlich schlummerte Naruto in seinem Bettchen. Natürlich dem Ehebett, welches er sich mit seiner über alles geliebten Ehefrau teilte. Doch diese war schon seit gut einer Stunde damit zugange, sich um ihre Rabauken zu kümmern. Erst als Naruto durch ein nerviges Klirren wach wurde, checkte er, dass er mal wieder verschlief!
 

„FUCK!“, schrie Naruto vor Schreck. Jeder wusste, dass er mal wieder zu spät zur Arbeit erscheinen würde. Dabei begann seine Arbeit wie immer morgens um 8.00 Uhr.

„Oh, man ey! Wie kann ich denn nur verschlafen?“, beschwerte sich Naruto, der sich in aller Hektik nicht nur das karierte Hemd falsch herum anzog. Er vertauschte auch die Socken von links nach rechts, beim hasten aus dem Zimmer, flog er beinahe hin. Im Badezimmer musste er sich schnellstens fertig machen. Alles innerhalb von 10 Minuten.
 

Endlich war er fertig, ohne zu bemerken sich komplett falsch herum angezogen zu haben.

„PAPA! Du hast verschlafen“, lachte Himawari, die es komisch findet ihren Papa jeden Morgen so aus dem Haus gehen zu sehen.

„Wie lahm! Ein Hokage der nicht pünktlich sein kann!“

„Mensch, du hast dich schon wieder falsch herum angezogen. Lass mich das machen!“

„Aber nicht vor den Kindern!“ Verlegen kratzte sich Naruto am Kinn.

„Du bist ein hoffnungsloser Fall!“, meinte Hinata aufziehend.
 

Naruto wollte erst etwas dazu sagen, aber irgendwie, hatte sie dann doch Recht gehabt. Also gut, dafür gab es ja auch noch Gründe. Er war erstens erst seit ein paar Wochen Hokage, der Papierkram wird immer mehr, statt weniger. Die Überstunden werden nicht bezahlt. Zumindest kann er echt froh sein, so eine süße Frau zu haben, die das alles mitmacht. Wer weiß, ob andere genau so geduldig wären wie sie es war.
 

Andere Männer waren bestimmt neidisch auf Naruto. Eine so gut aussehende Frau zu haben, die nicht liebenswerter und fürsorglicher sein könnte, die nicht mal eine Fliege was zu leide könnte, da hat Naruto wirklich das Losglück gezogen. Hinata gab nach, um mit Naruto eben ins untere Gäste-WC zu gehen um ihn da die Knöpfe zu zumachen. Natürlich war es eben in seiner Art alles perfekt machen zu wollen, aber es geht nicht immer. Heute war wieder so ein Tag.
 

„Und mach' deinem Sohn auch mal eine Freude, in dem du pünktlich zum Abendessen hier bist! Ich glaube, er möchte ein bisschen Zeit mit dir verbringen!“ Selbst wenn sich der kleine Uzumaki quer stellte und vorgab nichts mit seinem Vater am Hut zu haben, wünschte er sich wahrscheinlich nichts mehr als Zeit mit ihm zu verbringen.
 

Meistens waren Väter die Vorbilder für die Söhne. Nur ist es schwierig, ein angeknackstes Verhältnis wieder gerade zu rücken. Naruto zeigte Boruto eher ungewollt, dass er denkt, dass Naruto mit Absicht nie Zeit für die Familie übrig hatte. Doch dem war nicht so. Der kleine war noch nicht so weit, um es verstehen zu können, was ein Hokage für eine Person ist. Vielleicht versteht Boruto das in ein paar Jahren, wenn er größer geworden war. Bis es dahin ist, sollte auch der Hokage was dafür tun, selbst wenn es nur ein klein bisschen sein wird, dass sein Sohn was mit dem Vater unternehmen kann.
 

Ein Wochenendurlaub zu viert, mit der Familie täte den Uzumakis sicher gut. Da besteht gar kein Zweifel mehr dran. Ein Gedanke war es sicher wert, aber ob das gut geht, dass er sich Urlaub erlauben konnte, da er doch erst seit ein paar Monaten Hokage war? Sich zu verausgaben bringt einem aber auch nichts als nur Stress mit nach Hause. Um auch mal abschalten zu können, würde einem ein Urlaub sicher guttun. Also nahm sich Naruto, die Worte seiner Frau zu Herzen.
 

„Ja, hast recht! Ich werde mir was überlegen!“ Nachdem wieder einige Zeit verloren gegangen war, durch den alltäglichen Stress am Morgen, waren die beiden Eheleute wieder aus dem Bad gekommen. „PAPA! PAPA!“

Himawari lächelte. „Liest du mir heute Abend eine Geschichte vor?“, fragte die Blauhaarige.

„Ja, ja... kann ich machen. Ich versuche pünktlich zu sein!“

„Von wegen!“, knurrte Boruto im Gedanken. Der wird eh nur für ein paar Minuten zu Hause sein und sich dann wieder vom Acker machen. So war es doch schon immer. Die Enttäuschung war dem Kleinen ins Gesicht geschrieben. Ob Naruto ihn noch mal zu sich aufziehen kann?
 

**Shikamaru**
 

Genau wie Naruto war Shikamaru ein richtiger Morgenmuffel. Doch anders als Naruto, lag Shikamaru viel daran mit seinem Sohn Shikadai und seiner Frau Temari gemeinsam am Frühstückstisch zu sitzen. Klar, stand er mit einem genervten Seufzen auf. Selbst wenn er mal lieber länger im Bett bleiben würde, so kann er nicht seine Familie vernachlässigen. Die Zeiten am Frühstückstisch, abends beim Abendbrot, Zeit beim Familienabend, oder Zeit mit Temari alleine zu verbringen, dass sind die Momente für die man arbeiten geht. Der Familie sollte es am besten gehen. Das war schon immer so.
 

Denn dies war auch in seiner Kindheit so der Fall. Das hat er gelernt, dass es ein Segen ist, morgens seine Familie lächeln zu sehen. „Morgen“, murmelte Shikamaru müde, als er in die Küche kam. „Hey, Liebling“, Temari kochte gerade Spiegelei mit Brot. Shikadai saß auch schon am Esstisch. Genau diese Momente waren es, die Shikamaru nicht vermissen wollte. Wenn es nur 5 Minuten waren, die sie gemütlich verbringen würden, waren es fünf Minuten die ihn glücklich machen. Und glücklich war er, ja!
 

„Na? Wie geht’s dir?“, Shikamaru umarmte liebevoll seine Ehefrau, die noch in einer Schürze am Herd steht. „Ganz gut, die Nacht übrigens...“, flüsterte sie: „Könnten wir ruhig mal wiederholen!“

„So oft du willst!“ Der Nara setzte sich an dem Tisch.

„Hey, Shikadai! Wie läuft es in der Schule? Alles gut?“

„Ja, sofern man mit einem gewissen Boruto abhängt!“
 

„Solange du nicht in Schwierigkeiten kommst, ist doch alles prima. Übrigens, soll ich dich gleich noch zur Schule bringen?“, fragte Shikamaru. Da bekam er von Temari einen Teller serviert:

Spiegelei auf getoasteten Brot.
 

Shikadai hörte nicht recht. Sein Vater nahm sich Zeit für ihn, um mit ihm zur Schule zu gehen?

„Ist es für dich nicht zu stressig?“, fragte der kleine Nara. Doch wieso nicht! Sein Dad war immer cool, da er ganz nach ihm kam! Immer gechillt, meistens dann doch genervt. Aber im großen und ganzen voll in Ordnung. Seine Mum dagegen war immer sehr laut und auch leicht reizbar. Das machte ihm schon Angst. Worte sollten wohl bemerkt mit bedacht gewählt werden. Ansonsten wäre dies kein gutes Lebenszeichen.
 

Wenn es Temari zu gut geht, war das aber auch irgendwie nicht so schön für Shikamaru. Da war es dann so, ein falsches Wort und die Stimmung kippte, wie sie nicht anders kippen könnte. Ein falsches Wort zum Essen, ein falscher Satz zu ihrer Figur. Gar nicht so einfach für seinen Dad, mit so einer eher dominanten Frau umzugehen, die ihn an der Leine halten kann. Sie war wirklich furchterregend. „Alles okay bei dir, Shikadai? Schmeckt dir das Essen?“

Kann sie Gedanken lesen? „Ehm, nein, ja klar schon...“

„Was denn nun?“, da war wieder das gefährliche leuchten in ihren Augen.

„Klar, es schmeckt sehr gut!“ Was anderes zu antworten blieb Shikadai ja auch gar nicht übrig.
 

Also war es nun an der Zeit loszugehen. Da es schon 7.35 Uhr war. Draußen war die Sonne schon aufgegangen, um die 20 Grad und blauer Himmel. Was wollte man mehr, außer an einem so schönen Tag zu Hause zu bleiben? Schön wäre es, aber da würde Temari nicht mitziehen. Als sie auf dem Schulweg durch die Einkaufspassage waren, weckte dies Erinnerungen. Ja, damals war die Schulzeit noch anders als heute. Aber die Zeiten ändern sich, dass das Schulsystem sich auch geändert hatte, liegt ja daran dass es keinen Krieg mehr gibt und man der Meinung war, dass Kinder nicht mehr wie damals in Gefahren ausgesetzt werden sollten.
 

Nur kann man auch Shikamarus Kindheit nicht mit der von Shikadais aktueller Kindheit vergleichen. Der Frieden sollte am besten so anhalten, wie er aktuell ist. Es gibt keine Gefahren noch mehr liebende Personen zu verlieren, oder dass Temari Angst haben muss, dass ihrem Mann etwas zustoßen könnte. Diese Zeiten sind vorbei. Ein Glück.
 

„Morgen, Shikamaru!“, grüßte der Aburame.

„Moin, Shino! Alles klar? Fit für den Tag?“

Und das ausgerechnet von Shikamaru? Shino hob seine Augenbraue, na... irgendwie muss man ja in den Tag starten.
 

„Alles klar und selbst?“

„Bis auf der Tatsache das meine Ehefrau sich etwas vernachlässigt fühlte und die ganze Nacht an mir herum gespielt hatte, geht es mir ganz gut!“

Shino konnte leider nicht mitreden. Er hatte ja keine Ehefrau daheim! Nicht Mal eine Freundin! Das Leben war manchmal gemein.

„Aber, lass das nicht meine Frau hören, sonst wird sie wieder wütend und was dann passiert, will ich dir nicht verraten!“

Der Aburame versteht wirklich nur Bahnhof. „Keine Ahnung wovon ein verheirateter Mann redet. Ich habe keinen Schimmer!“, ein Glück. Vielleicht kam das Glück für Shino nur verspätet.
 

**Boruto**
 

„Shikadai!“, aufs Wort hin drehte sich der Nara um. Endlich war er wieder alleine unterwegs, da Shikamaru und Shino noch etwas zu besprechen hatten.

„Gott, ich bin so froh endlich nicht mehr neben Sensei Aburame zu laufen!“

„Hast du was angestellt?“, „Nein, nicht ich! Wieso sollte ich auch?“

„Keine Ahnung. Komm, lass uns planen, was wir heute wieder machen“

„Wo hast du dieses Mal deine Freundin gelassen?“

„Es gibt keine Freundin, nur eine gute Freundin. Und jetzt hör auf damit zu nerven, sonst...“

„Sonst was?“, murrte Sarada mies gelaunt.
 

Plötzlich erschrak Boruto als sie gerade den Schulhof betreten. Warum trat der Blondschopf morgens immer ins Fettnäpfchen? Chocho kicherte schon wieder, was Sarada ein Dorn im Auge war. Ein falsches Wort von ihrer Freundin und Chocho würde sie kennenlernen.
 

„Los, komm Sarada! Der ist es nicht wert, sich über ihn aufzuregen!“

„Eh?“, Boruto legte den Kopf schief. „Irgendwas verpasst?“

„Nö, du bist einfach zu blöd!“
 

Chocho lief mit Sarada ins Schulgebäude. Mehr oder weniger drängte ihre Freundin sie dazu. Völlig entnervt hasste es die Uchiha, dass ihr Freund immer blöde Sätze von sich gab und dann einen auf ahnungslos machte. Ganz schön kompliziert diese Freundschaft mit Worten zu beschreiben. Aber leider mochte sie den Idioten doch ganz gerne. Auch wenn sie dies niemals vor anderen zugeben würde.
 

Sarada ließ sich nicht irgendwelche Gerüchte aufhetzen. Chocho zog eben gerne über ihre „Freundschaft“ her. Dabei waren eben Sasuke und Naruto gute Freunde. Da war es irgendwie klar, dass sie sich quasi seit sie Babys waren kannten. Aus ihrer Sicht war Boruto einfach nur ein Idiot, aber irgendwie dachte sie schon häufig an diesen Idioten.
 

„Lösch ihn aus deinem Gedächtnis. Er ist ein Dummkopf, der eh nichts im Kopf hat!“

„Was meinst du? Wieso sollte ich ihn aus meinem Kopf verbannen?“

„Weil du, immer wenn du ihn siehst abwesend bist und das merken auch andere!“

Wie immer aß die Schwarzhaarige Chips. „Ich denke doch überhaupt gar nicht an ihn!“

„Siehst du, dass habe ich überhaupt nicht gesagt!“

Mist! Chocho sah zwar nicht danach aus, aber sie hatte es Faust dick hinter den Ohren. Immer wendete sie es so, wie sie es haben wollte.
 

Außerdem waren sie bloß nur Freunde. Daran war nichts verkehrt! Und ein bisschen grübeln darf man ja noch! „Mädchen, du musst noch viel lernen. Jungs sind so doof, daran wird sich nichts ändern. Tut mir Leid!“ Sie hat gut reden! Sie war ja in ihren Süßigkeiten verliebt. Schnell weg von dem Gedanken, dass bringt nichts!
 

„HEY! Tut mir Leid, der Spruch ging wohl nach hinten los! Wir sind Freunde und das können ruhig alle wissen!“ Boruto kam mit verschränkten Armen hinter dem Kopf zum Schulgang wo sie ihre Klassen haben. „Belästige meine Freundin nicht, du hast nur dumme Sprüche im Kopf, die Mädchen abschrecken!“

„GAR NICHT! Ich kenne mich mit euch Wesen sehr gut aus. Nicht das ich schon eine Freundin hätte, aber ich kenn' mich mit euch ziemlich gut aus!“

„Stimmt, Mädchen nerven. Sie zicken ständig rum und machen einem nur Angst!“

„Oh ja, meine Mum macht mir auch schon Angst. Aber, lieber lass uns über was anderes reden!“
 

„Blödmann!“ Dann trainieren sie halt heute nicht zusammen nach der Schule!

Wo soll das noch hinführen? Jungs waren so kindisch. Na ja, sie waren ja auch noch Kinder. Da darf man ruhig kindisch sein...

Sakuras Ängste

**Freitags**
 

Hach, ist das schön! Einfach nur die Ruhe zu genießen, am Strand bei praller Sonne zu liegen um sich zu bräunen. Was kann es schöneres geben, als zu Träumen, dass sie am Strand lag und von hübschen Männern umzingelt war? Dabei war das Beste ja, dass kein Ehemann bei ihr war, der sowie so nur an sich dachte! Ein Ehemann, der nur dann zu Hause war, wenn es ihm in den Kram passte. Soll er doch zur Hölle fahren! Urlaub? Eine Auszeit? Das wäre schön! Am Strand liegen, heiße Kerle beschatten und sich den Rücken von kräftigen Männerhänden eincremen lassen! Ein Traum von jeder Frau! Da kann jeder sagen was er wollte, es ging doch nichts über das Feeling eines Sommernachtstraums!
 

„Sakura? Hallo, Sakura? Bist du am schlafen? Ist das Essen noch nicht fertig?“

Eine längst vergessene Stimme drang in ihren Ohren. „Ist das Essen noch nicht fertig?“, wiederholte sie die Frage, als sie immer noch auf dem Sofa lag. Im Hintergrund lief der Fernseher.

Ganz langsam öffnete die Haruno ihre Augen. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es gerade 11:00 Uhr war. Die Kinder waren in der Schule, ihr Mann war immer noch nicht zu Hause und sie träumte hier von einer einsamen Insel? Ach ja, wäre das Leben doch ein Ponyhof!

Moment! Eh, war da? War da nicht jemand? „Sasuke?“, nun machte es klick!

Ja, es war Sasuke. Ihr Ehemann.

Und er hatte nichts zu sagen, nur:

„Ist das Essen noch nicht fertig?“ Sein Ernst? Echt jetzt?
 

„Sasuke, mein Freund! Wie schön das du endlich mal da bist!“, Sakura ließ ihre Finger knacksen.

Der Uchiha wusste nicht, wie es um ihn geschah.

„Was ist denn? Schön, dass es dir so gut geht!“ Er deutete darauf, dass sie hier im Wohnzimmer, welches übrigens ziemlich groß war und sehr schön gestaltet war. Ein großes XXL-Bücherregal, eine schöne Couch, die bequemer nicht sein könnte. Eigentlich hatte sie alles, was sie wollte: Bis auf den Ehemann, der nie zu Hause war!
 

„Schön, dass es mir gutgeht? Bist du scharf darauf zu sterben?“, fragte Sakura zornig und erbost.

Der Schwarzhaarige hatte irgendwie das Gefühle, eine Art Vorahnung, dass er etwas falsches gesagt hatte. Dabei war er in einem Fettnäpfchen getreten war.

„S-Schon gut. Wie geht’s dir, Süße?“

„Das kannst du dir sparen! Nächste Woche, 2 Tage, du aufpassen auf deine Tochter. Ich mit Freundinnen weg bin, klar?“
 

„Eh, wie bitte?“, „Ganz recht, du wirst brav zu Hause bleiben. Kochen, putzen, waschen... das übliche. Das wirst du doch hinbekommen!“ Sie war gekränkt, dass sie nicht mal Ernst genommen wurde! Kaum war er zu Hause, nahm er sie nicht mal in den Arm, oder sagte so was romantisches wie: „Ich liebe dich!“ Das war doch nicht zu viel erwartet, oder etwas doch?
 

„Aber, ich habe dich doch vermisst. Ich wollte bloß mit dir in Ruhe essen, mit dir ein bisschen schmusen. Ist das zu viel verlangt?“ Sollte dies eine Lüge sein, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen? Das kann er knicken!
 

„SASUKE! Du bist ständig auf deiner Welttournee, irgendwann geht es mir zu weit. Sarada braucht einen Vater der für sie da ist!“ Punkt zwei: „Solltest du nicht einfach in der Lage sein, dir etwas Zeit für uns zu nehmen, selbst wenn es nur ein bisschen ist, dann kann ich das nicht verstehen“ Punkt 3: „Denkst du, ich möchte den Rest meines Lebens ständig darauf warten wann du zurückkommst? Irgendwann habe ich genug gewartet. Ich liebe dich, ich würde immer warten. Aber dieses ungewisse Warten, WANN du ZÜRÜCKKOMMST! Das nervt mich total!“ Sie wollte nie mehr so lange warten, oder Bangen müssen das ihm was zugestoßen sei.
 

„Aber! Du weißt doch, dass ich dich nicht mit Absicht warten lasse und das, dies auch zu meinem Job gehört!“ Sasuke war doch sowas wie ein Entdecker für Konoha, der nach Gefahren fürs Dorf unterwegs war. Natürlich wollte er selbst die Gegend und die Welt mit einem anderen Blickpunkt sehen. Nur, wie erklärt man dies einer wartenden Hausfrau? Gar nicht so einfach wie es aussieht. Also, welche Worte können helfen, ihr das zu verstehen zu geben, dass das keine Absicht von ihm war? Außerdem sollte sie doch schon längst wissen, dass es von ihm keine Absicht ist! Das Sakura natürlich gekränkt war, nicht stolz darauf war, kann Sasuke nachvollziehen. Er an ihrer Stelle wäre wohl genau so schlecht drauf anzusprechen, wenn er nur aufs Kind aufpassen müsste. Also gab sich der Uchiha ein Herz.
 

„Schön, also gut! Ich werde mal etwas länger hier bleiben, dann kannst du ruhig in dein verdientes Wochenende gehen...“, irgendwie hatte es Sakura ja auch verdient, dass sie mal Urlaub hatte.
 

Immerhin ging sie nebenbei Arbeiten, sorgte dafür das zu Hause alles seine geregelten Abläufe hatte und dass es dann auch noch Streit gab, wo Sasuke wieder daheim war, dass muss nicht sein! Also nahm er sich das Recht sie zu umarmen.

„Es tut mir Leid, wenn ich etwas falsches gesagt habe, was nicht so gemeint war!“, obwohl es wirklich genau so gemeint war! „Ich war einfach nur hungrig, da ich auf dem Weg hierher in einem Kampf verwickelt war“, aber dieser war schnell beseitigt.
 

Sakura hob ihren Kopf um ihn anzusehen. Sie seufzte beschwerlich.

„Na, schön. Ich mache uns was zu essen, Sarada wird erst um 15:30 Uhr zurück sein!“

„So spät? Seit wann haben wir solange Schule?“

„DU bist nie DA! DU hast keine AHNUNG!“, meinte die Rosahaarige böse, was einem schon Angst machen konnte.
 

„JA! Tut mir leid, ich versuche nun mehr für euch da zu sein! Bitte, ich muss das irgendwie wiedergutmachen, was ich verzapft habe!“ Sasuke versuchte zu erklären, dass er dies nicht mit Absicht tat. Außerdem hat er doch die Kraft und Stärke das Dorf in Notfällen zu beschützen, falls er etwas auffälliges beobachten würde. War das denn verkehrt für eine zweite Chance zu kämpfen? Wohl nicht.
 

„Es geht mir nur darum, dass ich dich ständig vermisse wenn du nicht bei mir bist! Ich habe Angst, dass du mit einem blutüberströmten Körper wieder kommst! Das du gar nicht mehr wiederkommst und Sarada das durchmachen muss, was du als Kind durchgemacht hast, das will ich nicht zulassen!“ Sie schüttelte nur mit ihrem Kopf um alles zu verhindern, was einem unersetzlichen Verlust gleich wäre: Der Tod ihres Geliebten!
 

Sasuke war stark, aber es können doch immer unvorhersehbare Dinge passieren, oder etwa nicht? Sakura möchte nicht eines Tages an seinem Grab stehen müssen, weil er nicht auf sie gehört hatte. „Ich, ich weiß nicht was ich sagen soll. Aber ich verspreche dir, du wirst keine Angst haben. Ich liebe dich und ich werde alles dafür tun um bei dir zu bleiben. Ich werde jetzt erst Mal hier bleiben und auch ein Wochenende mit Sarada verbringen“, dies stimmte Sakura schon ein bisschen ruhiger.
 

„Gut, ich glaube dir“, trotz allem hätte er wenigstens eine andere Begrüßung parat haben können. „Gehst du gleich schon wieder weg, oder haben wir Zeit zu zweit?“, fragte Sakura beleidigt. Sie wollte nach dem er gerade hier war, nicht dass er nach zwei Minuten schon wieder geht. Sasuke näherte sich zu der aufgestandenen Sakura, um seinen Kopf gegen ihre zu schmiegen.

„Ich bleibe bei dir, ich lasse dich heute nicht mehr los!“

„Sarada kann gerne bei den Uzumakis schlafen, da können wir unsere Zeit mit etwas anderem widmen, wenn du verstehst!“
 

Da musste Sasuke nicht lange überlegen.

„Ich habe dich vermisst“, er war nie der Mann für große Worte, oder großen Gefühlen. Aber gegen ein paar erotische Stunden wird er wohl nicht sein, oder? Und wie diese aussehen würden, ja da hat jeder andere Vorstellungen. Aber jeder kann Sakura verstehen, dass es nicht einfach ist mit so einen Kerl daheim. Aber Sasuke hat ja noch mal eben die Kurve kratzen können.
 

**Naruto**
 

Im Residenzgebäude. Halb mit dem Körper über dem Tisch hängend, mit geschlossenen Augen und einem Bärenhunger, wollte Naruto am liebsten was zum vernaschen haben. Am liebsten eine gutaussehende Frau im knappen Bikini, die ihn nicht nur ein bisschen Wind und Abkühlung herein brachte, sondern auch ein bisschen was zum Essen servierte. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht kicherte Naruto genüsslich. Eine himmlische Vorstellung so besucht zu werden, auch wenn alles nur ein Traum war. Doch plötzlich baute sich ein Schatten vor ihm auf:
 

Eine kleine durchsichtige Box wurde auf seinem Arbeitsplatz gestellt. Nudeln mit Gulasch:

„Hey, mein Engel! Ich habe nur an dich gedacht!“, lächelte Naruto verträumt.

„Sieht mir aber nicht danach aus, NARUTO!“, drohend mit einem ihrer strengen Blicke konnte sie selbst den Hokagen weiche Knie zaubern.
 

„Aber, Engelchen! Ich bin voll im Stress, ich muss echt arbeiten und ich bin dir mehr als dankbar, dass du mir das Mittagessen vorbei bringst!“, normalerweise wollten sie sich in der Mittagszeit in einem Restaurant getroffen haben. Das können sie auch noch aufs Wochenende verschieben. Zeit ist ja jedenfalls genug vorhanden.
 

„Nach schwerer Arbeit sah mir das nicht aus!“, sie deutete darauf hin, dass sie ihren Ehemann beim Schlafen erwischt hatte. So wie er heute Morgen aufgestanden war, war das aber auch nicht verwunderlich das er mitten bei der Arbeit einschlief, wenn mal keine Aufpasser da waren. Shikamaru war in seiner Mittagspause zu Temari gegangen. Shizune war auch seit 2 Tagen nicht mehr im Dienst. Was letztere vielleicht besser wäre, dass sie mehr ein Auge auf ihn haben. Aber dieser ganze Papierkram war nicht zu unterschätzen. Anstatt, dass er immer weniger wird, türmen sich die Papiere wie von selbst.
 

Manchmal kann man die gerechte Frage stellen, ob Tsunade nicht viel lieber gesoffen hatte und Kakashi seine Romane gelesen hatte, anstatt gearbeitet zu haben! So viel wie hier lag und es jeden Tag mehr und mehr werden, kann doch eine kleine Auszeit nicht schaden! Wer soll denn herkommen und sehen, dass Naruto seine Liebste auf seinem Schoß nahm um ein bisschen zu schmusen? Komm, etwas Erholung! Außerdem sollte man Pausen gut nutzen! Und nicht für sinnlose Sachen verschwenden.
 

„Ist es denn erlaubt, während der Arbeit an was anderes zu denken?“ Hinata hatte ihre Brotdose auf dem Schreibtisch abgestellt. Kurzerhand wurde sie auf dessen Schoß gezogen. Wobei, eine kleine Unterhaltung am Arbeitsplatz wäre doch sicher nicht verkehrt! Außerdem steigt dies die Arbeitsmoral gleich um 1000Prozent! Zeit war ja doch übrig, oder nicht?
 

„Du solltest besser arbeiten, heute Abend haben wir auch noch genügend Zeit. Natürlich nur, wenn die Kinder schlafen!“ Bei der Vorstellung bekam Naruto ein breites Grinsen.

„Wer könnte da schon nein sein? Hihi, ich nicht!“ Er küsste seine Ehefrau um sie am liebsten hier zu behalten. Hinata erwiderte seinen leidenschaftlichen Kuss nur zu gerne.
 

„Ich liebe dich, aber du solltest jetzt wirklich an die Arbeit gehen! Nicht das uns noch jemand in dieser äußerst zweideutigen Lage sieht. Oder magst du deinen Job verlieren wegen „Zweideutigkeit am Arbeitsplatz?“, damit wäre die Lage wohl geklärt.

„Übrigens Sasuke war eben hier... Sasuke und Sakura wollen heute ins Kino gehen, Zeit am Abend verbringen, wollen wir mit ihnen mitgehen? Er hat uns gefragt. Die Kinder können gerne zu Shikamaru. Er hat damit kein Problem!“
 

Hinata überlegte kurz nach. „Klar, ein schöner Abend in schöner Gesellschaft kann ja nicht schaden!“ Da wurde der Hokage hellhörig.

„Und die schöne Gesellschaft sieht dann wie aus?“

„Ich hoffe, schöne Gesellschaft, dass du damit meine Wenigkeit meinst!“

„Klar, wen denn sonst!“ Sie küssten sich sanft auf dem Mund, ehe sie von Shikamaru gestört wurden. „Spielverderber, gerade wo es so schön wurde!“
 

Shikamaru hatte kein Plan worum es hier eigentlich geht. Die Szene sah aber zweideutig aus. Also räusperte sich der Nara. Aals guten Freund, wird er sicher sein Wissen mit ins Grab nehmen.
 

„Ehem! Ich hoffe, ich störe nicht! Die Pause ist zu Ende!“ Ja, er war wirklich eine Spaßbremse!

Zumindest blieb Naruto der Abend für schöne Stunden.

„Ach ja, bevor ich es vergesse, würdest du bitte für heute auf unsere beiden Kinder aufpassen?“

„Himawari und Boruto?“, da wird sich Shikadai bestimmt freuen.

„Wir wollen ins Kino gehen, die Einladung von Sasuke wollen wir nicht ablehnen! Wir wissen sonst niemanden, den wir fragen können!“ Auf gute Freunde war immer verlass! Also Shikamaru, lass Naruto nicht hängen!
 

Da Hinata und Naruto Shikamaru gerade mit Blicken durchlöcherte, hatte er keine andere Wahl. „Ja, von mir aus. Wenn es nur für eine Nacht ist!“ Shikamaru spielte an seinem Kinnbart. Wie auch immer. Hinata hatte ja auch schon mal ein Auge auf seinen Sohn gehabt. Man müsste nur schauen, wo sie unterzubringen waren. Viele Schlafmöglichkeiten gab es jetzt nicht im Haus der Naras, aber irgendwas wird sich schon finden.
 

„Also gut, dafür bekomme ich in zwei Wochen Urlaub!“

„Klar, kein Problem. Solange du mich nicht alleine lässt!“ Alleine ein Blick auf die Stapel Papiere ließ ihn Alpträume bekommen.
 

„Dafür muss ich euch nun alleine lassen. Schlaf mir bei der Arbeit nicht ein. Träume schon gar nicht vor dir her!“ „Ach, nicht doch! Und wenn, dann träume ich nur von dir!“, kicherte Naruto. Die Bräute in Bikinis mal beiseite geschoben. Naruto hat echt Glück mit Hinata! Die tut wirklich alles für ihn. Bloß mit dem Mittagessen wird es nun knapp werden! Und dem schönen Abend wird auch nichts mehr im Wege stehen.

