Pokémon Mystery Dungeon - Erkundungsteam Dimension von Demidevimon ================================================================================ Kapitel 1: Das Geheimnis um den Fremden --------------------------------------- Morgen, Haus von Igelavar: Igelavar hatte gerade seine Augen geöffnet und blinzelte in die aufgehende Sonne. Es war ein schöner Morgen, auch wenn noch immer große teile des Himmels mit dunklen, fast schwarzen Wolken bedeckt sind. Sie hielten die Erinnerung an den Gestrigen Jahrhundertsturm noch frisch im Gedächtnis. Doch die Trüben Gedanken wurden schnell vertrieben, denn heute heißt es: Arbeiten, Arbeiten und noch mehr Arbeiten! Die Stadt muss wieder aufgebaut werden und somit mussten alle Pokemon, ausgenommen die Alten, Kranken und die Kinder mithelfen. Eigentlich war Igelavar kein Freund von solchen großen Unternehmungen, doch sein inniger Wunsch,anderen zu Helfen war stärker. So war er einfach. Er wollte unbedingt anderen Helfen. Einer der Gründe, wieso Igelavar ein eigenes Rettungsteam gründen wollte. Doch dazu später Mehr. Igelavar erhob sich noch etwas verschlafen aus seinem Bett. Noch in einem Halbschlafzustand ging, oder besser gesagt schleppte er sich zu dem großen Becken mit eiskaltem Wasser. Er hasste diese Prozedur, besonders da er ein Feuer-Pokemon ist, doch es gab nichts, was ihn so schnell und effektiv wecken konnte, wie das. Naja, mit Ausnahme von Turtoks Hydropumpe, doch er wollte es ja nicht übertreiben. Mit geschlossenen Augen und dem Vorwissen auf das unangenehme Gefühl tauchte Igelavar seinen Kopf in das Wasserbecken, um ihn Sekunden später mit einer Geschwindigkeit,bei der ein Schwalbini neidisch würde, wieder herauszuziehen. Er war Wach. Nach diesem morgendlichen Schock trottete er gemütlich zu der Speisekammer, nahm sich drei Beeren und einen bisschen Brot und begann zu frühstücken. Anschließend Folgte seine tägliche Fellpflege, das Auswendiglernen von verschiedenen Kräutern und Beeren und ihrer Wirkungen und eine halbe Stunde Krafttraining. Nun war er endlich fertig. Mit guter Laune verließ Igelavar seine kleine Hütte, schloss die Tür hinter sich und machte sich auf den Weg in die Stadt. Er war noch keine Drei Schritte gekommen, als ein Kleines Schwarzes etwas an ihm vorbeiflog und ihm den Schock seines Lebens verpasst hat. Schwer atmend richtete sich Igelavar auf, stellte sich auf die Hinterbeine und versuchte das Schwarze etwas auszumachen. Ohne Erfolg. Das Etwas war verschwunden, noch immer etwas verwirrt wollte Igelavar nun seinen weg vorsetzen, doch im nächsten Moment flog wieder solch ein Schwarzes Etwas an ihm vorbei,gefolgt von einer ganzen Horde unbekannter Objekte. Doch dieses mal folgte er ihnen. Igelavar war noch immer nicht in der Lage zu sagen, um was es sich handelte. Doch eines war klar: es waren definitiv Pokemon! Die Verfolgung endete so plötzlich, wie sie begonnen hatte. Igelavar erreichte die Gruppe Schwarzer Wesen auf einer kleinen Lichtung. Nun endlich konnte er sich die Pokemon genauer ansehen. Doch schon weniger als eine Sekunde später erstarrte er vor Schock. Er erkannte die Pokemon sofort. Ihr Aussehen war einmalig, und selbst ein Kind hätte erkannt, was für Wesen dort vor ihm in der Luft schwebten. Und es hätte die Tragweite dieser Erkenntnis begriffen. Den es waren nicht irgendwelche Pokemon. Dort auf der Lichtung schwebten mehr als zwei Dutzend Icognito in der Luft. Es waren knapp 28 von ihnen. Sie bewegten sich in einem langsamen Tempo, während sie eine Dreidimensionale Figur Bildeten, die eine Kugel mit der sich überkreuzenden Ringen darstellte. Die Icognito umkreisten etwas in ihrer Mitte. Und über allem lag der Sprechgesang der Mysteriösen Pokemon, deren Sprache anscheinend nur aus ihrem Namen bestand. Nun fiel Igelavars Blick auf die Mitte der Icognito-Formation. Und wieder erstarrte er. Dort, mit dem Gesicht im Gras und augenscheinlich schwer Verwundet lag ein Riolu! Igelavar überlegte fieberhaft, was er nun tun sollte. Er musste dem Riolu helfen, doch wenn er die Icognito verärgern sollte, würde er das wohl kaum überleben.oder