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Zeichner-Abos von Rabeneid


Heute hier, morgen da!
# 53 (Falcon) Punch!!!
Farbpalettentanz
Frohes Neues
Pop Star Mumpitz
 

 


Animexx: Wie lange zeichnest du schon?
Rabeneid:

Eigentlich gar nicht so lange, wie man vielleicht glauben mag. Mit zwölf habe ich angefangen Mangafiguren abzuzeichnen und hin und wieder in Schreibblöcken rumzukrakeln, wenn mich der Unterricht langweilte. Erst als ich mit meiner Ausbildung angefangen hatte und ich einen kreativen Ausgleich benötigte, habe ich mit dem intensiveren Zeichnen angefangen. Und so Richting hat es mit dem Abschluss angefangen, als ich auf einmal Zeit hatte.

   
Animexx: Gab es ein Schlüsselerlebnis, dass dich zum Zeichnen gebracht hat? Wenn ja, welches?
Rabeneid:

Sailor Moon. Mehr bräuchte ich eigentlich nicht zu sagen. Ich war ganz fasziniert von Naokos farbigen Werken gewesen, das ich mir ihre Artbooks zu der Mondkriegerin jeden Abend angesehen habe. In einem Interview hatte sie erwähnt, das nichts ohne Übung kommt und seit her hat mich das auch nicht mehr losgelassen. Ich wollte einfach so toll malen können, wie sie. Und ich verehre sie noch immer. Naoko Takeuchi und ihre Kriegerinnen sind einfach meine Kindheitshelden. Ich habe natürlich immer still und heimlich für mich gemalt, nicht einmal meine Eltern hatten davon gewusst und haben immer in mein Zimmer gerufen: "Kind, geh doch mal raus spielen." Meine damalige Schulfreundin, mit der ich leider keinen Kontakt mehr habe, hatte das durch Zufall herausbekommen und mich dazu ermuntert, ihr mehr von meinen Arbeiten zu zeigen. Irgendwann wurde ich wärmer. Später traute ich mich sogar meiner Kunstlehrerin meinen halbgaren Schrapel zu zeigen, die mir dann empfahl, mal vom Karopapier wegzukommen und mir einen anständigen Skizzenblock zu kaufen. Ein weiteres Schlüsselerlebnis wäre wohl die erste Veröffentlichung eines meiner Bilder hier auf Animexx. Die Resonanz und die Kritik und die Tipps und das Lob und alles haben mich sehr motiviert, weiter zu machen. Das hat mir die Energie gegeben, mich um Verbesserung zu bemühen. Ach, wenn Sie nach dem Lesen dieses Interviews gehen, dann passen Sie bitte auf die Schleimspur auf, die ich gerade für die tollen User hier gezogen habe. Sie sind mir sogar Herzchen wert: <3. Nein wirklich, ohne Euch da draußen wär' ich bestimmt nicht so weit gekommen! Daher seid ihr mir alle am liebsten.

   
Animexx: Blieb dein Stil konstant, oder hat er sich tiefgehend verändert? Wenn ja, wie?
Rabeneid:

Mhmmm. Gute Frage. Wahrscheinlich kann das ein Außenstehender besser beurteilen, aber ich selbst? Klar das obligatorische Besserwerden in Hinsicht auf Technik und Handwerk... aber Stil? Vielleicht habe ich das, vielleicht auch nicht. Zugegeben, ich versuche immer wieder etwas Neues auszuprobieren und zu kombinieren, aber es wird wohl immer so bleiben, das man ein Werk auch wirklich mir zu ordnen könnte, egal was ich tue. Wär gut, wenn diese Frage ein anderer für mich beantworten könnte.

   
Animexx: Auf welche Dinge legst du bei deinen Bildern besonders wert?
Rabeneid:

Auf eine gewissen Natürlichkeit. Ich mag Bilder nicht, die so gekünstelt aussehen, so "gepost". Ich mag es, wenn die Werke so ausschauen, als hätte ich eher ein Schnappschuss gemacht, der die Objekte in ihrem Lebensraum ganz alltäglich und ungezwungen darstellt. Eine Geschichte soll dabei entstehen. Und wenn es nur ein "Ahja, der trinnkt gerade Kaffe'." ist. Dabei ist es mir ganz besonders obermegamaxiwichtig, dass diese auch ohne Worte erzählt werden kann. Der Betrachter soll ohne Kontext wissen, was ich sagen möchte, bzw. etwas Eigenes reininterpretieren. Zudem bestimmt der Inhalt die Form. Ich versuche die Farben und Bildkomposition, den Malstil, Licht und Schatten, Perspektive und Hintergründe dem darstellenden Bild anzupassen. Es ist ungünstig, einen kleinen, knuddeligen, kinderfreundlichen Charakter in groben, martialischen, harschen Pinselstrichen zu malen. Alles muss in sich stimmen.

