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You light up the path

von

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Der Unfall

Das größte Eislaufevent des Jahres, nach den Weltmeisterschaften, die World Team Trophy neigte sich dem Ende und das Schaulaufen zum Auftakt der Gala würde in wenigen Minuten starten. Die Läufer der sechs besten Nationen des vergangenen und diesen Jahres versammelten sich gemeinsam im Warteraum.

Man hörte wie die Zuschauerränge noch immer tobten und jubelten, denn vor nicht einmalmal fünf Minuten wurde Viktor Nikiforovs Comeback zu den russischen Meisterschaften verkündet. Die lebende Legende war zurück auf dem Eis und die Fans feierten diese Nachricht so lautstark, dass man es selbst im Warteraum noch hören konnte. Er würde sogar zum Finale der heutigen Gala zusammen mit dem diesjährigen Silbermedaillen-Gewinner und seinem Schützling Yuuri Katsuki einen Paarlauf vorführen.
 

"Mit einem Traumergebnis hatte Sara Crispino, Italien, die Kür der Damen bei der World Team Trophy 2017 für sich entschieden. Sie absolvierte ihre Elemente mit großer Sicherheit und bekam 159.49 Punkte.", laß die dunkelhäutige Schönheit aus Italien aufgeregt von ihrem Smartphone vor.

"Mit 146.17 Punkten konnte sich Mila Babicheva, Russland, um acht Punkte verbessern. Auch sie blieb fehlerfrei und belegte somit den zweiten Platz!", ergänzte Mila verzückt. Die beiden Mädchen hüpften auf und nieder, freuten sich über ihre heutigen Ergebnisse. Yuri, der blonde Eiskunstläufer aus Russland, hielt sich genervt von dem Gekreische die Ohren zu und zeterte.
 

"Ach Yuri, willst du dir meinen Lidschatten für deine Performance gleich ausleihen?", zog ihn die rothaarige Russin auf. Wieder stimmten die Mädchen ein lautes Gelächter an.
 

"Wenigstens sehe ich damit besser aus als du, alte Hexe!", fauchte er.
 

Yuuri und Viktor standen am anderen Ende des Raums und unterhielten sich. Yuri Plisetsky würde die Gala mit seiner Performance "Welcome to The Madness" eröffnen, mit einem Lied, dass sein Freund Otabek Altin ausgewählt hatte. Gleich danach waren die Beiden dran.

Viktor seufzte lautstark. Er sah alles Andere als glücklich aus und strich sich sein Haar aus dem Gesicht.
 

"Bist du dir wirklich sicher, Yuuri?", fragte er ihn mit besorgtem Unterton.
 

Der Schwarzhaarige nickte schwach. Er betrachtete Viktor aufmerksam und sah wie er ihn von oben bis unten musterte. Der junge Japaner atmete schwer, schloss den Mund um zu vertuschen, dass er nicht durch Nase atmen konnte. Trotz des Puders für die Kameras war seine Nase rot, sein Gesicht hingegen kreidebleich. Der Kontrast ergab einen furchtbaren Anblick.

Viktor legte seinen Handrücken an Yuuris Stirn.
 

"Dein Fieber ist gestiegen.", stellte er fest. Er seufzte erneut. "Das reicht. Ich werde unseren Lauf absagen."

Gerade als Viktor sich von ihm abwand und die Veranstaltungsleiter davon unterrichten wollte, dass sie nicht auftreten würden, griff Yuuri ihn hastig am Arm und hielt ihn zurück. Er drehte seinen Trainer wieder zu sich.
 

"Nein! Nein. Viktor bitte!", flehte er. "Es ist nur noch ein Lauf. Ich schaffe das. Danach kann ich mich immer noch hinlegen und ausruhen."
 

"Du hast hohes Fieber und bist heute trotzdem angetreten. Meinst du nicht, du hast dich damit genug unter Beweis gestellt? Die Gala bedeutet doch gar nichts, Yuuri."
 

Diese Aussage versetzte dem Schwarzhaarigen einen kleinen Stich. Viktor war nie der sensibelste gewesen und obwohl Yuuri wusste, dass er ihn nur schützen und vor einer Dummheit bewahren wollte, sah er ihn verletzt an.
 

"Mir bedeutete es aber etwas... mit dir zu laufen.", murmelte er.
 

Bei ihrem Training in Sankt Petersburg hatte Viktor einige Hebefiguren mit ihm ausprobiert. Zunächst nur aus Spaß, doch später stellten sie fest wie gut sie dabei harmonierten. Mila legte ihnen begeistert ans Herz einen Paarlauf einzuüben. Kurze Hand entschied Viktor sich für eine Paar-Choreografie zu "Stay Close to Me".