Ein Abend in schöner Gesellschaft

**Freitag, 12. August**

**Am Nachmittag**
 

Zu Hause bei den Uzumakis versammelte Hinata ihre beiden Kinder beim Mittagessen am Küchentisch. Heute gab es Bratkartoffeln mit Fischstäbchen. Hinata musste den Kindern nur klarmachen, dass sie für heute bei Shikamaru und Temari übernachten werden. Dies hatte auch seine guten Seiten! Nicht nur, dass sie ein Mal einen Abend mit Naruto verbringen könnte, zudem waren sie auch mit Freunden verabredet. Ganz unter dem Motto: Auch mal abschalten. Selbst wenn es nur für den Moment war. Das Lächeln ihrer Tochter, ließ Hinata selbst ein Lächeln im Gesicht zaubern.
 

„Lecker!“, freute sich Himawari über ihr Leibgericht. „Übrigens, möchte ich euch noch was sagen. Ihr kennt doch Onkel Shikamaru und Temari, oder?“, fragte die Uzumaki. Sie hoffte nur, dass Boruto keinen Aufstand machen würde, um daheim zu bleiben. Zumindest ahnte er nicht, dass Sarada auch bei ihnen übernachten würde.
 

„Cool, dann kann ich mit Shikadai spielen! Alles klar!“

„Ich habe niemanden zum spielen!“, meinte Himawari beleidigt.

„Ach, dass stimmt nicht! Wir können uns gruselige Geistergeschichten erzählen. Am besten gehen wir jetzt gleich nach dem Essen hin!“, erklärte der Blondschopf.

„Habt ihr was spezielles vor?“, fragte der Blondschopf, der nun brav und artig das Essen aß.
 

„Wir wollten mit Sasuke und Sakura ins Kino gehen! Dein Vater braucht Abwechslung. Sonst schläft er noch bei der Arbeit ein“ Wochenenden waren dazu gegeben, einfach mal zu entspannen und nicht nur an die Arbeit zu denken.
 

Noch ahnte Boruto nichts, dass seine Mum etwas verheimlichte. Aber keine Sorge. Dies sollte sich aber schon ändern. Und was seinem lächerlichen Vater betrifft, der wird sowie so keine Zeit für ihren schönen Abend haben. Wahrscheinlich kamen wieder „Überstunden“ dazwischen. Wie dem auch sei. Es half alles nichts. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war noch nie gut. Keine Ahnung was Hinata an ihrem Ehemann toll findet. Der, der sich nur auf der Arbeit verkriecht, sich nie für die Kinder Zeit nimmt und stets müde nach Hause kommt, um nicht ein Mal mit am Esstisch zu sitzen.
 

„Na gut, wenn ihr gegessen habt, können wir gerne zu Tante Temari gehen!“ Es war erst 16:00 Uhr. Wenn sie eher gehen würde, dann hatte Hinata noch etwas Zeit um mit Temari zu reden. Sakura und Sasuke wollten gemeinsam mit Sarada erst um 17:00 Uhr zur Verabredung erscheinen. Naruto musste sowie so bis kurz vor 7 arbeiten. Also war auch etwas Zeit um gemeinsam mit Freunden zusammen zu sitzen, miteinander zu reden. Die Kinder würden gemeinsam spielen. So hatte doch jeder etwas davon.
 

„JA! Ich freue mich schon!“ Himawari mochte Temari sehr. Sie konnte die Jungs immer so schön zusammen falten, dass sie nicht mehr ein falsches Wort zu sagen trauten. Die Zeit verging wie im Flug. Als es dann kurz vor 17 Uhr war, war Hinata startklar. Für ihre Kids hatte sie noch eben eine kleine Sporttasche gepackt. Pyjama, Zahnbürste, frische Klamotten. Das übliche.
 

„Nicht trödeln, wir können gehen, oder?“, fragte Hinata, da Boruto wieder nur am Computer saß.

„Ja, ja! Alles kein Problem!“ Mit seiner Schwester an der Hand, gingen sie zu dritt aus dem Haus.
 

Wieder fehlte jemand an der Seite von Mama. Irgendwie war es für Boruto kein Familienbild, wie es andere Familien in der gut besuchten Einkaufsstraße zeigten. Vater, Kind und Mutter die Hand in Hand die Straße entlang gingen. Lächelnde Gesichter, fröhliche Kinder. Aber sein Vater hatte ja nur diese blöde Arbeit im Kopf. Manchmal wäre etwas mehr Freizeit gar nicht verkehrt, oder etwa doch? Wie auch immer. Boruto ließ es ab jetzt bleiben, sich ständig zu fragen, was Papa wichtiger war: Seine Familie, oder den beschissenen Titel eines Hokagen?
 

Außerdem waren sie seine Familie! Und nicht diese anderen Bürger von ganz Konoha. Lieber möchte er so cool sein wie Sasuke. Er freute sich schon riesig darauf, ihn wiederzusehen. Vielleicht trainierte Sasuke ihn auch mal wieder? Cool, wäre es! „So, benehmt euch bitte anständig!“
 

Hinata wollte sich hinterher nicht anhören, was für ein Chaos die beiden veranstaltet haben und oder, ob sie etwas kaputt gemacht haben. Angekommen am Nara Anwesen, ein großes Einfamilienhaus nahe der Einkaufsstraße in einer sehr noblen Gegend. Wer in dieser Gegend wohnte hatte allen den Anschein nach Geld. Denn die Häuser in der Straße waren große Grundstücke mit ziemlich großen Häuser.
 

Als Himawari ungeduldig, mehrmals an der Haustüre schellte.

„JAA! Ich komme JA schon!“, sie riss die Türe auf und sah dann Hinata, Boruto und Himawari.

Eigentlich hasste Temari dieses Dauerschellen, als sie jedoch Himawaris lächeln sah, war alles längst vergeben. „Du bist so niedlich!“

„Hallo, Hinata, komm doch rein!“

„Dankeschön!“, da Shikamaru und Naruto beide noch auf der Arbeit waren, war es quasi eine Frauenrunde. Erst als Boruto im Flur stand, bemerkte er nicht mal das Sarada mit Sakura und Sasuke ebenfalls schon im Hausflur war.
 

Der Blondschopf ging in die Hocke um sich seine Schuhe auszuziehen.

„Ach, was will die denn hier? Mit Shikadai für die Schule lernen?“

„Pah, dass fehlte mir noch. Mit so einem kranken Typen zusammen sein zu müssen. Komm, Himawari. Der vergeudet nur unsere Zeit!“ Die beiden Mädchen gingen direkt in den schönen blühenden Garten. Er war mit Bäumen abgeschirmt. Nachbarn konnten nicht hinein sehen.
 

„SASUKE! Bist du auch mal wieder hier? Cool, wann kannst du mich wieder trainieren?“ Kaum sah Boruto sein Idol, musste er direkt diesen anhimmeln.

„Hey, na... ich denke morgen hätte ich ein bisschen Zeit für dich!“

„WAAAS? ECHT?“, das ist ja ober cool! Er freute sich schon mächtig darauf, dass Sasuke ihn trainieren möchte. Sasuke war ja auch kein Langweiler wie sein Vater!
 

„Klar, machen wir das morgen Mittag! Komm einfach zum Trainingsgelände 7. Da werde ich sein und selbst ein bisschen trainieren!“
 

WAHNSINN! Bei dem Typen fiel Boruto nichts mehr. Er war einfach mega cool! Auch seine geheimnisvolle Art war faszinierend. Wieso auch immer! Papa dagegen war total öde, langweilig und ein nichtsnutz! Papa, der sowie so nur am Schreibtisch klebte. Es kann nur besser sein mit Sasuke. Sarada hatte ja so ein Glück!
 

„Ich möchte auch so cool werden wie du!“, schon lange war Boruto begeisterter und offensichtlicher Sasuke Uchiha Fan. Egal was andere von ihm hielten, an ihm kam keiner ran! „Bloß, muss ich mir überlegen, was ich jetzt mache! Komm, Shikadai. Wir haben noch was zu erledigen!“
 

„Wohin willst du denn jetzt schon wieder gehen, Boruto?“, irgendwie war es schon nervend mit Boruto unterwegs zu sein. Aber irgendwie war immer irgendwo auch immer etwas los! Das kann nicht bestritten werden, denn das war Tatsache!
 

„YO! Was treibt ihr denn hier?“ Boruto deutete auf Sarada und Himawari die im Garten eine Decke auf dem Boden ausgebreitet hatten. Da die Sonne schien, blauer Himmel war und fast 30 Grad waren, war die Uchiha der Meinung besser nichts zu machen und schon gar nicht, wollte sie 24 Stunden lang mit dem Chaoten abhängen.
 

„Picknicken! Jungs haben keinen Zutritt hier, nicht wahr Himawari?“

„Ehm?“, sie lächelte bloß daraufhin. Immerhin war Boruto ihr Brüderchen.

„Mädchen sind nervig, wollen wir in die Stadt gehen? Es ist doch erst 17:00 Uhr“

„Schön das wir nervend sind! Du störst mit deiner Erscheinung, Matschbirne!“
 

„Also gut, dann nerve ich euch eben!“ Boruto setzte sich nun erst recht auf die Decke, auf der auch eine kleine silberne Dose stand in denen Kekse waren.
 

Shikadai kratzte sich dagegen genervt an dem Kopf. Doch er gab nach und setzte sich zu ihnen. Auch wenn es wieder viel zu sehr nervte, dass sie sich wieder wie Kleinkinder benahmen, konnte er nichts dagegen tun.
 

**Temari**
 

„Tja, da wären wir also wieder zusammen...“ Nur doof irgendwie, dass die Männer wieder fehlten. Besser gesagt, dass Naruto und Shikamaru am arbeiten waren. Da waren Temari und Hinata doch neidisch auf Sasuke, der eigentlich viel mehr Zeit für Sakura haben könnte. Wenn er denn nicht immer auf Reisen ging. Aber das ist ja sein Job um Konoha zu unterstützen und damit auch das Vertrauen der Dorfbewohner zurückkommt.
 

„Das ist doch schön, wie die Zeit vergeht. Manchmal ist es schon beängstigend, wie schnell die Kinder erwachsen werden!“ 8 Jahre waren schon eine lange Zeit. Eine verdammt lange Zeit.

Aus der Ferne betrachtet, mussten sie wohl selbst an ihre Kindheit zurückdenken. Es war schön, dass es Frieden gab und keinen Krieg.
 

Beruhigend zu wissen, dass sie keine Angst haben zu müssen, dass ihre Kinder nicht heimkommen. Oder das etwas anderes schreckliches passieren würde. Die Hauptsache war, dass an dem Weltfrieden festgehalten werden würde und jeder überall hin gehen konnte, wie es ihm gerade in dem Kram passte. Nun gut. Nach kurz oder lang werden sie schon erwachsen sein. Bis dahin ist es aber noch Zeit und deshalb ist es besonders für Eltern ein schönes Gefühl mit anzusehen, wie aus ihren Kindern langsam erwachsene werden.
 

Als Mutter gebe es nichts schlimmeres auf der Welt, als den Verlust eines liebenden Familienmitgliedes zu verarbeiten. Hinata, Sasuke wussten wie es sich anfühlte, nahestehende Menschen zu verlieren. Dies sollte sich in ihrer Gegenwart niemals wiederholen.

„Wollen wir uns noch zusammensetzen und etwas reden? Bis wir ins Kino gehen, sind noch 2 Stunden übrig!“, meinte Temari die natürlich erfreut über den Besuch war. Meistens war sie tagsüber alleine. Shikamaru war arbeiten, Shikadai in der Schule. Nachmittags war er dann draußen am herum toben... also allem im Ganzen war sie überwiegend alleine.
 

Kaum war an Shikamaru gedacht, klingelte es an der Haustüre.

„Nanu? Ist doch noch gar nicht so spät...“, voller Vorfreude öffnete die Blondine die Wohnungstür. Sie weitete ihre Augen.

Shikamaru und Naruto kamen mit Blumensträußen daher.

„Na, meine Süße? Hier für dich! Ich hoffe sie gefallen dir!“ Shikamaru und Naruto dachten sich, ein kleines Geschenk für die Ehefrauen mitzubringen. Das kann ja nicht verkehrt sein.

„WOW! Seid ihr krank? Habt ihr was angestellt?“, fragte Temari berechtigterweise.

„Ehm, nö! Das nicht. Wieso dürfen wir unsere Frauen keine Geschenke machen?“, fragte Naruto.
 

Gegen eine kleines Geschenk als Überraschung, war doch nichts zu sagen, oder? Ist es nicht der Beweis, dass Naruto und Shikamaru doch ab und zu mal ein wenig Ideen haben?

„Das ist ja eine schöne Überraschung!“, meinte Naruto als er im geräumigen Wohnzimmer war. Sakura, Sasuke, Hinata und Temari saßen alle auf dem Sofa.

Natürlich war die Uchiha alles andere als glücklich die Männer mit Blumen zu sehen. Ihr Mann könnte sie auch mal überraschen.
 

„Bleibt doch auch noch ein bisschen!“, meinte Temari. Zudem war der Couchtisch mit Tassen Kaffee gedeckt.

„PAPA!“ Himawari rannte fröhlich und gut gelaunt ins Wohnzimmer. Dabei musste sie durch eine Schiebetüre gehen. „Hey, Himawari! Na, alles gut?“

„Na, warst du heute schön brav?“, fragte Naruto seine Tochter.
 

„JA! War ich! Ich möchte bei dir bleiben!“ Himawari setzte sich direkt zwischen Mama und Papa auf die Couch. Ihr Vater hatte wirklich nie Zeit, also war es doch schön zusammen zu sein. Und das auch noch alle zusammen waren, war noch schöner als erwartet.

„Wollen wir den Kinoabend auf Morgen verschieben?“, fragte Naruto.

Hinata sah ihn fragend an. Der Kinobesuch war doch schon lange geplant.

„Weißt du, ich finde es so schön einen Abend eher daheim zu sein“, das war selten genug.
 

Alle sind zusammen. Shikamaru, Temari, Sakura und Sasuke... da können wir auch einen tollen Abend unter Freunden verbringen und morgen können wir dann immer noch ins Kino gehen. Habt ihr was dagegen, Sakura, Sasuke?“
 

Sakura und Sasuke sahen sich fragend an. Den letzten gemeinsamen Abend, der war schon etwas lange her. Warum nicht dachten sie sich wohl. Also konnten sie genau so gut den Abend in vertrauter Gesellschaft verbringen. Die Kinder können dann auch morgen bei den Naras übernachten, so war dann alles geklärt. Wieso sollte sich der Hokage nicht einen Abend in einer stressigen Woche Zeit nehmen? Zeit für die Ehefrau, Zeit für die Kinder und Zeit für Freunde nehmen. Das kann ja nicht zu viel sein.
 

„Also, was soll ich euch zum Abendessen kochen?“, fragte Temari. Da die Gegebenheiten nun geklärt waren, war auch Zeit dafür, dass gekocht wird. Den Männern müsste man ordentlich was auf dem Tisch servieren und dagegen war doch nichts einzuwenden, oder?

„Sollen ich dir helfen?“, lächelte Hinata zufrieden. Sie kochte eben so gerne, dass sie nicht anders konnte, als den ganzen Tag herum zu sitzen. Sakura wollte mit ihren Kochkünsten im nichts nahestehen. Also kochten die jungen Frauen zusammen ein schönes Abendessen. Um jeden satt zu bekommen, muss auch viel her gezaubert werden.
 

Naruto, Shikamaru und Sasuke haben es sich wirklich gemütlich gemacht. Ein Abend in schöner Gesellschaft um mal alles vom Alltag auszublenden, was gab es denn schöneres? Nicht immer nur die verdammten Aktenberge abarbeiten, sondern auch mal Zeit mit Freunden und der Familie verbringen. Dieses Wochenende, war dies im Vordergrund!

Sasukes Veränderung

**Freitag, 12. August**
 

Der Abend war richtig schön. Das ganze Ambiente passte perfekt, weshalb Naruto, Hinata, Sasuke und Sakura bis zur späten Stunde blieben. Es war ein schönes Bild. Naruto kümmerte sich liebevoll um Himawari, die jede Sekunde bei ihm sein wollte, da er sonst nie zu Hause war. Hinata war froh dieses Gesamtbild der Freude und der guten Atmosphäre sehen zu können. Sakura war überglücklich, dass Sasuke für diesen Abend hier geblieben war und auch länger zu Hause war. Der Uchiha hatte es eigentlich nicht so mit diesen Gemeinschaftsabenden.
 

Aber für seinen besten Freund, kann man auch mal eine Ausnahme machen. Ja und Temari war zufrieden, dass ihre Kochkunst voll eingeschlagen war. Den Abend mit Freunden und inklusive ihrem Mann zu verbringen. Dazu kam auch, dass die Kinder fröhlich und gut gelaunt waren, dass war doch immer noch das Beste an diesem Abend, weil es kein Streit gab. Vielleicht lag es auch daran, dass Boruto so glücklich war, dass Sasuke ihn trainieren wollte. Darüber war er froh.
 

Nur einer schien nicht richtig fröhlich zu sein, dies war dem Uzumaki bewusst. Während die Erwachsenen auf der Couch saßen, mit Ausnahme Himawari, die lieber bei ihren Eltern sein wollte, war Boruto ziemlich angefressen. Erst hatte Naruto nie Zeit! Wo er dann zu Hause war, ignorierte er seinen Sohn einfach. Das Verhältnis war wirklich nicht mehr schön. Alles was Hinata versuchte war es, dass ihr Sohn doch verstehen sollte, dass Naruto viel zu tun hatte. Eines Tages wird dies auch Boruto verstehen. Wenn das ein Weilchen länger dauerte, alles kein Problem. Er war ja noch jung. Ein Kind. Kinder verstehen noch nicht alles. Kleine Kinder interpretieren Sachen falsch, die nicht so gemeint waren, wie sie vielleicht Tag täglich auf ihn zukommen.
 

Immerhin verdiente Naruto auch das Geld mit seiner Arbeit als Hokage. Sicher wünschte sich Hinata mehr und mehr, dass ihr Ehemann auch mal länger zu Hause war. Aber sie kann nicht zaubern. Naruto hat für alle Dorfbewohner eine große Verantwortung! Er muss das Dorf jederzeit beschützen können, ohne dass es Gefahr läuft, dass Naruto jemanden der ihm nahesteht, zu verlieren! Natürlich stehen an erster Stelle Hinata und die Kinder. Dann die Freunde, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben und nach wie vor an seiner Seite stehen. Aber auch alle anderen Dorfbewohner gehören zu seiner Familie.
 

Er hat sich der Pflichtaufgabe bewusst untergeordnet. Ein Gespräch mit seinem Sohn führt meistens zu noch größeren Streitigkeiten. Hoffentlich versteht er es irgendwann, dass es einfach keine Absicht von seinem Vater war, kaum daheim zu sein. Immerhin ist die Arbeit als Hokage keine leichte Arbeit. Alle Schritte und Handlungen, mit Entscheidungen die er treffen sollte, müssen gut überlegt sein. Es geht hier nicht um eine Vernachlässigung, oder dass Naruto dessen Sohn gerne ignoriert, um ihn zu ärgern.
 

Alles hat damit zu tun, dass er als Hokage eine große Verantwortung zu tragen hatte. Hinata hat auch schon alles in ihrer Macht stehende getan, damit Boruto keinen Groll mehr gegen seinen Vater hegte. Leider kam es in letzter Zeit häufiger zu Auseinandersetzungen. Wenn er abends mal da war, musste er schnell wieder zurück ins Residenzgebäude. Andernfalls waren es Situationen, wo andere seine Entscheidung benötigten um fortfahren zu können, in Verhandlungen, dass er wieder zur Arbeit musste. Wenn er daheim war, schlief Boruto schon.
 

Naruto war sich sicher, dass Boruto dies eines Tages verstehen kann, dass der Vater nicht mit Absicht ein schlechtes Bild auf seinen Sohn warf. Doch das wird wohl nicht leicht werden, sich damit auseinanderzusetzen. Ohne das es ein Streit gab!

„Was ist mit dir, Naruto?“, fragte Hinata die dessen Abwesenheit schon längst feststellte.
 

„Ach, ich war bloß in Gedanken“

Bis kurz vor Mitternacht blieben die Freunde von Naruto bei Shikamaru und Temari. Es war ein schöner Abend geworden, mit allem drum und dran. Sie lachten, sahen zusammen Fernsehen, tranken und aßen zusammen bis sie platzten. Sicher, kann Naruto behaupten, lange nicht mehr so viel Spaß gehabt zu haben. Vor allem weil auch Sasuke mal wieder im Dorf war. Sie haben ewig nicht mehr zusammen Spaß gehabt. Wenn er es sich als Hokage und Familienmensch aussuchen könnte, wäre so ein Abend gerne zu wiederholen.
 

Allmählich versteht Naruto, dass Boruto vielleicht öfters mit ihm Zeit verbringen wollte. Vermutlich ist es einfach in den Jahren so gekommen, weil Naruto zu vertieft in die Aufgaben als Hokage war, es nicht richtig aufgenommen zu haben, dass sein Sohn oft enttäuscht wurde. Eben weil Naruto kaum zu Hause war. Vielleicht sollte Naruto genau das mit seiner geliebten Frau besprechen? Oder könnte Sasuke ein offenes Ohr bei ihm finden? Auf jeden Fall muss sich was ändern, was die Beziehung zu seinem Sohn betrifft. Das war ihm klar.
 

**Sasuke**
 

Im Ganzen war dieser Abend eine schöne Erfahrung. Sasuke hatte nie im Traum daran gedacht, dass es noch solche Momente in seinem dunklen Leben geben sollte. Sein ein und alles waren Sakura und Sarada, die ihm einen neuen Sinn im Leben gaben. Denn bisher hatte er doch immer etwas mit Rache am Hut gehabt. Damit war nun Schluss! Natürlich waren da noch Naruto und Kakashi. Aber er hatte es mit der Zeit geschafft sich zu ändern. Zwar war Sasuke immer noch nicht der romantische von nebenan, aber sein geheimnisvoller Charme, lässt andere Frauen schwach werden. Ob Sasuke mal ein Wort mit Boruto reden sollte?
 

Sein guter Freund Naruto hatte mit ihm über die Probleme gesprochen. Bei ihm war es ja nicht anders. Eigentlich. Inzwischen hatte Sasuke viel von der Welt gesehen. Doch die Tatsache war, dass er nie lange zu Hause war. Immerhin war es schön, seine Familie bei sich zu haben. Schön war es, zu sehen wie Sarada und Boruto sich gut verstehen. Shikadai war auch in ihrem Freundeskreis. Da musste man sich keine Gedanken machen, dass etwas schlimmes geschehen könnte. Auch wenn der Uchiha nicht so aussah, er war jemand mit Gefühlen. Besonders wenn es um seine Tochter ging, für die er nun versuchte mehr Zeit zu haben.
 

„So, wollen wir langsam gehen? Es ist gleich schon 0:00 Uhr!“

Hinata wollte nicht, dass der Schlafrhythmus aus den Fugen gerät!

„Ja, ich werde Himawari auf den Arm nehmen!“ Sie war schon tief und fest am schlafen. Das war wohl zu viel für die Kleine. Aber so wie sie herum getobt war, hat sie das zusätzlich müde gemacht. Boruto, Shikadai und Sarada waren noch putzmunter. Bei Boruto war nichts anderes zu erwarten.
 

„Hau rein, Shikadai!“, „Yo, alles klar!“ An der Wohnungstüre verabschiedeten sich die Freunde voneinander. Naruto hatte Himawari auf den Arm genommen, so dass ihr Kopf auf seine Schulter angelehnt war. Hinata kümmerte sich um Boruto. Sakura, Sarada und Sasuke liefen entspannt nebeneinander her. Wohl bemerkt waren Sarada und Boruto wie immer ganz vorn.

„Und du wirst mich wirklich trainieren, Sasuke?“

„Ja, ich habe es dir versprochen!“ „COOL!“ Darauf freute sich Boruto wie ein Kleinkind, wobei er immer sagte: Er sei keines mehr.
 

Sarada schüttelte ihren Kopf. Manchmal verhielt sich Boruto tatsächlich wie ein kleines Kind. Aber ihr Vater war wirklich cool, geheimnisvoll, ruhig und von nichts aus der Bahn zu werfen!

Mit verschränkten Armen hinter dem Rücken sah sie die beiden dabei zu, wie sie ein wenig miteinander redeten. Schon seltsam. Obwohl Boruto ihren Vater doch kaum kannte, war er hin und weg von ihm begeistert! Und es gehörte auch viel dazu, bis wer ihn beeindrucken konnte.
 

„Wir verabschieden uns hier, bis morgen Abend! Sagen wir 18:00 Uhr beim Ichirakus Ramenstand?“, fragte Sakura. „Ramen als Vorspeise? Wieso denn nicht!“

Klar, dass Naruto mit einer heiß geliebten Nudelsuppe gelockt werden konnte. Anderes war schon gar nicht zu erwarten.

„Nein, Naruto! Wir werden eine Überraschung für euch haben. Aber nur wenn ihr lieb seid. Nun gehen wir langsam mal nach Hause, sonst denken die Kinder bald, die dürfen jeden Abend bis 12 Uhr wach bleiben!“
 

„Bis morgen, Boruto!“ „Ja, gute Nacht, Sarada!“ Die Freunde verabschiedeten sich, gingen an einer Kreuzung in verschiedene Richtungen. Für Sakura und Sasuke war es wirklich ein schöner Abend. Den könnten sie ruhig öfters haben. Vielleicht war Sasuke nun etwas mehr der Ansicht, endlich sesshaft in Konoha zu werden. Die Dorfbewohner haben längst nichts mehr gegen ihn, bis auf ein paar Ausnahmen. Die gibt es aber immer wieder.
 

„Und wie hat dir der Abend gefallen, Sasuke?“

„Ganz gut, war mal was anderes...“ Dies musste der Uchiha feststellen. Vielleicht sind die Minuten, Stunden und Tage, Monate und Jahre mit der Familie doch das wertvollste, als alleine irgendwo umher zu wanden. Nur dauerte diese Erkenntnis eben lange genug! Außerdem musste er sich viel mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Was andere eigentlich machen war ihm egal. Die Hauptsache war, dass es seiner Familie und seinen engsten Vertrauten gutgeht.
 

Dazu zählen in erster Linie Sakura, Sarada, Naruto, Kakashi. Vielleicht auch noch Shikamaru. Die anderen waren aber eigentlich soweit, ein wenig nervend und zu laut. Zu einem, weil sie einfach nicht mit ihm umgehen können. Der Blondschopf ist dagegen wie sein Bruder und Boruto wird eines Tages vielleicht sein Schützling, den er trainieren wird.
 

Sarada sah seinem Papa aus der Ferne zu, wie er Mama in den Armen hielt. Manchmal wünschte sie sich, dass ihre Mama vielleicht einen anderen Mann an ihrer Seite hätte, damit sie nie so traurig sein würde. Auch wenn sie vorgab glücklich zu sein, hatte Sarada sie schon nachts leise weinen hören. Das war immer sehr schlimm für die kleine Uchiha. Immerhin hatte sie ihren Vater das erste mal, als sie ihn sah auch nicht erkannt. Vielleicht hätte sie lieber einen Vater wie Boruto, der zwar tagsüber nicht da war, aber wenigstens immer zu Hause war. Doch ihr Vater war viel zu selten daheim.
 

Veränderungen gehören zum Leben dazu, um glücklich zu werden. Ob Sasuke jemals ganz frei von der Vergangenheit sein würde? Trotz allem ist er auf dem guten Weg sich zu ändern. Er mag lange Zeit gebraucht haben um über alles mögliche nachzudenken. Denn das was ihm am meisten an Bedeutung ist, dass möchte er auch für immer beschützen. Sarada sollte nichts falsches von ihm denken, nur weil er oft abwesend war. Dafür gab es auch bald einen Vater-Tochter-Tag. Vielleicht hatte Naruto dann auch Lust mitzukommen?
 

Beziehungen waren dazu da gepflegt zu werden! Das ist das wichtigste auf der Welt. Sakura weiß ja, dass Sasuke dies nicht mit purer Absicht tat! Nur um sie zu verletzen? Nein, dass war nicht sein Stil. Er ist niemand der grundlos alles schlecht redet. Es war ein langer Prozess, bis er der Mann wurde, der er heute war. Angekommen daheim bei den Uchihas, schalteten sie überall das Licht ein. Sasuke lächelte.
 

„Ich gehe sie ins Bett bringen, wenn du willst können wir noch was TV gucken!“ Sasuke nahm seine Tochter auf den Arm. Sie schlief schon fast im stehen.

„Ja, gut! Noch etwas Wein dazu?“, „Klar, wieso nicht!“

Ist es nicht schön, zu Hause zu sein? Die Zeit mit der Familie zu verbringen? Selbst wenn es nur für eine kurze Zeit war? Ja, dann war alles klar. Sasuke wusste nun wo sein zu Hause war. Nicht, wenn es Konoha war, dann eben bei Sakura und Sarada daheim in den eigenen vier Wänden.
 

„Papa?“ Als Sasuke seine Tochter ins Bettchen legte, sie zudeckte, lächelte das kleine Mädchen. „Ich bin froh das du da bist und ich hab dich lieb!“ Diese Worte genügten um den sonst so kühlen Sasuke fast zum brechen zu kommen. „Papa hat dich auch lieb! Schlaf gut!“ Vorsichtig streichte er ihre Strähne zur Seite. Dann ging er aus ihrem Zimmer um zu Sakura zu gehen, die im Wohnzimmer schon ein bisschen Romantik eingeschaltet hatte: Nicht zu helles Licht, herunter gezogene Rollos, Glühwein und etwas Fernsehen.
 

Sakura setzte sich in ihrem Abendkleid auf die Couch. Sasuke gesellte sich nur zu gerne zu ihr, um ihr das Gefühl zu geben nicht alleine zu sein.

„Ich werde wohl erst einmal wirklich für eine längere Zeit zu Hause bleiben. Ist es für dich schlimm, wenn ich Fehler mache?“ Fehler gehören zur Veränderungen eines Menschen dazu. Außerdem kann man nicht erwarten, dass Sasuke jetzt plötzlich ein Gefühlsmensch wird. Er kann sich nicht gut ausdrücken wenn es um Gefühle geht. Allem waren seine Gefühle für Sakura schon immer klar, dass der Uchiha sie liebte.
 

„Nein, es sieht dir nicht ähnlich so sentimental zu sein. Bleib wie du bist. Aber es wäre mir wirklich viel wert wenn du für uns häufiger da bist! Du bist hier immer willkommen!“

Dem Uchiha liefen die Tränen und das waren keine Tränen aus Wut oder Hass. Sondern aus Glückseligkeit. „Ich liebe dich, Sakura!“ Sanft umarmten sie sich. Es war so schön zu Hause zu sein. Endlich den Gefühlen freien Lauf zu lassen.
 