   
Animexx: Gibt es Dinge, die dir beim Zeichnen besonders schwer fallen?
Rabeneid:

Zuckerwürfel. Nein wirklich, ein Zuckerwürfel ist echt schwer umzusetzen. Genauso wie Schnee bei Nacht... Allgemeiner kann ich aber sagen, das mir die Festlegung eines Schwerpunktes im Bild noch immer nicht leicht fällt. Manchmal ... nein... oft wirken meine Bilder überladen, so das das Auge immer wieder von einem Punkt zum nächsten hopst, ohne einen richtigen Fokus zu finden. Gerade bei Landschaftsbildern oder Hintergründen weiß ich oft nicht, wann genug ist und klatsch immer mehr rein. Das hat wohl seinen Ursprung in der Herangehensweise, da ich einfach drauf los male, ohne mir vorher Gedanken zu machen, wie es am Ende aussieht. Also Kinder: nicht nachmachen.

   
Animexx: Was glaubst du, macht deinen Stil aus?
Rabeneid:

Einmal sagte eine Userin zu mir (oder schrieb eher) meine Bilder seien rabeneidig. Es wäre nicht zu erklären und bräuchte einfach dieses neue Adjektiv. Eigentlich ist da auch schon viel dran, an dieser Aussage. Ohne mich als ausführende Person gäbe es keine Bilder, also folglich auch nicht diesen Stil. Daher mache ich meinen Stil selber? Kann man das so schreiben, ohne dabei selbstverliebt zu klingen?

   
Animexx: Mit welchen Medien arbeitest du am liebsten und warum?
Rabeneid:

Acryl. Genauer geschrieben Acryllacke. Weil. Man. Damit. So. Herrlich. Rummatschen. Kann. Es ist so vielseitig einsetzbar. Ich brauch sie selten Mischen, weil es sie in vielen Tönen vorgefertigt zu kaufen gibt und sie lassen sich für alles einsetzen. Durch das schnelle Trocknen habe ich eigentlich keine Wartezeiten und kann durchgehend an einem Werk arbeiten, bis mir die Puste ausgeht. Und sie haben eine ganz eigene Aussagekraft. Manchmal auch ein wenig erdrückend und schwermütig, aber ich mag es sehr.

   
Animexx: Welche Aussagen stecken hinter deinen Motiven?
Rabeneid:

Unterschiedlich. Aber meistens haben sie eine. Und oft sind es Dinge, die mich im Leben gerade sehr beschäftigen, Probleme, die ich anders nicht verarbeiten könnte (diese Sachen bleiben in meiner Schublade, also sucht gar nicht erst in meiner Galerie nach solchen Sachen... da würde ich mir nackig vorkommen, sähe jemand solche Art von Werke) oder Dinge die ich einfach mag, wie zum Beispiel bei den Fanarts, wie die Personen und Wesen miteinander interagieren, wenn die Kamera ausgeschalten ist. Die Kulisse hinter dem Dreh oder dem geschriebenem Wort, sozusagen.

   
Animexx: Was inspiriert dich?
Rabeneid:

Musik, Literatur, Eiscreme, Nachrichten, Diskussionsforen, Erlebnisse, Videospiele, Menschen, der Blick aus'm Fenster, das Internet, Farben, Formen, Alles.

   
Animexx: Ist Zeichnen für dich nur ein Hobby, oder hast/willst du es zum Beruf machen?
Rabeneid:

Ich bin gerade dabei Grafikdesignerin zu werden. Bin noch im ersten Semester, aber schon mittendrin. Mein erster Beruf, den ich gelernt habe, war mir nicht kreativ genug und hat mich ziemlich frustriert. Hab ziemlich lange überlegt, ob ich diesen Schritt wagen sollte, eine zweite Schiene einzuschlagen, doch irgendwann habe ich einen Punkt erreicht, wo es einfach nicht mehr ging und ich mein Leben einfach umkrempeln musste. Bisher bereue ich die Entscheidung nicht. Natürlich seh ich den alten Beruf als sicheres Standbein, falls doch noch alle Stricke reißen sollten. Also ganz falsch war die Erstausbildung nicht, nur ist meine Erwartung, das ich nicht mehr dahin zurückkehren möchte, zumindest nicht freiwillig.

