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Animal Crossing: New Leaf



Originaltitel とびだせ どうぶつの森
Konsole Nintendo 3DS
Release 14. Juni 2013 (erschienen)
Altersfreigabe USK: 0
Genre(s) RPG, Strategie, Simulationen Allgemein
Entwickler Nintendo
Publisher Nintendo
Preis Ungefähr 32,99 EUR
Sprache deutscher Bildschirmtext
Multiplayer-fähig Über Netzwerk
Spieleranzahl 1-4
Spielzeit 100+
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AnimePro Animal Crossing ~ New Leaf

Nach einem Ausflug auf die Wii kehrt die „Animal Crossing“-Reihe wieder auf den Handhelden zurück. Ob es gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

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Von:  Dalian
Aktuellste Benutzer-Rezension
19.01.2015 21:14
Also ich habe das Spiel auch angezockt. An sich ganz niedlich gemacht und einfach zu bedienen. Man muss viel lesen. Doch man spürt, dass es mehr für kleine Kinder aufgebaut wurde. Wie schon so oft hier gesagt, sagen dir die Bewohner, dass du schon ganz schön lange spielst und mal eine Pause einlegen solltest. irgendwann hast man auch gar nicht mehr so viel Möglichkeiten etwas zu machen. Um voran zu kommen braucht es sehr viel Zeit. Das Spiel richtet sich nach den genauen tageszeiten, wie auch im realen Leben. Also auch Schließzeiten von Einkaufsläden sind davon betroffen. Ich habe meist nur Abends Zeit zu zocken. Und dann komme ich da wirklich nicht weit. Schön finde ich allerdings, dass du sehr viel nach deinen eigenen Wünschen und Ideen gestalten kannst. Es ist ein Spiel für das man die verbindung mit anderen usern ruhig nutzen sollte. so macht es doch noch etwas mehr Spaß. Letztenendes muss jeder für sich selbst entscheiden, ob solch ein handlungsfreies Spiel etwas für einen ist oder nicht.

Von: Luftschlosseule
24.06.2013 18:06
Lesekenntnisse erforderlich, aber ne Altersbeschränkung gibt es nicht.
Nimmt an der Aktion "So viele Spiele!" teil.

Durch ein Missverständnis hält man dich in dem Dorf, in das du neu einziehst, für den Bürgermeister. Du bist überrascht (sofern du nicht so wie ich länger auf das Spiel gewartet hast und genau wusstest, was auf dich zukommt...), freust dich aber über die Möglichkeit, das Dorf umzukrempeln, neue Verordnungen zu erlassen und Gebäude zu errichten. Und während du dich um das Dorf kümmerst, vergrößerst und verschönerst du dein Haus, sammelst Items, fällst den Bewohnern auf den Wecker und füllst das Museum.

Das hier ist mein erstes eigenes Animal Crossing Spiel, vorher habe ich meiner Schwester beim Campingurlaub nur ein wenig Muscheln und Obst in Wild World gesammelt. Wer eine genaue Auflistung darüber, welche Unterschiede es konkret gibt, sucht, sollte sich vielleicht hier umsehen.

In der Regel mag ich handlungslose Spiele nicht. Ich kann mich für kurze Momente für Schwesterherz' Nintendogs begeistern und Hunde knuddeln, bin aber froh, wenn ich ihr ihre Viecher wieder überlasse und die Welt retten gehen oder zumindest antike Schätze aufspüren kann.
Nun sitze ich eine Woche an New Leaf und freue mich jeden Morgen darüber, dass auch im Spiel ein neuer Tag angebrochen ist, und ich neue Dinge entdecken kann.

Und da gibt es so viel! Natürlich der Kram, den ich damals schon bei Wild World kennen gelernt habe: Man hat eine Spielfigur, die in einem Häuschen lebt, das erweitert und bemöbelt werden kann. Möbeliert meine ich, aber Neologismen lösche ich so ungern. Man kann Einrichtungsgegenstände sammeln, mit ihnen handeln; und auch Kleidung kann erworben und getauscht werden. Und designt. Mit genug Geduld kriegt man alles hin, was mustertechnisch drin ist, und ich hab gehört, dass ich in der Modeschneiderei bald QR Codes einlesen kann, was mir ne Menge Mühe sparen wird.

Man kann sich zu Anfang eines von drei Dorfgrundmustern aussuchen, sie alle beinhalten einen Fluss, einen Teich, einen Strand mit Steg. Den Bahnhof, an dem man ankommt, einen Second Hand Laden und natürlich das Rathaus. Nördlich liegt eine Einkaufsmeile, die anfangs mit Tom Nooks Immobielmaklerbüro, einem Postamt, Schlepp und Nepps Trödelladen, der Modeschneiderei mit Accessoirebereich sowie dem Museum ausgestattet ist, allerdings Platz für Erweiterungen bietet.
Nördlich der Einkaufsmeile wiederum ist das AdsH Musterdorf, indem Häuser ausgestellt werden, deren Bewohner man via Streetpass getroffen hat. Awesome: Man kann dort gleich Möbel bestellen, die einem gefallen, und einem am nächsten Tag geliefert werden. Ich hab ne Jukebox!