„Ich möchte endlich glücklich werden! Bitte lass mir die Zeit, die ich brauche!“

„Ach, du! Natürlich gebe ich dir die Zeit die du brauchst!“

Sanft küsste Sakura ihren Ehemann auf dem Mund. Sasuke musste keine Angst haben, dass er Schwäche zeigen würde, wenn er weinte. Weinen gehört dazu um daraus stärker hervorzukommen. Endlich fühlte Sakura keine leere mehr in ihrem inneren. Sie wollte diese Aussprache und er versprach ihr, öfters heimzukommen.

Fehler sind menschlich

Huhu ihr lieben, hier ist Kapitel 9^^

Fehler sind menschlich und die Geister die ich rief

viel Spaß und ein schönes Wochenende^.^
 

**Samstag, 13. August**

**Sasuke**
 

Gehören Fehler zum Menschen dazu, um aus diesen zu lernen? Sind wir ohne Fehler nicht komplett? Machen uns Fehler nicht zu erwachsenen? Sasuke lernte dies gerade. Der Uchiha lernt erst jetzt zu seinen Fehlern zu stehen und am liebsten vieles rückgängig zu machen. Viel zu viel Zeit war ins Land gezogen. Sasuke wusste zwar, das er Sakura für eine lange Zeit alleine gelassen hatte, aber er wollte sich selbst und die Welt draußen besser kennen lernen und versuchen zu verstehen, wie Menschen an anderen Orten vom Verhalten sind. Dazu musste er lange über vieles nachdenken. Hinterher war ihm bewusst geworden, dass er viele schöne Momente versaut hatte. Viele Geburtstage seiner kleinen Tochter nicht erlebt zu haben, viel Trauer von Sakura ignoriert zu haben. Aber eines war sicher: Sie gab ihm eine Chance! Das war beruhigend. Er würde seine Fehler wiedergutmachen.
 

Langsam konnte sich Sasuke ein neues Leben ohne Rache, ohne Gewalt und ohne Erinnerungen an der schrecklichen Vergangenheit vorstellen. Nur wie soll er sich anpassen? Mit allen muss Sasuke wirklich nichts zu tun haben. Solange er die Leute um sich herum habe, die ihn akzeptieren können und zu ihm stehen, dann kann er sich vorstellen hier glücklich zu werden. Nur langsam setzte sich Sasuke an diesem frühen Morgen auf, sie war noch im Bett. Sasuke dagegen war schon aufgestanden. Ein leichter Windzug kam in die Wohnung. Die Balkontüre war weit offen.
 

Auf dem Balkon sah Sasuke zum blauen Himmel. Plötzlich spürte er Hände um seinen Bauch, Sakura umarmte ihn. Sie legte ihr Gesicht auf seinen Rücken um dann einfach ein bisschen so stehen zu bleiben. Sasuke biss sich auf seine Lippe, umklammerte mit seinen Händen das Balkongitter. Er war meistens schneller wieder weg gegangen, als ihr lieb war. Falls er endlich sich dazu ringen konnte, hier zu bleiben, war er herzlich willkommen! Sakura hatte es ihm versprochen, sie verzeiht ihm und Sarada wäre auch glücklicher als sie nicht glücklich sein könnte.
 

„Kommst du gleich mit?“, fragte Sasuke dem es natürlich gefiel umarmt zu werden. Liebe und Zuneigung waren Gefühle, mit denen er nicht gut umgehen konnte und die Wärme seiner Frau zu fühlen war ein schönes Gefühl. Sie drückte sich ganz eng an seinem Rücken, als wollte sie ihn niemals mehr loslassen.
 

„Wohin möchtest du denn gehen? Zu Naruto?“ Immerhin war es schön, dass er einen besten Freund hatte: Naruto! Sakura hatte ihm viel zu verdanken. Der Blondschopf gab nie auf und er hatte sich immer dafür eingesetzt, dass Sasuke eine zweite Chance bekäme. Denn er ist auch nur ein Mensch. Genau wie wir alle, die auf diesen Planeten leben. Die Gefühle von Rache kamen auch nicht von ungefähr, die Dorfbewohner und samt den Dorfältesten, die hatten schon einen kleinen Beitrag dazu geleistet. Gut, dass Sasuke keinen Groll mehr hegte.
 

„Ja, ich wollte zu Naruto gehen und ein bisschen mit Boruto trainieren!“

„Du weißt, dass er ganz vernarrt in dich ist!“

„Ja, aber er hat auch Talent. Selbst wenn die Auswahlprüfungen nun nicht so verlaufen waren, wie Naruto das sich vorgestellt hatte, bin ich mir sicher, dass er seinen Vater im Nichts nahe steht!“

„Na, frühstücken jetzt? Langsam habe ich Hunger!“ Sarada wird auch gleich wach sein!“, meinte Sakura. „Morgen, ich bin schon wach!“, lächelte die Uchiha.
 

Natürlich beobachtete die Kleine Uchiha das Verhalten ihrer Eltern aus der Ferne, vom Schlafzimmer aus. Ob sie endlich für immer zusammen bleiben?

Sie wünschte sich nichts mehr auf der Welt als glückliche Eltern zu haben! Welches Kind wünschte sich nicht einen Papa und eine Mama zu haben, die sich lieb haben? Mama war ja immer sehr traurig, weil sie abends alleine war. Sie stürzte sich wegen ihrer Einsamkeit in die Arbeit. Urlaub wäre für sie genau das richtige. Ein Vater-Tochter-Tag wäre genau das Beste im Moment. Sie hoffte nur, dass es so harmonisch bleibt und keine Eintagsfliege war.
 


 

„Außerdem habe ich eine Überraschung für euch!“

„Eine Überraschung?“, fragte Sakura erstaunt nach.

„Klar, aber die beginnt erst heute Abend! Und ihr dürft mir versprechen zu Hause zu bleiben!“

Hatte Sarada nicht Missverstanden, dass sie beide heute ins Kino gehen und die Uchiha mit Boruto zu den Naras gehen?
 

„Hör mal, ich will dich nicht enttäuschen...“ Da platzte sie dazwischen:

„Nein! Es ist alles geklärt, ich will, dass ihr heute Abend hier seid!“

„Na, schön! Wie soll ich es nur Hinata erklären?“

Sasuke hatte keine Einwände. Vielleicht war es ja eine Überraschung, und wann soll der Kinoabend folgen, wenn immer was dazwischen kam?
 

**Naruto** **Am Vorabend**
 

„Ist das entspannend genug, Naruto?“ An einem freien Arbeitstag, gab es doch nichts schöneres, als im Bett zu liegen, dabei mit dem Kopf auf der Schulter der Liebsten zu entspannen. Der Abend war richtig schön geworden, zudem waren sie gerade erst Bett fertig. Dabei war es auch schon 1:00 Uhr. Viel zu spät um ehrlich zu sein. Aber eine Ausnahme, bleibt eine Ausnahme!

„Ja, du bist das schönste was mir je passieren konnte!“

„Du bist süß, weißt du das? Nur könntest du wirklich mal häufiger zu Hause sein!“

„Das möchte ich ja... aber leider ist die Arbeit wirklich anfällig“, das war noch nett ausgedrückt.
 

„Manchmal frage ich mich, was Kakashi und Tsunade in ihrer Amtszeit getan haben! So viele Aktenberge, die immer kein Ende nehmen!“ Alpträume waren schon untertrieben. Sie verfolgen ein: Ständig gab es irgendwas zum unterzeichnen, dann musste jenes und jedes einzelne Dokument überprüft werden. Dabei war er über jede freie Minute froh, die er nicht im Büro verbringen musste. Welche freie Zeit war die schönste, wenn nicht bei der Frau seines Lebens? Natürlich waren die Kinder auch nicht zu vergessen, bloß war es anstrengend mit Boruto ein Gespräch zu führen.
 

„Weißt du, wie soll ich ihm klar machen, dass es von mir keine Absicht ist, dass ein falsches Wort zur Meinungsverschiedenheit führt?“ Naruto fühlt sich manchmal missverstanden. Das fühlt sich nicht schön an. Er fühlt sich als Vater, wenn er ehrlich war an der falschen Stelle. Es mag zwar hart klingen, aber, wenn der Vater nicht für sein Sohn ein Vorbild sein konnte, was hat er da falsch gemacht? Das Amt des Hokagen wird er mit Sicherheit nicht niederlegen. Vermutlich gibt es sowie so wieder Stress, wegen dem Kinoabend.
 

„Ich kann leider nicht in Borutos Gedanken hinein sehen, so sehr ich es mir wünsche ihn zu verstehen, müssen wir geduldig sein. Auch du wirst noch Geduld haben, denn er ist noch ein kleines Kind, 8 Jahre alt. Die Zeit wird schon kommen, wo er weiß, was der Hokage für ein Mann ist!“ Schließlich ist der Hokage ihr Ehemann!
 

„Mh, was ist der Hokage denn für ein Mann?“

„Das möchtest du wissen?“, fragte Hinata grinsend, die natürlich nicht mit einer Antwort auf sich warten lässt. „Ja...“, ungeduldig rollte sich Naruto in einem Ruck über ihr, so dass der Blonde über ihr gebeugt war.
 

„Manchmal ist der Hokage etwas schwer von Begriff, unpünktlich, nachtragend, ein kleiner Dickkopf, Spätaufsteher, jemand der sich keine Krawatte binden kann, der sich morgens die Schuhe falsch herum anzieht und mit einem Fluchen das Haus verlässt“

„Ehm, kann das sein, dass du nur negative Sachen aufzählst?“

„Wieso, sie entsprechen doch der Wahrheit?“, fügte sie Scherzhaft hinzu.

„Also, schwer von Begriff bin ich nicht. Ich benötige manchmal etwas Zeit, um manches zu schnallen. Unpünktlich... okay... nachtragend? Ne, das bin ich nicht!“

„Ich gebe auf!“ „Siehst du, du hast verloren!“
 

Gab es denn irgendwas positives an ihm, als Mann vielleicht? Kann doch nicht nur schlechtes an ihm geben, oder etwa doch? „Wie wäre es mit: Ehrlich, zuvorkommend, liebt seine Frau abgöttisch, würde alles für die Familie tun und hilft wo er kann?“
 

„Mh?“ Hinata überlegte nach.

„Das du mich abgöttisch liebst musst du mir noch beweisen! Das du mein Essen verehrst, dass kann ich mir vorstellen!“

„Ja, klar liebe ich dein Essen. Auch wenn Ichirakus Ramen immer noch die...“

„Wie? Was willst du sagen?“ „Das seine Ramen, die nicht in deiner Klasse sind!“

Nun, im Restaurant zu essen ist doch auch immer ein Genuss. Das bleibt Narutos Geheimnis.
 

„Ich wollte dir nichts sagen, nur wie ich dir beweisen kann, dass ich dich über alles liebe!“

Ob das nur eine Ausrede war, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, oder vielleicht, um sich anderes zu widmen?
 

„Und... wie möchtest du mir das beweisen?“, fragte sie grinsend.

„Das wirst du ja sehen...“, sanft gab Naruto seiner liebsten einen Kuss, den sie nur zu gerne erwiderte. „Ah, das möchtest du also!“ „Ja, du hast es mir doch versprochen!“

Kaum war Naruto dabei seine Süße zu Liebkosen, öffnete sich plötzlich die Türe.

„MAMA! PAPA! Da ist ein Geist unter meinem Bett!“ Himawari schaltete das Licht ein.

„Och nö, wieso jetzt?“, fragte Naruto ganz verdutzt.

„MAMA! PAPA! Bitte, da liegt wirklich ein Geist unter dem Bett, oder viel schlimmer, eine riesige Spinne und ich habe Angst vor Spinnen!“
 

Naruto seufzte. Er setzte sich auf, Hinata schob die Bettdecke etwas höher, da die Träger des Nachtkleids schon herunter gerutscht waren. Also gab der Blonde sich einen Ruck.

„Soll der Papa mal nachgucken?“, lächelte er noch voller Zuversicht, sein Liebesspiel in die Verlängerung zu bekommen.

„JA! Papa soll nachgucken!“ „Komm schon, da ist es unheimlich!“

Himawari zerrte Naruto aus dem Schlafzimmer rüber ins Kinderzimmer. Hinata zog sich ihr Kleid wieder richtig an, um selbst nachzuschauen.

„Hier, unter dem Bett...!“ „Unter'm Bett?“
 

Als sie in ihrem Zimmer waren, bemerkten sie das auf Kipp stehende Fenster. Wind war aufgekommen, Äste schlugen ungünstig die Rollos. Die Rollos schienen etwas zu wackeln. Vermutlich wusste sie nicht genau, dass es nur wegen dem Sturm, der gerade über Konoha zog, dass es dadurch auch ein paar Geräusche gab, die ein kleines Kind Angst machen konnten. Wie ein Vater nur ein Vater sein wollte, legte sich Naruto auf dem Boden, er hatte auch eine Taschenlampe dabei. „Hier ist absolut nichts! Nur Kisten voller Spielzeuge!“
 

„Da ist nichts...“, meinte Naruto. „DOCH! Ich kann nicht schlafen, wenn da Gespenster sind!“

„Kleines...“ Naruto wollte gerade wieder aufstehen, als: KNACK! „OUH!“ Mein Rücken!

„Was ist? Hast du dir wehgetan?“ Narutos schmerzverzerrtes Gesicht sprach wohl dafür.

„Es gibt keine Geister!“ Er legte seine Hand auf die Haare seiner Tochter und lächelte dabei.

„DOCH! Es gibt Geister!“ „Na ja, schon... wenn du es so siehst, sind Bijuus ja auch Geister...“

„NARUTO! Mach ihr nicht noch mehr Angst!“

„Oh, mein Fehler!“ Verlegen kratzte sich Naruto am Kopf. Lediert durch einen angeknacksten Rücken, war er wohl auch schon mal sportlicher.

„Das würde ich dir auch nur geraten haben, dass es bloß laut gedacht war!“

Okay, noch ein Punkt: Widerspreche nie der Ehefrau!

Mit einem Lächeln versuchte Naruto das wiedergutzumachen in dem er auf ihr zu ging und vor ihr in die Knie ging. „Hima, da ist nichts unter deinem Bett“, in einem ruhigen Ton versuchte Naruto das beängstigte Mädchen zu beruhigen.
 

„So, Mama wird dir noch was aus dem Buch vorlesen und dann wirst du brav schlafen!“
 

Also setzte sich Mama auf ihr Bettchen, welches ausgerechnet in der Ecke des Kinderzimmers neben dem Fenster war. Klar, dass sie durch das Knacken und Zischen des Windes etwas Angst bekam. Vielleicht würde ein wenig Musik die Lage beruhigen?

Eigentlich wollte sich Naruto mit seinem Hexenschuss zurückziehen, doch er setzte sich auf Dem Schreibstuhl um seine Liebste mit Himawari zuzusehen, wie sie aus dem Buch vorlas.

Es war so schön, mitanzusehen, wie sie sich gut verstehen. Dieses Bild würde Naruto gerne von sich und Boruto behaupten.
 

Nach dem Hinata etwas aus einem Kinderbuch vorgelesen hatte, war Himawari friedlich eingeschlafen. Anschließend hatte Naruto nun seine Hoffnungen wieder ausgegraben, da weiterzumachen wo sie aufhörten. Gegen ein bisschen Entspannung ist doch nichts einzuwenden, oder? Also waren sie schnell wie möglich wieder ins Schlafzimmer verschwunden und haben sich dabei ins Bett verkrümelt. „So, wo waren wir stehen geblieben?“, fragte Naruto, der über Hinata gebeugt war.

„Lass mich überraschen!“ Sie küssten sich zärtlich auf dem Mund, doch gerade als sie wieder ein wenig weitergehen wollten, kam wieder Himawari hinein. Naruto könnte heulen! Seitdem sie Eltern waren, gab es kaum noch Gelegenheiten für schöne Stunden. Was war es denn dies Mal? Ein Einbrecher? Eine Phantom? Okay, Kinder haben nun Mal Angst.
 

„Kann ich bei euch schlafen?“ Sie konnte keine Sekunde alleine bleiben. 10 Minuten war sie eingeschlafen, aber durch einen Alptraum wieder wach geworden.

„Och, menno!“ In Gedanken seufzte Naruto, der sich auf den Rücken lehnte um dann einfach aufzugeben. Vielleicht sollte es heute einfach nicht sein.

„Na schön, meinetwegen!“ Deprimiert legte sich Naruto auf die Seite, während sich Himawari genau zwischen ihren Eltern legte und an Mamas Seite war. Hier schlief es doch gleich viel besser, ganz ohne Geister, Monster oder anderen Ungeheuern.

Hexenschuss

**Am nächsten Morgen**

**Naruto**
 

Es gab nichts schöneres als in den Träumen von seiner liebsten massiert zu werden. Bei seinem Hexenschuss nach zu urteilen, war dies genau nach seinem befinden der richtige Weg um auf die Beine zu kommen. Als Mann können wir sicherlich nichts gegen diese Art von „Massage“ entgegen setzen. Doch leider platzte sein Traum in dem Moment wie der einer Seifenblase.

„MENSCH! PAPA! Aufwachen!“ Boruto stand am Bett und hatte dabei auch das Licht angeknipst. Selbst an seinen freien Tag schlief Naruto gerne bis 12:00 Uhr und das soll ein Vorbild sein?
 

„Aber nicht doch meine Süße, noch habe ich ein wenig Zeit für uns. ODer muss ich schon aufstehen? Dabei wollte Ich doch,, dass du mich noch ein wenig mehr massierst!“

Doch als Narutos Augen sich langsam öffneten, bekam er einen Schreck!

„WAAAAS? So spät schon?“ Ein Blick auf den Radiowecker verriet, dass es schon 12.15 Uhr war. „Wie kann ich nur den ganzen Morgen verschlafen haben?“ Bei seiner Arbeit wohl kein Wunder, aber was gab es schöneres als mit der Familie zusammen zu sein?
 

Wie soll Boruto auch schon seine Meinung ändern, wenn sein Vater den ganzen Tag nur im Bett lag? Andere Väter verbrachten die freie Zeit mit ihren Söhnen auf dem Spielplatz, oder beim Fußball. Naruto war ein hoffnungsloser Fall! Mit einem Kopfschütteln verließ der Kleine Uzumaki das Schlafzimmer um schnell das Essen zu essen was schon fertig gekocht war. Spaghetti mit Bolognese. Besser als Obst und Gemüse. Bloß durfte niemand ihr Essen in Frage stellen. Das könnte wehtun.
 

Für seine vielen Unterlagen die abgearbeitet werden mussten, dafür konnte der Hokage ja nichts. Nur sein Hexenschuss den er sich beim hinlegen holte, damit war nicht zu spaßen. Das waren Schmerzen. Jede Bewegung, jedes bücken! Ein Schmerz, den ihr nicht teilen möchtet. Abgesehen von der Massage vielleicht, die ihm seine Liebste geben könnte, damit wäre er schon zufrieden.

„Wieso musste ich mir meinen Rücken verrenken?“ Eine Massage wäre genau das richtige für eine schnellere Genesung. Heute Abend war Zeit dazu. Wie auch immer. Genug gejammert. Nun war die Zeit für ein Mittagessen. Immerhin war es fast halb 1.
 

**10 Minuten später**
 

Kaum waren alle mit dem Essen fertig, da kam Naruto.

„Och, Naruto! Was ist denn mit dir?“ Sofort erkannte Hinata, dass es ihrem Mann wohl nicht gut ging, als er sich gegen dem Rahmen der Türe lehnte. Wenn er nicht mal ein paar Schritte gehen konnte ohne Schmerzen zu haben, wie sollte er dann arbeiten gehen? Blöd, wenn das Training vernachlässigt wird, oder?
 

„Du sollst der Stärkste im Dorf sein? Wann bist du so unsportlich geworden? Ich denke, an Sasuke wirst du niemals heran kommen!“ Boruto liebte es seinen Vater zu piesaken. Naruto wusste, wenn er falsch auf seine Bemerkung reagieren würde, würde wieder gestritten. Irgendwie war eine falsche Bewegung zu viel gewesen, die so ungünstig war, dass er sich einen Hexenschuss geholt hatte. Schmerz, zieh Leine!
 

„Boruto, nimm es mir nicht übel. Heute habe ich keine Zeit für Scherze. Es muss für mich ein absolutes erholsames Wochenende sein!“ M

Mit einem Hexenschuss, war nicht zu spaßen! Da muss man dann wohl noch mehr aufpassen damit sich die Verletzung nicht verschlimmert. Zum Beispiel beim bücken oder heben.

„Och, mein süßer! Leg' dich am besten hin! Ich werde dir schon eine extra Massage geben, aber nur, wenn du brav bist!“ In der Küche setzte sich Naruto an dem Tisch, der gerade halbwegs leer geräumt war. Gespannt wartete Naruto auf das himmlische Essen seiner Ehefrau. Wenn er es nicht besser wüsste, war sie wirklich eine ausgezeichnete Köchin!
 

„Extra Massage?“, wiederholte Naruto das Wort seiner Ehefrau. Da könnte man sich als Mann, ja wirklich alles vorstellen. Nach dem Essen, welches er zu zweit mit seiner Hinata verbrachte, war nun die Zeit für Entspannung gekommen. Wie es sein musste, legte sich Naruto mit einer schönen kuscheligen Decke auf dem Sofa, dabei konnte er auch mal entspannen und fern sehen. Na gut, den ganzen Tag auf dem Sofa zu liegen ist auch nicht so rosig.
 

**2 Stunden später**
 

Die Zeit verging wie im Fluge... Die Kinder spielten im Garten, Hinata räumte ein wenig den Saustall in den Zimmern der Kinder auf, weshalb niemand das Schellen an der Haustüre hörte.

„HINATA?“ Verdammt! „Dabei sollte ich mich doch übers Wochenende ausruhen oder nicht?“, mit einem leiden in den Knochen erhob sich der Hokage. Welch ein Anblick für die Gäste! Mühsam schleppte sich der Blondschopf zur Haustüre um sie zu öffnen.
 

„Ja, ich komme schon!“, mit langsamen Schritten und der Hand auf dem Rücken ließ Naruto die Uchihas eintreten. Natürlich wartete Naruto bis Sasuke, Sakura und Sarada in die Wohnung gelaufen waren, um hinter ihnen die Türe zu schließen.

„Was ist denn mit dir los?“, fragte Sasuke nach. Sakura hob ihre Augenbraue.

Bevor Naruto zu Wort kam, war Boruto schon um die Ecke gekommen.

„SASUKE! Cool, dass du da bist!“ Boruto kam gerade aus dem Wohnzimmer gesaust. Alleine die beiden Männer, Naruto und Sasuke nebeneinander stehen zu sehen, dass sagt schon einiges aus. Sasuke war viel viel cooler als Naruto!
 

Sasuke stellte Naruto in den Schatten. Sasuke war mega cool!

„Hey, Sasuke! Trainieren wir heute wirklich zusammen?“

Sasuke versuchte irgendwie zu lächeln. Das war ja noch nicht seine große Stärke. Aber wenn es um das miteinander Reden ging, da kann er sicher ein bisschen auf Boruto einreden.

„Klar, ich habe es dir doch versprochen, Boruto. Wir werden gleich gehen“

Für Naruto dagegen, sieht es wohl eher schlecht aus! Der Arme Naruto. An seinem Wochenende daheim bleiben, nicht mal rausgehen konnte er, oder geschweige denn, einen Schritt zu gehen ohne Schmerzen zu haben.
 

„Wie kann man nur so doof sein, um sich einen Hexenschuss zu bekommen?“, fragte Sasuke, der sich mit Naruto ins Wohnzimmer zurück zog.

„Ehm, ich bin auch noch da!“ Sarada seufzte als ihre Mum mit Hinata in der Küche war.

„Ach bist du auch noch da? Wie schön, störe mich aber nicht beim Männertag!“

„Pah, als wärst du ein Mann! An dir ist doch gar nichts dran!“

„Ich bin schon länger ein Mann, als du je eine Frau wirst. Jedes Mädel wäre froh, mit einem so gut aussehenden Typen wie mir zusammen zu sein. Die Frauen werden mir zu Füßen liegen, denn das macht einen wahren Mann aus, hey! Wo gehst du hin?“
 

Sarada hatte sich genug von dem Schwachsinn angehört. Das muss sie sich echt nicht geben.

„Wenn ich mir mehr von deinem Müll anhöre, werde ich noch Ohrenschmerzen bekommen. Wenigstens ist deine Schwester süß!“ „Spaßbremse, kein Sinn für Humor! In ein paar Jahren, wirst du sehen, dass ich recht habe!“ Mädchen waren so nervig!

Die Kleine Uchiha wollte etwas mit Himawari spielen, um wenigstens etwas Normalität in ihrem Umfeld zu spüren. Mädchen müssen zusammen halten. Bei solchen bekloppten Jungs die nur Unsinn im Kopf haben, da konnte Sarada schlecht ruhig bleiben.
 

„Gut, dann werde ich jetzt so lange warten, bis wir endlich losgehen!“

„Boruto, dass kann noch etwas dauern. Gehe bitte zu Sarada und deiner Schwester um mit ihnen zu spielen!“ „Was? Aber die interessiert mich gerade nicht wirklich!“, dies dachte sich der Blondschopf lieber, weshalb er dann, „weil es so sein muss“ zu ihnen gegangen war. Sarada und Himawari waren in den Garten gegangen. Sasuke lächelte, wo die Kinder durch das Wohnzimmer rannten und im Garten fangen spielten. Jedes Mal dachte er selbst an seine Kindheit zurück. Aber das war nicht das Thema.
 

Wo Sasuke die Chance hatte, konnte er mit Naruto über Boruto sprechen. Sasuke hatte seinem Freund versprochen mal ein ernstes Wörtchen mit seinem Sohn unter vier Augen zu reden, damit dieser seinen Vater nicht immer schlecht redet. Denn der Hokage war nicht irgendein Mann, sondern derjenige der das Dorf beschützt!
 

„Sag mir, wie hast du dir den Hexenschuss geholt?“

„Ich wollte ja eigentlich eine wunderschöne Nacht mit meiner Liebsten haben, doch daraus wurde leider nichts!“ Das war wirklich zum Haare raufen. Seitdem die Kinder da waren, geriet ihr Liebesleben aus den Hufen. Aber was will Mann machen?

„Also ist es bei einer schönen Stunde zu zweit passiert?“

„Nein, schön wär's...“, leider war es in letzter Zeit wegen den Kindern nicht sehr viel Freiraum für erotische Stunden.
 

„Okay, soll ich gleich mit Boruto reden?“

„Das mit Boruto ist so eine Sache, mit der ich mich schwer tue. Aber wenn du bei ihm ein offenes Ohr findest, kann ich das ja nicht verneinen“ Wenn jemand gut mit Boruto reden konnte, waren das Sasuke und Hinata. Naruto hatte alles in seiner Macht stehende probiert. Doch nichts wollte gelingen. „Also, wenn du das machen könntest, wäre das sehr hilfreich!“

Sasuke erklärte sich dazu bereit mal ein Wörtchen mit Boruto zu reden. Sasuke wusste ja, dass der Kleine Uzumaki ihn fast schon wie ein Popstar verehrte. Das wird gar nicht so einfach mit ihm darüber zu reden, oder?
 

„Übrigens, wenn es mal nicht läuft mit deiner Frau, wie wäre es, wenn ihr mal auf einem Wochenendtrip geht? Das bewirkt Wunder!“

„Ach und du kannst davon was erzählen?“, fragte Naruto lachend.

„Nein, aber ich komme viel herum auf der Welt! Aber sag nichts Sakura. Sie wäre eifersüchtig, wenn sie wüsste, was ich so in meiner Einsamkeit treibe!“

„Gehst du ihr etwa fremd?“, scherzte Naruto.

„Quatsch! Würd' ich nie tun!“
 

**Sakura**
 

In der Küche bereitete Hinata gerade Tee zu. Wenn ihre Freundin Sakura mit Sasuke schon zu Besuch waren, könnten sie doch auch ein bisschen miteinander Zeit verbringen und über alte Zeiten plaudern. Sakura war an der Küchentheke angelehnt und beobachtete Hinata dabei, wie sie den Tee umrührte. Außerdem musste sich Sakura irgendeine Ausrede einfallen lassen, weshalb der geplante Abend ins Wasser fiel! Hatte sie denn keine parat? Also gut, raus mit der Sprache! Das wird schon!
 

„Hör mal, wegen dem Kino heute Abend!“

„Ach ja, genau! Der wird wohl leider ins Wasser fallen. Tut mir Leid, aber mein Mann ist nicht mehr so sportlich wie er mal war!“ Auch wenn Hinata nur zu gerne ins Kino gegangen wäre, musste sie sich doch um ihren Mann kümmern.

„Warum? Ich habe mich so gefreut!“

Puh, da brauchte Sakura ihre Freundin nicht anlügen, dass Sarada sie anflehte zu Hause zu bleiben. Weshalb auch immer.

„Übrigens wo sind eigentlich die Kinder?“, fragte Hinata nach.

„Die sind raus gegangen...“
 

„Wohin denn?“, fragte die Uzumaki nach.

Das wollten die Kinder natürlich nicht verraten, aber irgendwas hatten sie doch bestimmt vor, oder? Wollte Boruto nicht mit Sasuke trainieren wo er über das Wochenende zu Hause war? Schon komisch!
 

**Sarada**
 

Eigentlich wollte Boruto mit seinem Idol trainieren gehen, bloß konnte er die beiden Mädchen nicht alleine lassen. Nein, dass konnte er als Mann nicht durchgehen lassen. Also war er nun mit dabei zu den Uchihas zu gehen. Ganz klamm heimlich.

„Was hast du denn vor? Ein Menü zu kochen? Kannst du überhaupt kochen?“, stichelte Boruto. War ja klar, dass die beiden Freunde nicht ohne irgendwelche Streitigkeiten auskommen konnten. Sarada seufzte und stellte klar:

„Wenn du nicht helfen möchtest, dass sich meine Eltern versöhnen, kannst du gerne gehen. Dabei dachte ich, du könntest als Tester mit von der Partie sein!“
 

„Ich möchte dir ja auch helfen. Was möchtest du denn kochen? Ich würde auch alles für dich tun, wenn du deine Eltern damit glücklich machen kannst!“

Eines hatten die Freunde gemeinsam: Ihre Familien waren meisten nie beisammen. Während Naruto stets als Hokage arbeitete, war Sasuke nie zu Hause. Wenn alles nur anders wäre, wäre es nicht so verflixt schwierig.

„Oh, mir fällt ein, wir sollten noch Zutaten kaufen, wenn wir sowas wie Spaghetti kochen möchten!“
 

„Shoppen gehen mit Mädchen? Das kann ja noch was werden...“ Sei eines dir bewusst, wenn du als Mann mit Frauen rausgehst, dann bist du Stunden unterwegs. Bloß sollte sich Boruto diesen Gedanken nur für sich behalten.

„YO! Boruto, Sarada! Was macht ihr denn hier?“, aus dem Hintergrund hörten die Freunde eine bekannte Stimme: Shikdai und Inojin waren dabei.
 