   
Animexx: Hast du ein Vorbild?
Rabeneid:

EIN Vorbild habe ich nicht. Natürlich Naoko Takeuchi (Sailor Moon). Dann kommt Kosuke Fujishima (Oh! My Goddess) und auch Takeshi Obata (Ral und Grad), damit ich ein Paar Vertreter im Mangabereich abdecke. Hier ein Paar Namen, die alle ganz wundervolle Sachen produziert haben und zudem nicht unterschiedlicher hätten sein können: Giovanni Boldini (meine Nummero eins <3), Alfons Mucha, William Morris, Walter Moers, Blu, Werner Klemke, Lyonel Feininger, Feng Zhu, und ell_E_X, der hier auch auf Animexx herumstromert. Und Pokémonkartenillustratoren, wie kawayoo, Yuka Morii, Sachiko Adachi und sui.

   
Animexx: Wo würdest du eines deiner Bilder gerne veröffentlicht sehen?
Rabeneid:

Auf einer New Yorker Einzelausstellung! Keine Ahnung, damit habe ich mich noch nie mit beschäftigt. Ich glaube, mir würde da auch nicht wirklich etwas einfallen. Fragt mich mal in zehn Jahren noch einmal, vielleicht bin ich da schlauer.

   
Animexx: Wie lange brauchst du in etwa für ein Bild?
Rabeneid:

Schwer zu sagen. Für Kakao Karten so in etwa sechs bis zehn Stunden und mit größeren Formaten dann auch viel mehr. Des weiteren ist es auch noch material-, technik- und detailsabhängig. Da kann ein A4 auch schon mal gerne zwischen zehn bis dreißig Stündchen dauern und ein A3 bis zu sechszig.

   
Animexx: Welchen Tip hast du an andere Zeichner, außer Übung natürlich?
Rabeneid:

... ... ... Übung. Punkt. Nein, mal im Ernst: Geduld. Lasst euch bloß nicht einreden, man bräuchte Talent oder so 'was. Wenn man sich betrachtet, wie ich angefangen habe und wie lange es dauert, bis sich eine Verbesserung einstellt, dann erkennt man, das ich gänzlich talentfrei bin. Ihr müsst einfach am Ball bleiben und damit leben, das ihr nur ganz kleine Schritte zum Erfolg verbuchen werdet (es gibt natürlich Überflieger, aber wer kann schon von sich behaupten, einer zu sein?). Überhaupt ist ein richtig proportioniert dickes Fell von Nöten. Es sollte dick genug sein, damit man nicht schon wegen der kleinsten Kritik den Stift an die Leine hängt, aber nicht zu undurchlässig sein, das man taube Ohren entwickelt und sich keine Verbesserungsvorschläge mehr zu Herzen nimmt. Sonst stagniert man ewig auf einer Stelle und das wäre schade. Also, man braucht: Geduld, Fleiß, Mut und Überzeugung für die eigene Arbeit und Übung.

   
Animexx: Welches ist dein Lieblingsgenre?
Rabeneid:

Von gewaltvoller Äktschn, über lustige Romanzen, kindlichen Bilderbuchillustrationen, pornösen Magical Girls, Sci-Fi Western, bis hin zu architektonisch großartigen Mechas mag ich eigentlich fast alles. Ich bin da nicht so diejenige, die sich in Schubladen pfropfen lässt.

   
Animexx: Gibt es Dinge in deiner Zeichnerischen Laufbahn, die du ändert würdest, falls du könntest?
Rabeneid:

Mhmmm. Nein. Nein, eigentlich nicht. Ich wär' vielleicht von Anfang an mutiger, um eher Kritik zu bekommen und mich schneller zu entwickeln. Aber eigentlich... nö. Es ist gut so, wie es jetzt ist. Ich habe nichts zu beweinen.

   
Animexx: Welche Motive/Elemente/Dinge zeichnest du überhaupt nicht gerne?
Rabeneid:

Den oben genannten Zuckerwürfel! Des Weiteren diese elfentastischen, glitzertösen, fantasybeschnodderten Motive, voll Pferde, Einhörner, Pegasie, Ponys und Drachen, Echsenwesen, Krieger des Lichtes und Elfen, Feen, Baumgeister und Flitterstaub. Und diese anthropomorphen Sachen mag ich nicht leiden. Damit kann man mich vom Hof jagen.