Sobald die Bewohner, die dauernd irgendwelche Aufträge haben, die meist mit Möbeln entlohnt werden, dich akzeptiert haben, bist du der Bürgermeister und darfst Sachen bauen. Brücken, Brunnen, Dekozeugs, aber auch eine Polizeistation und ein Café. Das und deine Hauserweiterungen kosten reichlich Geld, was aber absolut nichts macht - du kannst nämlich auf eine tropische Insel gehen!
Rund um die Uhr kannst du dort an Minispielen teilnehmen und Medaillen gewinnen, die du im Inselshop gegen exklusive Items eintauschen kannst.
Nachts tauchen auf den Palmen und Obstbäumen seltene Käfer auf, die dir locker 100.000 Sternis pro Besuch einbringen. Außerdem kannst du dort schwimmen, tauchen und irgendwann einen Taucheranzug kaufen, mit dem du auch zu Hause schwimmen kannst. Damit sind nur nur Insekten, Fossilien, Fische und Gemälde sondern auch Tiefseekreaturen zum Sammeln freigegeben!

An Wochentagen ist immer etwas los. Wann was los ist, unterscheidet sich von Spiel zu Spiel. Dienstags kann ich die Wahrsagerin besuchen, Sonntags kann ich mir von Helios, dem Oberpfadfinder, Abzeichen geben lassen, die belegen, dass ich das Spiel nicht zur Seite legen kann und schon viele arme kleine Tierchen gefangen habe.
Ab und zu gibt es Feiertage. Freitag war zum Beispiel Mittsommer, und in Animal Crossing hat die ganze Nacht die Sonne geschienen - obwohls die Tage davor und danach immer schon um 19 Uhr dunkel war - und alle Bewohner waren auf den Beinen. Das Rathaus hatte geschlossen, man hat ein Item zum Anlass geschenkt gekriegt, und es gab eine Fotowand für sommerliche Bilderchen. Ihr wisst schon, Kopf rein stecken, grinsen, sich zum Affen machen, fotographieren lassen.

Es fühlt sich wie Sommerferien als Kind an, wenn die Welt voller Überraschungen ist und man jede Sekunde erleben will, um ja nichts zu verpassen. Man kann das tun, was man will, jeder Spieler gestaltet sich sein Spielerlebnis selbst.
Ich hab meinster Schwestern gestern beispielsweise begeistert erzählt, dass ich ein Minispiel auf der Insel gefunden habe, bei dem es darum gehe, Fossilien zu sammeln und exakt anzuordnen - ein Archäologiespiel hab ich nicht erwartet. *___*
(Ja, gut, sind hauptsächlich Dinos, also Paläontologie. Aber man buddelt und kriegt was... die ganze Erde ist ne Art Wundertüte. Für mich ist das Archäologie.)

Einige Funktionen, wie das Besuchen von Freunden und das Interagieren mit Spielern aus allen möglichen Ländern habe ich noch nicht ausprobiert, da meine Mutter mit dem Internetzugang knausert.
Anderes habe ich schlichtweg noch nicht freigeschaltet, woran ich aber arbeite, einfach, indem ich jeden Tag schaue, was es neues gibt.

Es gibt ein paar Punkte, die mich stören, aber wie eine andere Userin so schön sagte: Das ist Meckern auf hohem Niveau. Das Spiel ist nicht perfekt, beispielsweise nervt es auf Dauer ziemlich, wenn die Bewohner einem sagen, man habe zu lange gespielt. Hey, ich bin erwachsen, darf ich das nicht selbst bestimmen?
Und jedes Mal, wenns ab zur Insel geht, muss man sich den Kapitän antun, der komische Lieder singt, beispielsweise darüber, dass er Hildegards Seidenstrumpf nicht verlegt hat. Und auf dem Rückweg.
Allerdings kann man die Zeit super für einen kleinen Badbesuch, einen Apfel, ein paar Zeilen im Chat und anderen Kram nutzen.
Was mir allerdings wirklich stört, ist, dass es nur begrenzten Lagerraum gibt. Ein Grund dafür, dass ich die Vergrößerung so vorantreibe, ist, dass ich mich nicht von meinem Zeug trennen mag - besonders, wenn ich dafür schon Pläne habe. Ich will beispielsweise einen Raum voller Tierfiguren haben, und da kann ich mich natürlich leider weder von Mrs. Flamingo noch von Papa Bär trennen, auch und gerade wenn dieser bis zur Decke reicht.

Das Spiel wirkt auf mich so beruhigend wie Enid Blyton Bücher. Man kann sich zwar einbilden, dass etwas passiert, aber im Grunde geht es allein um die Stimmung.
Apropos Bücher: Mein Dorf heißt Inkdrop, frei nach Tolkiens Inklings. Ab morgen steht mitten im Wald eine Gaslaterne, eine Zeit lang hat mich ein Bewohner auf Sindarin begrüßt, und ich freue mich schon drauf, meinen eigenen Menhirkreis bauen zu können, damit ich Lords and Ladies Feeling kriege.
Die Bewohner wissen es vielleicht nicht, aber sie tanzen nach MEINER Pfeife und bald wird an jeder Ecke ein Verweis auf Weltliteratur sein! Muahahah! >D

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