„JUHU! Boruto hat seine Freunde hier!“ Himawari war ziemlich glücklich, da ihr Bruderherz meistens niemanden einlud und zu Hause alleine war.

Sie lächelte die ganze Zeit als sie sich die Streithähne ansah. Außerdem war Himawari froh, dass sie sich inzwischen so gut verstehen. Boruto war ja auch immer für die kleine da! Selbst wenn er sich mit Papa nicht gut versteht, war es wichtig, dass Boruto und Himawari sich weiterhin gut verstehen. Denn das war ihr am wichtigsten!

Saradas Ängste

**11**

**Boruto und Sarada**
 

Bevor ihre Freunde noch anfangen das ganze überzubewerten, wollten Boruto und Sarada auch schnell das Weite suchen. Deswegen musste sich Boruto etwas einfallen lassen:

„Öhm, ich möchte nicht abweisend zu euch sein! Aber, ich muss mich entschuldigen. Wir haben heute absolut keine Zeit! Wir sehen uns!“ Der Blondschopf verabschiedete sich von seinen Kumpels, um sich dann wieder zu seiner Schwester Himawari und der, na ja, „Sandkastenfreundin“ zu folgen. Hoffentlich hatten sie jetzt ihre Ruhe! Zumindest spielte das Wetter mit: Sonne satt, blauer Himmel, angenehme Temperaturen. Die Einkaufsstraßen waren gut gefüllt. Überall herrschte gute Stimmung.
 

Sarada war erleichtert. Sie wollte nicht weiter von Shikadai und Inojin aufgehalten werden. Viel Zeit hatten sie nicht mehr um ein schönes Abendessen vorzubereiten. Außerdem wollte Boruto auch nicht, dass andere Jungs falsch von ihrer „Freundschaft“ dachten!

„Gehst du etwas mit den beiden einkaufen?“, fragte Shikadai. Doch Boruto war schon verschwunden und wenn da die Gerüchteküche nicht noch mehr brodelte als zuvor, dann war es genau das Fressen, was Shikadai und Inojin für Gerüchte gefunden haben!
 

„Mh, merkwürdig! Erst wimmelt er ständig ab, dass mit Sarada nichts läuft, aber außerhalb der Schule unternimmt er was mit ihr? Also für wie blöd hält der Kerl uns eigentlich?“

Shikadai und Inojin grinsten fies, als sie durch die Einkaufsstraße gingen.

„Das wäre mir zu stressig mit zwei Mädchen alleine einkaufen zu gehen!“

Shikadai war es wirklich spanisch, weshalb Boruto gleich mitgegangen war. Sonst hingen sie auch gemeinsam ab, wenn sie sich trafen.
 

„Also alles klar? Verfolgen wir die Turteltauben, bis wir den folgenschweren Beweis haben, dass sie uns etwas verheimlichen!“

„Aber, Shikadai! Was sind wir denn heute so hinterhältig?“, grinste Inojin.

„Manchmal muss man eben fies und gemein sein! Nur darf meine Mama nichts davon erfahren, dass wäre nicht gut!“
 

Plötzlich jagte ein Schauer über Shikadais Nackenhaare. Eine böse, schwarze Aura fühlte er hinter sich. Langsam, in Schweiß gebadet drehte er sich um.

„Was stellt ihr nun schon wieder an? Wovon darf ich nichts erfahren, hm?“

„Was? Was wir anstellen?“ Bei dem gruseligen Blick, konnte einem nur Angst und Bange werden. Verlegen sah Shikadai zur Seite. „Wir gehen ein bisschen am Flussufer entlang! Zusammen Chillen!“ Er puffte seinen Freund an: „Los sag doch auch mal was! Du weißt nicht wie unheimlich sie werden kann!“ Natürlich nur im Flüsterton.
 

„Frau-Frau Nara, schön Sie zu sehen! Sie sehen so anders aus, haben sie vielleicht eine neue Kleidung gekauft?“ „Wie bitte?“ Sollte es eine Anspielung auf ihre Figur sein, dann könnte dies eine neue Erfahrung im noch jungen Leben des Inojin sein.
 

„N-Nein, es steht ihnen sehr gut! Ich finde, Frauen die etwas mehr haben, sehen doch besser aus!“ „Bist du doof? Sie rastet gleich aus!“ Shikadai kannte doch die Saga von einer Frau, die vor ein paar Jahren ausgerastet war, die bloß auf ihr Gewicht angesprochen wurde und deshalb das halbe Dorf zerstörte! Frauen sind überaus empfindlich, Männer könnten sterben, von nur einem falschen Wort, welches sich auf ihr Gewicht bezieht. Doch Temari lachte bloß. „Hach ja, dass kann ich mir gut vorstellen. Bei Ino und Sai bekommst du wohl nur Obst und Gemüse zu essen!“
 

„Also, es gibt auch Fleisch und Steaks zum Essen...“ Irgendwo hatte Temari allerdings Recht. Inos Diäten gingen ihm manchmal zu weit, ihr Mann war da nicht anders, weshalb Sai und Inojin oft in einem Restaurant essen gehen. Als ein Beamter verdiente Sai immerhin genug Geld. Trotzdem könnte es auch im Haus der Yamanakas mal vernünftiges zu Essen geben. Nicht das Inojin vom Fleisch fiel, trotz allem war es oft nicht das Beste Essen.

„I-NO-JIN! Da ist ja mein kleiner Süßer, Inojin!“ Wo wir vom Teufel in Person sprachen, musste auch noch Ino und ihr Macker Sai aufkreuzen. Ino drückte ihren Spatz wo sie nur konnte.

Temari grinste dabei breit. „Na, wen haben wir denn da? Ein schöner Zufall!“

„Sieh an, wenn das nicht Temari ist! Heute schon in der Schnitzelbude gesessen?“

„Wie war das? Bei mir gibt es zu Hause wenigstens ordentlich Fleisch auf dem Teller!“

„Ach ja, so siehst du auch aus! Mein Sohn dagegen, ist so sportlich wie mein Ehemann!“

„Wenn er so sportlich aussehen sollte, warum ist der dann immer Kreidebleich?“

„Willst du mir weiß machen, wie ich zu kochen habe? Man sollte ja gegebenenfalls auf die Figur achten, damit die Männer einer hübschen Frau wie mir hinterher sehen!“

„An Haut und Knochen ist doch nichts dran, oder meinst du, weshalb sich Shikamaru für mich entschieden hat. Er weiß was er an mir hat!“

„Papa? Sind Frauen immer so?“, fragte Inojin seinen Vater.

„Na, na ja, sag besser nichts falsches! Ich habe bloß ein Mal eine falsche Bitte gehabt, da ist sie ausgeflippt!“ Manchmal wünschte sich Sai wirklich mehr fleischhaltigere Nahrung.
 

Immerhin wird er dann nicht so übergewichtig wie Chocho. Aber das liegt in der Familie. Für Inojin ging das ganze noch gut aus! Zum Glück! Shikadais Mum war wirklich eine starke Frau, die auch mit Männern umgehen konnte, die als „stark“ gelten. Diese möchte man dann lieber nicht provozieren. „Toll und was machen wir jetzt? Wir wissen gar nicht wo unsere beiden Verliebten hingegangen sind!“ „Vielleicht sollte wir in den Supermarkt gehen, um dort einfach mal uns dort umsehen?“ Was anderes war dem Nara nicht eingefallen.
 

**Sarada**
 

Wieso mussten ständig Klassenkameraden unterwegs sein? Shikadai und Inojin waren genau so Fehl am Platz, wie Boruto. Wollte er nicht lieber mit ihrem Vater trainieren gehen? Nun ja, immerhin war es schön, dass er sich die Zeit nahm um ihr dabei zu helfen, ein schönes Abendessen zu servieren. Auch wenn Saradas Eltern ihr zu Liebe vorgaben, keinen Streit zu haben, war sie alt genug, um festzustellen, dass da noch Klärungsbedarf gab. Bei schöner Musik, inklusive einem schönem Essen wäre alles gut organisiert.
 

Sie war ja auch ein Mädchen, sie wusste im Gegensatz zu Jungs was Romantik bedeutet. Anders als Boruto, der gerade im Supermarkt die Action-Figuren bewunderte und viel lieber herum alberte, als ihr bei der Beschaffung der Zutaten zu helfen. Schon ein Weltenunterschied. Wieso musste sie auch Boruto mit zum Einkauf nehmen?
 

„Hey, was ist los? Sei doch fröhlicher, wenn du schon mit mir ein Rendezvous für deine Eltern her zauberst!“ Sollte das sein Ernst sein? Er war doch nur als Essenstester mitgekommen. Als hätte der Blonde Ahnung von irgendwelchen Kochkünsten, oder Gestaltungen, die einer perfekten Romanze ähnelt. Von Jungs war einfach nicht zu viel zu erwarten. Also beließ sie es dabei, ihn damit zu überfordern seinen Kopf anzustrengen.

„Komm, Himawari! Lassen wir den Ahnungslosen in Frieden!“

Himawari grinste. Die beiden waren wirklich wie zwei Verliebte. Was sich neckte das liebte sich ja bekanntlich und daran müssen sie wohl noch arbeiten.
 

**Wenig später bei den Uchihas**
 

Eher entnervt konnte Sarada den Einkauf in der Küche ausräumen. Boruto hatte es sich lässig auf einem Stuhl bequem gemacht. Himawari setzte sich ebenfalls fröhlich zu ihnen.

„Soll ich dir irgendwo helfen?“, fragte die Kleine Uzumaki.

„Weißt du, manchmal frage ich mich wirklich, wie ihr beide Geschwister sein könnt!“

„Was? Ich bin der große coole Bruder, ist doch klar das wir unterschiedlich sind!“

„Gut, wir machen Nudeln mit Bolognese und einem Dessert zum Nachtisch. Also nichts was ich nicht hinbekommen würde!“
 

„Wäre ich doch lieber mit Sasuke trainieren gegangen!“ Boruto holte seinen Gameboy aus der Tasche, um sich die Zeit zu vertreiben.

„Wozu bist du überhaupt mitgekommen, wenn du jetzt eh nichts machst?“

„Na, wenn Himawari alleine spät Abends nach Hause kommt, wird Mama mich böse anstarren bis ich ihr sage was los war. Wegen dir bin ich sicher nicht mitgekommen!“
 

Außerdem haben sie zum Glück Shikadai und Inojin abschütteln können. Weiß der Henker woher die auf ein Mal gekommen waren! Noch mehr Gerüchte als Gerüchte brauchte weder Boruto, noch Sarada. Und das brachte sie wieder auf die Palme. Dieser Dummkopf!

„Weiß du, dass ich davon Kopfschmerzen bekomme?“

„Wovon? Von zu viel Stress?“
 

„Nein, vergiss es einfach!“ Boruto war einfach nur nervig, so sehr, dass ihre ruhige Ader manchmal schon strapaziert wurde. Doch, sie wollte sich nichts anmerken lassen, dass sie von ihrem Freund des Öfteren Kopfschmerzen bekam!

Also konnten die beiden Mädchen nun den Kochtopf auf die Herdplatte stellen, den Ofen auf drei stellen und das Wasser in den Topf füllen. Bis das Wasser kochen würde, würde es ein paar Minuten dauern. Boruto dagegen sah den beiden eher gelangweilt zu, als sich für etwas gleichwertiges zu interessieren. Aber Jungs und Kochen war ja auch etwas komplett eigenes, als dass es sie es freiwillig machen würde.
 

Zu Hause half auch Himawari ihrer Mum eher, als Boruto. Sarada konnte schon kochen, da sie oft alleine war, wenn zum Beispiel ihre Mutter im Krankenhaus arbeitete und Sasuke auf Reisen war. Vielleicht sollten sie sich einfach nur unter 4 Augen aussprechen? Das wäre so schön, wenn Sasuke endlich für immer zu Hause bliebe. Doch Sarada sollte falsch liegen, denn in Wahrheit lieben sich ihre Eltern sehr. Bloß war es eben schwierig seiner Tochter zu erklären, was der Grund dafür war, dass der Vater nie zu Hause zu sein.
 

Sicher möchte Sasuke seine „Mission“ irgendwann abschließen und ein Leben in Konoha verbringen. Bloß, wie sollten sie ihrer Tochter erklären, dass Sasuke einst ein Abtrünniger Ninja war, der das Dorf zerstören wollte? Wie sollte ein Kind im Alter von 8 Jahren dies aufnehmen, ohne Fragen zu stellen? Davor hatte Sakura am meisten Angst. Sie war sich sehr sicher, dass Sarada eines Tages ihre Liebe erreichen würde. Ganz bestimmt.
 

„Mh? Was ist mit Himawari?“ Sarada rührte gerade in der Küche mit einem Löffel das Wasser mit den Nudeln um.

„Sie ist auf dem Sofa eingeschlafen und hatte bis eben ihre Trickfilmserie gesehen“

„Oh, musst du dann nicht lieber nach Hause?“, eben hatte er doch vor Angst gezittert, weil er Angst vor der Reaktion seiner Mum hatte.

„Nein, deine Eltern kommen doch gegen 19 00 Uhr zurück. Es ist erst 18:00 Uhr. Magst du reden?“, der Blonde hatte seine Klassenkameradin dabei beobachtet, wie sie beinahe den Tränen nahe war.
 

Die Uchiha lächelte. Boruto war manchmal wie zwei unterschiedliche Kerle. Erst der Kindskopf, der immer Ärger verursachte und dann noch der fürsorgliche Freund, mit dem man über alles reden konnte, was einem auf dem Herzen lag.

„Möchtest du dich hinsetzen?“

„Heißt das, du möchtest reden?“

„Nein, ich tue nur so, Matschbirne!“

„Wieso wieder Matschbirne?“

„Einfach so!“ „Na, schön! Brillenschlange!“
 

Beide setzten sich im Wohnzimmer auf die kleine Couch für zwei Personen. Der Fernseher war immer noch eingeschaltet. Boruto versteht Sarada besser als jeder andere. Klar, er hatte seinen Papa immer zu Hause. Wegen der Arbeit gab es trotz allem nur Streit, da Naruto ihn kaum Aufmerksamkeit gab und Saradas Papa war auch nie zu Hause. Lieber hätte sie einen Vater wie Naruto, den sie zumindest mal sah mit dem sie sich streiten würde.
 

„Ich habe meinen Vater bis vor kurzem noch nie gesehen. Ständig habe ich mich gefragt, wie mein Papa wohl ist und ob er Mama nicht lieb hat. Dann gab es auch die Frau mit der Brille, wo ich dachte, nur adoptiert zu sein. Aber, inzwischen glaube ich, dass sie mich nicht anlügen! Aber trotzdem komme ich nicht gut klar, wegen, weil sie mir irgendwas verheimlichen!“
 

„Verstehe!“ Boruto war nachdenklich. Viel lieber würde Boruto einen Vater haben, der ihm mehr Aufmerksamkeit gab, als jemand der nie da war. Klar, mag es was grundsätzlich unterschiedliches sein, einen Vater zu haben, der noch nie zu Hause war. Es gab ja nicht mal ein gemeinsames Bild.

„Ich hätte lieber so einen geheimnisvollen Vater, als einen, der eh nie Zeit hat!“

„Aber ich glaube, er mag dich! Sonst wäre er wohl kaum zu euch zurückgekommen! Außerdem, wenn dich Sasuke nicht lieben würde, hätte er sich bei seiner Frau wohl kaum ausgeweint, nach dem du sagtest: „Ich hab dich lieb!“

„W-WAS? Das habe ich nie gesagt!“
 

„Oh, doch! Ich habe gelauscht, als ich mich hinter dem Sessel versteckt hielt!“, meinte Boruto und fügte hinzu: „Bei dem Gespräch von Papa und Sasuke. Er hat gesagt, „meine Tochter ist so süß“, wie ein Engel!“ Langsam bekam Sarada Tränen in den Augen. Waren ihre ganzen Vorbehalte falsch, dass sie dachte sie sei adoptiert? Aber wie kann das sein, dass sie eine Brille tragen muss?
 

Das war ja der Hauptgrund, weshalb sie sich unsicher fühlte. Sie dachte, sie sei adoptiert. Kein Uchiha hatte doch je eine Brille getragen, oder? Kann es also nicht eher eine seltene Schwächung des Auges sein? Sie wusste es nicht. Was sollte sie nur tun? Wohin? Boruto hörte ihr wenigstens zu, auch wenn er schwer von Begriff war!
 

„Auch wenn ich bei dir keine Spur von einem Engel sehe, denke ich, dass dein Vater dich so sehr liebt, wie er dich nur lieben könnte!“ Gerade dachte sie für eine Sekunde lang, dass Boruto ja doch richtig nett sein konnte und da war die Stimmung dahin!

Doch bevor sie sich aufregte, roch sie etwas angebranntes. Könnte es sein?

„Hast du den Ofen nicht ausgemacht?“, fragte Sarada, die sich sicher war, ihm gesagt zu haben wie das geht! Doch womöglich, war dies schon zu spät.
 

„Hä? Ich weiß doch von gar nichts!“ „Du weißt nie was! Wieso habe ich nur für eine Sekunde an das Gute im Menschen geglaubt?“ „Und was ist das Gute im Menschen?“ „Das dein Gehirn einen separaten Ein-, und Ausschalter hast! Wie beim Licht!“
 

Voller entsetzen und schockierendem Anblick waren die beiden in der Küche und mussten sich mitansehen, wie die ganze Küche in Rauch erstickte. „Scheiße!“ Fluchte Sarada wortwörtlich. Die ganze Küche war in einem Rauchgeschwader verwandelt, das Wasser aus dem Topf war übergelaufen und auf der kompletten Küchentheke verteilt. Die Nudeln natürlich ungenießbar. Wie konnte das nur passieren? Hoffentlich kamen ihre Eltern nicht zurück. Wie dem auch sei, jetzt bloß nicht in Panik verfallen!
 

„Es stinkt und ich sehe nichts mehr! Los öffne das Küchenfenster!“

„Ja, wenn ich was sehe!“ „Oh, man! Die Feuermelder gehen los!“

„Wie sollen wir das Chaos beseitigen?“
 

**Sakura und Sasuke**
 

„War das ein schöner Nachmittag!“ Sakura schlenderte an Sasukes Schulter angelehnt durch die Einkaufsstraße. Endlich wieder nach Hause. Jetzt war sie auf die Überraschung gespannt! Sarada meinte ja, dass sie irgendwas als Überraschung auf Lager hatte.

„Vielleicht bekommen wir ein schönes Dinner zum Abendessen!“ Sasuke hatte Lust Essen zu gehen. „Wieso gehen wir morgen nicht zu zweit Essen?“

„Ja, das ist auch in Ordnung. Sarada...“ Als von weiten aus diese Meterhohen Rauchwolken zu sehen waren, klappten Sakura und Sasuke die Kinnladen auf dem Boden. Das kam aus der Gegend wo sie ihre Wohnung hatten und ihre Zweifel sollten sich bestätigen.
 

„Los, schnell! Da sind schon überall Schaulustige Gaffer!“

Die besorgten Eltern hetzten zu ihrem Haus um wenig später in der Küche einen halben Herzinfarkt zu bekommen: „Was macht ihr mit Handtüchern da! Und wozu die Gasmasken?“

„Wir wollen den Rauch loswerden, aber irgendwie klappt das nicht!“

„Oh, man!“ **Wenig später**
 

Nach dem es noch immer schlecht roch, musste sich Sakura wirklich zusammen reißen, keinen Schreikrampf zu bekommen. „Sarada, Boruto, Himawari! Was habt ihr, hier gemacht?“, die drei genannten hockten zusammen auf dem Sofa im Wohnzimmer. Nun waren auch die Eltern mit Mundschutz aktiv, da es zu sehr stinkt.

„Es war seine, ihre Schuld!“ Boruto und Sarada zeigten mit dem Finger gegenseitig auf sich.

Kochwettbewerb

12. August **Sarada und Boruto**
 

Mit einem bedrohlichen Blick musste Sakura inne halten, nicht das ganze Haus der Uchihas in eine Ruine zu verwandeln. Trotz allem, musste sie auch ihre Meinung vertreten, in dem sie Sarada und Boruto klipp und klar zu verstehen gab, dass sie besser aufpassen sollten, nicht das ganze Haus in Brand zu setzen!
 

„Sarada! So sehr ich dich auch lieb habe, dass geht nicht in Ordnung! Ihr könnt doch nicht unser Haus in Brand setzen!“ Sakura war mit Sasuke in einer Art Verhör gegangen um klarzustellen, dass sie besser aufpassen sollten demnächst. Natürlich in einem sanften Verhör. Schließlich brachte schreien und ausschimpfen rein gar nichts. Zudem war es nicht ihre Erziehungsmethode an die Decke zu springen, wenn etwas mal schief gegangen war. Zwar roch es noch übel nach Rauch, aber der meiste Rauch und Qualm hatte sich aus der Wohnung verzogen. Die Feuerwehr war zum Glück nicht her geeilt, da sie die Feuermelder selbst ausschalten konnten.
 

„Wie ich schon sagte, es war „Seine und Ihre“ Schuld!“, meinten beide gleichzeitig.

„Das ist doch totaler Schwachsinn!“, murrte Sarada. „Du hast 0 Plan vom Kochen!“

„Nein, wieso musst du immer das sagen, was ich sage?“

„Hast du keine eigene Meinung?“
 

Sasuke seufzte. Gar nicht so einfach, ein klärendes Gespräch zu führen, wenn die beiden sich gegenseitig beschuldigten. Alles nur, weil sie Angst vor einer Reaktion hatten, die niemals eintreffen würde wie beide es sich vorstellten.

„Wenn ihr schon kochen möchtet, um euch ein schönes Abendessen zu machen, dann achtet doch mehr auf die Herdplatte. Wisst ihr nicht, was alles hätte passieren können?“ Sakura hatte sich Sorgen gemacht. Aber dies wollten sie nicht verstehen.
 

„A-Aber ich wollte doch nur für euch, für euch ein schönes Abendessen zaubern! Das ich auf hoffnungslose Hilfe angewiesen war, konnte ich doch nicht ahnen!“ Sarada wollte langsam mit Antworten aus sich herauskommen.

„Was meinst du mit hoffnungslose Hilfe?“ Irgendwie fühlte sich Boruto angesprochen.

„Ich wollte doch nur, ich wollte, ich wollte nur das ihr euch endlich versöhnt! Bitte, ich wollte die Küche doch gar nicht in Brand setzen. Alles was ich wollte war ein Gespräch, wieso Paps nie Zeit hatte, wieso er nie zu Hause war... und das ihr euch versöhnt!“
 

Sakura schloss ihre Augen. Daher wehte also der Wind. Wieso konnte sie es nicht selbst erkennen? Sie hatte zwar in der Vergangenheit nach ihrem Vater gefragt, aber das war nicht leicht zu erklären. Falls sie in einigen Jahren älter und verständnisvoller war, so würde Sakura ihr eine offene und ehrliche Erklärung abgeben. Noch musste sie nicht wissen, dass ihr Vater ein Abtrünniger Ninja war. Heute war er anders als damals.
 

Sasuke dagegen wollte nichts mehr verheimlichen. Vielleicht ist Sarada schon soweit, um es zu verstehen. Deshalb waren Lügen nun nicht mehr im Vordergrund.

„Ich erkläre es dir, du wurdest damals mit einer schwachen Sehkraft zur Welt gebracht. Bis die Sehkraft wieder komplett hergestellt ist, musst du leider diese Brille tragen. Die Brille ist eine spezielle Anfertigung einer Bekannten von mir, die ähnliche Probleme mit dem Auge hat. Du bist nicht adoptiert. Du bist unsere Tochter, die wir lieben!“
 

„Aber, Sasuke! Wieso erzählst du ihr das?“

„Wieso denn nicht? Ich habe mein eigenes Kind nicht erkannt, als ich es zum ersten Mal nach Jahren wiedergesehen habe! Ist das nicht Grund genug, ihr etwas zu erzählen?“

Außerdem sollte sie keine Zweifel mehr haben, denn Sasuke wird auf jeden Fall für immer ein guter Vater für sie sein. Ja, sie soll eine andere Kindheit haben, als Sasuke sie hatte!
 

„Also, trage ich eine Brille, weil mein Auge beeinträchtigt ist?“

„Ja, Sakura hatte mir erzählt, dass du teilweise verschwommen siehst und darüber machen wir uns alle Gedanken. Zumindest wirst du von deinem Auge momentan keinen Gebrauch machen! Es wird sich mit der Zeit wieder legen. Wir können schon Mal einen Termin bei einem Optiker machen, der wird dann auch noch mal drüber sehen!“
 

So ganz glücklich schien Sarada nicht darüber zu sein, aber das war ja auch zu erwarten. Wenn das denn wirklich war ist, was Sasuke ihr erzählte, dann kann es ja auch sein, dass er damit vollkommen recht hatte. Schließlich sah sie wirklich verschwommen. Sollte sie also sich von ihren Zweifel lösen und einen Neuanfang machen? Mit ihrem Papa und ihrer Mama?
 

„Na, siehst du? Alles gebongt! Keinen Grund ständig zu heulen! Du bist doch kein Uchiha, wenn du nur am heulen bist!“ Boruto klopfte seiner Freundin auf die Schulter.

„Ich weine nie! Klar!“ Zumindest waren ihr Tränen aus Freude nahe.

„Gut, wir haben es schon ziemlich spät! Ich möchte mir nicht von Mama etwas anhören lassen, wieso ich so spät bin!“

„Ja, dann werde ich euch beide noch begleiten!“

Natürlich wollte Sasuke nicht sofort mit Boruto über seinen Vater reden, aber er konnte die beiden um diese Uhrzeit (22:00 Uhr) nicht mehr alleine nach Hause lassen. Das geht beim besten Willen nicht. Immerhin war er ja auch Vater.

„Ich kann schon alleine nach Hause laufen!“, beschwerte sich Boruto.

„Darum geht es nicht. Bloß, es ist schon fast 22 Uhr. Ich kann deinem Vater nicht unter die Augen treten, wenn dir was zustoßen sollte!“

Irgendwas musste sich Sasuke doch einfallen lassen. Er wollte ja bloß das eine oder andere Wort mit dem Kleinen wechseln.

„Ich werde auf Himawari schon acht geben und sie notfalls mit meinem Leben beschützen!“

Der benahm sich wirklich kindisch. Als bräuchte Boruto noch einen Aufpasser oder ähnliches.

„Gehen wir nach Hause, Bruderherz?“ Himawari war gerade aufgewacht. Sie hatte wirklich einen festen Schlaf gehabt. Nur kurzzeitig war sie wach geworden, als durch den vielen Qualm die Feuermelder losgegangen waren.
 

„HUCKEPACK! HUCKEPACK!“

Genervt sah der Blondschopf aus. Aber was soll's.

„Nö, ich will doch lieber deine HAND!“ „Es ist mir aber peinlich, lieber Huckepack!“

„Böh! Wieso ist dir das peinlich? Du bist mein großer Bruder!“

„Na, gut! Von mir aus!“ Boruto nahm Himawari an die Hand.
 

„Jetzt lässt du sie doch alleine gehen?“ Sakura konnte nur hoffen, dass den beiden nichts passierte! Und Sarada musste wirklich feststellen, dass Boruto echt süß war.

Zwar meckerte der Kindskopf immer viel. Am Ende war sein Herz dann doch so weich wie Sand. Manchmal könnte sie sich wirklich in ihn verlieben.

„MEIN GAMEBOY!“, schrie Boruto als er gerade aus dem Haus war.

„Okay, ich habe mir nichts gedacht“ Von wegen er war süß!
 

„Hier, bitte sehr!“ Sakura übergab ihm seinen heiß geliebten Gameboy.

Draußen war es wieder ein wunderschöner, sommerlicher Abend mit warmen Temperaturen. Der Himmel war klar mit Sternen bedeckt, in den Häusern brannte überall Licht.
 

„Hab dich lieb, Brüderchen!“

„Ich dich auch, Schwesterchen!“

Wenig später waren beide auch schon zu Hause.

Es klingelte an der Wohnungstüre, Hinata und Naruto wurden schon informiert, dass Sarada und Boruto wieder etwas angestellt haben und zwar die Wohnung beinahe in Brand gesetzt zu haben.
 

„Hallo, Mama. Wir sind wieder da!“

Mit einem ganz unschuldigen Lächeln auf den Lippen, wollte sich der Blondschopf nichts anmerken lassen. Hinata dagegen, setzte schon Mal ihren bösen Blick auf.

„Was habt ihr denn schönes angestellt? Irgendwas, wovon ich in Kenntnis gesetzt werden sollte?“

Ihr Sohnemann konnte froh sein, dass nichts in Brand gesetzt wurde. Nur die Küche wurde überschwemmt und in einem Rauchgeschwader verwandelt.

„Puh, ich war bei Sarada. Gemeinsam mit Himawari. Also, alles in Butter!“

„Ach so, alles in Butter, also?“

„Scheiße, ich, na gut!“ Bei ihrem alles durchdringenden Blick, konnte ein Junge nur Angst bekommen. Wobei, Naruto auch schon Mal Panik bekam.
 

„Wir haben aus Versehen ihre Küche in Brand gesetzt, weil wir versucht haben zu kochen. Na ja, die Feuermelder waren losgegangen, mit Gasmasken haben wir den Qualm beseitigt und wir haben ihre Küche unter Wasser gesetzt und das Essen demnach zu urteilen schwarz ankokeln lassen!“ Kurz pausierte Boruto: „Aber ich muss schon sagen, dass war ein witziger Abend!“

„BO-RU-TO!“

„Ja, Mama?“ „Falls du noch mal auf die Idee kommen solltest, alleine hier zu kochen, solltest du besser einen Kochkurs bei mir persönlich nehmen“

„OKAY! OKAY! Alles klar!“

„Gut, dann gehen wir jetzt brav ins Bettchen. Schlaf gut!“

„Hab dich lieb, Mama!“ Gott, dieser Blick eben. Mit ihrem Byakugan aufgesetzt. Nein, danke! Das war beängstigend. Genau wie bei seiner Schwester damals. Da kann man nur ehrlich sein und nichts verheimlichen, was sowie so nicht möglich wäre!
 

**Am Abend zuvor** **Temari**
 

Wie das duftet! Himmlisch! Der Geruch vom gebratenem Fleisch, dazu Pommes und Mayonaise.

Im Hause der Naras, wollte Temari ihrem Ehemann und ihrem Sohn und natürlich den Gästen heute etwas wunderes auf dem Tisch zaubern. Die Worte von Ino hatte sie nicht vergessen!
 

„So, ich wünsche euch und vor allem dir mein lieber Inojin, einen guten Appetit! Heute, erlebst du mal echte Hausmannskost!“

Den Fraß den sie von Ino immer vorgesetzt bekommen, muss einem doch sicherlich schon zum Hals raus hängen! Obst, Gemüse, Salate. Diätprodukte. Nein, danke!

