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Limit - Band 2

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Verlag: Egmont Manga & Anime | Zeichner: Keiko Suenobu | Autor: Keiko Suenobu | Erschienen: Dezember 2012 | Limit - Band 2
Von Zeichner: Keiko Suenobu
Autor: Keiko Suenobu
Verlag Egmont Manga & Anime
Genre Drama, Shōjo
Preis 6,50
Seiten 192
Release Dezember 2012 (erschienen)
ISBN ISBN 10: 3770478746
ISBN 13: 9783770478743
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animePRO
Limit

Konno verfolgt eine simple Strategie: Sich der Strömung überlassen, unsichtbar und angepasst bleiben und sich gut „durchschlängeln“. Dies soll ihr im Schulleben ab sofort helfen. Doch leider verläuft die Sache nicht so, wie geplant. Als der Schulbus verunglückt, ändern sich alle Verhältnisse. Es geht ums pure Überleben.

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Von:  Shishan
Aktuellste Benutzer-Rezension
06.03.2013 09:01
Mizuki Konno befindet sich in ihrem schlimmsten Albtraum. Während der Klassenfahrt verunglückt der Schulbus. Es gibt nur wenige, die überlebt haben und in ihrer kleinen Gruppe herrscht das pure Chaos, denn das Essen ist knapp. Konno wird von Haru attackiert und daraufhin zum „Sklaven“ degradiert, der nicht in der Höhle übernachten darf und auch nichts zu essen bekommt. Die Nacht muss sie in der Kälte auf dem harten und dreckigen Boden schlafen, während ihr Hunger sie wach hält. Ihre Schulkameradin Kamiya scheint sich dennoch um Mizuki zu sorgen. Sie bringt ihr eine Decke und etwas zu trinken. Mizuki wird klar, dass sie nicht mehr so weiterleben kann wie früher. Sie hat bereits aufgehört, mit dem Strom zu schwimmen.
Auch Haru kann die Nacht kein Auge zu tun. Sie ist von sich selbst schockiert, wie weit sie gegangen ist, um nicht als Sklave zu enden. Sie versucht sich am nächsten Morgen zu entschuldigen und bringt Mizuki etwas essbares. Auch Kamiya macht den beiden klar, dass Zusammenhalt in dieser Situation wichtig ist. Beide sind zu tiefst erstaunt von Kamiyas Stärke und Entschlossenheit. Sie scheint die Einzige zu sein, die in dieser Lage noch einen kühlen Kopf behalten kann. Der Wille, ihre vier Geschwister wiederzusehen, treibt sie an.
Zu dritt machen sie sich zum Fluss auf, um Fische zum Abendbrot zu fangen.
Währenddessen ist Usui allein in der Höhle. Ihr gehen tausend Gedanken durch den Kopf.
Durch ihren verletzten Fuß kann sich Usui kaum bewegen. Sie redet sich ein, allen zur Last zu fallen. Es würde nicht mehr lange dauern, dann wäre sie der Sklave! Doch was sollte ein Mädchen aus wohlerzogenem Hause, das noch nie selbst etwas entscheiden musste, tun, zumal sie mit ihrem Fuß kaum etwas ausrichten könnte. Usui wird von Panikattacken überfallen und kann nicht mehr klar denken. Was soll sie tun? Fliehen oder kämpfen?
Als eine Beschwerde beim Busunternehmen eingeht, weil ihr Bus nicht zum nächsten Termin erschienen ist, fällt auf, dass Bus und Fahrer noch nicht wieder zurück sind. Dabei macht sich der Chef mehr Sorgen um sein Fahrzeug als um seinen Fahrer. Er schickt einen Mitarbeiter auf die Suche. Als dieser am Wohnheim ankommt, ist keine Menschenseele dort. Selbst das Essen, das er durch das Küchenfenster sieht, wurde nie angerührt. Ihm wird klar, dass der Bus und die Klasse niemals angekommen sind!

„Limit 2“ überzeugt wie sein Vorgänger mit Nervenkitzel und Dramatik. Die Verhaltensweisen, Gedankengänge und Gefühle der einzelnen Personen wirken unglaublich realistisch, sodass es dem Leser nicht schwer fällt, sich in die Situation hinein zu versetzten. Man fragt sich erneut, wie man selber in solch einer Lage handeln würde. Wäre man von Angst gelähmt oder würde der Überlebensinstinkt in einem geweckt werden? Langeweile kommt bei diesem Manga definitiv nicht auf!




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