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Thronerben kidnappt man nicht

Arbeitstitel
von

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Umzug

Das Gespräch zwischen Tom und Remus war unterkühlt, doch rissen sich beide zusammen nachdem Sam ihnen gedroht hatte, sie zu verfluchen. Hermine kicherte als als sie daran dachte. Anscheinend hatte Sam ein heftiges Temperament und Tom kannte es. Sie wusste zwar nicht, warum Remus zugestimmt hatte, doch ahnte sie, zerbrochen Angst hatte, sie und Harry nicht mehr sehen zu können.
 

Heute sollten sie zu den Lestranges ziehen. Hermine war nervös, doch auch neugierig. Sie hoffte Phillip hatte recht. Sam hatte ihr und Harry am Morgen noch einmal erklärt, dass diese Person im Ministerium nicht Bellatrix gewesen war. Harry hatte es geschockt aufgenommen, doch auch besser als noch am Vortag.
 

Sam stellte sich zwischen ihre Kinder. Lucius und Narzissa standen vor ihnen um sie zu verabschieden. Narzissa sah gar nicht begeistert aus u.d auch Lucius hatte ein verkniffenes Gesicht aufgelegt. Draco war nirgends zu sehen.
 

"Narzissa, Lucius, ihr könnt uns jederzeit besuchen, doch vielleicht solltet ihr euren Sohn nicht mitnehmen. Ich denke, er wird sich daran gewöhnen, doch wäre es besser etwa Abstand zu gewinnen. Hermine hat erzählt, wie sie sich in der Schule gestritten haben. Er muss also auch ein Schock für ihn sein. Geht nicht zu hart mit ihm um, er muss sich, wie meine Kinder, erstmal daran gewöhnen. Wir sehen uns nächste Woche."
 

Narzissa und Lucius nickten und Sam verschwand mit den Kindern.
 

"Ich weiß manchmal nicht, wo die Frau ihr Herz versteckt hat. Einerseits ist sie absolut grausam und andererseits so verständnisvoll."
 

Damit verschwand auch Phillip mit Remus. Tom nickte den Malfoy's kurz zu und auch er verschwand.
 

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Bellatrix und Rudolphus warteten in der Eingangshalle auf ihre Gäste. Bellatrix schrie entzückt auf, als sie die Kinder und Sam erkannte. Eigentlich wollte sie die Kinder sofort in ihre Arme schließen, doch Sam hatte ihnen noch einige Regel erklärt. Rudolphus legte vorsichtshalber eine Hand auf die Schulter seiner Frau. Er wusste, diese wollte sofort los stürmen.
 

"Guten Morgen Bellatrix, Rudolphus. Ich bedanke mich für eure Gastfreundschaft."
 

"Nein Sam, du musst dich nicht bedanken. Ihr seid jederzeit willkommen."
 

Sam nickte. Schon kamen die anderen drei im ser Eingangshalle an. Bellatrix führte sie zu ihren Zimmern. Harry schaute sich misstrauisch um, doch richtete er sein Zimmer ein. Zwar hatte Sam ihm erzählt, dass Bellatrix nicht im Ministerium war, doch so recht glauben wollte er es nicht. Er hatte die Frau genau gemustert und konnte erkennen, dass sie etwas anders aussah, doch wofür gab es Zauber? Die Verbindung hatte Phillip nicht mehr geöffnet. Sie waren sich einig, dass es für ihn so besser war. Harry fand das auch. Nun konnten sie ihn nicht mehr manipulieren.
 

Was ihn glücklich stimmte war, dass Remus am Morgen beim Frühstück anwesend war. Er war froh, dass Remus gesund und offensichtlich unverletzt war. Zwar hatte Harry gesehen, dass der Werwolf den anderen misstraute, doch auch er selbst war noch nicht restlos überzeugt. Nun hatte Harry jedoch jemand mit dem er reden konnte.
 

Vielleicht konnte Remus seine Zweifel verstehen. Hermine war noch zu sehr in der Verbindung gefangen, sodass sie seine Zweifel nicht wirklich verstand.
 

Es klopfte und Harry bat die Person herein. Es war Phillip.
 

"Harry, Remus möchte mit dir sprechen. Er wartet in seinem Zimmer."
 

Ohne weiteres verschwand der Mann auch wieder. Zum Glück hatte Harry mitbekommen, in welches Zimmer der Werwolf geschickt worden war. So war er nicht auf jemanden angewiesen.
 