„Übrigens, was macht Onkel Sai hier?“, fragte Shikamaru ganz verdutzt.

„Ach, ich bin nur durch Zufall hier, weil ich deinen Vater schon seit Jahren kenne. Da erübrigte es sich von selbst auch mal auswärts essen zu gehen!“
 

Um ehrlich zu sein, wollte Sai wirklich mal wieder ein saftiges Steak auf dem Tisch liegen haben. Seine Frau Ino, war so auf Diät aus, dass sie nur noch Obstsalate, oder Kost mit wenigen Kalorien oder wenig Fett zubereitete. Also nichts mit Schnitzel, Pommes, Frikadellen oder ähnliches. Als Mann der 8 Stunden arbeiten ging, der muss auch mal mehr essen.
 

„Damit ihr wisst, wie Fleisch schmeckt! Das wird euch sicher guttun. Ino muss ja nichts davon wissen!“ Nur gut, dass sie nie auf die Idee käme, hier bei Temari nach ihrem Mann zu suchen. In dem Punkt war sie äußerst unausstehlich. Sie war ja sowie so eifersüchtig. Also, Ino!

„Das tut wirklich gut, endlich wieder was saftiges zu essen. Danke, für die Einladung!“

Wenn Ino nur davon im Ansatz wüsste, wäre sie stinkig. Da sie auch eine direkte Ader besaß, würde sie ihre Meinung kundtun.
 

„Ach, dass kann ich gut verstehen. Als Mann muss man doch auch noch was auf den Rippen haben!“ „Aber meisten übertreibst du es mit dem Essen!“ Shikamaru war im Moment in diesem Dilemma, dass er etwas weniger Fleisch verkraften könnte. Sai dagegen würde eher gerne die Rollen tauschen. Plötzlich hämmerte es wie wild an der Haustüre.

„Scheiße, wenn mich Ino erwischt, bin ich ein toter Mann!“

„Papa, sollten wir uns nicht durch den Garten nach Hause schleichen?“

„Wäre möglich, aber Ino ist ziemlich gefährlich, wenn es mit ihr durchgeht!“
 

„TEMARI! Mach die verdammte Türe auf!“

Jetzt geht Temari auch noch zur Haustüre um sie zu öffnen. War sie lebensmüde? Jetzt war es zu spät um zu flüchten. „Baggerst du an meinem Mann?“
 

„Wie? Ich wollte ihnen ein schönes Abendessen her zaubern, war ja nicht verboten!“

„Du hast ihnen bestimmt etwas schlabbriges, kaum zu genießbares Essen zubereitet! Das kann ich nicht zulassen, Vitamine sind genau so wichtig wie gesundes Fleisch!“

„Wenn sie nicht so glücklich über ein XXL-Schnitzel wären, würden sie daheim bei dir wohl weniger davon bekommen, oder? Außerdem bin ich die bessere Köchin als du es jemals sein wird. Magerwahn ist eine Stufe vor dem Kollaps, Bohnenstange!“
 

„Hör zu, ich werde dir zeigen, was sie sich verdient haben und das ich besser im Kochen bin, als dass du es dir ausmalen würdest!“

„Was kannst du denn kochen? Gemüse, Obst oder Quark? Bei dir würde es im Traum keine Bratwürstchen geben. Du könntest ja zunehmen!“
 

„Na, wart's ab! Gegen so eine wie dir werde ich nicht verlieren. Du hast ja nichts dagegen, dass ich deine Küche nehme, oder?“ „Nö, solange du sie sauber machst!“

So kam eins zum Anderen. Die beiden „Freundinnen“ veranstalteten ein Kochwettbewerb in der Temari und Ino leckere Schnitzel und andere Leckereien her zauberten, was natürlich für die Kraftreserven mehr als ausreichend war.
 

**2 Stunden später**
 

„Gut, ich bin satt! Das hat wirklich gutgetan mal mehr zu essen!“ Sprichwörtlich war es Sai wirklich zu übertrieben gewesen, was Ino da angezapft hatte. Ständig war sie sich über zu fettleibige Gerichte am beschweren. Temari macht das genau richtig. Sie ernährte ihre Familie mit abwechslungsreiche und Kraft gebende Mahlzeiten. Natürlich sollten sie ausgewogen sein und Temari war eine, die sich von einer wie Ino nichts vorzuschreiben lassen hatte. Das wäre ja noch schöner! Aber gut, sie waren doch irgendwo Freunde. Auch wenn dies nicht so aussah, war es eben Tatsache! „Beim nächsten Mal, können wir gerne bei mir kochen!“

„Klar, nur werde ich dann nicht zurückhalten und die besten Zutaten mitbringen!“

„Gott, dass war zu viel!“ Shikamaru platzte noch aus allen Nähten. So viel, so viel gutes hatte er schon lange nicht mehr gegessen. Nach dem es also schon 23 Uhr war, war Shikadai noch ins Bett gegangen, so das Shikamaru und Temari bei einem Film im Wohnzimmer den Abend oder die Nacht ausklingen lassen konnten!

Die große Sorgen der Ehefrauen

Tja, wenn das mal gutgeht oder?^^ Hoffen wir das Beste

Viel Spaß beim Lesen!
 

**Freitags**
 

Herrlich dieses heiße Wasser dieser beruhigenden heißen Quelle im freien. Sakura, Temari und Hinata haben sich ihren fünf tägigen Urlaub redlich verdient. Da durfte auch mal ein wenig über die überforderten Herrschaften hergezogen werden. Natürlich alles nur aus Spaß, oder? Der schöne Kurort lag mitten in den Wäldern. Ein Rückzugsort mit allem, was das Herz begehrte. Heiße Quellen, sanfte Massagen, Sauna, Spaziergänge im Wald. Kantine und Aufenthaltsräume. Ja, hier ließ es sich gut leben.
 

Hoffen wir, dass die Kerle alleine klar kommen. Ist das nicht einfach nur wunderschön?

Einen Abend in schöner Gesellschaft zu sein und diese heißen Quellen zu genießen? Die große Angst der Frauen war schon begründet, da die Kerle nicht immer alleine sein konnten. Während Naruto schon alleine damit überfordert war essen zu kochen, war Sasuke eher immer nur darauf bezogen alles mit Stärke zu begleichen und Shikamaru würde wahrscheinlich gelangweilt sein, wenn er keine harte Hand an der Seite hatte.
 

„Komm, schon! Hinata, du bist inzwischen längst nicht mehr das schüchterne Küken von uns! Außerdem warst du als erste schwanger!“ Sakura wollte darauf hinaus, dass Hinata mal alle Bedenken und Ängste loswerden sollte.

„Ja, zwar haben wir nicht die perfekten Männer erwischt, aber sie werden wohl mal ein paar Tage auf die Kinder aufpassen können, oder?“
 

Temari, Sakura und Hinata haben sich einfach mal nach 8 Jahren, tagtäglicher Arbeit im Haushalt ohne Urlaub eine kleine Woche gegönnt um zur Ruhe zu kommen. Dies durfte doch mal sein, oder? Jetzt können sich die Herrschaften mal selbst beweisen, ob sie fähig sind, den Haushalt zu schmeißen! Hoffentlich kamen sie klar. Denn wie gesagt, Angst war begründet das alles den Bach hinunter geht, wenn die Frauen nicht vor Ort waren.
 

„Dürfen wir denn trotzdem die Sorgen teilen, dass Naruto nicht kochen kann und schon gar nicht in der Lage war die Waschmaschine zu starten?“ Hinata musste sich auf das Schlimmste vorbereiten, falls sie zurückkommen.
 

„Wem sagst du das! Sasuke kann auch nicht mitfühlen sein, er muss immer so direkt sein und das wird bestimmt schwierig“
 

„Na ja, wir müssen einfach mal den Männern machen lassen. Auch wenn sie auf allen Vieren angekrochen kommen, um uns zurückzuholen, da sie es nicht aushalten werden, auch nur zwei Tage die volle Verantwortung zu übernehmen!“

„Meinst du wirklich? „Oh, Sakura, komm bitte zu mir zurück?“, schön wäre es ja.
 

„Ja, vielleicht werden die auch mal erwachsener. Er hat ja seinen Hexenschuss auskuriert und nun eine Woche Urlaub!“

Hinata war nicht zu beneiden, mit dem kindischen Hokagen, der als einer der Wenigen die Arbeit als Hokage ernst nahm. Eigentlich kann er es wie Kakashi und Tsunade angehen lassen, die eh nie was gemacht haben. Er könnte es auch ruhiger angehen lassen, Hauptsache das Dorf ist beschützt! Das reicht ja schon.
 

Da waren sich alle einig. Wie heißt es doch so schön, selbst ist der Mann? Also war es doch gut, wie es gerade war. Die Frauen konnten nun für fünf Tage alles um sich herum vergessen und ausblenden, während die Männer mal in die Rolle der Hausfrau schlüpften.
 

**Naruto** **Am Morgen der Abreise**

**Bahnhof Konoha**
 

Hinata, Naruto, Boruto, Himawari waren gemeinsam zur gleichen Zeit mit Sakura, Sasuke und Sarada sowie Temari, Shikamaru und Shikdai am Bahnhof um sich von ihren Ehemännern zu verabschieden. 5 Tage waren recht kurz, aber für manche doch zu lang. Besonders wenn die Frau weg ist und dem Mann alles zu viel wird. Nein, danke! Lieber wäre Naruto mitgefahren, aber: Er hatte sein Versprechen gegeben und daran hielt er sich auch.

„Also, Naruto!“ Hinata lächelte bedrohlich sanft.

„Ja, Liebes?“, fragte Naruto ebenfalls lächelnd.
 

„Vergiss beim Kochen nicht die Herdplatte auf 1 zu stellen. Himawari wird um 8 Uhr ins Bettchen gebracht und Boruto darf höchstens bis 10 Uhr wach bleiben!“

Hinata sprach aus Erfahrung und fügte im ernsten Ton hinzu:

„Sonst tanzt er dir auf der Nase herum!“ Hinata hatte zumindest ihre Mittel kennengelernt, dass ihr Sohnemann zu den Uhrzeiten ins Bett muss, wenn es auch sein muss!

„Ja, ich werde das schon hinbekommen! Erhole dich, mein Engel!“

„Wenn du brav warst und du deine Hausaufgaben zu meiner Zufriedenheit erfüllt hast, kannst du dich auf einer schönen Belohnung freuen!“
 

„Einer Belohnung, echt jetzt?“ Unter „Belohnung“ kann sich Naruto alles vorstellen. Wird schon schiefgehen, auch wenn es stressig wird. „Ich werde wohl nur an meine Belohnung denken!“ Das war ein guter Schub für die Motivation. Denn so kann er auf etwas hin arbeiten um dafür auch belohnt zu werden!
 

**Shikamaru**
 

„Du weißt, dass Shikdai eine leicht grobe Führung braucht, um mal etwas ernster zu sein, wenn es um Hausaufgaben geht. Er ist sehr faul, oft genervt aber, ich weiß ja, wie ich mit solchen Charakteren umgehen muss!“ Temari sah in Shikadai einen jungen Shikamaru. Sie waren sich 1 zu 1 ähnlich.
 

„Wieso ist er denn so oft genervt?“, fragte Shikamaru.

„Von wem er das wohl hat? Komm schon, du schaffst das!“

Temari war sich sicher, dass ihr Ehemann das schon hinbekommt. Auf einen 7-jährigen aufzupassen, wird wohl kein Weltuntergang sein, oder?

Genervt kratzte sich Shikamaru am Kopf. Nun ja, irgendwie wird das schon gutgehen.

„Wir werden die zwei Mann Haushaltswoche schon überstehen. Bitte, du machst dir zu viele Gedanken, immerhin habe ich frei diese Woche!“

Auch wenn Shikamaru sich anderes vorstellen könnte, was er machen könnte, um die Zeit totzuschlagen musste er eben aus sich herauskommen. Vielleicht war ein bisschen Zeit für seinen Sohn genau das richtige.

„Jetzt geh schon in deinen wohl verdienten Urlaub! Na los, ich hole dich am vereinbarten Tag wieder am Bahnhof ab! Und warte mit Inojin hier auf dich!“
 

Temari hob ihre Augenbraue. Vermutlich war Shikamaru froh, sie los zu sein! Aber das könnte ihm so passen. Vielleicht wäre es besser einen Tag früher zurückzukommen um sie dabei zu überraschen, wie sie sich verhalten, wenn sie nicht da war!
 

„Wie auch immer, mach dir nicht so viele Gedanken, Temari. Das wird schon gutgehen!“ Und einen geplanten Männerabend, steht nichts mehr im Weg!

„Gut, ich verlasse mich auf dich, bekomme ich noch eine Umarmung?“

„Ja, schon“
 

**Sasuke und Sakura**
 

„Du bist erst seit ein paar Tagen wieder da, bitte sorge dafür, dass Sarada dich nun etwas mehr als einen Vater akzeptiert!“ Leider war die Distanz doch größer, als das es ein Vater-Tochter-Verhältnis sein sollte. Nun, da war Sasuke etwas selbst Schuld dran, oder?

„Ich weiß, aber was soll ich machen? 8 Jahre sind eine lange Zeit!“
 

„Du bist zu gefühlskalt! Du müsstest mehr aus dir herauskommen und etwas mehr mit Sarada unternehmen. Es war eine lange Zeit in der sie sich nach dir gesehnt hatte!“

Sakura mit eingeschlossen!
 

„Ich bin nur nicht so gut mit offenen Gesprächen...“

Das war eine Ausnahme gewesen, als die Dämme gebrochen waren und Sasuke sich bei Sakura ausweinte. Immerhin liebte er seine Ehefrau und auch seine Tochter über alles. Er würde sich das nie verzeihen, wenn sein Schwert sie damals verletzt hätte.
 

„Kann ich Sarada glücklich machen?“

„Wenn du bei ihr bleibst, ist das für sie schon ein großartiges Geschenk! Aber, sei auch streng zu ihr. Obwohl sie schon gewissenhaft ist, braucht sie doch manchmal die Zuneigung ihrer Eltern und du bist verdammt noch Mal ihr Vater! Heißt, kümmere dich gut um sie! Immerhin bist du doch auch in Sorge, falls ihr was zustößt, oder?“
 

„Ich werde sicher nicht zulassen, dass ihr was passiert. Dann kann ich dir nicht mehr in den Augen sehen!“ Sasuke lächelte, dann schwieg er wieder. So wie immer. Fragte sich dann nur, ob er wirklich ein bisschen Einfluss auf das Mädchen bekam?

Aber wie soll ihm Sarada vertrauen, wo er sein eigenes Kind nicht erkannte und es für das Mädchen so aussah, bloß adoptiert zu sein? Nun, ein paar nette Worte zu wechseln von Vater zu Tochter hatte noch nie ein Verhältnis geschadet.
 

Stellt sich nur die Frage, welche Fragen zu welchem Zeitpunkt?

„Gut, ich werde mich auf dich verlassen und du erfüllst deine Aufgaben, in Ordnung?“

„Ja, gut! Bis später!“ Sasuke verabschiedete sich von Sakura, dann überlegte er sich, was zu tun war. Oder was als nächstes zu tun war.
 

**Sasuke Sarada**
 

Jetzt mussten die Kerle auf sich alleine gestellt sein. Heißt, einkaufen gehen, Essen kochen, spülen, Wäsche machen, putzen und all das was normalerweise die Ehefrauen machen. Während Sasuke und Sarada sich nun allmählich vom Bahnhof entfernten und durch die Einkaufspassage schlenderten, seufzte Sarada. Einerseits war es schön mit ihrem Vater alleine zu sein, dann wiederum auch nicht. Weshalb wusste sie nicht.
 

„Also, hast du Hunger auf irgendwas bestimmtes?“

„Mh, weiß nicht!“
 

Na, super! Kochen konnte der Uchiha überhaupt nicht. Dann muss halt jeden Tag Fertiggerichte her. Verhungern werden sie schon nicht.
 

„Was heißt hier, weiß ich nicht? Du könntest vielleicht sagen, ich hätte Lust auf Burger oder Pizza!“

„Mama kocht jeden Tag, du warst nie zu Hause!“

Muss sie ihm das noch öfters sagen? Er wusste doch, dass er einen Fehler gemacht hatte! Also sollte sie ihm Chancen geben, sich zu verändern, oder?

„Wie wäre es, wenn du kochen lernst? Dann könntest du Mama mit einem Essen überraschen!“

„Kochen? Beim besten Willen, ich kann nicht kochen...“, da wäre ein Weltuntergang eher in Betracht zu ziehen, als das ein Sasuke Uchiha hinter dem Herd stehen würde und für seine Ehefrau kochen lernt.
 

Sasuke seufzte. Kinder waren schon süß, wenn sie denn nur wollten. Ansonsten waren sie eher nervig, oder besserwisserisch. Besonders Sarada mit ihrem Satz: „Wenn du kochen lernst“ Denn wenn sie nicht gerade schliefen, stellten sie einem die Wohnung auf dem Kopf und randalierten gerne. Na ja, Sasuke war selber mal ein Kind. Deshalb wollte er, dass Sarada eine andere Kindheit haben würde, als er sie hatte.
 

„Ich würde sagen, wir gehen heute in die Pommesbude!“

„Wenn das nicht jeden Tag sein wird, ist das für heute okay!“

Sarada seufzte. Hoffentlich würde sie dann nicht so aussehen wie ihre beste Freundin Chocho. Denn das wäre zu viel des Guten. Eine XXL Version? Ne, lieber nicht!
 

Das kann wirklich was werden! Alleine mit seiner Tochter die Tage zu verbringen, zu gestalten, dass sie ihn mehr ins Herz schließen würde, würde schon eine Probe werden. Kochen war aber das eigentliche, was ihm Angst machte. Verhungern werden sie schon Mal nicht und bis Sakura wieder zu Hause war, würde dann fürs Erste wunderbar gekocht werden! Ohne wenn und aber.
 

„Willst du noch lange trödeln?“ Im Gegensatz zu ihrem Vater, fühlte Sarada wenigstens mit, dass sie ihre Mum vermissen würde. Eher genervt war Sarada davon, dass sie fünf Tage mit ihm alleine sein muss. Ob er sich wie ein Vater verhalten würde?

„Hey, Sasuke! Warte mal!“ Schließlich kam auch Naruto angerannt.

Himawari und Boruto waren ziemlich genervt mit ihrem Vater den Weg zu rennen. Immerhin befanden sie sich auf dem Bahnhofsvorplatz. Hier war immer was los.

„Yo, Naruto! Da sind wir ja mal alle komplett. Wie sieht es aus? Was meint ihr?“

Das große Problem war, keiner der drei Herrschaften konnte gut kochen. Na, das kann ja noch was werden, oder?

Männer allein zu Hause

**Tag 1**
 

Der erste Tag, oder die ersten Stunden waren langsam aber erfolgreich über die Bühne gegangen. Für Naruto gab es nichts, aber auch gar nichts, was er eben nicht auf die Reihe bekam. Er meisterte die Aktenberge, die von seinen Vorgängern liegen gelassen wurde, die sich über Jahre ansammelten in einem Monat abzuarbeiten. Schließlich dauert so eine Amtszeit als Hokage ein paar Jährchen. Jeder Anfang ist schwer, wenn Rhythmus in die Arbeit gekommen war, wird das schon leichter. Es braucht Geduld und Zeit. Männer alleine im Haus, da wird doch nichts schiefgehen! Wozu gab es denn sonst Versicherungen, wenn Glasscheiben zu Bruch gingen, oder der Haushalt im Flammen steht?
 

Die Sorgen der Hausfrauen waren unbegründet. Aber eine glorreiche Dokumention auf HD Bildern, wie die Kinder ihnen auf der Nase herum spielen, sich an keine Regeln halten und alles auf dem Kopf stellen, um die Väter auf die Palme zu bringen, dass wäre schon zu schön um wahr zu sein! Die Jungs hatten sich von einander verabschiedet. Nun ja, Shikamaru und Shikadai hatten ja noch ihre Omi, oder besser gesagt Yoshino! Daran habe Temari wohl nicht gedacht. Noch ein Grund mehr zu Hause zu sein! Yoshino würde schon ein bisschen nach dem Rechten sehen.
 

„Hey, Sasuke! Was machen wir jetzt? Kommst du mit zur Pommesbude?“

Naruto, Boruto, Sarada und Sasuke waren noch mitten auf der Einkaufsstraße unterwegs.

„Von mir aus!“ Sasuke hatte nichts dagegen, die Hauptsache für ihn war, dass sie für heute den Abend irgendwie herumkriegen. Es war zumindest schon 18:00 Uhr. Die Anreise der Frauen dauerte 2 Stunden, dann waren sie aber 5 Tage fort. Wie sollten sie das bloß hinbekommen, ohne verrückt zu werden? Erst wenn die Frauen nicht mehr da waren, werden die Kerle wissen, wen sie vermissen, oder?
 

„Toll, unsere Väter sind anscheinend Taugenichts!“

„Wem sagst du das! Du hast wenigstens einen coolen Vater, der sich nicht schämen muss. Im Gegensatz zu meinem, der ist ein Waschlappen!“ Während Naruto und Sasuke vorne weglaufen, waren die beiden Kleinen mit Himawari im Hintergrund.

„Hoffentlich verhungern wir nicht! Ich kann ja im Gegensatz zu dir noch kochen. Aber, was meinem Vater angeht, ich glaube er kann nicht mal Reis kochen!“
 

„Bilde dir nichts ein!“ Boruto sah es schon vor sich, jeden Tag Nudelsuppe.

„Mein Vater kann nur Nudelsuppe kochen, was anderes kann er nicht und ich hoffe, dass wir nicht 5 Tage Morgens, Mittags und Abends Suppe vorgesetzt bekommen!“

Schon jetzt machte sich das Fehlen der Mütter bemerkbar. Trotz allem war keine Zeit zu verschwenden, um ans aufgeben zu denken.
 

Als sie die Pommesbude betraten, wurden sie erst Mal von einer Horde Frauenmenge umzingelt.

„Oh je, jetzt geht das wieder los!“ Boruto ahnte schon schlimmes. Wieso auch immer: Sein Vater war bei Frauen als Held verschrieben und demnach sehr beliebt. Sasuke sah nicht nur gut aus, er war auch noch mit seiner Tochter „alleine“ unterwegs. So was kam bei Frauen ja immer gut an!
 

„Hey, ich habe eine fiese Idee bekommen!“, grinste Boruto.

„Und die wäre?“, fragte die Uchiha nach, als sie mit Himawari am Fenster platz nahmen.

„Nun, ich denke, mein Vater ist leicht reizbar, wie wäre es, wenn wir also...“, er flüsterte ihr was ins Ohr, was ihr ein Grinsen entlockte.

„Das hört sich ja richtig fies an! Ich bin dabei, aber wir sollten noch ein paar mehr einladen, um so mehr wir sind, um so mehr stresst das!“

„Ja, das geht bestimmt auf die Ohren!“ Von wegen Urlaub! Das wird Horror für den siebten Hokage! Ganz gewiss! Doch solange sie wissen, dass es eine Rückkehr der Ehefrauen geben würde, würden sie sich anstrengen. „Aber erst am Mittwoch!“
 

Naruto wirkte in der Masse ziemlich hilflos und am Ende. Auch wenn es für einen Mann nichts schöneres gab, als von unzähligen Frauen umzingelt zu sein, so war er verheiratet und das seit ein paar Jahren. Sasuke musste auch etwas Abstand gewinnen, da die meisten Frauen doch ihm immer anhimmeln, was den Kerlen nicht so gefiel. Verständlich.

„Setzen wir uns zu ihnen!“

„Oh, man! Eine Woche ohne Hinata! Wie soll ich das nur überstehen?“

„Lass sie das nicht hören, dass gäbe bestimmt Ärger, oder?“
 

Vermutlich. Aber die Arbeit als Hokage machte sich nicht von alleine. Und dann auch noch das: Als das Glockengeräusch der Türe ertönte, immer dann, wenn jemand ins Restaurant kam, sah Naruto wütend zur Türe: „KAKA-KAKASHI!“

„Kakashi, hast du mir nichts zu sagen?“ Plötzlich teleportierte sich Naruto zur Eingangstüre.

„Hey, Naruto. Siehst ja richtig gut aus! Liegt etwas im Magen? Kann ich dir behilflich sein?“

„JA! Was hast du in deiner Amtszeit getan, und komme mir nicht mit Ausreden!“
 

Kakashi grinste unter seiner Maske. „Romane gelesen, schöne erotische Liebesromane. Solltest du dir auch mal gönnen, das ist Arbeit. Solange das Dorf beschützt ist, ist alles in Ordnung!“

„Und Tsunade hat vermutlich die ganze Zeit nur getrunken! Ja echt ne, wirklich!“ Am liebsten würde Naruto im Boden versinken. So viel Arbeit. An Urlaub war gar nicht zu denken.
 

„Dann werde ich nichts mehr tun, bis die Papiere die Fenster zum platzen bringen und ich darin baden kann!“ So eine Frechheit! Vermutlich log Kakashi nicht mal damit, nur Romane gelesen zu haben. Woher sollten jetzt diese vielen Aufträge kommen? So ein Käse!

„Das ist der sechste Hokage! Und der 7!“ Zwei Hokage waren wohl eine Seltenheit, diese zusammen in einem Raum zu sehen.
 

„Entspann dich, Naruto! Wo sind denn Hinata und Sakura?“

„Im Urlaub!“ „Und du machst die Hausarbeit?“, da konnte sich Kakashi gut amüsieren.

Ja, Naruto in einer Schürze bekleidet, mit einem Besen und Kehrblech bewaffnet, ja warum nicht!

Naruto hasste es aufgezogen zu werden. Leider musste er sich das über sich ergehen lassen!
 

**1 Tag später**
 

Nach dem sie den gestrigen Abend noch gut überstanden haben, wachte Naruto an diesem Morgen schon früh auf. Ungewohnt für den Mann, der seine Liebste Ehefrau so sehr liebte, dass sie ihm schon beim aufstehen fehlte. Kein „Ich liebe dich“, oder kein „Guten-Morgen-Kuss“. Dann auch noch ohne ihr zauberhaftes Frühstück. Im Ernst, Hinata konnte ziemlich gut kochen. Das fehlte ebenfalls im Haus. Da es schon 9.00 Uhr war, machte sich Naruto erst Mal aus dem Schlafzimmer, rüber zum Badezimmer.
 

Das war hart, ganz ohne Hinata. Aber Naruto war hart im Nehmen. Schließlich war er früher auch alleine gewesen, nur das er heute noch 2 Kinder dabei hatte, um die er sich zu kümmern hatte war etwas anderes. Aber dies war seine Pflicht! Nach dem fertigmachen, ging er gähnend die Treppen hinunter, wo schon im Wohnzimmer der Fernseher zu hören war. Er ging zur Küche, wo Hinata einen großen Zettel auf dem Kühlschrank klebte.
 

Regel Nummer 1: Frühstück auf dem Tisch um 8 Uhr. Okay und was gibt es so zum Frühstück? Spiegelei mit Brot und anderes Zeugs? Oder Nudelsuppe morgens, Nudelsuppe mittags und abends? Wäre doch am einfachsten und niemand würde verhungern. Clever, oder?
 

„Hey, wir haben Hunger! Mama hätte uns schon längst ein 5-Gänge-Menü gezaubert. Du bist wirklich hoffnungslos!“ Boruto kam im Schlafanzug aus dem Wohnzimmer. Klar, das Boruto ihm das unter die Nase binden musste. Naruto gab es inzwischen auf, sich irgendwie einzureden, dass er und sein Sohn etwas gemeinsam haben. Bis auf die Haare! Na gut, sie hatten auch die gleichen Augenfarbe. Also schön, was immer ihre Wünsche sein werden, so werden diese erfüllt! Schließlich stellte sich Naruto hin um ihnen zumindest ein paar Brote zu toasten.

„Ihr könnt euch ja schon Brote schmieren, oder?“
 

„Also, Mama hat immer Marmelade mit Käse für mich kleingeschnitten!“

Alleine das Frühstück zu servieren war eine Herausforderung. Wie sollte es dann mit dem Mittagessen aussehen? Kann ja nur schiefgehen. Aber enttäuschen wollen wir sie ja auch nicht. Also setzte sich Naruto zu den beiden am Küchentisch, um ihre Wünsche zu erfüllen. Leicht war es dabei nicht. Denn der Herr im Hause, der sonst alles die Frau überließe, war ziemlich hilflos. Zu dritt saßen sie, in der Lichtdurchfluteten Küche.
 

„Ja, Himawari-Chan, ich werde dir genau das zubereiten, was Mama dir immer zaubert!“

Irgendwie muss er sich nur anstrengen und dann sollte es klappen.

„IH, das sind ja Aufbackkäse für Lasagne!“ Himawari sah ja wohl nicht recht.

„Bitte? Aber da steht doch Käse drauf!“

„Ja, aber Aufbackkäse um Mamas Lasagne noch schmackhafter zu machen. Nimm den Schmierkäse, Gouda! Hier, dass ist Schmierkäse, du isst ja nur Suppen!“

Himawari war sogar extra aufgestanden um am Kühlschrank zu gehen.
 

Naruto seufzte. Um ehrlich zu sein, wurde er von Hinata sehr bemuttert. Sie machte ihm immer Lunchboxen für die Arbeit fertig, die immer so lecker waren. Er selbst hatte noch nie etwas gekocht. Lieber Fertiggerichte per Mikrowelle, oder ins schöne Restaurant gehen. Ja, das wäre schön, jeden Tag in ein Restaurant zu gehen. Aber das würde das Sparschwein nicht mitmachen und von Hinata würde es eine Schelle geben! Mal sehen wie das noch weitergehen soll!
 

**Shikamaru und Shikadai**
 

„Der Himmel ist so schön...“, schwärmte Shikadai.

„Ja, so schön blau. Es ist einfach perfekt!“

Wie ist das entspannend! Einfach bloß im Garten auf dem Boden, auf einer Decke liegen, um in den wolkenlosen Himmel zu sehen und dabei keine Angst haben zu müssen von einer wütenden Temari zusammen gestaucht zu werden. Oft konnte sie nämlich einem Mann Angst machen, wenn sie ihre Militäruniform überzieht und wie bei der Marine Befehle gab. Jetzt konnten sie noch ihre Faulheit unter Beweis stellen. vermutlich alles stehen und liegen lassen, bis zum letzten Tag, an dem sie wiederkommen würde.
 

„5 Tage ohne irgendwelche Ängste zu haben, dass wir angeschrien werden, dass das Kinderzimmer wie Saustall aussieht“, Shikadai lächelte zufrieden.

„Oder angeschrien zu werden, wieso der Müll noch nicht raus gebracht wurde! Dabei sind wir doch nur langsam und nicht faul!“ Nur das einer Ehefrau beizubringen, ist immer schwer, da ein falsches Wort oft falsch verstanden würde.
 