Auch wenn Yuuri es nicht zeigte, innerlich war er völlig aus dem Häuschen deswegen gewesen. Er stand jetzt nicht nur auf demselben Eis wie sein großes Idol, er stand mit ihm gemeinsam auf dem Eis.
 

Er konnte Reue in Viktors Blick entdecken. "S-So habe ich das nicht gemeint, Yuuri. Aber wir werden noch etliche Gelegenheiten haben unser Duett vorzutanzen. Es muss nicht heute sein. Du bist bereits am Ende deiner Kräfte."
 

Viktor legte eine Hand an sein Gesicht und streichelte mit seinem Daumen sanft über seine Wange. "Deine Gesundheit geht vor. Ich habe Angst, dass dir etwas passiert.", erklärte er ihm mit ruhiger Stimme.
 

Einer der Moderatoren kündigte Yuri Plisetsky und sein Programm „Welcome to The Madness“ an und man konnte erneut lautes Jubeln von den Zuschauerrängen vernehmen. Yuri lief gemeinsam mit Otabek an ihnen vorbei, dicht gefolgt von den anderen Teilnehmern, welche sich an die Bande zum Zuschauen begeben wollten.
 

„Yuuri! Viktor! Kommt ihr mit?“, fragte Phichit, thailändischer Eiskunstläufer und einer von Yuuris besten Freunden.

„Ja, wir sind gleich da.“, antworte der junge Japaner ihm mit einem Lächeln. Viktor schien nicht begeistert.
 

Nachdem alle Teilnehmer sich draußen versammelt hatten, versuchte Viktor erneut Yuuri zu überzeugen, aber dieser blieb verbissen. Er wendete Viktor den Rücken zu und lief ebenfalls zum Ring um sich die Performance des russischen Yuris anzuschauen. Sein Trainer konnte nichts tun, als ihm kopfschüttelnd zu folgen.
 

Yuri lieferte eine spektakuläre Show ab und die Menge tobte. Stolz, mit erhobenen Haupt, verließ er das Eis und gesellte sich zu den anderen Eisläufern. Sie beglückwünschten ihn und er konnte sich sein Lächeln nicht verkneifen. Phichit Chulanont wurde als nächstes auf das Eis gebeten.

Yuuri und Viktor saßen auf den oberen Zuschauerrängen. Sie hatten noch gute 5 Läufer vor sich, bevor sie an der Reihe waren und die Gala mit ihrem Auftritt zum Abschluss bringen würden.
 

Der Schwarzhaarige lehnte sich gegen seinen Trainer, stützte den Kopf auf seine Schulter und döste. Viktor war froh, dass er sich überhaupt in irgendeiner Art ausruhte. Ihm war nicht wohl bei dem Gedanken Yuuri übers Eis zu führen, mit ihm Hebefiguren und Sprünge vorzuführen. Das Fieber senkte seine Leistung drastisch, das merkte man schon während seiner Kür und dem Teamauftritt. Er landete mit der Hand häufig auf dem Eis, verlor oft die Balance und aus dreifach-Sprüngen wurden nur Einfache. Viktor konnte sich nicht vorstellen wie er plötzlich Hebe- und Wurffiguren mit ihm ausüben sollte.
 

Der Moment in dem ihre Namen fielen in der Anmoderation, jagte dem Älteren einen Schauer über den Rücken. Yuuri lehnte sich zurück und kämpfte sich hoch. Mit einem schwachen Lächeln wollte er Viktor dazu bewegen ihm zu folgen.
 

„Bist du dir wirklich sicher?“, fragte er ein letztes Mal.
 

„Komm schon, Viktor. Wir zeigen ihnen, wie ein Finale aussehen muss.“, antwortete Yuuri.
 

Mit großem Jubel wurden sie auf dem Eis empfangen. Yuuri platzierte sich in der Mitte, während Viktor zunächst am Rand blieb. Der junge Japaner würde die Choreografie eröffnen und später würde Viktor hinzukommen.

Der Ältere war überrascht zu sehen, dass Yuuri eine bessere Leistung ablieferte als in seiner Kür. Er wirkte die erste Minute sogar recht leichtfüßig. Vielleicht tat ihm die kurze Ruhepause ganz gut. Viktor versuchte sich zu entspannen. Wenn er Yuuri sicher führen und heben wollte, dann durfte er sich nicht ablenken lassen.
 