irgend jemand sonst in einem Umkreis von gut 10 Kilometern.zwar galten Icognito im allgemeinen als Mythos, doch jeder weiß, welche Macht diese Pokemon haben. Doch Igelavar konnte nicht einfach hier herumsitzen und gar nichts tun. Also entschloss er sich, sich dem Riolu zu nähern. Zu seiner Überraschung öffneten die Icognito ihre Formation und ließen Igelavar eintreten.Vorsichtig näherte er sich dem Riolu. bei näherem hingucken waren die Wunden sogar noch schlimmer, als Igelavar es sich gedacht hatte. Man konnte die Verfärbungen von Prellungen und Blutergüssen selbst durch das blaue Fell sehen, Blut tropfte aus einer kleinen wunde an der Stirn und nach der ungewöhnlichen Haltung des linken Armes, war dieser gebrochen. Das Riolu musste unbedingt zu einem Arzt! Igelavar wollte sich das Riolu gerade schnappen und auf seinem Rücken in die Stadt bringen als er bemerkte, das sich die Icognito bewegten. Doch anstatt des erwarteten Angriffes, beobachtete Igelavar, wie die Augen der Icognito blau zu leuchten begannen. Im nächsten Moment schwebte das Verwundete Riolu gut einen halben Meter über dem Boden. Igelavar war von dieser Aktion überrascht. Die Icognito wollten ihm anscheinend helfen! Ohne weiter darüber nachzudenken, rannte Igelavar den Icognito und dem schwebendem Riolu voraus in Richtung Stadt. Es dauerte nicht einmal fünf Minuten, bis er die Stadtgrenze erreicht hatte.leider waren die Icognito um einiges langsamer und daher noch nicht da. Igelavar hatte Glück, den Simsalar, der Bürgermeister der Stadt war zusammen mit einigen anderen gerade an der Stadtmauer. „Simsalar, Simsalar, wir brauchen sofort einen Arzt!“ schrie Igelavar den Pokemon entgegen, welche jedoch nur verwundert schauten. „Igelavar, was machst du den hier, du warst dich dem Aufräumtrupp in der Stadtmitte zugeteilt!“ meinte Simsalar verwundert. „Keine Zeit. Simsalar5, ich habe dreusen vor der Stadt ein verwundetes Pokemon gefunden. Es brach Dringend einen Arzt!“ erklärte Igelavar die Lage. Kaum das er ausgesprochen hatte, flog das Tauboss zu Simsalars rechten schon davon, um einen Arzt zu holen. „Ok, Igelavar, wo ist dieses verwundete Pokemon?“wollte Simsalar wissen, doch im nächsten Moment verstummten alle. Etwas irritiert schaute ich hinter mich, und entdeckte, das sich die Icognito mit ihrer “Fracht“ näherten. Simsalar und die anderen starrten wie gebannt auf die Mysteriösen Pokemon. Keiner von ihnen war auch nur ansatzweise in der Lage,sich zu bewegen, geschweige denn, etwas zusagen. Die Icognito und das schwebende Riolu spotten unmittelbar hinter Igelavar. Nach einigen Sekunden erwachten die anderen aus ihrer Starre wieder. „S-S-Sind d-das die P-Pokem-m-mon, für d-die i-ich sie h-hal-lte?“ fragte Simsalar stotternd. „Ja, das sind Icognito, aber dafür haben wir jetzt keine Zeit, das Riolu ist schwer verletzt und bracht dringend Ärztliche Hilfe!“ entgegnete Igelavar. Tauboss war mittlerweile mit Hypno zurückgekehrt. Er ist der einzige Arzt in der Stadt, jedoch ist er auch einer der Besten der Welt. Auch die beiden waren mehr als nur ein bisschen schockiert, als sie die Icognito sahen. Niemand konnte glauben, was sich da vor seinen Augen abspielte. Hypno hatte inzwischen das verletzte Riolu entdeckt. Beinahe so,als gäbe es die Icognito gar nicht, näherte er sich dem Verletzten Pokemon. Die Icognito behielten ihn während der ganzen Zeit genau im Auge, unternahmen jedoch nichts. „Der Kleine ist schwer verletzt, wir müssen ihn in meine Praxis bringen, sofort!“ vernahm ich die Stimme von Hypno. Kaum das er ausgesprochen hatte, setzten sich die Icognito wieder in Bewegung, und flogen genau in die Richtung, in der Hypnos Praxis lag. Noch immer ziemlich schockiert vom auftauchen der Legendären Pokemon, setzte sich nun die ganze Gruppe um Simsalar in Bewegung, und folgte Hypno und den Icognito. Unterwegs schlossen sich Unmengen von Passanten der Prozession an. Viele von ihnen hatten fragen: Was ist hier los, wo kommen die Icognito her, doch die meisten Fragten sich: Was ist mit dem kleinen Riolu geschehen? Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)