„Wir machen einfach gar nichts und räumen alles erst am letzten Tag auf. Niemand wird etwas merken!“ „Übrigens, wir planen in 5 Tagen eine Party bei dem Hokagen bis Abends, kommst du auch mit?“
 

„Ui, eine Party? Klingt doch schon gut, wenn es nicht stressig wird!“

„Die Sonne scheint, wir sind die Herren im Hause, da muss erst mal in Ruhe gechillt werden. Heute Abend bestellen wir uns irgendwas vom Chinesen, oder vom Italiener, oder braten uns ein leckeres Schnitzel. Dann brauchen wir nicht kochen!“ Das würde unnötig lange dauern. Gerade war ja schon 19:00 Uhr.
 

„Gut, lass uns die Bestellung aufnehmen, ich verhungere schon!“

„Wie das nervt. Wieso haben wir kein schnurloses Telefon hier?“

„Wir haben eins, aber es ist im Wohnzimmer, schon vergessen?!“
 

Blöd. Außerdem wusste Temari über die Vorzüge beschied, welche kulinarische Küche hier zu Hause bevorzugt würde. Temari war nicht zu ersetzen und nur gut, dass sie nicht in Narutos Haut steckten. Schließlich hatte er zwei Kinder, um die er sich kümmern musste. Hoffentlich geht das gut aus. Zumal das Verhältnis ja nicht gerade gut aussah, zwischen ihm und Boruto.
 

„Du, ich glaube, dass wird die coolste Woche überhaupt!“ Einfach mal nichts tun, ehe Dienstag die Schule wieder losgeht... und Mama am Mittwoch wiederkommen sollte. Sollten sie sich einfach unauffällig wie möglich verhalten, ohne das Temari einen Grund hatte einen zu einem ihrer Wutanfälle. Also beließen es Shikamaru und Shikadai es erst Mal damit zu chillen.
 

Aufräumen könnten sie auch später noch. Das steht aber außer Frage. So kennen wir die beiden Faulpelze noch. Ehe das Telefon plötzlich klingelte, musste einer aufstehen und ins Wohnzimmer gehen.
 

„Verdammt, geh du dran! Nicht das Mama wieder meckert, wieso es so lange dauert!“

„Ja, auch wenn es nervt, ich geh schon...“, Shikamaru seufzte. Nächstes Mal müssten sie es auslosen, wer ans Telefon ging. Im Wohnzimmer musste er bis zur Türe gehen, wo das Telefon auf einem Sideboard lag, welches wiederum auf einer Ladestation lag.
 

„Nara, ach hey, Schatzi! Wie geht’s dir?“

„SHIKAMARU! WIESO DAUERT DAS SO LANGE! SEID IHR WIEDER AM FAULENZEN?“

„Ja, nein! Natürlich nicht, wir kochen bloß was zusammen...“

„Kochen, kannst du das überhaupt? Gott, wenn ich NACH HAUSE KOMME, möchte ich, dass es wie geleckt aussieht! WEHE ES IST WIE IM SAUSTALL!“

Shikamaru musste den Hörer von sich halten, um nicht mit einem geplatzten Trommelfell zu leiden.

„Keine Sorge, wir werden alles nach deiner Zufriedenheit hinterlassen. Mach du ruhig dein Urlaub zu Ende, den hast du dir ja auch verdient!“
 

„Hey, Papa? Wollen wir Wiener Schnitzel, oder Nuggets machen zum Filmeabend?“

„Nimm das linke!“ „HALLO? SHIKAMARU!“

„Ja, ich liebe dich auch, bis morgen!“ Shikamaru widmete sich nun den Abendbrot. Wenn es nicht zu ausgefallene Menüs waren, konnte Shikamaru die zubereiten.
 

„So, nun lass uns den Abend in Ruhe ausklinken lassen. Film an, Getränke raus und dann noch ein bisschen abschalten!“ Was gab es schöneres als zu Hause alleine zu sein? Die Sorgen der Ehefrauen waren unbegründet. Ob es noch ein Nachspiel geben würde, bezüglich des Auflegens?
 

Temari wäre wohl auf 180, wenn sie wüsste was ihre Jungs da verzapfen. Aber wir kennen Shikamaru ja nicht anders als eine faule Socke, dem schnell etwas auf dem Zeiger geht. Aber eigentlich wäre Shikamaru nicht Shikamaru, wenn er jetzt anders wäre, als wenn er Temari bei sich hätte.

Überfordert? Nicht doch...

Viel Spaß beim weiterlesen  , hoffe es gefällt euch ^^
 

**Tag 2**
 

Endlich wieder ein neuer Tag. Inzwischen vergingen schon 2 Tage, seit dem Sakura, Hinata und Temari ihre hilflosen Männer alleine gelassen haben. Demnach war es nur üblich, dass sich die Mütter ihren Kopf darüber zerbrechen, ob die Hausmänner nun ein wenig die Rollen der Frauen zu schätzen wissen. Da wäre zu einem der tägliche Ablauf. Beginnend mit dem Frühstück und dem Weg zum Kindergarten. Das Essen muss pünktlich nach der Schule auf dem Tisch stehen. Boruto brauchte klare Linien, er muss verstehen, dass er nicht der Chef ist, sondern Naruto. Bei Himawari sah es anders aus. Sie brauchte viel mehr ein wenig Aufmerksamkeit, da Boruto sie manchmal vernachlässigte oder ignorierte.
 

Jedoch waren die Massagen, die täglichen Sauna-Besuche sowas von fällig, dass es spürbar deutlich wurde, was Entspannung überhaupt nach all den Jahren war. Das war einfach nur purer Luxus.
 

Jeden Morgen früh aufzustehen, meistens schon um 6.00 Uhr um das Frühstück zu servieren, dafür zu Sorgen das die Kinder zur Schule gehen, oder Himawari zum Kindergarten. Das das Mittagessen auch für alle schmackhaft ist, dass alles seine tägliche Routine hat. Heißt auch, dass sie Himawari wieder vom Kindergarten abzuholen hatte. Natürlich gehörte auch die Hausordnung mit dazu, dass das Haus sauber gehalten werden musste, ehe es in einer Müllhalte versank, das bedeute wiederum, dass hier und da der Saustall aufgeräumt werden musste und Abends eine Kleinigkeit zubereitet werden musste, damit alle auch Abends noch eine Kleinigkeit essen können. Besonders Naruto. Da kam einiges zusammen. Wer dachte, dass Frauen viel Freizeit haben, wenn Männer arbeiten waren und die Kinder in der Schule waren, der hatte sich aber wirklich in den Finger geschnitten. Die Ehefrauen konnten nur vermuten, dass alles reibungslos verläuft, bis sie wieder zu Hause sein werden.
 

**Sasuke und Sarada**
 

Das konnte ja wohl nicht wahr sein, oder? War es Realität, dass Sasuke Uchiha gerade mit seiner Tochter und dessen Freundin Chocho, in dessen Kinderzimmer auf dem Boden saß, um mit ihnen zu spielen? Es war eine Art Teeparty? Er könnte sich wirklich besseres vorstellen, als dass sie IHM den ganzen Tag lang dazu bringen Tee zu trinken. Sarada wollte irgendwie nicht mehr von seiner Seite weichen, selbst wo ihre Freundin da war, mussten sie über Klatsch und Tratsch reden und Zeit miteinander verbringen!
 

„Soll ich uns was vom Döner holen, oder von nebenan?“ Schließlich gab es die letzten 3 Tage insgesamt nur Tiefkühlkost zu essen, da sich Sarada weigerte ihm das kochen beizubringen.

„Nein, lass mal. Das haben wir schon die letzten zwei Tage gehabt. Heute werde ich dir kochen beibringen. Wenn Mama zurückkommt, wirst du ihr zeigen, wie gut du am Herd bist! Das haben wir auch schon gesehen!“
 

„Und was machen wir nun?“ Sasuke hatte irgendwie kein Losglück gezogen, alleine zu sein. Alleine mit zwei Mädchen zu sein, langweilte ein bisschen. Viel lieber wäre er mit Sakura alleine, wenn ihr versteht. Er musste sogar mit Puppen spielen, damit sie ihn nicht auf den Geist gingen. Aber als liebender Vater, wird er alles für seine Tochter tun, nur damit sie glücklich sein kann.
 

„Einkaufen gehen, du hast es mir versprochen. Außerdem wollen wir Chocho nach Hause bringen!“ Sasuke seufzte, so lange er kein Kleidchen tragen muss, ist alles klar.

„Man, Sasuke ist so langweilig wie unfertige Schnitzel, die noch gebraten werden!“
 

„Na, danke!“, also war Sasuke nur ein Schnitzel. Okay. Das musste er sich nicht von einer Pummelfee sagen lassen. Genervt mit den beiden Mädels, ging er aus seiner Wohnung, raus in die pralle Sonne. Durch das Wohnviertel in der Uchiha Gegend, bis hin zu der Einkaufspassage. Geschäfte waren geöffnet und mittags war es immer rappel voll. Die Stadt war demnach gut besucht. Wo sollte es nun hingehen? In die Geschäfte um einkaufen zu gehen!

Sarada und Chocho waren natürlich schon drauf und dran ihn an den Händen mitzunehmen, aber er mochte das nicht so. Also gingen sie nebeneinander, zur linken Seite an den Geschäften in einem Supermarkt.
 

„Wehe du flirtest auch nur ein bisschen, dann sage ich es Mama und wenn Mama eifersüchtig ist, wirst du ein neues Haus kaufen müssen!“ Sarada war zwar noch klein, aber nicht blöd. Sie wusste das Sasuke viele Verehrerinnen hatte und da mussten sie gut aufpassen. Papa könnte jede haben, aber Sakura war seine Ehefrau!

Welcher Mann flirtete nicht gerne und welcher Mann, kann schon hart bleiben wenn ihm sexy Frauen Herzchen als Küsse zu werfen? Da bleibt kaum ein Mann hart zu sich selbst. Verheiratet hin oder her, Sasuke nutzte das schon Mal gerne aus, um nur ein bisschen zu flirten. Gucken darf man ja doch noch, oder?
 

Also ging Sasuke alleine, hinter den beiden Mädchen durch die Gänge. Hier und da Fertiggerichte, ein paar Suppen oder Konserven, Getränke, Zeitungen. Überall die anderen Kunden im Laden. Oh, man, zumindest war es ein schönes Gefühl Sarada ein wenig länger zu sehen, als sonst. Das dauert bestimmt lange, bis sie sich wieder vertrauen können auch wenn ihr Verhältnis sich gebessert hatte.
 

Deshalb wirkte Sasuke etwas nachdenklich, während er das Lächeln seiner Tochter sah. Die Zeit zu zweit zu verbringen kann ihr Verhältnis bessern. Sicher hat er es nicht so mit Nähe, oder Zuneigung. Bei seiner Familie dagegen war er ein anderer Mensch und das sollte bei einem schwierigen Menschen wie Sasuke schon was heißen. Wie es der Zufall so wollte, traf er auf Sakuras Mum Mebuki.
 

„Ach, Saradalein! Wie schön dich zu sehen!“ Sie lächelte und freute sich, dass der Ehemann seiner Tochter auch mal etwas unternahm war. So fühlten sich die Dorfbewohner auch sicherer. Denn langsam akzeptieren sie ihn, keiner hasst ihn mehr, da sie ihn wieder vertrauen wollten. Bloß war es der Uchiha selber, der sich selbst ausgrenzte.
 

„Hallo, Frau Uchiha!“ Sofort unterbrach Mebuki. Da sie es nicht wollte als „Frau Uchiha“ angesprochen zu werden. „Bitte, für dich bin ich Mebuki“ Schließlich schoben sie ihre Einkaufswagen nebeneinander her, um ein wenig die Zeit streichen zu lassen.

„OMA!“ Sarada freute sich natürlich ihre Oma zu sehen, von ihr bekam sie auch gleich Schokolade geschenkt. „Oh, ihr wollt kochen? Da kann ich gerne aushelfen. Mein Mann ist wie eine Schlaftablette in letzter Zeit!“
 

„Na ja, Papa kann nicht kochen. Aber ich wollte ihm zeigen wie das geht, damit er für Sakura ein schönes Dinner machen kann!“ Sarada war schon klug genug für ihr alter, aber ihr Vater war trotzdem hilflos am Herd. „Oh, so ist das also. Da kann ich euch ja unter die Arme greifen, Zeit habe ich auch schon Mal. Wenn es euch nichts ausmachen würde, würde ich sofort mitkommen!“ Als Mutter von Sakura, war es ihr bewusst, dass Sakura oft traurig war weil sie so oft alleine war. Das muss sich jetzt ändern und Sasuke war auf einem guten Weg.
 

„Gut, dann gehen wir jetzt!“ Sarada verabschiedete sich von Chocho, während sie dann zu dritt einen Kochkurs bei Oma Haruno einlegen werden. Na, da können wir ja gespannt sein ob das auch was wird. Zumindest war gewiss, dass heute ein leckeres Gericht auf dem Tisch kam. Denn Sarada musste die letzten beide Tage kochen. Eine Abwechslung tut sicher gut.
 

**Naruto** **Montags** **TAG 3**
 

Heute war wieder ein Tag vergangen. Natürlich gab es heute, wie es nicht anders sein konnte, mal wieder irgendwas mit Spaghetti zum Mittagessen. Da gab es immerhin viel Auswahl.
 

Freitag gab es nach dem Abschied ihrer Mütter noch Pommes aus der Pommesbude!

Samstagmittag gab es Spaghetti Bolognese, Samstagabend gab es Spaghetti mit gekochtem Ei.

Sonntagmittag gab es Hühnersuppe aus Konservendosen und Abends gab es Spaghetti aus Plastikbechern, die man nur aufwärmen musste. Heute gab es Zahlensuppen. Aber am Abend sollte es keine BUCHSTABENSUPPE geben!
 

Etwas, was die Kinder gar nicht mehr sehen konnten: Spaghetti, Nudeln oder etwas mit Nudeln.

„Bah, ey! Ich habe keine Lust mehr auf Nudeln!“ Boruto musste sich also wieder was einfallen lassen, als er seinen dämlichen Vater mit einer Schürze um den Bauch am Herd stehen sah. Alles bloß keine Nudeln! In der Küche brannte Nachmittags überall das Licht. Naruto zauberte, wie er es nannte, wieder eine andere Suppe, was anderes gab es schließlich nicht.
 

Ständig nur Pommes zu essen, wäre auf Dauer auch nicht so gut für die Ernährung und die Kalorienzunahme, da wäre eine mollige Himawari oder ein übergewichtiger Boruto auch nicht gut. Hinata wäre nicht begeistert, wenn es nur sowas fettiges zu essen gegeben hätte. Ob sie auch froh darüber war, eine Woche nur Nudeln zu essen? Wohl kaum.
 

Der Esstisch war ebenfalls schon gedeckt, ehe Naruto die Suppe eingießen konnte, wurde er noch von seinem Sohnemann gestört, als er gerade durch die Türe kam.

„NEIN! Wir wollen was anderes zum Essen! Uns hängen Spaghetti zum Hals raus!“
 

Naruto kratzte sich am Kopf. „Ja, was soll ich sagen?“, fragte Naruto.

„Ich wollte eine andere Suppe zubereiten, eine Buchstabensuppe...“

„JA, TOLL! Gestern gab es Zahlensuppe, vorher gab es Hühnersuppe oder Spaghetti. Ich kann diese Nudeln nicht mehr sehen, selbst Fleischklößchen waren nicht annähernd so gut wie Mamas. Gib es auf, du kannst nicht kochen!“

Der Hokage seufzte. Es war ja schon schwierig genug, für die Kinder zu kochen. Aber vielleicht könnten sie nur heute, ja auch mal in eine Pizzeria gehen.
 

„Na gut, auch wenn ich nicht mehr viel Geld im Sparschwein habe, können wir mal in eine Pizzeria gehen, auch die bitten Spaghetti an!“ Heute gab es ja zum Glück extravagante Menüs zum Angebot in Pizzerien. So auch Nudeln im Angebot waren, also marschierten sie diesen Nachmittag bei herrlichen Sonnenscheinwetter durch die gut besuchte Innenstadt.
 

Hier und da Familien, kleine Kinder, oder Erwachsene die mit ihren Freunden entlang gehen. Ein ungewohntes Bild, allein mit seinen Kindern unterwegs zu sein. Normal war Hinata immer mit ihnen unterwegs. Nun konnte er schon ein bisschen verstehen, weshalb Hinata oft fix und fertig war, wenn sie einen Tag alleine war und das überwiegend das ganze Jahr. Also 365 Tage im Jahr, so eine Tortour mitzumachen? Respekt!
 

Himawari zur linken, Boruto zur rechten. Moment? Er war nicht da? Wo könnte er sein?

„BORUTO! Komm jetzt, wo bist du denn?“ Gott, dieser Bengel. Haut einfach so ab.
 

**Boruto**

„Yo, Shikadai. Wie kommt ihr ohne Mama klar?“ War ja typisch für Boruto, sich aus dem Staub zu machen und einen hoffnungslosen Vater alleine zu lassen.

Shikadai war mit Inojin unterwegs. Eigentlich so wie immer. Das war schon immer so.

Der Blondschopf amüsierte sich über seinen Vater.

„Und du lässt ihn jetzt hängen, oh man! Das wäre mir zu nervig!“

„Ja, man! Jeden Tag Spaghetti. Zieh dir das mal rein! Irgendwann hängen dir Nudeln aus den Ohren und das schmeckt dann nicht mehr!“
 

„Da bekomme ich ja gar keinen Hunger mehr. Aber wenn ich zu Hause nicht das esse, was auf dem Tisch kommt, werde ich wieder zusammen gestaucht!“ Inojin war wirklich nicht zu beneiden.
 

„BORUTO! WO BIST DU? Himawari?“ Das war zum Haare raufen, wie konnten beide einfach so verschwinden? Er mag gar nicht daran denken, was alles passieren wird! Was ihnen zustoßen konnte, wenn sie alleine waren.

„AH! Naruto, wenn das mal nicht Naruto ist!“ „Hanabi, schön dich zu sehen! Echt jetzt, hast du Himawari gesehen? Hinata schlägt mir den Kopf ab, wenn einen der beiden was passiert!“

„Oh man, du bist wirklich hoffnungslos, oder?“ „Was? Nein, sie sind abgehauen!“ Hanabi musste wohl nicht mal alles zusammen zählen, um festzustellen, dass Naruto überfordert war.
 

„Ich werde heute für dich eine Ausnahme machen!“

Naruto weitete seine Augen. „Oh, du bist die Beste! Was würde ich nur ohne dich tun! Am liebsten würde ich dich umarmen!“ „Nein, hier sind andere die uns beobachten und außerdem, bist du verheiratet!“
 

„Ich meine ja nur aus Dankbarkeit!“ Verlegen kratzte sich Naruto am Kopf.

„AM besten nicht falsch interpretieren, okay?“, fragte der Blondschopf nach.

„Ich weiß schon wo sich kleine Mädchen herum treiben, wenn ein gewisser Stand hier in der Nähe ist!“ Naruto hatte mal wieder null in der Birne.

Hoffentlich passierte Hima-Chan nichts. Wenn ihr auch nur ein wenig zustoßen sollte, müsste sich Naruto warm anziehen, aber sowas von!
 

„Hey, Himawari! Hier sind wir!“ Bei einem Zuckerwattenstand, wo es Zuckerwatte zum günstigen Preis gab zudem gab es hier auch Luftballons umsonst. Hanabis Vorahnung wurde wieder mal bestätigt! Boruto versteckte sich bestimmt bei Freunden, um sich wieder mit seinem Vater anzulegen. Die Schwarzhaarige Hyuga seufzte.
 

„Oh, komm' zu mir meine süße Himawari-Chan. Du hast es, wahrlich nicht einfach mit einem Vater wie Naruto, oder? Ja, das dachte ich mir!“ Sie knuddelte ihre süße Nichte, bis sie ihre Zuckerwatte wieder essen konnte. Dann suchten sie nach Boruto. Schließlich wussten sie, dass er sich meistens in der angesagten Lokal aufhielt, in der sie schon eine Bestellung auf die Kosten des Hokagen aufnahmen. „Wieso ziehen mich alle auf? Ich koche doch jeden Tag!“

„Ja, dass sehe ich!“ Mit ihrem Byakugan suchte sie mal eben schnell die Gegend ab, da sie keine Lust hatte den ganzen Tag nach Boruto zu suchen. „Gefunden in einer Pommesbude!“ Nicht weit von ihrem aktuellen Platz aus, mussten sie bloß ein, zwei Straßen überqueren.
 

Vom Fenster aus, draußen, drückte sie ihr Gesicht gegen die Scheibe, genau da, wo Boruto, Shikadai und Inojin ihren Platz am Fenster hatte.

„Oh man, mein Vater ist so eine Nuss. Er kann nicht mal kochen, nicht mal spülen tut er. Er hat es geschafft die Spülmaschine kaputtzumachen und somit wieder eine Rechnung zu machen, die nicht sein musste!“ Boruto schüttelte seinen Kopf. Er lachte sogar noch.
 

„Hey, Boruto! Wer ist die denn?“ Inojin bekam bei dem Blick von Hanabi Panik.

„Wer ist wer? Ach die, die ist nur die Schwester meiner Mum!“

„Also eine nahe Verwandte von dir? Sieht so aus als wollte sie was von dir!“

„Verwundert dich das? Ich glaube die will dir was mitteilen!“

„Die kann da bleiben, ich geh nicht nach Hause, da bekomme ich nichts zu Essen! Oder nichts vernünftiges zwischen die Zähne“
 

Bei dem Byakugan-Blick, bei dem selbst Shikadai und Inojin Angst bekamen, änderte Boruto aber ziemlich schnell seine Meinung. „Ihr könnt meine Rechnung ja bezahlen! Ich muss nach Hause!“

„WAAAS?“, Drückeberger!
 

**Zu Hause**
 

Zu Hause bei den Uzumakis bekam Hanabi einen Herzinfarkt. Sie zitterte am ganzen Körper. Überall stapelte sich das Besteck und das Geschirr in der Spüle, leere Milchpackungen natürlich abgelaufen, eine überfüllte Spülmaschine. Am besten sollte die Hausordnung her.

„NARUTO! Was treibst du hier?“ „Ich habe versucht, diese Maschine anzumachen, aber die klemmte irgendwie, echt jetzt!“
 

Boruto kicherte.

„Was gibt’s da zu kichern? Du solltest auch mal anpacken und aufräumen und nicht alles deinem Vater überlassen!“

„Böh, wie langweilig!“ „Nichts, böh! Du wirst mit anpacken. Himawari und ich kochen dann was schönes als Belohnung und Naruto werde ich noch einen extra Kochkurs geben, was es heißt ein Hausmann zu sein!“
 

So kam es, dass sie mindestens 3 Stunden aufräumten. Sie brachten den Müll raus, putzten alles klarschiff, bis alles glänzte. Auch die Spülmaschine war nicht defekt, sondern nur überfüllt mit zu vielen Tellern und Tassen. Am Ende stand ein richtiges 3-Gänge-Menü auf dem Esstisch.
 

„Ich bin so froh, dass du hier bist!“ Boruto weinte schon fast vor Freude.

„Ach, Brüderchen. Ich kann dich verstehen!“

Narutos Augen weiteten sich, dass sah ja aus wie ein Festmal der besonderen Art. Semmelknödel, mit Schweinefleisch und leckerer Soße, Nachtisch mit Vanille Pudding.

„Lasst uns anfangen!“ Doch sie vergaßen, dass nach dem Essen wieder direkte Ordnung herrschen muss... also noch 2 Tage bis zur Rückkehr und zur großen Party, die wohl wieder alles ins Chaos stürzen wird...

Man nehme seine Doubles und...?

**Tag 5**
 

Heute war der letzte Tag gekommen, um den Frauen zu beweisen, dass die Männer alleine sein können. Selbst wenn es ein paar Tage zu viel waren, waren es harte Zeiten, die sie überstanden haben. Aber das erste, was die Jungs in Erfahrung bringen konnten, war, dass sie ohne ihre geliebten Frauen ziemlich zu Grunde gehen würden. Demnächst werden sie es sich zwei Mal überlegen, ihre Frauen alleine verreisen zu lassen. Das geht sowas von gar nicht und selbst wenn sie sich diese Erholungstage verdient haben, was außer Frage steht, musste ordentlich etwas zurückgegeben werden. Nämlich, die Wertschätzung ihrer Hausfrauenarbeit!!
 

**Hinata** **In der Feriengegend**
 

„Mensch, Hinata! Liebes, du sollst dir nicht so viele Gedanken um den Haushalt machen. Hätte sich nicht schon einer deiner Verwandten bei dir gemeldet, wenn es so chaotisch wäre?“

Temari hatte sich auch ihre Sorgen gemacht. Ein wenig Vertrauen war ja nicht verkehrt.

„Warum sollte ich mir keinen Kopf machen? Ich bin besorgt das es jeden Tag, kein ausgewogenes Essen gibt“, sie pausierte kurz. „Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob Naruto es hinbekommt, die Wohnung ordentlich zu halten und auch früh aufzustehen, damit seine Kinder am Morgen in die Schule kommt!?“
 

„Und du, Temari? Machst du dir keine Gedanken?“, fragte Hinata nun interessiert. Sie teilten sich zu dritt ein großes Zimmer. An Ausstattung hatten sie ein großes Ehebett. Eine Couch und einen großen Kleiderschrank. Dazu noch ein Tisch und einen TV. Der Balkon war mit toller Aussicht auf dem Wald.

„So faul wie sie sind, sollten wir trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben!“

„Genau, das ist es! Es wird nur besser werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt!“, stimmte Sakura zu.

Während sie an dem frühen Morgen schon Mal ihre Koffer für die Heimreise zusammen packten, stürzte Naruto mit einem Schrei in den Tag.
 

**Naruto**
 

„SCHEIßE! Echt jetzt!“ Fluchte Naruto lautstark, als er auf dem Radiowecker starrte. „07:17 Uhr. Um 8 Uhr war Schulbeginn, um 8.30 Uhr der Kindergarten!“ „Oh man, dass geht ins Auge!“ Doch Naruto wäre nicht Naruto, wenn er nicht einen Plan hat! Mit 2 Schattendoppelgänger an der Seite, die zu einem für das Frühstück zuständig waren, der andere zum Wecken der Kinder und Naruto selbst, konnte sich für den Tag fertigmachen.
 

„OKAY! Hört zu, es ist wichtig!“ Im Schlafzimmer hatten es sich die beiden Schattendoppelgänger auf dem Bett gemütlich gemacht, während der Boss die Rede hielt.

„Es ist Alarmstufe Rot! Macht irgendwas, was sich finden lässt. Brot mit Käse, Wurst, Salami oder sonstiges an Aufschnitt. Legt Milchschnitten, oder sowas in die Lunchbox! Naruto 1: Du weckst Boruto auf! Naruto 2: Du machst dann das essen! Und ich mach mich schon mal fertig!“

Die Zeit drängt, jetzt aber flott. Alles im Schnelldurchlauf.
 

Narutos Schattendoppelgänger schlich sich in Borutos Kinderzimmer, dabei trat er erst ein Mal auf eine riesen große Unordnung. Macht nichts. Er nahm ein Megaphon in die Hand, um in Borutos Zimmer Krach zu machen.
 

„BORUTO! AUFSTEHEN! ES IST 9.00 UHR!“

„Wenn du nicht zur Schule gehst, kriegen wir alle ANSCHISS von MAMA, Echt jetzt! Möchtest du das? Wenn nicht dann STEH GEFÄLLIGST AUF!“
 

„DU, 10 Minuten noch!“ Boruto deckte sich einfach zu um ihn demonstrativ zu zeigen, jetzt nicht! Daraufhin grinste Naruto bitterböse. „Gut, wie du möchtest! Ich kann auch anders!“ Naruto holte einen Verstärker, den er gleichzeitig an das Mikrofon anschließen konnte und an die Lautsprecher an dessen PC.

„AUFSTEHEN DU SCHLAFMÜTZE! SONST SIEH ALLEINE ZU, WIE DU VOR MAMA BEHAUPTEN KANNST, WIE DU NICHT ZUR SCHULE GEGANGEN BIST!“
 

SO laut das die Fenster platzten.
 

„MEINE OHREN!“ Boruto bekam einen Herzinfarkt. „UND JETZT MACH HINNE!“

„SONST GIBT ES HEUTE WIEDER NUDELSUPPE!“ „JA; ICH GEHE SCHON!“

„Du Vollidiot, gab es denn keine andere Methode?“ Der echte Naruto kam gerade aus dem Bad geschossen, als im ganzen Haus nur ein Klirren zu hören war.

„Nein, mir war nichts eingefallen! Er hatte sich tot gestellt!“

„Ich gebe es auf! UND Was macht der andere Doppelgänger?“

Während Boruto nun um fünf vor halb 8 nun langsam aufgestanden war, bekam Naruto einen Schock. Was fällt dem Double ein, sich füttern zu lassen?
 

„Habe ich dir nicht die Anordnung gegeben, Lunchboxen zu machen?“

Der Double grinste bloß, genau wie Himawari die ihm selbst Brot schon geschmiert hatte. Sie hatte bemerkt das jeder noch schlief, aber so ganz toll, war das Frühstück nicht.
 

„Eine Lunchbox muss unberührt bleiben, es darf nichts wackeln!“

„UND ES WIRD GEARBEITET NICHT GESPIELT!“

„Spießer, nur weil du zu lahm bist!“ „AUFLÖSEN!“

Keine Diskussionen, echt jetzt! Es war kurz vor 8, langsam musste Boruto fertig sein.

Sich von so einem Double sagen zu lassen, was zu tun ist.

„Aber das ist eine schöne Lunchbox!“, lächelte Himawari.
 

„Bis später, Himawari!“ Der Double verabschiedete sich höflich.

„Bis bald, lieber verkleideter Naruto!“

Blödmann! Er sollte doch Lunchboxen für die Pausen fertigmachen, wieso ist er zu nichts zu gebrauchen? „Am besten gebe ich Boruto Geld für die Kantine in der Schule, wo er sich frei nach Auswahl was bestellen kann!“ Hört sich gut an, ist gebongt.

„ECHT? Besser als mir was von dir zubereitetes zu essen!“

Mist, verdammte! Er hatte es gehört? Wie auch immer. 7:45 Uhr. Die Zeit drängt.

„Los wir gehen zu dritt zur Schule und von da aus zum Kindergarten!“

Er zog sich wie immer die Schuhe falsch herum an, doch das war schnell geklärt.
 

**Auf dem Schulweg**
 

Bei langsam aufgehender Sonne, konnte sich Naruto nicht auf die Sonnenstrahlen freuen. Mit hochstehenden Haaren und einem genervten, müden Gesichtsausdruck schleppte sich Naruto mit Boruto und Himawari zur Schule. Dabei wurde er von den anderen Passanten stolz bewundert. Der Hokage, als Vater alleine mit seinen Kindern unterwegs? Ob das geht? Natürlich geht das gut, was soll die Frage, frage ich euch!
 