Der Moment war gekommen in den Paarlauf einzusteigen. Man konnte von allen Seiten Beifall vernehmen. Sowohl Zuschauer als auch die anderen Teilnehmer applaudierten als der 28-jährige zurück auf dem Eis erschien. Aus dem Augenwinkel konnte er sehen wie Yuuri ihm ein breites Lächeln schenkte. Viktor schaltete seinen Kopf völlig aus, er reduzierte seine Gedanken nur auf den Lauf und konzentrierte sich darauf stets einen sicheren Stand zu haben, damit auch Yuuri eine sichere Darbietung abliefern konnte. Nach der ersten gelungenen Hebefigur entspannte sich der russische Läufer allmählich. Eine Weitere folgte und weder er noch Yuuri machten einen Fehler, allerdings hörte er wie sein Partner atemlos nach Luft schnappte. Die Hälfte war geschafft, doch der Schwarzhaarige war trotz seiner sonst so angepriesenen Ausdauer, völlig am Ende. Sie waren bei ihrer ersten Wurffigur angelangt. Anerkennendes Raunen zog durch die Halle, als Viktor Yuuri aus einer Figur in die Luft wirbelte und Yuuri mit dem rechten Bein auf dem Eis aufkam und noch eine Drehung beifügte um anschließend weitere Elemente synchron mit Viktor auszuführen.

Sie waren fast am Ende ihrer Kür, es folgte nur noch eine weitere Wurffigur und eine anschließende Spungkombination.
 

Viktor packte Yuuri an der Hüfte und hob ihn in die Höhe. Er bemerkte Yuuris hochrotes Gesicht, seine Atmung war unregelmäßig, er schnappte immer wieder nach Luft. Es half nichts, er musste ihn erneut von sich in die Luft stoßen, damit sie die Kür endlich beenden konnten. Doch als er ihn warf, durchzog ihn bereits ein ungutes Gefühl. Yuuris Körper verlor an Spannung und er rutschte ihm vor dem Wurf leicht weg. Der Schwarzhaarige drehte sich in der Luft. Viktor fuhr indessen weiter, hatte seinen Schützling aber weiterhin im Blick.
 

Yuuri fand keinen festen Stand bei der Landung, sein linkes Bein knickte ihm weg und er fiel beinahe direkt aus dem Wurf mit seinem Hinterkopf aufs Eis. Der Aufschlag verursachte ein dumpfes, klatschendes Geräusch, als hätte man ein rohes Ei fallen lassen. Die Zuschauer erhoben sich von ihren Sitzplätzen, reckten ihre Hälse um erkennen zu können, was passiert war. Viktor stoppte den Lauf sofort und fuhr so schnell er konnte zu ihm. Yuuri bewegte sich nicht und die Musik wurde angehalten.

Er lag regungslos am Boden als Viktor sich neben ihm auf die Knie fallen ließ.
 

„Yuuri? Yuuri! Hey, Yuuri?!“
 

Er wiederholte immer wieder seinen Namen, doch keine Reaktion. Yuuri lag halb eingedreht auf dem Eis. Sein Trainer legte eine Hand auf seine Schulter und die andere an seinen Hinterkopf, als er plötzlich etwas Feuchtes an dieser bemerkte. Viktors Magen schnürte sich bei dem Anblick seiner blutgetränkten Hand zu, er spürte wie sein Gesicht heiß wurde, während seine Gliedmaßen kalt und wie gelähmt waren.
 

Die anderen Teilnehmer standen fassungslos an der Bande. Sara hatte beide Hände vor ihrem Mund und geweitete feuchte Augen, während Mila mit erstarrten Gesicht auf den Verunglückten schaute. Yuri schlug seine flachen Handflächen auf die Bande.
 

„Warum brauchen die Sanitäter so lange?!“, brüllte er zornig mit wackliger Stimme.
 

Viktor legte die Hand erneut an Yuuris Kopf und streichelte vorsichtig durch sein Haar. Er hatte Angst ihn zu berühren, als wäre er aus Glass. Der Schwarzhaarige öffnete die Augen und schaute sich hilflos um, ohne dabei den Kopf zu bewegen.
 

„V-Viktor...“, murmelte er leise. Mühsam versuchte er sich aufzurichten, doch sackte direkt wieder zusammen. Bevor er diesmal auf dem Eis aufschlagen konnte, hielt der Grauhaarige ihn fest. Ihm wurde eiskalt als er bemerkte wie Blut aus den Ohren seines Schützlings lief. Viktor schnappte nach Luft und versuchte zu sprechen, aber sein Mund fühlte sich staubtrocken an.
 