   
Animexx: Welche Farben sind in deinem (imaginären, falls digital) Farbkasten als erstes leer?
Rabeneid:

Schwarz, Weiß, Brauntöne aller Art, Antikblau und Russischgrün <3

   
Animexx: An welchen Orten zeichnest du am liebsten?
Rabeneid:

Zeichnen kann ich überall, aber am liebsten ist mir der Schreibtisch. Da habe ich immer alles griffbereit, meine Ruhe und auch meine Musik.

   
Animexx: Gibt es seltsame Angewohnheiten, die du beim Zeichnen hast?
Rabeneid:

Das übliche Gesichtverziehen, natürlich. Dazu kommt auch noch das Verknoten der Beine auf dem Stuhl, das Mitsingen bei der aktuell spielenden Musik und das in den Mundnehmen von Pinsel und Stift, wenn dieser gerade nicht benötigt wird und ich das Werkzeug wechseln muss.

   
Animexx: Wurde dein Talent vererbt? Wenn ja, von wem, und was macht dieser Verwandte?
Rabeneid:

Meine Familie mütterlicherseits ist handwerklich sehr begabt, aber im künstlerischen Sinne, so wie ich im bildlichen Bereich gar nicht. Da bin ich wohl der kleine Ausreißer in der Familie. Der Papa von meinem Papa aber malte und zeichnete ein wenig. Leider habe ich ihn nicht kennengelernt oder jemals Bilder von ihm gesehen. Sehr Schade.

   
Animexx: Wenn du aus irgendeinem Grund nicht mehr Zeichnen könntest, was würdest du tun?
Rabeneid:

Geldinstitute ausrauben, Doktorarbeiten eins zu eins kopieren, sozial engagierter arbeiten, die Welt erobern, in den Urlaub fahren, mehr Zeit für meine Ernährung investieren, endlich mal den Dachboden ausräumen, mit Schwert und Schild gegen imaginäre Prinzessinnenentführerdrachen kämpfen, Geschichten schrieben, mir einen Kräutergarten anlegen, mehr Videospiele zocken, noch mehr RPGs spielen, Schlittschuhlaufen, Fallschirmspringen, einem Geheimagentenjob nachgehen, Astronautin werden und was das Leben sonst noch so bietet. Die Möglichkeiten sind ja unbegrenzt. Es wird aber freilich nicht einfach sein, ein Hobby zu finden, das das Malen und Zeichnen kompensieren könnte. Es würde mir im Endeffekt immer etwas fehlen, daher ist es fraglich, ob ich dann jemals wieder so glücklich sein könnte, wie ich es in diesem Moment bin.

   
Animexx: Aus welchem Grund zeichnest du? ("Aus Spaß" zählt nicht als Antwort! ;) )
Rabeneid:

Warum nehmt ihr mir die beste Antwort von vornherein schon weg? Wie unfair. Ich ermmm... äh... püh... tjoah... weil ich vielleicht gerne der Welt was mitteilen möchte. Joah, das klingt sogar plausibel. Ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte, nech?

   
Animexx: Sieht man dir dein kreatives Talent an?
Rabeneid:

Eigentlich fast nicht, nein. Es gibt aber Ausnahmetage: wenn ich mit Acryl male, dann habe ich die Angewohnheit, den Pinsel mit der Farbe an meiner Hand abzustreichen, damit sich keine Tropfen bilden und ein Klecks auf dem Papier entsteht. Ich glaube auf Englisch nennt man das Swatch, wobei das eher bei Make Up üblich ist, aber auf Malfarbe lässt sich das bestimmt genauso gut übertragen. Diese bunten Streifen auf meiner Hand verraten zumindest, das ich gerne mit Farben matsche und keine Hemmungen habe, mich selber dabei einzusauen.

   
Animexx: Deine Kunstnote aus der 3ten Klasse:
Rabeneid:

Eine Eins. *protz*

   
Animexx: Wie hilfst du dir aus einem KreaTief heraus?
Rabeneid:

*im Flüsterton und auf Holz klopfend* Ich muss gestehen, ich hatte noch keines. Ehrlich. Ich hatte immer Ideen. Bei mir artet das sogar zum Gegenteil aus. Ich habe zu viele Sachen im Kopf gleichzeitig, die alle auf einmal raus und umgesetzt werden wollen, das ich mich damit regelrecht blockiere und gar nichts mehr gebacken bekomme. Diese Ideen schreib ich mir dann zumindest stichpunktartig auf einen Zettel. Insgesamt werden gerade mal nullkommazweifünf Prozent wirklich auf Papier gebracht, weil mir einfach die Zeit fehlt, oder ich die Idee nach mehreren Nächten des Darüberschlafens einfach gar nicht mehr so toll finde.