Die Tür stand offen, doch Harry klopfte trotzdem. Remus drehte sich um und lächelte.
 

"Harry, komm doch rein und schließ die Tür hinter dir."
 

Harry tat was der Mann sagte und setzte sich aufs Bett Remus zog sich einen Stuhl heran.
 

"Remus, auf wessen Seite stehst du?"
 

Harry wollte zuerst die Fronten geklärt haben. Er wusste nicht, auf welcher Seite der Werwolf stand und es war einfach zu riskant etwas zu erzählen. Leider konnte Harry Remus nicht ohne weiteres vertrauen. Denn sollte Remus noch auf der Seite des Lichts stehen, war es nicht auszuschließen, dass dieser ein Spion war. Harry hoffte inständig, dass der Werwolf nicht mehr auf der Seite von Dumbledore stand.
 

Remus seufzte. So hatte er sich das nicht vorgestellt, doch hatte er vor, dem Jungen die Wahrheit zu sagen.
 

"Vor ein paar Tagen, hätte ich definitiv Dumbledore geantwortet, doch nun... Ich mag Tom nicht und seine Methoden erst recht nicht...Aber Dumbledore hat mich verflucht... Harry ich werde die dunkle Seite nur so weit unterstützen, wie es deine Sicherheit und die deiner Schwester verlangt... Ich werde jetzt sicherlich nicht los ziehen und wahllos Menschen töten!"
 

Harry atmete erleichtert auf. Er hatte nicht erwartet, dass der Treue Werwolf Dumbledore so schnell fallen ließ, doch er war umso mehr froh drum. Harry konnte auch verstehen, dass Remus sich nicht mit der dunklen Seite identifizieren konnte. Wenn Harry ehrlich war, konnte er es auch nicht, denn in einem Punkt hatte Remus durchaus recht...Die Methoden der dunklen Seite waren zu radikal.
 

"Harry auf wessen Seite stehst du?"
 

"Ich... Dumbledore und seine Seite haben mich nie gefragt, ob ich für sie kämpfen will... Die dunkle Seite hat mich angegriffen, wobei Tom einige Vorfälle zurück gewiesen hat...Ich weiß einfach nicht, ob ich ihnen glauben kann...Ich meine, das erst was sie getan haben, war mich mit einer komischen Verbindung zu Phillip ruhig halten...."
 

Er zuckte hilflos mit den Schultern. Der Werwolf zog eine Augenbraue hoch. Das war selten.
 

Harry konnte die Wandlung zwischen Remus, dem besten Freund von James und dem Professor Lupin ausmachen.
 

"Harry, hast dich über die Verbindung erkundigt?"
 

"Nein, aber Hermine hat sich einige Bücher durchgelesen und mir das wichtigste gesagt."
 

"Nun, dann hat deine Schwester wohl nicht alles gefunden. Solche Verbindungen kann man nicht mit Zaubern nachmachen. Sie ist einzigartig. Mich wundert es zwar, dass Phillip der devote Teil der Beziehung ist, das ist sehr selten, doch kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass sie echt ist."
 

Nun verzog Harry das Gesicht. Der Werwolf hatte ihn nie angelogen und deshalb wusste er, dass es die Wahrheit war. Nur passte ihm das nicht wirklich.
 

"Die Eltern benutzen die Verbindung nur im Notfall, extrem Situationen, ansonsten überwachen sie nur das Wohlbefinden des Kindes."
 

Harry sah Remus nachdenklich an. Das alles wurde ihm schon erzählt. Bevor er jedoch gänzlich in seinen Gedanken verschwinden konnte klopfte es.
 

"Es ist Hermine. Herein!"
 

"Harry, Remus, es ist Zeit für das Mittagessen. Sam lässt Fragen, ob ihr kommt? Sie hat gemeint, dass sie euch nicht zwingen will, da wir mit den Lestranges essen."
 

Harry sah erschrocken aus. Er war noch nicht so weit. Remus sah es und bat Hermine auszurichten, dass sie hier aßen. Sie nickte und verschwand wieder. Auch sie war nicht glücklich so schnell mit Bellatrix konfrontiert zu werden, denn bei der Ankunft hatte sie nicht wirklich auf die Frau geachtet.
 

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Lg krasawaza



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