„на…напо́мощь…“, stammelte er auf Russisch. Er bittete in seiner Muttersprache verzweifelt um Hilfe. Yuuri lag bewegungsunfähig mit geistesabwesenden Blick in seinen Armen. Er zog ihn vorsichtig auf seinen Schoß um ihn vor der Kälte des Eises zu bewahren.
 

Nach gefühlt endlos langer Zeit kamen ihnen die Sanitäter zur Hilfe. Zwei junge Männer, in etwa in ihrem Alter, hätte Viktor geschätzt. Sie versuchten Yuuri anzusprechen, doch dieser reagierte nicht.

Sie wirkten Viktor zu unbeholfen und er wollte kaum, dass sie Yuuri anrührten. Sie fragten ihn in ob eine Trage notwendig war. Dies machte ihn so wütend, dass er endlich wieder zu Sinnen kam.
 

„Sieht es so aus, als würde er selbst laufen können?!“, blaffte er sie zornig an und sie zuckten etwas zusammen.
 

Wieder bei klarem Verstand richtete er sich vorsichtig mit Yuuri im Arm auf. Seine zitternden Beine waren nicht gerade vertrauenserweckend, aber lieber kümmerte er sich darum, dass sein Schützling sicher vom Eis getragen wurde, als ihm diesen inkompetenten Sanitäter anzuvertrauen. Am Ende rutschten sie aus und Yuuri würde erneut auf dem harten Eisboden aufschlagen. Wieder drehte sich sein Magen um, aber er manövrierte den Schwarzhaarigen vorsichtig und sicher vom Eis.
 

Die anderen Teilnehmer scharrten sich um den Verletzten und seinen Trainer. Allesamt blickten besorgt auf sie und redeten auf sie ein. Weitere Ärzte kamen auf sie zugerannt, welche tatsächlich fähig wirkten, denn sie raunten Viktor an, er solle Yuuris Kopf nicht bewegen und ihn vorsichtig auf die Trage legen.
 

Nachdem er Yuuri möglichst vorsichtig auf die Trage legte, drängten sich die Ärzte zwischen die Beiden. Viktor wurde angewiesen ein paar Schritte zurück zu gehen. Mila legte beruhigend einen Arm um ihn, was er aber kaum zur Kenntnis nahm – zu tief saß der Schock.
 

„Er hatte Fieber.“, murmelte er kaum hörbar. „Es ging ihm nicht gut… und ich habe ihn trotzdem laufen lassen.“
 

Die rothaarige Russin streichelte ihm mitfühlend durchs Haar und drückte ihn anschließend. Ohne es zu bemerken liefen plötzlich Tränen über seine Wangen. Er ließ Yuuri nicht aus den Augen, während er verarztet wurde. Ansager verkündete im Stadium, dass es einen Unfall gegeben habe und der japanische Läufer Yuuri Katsuki bereits in ärztlicher Obhut war. Weitere Informationen würden folgen. Die Veranstaltung wurde dementsprechend unterbrochen.

Der Anblick, wie sie Yuuri eine Atemmaske überzogen, schmerzte Viktor so sehr, dass er sich am liebsten abwenden wollte.
 

Die Ärzte verfrachteten die Trage auf eine weitere mit Rollen und transportierten den Verletzten aus dem Warteraum. Yakov Feltsman, Trainer aller Anwesenden russischen Teilnehmer und Vaterfigur für Viktor, drängte sich durch die Menschenmenge im Warteraum und griff seinen Arm.
 

"Komm mit, Vitya. Sie bringen ihn ins Krankenhaus.", erklärte er ihm kurz in üblich rauer Stimmlage, aber Viktor konnte schwören selbst in seiner Stimme Sorge zu vernehmen. Das machte ihn noch nervöser.
 

Die Beiden verließen den Warteraum. Draußen stand bereits ein Rettungswagen bereit, in welchen Yuuri gerade getragen wurde.

Der russische Yuri war ihnen gefolgt und wollte ebenfalls mit ins Krankhaus kommen. Er diskutierte hitzig mit den Sanitätern. Währenddessen reichte Mila Viktor seine Turnschuhe, da er noch immer in seinen Schlittschuhen steckte. Er zog sich schnell um und lauschte mit einem Ohr, halb in Gedanken der Debatte.
 

"Nur Familie!", wiederholte einer der Rettungskräfte energisch.
 

"Er ist mein Verlobter.", brachte Viktor mit wackliger Stimme heraus.
 