„Morgen, 7. Hokage!“ An jeder Ecke war jemand, den Naruto grüßte.

„Oh man ey, blöder Hokage. Hokage hier, Hokage da“, Boruto seufzte.

Er hasste den Ruf seines Vater! Viel lieber, ach vergisst es!

„Morgen, Boruto! Alles klar bei dir?“

„Nein, nicht wirklich. Morgen, Sarada. Morgen Shikadai!“

„Man, Vater hat mich buchstäblich aus dem Bett geworfen!“

„Etwa mit einem Megaphon?“, scherzte Sarada, doch Boruto hatte immer noch ein lästiges Piepen im Ohr. Dies wünschte er nicht mal seinem Feind.

„Nee, aber mit einer schlimmen Drohung, dass Mama wütend sein würde und mich Stunde für Stunde quälen würde, wieso ich nicht aufstehe, nur weil Papa das sagen hat! Furchtbar!“

„Du wurdest mit einem Megaphon geweckt? Wie dumm!“ Chocho lachte, als sie sich heran geschlichen hatte und zugehört hatte.
 

„Hör mal, Shikamaru! Hast du heute kurz Zeit um 14 Uhr für 2 Stunden? Ich müsste noch was dringendes erledigen!“ Ein Geschenk für seine Frau war nämlich etwas schönes und eine kleine Überraschung parat zu haben, sicher auch. Ach ja, die Überraschung, was die wohl wäre?

„Nun, das kann ich!“ Dann können sie auch bei der Vorbereitung für die Feier helfen, dass geht ja klar, vielleicht wollte Naruto sich auch ein wenig aus dem Staub machen. Nur war das Beste, Naruto wusste nichts von der Feier.
 

Shikamaru war ein Freund, der Naruto keine Bitte abschlagen konnte. So verging der Morgen, nach dem Boruto bei der Schule war, war Himawari pünktlich um halb 9 am Kindergarten.

„Ich werde sie um Punkt 12 Uhr wieder abholen!“ Mit einem hängendem Kopf und überforderten Blick, war er schon ausgelaugt am Kindergarten Grundstück angekommen, doch dann musste er ja auch noch andere Dinge erledigen.

„Bis später, Papa! Es wird schon alles gutgehen, nur den Kopf nicht verlieren!“ Wieso hielten sie ihn alle für einen Deppen? Er war Vater zweier Kinder. 5 Tage waren nichts, hahaha!
 

„Mist, als erstes muss ich die Fenster reparieren und gleichzeitig das Essen kochen? Na, wird schon irgendwie. Ein Hokage muss handwerklich begabt sein, sonst ist er kein Hokage und ich freue mich schon auf die Belohnung!“ Gut, nach dem 10 Narutos damit beschäftigt waren, die zu Bruch gegangenen Fenster zu reparieren, war der Echte Naruto damit zugange sich das Kochen selbst beizubringen. Mal nichts mit Nudeln, aber etwas leichtes. Schnitzel mit Pommes und Gemüse. Ja, ja! Gemüse mag nicht jeder, aber die müssen mit drin sein. So steht es in den fünf goldenen Regeln von Hinata, höchst persönlich ausgestellt!
 

Okay, Fett auf höchster Stufe anbraten und später auf eins Stellen. Für Kochregeln bitte ins Kochbuch schauen, mach mir keine Sorgen! Sonst fällt die Belohnung ins Wasser. Regel 1: Nichts anbrennen lassen!
 

Regel 2: Denke dran, Naruto vergiss nicht die Wäsche zu machen, die macht sich nicht von alleine. Jeden 2 Tag eine Maschine und solange es warm ist, draußen im Garten aufhängen. Ich will es ordentlich haben und keine Knicke oder Falten! Buntwäsche und Weißwäsche trennen.
 

„Eh, ich hab doch Wäsche gewaschen, oder?“ Oder auch nicht! Allein die Wäsche war so viel, als das man mindestens 10 Maschinen machen müsste. Verdammt!

Regel 3, Wohnung sauber halten: Staub putzen, Fegen, durch putzen. Das volle Programm. Ein Mal die Woche, also 1 Mal mindestens! „WAS? Das auch noch?“
 

„Was ist dann Regel 4 und 5?“ Diese traute sich Naruto gar nicht zu lesen

Regel 4: Bitte kümmere dich um meinen Vorgarten und meine schönen Blumen im Garten, die ich über alles liebe. Wehe es vertrocknet nur eine einzige davon!“ Es hat doch geregnet heute Nacht, dann dürfte alles paletti sein, oder? Aber es gab auch einen Sturm, der gewütet hatte. Sollte Naruto nach dem Rechten sehen? Nein, nein, lieber nicht.
 

Regel 5: Falls Regeln nicht eingehalten werden und du völlig versagst, habe ich mir das Beste draus gemacht und zumindest ein wenig Erholung gehabt. Du kannst froh sein, dass ich wieder zu Hause bin, wenn ich wieder da bin! Aber wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, werde ich dir während deiner freien Zeit einen extra Kurs geben, der sich gewaschen hat! Und bist du auch schön selbstständig werden kannst! Wobei ein selbstständiger Naruto einem schon Angst machen kann. Vielleicht zu viel Erwartungen in ihm gesteckt?
 

Ein Mal holte Naruto tief Luft um sich seine schöne Belohnung, wie Hinata ihm massieren würde, oder sie gemeinsam am Strand liegen, wie sich diese Vorstellung verabschiedete:

„OKAY!“
 

Die Blumen sind zerstört worden, aber Gartenarbeit macht Spaß.

Die Wäsche ist nicht ein Mal gemacht worden und die Fenster sind zerborsten.

Außerdem ist ihm schon mehr als ein Mal etwas angebrannt. Genau wie in diesem Moment: „FUCK! Muss das so schwarz sein? Ich weiß ja nicht, egal... ich schau mal nach der Wäsche. Ey, ihr macht keine Pausen! Ihr habt zu arbeiten!“ Kommandierte Naruto seine Schattendoppelgänger, die nicht erfreut waren.
 

„Blöder, Naruto! Was fällt dem ein uns so herum zu scheuchen? Komm, wir gehen Himawari abholen. Auf Schufterei habe ich keine Lust mehr!“ Die Doppelgänger entschieden sich selbst etwas zu tun und zwar Himawari und Boruto abzuholen. Die stänkern wenigstens nicht die ganze Zeit und machen einem Sklavenarbeit aufzuerlegen.
 

„Also, wie schaltet man so eine Waschmaschine überhaupt ein? Wie war das? Auf 40 Grad drehen, sollte doch der größte Idiot hinbekommen!“ Doch statt 40 Grad, kamen eben eine andere Zahl dabei heraus.
 

„Gut, mal schauen was die anderen so machen...“

Irgendwie wird das schon hinbekommen. Es war erst... „Moment, was riecht denn hier so komisch?“

„HEY! WAS? Was, das kann doch nicht sein... wieso stinkt das hier fürchterlich und wieso seit ihr nicht mehr, wo ihr? Ich hab denen doch gesagt das die aufs essen aufpassen sollten! Na, egal. Ich muss Himawari abholen!“ Immerhin ist es 11:55 Uhr!“
 

Doch als er am Kindergarten angekommen war, bekam er immer mehr Wut. Diese unfähigen Doubles, diese klauen ihm tatsächlich den wichtigsten Job. Na, warte die können noch was erleben! Aber sowas von! Damit war nicht zu spaßen. Also wieder zurück nach Hause, wo sich die Doubles auch noch über seine Kochkünste amüsieren.
 

„Oh man, da haben wir ja einen fähigen Koch erwischt!“, meinte Double Nummer 1.

„Nein, er gibt sich schon alle Mühe, da müssen wir ihn nicht noch runter ziehen! Er kann ja nichts dafür, nur Begabung für Jutsus zu haben!“

„Ehem, gibt es hier irgendwelche Gründe über euren Meister zu lästern! Los, geht zurück!“

„Gehts dir gut Himawari? Ich habe mir Sorgen gemacht, dass du von so unfähigen Idioten abgeholt wurdest die zu nichts fähig sind!“ Gut, das ihr nichts passierte. Blöder geht’s nicht, auch noch über seinen Meister herziehen.
 

„Bist du nicht zu streng zu ihnen?“, fragte Himawari grinsend.

„Nein, sonst machen die ja nie was!“

„Du machst doch auch nichts außer schlafen!“, hoffentlich kam Mama heute wirklich wieder zurück. Langsam wollte Himawari wieder ihre Mama sehen, umarmen und vor allem endlich wieder ein bisschen mehr beachtet werden.
 

„Bitte nicht du auch noch!“ Naruto setzte sich auf einem Stuhl am Tisch.

„Bist du ehrlich, meine Kleine?“

„Klar!“ „Bin ich wirklich eine Niete, was dem Haushalt betrifft?“

„Ja, aber du machst dir Mühe und du versuchst dein Bestes. Also wenn Mama dich einen Kopf kürzer macht, dann nur, weil du überfordert bist und nicht, weil du ein wenig die Handhabung verloren!“ „Achso, verstehe!“
 

**2 Stunden später**
 

Naruto hatte es geschafft, ein wenig aufzuräumen und auch dank Himawaris Hilfe ein wenig mehr Können am Tag zu legen. „Ich muss noch mal weg, bitte seid schön brav und lasst mir alles so wie es ist, okay! Heute Abend werden wir Mama vom Bahnhof abholen!“ Lächelte Naruto als er Himawari mit dem Fernseher versorgte und Boruto mit seinem Gameboy spielend auf der Couch beobachtete. „YES! Er ist weg“ Kaum war der Alte weg, kamen all seine Freunde zu Besuch und fast die ganze Schulklasse.
 

Ob das der Anfang vom Ende war? Wir werden es sehen...

Schock fürs Leben

**Epilog** **Letzter Tag**

**Boruto**
 

„Jetzt kann die Party erst richtig losgehen!“ Gut, dass jeder seine Süßigkeiten und Getränke selbst mitbringen sollte. Damit genug da ist und jeder seinen Spaß haben sollte. Für Boruto war es eine Genugtuung unter so einem Vater alleine sein zu müssen und noch ohne an die Folgen der Mutter zu denken. Aber das war in dem Fall, auch nicht so wichtig! Hauptsache der Spaß war gegeben. Denn das muss auch manchmal sein und nicht immer nur zurückstecken, weil ein alter Herr das sagen hatte. Wo kommen wir denn hin, wenn ein alter Sack das sagen hatte?
 

Endlich war die Luft rein! Nun konnte es endlich losgehen! Die Besucher waren für 14:15 Uhr eingeladen, sie durften dabei nichts unversucht lassen Naruto ein wenig zu schockieren, sofern er wiederkommen sollte. Dieser Depp! Boruto hatte doch nur auf diese einmalige Chance gewartet, als er am Montag das Gespräch mit seinem Vater und Hanabi gelauscht hatte. Als Naruto fest entschlossen war, seiner heiß geliebten Ehefrau ein Geschenk machen zu wollen und was eignete sich da nicht am ehesten, außer einer Party mit allen Freunden aus der Schule? Richtig! Gute Laune, Musik, Fete, alles was dazugehörte!
 

„YO! Sarada, Chocho, Iwabee, Daiki, Shikadai, Lee...“ Alles was Namen und Rang hatte waren erschienen. Auch Sasuke und Shikamaru waren mit von der Partie. Es wurde laute Musik gespielt, so laut das die Wände wackelten. Natürlich laute Rockmusik! Es wurde eine wilde Kissenschlacht gehalten, Dreck im ganzen Haus veranstaltet. Gegenstände als Spielzeug genommen, Vasen gingen kaputt, Müll wurde auf Boden verteilt. Doch Sasuke und Shikamaru waren machtlos dagegen. Sie konnten sie nicht zurückhalten. Aber egal, sie hatten ja auch etwas davon.

„Also, ich denke, wir sollten langsam mal gehen, oder?“ Wie die Zeit doch vergeht.

Sie hatten nicht mit dem Ausmaß der Unordnung, die 10 Kinder machen können, gerechnet.

„Ja, ich muss zu Hause auch noch aufräumen, sonst bekomme ich Stress mit Temari!“
 

„Was habt ihr denn die Tage so über gemacht?“, interessierte sich Sasuke dafür.

„Eigentlich nichts, die Arbeit haben wir der Spülmaschine überlassen und den Rest sollten wir gleich noch machen, bevor sie nach Hause kommt!“

„Ach ja, es ist schon so spät. Sarada kann ruhig noch etwas hier spielen, ich wollte wohl auch noch eine Kleinigkeit besorgen gehen!“

„Gut, SHIKADAI! Komm, wir müssen noch aufräumen, dem Hokagen werde ich wohl noch eine Entschuldigungsbenachrichtigung auf dem Zettel hinterlassen, dass es mir leid tut, einfach gegangen zu sein. Aber für 10 Minuten, können wir sie ja schon alleine lassen!“
 

„Okay, hey! Boruto? Hast du mal einen Stift und einen Zettel, oder kannst du deinem Vater sagen, dass ich schon eher nach Hause gehen musste?“

„Klar, alles klar! Bis später dann!“ Für Boruto war es nun noch besser, sturmfreie Bude zu haben. Was gab es da besseres als Party ohne Ende zu machen? Der alte Pennerpapa, hatte nichts zu sagen, rein gar nichts!
 

Wovor sollte er schon Angst... „NEEEIN! Was macht ihr denn da?“

„Das ist kein Ball, dass ist eine runde Lampe!“

„Bitte? Echt, sowas gibt es? Aber da war keine Steckdose oder Kabel angeschlossen!“

„Die ist Rund, aber bitte legt es wieder hin!“

„Okay!“ „BOAH! SCHAU MAL! EIN ACTIONFILM mit meinem SUPERHELD!“

„WAS, LASS MAL SEHEN!“ Lampe kaputt.

Natürlich waren auch alle Wandbilder herunter gekommen, und schön auf dem Sofa und dem Boden gefallen, oder schief an der Wand montiert.

„NEIN! DIE DVDS SIND ALLE SORTIERT!“ Oh Gott, langsam sah Boruto ein Unheil aufflackern.

Alle CDs und DVDs waren heraus genommen worden, auch Mamas heiß geliebte Romane aus dem Bücherregal.
 

„Himawari, was... machst du denn da?“ „Es regnet Popcorn!“

„Was dagegen, dass wir ein bisschen Spaß haben auf der Party, Strudel-Kopf?“

„Ehm, aber...“ „Was aber?“

„Himawari, lass mich nicht im Stich. Ich erkenne dich kaum wieder, los feg' das Popcorn wieder zusammen!“ Da grinste sie aber nur. Denn ihr Brüderchen war wirklich sehr naiv und dümmlich.

Ja, sie war immer für andere süß und niedlich. Aber auch sie konnte schon mal gerne böse sein und ihren Bruder ärgern. Und das liebte sie an ihn, dass er oftmals sich überaus aufregen konnte wie kein andere ihrer Freunde. Gott, wo soll das noch hinführen und woher kommt die Katze, die an den ganzen Kissen kratzte? Das darf ja wohl nicht wahr sein. Ach, scheiß drauf! Egal! Wozu hatte er denn seinen Vater, den er alles in die Schuhe schieben konnte?
 

„Du denkst, ich bin immer nur brav, was? Aber ich kann auch anders!“

Als Himawari und Sarada beide grinsten, schauderte es dem jungen Uzumaki.

Es war eine verdammte Idee diese Fete zu feiern.
 

**Naruto**
 

„Hallo, ich bin wieder zu Hause!“ Dummdidumm, mit Blumen und einer Schachtel Pralinen der Entschuldigung, aber ansonsten sollte ja nichts... rein gar nichts...

„OHH, PAPI! Du bist wieder da!“ Doch Himawari war gerade nicht sonderlich wichtig, sondern, wie es alleine im Flur und im Wohnzimmer aussah. Überall Verwüstungen. Den Inhalten aus den Kissen waren herausgenommen, Wasserbomben waren geschmissen, Chips und Krümel lagen überall herum. Das darf nicht sein. „Ich bin sowas von fertig!“

„Ach, komm schon! Mach doch mit!“
 

„NEIN, ich habe versagt! Sie bringt mich um...“, Naruto sah schon das Übel. Seine Belohnung, von einer Massage am Strand, einem gemeinsamen Wellness-Besuch. Oder was auch immer, es sein sollte, sie schwindet! Und was jetzt?

Mit einem hängendem Kopf ging Naruto langsam durch den Flur. Kaputte Vasen, viel Dreck und eine riesen große Unordnung. Konfetti, Popcorn, laute Musik, schief hängende Bilder. Unsortierte Bücher, DVDs und CDs. Als erstes beendete Naruto die Party in dem er die Musik ausmachte. Dann musste er wiederum die Kids raus schmeißen, aber nicht im wörtlichen Sinn. Anschließend setzte er sich geknickt auf dem Sofa. „So, Boruto...“

Himawari grinste, da Boruto wieder Ärger bekommen würde.

„Und auch du Himawari, so sehr ich dich auch liebe...“

„Scheiße...“ Papa setzte seinen Kurama Blick ein, wie damals gegen Shin. (Boruto Folge ;)
 

„Erstens: Ihr habt eine Party geschmissen, ohne mich einzuladen und ohne mich zu fragen. Was sollte das für euch bringen?“, fragte Naruto mit einem bösen Blick.

„Zweitens, werdet ihr nun schön helfen aufzuräumen, denn es ist mehr als Alarmstufe rot!“

„Drittens... wenn ich Mama erzähle, dass selbst du kleine Himawari nicht brav warst, was wird sie wohl tun? Richtig, sie wird uns sagen, wie unbeholfen wir sind, wenn wir alleine sind und nichts auf die Reihe kriegen und das wir demnächst unter besonderer Beobachtung stehen werden! Merkt euch das gut. Also...“ Naruto pausierte kurz:
 

„Entweder... Oh, oh...“

„was ist Papa?“, fragte Boruto.

„NARUTO! ES IST SCHLIMM, MAMA BEFINDET SICH SCHON AUF DEM WEG HIERHER! SIE IST SCHON FRÜHER ZURÜCK!“ Ein Schattendoppelgänger der in der Stadt war, war hierher teleportiert um Warnung zu geben.

„OKAY! Keine Panik! Wie viel Zeit haben wir noch?“

„Etwa 10 Minuten?“

„Okay, dann... wir quetschen den Müll unter Teppiche, in die Ritzen der Couch, einfach wo was rein geht!“ „Ist das denn die einzige Idee, die dir einfällt?“

„Hast du einen anderen Plan? Sie reist mir den Kopf ab!“
 

Okay, super. So schnell wie sie nur konnten, räumten sie allen Dreck irgendwie, irgendwohin und so wie es geht. Auch wenn alles aus allen Nähten platzte, es war egal. Ihr Leben war wichtiger, als eine sauber Wohnung zu haben!
 

„SCHNELLER! ES MUSS RATZFRATZ GEHEN!“

Irgendwie arbeiteten sie ziemlich schnell als Team zusammen. Das die Wohnung zum Schein super aussah, wenn die Mum wieder nach Hause kam. Zumindest knarrte alles aus allen Rohren. Als dann wenig später die Türe aufgeht, bekam Naruto Panik. Alles drückte aus den Wänden.
 

„Ich glaube, du bist doch ganz cool, Papa!“ Boruto hätte nämlich genau so gehandelt und allen Dreck unter der Couch geschoben, oder einfach unter dem Teppich gekehrt.

„Hinata, meine Liebe. Darf ich dir die Taschen abnehmen? Ich hätte dich gerne vom Bahnhof abgeholt!“ Hinata roch es schon vom Weiten, dass hier was im Busch lag. Sie hatte ihren Reisekoffer neben sich im Flur abgestellt. Ihre Haare trug sie offen. Das ganze, war doch eine Farce. So schön sah es hier aus? Nein, das kann nicht.
 

Boruto wollte schon die Fliege machen. Himawari war auch ziemlich nervös.

„Wie zuvorkommend! Ja, sieht schon sehr schön aus“, zumindest auf dem scheinbarem ersten Blick. „Ja, dann kann ich euch doch alleine lassen, oder?“

„MAMA! Schön das du wieder da bist, endlich gibt es richtiges Essen!“

„W-Was sagst du da? Es gab immer ausgewogenes Essen“

„Immer nur stärkende Spaghetti, auch mal Fertiggerichte. Wir sind gut miteinander ausgekommen, echt jetzt!“
 

„Ach, meine süßen! Ich weiß doch, dass ihr es nicht leicht hattet. Aber versteht mich, ich brauchte auch mal ein bisschen Freizeit für mich!“ Und wenn sie wüsste, dass sie nun nicht zum Schrank gehen sollte, um etwas trinken daraus zu holen, war sie schon wieder mit dem Gedanken beschäftigt, das etwas nicht stimmen musste. Wieso klammerten die Kids an ihr, dass sie nicht zum Schrank gehen sollten?
 

„N-Nein, geh nicht zum Schrank. Wir können gerne zu einem Italiener, Chinesen oder deutschen gehen...“

Hinata machte daraufhin trotz allem die Türe auf. Sofort kam ihr all der Müll entgegen. Wie schnell war ihr Urlaub schon wieder hinüber. Anstatt sich dem Urlaub noch in Gedanken weiter zu machen, war er hinüber. Super!

„NARUTO!“ Schrie Hinata, bei dem nun alles andere aus allen Nähten platzte.

„Ehm, na ja... dafür gibt es Erklärungen... Die Feier, die Gäste, die Party... Ich habe mir größte Mühe gegeben!“ Leider hoffnungslose Mühe und das spürte der Hokage. Jetzt ging es ihm an den Kragen. Wenn Hinata ihre Domina auspackte, gute Nacht.
 

„Naruto, mein Freund! Ich habe mir nichts dabei gedacht, wirklich. Ich glaube wir haben demnächst viel zu tun!“ Das war sicher, wie das Armen in der Kirche. Ganz genau so ist es.

„Was haben wir denn zu tun?“

„Ich werde dich sehr hart ran nehmen müssen, aber nicht, so, wie du es dir ausmalst!“
 

„Himawari, komm wir machen uns aus dem Staub!“

„J-Ja, dass wäre besser!“ Hoffnungsvoll tapsten die beiden aus der Küche.

Hinata räusperte sich, sofort standen Himawari und Boruto stramm.

„HIER GEBLIEBEN! Das gilt auch für euch! Kaum bin ich aus dem Urlaub zurück, muss ich mir anhören, dass ihr nie auf Papa gehört habt. Dabei habe ich mir Hoffnungen auf Besserung gemacht!“ Doch dem war nicht so und nächstes Mal muss nun ordentlich aufgeräumt werden.
 

„Entschuldige, entschuldige!“

„Ich werde sie erst annehmen, wenn ihr die ganze Nacht sauber gemacht habt und glaubt mir, ich werde euch hart ran nehmen, bis ihr fertig seid!“

„Ja, es tut uns Leid“ Hinata hatte nun eine schöne Schürzte parat, um sie ihrem Mann um den Bauch anzulegen.
 

„HAHAHA! Du siehst aus wie eine Putzfrau!“, lachte Boruto sich schlapp.

„Hör du auf! Du bist doch am allen Schuld!“, wehrte sich Naruto.
 

„Schluss jetzt, ihr habt zu arbeiten!“ Ob das Kommando von Hinata ihnen eine Lektion wäre und sich Naruto und Boruto nun doch vertragen? Wenn nicht jetzt, wann dann, was?

Wir haben euch vermisst

**Temari und Shikamaru**
 

Sollte es nicht langsam Zeit werden, die Faulheit an den Nagel zu hängen und endlich mal aufzuräumen? Sonst wird noch eine Gewitterfront über ein bestimmtes Haus herziehen, dabei war es doch so schön wolkenlos blau.
 

„Hey, Shikadai...“, meinte Shikamaru der nachdenklich auf dem frisch gemähten Rasen lag.

„Ja, Paps?“, fragte der kleine halb schlafend.

„Wird es nicht Zeit aufzuräumen? Zumindest ein wenig?“

„Wofür sind wir denn eben so schnell abgehauen?“

„Weil ich keine Lust hatte auf Ärger! Auf Temaris Anschiss habe ich noch weniger Lust!“

„Ach, die wird schon noch nicht...“

„Genau, lass uns die Ruhe... noch... genie...“

Das Ende des Satzes aus nicht vorhersehbaren Umständen nicht ausgesprochen. Selbstverteidigung von Shikamaru im Garten der Naras eingesetzt. Denn Plötzlich baute sich ein Schatten im Garten der Naras auf. Über die unangekündigte frühzeitige Rückkehr, waren sie nicht informiert worden. Umso schlimmer das Gefühl der hochstehenden Nackenhaare. Lass es ein Alptraum sein! Bitte!
 

„Ach, du bist... ich meine... wie schön dich wiederzusehen!“

„Temari mein Engel! Wie schön. Ich bin schon ganz umgekommen vor Sorge, dass dir was passiert sein könnte!“

„Ach so, deshalb liegt ihr hier im Garten faul herum, oder WAS?“

„FAUL? Wir doch nicht, die Spülmaschine ist fast fertig...“
 

Okay, bis auf die Tatsache nur alle 2 Tage etwas aufgeräumt zu haben, konnten sie zu dem Entschluss kommen, dass Temari gefehlt hatte. Oh, bitte! Oh, bitte!

„Lass uns nie wieder alleine und schau nicht in die Küche, wir haben uns größte Mühe geben. Wir brauchen jemanden, der uns motiviert!“ Shikadai klammerte sich an Temari, sie sollte keinen Schreikrampf bekommen.
 

„Bitte, bitte nicht in die Küche gehen, dass, das wäre nicht so gut!“

„Und wieso nicht? Wenn ihr zu faul seid aufzuräumen, ist es eure eigene Schuld. Ich werde den Dreck nicht wegmachen und solange ausziehen, bis es sauber ist!“

Vom Garten aus, ging es ins Haus durch das Wohnzimmer. Shikamaru versuchte wirklich alles, um sie zu hindern, in die Küche zu gehen.
 

„Bitte, überlege es dir noch ein Mal anders. Wir haben eine gute Erklärung“

Die Türe war abgeschlossen? Alles nur eine Maßnahme um Temari nicht wütend zu machen? Da waren sie aber auf dem Holzweg. Sie würden sich schon noch wundern. Aber sowas von.

„Du machst die Türe auf! Ansonsten werde ich dich dazu bringen, sie zu öffnen!“
 

Zitternd führte Shikamaru den Schlüssel ins Schlüsselloch. Shikadai ahnte schon das schlimmste.

„ÖFFNEN!“ Die Blonde erwartete schon das Schlimmste, doch was sie dann sah, war etwas womit sie nie rechnen konnten.

„Oh, du bist ja so süß!“

Gedeckter Tisch mit Kerzenschein, ein Ofen in dem Lasagne war, ein schönes Ambiente mit Musik und schöner Umgebung.

„Ich wollte dich überraschen, weil wir wirklich faul waren. Aber das ist eben unsere Natur und das mit dem Essen, wir haben uns größte Mühen gegeben“
 

„Ja, dann muss ich euch eben wieder zusammen stauchen“

Shikadai wollte sich heimlich aus dem Staub machen. Doch Mum roch schon den Braten, den er versuchte zu verstecken. Es gab keine Heimlichkeiten in der Nara-Familie.

„Hier geblieben, mein Freund! Du wirst noch heute dein Zimmer aufräumen und wenn ich heute Abend gute Nacht sage, möchte ich, dass es wie geleckt ist!“
 

„J-Ja... alles klar!“ Bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie etwa der vollen Spülmaschine, oder den nicht heraus getragenen Müll, ein paar Staubflächen hielt es sich im Rahmen.

„Ich hab dich vermisst!“
 

„Na, dann bin ich ja doch ganz zufrieden mit euch beiden. Vermutlich hat euch Yoshino unter die Arme gegriffen. Anders kann ich mir das nicht vorstellen“

„Ach, wo denkst du hin. Alles paletti. Wir machen uns, wenn Shikadai schläft einen schönen Abend mit Essen, Film und Schmusen. Ich habe dich nämlich so vermisst!“

Temari ließ sich innig umarmen und sie bekam einen Kuss geschenkt. Ob er nicht doch irgendwas zu verbergen hatte, na ja! Zumindest schien hier alles gut zum Ende zu gehen.
 

**Sasuke und Sarada**
 

Sakura sollte sehen, dass Sasuke inzwischen gut mit seiner Tochter umgehen konnte und auch die Vaterrolle übernehmen kann. Klar, ist das nicht von heute auf morgen möglich. Dennoch mussten sie einfach zueinander kommen, sich langsam annähern und das ihr Verhältnis erst langsam besser wird, ist auch schön. Alles hat seine Zeit. Auch das Vertrauen.
 

„Ich dachte wir wollen auf Mama warten!“

„Ja, Sarada. Das machen wir“

Draußen war es wunderschön. Also konnten sie einen kleinen Spaziergang erledigen.

Für Sarada war es ziemlich peinlich Hand in Hand mit ihrem Vater durch die Straßen zu laufen.

„Wolltest du kein Geschenk für Mama kaufen?“, fragte Sarada, als sie durch die gut besuchte Einkaufspassage schlenderten.

„Ja, ich wollte ihr eine Blume kaufen, die du mit aussuchen darfst!“

„ECHT? So romantisch kenne ich dich ja gar nicht!“
 

Wieso mussten schon kleine Kinder immer so hellhörig sein? Die wissen in jungen Jahren schon viel zu viel. Genervt kratzte sich Sasuke.

„Und du weißt ja, ich kann sehr wohl romantisch sein. Und außerdem sind wir beide gut miteinander ausgekommen“ Und ohne Streiten!
 

„Ja, da bin ich dabei!“ Am Bahnhof angekommen, gingen die beiden zum Yamanaka Blumenladen, was so viel bedeutete, wie Ino wiederzusehen. Aber, ob das auch so gut sein mag?

Als sie den Laden betraten, roch es hier herrlich nach Blumen, die überall aufgestellt waren.

„SASUKE! Mein über alles geliebter Mann, meiner Träume!“

Da schauderte es ihm. Sie war immer schon so aufdringlich. Nur schnell die Blumen kaufen, ab zum Bahnhof und dann schnell zurück nach Hause. Mehr war nicht geplant gewesen.
 

„Nein, ich möchte nur eine schöne und teure Rose kaufen!“

„Wie langweilig bist du denn, hä? Okay, was willst du? Wie wäre es mit dieser roten Blume?“

„Ja, gut das reicht mir schon!“

„Du bist wirklich lahm, dabei dachte ich, wir könnten zusammen ausgehen!“

„Die ist ja wirklich nicht zu bremsen!“
 

Sasuke verdrehte die Augen. Schnell bezahlt und fertig. Blumen eingepackt und nun konnte es losgehen. „Wann wollte Mum denn kommen?“, fragte Sarada.

