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Fragile Dreams - Farewell Ruins of the Moon



Konsole Wii
Release 19. März 2010 (erschienen)
Altersfreigabe USK: 12
Genre(s) Adventure
Entwickler Tri-Crescendo
Preis Ungefähr 29,90 EUR
Multiplayer-fähig Nein
Spieleranzahl 1
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Von:  Josey
Aktuellste Benutzer-Rezension
01.08.2011 23:16
Fragile Dreams ist meiner Meinung nach definitiv spielenswert, wenn man eher auf Storyplaying steht. Die Kämpfe sind nicht so sehr im Vordergrund, auch wirklich, WIRKLICH leicht zu schaffen (man darf nur am Anfang nicht gleich ständig weglaufen und muss etwas leveln, solange es geht [bis die Waffe ständig zerbricht und dann eben, soweit die Geschicklichkeit und das bereits geschaffte Level es zulässt mit kaputter Waffe drauf]). Den Gegnern kann man aber auch jederzeit entwischen. Ich bin einmal in eine etwas gefährlichere Situation geraten, da hatten mich 3 Gegner in einem engen Gang eingekesselt.
Aber ich bin entkommen.
Übrigens kann man eh nur bis Level 35 leveln. Dann wars das Oo
Schade, dass die Waffen kaputtgehen, sobald man auf stärkere Gegner trifft, als wie die Waffen es ertragen können, aber man kommt damit gut zurecht, wenn man die alle trotzdem niedermacht und die Items einsammelt, die oft sehr viel Geld wert sind.

Etwas umständlich ist das 'Rucksack'-System. Man hat einmal die Tasche und einmal den Rucksack. An die Tasche kann man nur an Speicherpunkten ran, alles was man unterwegs braucht, muss in den Rucksack gestopft werden. Man hat eine bestimmte Menge Slots und einige Items verbrauchen mehr Slots, als andere.
Und dann muss man darauf achten, dass Platz freibleibt, für Sachen, die man findet.
Später vergrößert sich der Rucksack aber ^.~

Die Story ist leider sehr linear, man kann zwar jederzeit zurück, um die verpassten Erinnerungsitems (auf denen man Erinnerungen von Menschen lesen kann) zu suchen, oder die geheimen Botschaften noch zu finden (sinnlos, aber unterhaltsam/informativ) aber ansonsten hat man nicht wirklich viel Handlungsfreiraum.
Die Geschichte ist melancholisch, wäre meiner Meinung nach sogar dramatisch, wenn der Hauptchara Seto nicht so... gefühlskalt wäre. Der steckts weg, egal wer stirbt.
Und dann diese 'Liebesgeschichte' mit dem weißhaarigen Mädchen. Die beiden sehen sich einmal und sofort verknallt er sich in sie. Vermutlich nur, weil sie das erste und einzige Mädchen auf der Welt ist. Werden die Hormone sein.

Von der Stimmung her ist das Game einfach genial! Es lohnt sich, einfach mal innezuhalten und sich den Himmel oder die Umgebung anzusehen. Eine Sternschnuppe, Polarlicht, ein alter, mit Moos überwachsener Stuhl, ein Kronleuchter auf dem Boden, der dann an der Decke fehlt, zerbrochene Tassen, Telefone... und eine Million Details, die ich mir in 30 Stunden (und ich bin noch nicht durch) in Ruhe angesehen habe.
Gut, ab und an wiederholen sich Requisitenansammlungen auffallend oft (da hatten sie wohl keinen Bock mehr XD), aber bis auf diese wenigen (meist endlosgang-) Passagen, fählt es kaum auf.

Die Musik ist recht angenehm, meist ist es leise, man hört nur die eigenen Schritte oder Grillen/Vögel. Wenn Gegner kommen oder eine Sequenz, setzt, meist passende, Musik ein.

Ich bin noch nicht am Ende, aber ich fiebere schon darauf. Auch wenn ich alle gestorben Charaktere sehr vermisse, das tut mir endlos leid ._. Das waren meine Lieblinge. Gerade die mussten sterben :<

Ich denke ich hab das Wichtigste gesagt.
Sollte hier mal einer reinsehen: Ich brauche Hilfe bei den Erinnerungsitems :3

Kein Horror, nur wenig Grusel (zum Beispiel die Puppen, die bewegen sich merkwürdig ruckelig, oder die Achtgliederer mit den Schildern, die schreien so eklg).

Kaufenswert! Aber aktuell sauschwer zu kriegen ._.


PS: Ich hasse die Wii-Fernbedienung zwar eigentlich, aber in diesem Spiel ist sie hervorragend zu bedienen (auch, wenn meine Gelenke trotzdem nciht gut mitmachen _._). Meist ist es etwas dunkel und man hat eine Taschenlampe, die man dann via Infrarot gut steuern kann. Mit derselben Steuerung macht man auch Geräusche ausfindig
So, das wars jetzt aber :3

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