Kurz betrachteten ihn alle Anwesenden, bis Yakov seinen Schüler erneut am Arm packte und ihn Richtung Krankenwagen schob. Der Sanitäter machte ihm den Weg frei und ließ ihn einsteigen.



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Kommentare zu diesem Kapitel (3)

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Von:  Yuugii
2017-08-05T13:09:12+00:00 05.08.2017 15:09
Wow... ;A;)/

Hätte nicht gedacht, dass ich im deutschen Fandom eine Fanfiktion finde, die so unter die Haut geht. Du beschreibst die Charaktere genau so, wie sie sind. Du greifst das Universum auf, in dem diese Charaktere leben und verzichtest darauf, ihnen neue und viel bessere Identitäten zu verpassen. Und genau das ist es, was ich bei einer guten Fanfiktion/Geschichte erwarte. Originalgetreue Darstellung der Charaktere und eine Handlung, die sich gut ins Canon eingliedert – genau wie deine FF hier. Man merkt, dass du dir sehr viele Gedanken gemacht hast.

Schreibstil und Rechtschreibung ist super. Ich habe rein gar nichts auszusetzen. Und ich bin jemand, der da sehr empfindlich reagiert, gerade weil der durschnittliche Fanfiktionschreiber ja meist nicht mal „das“ und „dass“ zu unterscheiden weiß. Ich habe keine Fehler gefunden, wenn welche da waren, waren sie so nichtig, dass ich sie nicht einmal bemerkt habe. Der Textfluss ist abwechslungsreich, du findest die richtige Mischung zwischen Dialog, Monolog und Text. Auch die Absätze sind perfekt gesetzt. So eine hohe Qualität bin ich sonst nur von englischsprachigen FFs gewohnt.

Da ich selbst schon oft den Gedanken hatte, was passieren könnte, wenn ein Eiskunstläufer sich mal nicht richtig auffängt, finde ich diese FF umso besser. Sie spricht mich einfach an. Du greifst hier eine Thematik auf, die genau so auch passieren könnte und nicht an den Haaren herbeigezogen ist. Außerdem beschreibst du die Geschehnisse sehr ausführlich und weißt genau, was du einbringen musst, um die Geschichte an sich glaubwürdig zu gestalten.

Ich bin begeistert davon, wie unglaublich gut diese Geschichte anfängt. Und ich bin enttäuscht, wie wenig Kommentare du bisher erhalten hast (Nein, Gespräche in der Kommentarsektion zählen nicht), denn dafür, dass diese Serie so gehypt wird, sind die Reaktionen bei Fanarbeiten doch sehr verhalten.

Und dieses Ende, dieser eine Satz von Viktor „Er ist mein Verlobter“ hat mir Gänsehaut beschert... ♥
Antwort von:  KeksFanxXx
07.08.2017 10:10
Ich kann ebenfalls einfach nur "Wow" sagen! ;w;

Allein bei der Länge deines Kommentars war ich baff und als ich dann alles gelesen hatte, hätte ich vor Freude losheulen können. Natürlich schreibt man, weil man gerne schreiben möchte, aber sein wir doch mal ehrlich: Jeder freut sich über so ein Feedback!! Wahre Wertschätzung und ich danke dir! :')

Ich hoffe sehr, dass dich die kommenden Kapitel nicht entäuschen werden. Dank dir bin ich motivierter denn je endlich weiterzuschreiben. XD

Vielen lieben Dank! <3
Von:  --lina--
2017-05-24T17:51:35+00:00 24.05.2017 19:51
Wuuuuääääääähhhhhhh ;;
Und erneut quälst du mich ;;
Mein Herz. Meine Babies! UNSERE BABIES!
WIE KANNST DU NUR????
Ich will ein Happy End, ich will was schönes, ich will FLuff, wieso tust du mir das an? WUUUUÄÄÄÄÄÄÄH!

Es ist soooooooooooooooooooooooooo traurig ;;
Liebe dich!!
MEHR! Und bitte positiv!!
Antwort von:  KeksFanxXx
24.05.2017 22:19
Ich weiß auch nich.... immer muss alles erst dramatisch sein, bis es ein großes Happy End geben kann bei mir. XD
Danke für dein Feedback, Süße! <3TTwTT
Antwort von:  --lina--
24.05.2017 22:23
Es MUSS ein Happy End geben sonst folter ich dich x'D
Ich liebe dich mein Engel und werde dir immer wieder Feedback um die Ohren hauen X'D
<3 <3 <3


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