„Keine Ahnung, ich glaube 18:00 Uhr, oder 19:00 Uhr“

„Aber es ist 17:30 Uhr...“, schon, aber ein wenig Zeit mit der Tochter zu verbringen, das kann bei weitem nicht schaden. „Mir macht warten nichts aus, da bin ich dran gewohnt!“

„Okay...“
 

**Hinata und Naruto**
 

„Na, also!“ es geht ja doch mit euch. Dachte sich Hinata, die sich lässig auf die Couch zurücklehnte. Da war sie einfach nur für 5 Tage im Urlaub, bei den heißen Quellen gewesen, da war die Erholung schon wieder zerstört worden. Wäre ja auch zu viel des Guten, wenn die Kinder ihrem Mann nicht auf die Nase herum tanzten. Als Frau muss sie diese eben haben, die Strippe, damit nicht alles aus den Fugen Gerät. Wo es hinführen kann, sehen sie ja, dass alles immer nur nach ihren Wünschen geht.
 

„Ich habe mir erhofft, ihr würdet Papa nicht ärgern. Leider falsch gedacht!“

„Aber, Mama. Wir haben es überlebt!“

Lächelte Himawari unschuldig, die ihren Papa wieder ein wenig ärgerte.

„Schon gut, ich weiß ja, dass ich nicht wirklich fähig bin, den Haushalt zu schmeißen!“, meinte Naruto entschuldigend. „Oh, ja! Da ist was wahres dran. Ich möchte nie wieder jeden Tag Nudeln sehen!“ Die können Boruto fern bleiben. Wer will schon jeden Tag Spaghetti essen?
 

„Jetzt bin ich da und glaubt mir, mit meinen Anweisungen wird euch Papa ein 5-Gänge-Menü her zaubern, und keine Nudeln!“

„WAS? Ist das wahr? Papa wird kochen? Und was ist mit dem Rest der Unordnung?“

„Die werden wir zu viert anpacken, schließlich will ich fertig werden... und Papa wird lernen wie es geht, wenn ich mal 2 Wochen im Urlaub bin!“
 

„WAAAAS? ZWEI WOCHEN?“ Die Reaktionen waren klar zu erkennen.

Da gingen beim Hokage die Lichter aus. Was, zwei Wochen im Urlaub? Kann das denn möglich sein? Hoffentlich nur ein schlechter Scherz. Wäre Hanabi nicht zu Besuch gewesen, sehe alles noch weitaus schrecklicher hier aus. Zumindest konnten sie schon etwas auf Mithilfe Anderer hoffen und während die Uzumakis weiter den Saustall aufräumen, kam gerade Sakura nach Hause, die noch etwas anderes zu erledigen hatte.
 

**Sasuke und Sarada**
 

Gerade waren die beiden Uchihas immer noch am Bahnhof. Aber womöglich haben sie Sakura verpasst, weshalb sie nun noch einkaufen gehen, damit sie noch etwas gemeinsam kochen könnten. Mit dem Blumenstrauß in der Hand, konnte die Überraschung nur gut werden.
 

„Du, was meinst du, ob Mama uns vermisst hat?“

„Na, klar hat sie uns vermisst!“

„Ich gehe doch erst die Blume nach Hause bringen, möchtest du noch ein Eis?“

„Ja, Eis ist immer gut!“ Als sie noch zu einer Eisdiele gegangen waren, machten sie sich auch wenig später auf dem Heimweg. Gegen 19:00 Uhr waren sie wieder zu Hause. Erleichtert war Sasuke endlich wieder daheim zu sein.
 

Gerade war Sasuke in der Küche, als er ein fröhliches Summen hörte.

„Sakura...“, da war nun der Abend wohl ins Wasser gefallen, oder? Eigentlich wollte Sasuke für sie kochen, zumindest den Versuch wagen etwas zu kochen.

„Sasuke, warst du einkaufen?“

„Ehm, ich habe dir eigentlich ein Geschenk gemacht. Hier, für dich“, verlegen war Sasuke über die plötzliche verfrühte Rückkehr.

„Ich wollte dich am Bahnhof abholen, aber da haben wir uns wohl verpasst! Seit wann bist du wieder zu Hause?“, Sarada setzte sich an dem Tisch um ihre Eltern dabei zu zusehen, wie sie miteinander klarkommen. Das war nicht immer so.
 

Sakura drehte sich nun mit der Hüfte zur Theke.

„Ich bin seit knapp einer Stunde zu Hause. Da wart ihr nicht hier. Anscheinend ist es euch gut ergangen, oder?“, fragte sie nun interessiert nach.

„JAA! Wir waren ein Eis essen und wir haben mit Puppen gespielt!“ Über ihre heraus posaunte Antwort verschluckte sich Sasuke fast.

„Das kann ich mir nicht vorstellen. Dann habe ich etwas meinen Freundinnen zu erzählen. Sasuke Uchiha spielt mit Puppen!“ Muss das jetzt sein, dass er aufgezogen wird?

Kann ja nur so sein. Echt super! Sarada ging kurz auf ihr Zimmer, damit sie noch etwas spielen konnte bis das essen fertig war und sie wollte ihre Eltern alleine lassen.
 

„Wenn du das deiner Ino oder so erzählst, kannst du was erleben!“

„Wieso, soll ich es etwa nicht sagen?“, grinste Sakura die ja gar nicht wusste das ihr Sasuke doch so spaßig sein konnte. Wie kleine Kinder rannte Sasuke Sakura hinterher.
 

Bis sie im Wohnzimmer auf dem Sessel fielen. Was dabei natürlich umgekehrt eine schicke Pose wäre, wenn Sakura auf seinem Schoß sitzen würde.

„Und hast du mich vermisst?“, fragte Sakura nach.

„Oh, ja! Das habe ich und wie...“ Sasuke hätte nichts dagegen, sie gleich hier und jetzt zu vernaschen. Ein wenig mehr Abwechslung kann nicht schaden.

„Was hast du vor? Und wie seid ihr miteinander ausgekommen? Sieht sie dich nun mehr wie ein Papa oder immer noch als fremden?“
 

„Wir sind sehr gut miteinander ausgekommen. Anfangs war es noch etwas schwierig, aber dann war alles halb so schlimm!“ Knopf für Knopf knöpfte Sasuke die Bluse seiner Frau auf.

„Ach so, also kannst du doch ganz gut mit Kindern umgehen. Und heute Abend haben wir genug Zeit für erotische Spiele!“ Sakura knöpfte sich ihre Bluse wieder zu. Sie mussten ja nicht direkt übereinander herfallen. Auch wenn es schon Abend war, war das Essen auch noch nicht fertig.

So ganz nebenbei, wäre es ihr lieber noch bis zum Abend zu warten und dagegen wird wohl auch ein Sasuke keine Einwände haben.
 

Außerdem wollte Sasuke noch klarmachen, dass er Sakura wirklich vermisste und das er in Zukunft häufiger nach Hause kommt. Immerhin kann er Frau und Kind nicht so einfach alleine lassen, oder? Bei belieben nicht.
 

**Hinata und Naruto** **2 Tage später Freitags**
 

Die Kinder waren bei Shikamaru und Temari untergekommen, ganz als Strafe dass sie von der Party wussten und diese Kids alleine gelassen haben. Also musste es so kommen, dass auch Sasuke und Sakura, sowie Shikamaru und Temari den Salat haben. Beide Kinder werden vor Sonntag nicht zurück sein.
 

Ich bin wirklich froh das du wieder da bist und du gehst noch nicht ins Wohnzimmer!“

„Ach, hast du etwas angestellt?“ Ein wenig Skepsis durfte sie wohl noch an den Tag legen, oder? Besonders nach dem sie dieses Horror-Haus hier vorgefunden hatte.

„Nein, wo denkst du hin? Ich wollte dich bloß, mit etwas überraschen. Du warst ja eben noch mal kurz einkaufen um ein Abendessen zu machen!“

„Ja, das war ich“, meinte Hinata, die dann die Augen verbunden bekam um nichts unversucht zu lassen. Ist zwar nichts neues, aber nun ja, Naruto hatte in einer Zeitung gelesen das Romantik sehr wohl ein guter Punkt wäre der Frau zu zeigen wie wichtig sie ihm ist.
 

Also ging es ins große geräumige Wohnzimmer, wo alles wieder glänzte. Ein großes Herz aus kleinen Kerzenlichter, ein großer Blumenstrauß lag auf dem Tisch und darüber hinaus hatte Naruto auch den Tisch schon Mal gedeckt, es gemütlich hergerichtet damit alles sein schönes Ambiente hatte. Schließlich war Naruto nicht ganz so doof.
 

Nach dem Hinata ihren Augenverbund abgenommen wurde, leuchteten ihre Augen.

„Das hätte ich dir ja gar nicht zugetraut! Das muss ich dir sagen!“

„Ein bisschen mehr Lob wäre schon schön gewesen...“, seufzte Naruto.

„Ach, komm! Du hast dir doch die größten Mühe gegeben, außer das sich die Nachbarn über die zerborstenen Scheiben aufgeregt haben!“

War klar, das dies so sein musste und nicht anders zu handhaben ging.
 

„Wollen wir nun was essen? Und dann, habe ich vielleicht noch etwas für dich!“

Hinata war fasziniert über den Kerzenschein, über der schönen Gestaltung und das ganze drum herum war wirklich schön. „Lass uns aber erst essen und die Musik noch etwas lauter machen!“ Hinata verschwand in die Küche, damit sie ihre Bratkartoffeln aus der Pfanne nehmen konnte. Es musste ja nicht immer Lasagne, oder Spaghetti sein. Die gibt es die nächsten 3 Tage nicht!!
 

Bratkartoffeln, mit Fischstäbchen und einer leckeren Remouladensoße. Sie wollte eben nicht mehr viel kochen, zaubern. Aber sie wollte halt noch etwas feines zubereiten.

Gekonnt mit zwei Tellern in den Händen, servierte sie das Abendessen. Es war erst 21:00 Uhr, im Fernsehen haben sie eine Romanze eingeschaltet. Auch wenn Naruto lieber für sinnliche Romantik war, die er schließlich liebte, konnte er drüber hinweg sehen.
 

„Was würde ich nur ohne dich machen? Ohne dich, wäre ich wirklich hoffnungslos“

„Ach, Naruto! Das weiß ich doch. Deshalb hast du mich ja!“

„Ja, echt jetzt? Dann bin ich froh, dass du mir nicht wütend bist, dass ich wohl in der Erziehung nicht so gut bin und nicht so ein gutes Verhältnis habe!“

„Na ja, Boruto scheint die Nummer mit dem Aufräumen jedenfalls gut zu finden!“
 

Immerhin versteckte er nun einige Kleinigkeiten zwischen Rillen oder in Schränken und unter dem Bett. Hauptsache er konnte irgendwie seine Mum ärgern. Aber wer die Rollen im Hause Uzumaki beherrschte sollte längst klar sein und Himawari hat ihren Papa nun noch mehr lieb als vorher, weil er sich doch um sie besorgt hatte. Ihr Verhältnis war besser als das Vater-Sohn-Verhältnis. Und trotzdem scheint Boruto langsam zu verstehen, dass Vater eben wirklich viel um die Ohren hat.
 

„Dann lass uns mal essen, oder?“ Gemütlich aßen sie nun das servierte Essen, welches natürlich nicht himmlischer sein konnte. Naruto liebte ihre Küche, sie war die Beste. Daher hatte er ja auch noch ein kleines Geschenk für sie übrig.

Nach dem Essen sahen sie noch zusammen den Film. Naruto half beim Abräumen des Tisches. Zu guter Letzt waren sie wieder auf dem Sofa im Wohnzimmer. Da hatte Naruto auch kurz die Gunst der Stunde genutzt, um ihr die Überraschung nicht länger zu verheimlichen. Sie hatten sich schließlich eine Kleinigkeit verdient, ehe am Dienstag sein Urlaub vorüber war.
 

„So, da ich dir auch noch etwas mitgebracht habe. Habe ich es irgendwie vergessen dir zu geben“ Naruto entschuldigte sich zutiefst für seine Dummheit, doch darüber konnte er hinwegsehen.

„Also, Hinata. Ich weiß, du hast es manchmal nicht leicht mit mir und unseren Kids. Aber, ich gebe mein Bestes um mehr für euch da zu sein und ich liebe dich abgöttisch. Das muss ich dir ja nicht sagen aber ich habe noch etwas für dich!“ Naruto kramte etwas unter dem Tisch hervor. Ein blauer Umschlag auf dem ein Herzchen war mit „Hinata!“
 

„Was ist denn da drin?“, fragte sie und öffnete den Briefumschlag.

Zum Vorschein kamen 2 Urlaubskarten für ein Wochenende zu zweit.

„Ist das dein Ernst?“ Auf dem Namen standen Naruto und Hinata, Zimmer reserviert, mit perfekter Aussicht und allem drum und dran. Da haben sich die Titel als Hokage gelohnt.

„Du machst mich glücklich!“ Hinata schmiss sich um den Hals ihres Ehemannes, der dabei natürlich eher glücklich auf dem Rücken fiel.
 

„Vielleicht, hast du nicht doch eine Belohnung für mich, dass ich 5 Tage alleine ausgekommen bin?“, fragte Naruto ganz zaghaft nach.

„Ganz alleine sicher?“, sie hob verdächtig die Augenbrauen.

„Klar, echt jetzt... okay... Hanabi hat etwas geholfen...“

Mist, Lügen war echt schwer und blöd, wenn die Frau die Naruto liebt ihn durchgehend anstarrte, dabei aber ein Grinsen hatte.
 

„Also eine Überraschung möchtest du haben? Was könnte das wohl sein?“

Ganz verlegen und unschuldig sah Naruto zum Fernseher, ehe er ihn ausmachte und seine Frau auf den Armen hoch nach oben in den zweiten Stock schleppte.

„Huch, was soll das denn?“, spielte sie immer noch Ahnungslose.

Kaum waren sie im Schlafzimmer, war Naruto nun derjenige, der seine Hinata im Bett fallen ließ und sie sanft küsste. Er konnte nur immer wieder beweisen, wie sehr er sie liebte und alles dafür tun würde, damit es ihnen gutgehen würde. Denn seine einzige wahre Familie sind Hinata, Himawari und Boruto. Während sich die beiden langsam hingeben, scheint der Frieden noch ein bisschen länger zu gewähren. Genau wie das verdiente gemeinsame Wellness Wochenende...



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Kommentare zu dieser Fanfic (42)
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Von:  Aros
2017-09-29T20:53:22+00:00 29.09.2017 22:53
Guten Abend.
Gutes Ende, war wirklich toll! (^^)
Oh, ich dachte wirklich, dass Shikamaru und Shikadai es versämelt hätten. Und beim lesen dachte ich mir auch noch, dass Shikamaru wirklich nachlässig geworden sei. Immerhin ist er ja der jenige, der immer vorausdenkt, wenn mal was anderes laufen sollte, als geplant. Und dann überrascht er Temari mit einen Willkommensessen. (^^) Ganz ehrlich: Das war meine lieblings Stelle hier!
Bei Sasuke lief es mit den geplanten Willkommensessen nicht ganz so ab. Konnte ja keiner ahnen, dass Ehefrau/Mutter eher nach Hause kommt. Oh, oh, oh ... wie demütigend für Sasuke, als seine Tochter Sakura erzählt hatte, er habe mit Puppen gespielt. (^v^) Es wird sich garantiert wie ein Lauffeuer im Konoha ausbreiten! Oberdemütigung! v(^v^)v
Aber ich denk' mal, Sasuke wird's schon überdtehen. (^~^)
Und Naruto?
Na, er hat sich, wenn auch etwas spät, ja was schönes einfallen lassen. Gemeinsamer Urlaub mit Frau klingt doch schön - na ja, bei den fünf Tagen? (^^)°
Zwei Wochen!?! Ich habe mich kaputtgelacht, da ich mir Narutos Reaktion gut ausmalen konnte. (^v^)
So, na dann, vielleicht liest man ja mal wieder was von dir.
Bis dahin, schönes Wochenende und ciao! (^o^)/
Antwort von:  silentrain
30.09.2017 14:41
Na ja ich glaube den Sensenmann wollten Shikadai und Shikamaru noch nicht sehen, aber Temair ähnelte ihm ja noch kein bisschen, was ^^ Genau meine auch, weil die Angst hatten zusammen gestaucht zu werden. Aber das geht eben noch^^ Bitte keine 2 Wochen ich glaub das würden sie dann nicht überstehen und das mit Sasuke ist sicher eine Demütigungf ehlt nur noch ein Foto davon^^
Von:  Kaninchensklave
2017-09-29T20:43:06+00:00 29.09.2017 22:43
ein Klasse ende

nun da haben sich die beiden alleine gelassenen Naras echt mühe gegeben
und Temari echt überrscht das es nicht in einem Chaos geendet hat

auch Sasuke ist später noch auf seine kosten gekommen, denn sakura war den zärtlichkeiten sicher nicht abgeneigt

das Wellness WE haben sich beide Uzumakis wohl verdient und Naruto wird sich ja auch besseren
er könnte ja Hinata dazu übereden Tsunade und Kakashi während den Wochenende Ihren Papierkram
auf zu arbeiten

denn wer will schon eine wütende Hinata welche selbst Naruto angst macht (und das will was heissen)
schon gegen sich haben und zur Motivation Shizune mit einer Peitsche dahinter stellen xD

GVLG
Antwort von:  silentrain
30.09.2017 14:32
Eine wütendende Hinata will sicher kein Mensch haben,
lieber eine liebevolle und zärtliche Hinata ☺
Klar ist man bei Sakura nicht abgeneigt, besonders bei der ungewollten Pose ☺
Die Überraschung war doch gut gelungenauch wenn YOshino sicher geholfen hatte
Von:  Aros
2017-09-24T19:16:50+00:00 24.09.2017 21:16
Guten Abend.
Bahahahaha!!!
Kleine, schüchterne Hinata? Na, von wegen! Die Zeiten sind schon lange pase. (^^)°
Das Hinata nicht schon vorher ihr Byakugan aktiviert hatte zeigte, das sie ihre Familie zugetraut hatte, allein klar zu kommen. Aber da hat sie sich wohl gewaltig geschnitten. (-_-)°
Und ich denk', wenn Naruto erfährt, das Sasuke und Shikamaru von der Party wussten, wird sein Assistent Überstunden schieben müssen und Sasuke verdonnert er zu einer Lehrstunde - damit meine ich, dass er in der Ninja-Akademie auf kleine Kinder aufpassen soll, die nicht auf ihm hören und ihr an einen Stuhl fesseln und ihn mit Spielzeugpfeilen beschießen. (^v^)
Also, auf bald!
Antwort von:  silentrain
25.09.2017 18:58
Aus einem schüchternen Mädel ist eine Hausfrau mit Besen und Schürze geworden, die selbst ihre Kids im handumdrehen zu Bett bringen kann. Das ist schon Stärke genug ;) Na ja, mal sehen ob es eine Bestrafung gibt aber die beiden besagten wollen selbst kein ANschiss , besonders Shikamaru nicht
Von:  Kaninchensklave
2017-09-24T17:44:07+00:00 24.09.2017 19:44
ein kalsse Ende

tja nun weht ein anderer Wind denn Boruto hat einen extrem schweren Fahler gemahct denn die party war keine gute Idee
aber das hat er jetzt auch fest gestellt und jetzt müssen alle zusammen räumen, auch Himawari und Boruto

Naruto hate cht sein ebstes gegeben aber wenn ihm die Kinder auf der Nase herum Tanzen und dann auhc noch glauben abhauen zu können, da haben sie sich geirrt, doch verstärkung wird wohl bald kommen, denn sonbald Sakura und Temari von der party und den Verwüstungen hören werden Männer und Kinder zum Sauber machen abkommandiert werden

GVLG
Antwort von:  silentrain
25.09.2017 18:57
Tja, hinterher ist man eben schlauer als vorher. Alte Weisheit. Sollte man besser überlegen.
Eben, er kann eben nicht die Strippen ziehen. Das ging einfach nicht und die Party war auch schon das Grab. ;)
Von:  Aros
2017-09-16T19:42:57+00:00 16.09.2017 21:42
Guten Abend.
Ja, ja ... 'Was man heute kann besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen.'
Tja, alles auf den letzten Drücker geschoben. Da hätt' man sich den ganzen Stress mit der Hausarbeit auch sparren können. Und die Sache mit den Megaphon, oh hauer hauer. (-_-)° Wenn sich da die Nachbarschaft nicht noch beschweren kommt. Wer weiß, ob nicht bei denen auch die Fenster zersprungen sind. Theoretisch müsste dabei auch die Fernsehscheibe, Gläser und alles, was sonst noch aus Glas besteht kaputtgegangen sein, oder? (^^)°
Oh, oh, seine Belohnung kann sich Naruto sowas von abschminken. Und nun die Party die Boruto schmeißt. Das gibt garantiert Hausarrest bis Sarada die nächste Hokage ist! (^~^)
So, dann angenehme Nacht oder guten Morgen - je nachdem, ciao!
Antwort von:  silentrain
16.09.2017 23:33
Genau, er hatte es doch bloß vergessen das es sowas wie "Wäsche waschen" gibt ;)
Stimmt eigentlich hätte alles zu Bruch gehen müssen, aber das war ja noch mal extra Panzerglas
was es alles so gibt ;) Alles Saustall schöön in die verwinkelsten Ecken schieben bis es platzt yeay
Von:  Kaninchensklave
2017-09-16T18:29:08+00:00 16.09.2017 20:29
ein Tolles Kap

Oo ich sehe es schon vor mir

hier liegt Naruto Uzumaki
7ter Hokage uns Held von Konoha
möge seine Seele in Frieden ruhen

denn das könnte passieren wenn er nicht wieder alles hinbekommt
und die Wäsche nicht verwaschen oder eingelaufen ist

das mit dem Vorgarten ist Pech für den Sturm kann er nicht der Ihn verwüstet hat
und das seine Schattendoppelgänger streiken kann ich verstehen
wer will schon Sklaven arbeit verrichten

doch bei den anderen wird es nicht viel besser aussehen und wenn doch
dann nur Dank Mebuki und Yoshino die Ihren Sohn / Schwiegersohn
in den hintern tretten da beide auch 0 Ahung von Kochen und Haushalt haben

dazu können auch beide nichts mit Haushalt und Kochen anfangen

GVLG

Antwort von:  silentrain
16.09.2017 21:13
Naruto kann schon , so würde ich es glatt behaupten, nichts mit dem Haushalt anfangen.
Außer alles was mit Nudeln zu tun hat, sonst kann er nichts am Herd
und ja aufstehen, frühstück machen unsoweiter ist wirklich nicht einfach
er kann froh sein, dass es nur ein tag ist ! :D
vielleicht hat er ja bald verfärbte wäsche wer weiß :)
zumindest kann sasukes tochter etwas kochen
und shikamaru wird sich auch was einfallen lassen
lieber von hinata angemault werden als von temari^^
Antwort von:  Kaninchensklave
16.09.2017 21:19
das stimmt obwohl eine wütende Hinata ist nicht zu unterschätzen, ich möchte da nicht in Nautos Haut stecken
und es könnte ja sein das sie dann sogar wütend Kaguya und Madara besiegt hätte ^^
Von:  Aros
2017-09-10T16:50:46+00:00 10.09.2017 18:50
Guten Abend.
Ahahaha!!! Oh Gott! Ich musste mir die Stelle vorstelle, wo Sasuke Teeparty mit Sarada und Chocho spielte. Köstlich! Einfach nur köstlich! (^v^)b
Oh, oh, oh ... Bei Naruto aber geht's ja nur mit Nudeln zu - Na ja, kennt man ja nicht anders von ihm. (^_^)° Und der Haushalt, oh Mann ... (- -)°
Na, zum Glück gibt es ja noch Schwiegermütter und Schwägerinnen, die so nett sind und den Mann der Tochter/Schwester helfen.
Ja, was Hinata alles zutun hat mit Haus, Mann und Kindern. Naruto kann sich echt glücklich schätzen und sollte Hinata mal seine Dankbarkeit unter Beweis stellen - und ich meine damit jetzt nicht, was jetzt denkt. (^///^)
Mal sehen, was Sasuke mit einen Arm für Sakura zum Dinner zaubern wird. (^^)
Und die bevorstehende Party? Oh, mir schwarnt 'böses' ... (^v^)
So, dann auf bald, ciao!

Antwort von:  silentrain
10.09.2017 19:58
Ayo, der Arme Sasuke. Geht für seine Tochter über Stacheldraht. Hauptsache es geht ihr gut, also Außen Hart innen weich. Ist doch immer so und Hanabi kennt das ja nicht anders, bei einem strengen Vater wie Hiashi. Falls es in Unordnung zerfällt, wird Naruto den nächsten Tag nicht überleben , oder Konoha wird ovn einem Blitz getroffen^^
Von:  Kaninchensklave
2017-09-10T14:03:05+00:00 10.09.2017 16:03
ein Tolles und Lustiges Kap

oh man danke für das Kopfkino ein Sasuke der mit Puppen spielt ist einfach zu komisch
aber was er nicht alles für sein Töchterchen macht was und Mebuki bringt ihm das Kochen bei da hat er echt mal Glück in seinem leben das kann er nicht anstreiten xDDDDDD

ich möchte nicht in Naruto´s Haut stecken denn Hanabi hat eindeutig das zepter übernommen und die beiden Uzumakis zum aufräumen verdonnert und das ganz ohne wieder rede zumidest hat Boruto es versucht nur da ist er an seiner Tante gescheitert
welche da keine wiederede zulässt

oh und die beiden Kerle werden noch mehr machen müssen denn die wäsche macht sich nicht von alleine
und auch Naruto wird von seiner Schwägerin einen Koch und Haushalts crashkurs bekommen ob es ihm gefällt oder nicht
doch mit Hanabi legt man sich genauso wenig an wie mit einer wütenden Hinata das ist hochgradig gesundheits gefährdent xDDDDDDDDDD

GVLG
Antwort von:  silentrain
10.09.2017 19:52
genau sasuke geht für das glück seiner tochter durch die hölle, aber mebuki hat ihm ja von seinem leid erfüllt und das ist auch gut so ^^ also sasuke wird froh sein, sein altes leben zurückzuholen
wenn hinata den saustall sehen würde, würde ich angst bekommen. glaube das durchsetzungsvermögen hat hanabi von hinata bekommen und die kerle werden wie ausgewechselt sein wenn ihre frauen wieder da sind, ganz ohne wenn und aber ^^ vermutlich würden sie alles tun
Von:  Aros
2017-09-03T18:05:37+00:00 03.09.2017 20:05
Guten Abend.
Toll wieder!
Oje! Wie war das gerad'? Morgens, Mittags und Abends nur Nudelsuppe und das ganze fünf Tage? Das kann nur Naruto durchhalten, aber bestimmt nicht seine beiden Kinder! (-_-)°
Na ja, die werden ihn ordentlich auf Trab halten.
Und Shikamaru und Shikadai, oweiowei ... (- -)° Das ist zwar typisch für die Männer der Naras, aber ob dies wirklich 'ne gute Idee is'? Na, ich weiß ja nich' ... (- -)°
Allein der Anruf von Temari zeigt, dass sie ihren Mann und ihren Sohn gut kennt. Und ja, ich glaube auch, dass das Auflegen des Telefons noch ein bitteres Vorspiel nach sich tragen wird. (^~^)°
Auf die Party in fünf Tag, also bevor die Ehefrauen nach Hause kommen bin ich schon gespannt. Wahrscheinlich wird im Hause Uzumaki so ein Chaos herrschen, dass Hinata, nichts ahnend, freudestahlend die Tür öffnet, da sie ja Naruto zutraut, dass er alles irgendwie hinbekommen hat. Und schon im Hausflur ist schon so viel Unordnung, dass Hinata immer noch lächelnd, für einige Sekunden darsteht und dann vor Schreck nach hinten fällt. Und dann gnade Naruto ... (^ ^)°
Okay, etwas weit hergeholt, aber könnte es mir so denken.
Und statt, es auf die leichte Schulter zu nehmen, dass mit dem Haushalt, sollten die drei Herren ihren Frauen sehr deutlich zeigen, wie großartig sie doch sind. Denn was schaffen Ehefrauen und Mutter alles, wozu Männer meist nicht im stande sind?
So, dann auf bald mal wieder!
Antwort von:  silentrain
03.09.2017 20:55
Gutes Ende. Frauen sind fähiger zu Hause als Männer, besonders Naruto. Der ist ja schon beim Frühstück überfordert. Ja, Nudelmarathon, das geht nur bei Naruto xd er hat doch tschüss gesagt und aufgelegt und sich dann das schnitzel gegönnt. einfach abschalten, ist doch alles easy. Naruto wird nie wieder allein gelassen werden^^
Von:  Kaninchensklave
2017-09-03T18:05:30+00:00 03.09.2017 20:05
ein Tolles Kap

Tja die kinder planen ehct etwas gemeines aber da machen sie die rechnung ohne den Wirt
denn Naruto wird sie alle auch zum aufräumen verdonnern denn eine Mission daraus amchen da würde Hinata ihm die Beine lang ziehen und eine Schelle verpassen welche dem von unds gegnagenen Bus Spencer alle ehre machen würde
ich möchte dann nicht das Ziel dieser Schelle sein

Shikamaru ahnt nicht mal das Temari wohl nach dem telefonat ihre Schwiegermutter mit der sie sihc belndend verstehjt darum bitten wird so einmal am Tag voebei zu sehen und den Jungs Beine zu machen und das macht sie auch mit einem Lächeln denn oft kommt sie ja nicht dazu Ihren Sohn und enkel herum zu kommandieren diese Chance lässt sie sich nicht nehmen ^^

Kakashi aht es nciht mal abgestritten genau nichts gemahct zu haben doch Naruto sollte IHm das ganze mal um die Ohren hauen genuaso wie Tsuande und beide erst dann wieder aus dem Büro lassen bis sie ihre Arbeit aufgearbeitet haben xD

GVLG
Antwort von:  Aros
03.09.2017 20:08
Hey, gute Idee.
Naruto könnte wirklich Kakashi und Tsunade dazu verdonnern, ein Teil der Akten und Formulare abzuarbeiten. Er könnte ja seine Schattendoppelgänger als Aufsicht bei ihnen lassen. (^ ^)
Antwort von:  silentrain
03.09.2017 20:53
Ja, bestimmt wäre das nicht schön wenn sie zusammen gefaltet werden, besonders von Hinata wenn sie zornig wird und wieso sollte Kakashi etwas abstreiten, wenn es die Wahrheit ist^^ muss ja niemand was mitkriegen aber wäre schon Mal eine Idee wert und shikamaru mit shikadai das kann ja nur faulenzen sein


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