   
Animexx: Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Rabeneid:

An der Seite eines edlen Recken, auf einem Märchenschloss mit Burggraben, netter Terasse, fünfundzwanzig Sklaven und Sklavinnen, einer eigenen Konditorei und Baumkuchenbäckerei im Gehöft und einer Milliarde Euro auf dem Konto, damit ich mir das alles auch leisten kann. Nein, keine Ahnung. Ich plane nichts für die Zukunft, ich mache immer alles spontan und nimm das Leben so wie es kommt.

   
Animexx: Hängst du deine Bilder in deinem Zimmer/Wohnung aus?
Rabeneid:

Mhmmmhjoah. Gerade just in diesem Moment eher weniger, weil ich noch nicht dazu gekommen bin, mir meine neue Räuberhöhle gänzlich einzukleiden, aber bei meinen Eltern hängen überall Bilder von mir.

   
Animexx: Was sagen deine Eltern zu deinem Hobby/Beruf? (Das Zeichnen ist hier natürlich gemeint)
Rabeneid:

Ich habe sie mal gefragt... und sie sagten mir beide, unabhängig von einander, das sie mächtig stolz sein. Es freut mich so sehr, das Mama und Papa mir mental den Rücken stärken und überzeugt sind, das ich das alles schaffe, wie ich es mir vorgenommen habe.

   
Animexx: Welche Musik hörst du beim Zeichnen?
Rabeneid:

ALLES MÖGLICHE! Hauptsache es dudelt watt! Absolute Stille macht mich wahnsinnig. Allgemein ist nichts davon radiotauglich: Northern Lite, Austra, Pluxus, The World Domination, Chapeau Claque, Kasper Bjorke, The Queens of the Stoneage, Depeche Mode, Johnny Cash, Elvis Presley, Killians, Seeed, Goldfrapp, Paul Kalkbrenner, Nine Inch Nails, Björk und unendlich viele OSTs aus Filmen und Videospielen.

   
Animexx: Die leidige Frage: Digital oder Analog und warum?
Rabeneid:

Das ist schwierig. Sehr schwierig. Digital bietet unendliche Möglichkeiten und hat den großen Vorteil der Einfachheit. Besonders praktisch ist der Rückgängigbefehl, als wichtigstes Argument für all jene, die digital arbeiten. Ich nähere mich den Zeichenprogrammen auch immer mehr an und habe für mich festgestellt, das sie sehr bequem ist und man Dinge auf das Blatt bekommt, die man mit dem Pinsel einfach nicht realisieren kann. Dennoch bin ich noch immer ein großer Anhänger des Konventionellen. Ein Blatt Papier zu nehmen, mit dem Stift drauf rumzukratzen, den Weg zu beobachten, den die Farbe einschlägt, wenn man den Pinsel auf des Weiß streifen lässt. Das Probieren und Kombinieren der Materialen, die Entscheidung für das Papier, Reiben der Farben, die ungeahnten Effekte und schlussweg das Relief der Pinselführung, die man mit den Augen sehen und mit den Fingern fühlen kann, machen analoge Werke so lebendig. Und die Fehler, die nicht wegzumachen sind zeugen von der liebenswerten Menschlichkeit.

   
Animexx: Beantworte eine Frage, die du schon immer mal gestellt bekommen wolltest.
Rabeneid:

SCHLAGSAHNE!

   
Animexx: Nehmen wir an du sitzt auf einer einsamen Insel fest, ob in der Hitze oder Kälte sei dir überlassen, und du hast weder Stift noch Papier, wie lässt du deine Kreativität aus?
Rabeneid:

Meine Kreativität sieht in so fern dann wie folgt aus, das ich alle guten Eigenschaften von -nehmen wir jetzt zum Beispiel- Mac Giver, Terence Hill, Bud Spencer, Chuck Norris, Inspektor Gadget, Darkwing Duck und auch ein wenig Optimus Prime zusammen klamüsere und mir aneigne. Damit ich Fische oder Eisbären mit bloßen Fausthieben erlegen, mir ein Feuer mit Kugelschreiber und Kaugummipapier entfachen, Erdlöcher ausheben kann, um an unterirdische Trinkwasserquellen heranzukommen und einfach versuche zu überleben und das schöne Inselfeeling in vollen Zügen zu genießen.


So zeichnete Rabeneid früher, und so sieht der Arbeitsplatz aus.



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